Die Nachricht vom unrühmlichen Ende Osama Bin Ladens als Fischfutter teilt Deutschland: Die eine Hälfte, darunter die Politiker aller Parteien, glaubt den USA die Exekution des Verbrechers und beschimpft diese dafür als Mörder, mittelalterliche Rächer, schießwütige Cowboys und was das Arsenal des Antiamerikanismus sonst noch an Klischees bereitstellt. Die andere Hälfte, darunter offenbar sämtliche Schreiber von Leserbriefen an die Qualitätspresse ist schon weiter, glaubt den Amis aus Prinzip garnichts mehr, schmiedet die groteskesten Verschwörungstheorien und kommt sich dabei so klug vor, wie nur Dumme es können. Da passt es gut, dass in diesem schwer kranken Land der ehemalige Preisboxer Pierre Vogel in Frankfurt ein öffentliches islamisches Totengebet für den Massenmörder abhalten will. Er gehört also offenbar zur erstgenannten Fraktion.

Der WELT-Ticker meldet:

Extremistische Muslime in Deutschland wollen eine Solidaritätskundgebung für den Al-Qaida-Führer abhalten. Der durch Talkshowauftritte und Internetansprachen bundesweit bekannte salafistische Prediger Pierre Vogel kündigt auf seiner Internetseite an, am Samstag um 18 Uhr bei einer Veranstaltung in Frankfurt am Main ein islamisches Totengebet zu sprechen.

Ob auch Bundestagsvizepräsident Thierse zur Trauerfeier kommt, ist nicht bekannt:

Über den Tod des Terroristen sei er zwar erleichtert, empfinde aber kein Triumphgefühl darüber wie viele Amerikaner, sagt Thierse. „Uns Deutschen ist hoffentlich jede Feier von militärischen Erfolgen vergangen.“

Im pakistanischen Fernsehen tritt mittlerweile eine Tocher Bin Ladens auf, die als Augenzeugin die Erschießung ihres Vaters bestätigt. Die pakistanische Regierung, die mittlerweile in Erklärungsnot ist, wie der Gesuchte jahrelang in einer beschaulichen Kleinstadt in unmittelbarer Nähe einer Militärakademie unentdeckt leben konnte, hat jetzt die Schuldigen ausgemacht: Die westlichen Geheimdienste hätten offenbar versagt, Bin Laden dort zu entdecken.

Immerhin: Unbeirrt von den Verschwörungstheorien der Leserschaft gibt es wenigstens bei der WELT einige nachdenkliche Beiträge zum Thema. Clemens Vergin kritisiert „das deutsche Zartgefühl für einen Massenmörder“ und – dass wir das noch erleben dürfen – sogar der von uns zurecht oft gescholtene Alan Posener hält ein bisschen mehr „Grimmige Freude am Tod des Mörders“ für angebracht.

Spürnase: Necrohazred

Zum Einladungsvideo


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

69 KOMMENTARE

  1. Wozu gibt es einen Verfassungsschutz in D?

    Solange hier wohlbekannte Gefährder und Haßprediger frei herumlaufen können, führt sich diese Behörde samt ihrem obersten Chef selbst vom Allerfeinsten vor, woanders würden die längst einsitzen bzw. ausgeschafft sein, sowas funktioniert nur, aber wirklich nur in Absurdistan.
    Da alle solche „Trauer-“ (eher Haß-)Veranstaltungen sich außerhalb der Rechtsstaatlichkeit bewegen dürften, da ja sicher wie üblich zum Mord und Völkermord aufgerufen werden dürfte, sollte man deren Protagonisten einkassieren inkl. der wie üblich sympathisierenden Wassermelonen aus dem bekannten Spektrum und genau dahin schaffen, wo es ihnen doch so gut gefällt, nämlich an den Hindukusch, so wird Deutschland und Europa richtig verteidigt, nämlich durch Ausschaffung! Und nichts anders!!!

  2. Dazu passt Sascha Lobo heute bei SPON: „Manche Internetnutzer wissen alles: wie Osama Bin Laden getötet wurde, was im Atomkraftwerk Fukushima wirklich passiert, dass Aristoteles keine Ahnung von Fliegenbeinen hatte. Das Netz ist voll gefühlter Experten – und die brauchen dringend Nachhilfe“:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,760463,00.html

    Und dann wäre da noch die trostlose Wiederkäuer-Sorte, die keine Hemmung hat, wieder und wieder und noch einmal wie zehntausend Nutzer davor Sätze à la „Islam ist gelebter Hass gegen Menschen“ in die Tastatur zu kloppen.

  3. Du sollst nicht töten!

    Das ist eindeutig und seit Kirchenvater Augustinus‘ Zeiten mussten Christen sich dialektisch verbiegen, das Töten doch zu rechtfertigen — überzeugend waren diese Verrenkungen nie.

