Die zentralen gesellschaftlichen Debatten der letzten Jahrzehnte drehen sich fast ausschließlich um Zukunftsängste und die aus ihnen geborenen Alternativstrategien zur Verhinderung der scheinbar unabwendbaren Apokalypse: Wir holen die Windmühlen aus der technologischen Mottenkiste und erklären sie zur Zukunftstechnologie, während wir tatsächlich bahnbrechende Innovationen scheuen und verbieten; wir opfern unsere Mobilität und huldigen der Entdeckung der Langsamkeit; wir schimpfen auf moderne Medizin und industrielle Lebensmittelproduktion und finden Gesellschaften, die ohne müssen, irgendwie „authentischer“ und „menschlicher“.

Wir reden gerne von der „einen Welt“, in der wir leben, fürchten uns aber vor globalen Menschen- und Warenströmen und davor, dass ferne Länder nach dem trachten, was wir selbst haben. Wir profitieren von den Errungenschaften derjenigen, die sich in der Vergangenheit mit dem Status quo nicht zufriedengaben, und erklären gleichzeitig unser aktuelles Wissen zum Gipfel dessen, was erreichbar ist. Wir erklären sogar unsere Erkenntnisse und Beschlüsse als unumstößlich und unumkehrbar und versperren so weiteren Entwicklungsperspektiven den Weg – all das, wohlgemerkt, im Namen künftiger Generationen. (Auszug aus einem Artikel im CICERO zum Fehlkonzept der Nachhaltigkeit!)

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33 KOMMENTARE

  1. Der/die/das Einzige, mit dem nicht nachhaltig umgegangen wird, ist der deutsche Steuerzahlermichel….

  2. Sie sprechen mir aus der Seele!
    Dank der Gutmenschen, werden wir in Deutschland jeden Tag ein Stück in das Mittelalter zurück versetzt.
    Irgendwie muss es gelingen, deren Macht zu brechen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  3. Wir haben jetzt die Möglichkeit die AfD zu wählen. Fast 45 Jahre linke Politik haben unsere Sozialsysteme ausgehöhlt, unsere Verschuldung ins Unermessliche gesteigert, unseren Wohlstand aufgebraucht und unser Bildungssystem zerstört. Da zu haben wir eine ausufernde Migrantenkriminalität, kaputte Straßen , verdreckte u. unmoderne Schulen, eine Gettoisierung unserer großen Städte, eine demoralisierte u. unmodern ausgestattete Polizei und Menschen ,die Angst haben am späten Abend in eine U- oder S- Bahn zu steigen, weil sie befürchten müssen, von dunkelhäutigen Menschen mit schwarzen Haaren überfallen oder umgebracht zu werden. Das ist unser heutiges Deutschland. Da gibs nix zu beschönigen..

  4. Nachhaltigkeit ist eine Worthülse, in die sich alles leicht packen läßt. Auch die eigene Unfähigkeit.

  5. #2 HD2013 (22. Jul 2013 09:32)

    Dank der GutmenschInnen mit KindeschänderInnen- und Kommunist_innenhintergrund verschwindet Deutschland jeden Tag ein Stück mehr und es soll PoliterInnen mit linksradikalem HinterInnengrund geben, die dies „großartig“ finden!

    Dabei wird von linksgrünen NichtnutzInnen und linksgrünen Kinderschänder_innen stets vor Eingriffen in das sensible Ökosystem gewarnt, wenn irgendein asiatischer Marienkäfer aus der Bananenkiste krabbelt und die hiesigen Arten bedroht, während „Zuwanderung“ nachhaltig ist und ethnische „Vielfalt“ sichert!

    Nachhaltigkeit in NRW sieht so aus:

    http://www.derwesten.de/politik/roma-verbandschef-fordert-quartiere-und-sprachkurse-id8216107.html

    Roma-Verbandschef fordert Quartiere und Sprachkurse

    In Rome do like the Romans, liebe Roma!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Bushido-Moschee

  6. Was mir noch keiner dieser linken Vögel erklären konnte: wie sich Schuldenorgien (alleine die aktuellen Staatsschulden Deutschlands belaufen sich auf 2 Billionen, d.h. ca. 100% des BIP) mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ vereinbaren lassen.

