Der Israel-Tag in Aachen verlief am Montag, abgesehen von einigen unschönen Zwischenrufen von Bereicherern, ohne größere Zwischenfälle. In Aachen wird der Israel-Tag von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. organisiert. ILI beteiligt sich mit einem Bücherstand daran.

(Von Nico H., PI-Aachen)

Der Vorstandsvorsitzende der DIG Aachen e.V., Axel Holst, hielt eine sehr emotionale und gute Rede.

Weitere Redebeiträge kamen vom Rabbiner der jüdischen Gemeinde Mordechai Max Bohrer, dem stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck und Bürgermeisterin Hilde Scheidt (Grüne und gleichzeitig Mitglied bei der DIG Aachen e.V.).

Die ursprünglich geplante Rede von Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) fand – zum Erstaunen aller Anwesenden – nun doch nicht statt. Der OB erschien erst gar nicht – im Gegensatz zur Grundsteinlegung der Aachener Yunus-Emre-Moschee zwei Tage vorher, wo er noch die Wichtigkeit einer repräsentativen Moschee für die Stadt Karls des Großen betont hatte.

Auch der Rabbiner, der bei der DITIB-Veranstaltung noch so viel Zeit investiert hatte, war höchstens eine halbe Stunde beim Israeltag anwesend. Nach seiner Rede verschwand er mit Frau Hilde Scheidt ganz schnell wieder ins Wochenende.

Neben einem Tanz- und Musikprogramm…

…wurden sechs Stunden lang Infos über Israel und die Möglichkeit, den eigenen Namen in hebräischer Schrift schreiben zu lernen, angeboten. Auch neue Mitglieder konnten angeworben werden. Getränke und Speisen wurden dieses Jahr leider nicht angeboten.

Interessant war, dass diese winzige Veranstaltung mit etwa 20 Beteiligten gleich acht Polizisten als Schutz benötigte. Die Moscheegrundsteinlegung brauchte bei über 1000 Leuten gerade einmal vier Polizeibeamte. Woran das wohl liegen mag…?!

Bei Interesse an der Arbeit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. und evtl. einer Mitgliedschaft kann man sich hier informieren.

» Email an Aachens Oberbürgermeister: marcel.philipp@mail.aachen.de

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40 KOMMENTARE

  1. Unsere Politiker schlagen sich lieber beim Fasten(er)brechen den Wanst voll oder treiben sich in Moscheen rum.
    Echt traurig.

  2. Ihr habt da die falschen Transparente genommen. Besser wäre gewesen „Stoppt ISRAEL“ oder „Tod allen Juden“ zu nehmen und das Interesse wäre viel größer gewesen. Bisweilen vielleicht sogar auch von einigen die das anstößig gefunden hätten.

    Aber so??….nein nein. Wir haben nichts gegen Israel und Juden…aber dafür haben wir halt auch nichts.

  3. Ist es DER Bürgermeister, der die Demonstranten gegen die Moschee öffendlich als „braunen Mob“ bezeichnet hat?

  4. Die ursprünglich geplante Rede von Oberbürgermeister Marcel Philipp (CDU) fand – zum Erstaunen aller Anwesenden – nun doch nicht statt.

    Man soll ja nichts überbewerten! Aber Symbol-Politik verrät meist mehr über Grundrichtungen des „Geistes der Zukunft“ als das Abnicken von EU-Vorgaben im „Geist der Gegenwart“ über den „Geist der Vergangenheit“ schweige ich, das überlasse ich den Moscheebau-Versteher…

  5. Interessant war, dass diese winzige Veranstaltung mit etwa 20 Beteiligten gleich acht Polizisten als Schutz benötigte. Die Moscheegrundsteinlegung brauchte bei über 1000 Leuten gerade einmal vier Polizeibeamte. Woran das wohl liegen mag…?!

    Na sicher an der Gewalttätigkeit der Israelis.

    Danke für den Beitrag. Traurig wie wenig Menschen sich in Aachen für solche Veranstaltungen Interessieren.
    Wer Ironie findet darf sie behalten.

