Schweizer haben die „gleiche“ Sprache und ticken ähnlich wie die Deutschen. Das macht die Schweiz für arbeitende und pensionierte Zuwanderer attraktiv zum Missmut des deutschen Staates. Im Grunde ist Deutschlands Fiskalstaat ein Unrechtsstaat und deshalb die Kapitalflucht ein Akt der Notwehr, findet Konrad Hummler, Teilhaber der St. Galler Privatbank Wegelin, im Interview mit der Weltwoche. Hier ein Auszug:

Wie dramatisch sind die Fronten, die jetzt heraufziehen: deutsche Angriffe aufs Bankgeheimnis, Steuerstreit mit der EU?

Es geht ans Eingemachte. Oberflächlich haben wir keinen Handlungsbedarf aufgrund der rechtlichen Lage. Faktisch aber sieht es düster aus. Deutschland erlebt einen Linksruck. Der Angriff auf die Schweiz ist da hochwillkommen. Die scheinbürgerliche Regierung kann sich als Rächerin der Besitzlosen aufspielen.

Sie haben in einem Ihrer Anlagekommentare festgehalten, nicht hohe Steuersätze treiben Kapital in die Schweiz, sondern die Aussicht auf das kollabierende europäische Sozialmodell. Die Leute wollen ihren Sparbatzen in der Schweiz sicher vergraben.

Aufgrund der desolaten Situation des Sozialstaats wird sich der Druck verstärken. Es fehlt die Kraft, die Misere selber zu drehen. Mehr als 60 Prozent der deutschen Wähler leben vom Staat. Sie finden keine Mehrheiten für Staatsabbau mehr.

Was kommt auf uns zu?

Stellen Sie sich darauf ein, dass es sehr ungemütlich wird. Die Schweiz ist aufgrund der geografischen und handelspolitischen Situation angreifbar. Alle Symptome weisen darauf hin.

Woran denken Sie?

Man muss das große Bild sehen. Sie können ein Land auf drei Arten verlassen. Physisch, wenn Sie auswandern. Juristisch, wenn Sie Ihre Firma außer Landes bringen. Virtuell, wenn Sie Vermögensteile verschieben. Alle drei Bewegungen finden derzeit aus Deutschland Richtung Schweiz statt. Wir sind interessant. Wir haben die gleiche Sprache und ticken ähnlich. Vielleicht. Außerdem haben wir gute Steuersätze für arbeitende und pensionierte Zuwanderer. Als Firmenstandort sind wir sensationell attraktiv. Umgekehrt profitiert die Schweiz durch diesen Zustrom an Geld und qualifizierten Leuten.

Die DDR versuchte, solche Bewegungen durch eine Mauer zu beenden. Die Bundesrepublik versucht es mit juristischen Mitteln und politischem Druck. Subtiler Mauerbau.

So würde ich es sehen.

Wie muss man dem Problem begegnen?

Lassen Sie uns zuerst die virtuelle Wanderung genauer anschauen. Sie können Vermögen in liechtensteinische Stiftungen oder angelsächsische Trusts verschieben. Das ist die teure, aufwendige Variante mit Treuhändern und Anwälten. Daneben gibt es die sehr schlanke Schweizer Lösung. Wir haben eine andere Regelung des Steuerstrafrechts. Aufgrund der doppelten Strafbarkeit ist eine einfache Steuerhinterziehung kein Grund, Geld nicht anzunehmen. Gekoppelt mit dem Bankgeheimnis, ist das ein Schema, das selbst für kleine Vermögen eine Ersparnisbildung außerhalb der sich zuspitzenden Fiskalsysteme erlaubt. Das Schweizer Bankgeheimnis ist eine enorm soziale Institution.

Jetzt sagen Ihnen Deutsche, aber auch viele Schweizer: Das ist genau das Problem. Wir sind ein Fluchthafen für illegal am Fiskus vorbeigeschleuste Gelder aus dem Ausland.

Das ist der wesentliche Punkt. In dieser Diskussion hat man keine Chance, wenn man nur Legalität versus Legalität stellt. Rechtssysteme sind immer Ausdruck von Machtverhältnissen und Standpunkten.

Wie wäre zu argumentieren?

Man muss übergeordnet die Frage stellen: Ist es denn legitim, wenn ein System, das offensichtlich auf ein finanzpolitisches Desaster zusteuert, seine eigenen Bürger daran hindert, individuelle Vorsorge außerhalb dieses kollabierenden Systems zu treffen?

Überspitzt sagen Sie: Deutschlands Fiskalstaat ist ein Unrechtsstaat . . .

. . . genau, und deshalb ist die Kapitalflucht Notwehr.

Aber Sie können doch Deutschland nicht als Unrechtsstaat bezeichnen.

Bewegt sich denn ein Rechtsstaat noch auf der Grundlage der Legitimität, wenn er beispielsweise eine Staatsverschuldung produziert, die auf Generationen hinaus die Noch-nicht-Geborenen belastet? Für mich gibt es da keinen Zweifel.

Aber Steuerhinterziehung ist doch ein Problem.

Steuerhinterziehung wird zum Problem hochstilisiert. Wenn man den Vorsorgegedanken außerhalb des Systems zu Ende bringt, ist Steuerhinterziehung ja nicht das Ziel, sondern lediglich Mittel zum Zweck der Vorsorgebildung. Man muss sich vor einem Fiskalsystem in Sicherheit bringen dürfen, ohne physisch auszuwandern, weil Fiskalsysteme falsch gebaut sein können. Das erfordert einen Bruch mit der Legalität. Es ist Notwehr.

Mit diesem Argument werden Sie das schlechte Gewissen vieler Schweizer nicht beseitigen.

Ich frage Sie: Wäre es moralisch vorteilhafter, die Schweiz würde sich zum Helfer dieses europaweiten finanzpolitischen Desasters machen? Die Alternative ist Beihilfe, damit die europäischen Staaten ihre eigenen Bürger noch mehr auspressen im Namen maroder Finanzsysteme. Ich habe das weitaus weniger schlechte Gewissen, wenn wir etwas Geld des produktiven deutschen Mittelstands aufbewahren, als wenn wir den Berliner Politikern die Taschen füllen. Wir sind nicht verpflichtet, das Desaster mitzumachen.

Zusammengefasst: Der deutsche Staat verstößt gegen Treu und Glauben, indem er seinen Bürgern vorgaukelt, durch Abgaben ihre Altersvorsorge zu sichern. Tatsächlich aber ist er dazu gar nicht mehr in der Lage, ergo leisten die Bürger ihre private Vorsorge in Notwehr außerhalb des eigenen Systems.