  7. #3 Achot (22. Jul 2013 09:57)

    Nachhaltigkeit
    Biodiversität
    Vielfalt
    Klimaneutral
    Genderkonform

    alles sinnfreie Worthülsen linksgrüner KinderschänderInnen, linksgrüner StudieanbbrecherInnen, linksgrüner Kommunist_innen und vor allem linksgrüner Nichtsnutz_Innen, die noch niemals ein Problem gelöst aber all die Probleme geschaffen haben, die unser Land haram vor die Hunde gehen lassen.

    Im Endergebnis werden die linksgrünen KinderschänderInnen für unser Land genauso verheerend sein wie die NationalsozialistInnen!

    Aber so mancher linksgrüne Star soll aus Elternhaus mit SS-HinterInnengrund kommen, der Schoß ist offensichtlich fruchtbar noch, aus dem der Untergang gespeist wird!

    Gebt Grün keine Chance, sonst

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Bushido-Moschee

  8. Noch eine Erklärung: Einfalt

    Manche Mitmenschen reden oder schreiben über

    Dinge, von Denen sie keine Ahnung haben.

    Das sind alles Lemminge.

    Nur ihren eigenen Vorteil im Visir.

  9. Windmühlen sind die Moais der Nachhaltigkeitsreligion.

    Wer Moais baut wird ausgemendelt. 😆

    Und tschüss!

  10. Schaffe ein Probläm, das es ohne dich nicht geben würde und biete dich als die Lösung an, das macht dich unentbehrlich!

    Eine Realsatire aus dem Jahre 10 nach Dosenpfand:

    http://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen_ID_2000147/2013/juli/gruene-fordern-weniger-einwegflaschen_ID_4389545.html

    Pressemitteilung | 19.07.2013

    Grüne fordern weniger Einwegflaschen

    Zu den aktuellsten Zahlen für den weiterhin sinkenden Anteil an Mehrweg-Getränkeverpackungen erklärt Dorothea Steiner, Sprecherin für Umweltpolitik:

    Der Anteil an Getränken, die in umweltfreundlichen Mehrwegflaschen abgefüllt werden, sinkt bedrohlich. Waren es im Jahr 2004 noch fast 70 Prozent, schrumpfte der Mehrweganteil im Jahr 2011 bereits auf magere 46,7 Prozent – und sinkt immer weiter. Heute sprudelt also bereits deutlich mehr als jedes zweite Getränk aus der Plastikflasche oder aus Dosen.

    Die Trittin-Partei verzapft jeden Tag immer mehr Unfug und das finde ich großartig!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wie-die-deutschen-umweltminister-der-umwelt-schaden-a-823362.html

    Vor zehn Jahren führte der Grünen-Politiker Jürgen Trittin das Dosenpfand ein. Sein Ziel war, die umweltschädliche Einwegflasche vom Markt zu drängen. Bedauerlicherweise trat genau das Gegenteil ein. Der Marktanteil der Mehrwegflaschen beim Mineralwasser sank von damals 65 Prozent auf heute etwa 45 Prozent. Das Dosenpfand hat nicht die Dose gekillt, sondern die ökologisch vorteilhafte Mehrwegflasche.

    Von der Ära Trittin hat sich die Umwelt noch immer nicht erholt

    Sieben Jahre dauerte Trittins Amtszeit als Umweltminister. Es war eine Ära, von der sich die Umwelt bis heute nicht erholt hat. Dass ein Gutteil der Feldfrüchte nicht mehr gegessen, sondern zu Pflanzenbenzin verarbeitet oder als sogenanntes Biogas verfeuert wird, war eine seiner Schnapsideen, die zur Verwüstung der Landschaft geführt haben. Auf riesigen Flächen wächst nichts als Mais und Raps. Die Ökobilanz dieser Monokulturen ist verheerend. Selbst die Grünen sprechen inzwischen statt vom „Biobenzin“ lieber vom „Agro-Sprit“, da schwingt die Skepsis schon in der Wortwahl mit. Dass Grünen-Politiker wie Bärbel Höhn noch im Wahlkampf 2005 demonstrativ mit 100 Prozent Flower-Power durch die Gegend gefahren sind, wird pietätvoll verschwiegen.

