Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Auch wenn momentan das Corona-Thema alles andere überlagert, dürfen wir nicht das grundsätzliche Problem aus den Augen verlieren, das uns mittel- bis langfristig die Grundlage für unsere freie Art zu leben, unsere demokratische Gesellschaft und unser gesamtes Wertefundament komplett entziehen wird: Der Politische Islam, der größte Bestandteil des Gesamtkontruktes Islam, der kompromisslos einen Scharia-Staat mit konsequenter Unterwerfung aller Nicht-Moslems anstrebt. Wenn es nicht gelingt, diese totalitäre Ideologie zu entschärfen und im besten Fall per Strafgesetzbuch zu verbieten, wie es bereits die österreichische Regierung anstrebt, dann ist der Untergang Europas als freier demokratischer Kontinent aufgrund der demographischen Entwicklung vorprogrammiert.

Immer mehr Politiker und Medienvertreter erkennen die Brisanz des Themas. So fordert beispielsweise die hessische Europa-Ministerin Lucia Puttrich eine neue europäische Strategie im Umgang mit dem Politischen Islam, da diese Herausforderung ganz Europa betreffe. Mögliche Anknüpfungspunkte sehe sie in Frankreich und Österreich, wie das Domradio am Montag berichtete.

In Deutschland sind wir leider noch nicht so weit. Zwar hat die CSU bereits am 4.11.2016 ihren Leitartikel zum Politischen Islam verfasst, in dem sie dessen Gefährlichkeit zwar auf 16 Seiten umfassend beschreibt, aber bisher noch nicht in politische Maßnahmen umgesetzt hat. Die AfD bringt das Thema immer wieder in den Parlamenten, wird aber entweder ignoriert, ausgegrenzt oder bekämpft. Daher gilt es, seitens der Freien Medien, der Bürgerbewegungen und aller informierter Bürger zusätzlichen umfassenden Druck auf die etablierten Parteien, Mainstream-Medien, Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen auszuüben, damit diese existentielle Bedrohung endlich umfassend erkannt, thematisiert und der Lösung zugeführt wird.

Hierzu müssen wirklich modern eingestellte, kritikbereite und modernisierungswillige Moslems wie Ahmad Mansour, Hamed Abdel-Samad, Abdel-Hakim Ourghi, Seyran Ates oder Necla Kelek den Rücken gestärkt bekommen. Leider zieht es die derzeitige Regierung vor, immer noch mit den streng konservativen Verbänden und Organisationen zusammenzuarbeiten, die den politischen Islam vertreten, weswegen Hamed Abdel-Samad auch im vergangenen November aus Protest die Islamkonferenz verlassen hat.

Es ist ein unfassbarer Skandal, dass ein umtriebiger Funktionär des Politischen Islams wie Imam Bajrambejamin Idriz vom Bundespräsidenten Steinmeier und Bayerischen Innenminister Herrmann hofiert und auch noch als Beispiel für „Offenheit“ hingestellt wird. Dies zeigt, wie grundlegend falsch die Politik der derzeitig verantwortlichen Politiker im Umgang mit diesem existentiellen Problem ist.

Aufklärung ist enorm wichtig. Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) hat in der 26. Folge ihrer Videoreihe „Islam kompakt“ den Faschismus im Politischen Islam dokumentiert und damit einen tiefen Einblick in die totalitäre Gedankenwelt des Korans geliefert (Video oben). Im zweiten Teil, in dem dessen Merkmale aufgezeigt werden, sind Aussagen von bekannten Islamkritikern wie Hamed Abdel-Samad, Mina Ahadi, Ayaan Hirsi-Ali und Imad Karim zu sehen, die alle den Politischen Islam als faschistische Ideologie beurteilen:

Im dritten Teil ist der Pakt des Politischen Islams mit dem National-Sozialismus dargestellt. Dieser Pakt zeigt auf, wie viel Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ideologien bestehen, was deren hochrangige Funktionäre wie Großmufti Mohammed Amin A-Husseini, Heinrich Himmler und Adolf Hitler mit vielen Aussagen bestätigten:

Dieser Großmufti, der auch noch SS-Gruppenführer war, moslemische SS-Divisionen wie die Handschar mit über 25.000 freiwilligen Moslems gründete, bis an sein Lebensende 1974 Hitlers Niederlage bedauerte und die Vernichtung Israels als großes Ziel verfolgte, wurde selbst nach dem 2. Weltkrieg in der islamischen Welt wie ein Held verehrt. Al-Husseini war Verwandter, Lehrer und Förderer von Jassir Arafat, dem späteren Führer der PLO, der sein großes Vorbild noch 2002 in einem Interview als „unseren Helden“ bezeichnete. Der Mufti habe 1948 gegen Israel gekämpft, „und ich war einer seiner Soldaten“. Diesem Selbstverständnis gemäß behielt Arafat das Ziel eines judenfreien Gesamtpalästinas bei.