Genau.

Das ist doch eine amoralische Position. Die deutschen Politiker sagen: Wenn einem unsere Fiskal- und Vorsorgesysteme nicht passen, kann er sich politisch dagegen engagieren, oder aber er soll auswandern.

Es gibt doch weltweit unterschiedliche Rechtsauffassungen. Wir würden auch keine Rechtshilfe leisten, wenn ein zur Steinigung wegen Ehebruchs verurteilter Saudi-Araber in die Schweiz flüchtet.

Was empfehlen Sie dem Bundesrat?

Man soll Frau Merkel im April mit dem nötigen Respekt empfangen, aber immer mit dem Wissen im Hinterkopf, dass es sich um eine machtorientierte Verwalterin eines sozialstaatlichen und finanzpolitischen Desasters handelt. Mit diesem Mindset wird man keinen Fehler begehen.

Sind wir strategisch stark genug? Haben Sie Vertrauen in die Landesregierung?

Wir haben die Frage zu lange tabuisiert. Man war sich der strategischen Bedeutung unseres Bankgeheimnisses für Steuerhinterziehung als eine Art Notwehr nicht bewusst.

Gerade die Großbanken haben lange behauptet, Steuerhinterziehung sei für uns kein wichtiges Geschäft mehr.

Das ist Lug und Trug.

Auch für Großbanken?

Aber sicher. Meinen Sie denn, die enorme Platzierungskraft unserer Großbanken komme aus anderen Geschäftsfeldern? Die Antwort ist klar: nein.

Warum behaupten sie das Gegenteil?

Weil es für international tätige Banken natürlich eine heikle Position ist, Praktiken zu verteidigen, die im einen Land als schwer illegal gelten, im anderen aber nicht. Es ist eine angenehme Lebenslüge.

Das Bankgeheimnis bleibt ein Lebensnerv unseres Finanzplatzes?

Absolut.

Weil es Steuerhinterziehung deckt?

Nicht nur, es gibt noch andere wichtige Felder, aber natürlich ist die Eigentumssicherung wichtig. Nicht nur der Staat greift nach Privatvermögen, es können auch Verwandte sein oder kriminelle Banden.

Gehen wir richtig in der Annahme, dass Sie den Staat nicht ausschließlich als segensreiche Einrichtung empfinden?

Das sehen Sie richtig. Politökonomisch betrachtet, gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen der Mafia in Palermo, die Schutzgelder einsammelt, und einem Staat, der unter Gewaltandrohung Steuern einzieht. Für das Individuum sind das geringfügige Unterschiede.

Der Staat leistet immerhin Schutz und Sicherheit.

Das macht die Mafia auch. Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie das zitieren. Es wird leicht falsch verstanden, vor allem wenn ich noch hinzufüge: Ich würde sogar meinen, dass die Hege und Pflege durch gewisse Mafiaorganisationen besser ist als durch den Staat. Der Fall Zumwinkel in Deutschland zeigt, wie das hirnrissige System die eigene Basis zerstört. Zumwinkel war ja ein guter Steuerzahler. Vielleicht ist das typisch deutsch. Die Deutschen haben Mühe mit dem Pragmatismus. Der Sozialstaat reagiert sehr unterschiedlich in Europa auf seinen drohenden Kollaps. Die Italiener flüchten sich ins Chaos, die Franzosen haben eine gewisse frivole Nonchalance. In Deutschland wird es sehr aggressiv. Im Fall Zumwinkel ging es um totale Zerstörung.

Die Zumwinkel-Verhaftung vor laufenden Kameras ohne Unschuldsvermutung hatte totalitäre Züge.

So empfand ich das.

(Spürnase: Herakleitos)

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59 KOMMENTARE

  1. Und doch sind viele Deutsche froh wenn sie in unserem Land Arbeit finden.

    Wieso machen es sich die Linken immer so einfach man muss dies oder jenes machen und dann ist alles gut und recht auf dieser Welt!

    Das mit der Steuerhinterziehung ist die eine Sache wenn wir das Ganze weiterspinnen würden dann müssten aus diesen und jenen erhabenen Gründen deutsche Firmen ihre Exporte an diesen und jenen Ländern einstellen was wiederum deutsche Arbeitsplätze kosten würde.

  2. Aber lest doch das Interview auf dem Link, er sagt ja dass Deutschland einen Linksruck erlebt!

    Das süsse Gift des Sozialismus!

  3. Eine Hoffnung bleibt, denn wie sagte schon Seneca: Iniqua numquam regna perpetuo manent – Ungerechte Reiche währen nie ewig.

    Der schweizer Bänker hat Recht. Die Kapitalflucht ins Ausland ist ein Zeichen, daß die entsprechenden Personen dem Staat generell nicht mehr trauen – weniger ist es die Aussicht auf eine Steuerersparnis von knapp 15%. Man bezahlt sie immerhin mit einem Risiko.

    Wenn man sich die Aussichten für die Renten und das Gesundheitssystem in 20 Jahren realistisch vor Augen führt, so kann man tatsächlich von Notwehr sprechen.

    Was ist denn schon zu erwarten:

    1) Demographische Änderungen -unproduktiver Moslemanteil, Überalterung- werden die Systeme (Krankenversicherung, Renten) weiter belasten.

    2) Die Systeme werden durch 1) teurer und verursachen weitere Steuern. Wenn die Steuern (Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, etc…)irgendwann nicht mehr reichen, wird es weitere Enteignungen geben.

    3) Wegen 2) werden sich die flexiblen Deutschen (flexibel = gut ausgebildet)auch weiterhin z.B. in die Schweiz flüchten. Dieser Trend wird meiner Meinung nach noch exponentiell steigen.

    4) Gehe weiter zu 1) bis zum Kollaps.

    Übrigens: Gold, das im Tresor liegt, kann der Staat (noch) nicht sehen.

  4. Das mit der gleichen Sprache ist ja nun etwas verschönt ausgedrückt. Nicht umsonst gibt es schon Untertitel, wenn Schweizer ihren Dialekt sprechen, statt sich auf richtiges Hochdeutsch einzulassen. Vielleicht die Baden-Württemberger, dass die sie verstehen. Aber die können ja alles, ausser hochdeutsch.

    Steuerhinterziehung als „Notwehr“ zu bezeichnen ist ja ein Ding und Deutschland als Unrechtsstaat ebenso. Der Mann sieht das Interview wohl eher als Reklame für seine Geschäfte.

