Dumm gelaufen für FR & Co.: gerade die bösen Sarrazins und Seehofers haben es mit klaren Worten geschafft, eine Diskussion zu jenem Thema in Gang zu setzen, das die politische Linke und ihre medialen Sympathisanten über Jahre erfolgreich totgeschwiegen haben. Das muss ganz schön frustrierend sein, hatte man sich doch so wunderbar im Rechthaben eingerichtet. Über linkes Gemoser, tief im Jammertal, und welche Stunde es für „die wahren Erben der 68er“ geschlagen hat.

(Von Frank Furter)

Steven Geyers aktueller FR-Kommentar zu Ursula von der Leyens Forderung nach „Einwanderern, die zu uns passen“ ist ein wundervolles Beispiel dafür, wie pikiert wohl der ein oder andere im linken Lager sein muss. Das erinnert an einen kleinen Jungen, der im Freundeskreis irgendeinen Unsinn aufgeschnappt hat, und diesen für bare Münze hielt. Mit dem vermeintlich tollen Wissen brüstete er sich über Jahre, und sparte dabei an Überheblichkeit nicht. Bis eines guten Tages jemand seines Weges kam, der ihm schon von seiner Art her überhaupt nicht gefiel. Böse Worte hatte er im Kopf, als er diesen Menschen sah: „Blödmann“ vielleicht, oder schlimmeres. Doch plötzlich sprach der Blödmann Dinge aus, die dem vermeintlichen Wissen des kleinen Jungen gründlich widersprachen. Die Leute redeten darüber und kamen zu dem Schluss: stimmt, der Blödmann hat recht. Und der kleine Junge hat Unsinn erzählt. Jetzt steht er da; wie Piek-Doof, und alle lachen über ihn. Also macht er auf beleidigt: der andere hat zwar Recht gehabt, aber ein Blödmann ist er trotzdem, und bedanken muss man sich bei so jemandem schon gar nicht.

Geyer schreibt:

Arbeitsministerin von der Leyen will, dass Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften gemeinsam prüfen, wie man den Bedarf an ausländischen Fachkräften und die Zuwanderung nach Deutschland zusammenbringen kann.

Wer nun aber meint, den Impuls hätten die rassistischen und islamophoben Ausfälle der vergangenen Wochen gegeben, irrt. Eine solche Allianz gab es bereits unter der großen Koalition. Leider hat Schwarz-Gelb sie einschlafen lassen – wie man konstruktive Integrations- und Zuwanderungspolitik oft einschläfert und so den Sarrazins und Seehofers in die Hände spielt. Nicht etwa umgekehrt.

Armer kleiner Junge, wirklich! „Islamophob und rassistisch“ sind sie, die Sarrazins und Seehofers, böse Menschen, Doofmänner, fertig aus. Schade nur für Geyer und Co., dass die „Ausfälle der vergangenen Wochen“ nicht nur zu einem Umdenken in der Zuwanderungspolitik geführt haben. Tatsächlich hat sich auch die Debatte selber verändert. In der Folge trauen sich zunehmend viele Menschen, ihre Meinung zu äußern, selbst wenn – und das ist das besondere – sie von linkslastigen Medien dafür als „islamophob und rassistisch“ gebrandmarkt werden. Hier wird den Linken ihr eigener Verleumdungsmechanismus zum Verhängnis, mit dem sie über Jahre jeden, der sich einer unliebsamen Meinung erdreistete, medial gebrandmarkt haben. Als sich kaum einer traute, öffentlich Stellung zu beziehen, war es ein leichtes, die wenigen Querköpfe ins politische Abseits zu drängen. Doch nun, da immer mehr Menschen den Mut aufbringen, das Offensichtliche auszusprechen, kommt der linke „Empörismus“ geradezu inflationär daher, und wird damit zunehmend unglaubwürdiger. Wären wirklich so viele Menschen rechtsradikal, intolerant, rassistisch, islamophob – und was ihnen sonst noch für Unfug an den Kopf geschmissen wird – die NPD müsste ja konsequenterweise Volkspartei sein, in diesem von nationalsozialistischem Gedankengut zerfressenen Land.

Das ist natürlich Quatsch. Und dementsprechend unsinnig ist das Geschreibe von Geyer; geradezu lächerlich, um ehrlich zu sein. Natürlich haben die Äußerungen Sarrazins und Seehofers diese Gesellschaft „nachhaltig“ verändert (ja, hier passt er ausnahmsweise mal, der Begriff!). Und das ist auch gut so. In Folge der 68er-Bewegung ist Deutschland gewaltig nach Links „verrückt“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Heute, 20 Jahre nach der Wende, darf man unterstellen, dass die Übernahme eines ganzen sozialistischen Staates mitsamt seiner tiefverwurzelten Irrlehren einen weiteren gesellschaftlichen Linksruck mit sich brachte.

Exemplarisch dafür stehen die politischen Parteien dieses Landes. Kaum einer kann die CDU noch inhaltlich von der SPD unterscheiden, so weit ist sie nach links gewandert. Die Erben der SED – ein chaotischer Haufen Altsozialisten, viele davon offenkundig auf inhaltlichem Kriegsfuss mit den Werten unserer Verfassung – schaffen den Sprung in westdeutsche Länderparlamente, und in den Bundestag sowieso. Unsere Medien allerdings schert das wenig – links ist gut, rechts ist böse, dann können linke Extremisten ja so schlimm nicht sein. Die FDP, einst gegründet in dem Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung, beschränkt sich auf Themen wie Wirtschaft und Steuern; man könnte meinen, weil sie sich nicht mehr traut, in einer von Umverteilung und Subventionen zerfressenen Gesellschaft überhaupt noch liberale Positionen zu vertreten. Und die Grünen, Auffangbecken für die Söhne und Töchter der 68er, schaffen es mit einer geradezu deutschenfeindlichen Grundhaltung, linken Lebenslügen und ökoreligiösem Paniktheater offensichtlich bald zur Volkspartei.

An dieser Stelle könnte man den Linken gratulieren: sie beherrschen das politische Parkett, und haben die Medienhoheit inne. Das einzige Problem ist nur: nicht alles, was sie getan haben, war gut für dieses Land. Oder differenzierter ausgedrückt: Manches schon, manches nicht. Vor der Kulturrevolution der 68er war die deutsche Gesellschaft extrem national, konservativ und autoritär. Frauen waren nicht gleichberechtigt, Prügel gehörten zur Erziehung, eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialimus fand nicht statt, und Ausländer jeder Couleur wurden überwiegend mit Misstrauen beäugt. Dass viele junge Menschen Ende der 60er gegen diese Gesellschaft rebellierten, erscheint mehr als nachvollziehbar. Doch im Zuge ihrer Revolte verfielen sie ins absolute Gegenteil zu dem, was sie bekämpften: sie wurden extrem antinational, extrem antikonsvervativ, extrem antiautoritär.

Gerade in der Erziehung zeigt sich beispielhaft, dass auch das gegenteilige Extrem ein Irrweg ist. Denn die traurige Realität auf vielen Schulhöfen in unseren Städten sieht wie folgt aus: jemand, der lernt, Hausaufgaben macht, und fleißig ist, gilt als „Streber“, als „Idiot“, und kriegt in der Pause noch Schläge dafür. Aber jemand der kifft, säuft, raucht, mit zwölf das erste mal Sex hatte, fremder Leute Eigentum beschmiert und dümmliche Musik mit obszönen Texten hört, ist „cool“, ist „in“, ist „angesagt“. Kann das denn gut für eine Gesellschaft sein?

Nun sollte man weiß Gott nicht die Wiedereinführung der Prügelstrafe fordern – wo das hinführt, sieht man in radikal-islamischen Ländern tagein, tagaus. Aber offensichtlich ist auch, dass die extrem antiautoritäre, moderne Sozialpädagik vollkommen an der Realität des Menschen vorbei erzieht. So entstehen wertefreie Räume, die sich viele Jugendliche selber füllen: mit MTV und Hiphop, mit Gewalt und Drogen, mit politischer und weltbildlicher Extremisierung schlimmstenfalls. Häufig scheint das urtümlichste aller Gesetze, das Recht des Stärkeren, überall dort Anwendung zu finden, wo es die Gesellschaft versäumt hat, die Werte der Zivilisation zu lehren. Aber gerade diese Werte sind umso schwerer zu vermitteln, wenn das Verhältnis zu ihrem Ursprung gestört ist. Und der Ursprung dieser Werte liegt in der Geschichte unseres Landes, die sich nicht nur auf die scheußlichen Jahre zwischen 1933 und 1945 begrenzt. Wer unser Volk nur darauf reduziert, muss natürlich zwangsläufig in antinationalem Hass versinken. Doch er begeht damit Rufmord an den großen Werken all der vielen Menschen, die dieses Land in seiner langen Geschichte hervorgebracht hat.

Man kann sehr wohl stolz sein, auf unsere Nation – oh ja! Man kann verdammt stolz sein auf Goethe, auf Kant, auf Bach, auf Luther und Gutenberg, auf Einstein und Planck, auf Heisenberg und Brandt, auf Adenauer und Schopenhauer – und wie sie alle heißen. Sie alle haben Anteil an einer Entwicklung, an deren Ende das Wertesystem unserer Gesellschaft steht. Das Christentum gehört dazu, die Emanzipation von selbigem genauso. Nationalismus gehört dazu, die Emanzipation von selbigem genauso. Traditionen gehören dazu, die Emanzipation von selbigen genauso.

Die 68er-Bewegung aber ist in vielen Teilen zu weit gegangen und hat auf eine extreme Situation reagiert, indem sie ins genaue Gegenteil geflüchtet ist. Wer seine eigene Identität verleugnet, braucht sich aber nicht zu wundern, wenn sich seine Kinder eine eigene schaffen.