    ….

    Der Plastikabfall aus der gelben Tonne wird inzwischen kaum noch recycelt, sondern größtenteils verfeuert. Der gewünschte Lenkungseffekt bei der Ökosteuer ist verpufft. In den Umweltzonen gibt es mehr Feinstaub als je zuvor. Die per Gesetz in den Markt gedrückten Energiesparlampen enthalten so viel umwelt- und gesundheitsschädliches Quecksilber, dass das Umweltbundesamt davor warnt, sie im Kinderzimmer und anderen „Orten mit erhöhter Bruchgefährdung“ einzuschrauben. Und zuletzt kam bei einer Studie des Ökoinstituts heraus, dass die von den Umweltpolitikern geforderten Elektroautos aus Umweltsicht oft viel schlechter sind als vergleichbare Modelle mit einem normalen Verbrennungsmotor.

  11. Die „Energiewende“ ist ausgewiesenermaßen nachhaltig.

    Nachhaltige Preissteigerungen,
    nachhaltige vermaisung,
    nachhaltige Landschaftszerstörung durch Vogelschredder,
    nachhaltige verarmung der Bevölkerung,
    nachhaltige Deindustrielisierung.

    Da soll mal einer sagen Ökoreligion wäre nicht nachhaltig. Wer vor nachhaltiger Verarmung, nachhaltiger Verblödung, nachhaltigen Stromsperren,nachhaltiger Multikulturalisierung, und dem nachhaltigen Aussterben des eigenen Volkes und der eigenen Kultur, keine Angst hat, ja das noch für hipp hält, als nachhaltiges Erdenparadies, der hat auch keine Zukunftsangst, vor allem dann wenn er nachhaltig auf eigene Kinder verzichtet.

    Der kann auch nachhaltig wählen, eine Partei aus dem Einheitsblock der Bunten Khmer.

  12. #7 Eurabier (22. Jul 2013 10:07)

    Einspruch, was die Begriffe

    Biodiversität und
    Vielfalt

    angeht.

    Beides sind wohldefinierte Begriffe aus der Komplexitätstheorie. Beide Konzepte sind sinnvoll!

    Dass unsere allseits beliebten Ideologen diese Begriffe usurpieren, steht auf einem anderen Blatt.

    Dass die offensichtlichen Widersprüche, die durch diese Usurpation bewirkt werden, von niemandem bemerkt werden, nochmal auf einem ganz anderen.

    Die Protagonisten von „Diversität“ oder gar „Biodiversität“ finden nichts dabei, wenn jährlich tausende „Migranten“ auf Anordnung der EU ermordet werden. Wir reden hier primär von Marderhunden und Waschbären.

    Den Verfechtern von „Vielfalt“ müsste eigentlich aufgehen, dass die gewünschte ethnische Vielfalt durch den ungebrochenen massenhaften Zuzug türkischer und arabischer „Migranten“ gerade NICHT hergestellt wird.

    Der LOGISCHE Schluss aus der Forderung nach „Vielfalt“ bestünde doch darin, die türkisch/arabische Einwanderung zu stoppen und stattdessen eine Flut „vielfältiger“ Einwanderung – etwa aus Mexiko, Indien, China o.ä. – zu fördern.

    Parallel sollte man die diversen Moscheebauprojekte auf Eis legen und erstmal den Nachholbedarf an buddhistischen und hinduistischen, aztekischen und Maya-Tempeln befriedigen.

    Eine hübsche Stufenpyramide am Stachus – anstelle des ZIEM – DAS wäre doch mal ein deutliches Signal für Vielfalt!

  13. #6 Unke; ich will ja nicht unken, aber wenn du das ganze mal 3,5 nimmst, dann kommts der Realität wesentlich näher. Da gibts ja noch Pensionslasten und andere Belastungen, die in den offiziellen Zahlen nicht drin sind, aber dennoch irgendwie aufgebracht werden müssen. Wenn man das was die Eu in den nächsten Jahren voraussichtlich noch von uns will mit dazurechnet, werden 10 Bio wahrscheinlich nicht reichen.