    Wenn mir nicht passt, wieviel Steuern mein Staat erhebt und wofür er das Geld ausgibt, muss ich politisch dagegen wirken. Steuervermeider als romantische Robin-Hood-Helden zu verklären, kann es ja wohl nicht sein.

  5. #3 rete (21. Mrz 2008 13:32)

    Ein peinliches Interview.

    Nein, ein sehr ernstes Interview mit einem im wahrsten Sinne des Wortes toderenstem Hintergrund. Deutschland IST pleite und die Sozialsysteme kollabieren JETZT schon. Wer es nachprüfen will, braucht nur den Strassenbelag zu kontrollieren. 😉 Wahlweise kann er sich in den Innenstädten die Geschäfte und Schaufenster ansehen und sie mit denen anderswo auf der Welt, nun okay nicht gerade Bangladesh oder Zimbabwe, vergleichen.

    Aber es ist wie in einem grossen Unternehmen, bis zur absoluten zZahlungsunfähigkeit schleppt man sich noch häufig viele Jahre durch die Gegend.

  6. Wenn es Deutschland(den Westen) nicht gut genug geht, dann sucht man einen schuldigen.
    Früher waren es die Juden, nun die Moslems.
    Fakt ist Fakt.

  7. Oh, scheinbar hat man den Fehler nun eingesehen.
    PI, die menschenverachtenden Äußerungen, die unter 4 verlinkt sind, sollten auch hier gelöscht werden.

  8. #7

    In den Schulen wird hochdeutsch gelernt oder eben Schriftdeutsch wie wir es nennen…

    Ausserdem haben wir auch keine Minderwertigkeitskomplexe.

    Glauben denn unsere Nachbarn man fühlt dies dass wir von Ländern umgeben sind die 60 – 80 Millionen Einwohner haben?

    Und zumindest im Eishockey sind wir unseren Nachbarn überlegen… 😉

  9. Ach was, das deutsche Steuerrecht kennt so viele Ausnahme-Tatbestände, da kann man seine persönliche Steuerlast ganz schön herunterfahren. Auch im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei der Steuerbelastung eher im Mittelfeld. Tatsache ist aber auch, daß Arbeitnehmer gekniffen sind, da es für diese nicht viele Optimierungsmöglichkeiten gibt.

  10. Konrad Hummler ist dort wohl ein wenig über das Ziel hinaus geschossen, zumal es sich bei den Steuerhinterziehern die ihre Gelder in die Schweiz transferieren nicht um die netten Handwerkermeister von nebenan handelt, sondern größtenteils um zwielichtige Gestalten aus Politik und Großwirtschaft.

  11. Dieser Mann spricht Tacheless.
    Für viele sind das sehr unbequeme/schmerzhafte Wahrheiten.

    Deutschland lebt seit 30 Jahren von den Fleiß/Erfindergeist und Sparsamkeit seiner Vorfahren.
    Man muß sich das mal vorstellen, man
    jubelt wenn man nach 30 Jahren ein Jahr hat , wo man keine Schulden mehr macht.
    Die BRD ist ein Sanierungsfall.

    Seit den 70zigern verrottet die Infrastruktur. u.v.a.

    Zum Thema physisches Gold.

    Wenn man die Inflation miteinrechtet, müßte Gold heute deutlich mehr als 2000 Dollar pro Unze kosten.
    Ebenso
    Platin, Palladium, Tantal und Silber, geschweige denn Rhodium.

  12. Seien wir ehrlich. Länder wie Schweiz, Lichtenstein, Kaimaninseln … hätte man vor 200 Jahren als Häfen für Piraten hochgenommen und ausgeräuchert.
    Deutschland ist nur deshalb wirtschaftsstark weil es viele gut ausgebildete Leute hat. Diese Klugen hat es, weil es den Arbeiter und Bauernkindern ermöglicht wurde auf die Uni zu gehen und Karriere zu machen. Aber das kostet erstmal.
    Steuerhinterzieher die somit in Deutschland verdientes Geld als Schwarzgeld wegschaffen und um Steuern betrügen, sind Diebe am Allgemeingut … auch an den Vorteilen die ihnen dieses System gebracht hat.
    Über die Jahrzehnte fehlen uns somit 100te von Milliarden zum Erhalt des Wirtschaftsstandortes durch bessere Bildung … usw.

    Die 7000 Milliarden, welche aleine die Schweiz als Privatvermögen verwaltet, ist oft Geld welches von Banditen, wie 3te und 4te Weltstaatschefs den eigenen Völkern gestohlen haben (Oft sogar die Entwicklungshilfen). Das sind Unvorstellbare Summen die andernorts fehlen. Man darf sich sicher sein, ein Präsident Moi (Kenia) hat seine Milliarden zusammen gestohlen. Mir wäre neu das Präsidenten von 4Weltländern so hohe Gehälter beziehen um Milliarden zusammen zu bekommen, oder das sie soviel Zeit haben neben ihrem Job noch Privatwirtschaftlich hoch erfolgreich sein zu können.
    Die Probleme sehen wir. Eltern schicken ihre Kinder in Koranschulen, weil Diebe das Geld für normale Schulen gestohlen haben um es in solchen sicheren Häfen wie der Schweiz anzulegen. Länder wie Schweiz, Lichtenstein handeln zumeist natürlich politisch und juristisch Korrekt. Sie sind geschützt durch ihre Souveränität als Staaten.
    Was moralisch ist soll sich jeder mal selbst überlegen.
    Wenn ich mir ein Stück Land in Grösse einer Briefmarke zum eigenen Staat mache und Gesetze schaffe, welche es jedem Rücksichtslosen Geschäftemacher ermöglicht leicht und geschützt reich zu werden, fliesen mir die Millionen auch im Schlaf zu.
    Wehe wenn das jeder macht.
    Das es die Schweiz trotz allem geschafft hat 300 Milliarden Schulden aufzubauen spricht nicht für intelligentes Wirtschaften.
    Das Banken, wie die UBS (weltgrößter Privatvermögensverwalter) fast 40 Milliarden in der US ImoKrise verheizt haben spricht auch nur für bodenlose Dummheit, verursacht durch maßlose Gier. Auch die nächst größere Bank, Kredit-Swiss hat die Anleger soeben mit einer Gewinnwarnung geschockt.
    Das System Schweiz ist alles, nur kein Vorzeigesystem. Und schon gar nicht für die Welt

  13. Kann ich nur zustimmen!

    Nur er sagt eines nicht: Wofür der deutsche Staat sein Geld ausgibt.

