[…] Faschismus, Totalitarismus, Menschenverachtung und Leid einer Nation hat in Deutschland für Deutsche eine besondere Symbolik, ein Gesicht. Wenn aber unser gesamtes gefühlsmäßiges Frühwarnsystem auf eine ganz bestimmte Art von Bildern und Symbolen geprägt wurde und wird, dann ergibt sich daraus die Schlussfolgerung, dass unsere offene Gesellschaft gegenüber allen anderen bildhaften Inkarnationen von Totalitarismus schutzlos ausgeliefert ist.

Wer heute regelmäßig in öffentlichen Publikationen, im Radio, im Fernsehen hört und sieht, wie die sogenannte „Vielfalt“, „Buntheit“, „Diversität“, usf. mit sehr viel Geld und Macht durch die Medien propagiert wird – zuletzt mit der ungeheuer aufdringlichen Bundesliga-Aktion „Geh‘ Deinen Weg“ – der wird wohl niemals auf die Idee kommen, dass hier eine neue Form von Totalitarismus zu sehen ist und davor zu warnen sein sollte.

Es wäre daher auch heute kaum vorstellbar, dass in 50 Jahren den Zuschauern bei der historischen Berichterstattung über Vielfalt und Diversität am Beginn des 3. Jahrtausends in Deutschland ähnliche Schauer des Entsetzens und der Abscheu über den Rücken laufen werden, wie bei uns allen angesichts der Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus. Warum auch? Es scheinen unbedenkliche Bilder zu sein, von Aktionen, die auf Frieden und Harmonie bedacht sind. Die neue Diktatur in Deutschland kommt mit leisen, ruhigen Bildern und mit vielen schönklingenden Worten daher… (Auszug aus einem Artikel der Freien Wähler, Frankfurt. Dank für Tipp an TanjaK!)

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79 KOMMENTARE

  1. Anscheinend ist es aber nicht bunt genug. Es ist immer noch leicht Massen zu bewegen, die für bunt demonstrieren, aber schwer Menschen auf die Strasse zu bringen für die Freiheit. War gestern in Nürnberg, es ist schon entäuschend wie wenige sich finden um mal bei sowas anzutreten. Um 3 Kröten oder 3 Vögel zu retten, findest Du schnell mal 1000 Leute. Aber bei so Nebensächlichen, wie unsere Zukunft und die unserer Kinder, sinds dann nicht mal 20.

    http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/nurnberg-pfeifkonzert-ubertont-auftritt-von-rechtspopulisten-1.2377853

  2. Früher wurde der Totalitarismus noch von ganzen Kerlen, also richtigen VerbrecherInnen wie Hitler, Stalin, Pol Pot oder Mao Tse-Tung eingeführt.

    In Buntland Doitschelan hingegen bestehen die MitläuferInnnen der neuen DoppelDenk-Republik (DDR) aus LeichtmatrosInnen mit englischen Grundkenntnissen, die eigentlich nie richtig gearbeitet haben, so aussérhalb von Papis Kanzlei:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article109405398/Die-Grenzen-der-Meinungsfreiheit-in-Deutschland.html

    Die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland

    Für Außenminister Westerwelle sind die Angreifer westlicher Botschaften eine kleine Minderheit innerhalb des Islams. Bei dem Mohammed-Schmähvideo sieht er die Grenzen der Meinungsfreiheit erreicht.

  3. #2 Altenburg (23. Sep 2012 09:20)

    1940 hat Deutschland den Krieg in die Welt exportiert.

    1975 hat Deutschland Waren in die Welt exportiert.

    2010 hat Deutschland die Völker der Welt importiert.

    2045 hat Deutschland zu existieren aufgehört.

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  4. Aus dem hervorragenden FW-Artikel:

    „Die öffentlichen Vertreter dieser neuen Diktatur sind vom Typ liebenswerte Grundschullehrerin, haben akademische Titel und scheinen so harmlos und fast naiv zu sein, sodass man sie niemals als Betreiber und Profiteure eines neuen Totalitarismus vermuten würde.“

    Lustig finde ich, dass die Dame in Lila mit dem Fußball in der Hand bei kritischen Betrachtungen fast immer geschont wird. Dabei ist sie vermutlich die Hauptstrippenzieherin, was die Medien betrifft.

  5. Super.

    Nach dem Braunfaschismus kam der Rotfaschismus, welcher dann vom Buntfaschismus abgelöst wurde.

  6. Wird man einst Thilo Sarrazin und Heinz Buschowsky ausweisen um den „Inneren Frieden“ wieder herzustellen?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article109403990/Buschkowsky-polarisiert-Ist-Neukoelln-ueberall.html

    Buschkowsky

    „Wegen eines Parkknöllchens greift ein arabischstämmiger Mann den Mitarbeiter des Ordnungsamtes tätlich an. Bei der darauf folgenden Verhandlung vor Gericht bedroht er ihn erneut: Er lässt ihm ausrichten, dass er die gesamte Familie des Mitarbeiters auslöschen lassen wird, wenn dieser ihn belastet und er verurteilt wird.

    Er schwört es bei Allah, dem Koran und seinem ältesten Sohn. Der Mann ist vor 20 Jahren als Asylbewerber nach Deutschland gekommen. Jemand, der in unserer Gesellschaft Schutz vor eigener Bedrohung sucht, bedroht hier seinerseits andere mit dem Tod. Wir alimentieren ihn, und er tritt – nicht nur – unsere Gesetze mit Füßen“, schreibt Buschkowsky.

    Sarrazin:

    Natürlich ist Neukölln in Deutschland überall, das sehe ich ja jetzt auf meinen Reisen durch Deutschland. Die Neuköllns in dieser Republik werden immer größer und werden irgendwann zusammenwachsen. Manches sehe ich schärfer und negativer als Heinz Buschkowky. Er unterschätzt die Wucht der demografischen Entwicklung und das Tempo, mit der sich die Anteile bei den Geburten und in der Schülerbevölkerung verschieben.

    Es ist ja kein Zufall, dass speziell in Berlin die Bildungsleistung an den Grundschulen ständig weiter sinkt, wie erst kürzlich durch eine Untersuchung der Freien Universität erneut bestätigt wurde. Als aktiver Politiker muss Buschkowsky ein Gestaltungsoptimist bleiben, dabei wünsche ich ihm allen nur denkbaren Erfolg.

    Meine Prognose bleibt leider weniger optimistisch als die seinige. Ohne eine grundlegende Umkehr, deren Umrisse ich in meinem Buch beschrieben habe, die aber nirgendwo in Sicht ist, wird sich nichts zum Besseren wenden, sondern weiter in die gegenteilige Richtung bewegen.

