Israel ist nicht gewillt, dem Druck der neuen US-Regierung und den einseitigen Forderungen bezüglich Siedlungsstopps und Aufgabe bestehender jüdischer Siedlungen nachzugeben. Dies stellte Verkehrsminister Israel Katz im Namen seiner Regierung heute klar. Er sagte gegenüber dem israelischen Armeeradio: „Ich will es sehr deutlich sagen, dass es die israelische Regierung gegenwärtig niemals akzeptieren wird, dass die legale Besiedlung in Judäa-Samaria (Westjordanland) eingestellt wird“.

Nur illegale Siedlungen sollen geräumt werden. Was rechtmäßig ist und was nicht, will man sie jedoch von keinem „Nahostexperten“ und Palästinenserversteher Obama vorschreiben lassen.

(Spürnase: Christian G.)

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66 KOMMENTARE

  1. Eine ketzerische Frage: Wo wird denn die Legitimität der Siedlungen festgelegt? Darüber schweigt sich nämlich der Bericht aus.

  2. Obama der liebling aller Linken und

    Neoliberalen !

    Aber auch der Obambi muss irgendwann

    realpolitik machen und die kann in Zukunft

    nur hässlich sein.

    Aber wir wissen ja jetzt schon wer Schuld ist,

    die bösen rechten reps !

  3. Warum verlangt NObama nicht erst von Palästinensern, den Beschuß von Israel mit Raketen und Granaten einzustellen?

  4. Warum sollten sie auch, ohne Gegenleistung? Staaten die Krieg führen und dabei unterliegen verlieren nunmal oft Territorium, warum soll es den Arabern anders ergehen? Wenn sie weiter Krieg führen wollen, werden sie auch weiter Land verlieren.

  5. Ach Israel soll die Füsse still halten. Keiner hat vor Israel abzuschaffen. Aber einschränken muss es sich auf jeden Fall wenn sie sich nicht vorwerfen lassen wollen sich wie die Nazis mit Blut und Boden Propaganda zu schmücken.

  6. @ Rechter Europäer

    Immerhin gibt es die Aussage Golda Meirs zu Ost-Jerusalem, daß 1967 die Palästinenser dort massenhaft jüdische Gräber geschändet haben und sie daher nichts mehr von einer Rückgabe der Teilstadt an die Palästinenser hören will. Daß die Palästinenser (weder Hamas noch Fatah) bis heute nicht „moderat“ geworden sind, zeigt deren ekelhafter Märtyrerkult für Selbstmordattentäter.

  7. Ach Israel soll die Füsse still halten. Keiner hat vor Israel abzuschaffen. Aber einschränken muss es sich auf jeden Fall wenn sie sich nicht vorwerfen lassen wollen sich wie die Nazis mit Blut und Boden Propaganda zu schmücken.

    Das ist so nicht ganz richtig, da fast die ganze arabische Welt Israel gerne von der Landkarte pusten würde. Wie groß war denn der Aufschrei der arabischen Staaten, als Achmachichdjihad die Vernichtung Israels innerhalb von 11 Tagen vor der Uno „Menschrechtskommission“ herausposaunte?

  8. @2 Pro Patria (31. Mai 2009 19:52)
    #Eine ketzerische Frage: Wo wird denn die Legitimität der Siedlungen festgelegt? Darüber schweigt sich nämlich der Bericht aus.#

    Beifall! Entspricht auch meinem Rechtsempfinden. Es kann nicht funktionieren, wenn man fragt WER was tut, sondern wer WAS tut. Ein entscheidender Unterschied.

  9. Rhetorischer Komödienstadl vor Obamas nächster Entschuldigungsarie in Kairo.

  10. EIN VIDEO AUS AMERIKA ÜBER OBAMA !

    Was halten Sie davon ? Ist das nicht ein wenig streng ?

    Denkbar ist es.

    UUps?

    Wie soll der Antichrist wohl an die Macht kommen, wenn er nicht beliebt ist? Und Frieden verspricht. Und Veränderung. Und „Christ“ ist und „Moslem“ und alles auf einmal …

    Wir wissen es nicht. Aber ausgeschlossen ist es auf keinen Fall.

  11. #9 Wort (31. Mai 2009 20:10)

    Ach Israel soll die Füsse still halten. Keiner hat vor Israel abzuschaffen. Aber einschränken muss es sich auf jeden Fall wenn sie sich nicht vorwerfen lassen wollen sich wie die Nazis mit Blut und Boden Propaganda zu schmücken.

    Während die Araber nicht einmal bereit sind, Israel anzuerkennen oder den Raketenbeschuß einzustellen? Vergiß es.

  12. Die Bibel nennt ein klares Zeichen.

    Der Antichrist wird mit Israel einen starken Bund schließen und nach dreieinhalb Jahren brechen. Zudem wird der Tempel wieder stehen und er wird das Tempelopfer aufhören lassen.

    Und stark machen wird er einen Bund für die Vielen[{d.h. mit der Masse des jüdischen Volkes}], eine Woche lang; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und auf dem Flügel von Greueln ein Verwüster, bis festbeschlossene Vernichtung über den Verwüster ausgegossen wird.
    (Dan 9, 27, Elberfelder 1985)

    Der Tempel steht noch nicht. Aber es ist denkbar, dass der Tempelbau Teil des Bundes sein wird.

    Wenn also jemand (Obama) mit Israel einen Friedensvertrag schließt, der den Bau des Tempels einschließt, dann ist es mit Sicherheit so weit.

    Es kann aber auch noch dauern. Denn so weit ist es ja noch nicht.

  13. Wie schon mal einer der klugen Sorte sagte:

    „Die Siedlungen haben die Auseinandersetzung nicht ausgelöst, deswegen wird eine Auflösung kein Ende des Konflikts bringen.“

  14. „To stare down somebody“ ….Mann…der deutsche Ausdruck dafür will mir einfach nicht einfallen.