    Aber wieso folgt aus dem Tötungs-Verbot unmittelbar das Verbot, sich über das Ableben eines Massenmörders zu freuen?

    Das ist erst recht nicht nachvollziehbar.

  4. Bin Laden ist persönlich genauso wenig Massenmörder wie Hitler, Stalin usw., usw. diese tragen sicherlich die Schuld an Massenmorden, klarer Fall, nur ob Bin Laden wirklich erschossen worden ist ist zur breiten Masse hin nicht beweisbar, kann ja sein das er eine andere Identität bekommen hat, ja ich weis das klingt natürlich nach ………..OK.
    Und zum Abschluß sollte dieser Thierse doch sein ungewaschenes Maul halten.

  5. Nachtrag:

    Mord=> §211 StGB

    (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) Mörder ist, wer

    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

    einen Menschen tötet.

    Völkermord=> §220 StGB

    (1) Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,

    1. Mitglieder der Gruppe tötet,
    2. Mitgliedern der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 224 bezeichneten Art, zufügt,
    3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren körperliche Zerstörung ganz oder teilweise
    herbeizuführen,
    4. Maßregeln verhängt, die Geburten innerhalb der Gruppe verhindern sollen,
    5. Kinder der Gruppe in eine andere Gruppe gewaltsam überführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 bis 5 ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren.

    Und zu nichts Anderem rufen die M*sel-Krakeeler hierzulande ständig auf.

    MFG Gedöns!

  6. Ich finde es unerträglich, wie sich diese Salafisten hier aufführen dürfen. Öffentlich wollen sie einem Feind der Demokratie und Meinungsfreiheit, einem Massenmörder huldigen.

    Diese Veranstaltung, gleich ob sie stattfinden wird oder nicht, ist ein Fanal, dass jedem denkenden Menschen zuruft: „Seht, die Muslime sind alle untereinander verbündet, selbst ein muslimischer Massenmörder ist ihnen noch mehr wert als 3000 sogennannte Ungläubige“.

    Ich bin verbittert, wie hier fundamentalistische Muslime unsere Kultur verbal anspucken und man dem zusehen soll. Ganz eindeutig stellen die Muslime hier die Machtfrage, wer jetzt nicht langsam aufwacht, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

    Ich ziehe für mich die persönliche Konsequenz, mit keinem Muslim mehr zu kooperieren, denn letztlich sind die alle der Ummah verpflichtet und gegen ihr Gastland. Dies wird teils geschickt verbal zugekleistert, mit der „Buntheit und Vielfältigkeit des Islam usw“, dem angeblich „friedfretigen Andalus“ (indem die Christen und Juden übrigens gelbe Stoffabzeichen tragen mussten) ich glaube den Dreck nicht mehr.

    Jeder Muslim, ist eine Dschihadmaschine und sei es nur, dass er die öffentliche Meinung durch das „Islam-ist-Friede-Geseier“ manipuliert.

    Für mich ist die Zeit der Neutralität vorbei, denn wer Wind weht wird Sturm ernten…

  7. Da schlägt ja voll der Eunuchen-Effekt durch: Selber nicht machen können, aber jedem erklären, wie es besser geht.

  8. ,Über den Tod des Terroristen sei er zwar erleichtert, empfinde aber kein Triumphgefühl darüber wie viele Amerikaner, sagt Thierse. „Uns Deutschen ist hoffentlich jede Feier von militärischen Erfolgen vergangen.”

    Paschalisieren, undifferenziertes Gefasel, billigste Polemik und Propaganda vom Feinsten, was dieser offensichtlich geistig verwirrte Thierse hier vom Stapel lässt.

    Er sagt uns damit klipp und klar: Den Deutschen sollte jegliche Freude an der Befreiung Deutschlands von den Nazis durch die Aliierten zuwider sein.

    So zeigt der rotlakierte Braune seine wahre Fratze.

  9. OT:
    Wieder Gewalt in der U-Bahn: München

    Junge Männer schlagen Student zusammen
    In der Münchner U-Bahn ist erneut ein Fahrgast brutal verprügelt worden: Zwei junge Männer attackierten einen Studenten. Obwohl Passanten einschritten, schlug einer der Täter weiter auf das Opfer ein.

    München – Der 20-Jährige wartete am Münchner Hauptbahnhof auf seine U-Bahn, als zwei junge Männer auf den gegenüberliegenden Bahnsteig kamen, teilte die Polizei mit. Sie fragten den Studenten nach Zügen und kletterten anschließend über die Gleise auf seinen Bahnsteig. Dort schlugen die 21 und 18 Jahre alten Männer laut Polizei ohne erkennbaren Grund auf ihr Opfer ein.
    […]

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,760629,00.html

  10. Die Frankfurter Bürger ernten nun, was OB Roth und Eskandari Grünberg dank ihrer Wählerstimmen gesät haben:

    Frankfurt: Die Hauptstadt des kommenden islamfaschistischen VI.Reiches.

