AfD-Mitbegründer Martin E. Renner äußert sich im PI-NEWS-Interview über den Zustand seiner Partei.

Nach dem ernüchternden Ergebnis der Kommunalwahlen in NRW ist es das Gebot der Stunde, einen kritischen Blick auf den derzeitigen Zustand der einzigen und zugleich größten deutschen Oppositionspartei zu werfen. Auch nach der „Causa Kalbitz“, beziehungsweise der Auflösung des Flügels, scheint die Partei noch immer keine innere Ruhe zu finden. Dies wurde einmal mehr nach dem AfD-Landesparteitag in Niedersachsen mit Neuwahlen des Landesvorstandes deutlich.

Wir konnten Martin E. Renner, Mitgründer der „Alternative für Deutschland“ und medienpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, zu einem Interview, das wir wegen der Länge in zwei Teilen veröffentlichen, treffen. Hier Teil 1:

PI-NEWS: Herr Renner, Sie haben 2013 in Oberursel nicht nur die „Alternative für Deutschland“ mitgegründet und den Parteinamen entwickelt und vorgegeben, sondern auch den Landesverband NRW aufgebaut, dem Sie zuletzt von 2015 bis 2017 als Landessprecher vorstanden. Seit 2017 sind Sie Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Wie bewerten Sie das Ergebnis der NRW-Kommunalwahlen am vergangenen Wochenende?

Renner: Ich hatte mir ein deutlich besseres Ergebnis vorgestellt. Letztlich sind wir hinter dem erwarteten Ziel, ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen, deutlich zurückgeblieben. Da gibt es nichts schönzureden. Zwar konnten wir unser Ergebnis im Vergleich zur Kommunalwahl 2014 verdoppeln, das ist allerdings auch dem Umstand gedankt, dass wir dieses Mal fast flächendeckend Kandidaten stellen konnten. Von einer Ausweitung unserer Wählerschaft, der Nutzung unseres vorhandenen Wählerpotentials, kann nicht gesprochen werden.

Gibt es konkrete Punkte, die Sie im Wahlkampf gerne anders oder besser ausgeführt gesehen hätten?

Es liegt aktuell nicht an mir, das zu bewerten. Ich bin sicher, dass die derzeit Verantwortlichen sehr genau analysieren werden, woran das Nicht-Erreichen der Zielvorgabe gescheitert ist. Als Gründungsvater der Partei, der seit nunmehr über acht Jahren all sein Herzblut in die Zukunft und den Erhalt unserer Nation, unseres Heimatlandes und seiner Kultur steckt – und aus diesem Grund das letzte Drittel seines Lebens dem Aufbau und der Gestaltung unserer so dringend notwendigen Oppositionspartei widmet, nehme ich mir heraus, Mut zur Selbstreflektion und – wo nötig – auch Mut und die Bereitschaft zur Selbstkritik zu fordern.

Dennoch und angesichts des geradezu erschreckend hohen Stimmenzuwachses der GRÜNEN und des immer noch viel zu hohen Wählerzuspruchs gegenüber der CDU sollte deutlich geworden sein, wo wir nach wie vor die Hebel anzusetzen haben. Die eigene Partei – und der Streit nach Innen – ist definitiv der falsche Ort für politische Frontlinien und Grabenkämpfe. Erstens bestätigen wir damit selbst die Erwartungen einer uns Böses wollenden Medienlandschaft und zweitens rauben wir uns die Kraft, die Alternative zu sein. Alternativ zu denken und alternativ zu handeln in diesem gleichgeschalteten, konformitätssüchtigen und wenig Gutes im Schilde führenden Parteienumfeld. Das muss aufhören.

Sie spielen auf die parteiinterne Auseinandersetzung mit dem nunmehr aufgelösten Flügel an?

Demokratischer Streit ist richtig und wichtig – auch und gerade parteiintern. Politisch zu „besiegen“, also etwaige parteiinterne Widersacher oder Kritiker zu verdrängen, darf und kann nicht das einzige Tun so mancher Protagonisten in der AfD sein.  Das sage ich schon sehr lange – und ich sage es immer wieder: Als freiheitliche und bürgerliche Opposition, als geborene Antithese zum „sozialistischen“ Einheitsblock der Altparteien, haben wir in erster Linie den politischen Gegner im Visier zu halten. Hier scheint es dringend ratsam, wenn einige Damen und Herren Mitstreiter ihre Prioritäten überdenken und gegebenenfalls neu sortieren würden.

Können Sie das konkretisieren?

Das demokratische Prinzip besteht aus These und Antithese, dem argumentativen dialektischen Wettstreit der Ideen. Die Kunst besteht im Finden einer Synthese, hinter der die Verfechter beider Seiten den Schulterschluss üben. Und sei es auch nur um einer, der größeren Sache wegen – und hier meine ich nicht das Erreichen von sicheren Mandatsplätzen und das Ausschalten innerparteilicher Konkurrenz. Die größere Sache ist die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Deren Zukunft wird seit vielen Jahren und nunmehr beschleunigt von allen anderen System-Parteien irreversibel verbaut. Indem man ihnen untragbare finanzielle Schulden und Lasten aufbürdet, sie ihrer Heimat, ihrer Identität, ihrer Nation, ihrer abendländischen Kultur, ihrer aufgeklärten Zivilisation entfremdet und dadurch auch ihrer unmittelbaren demokratischen Freiheits- und Souveränitätsrechte beraubt.

Ein Vernichtungswerk von geradezu diabolischem Ausmaß. Mit dem Ziel, den Global-Sozialismus im neu zu schaffenden „One-World-Phantasma“ unter der Oberhoheit und Führung einer dann nicht mehr demokratisch angreifbaren politischen Funktionärselite und dem internationalen Großkapital zu etablieren.

Leider scheinen manche Köpfe in den Führungsetagen unserer Partei im prozessualen Vor-Stadium der bloßen These und Antithese festzustecken. Es wird – aus Trägheit, Dummheit oder Arroganz – gar nicht nach einer Synthese gesucht. Dieses unselige Spiel verhindert den notwendigen Schulterschluss, verunsichert den Wähler – und hinterlässt demotivierte Mitglieder. Und es erzeugt auch Wahlergebnisse weit unter unseren potentiellen Möglichkeiten. Angesichts der dramatischen politischen Entscheidungen dieser Regierung – seit Gründung der AfD – ist das für mich eine brutale Wahrheit und eine Besorgnis erregende Bestandsaufnahme.

War das jetzt ein unterschwelliges Plädoyer für den Flügel? Immerhin werden Sie laut Wikipedia ebenfalls dem „Rechtsaußen-Flügel der AfD“, so wörtlich, zugeordnet?

Nein, gegen diese Zuschreibung von Wikipedia habe ich mich immer gewehrt. Allerdings ohne Erfolg, weil sich Wikipedia hier immer auf einen saudummen Kommentar einer Redakteurin der Rheinischen Post bezieht und beziehen kann. Es ist vielmehr ein Appell zur Geschlossenheit. Ich vertrete Positionen, von denen ich zutiefst überzeugt bin. Eine davon habe ich gerade bereits genannt: These, Antithese, Synthese. Eine unserer grundlegendsten Aufgaben muss die politische Ertüchtigung des Bürgers, des Wählers sein. Die von Merkel permanent unzulässig proklamierte Alternativlosigkeit ihrer Politik existiert nicht, darf in einer Demokratie nicht existieren. Es gibt immer Alternativen. Wir müssen den Bürger aus seiner Wohlstands-Illusion und der damit verbundenen Lethargie reißen. Wir müssen den Menschen zusätzliche Wissens-Dimensionen, jenseits der ideologisch eng begrenzten Informationen der linken Mainstreammedien, eröffnen. Jeder hat eine Wahl und jeder kann etwas verändern – wir müssen die Menschen mitnehmen und nicht ausgrenzen. Und das gilt zuallererst in unserer eigenen Partei.

Eine Distanzierung hört sich aber anders an?

Das ist kein Zufall. Ich distanziere mich nicht – das gilt übrigens hier wie dort – sondern stehe und werbe für politische Positionen und Überzeugungen. Eine weitere meiner Grundüberzeugungen sei hier genannt: Wir müssen weg von der immer stärker werdenden Personalisierung, der Fanboy- oder auch Fangirl-Kultur des Politischen und der Politik. Ich stehe für das Primat des Politischen und lehne das Primat des Persönlichen ab.

Natürlich kristallisiert sich vieles an Personen, beziehungsweise Persönlichkeiten. Sei es wegen ihres etwaigen Charismas, sei es wegen einer rhetorischen Begabung, sei es wegen besonderer Authentizität. Das gilt natürlich auch mit umgekehrten Vorzeichen, wie Radikal-Rhetorik, vielleicht überdehntem Pathos oder eines breiten Niveau-Spektrums von „Stammtisch“ über „gutbürgerlich“ bis hinüber in den „akademischen Elfenbeinturm“. Wir sind Menschen – und wo Menschen sind, da menschelt es auch. Unsere Aufgabe ist es aber nicht, erwachsene Menschen zu erziehen oder ihnen Benimm beizubringen, sondern politische Zielsetzungen zu erreichen. Es muss immer das politische Wollen und Wirken, es müssen die politischen Positionen und Überzeugungen die wesentliche und die dominante Messlatte sein. Persönlichkeiten sind austauschbar – politische Grundpositionen in Parteien sind es nicht. Und dürfen es auch nicht sein.

Welche Persönlichkeiten sehen Sie in der AfD?

(lacht) Die einzig anzuerkennende Autorität, die Ihnen diese Frage beantworten kann und darf, sind die Parteimitglieder und am Ende vor allem der Wähler. Allem Vernehmen nach soll es doch tatsächlich Personen geben, die sich selbst für eine Persönlichkeit halten.

Kommen wir zurück zu diesen „Grabenkämpfen“. Nach der Wahl eines neuen Landesvorstandes in Niedersachsen könnte man, nicht nur anhand der medialen Berichterstattung, fast die Wiederauferstehung des Flügels annehmen? Auch Stimmen aus Ihrer Partei sprechen von einem Rechtsruck. Jetzt mal „Butter bei die Fische“, Herr Renner: Ist der Flügel wieder aktiv? Oder ist er immer noch aktiv?

Sie sehen vor allem, dass mir diese Frage fast die Zornesröte ins Gesicht treibt. Wir haben wahrhaftig ganz andere Sorgen als uns um diesen irrelevanten Unsinn zu streiten. Schon aus dem zuvor Gesagten geht hervor, dass ich die Auflösung des Flügels als organisierte Struktur innerhalb der Partei für richtig halte. Ich habe seinerzeit die „Erfurter Resolution“ aus Überzeugung mitgezeichnet – vor allem als eindeutiges Signal an die insgesamt deutlich zu schmalbrüstigen politischen Zielsetzungen des damaligen Bundessprechers Bernd Lucke und seiner zunehmend autoritären Ambitionen hinsichtlich der Parteiführung. Das ist seit Langem hinfällig und damit überflüssig, wenngleich auch Frauke Petry gewissermaßen ganz ähnliche Zielsetzungen und Ambitionen verfolgte. Es ging bei der „Erfurter Resolution“ um eine politische Positionierung und ganz und gar nicht um Personen. Dieser Resolution haben sich nachgängig Personen des „Flügels“ bemächtigt.

