Bei Legehennen würde man wohl längst den Tierschutz und den Staatsanwalt einschalten. Wie der Spiegel berichtet, fehlten Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst in Berlin im Jahr 2011 durchschnittlich 37,6 Arbeitstage. Das sind jeden Tag 10,3% der Belegschaft – zwei Tage mehr als 2010 – und für jeden Mitarbeiter fast zwei Monate.

Wer selbst gewissenhaft seiner Arbeit nachgeht oder vernünftig ein mittelständisches privatwirtschaftliches Unternehmen führt, kann nur angeekelt den Kopf schütteln über solche Werte! Natürlich gibt es Menschen mit einer schwachen Gesundheit. Um die geht es hier nicht! Das wird aber mehr als ausgeglichen durch die vielen Kollegen, bei denen man auch heute noch bei der Verabschiedung in den Ruhestand lobend die insgesamt vier Wochen Krankheit in 40 Jahren erwähnt!

Nun wäre es auch nicht fair, die Schuld hier nur bei den sprichwörtlichen „faulen Beamten“ zu suchen! Der Fisch stinkt nämlich immer vom Kopf her! Ein immer mehr dem gesunden Menschenverstand widersprechendes Rechtssystem, zur Verwahrlosung freigegebene Schulen, eine dramatische Verausländerung der „Behördenkundschaft“, die einen mehrmals täglich die Hand in Nähe des Alarmknopfes unter dem Schreibtisch halten lässt…. Das alles sind unhaltbare Zustände, denen sich über kurz oder lang wohl jeder mit innerer Kündigung und Krankmeldung zu entziehen sucht.

In einer privaten Firma mit offenbar so vielen demotivierten Mitarbeitern würde jeder Unternehmensberater sofort das Management feuern! (Übrigens kommt die Berliner Privatwirtschaft (inkl. Öffentlichem Dienst) auf 18,3 Krankheitstage im Jahr.) Aber daran hat die Mehrheit der Wähler in „Arm-aber-sexy“-Berlin schon seit Jahren kein Interesse.

Leider sind diese Zustände keine „Privatangelegenheit der Berliner Wähler“. Die hunderte Millionen Euro Kosten für diese Fehlzeiten tragen nämlich durch den Länderfinanzausgleich andere! Zum Glück hat Innenstaatssekretär Andreas Statzkowski für weiters Nichtstun gleich wieder eine passende Ausrede parat: Wie er der „Berliner Morgenpost“ gegenüber kundtat, führe eben das höhere Durchschnittsalter der Beschäftigten im Berliner ÖD von 49 Jahren (zwei Jahre mehr als im Rest Deutschlands) zu häufigeren Ausfallzeiten.

Ja, na dann ist ja alles gut in Berlin!

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45 KOMMENTARE

  1. Die Leute verhalten sich eben schlicht ökonomisch nach dem Minimalprinzip:

    Den gegebenen Erfolg (= sicherer Arbeitsplatz mit Beförderung nach Altersstufen, regelmäßige, sichere Lohnzahlungen) mit dem geringst möglichen Aufwand erzielen.

  2. Man darf die Beamten in Berlin nicht verteufeln. Da sitzen viele frustrierte Mitarbeiter, die sich z.B. über das Verhalten von Burkaträgerinnen oder gewalttätige moslemische “Maschinenbauingenieur-Fachkräfte” in der Amtstube beschwert haben und zusammengestaucht wurden.

    Wenn Beamte in Berlin beim Einbürgerungsamt, beim Sozialamt, bei den Gerichten, usw. sehen wie Moslems und andere Sozialschmarozer unseren Staat ausnehmen wie eine Weihnachtsganz und dann auch noch Recht bekommen, oder grinsend aus unseren Gerichtsälen verlassen, machen viele einfach nur noch frustriert Dienst nach Vorschrift.

    Und wenn ich es richtig verstanden habe sind die Beamten, wie Polizisten oder Politessen, am meisten krank weil sie an vorderster Front gegen sozialparasitäre und extrem gewaltbereite moslemische „Maschinenbauingenieur-Fachkräfte“, eingesetzt sind. Und so eine Stichwunde zum Beispiel heilt nicht in einer Woche!

  3. Aber dafür werden doch die Polizisten ebenfalls fürstlich damit belohnt, das sie in der Kälte bibbern müssen um sich überhaupt zu bewegen nur leider nicht im Sinne der Sicherheit des deutschen Volkes. Das dafür nötige Kapital das für die Winterkleidung der Polizeibeamten nötig wäre, wird ja gebraucht, um die Straftaten der Moslems in unserer Heimat belohnen zu können.