Über 40 Jahre sind seit den 68ern vergangen, und 20 Jahre seit der Einheit. Es ist Zeit, dass eine neue Generation einen Strich darunter zieht, und objektiv analysiert: was war gut, und was nicht. Steven Geyer und seinesgleichen stehen einer solchen Entwicklung im Wege. Man könnte fast meinen, sie klammern sich förmlich an ihr linkes Lebenswerk. Und sie versuchen, in Stein zu meisseln, dass alles, was sie getan haben, von ihren Nachkommen ausnahmlos als gut gewertet wird. Aber wie so oft verkennen sie der Natur der Dinge: ihre Nachkommenden werden sie überleben, und sie werden urteilen, so oder so, früher oder später. Dabei werden altertümliche FR-Kommentare eine geringere Rolle spielen. Aber das, was die nun scheidende 68er-Generation realpolitisch hinterlässt, wird die hauptsächliche Grundlage für das Urteil sein.

So gesehen sollten sich die „Geyer“ dieser Nation lieber bei Herrn Sarrazin bedanken. Sein Mut hat eine Diskussion ins Rollen gebracht, die den 68ern die Möglichkeit gibt, mit sich selber ins Gericht zu gehen, und jenen Teil ihres Lebenswerkes zu korrigieren, der Korrektur bedarf. Explodierende Sozialkassen, zunehmende Jugendkriminalität, Ghettos und Parallelgesellschaften, frappierender Wohlstandsverlust und breite gesellschaftliche Verdummung – all das sind die real-existierenden Belege dafür, dass es einer erneuten Kulturrevolution bedarf, die Werte wie Leistung, Streben nach Erfolg, Selbstbestimmung und Genügsamkeit wieder ins Zentrum der individuellen Entwicklung eines jeden stellt, ohne dabei erneut in irgendein Extrem zu verfallen. Es muss doch einen gesunden Mittelweg geben! Oder nicht?

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“, hat Albert Einstein gesagt. Fürwahr, wir sind die wahren Erben der 68er! Uns geht es heute wie ihnen einst: wir merken, es läuft was falsch in diesem Land. Ist es dann nicht auch unsere Pflicht, endlich etwas dagegen zu tun?!

Vielleicht wird es die Lehre dieser Zeit sein, dass es in einer zunehmend globalisierten Welt umso wichtiger ist, mit sich selbst und seiner Geschichte im Reinen zu sein. Ein Volk, das nicht stolz ist auf das Werk seiner Ahnen, das sich selber hasst und seine Identität verleugnet, kann auf Dauer nicht bestehen. Solche Völker – das lehrt uns die Geschichte – werden früher oder später „abgeschafft“.

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87 KOMMENTARE

  1. (Sorry wegen erstem Beitrag in OT)
    Themaabweichend (OT):

    Könnt ihr nochmals das Thema hier als Beitrag bringen?:

    Peter Scholl-Latour hat Ende 2004 ein Interview gegeben (Interviewpartner: Unbekannt). Es ist sehr interessant und zeigt genau die Rolle der Türkei in der Europäischen Union auf. Er ist jedenfalls wert nochmals in Erinnerung gerufen zu werden. Allein die Überschrift ist schon super: Peter Scholl-Latour zur Aufnahme der Türkei: Dann gibt es bei uns bosnische Verhältnisse!

    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/936679-1-10/scholl-latour-zur-eu-aufnahme-der-tuerkei-dann-gibt-es-bei-uns-bosnische-verhaeltnisse

    Allein die Antwort auf diese Frage ist bezeichnend:

    Also ist Multikulti am Ende?

    Scholl-Latour: Was ist das nur für ein unsinniges Modewort? Das ist Popsprache, nichts weiter, überhaupt nicht ernst zu nehmen! Ich nenne Ihnen ein Beispiel für das ganz „alltägliche“ Unheil, das solche Gesellschaftstheorien anrichten können. Der Sohn meiner damaligen türkischen Haushaltshilfe bekam dank eines „gutmenschlich“ veranlagten Prüfers – eben weil er Ausländer war – sein Diplom in Volkswirtschaftslehre. Seine Mutter bat mich, ihn bei Gruner und Jahr, wo ich damals arbeitete, unterzubringen. Er war aber de facto einfach nicht gut genug für die Stelle. Wahrscheinlich glaubt er heute noch, er sei als Türke – trotz Diplom – abgelehnt und also diskriminiert worden. Das Schlimme ist, wie leichtfertig die Politiker heute alles in Gefahr bringen, was wir zum Teil über Jahrhunderte an politischem „Kapital“ angesammelt haben: die europäische Integration durch die Überdehnung der EU-Osterweiterung, die wertvolle, traditionelle deutsch-türkische Freundschaft durch das Wecken von Erwartungen, die nicht erfüllt werden können, unsere gesellschaftlichen Standards wie auch Frieden und Stabilität. Sehen unsere Politiker denn nicht, daß man eine Zivilisation zugrunde richten kann, wenn man ihre Substanz verleugnet? Der französische Schriftsteller und Philosoph Paul Valéry hat vor solcher Selbstaufgabe gewarnt: „Im Abgrund der Geschichte ist Platz für uns alle“.

    Trierische Grüße Deathlicon
    „Mir gehn langsam aber sischer freckt“

  2. Von totschweigen kann keine Rede sein, eher wohl von Verhinderung mit Strafandrohungen aufgrund von Rassismusgesetzen die dazu ausgelegt sind, berechtigte Meinungsäusserungen zu verbieten und Tatsachen zu verschleiern.

  3. Die wahren Erben der 68er…

    ein Prototyp, gestatten – Prof. Dr. Pfeiffer:

    Prof. Dr. Pfeiffer: Wir sollten auch die Muslime in unserem Land willkommen heißen. So haben wir beispielsweise herausgefunden, dass die Gewaltrate türkischstämmiger Jugendlicher um so mehr sinkt, je häufiger sie von Deutschen zum Geburtstag eingeladen werden, je häufiger sie bei der freiwilligen Feuerwehr dabei sind und je mehr sie von deutschen Bürgern dabei unterstützt werden, in der Schule gut klar zu kommen. Integration kann nicht vom Staat verordnet werden, wir, die Deutschen, müssen von uns aus mehr tun, damit die Integration der anderen gelinkt und wir ein Volk von guten Nachbarn werden.

    SarrazinFreund: Sehr geehrter Herr Professor, das ist doch sicher eine Frage der Kausalität. Ob nicht die friedlichen Moslems eher zur Feuerwehr gehen und sich engagieren und auch auf Geburtstage eingeladen werden. Gerade in politisch motivierten Studien werden oft Ursache und Wirkung verbogen. Einen Schläger lade ich nicht auf den Geburtstag ein. Ein destruktiver Zerstörer meldet sich nicht bei der Feuerwehr oder den Sanitätern.

    Prof. Dr. Pfeiffer: Unsere Geburtstags-Einladungsfrage richtete sich an zehnjährige Viertklässler, die eben noch keine ausgeprägten Schläger sind. Aber sie werden es eher im Zuge des Aufwachsens, wenn wir sie sozial ausgrenzen.

    http://www.tacheles.tv/pfeiffer-im-chat.php

  4. Eine Diskussion mit einem „OT“ zu beginnen, ist nicht nur unhöflich und respektlos vor dem Autor, sondern einfach nur DOOF.

    Also zum Thema: Schon in meiner Schulzeit (80er) war es üblich, jede abweichende Meinung mit dem NAZI-Brandstempel zu versehen – Nur scheint sich das Ding abgenutzt zu haben, es brennt nicht mehr!

    Also, liebe Mitstreiter, der Wind dreht sich und wir dürfen uns freuen – Aber nicht darüber einschlafen, es gibt einfach zu viel zu tun…

  5. Ja, ja, ja. Bravo, Frank Frankfurter. Volltreffer.

    So einer wie der im Artikel geschilderte kleine Junge, der als „Blödmann“ unisono vom kommunistisch-grünen 68er-Kartell verschrieen wurde und dennoch recht hatte, so einer möchte man sein.

    Die Reconquista nimmt Fahrt auf. Ein schöner abendländischer Morgen bricht an….

    http://www.reconquista-europa.com/

    http://tinyurl.com/3y638ee

  6. Vor der Kulturrevolution der 68er war die deutsche Gesellschaft extrem national, konservativ und autoritär. Frauen waren nicht gleichberechtigt, Prügel gehörten zur Erziehung, eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialimus fand nicht statt, und Ausländer jeder Couleur wurden überwiegend mit Misstrauen beäugt. Dass viele junge Menschen Ende der 60er gegen diese Gesellschaft rebellierten, erscheint mehr als nachvollziehbar.

    Der Artikel ist in der Summe prima – diese Sätze stimmen so und in dieser Allgemeinheit aber nicht. Ich bin vom Alter her Zeuge.

    „Die deutsche Gesellschaft“ war nicht national im bösen Sinne – das hatte man uns nach dem Krieg schon säuberlich ausgetrieben. „Konservativ und autoritär“ wäre zu definieren – im linken Sinne waren wir es nicht. Werteorientiert – Ja, das waren wir.

    Die Gleichberechtigung der Frau stand im Grundgesetz und wurde immer mehr verwirklicht, das war ein Prozeß, der im Gange war. Und zwar ohne den ganzen blöden Feminismus- und Genderquark.

    Geprügelt wurde damals, wie heute sozial vernachlässigt wird bis zur Verwahrlosung – daran wäre zu arbeiten. In NRW darf in Schulen seit 1958 nicht mehr geprügelt werden.

    An die Auseinandersetzung mit dem Nationalen Sozialismus z.B. in Schule, Religionsunterricht usw. kann ich mich gut erinnern, auch dieser Satz im Text ist zu allgemein.