Ich möchte es einmal deutlich auf den Punkt bringen: Die Betonung einer nationalen Identität, der Sprachgemeinschaft, der Familie, der überkommenen Kultur des „Eigenen“ und der Traditionen werde ich immer befürworten. Das hat rein gar nichts mit „völkischem“ Denken und nichts mit einer etwaigen Sehnsucht nach „Ewiggestrigem“ zu tun. Es hat damit zu tun, dass es außerhalb dieser Parameter weder das freiheitliche und christlich basierte Selbsteigentum – und daraus stringent abgeleitet, das Recht auf Eigentum – noch subsidiär geprägte Demokratie, noch wahre und wirkliche Souveränität des Bürgers geben kann. Es bedarf keines Flügels als Struktur, um diese Inhalte zu fördern und zu fordern. Das darf im Ergebnis allerdings nicht dazu führen, flügelaffine Personen aus unlauteren Motiven aus der Partei drängen zu wollen oder zu drängen.

Sie meinen Herrn Kalbitz?

Ich meine flügelaffine Mitglieder. Wer allerdings eine Gratwanderung zwischen sozialer und sozialistischer Politik unternimmt, der muss über ein sehr stabiles, in sich konsistentes politisches Koordinatensystem als Kompass verfügen. Da habe ich bei einigen Protagonisten berechtigte Zweifel. Ich selbst habe mich zeitlebens mit der katholischen Soziallehre von Papst Leo XIII und allen darauf aufbauenden und Bezug nehmenden Apologeten beschäftigt und bin ein Anhänger und Botschafter einer solchen christlichen Sozialethik.  Eines ist jedoch sicher: Sozialismus hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren – auch nicht hinter einer scheinbar demokratischen Fassade. Sozialismus ist der Tod jeder Freiheit, der Tod jeder individuellen Eigenverantwortung, der staatliche Raub am selbst erarbeiteten Eigentum. Ich bin seit meiner Jugend und damit seit meiner Beschäftigung mit solchen politischen und philosophischen Themen ein vehementer und erbitterter Feind jedweder linken Ideologie.

Stützen Sie damit nicht die Stimmen aus den Reihen Ihrer Partei, die den Flügel, beziehungsweise dessen bekannte Gesichter, gewissermaßen als Gift für die anvisierte bürgerliche Mitte sehen? Es sei noch einmal an den Landesparteitag in Niedersachsen erinnert?

Ich bin in die niedersächsischen Strukturen nicht eingebunden und sehe mich wenig bis gar nicht befugt, die dort handelnden Akteure zu beurteilen. Ich kann nur wiederholen: Die Aufgabe ist es, den politischen Irrsinn in diesem Land zu stoppen. Das geht nur miteinander, es müssen Schnittmengen gefunden werden. Wenn am zweiten Tag des Parteitages das am Vortag unterlegene „Lager“ demonstrativ kaum noch präsent ist, wie mir berichtet wurde, dann hat dies mit einem Miteinander nichts zu tun. Jede inhaltliche Debatte wird so im Ansatz erstickt. Angesichts der Situation in unserem Land ist das schon eine Unverschämtheit gegenüber den Mitgliedern und unseren Wählern. Wir sollten die Debatte um den Flügel beenden. Wir stehen als Nation, als Gesellschaft und auch als Partei vor gigantischen Problemen.

Ohne Wenn und Aber: Wir haben uns gegründet, um diesen Politikstil, wenn man das überhaupt so nennen kann, endlich zu beenden. Noch einmal: Unser Raison d´être, unser Daseinszweck ist es, weg vom Persönlichen und dessen Machtsphären wieder hin zum Primat des Politischen zurückzukehren. Das jetzt erneut in Niedersachsen hochkochende Scharmützel zwischen einer nunmehr obsiegt habenden und einer unterlegenen Seite ist politisches Kindergarten-Getue.

Das ist der grundverkehrte Ansatz. Wie lange soll das so weitergehen? Alle paar Jahre ein Bäumchen-wechsel-Dich? Das ist nicht Politik, das ist persönlicher Kampf um Pöstchen, Status und monetäre Besserstellung. Kurzum: Genau das ist Altparteien-Gehabe, es schadet unserem Land, denn es verschreckt Mitglieder und Wähler, indem es das Vertrauen in die demokratischen Strukturen untergräbt. Das ist nicht die Alternative für Deutschland.

Derartige persönliche Animositäten blenden nicht nur die politische Großwetterlage vollkommen aus – sie lassen sich auch kaum noch auf die Sachebene zurückführen und dort auflösen. Genau das aber ist unser Anliegen, und zwar dringender denn je. Wir hatten 2013 den Anspruch, endlich einen vernünftigen, sachlichen, faktenorientierten und rationalen Politikstil zu (re-)etablieren, um auf diese Weise Merkels propagierte, irrationale „Alternativlosigkeit“ der gleichgeschalteten Politikinteressen zu demaskieren. Daran sollten wir unter allen Umständen festhalten.

Wer diesen Weg aus persönlichen Gründen oder gekränkter Eitelkeit verlässt, der konterkariert nicht nur den Daseinszweck unserer Partei. Er untergräbt und desavouiert die Authentizität unserer Sache insgesamt. Er betritt das Spielfeld des politischen Gegners, anerkennt und übernimmt dessen Spielregeln.

Wer sich zu diesem Zweck in der medialen Öffentlichkeit der Sprache und den Spielregeln des politischen Gegners bedient, der hat schlichtweg nichts begriffen. Hier wird offenbar, dass es weniger um die Sache, um unser Land und unsere Zukunft geht, als vielmehr um das eigene Ego. Der Flügel als separate Struktur innerhalb der Partei ist passé und das soll auch so sein. Wir haben in der Sache und um politische Inhalte zu streiten, jedoch nicht um Lagerzugehörigkeiten und deren Einflusssphären zur Durchsetzung von nicht im Grundsatzprogramm niedergelegten Programmatiken und schon gar nicht zur Absicherung egoistischer Karriereambitionen.


» Morgen (Samstag) Teil 2 des Interviews mit Martin E. Renner

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101 KOMMENTARE

  1. Sehr gut sich mal mit dem Zustand der AfD auseinanderzusetzen. Solange die „Meuthen-Heisenberg73-Mischpoke“ in der AfD das Sagen hat, ist diese Partei für Patrioten unwählbar geworden. So stimmt die AfD für die Aufnahme weiterer „Flüchtlinge“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/vorschlag-ging-auf-gruene-zurueck-afd-politiker-sprechen-sich-fuer-aufnahme-von-fluechtlingen-aus/26189018.html

    Wer immer noch glaubt diese AfD sei eine Alternative, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann!

  2. Nichts gegen Renner, aber was soll das Geschwafel von der Forderung nach Geschlossenheit. So etwas gibt es in der totalitären Einheitspartei. In der AfD läuft es eben so wie es läuft und Renner soll keine Geschlossenheit beschwafeln, sondern seine Positionen darlegen und fertig.

  3. zur werbung „BRAUTAG“ des „Braukellers Erfurt“ rechts auf dieser seite
    habe ich mir soeben die bewertungen durchgelesen, angefangen mit „1 stern“.

    gleich der erste – ein intellektuell nur GruenKhmer-Veganer Michael Grng –
    bewertet wie erwartet die Angebote der Gaststaette anhand des Gastverhalten

    „Essen und Bier sind okay, Ambiente auch nett. Was allerdings gar nicht geht ist ein Tisch voller offensichtlicher Neonazis (Kleidung, Tattoos, Auftreten), von denen einzelne teilweise hinter dem Tresen standen oder vom Personal mit Handschlag begrüßt wurden. Zwei nicht deutsch stämmige Besucher am Nachbartisch wurden von diesen kritisch beäugt und haben das Lokal nach kurzer Zeit wieder verlassen…:“

    davon gibt noch eine handvoll, dann erst wird detailliert die dienstleistung bewertet .
    feigheit, denunziantentum, luegen, intolerant-sinnfrei, fachlich schwach labern.
    und in vielen/den allermeisten bewertungen nie selbst da gewesen sein .
    so ist er, der politische gegener.

    viel erfolg dem braukeller erfurt beim morgigen brautag.

  4. Es ist doch völlig weltfremd zu glauben, man könne Leute auf der Meta-Ebene zu einem bestimmtem Verhalten bewegen (man müsse ihnen also klar machen worum es gehe). Falsch ist nicht die Meta-Haltung, falsch ist allenfalls die konkrete Politik und dagegen vertritt man seine eigene Position und erfüllt gegebenenfalls seine spezielle Aufgabe innerhalb der Partei und fertig. Das Meta-Geschwafel kann man sich sparen.

  5. Da muß man nicht viel analysieren:
    Das Kommunalwahlrecht ab 16 Jahren („Jugend wählt grün“) sowie der desolate Zustand der SPD mit Ober-Vogelscheuche Esken haben den geschlossenen auftretenden Grünen in die Hände gespielt.
    Streitereien innerhalb der AfD, die grundsätzliche Bereitschaft vieler Deutscher weitere Asylanten aufzunehmen („Schuldkult“) sowie die Ablehnung von Maßnahmen gegen Corona seitens vieler AfD-Politiker haben ebenfalls zu diesem jämmerlichen Ergebnis geführt.
    Denn es nützt nichts etwas in Abrede zu stellen wenn der überwiegende Teil der Wähler anderer Meinung ist und die erschreckenden Entwicklungen der Fallzahlen, selbst in Ländern mit vernünftigen Regierungen wie Österreich, geben den Skeptikern recht.
    Und so wird man in NRW auch die Absage des Karnevals akzeptieren. Wenn sich nicht mal der allmächtige FC Bayern gegen seine CSU-Spezln durchsetzen kann und vor leeren Rängen spielen muss.
    Vielleicht konnte die AfD auch in vielen kleineren Kommunen keine eigenen Kandidaten finden.
    Wenn Meuthen und Kalbitz sich nicht miteinander vertragen können müssen eben beide raus. Wie nach einer Kneipenschlägerei…

  6. Gegendemo in Stuttgart
    Demonstranten blockieren AfD-Veranstaltung im Stuttgarter Rathaus

    Gegen eine Veranstaltung der AfD haben am Freitagabend rund 200 Aktivisten des linken Bündnisses „Stuttgart gegen Rechts“ demonstriert. Acht Aktivisten gelang es, in das Rathaus einzudringen. Es kam zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gegendemo-in-stuttgart-demonstranten-blockieren-afd-veranstaltung-im-stuttgarter-rathaus.f362d014-7f79-4301-8334-2b7e89e6ab06.html?reduced=true

  7. „Ich bin sicher, dass die derzeit Verantwortlichen sehr genau analysieren werden, woran das Nicht-Erreichen der Zielvorgabe gescheitert ist.“

    Herr Renner, bitte verarschen Sie den Rest der Wählerschaft nicht auch noch.
    Wenn nur einer ihrer Parteikollegen,in dieses Forum schauen würde,
    brauchte er keine weiteren Analysen.
    Wenn man die AfD,derart zerlegt,wie es Meuthen und Co zur zeit tun,
    wo nur noch Sessel gepupst wird und tolle Reden gehalten werden,
    aber ansonsten nur noch heisse Luft kommt,muss sich nicht wundern.
    Die AfD fuhr ihre besten Wahlergebnisse damit ein,daß sie mit Nachdruck
    Veränderungen forderten und diese auch in Angriff nehmen wollte.
    Was ist daraus geworden? Was aus den markigen Sprüchen,
    Merkel jagen zu wollen?
    Nichts,rein gar nichts,und der Wähler nimmt dies wahr und hat,für mich
    zu Recht die Befürchtung, einem Täuschungsmanöver aufzusitzen.
    Es scheint,daß man zur Zeit die „Fetten Tröge“ mehr schätzt,als
    daß man,durch eine kluge Politik,von sich reden macht.
    Eine Partei 2.0 ,als Abklatsch von irgendetwas, braucht kein Mensch.
    Die Menschen wollen eine Partei,
    mit eigenem Selbstbewusstsein, und Handeln!

