Das Atomunglück in Japan vor einem Jahr gilt als Katastrophe verheerenden Ausmasses. Zu Unrecht: Es gab keine Toten und keine Strahlenkranken. Die Spätfolgen werden gering sein. Die Rückkehr vieler Evakuierter ist absehbar. (Von Alex Reichmuth)

Es sind für viele Mitteleuropäer erstaunliche Aussagen, die Wolfgang Weiss vor kurzem machte. Weiss ist Vorsitzender des Uno-Wissenschaftskomitees zu den Auswirkungen atomarer Strahlung (UNSCEAR). Gemäss den heute zur Verfügung stehenden Informationen seien die gesundheitlichen Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima wohl gering, sagte Weiss. Vor allem wegen der zügigen Evakuation seien die Radioaktivitätsdosen, die die Bevölkerung abbekommen habe, «sehr tief». Einige wenige Arbeiter im havarierten Werk hätten zwar hohe Dosen abbekommen. Es seien bis jetzt aber keine gesundheitlichen Probleme bei ihnen zu beobachten – insbesondere auch keine Strahlenkrankheiten, wie sie bei vielen Arbeitern nach der Atomkatastrophe 1986 in Tschernobyl auftraten.

Weiss’ Aussagen kontrastieren mit dem Bild, das man sich in der Schweiz und in Deutschland von «Fukushima» macht. Das Unglück gilt als «eine der grössten Technik­katastrophen aller Zeiten» (Bild der Wissenschaft). Zum Jahrestag sprechen die Medien von der «Strahlen­hölle» (Tages-Anzeiger), suggerieren verhee­rende Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und betonen unablässig, dass die Evakuierten wohl nie mehr in ihre Heimat zurückkehren könnten. Dass der Tsunami, der die Havarie auslöste, etwa 20.000 Menschen ­tötete, fast eine halbe Million Häuser zerstörte und etwa 500 Quadratkilometer Land verwüstete, trat in der hiesigen Berichterstattung rasch in den Hintergrund. Das Atomunglück war auch der Grund, dass die Schweiz und Deutschland kopfüber den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Wer sich hingegen auf Fakten stützt, muss zum Schluss kommen, dass Wolfgang Weiss richtigliegt. «Fukushima» war, verglichen mit anderen Katastrophen, nur ein Ereignis mittlerer Bedeutung. Das zeigen Recherchen der Weltwoche.

Nach der Atomkraftwerk-Havarie in Fukushima am 11. März letzten Jahres gelangte an radio­aktivem Material grob geschätzt etwa ein Zehntel dessen in die Umwelt wie nach der Katastrophe in Tschernobyl 1986. Ein grosser Teil davon wurde Richtung Pazifik weggetragen und hat darum kaum Schaden angerichtet. Trotz düsterer Medienberichte waren freigesetztes Strontium und Plutonium nie ein Problem. Von Bedeutung bei den ausgestossenen radioaktiven Substanzen waren Iod, das mit einer Halbwertszeit von acht Tagen aber nur einige Wochen lang relevant war, und Cäsium. Mit ­einer Halbwertszeit von dreissig Jahren ist Cäsium hauptverantwortlich für die heute noch vorhandenen Belastungen um das AKW Fukushima.

Wegen der Radioaktivität infolge des Atom­unglücks ist bis heute kein einziger Mensch ums Leben gekommen. Und die Chancen stehen gut, dass es auch in Zukunft kaum Opfer geben wird. Die meisten Arbeiter, die nach der Havarie im AKW im Einsatz waren, haben eine Dosis unter 100 Millisievert (mSv) erhalten. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass einmalige Radioaktivitätsdosen bis zu diesem Wert schädlich sind. Allerdings ist auch das Gegenteil nicht bewiesen. Darum ­gehen Präventivmediziner davon aus, dass es ­keine untere Schwelle der Schädlichkeit gibt. Sie rechnen die negativen gesundheitlichen Folgen, die man bei hohen Dosen beobachtet, linear auf tiefe Dosen herunter. Auch unter diesen Annahmen hat sich aber das Risiko, im Alter an Krebs zu erkranken, bei den Arbeitern mit einer Dosis bis 100 mSv um maximal ein halbes Prozent erhöht. Es gibt jedoch 110 Arbeiter, die stärker bestrahlt wurden, sechs davon mit mehr als 250 mSv (Spitzenwert 678 mSv). Ihr Risiko für Krebs in späteren Jahrzehnten ist aber gegenüber nichtbestrahlten Menschen höchstens um wenige Pro­zent gestiegen.

Dank der zügigen Evakuationen unmittelbar nach dem Unglück wurde die Bevölkerung gesundheitlich kaum beeinträchtigt. Etwa 100.000 Bewohner im Umfeld des AKW Fuku­shima müssen (auf die ganze Lebenszeit hochgerechnet) mit einer zusätzlichen Dosis von bis zu 50 mSv rechnen. Das ist wenig im Vergleich zur natürlichen Strahlung, die im weltweiten Schnitt für eine Lebensdosis von etwa 150 mSv sorgt. In einigen Gebieten der Welt ­beträgt die Belastung durch natürliche Radioaktivität sogar das Zwei-, Drei- bis Zehnfache dieses Durchschnittswerts. Dazu zählen viele Orte in den Alpen. Bis heute konnten an solchen Orten aber nie negative Auswirkungen der Strahlung auf die Gesundheit nachgewiesen werden. Doch selbst wenn man annimmt, dass auch tiefe Dosen schädlich sind, sind die Auswirkungen in Fukushima für die Bevöl­kerung gering. Die statistische Lebenszeit­verkürzung bei einer zusätzlichen Dosis von 10 mSv beträgt etwa zweieinhalb Tage, bei 50 mSv knapp zwei Wochen. Im Vergleich zu anderen Lebensrisiken ist das fast vernach­lässigbar.

Wie eine Zigarette alle acht Jahre

Auch die Belastung durch verstrahlte Lebensmittel kann als unbedeutend angenommen werden. In Japan wurde und wird die Bevölkerung konsequent vor belasteter Nahrung geschützt. Während im Mai noch bei fünf Prozent aller Lebensmittelproben die Grenzwerte überschritten wurden, waren es im Juli noch drei Prozent und im August weniger als zwei. Zudem stellt die Überschreitung eines Grenzwertes noch längst keine Gesundheitsgefahr dar. In der Regel liegen die Grenzwerte (in ­Japan und bei uns) um das Tausendfache unter den Dosen, die medizinisch relevant sind. Die Schweizer Medien bauschen die Gefahren aber auf. So berichtete der Gesundheitstipp im letzten Oktober von angeblich verstrahltem Tee aus Japan in Schweizer Läden. Die maximal gemessene radioaktive Verstrahlung betrug dabei 6,1 Becquerel pro Kilogramm. Greenpeace warnte düster vor dem Konsum des Tees. In Wahrheit entspricht das Risiko – selbst wenn man dauerhaft täglich sechs Tassen dieses Tees trinken würde – lediglich dem Risiko ­einer Zigarette alle acht Jahre. Das zeigen Berechnungen der Weltwoche.

Viele Schlagzeilen erzeugte das Wasser, das in Fukushima zur Kühlung eingesetzt wurde und darum radioaktiv belastet war. Als im letzten April ein Teil dieses Wassers infolge von Lecks ins Meer floss, wurde in den Medien eine Verseuchung des Pazifiks suggeriert. Meerwasser ist aber ganz natürlich ebenfalls radioaktiv. Ein Kubikkilometer Wasser enthält im weltweiten Schnitt zum Beispiel drei Tonnen Uran. Die zusätzliche Radioaktivität, die ins Meer gelangte, entspricht der natürlich vorhandenen Radioaktivität einiger hundert Kubikkilometer Meerwasser. Das tönt nach viel, ist es aber nicht: Man kann davon ausgehen, dass das Kühlwasser innert kurzer Zeit stark verdünnt wurde und die Kontamination der entsprechenden Wasserschichten schon bald vernachlässigbar klein war. Ein Teil des radioaktiven Materials setzte sich zwar in Meeres­sedimenten fest, was jedoch höchstens lokal von Bedeutung ist: Nimmt man an, dass etwa zehn Prozent des radioaktiven Materials in den Meerboden sickerte, und vergleicht man diese Menge mit der natürlichen Radioaktivität von Böden (oberster Meter), entspricht die zusätzliche Belastung derjenigen, die etwa hundert Quadratkilometer Meerboden ganz natürlich aufweisen – ein eher geringer Betrag.

Auch das Kühlwasser, das sich im Untergrund der Reaktoren gesammelt hat, stellt kein Problem mehr dar: Dessen maximale ­radioaktive Belastung entsprach im vergangenen Februar lediglich der von gewöhnlichem Regenwasser, wie Messungen zeigen. In manchen Gebieten der Welt ist Regenwasser sogar mehr als hundertfach höher belastet. Denn ­Regen wäscht natürlich vorhandene radioaktive Substanzen in der Luft aus.

Doch was ist mit den etwa 100.000 Menschen, die noch immer nicht in ihre Häuser zurückkehren können? Ist die Errichtung grossflächiger Sperrzonen von unbestimmter Dauer nicht der Beweis, dass die Produktion von Atomenergie unverantwortlich ist? Zum Jahrestag des Reaktorunglücks sind die Medien voll von berührenden Berichten über Menschen, die noch immer in Notunterkünften leben und alle Perspektiven verloren haben.

Eine Evakuation unbestimmter Dauer ist tatsächlich eine gewaltige Belastung. Allerdings scheint es, dass statt der radioaktiven Strahlung vielmehr die übertriebene Angst vor ihr für solches Leid verantwortlich ist. «Weil Evakuierte Haus und Heimat, meist auch ihre Jobs und Zukunftsperspektiven verlieren, können Stress und Angst ihre Gesundheit viel stärker gefährden als niedrige Strahlendosen», sagte Maria Blettner von der deutschen Strahlenschutzkommission, deren Mitglieder vom Bundesumweltministerium berufen werden. Angesichts der Tatsache, dass die zu erwartende (zusätzliche) Lebensdosis in weiten Teilen der Sperr­zone in Fukushima nicht höher liegt als in bekannten Kurorten der Welt, muss man sich fragen, ob eine Rückkehr nicht angezeigt ist. Bezüglich der Atomkatastrophe von Tschernobyl, die viel gravierender war, kam ein breit abgestütztes Wissenschaftsgremium unter Leitung der Uno zum Schluss, dass nicht die Strahlung, sondern die Beeinträchtigung der Psyche infolge von Stress und Angst das grösste Gesundheitsproblem war.