    Thilo Sarrazin (SPD) ist Bestsellerautor

  7. Moin zusammen !

    Bis 2050 wirds wohl nicht dauern.Bei dem „Tempo“
    das unsere gutmenschen hier an den Tag legen,
    mit Islamisten sich an einen Tisch zu setzten und zu Verhandelt(worüber eigentlich?)dauert es nur ein paar Jahre.Übrigens,dämmerts nun endlich,warum so schnell die Waffengesetze für die autochote Bevölkerung verschärft wurden? na na ?? Glaubt mir,es wird sich absolut nichts ändern bis zum grossen Knall.
    Wenn nur lächerliche 3 Prozent der Islam krönung in DL schon so viel Druck auf die Politik ausüben können,was wird sein wenns in kürze 5 oder 6 prozent werden? Es stehen ja genug in den Startlöchern.Ich denke wir bekommen es so,wie wir es wünschen..sonst hätte wir es ja anders haben können bei der Wahl..

  8. „Mehr Vielfalt auf Hartz IV wagen!“
    SPD

    heute:

    http://www.derwesten.de/region/platz-fuer-fluechtlinge-wird-knapp-in-nrw-id7121951.html

    Das Land NRW sucht nach einem zusätzlichen Standort für ein Flüchtlingsheim. Der Grund: Die Sammelunterkünfte sind voll, manche gar überbelegt. In vielen Heimen ist die Lage angespannt, beklagt der Flüchtlingsrat NRW.

    Sie kommen aus Afghanistan, aus dem vom Bürgerkrieg geschundenem Syrien, aus Serbien, nehmen beschwerliche Wege auf sich, um in Deutschland Schutz zu suchen. Doch was sie in NRW zurzeit finden, sind überlastete Berater und volle Sammelunterkünfte. Dortmund reagierte bereits: Weil die Asylbewerber-Erstaufnahme im Stadtteil Hacheney wegen der vielen ankommenden Flüchtlinge mit 350 Plätzen dauernd ausgebucht ist, wandelte die Stadt eine ehemalige Hauptschule zur Notunterkunft aus.

  9. Die Früchte von Multi-Kulti:

    Immer wieder Diebstähle in Kirchen in der Region

    http://www.pz-news.de/region_artikel,-Immer-wieder-Diebstaehle-in-Kirchen-in-der-Region-_arid,370591.html

    Dabei verschweigt unsere Gutmenschen-Presse wichtige Tatsachen. So wurden die Täter, die in Niefern gewütet haben gefasst. Es handelte sich um Rumänen, die vor einem Gutmenschen-Gericht zu unglaublichen paar Monaten auf Bewährung verurteilt wurden.

    Die Kirchenschändung in Neuhausen hat es nicht mal richtig in die Nachrichten der Gutmenschen gebracht. Da war mal eine kurze Meldung im Lokalteil.

    Man stelle sich vor das wäre bei einer Moschee passiert. Da hätten wir wochenlang Sondersendungen im Staatsfernsehen und Lichterketten von Flensburg bis Garmisch.

    Und gerade bei Kirchenschändungen durch Moslems kann man sehen wie die Propaganda unserer rotgrünen Realitätsverweigerer funktioniert. Nach Göbbels-Art wird weggelassen, verschwiegen und vertuscht wenn es sich um christliche Kirchen handelt.

    Bei Angriffe auf Moscheen läuft dann die Propaganda-Maschine der rotgrünen Gutmenschen heiß! Und es wird gelogen bis sich die Balken biegen.

    Schöne neue und bunte rotgrüne Multi-Kulti-Welt!

  10. Das ist schon eine merkwürdige Situation , da man der heutigen Politikerkaste noch nicht einmal ein besonderes Maß an Durchtriebenheit und kalter Intelligenz bescheinigen kann . Die Staatspropaganda ist – wie in der DDR – von einer Plumpheit gekennzeichnet das sich einen die Fußnägel umbiegen . Der Unterschied , da gebe ich “ Eurabier “ völlig recht , zu Diktatoren ist der , dass den Westerwelles , Merkels, Gabriels und ihren Spießgesellen die Brutalität der physischen Vernichtung ihrer Gegner oder vermeintlichen Gegner fehlt . Man riskiert in diesem Land noch nicht einmal einen Gefängnisaufenthalt wenn man seine Meinung sagt bzw. für seine Interessen auf die Straße geht . Deshalb ist es für mich unbegreiflich , dass das Volk in seiner Masse sehenden Auges mit in den Untergang marschiert ohne den Versuch zu unternehmen diese Entwicklung zu verhindern . Als “ Ossi “ , der seit mehreren Jahren “ WOSSI“ ist , habe ich die Erfahrung machen müssen , dass auch die Menschen in den sogenannten alten Bundesländern in einer merkwürdigen Kombination aus Ängstlichkeit und Lethargie reagieren , wenn man bestimmte Fehlentwicklungen zur Sprache bringt . Das ist in der Tat eine erschreckende Erfahrung auch mit Blick auf die Zukunft unseres Landes .

  11. Danke Kewil, sehr behutsam und einfühlsam geschrieben. Und doch treffsicher die Probleme benannt, die wir jetzt haben und die später unsere Enkel nicht nur ausbaden, sondern auch bezahlen werden müssen. I am greatly impressed!
    Auch die Kommentatoren werden immer klarer und gerechter in ihren Beiträgen zur Wahrheitsbeschreibung.

  12. Freunde sucht man sich selber aus.

    Im Vielfaltswahn kriegt man krampfhaft „Freunde“ aufgezwungen, die man gar nicht will.

    „Diversität“, ein Wort, das bisher gar nicht bei mir vorkam, obwohl ich viel lese, allerdings tu ich mir TV selten an, nicht mal mehr Krimis kann man schauen, ohne daß einem eine Buddhafigur oder der gute Moslem serviert wird. Der Buddhagötze wird bald seltener werden, noch erscheint er massenweise als Konsumartikel in jedem Baumarkt, Geschenkeladen, selbst im 1-Euro-Shop, in Volkshochschulkursen, in Kurorten, im Wellneßbereich, bei niedergelassenen Ärzten und Psychologen als Deko. Das scheint mir der Ausverkauf des Buddhismuswahns. Endlich, doch

    jetzt ist Islamophilie angesagt!

    So googelte ich nach „Diversität“, mir wird schlecht, als 3. Voschlag von Google:

    „“Lexikon für junge Leute

    …Unsere Gesellschaft wird immer bunter, die Menschen haben verschiedene religiöse, politische oder ideologische Anschauungen, sie haben unterschiedlichen ethnischen Hintergrund, besitzen unterschiedliche körperliche Voraussetzungen oder Begabungen und sprechen verschiedene Sprachen. In dieser Vielfalt liegen große Chancen. Diese Chancen zu nützen heißt, Diversitätspolitik zu machen. Das ist ein Prozess, an dem alle beteiligt sind und den alle gemeinsam weiterentwickeln.

