Der politische Missbrauch des Umweltschutzes. Umweltschutz unterliegt, wie jeder andere Politikaspekt auch, zeitgeistlichen Strömungen und politischer Instrumentalisierung.regen_klimawandel.jpgUmweltschutz unterliegt, wie jeder andere Politikaspekt auch, zeitgeistlichen Strömungen und politischer Instrumentalisierung. Er wird zunehmend ideologisch zweckdienlich eingespannt, um dem Westen eine Position der Verantwortung anzuheften, die jedoch – realistisch betrachtet – so gar nicht besteht. Unsere Leitmedien sehen sich selbst als Gewissenselite, wenn es darum geht, der Restbevölkerung Schuldkomplexe einzureden, die gleichzeitig Forderungsansprüche der übrigen Welt gegen uns bedeuten. Nutznießer wie Fürsprecher dieser Praxis sind allerlei Hilfsorganisationen, die sich als Problemlöser dank Steuergeldern und Spenden zu Gunsten ihrer Projekte andienen und sich ganz nebenbei ein bisschen selbst helfen.

Am 9.11. "informierte" uns die seriöse Tagesschau mit folgender Horrormeldung: Wasserkrise ist größere Bedrohung als Krieg. Grundlage war ein UN-Bericht, dessen Verlautbarungen keinerlei Hinterfragung unterzogen wurden. Obwohl diese an Absurdität kaum noch zu übertreffen sind:

Jedem sechsten Menschen auf der Welt werde der Zugang zu sauberem Trinkwasser verweigert, sagte der Vizechef des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Ad Melkert. Trotz eines beispiellosen Reichtums in den Industriestaaten habe diese "Rechtsverletzung" den vermeidbaren Tod von allein 1,8 Millionen Kindern zur Folge, sagte Melkert.

Also wie soll man sich das vorstellen? Stehen Armeen westlicher Industriestaaten (zählen hierzu eigentlich auch China, Indien, Nordkorea, Taiwan, Malaysia,…) vor Wasserlöchern im Sahel und verwehren den Durstigen den Zutritt? Und welches „Recht“ wird eigentlich konkret verletzt und durch wen, wann und wo? Wie wird eigentlich die schockierende Anzahl von 1,8 Millionen Kindern ermittelt, die angeblich trotz des beispiellosen Reichtums in den Industriestaaten sterben? Aber wenn die UNO das sagt, wird es schon stimmen.

Was mit diesem frei konstruierten Horrorbild von einem Trinkwasser verweigernden Anonymus erreicht werden soll und wer eigentlich als Trinkwasserverweigerer gemeint ist, erklärt sofort der nächste Satz:

Die Autoren des Berichts forderten angesichts der sich verschärfenden Wasserkrise einen Aktionsplan unter Führung der G-8-Staaten und eine höhere Entwicklungshilfe.

Strategie: Verantwortung und Schuld konstruieren, um nachfolgend Forderungen zu legitimieren. Die Problemlösung lautet: Trinkwassersozialismus, inklusive zugehörigem Trinkwasserklassenfeind:

Unter anderem solle der Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht erhoben und jedem Bürger ein Anspruch auf 20 Liter Wasser täglich zugestanden werden. "20 Liter sind die unterste Grenze", sagte Melkert. In Deutschland verbrauchten die Menschen rund 400 Liter pro Tag und Kopf. Das mache die gewaltigen Dimensionen der Ungerechtigkeit deutlich.

Welcher Bösewicht gesteht denn den Durstigen keine 20 Liter Trinkwasser am Tag zu? Und warum genau 20 Liter? Selbst Ausdauersportler brauchen kaum mehr als zehn Liter ,wenn sie den ganzen Tag in der Sommersonne Höchstleistung erbringen. Wären lediglich zehn zugestandene Liter schon eine Menschenrechtsverletzung, auch wenn man die restlichen zehn Liter eventuell gar nicht mehr benötigt? Wie Deutsche 400 Liter sauberes Trinkwasser am Tag verkonsumieren, und zwar im Durchschnitt, deutet gewiss nicht auf Wassermangel in Deutschland hin, eher auf Hirnwasserabsenkung bei den Autoren der UN-Studie. Natürlich ist hier Abwasser, industrieller Verbrauch ect. mit eingerechnet. Aber eingangs geht es um Knappheit an sauberem Trinkwasser. Nicht um Toilettenwasser, das höchstens in der Fetisch-Szene Trinkwasserqualität aufweisen müsste.