Eine Million Kubikmeter Giftschlamm

Tatsächlich können in Japan viele Evakuierte mit einer Rückkehr in ihre Häuser rechnen, denn die Entgiftung der belasteten Gebiete schreitet voran. Die Regierung hat ­diese Gebiete in drei Zonen eingeteilt. Für ­etwa 300 km2, in denen die Belastung unter 20?mSv pro Jahr liegt, soll die Rückkehr der Bevölkerung in einigen Monaten beginnen und bis März 2014 abgeschlossen sein. Weitere ­zirka 600 km2, wo die Belastung heute zwischen 20 und 50 mSv beträgt, sollen so weit dekontaminiert werden, dass eine Rückkehr ebenfalls bis März 2014 möglich ist. Nur etwa 150 km2, wo die Belastung über 50 mSv pro Jahr liegt, ­bleiben für die nächsten fünf Jahre evakuiert.

Eher geringfügig sind die Auswirkungen von «Fukushima» auch dann, wenn man mit anderen Umweltkatastrophen vergleicht. Im Ok­tober 2010 brach im ungarischen Kolontár ein Rückhaltebecken zur Lagerung von Rotschlamm, der bei der Aluminiumproduktion anfällt. Etwa eine Million Kubikmeter Giftschlamm ergossen sich über 40 km2 Fläche. Zehn Menschen starben. Der Schlamm enthielt unter anderem ungefähr fünfzig Tonnen hochgiftiges Arsen. Die ausgestossene Menge an Gift, gemessen in potenziell tödlichen Dosen, war beim Schlammunglück in Ungarn etwa zehnmal grösser als beim Reaktorunglück in Fukushima. All das zeigt, dass der Bruch des Rückhaltebeckens viel gravierendere Auswirkungen für Mensch und Umwelt hatte als das AKW-Unglück in Japan. Während aber nach der Atomhavarie der Ausstieg aus der Kernenergie sofort zum Thema wurde, verlangte nach dem Unglück in Ungarn niemand den Verzicht auf die Produktion von Aluminium.

(WELTWOCHE 10/12)

Siehe auch:

» WELT: Die deutsche Atomhysterie ist welt weit verpufft
» Kritischer Hörer beim WDR 5-Tagesgespräch zu Fukushima (9.3.)

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102 KOMMENTARE

  1. Trotzdem brauchen wir Windräder, aber bitte nicht in meiner Region, denn die verschandeln „meine“ Natur!

  2. Der Porno-Pate von Abbottabad.

    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Osama–das-Kopfgeld-und-die-Frauen-25862330

    Osama Bin-Laden, Vorbild aller Muslime mit einem Vogel und auch ohne, war offenbar in seinen letzten Jahren ganz der westlichen Dekadenz verfallen.

    Seine letzten Jahre verbrachte der gläubigste Muslim der Welt vor dem Fernseher und zog sich den ganzen Tag reihenweise Pornostreifen rein.

    Derweil gingen sich seine stutenbissigen Ehefrauen an den Kragen, denn außer gucken lief bei dem senilen Alten offenbar schon längst nichts mehr.

    Wahrscheinlich hätte auch sein Gott Mohammed seine Tage vor der Glotze verbracht und sich den ganzen Tag nackige Weiber angeguckt, hätten die bösen Ungläubigen die Flimmerkiste 1500 Jahre früher erfunden.

    In einem Artikel in der New York Times erzählt ein ehemaliger Offizier der Pakistanischen Armee, dass der handbetriebliche Alte seinen Kampfgenoßen inzwischen so zuwieder war, dass sie froh waren, dass die Amerikaner ihn erledigten, so dass sie ihm nicht selbst den Gnadenschuß geben mussten.

    Sollte Osamas Leben je verfilmt werden, so kommt für seine Rolle nur einer in Frage: Ed „Al Bundy“ O´Neill.

  3. Unser Fernsehen sagt da aber ganz andere Dinge.
    😀

    Und was das Fernsehen sagt, stimmt immer, jawoll!

    http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/fukushima-leben-in-der-sperrzone-1fc49-51ca-45-1049111.html

    Schauts Euch mal an und achtet bitte genau auf die Formulierungen und die Bilder.

    Beispiel 1:

    Allein 20.000 Menschen starben durch den Tsunami…“
    Und wieviele starben bei der Katastrophe insgesamt, wenn alleine bei der Welle 20.000 starben?

    Beispiel 2:

    Ein toter Hund ist der Beweis für die Gefährlichkeit des Ortes.
    Die daneben grasenden Kühe, denen das Futter gebracht wird, sterben dann bestimmt gleich morgen?
    Oder sind Hunde atomempfindlicher als Kühe?

    Die Medien sind eine der treibenden Kräfte in dieser Ausstiegshysterie, mehr tendenziöse und unsachliche Berichterstattung geht nicht.

    Nichts gegen eine kritische Berichterstattung, dass ein AKW-Unfall kein Kindergeburtstag ist, ist klar.

    Aber dann doch bitte sachlich und der Wahrheit entsprechend.

    Wer allerdings so tendenziös, voreingenommen und unwahr berichtet, der hat keine stichhaltigen Argumente für sein Anliegen.

    Hätte er diese Argumente, müsste er nicht lügen und riskieren, dass seine wenigen Argumente durch die Lügen zusätzlich entkräftet werden.

  4. „Es gab keine Toten und keine Strahlenkranken. Die Spätfolgen werden gering sein.“

    Dafür sind die Qualitätsmedien voll von „Gedenk-Panikartikeln“, um die Angst und das schlechte Gewissen aufrecht zu erhalten.

    Die „nur“ Ertrunkenen und Erschlagenen gehen den Berufsmahnern am A++++ vorbei…

  5. #1 erkanmallekken (11. Mrz 2012 09:49)

    Das alles in Fukushima hochgespielt wurde, glaube ich nicht. Die Konsequenzen werden sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Eine Tendenz ist meiner Meinung noch in keine Richtung abzusehen.

    Es sind solche Kommentare, die das Leben so trübsinnig machen!

    Dein Glaube ist in diesem Fall irrelevant, Erkan. Lies den Artikel, versuche ihn zu verstehen, und komm danach mit Argumenten – oder lass es lieber bleiben.

  6. Es gab vor ein paar Tagen erst eine Diskussion über der Unfall in Fukuschima. Und es wurde immer wieder so getan, als sei der Unfall nicht so gravierend, weil es keine Toten gab. Aber solche Unfälle sind keineswegs harmlos, weil sich die Folgen erst nach ein bis zwei Jahrzehnten zeigen. Für Fukuschima heist das, daß etwa mit einer Millionen Toten gerechnet wird. Die meisten davon sterben offensichtlich an Krebserkrankungen.

    Auch in Tschernobyl hat es massenweise Krebserkrankungen, Leukämie, genetische Schäden bei den Neugeborenen und andere schwere Gesundsheitsschäden und Tote gegeben.

    Noch ein OT:

    Video: Köln-Mühlheim – Illegale Bulgaren in der Keupstraße (05:20)

    http://bit.ly/yjHOxo

  7. Das ganze Problem ist leider nicht so einfach gestrickt, dass man alles in Schwarz / Weiß malen kann. Auch wenn die Folgen der Katastrophe aus politischen Gründen hochgespielt und missbraucht werden, man muss da schon etwas genauer hinschauen.

    Jedenfalls ist sicher, dass die AKW Betreiber in Japan nicht ausreichend kontrolliert waren, so ist das wohl auch bei uns. Dazu ist einfach zu viel Geld im Spiel. Dann waren die Sicherheitsvorkehrungen für den Störfall wohl dilettantisch und die Maßnahmen, in Falle einer Katastrophe, nicht vorbereitet. Ich habe mich oft gefragt, warum es in einem so teuren AKW nur elektrisch betriebene Kühl-Pumpen gibt, die sofort ausfallen wenn der Motor nass wird oder die Leitung gestört. Pumpen direkt an einen Dieselmotor gekoppelt, sollten in einem AKW ein unbedingtes MUSS sein. Dann kann es ja wohl kein Problem sein, den gesamten Kraftwerksblock hermetisch abzuriegeln und im Falle des Störfalls die Brennstäbe direkt mit Wasser zu kühlen, alle Türen zu und das gesamte Gebäude fluten und das Wasser über die Kühltürme pumpen mit den vorher beschrieben direkt angetriebenen Pumpen. Alles was ich dann brauche, ist Dieselöl.

    Wenn also AKWs weiterhin betrieben werden, muss man den Betreibern klare Vorschriften machen und diese unangemeldet kontrollieren. Und genau das muss auch europaweit geschehen. Was nützt es uns, wenn wir alle AKWs abschalten aber in Tschechien oder Frankreich eins hochgeht?

    Wenn wir uns schon von Typen wie Trichet und Draghi unsere Finanzen ruinieren lassen und das dann EU-System genannt wird, sollten wir auch stark genug sein, unsere Gesundheit europaweit zu schützen.

  8. Interessant auch im Medienüberblick www.http://newstral.com/ Überschriften und Artikel zu überfliegen:
    Var. 1) Fukushima-Katastrophe: „Wir können nicht einfach traurig bleiben“ (Spiegel u.v.a.)
    Var. 2) Gedenkminute für Tsunami-Opfer: Japan schweigt (Zeit)

  9. Man glaubt bekanntlich immer nur den „Fachleuten“, dessen Aussagen ins eigene Weltbild passen. Hier sind es eben die Atomkraft-Verharmloser.

  10. Ich habe da so meine Zweifel.

    Ich kann mir vorstellen, daß die Japaner, wenn Arbeiter Symptome von Strahlenkrankheit aufweisen, diese im Krankenhauskeller verstecken.

    Die Namen der Einsatzkräfte sind doch geheim gehalten worden, das zeigt doch alles.

    Man kann die Angaben nicht kontrollieren. Kein Journalist kann sich eine Liste der betroffenen Arbeiter geben lassen und sie allesamt abklappern.

    Ich traue der Sache nicht.

  11. Das PI immer mehr zu einer Atomkraftexpertenseite mutiert stört mich doch etwas. Ich teile die Meinung über die Medienpropaganda und Falschinformationen, sowie die Hype um Histerie und unpassenden Vergleiche mit unseren AKWs. Aber jetzt zu verkünden es gäbe keine Opfer des GAUs bzw. es WIRD KEINE GEBEN, halte ich für den gleichen Müll in einer anderen Farbe.