    Aber genau das hat Netanyahu mit Barry Soetoro gemacht als die beiden sich in Washington trafen.

    Keine Frage wer von den beiden die stärkere, reifere, gefestigtere, intelligentere, bessere Persönlichkeit war.

  15. #17
    stimmt, nur Präsident Hussein und alle seine Mitlinken meinen, sie können das Pferd von hinten aufzäumen. Witzigerweise gibt es bei den sogenannten „Israelkritikern“ viele, die eine Einstaatenlösung befürworten, und genau dieselben Leute wollen den jüdischen Siedlern verbieten, neben Arabern zu wohnen.

  16. #17 ben dewora

    Genau richtig. Obama würde jederzeit Israel opfern, ebenso wie die CIA-Agenten und noch vieles andere, um ein Freund der Muslime zu sein. Sein Bückling vor dem saudischen König hatte eindeutig Symbolcharakter!

  17. Mir wird es langsam unheimlich.

    Heute morgen sah ich noch einen kurzen Teil einer 6-teiligen Phönix-Reihe über Religionen der Welt.

    In den letzten 10 Minuten, die ich sah, kam 5 mal „das einzig auserwählte Volk“, „die Kriegsherren“ (hier sind Juden gemeint), die „Eroberungen“, die „totalitäre Aufoktruierung des Monotheismus“ und Diskriminierung/Bekämpfung der ursprünglichen Bevölkerung, usw.

    „Die besondere Verantwortung des Judentums für die Zukunft“ brachte mich heute früh dann vollends zum Kotzen.

    Verschwörungstheorie hin oder her, aber der saudische Geldadel hat bei uns schon längst mehr Macht, als wir es nur erahnen können.

  18. Israel will sich Obamas Willen nicht beugen

    Die Idee des „Land gegen Frieden“ hat sich längst als gescheitert erwiesen.

    Was es bringt, wenn Israel nachgibt, hat man ja nach dem Abzug aus dem Gaza-Streifen gesehen.

    Die Lehre daraus kann nur lauten: Israel muß das Westjordanland weiterhin kontrollieren! Nur so kann Sicherheit für die israelische Bevölkerung gewährleistet werden.

    Kein weiteres Nachgeben! Bleib stark, Israel!

  19. Wenn Israel das Problem Westjordanland los werden will, könnte doch so argumentiert werden, daß aus dem Westjordanland immer wieder kriegerische Handlungen gegen den Staat Israel ausgegangen sind, weswegen das Gebiet ohne ethnische Säuberungen dem eigenen Territorium direkt angegliedert wird mit der Auflage, daß die arabischen Bewohner entweder israelische Staatsbürger werden oder in den Ostteil des einstigen britischen Mandats von Palästina, nach Jordanien übersiedeln müssen. Doch dieser Eiertanz einer militärisch besetzten Zone mit vielen jüdischen Siedlungen ist kein Dauerzustand.

  20. #19 Averroes (31. Mai 2009 20:48) Die Landnahme ist illegal.

    #20 Averroes (31. Mai 2009 20:50) … sie kann nur als Verhandlungsmasse dienen.

    Israel wird nicht mehr verhandeln. Nicht bevor die arabische Welt nicht langsam zur Vernunft findet.
    Aber das wird sie nicht tun. Ebensowenig wie Moslems es im Nahen Osten tun, ebensowenig, wie sie es in Europa tun, ebensowenig wie sie es in Bezug auf ihre Religion tun.

    So lange die Muslime in einer eigenen,völlig irrationalen Phantasiewelt leben, kann sich niemand erlauben, auch nur einen Fußbreit Raum abzugeben.

    Leider bürdet sich Europa eine Zukunft der inneren Zerrissenheit auf, die ihr die Kraft nehmen könnte.

  21. #23

    Obama ist vergänglich. Israel nicht.

    Ja,weil es da Einen gibt,der über sein Erbe wacht.Obama beschreitet wie andere Dummköpfe zuvor den Weg nach Armagedon.

  22. #9 Wort (31. Mai 2009 20:10)

    Sind Sie eigentlich so unwissend oder tun Sie nur so?
    Kennen Sie die Gründungscharta der Hamas?
    Verdammt, informieren Sie sich, bevor Sie hier Schwachsinn von sich geben.

  23. #27 OV Fotograf (31. Mai 2009 21:18)

    # 19, 20 Averroes
    Was soll der Moslem-Nickname hier?

    Er soll Dich zum Nachdenken anregen 😉

  24. #29

    Es liegt an jedem die Grenzen der Fantasiewelt zu markieren.

    Letztendlich (hoffe ich) wird die Idee der Freiheit siegen. Deren Attraktivität wiegt mehr als jeglicher Religions-Klimbim.

  25. Letztendlich (hoffe ich) wird die Idee der Freiheit siegen. Deren Attraktivität wiegt mehr als jeglicher Religions-Klimbim.

    Ich sehe es leider eher so, dass Freiheit gegeben, weniger erkämpft wird.

    Wem von Kind an der Zorn des Gottes Allahs und dessen abscheuliche Höllenstrafen eingebläut werden, dem wird es schwer fallen, sich auf die Vernunft zu besinnen.

  26. @30 karlmartell (31. Mai 2009 21:41)
    #Sind Sie eigentlich so unwissend oder tun Sie nur so?
    Kennen Sie die Gründungscharta der Hamas?
    Verdammt, informieren Sie sich, bevor Sie hier Schwachsinn von sich geben.#

    Verständliche, aber schädliche Reaktion. Gutwillige Gäste schreckt sowas ab. Fakten und vor allem mehr Kontenance bitte!

  27. #16 Theo:

    „Die Bibel nennt ein klares Zeichen.“

    Ah, ja…:

    „Der Antichrist wird mit Israel einen starken Bund schließen und nach dreieinhalb Jahren brechen.