    Diversity Mainstreaming bedeutet, dass bei jeder Entscheidung geprüft wird, ob sie einer ethnisch, sozial und kulturell vielfältigen Gesellschaft entspricht. Ein Schritt in diese Richtung ist, etwa in der Schule oder Behörden, Menschen unterschiedlicher Herkunft einzustellen. Auch die Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in interkultureller Kompetenz trägt dazu bei, dass diese unterschiedliche Bedürfnisse besser wahrnehmen und berücksichtigen können.

    In diesem Zusammenhang ist auch Diversity Management zu nennen: Darunter versteht man die gezielte Nutzung und Förderung von Vielfalt in unterschiedlichsten Organisationen. Eigene Abteilungen dafür gibt es u.a. im Unterrichts- und im Wissenschaftsministerium““
    http://www.politik-lexikon.at/diversitaet-diversity/

    In o.g. „Lexikon für junge Leute“ bekommt man auch gleich hübsch, mit Schmetterling verziert, den Link auf „Vielfalter“:

    Die Initiative Vielfalter unterstützt kreative und nachhaltige Projekte, die sich mit der Förderung kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit befassen und zu deren Wertschätzung beitragen – damit alle Menschen ihre Potenziale entfalten können.
    http://www.viel-falter.org

    Leute, Eltern, Erzieher, Lehrer lest das, ich bin fassungslos!

    „“Die Idee

    Kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit sind heute zentrale Merkmale unserer Gesellschaft. Dennoch werden die Potenziale sprachlicher und kultureller Diversität im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz, aber auch in der Freizeit noch nicht ausreichend genutzt.

    Western Union und das Interkulturelle Zentrum (IZ) haben deshalb mit Unterstützung des Bundes-ministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) 2008 die Initiative Vielfalter(SM) ins Leben gerufen.
    Bis jetzt wurden bereits mehr als 70 Projekte von Schulen, Kindergärten, Vereinen und privaten Initiativen gefördert.

    Das Ziel

    Vielfalter unterstützt Initiativen und Projekte, die sich den Themen Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz und vielfältige Begabung widmen. Damit wollen wir zu einem positiven Diskurs und einer Bewusstseins-bildung innerhalb der Gesellschaft anregen und die Möglichkeiten kultureller Vielfalt nachhaltig sichtbar machen…““
    http://www.viel-falter.org/start.asp?ID=5&b=1

    Dank an PI für obigen Artikel.

  13. Ich habe bei „Buntheit und Diversität“ immer die Zwangsgemeinschaft der UdSSR, die mörderischen Bandenkriege in den USA entlang ethnischer Linien (besonders gut im Knast zu besichtigen), das gegenseitige Abschlachten in Jugoslawien, als der für „mustergültige bunte Vielvölkerstaat“ explodierte sowie die bestialischen Gemetzel im unglaublich bunten Vielvölkerstaat Afrika vor Augen, wo innerhalb aller Staaten jeder Clan und jede Sippe jeden anderen Clan und jede andere Sippe umbringt, sowie die Gelegenheit günstig ist. Und nein, das hat, wie sich immer klarer rausschält, überhaupt nichts mit den „willkürlichen Grenzen der Kolonialherren“ zu tun. Es hat dort mit der Bestialität der Menschen und ihrer Denkweise zu tun.

    Ich habe bei „Buntheit und Diversität“ auch immer die Zwangsvertreibungen der Deutschen nach dem 2WK (samt Benes-Dekreten) im Sinn, weil diese Länder nie wieder erleben wollten, wie jemand per „Minderheiten heim ins Reich“-Politik ihre Länder überfällt und annektiert. Wie es übrigens die Umma gerade mit allen islamischen Minderheiten in nicht-islamischen Ländern versucht; hatte hier mal länger darüber geschrieben.

    Deutschland war vor der staatlich zwangsverordneten „Buntheit“ ein toleranter, weltoffener Staat mit einer höflichen, neugierigen und aufgeschlossenen Bevölkerung. Die jetzt, wo sie so langsam nur noch Schlacht- und Nutzvieh für importierte Un-Zivilisationen ist, so langsam einen dicken Hals kriegt und alle Rolläden runterläßt.

    ———–

    #6 Midsummer (23. Sep 2012 09:29)

    Ich denke dabei immer an Mitscherlich und „Die Banalität des Bösen“ reloaded. Auch die zuckersüße Dolores Umbridge aus Harry Potter (rosa-tragende ältere Dame mit Katzenliebe, die erbarmungslos ihre totalitäre Agenda durchzieht) kommt mir häufig in den Sinn.

  14. Von der Wiege bis zur Bahre an der Kandare

    Man lese und staune, wie wir erzogen, manipuliert, indoktriniert und verformt werden sollen:

    „“Die Soziologie der Diversität

    fragt nach der Bedeutung von Unterschiedlichkeit im Zusammenleben von Menschen, nach gesellschaftlichen, institutionellen und organisationalen sowie individuellen Konstruktionsprozessen von Dominanz und Unterordnung (Marginalität und Hegemonie), ihren jeweiligen Effekten sowie nach Ermächtigungs- und Handlungspotenzialen.

    Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den miteinander verschränkten Differenzachsen, die soziogesellschaftliche und interaktive Verhältnisse regulieren: Zugehörigkeiten und Zuweisungen zu Geschlechtern, Altersgruppen, einheimischen oder migrationsanderen Gruppen, Sexualitäten, Milieus und sozialen Schichten, Gruppen mit unterschiedlichen geistigen und/oder körperlichen Befähigungen.

    Die Komplexität dieser Verhältnisse und die Verschränkung der verschiedenen Differenzen (Stichwort: Intersektionalität) theoretisch, methodologisch und methodisch einzuholen, ist eine spannende Herausforderung, der die Soziologie der Diversität sich im Rückgriff auf die Gender Studies, die Postcolonial und Cultural-Studies, die (Dis)Ability Studies und die Sexualwissenschaft sowie weitere (interdisziplinäre) Zugänge stellt.

    Zentral für die diversitätsbewusste Perspektive ist ein herrschaftskritischer Blick, der soziale Ungleichheit angemessen analysieren kann, zum Beispiel in Bezug auf gesellschaftliche und private Arbeitsteilung, in Bezug auf die globale und lokale Verteilung von Ressourcen oder in Bezug auf die Möglichkeiten der Partizipation und die Gefahr des Ausschlusses. Nicht zuletzt geht es um Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Bedingungen gesellschaftlicher Teilhabe und sozialer Anerkennung.““
    http://www.uni-kassel.de/fb05/fachgruppen/soziologie/soziologie-der-diversitaet/profil-des-fachgebiets.html

  15. Diese Analyse der Freien Wähler Frankfurt gehört zum Besten, Anschaulichsten und Deutlichsten, was ich zu diesem Problem gelesen habe (und ich lese viel).

    Habe den Artikel gleich mal weiterverbreitet.

    Danke TanjaK, danke Kewil!

  16. #16 Schweinsbraten (23. Sep 2012 10:18)

    Danke für die schrecklichen Textblasen. Das war früher – also vor dem uns reingedrückten Soziologenquark – ganz einfach normal.