    Mit fällt -und ich habe das hier schön öfters erwähnt- diese Studie ein zu den Radioaktiven Werten weltweit in Zusammenhang mit den überirdischen Atomtests sowie dem Anstieg weltweiter Krebserkrankungen. Und bevor mich die Science Fiction Atomkraftromantiker niederknüppeln sei gesagt, dass ich dieser Studie genauso wenig vertraue wie ich den Fukushima Panikmachern, noch den Fukushima Verniedlichern vertraue.
    Ich habe dazu eine eigene Meinung und die deckt sich nicht mit diesem PRO Atomkraft gezwitschere hier und dem ANTI Castor Terroristenpack auf der Straße.

  12. Ich denke, die Weltwoche ist noch die einzige unabhängige deutschsprachige Zeitung. Ich lese sie regelmäßig.
    Man muß es immer wiederholen. Fukushima ist keine Katastrophe der Atomtechnik, wie in Tschernobyl, wo veraltete Technik nicht modernisiert worden war. Fukushima ist ein menschlicher Fehler, der hätte vermieden werden können, wenn die natürlichen Begrenzungen zum Pazifik nicht zurückgebaut worden wären um billiger das AKW errichten zu können. Der natürliche Wall betrug 35 m in der Höhe, dem hätte der Tsunamie nichts anhaben können, aber 5m reichten nicht aus !
    Deswegen ist es vollkommen falsch die Atomtechnik pauschal zu verteufeln. Die Atomkraftwerke müssen nur regelmäßig kontrolliert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, lohnt sich dies nicht mehr, müssen sie sofort abgeschaltet werden. Dabei darf man nicht so inkonsequent sein, wie in der Schweiz, wo jetzt das Bundesgericht ein AKW vom Netz nehmen lassen will, entgegen drer Ansicht der Atombehörde und dann erst in einem Jahr. Das zeigt, dass dahinter keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen, sondern allein politischer Wille, politischer Druck. Das ist die Unabhängigkeit der Justiz !

  13. gerade in der Fukushima Angelegenheit zeigt sich die fundamentale Überforderung des Ferkels aus dem Osten mehr als deutlich, denn es war von Anfang an klar, dass der Impuls der hysterischen Stimmungsmache durch die grün versifften Medien rasch abebben wird. Das Ferkel hätte den Hype also locker aussitzen können, wäre da nicht die Ost-Sozialisation, die sie vor dem linken Gegner sofort einknicken lässt.

  14. Was ich auch noch schlimm an der Sache fand, war die erbärmliche Berichterstattung in den deutschen Medien.

    Keine einzige brauchbare Grafik der Anlage wurde veröffentlicht, obwohl es welche gab.

    Und ich weiß immer noch nicht, wo die Warte ist.

    Ich weiß immer noch nichts genaues über die Anlage, was wo ist und wie und von wo zugänglich.

    Dann das entsetzliche Einheitenchaos, das unsere Journalisten abgeliefert hatten – wie in der Sonderschule!

    Da wurde Sievert pro Stund mit Sievert pro Jahr und Sievert verwechselt, und Sievert und Millisievert sowieso.

    Wenn man sowas in einem solchen Falle nicht in 10 Minuten auf dem Schirm hat, dann sollte man es lassen. Die sind doch alle ein wenig debil.

    Was mich dann noch entsetzte, ist, daß die Japaner die Notstromaggregate samt sämtlicher Kabel und Verbinder per Hubschrauber eingeflogen haben, sondern per Tieflader angekarrt haben. Das ist ja wohl absolut unverantwortlich gewesen, wie kann so etwas sein? In Bangladesh vielleicht, aber doch nicht in Japan, wo jeder Zweite einen selbstgebastelten Roboter in der Garage stehen hat!

  15. @#6 abili (11. Mrz 2012 10:03)
    „Köln-Mühlheim – Illegale Bulgaren“
    Brrrr: Ohh, die armen illegalen Bulgaren.
    „Die Situation der Bulgaren“, die Armen, denen muß man helfen…! Wer hat sie denn hergerufen? Keiner von uns.
    Immerhin haben da „nur“ verschiedene Ausländer untereinander Probleme. Die deutschen Behörden halten sich raus.
    Aber die Mechanismen habe ich erst im letzten Teil von „Die Geschichte Roms“ gelesen.

  16. Am meisten stört mich, dass die vor Ort tätigen Arbeiter und Techniker so total hängen gelassen worden sind von den anderen Beteiligten.

    Das war wirklich Null.

    So wenig Unterstützung ist in meinen Augen kriminelle Sabotage.

    Nicht mal was anständiges zu Essen haben die gekriegt, keine anständigen Schutzanzüge, keine auch nur ein bischen strahlengeschützten Fahrzeuge, das war ja wohl erbärmlich.

  17. So ein Artikel – und das gleich am Sonntag Morgen.
    Das PI pro AKW ist, ist bekannt. Und das ist ja auch OK so – wir PI-ler wissen das und können damit umgehen. Jeder nach seiner Fasson.
    Und dann las ich den Namen des Verfassers: kewil – also alles klar und Hochvakuumkopfsupergaualarm der höchsten Stufe.
    Auch ich lebe noch, obwohl mein Vater in den 60er Jahren das beliebte Reinigungsmittel TRI (Trichlorethen) und andere „gute Sachen“ literweise vom Betrieb mit nach Hause brachte und wir Kinder damit unsere Fahrräder wuschen. Später in meiner Ausbildung zum Elektriker bin ich auf Böden herumgekrochen voller Glaswolle (die mit den gefährlichen Fasern) und in Hallen, wo unten alles sauber war, aber auf den Trägern die Asbesthaufen zentimeterhoch lagen.
    Und manche Großeltern trinken Schnaps weit über das 90. Lebensjahr hinaus – und leben immer noch.
    ALSO – ICH lebe auch noch, obwohl ich meinem Körper erhebliche toxische Dosen rein gepfiffen habe – aber wie viele Jahre meiner „Restlaufzeit“ habe ich dadurch verkürzt?
    Mein Vater ist übrigens an Lungenkrebs gestorben – war kein schönes Krepieren.

    WAS will ich damit sagen? Im Artikel steht „kein einziger Arbeiter sei gestorben“ und „Wie eine Zigarette alle acht Jahre“ – da ein ein mental Gesunder doch nur den Kopf schütteln (ich WEISS, hier bei PI gibt es zum Glück noch mehrere davon).
    Es gibt einfach Erkenntnisse, dass radioaktive Strahlung ungesund ist (manche Leute haben Keller mit hoher NATÜRLICHER Radonbelastung. Da gibt es aber auch viele Fälle von Lungenkrebs und mittlerweile Absaugvorrichtungen für Radongas).
    Ich bin auch Realist: AKWs sofort abschalten geht nicht – aber wir sollten uns sanft raus schleichen BEVOR etwas passiert. Ach ja, wir brauchen ja den Saft für den Export, damit den Franzosen im Winter die Elektroheizungen in den nicht isolierten Wohnungen nicht kalt werden.
    Natürlich haben wir hier keine Erdbebenzone wie in Fukushima. Aber seit wann sind Tschernobyl, Three Mile Island, Sellafield u.a. Erdbebenzonen?
    Als Elektriker hatte ich auch einen Einsatz im AKW Brokdorf. Zum Glück nicht im inneren Bereich. Da schicken wir kewil rein, den Bierflaschenmitdenzähnenaufmacher:
    Der ist ja so robust und kann dort den inneren Kühlkreislauf mit einer Handpumpe warten oder die Kernbrennstäbe per Flaschenzug hochziehen – vielleicht „klingt er dann ja ab“?

  18. #10
    Hallo Platow,
    natürlich hast Du recht, was die oberirdischen Atomtests angeht, obwohl auch diese nicht den Anstieg der Krebserkrankungen erklären. Auch die angeblich höhere Häufigkeit
    von Blutkrebs in der Nähe von Atomkraftwerken ist nicht eindeutig wissenschaftlich belegt, da die Zahlen viel zu gering sind, obwohl ein Zusammenhang nicht auszuschließen ist.
    Die Ursache und das Verdrängen die meisten Menschen sehr gerne, ist der Lebensstil. Übermäßiger Alkoholkonsum, Nikotinkonsum, auch wenn er schon 30 Jahre zurückliegt und, daran erkennt man die Dummheit der MSM, in Zukunft wird es der Cannabiskonsum sein, vielleicht nicht als Hauptursache für Krebserkrankungen, dann aber über die Schiene
    Lungenembolien. Die größten Mörder sitzen also immer noch links : Linke, Grüne, Piraten. Alle drei wollen Cannabis freigeben.
    Morden das ungeborene Leben. Dadurch sterben wesentlich mehr Lebewesen pro Jahr als durch AKWs. Protestieren dagegen die MSM ? Erregt dies unser Gewissen ? Nein, denn es betrifft unser Verhalten und dies wollen wir nicht ändern. Wir pflegen lieber unsere Vorurteile.

  19. Es ist schon lächerlich, wenn man diese Panikmache über Grenzwerte in den Medien hört. Dabei darf ein deutscher Feuerwehrmann im Einsatz zur Rettung von Menschenleben 100 mSv aufnehmen. Sollte es nötig sein, auch bis zu 250 mSv, darf dann aber keinen Strahlenschutzeinsatz mehr durchführen.

    Das sind Dosen, die medial schon als „ultratödlich“ verkauft werden. 678 mSv ist allerdings schon ziemlich viel. Ab ca. 500 mSv kann Strahlenkrankheit auftreten. Das Krebsrisiko dieses Arbeiters ist wohl bedauerlicherweise ziemlich gestiegen.

  20. Die Aussagen des Berichts stimmen im Großen und Ganzen mit unseren Studien für die Atomindustrie (ARGE Turbo), die wir in den Achtzigern erstellt haben, überein. Woher kommt denn das „radioaktive Material“, aus der Erde, z.B. SDAG Wismut. Eine mögliche Entsorgungsmethode wäre gewesen, das Material abzureichern, zu strecken und wieder zu vergraben, da wo es hergekommen ist. So ähnlich wie Uranmunition, nur dass die sich nach Gebrauch als Feinstaub in der Luft verteilt. Kernenergie ist Technologie, wie das Automobil und das Flugzeug. Wenn wir die spezifischen Quotienten von Anzahl der Toten zu Anzahl der Nutzer für o.g. Technologien akkumulativ in RElation setzten und mit der gleichen Hysterie bewerten, dürfen wir noch nicht einmal Bahn fahren. Weiter war es die Bunderegierung, die die Ernergieerzeugung mittels Kernkraft in Deutschland angeregt hatte. Die Industrie hatte wegen der unkalkulierbaren Kosten abgelehnt. Es wurden staatliche Programme, zu denen auch die ganzen Kernforschungsinstitute und -zentren gehörten, mitsamt den Forschungsreaktoren, aufgelegt. Die Industrie wurde von vornherein von der Haftung freigestellt. Allerdings ist es eine mathematische Tatsache, dass der Energiebedarf der Menscheheit ohne Kernenergie nicht wird gedeckt werden können. Das gilt nicht für Konsum. Sondern u.a. auch für elementare Dinge wie die Trinkwasserversorgung ganzer Staaten aus Meerwasser und die hierzu erforderliche Entsalzung. Aber auch am deutschen (Öko-) Wesen soll die Welt genesen. Ein fröhliches Öko-Heil!