    Der geringe Widerstand bei Vogels Kundgebung am Tag des Führergeburtstages am 20. April 2011 beflügelt ihn zu weiteren Maßnahmen.

    Frankfurt, die dank der Hege und Pflege durch OB Roth und Dr. Eskandari-Grünberg über zahlreiche radikal-islamischen Gemeinden verfügt, ist der ideale Austragungsort.

    Diesmal werden dann wohl zwischen 5000 bis 10000 Islamfaschisten Vogel zujubeln.

    Und der Widerstand wird wieder nur aus einer Hand versprengter Christen, einer kleinen Gruppe kommunistischer Exiliraner, ein paar mutige Bürger bestehen!

    Denn gleichzeitig ist ja am Samstag die Demo gegen die Hamas in Wuppertal!

    http://prozionnrw.wordpress.com/

    aufbruch2011@yahoo.de

  11. Danke Pierre! Bessere anit-Islam Werbung hätte selbst PI nicht hinbekommen.

  12. Ich glaub es nicht.
    Solidaritätsbekundungen für Bin Laden von unseren bestintegrierten, wertvollen und gesetzestreuen Mitbürgern…einkasseln, einsammeln, abschieben.

    Und den Halbmast flaggenden, senilen Terrorunterstütze Thierse und seine Gefolgschaft gleich mit abschieben.
    Husch, husch nach Pakistan oder Afghanistan damit.

    Übrigens…Böse Zungen behaupten ja, Bin Laden wäre in der Schweinebucht entsorgt worden…

    😉

    Kultursensibel natürlich… 😆

  13. Also ich bin mir fast sicher, daß der Bin Laden noch den Friedensnobelpreis zuerkannt bekommt. Alles eine Frage der Zeit, weil die Blöden werden ja leider immer mehr.

  14. Wird es eine Gegendemo geben?
    Wenn ja, kommt Heidi auch?
    Gute Gelegenheit diese mutige Frau kennenzulernen.

    Heidi rocks

  15. Ja, ich gebe es zu: in sehr unchristlicher Art empfinde ich FREUDE über den Tod des Herren bin Laden! Wie ist das ganze bürgerliche Leben, das Zusammenleben, Reisen etc. seit dem 11. September beeinflusst worden von den kranken Gedankengängen eines Wahnsinnigen. Ich empfinde die gleiche Freude und Erleichterung, welch man nach einer überstandenen schweren Krankheit hat.
    Und ich empfinde Ekel und Verachtung für beispielsweise den Herr Vogel et all., welch die Hinrichtung eines Massenmörders ausnutzen, um ihre eigenen kranken Vorstellungen unters Volk zu bringen.
    Gott schütze Deutschland vor derart verwirrten Geistern.

  16. Ist es tatsächlich so, dass unsere westlichen, liberalen, rechtsstaatlichen, freiheitlichen Gesetze ein öffentliches Totengebet für einen Massenmörder und erklärten Todfeind dieser Gesetze erlauben?

    Und wenn ja, ist dann nicht irgendwo irgendetwas falsch an diesen Gesetzen?

    (Juristen vor, bitte)

  17. und zu welcher Gruppe gehöre ich? Ich halte die Ermordung eine unbewaffneten Feindes — egal wer er ist — für dumm (von Moral und Völkerrecht will ich diesmal gar nichts sagen) und die Behauptung , man hätte ihn islamkonform entsorgt, kann sich nur ein Zyniker , der Racheakte provozieren will, einfallen lassen. — Und bevor jetzt wieder einer aufschreit : Ich bin Proamerikanisch , Proisraelisch , gegen Islamisierung usw. schon bevor ich PI — danke — kannte. – Auch und gerade wenn man PI liest, ist eigenes Denken zulässig. —

  18. Kommen zur „Seligsprechung“ des Verbrechers OBL auch die Fische aus dem arabischen Meer? Und Thierse von der SPD ist sowie einer, der keine Eier in der Hose hat! Frei nach dem sogenannten Berliner Bürgermeister Powereit: Osam ist weg und das ist gur so!

  19. Die andere Hälfte, darunter offenbar sämtliche Schreiber von Leserbriefen an die Qualitätspresse ist schon weiter, glaubt den Amis aus Prinzip garnichts mehr, schmiedet die groteskesten Verschwörungstheorien und kommt sich dabei so klug vor, wie nur Dumme es können.

    Sehr schön formuliert. Ein Hoch auf die Quotenqueen!