    Mal wieder Zeit für den blöden Antichristen?

    Mohammed war’s also nicht, Hitler auch nicht… 😕
    Bei sovielen „Zeichen“ hat die Bibel doch glatt vergessen, dass der „Messias“ eigentlich gar nicht ermordet werden sollte – haben die Juden da was falsch verstanden?

  28. #32 Averroes

    Letztendlich (hoffe ich) wird die Idee der Freiheit siegen. Deren Attraktivität wiegt mehr als jeglicher Religions-Klimbim.

    Die Freiheit kennt ein Moslem nicht – im Gegensatz zum Judentum, bei dem Freiheit von Anfang an einer der Grundgedanken war und heute noch einmal im Jahr 8 Tage lang gepflegt wird. Das gibt es in keiner Kultur! Auch in Deutschland ist es zweifelhaft, ob sich die Mehrheit im Konfliktfall für die Freiheit entscheidet. Bisher war es immer die Entscheidung für die Knechtschaft unter verschiedene totalitäre (sozialistische)Ideologien!

  29. #33
    Wir müssen werben für den Wert der Trennung von Religion und Staat. Nicht nur werben: Da ist auch eine Grenze der Toleranz, die wir offensiv verteidigen müssen, nebst den Menschenrechten wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit usw.

    Ich bin auch skeptisch gegenüber einer wachsenden Bevölkerungszahl derer, die einer totalitären Ideologie huldigen.

    Ich meine:
    Werft die aus dem Land, die unserem Grundgesetz nicht die höchste Priorität (vor allen Glaubendogmen) einräumen, aber werbt um diejenigen, welche zerrissen sind zwischen dem Streit der Kulturen.

  30. Ich meine:
    Werft die aus dem Land, die unserem Grundgesetz nicht die höchste Priorität (vor allen Glaubendogmen) einräumen

    Das sind nach Umfragen 20% der hier lebenden Moslems. Bei offiziellen 3 Mio eine Gruppe von 600.000
    Dann viel Vergnügen bei der ideologisch-ethnischen Säuberung.

  31. aber werbt um diejenigen, welche zerrissen sind zwischen dem Streit der Kulturen.

    Deutschland und seine Einwohner sind keine Volkshochschule, zur Umerziehung von Einwanderern. Moslems auf den richtigen Weg zu bringen ist kein Staatsziel der Bundesrepublik. Der gutgemeinte Slogan überfordert die Menschen und ist daher unsinnig.

  32. #9 Wort:

    „Ach Israel soll die Füsse still halten. Keiner hat vor Israel abzuschaffen. …“

    Das ist so wie: „Niemand will eine Mauer bauen!“ 😉

    Der gesamte Nahe Osten würde alles daran setzen, Israel wegzuradieren. Die Muslims sind nur – glücklicherweise – zu doof dazu.

    Über die „West-Bank“ würde heute niemand reden, wenn die bekloppten Jordanier sich damals an Israels Warnung gehalten hätten.

    Selbst schuld!

  33. Das stimmt in etwa, Taliban.

    Man muss es nicht gleich „Säuberung“ nennen – ich nenne es „Rückkehrhilfen“ 😉

  34. #9 Wort (31. Mai 2009 20:10)
    #19 Averroes (31. Mai 2009 20:48) etc.

    Das ist leider nichts andere als die Wiedergabe der üblichen linkslastigen Geschichtsfälschung bzw. Moslempropaganda. Wahrheitsgehalt=Null. Dennoch wird dieser Mist immer wieder geglaubt. Das Land ist erkauft. Da ist nichts „illegal“. Daß die Formel „Land gegen Frieden“ nicht funktioniert, dat gerade Gaza nach 2005 mehr als eindrucksvoll bewiesen. Bislang ist jedes Zugständnis mit mehr Terror beantwortet worden, und das wird sich – solange die „Palästinenser“ dem Islam hudigen – auch niemals ändern.

    Mit „Schlagworten“ und einseitig-unreflexierten Parolen läßt sich eben keine Geschichte nachvollziehen, da braucht es halt einer genauen und ausführlichen Beschäftigung. Da nützt es dann auch nichts, wenn man das eigene „Halbwissen“ und die entsprechende eigene „Geschichtsklitterung“, die man von muslimischen Propagandisten und zwar gutherzigen, zugleich aber linksaußen-naiven „Friedensaposteln“ und dem entsprechenden Medien-Mainstream übernommen hat, nach der Methode „Haltet den Dieb, sprach der Dieb“ nun auf andere projiziert. Nun ist das zwar ein derartig komplexes Thema, daß unser Wissen dazu immer nur bruchstückhaft sein kann. Daß aber die diversen Behauptungen, vor allem die gebetsmühlenartig wiederholte Propagandalüge vom ausnahmslosen „Raub arabischen Landes“ etwas mit „Geschichtsklitterung“ zu tun haben, die mit solchen „Schlagworten“ ja immer einhergeht, und demzufolge mit den entsprechenden einschlägigen Irrtümern, wird anhand einer differenzierten Beschäftigung mit dem Thema recht bald deutlich.

    Siehe http://www.chai.ch/jmg/dokumente/verlag/rundbriefe/0901-israel-oder-palaestina.pdf

    ab Seite 3.