    Nicht für die Bürger, sondern für die Asozialen, für Arbeitslose und natürlich für die zugewanderte, muslimische Unterschicht!!

  14. #11 Smakager (21. Mrz 2008 14:08)
    In den Schulen wird hochdeutsch gelernt oder eben Schriftdeutsch wie wir es nennen…
    Ausserdem haben wir auch keine Minderwertigkeitskomplexe.

    Warum auch Minderwertigkeitskomplexe. Es ist nur witzig für Deutsche nördlich des Nackar, wenn man Schweizer reden hört. Daher ist die Aussage von einer gemeinsamen Sprache im Artikel schon etwas bemüht.

  15. „Unrechtsstaat“ finde ich etwas gar zu pointiert.

    Der Schlüsselsatz im Interview lautet aber:
    Mehr als 60 Prozent der deutschen Wähler leben vom Staat. Sie finden keine Mehrheiten für Staatsabbau mehr.

    Die Gefahr ist sehr gross, dass deswegen in Deutschland die sozialistischen Rezepte in Zukunft auf immer mehr Wohlwollen stossen werden. Was natürlich dazu führt, dass die Karre immer tiefer in den Dreck gerät.

    Wäre Deutschland eine Firma, ich würde garantiert nicht investieren.
    Aber Steuern zahlen muss man natürlich trotzdem. Hierbei ist allerdings anzumerken, dass die demokratische Legitimität der Steuergesetzgebung ein bisschen fragwürdig ist, wenn z.B. die zwei grossen Parteien mit der Ankündigung in den Wahlkampf gehen, dass die Mehrwertsteuer um 0% bzw. 2% erhöht werden sollen, aber sich NACH den Wahlen auf den „Kompromiss“ von 3% einigen, nicht?

  16. @#2 Smakager
    Ein staat, der Muslimische Verbrecher ständig laufen lässt, während die eigenen Bürger wegen jeder Kleinigkeit verfolgt werden.
    Das ist doch kein Rechtsstaat.

  17. Dieser Staat ist ein Unrechtsstaat, definitiv!
    Fremde Eroberer werden eingeschleimt und auf die eigene Bevölkerung wird gespuckt. Das die Leute Ihr Hab und Gut zu retten versuchen ist, doch nur klar. Wenn meine Familie vermögend wäre, wollte ich auch nicht, daß mit dem Kapital aus Schweiß und Mühe meiner Eltern irgendwelche anatolischen Ziegenficker und Arschhochbeter durchgefüttert werden, die hier keiner braucht.
    Aber wenn Deutschland wirklich pleite wäre, warum reißt dann der Zustrom dieses gewalttätigen Prekariats nicht ab. Schließlich können Termiten auch keinen leeren Kühlschrank plündern. Wenn Deutschland wirklich einmal pleite ist, dann werden wir es merken, wenn die Ratten das sinkende Schiff verlassen.

  18. #4 streawrov:

    Man sollte Herrn Henkel, den ich seit den Cicero Artikeln sehr schätze, einmal darauf hinweisen, waß für gewisse (Salonbolschewisten) Kreise von ihm denken und auführende Kreise (Schwarzer Block) mit ihm machen würden.

  19. #4 streawrov. Da sist ja ein ungeheurliches Beispiel von Linksfaschismus. In diesem Geist sind die Bürger der ehemaligen DDR erzogen worden und es ist zu befürchten, dass ähnliches Gedankengut auch in westdeutschen Schulen vermittelt wird.

    Wieso geht man gegen den Autor nicht juristisch vor? Da müsste doch etwas zu machen sein!

    Wo hast du den Screenshot her?

  20. #19

    Das ist ja das Problem, weil die Deutschen Angst haben als Nazis dazustehen wegen der Vergangenheit betreiben sie eine laxe Rechtspolitik.

    Davon hatte ja auch die R.A.F profitiert die während 22 Jahren morden konnten würde mich echt nicht Wunder nehmen, dass mit FBI Methoden dieses Problem schon nach drei – vier Jahren erledigt gewesen wäre…

    #17

    Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz ohne Deutschland würde es uns auch nicht so gut gehen wirtschaftlich!

  21. In vielen Punkten hat Herr Hummler recht. Die deutschen Angestellten zahlen ihre Steuern aus Lohnsteuer, KFz etc, etc.. Trotzdem kommt der Staat damit nicht aus. Warum ? Weil es immer noch keine Amtshaftung für Steuerverschwendung gibt. Beispiele sind massenhaft im Bericht des Bundesrechnungshofes zu finden. Wenn man jetzt noch die überwiegend von Ausländern genutzten Hartz 4 Mittel dazunimmt, kollabiert das System. Solange es für einen deutschen/ausländischen Hartz4 Empfänger möglich ist Geld zu erhalten, selbst wenn man hier geboren ist und keine Ausbildung zu Ende bringen will, und solange es für eine 4 köpfige Familie ökonomisch sinnvoller ist sich über den Staat als durch Arbeit zu finanzieren kommt man aus der Falle nicht raus. Bitter ist es für die ehrlichen deutschen Steuerzahler und die ehrlichen und fleißigen Ausländer die sich gut integriert haben.
    Wenn dann noch auf das Geld was schon versteuert ist eine Steuer erhoben wird, ist da modernes Raubrittertum. Hier hat der gute Herr Hummler absolut recht. Diese Gelder sind versteuert und somit liegt durch die Flucht eine Art „Notwehr“ vor. Das er damit gutes Geld verdient ist ok, es muß ja jemanden geben der hilft ;;–))

  22. Ein schönes Rechtsverständnis zeigt der Herr Privatbankier: Gesetze sind Ansichtssache. Wenn einem ein Gesetz nicht passt, dann braucht man sich auch nicht dran zu halten. So einfach ist das…

  23. Wenn man den Vorsorgegedanken außerhalb des Systems zu Ende bringt, ist Steuerhinterziehung ja nicht das Ziel, sondern lediglich Mittel zum Zweck der Vorsorgebildung. […] Das erfordert einen Bruch mit der Legalität. Es ist Notwehr.

    Herr Richter, Herr Richter, es stimmt, dass ich der alten Oma die Handtasche weggerissen habe. Aber das war nicht böse gemeint: Das gilt dient meiner Altersvorsorge! Auf den Sozialstaat wird man sich nicht mehr lange verlassen können, und was wir brauchen, ist mehr Eigeninitiative. Das habe ich mir zu Herzen genommen.
    Unbezahlber, der Herr Hummler. Haben die Leute denn gar kein Schamgefühl mehr?