  8. „Nach dem ernüchternden Ergebnis der Kommunalwahlen in NRW […]“

    Aber jetzt mal ganz ehrlich:
    lohnt es sich nicht eher, Teile von NRW abzuschreiben und sich auf die Flächen und Gebiete zu konzentrieren, wo es sich noch lohnt, für das Abendländische* einzusetzen?

    (*= vom „Deutschen“ mag in mittlerweile schon gar nicht mehr reden)

  9. @ gonger 18. September 2020 at 22:16
    „Da muß man nicht viel analysieren: …Jugend wählt grün“

    dieses behauptung ist unbelegt, wo sind die forschungsergebnisse dazu ?
    ich bezweifele sie deshalb freiweg, und bezeichne sie als als gruenes wunschdenken.
    als politisches schubsen/natsching und angstmache in richtung gruppenzwang
    „das machen doch alle kinder, das musst du auch, wenn nicht dann klassenkeile“

    jugendliche sind direkt von rotlinksgruenen machenschaften betroffen,
    vom permanenter lehrplan-indiktrination, denkverboten, neusprechvorschriften,
    von allochthoner gewalt durch lerntraege-macht-ehre-getriebnene neuschueler,
    von extrawuersten eines kulturkreise fuer kopftuch, sportverbot, sonderdingen,
    und allerlei indoktrination und unfreiheit/verbote in sozialmedien.

    ich behaupte, jugendliche erkennen sehr wohl und klar die schere zwischen
    politisch behaupteter realitaet und ihnen selbst passierender realitaet.
    die waehlen nicht gruen, sondern waehlen frieden, freiheit, ochtnunk.

  10. Das_Sanfte_Lamm 18. September 2020 at 22:38

    „Nach dem ernüchternden Ergebnis der Kommunalwahlen in NRW […]“

    Aber jetzt mal ganz ehrlich:
    lohnt es sich nicht eher, Teile von NRW abzuschreiben und sich auf die Flächen und Gebiete zu konzentrieren, wo es sich noch lohnt, für das Abendländische* einzusetzen?
    ——
    Ein interessanter Gedanke. In großen Teilen Westdeutschlands und besonders in den „reichen“ (ha,ha) Großstädten kann die AfD nichts reißen auch weil man sich mit den Sorgen der Menschen „draußen im Lande“ zu wenig beschäftigt. Statt dessen beschäftigt man sich mit sich selber.
    Die Entwicklung der Mieten, Renten (nicht Pensionen!), Steuern und Abgaben, die Situation des Mittelstandes aber auch Corona. Das interessiert die Leute!
    Warum ist Söder so beliebt? Weil er über Corona redet wenngleich die Zahlen in seinem Bayern explodieren.
    Wahlkampf in westdeutschen Großstädten zu machen, das Werben um Stimmen von jungen Menschen, Frauen, Ausländern kostet nur Geld und Energie aber bringt am Ende nichts.
    Die AfD-Bundesführung sollte mal ein bis zwei Wochen in Klausur gehen und ein Strategiepapier entwickeln. Konkret und kein Gelaber. Noch ist etwas Zeit bis zur nächsten BTW wenn Merkel wieder antritt…

  11. LEUKOZYT
    18. September 2020 at 22:38
    @ gonger 18. September 2020 at 22:16
    „Da muß man nicht viel analysieren: …Jugend wählt grün“

    dieses behauptung ist unbelegt, wo sind die forschungsergebnisse dazu ?
    =======
    Gemäß den TV-Sendern haben jeder Dritte der 16-24jährigen grün gewählt; je älter, je weniger.

  12. gonger 18. September 2020 at 22:48

    ——
    Ein interessanter Gedanke. In großen Teilen Westdeutschlands und besonders in den „reichen“ (ha,ha) Großstädten kann die AfD nichts reißen auch weil man sich mit den Sorgen der Menschen „draußen im Lande“ zu wenig beschäftigt. Statt dessen beschäftigt man sich mit sich selber.
    Die Entwicklung der Mieten, Renten (nicht Pensionen!), Steuern und Abgaben, die Situation des Mittelstandes aber auch Corona. Das interessiert die Leute!
    Warum ist Söder so beliebt? Weil er über Corona redet wenngleich die Zahlen in seinem Bayern explodieren.
    Wahlkampf in westdeutschen Großstädten zu machen, das Werben um Stimmen von jungen Menschen, Frauen, Ausländern kostet nur Geld und Energie aber bringt am Ende nichts.
    Die AfD-Bundesführung sollte mal ein bis zwei Wochen in Klausur gehen und ein Strategiepapier entwickeln. Konkret und kein Gelaber. Noch ist etwas Zeit bis zur nächsten BTW wenn Merkel wieder antritt…

    Um es am Beispiel NRW zu illustrieren;

    Wozu sinnlos Energie und Ressourcen vergeuden in Kommunen und Stadtteilen wie Altenessen, Köln Kalk oder Duisburg Marxloh, um nur einige zu nennen.
    Wichtig ist es in ländlichen Gegenden Mehrheiten zu gewinnen, wo inzwischen viele Einheimische hinziehen, um den Zuständen der Großstädte zu entfliehen – und dort kann man (noch) politisch verhindern, dass die Zustände der Stadt irgendwann folgen.

  13. Oppositionspartei ist gut. Davon bekommt der Bürger nichts mit, dass da eine Partei irgendwo am oppositionell am Werke ist. Und das liegt nicht daran, dass die Regierungsmedien eine Oppositionspartei total haram und nazi finden und sie in die Stille Ecke setzen.

    Opposition existiert nicht. Das liegt daran, dass es der Partei nicht gelang, eine Alternative (pun intended) zur vermurksten Merkelmisere zu entwickeln, lieber spielt sie an sich selber herum. Die AfD hält feuchte Träume von einer spießigen Kohl-CDU scheinbar für oppositionelles Verhalten. Ebenso ein trübes Schielen auf Lob von Mutti aus dem Kanzlerinnenamt.

    Stattdessen gilt es seit Jahren, konkreten Widerstand zu entwickeln. Themen gibt es genug: Vom ewigen Euro über Merkels Notstromverordnung, ihrer mohammedanische Masseninvasion oder dem infantilem Gretel-Klima bis hin zum wirtschaftlichen Corona-Volldeppenschaden. Im Zweifel wird sich der Wähler eine neue Opposition suchen müssen.

  14. Die AfD sollte einfach einen Lockdown fordern bis niemand mehr erkältet ist und hustet und niemand mehr stirbt. Ach so sterben tut ja jetzt schon kaum jemand.
    Ja was könnte die AfD bei Corona jetzt machen um beliebt zu werden. Das Problem ist, um beliebt zu werden muß man einfach nur Scheiße machen. Aber bei allen Schwächen, zur Scheiße wie die Einheitsleute, ist die AfD doch nicht bestimmt. Mir fällt auch keine Scheiße ein. Das wird alles von der Einheitspartei schon erledigt

  15. .
    Es ist
    an der Zeit
    festzustellen,
    daß der Gegner
    nicht als Gegner zu
    betrachten ist, da er sich
    nicht an Regeln gebunden sieht
    und einen fairen Wettbewerb
    gestattet, sondern eben
    als ein Feind, der mit
    fiesen Tricks usw.
    sich halt oben
    halten will.
    So ist die
    Realität.
    .

  16. INGRES 18. September 2020 at 23:03

    Übrigens mir was schon immer klar, dass man mit Geschwätz viel mehr erreichen kann als mit Seriosität Aber ich konnte das auch nie. In keiner Lebenslage. Aber bei der AfD gibt es ja durchaus auch Schwätzer. Aber das hilft auch nichts. Der Wähler will natürlich das Original.

  17. Alte Weiber wählen grün und wollen noch mehr Invasoren im Land haben. Das sind Schachteln, die kein richtiger Mann ansehen will.

  18. Kampf gegen Rechts
    Corona
    AfD
    sogar die Asylflut

    dient meiner Meinung nach lediglich der Ablenkung vom absolut desaströsen Zustand unseres Landes

    es gibt so gut wie keinen Bereich mehr der nicht total versifft ist

    suchen Sie einmal in Ihrem Krankenhaus einen einiger massen Deutsch sprechenden Arzt, keine Chance

    schauen Sie auf unsere Infrastruktur, alles Marode und nicht mehr sanierbar

    BER ein Milliardengrab deutscher Ingenieurskunst
    dito S21

    Unfähigkeit und Korruption, gepaart mit stupider Ignoranz ala Merkel

    das ist unser Land in 2020

  19. „… und hinterlässt demotivierte Mitglieder.“
    Allerdings. Ich hatte schon sozusagen den Stift in der Hand, um meinen Austritt zu Papier zu bringen – es aber dann doch gelassen, denn welche andere Chance sollte unser Land ansonsten haben?

    Aber noch so ein „Brav-Stöckchen-Springen“ wie in der Causa Kalbitz, und ich bin weg. Und bestimmt nicht alleine!

    “ … wenngleich auch Frauke Petry gewissermaßen ganz ähnliche Zielsetzungen und Ambitionen verfolgte.“

    Und Meuthen nun aktuell verfolgt ?!?
    Scheint ein Dauerproblem an der Spitze zu sein!