    Weil die wohl meisten anderen der entsprechenden Zeitgenossen diese geschichtlichen Hintergründe aus ideologischen Gründen nicht nur nicht wahrnehmen WOLLEN, sondern auch alle die diffamieren, die diese Dinge klarzustellen bemüht sind, leben sie in tiefer Unkenntnis dieser Dinge und fallen auf propagandistische pan-arabische, radikalislamische Worthülsen herein, aber nicht nur das, sie verbreiten sie auch noch weiter. Und genau das macht diese ihre Propaganda nicht nur in meinen Augen moralisch verwerflich. Denn es ist genau diese Lügen- und Hetzpropaganda, die diese (oft durchaus unwissentlich) ausstreuen, die Menschen, Israelis und Arabern (die als propagandistische „Verfügungsmasse“ unter künstlicher Aufrechterhaltung ihres „Flüchlingsstatus“ mißbraucht werden) aber auch anderen, zu Tausenden das Leben kostet, während sie in großer Selbstgerechtigkeit andere mit genau denselben unsäglichen Worthülsen verurteilen. Daß auch die israelische Friedensbewegung auf denselben Unsinn hereinfällt, ist ein Zeugnis für deren Naivität wider jede Erfahrung. Das es sich dabei um ISRAELIS handelt, macht deren Ideologie mir nicht sympathischer.

    Israel, halte stand.

  35. # Tom 62

    Leider kann man mit Fakten nicht jeden überzeugen. Die Wahrheit spricht eben nicht für sich, weil die Politideologen in Europa (die es eigentlich besser wissen müssten)und Moslemideologen (die von Geschichte und Geschichtswissenschaft nichts verstehen) Fakten nicht zur Kenntnis nehmen wollen!

  36. Ich halte es für unausgegoren, einem Jugendlichen aus dem nordafrikanischem oder vorderasiatischem Raum Antisemitismus vorzuwerfen und erst Recht nicht einem Obama; nur weil er auf die aggressive Siedlungspolitik Israels und deren militärischen Folgen in einer Weise reagiert, die einigen Foristen hier, nicht ins politische Weltbild passen!

    Bei einigen fängt Antisemitismus schon damit an, zu Michel Friedman „Jude“ zu sagen. Ja, allein der Gedanke daran ist schon antisemitisch. Die berühmte Antisemitismuskeule, nur diesmal aus der Neo-Konservativen Richtung.

  37. #2 Pro Patria (31. Mai 2009 19:52)

    #9 Wort (31. Mai 2009 20:10)

    #12 Ingmar (31. Mai 2009 20:25)

    #21 Averroes (31. Mai 2009 20:48)

    Womit wird denn die Legitimität der Ansiedlung von über 100000-200000 Anatoliern in Nordzypern festgelegt?

    Macht euch lieber mal über die Landnahme der Türken in Deutschland und Europa Gedanken, die ja selber ein genügend großes Territorium besitzen, bevor ihr weiter auf dem kleinen Israel rumhackt.

  38. Ja da werden es die Israelis noch schwer haben mit dem Obermoslem oder besser gesagt, mit dem Antichrist… Jeder US-Präsident hat Krieg geführt, vielleicht führt der gegenwärtige Präsident ja bald den heiligen Krieg gegen die Israelis?!?

  39. @ #50 Averroes (31. Mai 2009 23:31)

    Nach mehreren verlorenen Kriegen der Muslime gegen Israel ist die israelische Landnahme auf jeden Fall gerechtfertigt.

    Erinnere dich mal, was man mit den Deutschen und Deutschland gemacht hat nach zwei verlorenen Kriegen.

  40. Obama ist ein Arschloch er stellt sich auf die Seite der verfluchten Palestinenzaraberterroristen. Na fein so hilft er mit das die Arschlöcher noch mehr bestärkt fühlen und weiterhin Krieg provozieren. Wann schlägt Israel endlich zurück, aber so das nichts mehr von denen übrig bleibt!

  41. Leider ist die Nahost-Geschichte nicht ganz so einfach, wie wir das gerne hätten. Frieden sehe ich auf sehr lange Zeit nicht, da auf beiden Seiten religiöse Mythen das Denken vernebeln.

    Das verstellt den Blick darauf, dass Israel ein spätkolonialistisches Implantat der Engländer ist, vom Völkerbund abgesegnet. Und die Palästinenser dürfen sich daran erinnern, dass es ihre feudalen Clanchefs waren, die Juden Siedlungsland verkauften.

  42. Wenigstens haben die Israelis noch Politiker, die sich wirklich für die Belange des Landes und der Bevölkerung einsetzen. Ic hhoffe, dass sich die Israelis nicht einschüchtern lassen. Nicht von islamofaschisten noch von irrsinnigen Gutmenschen.

    Ich für meinen Teil stehe an der Seite Israels!

  43. Israel ist wohl das einzige Land der Welt, das sich von anderen Staaten diktieren lassen soll, wo es seine Städte und Dörfer bauen soll, und wo nicht. Verrückt.

    Und bei der „Westbank“ sprechen wir noch dazu über das seit tausenden von Jahren jüdische Samaria und Judäa, nicht über irgendein im Verteidigungskrieg erobertes Gebiet !

    Israel hat Recht, wenn es dieser Farce endlich ein Ende setzt und Obama den Mittelfinger zeigt. Langsam kapieren die Juden, daß die USA ihre Freunde wie Dreck behandeln, während sie ihre Todfeinde hofieren (man denke nur an die Öllieferungen und den „zivilen“ Atomreaktor für Nordkorea unter Clinton, die endlosen diplomatischen Bemühungen um den Iran mit milliardenschweren Lockangeboten (Entwicklungshilfe, Ressourcen, Freihandel etc.), die Bombardierung Serbiens und den Aufbau des Kosovo-Albanerstaates, etc.).

  44. Titel: Israel will sich Obamas Willen nicht beugen

    Das hier gefällt mir:
    „Obama lehnt sich zu sehr aus dem Fenster, wenn es um Israel geht, und so möge niemand sich wundern, dass er dabei eines Tages sehr tief von diesem „Fenster“ abstürzen wird… Was er verlangt, das kann er auch tun – doch gefälligst in seinen eigenen Landesgrenzen, da wir ihn weder gewählt noch dazu beauftragt haben, über uns zu entscheiden!