    Betritt man die Welt der Verschwörungstheoretiker (VTs), so betritt man das Reich des Irrsinns:

    Jeder, der mal versucht hat, auch nur eine Fußballmannschaft zusammenzustellen, wird rasch feststellen, wie absurd die Vorstellung einer weitreichenden, langlebigen Verschwörung ist.

    Eine Verschwörung kann nur dann funktionieren, wenn zwei Dinge gegeben sind: a) Die beteiligte Gruppe muss überschaubar bleiben, und b) Es muss ein klar definiertes Ziel geben, das sich innerhalb einer gewissen Zeit erreichen lässt; nach dieser Zeit gibt es keinen Grund mehr, die Verschwörung aufrechtzuerhalten.

    Eine Verschwörung, die gegen diese Regeln verstößt, hat keine Chance. Zunächst einmal steigt die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung mit jedem neuen Mitglied, das man einweihen muss – und eine typische Verschwörung muss zahllose Agenten haben, denn ansonsten kann sie kaum große Macht erlangen (tatsächlich gehört „sie sind überall“ zu den Standardsprüchen der Verschwörungstheoretiker).

    Dann gibt es das Problem der Zielvorstellung: Eine Bank auszurauben ist ein gutes Ziel, in dem Sinne, dass man genau weiß, wann man es erreicht hat oder ob man gescheitert ist, aber die Weltherrschaft ist kein gutes Ziel, da niemand weiß, was „Weltherrschaft“ eigentlich bedeutet; dieses Ziel kann weder erreicht noch verfehlt werden. Eine Verschwörung, die sich auf ein solches Ziel einlässt, muss im Grunde endlos fortgesetzt werden, was nicht nur große gruppendynamische Schwierigkeiten mit sich bringen dürfte, sondern auch aus biologischen Gründen irgendwann einen Generationenwechsel erfordert, der nur sehr schwer durchzuführen sein dürfte. Dazu kommt, dass die von VTs gefürchteten Verschwörer geradezu Heilige sein müssten: Für die „Sache“ müssten sie auf Intrigen, Mobbing, Karrieredenken, persönliche Gier und jedweden Egoismus verzichten; sie dürften keine Schwächen oder Vorlieben haben und niemals enge Beziehungen zu Menschen außerhalb der Verschwörung entwickeln (was den Verzicht auf Kinder einschließt). Dummerweise sind die Verschwörer im Weltbild eines VTs ganz besonders egoistisch, intrigant und gierig, denn ansonsten würde sich die Verschwörung ja nicht lohnen; diese Eigenschaften dürften ihnen aber in der Praxis der Verschwörung sehr im Wege stehen. Die Loyalität zu den Mitverschwörern müsste eigentlich absolut sein, aber jeder Verschwörer steht natürlich vor der Frage: Was, wenn mein Mitverschwörer es nicht ganz so genau mit der Loyalität nimmt? Nimmt man dazu noch Fragen wie „Wer überwacht die Wächter?“ oder die prinzipielle Unvorhersagbarkeit komplexer Systeme, so lösen sich sämtliche rationalen Befürchtungen vor großangelegten Verschwörungen in Nichts auf. Übrig bleibt nur Paranoia.

  20. Wie krank dieses Deutschland mittlerweile geworden ist!
    Furchtbar, dass man solche Gestalten nicht ausweisen kann…

  21. Kann mir irgendjemand mitteilen,wo dieser Vogel in Frankfurt seinen Abgesang auf den größten Massenmörder unserer Zeit abhalten will?
    Habe am Sa. sowieso nichts vor und hoffe bei dieser Gelegenheit auch auf Heidi zu treffen,um Ihr zu dem tollen Auftritt zu gratulieren.
    Diesmal wird nicht nur eine Frau gegen diesen Vollpfosten die Stimme erheben…diesmal nicht!

  22. #6 Unzeitgemaesser (04. Mai 2011 15:47)

    Pierre Vogel mit seiner notorischen Unfähigkeit bzw. Unwilligkeit zur Taqiya ist doch in Wirklichkeit ein zuverlässiger Verbündeter der Islamkritiker (wenngleich auch eher unfreiwillig). Vogel versucht erst gar nicht zu verschleiern oder abzuleugnen, dass bin Ladens Ziele (und Methoden) auch die seinen sind, und dass die Terroranschläge von al-Qaida nichts anderes als praktizierter Islam waren.

    Je mehr öffentliche Veranstaltungen es mit Pierre Vogel gibt, desto mehr Menschen werden die Augen geöffnet. Allein schon der Auftritt von „Heidi“ bei Vogels letzter Veranstaltung in Frankfurt am 20.04.2011 (und dessen weite Verbreitung auf Viedeo und bei Youtube) war für die Taqiyisten doch ein einziges propagandistisches Desaster.