    #10 Eurabier; Ui, mein Lieblingsthema. Elektroautos. Dabei gibts mehrere gravierende Probleme. 1.Tanken: Um 500kwh Tiger in den Tank zu füllen sind einige Minuten, sagen wir mal 5 nötig um ne glatte Zahl zu haben, also 100kwh/Min. Diese 500kwh wiegen rund 40kg und brauchen 45Liter Volumen.

    Um dieselbe Menge Strom zu „speichern“ sind pro kwh 25kg an Akkugewicht nötig. *500 =12,5 Tonnen. Um diese 12,5 Tonnen überhaupt fortbewegen zu können, sind wahrscheinlich schon mal die Hälfte der darin gespeicherten Energie weg.

    Auch wenn ein Verbrenner dauernd laufen muss obwohl bergab die erzeugte Leistung gar nicht benötigt wird, ist das wohl weniger, wie das, was das Elektroauto an Akkugewicht zusätzlich ziehen muss.

    Da spielt nicht mal der eher dürftige Wirkungsgrad des Ottomotors ne Rolle, verglichen mit nem Turbinenkraftwerk und den Leitungsverlusten, kommt das ganze aufs gleiche raus.

    Preis, 1kwh Benzin sind ca 90ml die kosten rund 15ct. 1kwh Strom kostet unsubventioniert 25ct ist also 2/3 teurer.

    Um die genannte Leistung überhaupt laden zu können sind bei ner üblichen Leitungsauslegung von 25A rund 20 h nötig.
    In der Zeit braucht man dann aber kein Kaffewasser merh aufsetzen, oder den Sonntagsbraten in die Röhre schieben. Dann fliegt die Sicherung.

    2. Die Zeit wurde ja schon angesprochen, Mobilität kann man dabei vergessen, wenn man fast nen Tag waren muss, biss die Akkus wieder voll sind.

    3. kwh sind kwh, egal wie auch immer sie erzeugt werden. Nehmen wir mal an, es gäbe 10% Elektroautos, die 10% eingespartes Benzin müssten dafür in nem Ölbefeuerten Kraftwerk erzeugt werden, das noch nicht mal steht.

    4. Was dafür alleine an teuren Kupferleitungen zu den Tankstellen verlegt werden müsste, mag man sich gar nicht vorstellen, insbesondere in Anbetracht dessen, wie lange die Autos dort stehen bleiben müssten. Da bräuchte jede Tankstelle ihren eigenen 100kV Anschluss zum nächsten Kraftwerk und natürlich ein eigenes Umspannwerk ein paar Meter weg. Anders wären die wenigstens 100* 25kw die für eine Ladung in halbwegs erlebbarer Zeit nötig sind, gar nicht transportierbar. Neulich hab ich mal was gelesen, dass es bundesweit 7000 Tankstellen gibt, deshalb das ganze mal 7000.

  14. Warum schreiben Sie immer „wir“ ?
    Sie können nicht für mich sprechen,
    denn ich zähle mich nicht dazu.

  15. #17 uli12us (22. Jul 2013 11:13)

    mal ne Nr. kleiner: wir basteln uns ein solarstrombetriebenes Fahrrad, nix 36V-Lipo-Akku („der Strom kommt aus der Steckdose“), sondern echte Sonnenkraft!

    Was brauch ich dafür? mindestens 3qm Solarzellen um – im günstigsten Fall – bescheidene 250 W zu produzieren. Mein Anhänger wird also bei ca. 50cm Breite mind. 6m(!) lang.

    Dann könnte ich i.P. losfahren (mit ca. 8-12 km/h, der 50kg-Hänger bremst natürlich ein wenig), aber nur mittags, vorausgesetzt die Sonne knallt im günstigen Winkel drauf, sonst muss ich wieder treten… und dann lass ich meinen 6m-Anhänger doch besser gleich zuhause! 😉

    Und jetzt wissen wir auch, warum – gottseidank – niemand mit so einem Scheiß rumfährt!