    Ausländer wurden mit Interesse beobachtet, besonders Türken fanden wir recht exotisch und interessant. Daß da viel Überheblichkeit insbesondere gegenüber Italienern war (mi scusa, amici!! – e: grazie.), ist nicht zu leugnen. Zu meinen Erinnerungen aus den frühen 60ern gehört aber auch der Spanier Francisco, der – allgemein Franz, auch „Frannek“ genannt, mit Begeisterung und herrlicher Stimme lauthals deutsche Volkslieder sang.

    Nein.

    Hier gab es kein „aus dem Dunkel zum Licht“.

    Im Gegenteil.

  7. Ja,ganz sicher wir müssen etwas gegen die Nichtintegration,und die Paralellgesellschaften der Muselmanen,und der Politik tun.Ich bin selbst Altachtundsechziger,und haben schon beim sogenannten Marsch durch die Institutionen er-kannt das man korrupt sein muß,um aufsteigen zu können.Ich habe mich verweigert,und bin damals aus der SPD ausgetreten,um einem Parteiausschluß zuvor zu kommen.Noch eine Anmerkung:die Titelgeschichte in den Ruhr-Nachrichten/Do von heute unbedingt lesen.Integration gescheitert!!!

  8. Blöd nur, dass Seehofer das selbst nicht glaubt, was er da erzählt. Hat er sich vorher jemals auch nur annähernd in dieser Art geäußert? Nein, denn das tut er erst, seit die Bürger immer mehr Klartext reden.

    Schleimiger geht es wirklich kaum!

    Da fordert die Regierung mehr Integration, kürzt aber im gleichen Moment die Hilfen dafür um 15 Millionen.
    Da fordert die Regierung mehr Aktivität von den Langzeitarbeitslosen, kürzt aber die Fördermittel dazu um 1,5 Milliarden!
    Man soll nicht kürzen, sondern effektiver und intelligenter einsetzen!!!

  9. Was 1978 richtig war muss 2010 nicht zwangsläufig auch richtig sein. Die Zeiten ändern sich, da ist das Verharren in einer einmal wahrgenommenen Wirklichkeit nicht hilfreich. Realität ist jeden Tag neu und jeden Tag eine (klein wenig) andere. Viele Grüne erinnern mich an viele meiner Altersgenossen (50), die seit 35 Jahren immer dieselben Rockmusik-Schinken hören und sich zum 1000sten mal dadurch für etwas besseres halten. Das Gegenteil ist der Fall Freunde, wer nicht jeden Tag die Augen offen hält für Neues, Gutes wie Schlechtes, ist bedauernswert.

  10. Die LRGs haben einfach zu dick aufgetragen, sie haben maßlos übertrieben ….. mit ihrer Gutmenschlichkeit, ihrem Kulturrelativismus und ihrem Hass auf alles DEUTSCHE!

    Und jedes System hat eine Sollbruchstelle, die bei den Linken -übrigens überall in Europa!- zu ihrem Ende führt. Denn das Bessere ist des Guten Feind!

  11. So dann eben jetzt:
    Themaabweichend (OT):

    Könnt ihr nochmals das Thema hier als Beitrag bringen?:

    Peter Scholl-Latour hat Ende 2004 ein Interview gegeben (Interviewpartner: Unbekannt). Es ist sehr interessant und zeigt genau die Rolle der Türkei in der Europäischen Union auf. Er ist jedenfalls wert nochmals in Erinnerung gerufen zu werden. Allein die Überschrift ist schon super: Peter Scholl-Latour zur Aufnahme der Türkei: Dann gibt es bei uns bosnische Verhältnisse!

    http://www.wallstreet-online.de/diskussion/936679-1-10/scholl-latour-zur-eu-aufnahme-der-tuerkei-dann-gibt-es-bei-uns-bosnische-verhaeltnisse

    Allein die Antwort auf diese Frage ist bezeichnend:

    Also ist Multikulti am Ende?

    Scholl-Latour: Was ist das nur für ein unsinniges Modewort? Das ist Popsprache, nichts weiter, überhaupt nicht ernst zu nehmen! Ich nenne Ihnen ein Beispiel für das ganz „alltägliche“ Unheil, das solche Gesellschaftstheorien anrichten können. Der Sohn meiner damaligen türkischen Haushaltshilfe bekam dank eines „gutmenschlich“ veranlagten Prüfers – eben weil er Ausländer war – sein Diplom in Volkswirtschaftslehre. Seine Mutter bat mich, ihn bei Gruner und Jahr, wo ich damals arbeitete, unterzubringen. Er war aber de facto einfach nicht gut genug für die Stelle. Wahrscheinlich glaubt er heute noch, er sei als Türke – trotz Diplom – abgelehnt und also diskriminiert worden. Das Schlimme ist, wie leichtfertig die Politiker heute alles in Gefahr bringen, was wir zum Teil über Jahrhunderte an politischem „Kapital“ angesammelt haben: die europäische Integration durch die Überdehnung der EU-Osterweiterung, die wertvolle, traditionelle deutsch-türkische Freundschaft durch das Wecken von Erwartungen, die nicht erfüllt werden können, unsere gesellschaftlichen Standards wie auch Frieden und Stabilität. Sehen unsere Politiker denn nicht, daß man eine Zivilisation zugrunde richten kann, wenn man ihre Substanz verleugnet? Der französische Schriftsteller und Philosoph Paul Valéry hat vor solcher Selbstaufgabe gewarnt: „Im Abgrund der Geschichte ist Platz für uns alle“.

    Trierische Grüße Deathlicon
    „Mir gehn langsam aber sischer freckt“

  12. Eine recht differenzierte Betrachtung über die 50er und 60er Jahre und die Ursprünge der Protestbewegung.
    Erwähnenswert wäre noch der Vietnamkrieg, der mit seinen Vernichtungsorgien gegen die Bevölkerung die Jugend weltweit zutiefst verstörte und entsetzte. Auch dass die alten Nazis ungebrochen und unangefochten wieder in hohen Positionen saßen und eine Aufarbeitung nicht stattfand, war eine Quelle des Protestes und der außerparlamentarischen Opposition.
    „Es war eben nicht alles schlecht…“

    Auf Deutschland, auf deutsche Literaten oder Wissenschaftler stolz zu sein, kann ich nicht nachvollziehen, denn für diese Leistungen kann ich nichts.
    Nationalstolz scheint mir eher eine recht primitive und archaische Haltung zu sein, wenn man sich einer Stammes- oder Volksgruppe durch die Gnade der Geburt zugehörig und damit automatisch allen anderen überlegen fühlt. Besonders schön ist diese Haltung bei unseren Kulturbereicherern zu sehen.
    Ich empfinde eher ein großes Gefühl der Dankbarkeit, in einem Land leben zu können, in dem die europäischen Werte von Aufklärung und Humanismus errungen wurden und immer noch gelten und verteidigt werden.

  13. OT:

    Was genau ist „Multikulti“?

    Der Begriff gehört zum Alltag und kursiert ständig, aber: Was ist „Multikulti“? Das Wort hat eine Geschichte mit extremen Pendelschlägen hinter sich – und stieß von Anfang an auf Widerstand der Konservativen.
    […]
    Negativer Klang

    Michel Foucault hatte einst in seiner Vorlesung über „Die Ordnung des Diskurses“ diesen als ein Sprachspiel beschrieben, in dem strategisch und machtgesteuert Mechanismen der Ausschließung wirksam werden. Sie betreffen – vergleichbar dem Abstecken von Claims beim Goldsuchen im alten Alaska – die Definition von Gegenständen, deren Bewertung sowie die Behauptung und Durchsetzung von beidem in den Köpfen. Wie so etwas geht, hat Dietz Bering soeben in seinem Buch über den Intellektuellen-Begriff gezeigt. Das Wort Multikulturalismus eignet sich für eine solche Untersuchung genauso. Die saloppe Abkürzung zu „Multikulti“ ist ja bereits der Versuch, dem Begriff einen negativen Klang zu geben und mit dem Sack auch den Esel zu schlagen.
    […]
    Demgegenüber meint Multikulturalismus das gleichberechtigte Zusammenleben von Angehörigen unterschiedlicher Kulturen unter dem gemeinsamen Dach einer von allen akzeptierten demokratischen Staats- und Rechtsordnung. Wechselseitige Anerkennung und Offenheit füreinander, Toleranz und Respekt sind die Voraussetzungen. In diesem Sinne wurde „Multikulti“ bei der bundesrepublikanischen Linken und zumal den Grünen seit den frühen 80er Jahren zu einem zentralen Punkt ihrer politischen Programmatik.
    […]
    Deshalb fiel es den Vertretern eines offensiven Multikulturalismus leicht, auch seriöse Kritiker ihrer Ideen in die braune Ecke oder doch zumindest eines muffig-abgelebten Nationalismus zu stellen, damit mundtot zu machen und so die Diskurshoheit zu erobern. Dass die Multikulti-Vertreter ihrerseits oft genug nur einem negativ gewendeten Nationalismus huldigten („Liebe Ausländer, lasst uns mit diesen Deutschen nicht allein“), fiel seinerzeit kaum auf.

    Die Gegner von „Multikulti“ konnten erst in den 90er Jahren Boden gutmachen. Damals zeigte sich, dass es mit der Verwirklichung der guten Nachbarschaft von Angehörigen verschiedener Kulturen nicht so gut lief, wie viele das erwartet hatten.
    […]

    http://www.ksta.de/html/artikel/1285338013461.shtml

  14. ein schöner artikel zur meinungsfreiheit in der FAZ:

    http://www.faz.net/s/RubD5CB2DA481C04D05AA471FA88471AEF0/Doc~E7589552636A9442099A4E3F2CB32B021~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    „Die Vorstellung, illegale Meinungen müssten verboten werden, greift um sich.“ Und er wandte sich entschieden gegen die Annahme, hier könne abgewogen werden.