Das Beste sind aber die

gewaltigen Dimensionen der Ungerechtigkeit.

Als könnten wir in Deutschland etwas für das viele Regenwetter, das uns nun mal 400 Liter Trinkwasserkonsum pro Tag problemlos erlaubt (sogar im kalten Winter), ohne dass gleich ganze Flüsse austrocknen. Gemäß UNO weist das Weltwetter "gewaltige Dimensionen der Ungerechtigkeit" auf, weil es aufgrund atmosphärischer Zirkulation, bedingt durch unterschiedlichen, solarenergetischen Energieeintrag aufgrund des variablen Einstrahlungswinkels bei der Kugelgestalt eines Planeten sowie durch die Lage und Form der Kontinente, zur „ungerechten“ Verteilung von Regenwetter kommt. Ein diskriminierender Zustand nicht nur für durstige Sahara-Beduinen, sondern auch für sonnenhungrige Bewohner arktischer Gefilde. Etwas überspitzt ausgedrückt lautet die UN-Forderung: "Gleiches Wetter für alle!"

Was können wir ungerecht Begünstigten aus dem industrialisierten Norden für unser kaltes Regenwetter, das wir nur zu gerne mit den Durstigen in so manchem Urlaubsland teilen würden? Nichts natürlich, aber weil das Wetter nun mal zur Ungerechtigkeit neigt, profitieren wir ungerechter Weise, und das macht uns schuldig.

"Was die Wasser- und Sanitärversorgung angeht, so leidet die Welt an einem Überschuss an Konferenz-Aktivitäten und einem Defizit an glaubwürdigem Handeln", sagte der Hauptautor der Studie, Kevin Watkins, in Kapstadt. Es müssten rasch Pläne und Strategien für eine bessere Versorgung mit Wasser von den nationalen Regierungen erarbeitet werden. Etwa 1,1 Milliarden Menschen haben dem Bericht zufolge keinen Zugang zu Wasser, 2,6 Milliarden verfügen nicht über ausreichende sanitäre Einrichtungen. Die Autoren kritisieren weiter, dass gerade arme Menschen mehr für Wasser bezahlen müssten als wohlhabende. Die ärmsten Haushalte in Ländern wie Nicaragua oder Jamaika müssten rund zehn Prozent ihres Einkommens für Wasser ausgeben, in Großbritannien seien es gerade einmal drei Prozent.

Unglaublich, worüber die Tagesschau uns hier detailliert informiert. 1,1 Milliarden Menschen kommen auch ohne Zugang zum Wasser aus. Selbst Kamele halten dies nur fünf Tage durch. Aber warum sind dann ausgerechnet 20 Liter Trinkwasser täglich unbedingt notwendig?

Dass niedrige Einkommen prozentual mehr aufwenden müssen für existentielle Belange, ist eine Binsenweisheit. Ob es den Durstigen in Nicaragua hilft, wenn die Briten ebenfalls 10% ihrer Einkünfte für Trinkwasser aufwenden müssen, mag zwar im Sinne des Trinkwassersozialismus „gerecht“ erscheinen, verbessert aber keinesfalls deren Lage. Dass Mangel an sauberem Wasser besteht, ist unbestritten. Die G-8-Nationen für die Trinkwasserversorgung in den Slums der dritten Welt zu verantworten, ist eine Schuld- und Verantwortungszuweisung, die die eigentlich Verantwortlichen außer Betracht lässt.

Wie manipuliert und zweckdienlich solche Studien sind, zeigt ihr einseitiger Fokus auf die konstruierte Verantwortung der Industrieländer, die gefälligst bezahlen sollen, wofür sie nichts können. Damit sie dies „einsehen“, belädt man sie mit Schuldkomplexen, wobei unser hart erarbeiteter Wohlstand in Verbindung mit der Moral des Gutmenschentums ein steter Nährboden für finanzielle Ansprüche darstellt.