  16. Wie auch die offiziellen Verlautbarungen der Bundesregierung es verkünden ist „Nachhaltigkeit“ der Sammelbegriff für eine völlig neue Wirtschaftsordung, Produktionsweise, Kultur, Lebensweise und „Bildung“ , ja eine neue Moral.

    Nachhaltigkeit, ausformuliert in der Agenda 21 und Folgeabkommen, erfordert eine zentrale Wirtschaftsplanung auf supranationaler Ebene, die davon ausgeht, dass dem Ökosystem nicht mehr entnommen werden darf, als ihm an anderer Stelle hinzugefügt wird, so dass wir, so ist das Ziel, in unserem gesamten Leben keine „Spur“, keinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen.

    Nachhaltigkeit verlangt nach einer „gerechten“ Verteilung aller Ressourcen, bei der die Unterschiede zwischen den innovativen, schöpferischen und produzierenden westlichen Kulturen und den vorrangig verbrauchenden islamischen und afrikanischen Kulturen durch Umverteilung „ausgeglichen“ werden soll.

    Diese Umverteilung oder Enteignung der westlichen Menschen, vollzieht sich unter dem Deckmantel des „Klimaschutzes“, der als „Querschnittsthema“ jeden gesellschaftlichen Bereich zu durchdringen hat und vom enteigneten Bürger als „Verantwortung für das Ökosystem“ oder die „globale Familie“ ein möglichst vollständig altruistisches, ja sogar selbstmörderisches Verhalten verlangt, das im Kern eine dauerhafte Selbstversklavung bedeutet, da der westliche Mensch die Früchte der eigenen Arbeit nicht als sein Eigentum, sondern als allen Menschen gehörende und zustehende Ressourcen anzusehen hat.

    Selbstverständlich ist dies nicht ohne den „Antirassismus“ denkbar, der es verbietet nach den Gründen der unterschiedlichen Ergebnisse der verschiedenen Kulturen , Völker oder gar Rassen zu fragen.

    Was ich in dem anderen Strang zur „Vielfalt “ geschrieben habe, passt ebenso unter diesen Beitrag.

    (Heute sind bei PI ja echt meine Steckenpferde am Start, die ich hier im Kästchen so beständig gallopppieren lasse.LOL)

    Wer’s noch nicht gelesen hat, zum Einstieg: Bericht der Bundesregierung zur Nachhaltigkeit in der Bildung“ lesen . Wichtig!!!!

    http://www.globaleslernen.de/coremedia/generator/ewik/de/Downloads/Dokumente/Bundesregierung_20zur_20Bildung_20f_C3_BCr_20nachhaltige_20Entwicklung_2C_202001.pdf

    Uns wird eine auf der globalen Ebene ausgehandelte, uns nachhaltig zerstörende und versklavende Werteordnung auferlegt, die in ihrer Geschlossenheit als neue Religion/ kognitives System, unser gesamtes Sein, unsere Wahrnehmung der Realität und mithin unser ganzes Verhaltensspektrum bestimmen soll.

    Die ideologische, strukturelle Durchdringung des Westens ist institutionell bereits so weit vorangeschritten, dass eine Umkehr unter den gegebenen politischen Verhältnissen (Allparteienbündnis, Gleichschaltung der Medien, Verankerung in Behörden, Betrieben, Bildungseinrichtungen,Kirchen, Vereinen, Gemeinden und der bereits wirksamen Europäisierung und UNifizierung) kaum noch möglich ist.

    Was und wie in Deutschland produziert wird,was unsere Kinder Lernen, was wir zu essen haben, wie wir uns fortbewegen, wem wir abzugeben haben, was wir denken und fühlen sollen, all das ist Ergebnis sich stets weiter entwickelnder Aushandlungsprozesse auf globaler Ebene, in denen auch die altruistische „Weltmoral“ (gilt nur für uns), der „Allgemeine Wille“,dem wir untergeordnet werden, von uns mehrheitlich feindlichen, mehrheitlich tyrannischen und mehrheitlich neidischen Nationen bestimmt wird.