  4. Die Stadt Berlin ist komplett fertig! Ohne Zahlungen aus Bayern wär die Stadt eh schon abgesoffen. Deshalb begrüße ich auch das Flughafen-Desaster, der Schaden kann gar nicht hoch genug ausfallen, von mir aus kann das Desaster 10 Milliarden kosten.

  5. Ach das wird bald noch interessanter wenn mal die Milliarden vom Länderfinanzausgleich an Berlin wegfallen..
    Dann geht diese Drecksstadt Berlin eh bald unter und ersäuft in Ausländergewalt und Gewaltausbrüchen.

    Freu mich schon drauf, denn nur so können Dumm-Gutmenschen lernen. Es muß erst richtig weh tun.

  6. …naja, in Berlin besteht doch sowieso die Tendenz, dass mittelfristig alle zu Hause bleiben. In irgend einem Bolschweistenblatt stand mal auf Berlin bezogen, dass sich moderne Städte von der Verflechtung „Industrie“ , „Arbeit“ und „erwitschafteten Einkommens“ verabschieden müssten, da das nicht mehr notwendig sei. Die moderne Stadt lebt und expandiert von Transferleistungsbezieher_Innen, Transferleistungbezieher-Innen und TransferleistungbezieherInnen , man also dort sehr gut ohne Arbeit auskomme. …schrieben die Redaktös_Innen und Redaktös-Innen und RedaktösInnen
    Wieso sich noch wundern ?
    Die modernen Schulen kommen ja mittlerweile auch ganz ohne Lernen aus.

  7. Die hohe Politik hat Recht:

    Wir brauchen mehr „Migranten“ im Staatsdienst.

    Nein, nicht im geschlossenen, sondern im gehobenen.

    Scharia-Richter, Street-Immame, Salafisten-Polizisten, Moha-Mediatoren, Hartz4-Hodschas, Kopf ab-Mullahs und Militär-Muezzine.

  8. Würde einer von uns hier an der Stelle der Beamten für Wowis leistungsverachtende Sozen-Bagage Einsatz zeigen? 😉

    Also, ich sicher nicht. 😀

    Letztendlich tun die Beamten ja nur das, was Wowis Komsomolzen propagieren und selbst vormachen: Kassieren, ohne zu leisten.

    Das Sozentum schafft sich selbst ab, sollte der Länderfinanzausgleich fallen, darf arm-aber-sexy-Wowi zum Anschaffen gehen.

  9. Der Zirkus der in dieser Stadt allgegenwärtig veranstaltet wird. Da verwundert es nicht das viele krank sind oder machen. Auch Beamte sind Menschen die sich den Gegebenheiten anpassen.

    Wie der Herr, so’s Gscherr.

  10. Warum sollten Polizisten ueberhaupt noch arbeiten? Falls sie Verbrecher fassen, erhalten selbst Gewohnheitsverbrecher und Massenvergewaltiger nur Bewaeghrungsstrafen, also praktisch Freisprueche. Vorausgesetzt, sie gehoeren dem richtigen Kulturkreis an.

  11. Etwas zum Schmunzeln.
    Was macht ein Berliner, bevor er zu Bette geht? Er schlägt die Bettdecke zurück und schaut nach, ob er Platz hat für seine große Fresse.

  12. In Berlin schaukeln sich die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und die Beamten meist nur noch die Eier. Das ständig Mitarbeiter fehlen ist auch nicht zu übersehen.
    Egal ob Ordnungsamt, Bürgeramt, Finanzamt oder anderen Behörden: immer wenn ich eine Amtstube betrete, in der die Belegschaft kein Publikumsverkehr erwartet, surfen die Herrschaften im Internet, plappern mit Kollegen telefonieren privat und saufen Kaffee.
    Überhaupt erinnert das Arbeitstempo in den Berliner Behörden eher an einen Bummelstreik. Die Ablauforganisation ist zudem höchst unprofessionell. Aber wie steht´s im Artikel – der Fisch stinkt vom Kopf.

  13. Früher hatten Beamte, verglichen mit dem Durchschnitt der Bevölkerung, nur die Hälfte der Fehlzeiten. Der Grund für die Zunahme ist der Frust der Beamten, die von Politikern nur noch als bloßes Werkzeug angesehen werden. Beamte müssen den Mist umsetzen, den sich Politiker ausdenken. Nicht selten regen sich Politiker in Talkshows über Beamte auf, die deren eigene Gesetze ausführen.

  14. Und wenn ich es richtig verstanden habe sind die Beamten, wie Polizisten oder Politessen, am meisten krank weil sie an vorderster Front gegen sozialparasitäre und extrem gewaltbereite moslemische “Maschinenbauingenieur-Fachkräfte”, eingesetzt sind. Und so eine Stichwunde zum Beispiel heilt nicht in einer Woche!
    —————————-
    „Migration ist in Frankfurt (dto.Berlin) eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, dann müssen Sie woanders hinziehen!“ (Nargess Eskanderi-Grünberg, Grüne, Stadtverordnete des Bildungs- und Integrationsausschusses in Frankfurt).