Und wo liegt nun die Verantwortung der dritten Welt und deren Bewohnern? Zum Beispiel Nicaragua weist ein Bevölkerungswachstum von 2,4 % im Jahr auf. Jede Frau hat im Schnitt 3,3 Kinder. Selbst Schätzungen deutlich abnehmender Zuwachsraten deuten eine Bevölkerungszunahme von jetzt 5,6 Millionen auf 9,4 Millionen bis 2050 an. Schlappe 68%. Ob sich im selben Zeitraum auch die Niederschläge um 68% steigern, noch dazu gleichmäßig sozial gerecht verteilt, scheint trotz Klimawandel unwahrscheinlich. Wobei es, um sauberes Wasser zu gewährleisten, reinigender Prozesse im Wasserkreislauf bedarf (wie Wald- und Grünflächen) oder nicht mit Schadstoffen kontaminierte Böden. Eher unwahrscheinlich, dass sich hier viel zum Besseren wendet. Ein Land wie Somalia könnte es bis 2050 beinahe auf eine Verdreifachung der Bevölkerung bringen, von derzeit ca. 8,9 Millionen auf 25,5 Millionen.

Da müsste sich die Welt schon in ein dampfendes Treibhaus verwandeln, um das UN-Menschenrecht auf 20 Liter Trinkwasser pro Tag zu gewährleisten. Womit allerdings der Trinkwassersozialismus noch lange nicht am Ziel ist, der lautet, dass der Regen dort niedergeht, wo die Trinkwasser-Planwirtschaft es vorschreibt. Falls nicht: Schuld sind die Industrieländer, wenn irgendwer auf der Welt nur 19,8 Liter statt dem Menschenrechts-Minimum von 20 Litern zur Verfügung hat.

Wir sehen an diesem Beispiel von UNO und Tagesschau, wie willkürlich aufgestellte, noch so absurde moralische Parameter angewandt werden, um massenmanipulativ Stimmungen zu erzeugen. Wie uns Schuldkomplexe eingeredet werden, aufgrund angeblich ungerechter Bevorzugung und willkürlich festgelegten Scheinbedürfnissen, obwohl wir rational gesehen nicht dafür verantwortlich sind. Darum verlagern bestimmte Interessensgruppen ihre Argumentation auf die rein emotionale Ebene, um Handlungsdruck in ihrem Sinne zu erzeugen. Nach der Devise: wer die Emotionen der Massen lenkt, bestimmt auch deren Handlungen.

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15 KOMMENTARE

  1. „Strategie: Verantwortung und Schuld konstruieren, um nachfolgend Forderungen zu legitimieren. “

    So sehe ich das auch. Denn die Länder mit hohen Bevölkerungswachstumsraten dürften bereits den Punkt erreicht haben, an dem sie sich wirtschaftlich nicht mehr weiter entwickeln können – Industrie braucht nämlich Wasser, und mehr als 20 Liter pro Kopf.

  2. Die USA ist an den Wüsten und an dem Abbrennen der Regenwälder schuld. Weiss doch jeder. Kein Wald, kein Wasser. Trinkwassersozialismus find ich gut. Den Begriff. Haben wir konkret in Spanien. Dort sponsert das ganze Land den Treibhauswahnsinn.

  3. Wieder ein guter Beitrag, Turmfalke.

    >> Wir sehen an diesem Beispiel von UNO und Tagesschau, wie willkürlich aufgestellte, noch so absurde moralische Parameter angewandt werden, um massenmanipulativ Stimmungen zu erzeugen.

    Sehr gut formuliert. So ist es leider.

  4. ‚Jedem sechsten Menschen auf der Welt werde der Zugang zu sauberem Trinkwasser verweigert, sagte der Vizechef des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), Ad Melkert. Trotz eines beispiellosen Reichtums in den Industriestaaten habe diese „Rechtsverletzung“ den vermeidbaren Tod von allein 1,8 Millionen Kindern zur Folge, sagte Melkert‘.