    Nachhaltigkeit beinhaltet die Ideologie des Antirassismus, des Antikolonialismus und Antikapitalismus, das gesamte Spektrum der Schuldvorwürfe gegen die westliche Zivilisation unter vollständiger Ausklammerung der Kulturergebnisse der zu Opfern erklärten Drittweltler, die aus der monolitisch verbrecherisch definierten Herrschaft der weißen Mannes historische und aktuelle „Entschädigungsansprüche“ ableiten können.

    Immer wieder werde ich regelrecht sprachlos bei dem Gedanken, dass die Agenda 21, ein Produkt dass unter Anderen, auch dem Gehirn eines Michael Gorbatschow (Erd Charta)entstammt, von unserer heutigen Bundeskanzlerin aus dem Osten, im Jahr 1995 als Kohls Umweltmädchen unterschrieben wurde. Merkels unaufhaltsamer Aufstieg scheint mir im Nachhinein ohne diese Verankerung in den Strukturen der global governance nicht denkbar.

    Als ich dieser Person bei der letzten Wahl meine Stimme gab, ahnte ich natürlich nicht, dass ich damit den (vermutlich) endgültigen Sieger des Kalten Krieges mit bestimmte, und es ist nicht der Westen!

  17. Ich meine, dass hat nichts mit Angst zu tun. Der Cicero muß hier trotz guten Stils und wahrer Erkenntnisse letztlich immer drum herum reden. Die Linken haben keine Angst vor der Zukunft. Die sind ganz einfach geistig zu minderbemittelt in dieser Welt klar zu kommen. Da schließt man sich den ideologischen Gruppen an, in denen man beachtet wird.

    Die bürgerlichen Ideologen sind auch viel klüger, haben es aber aufgrund noch größerer Verlogenheit als die Linken (die stehen zumindest noch für vermeintliche Ideale ein und nehmen Konsequenzen in Kauf), immerhin geschafft, mit Jura Studium (nichts gegen Jura für seriöse Zwecke) an die bürgerlichen Fleischtöpfe zu gelangen. Und wovor sollen diese verkommenen Bürgerlichen Angst haben? Vor den 10000-ernden, die sie leistungslos aus der arbeitenden Bevölkerung pressen? Mit der Angstthese liegt der Cicero komplett falsch. Vielleicht kann man die Angst bei denen erzeugen, die die ganze verlogene Kohorte der Angstmacher bezahlen. Weiß aber nicht, ob der Cicero das so schreibt.

  18. #21 ingres (22. Jul 2013 12:57) #

    Also mit „Linken“ meine ich immer die primitiven Linken. Das vergesse ich immer dabei zu sagen.

  19. #21 ingres (22. Jul 2013 12:57)

    Die bürgerlichen Ideologen sind auch nicht viel klüger,

    sollte das heißen.

  20. #18 Bernie0711 (22. Jul 2013 11:13)

    >>Warum schreiben Sie immer “wir” ?
    Sie können nicht für mich sprechen,
    denn ich zähle mich nicht dazu.<<

    "Wir" schreibt man, wenn man wie der Cicero sehr vieles richtig schreibt, aber eigentlich eben nichts schriebt und die Dinge (also die Systemfrage) nicht beim Namen nennen will oder kann.
    Merkel und der Bundestag sind in der Tat nicht "wir" (die Linken erwähne ich nicht, denn die müssen ja auch nicht wir sein, die dürfen individuell Verbrecher sein, obwohl sie eigentlich keine sind, denn dazu fehlt denen das Format, wiewohl sie trotzdem lebensbedrohend sein können).

    Ob der Bundestag usw. bewußt gegen den Bürger arbeitet weiß ich nicht, aber er arbeitet jedenfalls gegen den Bürger. Aber wenn der Cicero das feststellt, dann müßte er weiter hinter die Kulissen schauen. Also schriebt man so, als wenn alle guten Willens wären und nur falschen Vorstellungen erliegen würden.

  21. #3 Querschuss (22. Jul 2013 09:44)

    Wir haben jetzt die Möglichkeit die AfD zu wählen. Fast 45 Jahre linke Politik haben unsere Sozialsysteme ausgehöhlt, unsere Verschuldung ins Unermessliche gesteigert, unseren Wohlstand aufgebraucht und unser Bildungssystem zerstört. Da zu haben wir eine ausufernde Migrantenkriminalität, kaputte Straßen , verdreckte u. unmoderne Schulen, … —————-
    Warum so undankbar? – Wir haben doch jetzt so viele, schöne, bunte Graffiti an allen Wänden – alles gratis!