  20. @ Vernunft13 18. September 2020 at 22:52
    @ gonger 18. September 2020 at 22:16
    „Gemäß den TV-Sendern haben jeder Dritte der 16-24jährigen grün gewählt; je älter, je weniger.“

    auch die tv-sender brauchen quellen fuer ihre zahlen.
    jugendlich heisst in diesem fall 16-18.
    egal ob geistig mit nrw-abi oder waldorf-schule oder mihigru oder „anti“-fa vordergrund.

    wenn von denen laut tv nur 30p gruene khmer gewaehlt haben,
    sehe ich diese niedrige zahl als beweis an fuer „jung waehlt nicht gruen“.
    wissen will ich vor allem, wie 16-18 sich an der urne ausgezahlt hat.

    oder ob gleich „ab 10jahren“ nicht doch sicherer waere.

  21. Ich weiß nicht, was Herr Kalbitz verbrochen hat. Steht er noch zu seinen üblen Taten oder hat er sich hiervon distanziert?

    Sollte letzteres dies der Fall sein, so gilt auch für ihn:
    Es wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, als vor neunundneunzig Linke, die glauben, der Buße nicht bedürfen.

  22. @ Lesefehler 23:01
    Begreifen Sie nicht, dass die AfD seit sie existiert 2013, von den ÖR und den Altparteien niedergemacht wird. Hauswände werden beschmiert, Fahrzeuge abgefackelt reihenweise, jeder, der sich zur AfD bekennt, muss sich sorgen um Angriffe auf sein Eigentum und sein Leben.
    Die Opposition kommt beim Bürger nur noch schwach an, weil sie staatlich gezwungen verschwiegen wird.
    Daran können Meuthen, Höcke, Kalbitz oder sonstwer nichts ändern, weil der Rotfunk, nämlich ihr eigener sich in Angelas Hand befindet.
    DDR 3.0 ist da. Merkel hat alles unter dem Daumen.

  23. fuer brecher
    „Per Gizmodo Brazil, Sony will continue to sell its consumer electronics, including cameras, in Brazil until mid-2021. However, next March, its production plant in Manaus, Brazil will shut down. The plant has been in business for nearly 50 years.“

  24. Ist das symbol „flagge“ des deutschen kaiserreiches verfassungsfeindlich ?

    „Bremen verbietet Reichsflaggen in der Öffentlichkeit…
    …Flaggen des deutschen Kaiserreichs…Die Reichs- und Reichskriegsflaggen
    gelten seit Langem als ein Erkennungszeichen von Rechtsextremen,…
    Anders als Hakenkreuzfahnen…sind sie nicht verboten. Es gab bisher lediglich
    Bestimmungen, wonach die Polizei sie etwa bei Demonstrationen in bestimmten Fällen
    beschlagnahmen kann. “
    HAttps://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-09/rechte-symbole-reichsflagge-reichskriegsflagge-verbot-bremen

    bremen ist ein armes, dummes, almosen-abhaengiges/ueberfluessiges land.
    Ob das verbot der flagge des deutschen kaiserreichs vor gericht bestand haben wird,
    nur weil sie nach meinung richtig denkender von anders denkenden getragen wird ?

  25. Top Herr Renner

    und vielen Dank für ihre Abeit

    @Gonger

    Fast alles ok.

    Aber:
    Kalbitz ist draußen und bleibt draußen.
    Der HDJ Fall ist abgehakt, sein Verhalten im Fall, Tiefschlag und Verletzung eines Parteifreundes trug nicht zum Frieden bei.
    Man hätte halt diese vielen Unvereinbarkeitsbeschlüsse nicht so umfangreich gestalten dürfen.
    Es war vermtl. die Angst als rechtsextremer Haufen tituliert zu werden.
    Wenn massig EX NPDler, III Weg, HDJler usw. womöglich in
    der Führung der AfD mitmischen hätte man ein Glaubwürdigkeits.-
    und Abgrenzungsproblem.
    Das war vermtl. die Intention für diese Liste.

    Man muss halt sehen welchen Weg die AfD einschlägt.
    Eine Koalition womöglich mit der jetzigen CDU wäre ein ähh Fehler.
    Sie muss die Demokratie hochhalten.
    Eine Opposition muss es geben.Der Rest ist SED II.
    Besonders die SPD scheint in der Führung von Todessehnsucht befallen.

  26. Fridays for Future …Für den 25. September …die Klimaschützer*
    zu einem globalen Klimaprotesttag aufgerufen.
    „Wir tun das, um ein Signal zu senden“ ** , sagte Klimaaktivistin Greta Thunberg.

    * wie schuetzen vorgebl. klimaschuetzer das klima, wenn sie weltweit protestieren ?
    ** was bei greta so signale sendet, erforscht die asperger-neurologie

    http://www.rdos.net/de/

  27. So wie auch in Libanon, Türkei, Syrien, Iran und vielen anderen Ländern werden auch in Deutschland die Deutschen und besonders die Christien bald nur noch eine ständig verfolgte Minderheit sein.

  28. D Mark 18. September 2020 at 21:37
    Sehr gut sich mal mit dem Zustand der AfD auseinanderzusetzen. Solange die „Meuthen-Heisenberg73-Mischpoke“ in der AfD das Sagen hat, ist diese Partei für Patrioten unwählbar geworden. So stimmt die AfD für die Aufnahme weiterer „Flüchtlinge“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/vorschlag-ging-auf-gruene-zurueck-afd-politiker-sprechen-sich-fuer-aufnahme-von-fluechtlingen-aus/26189018.html

    Wer immer noch glaubt diese AfD sei eine Alternative, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann!
    ————————-
    Das ist leider eine Lüge,die von den Schmierblättern sofort hinausposaunt wurde.
    Die AfD hat NICHT für die Aufnahme von Flüchtlingen gestimmt.Es wurde nur die Empfehlung gegeben,den Leuten vor Ort zu helfen,nicht hierherzubringen.
    Der AfD-Kreisrat hat in einer öffentlichen Stellungnahme dazu Position bezogen,aber die Journaille veröffentlicht diese natürlich nicht.
    Den Medien gegenüber,auch dem Tageslügel,muß man unbedingt kritisch gegenüberstehen.
    Eine feine Gelegenheit wieder,die AfD unglaubwürdig zu machen.

  29. „Es ist gefährlich, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht.“
    Astrid Lindgren

  30. Haremhab 18. September 2020 at 23:10

    Alte Weiber wählen grün und wollen noch mehr Invasoren im Land haben. Das sind Schachteln, die kein richtiger Mann ansehen will.

    Frauen wählen traditionell links. Sie lassen sich leicht von linker Demagogie verführen.

    Das Frauenwahlrecht ist die Ursache, warum die Parteien immer mehr nach links rücken.

  31. Leider ist der Drops längst gelutscht. Es lohnt sich nicht mehr, durch eine optimierte Strategie vielleicht zwei Prozent mehr Stimmen zu erreichen. Das Zeitfenster ist geschlossen. Die BTW 2021 wäre sowieso die letzte Chance, danach kommen zu viele Hüpfkinder und eingebürgerte Merkel-Gäste an die Wahlurnen. Bei diesen Neuwählern wird man keine 12,6 Prozent erreichen können.

    Die Personalien Meuthen und Höcke sind letztendlich auch schon völlig egal. Der Stamm wählt sowieso die Alternative, geringe Zugewinne oder Verluste hängen mehr vom Tagesgeschehen als von personellen Besetzungen ab.

    So sehe ich die traurige Realität. Die Infrastruktur verrottet, die Schlüsselindustrien werden in Deutschland keine Zukunft mehr haben, Bildung wird vor die Wand gefahren, das Land verwahrlost in schier unglaublicher Geschwindigkeit politisch, kulturell und intellektuell.

    Freuen wir uns, so lange in einer historisch zumindest seltenen Situation von Freiheit und Wohlstand gelebt zu haben, ohne Krieg, ohne Hungersnot, ohne Seuchen, ohne Erdbeben oder andere Naturkatastrophen.

    Diese Zeiten sind nun leider vorbei. Bereiten wir uns auf das vor, was kommen wird.

  32. bet-ei-geuze 19. September 2020 at 04:52
    D ein Land im Gaslicht der Irreführung durch die eigene Regierung, insbesondere durch die der verkommensten aller Regierungsoberhäuptinnen.

    ———————————————
    Ja, ja, so wahr!

    Auch in Fontanes „Effi Briest“ begegnet uns das Erziehungsmittel der Angst zur sozialen Kontrolle:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Effi_Briest#Der_Chinese

  33. Barackler 04:20

    Ihre Einschätzung ist sehr pessimistisch, aber nach meiner Meinung l e i d e r in allen Punkten richtig. Für „Deutschland“ und das „Deutsche Volk“ wird es nur noch eine Richtung geben: B e r g a b, und dann mit Anlauf in den Abgrund, wie die Lemminge!

  34. Rothrotzgrün in Berlin will Regimekritiker von der Straße verbannen:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article216062770/Berlin-Ein-Gesetz-nur-gegen-Nazis.html

    Berlins Regierung will mit einem neuen „Versammlungsfreiheitsgesetz“ gewaltverherrlichende, rassistische Demonstrationen leichter verbieten. Es handelt sich de facto um eine Sonderbestimmung gegen Rechtsextremisten. Das ist nicht ganz unproblematisch

    Am 3. Oktober werden die Kommunisten in Berlin über die Gewalt ihrer Antifa-Terroristen hinweg sehen und viele verletzte Polizisten billigend in Kauf nehmen.

  35. Eurabier
    19. September 2020 at 06:50
    Rothrotzgrün in Berlin will Regimekritiker von der Straße verbannen:
    ———-
    Berlins Regierung will mit einem neuen „Versammlungsfreiheitsgesetz“
    ++++

    Unter Adolf im 3. Reich hieß das nicht
    „Versammlungsfreiheitsgesetz“, sondern „Ermächtigtigungsgesetz“!

  36. Barackler
    19. September 2020 at 04:20

    […]
    Die Personalien Meuthen und Höcke sind letztendlich auch schon völlig egal. Der Stamm wählt sowieso die Alternative, geringe Zugewinne oder Verluste hängen mehr vom Tagesgeschehen als von personellen Besetzungen ab.[…]
    ======
    Ja, das sehe ich auch so.

  37. Und vor allem hier aufhören mit : 87 % wollen das so ! Leistet banale Aufklärungsarbeiten.Ich verteile Flyer des Kreisverbandes meiner AfD wenn ich spazieren gehe.Ich rede mit den Leuten ( ja-ich höre auch den Grünen zu ) diskutiere sachlich, Ich weiße auf Missstände hin bei Kirche, Diakonie ,Rente usw hin.Aber nie aufdringlich und immer ruhig.
    Ihr müsst bedenken das die meisten immer noch WDR und RTL konsumieren….dazu der Deutschen liebstes Hobby, neben dem Kreditfinanzierten Auto, aufstehen und zur Arbeit gehen.
    Die Grünen haben auch jahrelang gebraucht um über 5% zu kommen. Mit den 6 % bei der letzten NRW Wahl kann ich leben.

  38. Das Ergebnis der Wahlen in nrw für die AfD zeigt meiner Meinung, in erschreckender Weise wie präsent die Deutschen da überhaupt noch vertreten sind.
    Aus Allah Herren Länder kochen die hier ihr Süppchen,nur der Deutsche steht bettelnd an der Suppenküche.