    Andreas

  6. #8 JeSuis (12. Mai 2011 10:13)

    Bekunden Sie es bitte auch als Mitglied in den beiden Vereinen gegenüber diesen! Bitte! Nicht nur hier! Hier verliert sich alles so schnell…

    😉

  7. „Ob es unter Karl dem Großen einen mohammedanischen Tempel gegeben hätte?“

    Ob es Karl der Große gegeben hat?

  8. @ #10 WahrerSozialDemokrat (12. Mai 2011 10:18)

    Mach ich auch so gut ich kann, viele in der CDU sind auch DIG-Mitglied. Die DIG bewirkt einiges, weil sie relativ hohe Mitgliederzahlen hat. Hohe Mitgliederzahlen bedeuten immer ein politisches Gewicht. Ohne DIG wären die Zustände in D NOCH schlimmer.

    @ #7 Amarillo Sky (12. Mai 2011 10:08)

    Ich glaube die Rothaarige zu erkennen wenn es kein Zwilling sein sollte. Die ist schwer bei den Linken aktiv bzgl. Flotilla und hält bundesweit darüber Vorträge, obwohl sie strohdumm ist. Leider fällt mir ihr Name gerade nicht ein.

  9. #3 Eurabier

    Karl der Große, der christliche Kaiser Europas, und Harun ar-Raschid pflegten rege Handelsbeziehungen. Im Austausch für Waffen und Gold vereinbarten sie, dass Karl der Große Muslime in Europa zuließ…
    Quelle: Wikipedia 🙂

  10. #11 TanjaK (12. Mai 2011 10:27)

    “Ob es unter Karl dem Großen einen mohammedanischen Tempel gegeben hätte?”

    „Ob es Karl der Große gegeben hat?“

    Ob es Mohammed gegeben hat?

  11. Das kann man Marcel Philipp doch nicht verübeln, orientiert er sich doch nur an Hussein Obama.
    Obama hat mit der Tradition, an Chanukah, jüdische Gäste im Weißen Haus zu empfangen, gebrochen. Ach das Chanukah-Lichter Zünden findet nicht mehr statt.

  12. In Frankfurt hat der hessische Innenminister teilgenommen am Israeltag:

    Happy Birthday Israel!
    Straßenfeste in Deutschland zu Yom haAtzmaut

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5295

    Dennoch: Es gibt in der CDU eine zunehmend stärker werdende, latent antisemitische Islamlobby:

    Polenz, Heusgen, Wagenknecht und der Rest:
    Vier Karrieretipps für Udo Steinbach

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5293

    … die es bis in die engere Umgebung von Merkel geschafft hat ….

  13. Der OB erschien erst gar nicht – im Gegensatz zur Grundsteinlegung der Aachener Yunus-Emre-Moschee zwei Tage vorher, wo er noch die Wichtigkeit einer repräsentativen Moschee für die Stadt Karls des Großen betont hatte.

    Auf die muslimischen Wähler ist der OB aufgrund ihrer hohen Zahl nun einmal angewiesen – oder glaubt dies zumindest –, auf die jüdischen aufgrund ihrer geringen Zahl jedoch nicht. Deutschland hat nämlich die Zahl der Juden in Deutschland (und in ganz Europa) planmäßig abgebaut, die Präsenz der Muslime in Deutschland hingegen planmäßig ausgebaut.

    Interessant war, dass diese winzige Veranstaltung mit etwa 20 Beteiligten gleich acht Polizisten als Schutz benötigte. Die Moscheegrundsteinlegung brauchte bei über 1000 Leuten gerade einmal vier Polizeibeamte. Woran das wohl liegen mag…?!

    Die hatten halt Angst, dass die Juden ihre Gäste anfallen.

    Danke an PI Aachen für den Bericht !!!

  14. Auch der Rabbiner, der bei der DITIB-Veranstaltung noch so viel Zeit investiert hatte, war höchstens eine halbe Stunde beim Israeltag anwesend. Nach seiner Rede verschwand er mit Frau Hilde Scheidt ganz schnell wieder ins Wochenende.