  24. #8 Prosemit (21. Mrz 2008 13:53)

    Sie haben Recht. Egal, wo man sich in Deutschland bewegt, die Großstädte sind verdreckt, die Strassen sind schlecht, alles ist ungepflegt, die Verkehrsschilder sind unlesbar. Deutschland ist verkommen, in vielfacher Hinsicht.

  25. Sogar das Existenzminimum für Familien wird besteuert.

    Leasingraten (also Kosten) werden positiv gewerbesteuerlich herangezogen.

    Mehrwertsteuersatz von 19% auf Mineralwässer, Säfte und Babywindeln, aber 7% auf pornographische Drucksachen.

    Grundsteuer besteuert die Substanz.

    Zwangsmitgliedschaften in staatlichen Körperschaften wie, HWK, IHK und BGs.

  26. @ #16 erwin r analyst, der sich empört:

    Nur er sagt eines nicht: Wofür der deutsche Staat sein Geld ausgibt. Nicht für die Bürger, sondern für die Asozialen, für Arbeitslose […].

    So so: Arbeitslose sind also keine Bürger mehr? Auch interessant. Wie wäre es, wenn man ihnen gleich die Bürgerrechte entzöge? Wer nicht arbeitet, der hat halt keine Rechte mehr, das ist doch ganz logisch. Oder?

  27. #9 PeterPain (21. Mrz 2008 13:57)

    Wenn es Deutschland(den Westen) nicht gut genug geht, dann sucht man einen schuldigen.
    Früher waren es die Juden, nun die Moslems.
    Fakt ist Fakt.

    Reden Sie keinen Unsin. Die deutsche Juden waren eine wirkliche Bereicherung der deutschen Gesellschaft und haben eine große Lücke hinterlassen.

    Die Moslems kosten Geld, viel Geld. In ganz Europa.

    2005 folgerte eine regierungsernannte Wohlfahrts-Kommission, dass ein Einwanderungsstopp aus den „schwersten“ Ländern Dänemark mindestens 50 Milliarden Kronen im Jahr vor 2040 ersparen würde. Einige Experten meinen, die Zahl liegt eher bei 100 Milliarden. Die Einwanderung kostet Schweden 30% seines öffentlichen Budgets.
    In Dänemark gibt es heute etwa 620.000 Muslims, d.h. 11% der Bevölkerung, und das für sie gespendete Geld fehlt katastrophal für Kinder, Alte, Schulen, Krankenhäuser, Strassen, Eisenbahnen, anständige Löhne für Krankenschwestern, Polizisten, Lehrer usw. Die Kommission berechnete, dass ein ethnischer Däne die Gesellschaft von der Wiege bis zum Grab 0.75 Millionen Kronen kostet – während ein Einwanderernachkomme 2.5 Millionen kostet!! Während von den Dänen 77% beschäftigt waren, waren nur 46% der Einwanderer beschäftigt – die Zahl sogar durch osteuropäische Gastarbeiter  angehoben!!

    http://euro-med.dk/?cat=4

    Die kosten den deutschen Steuerzahler Milliarden und das Geld fehlt woanders.
    Das ist in Deutschland nicht anders als in Dänemark oder Schweden.

  28. #20 Furor Teutonicus

    „Wenn Deutschland wirklich einmal pleite ist, dann werden wir es merken, wenn die Ratten das sinkende Schiff verlassen.“

    Schön wärs, aber das glaube ich nicht. Sie werden sich die Dinge einfach mit Gewalt nehmen. Ich sehe deshalb keine Abwanderungs-, sondern eher eine Unruhewelle nach dem Staatsbankrott. Abwandern werden nur die Guten, allerdings vorher.

    Der Staat wird daraufhin sehr wahrscheinlich mit weiteren Enteignungen reagieren, um die Ruhe wieder herzustellen.

  29. #26 karlmartell (21. Mrz 2008 15:10)

    Sie haben Recht. Egal, wo man sich in Deutschland bewegt, die Großstädte sind verdreckt, die Strassen sind schlecht, alles ist ungepflegt, die Verkehrsschilder sind unlesbar. Deutschland ist verkommen, in vielfacher Hinsicht.

    Es ist ja nur ein äusseres Zeichen. Die DDR lebte noch viele Jahre von der Substanz bis sie restlos bankrott war.

    ABER!!!

    Die wenigsten stellen die wirklich wichtigen Fragen.

    Wenn ab 2040/50 Deutschland ein mehrheitlich muslimisches Land wird. Wer glaubt im Ernst, dass dann junge Moslems(*) alte und kranke Christen und Juden finanzieren und versorgen??????“

    (*) so überhaupt noch Geld zum Verteilen da ist. Der Islam gebietet es, dass man seine Glaubensbrüder zuerst versorgt…

  30. #31 Prosemit (21. Mrz 2008 15:32)

    Deutschland ist bereits verslumt.

    Und mit Sicherheit wird kein Mohammedaner einem Ungläubigen im Altersheim oder sonst so, den Hintern abwischen.

    Genauso wenig wird ein Mohammedaner dafür arbeiten, dass Ungläubige Pensionen oder Rente bekommen.

    Mit Sicherheit wissen das unsere schäbigen „“ Eliten““ und bringen ihr Geld in Ausland, um weiterhin fett zu leben.

    Schauen Sie sich an, wie Christen in der Minderheit in Ägypten leben.

    http://www.youtube.com/watch?v=36TNd3c0K8Q&eurl=http://europenews.dk/en/node/6948

    http://www.youtube.com/watch?v=_D1WhNwN5qk&eurl=http://europenews.dk/en/node/6948

    http://www.youtube.com/watch?v=SpOKKjaTAKQ&eurl=http://europenews.dk/en/node/6948

    Das gibt einen guten Vorgeschmack auf Deutschland in 30, 40, 50 Jahren. Oder früher.

  31. #25 Fuchur (21. Mrz 2008 15:09)

    Ein schönes Rechtsverständnis zeigt der Herr Privatbankier: Gesetze sind Ansichtssache. Wenn einem ein Gesetz nicht passt, dann braucht man sich auch nicht dran zu halten. So einfach ist das…

    Sicher, ein schönes Beispiel, dass die Deutschen noch lernfähig sind. Sie lernen von den in Deutschland lebenden Mohammedanern, dass man sich an bestehende Gesetze nicht halten muss. 😉

  32. Um mal kurz an Friedrich II zu erinnern:

    „Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen – aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss“

    Den Teil bezüglich Sparsamkeit des Beamten lasse ich mal lieber weg…

  33. 1. Hätte ich Geld ab einer bestimmten Summe, würde ich es auch ausser Landes schaffen.