  39. Selbst ich bekam schon Zweifel an der AfD, aber es gab keine Alternative für mich. Sonst hätte ich letzten Sonntag das Kreuz woanders gesetzt.

    Ich bin wirklich enttäuscht.

    Dr. Curio macht m.E. gute und deutliche Reden, nur fehlt mir ein Lösungskonzept. …zumindest wird es nicht vermittelt.

    Für meine Begriffe gibt es auch einige, ja fast sich infantil verhaltene Provokateure. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.Die, die noch unschlüssig sind, werden von so etwas abgeschreckt.

    Wenn ich schon einmal zaghaft geworben habe, so war die AfD „zu krass“, ihn ihren Reden extrem, zu rechts.

  40. GEGEN VETO ÖSTERREICHS
    Geheimpakt: EU will Mercosur-Deal durchpeitschen

    Durch einen gefinkelten Geheimpakt will die EU das ökologisch verheerende Mercosur-Freihandelsabkommen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gegen den Willen und das Veto Österreichs noch heuer – Anfang November – durchpeitschen! „Kanzler Sebastian Kurz und sein Vize Werner Kogler müssen sich mit aller Kraft wehren“, so Greenpeace.

    Bereits 2019 hatte das Parlament in Wien dem für heimische Landwirte und auch Konsumenten ruinösen Mercosur-Pakt mit überwältigender demokratischer Mehrheit eine Absage erteilt. Wegen dieses mutigen Einspruchs in Brüssel kann das Abkommen derzeit nicht beschlossen werden!

    Doch hinter den Kulissen plant – wie Greenpeace jetzt aufdeckt – ein von Deutschland orchestriertes Bündnis aus Agrar-Chemie-Konzernen wie Bayer, Auto-Herstellern wie VW und der Regierung rund um Kanzlerin Angela Merkel, Mercosur gegen den Willen Österreichs durchzupeitschen. „Die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen spielt mit, um das Veto Österreichs mit gefinkelten legistischen Winkelzügen zu umgehen und den Pakt schon am 9. November beim Agrarministerrat unter Dach und Fach zu bringen“, schlagen Greenpeace-Chef Alexander Egit und Spar-Geschäftsführer Dr. Gerhard Drexel Alarm.

    https://www.krone.at/2233279

  41. „Ein Vernichtungswerk von geradezu diabolischem Ausmaß. Mit dem Ziel, den Global-Sozialismus im neu zu schaffenden „One-World-Phantasma“ unter der Oberhoheit und Führung einer dann nicht mehr demokratisch angreifbaren politischen Funktionärselite und dem internationalen Großkapital zu etablieren…“

    Prägnant!

  42. Jens Spahn versucht seine Machenschaften rund um die Finanzierung seiner 4Mio Villa unter den Tisch zu kehren indem er nun diejenigen die darüber Berichten mundtot machen will.

    CDU Mitglieder die im Sparkassenvorstand sitzen hängen mit drinn. Und auch die Frage von wem Spahn Lobbyistengeld bekommen hat, könnte für ihn sehr unbequem werden.

  43. Das Problem der Landesverbände der AfD ist, dass alle prominenten Köpfe, Leute die etwas können, die Autorität und Charisma haben, in den Bundestag gewechselt sind.
    Keiner dieser „Landesvorsitzenden“ hat die Autorität oder das Können seine Truppen zu führen und ruhig zu halten. In diesen Landesverbänden sitzt eben nur die 2. oder 3. Liga und sie wollen sich alle profilieren um selbst im nächsten Bundestag zu sitzen.
    Das ist alles ein Problem der Parteiführung, der Parteiorganisation, da ist die Partei einfach zu schwach, zu schlapp. Das „Alternative“ sollte auch in der Parteiorganisation zum Ausdruck kommen.
    Spielt man wie alle anderen Parteien, mit ihrer Vereinsmeierei, ihren Grüppchen, Gremien, Postengeschiebe, Fraktionen, Abstimmungen hat man das Spiel schon verloren, bevor es begonnen hat.
    Wichtig ist, dass der richtige Mann an der Spitze steht, der etwas kann und die Partei weiter bringt.
    Wie er da hin gekommen ist, ist meiner Ansicht nach sekundär.
    An der Auswahl der Politiker und vor allem der Spitzenpolitker, daran krankt das ganze System der „Demokratie“. Es wird einer Gewählt von dem wir nur Sprüche und die Oberfläche kennen, aber was wissen wir über seine wahren Absichten und Ansichten, über sein Können oder Charakter ? —NICHTS!

  44. Vernunft13 19. September 2020 at 07:13
    Selbst ich bekam schon Zweifel an der AfD, aber es gab keine Alternative für mich. Sonst hätte ich letzten Sonntag das Kreuz woanders gesetzt.

    Ich bin wirklich enttäuscht.

    Dr. Curio macht m.E. gute und deutliche Reden, nur fehlt mir ein Lösungskonzept. …zumindest wird es nicht vermittelt.

    Für meine Begriffe gibt es auch einige, ja fast sich infantil verhaltene Provokateure. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.Die, die noch unschlüssig sind, werden von so etwas abgeschreckt.

    Wenn ich schon einmal zaghaft geworben habe, so war die AfD „zu krass“, ihn ihren Reden extrem, zu rechts.
    ————
    Solange die Situation in den Landesverbänden festgefahren, zerstritten o.ä. ist, sollten mehrere Bundesvorstandsmitglieder mit den betreffenden Landesvorständen Gespräche führen und wenn die nichts fruchten, dann müssen bestimmte Leute rausgeworfen werden, damit konstruktiv gearbeitet werden kann.

  45. Martin Renner, ist ein sehr kluger Mann, nur warum ist
    so jemand kein Parteivorsitzender ?
    Als Pressesprecher, ist Er viel zu schade !
    Seine Aussage ; “ Sozialismus ist der Tod jeder Freiheit.
    Der Tod jeder induviduellen Eigenverantwortung.
    Der staatliche Raub am selbst erarbeitenden Eigentum ! “
    Besonders die zwei letzten Sätze sind gegen die grünen –
    und roten Wähler gerichtet. Sie stellen diese Mennschen als
    Nichtsnutze und Versager dar, die auf Kosten der Eigenverantwortlichen
    und Fleißigen, Ihr mieses Leben weiterführen wollen.
    Den heutigen jungen Menschen werden in den Schulen, von linken Idioten,
    die ohne Staatshilfe in der Gosse leben würden, solch ein schändliches
    Leben, ohne Leistung und Eigenverantwortung eingetrichtert, reden dabei
    von Solidarität, die einen Staat schon immer in den Ruin geführt hat.
    Nach 20 Jahren Schulung verlassen das Klassenzimmer, als Volltrottel
    der Nation und wählen Grün, wahrscheinlich weil Sie selbst merken,
    wie minderwertig Sie sind.

  46. Ich will das eine wenig vertiefen. Wie hat Politik Erfolg. Nun, wenn man die BRD nimmt i. w durch die Lüge, durch Korruptheit, durch das Gewohnte. durch das Primitive. Durch Appell an das phrasenhaft Gute.
    Das aber heißt, dass es letztlich keine Möglichkeit gibt durch seriöses Auftreten In Deutschland wesentlich zu gewinnen.

    Die Deutschen sind entweder in Anomie (durch Merkel) und oder eben demagogisch auf Bierzeltebene ansprechbar. Oder spezielle Teile eben durch die mannigfachen geisteskranken Ideologien.
    Für das Bierzelt ist ein Söder gut geeignet. Der ist natürlich auch abgehoben, aber kann auch Bierzelt (ich kann so was nicht mal privat).

    Wie also könnte die AfD nun mitmischen. Nun seriös eben höchstens mit. 5-10%. Zum Osten komm ich gleich, der ergibt sich logisch.
    Für die Für eine seriöse AfD (si wie für mich) gibt es keine geisteskranken Ideologien, keine Bierzelte, keine Primitivität, keine Korruptheit. Es geht ja um das was sinnvollerweise getan werden müßte.
    Aber das müßte eben mit dem Bierzelt kombinierbar sein.

    Das ist im Osten halt auf eine gewisse Art der Fall, im Westen aber nicht.
    Der rechte Patriotismus ist in gewisser Weise das rechte Bierzelt. Man vgl. die Rede von Höcke zum Mahnmal. Nur sind dieser Art von (Wahrheits-) Populismus in der BRD halt die Hände gebunden. Es ist kein Wahrheitspopulismus möglich. U,a, auch weil der sich an der Wahrheit messen lassen müßte. Der Lügenpopulismus eines Söder ist trivial, wenn man ihn naturwüchsig beherrscht. Aber das ist dann eben eine Fähigkeit.

  47. Renner ist eine Galionsfigur, die die Leute, die ums Steuer des Schiffes balgen, leider nicht beachten.

    Insgesamt hat er vollkommen recht, wenn er sich klar gegen sozialistische Experimente ausspricht.

    Leider gibt es in der AfD und ihrem Umfeld immer noch Leute, die glauben, so etwas wie solidarischer Patriotismus sei eine Art von Synthese, von der auch Renner als Ziel politischer Debatten spräche. Das ist es gerade nicht, da jede Umverteilung innerhalb des aktuellen Systems immer auch eine Verteilung von deutsche an nichtdeutsch beinhaltet. Der viel beklagten „Umvolkung“ wird dadurch Vorschub geleistet.

  48. INGRES 19. September 2020 at 09:19

    Mit messen lassen an der Wahrheit meine ich, dass der rechte Populismus sich eben in konkreter Politik messen lassen müßte, wenn er denn regieren könnte. Aber angesichts des ökonomischen Zusammenbruchs kann und könnte er das nicht leisten. Auch von daher ist es aussichtslos.

  49. Man kann es kurz so formulieren: In der BRD ist Wahrheitspopulismus nicht möglich oder sehr schwierig. Im Westen eben gar nicht (was ist z.B. in den USA anders, da hat ein Trumo es geschafft. Wie lange noch weiß man nicht). Und deshalb wird es für die AfD im Westen keinen Stich mehr geben.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass Politik nur populistisch Erfolg haben kann (Merkel ist ein Sonderfall, die ist kein echte Populistin, aber wirkt populistisch, wurde entsprechend aufgebaut). In der BRD kann aber nur der Lügenpopulismus erfolgreich sein. Alle Themen eines Wahrheitspopulismus sind geächtet Und auch die Wahrheitspopulisten können ja wegen der zerstörten ökonomischen Basis nichts mehr anbieten. Und meine Sache ist der Populismus sowieso nicht.

    Bestimmte Leute hier im Kommentarbereich liegen also instinktiv schon richtig, nur diese Position ist in Deutschland erstens nicht möglich und zweitens hat sie keine ökonomische Basis.
    Das Handeln der West-AfD hat natürlich auch keine ökonomische Basis kann aber auch das Wählerpotential nicht mehr ausweiten.