  23. #15 ck (04. Mai 2011 16:04)

    wieso gibt es in deutschen amtsstuben türkische formulare?!??!

    Na für die vielen türkischen Beamten, die dort zwischenzeitlich auf ihr Pension warten…

  24. Man lasse den Vogel dem Osama hinterherwerfen, was ihm beliebt. Und wenn ein Totengebet.

    Der islamische Massenmörder bleibt bei de Fische. So oder so. Das ist gut so.

  25. #26 Zauberhafte_Hexe (04. Mai 2011 16:20)

    Wie krank dieses Deutschland mittlerweile geworden ist!
    Furchtbar, dass man solche Gestalten nicht ausweisen kann…

    Einweisen nicht ausweisen. Der Typ ist ein Fall für die geschlossene, was er mit einigen anderen Konvertiten gemein hat.

    Andreas

  26. #3 Heta (04. Mai 2011 15:44)

    Und dann wäre da noch die trostlose Wiederkäuer-Sorte, die keine Hemmung hat, wieder und wieder und noch einmal wie zehntausend Nutzer davor Sätze à la „Islam ist gelebter Hass gegen Menschen“ in die Tastatur zu kloppen.

    Islam ist gelebter Hass gegen Menschen.
    Islam ist gelebter Hass gegen Menschen.
    Islam ist gelebter Hass gegen Menschen.

    Wir müssen das solange wiederholen, bis es auch der letzte verstanden hat. Sorry, Heta …

  27. #26 Zauberhafte_Hexe

    Man kann schon, man will aber dank linksgrün PC nicht!

    Und Herr Thierse hat dank Taliban-Bart schon bestens angepaßt, den Opportunisten braucht kein Mensch, der darf gerne mit an den Hindukusch.

  28. Der Imam der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem spricht von Hunden und Löwen:

    http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=23137

    Auch der amerikanische Präsident bekommt ein paar Streicheleinheiten, auch wenn er wiederholt hat, dass Amerika nicht im Krieg gegen den Islam steht… Ob er vielleicht doch noch bald einmal merkt, dass der Islam – nicht erst seit dem 1. Mai 2011 – im Krieg gegen Amerika steht…?

  29. Nachtrag: sich angepaßt

    Mir fällt vor Ärger über diese Zustände schon mein perfektes Deutsch aus der Hose!

  30. Thierse macht vor der Presse den lieben Onkel. Ohne Presse ist er nur das arrogante Arschloch.

  31. @Kohlenkalli

    Bin Laden ist persönlich genauso wenig Massenmörder wie Hitler, Stalin

    Ooch bitte, trotz Ihrer relativierenden Einräumung, natürlich sind Hitler, Stalin
    und Osama bL Massenmörder!

    Dies nicht nur nach allgemeinem Verständnis des Begriffs Mörder, sondern auch nach dem Verständnis des deutschen StGB; der Anstifter zum Mord wird wie der Mörder bestraft.

  32. Meldung gerade hereingekommen:

    Frankfurts Ordnungsdezernent Stein hat Pierre Vogels „Totengebet“ für bin Laden verboten:

    http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-verbietet-totengebet-fuer-bin-laden/-/1472798/8407146/-/index.html

    Es handele sich, so die Begründung der Verbotsverfügung, um eine „Provokation“, die zu Ausschreitungen führen könne.

    Der Islam-hörige Frankfurter Magistrat fürchtet wohl eher – und zu Recht – den „negativen“ Propaganda-Effekt zu Lasten des Islams, der von Vogels Veranstaltungen für gewöhnlich ausgeht.

  33. @pi

    Das Bild nebst Schrift, zum Bericht, solltet Ihr auf T-Shirts und Plakate für die nächste Anti-Islam Demo drucken !!!
    …ein Traum !!!

  34. Das Bild ist recht hübsch. Allerdings handelt es um eine Schildkröte. Ein Hai wäre wirkungsvoller.

  35. * Den ganzen gutmenschlich vertrottelten Zeitgenossen, die offenbar ernsthaft glauben, ein Massenmörder käme nach seinem Ableben ins Paradies, sei die Lektüre von Dantes „Göttlicher Komödie“ empfohlen!

    Der Dichter plazierte Mohammed und dessen Schwiegersohn Ali im 8. Höllenkreis:
    http://www.zombietime.com/mohammed_image_archive/dantes_inferno/

    Sie erleiden nämlich genau das, was sie mit ihren Lehren den Opfern ihres Kultes bis heute antun. Nach christlichem Verständnis geschieht dies aber nicht aus Rache, sondern zur “vollkommenen Erfahrung”, um die Seele zur Läuterung und damit zurück auf den Weg Gottes zu führen:

    Zitat: „Von der Hölle. Acht und zwanzigster Gesang.