  22. #24 ingres (22. Jul 2013 14:01)
    #18 Bernie0711 (22. Jul 2013 11:13)

    Um es noch etwas prägnanter auszudrücken: „Wir“ schriebt der Cicero, um zu sagen, wir seien eben anfällig für falsche Vorstellungen, statt dass er eben Merkel und den Bundestag usw, als Kriminelle identifiziert.

  23. Die einzige Nachhaltigkeit, die wirklich sicher ist,
    ist der nachhaltige Ruin von Deutschland, für den Fall, dass mit einer rot-grünen Regierung der Worst Case eintritt.

  24. „Wir reden gerne von der „einen Welt“, in der wir leben, fürchten uns aber vor globalen Menschen- und Warenströmen …“

    Na, vor den Menschenströmen fürcht ich mich schon. Die strömen nämlich alle aus Asien und Afrika nach Westeuropa. Und was da strömt, konnte man ja gestern auf den Bildern zum Lampedusa-Artikel bewundern.

  25. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist nichts anderes als das Perpedomobile der Religion des Ökofaschismus.

    Eine Ikone, eine Reliquie. Betet es an und es wird aus Dreck Gold.

  26. Die zentralen gesellschaftlichen Debatten der letzten Jahrzehnte drehen sich fast ausschließlich um Zukunftsängste und die aus ihnen geborenen Alternativstrategien zur Verhinderung der scheinbar unabwendbaren Apokalypse…

    Ja, Zukunftsängste MUSS man haben – siehe die Explosion der Weltbevölkerung im letzten Jahundert. Über Alternativen nachdenken ist Pflicht.

    Wir reden gerne von der „einen Welt“, in der wir leben,

    Gutmenschen ja, ich NICHT.
    Also WIR sind es sicher nicht.

    fürchten uns aber vor globalen Menschen- und Warenströmen und davor,

    Ja, ich fürchte mich vor Menschenströmen, vor allem aus Afrika und Orient.
    http://www.pi-news.net/2013/07/lampedusa-so-sieht-die-zukunft-europas-aus/

    Und will auch keine Ströme von Schrott aus China, besonderes kein chinesisches Lebensmittel, weil die Chinesen selbst es nicht essen wollen (giftig).

    und davor, dass ferne Länder nach dem trachten, was wir selbst haben.

    Chinesen haben unsere Autos und keine Luft mehr zum Atmen.
    http://www.zeit.de/wissen/2013-01/fs-smog
    Peking hustet in der Giftwolke

    Wir erklären sogar unsere Erkenntnisse und Beschlüsse als unumstößlich und unumkehrbar und versperren so weiteren Entwicklungsperspektiven den Weg…

    Also, ich mache es sicher nicht.
    Wer macht es überhaupt?
    Wer sind WIR?

    Ich kann weiter nicht lesen.
    Was für blöder Artikel.
    Soll eigentlich auf FDP-Seite stehen.

  27. Das Wort Nachhaltigkeit ist inzwischen zu einer ganz üblen Sprechblase verkommen, genauso wie Klimawandel oder Multikulti.

    Bei Nachhaltigkeit im positiven Sinne fällt mir z.B. der Kölner Dom ein.
    Die ersten Erbauer im 13. Jh. wußten, daß ihr Werk nicht zu ihren Lebzeiten, sondern erst in ferner Zukunft vollendet wird.
    Trotzdem scheuten sie weder Kosten noch Mühen, um eine Vision zu manifestieren.

    Verglichen damit ist das blinde Gewusel von Politikern, die nur bis zur nächsten Wahl denken, absolut armselig.

    Das Hauptproblem hinter all diesen Sprechblasen sind aber die Motive.
    Es geht gar nicht um Erhaltung der Natur oder allgemeinen Wohlstand.

    Es geht darum, das gemeine Volk zu verblöden, auszuplündern und zu disziplinieren.