    “Diversität”

    Ja. In Deutschland seit dem 2WK üblich (und vorher übrigens auch! Ich erinnere nur an die Deutschen Reedereien, deutschen Welthandel, Anfänge des See-Tourismus = Kreuzfahrten – alles in Deutschland entstanden; China, Amerika, Südamerika, Afrika, Asien; wenn ich noch weiter zurückgehe, lande ich in Deutschland als dem zentralen Schlachtfeld für die gesamte europäische Geschichte von Skandinavien bis Rom).

    Amerikaner, Franzosen, Briten in Westdeutschland, Russen in Ostdeutschland. Inklusive Sprachen lernen. In allen Lehrbüchern (ich Bundesrepublik, Englisch, Französisch, Spanisch): Selbstverständlich war das alles „divers“. Dazu jedes Jahr der Familienurlaub in den Sommerferien: Ländersammeln von Skandinavien bis Spanien, von Irland bis Island, von Italien bis Griechenland. Samt der jeweiligen Sprachen, Kultur und Traditionen.

    „Kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit sind heute zentrale Merkmale unserer Gesellschaft.“

    Siehe oben. Außerdem Papperlapp: Waren sie immer schon. Das einzig Neue: Hier wird unter dieser neu definierten Phrase „unsere Gesellschaft“ unsere alte Gesellschaft abgeschafft. Soll heißen: Mit der Ansiedlung der dritten und islamischen Welt in Deutschland versinkt eine bisher einmalige weltoffene Zivilisation.

  17. #10 Eurabier

    Sie kommen aus Afghanistan, aus dem vom Bürgerkrieg geschundenem Syrien, aus Serbien, nehmen beschwerliche Wege auf sich, um in Deutschland Kohle zu suchen.

    So wird eher ein Schuh draus… 🙂

  18. #18 Babieca (10:31)

    Deutschland war vor der staatlich zwangsverordneten “Buntheit” ein toleranter, weltoffener Staat mit einer höflichen, neugierigen und aufgeschlossenen Bevölkerung. Die jetzt, wo sie so langsam nur noch Schlacht- und Nutzvieh für importierte Un-Zivilisationen ist, so langsam einen dicken Hals kriegt und alle Rolläden runterläßt.

    Auf den Punkt gebracht – genau so erlebe ich es auch!

  19. Kewil

    Wenn aber unser gesamtes gefühlsmäßiges Frühwarnsystem auf eine ganz bestimmte Art von Bildern und Symbolen geprägt wurde und wird, dann ergibt sich daraus die Schlussfolgerung, dass unsere offene Gesellschaft gegenüber allen anderen bildhaften Inkarnationen von Totalitarismus schutzlos ausgeliefert ist.

    Diese Art von Bildern und Symbolen weckt jeden Tag neues Schuldbewusstsein. An dem sind wir schon so krank, dass wir zusammenzucken.

    Das Zusammenschlagen eines Rabbiners in Berlin durch „arabisch aussehende“, die eigenartigerweise bis heute nicht geschnappt sind, ist ein neuer Vorwand uns als Antisemiten abzustempeln.

    Heute in cosmo-tv gesehen:
    „In den letzten Wochen häufen sich antisemitische Übergriffe und damit steigt auch das Unbehagen in der jüdischen Gesellschaft. Die Statistiken belegen die Zunahme von antijüdischer Gewalt. Sie wird meist von Rechten ausgeübt, aber auch von Muslimen.
    Seit dem Anschlag auf einen Rabbiner in Berlin vor wenigen Wochen steht das Thema im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. In Berlin soll es so genannte No-go-Areas für Juden geben, Bezirke, in denen sich Juden besser nicht zu erkennen geben, die Kippa besser abnehmen sollten.“
    Kein Wort, wo das ist in Berlin.
    Kein Wort, wer das ist, kein Wort der knallharten Verurteilung der Täter.
    Eigentlich hätte doch eine öffentliche Fahndung eingeleitet werden müssen.

    Die grausamen Überfälle auf Deutsche, werden mit keinem Wort erwähnt. Aber ein schiefer Blick auf ein Kopftuch wird zum Staatsverbrechen. Da springt „unser gesamtes gefühlsmäßiges Frühwarnsystem“ an.
    Wenn man aber keinen passenden Vorfall hat, muss „die“ NSU herhalten.

    Die „schutzlose Ausgelieferung“ trifft selbst die Promis, die ein Wort der Kritik üben.
    Siehe Sarazzin und Buschkowsky. Der ist auch schon zum Rassisten abgestempelt.
    Selbst der Sohn vom C*DU-Dregger (Hessen), Burkard Dregger in Berlin, drischt auf ihn ein.

    Noch ist der Angriff nicht so massiv wie bei Sarrazin.
    Mal sehen, wie lange noch.
    Warum hat man eigentlich nicht die Buchvorstellung so wie bei Sarrazin gemacht? Direkt-Sendung im TV?

    Ja #20 Schweinsbraten
    „Von der Wiege bis zur Bahre an der Kandare“ – bis der letzte ausgestorben ist.

  20. #13 pellworm

    „Die Staatspropaganda ist – wie in der DDR – von einer Plumpheit gekennzeichnet das sich einen die Fußnägel umbiegen .“

    Die Staatspropaganda ist im Gegenteil nicht plump, sondern äußerst raffiniert und viel ausgefeilter als früher. Die technologischen Möglichkeiten der Medien zu manipulieren und Hirnwäsche zu betreiben haben sich vervielfacht. Wer heute die Medien in der Hand hat, der hat die Macht. Die Frage ist, ob die Merkelregierung diese Möglichkeiten für sich nutzt.

  21. Unsere Tragik besteht darin, daß demokratische Strukturen einen gebildeten, mündigen, informierten,
    systemengagierten Staatsbürger voraussetzen. Und nicht immer mehr Unterschichtler und Analphabeten, deren egozentrischer Interessenhorizont selten über Sozialtransfers und möglichst hedonistischen Lebenszuschnitt hinausgeht. Engagement ist auch mehr, als in dümmlichen Talk-Shows seine ohnehin zensierte Meinung unters Fernsehvolk zu streuen.
    Eine offene Gesellschaft muß daher zwangsläufig unter Druck geraten, zumal die Generationen, welche den Totalitarismus noch am eigenen Leib erlebt haben, aus biologischen Gründen immer mehr in die Minderheit geraten und als Korrektiv zunehmend ausfallen. Unsere Politik wird immer mehr von Wunschdenken- „arabischer ‚Frühling‘ !“ -, ideologischen Heilsversprechungen – ‚Gleichheit‘ ! für alle – , romantischen Verklärungen bestimmt, deren Irrwege und Gefahren zunehmend weniger als Bedrohung erlebt werden, weil reale Erfahrungen aus Vergangenheit, Bildung, Informiertheit immer häufiger fehlen.
    Man findet Multikult ganz toll, „muß doch jeder für sein, gegen Rassismus und so“…, kann man doch nicht wirklich ablehnen.
    Nein, natürlich nicht, wenn man die Risiken nicht erkennt, sie nicht wahrhaben will, für das Ausschalten von Kritik fürstlich bezahlt wird, vielleicht sogar die berufliche Exiistenz voll und ganz darauf fußt. Und nach mir dann die Sintflut.