    Die Dichter kommen zum neunten Abgrunde und finden in selbigem die Stifter von allerhand Aergernissen, Trennungen und Religionsspaltungen, welche von einem Teufel mit einem Schwerdte grausam zerhauen werden. Hier bewundert Dante die schrecklichen Strafen des Mahomet, des Ali und noch anderer, …

    (…)”Kein Faß, das in der Mitte oder auf der Seite seines Bodens eine Daube verliert, kann so durchsichtig seyn, als ich da einen Verdammten sah, der vom Kinn bis an den Wannst herunter ganz von einander geborsten war. Zwischen den Beinen hiengen ihm die Gedärme herab. Das Eingeweide lag frey. Und der unreine Darm, der aus dem, was man hinunterschlingt, den Unflath in sich sammlet, auch der war da zu sehen. Indem ich mich gänzlich damit beschäfftigte, ihn genau zu betrachten, sah er mich an, öffnete sich mit den Händen die Brust, und sagte, O! siehe, wie ich mich nun in Stücken zerlege, siehe, wie verstümmelt ich, Mahomet, nun bin! Vor mir her geht und weint Ali, dessen Angesicht vom Kinn bis an den Wirbel gespalten ist. Und alle die andern, die du hier siehst, waren in ihrem 204 ehemaligen Leben Stifter von Aergernissen, Trennungen und Religionsspaltungen, und daher sind sie nun hier also zerspaltet. Denn dort hinten ist ein Teufel, der uns mit der Schärfe eines Schwerdts grausam zertheilet, und wann wir die schmerzhafte Straße herum sind, einem jeden von unsrer Gattung diese Trennung von neuem aufhauet. Denn die Wunden schließen sich erst wieder zu, ehe einer wieder vor ihm vorbeygehet. Allein wer bist du, daß du da oben auf der Klippe das Maul so aufsperrest? Willst du etwa verziehen, die Strafe anzutreten, die auf deine Anklagen gerichtlich ausgesprochen ist?
    Noch hat ihn, so antwortete mein Lehrer, weder der Tod betroffen, noch führt ihn irgend eine Verschuldung zu seiner Strafmarter hieher. Ich aber bin ein Todter, und muß, um ihm eine vollkommne Erfahrung zu verschaffen, ihn hier unten durch die Hölle von Kreise zu Kreise durchführen. Und dies ist so zuverläßig wahr, als ich mit dir rede.
    Mehr als hundert, da sie das hörten, blieben in dem Abgrunde stille stehen, sahen mich starr an, und vergaßen sogar über der Verwunderung ihre Marter.

    So sage denn du, der du vielleicht in kurzem dort die Sonne wieder sehen wirst, sage dem Bruder Dolcin 115 daß er, woferne er mir nicht bald hieher 205 nachfolgen will, sich dergestalt mit Lebensmitteln versorge, damit die Menge des Schnees den Novaresern nicht den Sieg zuwege bringe, welchen sie sonst so leicht gewiß nicht erhalten würden.
    Nachdem nun Mahomet, der unterdessen den einen Fuß, um fortzuschreiten, in die Höhe gehalten, mir diese Worte gesagt hatte, so setzte er ihn nunmehr auf die Erde herab, und gieng also davon.”

    http://www.dantealighieri.dk/Bachenschwanz/hoelle/dgk-h28.htm

  36. warum soll man nicht für ihn beten?
    Auf dem Hundefriedhof beten auch viele Omas für Ihren verendeten Liebling

  37. Der ursprüngliche Geist von PI ist geknackt worden, schon vor langer Zeit und es wird immer schlimmer!
    Inzwischen ist PI in meinen Augen ein Auffangbecken für Menschen, die eine berechtigte Wut auf die Zwangsislamisierung der Welt haben.
    Aber inzwischen geht es hier um „Amerikalobhudelei“, wo sie nicht angebracht ist!
    Völlig unkritisch gegenüber den Fakten, die jedem vernünftig denkendem Menschen ins Auge springen!
    Wir werden veräppelt und ihr lasst euch veräppel,( 2001, Bin Laden ist tot usw, usw)

    Die Zwangsislamisierung der Welt ist nur ein Punkt auf der Agenda.
    Teile und herrsche und gib den frustrierten Mengen eine Stimme!
    So funktioniert das und blendet die wahre Agenda aus.

    Mal gespannt, ob mein Post erscheint.

  38. Wundert einen nicht.
    Auch ein A.H. trauerte mitten in Deutschland und ohne wirkliche Gegenwehr aus Politik, Journalisten oder Justiz um seine gefallenen Kameraden des Putschversuchs. Was hierzulande alles möglich ist spottet jeder Beschreibung. Wie sollen wir das bloß alles späteren Generationen erklären…?