    Ein Paradebeispiel ist die Energiewende, inzwischen schon als „Große Transformation“ bezeichnet (erinnert fatal an den „großen Sprung“ von Mao).

    Den Energiebedarf einer Industrienation wie Deutschland allein aus Sonne, Wind und Wasser zu decken, ist unmöglich.

    Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß das. Das sind aber nur 20 % der Bevölkerung. Die Politik setzt auf die anderen 80 % und damit auf die Mehrheit.

    Am Ende stehen z.B. gigantische Brandrodungen in Indonesien, damit die umweltbewußten deutschen Weltverbesserer ihren Biodiesel tanken können.

  28. #20 JeanJean (22. Jul 2013 12:48)

    Wie auch die offiziellen Verlautbarungen der Bundesregierung es verkünden ist “Nachhaltigkeit” der Sammelbegriff für eine völlig neue Wirtschaftsordung, Produktionsweise, Kultur, Lebensweise und “Bildung” , ja eine neue Moral…..
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    sehr schön kommentiert und analysiert. der bericht der bundesregierung usw. liest sich ja auch wie eine vorlage des politbüros zum neuen fünfjahrplan, durchdrungen von verlogener gutmenschelei auf höchstem, also globalem niveau. da hat merkel und konsorten gut übernommen. zum thema nachhaltigkeit fällt mir vor allem ein, dass sämtliche technologischen und sonstigen fähigkeiten der völker schon seit alters her darauf beruhen, dass resourcen knapp sind und mit mühe, fleiß und hirnschmalz meist ersatzlösungen geschaffen wurden. dieser zusammenhang scheint sich in den letzten jahrzehnten zunehmend in auflösung zu befinden. der grundsatz der nachhaltigkeit, sparsamkeit ect. wird konterkariert durch das ständige geschrei der politik nach mehr…. wachstum, mehr mensch im arbeitsfähigen alter (demographieentwicklung) und vor allem mehr geld für alle möglichen zwecke. wie konnte es soweit kommen, dass einem schon allein der anblick der apologeten des rundumlügens permanente übelkeit beschert? nun, ich denke, dass dafür in erster linie 2 dinge maßgebend sind. zum einen haben die regierungen im verein mit den zentral- und geschäftsbanken sich die historisch noch nie zuvor dagewesene möglichkeit der unbegrenzten geldschöpfung aus dem nichts (giralgeld) geschaffen und exzessiv genutzt. das ergebnis sieht man in den weltumspannenden nicht nehr zu behebenden staatsschuldenproblemen. der zweite sachverhalt betrifft den seit ungefähr 100 jahren in nahezu beliebigen mengen verfügbaren energieträger erdöl. dieser war voraussetzung für ein atemberaubendes und langanhaltendes wirtschaftliches wachstum in den industrieländern. die völker, die über diese bodenschätze verfügen, haben aber zum überwiegenden teil keineswegs im sinne von nachhaltigkeit und bildung davon profitiert. ein blick in richtung nahost genügt, um das ausmaß des dilemmas zu erkennen. auch dem viel von links geliebten hugo in venezuela gelang das kunststück nicht, petrodollars in volkskultur und bildung umzumünzen. die leute wurden zwar in kurzer zeit immer mehr in der zahl, aber keineswegs klüger und kultivierter im wesen. am ende waren der schnäbel so viele und so weit aufgerissen, dass er krank wurde und starb. das sollte uns zu denken geben, wenn wir nachhhaltig leben wollen. also von allem am besten etwas weniger. weniger arbeit-urlaub-konsumbulimie, dafür mehr zeit für die familie und für´s ich. weniger wertloses schuldgeld für unsinnige projekte. und vor allem weniger demokratie wagen. will damit sagen, dass die zahl der demokraten oder korrekt die der demoten (für das öffentliche tätige) reduziert werden sollte. wie schwer letzteres ist, sieht man ja am beispiel griechenland, wo es einfach nicht gelingt, lächerliche 15000 hochbezahlte aber überflüssige staatsdiener einer nützlichen tätigkeit zuzuführen. wird bei uns auch nicht anders laufen…

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