    Die Mullahs haben es ja mit Kindern. Deshalb kam es nach der betreffenden Tagesschau zu massiven Ausschreitungen im iranischen Parlament.
    Die Reaktionen im Bild

  5. Sehr guter Kommentar, aber unsere Salonsozialisten insbesonder bei den Öffentlich rechtlichen- wollen nicht die Fakten hören sondern nur die Menschen kujonieren.

  6. „Was die Wasser- und Sanitärversorgung angeht, so leidet die Welt an einem Überschuss an Konferenz-Aktivitäten und einem Defizit an glaubwürdigem Handeln“, sagte der Hauptautor der Studie, Kevin Watkins, in Kapstadt.
    Gut gebrüllt, Löwe, ganz besonders angesichts der Tatsache, dass wieder einmal 6000 Politfunktionäre nach Nairobi in Sachen Klima unterwegs sind, wie vor kurzem in diesem Blog zu lesen war. Das Thema Wasser und sanitäre Versorgung ist allerdings in meinen Augen von wesentlich größerer Bedeutung als das Gerede über einen Klimawandel, an dem, da höchstwahrscheinlich nicht durch uns verursacht, ohnehin nichts zu ändern wäre.

  7. Spenden sollten besteuert werden. Inlandsspenden gering, Auslandsspenden zu 50 und mehr Prozenten. Die steuerliche Absetzbarkeit gehört abgeschafft. Im selben Zuge könnte man die gesamte Entwicklungshilfe abschaffen. Politiker die das Wort Schuldenerlaß auch nur in den Mund nehmen sofort wg. Unterschlagung von Volksvermögen in Höhe der ausstehenden Summe gepfändet. Jegliche spendensammelnde Organisation gehört lückenlos über den Verbleib der Spendenmittel überprüft. Und zwar nach geltemndem Steuerrecht 30 Jahre rückwirkend. Fehlt auch nur 1 Cent, ist auch nur ein € unklar verbucht, gehören die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft überantwortet. Wir brauchen nicht unbedingt mehr Gesetze. Wir brauchen eine Anwendung der vorhandenen Gesetze. Das Instrumentarium das uns hier zur Verfügung steht, istweltweit einzigartig ( wenn nicht sogar abartig) Gerade wenn es um Steuergelder geht, kann man ( bei geeigneten Steuerfahndern & tüchtigen Staatsanwälten) die deutsche Behaglichkeitswelt aus den Angeln hebeln. Weihnachtssammelterror steht wieder vor der Tür. Dieses Jahr mach ich´s war. Ich werde jedem Spendensammler vor meiner Tür in die Spendenbüchse spucken !

  8. Ich habe schon lange den Verdacht, dass sich die absteigenden Sozialisten neue Feindbilder suchen im Umweltschutz. Ich war selber lange Zeit Ökoaktivist (zwischen 1987 und 2002) und Greenpeace-Förderer. Dann wurde für mich (reichlich spät) immer deutlicher, dass Umweltschutz zur sozialistischen Panikmache wurde nach der Art Adolf Hitlers: wenn das deutsche Volk nicht auf uns hört, dann hat es nicht verdient, zu überleben. Die gegenwärtige Klimapanikmache versucht diese „Politik der verbrannten Erde“ fortzusetzen. Wie sich doch links und rechts gleichen!

  9. Der Ökologismus ist weniger eine Bewegung als eine Religion. Sie imitiert in frappierender Weise Elemente der christlichen Heilslehre in einem politisch korrekten, modernen Gewand.

    So gibt es statt der Erbsünde die Aussage, dass der Mensch, dadurch dass er lebt, isst, trinkt und wirtschaftet, einen Teil seiner Umwelt zerstört. Man kann es auch mit der hinduistischen Karma-Lehre vergleichen, nachdem alle Taten des Menschen sein böses Karma vermehren. Eine „ökologisch sünden- bzw. karmafreie“ Weste kann nur jemand haben, der keine Fabrik besitzt, nicht Auto fährt, keine Möbel aus Tropenholz sein Eigen nennt, kein Fleisch von gefährdeten Tieren isst, kein Wasser verbraucht, beim Gehen keinen Wurm zertritt, nicht mehr atmet – der also sein Leben maximal einschränkt. Da das unmöglich zu realisieren ist, wurde das ökologische Gewissen und die ökologische Buße erdacht: Weil jeder Mensch dadurch, dass er lebt, schuldig an der Umwelt wird, wurde das Energiesparen, das Wassersparen, die Mülltrennung und der Gelbe Sack entwickelt und noch allerhand mehr.