  15. „Migration“ = Synonym für Massenimport von Muslims

    „Multikulturell“ = Synonym für Islam-Monokult

    „Kulturbereicherung“ = Synonym für steigende Islam-Kriminalität

    „Migrant“ = Synonym für Muslim

    „Südländer“ = Synonym für kriminellen Muslim

    „Dialog der Kulturen“ = Synonym für Krieg gegen Demokratie und Christentum

    Dechiffriere rotgrünes Neusprech.

  16. Leute, seid doch froh. Je oefter die Buettel krank freiern, um so weniger koennen sie euch schikanieren, bespitzeln und abkassieren. Wenn man mal Polizei und Bundeswehr (ok, letztere sind strenggenommen keine Beamten) weglaesst, wuesste ich keinen Buettel, den ich vermissen wuerde. Im Gegenteil, es kaeme wohl zu einem ungeahnten Wirtschaftsaufschwung, wenn man von allen Buetteln, die nicht in der Polizei dienen, 90% bei vollen Bezuegen daheim liesse. Aus obigen Gruenden.

  17. Nachdem Jesus aber einen Blinden und einen Lahmen geheilt hatte, sprach der Berliner Beamte zu ihm: »Jesus, bevor Du jetzt irgendetwas Unüberlegtes tust, denk bitte daran, daß ich noch vier Wochen krankgeschrieben bin.«

  18. Wundert das ? Den Beamtenstatus zumindest aber als Made im Speck des öffentlichen Dienst ist doch das erklärte Ziel eines jeden stinkfaulen antideutschen Linken. Wo zu sollten sonst Gutmenschstellen als „Sozialarbeiter , Streetworker , Gleichstellungsbeauftrage , Sexualpädagogin ect..“ geschaffen werden. Wenn sich da erst mal fest gebissen ist kommt das ganze Arsenal der Arbeitsverweigerung , gestützt durch eben so linke Gutachter die Elektrohypersensibilät oder chronische Sehenscheidenentzündugen ausgelöst durch Kaffeetassenstemmen bescheinigen.
    Beamte wie v.e.r.d.i.Zecken kann man Nachts wecken und die rasseln direkt alle ihre „Rechte , Zulagen , ect , ect…“ runter. Aber das Wort „Pflicht“ muss erst auf Wikipedia nachgeschlagen werden.
    Ganz wichtig die Zeit zwischen Krankfeiern und Feiertagsbrücken mit „Seminaren“. Letzteres ganz besonders bei denem mit dem höchsten Faulheitsstatus des „Betriebsratmitglied im öffentlichen Dienst“. Das ist nun wirklich die Linke Glückseeligkeit.
    Nicht zuletzt alleine durch unverschämte Gehaltssteigerung weil man alleine durch die Zahl der Jahre (muss man aber nicht für anwesend sein) völlig ohne je Leistung erbracht zu haben befördert wird.
    Aber Diener des Staates mit besonderer Verpflichtung ? KEINE SPUR …

  19. Die haben doch sicher auch noch mindestens 6 Wochen Urlaub.
    Bei der 5-Tage-Woche der Beamten sind das dann 13,5 Wochen zuzüglich Feiertage.
    Wenn ich das richtig überschlagen habe? Gut, dass es den Länderfinanzausgleich gibt :-O und wir hier im Süden morgens das Bett verlassen.

  20. Scheint keine große Relevanz für Berliner zu haben, sonst herrschten dort andere politische Verhältnisse.

  21. Die beste Zeit Deutschlands war um die Jahrhundertwende 1900… 6 Beamte auf 1000 Bürger. Und heute? Massen von diesen öffentlich „Bediensteten“ machen dem normalen Bürger auf seine Kosten das Leben schwer. Wenn es sie NICHT gäbe, würde die Politik es schwer haben, sich immer neue Paragraphen und Schwachsinnigkeiten auszudenken und uns mit deren Ausführung zu schikanieren. Das gilt auch für die Polizei, die in erster Linie als Verkehrsabkassierer wahrgenommen wird, da Verbrechensaufklärung keinen Umsatz in die Kassen der Kreise und Städte bringt. Auch die Staatsanwälte stellen gerne Verfahren aus „mangelndem öffentlichem Interesse“ ein. Ein Strafzettel, gegen den Widerspruch eingelegt wird, wird aber auf Biegen und Brechen auch vor Gericht aufrecht erhalten, es muss ja Moos reinkommen. Diese ganze Bande ist dermaßen verkommen, dass es graust. Sie saugen dich aus und tun so, als wenn es ihr Recht wäre.