  21. #15 lion8 (11. Mrz 2012 10:15)

    Ich denke, die Weltwoche ist noch die einzige unabhängige deutschsprachige Zeitung. Ich lese sie regelmäßig.

    —————-

    Falsch! Es gibt noch eine zweite deratige Zeitung, die JUNGE FREIHEIT.

    —————-

    Als der Tsumami passierte, überschlug sich die hiesige Badische Zeitung fast, und das so lange, bis die Bundesregierung den Ausstieg beschlossen hatte und Grün-Rot in Baden-Württemberg an der Macht war. Danach wurde es sehr, sehr ruhig; auch die jetzige Wochenendausgabe schreibt kaum zu dem Thema. Der Mohr (Atomhysterie) hat seine Schuldigkeit getan und kann gehen.

  22. Der Tsunami in Japan, auch wenn er immer noch keine Todesopfer gebracht hat, war und ist ein wahrer Goldrausch für die Grünen in Deutschland.Die konnten nun endlich wahre Klientelpolitik betreiben.Windparks und Solarmodule soweit das Auge reicht.Was noch fehlt ist Sonnenschein oder kontinuierlicher Wind, aber sowas gibt es noch nicht mal auf der Webseite der Grünen.Jetzt beschweren sie sich, daß die Solarförderung gekürzt werden soll,
    ja hallo,
    wenn ich mir ein Plumpsklo baue, subventioniert mir das auch keiner.

  23. Der „Unfall“ in Fukushima ist meines Erachtens sogar Lebensverlängernd für die Bewohner dieser Region.

    Wie Studien belegen ist Radioaktive Strahlung Gesundheitsfördernd.

    1. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/248340.html

    2. (Ich muss zugeben das ich nur die Überschrift gelesen habe.)
    https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:6oOv1zdHVi4J:holger-strohm.npage.de/get_file.php?id%3D17273112%26vnr%3D577490+gesund+strahlung&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEEShp6XjEEyFHLvnhPY_uaGRPg8tRWyfrQLnN3x19aUejFDW9iZfz-6MjZt0uuHb6wBt3fpuyQGObP7cXyUx0ITS6j3mbM1MKUqf5tnxw4eQTHRHmybURw5u3eCxGwuw4F36fAprX&sig=AHIEtbTU5UNM115jgmKvfnMVqWMGTDINyA

    Ich hoffe das auch wir bald in einem unserer AKW`s einen „Unfall“ haben.
    Wie viele Arbeitsplätze würden dadurch entstehen, nicht in den AKW`s, sondern in der Tourismus.- und Wellnessbranche.

  24. Ein Artikel von 1994 im Spiegel „Gewaltiges Knattern“:
    „Bei einer französischen Forschergruppe, die auf der Strecke Paris-Tokio ihre Geigerzähler installierte, kletterte der Zeiger unterwegs sogar bis auf 20 Mikrosievert. Während des gesamten zwölf Stunden dauernden Fluges waren Passagiere und Crew einer Strahlenbelastung von durchschnittlich 16 Mikrosievert pro Stunde ausgesetzt.“

    Gestern in der Bild wurde über die Strahlenhölle Fukushima berichtet – ein todesmutiger Journalist fuhr nach Iidate:
    „Gleich müssen wir da raus, im Regen stehen, der Himmel und Erde in Pfützen wäscht. Und dann werden wir hier 6 bis 7 Mikrosievert in der Stunde messen. Aber das wussten wir vorher. Das ist nicht lebensmüde, weil wir nur kurz hier bleiben werden. Aber das ist unheimlich, weil die Gefahr nicht greifbar ist. Kein Geruch, keine Farben, kein Laut – keine Warnung. Und um uns herum ist die Landschaft so lieblich, dass unsere Angst fast lächerlich wirkt. „Von außen ist Iidate immer noch ein Paradies“, sagt Mari dann. „Aber in Wirklichkeit ist es eine wunderschön strahlende Hölle.“

  25. Schönen Kommentar gerade bei WON gefunden (der Kommentarstrang ist inzwischen dicht):

    blockquote>Ein kaputtes AKW und es wird gefordert, alle AKWs abzuschalten. Ein Fingernagel in der Kondervendose und der Hersteller ruft die Wochenproduktion zurück. Eine Swastika am Trafohäuschen und der Kampf gegen Rechts wird verstärkt. Ein unklarer Autounfall und die ganze Serie kommt in die Werkstatt. Kurz: Sonst immer für 1000% Sicherheit sorgen, jede nur mögliche Gefahr ausschalten.

    Aber eine Ideologie, die sich als Religion ausgibt, die wird geduldet bis zum bitteren Ende (s. Kosovo, Ägypten, Türkei – alles ehemals christliche Gegenden). Wer eine warnende Stimme erhebt, auf den wird sogar eingeprügelt.

    Wenn einer wie oben Klartext spricht, dann wollen mache ihn auslachen. Wie lange wollt Ihr ihn auslachen? Schaut Euch die Meldungen aus Neukölln an, wo nach dem Fußballspiel einem der Mob mit Macheten vor der Tür stand. Da traut sich die Polizei nicht mehr zu helfen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13915412/Bonner-Islamist-ruft-zu-Anschlaegen-in-Deutschland-auf.html

  26. Abgesehen von dümmlichen Beleidigungen gegenüber kewil,die (Beleidigungen) immerhin von Null Fachwissen getrübt ist, würde mich mal interessieren, ob Sie als Elektriker genau so eine Leuchte sind. Dann Gute Nacht für Ihre Kundschaft…..
    Alleine schon Tchernobyl (RBMK1000) mit den anderen Reaktoren (Harrisburgh, etc) zu vergleichen zeugt von absoluter fachlicher Inkompetenz- versuchen Sie es doch mal mit einer Mitgliedschaft bei Grünpiss oder NABU (oder ähnlichen NGO’s)- Sie passen da wunderbar rein (Grossmäuligkeit gepaart mit Null Ahnung…)

  27. Japan erinnert an Mega-Katastrophe – Anti-Atom-Demos in Deutschland (!!!)

    Die spinnen doch „die Deutschen“!

  28. http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_misslungene_blitzausstieg/

    Dr. Wolfram Weimer 11.03.2012

    Der mißlungene Blitzausstieg

    Zunächst waren es Frankreich und China, die sich offen gegen das deutsche Ausstiegsmodell stellten. Es folgten Rußland, England und Indien. Und nun häufen sich die Meldungen, dass von Brasilien bis Saudi-Arabien überall sogar neue Atomkraftwerke gebaut werden sollen. Die Obama-Regierung genehmigt mitten im Wahljahr und erstmals seit 1978 den Bau eines neuen Atomkraftwerks in den USA. Indien und China kündigen gleich ein Dutzend neuer AKWs an.

    Und die Internationale Atomenergiebehörde meldet nun die Sensation, dass mehr als 50 Länder neue Atomprogramme auflegen wollen. „Wir erwarten, dass schon dieses Jahr Vietnam, Bangladesch, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei und Weißrussland mit dem Bau ihrer ersten Atomkraftwerke beginnen“, heißt es aus Wien.

    Nicht einmal Japan selber hat sich von der Atomkraft abgewendet.

  29. Haben „die Grünen“ nicht schon genug Unheil angerichtet ?

    Die Probleme in Japan sind nicht die unserigen.

    Es gibt mehr als 2000 AKW’s auf der Welt und nur in Deutschland wurde Panik und Angst geschührt, so dass wir wieder mit CO2-Dreckschleudern und importierter Kernenergie die „Energiewende-Ausstieg-AKW“ erreichen können.

    Das alles GRÜN-typische kostet den Bürger enorm viel GELD, was wir nicht haben!

  30. Haben “die Grünen” nicht schon genug Unheil angerichtet ?

    Die Probleme in Japan sind nicht die unserigen.

    Es gibt mehr als 2000 AKW’s auf der Welt und nur in Deutschland wurde Panik und Angst geschührt, so dass wir wieder mit CO2-Dre*kschleudern und importierter Kernenergie die “Energiewende-Ausstieg-AKW” erreichen können.

    Das alles GRÜN-typische kostet den Bürger enorm viel GELD, was wir nicht haben!

  31. Um 13 Uhr heute am Sonntag bringt GEZ-Propaganda-Channel „Phönix“ eine Diskussion über Fukushima – eingeladen 5 ausgemachte Atomgegner! Und nur die.

    Morgen bringt DDR1 (ex-ARD) eine Diskussion über Energiepolitik. Eingeladen 4 ausgemachte Atomgegner und Sonnenfreunde gegen einen einzigen Roland Tichy von der Wirtschaftswoche.

    Fritz Vahrenholt wurde ausgeladen und das eigentliche Thema „Kalte Sonne“ abgesetzt.

    ARTE bringt einen Themenabend über Fukushima, der den Sudel-Ede vom Schwarzen Kanal, die Stimme der DDR oder Radio Moskau seeligen Angedenkens vor Neid erblassen liesse.

    Wir haben ein ganz massives mediales Problem in Deutschland.

    Man kann PI-NEWS nicht genug dafür danken, dass hier ein mediales Gegengewicht gesetzt wird.

  32. Es gab sehr wohl einen toten und mehrere verstrahlte Arbeiter in Fukushima.
    Der Tote hatte einen Herzinfarkt, was erstmal nicht nach einer direkten Auswirkung der Strahlung ausschauen mag, allerdings gab es in Tschernobyl auch solche spontanen Herzinfarkte bei Arbeitern, die starker Strahlung ausgesetzt waren.
    Die verstrahlten Arbeiter hatten in radioaktiv verseuchtem Wasser gestanden, so dass sie große Brandwunden an den Füßen und Unterschenkeln bekamen.