    Auch wenn die USA eines Tages Netanjahu oder einen anderen Ministerpräsidenten dazu bringen würden, ihren Willen durchsetzen zu wollen – indem er also auf ihre Wünsche eingeht – so werden sie scheitern, da nicht dem jeweiligen Ministerpräsidenten dieses Land gehört, er ist nur der zeitweilige Sprecher und Vorsteher dieses Volkes. Mehr nicht! – Wenn ihre Zeit abläuft oder ihnen das Vertrauen entzogen wird, müssen sie gehen! Doch der Besitzer ist und bleibt jemand anders:

    3. Mose 25:23 „Darum sollt ihr das Land nicht verkaufen für immer; denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Beisassen bei mir“

    …und ER hat dieses Land allein SEINem Volk zum Erbbesitz gemacht! … „
    (Tiqvah Bat Shalom)
    Gelesen in: http://www.israel-shalom.net/news/2009/Bumerang.pdf

  45. wieso soll israel nicht im westjordanland siedeln, die russen tun das doch auch in ostpreussen und auf den kurilen, die chinesen in tibet etc. p.p..
    nur überziehen die japaner, deutschen und tibeter die welt halt nicht mit terror, mord und totschlag und zeigen der größten militärmacht der welt und allen anderen, wo der bartel den most holt.

  46. Seit wieviel Jahrzehnten beweisen Araber in Palästina, dass sie sich weder an Völkerrecht, Ethik noch an Verträge halten. Israel hat jedes Recht seine Bevölkerung vor dem Zugriff dieses Gesindels zu schützen und wenn dazu auch weitere Siedlungen erforderlich sind, dann baut sie und kümmert euch nicht um das Geschrei der Araber und das Gemeckere eines Politamateurs.

  47. #4 BUNDESPOPEL (31. Mai 2009 19:57)

    EIN VIDEO AUS AMERIKA ÜBER OBAMA !

    Was halten Sie davon ? Ist das nicht ein wenig streng ?

    Obi Bam ist bekanntlich Linkshänder (man sieht auch im Clip, wie er einen Vertrag linkshändig unterzeichnet). Daher ist er der Antichrist, nicht Hitler (außer, es stellt sich heraus, dass er nur einen Hoden hat. Dann könnte er allerdings auch Franco sein).

    Israel hat die „besetzten“ Gebiete erobert, als es sich gegen einen Angriffskrieg zur Wehr setzte. Es ist typisch arabisch (muslimisch), den Zähler nach einem verlorenen Angriffskrieg wieder auf Null stellen zu wollen. Bis zum nächsten Versuch. Gelingt der, ist natürlich vom Zurückstellen des Zählers keine Rede.

    Seltsam ist nur, dass die sog. Weltgemeinschaft Israel ebenfalls zur Preisgabe der rechtmäßig eroberten Gebiete zwingen will.

    Vielleicht ist es doch nicht so aussichtslos, Deutschland in den Grenzen von 1939 wieder herzustellen?

  48. #21 Averroes (31. Mai 2009 20:48)
    – Die Landnahme ist illegal. –
    Das ist falsch. Nirgendwo ist festgelegt, dass das Westjordanland „judenrein“ zu sein hat. Ebenso ist Israel keineswegs „araberrein“.
    Nur, wo die islamischen Herren das unumschränkte Sagen haben, herrscht ethnische Reinheit: im Gazastreifen.

  49. #47 Tom62 (31. Mai 2009 22:51)

    Genau so schaut es aus, nur wird man den Geschichtsresistenten auch mit den besten Fakten nicht beikommen können. Hier ein paar Reiseberichte aus dem vorletzten Jahrhundert……

    „In den zwölfeinhalb Jahrhunderten zwischen der im 7. Jh. erfolgten Eroberung durch die Araber und den Anfängen der jüdischen Rückkehr in den 80er Jahren des 19. Jh. lag Palästina wüst da. Seine alten Bewäs­serungskanäle und -anlagen waren zerstört und die wunderbare Fruchtbarkeit, von der die Bibel sprach, war einer wüsten und öden Landschaft gewichen“ /Pr/_S.151_(aus Carl Hermann Voss: The Palestine Problem Today, Israel and Its Neighbors, Boston 1953).

    Um die Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb der britische Konsul von Palästina folgendes: „Das Land ist zu einem Großteil unbesiedelt, und daher braucht es dringend eine Bevölkerung.“ /Be/_S. 164_(James Finn zum Earl von Ciarendon, 15. Sept. 1857).

    Ein britischer Archäologe schrieb, daß Palästina „keine Menschen hatte, um seine fruchtbare Erde zu bebauen“ /Be/_S. 164_(Thomas Shaw, Travels and Observations Relating to Several Parts of Barbary and the Levant, London, 1767, S. 331 ff.).

    „ein verfallenes Land “
    /WS/ W.C. Prime 1857 in „Tent Life in the Holy Land“

    … nichts erschaffen
    „Die .. Türken … verwandelten es in Ödland … Die Araber selber, die ein kleiner Teil seiner Bewohner sind, … haben hier nichts erschaffen.“ /WS/ Felix Bovet von seinem Besuch in Israel 1858 in „Egypt, Palestine and Phoenicia: A Visit to Sacred Lands“:

    Mark Twain:

    In der Umgebung Sichems [Nablus]: Übrigens hat hier schon Abraham, Isaak und Joseph Land gekauft…….

    Wir durchquerten einige Meilen ein trostloses Gebiet, dessen Boden recht fruchtbar, aber gänzlich dem Unkraut überlassen ist – eine schweigende, traurige Weite, in der wir nur drei Menschen trafen … Schafhirten waren es, und sie bezauberten ihre Herden mit der traditionellen Hirtenflöte … Ein Teil des Bodens, über den wir kamen, war gar kein Boden, sondern es waren Steine, gelblichweiße Steine, glatt-geschliffen wie vom Wasser …

    [Am Hang des Berges mit den Höhlen von Endor, vgl. 1.Samuel 28, Kap. 51]:

    Die Bevölkerung (von Endor) zählt 250 Köpfe, von der mehr als die Hälfte in Höhlen im Felsen lebt … Der Berg ist kahl, felsig und abstoßend. Kein Grashalm ist zu sehen und nur ein einziger Baum. Das ist ein Feigenbaum .. zwischen den Felsen an der Öffnung der schaurigen Höhle..