  22. Hauptsache der Wowereit macht Party. Es müssen eben Prioritäten gesetzt werden.

    Aber was wäre wohl wenn es keinen Länderfinanzausgleich gäbe? Dann hätte zwar Wowereit immer noch seine Partys, aber Berlin nur einen Dorfpolizisten.

  23. 38 Tage fehlen Beamten durchschnittlich, das ist Wahnsinn. 2 Arbeitsmonate. Wenn ein normaler Arbeiter in der freien Wirtschaft dermaßen häufig krank ist, würde man schon mal überlegen, ob das Verhältnis fortgesetzt wird. Aber Beamte dürfen sich fast alles erlauben. Sie sitzen oft ihre Zeit ab und werden auch noch fürstlich dafür belohnt. Ich bin dafür, den öffentlichen Dienst abzuspecken. Blöd nur dass Beamte so unkündbar sind.
    Ich schäme mich oft für meine Stadt Berlin, das gebe ich zu. Wenn ich all die Schulden sehe, all die Probleme. Aber es gibt hier auch viele ehrliche Arbeiter und Angestellte, die fleißig sind und sich bemühen. Ich bin dafür, dass Berlin hart spart und ja auch für eine Einschränkung der Leistungen aus anderen Bundesländer. Wir müssen unseren Haushalt endlich mal egenständig wuppen, wir müssen unsere Schulden abbezahlen. Doch Wowereit prasst weiter, als gebe es kein Morgen. So kostet jeder verlorene Tag, leerer Flughafen sehr, sehr viel Geld.

  24. Eine WAHRE Begebenheit:
    Ein Bekannter hat im vergangenen Jahr den Wahlkampf von pro NRW aktiv unterstützt und hat durch die mediale Berichterstattung über die Ausschreitungen der Salafisten in Solingen und Bonn zweifelhafte mediale Bekanntheit erlangt.
    Als dann Salafisten im Internet zum Mord an pro NRW-Mitgliedern aufgerufen haben, ist er zum Polizeirevier seines Wohnorts gegangen um Anzeige wegen Mordaufruf zu erstatten. Aber „Fehl“-anzeige: nach der üblichen langen Wartezeit auf dem Revier, wurde ihm von dem bearbeitenden Beamten mitgeteilt, daß seine Anzeige „auf keinen Fall“ aufgenommen werde. Der Staatsschutz prüfe das inzwischen und würde ihn in der Sache anrufen. Als er nach 10 Tagen noch nichts vom Staatsschutz gehört hatte, hat er kurzerhand selbst dort angerufen und wurde wieder vertröstet, die Sache wäre in „Prüfung“.
    Dann kam er auf die Idee einfach zum Rathaus zu gehen, hat dort einen Antrag auf Auskunftssperre im Melderegister gestellt und sein Namenschild vom Klingelbrett seines Hauses entfernt. Ruhig schlafen kann er deshalb aber noch nicht.
    Soviel zu den beamteten Faulpelzen und Schutz des Bürgers.

  25. Dieses sch… Beamtentum gehört bis auf die sicherheitsrelevanten Bereiche abgeschafft.

    Die Fehlzeiten z.B. unserer Lehrer/innen sind abartig.

    Die haben einfach keinen Bock. Und das ganze verranzte System schützt diese stinkfaule Klientel, die sich dort eingenistet haben. Da waren schon die Eltern Lehrer, dann die Kinder, dann die Enkelkinder.
    Es gibt auch gute Lehrer.

    Aber in der Tendenz ist dieses System einfach so. Lehrer haben 23 „Anwesenheitsstunden“ in der Woche. Nicht zu vergessen, dass sie nach 1,5 Stunden jedesmal Pause haben. Dazu kommen dann 14 Wochen Ferien pro Jahr!
    Und weil das alles so fürchterlich anstrengend ist, lassen sie sich dann so langsam auf die fünfzig zugehend vom verbeamteten Amtsarzt in den frühzeitigen Ruhestand schicken. Man muss ja irgendwie die fetten Beamtenbesoldung in der Toscana beim guten Rotwein verschleudern. Ein Prost auf den Steuerzahler.

    Und man kann gegen diese Schweinerei einfach nichts machen…

    Bitte jetzt keine Belehrungen, darüber dass es gute Lehrer gibt. Ja, sie müssen auch viiiiel korrigieren. Und die Schüler sind auch ganz arg schlimm.
    Ich kenne das alles. Und die Lehrer, die außer ihrem Examen sonst keine Tugenden mehr vorweisen müssen, wissen das ebenfalls, weil Papi und Mama dem Söhnchen/Töchterchen dennoch dazu geraten haben, diesen total schlimmen Job anzustreben.