    2. Hat der Banker insofern recht, dass die Sozialsysteme bald kollabieren werden- oder aber, man enteignet die arbeitende und Steuern zahlende Bevölkerung weiter. Letzteres wird wohl kommen, das ist so sicher wie der Linksruck und das Amen in der Kirche.

  34. Und übrigens sollten die zum Devotismus verpflchteten Bürger dieses Landes niemals vergessen:

    „Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.“

    😀

  35. Das Grundprinzip, dass der Steuerzahler dem Staat einen gerechten Anteil abgibt und dieser diesen Beitrag zur Förderung des Gemeinwohls, inneren und äußeren Sicherheit und Förderung des Wohlstands verwendet, scheint durch die Verschwendungssucht, Bürokratisierung und Islamisierung von staatlicher Seite verraten worden zu sein….

    Nichtsdestotrotz liegt es jetzt ja an den Schweizern, was sie wirklich wollen. Wenn deren Regierung unter dem Druck deutscher oder anderer europäischer Regierungen nachgibt, sind sie zu allererst selbst schuld daran! Angesichts der EU-freundlichen Entwicklung der Schweizer Politik und z.B. der Eskapaden von Frau Calmy-Rey u.ä. habe ich da z.Zt. meine Zweifel, dass die Schweiz da ihre Interessen wahren kann bzw. will…. 70% der Bevölkerung sind anscheinend mit dieser Entwicklung einverstanden, der Rest wählt SVP….
    Im Vergleich zu Deutschland allerdings auch da wesentlich bessere Zustände…

  36. Konrad Hummler, Teilhaber der St. Galler Privatbank Wegelin, im Interview mit der Weltwoche.

    Politökonomisch betrachtet, gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen der Mafia in Palermo, die Schutzgelder einsammelt, und einem Staat, der unter Gewaltandrohung Steuern einzieht. Für das Individuum sind das geringfügige Unterschiede.

    Ich würde sogar meinen, dass die Hege und Pflege durch gewisse Mafiaorganisationen besser ist als durch den Staat.

    Klare Worte.

    Was ich bei der Mafia vermisse sind klare Gesetze und justizförmige Verfahren, also Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit. Im übrigen läuft sie wohl auf so eine Art Minimalstaat liberaler Prägung hinaus.

    Besser als unsere sozialistisch-totalitäre Demokratie.

    Voltaire:

    Lieber unter der Pranke eines Löwen leben als unter den Zähnen von tausend Ratten, meinen Mitbürgern.

  37. #9 PeterPain

    Früher waren es die Juden, nun die Moslems. Fakt ist Fakt.

    Solch ein demagogisches Geschmiere ist ja einfach nur ekelhaft! Ich wüßte nicht, dass die Juden einst die Sozialsysteme überansprucht hätten und auch sonst ist dieser Vergleich völlig untauglich und von seltener Geschmacklosigkeit.

    Die Ursachen für den Zerfall dieser Republik sind u. a. im wahnhaften Verteilungs- und Egalisierungszwang linker Phantasten zu finden. Wer auf seine Visitenkarte „Kommt alle, wir zahlen“ schreibt, muss sich nicht wundern, wenn die Kasssen irgendwann leer sind.

  38. Politökonomisch betrachtet, gibt es viele Ähnlichkeiten zwischen der Mafia in Palermo, die Schutzgelder einsammelt, und einem Staat, der unter Gewaltandrohung Steuern einzieht. Für das Individuum sind das geringfügige Unterschiede.

    Ich würde sogar meinen, dass die Hege und Pflege durch gewisse Mafiaorganisationen besser ist als durch den Staat.

    Kann man diesen Schwachsinn Ernst nehmen? „Politökonomisch“ Hege und Pflege durch eine Mafia-Organisation gibt es nur für die Mitglieder. Bei den anderen wird abkassiert. Paradebeispiel für eine derartige Mafia-Organisation ist die Räuberbande, die Mohammed aufgebaut hat.

    Da es immer Typen gibt, die eine Steuerzahlung nicht einsehen (sonst ginge es manchen Banken in der Schweiz nicht so gut) muss ein Staat wohl irgendwelche Mittel haben, um die Zahlung durchzusetzen.

    Alles in allem ist der Artikel Geschwätz für das Geschäft in eigener Sache. Was hat dieser Schrott bei PI für einen Zweck außer dem, Vorurteile zu schüren.

  39. Die guten Steuerzahler können auch auswandern.

    Da kann der deutsche Fiskus rein gar nichts mehr machen!

    Allerdings wäre mit der Zeit die „Fluchtinsel Schweiz“ ein ökoligisches Desaster.

  40. #44 ilex (21. Mrz 2008 17:18)

    Wenn ich mich recht erinnere betrachtete schon der hl. Augustinus den Staat als Räuberbande.

    Er wird es jedenfalls nach einhelliger Ansicht aller Nicht-Sozis (=Liberalen), wenn er sich in sozialistisches Fahrwasser begibt und mit so schönen Dingen wie „Umverteilung“ beginnt.

    Mehr als 60 Prozent der deutschen Wähler leben vom Staat. Sie finden keine Mehrheiten für Staatsabbau mehr. – Konrad Hummler

    Rechnet man die Kinder der „deutschen Wähler“ hinzu, sind es heute wohl an die 75% des Volks das sich durch Beraubung der restlichen 25% durchfüttern läßt.

    Allein die sozialistische Helferindustrie absorbiert davon Milliarden, so daß nur etwa ein Drittel bei den wirklich Bedürftigen ankommt.

    Unter Erhard gab es maximal 90.000 „Arbeitslose“. Heute sind allein 90.000 Bürokraten mit der Verwaltung von zig Millionen „Arbeitslosen“ beschäftigt.

    Alles Folge der seit den 68ern schleichend eingeführten sozialistischen Wahnideen, der Umwandlung eines liberalen Staats zum sozialistischen Räuber.