    „Gilt die Meinungsfreiheit nur nach Maßgabe von Abwägungen, gilt nur noch ‚common sense.“ Nein, verbieten darf man etwa Versammlungen im freiheitlichen Staat grundsätzlich nur, wenn Rechtsgüter gefährdet werden. Gesinnungen werden nicht bestraft. Die Grenze ist für Masing der „Umschlag in Aggression“. Da solle der Staat dann aber auch hart durchgreifen: „Der Staat muss nicht erst bis zum Ehrenmord warten.“ Der Verfassungsrichter fügte hinzu: „Hier sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft.“

    „Sonderrecht ist erlaubt, aber nicht geboten.“ Damit folgt Masing in gewisser Weise der Linie seines Vorgängers im Amt, Wolfgang Hoffmann-Riem. Der hat kurz nach dem Ende seiner Amtszeit gesagt, er würde die Holocaust-Leugnung nicht unter Strafe stellen.

    „Es geht nicht an, dass sich staatliche Behörden dafür feiern lassen, dass sie eine erlaubte Veranstaltung abgedrängt haben.“ Hier spielte der Staatsrechtslehrer auf die beliebte Übung von manchen Bürgermeistern und Abgeordneten an, genehmigte Aufmärsche faktisch zu unterbinden.

  15. OT:

    Hat gestern einer „Tacheles“ auf Phönix gesehen?

    Dort durft Ayman »Taqyyia« Mazyek wieder seine „Wahrheiten“ verbreiten und auch die anderen Gäste, sowie das Publikum waren – nunja – „ausgesucht“.

    Ich habe wirklich selten so eine widerliche Sendung verfolgt. Mir war wirklich körperlich übel danach.

    Fazit bzw. Konsens der Sendung:
    Muslimische Gewalt hat nicht mit dem Islam zu tun, sondern eher mit dem Christentum und zu wenig Hartz IV.
    Außerdem gibt es muslimische Gewalt nicht.

  16. @ #11 Ragnaroegg

    HAHA der gleiche gedanke kam mir auch.
    Was mich gewundert hat war das ein Perser (wohl eher Iraner) seine Frau unter ein Kopftuch stecken will.

  17. zu Prof. Pfeiffers Thesen:

    Zum Geburtstag oder zum Verein kommen doch nur diejenigen türkischen Jugendlichen, die den Wunsch zur Integration haben, oder deren Eltern dies wünschen oder die schon integriert sind.

  18. @#12 Abu Sheitan

    Gut gebrüllt Löwe, aber ich würde den Begriff Stolz nicht zu überbewerten. Sicher schwingt im Nationalstolz auch ein gehöriges Maß an Dankbarkeit mit, in einem so hoch entwickelten Kulturkreis geboren worden zu sein.

    Auch Eltern sind auf ihre Kinder stolz, obwohl diese ja immer noch eigenständige Individuen sind und nicht alles, was sie erreichen, nur dank der Eltern möglich ist.

    Ehre, wem Ehre gebührt. Und auf ein Land – wie das unsere – stolz zu sein, das entscheidend bei der Prägung des Abendlandes war (angefangen beim Hlg. R. R. d. N.) und bei der Aufklärung und so viele Vertreter in Literatur und Wissenschaft gestellt hat, ist doch kein Frevel.

    Wenn man aber stolz auf eine barbarische Nomadenkultur, die bis auf kurze lichte Momente der Wissenschaft nichts als Krieg und Mord verbreitet hat, DANN ist das verwerflich.

  19. ~~~~~~~~~
    Skandal !
    ~~~~~~~~~

    Griechenland tritt die Menschenrechte mit Füßen und hindert 23 OOO Illegale aus der Türkei an der Weiterreise nach Deutschland.

    Warzen-Claudia, Dosen-Jürgen und Bürgermeisterin Renate sollen die Beklagenswerten sofort „in unsere Mitte“ bringen.

    Wir brauchen jeden Einzelnen dieser Facharbeiter. Für Wohlstand und Rente.

    http://www.fact-fiction.net/?p=5244

    http://www.fact-fiction.net/

  20. @ #12 Abu Sheitan (25. Okt 2010 09:48)

    Nationalstolz scheint mir eher eine recht primitive und archaische Haltung zu sein, wenn man sich einer Stammes- oder Volksgruppe durch die Gnade der Geburt zugehörig und damit automatisch allen anderen überlegen fühlt. Besonders schön ist diese Haltung bei unseren Kulturbereicherern zu sehen.

    Du assoziiert damit völlig falsche Dinge!
    Nationalstolz hat NICHTS mit Überlegenheitsgefühl zu tun!
    Hier muss man deutlich differenzieren!

    Nationalstolz resultiert aus der natürlichen Liebe zur den Eltern, zu den Großeltern und der Familie!
    Es ist einfach nur auf ein Volk hochskaliert – eben in Bezug auf die Ahnen!

    Es hat per se NICHTS mit Mehrwert oder Minderwert zu tun und daher auch NICHTS mit Überlegenheitsgefühl!

    Und grundsätzlich ist Stolz ein typisch-menschliches Gefühl! Willst du das menschliche Gefühl abschaffen, dann wirst du den Menschen insgesamt abschaffen müssen! Gefühl gehört dazu – es ist Teil der menschlichen Existenz! Wir sind keine Roboter, Automaten oder Zombies.

  21. Die Lösungswege, die vielleicht 1968 noch sinnvoll waren unsere Gesellschaft zu liberalisieren erreichen beim Thema Islam genau das Gegenteil.

    Und das wollen unsere grünen Multi-Kulti-Betonköpfe einfach nicht verstehen.

    Wer mit Toleranz auf absolute moslemische Intoleranz antwortet macht doch erst die moslemische Intoleranz möglich.

    Aber das geht einfach nicht in die Köpfe unserer Alt-68gern!

  22. Wunderbarer Artikel. Vorallem gefällt mir dass auch den linken *Verdienste* zugeschrieben werden. Es ist ja nicht per se alles schlecht.
    Aber leider ist zuviel nicht so wie es sein sollte. Dass können sich alle Parteien auf ihre Multikultifahnen schreiben.
    Wenn man so schön differenziert gewinnt man sicherlich auch viele neue Leser dazu, die vieleicht auch die vielen positiven Aspekte ihrer alten Parteien im Kopf haben (Die Linke z.B. ist FÜR Volksabstimmungen und Mindestlohn, wissen hier viele sicher nicht)

    Die Veränderung muss und wird aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Dort kann man übrigens wirklich fair Verhandeln und unseren Staat zur neuen Blüte Verhelfen.
    *Die Weiheit der vielen* dürfte dabei keine unwesentliche Rolle spielen.
    FREIHEIT ick liebe dir 😉

  23. So gut auch dieser Beitrag von Frank Furter wieder ist: # 5 Grabowski ist nur zuzustimmen. In den von ihm angeführten Punkten ist selbst Frank Furter der 68er Propaganda aufgesessen.

  24. Wir hatten es damals besser als wir 20 waren. Da waren die Frauen noch schön schlank und wussten genau, dass man nicht auf Bereicherer reinfällt. Deutschland wird tatsächlich immer dümmer und speckiger.

  25. @#21 hypnosebegleiter

    Endlich zahlen sich die Milliarden für Griechenland aus!

    Danke, Hellas! Das war ein fairer Deal!

  26. „…gerade die bösen Sarrazins und Seehofers haben es mit klaren Worten geschafft, eine Diskussion zu jenem Thema in Gang zu setzen…“

    Der böse Seehofer hat mit klaren Worten die Diskussion in Gang gesetzt?

    Da genaue Gegenteil ist der Fall gewesen und jetzt springt er auf den Zug auf um nicht noch mehr Stimmen zu verlieren. Es ist ein Testballon aus dem schnell wieder die Luft raus gelassen wird, sobald ein bisschen Gegenwind aufkommt.

    Herr Furter, Sarrazin und Seehofer in einem Atemzug zu nennen ist ein schlechter Witz!

  27. @ Frank Furter

    ihren artikel finde ich grundsätzlich gelungen, insbesondere auch deswegen, weil sie für die ursprünglichen motive der 68er verständnis aufbringen.

    Dass viele junge Menschen Ende der 60er gegen diese Gesellschaft rebellierten, erscheint mehr als nachvollziehbar.

    in einem punkt muss ich ihnen aber auf das schärfste widersprechen:

    gerade die bösen Sarrazins und Seehofers haben es mit klaren Worten geschafft, eine Diskussion zu jenem Thema in Gang zu setzen, …

    NEIN. WIDERSPRUCH. es ist der bleibende verdienst des herrn dr. sarrazin, durch die mutige veröffentlichung seines buches einen donnerschlag in der öffentlichen wahrnehmung in D ausgelöst zu haben. dieser verdienst gebührt aber ihm ALLEIN.

    er hat sich dann auch in talkshows, interviews etc. immer zu seinen thesen bekannt und nur in einem fall (dem juden-gen) hat er sich korrigiert. deswegen, aber nicht nur, ist herr dr. sarrazin für mich ein anständiger, seinen prinzipien treu gebliebener, konservativer sozialdemokrat.

    verglichen mit ihm ist seehofer ein windelweicher wurm, ein prinzipien- und rückgratloser opportunist, der als berufspolitiker sofort erkannt hat, dass der wind jetzt in eine andere richtung zu drehen beginnt und daher sofort seine fahne in den wind gedreht hat. sein fehlendes rückgrat hat er mit der relativierung seiner zuwanderungsäusserung bestens bewiesen.

    wie sie den herrn dr. sarrazin und den berufspolitiker seehofer in einem atemzug nennen können und ihnen beide einen verdienst am auslösen dieser debatte zusprechen wollen, der NUR und ALLEINIG dem herrn dr. sarrazin gebührt, entzieht sich meinem verständnis.