  33. @ #20 Frank-Ruediger

    Lieber Frank-Ruediger, ich erlaube mir, Ihre Behauptungen ein ganz klein wenig zu erweitern und anhand einiger Fakten zu ergänzen:

    Sie finden z.B. in Sachsen den sogenannten ‚Bäderwinkel‘ mit Orten wie Bad Elster und Bad Brambach. Das Quellwasser dort hat einen erhöhten Radon Gehalt und es gibt dort Höhlen, wo Sie in einem Liegestuhl liegen und das Radon einatmen können. Derartige Radontherapie wird übrigens immer noch von Ärzten verschrieben, und manche Patienten fühlen sich danach wohl auch gesünder.

    Des weiteren enthält Ihr Körper circa 140 Gramm Kalium und ein Teil davon besteht aus dem radioaktiven Isotop K40, welches schneller zerfällt als das berüchtigte Uran 238. Das müssen Sie logischerweise erdulden, aber Sie können in Zukunft einen großen Bogen um jeden Sack mit Kunstdünger machen. Sie wissen: Kalium (!) nun nicht mehr Gramm sondern Kilogramm. Und erst die Kalibergwerke!!!
    Wir sind noch nicht am Ende: Ihr Körper enthält auch Kohlenstoff, Kilogramme davon, und auch hier haben wir ein radioaktives Isotop, das C14. Zukünftige Archäologen werden vielleicht anhand des C14 Gehalts Ihres Skeletts einmal das Jahr Ihres Todes bestimmen.

    Zusammenfassend: Die Materie dieses Planetensystems, und damit auch unserer Erde, ist vor Jahrmilliarden durch eine riesige Nuklearexplosion entstanden, und alle natürliche Radioaktivität, die wir hier finden, ist ein Überbleibsel dieser Explosion. Alles Lebendige, von den ersten Einzellern bis zu uns – von denen sich manche ’sapiens‘ nennen – war von Geburt bis zum Tode dieser Radioaktivität ausgesetzt. Nicht jeder mag mit dem Ergebnis zufrieden sein, aber ich finde, gemittelt über alles, ist es doch recht beeindruckend.

  34. #36
    Nachtrag:

    Gerade läuft im Bayrischen Fernsehen die Sendung „Stammtisch“ moderiert von Helmut Markwart.

    Eingeladen: die grüne Politikerin Christine Scheel, zwei fanatische Ökos von der Süddeutschen bzw. dem deutschen Technikmuseum…

    … und ein einziger Vince Ebert, den die Runde gerade versucht gepflegt diplomatisch fertig zu machen. Der Kabarettist und Physiker Vince Ebert ist in dieser Diskussion ausgesprochen PI.

    Die grüne Politikerin Christine Scheel ist Vorstandsvorsitzende der Südhessischen HSE.

    Hie ein Wikipedia-Auszug bzgl. Scheels Vita:

    Nach dem Abitur 1977 absolvierte Christine Scheel ein Studium der Archäologie, Ethnologie, Soziologie, Pädagogik und Psychologie in Freiburg im Breisgau und Erlangen, das sie 1983 als Pädagogin M.A. beendete.

    Diese links-grüne Hetäre ist heute Vorstandsvorsitzende eines grossen hessischen Energieversorgers.

    Deutschland schafft sich ab

  35. Erhöhte Gefahren sollte man nicht herunterspielen, aber heute morgen in den SWR1-Nachrichten:
    (sinngemäß) … Gedenken an das Unglück in Fukushima vor einem Jahr – Supergau … (wörtlich): „da explodierten drei Reaktorblöcke“ …

    Mehr will ich dazu heut am Sonntag nicht sagen!

  36. @ #20 Frank-Ruediger und einige Andere hier:

    „Und dann las ich den Namen des Verfassers: kewil“

    Mit ihrer Lesekompetenz scheint es ja nicht weit her zu sein!

    Im Artikel steht mehr als deutlich: (Von Alex Reichmuth)

    Und erschienen ist der Artikel in der WELTWOCHE!

    PI bzw. kewil hat ihn „nur“ kopiert.

    Aber wenn Sie schon nicht in der Lage sind das zu begreifen bzw. zu verstehen, dann sollten Sie lieber auf weitere Kommentare verzichten! Das schützt Sie vor Ihrer eigenen Peinlichkeit und schont die Umwelt! 🙂

  37. Oh, btw Kewil, Super-GAU ist ein oxymoron. Da ein [B]G[/B]rö?ter [B]A[/B]nzunehmender [B]U[/B]nfall keine Steierung kennt. Das ist eine Kreation der sogenannten Systemmedien der sogenannten EUdSSR, Kewil. Nicht gewußt?

  38. Und ich bin anscheinend zu unfähig die Taghilfe zu lesen und zu verstehen. Tja, jeder ist irgend wo ein Trottel :)!

  39. Eine der
    „grössten Technik­katastrophen aller Zeiten“
    oder
    „Strahlen­hölle“
    läßt sich halt viel leichter verkaufen.

    Wer kauft schon eine Journaille mit der Überschrift:
    War wohl nix.

  40. Wer Fukoshima so toll und harmlos findet, sollte dorthin ziehen.

    Denn genau das sagen wir auch zu Schariabefürwortern.
    Zieht doch in den Iran, wenn ihr die Scharia so toll findet.

  41. #20 Frank-Ruediger (11. Mrz 2012 10:25)

    Selten so einen dümmlichen Kommentar gelesen.
    Und ich sage Dir, Du warst weder Elektriker, noch hast Du Brokdorf von innen gesehen!

    Schon erstaunlich, in was für Berufe sich gestandene Sozialpädagogen so hineinversetzen wollen. 😉

  42. #49 r2d2 (11. Mrz 2012 12:58)

    Das erinnert mich an einen anderen Spruch aus früheren Zeiten:

    Wenn es dir hier nicht gefällt dann geh doch rüber (in die DDR)

    Das sagt ein ehemaliger Linker. Aber das ist schon lange, lange her. In der Zwischenzeit bin ich um einiges intelligenter geworden 🙂

  43. @ #45 Nalwood

    Und Sie bleiben auch noch vehement darauf bestehen einer zu sein! :mrgreen:

    Denn:

    „@ #20 Frank-Ruediger und einige Andere hier:

    “Und dann las ich den Namen des Verfassers: kewil”

    Mit ihrer Lesekompetenz scheint es ja nicht weit her zu sein!

    Im Artikel steht mehr als deutlich: (Von Alex Reichmuth)

    Und erschienen ist der Artikel in der WELTWOCHE!

    PI bzw. kewil hat ihn “nur” kopiert.

    Aber wenn Sie schon nicht in der Lage sind das zu begreifen bzw. zu verstehen, dann sollten Sie lieber auf weitere Kommentare verzichten! Das schützt Sie vor Ihrer eigenen Peinlichkeit und schont die Umwelt! 😉 „

  44. Es ist schon erschütternd, dass selbst hier auf PI sehr viele Kommentare aufzeigen, wie sehr die links-grüne Dauergehirnwäsche in Deutschland wirkt: Da werden im obigen Artikel mal ganz sachlich und nüchtern ein paar Zahlen und Fakten genannt; und sogleich wird darauf oftmals nur mit Hysterie emotionalem Beblubber geantwortet — à la: Ja; „Atom“ ist aber trotzdem total pöhse und ganz doll gefährlich. Jemand sprach/schrieb dann sogar noch von über 1Millionen Toten, die dann natürlich irgendwann unsichtbar und in der Zukunft – aber eben trotzdem – zu erwarten wären.
    .
    Tatsache ist, dass mehrere fast 50 Jahre alte Kernreaktoren erst durch ein Jahrrausenderdbeben und dann von einem Mega-Tsunami getroffen wurden. Wegen einer lächerlich anmutenden Notstromversorgung kam es dann in 3 Reaktoren zu Explosionen und 3 parallel eintretenden Kernschmelzen. Es ist also ein Supa-Trupa-Giga-GAU eingetreten. Das Resultat sind tatsächlich NULL Tote – aber zig Tausende allein durch die Naturkatastrophe.
    .
    Wenn Fukushima irgendetwas zeigt, dann ist es die Beherrschbarkeit und Zahmheit der Kernenergie und sonst Nix.

    ____________________

  45. RICHTIG!
    Wer im Angesicht von Tausenden Toten durch das Erdbeben und den Tsunami die Havarie des Kraftwerks ebenfalls eine Katastrophe, einen GAU oder gar einen Super-GAU nennt, zeigt damit entweder seine Dummheit oder Menschenverachtung.

  46. Atomkraft ist nicht ungefährlich und auch die sichere Lagerung des Atommülls für die nächsten Jahrtausende ist noch nicht geklärt.
    Aber: Ich denke mal, dass es gefährlicher ist, über eine Straße zu gehen, als neben einem AKW zu leben. Wir müssten das ‚Übel‘ Atomkraft zumindest noch solange betreiben, bis tatsächliche Alternativen entwickelt sind (z. B. Kernfusion). Bis dahin halte ich es für Opportunismus, in Deutschland den sofortigen Atomausstieg zu beschließen. Ich möchte meinen Lebensstil nicht ändern, ich möchte auch nachts Licht und warmes Wasser haben und nicht nur dann, wenn gnädigerweise die Sonne scheint oder der Wind bläst oder das tschechische Temelin uns Strom liefert.
    Meiner Meinung nach sollte die Erforschung alternativer (ich sage extra nicht regenerativer) Energiequellen beschleunigt werden und erst dann ein Atomausstieg beschlossen werden.
    Die sichersten AKWs der Welt abschalten und dann Strom aus Reaktoren vom Typ RBMK beziehen? Lieber nicht!!!

  47. esszetthi (13:23):
    >>Wer im Angesicht von Tausenden Toten durch das Erdbeben und den Tsunami die Havarie des Kraftwerks ebenfalls eine Katastrophe, einen GAU oder gar einen Super-GAU nennt, zeigt damit entweder seine Dummheit oder Menschenverachtung.<<

    Es hat in Fukushima mehrer Explosionen gegeben und drei gleichzeitige Kernschmelzen — natürlich ist das ein Super-GAU!!! Was denn sonst?
    .
    Nur entgegen aller Hysterie ist das eben kein Weltuntergang, sondern ein handhabarer Unfall, wie er in industriellen Anlagen nunmal vorkommen kann. Der Unterschied liegt hierbei aber eben darin, dass – wie diese fast 50 Jahre alten Reaktoren und von unvorstellbaren Naturgewalten getroffenen Reaktoren bewiesen haben – die Kernenergie eine gutmütige Technologie ist.
    .
    Den Super-GAU in Fukushima jetzt in Abrede stellen zu wollen (auf einer Skala von 1 bis 7 steht er ganz oben auf 7!), führt nur zu weiterer Hysterie, dass „Atom“ eben doch ganz doll pöhse und teuflisch wäre, weil ja eigentlich Garnix passiert wäre — aber jederzeit natürlich dennoch könnte.
    .
    Nein, realiter ist in Fukushima der größtmögliche Unfall eingetreten. „Blöd“ eben nur, dass es keine Toten dadurch gibt und die vorsorgliche Evakuierungszone bald wieder besiedelt wird — und nicht den von Links-Grün in einem solchen Falle stets postulierten Weltuntergang.