  22. @Stoerenfried.
    Zitat: “In den letzten Wochen häufen sich antisemitische Übergriffe und damit steigt auch das Unbehagen in der jüdischen Gesellschaft. Die Statistiken belegen die Zunahme von antijüdischer Gewalt. Sie wird meist von Rechten ausgeübt, aber auch von Muslimen.“

    Rechts können selbstverständlich nur DEUTSCHE Antisemiten sein. Arabische Antisemiten sind MUSLIME, keine Rechten. Ein bisschen mitdenken sollten diese „Journalisten“ schon, finde ich. Aber nein, wenn sie zum eigenen Denken nicht zu doof sind, sind sie Meister in Sachen Verschleierung.

  23. Wenn Deutschland ja tatsächlich bunt wäre, könnte ich damit leben. Das Problem ist nur, Deutschland ist nicht bunt, sondern grün. Derzeit noch vor allem ökologisch-grün (mit ausgeprägten islamisch-grünen Flecken neben ein paar bunten Sprengseln), aber mit dem Trend hin zu reinem Islamgrün. Spätestens wenn das Islamgrün alle anderen Farben verdrängt hat ist es vorbei mit jeder Buntheit.

  24. #18 Babieca (23. Sep 2012 10:31)

    Der Begriff „Diversität“ stammt ursprünglich aus der Evolutionsbiologie und wurde Ende der 80er Jahre interessant, als es mit Hilfe geeigneter Algorithmen möglich wurde, Simulationsmodelle für (biologische bzw. „ökologische“, aber auch gesellschaftliche) Evolutionsprozesse zu entwickeln.

    Einige dieser Modelle haben es auch in die Welt der Computerspiele geschafft; vielleicht erinnert sich der eine oder die andere noch an „Sim Ant“, „Sim Earth“ o.ä.

    Das eigentlich Interessante ist hier, dass das, was heute in der Politik unter dem Begriff „Diversität“ betrieben wird, diametral den damaligen Forschungsergebnissen widerspricht. „Diversität“ wird durch das Zusammenpferchen unterschiedlicher Gruppen oder Arten nicht erhöht, sondern reduziert. Um es mit Dutschke und Darwin zu sagen: „Wir brauchen ein, zwei viele Galapagos-Inseln!“

  25. Kämmerer:

    Die Zukunftsgeneration wird UNS alle auf den Bildschirmen zu sehen bekommen, wie wir starr vor unseren LCD-Breitbild-Surround-Sound-Volksempfängern sitzen, die multifunktionale Fernbedienung fest im Griff.

    Solche Zustandsbeschreiber neigen dazu, ihre Nebenmenschen für dressierte Affen zu halten. Wer die Leserkommentare der letzten zehn Tage gesehen hat, weiß, dass es mit der Dressur nicht weit her ist. Hier der vorläufig letzte Kommentar bei FAZ.net zu Buschkowskys Buch (vorgestern erschienen, erste Auflage verkauft), Ellen Wild schreibt:

    „Es war doch Buschkowskys SPD, die den massenhaften Familiennachzug organisiert hat. Aus ca. 650.000 türkischen Gastarbeitern beim Anwerbestop für Türken 1973 sind inzwischen mehr als 5 Millionen Türken und türkische Kurden geworden. Auf dem Ameisenpfad strömen jedes Jahr weitere 50.000 Bräute und Bräutigame, aber auch kranke Omas und Opas zur Famiie ins Sozialparadies Deutschland. Und mit fast jeder türkischen Hochzeit beginnt die Integration von vorne. Solange das nicht aufhört, sind Klagegesänge der Politik, insbesondere von SPD-Politikern, eine Farce. Tut endlich was gegen die Einwanderung in die Sozialsysteme, denn qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Ausland werden einen weiten Bogen um diesen Umverteilungsstaat machen, der Arbeitnehmern weit mehr als die Hälfte ihrer Bezüge umverteilt.“

    Und was Kämmerers einziges konkretes Beispiel angeht: Wenn es PI nicht gäbe, hätte ich die Kampagne mit dem untauglichen Slogan „Geh Deinen Weg“ überhaupt nicht wahrgenommen. Und so dürfte es den meisten gegangen sein.

  26. Auch die Kommunen sind schon bis in die Knochen verdorben. In unserer regionalen Tageszeitung vom 21.09.12 lese ich:
    Der Grünen-Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit nannte die Veröffentlichung der Karikaturen in einem TV-Interview „idiotisch“ und weiter: “ Wenn man auf einem Pulverfass sitzt, hat man die Möglichkeit, 30 Sekunden nachzudenken, bevor man ein Streichholz anzündet.“
    Nicht erwähnt wurde (auch nicht im Kommentar dazu)der Umstand wer das Pulverfass ins Land geholt hat:
    Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern. Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen

  27. #18 Babieca (23. Sep 2012 10:31)

    NB „Diversität“ setzt übrigens die Existenz unterschiedlicher „Gruppen“ oder gar Rassen voraus.

    Einer der Pioniere dieser Denkweise in der Ökonomie und der Soziologie ist Thomas Schelling. Hier sein einfaches Segregationsmodell:

    http://www.youtube.com/watch?v=JjfihtGefxk

  28. „Mein Freund ist Ausländer“, „Du bist Deutschland“, „Geh Deinen Weg“, „Vielfalt in, Deutschland zu Hause“

    Es ist der Totalitarimus der totalen Hohlheit. Unter Beauftragung eines modernen Werbebüros als PR-Aktion inszeniert. Keine Ahnung, ob da ein Kalkül hintersteht oder ob es einfach nur ein Reflex ist.

  29. Heta, du irrst dich da gewaltig. ALLE Fußballfans sind damit traktiert worden. Merkel trat bühnereif im Westfalenstadio auf und ÜBERALL wurde in der Presse darüber berichtet. Der Fußballsport wird mit „Respect“-Kampagnen – von der WM über die EM – ohnehin TÄGLICH vollgemüllt. Kein Spiel ohne diesen Aufnäher am Hemd! Auf jedem Spielfeld!!! Vor unzählig Millionen Fußballfans!

  30. Viele verschiedene Farben nebeneinander ergeben Vielfalt.

    Alle Farben zusammengemischt und umgerührt ergibt schmutzig-grau.

    Warum nur ist das für so viele so schwer zu verstehen?

  31. #37 Heta (23. Sep 2012 13:10)

    Wenn es PI nicht gäbe, hätte ich die Kampagne mit dem untauglichen Slogan „Geh Deinen Weg“ überhaupt nicht wahrgenommen. Und so dürfte es den meisten gegangen sein.

