Am 21. Juli 2005, zwei Wochen nach den verheerenden Terrorattentaten auf den Londoner Nahverkehr am 7. Juli, bei denen 52 Menschen starben, versuchten sechs weitere Islamisten (Foto), sich und möglichst viele andere Menschen in U-Bahnzügen in die Luft zu sprengen. Die Sprengsätze gingen nicht in die Luft, wohl weil die Zünder zu schwach waren. Nun behaupten die sechs, dass alles nur ein Spaß war. Lustig!

Die Beweislast scheint erdrückend. Von jedem der missglückten Anschläge gibt es Aufnahmen der Überwachungskameras in den U-Bahnen. Und auch die selbstgebastelten Sprengsätze, ein explosives Gemisch aus Hydrogenperoxid, Mehl, Aceton und Säure, gespickt mit Nägeln und Metallteilen, haben einige der mutmaßlichen Terroristen am Tatort zurückgelassen. Zudem gibt es Dutzende Zeugen, die die Panik an diesem 21. Juli 2005 am eigenen Leib erfahren mussten. (…) „Es war reines Glück, das die Passagiere an diesem Tag gerettet hat“, sagte Staatsanwalt Nigel Sweeney während des Prozesses. Der Einschätzung einer Sprengstoffexpertin nach seien die Bomben nur deshalb nicht hochgegangen, weil die Zündung nicht stark genug war. (…) Die missglückten Attentate hatten die größte Fahndungsaktion der britischen Hauptstadt ausgelöst, in deren Verlauf die Polizisten die Verdächtigen in ganz Europa jagten. Den Angeklagten Hussein Osman stellten die Beamten in Rom. Dieser gab sich vor Prozessbeginn jedoch zuversichtlich – schließlich seien die Attentate nicht mehr als ein „Scherz“ gewesen.

Dann dürfen wir wohl mit einem Freispruch und Haftentschädigung rechnen – die Briten haben ja bekanntlich eine Schwäche für Schwarzen Humor … und wenn’s dann sogar noch geklappt hätte! Das wäre erst ein Spaß gewesen!

(Spürnase: Peer)

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