  41. Dieser ganze Zirkus mit der „Liechtenstein-Affäre“ etc. kam der Regierung gerade recht und ist von ihr (und der linken Presse) auch noch extrem hochgezogen worden, um von dem xxx-Milliardenloch bei der KfW und anderen Banken abzulenken, das aus dem Steuertopf – also von Ihnen und mir bezahlt – „geflickt“ wird.

    Nicht gemerkt, daß dieser Skandal kaum in der Öffentlichkeit behandelt wurde und ganz schnell wieder in der Versenkung verschwunden ist?

  42. Hallihallo! 🙂

    Nun, der herr Privatbankier ist nicht Mutter Teresa. Würde er nicht auch an seinen Vorteil denken, wäre er kein Privatbankier.

    Allerdings sollte man sich seine Worte auch gerne dreimal durchlesen. Die Reklame, die er hier für sich macht, hat Substanz.
    Ja, was passiert den nun mit den vielen Steuern, die hierzulande größtenteils der Mittelschicht abgezwackt werden?
    Die Steuerzahler erleben, wie trotz steigender Abgabenlast die Gelder sehr oft unsinnig eingesetzt werden. Statt zu sparen, wird immer mehr Geld eingezogen. Haushaltssperren werden meist dort verhängt, wo wirklich sinnvolles getan werden könnte. Stattdessen fordern öffentlich Bedienstete trotz recht sicherer Arbeitsstelle noch mehr Gehalt.
    Staatsbauvorhaben kosten im Schnitt das Doppelte, was ein Privatinvestor ausgeben würde. Wenn Deutschland eine Firma wäre? Ha, da liefen hier mehr Konkursverwalter herum als Investoren!
    Wenn man Steuern als Investitionen betrachten würde, sähe es für die Firma Deutschland recht übel aus.
    Da gäbe es sinnvollere Alternativen zum Investieren.

  43. #48
    halali

    Da wurde mal kurz zur Jagd geblasen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
    Aus dem Ballon ist wahrscheinlich die Luft raus.

    😀

    Frohe Ostern noch!

  44. Ich werde dafür eintreten, evtl. ne Partei gründen, dass Baden-Württemberg der Schweiz beitritt, als Kanton Schwaben und Baden.
    Dann haben wir endlich Demokratie, keinen
    eurokratischen Zentralismus, keinen Teuro und niedrigere Steuern.
    Gut, die Gefahr ist gross dass dann bundesdeutsche Panzer einmarschieren, wahrscheinlich mit Hilfe der türkischen Armee.
    Aber ein gewisses Risiko muss man halt in Kauf nehmen, wenn man die Freiheit will.

  45. mit der asozialen Abgeltungssteuer ist ein Meisterstück gelungen:
    nehmen wir Kursgewinn 100€
    nichtabsetzbare Kosten 20
    Abgeltungssteuer 28% 28
    bleiben 52€

    dafür getankt bei 61% Spritsteuer bleiben effektiv 20,28 € Ertrag.
    Die Ausplünderung durch die Systemstrizzis ist in der Geschichte einmalig.
    (die Kosten der Beschaffung sind nicht absetzbar)

  46. Mir völlig unverständlich, wie jemand, der die Islamisierung als Problem erkannt hat, dem sozialistischen Staat in D noch trauen kann. Denn der Sozialismus ist der die Ursache, die für das Symptom Islamisierung verantwortlich ist. Wenn auch nicht einziges Symptom. In sofern wundern mich einige Comments hier doch sehr.

    Deutschland scheint mir in erster Linie ein Land zu sein, dessen Untertanen selbst dann noch freudigst ihre Steuern zahlen, wenn diese auf 100% erhöht wurden. Freilich, nicht ohne dabei sich über die Leute zu beklagen, die ihnen das Leben überhaupt noch ermöglichen. Irre! Oder? 😀

  47. vs. smakager
    Einem Schweizer beschneide ich das Recht, den Begriff Unrechtsstaat für D in Frage zu stellen, bei aller Liebe. Wer hier schon einmal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist(ich meine nur „strafrelevante“ Angelegenheiten politischer und wirtschaftlicher Art), redet eine ganz andere Sprache. In Deutschland faselt man 18 Jahre nach dem Mauerfall immer noch vom „freiheitlichen Rechtsstaat“, der mit der Assimilation der Linken schon damals zugrunde gegangen ist.Man hat es nur nicht so schnell gemerkt, weil die Geschäfte gebrummt haben.
    Hier gibt es derzeit einen markanten Linksruck, der nur aufgefangen werden kann, wenn sich endlich
    die Rechte- in Verbindung mit immer besorgteren Wirtschaftskreisen- Ihrer Mission besinnt Ich frage jetzt den Schweizer: Hast Du schon mal was von der Harzburger Front gehört? Nein? 1931 haben sich Deutschlands Grossindustrielle mit (leider) Hitler gegen das abgewirtschaftete SPD-Kabinett Brüning verbündet, um die katastrophale und zerrüttete Wirtschafts-und Sozialpolitik wieder ins Lot zu bringen. In erster Linie gings um Geld, damit Hitler seine Wahlkämpfe finanzieren konnte. Man wusste damals nicht, auf welches Pferd man gesetzt hat. Das Ergebnis kennen wir.Da sich Geschichte auf einem höheren Niveau immer wiederholt, wird unweigerlich irgendwann etwas Ähnliches eintreten. Ohne Nazionalsozialismus, versteht sich, da steht Deutschlands Einbindung in Europa davor, aber irgend etwas muss und wird kommen. Oder ist es Marx mit seiner Ankündigung der (späten) Weltrevolution? Was, wenn jeder chinesische und indische Industriearbeiter sich endlich ein Auto kaufen will, auch mit Gewalt? Wenn er merkt, dass wir seine Arbeitskraft auffressen, er aber gerade 5 Dollar am Tag bekommt?Dort gehts um Milliarden Menschen, nicht paar linke Spinner im Selbstgestrickten. Was, wenn die (noch)geduldigen Europäer und Amerikaner immer schneller ins Elend rutschen?
    Wer ist denn hier noch sicher? Der Mittelstand kippt. Ich zähle mich noch dazu, und komme mir bei steigendem Leistungsdruck immer mehr wie der Hamster im Laufrad vor, wenn ich auf den 1. des Monats blicke….
    Ich gehe mit Sicherheit nicht mit der Flinte auf die Barrikade, aber ich gebe keine Garantie mehr für die, welche mit 450 Euro + warmer Wohnung pro Monat auskommen müssen. Zeitarbeit für 4,50 Euro die Stunde. Meistens nur paar Stunden. Wo weniger rauskommt dabei, als liegen zu bleiben in der Frühe!?!?Neidkultur in Deutschland? Mag sein. Aber kann man es den Menschen verdenken,das eitel Freude aufkommt, wenn (oftmals unfähige) Managern, die siebenstellig pro Monat verdienen, unsanft an die Eier gefasst wird, weil sie bei Euch illegal abgebunket haben. Das Problem ist quantitativ, weil man nicht mal mir vermitteln kann, wieso einer 2 Mio an der Steuer vorbeilotst, wenn er schon soviel hat, dass er auch im 2. und 3. Leben nicht mehr arbeiten müsste. Hier liegt doch der Hund begraben. Mir gefällt, dass Euer Schweizer Banker das Problem erst so benennt, wies wirklich ist. Das dabei auch das Alibi für kriminelle Kapitalflucht gutgeheissen wir, ist sicher zweischneidig. Vor allem für Euch:
    Ihr Schweizer wollt wie immer lieber, dass nie jemand davon erfahren hätte, oder? Wie damals mit dem Judenvermögen. Tja, aber so ist eben das wahre Leben. Der eine hats, der andere nicht. Der Dritte weder noch, hahaha!
    Und irgendwie kommt alles raus. Es ist wie bei einer Haussuchung durch die Polizei.Irgendwas wird immer gefunden.
    Übrigens denke ich gerade auch an meinen Freund in Carona/Tessin, der 2700 Franken Leibrente hat mit 47, und morgen früh wieder um 10 seinen Espresso schlürft, die Camel duftet dabei, der Monte Generoso ist schneefrei(?)…
    Hübsches Bild, nicht?