  39. Kann bitte jemand „Highway to Hell“ in voller Lautstärke abspielen, wenn der komische Vogel mit seinem „Totengebet“ loslegen will.

  40. #5 Kohlenkalli (04. Mai 2011 15:44)

    Bin Laden ist persönlich genauso wenig Massenmörder wie Hitler, Stalin usw.,

    Ob man seinem Gehirn den Auftrag gib den Zeigefinger zu krümmen und so den Abzug einer Waffe betätigt, oder ob man auf seine Schergen als Mordwerkzeug benutzt und denen einen Auftrag erteilt mach kaum einen Unterschied. Ausser das man eine Pistole nicht mitanklagen kann, die Schergen schon.
    Hitler, Stalin, Bin Laden usw sind für jeden Mord ihrer Schergen direkt verantwortlich.

  41. „Uns Deutschen ist HOFFENTLICH JEDE Feier von militärischen Erfolgen vergangen.”……?…….WTF!…..?

  42. Am 07.05.11 möchte Pierre Vogel und Abu Adam über das Thema; „Wie steht der Islam zum Terrorismus?“ sprechen. Das Ziel dieser Aktion ist, das aktuelle Thema bezüglich der Tötung von Osama bin Laden und der neuen Diskussionen über den Terrorismus in Deutschland zu nutzen, um abermals den Menschen klarzumachen, das der Terrorismus nicht mit dem Islam vereinbar ist. Wir versuchen bereits seit einigen Jahren dieses Thema an die Öffentlichkeit zu bringen und sehen jetzt eine Chance dieses Thema öffentlich zur Aussprache zu bringen.

    Nicht schlecht, Aufklärung ist immer hilfreich.

  43. #4 Knautschke (04. Mai 2011 15:44)

    Du sollst nicht töten!

    Das ist eindeutig und seit Kirchenvater Augustinus’ Zeiten mussten Christen sich dialektisch verbiegen, das Töten doch zu rechtfertigen — überzeugend waren diese Verrenkungen nie.

    Falsch: Das Gebot lautet an beiden Stellen der Überlieferung – Ex 20,2–17 sowie Dtn 5,6–21 – „Nicht morden sollst du.“ „Morden“ und „töten“ ist auch in der Bibel zweierlei. Es gibt also durchaus ein Töten, das legitim ist; es ist allerdings nicht in die Hände der Allgemeinheit gelegt, sondern – wie bei Paulus nachzulesen ist – in die der weltlichen „Obrigkeit“, die „das Schwert nicht umsonst“ trägt, siehe Römer 13. 1 – 7. Lynchjustiz zu rechtfertigen ist damit also nicht möglich.

    Für Mörder gilt: „Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn im Bild Gottes hat Erden Menschen gemacht“ (Gen 9. 6). Soweit der biblische Befund z. d. Thema.

  44. Würde vorschlagen, Herr Pierre Vogel reist in die Taliban-Hochburg und hält dort persönlich
    eine Trauerrede zum Gedenken von Herrn Osama bin Laden! Der Anschlag aufs WTC mit über 3000 Toten ist zwar unartig gewesen, aber Schwamm drüber! Vor dem Herrn sind schließlich alle gleich! Und Herrn bin Laden einfach zu elemenieren ist auch völkerrechtlich äußerst bedenklich. Bleibt nur zu hoffen, dass Herr Vogel dort nicht zu offenherzig empfangen wird und den Kopf „verliert“ !

    „Sämtliche Greueltaten wie das Abschlachten von nichtgläubigen, Verfolgung von Christen und die Unterdrückung von Frauen bis zu Zwangsverheiratungen sickert kaum in die Öffentlichkeit. Aber das ein Bastard wie bin Laden bei seiner Tötung unbewaffnet gewesen sein soll, darüber erfährt man jetzt schon in den Qualitätsmedien tagtäglich und ruft sofort Menschenrechtsorganisationen auf den Plan.
    Ich verstehe die Welt nicht mehr!

  45. „Uns Deutschen ist hoffentlich jede Feier von militärischen Erfolgen vergangen.”

    Damit gibt Thierse immerhin zu, dass es eine militärische Aktion, mithin eine Kriegshandlung war – kein Terrorakt, keine völkerrechtswidrige Exekution, kein feiger Mord an einem fürsorglichen „Familienvater“ (WDR) in seinem beschaulichen „Wohnhaus“ (SPON).

  46. #56 Tom62

    Zu Gen 9.6, obwohl nicht mein Fachgebiet, würde ich Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen. Denn: Als Abbild Gottes hat er den Menschen gemacht. vorschlagen. Ansonsten stimme ich der Erläuterung in vollem Umfang zu.