    ___________________

  48. „Wegen der Radioaktivität infolge des Atom­unglücks ist bis heute kein einziger Mensch ums Leben gekommen. Und die Chancen stehen gut, dass es auch in Zukunft kaum Opfer geben wird.“

    WOW! Diese Riesenportion Insiderwissen verblüfft mich. 🙂

    #57 Graue Eminenz (11. Mrz 2012 13:50)

    Noch einer, der den vollen Durchblick hat …

  49. MikeBY (13:28):
    >>… die sichere Lagerung des Atommülls für die nächsten Jahrtausende ist noch nicht geklärt.<<

    Das ist so auch nicht richtig.
    .
    Das trifft nämlich nur zu, wenn man den „Atommüll“ unbedingt endlagern wollte, als die Technologien zu bauen, die ihn nutzen und damit erst gar nicht zu „Müll“ machen. Im Übrigen lagert z.B. in der Asse nicht ein Gramm aus kommerziell betriebenen Kernkraftwerken; radioaktive Reststoffe entstehen nämlich nicht nur bei der Stromerzeugung sondern etwa auch in der Medizin. Die „Lagerung“ ist politisch gewollt und damit quasi als self fullfilling profecy erst ein „unlösbares Problem“ künstlich in die Welt gesetzt worden.

    _____________

  50. Noch nicht herumgesprochen hat sich, dass die Windnutzung der Welt ein wachsendes Atommüll-Problem beschert.

    Die fortschrittlichsten Anlagen arbeiten mit so genannten Permanentmagneten und dafür brauchen die Hersteller das Metall Neodym, eine so genannte „seltene Erde“. Bei der Abtrennung vom Gestein entstehen radioaktive Stoffe wie Uran und Thorium. Allein nahe der mongolischen Stadt Baotou, einer großen Fundstätte, lagern bereits jetzt etwa 90.000 Tonnen Thorium in einem riesigen Auffangbecken. China ist Lieferant für fast 100 Prozent des weltweit verbrauchten Neodyms, von dem der größte Teil für den Bau von Windrädern benötigt wird.

    Bis eine Lösung gefunden ist, produziert der Wind massenweise radioaktiven Abfall.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_rache_der_technik/

  51. @ #60 Fluchbegleiter

    Nein, stimmt nicht. Uran und Thorium ‚entstehen‘ nicht sondern werden nur abgetrennt, d.h. vor und nach der Neodymproduktion haben wir die gleichen Mengen.

    Und vielleicht sollten Sie erwähnen, dass Ihr Originaltext aus einer Tageszeitung (der Basler) stammt.

    P.S.: Chemie und Physik sind gefährliche Fächer und deshalb so unbeliebt.

  52. Kürzlich sah ich eine Diskussion zu dem Thema Radioaktivitätsbelastung im Fernsehen, zu der auch einer der deutschen Astronauten eingeladen war, die in der Raumstation ISS waren.
    Dort ist die radioaktive Strahlenbelastung so hoch, das es gesundheitlich Folgen haben kann. Alle Astronauten wissen das, werden auf die möglichen Folgen vorbereitet und sind auch bereit das in Kauf zu nehmen. Der Mann weiß genau, warum es geht.
    Zu Fukushima sagt er, daß die Anwohner 2% der Strahlung abbekommen haben, ab der das Krebsrisiko steigen würde. Selbst die, die im Reaktor waren und mehr abbekommen haben, als man risikolos verkraften kann, bei denen ist die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken nur um ca. 2% gestiegen.
    In Tschernobyl sind die meisten nämlich an einem Stoff erkrankt, ich erinnere mich nicht genau,radioaktiver Jod(?), der in Fukushima kaum ausgetreten ist.

  53. Bin gerade in Japan und denke das die Belastung bei mir zuhause größer(ehemaliges Uranabbaugebeit der Wismut AG der Russen und die Abraumhalden sind gut sichtbar)ist.Ihr könnt selber googeln wo das ist.
    #62 Thomas d. U.
    Japaner essen sehr viel rohen(absolut lecker) Fisch dieser ist sehr jodhaltig und fördert einen schnellen Austausch von belastetem Jod daher denke ich,daß die Krebsfälle hier wesentlich geringer werden.

  54. Den ganzen Fukushimahype hätten wir nicht, wenn die geldgeile Betreiberfirma nicht die Kohle für die Wartung des Notkühlsystems gespart hätte. Was nutzt die beste Technik, wenn die Wartungspläne nicht eingehalten werden.

  55. KEwil, du bist in Amerika, du kannst von den bahnbrechenden Erkenntnissen seutscher Strahlenexperten ja da nix wissen. In allen Fernsehberichten liefen die Reporter seltsamerweise völlig ohne Schutzkleidung mit Geigerzählern rum und sagten, dass die Strahlung so und so hoch sei und die Gegend auf Jahrhunderte unbewohnbar würde. Seltsamerweise wurden aber weder Hiroshima noch Nagasaki erwähnt, die heute keine 70 Jahre später wieder Millionenstädte sind und unter 1000 zusätzliche Tote in diesen vielen Jahren zu beklagen haben.

    #9 abili; Unsinn, siehe vorher, die Atombombe hatte, obwohl da ein wahrscheinlich millionenfaches an Strahlung auftrat, praktisch keine Spätfolgen.

    #14 Platow; Dort wo ich herkomme, gibts um ein mehrfaches mehr Krebstote als in den beiden Städten. Von ungefähr 200 LEuten sind in den letzten 40 Jahren wenigstens 10 an Krebs entweder austherapiert erkrankt oder gestorben. Und da fanden keineswegs in den 50er Atombombentest statt. Im Gegenteil ,die Russischen Raketen waren so an die 40km weg und das nächste AKW etwa 100.

    #28 Ralf W.: Ich erinnere mich, da hatten die ne Baumrinde gemessen, das zeigte dann 16 was auch immer an. Sorry, mir sagen diese Radioaktiven Werte leider gar nichts, weil ich damit nichts zu tun habe.

    #60 Fluchbegleiter; Glaub ich nicht, Für nen Generator brauchts keine Magneten. Das sind bedingt durch die Grösse alles Asynchronmaschinen. Permanentmagneten werden für Industrieelle Servoantriebe benötigt. Nur sehr kleine Generatoren haben Magnete eingebaut. Das ist einfach ne Frage der Wirtschaftlichkeit. Ein Drehstromasynchronmotor mit 1kw kostet so um die 100€, willst den gleichen in Synchron kostet der das 10fache, nicht nur weil da auch noch eine Rotorlageerkennung nötig ist und der Umrichter ist auch gleich doppelt so teuer, wie der für die Asynchronmaschine.

    Ein Asynchrongenerator synchronisiert sich selber aufs Netz, Beim Synchronen muss der irgendwie in der Drehzahl so geregelt werden, dass die Frequenz und Phasenlage zum Netz passt.

  56. #56 MikeBY
    Zunächst einmal: der letzte RBMK wurde im Jahr 2000 abgeschaltet (Tchernobyl). Die RBMK waren spezielle, nur in der UDSSR betriebene Druckröhren- Reaktoren- Betrieb in Satelittenstaaten war nicht erwünscht, da dieser Reaktortyp ideal zum Plutoniumbrüten für den Bombenbau ist (im Betrieb tauschbare Brennelemente).
    Das Problem des „Atommülls“ ist vom Grünen Tritt Ihn gezielt in die Welt gesetzt worden, indem es (das Tritt Ihn) der deutschen Zipfelmütze das Weiterforschen an der Wiederaufbereitung verbot. (2003, das Tritt ihn durfte damals unter einem hohen Mitarbeiter der russischen Gazprom, der damals den „Bundeskanzler“ abgab, „Umweltminister“ spielen). Brav wie die Zipfelmütze nun mal ist, hat sie sich damit ein unnötiges Problem unterwürfig aufgehalst und hält es (befohlenermassen) bis heute aufrecht. Techniken zu extremer Verkürzung der langen Halbwertzeiten haben sich inzwischen im Laborbetrieb bewährt- nun forscht man an der grosseriellen Verwirklichung. (Transmutation).
    Somit ist der „Atommüll“ wertvoller Rohstoff, wenn auch nicht für die Mütze….
    PS: In den Staaten wird wohl noch dieses Jahr ein Fusionsreaktor in Betrieb genommen.

  57. #56 MikeBY (11. Mrz 2012 13:28)

    Meiner Meinung nach sollte die Erforschung alternativer (ich sage extra nicht regenerativer) Energiequellen beschleunigt werden und erst dann ein Atomausstieg beschlossen werden.

    Nur zu:

    Thorium-Reaktor

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=3063

    und

    Bahnbrechende wissenschaftliche Fortschritte

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=5633

  58. 2 Erkan
    Ohne Dich kränken zu wollen, aber wenn Du den Artikel intellektuell nicht begreifst, dann spar Dir bitte solche Kommentare und geh angeln.

  59. @ #64 Schmieroel

    Haben Sie auch belastbare Quellen für Ihre Behauptung? Oder werfen Sie nur Nebelkerzen?

  60. Dass Fukushima populistisch ausgeschlachtet werden wird und als Keulenargument dienen wird, sobald der Atmoausstieg und die Ineffizienz von Alternativenergien kritisiert wird, war so sicher wie das Amen in der Kirche.
    In Niedersachsen lief über Jahrzehnte der Langzeitversuch „Gowian“ – mit einem katastrophalen Ergebnis, was den gesamten Wirkungsgrad anging.
    Stromerzeugung über Solaranlagen macht dort Sinn, wo man365 Tage im Jahr Sonne hat – wie zB in Nevada.

    Überall, wo bis dato die GAU’s stattfanden, wie Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl, Harrisburg oder Semi Palatinsk. Die Millionen Krebskranken und Strahlentoten sind bis heute nicht aufzutreiben.