  50. ThomasEausF 19. September 2020 at 09:10
    ———————
    Das mit dem Rauswerfen ist nicht so einfach.Nur weil einer ein Querulant ist,kann man ihn nicht einfach entfernen.Da muß schon parteischädigendes Verhalten nachgewiesen werden oder das Erschleichen der Mitgliedschaft unter falschen Voraussetzungen.
    Es wird in jeder Partei irgendwelche Idioten geben,das ist im privaten Umfeld auch so.Die Partei,die zu 100% den eigenen Vorstellungen entspricht,die gibt es nicht.
    Ich kann nur an alle Mitstreiter appellieren,es ist allerhöchste Zeit für politische Veränderungen und wir haben nur eine einzige,letzte Alternative,die man wählen kann.

  51. Renners Analysen treffen auch hier wieder einmal den Nagel auf den Kopf. Wäre nicht eine Person wie er dazu besonders prädestiniert, die AfD zusammenzuhalten?

    (Renner zu den NRW-Kommunalwahlen:) Ich hatte mir ein deutlich besseres Ergebnis vorgestellt. Letztlich sind wir hinter dem erwarteten Ziel, ein zweistelliges Ergebnis zu erreichen, deutlich zurückgeblieben. Da gibt es nichts schönzureden. Zwar konnten wir unser Ergebnis im Vergleich zur Kommunalwahl 2014 verdoppeln, das ist allerdings auch dem Umstand gedankt, dass wir dieses Mal fast flächendeckend Kandidaten stellen konnten. Von einer Ausweitung unserer Wählerschaft, der Nutzung unseres vorhandenen Wählerpotentials, kann nicht gesprochen werden.

    Wenn die AfD an ihrem selbst gesetzten Wahlziel nicht nur krachend scheitert, sondern zahlreiche ihrer Wähler ihr Kreuz bei der Partei eher „trotzdem“ als „wegen etwas“ gesetzt haben, „weil wir halt keine andere Alternative haben“, sollte vielleicht nicht doch ein Umdenken bei der Spitze einsetzen? Leider ist davon keine Spur. Im Gegenteil. Das Desaster, wie von mir erwartet verursacht an genau den Nahtstellen, die Renner angesprochen hat, wird auch noch schön gerechnet.

    Die Partei wird nicht umhin kommen, ihre Führung auszuwechseln und endlich ein Konzept zu entwickeln, das wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Verantwortung, ohne die eigene Identität zu verleugnen, verbinden kann. Daß man damit zweistellige Zahlen generiert, haben die Länder östlich der Elbe hinreichend unter Beweise gestellt. Daß man ohne das versagen muß, zeigen die Zahlen westlich davon. Mit Meuthens neoliberalen und transatlantischen Träumereien, verbunden mit der von ihm ausgehenden Bekämpfung des nationalen Gedankens und seiner Träger, wird es jedenfalls dorthin gehen, wohin es damit bisher gegangen ist: abwärts.

    Die Republikaner lassen schon mal grüßen. Will die AfD derem Schicksal entgehen, muß sie aufhören damit, dieselben Fehler zu machen, um sich dem Feind anzudienen, der sie danach lediglich in der politischen Bedeutungslosigkeit entsorgen wird.

  52. Vernunft13 19. September 2020 at 07:13
    „Selbst ich bekam schon Zweifel an der AfD, aber es gab keine Alternative für mich. Sonst hätte ich letzten Sonntag das Kreuz woanders gesetzt.
    Ich bin wirklich enttäuscht.
    Dr. Curio macht m.E. gute und deutliche Reden, nur fehlt mir ein Lösungskonzept. …zumindest wird es nicht vermittelt.“

    Die Lösung könnte Teile der Bevölkerung verunsichern.

    „Für meine Begriffe gibt es auch einige, ja fast sich infantil verhaltene Provokateure. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.Die, die noch unschlüssig sind, werden von so etwas abgeschreckt.“

    NA und ? Die Einheitsparteien haben jede Menge davon.

    „Wenn ich schon einmal zaghaft geworben habe, so war die AfD „zu krass“, ihn ihren Reden extrem, zu rechts.“

    Mir nicht rechts genug. Ich z. B. möchte keinen einzigen Moslem im Lande sehen. Keinen. Da ALLE Moslems dem Koran als ihr Buch sehen, Mohammed als ihr Vorbild, und das eindeutig feindlich ist, ALLE raus, ausnahmslos.
    Afrikaner- meist Moslems- raus.
    Andere Afrikaner… wer nichts kann- raus.
    Keine Versorgung für Ausländer. Kein einziger Cent für die, die nichts eingezahlt haben. Kein Cent ins Ausland für Kinder, usw.
    Keine Türken, keine Kurden, die nichts erbracht haben, einschließlich Sippschaft raus.
    Keine Entwicklungshilfen- die sollen sich langsam alle selbst kümmern.
    Ich habe mir nichts vorzuwerfen- ich habe schon als Kind -in den 60ern- für Afrika und andere arme Staaten gespendet.

    Dann bin ich eben „rechter als rechts“.
    Na und ?

  53. Ich, AfD- Wähler, will daß diese in unser Land
    eindringenden sehr oft gewaltaffinen Fremdethnien
    aus dem Orient und Afrika wieder zurückgeschickt
    werden.

    DESHALB WÄHLE ICH AfD !!!

  54. Herr Renner hat natürlich recht, wenn er auf die Einheit der Partei und die Konzentration des Kampfes gegen den politischen Gegner pocht.
    Genauso wichtig ist es allerdings, die AfD von Radikalen und Spinnern freizuhalten, welche die AfD missbrauchen wollen, um ihre seit Jahrzehnten gescheiterte und erfolglose N.P.D Politik unter anderem Namen betreiben zu können.
    Das werden die bürgerlich-patriotischen Kräfte in der AfD mit Erfolg zu verhindern wissen, wie auch bisher.

  55. „Das hat rein gar nichts mit „völkischem“ Denken und nichts mit einer etwaigen Sehnsucht nach „Ewiggestrigem“ zu tun.“

    „Ewiggestrig“ sind Sozialisten, Altparteien. Mit Sozialismus hat die AfD auch Gott sei Dank nichts am Hut.

  56. seegurke 19. September 2020 at 02:31

    Diese Fake-News wurden hier ja schon mehrfach dementiert, das hält aber einige sehr simple Gemüter nicht davon ab, immer wieder zu dieser Falschmeldung zu gerifen, um gegen die AfD Führung oder PI Forumsmitglieder zu stänkern.
    Was anderes haben sie halt nicht.

  57. Alberta Anders 19. September 2020 at 01:52

    „Es war vermtl. die Angst als rechtsextremer Haufen tituliert zu werden.“

    Davor kann man nur Angst haben, wenn man die sehr, sehr schwammige Definition von „Rechtsextrem“ der linken Propaganda artig überneimmt. Nationalsozialismus war und ist im Übrigen links.

    Man muss Linke – wenn sie den Begriff „Rechstextrem“ verwenden – immer wieder nach der Definition fragen. Falls dann überhaupt was kommt, widersprechen und die rechte Definition angeben.

  58. Die Partei wird nicht umhin kommen, ihre Führung auszuwechseln und endlich ein Konzept zu entwickeln, das wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Verantwortung, ohne die eigene Identität zu verleugnen,

    Das ist sachlich schön geschrieben, zeigt aber genau die Aussichtslosigkeit. Wäre die AfD ehrlich, wüßte sie, dass es in Deutschland jetzt bereits keine wirtschaftliche Basis mehr gibt. Vor Corona nicht und nach Corona mag vielleicht noch ein Weihnachtsmann daran glauben. Ehrlicherweise müßte die AfD also auch das den Bürgern sagen.
    Nur wer will von seine eigenen Ende hören, auch wenn er AfD wählt.
    Das kann eine Partei ja nun rein logisch nicht machen.
    Die AfD könnte also eine Altnative nur per Lüge anbieten. Aber der Bürger ist auf die Lügen der Einheitspartei dressiert.

  59. Viele, darunter auch ich, schreiben ja schon seit Jahren, dass die AfD endlich ein vernünftiges Renten- und Sozialkonzept braucht.
    So wichtig das Überfremdungsthema auch ist, das alleine reicht nicht zur Volkspartei. Da muss man ein breiteres Spektrum abdecken können. Und die Rentner und Sozialhilfeempfänger stellen eine riesige Zahl von Wählern dar, die bisher Altpartei wählen.

  60. Barackler 19. September 2020 at 04:20

    Freuen wir uns, so lange in einer historisch zumindest seltenen Situation von Freiheit und Wohlstand gelebt zu haben, ohne Krieg, ohne Hungersnot, ohne Seuchen, ohne Erdbeben oder andere Naturkatastrophen.

    Ich könnte das kommentarlos so stehen lassen, wie den Rest des Kommentars. Aber als jemand der Zahlen liebt möchte ich hinzufügen, dass eine solche Periode eben wohl nicht länger als ca 70 Jahre im erweiterten Sinn, 50 Jahre im engeren Sinn dauert. Also kaum jemand kommt ein Leben lang davon.
    Man kann natürlich immer einzelne, spezielle Ursachen suchen. Aber so ist das nun mal mit dem menschlichen Dasein. Es ist ein Naturgesetze.

    Die vermeintlichen speziellen Ursachen von denen man meint man könne sie verhindern oder beeinflussen fügen sich lediglich blind zu einem Naturgesetz zusammen.
    Ich habe allerdings das Gefühl (und es deutet auch alles darauf hin), dass der Zusammenbruch diesmal endgültig sein wird. Und nach uns niemand mehr 70 Jahre so viel Glück haben wird wie wir es hatten (also wenn man wie ich fast 70 ist).

  61. .

    An: Gabriel Roeff 19. September 2020 at 10:22 h

    150% Zustimmung !!

    (Vernunft13 19. September 2020 at 07:13
    „Selbst ich bekam schon Zweifel an der AfD, aber es gab keine Alternative für mich. Sonst hätte ich letzten Sonntag das Kreuz woanders gesetzt.
    Ich bin wirklich enttäuscht.
    Dr. Curio macht m.E. gute und deutliche Reden, nur fehlt mir ein Lösungskonzept. …zumindest wird es nicht vermittelt.“

    Die Lösung könnte Teile der Bevölkerung verunsichern.

    „Für meine Begriffe gibt es auch einige, ja fast sich infantil verhaltene Provokateure. So etwas kann ich nicht ernst nehmen.Die, die noch unschlüssig sind, werden von so etwas abgeschreckt.“)

    NA und ? Die Einheitsparteien haben jede Menge davon.