  28. @ #26 Ragnaroegg

    Ich glaube ja, Dieter Bohlen und diese ganze verkommene Pop-Industrie stehen alle auf den Lohnlisten der 68er.

    Bei dieser Penetranz mit der man uns irgendwelche vorbestraften Migrationsunfälle als cool und geil verkaufen will – und leider fällt die durch 68er Schulverziehung hirnerweichte Jugend drauf rein – da steckt ein Plan hinter!

  29. @ #28 Michael Westen
    +++++++++++++++++++++++++++

    Titel: Ali und die Speckm*sen, bildungsfern und Spass dabei

  30. Ja, die rot-grüne Hütte, von LRGs über Jahrzehnte mit Gutmenschentum, Toleranz, Multikulti-Trunkenheit, Kulturrelativieren und chronischem Deutschenhass gehegt und gepflegt, brennt! Endlich brennt diese verlogene und demokratiefeindliche Hütte ab – hoffentlich bis auf die Grundmauern!

    Die LRGs haben es einfach übertrieben, sie haben viel zu dick aufgetragen, …..sie haben sich damit ihr eigenes Grab geschaufelt. Und Thilo Sarrazin, Kerstin Heisig, Buschkowsky, Rene Stadtkewitz und viele andere geben dieser menschenunwürdigen und faschistoiden Weltanschauung endlich den Gnadenstoß!

    Sie liegen in ihren letzten Zuckungen, und das wissen sie – deshalb wird noch einmal versucht kräftig nachzutreten! Es wird nicht mehr reichen, denn überall in Europa hat sich das Blatt gewendet! GAME OVER!!!

  31. „Vor der Kulturrevolution der 68er war die deutsche Gesellschaft extrem national, konservativ und autoritär. Frauen waren nicht gleichberechtigt, Prügel gehörten zur Erziehung, eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialimus fand nicht statt, und Ausländer jeder Couleur wurden überwiegend mit Misstrauen beäugt. Dass viele junge Menschen Ende der 60er gegen diese Gesellschaft rebellierten, erscheint mehr als nachvollziehbar.“

    Herr Furter, Entschuldigung, das ist dümmste 68er-Propaganda.

    Die Jugend hat nicht rebelliert, sondern eine kleine Minderheit der damaligen Jugendlichen ist den kommunistischen Ideologen auf den Leim gegangen, weil die Bürgerlichen gegen den pauschalen Vorwurf der „Naziverdrängung“ kein entsprechendes Mittel fanden.

    Die Gesellschaft war schon gar nicht extrem national, im Gegenteil weil wegen der Naziverbrechen ein selbstbewusstes Nationalbewusstsein fehlte oder sich nicht behaupten konnte waren die kommunistischen 68er-Rattenfänger mit ihrem Marsch durch die Institutionen erfolgreich. Die Bürgerlichen haben vor diesen primitiven Schreihälsen vollständig kapituliert. Bis in jeden Winkel steckt heute der 68er-Mief, die linke Geschichtsverdrehung, selbst bis in islamkritischen Blogerkreisen.

  32. Ich schließe mich dem Autor an, dass die 68er wichtig waren, um den Muff der Nachkriegszeit endgültig zu beseitigen. Wenn ich auch #5 Grabowski zustimme, dass die Entwicklung zur Modernisierung längst, wenn auch langsam eingeleitet war.

    Wie auch immer, eigentlich gilt „Die Revolution fristt ihre Kinder“, d.h. die 68er hätten nach ein paar Jahren verschwinden müssen. Das ist aber leider hier nicht eingetreten, denn die 68er sind immer noch lebendig und manifestieren sich in der immer erfolgreicher werdenden Partei „Die Grünen“.

  33. Man kann zwei Arten von Stolz unterscheiden:

    Neurotischer Stolz ist es, wenn man stolz auf etwas ist, was man nicht selber geschaffen hat.
    Für die römisch-katholische Kirche ist Stolz (superbia) die erste der sieben Hauptsünden.
    Dieser Stolz ist verwandt mit Hochmut, Anmaßung und Arroganz.

    Gesunder Stolz liegt jedoch vor, wenn man etwas für sich oder für die Gemeinschaft geleistet hat. Diese Art Stolz ist eher verwandt mit Freude, Selbstgewissheit und Zufriedenheit.
    (Quelle: Wikipedia)

    Ähnliche Unterschiede gibt es bei dem Begriff „Ehre“. In unserer Kultur kann und muß man sich Ehre erwerben, im Islam hat man „Ehre“ von vornherein durch die Zugehörigkeit zur Volks- oder Religionsgruppe. Die beiden Auffassungen benutzen zwar das gleiche Wort, meinen aber völlig gegensätzliche Wertvorstellungen.
    Ein Vater, der die Tötung seiner Tochter befiehlt, um die Familienehre wiederherzustellen, ist für uns ein ehrloser
    Lump.
    Eine Frau, die über ihre Sexualität und Partnerwahl selbst bestimmt, ist für diesen „ehrbaren“ Familienvater eine „ehrlose“ Schlampe.

  34. @ Ragnaroegg

    Dazu fällt mir grade ein Zitat von mir ein

    Früher waren Dick und Doof noch zwei Personen

  35. @ #37 Abu Sheitan (25. Okt 2010 10:28)

    Kann ein Torwart stolz auf die Mannschaft sein, obwohl ein Stürmer das Siegtor geschossen hat und nicht er selbst ???

    Hat der Torwart dann eine primitive und archaische Haltung?

  36. Die 68er haben damals viele Tabus aufgebrochen.
    In der Folge haben sie viele andere Tabus installiert die es heute wiederum gilt aufzubrechen.
    Unter den langen Haaren der Mief seit vierzig Jahren.

  37. @ #35 Michael Westen (25. Okt 2010 10:25)
    @ #32 Ragnaroegg

    Im Untertitel stand Abiturientin also wohl gut geschult
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Ja nee is klar, Hauptschule macht sich ja auch nicht so gut. Aber er ist auch nicht schlecht – macht ein Praktikum als Maurer. Hä, will er ausprobieren ob arbeiten doch was für ihn sein könnte? Mit 25? Wetten in 3 Monaten steht der wieder in der Schlange und entscheidet sich für viele viele Kindergeldempfänger produzieren und extrem-chilling.

  38. #31 _Deutscher Orden
    @ #26 Ragnaroegg
    „Ich glaube ja, Dieter Bohlen und diese ganze verkommene Pop-Industrie stehen alle auf den Lohnlisten der 68er.“

    Thomas Gottschalk, der nach eigenen Aussagen als Jugendlicher auch mit der Mao-Bibel rumgerannt ist, nennt eine seiner Firmen seines Firmen-Imperiums unverholen „Panem et Circenses“ (Brot und Spiele). Wie man das Volk bei Laune hält, wussten eben schon die alten Römer.

  39. Wie sagt Henryk.M.Broder immer so schön: „(National-)Stolz ist der Patriotismus der Habenichtse.“

    Stimmt das? Hmmm. ‚Stolz‘ ist u.a. verwandt mit ’stellen‘ oder auch ‚Stall‘, meint insofern: a) Lieb‘ Vaterland, besser hingestellt und stehend als abgestellt und weg. b) Lieb‘ Vaterland, ich hab‘ nichts, du dafür bist alles. c) Lieb‘ Vaterland, bin dein Patriot und freu‘ mich so, dass du die Möglichkeiten gibst für Zukunft.

    Mein Fazit: Mit (rückwärtsgewandtem)Stolz kann ich nicht soviel anfangen, mit Patriotismus als emotional-rationalem Bekenntnis, dass Zukunft im Sinne von Offenheit überhaupt möglich ist, hingegen sehr wohl.
    Stolz? Bestenfalls als schöner Blick auf gute Erfahrungen (Dichter, Denker, Musiker, Maler, Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker), um schöne Erwartungen (noch mehr und bessere Dichter, Denker, Musiker, Maler, Wissenschaftler, Ingeneure, Techniker)zu haben.

    Und die Alt-68er? Hätten die Welt am liebesten faschistisch-mechanistisch und also im Endziel geschichtslos. Ein widerwärtiges Pack, das wegen Hochverrats aufgeknüpft gehörte. Nürnberg 2 per dereinstiger Volksabstimmung als Standgericht.

  40. @ #41 suebia (25. Okt 2010 10:36)

    tja – der Mensch braucht Tabus!
    Ich weiß nicht, wieso, aber es gab kein Zeitalter, in dem es keine Tabus gab! Tabus sind wohl eine Art „innere Legislative“, eine Art gesellschaftliches Gesetzbuch.

    Ich denke, wenn es keine Gesetze gäbe, dann würden wir uns ausschließlich mit Hilfe von Tabus regieren.

  41. Wow! genau so war das. In der Zeit von „Sex, Drugs and Rock’n Roll“ war ich mit den 68ern voll dabei und lieber Rot als Tod, wie es damals hiess. Spaeter ging ich gegen die Apartheid an, in Deutschland und hier, in Sued Afrika, also ein waschechter Lefty. Heute lebe ich gluecklich in meinem uberwiegend schwarzen Freundeskreis, ohne jemanden meine Kultur oder Sprache aufzudraengeln. Das trifft uebrigens hier fuer die meisten Deutschen zu, denen man nur zufaellig begegnet, denn ein Deutsches Nest gibt’s nicht. Man benimmt sich eben, was man von den Bereicherern in D nur hofft, aber schon lange nicht zu erwarten traut. Es koennte ja als Rassismus ausgelegt werden. Mein(Zulu)Partner und ich haben in gepflegte Wohnungen investiest und haber daher auch Muli-Kuli-Erfahrung aus erster Hand. Die Rasse ist kein Thema aber Religion, also keine Muslime, sorry. Ich bin nun 30 Jahre im Ausland, und wenn ich so die Islamisierung in D betrachte, vergeht mir schnell Das Heimweh. Vielen Dank an Alle, die sich activ bemuehen den Mitbuergern die Augen zu oeffnen. Alles Gute und viel Erfolg!