    „Geh Deinen Weg“ ist einfach nur die verkürzte Version des Originalzitats von Dante Alighieri:

    „Geh Deinen Weg und lass die Leute reden“

    das schon immer ein Grundmotiv der Political Incorrectness formulierte. Es ist im Prinzip eine Ermunterung für PI und ähnlich Gesinnte, ihren Weg fortzusetzen – unabhängig vom Geschrei des Mainstreams.

    Insofern hat man bei dieser Kampagne voll ins Klo gegriffen.

    Ich hätte gern ein T-Shirt mit folgendem Motiv:

    „Geh deinen Weg und lass die Leute reden!“

    Dante Alighieri 1320
    Karl Marx 1867
    http://www.pi-news.net 2012

  32. #39 ingres (23. Sep 2012 13:20)

    Keine Vielfalt ohne Abgrenzung.
    Keine biologische Diversität ohne räumliche Trennung.

  33. #42 Stefan Cel Mare:

    „Geh Deinen Weg“ ist einfach nur die verkürzte Version des Originalzitats von Dante Alighieri: „Geh Deinen Weg und lass die Leute reden“ das schon immer ein Grundmotiv der Political Incorrectness formulierte.

    Oder: „Be yourself no matter what they say”. Sting über Quentin Crisp, „An Englishman in New York”, diesen Crisp, schwule Ikone, den John Hurt so unnachahmlich gleich zweimal gespielt hat:

    http://www.clipfish.de/musikvideos/video/2977955/sting-englishman-in-new-york/

  34. @ #37 Heta (23. Sep 2012 13:10)

    >>Und was Kämmerers einziges konkretes Beispiel angeht: Wenn es PI nicht gäbe, hätte ich die Kampagne mit dem untauglichen Slogan „Geh Deinen Weg“ überhaupt nicht wahrgenommen. Und so dürfte es den meisten gegangen sein.<<

    Nochmal:
    “Mein Freund ist Ausländer”, “Du bist Deutschland”, “Geh Deinen Weg”, “Vielfalt in, Deutschland zu Hause”

    Es gibt noch mehr Beispiele. Das gesamte Geschwätz über die Integration besteht aus solchen Slogans (Böhmer: Bereicherungs-Slogan). Die Islam-Konferenz ist ein einziger solcher Slogan. Die gesamte Politik ist nur noch ein einziger, endlos fortlaufender Slogan.

    Es gab hier mal einen Beitrag über die Sprüche-Klopferei des darstellenden „Außenministers“ (http://www.pi-news.net/2011/05/guidos-tagliches-ausenpolitisches-gelaber/).
    Zu Weihnachten wurde die damals noch installierte Phrasendreschmaschine Wulff hier beschrieben. Wie anders als totalitär, soll eigentlich eine Politik enden, in der auf die Realität nur noch mit Slogans und Sprücheklopfen reagiert wird. Das zeigt doch, dass keine Handlungsfähigkeit mehr besteht.

    Wie es totalitär weitergehen wird, zeigen die etwas handfesteren Rassimus-Anwürfe, die auch ein Buschkowsky bereits wieder hinnehmen muß.

  35. # 29 Midsummer

    Es kommt auf den Betrachter an . Wenn ich die Plakate mit der Aufschrift sehe : “ Du bist Deutschland “ , “ Bunt statt Braun “ , “ Wir brauchen Dich “ u.s.w. , dann steckt in meinen Augen keine Raffinesse dahinter sondern der plumpe Versuch eine bestimmte ideologische Richtung durchzusetzen .

  36. #37 Heta (23. Sep 2012 13:10)
    >>Und was Kämmerers einziges konkretes Beispiel angeht: Wenn es PI nicht gäbe, hätte ich die Kampagne mit dem untauglichen Slogan „Geh Deinen Weg“ überhaupt nicht wahrgenommen. Und so dürfte es den meisten gegangen sein.<<

    Nochmal:

    “Mein Freund ist Ausländer”, “Du bist Deutschland”, “Geh Deinen Weg”, “Vielfalt, in Deutschland zu Hause”.

    Alles bestenfalls hilflose Hohlheit. Und wenns wie bei Buschkowsky konkret wird, wirds mit der Rassismuskeule auch ein wenig konkreter totalitär.

  37. Eine Gesellschaft, die jegliche geistigen Werte verloren hat, schafft sich neue Werte durch Anhimmlung von Idolen, von Gegenständen wie iPhone5. Es gibt keine ungläubigen Menschen. Auch die sogenannten Atheisten glauben an ihren Gott der Selbstverwirklichung, ihr Ego. Sie meinen dabei freier, unabhängiger zu sein. In Wirklichkeit sind sie abhängiger, abhängig von der Meinung ihrer Gruppe, abhängig von den herrschenden Strömungen, da jeder Mensch ein Bedürfnis hat, anerkannt zu werden. Anerkennung bekommen sie unter ihresgleichen, Anerkennung bekommen sie durch Herabsetzung des Anderen, der eine andere Meinung hat, der anders leben will. Die Kunst der Ideologien besteht darin diesen menschlichen Drang nach Anerkennung, nach Zuwendung zu kanalisieren. Die Gruppenzugehörigkeit bringt das Gefühl der Wärme. Nur so sind die Greueltaten der Nazis, die Verbrechen der Kommunisten und Maoisten mit Millionen Toten zu verstehen. Im Namen der Ideologie morden sie und jetzt die Anhänger des Islam. Immer im Namen der reinen Lehre. Der Andersdenkende ist Freiwild.
    Die sogenannten christlichen Fundamentalisten glauben an ihren Gott der Liebe, der Vergebung. Jesus Christus ist gestorben, um damit unsere menschlichen Fehler zu vergeben. Wir sind nicht darauf angewiesen uns durch Macht, Abschreckung und Morde zu profilieren. Gott liebt uns immer und weil wir Gott lieben halten wir seine Gebote ein. Er schenkt uns seinen Frieden, nicht den Frieden der Welt. Unsere Gottesbeziehung ist das Wichtigste. Sie ist auf Liebe und Vergebung gegründet. Dies heisst nicht, dass wir alles akzeptieren sollen, was in der Welt geschieht. Auch wir sind zum Widerstand gegen Despoten aufgerufen, aber mit anderen Mitteln.

  38. Ja, „Geh deinen Weg“ korrespondiert sicher mit arrogant selbstverliebter Schwulenpose als Schwulenprosa. Aber die beiden Schwulenprotagonisten gehen über den Kern des HIER vorgestellten hinweg, weil ihre Haltung jener der anderen so ähnelt. Nicht wahr? in deutsch: Die Beschreiung des Weges, der angeblich gegangen werden muss und ach so steinig sei, wird hier zu einem philosophischen Metapherchen für die Masse herunterphrasiert und hatte seinen Vorläufer bei der WM 2006, als Xavier Naidoo-Jammereule mit „Dieser Weg“ quasi per National-Mannschaftslyrik(ab)schaum das ganze Turnier einseifte – worauf die „deutsche Elf“, die längst keine mehr ist, gottlob ausrutschte.