    Hat außerdem noch ’nen Reiz: wer kennt schon ein Lehrerkind, dass auf die Hauptschule gehen würde? Auch diese Schweinerei hat System…

  26. #14 unrein (26. Jan 2013 17:16)

    Besonders häufig seien Mitarbeiter bei Polizei, Feuerwehr oder in Schulen krank…

    (…)

    Kommentator in WELT: “Lehrer haben darüber hinaus noch 4 Monate Urlaub und 2 Monate Burnout.” 🙂

    Je mehr an solchen Legenden gestrickt wird (das dort Zitierte ist schlicht dreist gelogen – Lehrer haben trotz Ferien genau den gleichen Urlaub wie sonstige Beamte, weil sie vorarbeiten müssen), um so leichter wird es denen gemacht, die für das völlig leistungslos erhaltene Bremer Abi oder den migrantisch geschafften Berliner Hauptschulabschluss trotz ganzjähriger Abwesenheit sorgen wollen. Denn sobald ein Lehrer aus dem Nähkästchen plaudert, kommt: „…ach, der faule Sack…“ (Altkanzlerwort, und der muss es ja wissen. Der weiß ja auch, dass Putin ein lupenreiner Demokrat ist!)

    Wer sich für die Wahrheit interessiert, kann diese gleich hier auf PI erfahren:

    „Von einem Hamburger Lehrer aus dieser Initiative erhielt PI den folgenden Beitrag, der die Zustände in den Klassenzimmern eines kaputt reformierten Schulsystems anschaulich beschreibt …“

    http://www.pi-news.net/2012/09/kapitulation-im-klassenzimmer/

    Lesen. Und dann sagen, wer seinen Beruf mit solchen Lehrern tauschen möchte. (Und dabei ist das dort noch nicht mal Berlin – dort haben bereits Grundschüler Lehrer auf dem Pausenhof krankenhausreif geschlagen!)

  27. @ #29 schmibrn (26. Jan 2013 20:22)

    Ach, noch so’n Fachmann. Kennt sich ganz genau aus, hat ja auch mal ne Schule von innen gesehen, da weiß man sofort Bescheid.
    Genauso wie ein Krankenhaus-Pförtner nach 3 Jahren Dienst locker ’ne Herz-OP hinkriegt. Dabeisein ist alles.

    Da haben die wirklichen Fachleute diese Studie dann wohl unter Drogen erstellt:

    „Nach allen vorliegenden Angaben ist das Gesamtvolumen der Arbeitszeit zu hoch (…). In der Summe aller Tagesangaben kommen hier die Lehrerinnen und Lehrer auf eine Wochenarbeitszeit von 56,8 Stunden (…). [Es] ergibt sich für die Vollzeit-Lehrkräfte in jedem Falle – und zwar trotz der Ferien – eine Jahresarbeitszeit, die deutlich über der für Beamte des öffentlichen Dienstes geltenden Zahl der Jahresarbeitsstunden liegt.“

    http://www.quagis.de/downloads/pdf-Dateien/BerichtLAZLangfassung.PDF

    Dieses Dummgerede eingebildeter „Experten“, die ihre Erkenntnisse über den Lehrerberuf dadurch gewonnen haben, so gerade nicht durch die Hauptschulprüfung gerasselt zu sein, ist auch einer der Gründe, warum sich Deutschland abschafft.
    Und ich habe mittlerweile das Gefühl, dass die Schulpolitik ein Interesse daran hat, das sich dieses Bild von Lehrern niemals wandelt. Die könnten ja reden, und ohne ein solches Bild könnte das ja jemand ernst nehmen. Wie ständen denn dann die „Bildungspolitiker“ da?

  28. Unglaublich! Auf der einen Seite wird in vielen Branchen die Angst bei den Arbeitnehmern den Arbeitsplatz zu verlieren ausgeweitet, dass sie sich noch nicht mal trauen sich bei Krankheit Krank zu melden, oder Arbeitnehmer sehr viele Überstunden knüppeln müssen und diese noch nicht mal richtig vergütet werden – wie im Pflegesektor aber da soll jeder Arbeitnehmer immer besonders gut ausgeschlafen und fit sein (gibts dazu eigentlich einen noch größeren u. dreisteren Widerspruch?) und dann solche Zustände in der Verwaltung!

    Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn eine solche Arbeitsmoral wie in der Berliner Verwaltung im gesamten Verwaltungsapparat Bundesweit an den Tag gelegt wird.

    Aber bei Beamten galt ja schon immer, dass sie etwas langsamer sind da ihnen das Denken ja vorgegeben wird!

    Bin mal gespannt ob u. wann die Berliner Verwaltung dazu eine Erklärung bringt und solche Zustände Schön-Redet, Relativiert und Begründet.

  29. Mich tät interessieren, wieviel monatelange Burnouts darin enthalten sind. Die treiben das statistische Mittel enorm nach oben.