  42. Dach ist doch das alte Linke gequatsche „man kann nur auf das Stolz sein, was man selbst erreicht hat“.
    Wenn aber ein böser Deutscher am Werke war, schreien die Medien und Politiker : „WIR Deutsche schämen uns.“ Dann wird der kollektive Betroffenheitskult gefeiert.

  43. #7 biker: Als ich meinen Kommentar schrieb, war noch ein anderes „OT“ an Nr. 1 – Sie waren nicht gemeint, werter Mitkommentator!

  44. @ #43 Ragnaroegg

    Vielleicht war Sie ja auch Klassenbeste im Fach Bezness? für Anfänger (wie angelt man sich ein Sohn des Proleten ähm Propheten)

  45. #10 Deathlicon (25. Okt 2010 09:42)

    das interview mit PSL von 2004 ist klasse. der mann findet auch die nötigen klaren worte, die man bei unseren politikern so schmerzlich vermisst:

    Das ist eine der Lügen, die unsere Politiker gern dem Volk auftischen. Vor allem die Grünen sind darin geübt, ebenso wie EU-Erweiterungskommissar Verheugen, der ein Meister der Desinformation ist. Ich empfehle diesen Leuten, sich einmal im türkischen Hinterland umzuschauen. Aber die Täuschung der Menschen bei uns ist nur die eine Seite der Medaille, die andere ist, wie man mit den Türken umgeht. Die werden genauso belogen: Einerseits macht man ihnen Hoffnung auf einen EU-Beitritt, andererseits hofft man, daß sie auf dem endlosen Weg dorthin doch noch scheitern.

    Ich finde es nicht gefährlich, wenn ein Land zu seinen religiösen Wurzeln zurückkehrt. Es ist nicht angemessen, von vornherein eine strenge Auslegung des Islam zu verdammen, nur weil wir im Westen uns die völlige Relativierung der Religion angewöhnt haben und der Bundeskanzler noch nicht einmal mehr ein „So wahr mir Gott helfe“ über die Lippen bringt. [..] Die Rückkehr zur Verbindlichkeit des Islam ist kein Islamismus, wie wir das gerne unterstellen, es ist lediglich das Wesen des wahren Islam. [..] Ich halte eine gewisse Re-Islamisierung für das gute Recht der Türken, und eine vergleichbare christliche Renaissance würde auch uns Europäern ganz guttun.

    Ich glaube, die Politiker wissen einfach nicht mehr, was das Volk denkt. Für den einfachen Deutschen ist der Startschuß für eine solche Einwanderung per EU-Beitritt der Türkei genausowenig ein Glück, wie für den Durchschnittsdeutschen von damals die Landung der Alliierten in der Normandie.

    Weil die erste Generation von Einwanderern aus blinder Gewinnsucht und ohne Rücksicht auf ihre Bedürfnisse ins Land geholt wurde. [..] Auch heute steht hinter der EU-Beitrittslobby die Raffgier der deutschen Wirtschaft. [..] Weil wir dadurch auf der einen Seite eine postchrisliche, weitgehend atheistische, auf der anderen Seite eine fromm-islamische Gesellschaft im Land haben. Das gibt auf lange Sicht Bürgerkrieg, dazu bedarf es keiner Attentate wie in Holland. Wenn schon die Kurden und die Türken nicht zusammenleben können, wie soll das dann zwischen Deutschen und Türken gehen?

    auch wenn GRAUE EMINENZ nichts von PSL hält, ich finde den mann klasse.

  46. #40 Denker
    @ #37 Abu Sheitan (25. Okt 2010 10:28)
    „Kann ein Torwart stolz auf die Mannschaft sein, obwohl ein Stürmer das Siegtor geschossen hat und nicht er selbst?“

    Wenn er zum Sieg seiner Mannschaft beigetragen hat, kann er zu Recht auf sich stolz sein.
    Er kann naürlich auch stolz sein, Teil der Mannschaft zu sein, weil er sich auf Grund eigener Leistung dafür qualifiziert hat.
    Die meisten Spieler unserer Nationalmannschaft fallen sympathischerweise eher durch Bescheidenheit als durch falschen Stolz auf. 🙂

  47. @ #58 Abu Sheitan (25. Okt 2010 10:51)

    Heißt das also Deutsche sollen sich wegen Goethe, Schiller, Beethoven, Luther, Einstein schämen?
    Oder sollen die Deutschen diese Personen NUR vergessen?

    Meiner Meinung nach trägt JEDER Spieler die Bürder der gesamten Vereinstradition auf seinen Schultern! Nicht nur seine eigene bzw. egozentrische Leistung.
    Wenn man zu einem Team gehört – egal wie man da reingekommen ist – dann trägt man auch die Teamvergangenheit mit! Das Gute und das Schlechte gleichermaßen.

    Wenn man nichts mittragen will, dann gehört man auch nicht zum Team.

  48. #5 Grabowski (25. Okt 2010 09:24) Vor der Kulturrevolution der 68er war die deutsche Gesellschaft extrem national, konservativ und autoritär. Frauen waren nicht gleichberechtigt, Prügel gehörten zur Erziehung, eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialimus fand nicht statt, und Ausländer jeder Couleur wurden überwiegend mit Misstrauen beäugt. Dass viele junge Menschen Ende der 60er gegen diese Gesellschaft rebellierten, erscheint mehr als nachvollziehbar.

    Ich schließe mich den Aussagen von „Grabowski“ im wesentlichen an.
    Diese hier zitierten Sätze könnten eher aus einer 68’iger Feder stammen.
    Ich bin zu dieser Zeit in Mitteldeutschland (!) groß geworden. Hier ist zu unterscheiden, zwischen den vom Staat propagierten Anschauungen und den in der Bevölkerung verankerten Wertmaßstäben. Ich äußere mich zu den Bevölkerungsansichten.
    Es war nicht „extrem national, konservativ und autoritär“. Wer in der DDR damals so war, war längst in den Konzentrationslagern und Zuchthäusern verschollen … Selbst unschuldige Jugendliche wurden aufgrund falscher Verdächtigung nach dem Krieg verschleppt und kamen großteils nicht wieder nach hause.
    Es war aber auch nicht so wabbelig wie heute.
    Das heutige Anspruchsdenken und die teilweise Leistungsverweigerung war unbekannt, ansonsten hätte einen die Realität schnell eingeholt. Mitarbeiten, entsprechend der kindlichen Möglichkeiten, war notwendig.

    Prügel waren nicht so verpönt wie heute. Die Bedingungen waren einfach härter. Einer meiner Großväter hat z.B. den ersten und zweiten Weltkrieg voll mitgemacht, obwohl er sich nie zum Militär verpflichtet hatte. Zwölf Jahre Kommiß macht schon hart. Auch das muß man bedenken. Bei manchen geht es auch nicht ohne! Wenn ich auch der Meinung bin, man sollte Prügel vermeiden!

    Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus fand täglich statt!

    Nicht nur in der Schule. Schon als Fünfjähriger im Dorfkino gab es Kriegsfilme mit grundsätzlich guten Sowjetsoldaten und grottenbösen Deutschen, unseren Vätern und Großvätern …
    Das erinnert mich fatal an die heutige Migrantendiskussion!
    Und diese Umerziehung setzte sich bis zum Abitur fort in Buchbesprechungen, Filmen und allgemeinen Diskussionen in den verschiedensten Fächern.
    Gregor Gysi’s Vater war damals Kulturminister unter Ulbricht.
    Bis heute büßt meine Generation für die echten oder vermeintlichen Taten der Vorväter, und das tagtäglich …
    Warum sind heute sonst so viele politisch abstinent? Warum ist das deutsche Volk so duldsam bei der Umvolkung? Man hat es jahrelang mit der Schuldkeule geprügelt und nun hat jeder Angst, in den braunen Nazitopf geworfen zu werden. Die Mediendiktatur nutzt das weidlich aus.
    Frauen wurden vom Staat im Kampf um Gleichberechtigung in gewisser Weise unterstützt, da dieser Arbeitskräfte brauchte und sie deshalb vom Herd loseisen mußte.

    Ausländer haben wir damals kaum gesehen.
    Wir haben z.B. als Schüler auch gegen „alte Traditionen“ im Schulinternat geputscht, weil die „Neuner“ da mit eher milden Späßen auch etwas „unterdrückt“ worden sind und somit auch einen Beitrag zum Umbau der Gesellschaft geleistet, genau wie 1989 und vorher.

  49. @8 grabowski

    „Und zwar ohne den ganzen blöden Feminismus- und Genderquark.“

    Genderquark war gut. Den merk ich mir. Kauf ich gleich heute beim Aldi. Dazu noch ein paar Allgemeinplätzchen aus dem grünen Bio-Regal und vorn zahlen bei der Kopftuchtante, die an der Kasse hockt. Ein schöner Tag kündigt sich an…

  50. #59 Denker
    @ #58 Abu Sheitan

    Logisch wäre eigentlich:
    Wer auf Goethe stolz ist, soll sich für Goebbels schämen!
    Zur deutschen Geschichte gehören eben beide.

    Brandt hat vor dem Holocaust-Denkmal in Warschau gekniet, obwohl er hätte stolz sein können, persönlich kein Nazi gewesen zu sein.

    An diesem Problem scheitert übrigens die Türkei, die den Völkermord an den Armeniern nicht nur nicht aufarbeitet, sondern tabuisiert und dessen Erwähnung unter Strafe stellt. Ein stolzes Volk, diese Türken!