  39. #48 ingres:

    Und wenns wie bei Buschkowsky konkret wird, wirds mit der Rassismuskeule auch ein wenig konkreter totalitär.

    Die bisher wer geschwungen hat? Ich kenne außer einem „taz“-Verriss nur wohlwollende bis zustimmende Besprechungen. Und zu dem Verriss schreibt „taz“-Leser Volker:

    „Liebe Frau Wierth, ich halte ihre Buchrezension für sehr lesenswert und beneide sie um ein so klares und aufgeräumtes Weltbild. Anstatt den Inhalt und die Aussage des Buches darzulegen, ist der übliche Automatismus in Gang gekommen: Es kann nicht sein was nicht sein darf, die Rassismuskeule wird ausgepackt. … Die Welt ist unübersichtlich geworden. Frau Schwarzer hat dies erkannt. Sie noch nicht.“

    http://www.taz.de/Buch-von-Heinz-Buschkowsky/Kommentare/!c102103/

  40. #40 TanjaK:
    Heta, du irrst dich da gewaltig. ALLE Fußballfans sind damit traktiert worden. Merkel trat bühnereif im Westfalenstadio auf und ÜBERALL wurde in der Presse darüber berichtet.

    Ich sprach von mir und meinesgleichen, die wir mit der Fußballszene nichts am Hut haben: Keiner, den ich danach fragte, hat die Kampagne überhaupt wahrgenommen. Die Kampagne ist genauso untauglich wie Böhmers Sonderbriefmarke, die für Vielfalt werben soll und optisch als Eintönigkeit rüberkommt. Man könnte sogar auf die Idee kommen, Sigmund Freud zu bemühen: Dem Wort „Vielfalt“ wird ja gern das Attribut „bunt“ beigesellt – welche unterbewusste Wahrheit hat Böhmer gelenkt, so dass sie für diese Briefmarke ausgerechnet ein unansehnliches fahles Gelb ausgesucht hat? „In Deutschland zu Hause – Vielfalt“ ist die unattraktivste Briefmarke der Deutschen Post.

  41. #40 TanjaK:

    Heta, du irrst dich da gewaltig. ALLE Fußballfans sind damit traktiert worden. Merkel trat bühnereif im Westfalenstadio auf und ÜBERALL wurde in der Presse darüber berichtet.

    Ich sprach von mir und meinesgleichen, die wir mit der Fußballszene nichts am Hut haben: Keiner, den ich danach fragte, hat die Kampagne überhaupt wahrgenommen. Die Kampagne ist genauso untauglich wie Böhmers Sonderbriefmarke, die für Vielfalt werben soll und optisch als Eintönigkeit rüberkommt. Man könnte sogar auf die Idee kommen, Sigmund Freud zu bemühen: Dem Wort „Vielfalt“ wird ja gern das Attribut „bunt“ beigesellt – welche unterbewusste Wahrheit hat Böhmer gelenkt, so dass sie für diese Briefmarke ausgerechnet ein unansehnliches fahles Gelb ausgesucht hat? „In Deutschland zu Hause – Vielfalt“ ist die unattraktivste Briefmarke der Deutschen Post.

  42. „Ich sprach von mir und meinesgleichen, die wir mit der Fußballszene nichts am Hut haben: Keiner, den ich danach fragte, hat die Kampagne überhaupt wahrgenommen.“

    Das ist ja das Problem: ihr müsst die Masse im Blick haben und nicht exaltierte Kleinstmilieus. Ich gehe von den FAKTEN aus: DIESE Kampagne erreichte ein Millionenpublikum und die Spitze der Fußballmacher betrieb den Motor. http://www.sportal.de/juergen-klopp-ueber-angela-merkel-freundin-des-schoenen-fussballs-1-2012091623442400000

  43. #36 Stefan Cel Mare (23. Sep 2012 13:09)

    Ha! Danke für die Erinnerung. Das ist, kurz gefaßt, ähnlich wie „Ökologie“, die ja auch was ganz anderes sagt als das, was „Grüne“ aus ihr machen. Inklusive des schönen Begriffes „Fließgleichgewicht“.

  44. @ #53 Heta (23. Sep 2012 14:52)

    >>Die Kampagne ist genauso untauglich wie Böhmers Sonderbriefmarke,<<

    Das ist ja gerade der Clou: Die Kampagnen und Sprüche haben ja nichts mit der Sache zu tun.
    Und ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass sie irgendjemand beeinflussen können.
    Aber gerade in diesen Kampagnen zeigt sich doch die Absurdität der Politik. Es ist doch eigentlich überhaupt nicht vorstellbar, dass die Politik selbst an diese Kampagne glaubt.

    So "lächerlich" wie die Kampagnen-Slogans angesichts der Realität, auf die sie sich indirekt beziehen sind, kann ja ein geistig gesunder Mensch gar nicht denken. Wäre interessant, ob die "Geh Deinen Weg" Kampagne in diesem Sinne aufgegriffen würde. Der "Du bist Deutschland Spruch" wurde damals in der "Herald Tribune" tatsächlich "kritisch" beleuchtet. Man bezweifelte, doch tatsächlich, dass ein arbeitsloser Ingenieur dadurch wieder Arbeit bekommen würde.
    Wie wäre es wenn man sich darüber Gedanken machen würde, ob sich mit "Geh Deinen Weg" die Integrationsprobleme in Neukölln lösen lassen. Immerhin ist das von Merkel mit initiiert. Und die hat die Richtlinienkompetenz über die deutsche Politik. Vielleicht klärt Merkel das dann ja als lockere Spaßaktion auf. Gerade Merkel und Böhmer schienen extrem Spaß bei der PR-Aktion zu haben.

  45. Ich komme nicht auf den Namen (vielleicht weiß ihn einer von Euch) eines Sciencefiction-Films aus den 80er oder 90ern, in dem Ausserirdische die Menschheit „befallen“ hatten. Äußerlich konnte man das den Menschen nicht ansehen (nur mit einer speziellen Brille).

    Hatte man diese Brille auf, erkannte man die Ausserirdischen „in“ den Menschen und man konnte vor allem auch sehen, daß auf den Werbetafeln in den Straßen keineswegs, wie es den normalen Menschen erschien, „Libby´s Tomatensuppe“ oder ähnliches stand, sondern Slogans wie „Bleibe ruhig! oder „Die Führer haben recht!“ usw. standen.

    Genau so kommt mir allmählich die schöne neue Welt der Multikulti-Werbefeldzüge vor: Je übler die Realität wird, umso krampfhafter die Leugnung durch Ideologie.