    [Von Nablus/ Sichem nach Jerusalem, Kap. 52] vgl. 3.:

    Je weiter wir kamen, desto heißer wurde die Sonne und desto felsiger und kahler, abstos­sender und öder die Landschaft. Es hätten nicht mehr Steinstücke über diesen Teil der Welt verstreut herumliegen können, wenn seit einer Ewigkeit alle zehn Quadratfuß des Landes von einem anderen Steinmetzunternehmen besetzt gewesen wären. Es stand kaum irgendwo ein Baum oder Strauch. Sogar der Ölbaum und der Kaktus, diese treuen Freunde nutzlosen Bodens, hatten das Land beinahe verlassen. Es gibt keine ermüdendere Landschaft für das Auge als die, welche die Zufahrtswege nach Jerusalem begleitet. Der einzige Unterschied zwischen den Straßen und dem umgebenden Land ist vielleicht der, dass auf den Straßen etwas mehr Steine liegen .. Jerusalem zählt nur vierzehntausend Einwohner.

    [Auf dem Weg nach Bethlehem, Kap. 55]:

    Wir erreichten das Feld der Hirten und standen in einem eingefriedeten Olivengarten. Das Feld der Hirten ist eine Wüste, mit losen Steinen bedeckt, ohne Vegetation, grelleuch­tend unter der glühenden Sonne.

    12. „Das Land ist leer und verwüstet und ohne Einwohner“
    schreibt Samuel Manning 1874 in ‚Those Holy Fields“ /WS/

    dass er in Israel „erbärmliche Verwüstung und Vernachlässigung“ sah und daß es „jetzt fast verlassen“ ist, schreibt S C Bartlett 1879 in „From Egypt to Palestine“ /WS/

    Judäa sei so verwüstet menschenleer, daß er „meilenweit keine Anzeichen von Leben oder Besiedlung gesehen habe, berichtet der englische Geograph Arthur Stanley 1881 in „Sinai and Palestine“ /WS/

    Israel ist „ein ruiniertes Land“ und „die Anzahl und der Lebensstandard der Menschen auf dem Land, die das Rückgrat der Gesamtbevölkerung sind, ist am schlimmsten zurückgegangen“, schreibt C.R.Conder 1883 in „Heth and Moab“ /WS/

    13. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts
    schrieben Besucher des Landes noch immer über dessen Verwüstung:

    „Ich reiste im Frühling durch ein trauriges Galiläa, und ich fand es still … Wie an anderen Orten, wie überall in Palästina, sind Stadt und Palast zum Staub zurückgekehrt … Diese Melancholie der Ver­lassenheit … liegt schwer auf dem ganzen Heiligen Land.“ /Be/_S. 165_(Pierre Loti, La Galilee, Paris, 1895, zitiert bei Peters, From Time Immemorial, S. 161).

    Aus Berichten Anfang des 20. Jahrhunderts:
    14. Die Küstenebene
    „Die Straße von Gaza nach Norden war nur ein Sommerpfad, für den Transport mit Kamelen oder Karren zu benutzen … man sah keine Oran­genhaine, keine Obst- oder Weingärten, bevor man das Dorf Yavne erreichte… Die Häuser waren aus Lehm errichtet. Fenster gab es keine. Die Bewohner benutzten Holzpflüge, die Erträge waren sehr kärglich. Die hygienischen Einrich­tungen des Dorfes befanden sich in einem erschreckenden Zustand. Schulen existierten nicht. … Der westliche Teil des Landes, zum Meer hin, war fast vollständig Wüste. Es gab kaum Dörfer dort, und diese waren nur sehr spärlich bewohnt. Eine Menge Ruinen sah man rings­umher – zum Teil eine Folge des weitverbreiteten Malariafiebers. Viele Dörfer waren von ihren Bewohnern verlassen worden. Aus dem Bericht der Königlichen (Britischen) Palästina-Kommission von 1913 /BH/

    Große Landstriche waren verwildert
    Wir fanden das Land von Fellachen bewohnt, die in Lehmhütten hausten und fast ausnahmslos schwer unter der weit verbreiteten Malaria litten…. Große Landstriche waren verwildert … Lewis French, der 1931 von der britischen Regierung ernannte Leiter für die Entwicklung des Landes

    Araber wissen sehr wohl
    Ein Araber, der im Exil lebende Abdel Razek Kader, bestätigte diesen Befund 1969: „Um die Jahrhun­dertwende war Palästina nicht mehr das Land, darin Milch und Honig fließt (. . .) sondern eine arme ottomanische Provinz, eine Halbwüste, wo es mehr Disteln gab als Blumen. An der Mittel­meerküste und in der südlichen Hälfte des Landes gab es nichts als Sand, und die Sümpfe in den Ebenen waren Brutstätten für Malaria, welche die spärliche halbnomadische Bauernbevölkerung dezi­mierte, die sich an die kahlen Berghänge klam­merte.“ Siehe auch /Palästina-Landbesitz.