  51. Ich rezensiere gerade ein Buch zu dem Thema: Deutsche Schuld 1933-1945? Löw gehört auch zu denen, die auf dem Altar der PC verbrannt wurden, aber er macht immer weiter. Es geht um eine eindrucksvolle Widerlegung der Kollektivschuldhypothese aus jüdischer Sicht.

  52. #61 what be must must be (25. Okt 2010 11:15)

    … und vorn zahlen bei der Kopftuchtante, die an der Kasse hockt.

    +++

    Also bitte!

    Das heißt politisch inkorrekt, somit korrekt, Kopflumpenschlampe.

  53. #5 Nassauer (25. Okt 2010 09:19)

    Also zum Thema: Schon in meiner Schulzeit (80er) war es üblich, jede abweichende Meinung mit dem NAZI-Brandstempel zu versehen – Nur scheint sich das Ding abgenutzt zu haben, es brennt nicht mehr!

    Wetten das (…) es bald heissen wird „Du redest ja wie ein PIler?

    Da den Linksextremen inhaltlich keine Argumente zur Verfügung stehen, wird das Feindbild Nazi eben auf PIler projeziert. So das jeder mit „PI-Meinung“ (Anmerkung: Das es so eine allglate nicht gibt ist schon klar) schon für seine blanke Existenz gesteinigt gehört (oh..welche wunderbarer Schwenk auf die Religion des Friedens 🙂 )

  54. der satz stimmt ganz sicher nicht: wir hatten traditionen und die emanzipation davon.

    und genau deshalb stehen wir da, wo wir heute stehen.

    auch werte sind traditionen und die hat man abgeschafft bzw als, um in der sprache des artikels zu bleiben, uncool deklariert.

  55. Die 68er haben das Tabu einer sachlichen politischen Diskussion gebrochen und eine offene, ehrliche „Vergangenheitsbewältigung“ verhindert.

    Unter dem Deckmantel der Naziverbrechen, mit der Nazikeule, wurde jede ernsthafte Ursachendiskussion und Mitverantwortung der europäischen und amerikanischen Schuld am Ausbruch des WKII niedergemacht.

    Mit dümmlichen, primitiven aggressivem Geschrei und gewalttätigen Aktionen gegen Andersdenkende, kommunistischer Scheinintellektualität, gesteuert von DDR-Sowjetischen Geheimdiensten haben sie die deutsche Gesellschaft und Kultur in ihrem Fundament zersetzt.

    Da war deren einzigste(s) Aufgabe und Ziel.

    Was die Umerziehung durch Siegermächte nicht erreichen konnten, da Ihnen die familiären Beziehungsstrukturen naturgemäß verschlossen waren, haben diese 68er Rattenfänger mit der Zersetzung der bürgerlichen Werte, der widerwärtigen Beschimpfung ihrer Eltern – Generation und daraus folgenden Selbstzerstörung der Familien vollenden können, weil sie auf keinen nennenswerten nur schwachen Widerstand gestoßen sind, die bürgerlichen Kräfte aufgrund der nationalsozialistischen Katastrophe eine totale Niederlage erlitten hatten. Alles was deutsch und bürgerlich war wurde mit der Nazischuld belegt.

    Wer den 68er Chaoten und Dummköpfen auch nur ansatzweise etwas Positives unterstellt oder abgewinnen kann, kennt die Geschichte der damaligen Zeit ab 1968 nicht und ist auf die 40jährigen Dauerpropaganda dieser Totalversager hereingefallen.

    Wegen der 68er – Ideologie, die nichts anderes war und ist als kommunistische Infiltration und Ideologie, haben wir heute in Deutschland das Phänomen der grassierenden Politikvertrottelung (Martin Lichtmesz), leider auch bei einem Teil der Islam kritischen Internet-Diskutanten.

  56. Der Depp will wohl den Grünen Armlöchern eine Brücke bauen!! Nix da!! Die sollen die Suppe gefälligst auslöffeln die sie uns eingebrockt haben!

  57. #57 agentjoerg (25. Okt 2010 10:50)

    ———————–

    wie kommt herr scholl-latour drauf, dass europa eine im wesentlichen atheistische gesellschaft ist? wunschdenken?

  58. #61 what be must must be (25. Okt 2010 11:15) @8 grabowski

    “Und zwar ohne den ganzen blöden Feminismus- und Genderquark.”

    Genderquark war gut. Den merk ich mir. Kauf ich gleich heute beim Aldi. Dazu noch ein paar Allgemeinplätzchen aus dem grünen Bio-Regal und vorn zahlen bei der Kopftuchtante, die an der Kasse hockt. Ein schöner Tag kündigt sich an…

    —————————–

    genderismus besteht auf der „wissenschaftlichen“ lehrmeinung, dass der unterschied zwischen frauen und männer soziale und ja nicht etwa auch biologische ursachen hat.

    dem stimme ich nicht zu.

  59. Ich habe im Laufe eines langen Lebens die Erfahrung gemacht, das man einem Schläger nur und einzig mit einem ordentlichen Hieb in die Zähne beikommt!
    Wenn er seine eigene Medizin zur Genüge gekostet hat, dann wird er friedlich oder gebrochen sein!
    Alles andere ist Schwachmaten Gequatsche!

  60. Frank Furter,
    dem Artikel kann ich fast vollständig zustimmen. Ich bin allerdings der Meinung dass die Selbstzerfleischung in der DDR nicht, zumindest nicht so ! hofiert wurde, wie im anderen Teil Deutschlands.

    Ich hatte zumindest schon als Jugendlicher erkannt, dass die Russen den Krieg gewonnen hatten aber die Geschichte verloren haben. Das hat sich ja selbst in der maroden DDR an den mit Zeitungspapier beklebten Fenstern der russischen Offiziere manifestiert.

    Viel offizielles Gelaber, die Welt nach der Arbeit sah bei der überwiegenden Anzahl aber weniger politisch aus als man glauben mag und schon gar nicht – roooot! Die meisten NPD „Volksparteigenossen“ gibt es glaube ich in den neuen Bundeländer und deren Parlamenten.

  61. #67 Altsachse (25. Okt 2010 12:24)

    „Die 68er haben das Tabu einer sachlichen politischen Diskussion gebrochen und eine offene, ehrliche “Vergangenheitsbewältigung” verhindert.“

    Das sehe ich auch so.

  62. #12 Ragnaroegg

    Ich kann Dir nur zustimmen. Meine Frau und ich (ich bin auch 50 Lenze alt) wundern uns immer wieder über unsere Altersgenossen. Die meisten sind in den 70er und 80er Jahren hängengeblieben. Da entwickeln sich stundenlange Diskussionen über die „gute alte Zeit“ als Wallraff seine Bücher schrieb, als man zu „Friedensdemonstrationen“ ging und überhaupt war damals alles besser. Die interessieren sich nicht für die Gegenwart und die Zukunft und glauben, nur ihre Gedankenwelt ist die Richtige und sie sind die ewig Jungen. Diese (leider sind es die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge) haben heute die Meinungsführerschaft und dieses schlägt sich in Wahlen und in den Medien nieder. Sie verspielen in ihrer altlinken Traumwelt die Zukunft unseres Landes. Die 68er haben die Saat gelegt und die Generation der 45 bis 55-jährigen handelt nach deren Ideologie. Leider bleibt diese Generation über viele Jahre hinweg die stärkste und damit auch eine der einflußreichsten.

  63. #67 Altsachse

    Es ist in der Tat höchste Zeit, mit dieser 68er-Revoluzzer-Romantik aufzuräumen. Dem harten – also organisierten – Kern der APO ging es um einen radikalen Systemwechsel: die Abschaffung der freiheitlichen Demokratie und des verhassten Kapitalismus. Auf diesem Weg sollte zunächst die bürgerliche Gesellschaft zerstört werden. Daneben gab es einen Haufen Mitläufer, die sich unter dem Mäntelchen des Protestlers einfach nur einen Lenz gemacht haben. Es ist sicherlich kein Zufall, dass die Masse der arbeitenden Bevölkerung diesen nichtsnutzigen Berufsdemonstrierern damals wenig Sympathien entgegen gebracht hat.

    Eines ist klar: Um (bürgerliche) Freiheit und Ideale ging es den 68ern nicht. Nie habe ich intolerantere, verbohrtere Menschen erlebt. Jeder, der mal dabei war, wie von denen eine Veranstaltung gestürmt wurde, wie politisch Andersdenkende verhöhnt, niedergebrüllt, bedroht oder verprügelt wurden, wird dies jemals vergessen. Man musste ja nur deren Ikonen betrachten – Mao, Castro, Ho-Chi-Minh, etc. – um zu erkennen, welches Gesellschaftsmodell denen vorschwebte.

    In einer Talkrunde wurde Claus Peymann, der ja auf seine 68er-Historie mächtig stolz ist, vorgehalten, auch damals schon hätte er wissen können, daß Mao ein Massenmörder ist. Peymann antwortete in der ihm eigenen selbsgerechten Arroganz, dazu hätte er keine Zeit gehabt, er hätte schließlich demonstrieren müssen.
    Nee Peymann, du kannst genauso stolz sein, wie ein SA-Mann, der am 30. Januar 1933 mit dem Fackelzug durchs Brandenburger Tor marschiert ist.

    P.S.: Ich kotze auf diese saturierte, verlogene, Rotwein-saufende, Häppchen-fressende 68er-Schickeria und deren mediale Schmeichler.

  64. Was war gut an jener Zeit (64-80)? Ohne Frage die Popmusik. Aber auch das Infragestellen selbsternannter Autoritäten. Die Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen.