Der Vorsitzende der PLO, führende Politiker der Fatah und Präsident des Staates Palästina, Mahmud Abbas, pries al-Husseini 2013 zum Jahrestag der Fatah-Gründung als „unseren Vorkämpfer“. Am 4. Januar 2013, dem 48. Jahrestag der ersten Angriffe der Fatah auf Israelis im Gazastreifen im Jahre 1965, lobte Abbas zahlreiche moslemische Attentäter als „Märtyrer und Helden“ und stellte ihnen den Mufti als „Pionier“ voran. Am 4. Juli 2019 erinnerte Mahmoud Al-Habbash, ein Scharia-Richter und Berater von Abbas für die Palästinensische Autonomiebehörde, an al-Husseinis Todestag und pries den Mufti als „Rollenvorbild“ der Palästinenser.

Al-Husseini, Arafat, Abbas und Al-Habbash sind allesamt knallharte Funktionäre des Politischen Islams. Ihre geistigen Brüder sitzen in vielen Organisationen und Verbänden in Deutschland. Nur, wer glaubhaft für das Verbot aller politischen Bestandteile des Islams eintritt, kann als glaubhaft und vertrauenswürdig eingestuft werden. Alle anderen sind potentielle Feinde unserer demokratischen Gesellschaft.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.

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19 KOMMENTARE

  1. Den (politischen) Islam und gleichzeitig die Linksfaschisten zu bekämpfen wird wohl nicht funktionieren

    Das mit dem „mehreren Frontenkrieg“ ist schon in der Vergangenheit ins Höschen gegangen

    Ich verfahre so:

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund und fahre sehr gut damit

  2. So lang große Organisationen wie Kirchen NGO etc. sich mit der Wirtschaftsflüchtlingsbewegung die Taschen füllen können, so lange wird nicht passieren, was den ganzen Zustrom eindämmt.
    Schaut euch die Bilder von den verhungernden Menschen in Jemen an. Menschn abgemagert bis auf die Knochen. Unglaublich. Dort wird wirklich Hilfe gebraucht. Schnell und unbürokratisch Nahrung liefern. Keine Scheckheftpolitik. Essen, Kleidung…. sofort.
    Und keine mopsigen Zuwanderer ohne Pass aber mit Smartphone nach Europa.

  3. Religionen sollten grundsätzlich wie normale Vereine behandelt werden und dafür das Religionsprivileg gestrichen werden. Dann wäre es auch einfacher, gegen sie vorzugehen. Die Alternative zu den grossen Islamstörmungen sind die Aleviten. Man sollte sie staatlich fördern und damit eine Alternative schaffen.

  4. Läuft doch alles bestens!

    Durch Corona nimmt das sozialverträgliche Ableben der Älteren seinen Lauf.

    Das entlastet die Rentenversicherer.

    Die freigespielten Mittel können dann direkt für die Renten der importierten Neger, Araber, Afghanen, Türken und Zigeuner verrentet werden!

    Eine Win-win-Situation! 🙂

  5. Der Politische Islam, der größte Bestandteil des Gesamtkonstruktes Islam …

    Dazu ergänzend hier wesentliche Info über den UNpolitischen Islam.

    Es werden Geschichte, Persönlichkeiten, Lehre, Ausbreitung (weltweit und in Deutschland) etc. umfassend beschrieben. Sehr empfehlenswert!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Unpolitischer_Islam
    #UNpolitischerIslam

    Unbedingt Link mit Hashtag weiter geben an alle, die sich umfassend über den unpolitischen Islam informieren wollen!
    :mrgreen:

  6. Der Islam ist die Religion, die wie keine andere für Frieden und Toleranz steht.
    Das sagen führende Imame und Gelehrte, und die müssen das ja wissen, und ARD/ZDF/DLF sehen das auch so, ich hab da volles Vertrauen.

    Und selbst wenn Ungläubige hart angefaßt werden: Es ist doch niemandem verboten, den wahren Glauben anzunehmen.

  7. Ich habe heute Mittag beim Einkaufen in der Stadt einen betrunkenen Bettler erlebt,der brüllte:
    ‚Der Islam ist in meinen Augen ein mieses Verbrechersyndikat,welches die Menschheitsgeschichte,die Religionen und die häufige Erwähnung von Gott,für ihre eigenen,kriminellen Zwecke auf’s Schändlichste mißbrauchen‘.