    Bei dem Rabbi erstaunt mich dieses Verhalten. Aber die grüne Bürgermeisterin war im Gegensatz zum CDU
    -OB immerhin da. Sie ist auch Mitglied er DIG. Und dass es einen Gast auf einer 20-Mann-Veranstaltung ohne Verköstigung nicht so lange hält wie auf einer 1000-Mann-Party mit allem drum & dran, ist letztlich nachvollziehbar. Obwohl es natürlich im Falle der „offiziellen Vertreter aus Politik & Medien“ auch damit zusammenhängt, dass inzwischen Muslime in Deutschland aufgrund ihrer Anzahl „wichtiger“ sind als Juden.

  15. #13 Abu Sheitan (12. Mai 2011 10:30)

    Karl der Große, der christliche Kaiser Europas, und Harun ar-Raschid pflegten rege Handelsbeziehungen.

    Das ist richtig, insbesondere gibt es da die Geschichte vom (angeblich sogar weißen) Elefanten Abul-Abbas welchen Ar-Raschid nach Aachen geschickt hat (und welcher angeblich starb als die Franken ihn auf einem Eroberungszug gegen die Friesen als Wunderwaffe mitführen wollten). Der Handelsaustausch zwischen dem Karolingerreich und dem Kalifat (und auch der Elefantentransport) wurde überwiegend durch jüdische Kaufleute vorgenommen, ob überhaupt und in welchem Umfang es eine muslimische Präsenz in Aachen zur Zeit Karls gab sei deshalb dahingestellt. Elefanten waren übrigens das übliche Geschenk Ar-Raschids an seine Vasallen.

  16. Ansonsten würde ich es nicht überbewerten dass Aachens OB die Moschee-Grundsteinlegung wichtiger nahm als den Israeltag. Moschee-Grundsteine werden in Aachen schließlich nicht jedes Jahr gelegt.

  17. Tja Herr Oberbürgermeister, stimmt die alte Redewendung, wonach Benehmen Glücksache ist?

  18. Nach seiner Rede verschwand er mit Frau Hilde Scheidt ganz schnell wieder ins Wochenende.

    Und das am Dienstag … Aber was hätte er auch die ganze Zeit da tun sollen.

  19. Brav Oberbrügermeister Philipp, brav. Und das Konvertieren nicht vergessen, wenn’s soweit ist. Aber da braucht man sich bei solchen Figuren nicht zu sorgen…

  20. Z. Hd. Herrn Oberbürgermeister Marcel Philipp

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister

    Warum war Ihnen die Einweihung einer Moschee in Aachen wichtiger als die Unterstützung des Abendlandes durch eine von Ihnen angekündigte Rede für die DIG Aachen?

    Ich bedaure es sehr, dass so wenige christliche CDU- Politiker nicht mehr für die Werte des Abendlandes kämpfen und immer mehr dem linken Mainstream hinterher rennen. Deutschland schafft sich ab. Ein wenig Profil und Rückgrat würden der CDU wieder gut tun und sie positiv von den linken Parteien hervor heben.

    Der Islam ist keine friedliche Religion sondern eine Ideologie. Im Koran stehen leider über 200 Hass-Verse gegen uns Ungläubige, sprich gegen Christen und Juden.

    „Toleranz wird zu einem Verbrechen, wenn man dem Bösen mir ihr begegnet.“
    Thomas Mann

    Mit freundlichen Grüßen
    XXX

  21. @ #25 Mjoelnir62 (12. Mai 2011 11:19)

    Nein, Benehmen ist keine Glücksache sondern eine Frage der Erziehung und die beginnt im Elternhaus, aber wer kennt heute noch den Begriff „Kinderstube“ und wofür er steht?!

  22. Email
    sich noch 2 Tage vorher , bei der Grundsteinlegung des 2000. türkischen Regierungsbunker DITIB auf deutschem Boden feiern lassen ,
    Besatzungs-Organisation der türkischen Regierung , DITIB einer Organisation die auf deutschem Boden nichts zu suchen hat !

    aber beim Israel-Tag den Schwanz einziehen

    So sind sie … unsere CDU Politiker !!

    Raus aus der Partei !!
    Nie wieder CDU !!