    Sogar einen quasikirchlichen Kultus gibt es: man zahlt kirchensteuergleiche Mitgliedsbeiträge bei Greenpeace, WWF oder Robin Wood, man nimmt an völlig vernunftwidrigen Anti-Castor-Happenings teil, die wie die Großprozessionen des Katholizismus anmuten, wenn nicht gar wie ein mittelalterlicher Kreuzzug für die heilige Sache der völligen Freiheit künstlicher radioaktiver Strahlung. Dass die natürliche Strahlung für viel höhere Äquivalentdosen sorgt als das Wohnen neben einem Kernkraftwerk, wird zwanghaft verschwiegen; im Gegenteil: Wer das ausspricht, dem haftet der Ruch des Ketzers an.

    Und zu schlechter Letzt hat diese Religion auch noch ihre Fundamentalisten, die die Seligwerdung der Menschheit per Politik durchsetzen wollen: Sie haben zwar keine Heilige Schrift mehr, an die man sich buchstabengetreu halten könnte oder müsste, aber sie haben ihren Vatikan in der UNO, ihre Oberpriester und Missionare sitzen inzwischen überall und fordern mit Vehemenz ihren Einfluss. Und am Ende sind die Organisatoren um ein hübsches Sümmchen öffentlichen wie privaten Geldes reicher geworden, ohne dass sich an der globalen Gesamtsituation irgendetwas Wesentliches geändert hätte.

    Dass der Ökologismus im Revier etablierter religiöser Organisationen wildert, kann man schon daran erkennen, dass deren Vertreter zum Schein auf den Zug aufspringen („Bewahrung der Schöpfung“ etc.), aber angesichts der Exzesse dann doch wieder daran erinnern, dass das wirkliche Heil ja nur nach ihrer Fasson gewonnen werden könne. Vor den psychischen Schäden dieser neuen Modereligion kann nur dringend gewarnt werden.

  10. Unsere Jugend wird auf übelste Weise indoktriniert.Müll-Co2-Vermeidung und andere Belanglosigkeiten werden mit Inbrunst und Hingabe den Heranwachsenden ins Hirn gehämmert. Wichtige Unterrichtsstunden fallen in NRW z.B. für die“Nachhaltige Mobilitätserziehung“ zum Opfer. Damit ist nicht die sinnvolle Verkehreserziehung gemeint, um Unfälle zu vermeiden, sondern allem voran der Umweltaspekt. Auf diesen Zug werfen sich dann Sozialpädagogen und Organsiationen, die uns täglich schwadronieren wollen. Es geschieht eine regelrechte Gehirnwäsche, angefangen bei Deutsch oder Religion, um seine Virulenz ganz deutlich in Fach Politik aus zu toben. Armin Mohler hat diese Tendenz schon sehr früh erkannt. Es ist alles eingetreten wie erwartet.
    Wir sind auf dem Weg in eine Öko-Dikatatur.

  11. Großartige Analyse Thatcher.

    Der Ökologismus hat tatsächlich alle Züge einer etablierten Religion.

    Möglicherweise ist es tatsächlich so, dass Menschen ein Bedürfnis nach Religion haben – und wo die etablierte Religion – wie bei uns – demontiert wird, entstehen neue.

    Andererseits kann man auch von Vorsatz ausgehen und die Demontage des Christentums nicht als Selbstzweck sehen sondern als die Entfernung eines Hindernisses für Religions-Ersatz-Ideologien. Gramsci sagte schon in den 20er Jahren, „dass so lange die Arbeiter eine christliche Seele haben, sie dem Ruf der Revolution nicht folgen werden.“

    Natürlich schwebte den urprünglichen Religionszerstörern etwas anderes vor als Ökologismus – der ist aber auch keineswegs die einzige Ersatzreligion.

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