  8. @ E57 6. Januar 2021 at 14:20

    Ich habe heute Mittag beim Einkaufen in der Stadt einen betrunkenen Bettler erlebt,der brüllte:
    ‚Der Islam ist in meinen Augen ein mieses Verbrechersyndikat,welches die Menschheitsgeschichte,die Religionen und die häufige Erwähnung von Gott,für ihre eigenen,kriminellen Zwecke auf’s Schändlichste mißbrauchen‘.

    Der Alkohol hat nur seine Zunge gelockert. Mit seinem Statement traf er voll ins schwarze.

  9. E57
    6. Januar 2021 at 14:20
    Ich habe heute Mittag beim Einkaufen in der Stadt einen betrunkenen Bettler erlebt,der brüllte:
    ‚Der Islam ist in meinen Augen ein mieses Verbrechersyndikat,welches die Menschheitsgeschichte,die Religionen und die häufige Erwähnung von Gott,für ihre eigenen,kriminellen Zwecke auf’s Schändlichste mißbrauchen‘.
    ++++

    Kinder und Besoffene sagen meistens die Wahrheit! 🙂

  10. Mein Opa war als Bosnier der einzige Moslem in meiner Familie und er war in der 13. Gebirgsjäger-Division. Ich erwähnte es vor Jahren schonmal. Er war Scharfschütze und der Großmufti Al-Husseini hat ihm einmal persönlich gratuliert. Mehr will ich nicht sagen, viele würden es nicht verstehen und auch so geht das zu weit.

    Mein Opa hat sein Leben gelebt und ich bin es ihm schuldig ihn zu erwähnen, weil er Zeiten erlebt hat, die er so nicht wollte und die normalerweise niemand will. Er hat Zeiten mitgemacht die man nicht im schlimmsten Alptraum erleben will. Religion war bei meinem Opa niemals ein Thema!

  11. Erst gestern habe ich Michael Stürzenberger auf youtube abonniert und das trotz der Flugzeuge 🙂

  12. Also ich habe nur den ersten Teil gesehen, aber dieser beinhaltet einige Fehler, auch wenn ich Stürzenbergers Engagement schätze. Beispiele:

    Bei 7:30 zitiert er Sure 2,191, jedoch ist dies eben keine Tötungsaufforderung. Es geht hier um den Konflikt mit den heidnischen Mekkanern, die die Muslime aus Mekka vertrieben haben. Deswegen steht ja auch: „und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben“.

    190
    Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.

    191
    Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

    192
    Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.

    193
    Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.

    Bei 8:05 zitiert er Sure 9,5, jedoch hat auch dieser Vers einen defensiven Charakter. Als Mohammed seine Geburtsstadt friedlich eroberte wurde mit den heidnischen Mekkanern vereinbart, sich nicht mehr zu bekriegen. Aber einige Mekkaner brachen den Vertrag und bekriegten die Muslime auch weiterhin. Siehe auch Vers 6 (es geht also nicht ums Töten):

    6
    Und wenn jemand von den Götzendienern dich um Schutz bittet, dann gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hört. Hierauf lasse ihn den Ort erreichen, wo er in Sicherheit ist. Dies, weil sie Leute sind, die nicht Bescheid wissen.

    Bei 10:40 zitiert er Sure 5,33, jedoch haben wir es hier mit einer Bestimmung aus dem islamischen Strafrecht zu tun. Es geht um Wegelagerei bzw. um Wegelagerei in Verbindung mit Raub oder Mord. Der Wikipedia-Artikel ist diesbezüglich ausbaufähig, jedoch verlinke ich jetzt dennoch hierauf:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hadd-Strafe#Stra%C3%9Fenraub

  13. klimbt 6. Januar 2021 at 13:31
    „Die Alternative zu den grossen Islamstörmungen sind die Aleviten. Man sollte sie staatlich fördern und damit eine Alternative schaffen.“

    Keinesfalls. Die sind keinen Deut besser.
    Jeder, der Koran und Warlord Mohammed folgt, ist hier falsch. Ausnahmslos.
    Alle Moslems zurück in idie WÜste, aus der der Ilsam kam, das ist und bleibt die beste Lösung.

  14. @Gabriel Roeff 7. Januar 2021 at 07:25
    Aleviten sind friedlich und integriert und viele andere Muslime auch. Sie sollten sich mal zum GG bekennen.

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