  30. Wenn ich mir vorstelle, mit was für Kundschaft die Berliner Behörden zu tun haben, dann wunderts mich erst recht nicht mehr.

  31. Überhaupt habe ich kein Verständnis für die Gefühldusselei der meisten hier Schreibenden.
    Die Verbeamteten haben deshalb eine sichere Stelle und bekommen eine fette Pension spendiert, eben dafür, daß sie auch mal was aushalten.
    Wenn diese faulen Säcke krank machen (oder von mir aus auch sind), weil ihre sie Arbeit ankotzt, dann haben sie immmer noch die erste Möglichkleit in die freie Wirtschaft zu gehen.
    Ansonsten gibt es noch die zweite Möglichkeit, die Zustände die sie krank machen, an die Medien zu bringen. Dazu aber sind sie wohl zu feige. Lieber zählen sie, vor dem Fernseher krank machend, die Tage bis zur Pensionierung.

  32. Der öffentliche Dienst stellt sich heute offiziell wie folgt dar:

    Strahlend lächelnde Bedienstete folgen einem schriftlich niedergelegten Leitbild ihrer Behörde, das sie zu gottgleichen Leistungen anspornt. Eine ausgefeilte Kosten- und Leistungsrechnung sorgt dafür, dass das alles kostengünstig für den Steuerzahler abgewickelt wird. Behördeneigene Hochglanzmagazine verbreiten diese Botschaft an alle interessierten Leser.

    Jetzt die Wirklichkeit:
    Die fachliche Aufgabenerledigung spielt keine Rolle mehr; bloßes Schaulaufen ist angesagt.
    Seit der Wiedervereinigung 1990 interessiert sich auch niemand mehr für Rechtsstaatlich-keit. Erst wenn sich Widerstand regt, nimmt man rechtswidrige Maßnahmen wieder zurück. Die „DDR 2.0“ marschiert derweil munter weiter in Richtung auf die Herrschaft der Muslimbruderschaft. Ägypten lässt grüßen.

    In dieser Situation fragen sich viele Beamte und Angestellte, warum sie eigentlich noch morgens zum Dienst erscheinen sollen. Der deutsche öffentliche Dienst ist immer noch weitaus besser als alles, was wir in Ländern wie Griechenland oder in osteuropäischen Staaten erleben können. Aber die Erosion wird immer deutlicher. Es fehlen klare politische Vorgaben und der Wille irgendwelche Regelungen auch tatsächlich umzusetzen.

  33. #33 le waldsterben

    Ich habe mir Ihre beeindruckende Studie mal angesehen.

    Verantwortliche der Studie:
    Prof’s, Psychologen und Sozialpädagogen.
    Ah-ja.

    Befragt wurden:
    Die armen Lehrer, die ihre Aussagen zusammenkonstruieren können, damit die Studie in ihrem und dem Sinne der Auftraggeber ausfällt.
    Den verbeamteten Lehrern/innen (zumeit waren es Lehrerinnen) wurde gesagt, sie sollen doch bitte aussagen, ob sie viel arbeiten – super wissenschaftlich. Den Ausgang dieser Befragung kann man prophetisch voraussagen.
    Außerdem müsse die Befragung von „externen Experten“ berücksichtig werden. Für die Ersteller dieser hochseriösen Studie zählen dazu:

    Schulleiter, Fachgruppenleiter, leitende Vertreter von Schulbehörden, Erziehungswissenschaftler und Didaktiker aus Hochschulen sowie Leiter von Studienseminaren (Referendariat).

    Ja, is‘ klar!

    Beim Versenden der Fragebögen wird einem bereits alles klar, wer hier für wen arbeitet: Das Anschreiben beginnt mit:

    „Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,
    …Klar ist, dass dieses schwierige und anspruchsvolle Vorhaben nur unter
    breiter Einbeziehung der unmittelbar Betroffenen, der Lehrerinnen und Lehrer, zum Erfolg führen kann. Aus diesem Grunde bitten wir auch Sie – nicht zuletzt in Ihrem eigenen Interesse – um Ihre Mitwirkung,“

    Wollen Sie uns hier vielleicht verscheissern?

    Ziel der Studie:
    Das aktuelle Arbeitsmodell der Lehrer abzuschaffen. Die Zahl der Wochenpflichtstunden soll auf 19 festgelegt werden. 18 Stunden fest verplant und 1 Stunde für Vertretung. Respekt!!!
    4-Tagewoche und Regeneration der Lehrerschaft von den vielen Belastungen – ganz wichtig!
    Mehr Freizeit für Lehrer, aufgrund einer weiteren, zitierten Studie der „Lehrerarbeitszeitkommision“ ausgerechnet in Hamburg aus 2003. Ich lach mich schlapp. Das kann ja nur seriös sein. Alleine hier müsste man die für diese Studie verschleuderten Steuergelder von den Auftraggebern einklagen.