    „Wenn ich schon einmal zaghaft geworben habe, so war die AfD „zu krass“, ihn ihren Reden extrem, zu rechts.“

    Mir nicht rechts genug. Ich z. B. möchte keinen einzigen Moslem im Lande sehen. Keinen. Da ALLE Moslems dem Koran als ihr Buch sehen, Mohammed als ihr Vorbild, und das eindeutig feindlich ist, ALLE raus, ausnahmslos.
    Afrikaner- meist Moslems- raus.
    Andere Afrikaner… wer nichts kann- raus.
    Keine Versorgung für Ausländer. Kein einziger Cent für die, die nichts eingezahlt haben. Kein Cent ins Ausland für Kinder, usw.
    Keine Türken, keine Kurden, die nichts erbracht haben, einschließlich Sippschaft raus.
    Keine Entwicklungshilfen- die sollen sich langsam alle selbst kümmern.
    Ich habe mir nichts vorzuwerfen- ich habe schon als Kind -in den 60ern- für Afrika und andere arme Staaten gespendet.

    Dann bin ich eben „rechter als rechts“.
    Na und ?

    150% Zustimmung !!

    .

  62. @ D Mark 18. September 2020 at 21:37

    Sehr gut sich mal mit dem Zustand der AfD auseinanderzusetzen. Solange die „Meuthen-Heisenberg73-Mischpoke“ in der AfD das Sagen hat, ist diese Partei für Patrioten unwählbar geworden. So stimmt die AfD für die Aufnahme weiterer „Flüchtlinge“

    *https://www.tagesspiegel.de/politik/vorschlag-ging-auf-gruene-zurueck-afd-politiker-sprechen-sich-fuer-aufnahme-von-fluechtlingen-aus/26189018.html

    Sie sind einer Falschmeldung aufgesessen, die bei diesem Medium mit Scharnierfunktion in den linken Extremismus, aus dem auch allerlei andere frei erfundene Märchengeschichten kolportiert werden dürften, allerdings keine Eintagsfliege ist. Die AfD hat sich für Hilfen vor Ort stark gemacht, aber sich zugleich gegen eine Aufnahme ausgesprochen.

    Wie bei der Parteizeitung der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion), die sich bezeichnenderweise „Prawda“ („Wahrheit“) nannte, gilt auch hier, daß das darin Gesagte bis zum Beweis des Gegenteils als Lüge gelten muß. Und nein, ich bin kein Freund des Herrn Meuthen, der ebenfalls zahlreiche Vorgaben des Gegners in Form der politisch korrupten Haldenwang-Behörde (ehemals VS) übernimmt, wer oder was in deren Augen als „rechtsextrem“ zu gelten hat.

    Wie andere es vor mir getan haben, muß immer wieder herausgestellt werden, daß der von diversen extremistischen Kleinparteien vertretene nationale Sozialismus, wie sein mit ihm konkurrierendes internationalistisches Pendant, politisch links einzuordnen ist und mit dem Bürgertum, ergo auch mit den entsprechenden Werten, nichts zu tun hat, sondern sie bekämpft.

    Für alle diese „Quellen“ von „Tagesspiegel“ bis Haldenwang gilt: Wer aus dem Giftschrank lebt, kann nicht gesunden.

  63. INGRES 19. September 2020 at 11:27

    Es ist traurig, dass eine Mehrheit der Deutschen völlig ohne Not, ohne Sinn und Verstand ein funktionierendes Land durch eine linksgrün-verrückte Ideologie zerstört.
    Ein Land, um dessen Wohlstand und Stabilität uns einst die Welt beneidet hat, fährt man mit Karacho an die Wand und fühlt sich dabei noch moralisch überlegen.

  64. Es wäre auch an der Zeit, dass die AfD im Bundestag mal geharnischte Reden zum Coroanahoax und der entwürdigenden, gesundheitsschädlichen und gegen Viren wirkungslosen Maskenpflicht hält. Da liegt momentan das größte Wählerpotential verborgen.

  65. Der boese Wolf 19. September 2020 at 11:46

    Ob sich die AfD sich mit dem Thema einen Gefallen tut, ist schwer zu sagen.
    Umfragen und auch meine persönlichen Erfahrungen in Bekannten- und Kollegenkreis zeigen, dass eine übergroße Mehrheit „Corona-gläubig“ ist und die Maßnahmen billigt und mitträgt.
    Ich sehe bei dem Thema momentan nicht viel Potential für die AfD. Das mag sich bei fortlaufender Dauer der Corona-Sanktionen und wirtschftlichen Verwerfungen ändern.

  66. Was mich sprachlos macht ist freilich wie extrem und wie geisteskrank der Niedergang diesmal ist. Nichts von dem was ich als Kind athmosphärisch erfahren habe existiert mehr.
    Wenn ich auch mit 17 ziemlich drastische linke Ansichten hatte, so wußte ich doch, dass man nun mal was lernen muß um seinen Lebensunterhalt zu verdienen (damals vielleicht sogar noch als Politiker). Niemals wäre ich auf die Idee gekommen Leistungsanforderungen in Frage zu stellen, nur weil ich denen mal nicht gewachsen war.
    Und ich wußte auch, dass man eben was lernen und können muß um die Industrie zu erhalten, die die Basis für den Wohlstand war.

    Ich hätte nie gedacht, dass so etwas mal völlig außer Rand und Band geraten könne und in der totalen selbstmörderischen Primitivität und Niveaulosigkeit endet. Und von den Regierenden und den Medien auch noch befeuert wird.

    Wenn ich Kinder sehe, die noch nichts begreifen, dann denke ich immer in welchen Horror die hineingeboren wurde und was sie noch erwartet. Dann denke ich (es ist so) wie können Besten wie Merkel oder Söder das eigentlich gegenüber diesen Kindern alles zulassen und befördern.
    Ich tröste mich dann damit, dass diese Kinder, wenn sie erwachsen sind wie alle anderen zuvor eben keine Kindern mehr sein werden, sondern Erwachsene die sich wie alle Anderen zuvor mit dem speziellen Horror arrangieren werden.

  67. INGRES 19. September 2020 at 12:04

    Man kann natürlich wie gesagt versuchen spezielle Ursachen für den Niedergang u benennen. Sicherlich hat der korrupte sog. Feminismus eine Hauptrolle dabei gespielt, insbesondere eben in Verbindung zu einer Kanzlerschaft durch eine Frau und dann noch speziell einer Merkel.
    Aber Männer haben das halt geschehen lassen.
    Und sicherlich spielen die spezielle psychische Verfaßtheit Merkels eine Rolle. Aber ich weiß nicht wieso es dieser Frau egal ist, was aus der deutschen Industrie und Bildung wird. und die von Männern beherrschte Industrie macht ja mit.

  68. OT
    Anmerkung zu: afd-will-stauwahnsinn-auf-deutschen-autobahnen-beenden

    @Dirk 16. September 2020 at 08:17

    …….. Ein Zahlenbeispiel soll veranschaulichen, wie unterschiedlich, dem o. g. Gesetz zufolge, ein PKW und ein LKW den Belag einer Straße beeinflussen.
    PKW (Gesamtgewicht 2 t, 2 Achsen): Belastung je Achse: 1 t
    LKW (Gesamtgewicht 30 t, 3 Achsen): Belastung je Achse: 10 t……

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    Obwohl obiger Strang bereits geschlossen ist, komme ich nicht umhin, Sie darauf hinzuweisen, dass die Zahlenbasis Ihrer Berechnungen nicht der Realität entspricht. Nicht, dass noch jemand Ihren Berechnungen Glauben schenkt.

    Höchstzulässiges Gesamtgewicht beträgt bei:
    „Kraftfahrzeug mit drei Achsen, wenn die Antriebsachse mit Doppelbereifung und Luftfederung oder einer als gleichwertig anerkannten Federung ausgerüstet ist, oder wenn jede Antriebsachse mit Doppelbereifung ausgerüstet ist und die maximale Achslast von
    9,5 t je Achse nicht überschritten wird“, maximal 26 t.

    Das von Ihnen zu Ihrer Berechnung herangezogene Fahrzeug,
    „LKW (Gesamtgewicht 30 t, 3 Achsen): Belastung je Achse: 10 t“,
    wird auf bundesdeutschen Straßen ausschließlich mit Sondergenehmigung fahren. Das sind dann die Dinger mit den gelben Blinklichtern 😉

  69. Heisenberg73 19. September 2020 at 11:34

    Ich sehe rational keine Strategie dagegen. So habe auch ich z.B. die Rede von Höcke (zum Mahnmal) damals nicht begrüßt. Aber warum. Sicher, reflektieren über das Mahnmal bringt politisch keinen Schritt weiter. Aber nichts an dem was Höcke gesagt hat war falsch. Nur man darf es nicht sagen. Man muß es mißbilligen, weil es objektiv schadet, nicht weil etwas falsch war (abgesehen von der mißverständlichen Wortwahl).

    Ich sehe aber auch jenseits der Vermeidung solcher Fehler keine Möglichkeit mehr etwas zu beeinflussen bevor es zum Ende gekommen ist. Vieles könnte man auch durchaus jenseits bürgerlicher Zurückhaltung im damaligen Höcke-Stil ansprechen. Gerechtfertigt wäre es, aber es nutzt nichts (aber rechte Demagogen können sich eh nicht entfalten, ganz abgesehen davon, dass ich bei solchen Leuten dann nicht wüßte woran ich bin). Und die bürgerliche Strategie erreicht auch nichts.

  70. OT:
    Übrigens Corona: Das wird jetzt zum ersten mal richtig kritisch. Ich halte das eben in dieser Gesellschaft zwar grundsätzlich eigentlich nicht aus, aber das ist mein persönliches individuelles Problem.
    Damit hat der Staat direkt nichts zu tun. Außer durch seine geisteskranke korrupte Politik, die mein Innenleben beeinträchtigt (im Gegensatz zu Leuten die eine Zusatzversorgung zur Rente haben) greift er ja nicht weiter in mein Leben ein. Bei Radfahren im Wald ist er nicht zugegen. Und auch sonst ist noch niemand vorbei gekommen. Und mein Innenleben könnte ich ja skrupellos gestalten.

    Aber mit Impfung und möglichem Immunitätsausweis greift er jetzt möglicherweise zum ersten mal direkt diktatorisch, terroristisch in mein Leben ein. Das ist eine neue Qualität.

    PS: Ich bin eigentlich kein Impfgegner (eben ein Impfmuffel), aber die Corona-Impfung ist ja für mich genau so wenig notwendig wie die Grippe-Impfung die ich auch nie gemacht habe. Und die Corona-Impfung soll ja u.U. sehr gefährllch sein. Insofern ist das für mich ein terrorostischer Akt gegen mein Privatleben. Mal sehen wie sich das lösen wird.

  71. Heisenberg73 19. September 2020 at 12:04

    In meinem Bekanntenkreis ist die Coronagläubigkeit trotz immer noch verhandener sonstiger Propagandagläubigkeit durchwachsen. Und ja – mit fortdauernder Aufrechterhaltung des Hoax und der gesetzwidrigen Verordnungen wird sich die Zahl der Kritiker erhöhen. Mit der Maskenpflicht für Schulkinder ging das schon einen gehörigen Schritt weiter.