  61. die neueste Nachricht über Fukushima:
    Die Lage ist nach wie vor äußerst gefährlich.
    Wenn es demnächst ein starkes Erdbeben geben sollte, dann könnten die Brennstäbe in den Abkühlbecken …..usw.
    So wird versucht, die Gefahr immer auf hohem Level zu halten. (und wenn der Mond auf die Erde fällt..)

  62. #66 Yogi.Baer (11. Mrz 2012 16:01)

    Das Bemerkenswerte bei unseren Grünen Vollökos ist ja der Slogan, daß Müll wertvoller Rohstoff, der zu schade zum Wegwerfen sei.
    Komischerweise gilt bei diesen Heuchlern das nicht für die Abprodukte der KKW.

    Natürlich ist der abgebrannte Kernbrennstoff extrem wertvolles Material, weil da noch ungeheuer viel Energie drin liegt.
    Die „dummen“ Russen sammeln deswegen auch den „Atommüll“ aus dem Westen ein. Die machen das ganz schlau. Selbst im Besitz der Aufbereitungstechnik und der erforderlichen Territorien für die Lagerung schaffen die sich damit ein Energielager für die Zukunft.
    Das „Böse“ wandert dann nach hier:
    http://www.wdcb.ru/mining/krasn/krasn26.html

  63. Nehmen wir an, dass der Artikel Wahrheit sagt.

    Was bedeutet das? Dass man DIESES MAL Glück gehabt hat.
    DAS HEISST ABER LANGE NICHT, DASS ES NÄCHSTES MAL SO GLIMPFLICH AUSGEHEN MUSS.

    Das sagen die Japaner dazu:
    http://nachrichten.t-online.de/-tokio-waere-am-ende-gewesen-/id_54375318/index

    Übrigens, die Geschichte ist noch lange nicht ausgestanden.

    Auch ein Jahr nach der Katastrophe hätten die Techniker die Lage in Fukushima nicht völlig im Griff, sagt Dokter: In drei Reaktoren seien die Kerne geschmolzen, die Reaktorgebäude seien schwer beschädigt, die Kühlung der Reaktoren und Brennelementebecken erfolge provisorisch. Eine erneute Zuspitzung der Situation sei da immer noch möglich: „Man kann eben naturgemäß bestimmte externe Ereignisse für die Zukunft nicht ausschließen. Und was wirklich passiert, wenn es noch mal zu einem wirklich starken Beben oder noch mal zu einem Tsunami kommt, das lässt sich schlicht nicht vorhersagen.“

    http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima668.html

    Was will PI eigentlich mit dieser ständigen Verharmlosung der Atomenergie erreichen?
    Das ist genauso kontraproduktiv wie die Panikmache.

  64. So richtig kann ich nicht glauben, was ich hier lese. Ein kritisches von mir geachtetes Medium gegen den opportunen Zeigeist und Massenzuwanderung entpuppt sich als Sprachrohr der Atomlobby.
    Dann waren all die Fernsehbilder von explodierende Reaktorgebäuden also Hollywoodzinnober und werden letztlich zur Lebensverlängerung der dortigen Bevölkerung beitragen…

  65. #75 Lepanto; Ich seh da nur bei unseren Medien Panikmache. Tatsächlich ist weder die messbare Strahlung so stark erhöht, wie einen die glauben machen wollen, noch gibt es bisher auch nur einen einzigen Todesfall deswegen. Nahezu alle Toten sind durch den Tsunami ums Leben gekommen. Möglicherweise ein paar wenige schon durchs vorhergehende Erdbeben.

    Wenn demnächst ein Erdbeben mit Stärke 10 und ein darauffolgender Tsunami mit 100m hohen Wellen kommt, dann wirds tatsächlich saugefährlich. Womöglich versinkt dann halb Japan wie seinerzeit Stromboli, wars wimre im Meer.

  66. #76 Urviech (11. Mrz 2012 19:07)

    Oh, tut mir furchtbar leid, daß sich nicht alle Deinem Weltbild anpassen.
    Ich glaube, daß mußt Du wohl aushalten. 😉

    Oder auf GEZ umschalten. Phoenix soll wohl heute was bringen, was Deiner Seele gut tut. Nichts als die Wahrheit! 😀

  67. #75 Lepanto (11. Mrz 2012 18:31)

    „Verharmlosung von Atomenergie“

    Man sieht an den wörtlich übernommenen Phrasen, wie deutlich sich die GEZ-Propaganda bereits in deutsche Hirne eingebrannt hat.
    Goebbels hat mal was von Lüge und Wiederholung gesagt. Recht hatte er!

  68. #75 Lepanto
    Hallo, wann suchen Sie sich für Ihre Märchen bezüglich Fukushima Daiichi mal eine andere, glaubwürdigere Referenz als Goebbels Erben (oder „Aktuelle Kamera 2.0“)?
    Zur Zeit ist keines der havarierten Reaktordruckgefässe in der Gesamttemperatur höher als 56°C. Schönen Gruss von Ihrer so sehnlich hebeigewünschten Kernschmelze. Toll, wenn man Wissen durch grünes Geplapper ersetzen kann….

  69. #80 Aionarap (11. Mrz 2012 20:18)

    #75 Lepanto (11. Mrz 2012 18:31)

    “Verharmlosung von Atomenergie”

    Man sieht an den wörtlich übernommenen Phrasen, wie deutlich sich die GEZ-Propaganda bereits in deutsche Hirne eingebrannt hat.
    Goebbels hat mal was von Lüge und Wiederholung gesagt. Recht hatte er!

    Wenn man keine sachlichen Argumente hat, soll man das Kommentieren lieber lassen.

  70. #77 uli12us (11. Mrz 2012 19:19)

    Wenn demnächst ein Erdbeben mit Stärke 10 und ein darauffolgender Tsunami mit 100m hohen Wellen kommt, dann wirds tatsächlich saugefährlich. Womöglich versinkt dann halb Japan wie seinerzeit Stromboli, wars wimre im Meer.

    Bei der heutigen Zustand von Fukushima AKW (alles provisorisch, Kühlung mit Schläuchen usw.) kann ein gewöhnliches Erdbeben reichen, damit die Katastrophe von vorne beginnt.

    Bläst der Wind Richtung Tokio, dann viel Spaß mit Evakuierung.

  71. #76 Urviech
    Die von den Erben des Dr. Josef Goebbels (GEZ-Reichsrundfunk) der NHK geklauten und mit zipfelmützengerechten Kommentaren versehenen Bilder zeigten durch Waserstoffgas, das sich mangels Rekombinatoren durch die Erwärmung bilden konnte, sich im Aussengebäude sammelte, entzündete und dieses sprengte. Den Reaktoren war der Vorgang egal.
    Übrigens kann sowas auch bei den von Euch Ökos so gepriesenen Brennstoffzellen durchaus passieren…

  72. #81 Yogi.Baer (11. Mrz 2012 20:27)

    #75 Lepanto
    Hallo, wann suchen Sie sich für Ihre Märchen bezüglich Fukushima Daiichi mal eine andere, glaubwürdigere Referenz als Goebbels Erben (oder “Aktuelle Kamera 2.0?)?
    Zur Zeit ist keines der havarierten Reaktordruckgefässe in der Gesamttemperatur höher als 56°C. Schönen Gruss von Ihrer so sehnlich hebeigewünschten Kernschmelze. Toll, wenn man Wissen durch grünes Geplapper ersetzen kann….

    Ich habe meine Quellen genannt. z.B. Link über den Bericht der japanischen Regiereung
    http://nachrichten.t-online.de/-tokio-waere-am-ende-gewesen-/id_54375318/index
    Sind es Goebbels Erben?

    Woher Sie Ihr Wissen beziehen, ist unbekannt.

    Schönen Gruss von Ihrer so sehnlich hebeigewünschten Kernschmelze.

    Warum unterstellen Sie mir das, was ich nicht geschrieben habe?

  73. Nochwas:
    Die ach so tapferen GEZ- Schreiberlinge haben sich nach der Havarie der Fukushima- Anlage innerhalb weniger Tage von Tokio nach Osaka verpisst, diese „stolzen“ Hosenscheisser! Eben German Angst.
    Von da wurden dann NHK die Bilder geklaut und zipfelmützengerecht beplappert. Mutig, Mutig!!

  74. @ Lepanto:
    Sie haben einen link in Ihrem Antwortschrieb (#85 Lepanto ) an mich bewusst unterschlagen:
    http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima668.html
    Ihre Schriebe lassen die Vermutung zu, dass es nichts besseres geben könnte, als die ersehnte Kernschmelze. Sie wird Ihnen nur was husten, da die dazu erforderliche Erwärmung massiv abklingt.

  75. @#9 abili (11. Mrz 2012 10:03)

    Für Fukuschima heist das, daß etwa mit einer Millionen Toten gerechnet wird. Die meisten davon sterben offensichtlich an Krebserkrankungen.

    Das ist doch lächerlich – es werden mindestens einhundert Milliarden Tote sein, die Marsmännchen nicht mitgerechnet! Ach was, Trilliarden!!! Fantastiliarden!!! Atoooom ist gefäääährlich!!! Aaaargh, ich sterbeeee!!!

  76. #87 Yogi.Baer (11. Mrz 2012 21:02)

    @ Lepanto:
    Sie haben einen link in Ihrem Antwortschrieb (#85 Lepanto ) an mich bewusst unterschlagen:
    http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima668.html

    bewusst unterschlagen???
    Den Link haben Sie doch in meinem Kommentar #75 gesehen, auf den Sie geantwortet haben.
    Reicht es nicht?

    Ihre Schriebe lassen die Vermutung zu, dass es nichts besseres geben könnte, als die ersehnte Kernschmelze. Sie wird Ihnen nur was husten, da die dazu erforderliche Erwärmung massiv abklingt.

    Wenn Ihre Fantasie so lebhaft ist, können sie viel vermuten. Ich versichere Sie jedoch, dass Ihre Vermutungen über mich falsch sind.

    Ihre Schriebe lassen die Vermutung zu, dass der Verfasser nicht ganz nüchtern ist.
    In diesem Zustand soll man komplizierte Geräte lieber nicht anfassen – es kann schnell etwas kaputt gehen.