    Bauern und Beduinen
    Der Theologe und Historiker James Parkes faßte um die Mitte (des 20.) Jahrhunderts die Zustände im damaligen Zeitabschnitt so zusammen /Pa/:

    „Die Bauernbevölkerung und die Beduinen tragen im gleichen Maße die Schuld am Verfall des Bodens, der Quelle ihres Lebensunterhalts. Bei den Fehden zwischen den Dörfern kam es nur zu oft vor, daß man den Gegner durch das Fällen seiner Obst- und Olivenbäume und durch Vernichtung der Getreideernte zu strafen suchte. Die Beduinen vernichteten die Ernten der Dörfer, die sie überfielen, und töteten oder entführten die Viehherden. Die Brunnen füllten sie mit Steinen und zerschlugen die Wasserbecken und Zisternen. Die Unsicherheit, die sie verbreiteten, war so groß, daß ausgedehnte und fruchtbare Bezirke jahrelang völlig unbebaut blieben und Flüsse und kleinere Wasserläufe sich stauten, wodurch sich Brutherde für Malaria bildeten, die endemisch wurde und die unglücklichen Bauern zwang, anderswo ihr Glück zu suchen oder in den Städten zu hungern . . . Im neunzehnten Jahrhundert kam es sogar vor, daß Dorfbewohner wegen des Niedergangs ihrer Landwirtschaft selbst begannen, sich den Beduinen zuzugesellen und deren Leben zu führen. Trotz der ungewöhnlichen Fruchtbarkeit des Bodens ist die Bevölkerungszahl in historischen Zeiten wahr­scheinlich nie auf einen so niedrigen Stand gefallen wie in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts.“ /Pf/_S.78_(aus M. Aumann, S.6).

    Das Bergland Judäa und Samaria
    /RK/_Moshe Brawer: Transformation in Arab Rural Settlement in Palestine

    Etwa 50% der Dörfer in der Umgebung von Hebron , im östlichen Judäa, in Samaria und im zentralen Jordantal waren vom 17. Jh. bis Anfang des 19. Jh. verlassen, dgl. 26% der Dörfer in der Küstenebene (Sharon) und auf den angrenzenden Gebirgs­ausläufern Samarias (W.D. Hütteroth … Deutscher Geographentag 1969, 1970).

    Dann wurde den Juden Palästina als jüdische Wohnstatt zugesprochen und prosperierte……..Sümpfe wurden trockengelegt, ganze Landstriche bewässert…….erst danach kamen die meisten Araber, die sich heute Palästinenser nannten ins Land……

  50. #5 Incorrect2009 (01. Jun 2009 00:54) Leider ist die Nahost-Geschichte nicht ganz so einfach, wie wir das gerne hätten. Frieden sehe ich auf sehr lange Zeit nicht, da auf beiden Seiten religiöse Mythen das Denken vernebeln.

    Das verstellt den Blick darauf, dass Israel ein spätkolonialistisches Implantat der Engländer ist, vom Völkerbund abgesegnet.
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    Jordanien, Syrien, der Libanon, sogar Teile des Iraks sind genau wie Israel implantierte Staaten und vom Völkerbund abgesegnet, was legimitiert diese Staaten mehr als Israel ?

    http://www.terrorismawareness.org/what-really-happened/

    Einfach mal reinschauen……

  51. #11 FreeSpeech (01. Jun 2009 10:01) “legale Besiedlung in Judäa-Samaria”

    Legal? PI verkommt allmählich.
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    So legal wie in Pommern und Ostpreussen heute Polen bauen.

    Mut zur Wahrheit
    Der im Exil lebende arabische Schriftsteller Abdel Razek Kader hat den tatsächlichen Sachverhalt der jüdischen Besiedlung so zusammengefaßt:

    „Die Nationalisten der Nachbarländer Israels wissen sehr wohl, dass die sumpfigen Ebenen und steinigen Anhöhen zu Beginn dieses Jahrhunderts und in den Tagen des britischen Mandats von ihren Vätern oder Onkeln an die Zionisten verkauft wurden, für Gold, für dasselbe Gold, das oft am Anfang ihrer politischen oder kommerziellen Lauf­bahn gestanden hat. Die nomadischen oder halbnomadischen Landbewohner in den Grenzge­bieten wissen sehr wohl, wie die jetzt so grünen Ebenen, die bewaldeten Anhöhen und blühenden Täler des heutigen Israel früher ausgesehen haben.

    Die Palästinenser, die heute als Flüchtlinge in den Nachbarländern leben und zur Zeit ihrer Flucht schon erwachsen waren, wissen dies sehr wohl. Und keiner antizionistischen Propaganda wird es gelingen, eine Tatsache aus ihrem Gedächtnis zu verbannen: dass ihre heutigen nationalistischen Ausbeuter die würdigen Söhne ihrer feudalen Ausbeuter von gestern sind, und daß die Dornen auf ihrem Lebensweg nicht jüdischen, sondern arabischen Ursprungs sind.“ /Pf/_S.147 (aus Moshe Aumann, Grundbesitz in Palästina 1880-1948, Jerusalem 1977, S. 24).

    Jüdische Präsenz in Yesha (Judäa, Samaria und Gaza)
    GAZA: Die Synagoge hier ist 1500 Jahre alt. Das jüdische Recht auf diese Gegend ist dokumentiert durch jahrhundertealte Kaufverträge und andere Unterlagen, die in arabischen Archiven existieren.

    Am inneren Stadtrand ist eine 1800 Jahre alte Synagoge. Das Mosaik im Fußboden ist eines der schönsten überlebenden Zeugen jener Zeit in ganz Israel. …

    NABLUS: Der biblische Name ist Sichem [von Vespasian wurde die Stadt als Neapolis wieder erbaut, daraus wurde Nablus]. In der Umgebung liegen ein halbes Dutzend jüdische Ortschaften mit rund 2000 jüdischen Einwohnern. Im Zentrum von Nablus ist das Grab unseres Stammvaters Joseph, umgeben von riesigen grotesken Zementbarrikaden und Stacheldraht und Dutzenden israelischen Wachtsoldaten [seinerzeit].

    … Vor der Besetzung durch Jordanien /vgl. Palästina-Identität, NABLUS/, gab es in der Stadt Sichem stets eine beträchtliche Anzahl von Juden.