  48. Fakt ist doch das wir hier in D in ein Chaos zusteuern. Und ich rede jetzt nicht nur von der Überfremdung. Wenn jetzt schon die Schröder Reformen in Frage gestellt werden, wie oder vor allem WER soll denn da die Weichen stellen? Was Merkel macht ist nur Verwalten, sie regiert nicht sie verwaltet. Jedermansliebling ist ihr lieber als notwendige Reformen anzupacken. Aber ich sage immer abwarten und Tee trinken: Den Aufschwung den wir z.Z. erleben wird irgendwann abflachen, die Arbeitslosigkeit wieder steigen, die Linkspartei mit ihren linksfaschistischen Vorschlägen immer stärker und die SPD wird vermutlich aufgefressen, das wird ein interessantes Jahrzehnt das da auf uns zukommt….

  49. Ein herrlicher Dummschwätzer. Sollte sich schnellstens bei Herrn Ackermann als Assistent bewerben.

  50. @Bodo:

    „Eltern schicken ihre Kinder in Koranschulen, weil Diebe das Geld für normale Schulen gestohlen haben um es in solchen sicheren Häfen wie der Schweiz anzulegen.“
    So einen Schwachsinn. In D wird einfach falsch investiert und zwar in den Staatsbetrieb an sich als dass man das Geld in die Schulen investieren würde. Sich als Politiker im Ausbildungssektor zu bereichern ist halt auch schwierig…

    wenn in D das Ruder nicht rumgerissen wird, gibt es in den nächsten 20 Jahren eine neue Revolution…
    War schon immer so, dass der Bürger sich vom Staat nur bis zu einem gewissen Grade drangsalieren lässt.
    Und wenn gewisse Deutsche finden, es sei normal, soviele Steuern zu zahlen, ist das ihr Problem. Nur weil der Moloch EU viel Geld verschlingt und die Steuern weiter hochtreibt, müssen die Länder rund um die Schweiz nicht das Gefühl haben, die CH müsse ihre Steuern auch rauftreiben… Hohe Steuern sind schliesslich ein internes Problem eines Landes.
    Würde ich in D leben, wäre ich wohl schon lange ausgewandert.

  51. Problematisch, einen Mann – Zumwinkel- zu verhaften, dazu vorab die Presse zu informieren, damit die Verhaftung auch die öffentliche Wirkung der Einschrüchterung entfaltet.

    Das Verhalten so vorgehender Staaten nennt man totalitär, weil sich dahinter eine vermeintlich soziale Attitüde verbirgt. Es sind jedoch bereits Merkmale eines Unrechtsstaates: Du bist nichts, Dein Staat ist alles.

    Nicht nur gilt auch für einen Zumwinkel die Unrechtsvermutung, die noch nicht verletzt wäre, wenn Presse dort lediglich zufällig anwesend gewesen wäre.

    Daß das ZDF aber bereits 2 Stunden vor Eintreffen der Polizei dort ihre Kameras aufbaute, dies läßt auf eine staatliche Inszinierung schließen.

    Eine Inszinierung, die anschließend auch nicht annähernd halten konnte, was angekündigt wurde: Massenverhaftungen unter den Reichen.

    Komisch, daß dies niemand in dieser Republik gemerkt hat: der Unterschied zwischen zweckvoller Vorankündigung, und dann die Tatsachen.

    Es hat, durch den erzeugten Lärm, Selbstanzeigen gegeben. Dafür hatte unser Staat vorab seinen Geheimdienst instrumentalisiert.

    Um Steuersünden seiner Bürger aufdecken zu können.

    Einsatz des Geheimdienstes gegen eigene Bürger zu diesem Zweck: Merkmale eines Unrechtsstaates. Hat auch kaum jemand bemerkt.

    Dem Staat stehen Steuern zu, um seinen Aufgaben nachkommen zu können.

    Dem Staat stehen jedoch nicht Steuern in jeder beliebigen Höhe zu. Beispielsweise um Aufgaben zu finanzieren, die der Entfaltung eines Staatswesens entgegenstehen.

    Beispielsweise durch die kalte Einführung des Sozialismus.

    Es wird bei uns alles geregelt, alles überacht, die Initiative, die Kreativität des Menschen damit behindert, seine Selbstverwirklichung durch staatliche, das heißt bürokratische Auflagen an allen Stellen behindert und eingeschränkt. Eben Sozialismus.

    Solch ein Ansatz kostet Unsummen von Geld, und es verhindert auf der anderen Seite die produktive Entfaltung. Nicht umsonst sind wir Exportweltmeister, also erfolgreich dort, wo wir den staatlichen Auflagen entgehen können. Und im Binnenland dümoeln wir dahin.

    Jeder könnte die Weiterungen am Beispiel und Schicksal der DDR nachvollziehen.

    Solch einem Staat die Mittel zu verweigern halte ich im Interesse unseres Gemeinwesens für zulässig.

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