  23. #28 JeSuis (12. Mai 2011 11:32)

    Warum war Ihnen die Einweihung einer Moschee in Aachen wichtiger als die Unterstützung des Abendlandes durch eine von Ihnen angekündigte Rede für die DIG Aachen?

    Israel = Abendland?
    Gute Nacht!

  24. @ #31 dergeistderstetsverneint (12. Mai 2011 12:29)

    Israel = Abendland?
    Gute Nacht!
    ————
    Israel + Abendland = Guten Morgen

    Ich beziehe mich auf unsere jüdisch-christlichen Wurzeln.

    DIG heißt bezeichnenderweise Deutsch-Israelische Gesellschaft, viele der Mitglieder sind wie ich Christen, die Israel mit seinem Existenzrecht unterstützen und noch politisch vieles mehr innerhalb Deutschlands. Wüßte nicht was es da zu meckern gibt, denn wenn es kein Abendland mehr gibt, dann wird es auch kein Israel mehr geben. Eine arabische Lobby hat Israel sicher nicht.

  25. Die Zeit jener Leute, die auch Prinzipien für ihr Leben hatten, ist vorbei.
    Die jetzigen Politiker lassen sich wie Bären am Nasenring durch die politische Landschaft führen. Ihr Selbstwertgefühl richtet sich nach dem Applaus in ihrer Umgebung. Das sind Amöben.

    Das gilt für alle Parteien bis auf wenige Ausnahmen. Die etablierten Parteien sind doch ein Einheitsblock. Beliebig austauschbar.

  26. Hätte es Lachsschnittchen gegeben dann wäre auch der Integrationsminister gekommen, der schlägt sich auch gerne mal in Mönchengladbach den Bauch voll und fährt dann wieder.

  27. Die Headline des Artikels reicht wieder völlig aus, aber na ja…

    Mein Dank geht wieder an alle, die sich engagieren und sich auch durch Rückschläge nie aus der Bahn werfen lassen.

    ISRAEL WILL RULE THE HEARTS OF MANY PEOPLE IN THE WORLD

  28. Derweilen macht Hamas-Führer Khaled Mashaal das, was Muslime meistens sehr gut können – drohen:

    http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=23174

    Falls in 1 Jahr kein (zweiter!) Palästinenserstaat errichtet worden ist, ergäben sich katastrophale Folgen für Israel… Der feine „Kämpfer“ ist schon einmal einem Attentat knapp entkommen… Sein Büro in Damaskus muss er auch noch verlegen… Der Mossad könnte vielleicht ein paar rechtgläubige Zügelmänner aufbieten…?

  29. Ich habe Marcel Philipp NICHT gewählt!!
    Ein aalglatter Typ.

    Bestimmt hat ein gewisser anderer Aachener, nämlich, Ayman Mazyek, ihm zugeraunt, daß er ihn gar nicht mehr lieb hat, wenn er am Israeltag auftritt!
    🙂

  30. Sehr geehrter Herr A.,

    ich wäre gerne gekommen, war aber leider verhindert.

    Ist es für Sie nicht vorstellbar, zugleich immer wieder Zeichen gegenüber Israel zu setzen und ebenso gemeinsam mit dem Rabbiner bei einer Grundsteinlegung einer Moschee anwesend zu sein?

    Mit freundlichem Gruß
    Marcel Philipp

    Herr Bürgermeister,

    bei der DITIB-Veranstaltung vor zwei Tagen waren Sie noch sehr präsent – beim Israel-Tag dagegen nicht. Unterwerfen Sie sich der Islamisierung unseres Landes auch schon so sehr, dass für Sie ein Zeichen gegenüber Israel nicht mehr in Frage kommt? (DITIB – die türkische Religionsbehörde, die bis nach Deutschland hinein regiert und die Thesen des Herrn Erdowahn verbreitet …)

    Informieren Sie sich mal über die devote Anbiederung der Stadt Würzburg gegenüber dem Islam: die Stadt war übersäht mit roten Fahnen, als ob wir noch wie unter Adolf lebten. Eine Schande, wohin wir treiben!

    Peter A.

    Die obige e-mail richtete ich an den Bürgermeister. Seine darüber stehende Antwort folgte umgehend.

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