    Wenn die Welt ihren Willen bekommt und Israel diese Gegend an die Moslems fortgibt, dann wird das Ende der biblischen Begräbnisstätte des Patriar­chen Joseph Entweihung und Zerstörung sein [was sich inzwischen bewahrheitet hat], wie man es mit 38.000 jüdischen Gräbern auf dem Ölberg und 58 Synagogen in Jerusalem unter jordanischer Besatzung tat.

    GUSH ETZION ist ein Sammelname für eine Gruppe von jüdischen Dörfern, die bis 1926 zurück­datieren und zwischen Bethlehem und Hebron liegen. Auch diese sind inzwischen von Dörfern der Araber umzingelt. 1948 wurden in Migdal Eder 240 jüdische Männer, die ihre Bauernhöfe verteidigten, getötet. Ihre Frauen und Kinder wurden ein paar Tage vorher nach Jerusalem evakuiert.

    Es gibt eine große, 1951 von der jordanischen Regierung herausgegebene Landkarte der Immobilien dieser Gegend, die große Landgebiete anzeigt, die von Juden gekauft wurden und ihnen rechtlich gehören. Der Verkauf von Land an Juden durch arabische Privatbesitzer geht noch heute weiter. Gegenwärtig besitzen Juden hier 16.000 Dunam (1600 ha) Land. Das sind die in den Nachrichten nicht erwähnten Tatsachen über die jüdischen Ortschaften in Judäa, Samaria und Gaza: Die Juden kauften und bezahlten den Boden, auf dem sie wohnen und Landwirtschaft betreiben.

    ‚Auf unwegsamen Pfaden- von Touristen selten betreten (Auszug), von David B. Goldberg, M.A., Haschiwa-Die Rückkehr Nr.2/1995

    Hebron: In Hebron lebten 1995] rund 120.000 sunnitische Araber, etwa 500 Juden und drei Christen. Die jüdische Gemeinde besteht aus rund 45 Familien und 150 Jeshiva-Studenten. Weitere 6.000 Juden leben in der benachbarten Gemeinde Kirjat Arba. Die drei christlichen Bewohner Hebrons sind die Hüter der russischen Kirche der Stadt.

    Sowohl der hebräische Name der Stadt „Hebron“ als auch die arabische Bezeichnung „Al-Khalil“ leiten sich von dem Wort „Freund“ ab. Beide beziehen sich auf den Patriarchen Abraham bzw. Ibrahim, der für Juden wie Muslime als Freund Gottes gilt. Hebron ist für die Juden neben Jerusalem, Zefat und Tiberias eine der vier heiligen Städte, da sich dort die Grabstätten der Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob und der Matriarchinnen Sara, Rebecca und Lea befinden und David in Hebron zum König gesalbt wurde.

    Hebron – Historischer Hintergrund: Biblisches Zeitalter bis 1967

    Die Stadt war Teil des vereinigten Königreichs und später des südlichen Königreichs Judäa, bis letzteres 586 v.d.Z. an die Babylonier fiel. Trotz des Verlusts der jüdischen Unabhängigkeit lebten Juden nach wie vor in Hebron (Nehemia 11, 25), und die Stadt wurde in das (jüdische) hasmonäische Königreich eingegliedert. König Herodes (Regierungszeit 37-4 v.d.Z.) baute das Fundament der bis heute erhal­tenen zwölf Meter hohen Wand über der Grabstätte der Patriarchen.

    Die Stadt war während des jüdischen Aufstands gegen die Römer (65-70 n.d.Z., siehe Josephus 4, 529, 554) Schauplatz intensiver Kampfhandlungen. Die Juden lebten jedoch auch nach dem Aufstand bis zum späteren Bar-Kochba-Aufstand (132-135 n.d.Z.) und bis ins byzantinische Zeitalter hinein in Hebron, wie die Ausgrabung der Ruine einer Synagoge aus dem byzantinischen Zeitalter beweist. Die Byzantiner errichteten eine Kirche über dem Grabmal der Patriarchen unter Einbeziehung des bereits bestehenden herodianischen Bauwerks.

    Die Juden lebten auch nach der Eroberung der Stadt durch die Araber (638) in Hebron. Die Araber verwandelten die byzantinische Kirche an der Grabstätte der Patriarchen in eine Moschee.

    Bei der Eroberung von Hebron im Jahr 1100 ver­trieben die Kreuzfahrer die jüdische Gemeinde und machten die Moschee an der Grabstätte wieder zu einer Kirche. Die jüdische Gemeinde kehrte nach der Eroberung der Stadt im Jahre 1260 durch die Mamelucken nach Hebron zurück. Die Mamelucken machten aus der Kirche an der Grabstätte der Patriarchen erneut eine Moschee. Die islamische (mameluckische) Vorherrschaft war jedoch weniger tolerant als die islamischen (arabischen) Regimes vor der Zeit der Kreuzfahrer. Aufgrund einer Verordnung von 1266 war es den Juden (und den Christen) verboten, die Grabstätte der Patriarchen zu betreten. Sie durften nur bis zur fünften und später bis zur siebten Stufe außerhalb der östlichen Wand emporsteigen. Die Eroberung der Stadt durch die osmanischen Türken im Jahr 1517 ging mit einem gewalttätigen Pogrom einher, bei dem es zu vielen Todesopfern, Vergewaltigungen und Plünderungen jüdischer Häuser kam. Die über­lebenden Juden flohen nach Beirut und kehrten erst 1533 zurück. Im Jahr 1540 erwarben jüdische Exilanten aus Spanien den Ort des „Gerichts der Juden“ und bauten die Avraham Avinu („Unser Vater Abraham“)-Synagoge.

    Während der türkischen Herrschaft (1517-1917) zogen jüdische Gruppen aus anderen Teilen des Landes Israel und der Diaspora von Zeit zu Zeit nach Hebron, schlossen sich der bestehenden Gemeinde an, und die Stadt wurde zu einem bedeutenden rabbinischen Zentrum.

    Wer hätte mehr Recht auf Samaria und Judäa ?

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