    Es fehlen:
    – Transparenz was hinter den verschlossenen Türen mit den Kindern gemacht wird.
    – Welche Leistung eine Schule und Lehrer abliefern
    – Vergleiche und Tests
    – Verpflichtung der Lehrer zur Fortbildung mit Ergebnisprüfungen
    – Zufriedenheitsaussagen der Schüler
    – Bezahlung nach Leistung
    – Abschaffen von Beamtentum zur Leistungssteigerung und Verminderung unvergleichlicher Fehlzeiten, die jedem Arbeitnehmer auf dem freien Arbeitsmarkt die Tränen in die Augen treiben. Damit die Ergebnisse der deutschen Lehrerschaft in internationalen Vergleichen eben nicht mehr auf einer Stufe mit Ländern wie Rumänien oder Brasilien herumtümpeln.

    Auch sehr lustig ist derZeitraum der Studie:
    3 Wochen. Das ist ja wohl der nächste Witz. Eine Verifizierung der von den Lehrern gemachten Angaben hat man sich dann wohl lieber gespart. Wie sagten die Experten in ihrem Statement:

    „…um eine zügige Bearbeitung des Materials zu gewährleisten und eine größere Diskussion zu den Befragungsinhalten zu vermeiden. Diese Bedingungen sollten
    der unabhängigen Urteilsbildung der Befragten zugute kommen.“

    Ahja, na klar!!!
    Und weiter:

    „Überwiegend stieß die Untersuchung bei den angesprochenen Lehrerinnen und Lehrern auf
    positive Resonanz. Allerdings mussten wir auch feststellen, dass nicht alle der Meinung waren, es handele sich hier um ein Vorhaben im Interesse und zum Nutzen der Lehrerschaft.“

    Zitatende.
    Damit kann man die „Wissenschaftlichkeit“ und die gesamte Studie dorthin befördern, wo sie hingehört – in den Mülleimer. Sie haben offenbar keine Ahnung was wissenschaftliches Arbeiten angeht oder es interessiert sie nicht, nach welchen Kriterien seriöses, wissenschaftliches Arbeiten zu erfolgen hat. Egal, damit befinden Sie sich ja in guter Gesellschaft bis hin zur aktuellen Bildungsministerin. Donnerwetter, mein voller Respekt.

    Man könnte mit Ihrer Süper-Studie noch so weiter machen. Man braucht dazu nur die kleinen Fußnoten beachten.
    Beispw., dass Stunden nicht 60 Minuten sind, sondern für die verbeamtete Lehrer nur 45 Minuten bedeuten.
    Darüber lacht die Welt oder jene Pförtner, die Sie so verächtlich sehen, einfach schlapp.

    Ihre Verachtung gegenüber Arbeitern und Hauptschülern zeigt alleine schon, aus welchem System Sie kommen. Fühlen Sie sich auf den Beamtenschlipps getreten Sie Oberlehrer?
    Ansonsten kann ich Ihnen sagen, dass ich dieses System ziemlich gut kenne.
    Im Gegensatz zu Ihren verbeamteten Lehrern habe ich allerdings auch noch etwas anderes als die Schule, nämlich den freien Arbeitsmarkt gesehen.

    Der typische Werdegang eines Lehrers: 13 Jahre Schule (oder mehr), 5 Jahre Uni (von den Arbeitern und deren Steuergeldern finanziert) und danach weiter in der Schule bis zur verbeamteten Lehrerpension, meist jedoch lange vor dem 65 Lebensjahr wieder in Freizeit geschickt. Der von Ihnen abfällig beschriebene Pförtner und sein Sohn der in diesem Schulsystem mit 98%iger Wahrscheinlichkeit auf die Hauptschule abgeschoben wird, damit er bereits ab dem 15. Lebensjahr zum Arbeiten geschickt werden kann, bezahlen das schon. Wir sind beindruckt.

    Und Sie trauen sich auch noch, diese „Studie“ zu verlinken. Vermutlich glauben Sie in Ihrer Beamtenarroganz ernsthaft, dass jemand „der so gerade nicht durch die Hauptschulprüfung gerasselt ist“, sich von solch armeseligen und unwissenschaftlichen Studien wirklich blenden lässt.

    Diese Art von Studien kennen wir. Werden z.B. von unseren Eliten ständig in Auftrag gegeben, um uns politisch korrekt klar zu machen, wie kulturelle Bereicherung aussieht. Solche Studien (vom arbeitenden Steuerzahler finanziert) gibt es massenweise. Wenn man auch nur etwas Übung im Lesen wissenschaftlicher Arbeiten hat, erkennt man sehr schnell was des Pudels Kern tatsächlich ist.