  77. #71 Das_Sanfte_Lamm

    Hallo,
    beim „Growian“ platzte das Drucklager der Welle Flügelrad- Getriebe. Also das Hauptlager. Die Überbleibsel des Ökoquirls kann man im Automobil- und Technikmuseum „bewundern“:
    http://global-warning.eu/2008/10/17/pleiten-die-in-die-geschichte-eingingen-growian/
    Nachtrag: Der „dickste“ Ökomiefquirl (und auch der innovativste, wenn man das von einer Technik behaupten kann, deren erste Anwendungen um Jahrgang 1100 datieren- Bockwindmühlen-, ist die „Enercon E126“ mit einer (theoretischen)Spitzenleistung von
    7,5 MW. Grösste Innovation ist die Funktionssicherheit bei hohen Windgeschwindigkeiten (24 bis 34m/sec) und der „Direktantrieb“- als zur Zeit einziger ohne Neodym- Magnete
    Gruss

  78. # Lepanto:
    Typisch grünes Verhalten- wenn die Argumente ausbleiben: pöbeln und beleidigen. Für letzteres suchen Sie sich besser einen anderen.

  79. Aus meiner Sicht waren die Havarien von Fukushima eine letztlich durch menschliches Versagen verursachte Katastrophe.

    Die Ausführung des Kraftwerkes ignorierte verschiedene Risiken.

    Die durch z. B. wirksamen Tsunamieschutz, Diversivizierung der Notstromversorgung, Wasserstoffrekombinatoren usw. hätten entschärft werden können.

    Die Ursache dieser Vernachlässigungen sehe ich in der Organisationsstruktur der japanischen Atom-Wirtschaft und -Kontrolle.

    Den gegenwärtigen Kritikern jedoch ist vorzuwerfen, dass ihre Kritik nur mit dem Zweck eingebracht wird, die Kernenergie politisch unmöglich zu machen.

    Speziell der kollektivierte Bundesdeutsche Pressebetrieb betreibt diese Kritik in unglaublich einseitiger und unsachlicher Weise.

    Aus dem oben genanntem Grund zeigt die Fukuschima-Katastrophe gerade nicht die Unbeherrschbarkeit der Kernenergie, wenn man
    bereit ist aus den Fakten zu lernen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,815995,00.html

  80. #92 PROBayern
    Danke für den Bericht und den link. Jetzt weiss ich, um welche Politguppierung ich einen Riesenbogen machen werde. Wenn ich grüne Parolen will, dann wähle ich das grüne Original und keine pro(blematische) Kopie.

  81. #91 Yogi.Baer (11. Mrz 2012 22:09)

    # Lepanto:
    Typisch grünes Verhalten- wenn die Argumente ausbleiben: pöbeln und beleidigen. Für letzteres suchen Sie sich besser einen anderen.

    Meine Argumente mit Quellen sind in meinem Kommentar #75.

    Von Ihnen habe ich bisher weder Argumente noch Quellen für Ihre Behauptungen gesehen, nur Pöbeleien und Unterstellungen.
    Welche Farbe hat dieses Verhalten?

  82. Aus dem oben genanntem Grund zeigt die Fukuschima-Katastrophe gerade nicht die Unbeherrschbarkeit der Kernenergie, wenn man bereit ist aus den Fakten zu lernen.

    Das Problem ist, dass sich man nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten kann.
    Es kann immer etwas kommen, was nicht vorgesehen ist. Und die Erfahrung zeigt, dass es keine rein theoretische Überlegung ist. Tschernobyl und Fukushima AKWs hielt man für todsicher, und es ist trotzdem passiert.

    Die Beherrschbarkeit der Kernenergie endet dann, wenn der Strom für Kühlung nicht da ist (warum auch immer). Dann ist Feierabend – rette sich wer kann.

    Die Folgen können katastrophal sein. Die Gefährlichkeit der Lage wird dadurch unterstrichen, dass Folgen des Atomunfalls nicht versicherbar sind.

    Es zwar kein Anlass für Hysterie, jedoch für sehr große Vorsicht.
    Und für Gelassenheit, wie bei vielen Kommentatoren hier, gibt es überhaupt keinen Anlass.

  83. #96 Lepanto (11. Mrz 2012 23:40)

    „Tschernobyl und Fukushima AKWs hielt man für todsicher, und es ist trotzdem passiert.“

    Die Ursache der Katastrophe von Tschernobyl lag im wesentlichen darin, dass die Anlage nicht im vorgesehenen Modus betrieben wurde. Abgesehen davon, dass heute die RBMK-Reaktoren, zu Recht, als nicht mehr zeitgemäß gelten, gab es nach Tschernobyl in bei Reaktoren dieses Typs keinen weteren Zwischenfall dieser Art.
    Zu den Probleme der Japanischen Atomaufsicht habe ich mich schon geäußert.

    „Die Beherrschbarkeit der Kernenergie endet dann, wenn der Strom für Kühlung nicht da ist (warum auch immer). Dann ist Feierabend – rette sich wer kann.“

    Hier sind Sie nicht mehr auf dem Stand der Technik. Wo soll die Information auch herkommen von den MSM jedenfalls nicht.

    „Das Problem ist, dass sich man nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten kann.“

    Dieser Satz gilt wahrscheinlich für viele Bereiche des Lebens.

    Das Lernen vor lauter Pessimismus zu verweigern ist jedoch keine Antwort.

    Die Kernenergie wird weltweit weiter ausgebaut. Diese Entwicklung schert sich nicht um die „German Angst“.

    Die aus China importierten und auf deutschen Dächern installierten Solarzellen stellen zu einem wesentlichen Anteil nichts anderes dar als importierte Energie aus Kohle und Atom dar.

  84. #96 Lepanto (11. Mrz 2012 23:40)

    Pro oder Contra Kernenergie hängt wohl davon ab, wie man das Leben grundsätzlich sieht.
    Irgendwann in grauer Vorzeit sind unsere Vorfahren vom Baum gestiegen. Das war ein erhebliches Risiko für sie und viele haben es mit dem Leben bezahlt. Weil unten warteten die Raubtiere. Trotzdem haben es ihre Nachfahren bis auf den Mond geschafft. Die Nachfahren von denen die auf dem sicheren Baum blieben sitzen immer noch dort.

    Das Problem ist, dass sich man nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten kann.
    Es kann immer etwas kommen, was nicht vorgesehen ist. Und die Erfahrung zeigt, dass es keine rein theoretische Überlegung ist.

    Absolute Sicherheit wird es nie geben, was Du willst ist das Paradies, Wohlstand ohne Risiko.
    Gemessen an den normalen Lebensrisiken ist Tschernobyl eine Lapalie und Fukoshima sowieso.
    Die auf und zukommenden Verteilungskämpfe werden schlimmer als 10 Fukushimas und sind sie ja auch schon, gemessen an den Toten.

    Lieber Kernkraft als Multikulti.

    Peace!

  85. #97 FiliusBruno
    Die Ursache der Katastrophe von Tschernobyl lag im wesentlichen darin, dass die Anlage nicht im vorgesehenen Modus betrieben wurde.

    Das Experiment, das am Tschernobyl-Reaktor durchgeführt wurde, war vorgeschrieben, also vorgesehen. Das Personal war sicher, dass nichts passieren kann, weil man von Konstruktionsfehlern nicht wusste.
    Das kann bei jedem Reaktor passieren.

    “Die Beherrschbarkeit der Kernenergie endet dann, wenn der Strom für Kühlung nicht da ist (warum auch immer). Dann ist Feierabend – rette sich wer kann.”

    Hier sind Sie nicht mehr auf dem Stand der Technik.

    Welcher Reaktor muss man nicht kühlen?
    Bitte um Aufklärung.

    Eins vorweg: Thorium-Kuegelhaufenreaktor muss man auch kühlen.

    “Das Problem ist, dass sich man nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten kann.”

    Dieser Satz gilt wahrscheinlich für viele Bereiche des Lebens.

    Das stimmt. Nur die Folgen sind meistens nicht so katastrophal wie bei Atomunfall.
    Es geht (wie immer) um Abwägung von Risiken.

    Die Kernenergie wird weltweit weiter ausgebaut. Diese Entwicklung schert sich nicht um die “German Angst”.
    Die aus China importierten und auf deutschen Dächern installierten Solarzellen stellen zu einem wesentlichen Anteil nichts anderes dar als importierte Energie aus Kohle und Atom dar.

    Wenn es in China knallt, sind wir etwas besser dran, als wenn es mitten in Deutschland passiert.

  86. #98 DieNetteKette
    Gemessen an den normalen Lebensrisiken ist Tschernobyl eine Lapalie und Fukoshima sowieso.

    Das würde ich so nicht sehen.
    Aber abgesehen davon: Cholera rechtfertigt Pest nicht (ein Unheil rechtfertigt das andere nicht).

    Absolute Sicherheit wird es nie geben, was Du willst ist das Paradies, Wohlstand ohne Risiko.

    Es geht (wie immer) um Abwägung von Risiken.
    Es spricht vieles dafür, dass das Risiko bei Atomkraft zu hoch ist.

    Lieber Kernkraft als Multikulti.

    Ich stimme zu, dass Multikulti schlimmer als Kernkraft ist.
    Nur die beiden haben miteinander nichts zu tun, genauso wie die Verteilungskämpfe, die sowohl mit als auch ohne Kernkraft stattfinden.

  87. @alle
    Bitte, die Kritik an „Lepanto“ umgehend einstellen, dieser Grüne hat (wie alle Grünen) das Recht auf die alleinige Wahrheit. Also, bitte!
    Natürlich muss man auch einen Thorium- Kugelhaufenreaktor kühlen- sonst bricht dem die Kettenreaktion zusammen und er fährt sich (problemlos) runter (was übrigens jeder andere Reaktor auch tut). Ist zweimal in Jülich gewollt durchexerziert worden (1969 und 1978)
    Beim dritten mal (ungewollt) wurde der AVR wegen einem Haarriss im Dampferzeuger runtergefahren, dieser repariert und das Ganze wieder hochgefahren. Störungsgrad: Ines 1 (kommt gleich hinter einer defekten Klospülung).
    Dass unser „Lepanto“ so genau weiss,was in Tchernobyl geschah, spricht für seine, ihm als Grünen zustehende, Allwissenheit. Ich kenne allein drei Versionen zur Unfallursache von: Besoffen auf der Warte rumgerannt über abgeschaltete Sicherheitssysteme bis Scheisse beim Plutoniumbrüten gebaut (überlastet). Wie schön, dass „Lepanto“ mir nun die Unsicherheit nimmt…
    PS: Zu der Zeit (1980 bis 1984)habe ich mit Isotopenmessungen meine Brötchen verdient- unter Anderem auch im AVR, daher sind mir die Dinge nicht ganz unbekannt.
    Gruss

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