  72. INGRES 19. September 2020 at 12:31

    „Heisenberg73 19. September 2020 at 11:34

    Ich sehe rational keine Strategie dagegen. So habe auch ich z.B. die Rede von Höcke (zum Mahnmal) damals nicht begrüßt.“

    Sicher – das Thema aufzugreifen ist schon – freundlich ausgedrückt – ungeschickt. Aber nicht vergessen – aus Höckes „Mahnmal der eigenen Schande“ machte die Propaganda das „Schandmal“ Das ist ein gravierender Unterschied.

    Das NS-Thema macht momentan aber auch nur dann Sinn, wenn man die Gesinnungsgemeinsamkeiten der roten und grünen Sozialisten mit dem NS vorführen und sie mit ihrer eigenen Keule schlagen kann. Da drehen Sozis und Grüzis durch.

  73. @INGRES

    Wie hat Politik Erfolg. Nun, wenn man die BRD nimmt i. w. durch die Lüge, durch Korruptheit, durch das Gewohnte. durch das Primitive.

    Dazu zwei Zitate:
    Stanislaw Lem

    Demokratie ist die Herrschaft von Intriganten, gewählt von Dummköpfen.

    Leo Szilard (sinngemäß)

    Das Schlimme an der Demokratie ist, daß zwei Idioten mehr zu sagen haben, als ein Genie.

    Warum hat es die AfD so schwer? Darüber könnte man ein Buch schreiben. Einige Gründe:
    1. Das Wahrheitsministerium. Tausende von im Staatsdienst bezahlten Hetzern und Demagogen verbreiten täglich über alle Medien Diffamierungen, Halbwahrheiten und Lügen über die AfD, ihre Mitglieder und ihre Wähler.
    2. Die deutsche Schuld an allem. Die Deutschen haben zu büßen, zu zahlen, sich zu verleugnen. Wenn da eine Partei kommt, die solche Begriffe wie Heimat, Nation oder Familie auch nur erwähnt, dämmert das 3. Reich herauf.
    3. Die Wohlstandsverwahrlosung. Anscheinend geht es vielen hier zu gut. 170 Kommunen im Land wollen unbedingt Asylbetrüger aus Griechenland aufnehmen. Die grassierende Armut in Deutschland interessiert nicht.
    4. Die Selbstzerfleischung. Wie in allen Parteien gibt es auch in der AfD Postengeschacher, Mediengeilheit und Profilneurotiker. Wenn sich also Renner die AfD geeint unter einer Idee wünscht, hat er das Parteiensystem nicht verstanden. Meuthen wünscht sich eine stromlinienförmige FDP 2.0, Höcke und Bystron ein Deutschland ohne Asylschmarotzer. Da der Asylant hier heilig ist, werden Kalbitz, Höcke oder Bystron kalt gestellt.
    5. Die allgemeine Verblödung. Denken ist mühsam. Man muß sich informieren, verschiedene Standpunkte kennenlernen, sich eine Meinung bilden, diskutieren usw. Wer will das schon? Ich habe letzte Woche einen Vortrag auf 3sat von Prof. Papier zum Thema „Die Erosion des deutschen Rechtsstaates“ gesehen. Da konnte einem über den Zustand der BRD das Gruseln kommen. Aber wer hört sich denn so etwas an? Außer mir bundesweit vielleicht noch 20 Leute. Beim Fußball, bei Promi BigBrother oder tränenreichen Berichten über das Elend der Fliehenden auf Lesbos sitzen 20 Millionen vor der Glotze. Was will man da erwarten?

  74. „woran das Nicht-Erreichen der Zielvorgabe gescheitert ist“

    Fällt nur mir dieser komische Versprecher auf?

  75. INGRES 19. September 2020 at 12:51

    Interessant ist auch der Paradigmenwechsel beim Impfen. Ich bin zwar Impfmuffel, aber den Aufruf sich zur Grippesaison impfen zu lassen habe früher sehr wohl mitbekommen. Nur warum impfen lassen, wenn man meint man könne es nicht bekommen. Damals war es eben so: Impfen nahm man unter dem Aspekt des Selbstschutzes wahr. Jetzt muß man sich impfen lassen um als symptomloser Zwischenwirt Andere nicht anzustecken. Irre wie sich der Totalitarismus problemlos weiter ausbreitet.

  76. Lechfeld 19. September 2020 at 13:26

    Das ist recht umfänglich beschrieben. Und wenn man alle diese Widrigkeiten so zusammen nimmt, dann muß ich immer wieder daran erinnern, dass es Leute gibt die sich die Widrigkeiten als AfD.-ler in der Öffentlichkeit antun. Ich sehe auch viele AfD-Lokalpolitiker kritisch und taue denen nichts zu. Aber das relativiert sich dann immer wieder, wenn ich daran denke welchen Widrigkeiten die trotzen.

  77. INGRES 19. September 2020 at 13:53

    Beruhigt hat mich jetzt freilich die Sorge, dass der Impfstoff zunächst nur rationiert zur Verfügung gestellt werden kann. Dann können sich gerne die 3-fach tödlich Vorerkrankten und die die in Angst sind impfen. Ich lasse denen gerne den Vortritt als Versuchskaninchen. Ich brauch keine Impfung.

  78. Lechfeld 19. September 2020 at 13:26

    Gute Liste.
    Die Schizophrenie der Linken ist auch bemerkenswert. Einserseits wird bei jeder Gelegenheit Wohnungsmangel und Armut in Deutschland bejammert, andererseits möchte man unbegrenzte illegale Zuwanderung aus aller Welt.

  79. Heisenberg73 19. September 2020 at 14:16

    Die Schizophrenie der Linken ist auch bemerkenswert. Einserseits wird bei jeder Gelegenheit Wohnungsmangel und Armut in Deutschland bejammert, andererseits möchte man unbegrenzte illegale Zuwanderung aus aller Welt.

    ————————————————-
    Nun man darf die Armen der Welt nicht gegen die deutschen Armen ausspielen. Das ist die Standardfloskel der Linken Aber die deutschen Armen sind den Linken (also auch der CDU und ich betone den Wählern der CDU) egal. Aber ich muß sagen, ich begebe mich nur ungern überhaupt noch in die Niederungen der konkreten Beurteilung linker und CDU-Politik. Es ist einfach zu offensichtlich korrupt und verkommen.

  80. INGRES 19. September 2020 at 09:19

    Mit messen lassen an der Wahrheit meine ich, dass der rechte Populismus sich eben in konkreter Politik messen lassen müßte,“
    *******************
    Ein Theoretisieren ohne gleichen! Da rechter“ Populismus“ (wer definiert den?) bis her erfolgreich an der Politik Ausübung gehindert wird, ist die Frage sehr akademisch und sinnfrei.
    Die Ziele und Werte der “ rechtsextremen“ Politik sind festgelegt… und richtig!
    Es gelingt nur den gleichgeschalteten Medien durch Logikvekürzung und bedingungslosem Folgen des Populismus der Regierung uns den vorgegebenen Weg als fragwürdig, rückwertsorientiert und daher falsch/gefährlich darzustellen.
    Es ist ein unglaublicher Medienpopulismuszug unterwegs, der uns weiß macht, daß Mathematik oder absolute Werte irgendwann „unmodern“ wären,. BEI Autos oder Oberhemden mag das ok sein.

  81. Heisenberg73 19. September 2020 at 14:16
    Lechfeld 19. September 2020 at 13:26

    Gute Liste.
    Die Schizophrenie der Linken ist auch bemerkenswert….. andererseits möchte man unbegrenzte illegale Zuwanderung aus aller Welt.“
    ***************
    Man möchte die vorrangige Bedienung f r e m d e r Interessen.
    Das ist die perfide deutsche Schizophrenie!
    Es dürfte spätestens jetzt klar sein warum in deutschen Medien Trumps“ America first“ Slogan verhöhnt wird.

  82. „Haben in erster Linie politischen Gegner im Visier zu halten“
    ———————————————————————-
    Was nützt das, wenn daraus keine Handlungen folgen? Herr Renner, wir brauchen kein „Horch-und-Guck-Reloaded“, wir brauchen eine echte Alternative, die HANDLUNGSOPTIONEN entwickelt und bündelt! Nur als Beispiel: Ich erinnere mich an den Europawahlkampf der AfD bei mir vor Ort- Was für Versprechungen! Top 1: Rückführungen/ Re-Migration- das Thema wolle man „ganz offensiv“ in die Debatte einbringen- den Begriff „Rückführungen“ (nicht Abschiebungen von 3 Leuten, sondern in angemessenem Maßstab) hat die AfD gefühlt seitdem noch nicht einmal mehr laut ausgesprochen!

    Anstatt den politischen Gegner anzustarren, wie wäre es, wenn die AfD stattdessen ganz pragmatisch mithilft, eigene Hilfswerke, Unterstützerkreise u.a.m. aufzubauen?- Es ist sehr evtl. viel sinnvoller, kraftvoller und offensiver, aus den so oft beklagten Rechtsbrüchen des Altparteienkartells wie auch immer geartete Handlungen, Konsequenzen mitzugestalten und den Altparteien zu zeigen- wir lassen uns von euren Lügen nicht länger einlullen, uns die Zeit stehlen…

  83. @ Der boese Wolf 19. September 2020 at 13:10 | INGRES 19. September 2020 at 12:31

    „Heisenberg73 19. September 2020 at 11:34

    (…) habe auch ich z.B. die Rede von Höcke (zum Mahnmal) damals nicht begrüßt.“

    Sicher – das Thema aufzugreifen ist schon – freundlich ausgedrückt – ungeschickt. Aber nicht vergessen – aus Höckes „Mahnmal der eigenen Schande“ machte die Propaganda das „Schandmal“. Das ist ein gravierender Unterschied.

    So ist es. Bedauerlicherweise wird diese Rede, die in Passagen fast die noch schärfere Rede eines Herrn Augstein zu dem Betonstelen-Monstrum wiedergibt – an der sich niemand je gestört hat -, noch nach Jahren das x-te Mal widergekäut, als habe Höcke dazu aufgerufen, kleine Kinder zu fressen. Höcke mochte sich in der Wortwahl vergriffen haben, aber inhaltlich hatte er völlig recht. Dazu stehe ich.

    Bedauerlicherweise ist unser Volk für diese Themen nicht reif, weil es im Grund viel zu verhetzt ist, als hier noch einen klaren Gedanken überhaupt zuzulassen, der den politkorrekten Denkschablonen der volksverhetzenden Verächter ihrer Eltern und Großeltern auch nur im Ansatz widerspricht. Sicherlich wird man sich überlegen müssen, was im Augenblick in größerem Rahmen gesagt werden kann und was nicht. Wir müssen die Leute mitnehmen, dürfen sie nicht überfordern. Was allerdings überhaupt nicht geht, ist das unkritische Übernehmen der oben genannten Denkschablonen (ohne dabei auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen) auch in diesen Fragen.

    Ein Balanceakt, der Arbeit und Mühe macht und Kraft kostet. Ohne den aber geht es nun mal nicht. Man wird auch diese Auseinandersetzung zulassen müssen – auch in der AfD. Da beißt auch der Meuthen keinen Faden ab.

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