    Und genau diesen jugendlich-rebellischen Geist brauchen wir heute dringender denn je. Eine Haltung, die die ranzig gewordene und in´s Bourgeoise entwickelte 68er-Ideologie einer gnadenlosen Kritik unterzieht. Kritisieren wir Ströbele und Roth mit der gleichen Häme und Gehässigkeit, die sie einst Strauß und Dregger zukommen ließen.

    Wir brauchen ein politisches Kabarett, das die Lebenslügen der 68er aufspießt. Warum ist das Kabarett so langweilig? Die können sich ja nicht selbst auf´s Korn nehmen.

    Wenn ich früher über die Lach-und Schießgesellschaft herzhaft lachen konnte, so habe ich heute für einen sich als Kaberettisten verstehenden Herrn Rether bestenfalls Mitleidstränen. Heute lache ich über Heißmann und Rassauer.

    Wir brauchen subversive, autoritätszersetzende Kritik an der Gutmenschdiktatur. Gegen den Ungeist von PC. Sarrazin, Giordano, Broder, Wilders sind diejenigen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse „zum Tanzen bringen“ werden.
    Schreiben wir wenigstens fleißig Kommentare in PI und halten wir die Gutmenschen unter Trommelfeuer.

    Und übrigens: von Menschen, die in ihrer Jugend Mao und Pol Pot verehrt haben, muss man sich nicht den Schneid abkaufen lassen.

  65. Das Feudalsystem der politisch-korrekten Gutmenschen zeigt Auflösungserscheinungen, weil im Alltagsleben die Verheißungen von Multikulti zerplatzen.

    Es ist eben nichts mit Integration,

    s ist nichts mit einem bunten und friedlichem Miteinander,

    es ist nichts mit einer Intergration in die Arbeitsweltwelt und

    es ist „Einrichten“ in die sozialen Sicherungssysteme.

    Das Weltbild der 68er Terroristen ist gescheitert und das gesellschaftliche Chaos wird mit jeden Tag größer. Über 1. Billionen Schaden hat bis heute Multkulti angerichtet. Geld was in allen gesellschaftlichen Systemen fehlt.

    Schaut euch die 68er Schweinebacken an, der größte Teil von Ihnen hat keine Kinder, ist lesbisch oder schwul. Sie haben kein Interesse an den Menschen und an dem Fortbestehen der Gesellschaft. Ihre Dekandenz ist nur auf die ihrige Wohlfahrt ausgerichtet und ohne Verannwortung für andere.

    Sie sind die gesellschaftliche Pest und Cholera der westlichen Gesellschaften. Sie vernichten die humanistischen Werte der Welt.

    Warum lassen wir uns das gefallen? Jagen wir sie vom Hof!

  66. Auf Brandt kann man jetzt nicht wirklich stolz sein und er gehört nicht unter die bedeutenden deutschen Persönlichkeiten die dort aufgezählt wurden und die um noch viele weitere hätten erweitert werden können.

  67. Eine gut dokumentierte Darstellung des anmaßenden Jakobinertums der Achtundsechziger bietet ein Buch über den 2003 verstorbenen Soziologen Erwin Scheuch: Ute Scheuch, Erwin K. Scheuch im roten Jahrzehnt (Bergisch Gladbach 2008). Heute sitzen die Jakobiner im Zentralkomitee der Roten und Grünen.

  68. Hallo Allerseits!

    Erst einmal vielen Dank für die vielen konstruktiven Kommentare zu meinem Beitrag.

    Aufgrund der mehrfach geäusserten und in-sich vollkommen berechtigten Kritik, man dürfe Sarrazin und Seehofer nicht in einem Atemzug nennen, möchte ich aber folgendes anmerken:

    Am Anfang des Beitrags beziehe ich mich auf den FR-Kommentar von Herrn Geyer, und zitiere aus diesem die „Sarrazins und Seehofers“, die ich aber in diesem Zusammenhang eindeutig als Terminologie für „all jene, die es wagen, der linken Meinung zu widersprechen“ verstanden wissen möchte. Keinesfalls war es meine Intention, damit Sarrazin und Seehofer, bzw deren jeweiligen Anteil an der öffentlichen Debatte zur Integration, gleichzusetzen. Derartiger Unsinn soll bitte nicht als Aussage meines Beitrages (miss-)verstanden werden. Für ggf. missverständliche Formulierung entschuldige ich mich, tatsächlich hätte ich auch die „Sarrazins und Seehofers“ in der Einleitung in Anführungsstriche setzen sollen, um zu unterstreichen, dass es sich um ein Zitat aus dem FR-Kommentar handelt.

    Selbstverständlich ist Thilo Sarrazin alleinig derjenige, der mit seiner Buchveröffentlichung die aktuelle Debatte ausgelöst hat. Dementsprechend äussere ich mich aber auch am Ende des Textes: „So gesehen sollten sich die „Geyer“ dieser Nation lieber bei Herrn Sarrazin bedanken. Sein Mut hat eine Diskussion ins Rollen gebracht,…“

    Ich hoffe, diese Klarstellung ist eindeutig und wünsche einen angenehmen (Feier-)Abend.

    MfG

  69. #12 Ragnaroegg
    #74 Nikephoros II.   (25. Okt 2010 14:18)
     
    Ich bin 54 Jahre alt.
    Zur Zeit der 68iger bin ich in die Schule gegangen. Tatsächlich gab es einige Mitschüler, die den 68iger Kram nachgeplappert haben. Es waren aber erkennbar Nichtskönner mit einer riesengroßen Klappe. Unverschämt und lautstark, das war schon damals deren Markenzeichen, und nichts dahinter, das war schon damals so.
    Lass es mal von dieser Sorte in jeder Klasse drei oder vier gewesen sein, die sind dann gezielt in den Staatsdienst gegangen, Lehrer, Beamte, Richter, Politiker, Zeitungsschreiber geworden und sie halten diese Stellen seit 35 Jahren besetzt.

    In den 1970iger Jahren ist der Staatsbereich ausgeweitet worden ohne Ende, es sind Universitäten und Professorenstellen geschaffen worden, und sehr viele wurden von diesem Gesocks besetzt.

    So sind es tatsächlich die idiotischen 68iger und deren altersmäßig unmittelbar nachfolgende Altersgruppe, die Deutschland seit Jahrzehnten stückweise in den Untergang drücken.

    Meine Altersgruppe ist daran maßgelblich beteiligt, aber selbst in dieser meiner, am meisten betroffenen Altersgruppe ist es letztlich nur eine freche und lautstarke Minderheit.

    Wir als Mehrheit, wir Normalbürger müssen aufstehen und sagen: ich glaube den Multikultitraum nicht, er paßt nicht in unser Land, er paßt nirgends hin auf der Welt.
    Dann ist dieser ganze Spuk binnen weniger Wochen vorbei.

  70. Herzlichen Dank!

    Ich habe Ihre Texte schon oft gelobt, lieber Herr Furter und weiß keine Steigerung mehr!

    Danke! Ihre Worte sind Balsam für meine Seele!

    Ja! Und es ist ein ungezogener Kindergarten der noch die Macht hat!

  71. Sehr zutreffender und gut formulierter Beitrag, Frank Furter!

    Bitte nicht allzusehr über die linke Zecke, den Autor in der FR, aufregen. Wir wissen alle, wem dieses Propagandablättchen gehört, nämlich der SPD.
    Da ist es Grundvoraussetzung, links bis zum geht-nicht-mehr zu sein.
    Objektivität erwartet ja wohl niemand, der bei klarem Verstand ist, von der Frankfurter Rundschau, oder?

  72. „The Empire strikes back!“
    DarthGeyer 😡 dient dem bösen Imperator Moham-MAD!
    Gestern DarthPieper :-x, heute DarthGeyer 😡 . Die dunkle Seite der Macht! Ja sie verführt.

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  73. #82 Karlfried (25. Okt 2010 18:12)

    Ich bin 58 Jahre und habe die 68er Zeit aktiv erlebt, ja sogar den Unsinn nachgeplappert.

    Es war nur eine Minderheit die diese kommunistischen Ideologen erreicht haben.

    Wer hier von Muff der 50/60 Jahre spricht und den 68er irgend etwas positives abgewinnen kann, weiß nicht wovon er spricht, bzw. plappert die hohlen Phrasen dieser Versager nach.
    Einfluss haben diese Sozial“wissenschaftler“ (richtig müsste es heißen Sozialverbrecher, die waren einfach zu blöd für wissenschaftlich-technische Berufe) erst gewonnen, nachdem man sie hat gewähren lassen und sie sich in den Schul- bzw. Staaatsdiensten ausbreiten konnten. Dies ist das eigentliche Versagen der bürgerlich- konservativen Klasse der damaligen Zeit.

    Die 68er haben nichts als rückständigen Mief hinterlassen, nicht den LSD-Mief den man bei diesen abgehalfterten Typen heute noch riechen kann, sondern der totalitäre Mief des sozialistischen Gesinnungsterrors.

    Diese jahrzehntelange Beeinflussung der nachfolgenden Generationen führten zu der heute festzustellenden Politikverblödung.

    Verharmlosend und entschuldigend wird hier formuliert, die Revolution hat ihre Kinder gefressen, nach dem Motte die haben ja was Gutes gewollt, aber bei Revolutionen besteht immer die Gefahr, dass aufgrund der notwendigen Niederschlagung der Reaktion sich auch diktatorische Elemente mit verfestigen können. Wer so denkt, hängtbereits an den 68er Fliegenfänger.
    Man muss sich von den Gesellschafts- und Geschichtserklärungen der 68er vollständig lösen und wenn man dann das genaue Gegenteil annimmt, liegt man meistens richtig.

  74. @68 Als Altsachse kannst du aber kaum die 68er aktiv erlebt haben. =B) Sachsen hätten lieber den Prager Frühling blühen sehen als 68er ertragen wollen.

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