    Überhaupt stellt sich doch die Frage:

    Wenn das alles so toll ist – warum muss es dann mit aller Macht über suggestive Werbung erzwungen werden?

  46. #54 TanjaK (23. Sep 2012 15:30)

    Oh, ein(e) lange nicht gelesene(r) Bekannte(r). Tanja Krienen ist wieder da. Manchmal prima, manchmal daneben.

    Das ist ja das Problem: ihr müsst die Masse im Blick haben und nicht exaltierte Kleinstmilieus.

    Ja. Altes Kadersprech. Erinnerung an: Eine totalitäre Ideologie hat eine andere totalitäre Ideologie nur über ihre Totalität im Griff.

    :mrgreen:

  47. Halts Maul, Sexist! Solange du Transsexuelle wie vorgestellt schmähst, bist du ein Beispiel dafür, dass die Islamkritiker als bigott gelten.

  48. Gerne. Aber was mich nach wie vor wundert: Da kokettiert wer damit und flippt dann aus, wenn, um mit dem HH-Abendblatt zu sprechen, „Der rote Faden weitergegeben wird“…

  49. #57 Kartoffelstaerke (23. Sep 2012 15:41)

    >>Wenn das alles so toll ist – warum muss es dann mit aller Macht über suggestive Werbung erzwungen werden?<<

    Ein guter Aspekt: Weiß jemand hier, wie die "Zuständigen" ihre Kampagnen begründen. Ich habe das nie mitbekommen. Ich kann mir inhaltliche Begründungen nicht vorstellen. Ich würde meinen, man lächelt und sagt, dass man "damit ein Zeichen für oder gegen …. setzen wolle". "…" ist dann beliebig ersetzbar.

  50. Nochmal zum Mittippen: Da taucht eine Netzweit bekannte Person mit klarer öffentlicher Meinung -prima-, klarer öffentlicher Biographie -prima-, klarer öffentlicher Sprache -prima- und klarer öffentlicher Selbstauskunft -prima- (Attribute, mit denen sie ihr Selbstbild gezielt kultiviert hat) – hier wieder auf und beklagt sich prompt und sofort mit gewohnt klarer Meinung weinerlich und aggressiv, daß genau das thematisiert wird.

    🙄

  51. #57 Kartoffelstaerke (23. Sep 2012 15:41)

    Ich erinnere mich an eine Story von Stephen King. Dort gelang es nur Rauchern, die Ausserirdischen in ihrer wahren Gestalt zu sehen.

    Vielleicht erklärt das die hysterischen Nichtraucheraktionen.

  52. #7 nicht die mama (23. Sep 2012 09:32)

    Super.

    Nach dem Braunfaschismus kam der Rotfaschismus, welcher dann vom Buntfaschismus abgelöst wurde.

    Und wird wiederum vom „Grünfaschismus“ abgelöst. (Nein, nicht die Ökobewegung)

    „Den Faschismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“

  53. Babieca – Du kapierst nicht worin deine dreckige Schmähung liegt, weil dein Hirn nicht richtig arbeitet. Nochmal ganz langsam: TS sind eindeutig und keine subjektiv definierten Butler-Zellhaufen. Jedenfalls der bessere Teil. Und wenn du das nicht kapierst, frag mal im Iran nach. Die kapieren das dort besser.

  54. #66 ingres (23. Sep 2012 16:49)

    Ich kann das begründen. 😀 Denn die Wirklichkeit und der Herdentrieb im Marketing ( = Parlament, Redaktionskonferenez, Bundesrat, EU-Parlament, xyz-Ausschuß) ist erschreckend trivial: Mach, was die anderen machen. Beliebiges „Meeting“ (ich spare mir das denglisch und übertreibe bewußt):

    „Alle anderen machen es auch. Jajajaja, leider. Wir sind da alle auf der gleichen Schiene. Da bleibt uns nur noch eines: Wir müssen für uns da unbedingt den entscheidenen Vorteil, unser Alleinstellungsmerkmal herausstellen. Diversität. Das zieht immer. Für alle unsere Geschäftszweige: Milchprodukte, Fertighäuser, Hundetraining, Geldanlagen.“

    Selbstverstärkende Idiotie im Zeitalter des unbedingten Zeitgeistes (der nicht unwesentlich justiziabel durch AGG und EuGH ist).

  55. #70 TanjaK (23. Sep 2012 17:04)

    Freundlich und gewohnt arrogant wie immer. Kennst du noch mehr Schimpfworte?

  56. #25 lechtsrinks (23. Sep 2012 11:10)

    „sehe ich auch so. Nichts wird geschehen. Die Bürger machen alles mit.“

    Die Bürger verdummen, weil ihnen das Denken abgenommen wird. Die Einheitsparteien sind alle auf dem Multi-Kulti-Trip und die Presse darf sich nicht mehr kritisch über die verfehlte Zuwanderungspolitik äußern. Die Ideologie des multikulturellen Einheits-Menschen, den unsere durchgeknallten Politiker züchten wollen, darf nicht hinterfragt oder in Frage gestellt werden, ähnlich wie der Islam nicht kritisiert werden darf.

    Das wird sich erst ändern, wenn es mal gewaltig kracht.

  57. #51 Heta (23. Sep 2012 14:35)

    Gut wir können ja abwarten. Erstens distanziert sich ja Buschkowsky politisch korrekt vom Rassisten Sarrazin (damals schon). Und dass Buschkowsky konkrete Vorfälle schildert heißt ja nun überhaupt nicht, dass er das so meint wie er es schildert. Das ja nun mal sowieso nicht! Buschkowsky gehört ja auch zu denen die meinen „der Staat handele nicht“, in dem Sinne wie Innenminister Jäger in NRW meint, dass der Bund in der Roma-Problematik in Duisburg nicht handelt (als wenn es im Sinne eines Jäger durch Handeln was zu lösen gäbe).

    Wie kann es denn jetzt in dieser hoch rationalen Republik weitergehen? Da Buschkowsky selbst zu den Relativiereren gehört muß es eigentlich unter relativ geringem Getöse einschlafen. Wie viele Bürger die Problematik verstehen weiß ich nicht. Aber die können die Debatte ja nicht am Leben halten.

  58. Programmtip! Morgen Deutschlandfunk

    Überall Neukölln?

    10:10 Uhr
    Journal am Vormittag

    Kontrovers – politisches
    Streitgespräch mit Hörern und
    Studiogästen dlf

    Überall Neukölln? –
    Wie sozialer Sprengstoff in
    Problemvierteln entsteht

    Studiogäste:
    – Seyran Ates
    – Wolfgang Büscher
    – Uwe Lübking

    Hörertelefon: 00800-4464 4464 (europaweit gebührenfrei)
    E-Mail: kontrovers@dradio.de

    Das Hörertelefon ist während der Sendung zwischen 10:10 Uhr und 11:30 Uhr sowie bereits zwischen 8 Uhr und 9 Uhr geschaltet

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