    Keine weiteren Fragen, Sie Schwätzer.

  34. #40 Schmirer
    immer wieder fallen Sie mir mit Ihren Pöbeleien auf !
    mäßigen Sie erstmal Ihren Ton und legen Sie endlich mal offen dar, woran es in Ihrer Schullaufbahn gemangelt hat. Ich tippe auf: zu große Klappe und nichts dahinter.Und falls Sie es wissen wollen: ich hatte mit 24 schon einen Job in Paris, dann an einer französischen Uni.
    In Ihrer berühmten „freien Wirtschaft“ wird nur mit Wasser gekocht. Ich war „da“.Oder sind das alles so Überflieger wie Sie?

  35. #41 Christopher

    Der Nächste der laut aufjault.
    Echt, Sie hatten „schon“ mit 24 Jahren einen Job? Und dann auch noch an einer Uni? Wow!!!
    Lassen Sie mich raten. Sie haben dann Ihr Studium auch noch „selbst finanziert“, stimmts.

    Haben Sie ansonsten noch irgendetwas argumentatives beizutragen in Form von Zahlen, Fakten?

    Wenn nicht, dann gehen verschwenden Sie nicht meine Zeit und ziehen Sie sich wieder in Ihr staatliches, von Arbeitern finanziertes System zurück und genießen Sie unabhängig von Ihrer Leistung die öffentlichen Finanztöpfe.

  36. #42,
    tut mir leid, aber „Zahlen, Fakten“ sind Sie schuldig geblieben.Ich hoffe für Sie, dass Sie niemals „öffentliche Finanztöpfe“ nutzen müssen.Dann könnte es nämlich passieren, dass ich Sie mit meinen Steuern aushalten muss.Und seien Sie sicher, dass die für einen befriedigenden Unterhalt Ihrer Person zweimal ausreichen.Im Übrigen werde ich mich bei der PI-Redaktion über Ihren Ton gegenüber anderen Bloggern („Sie Schwätzer“,# 40 ) beschweren.Ihren persönlichen Frust sollten Sie besser von einem Fachmann behandeln lassen.

  37. Ein Skandal, in der freien Wirtschaft undenkbar.

    Und zusätzlich ein sicherer Job und eine üppige Pension, gemütlicher Arbeitsalltag, das darf man nicht vergessen!

    Ist aber nicht nur in Berlin so: Erst die Tage wieder im Bekanntenkreis: Öffentliche Angestellte im öffentlichen Kulturbereich, knapp über 50, welche mit Unterstützung und Tips der Personalverwaltung (!) ihre Frühpensionierung zielstrebig arrangiert. Dort bewährtes Prinzip: „Depressionen“ vorschützen. Hat natürlich reibungslos geklappt, jetzt ist sie schon mal „behnindert“. Arzt spielt wie immer mit, keiner hat ein schlechtes Gewissen. Es gibt wohl dadurch nun eine höhere Rente und sie kann früher zu Hause bleiben.

    Zuvor schon ständig krank bei jeder Gelegenheit, Stress absolutes Fremdwort. Und das im angeblich so schlecht finanzierten Kulturbereich.

    Die doofe Steuerkartoffel zahlt alles brav.

    Man sollte beim Bund der Steuerzahler eintreten und so viel wie möglich dieser Schmarotzer verpfeifen.

    Sammle selbst schon Arzt-Adressen und Personalverantwortliche welche hier mitspielen und dokumentiere so viel wie möglich. Bei Gelegenheit sind die Verantwortlichen dran…

    Wo ist da noch der Unterschied zu Südland?:

    Freund hat geschäftlichen Termin in Portugal bei der Stadtverwaltung, ruft um 10.30 Uhr an. Beamtin leider noch nicht im Büro. Noch ein Anruf um 11.45 Uhr: Beamtin mittlerweile eingetroffen, aber nun in der Mittagspause bis 15 Uhr. Kommentar meiner Freundin (selbst Portugiese): „Das ist Portugal, ganz normal!“

    Wie im kleinen so auch im Großen. Der deutsche Steuerdepp zahlt alles, Berlin als auch Portugal!

    Es ist zum Kotzen!

  38. @ #43 Christopher

    Ich bin ja schon wieder beeindruckt von Ihren Argumenten.
    Es sind Leute wie Sie, die es nicht leiden können, wenn stinkende Tatsachen in dieser Gesellschaft beim Namen gennant werden.
    Sofern es Politiker (bspw. Sarrazin u.a.) doch einmal wagen, diese Zustände öffentlich zu machen, werden diese kurzerhand als pöse Pöpleer an den Pranger gestellt.

    Sie können sich beschweren so lange Sie wollen. Es wird immer Menschen geben, die eben nicht die Klappe halten, so wie Sie es sich – Freundchen.

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