  47. @Tom62

    Bleiben wir doch im NT!

    Paulus in Römer 13 spricht nicht vom Töten, sondern von der allgemeinen Gültigkeit der weltlichen Sphäre gegenüber der geistlichen — eine zentrale Stelle für die Begründung der Trennung von Kirche und Staat, großartige Errungenschaft abendländischer Zivilisation, Begründung der zivilisatorischen Überlegenheit gegenüber der islamischen Welt.

    Eine Rechtfertigung des Tötens war Paulus als Paulus fern.

    Sagt ein Atheist!

  48. Oh-Sama, bin Laden oder bei die Fische ?

    Wenn es so wäre,
    dann wäre es schön.
    Doch niemand war dabei,
    keiner hat es gesehen.

    und, wenn es anders gewesen,
    dann wäre es auch nicht schlecht.
    Dann hätte mein innerer Zweifel
    und eben ein anderer Recht.

  49. #4 Knautschke
    (04. Mai 2011 15:44)

    Du sollst nicht töten!

    Im Original steht aber:

    Du sollst nicht morden

  50. #25 Fluchbegleiter (04. Mai 2011 16:12)

    Sehr gute Beschreibung für diese Irren, diese Weltherrschaft würde schon an der Verschiedenartigkeit der Länder und Ihren Interessen scheitern, warum lese und höre ich nie, daß China oder Russland die Weltherrschaft haben wollen und sie konsequent verfolgen?

  51. Derweil hat Ordnungs- und Sicherheitsdezernent Volker Stein die Veranstaltung verboten. „Eine derartige öffentliche Verhöhnung der Opfer vom 11. September und zahlreicher weiterer Opfer islamistischen Terrors sei unter keinen Umständen hinzunehmen“, erklärte Stein. „Eine solche Kundgebung ist eine gezielte Provokation der deutschen Öffentlichkeit. Aus meiner Sicht ist es daher nicht ausgeschlossen, dass es zu Ausschreitungen kommt, wenn dieser Hassprediger auftritt“, so Stein.

    Unterstützung bekommt er vom hessischen Innenminister Boris Rhein (CDU). „Die Grenze dessen, was ein Rechtsstaat an freier Meinungsäußerung ertragen muss, ist für mich erreicht, wenn öffentlich eines Terroristen wie Bin Laden gedacht werden soll, der für den Tod tausender Menschen verantwortlich gemacht wird.“

    Ob die Veranstaltung tatsächlich verboten werden kann, wird wohl wieder der hessische Verwaltungsgericht in Kassel zu entscheiden haben. Bereits die Kundgebung am 20. April, bei der es um das Thema „Islam – die missverstandene Religion“ ging, hatte das Ordnungsdezernat verhindern wollen. Das Verwaltungsgericht hatte das Verbot jedoch gekippt, nachdem Vogels Anwalt Einspruch eingelegt hatte.

    Wird das Gericht auch diesmal wieder einknicken? Man darf gespannt sein….

    http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-verbietet-totengebet-fuer-bin-laden/-/1472798/8407146/-/

  52. Nachdem die Stadt Frankfurt die Veranstaltung verboten hat, hat PV gleich mal eine neue Angemeldet, mit dem Titel:

    „Wie steht der Islam zum Terrorismus“

    Die Fascho-Islamisten wünschen sich ein „Haus des Friedens“ unter dem Dach des Islams!

  53. #62 Knautschke (04. Mai 2011 19:34)
    bzgl. #56 Tom62 (04. Mai 2011 18:57)

    Paulus in Römer 13 spricht nicht vom Töten,…

    Paulus spricht hier ganz klar von der weltlichen Obrigkeit, die das Schwert besitzt. Das ist hier mehr als nur eine Allegorie, denn das Schwert (grie. machaira, Kurzschwert) steht für die ausübende politische Macht, die das Gewaltmonopol besitzt; es ist überdies ein Kampfmittel und Hinrichtungswerkzeug. Auch wenn wir heute in den meisten zivilisierten Ländern die Todesstrafe abgeschafft haben, wäre es geradezu lächerlich zu denken, daß er dabei nicht auch an die Möglichkeit gedacht hätte, daß diese Obrigkeit – um niemand anderen geht es hier – dieses Schwert zur Hinrichtung zu benutzen.

    …sondern von der allgemeinen Gültigkeit der weltlichen Sphäre gegenüber der geistlichen — eine zentrale Stelle für die Begründung der Trennung von Kirche und Staat, großartige Errungenschaft abendländischer Zivilisation, Begründung der zivilisatorischen Überlegenheit gegenüber der islamischen Welt.

    Der Satz ist sehr ähnlich von mir selbst viele Male formuliert worden und Sie rennen damit bei mir offene Türen ein. Allerdings gibt es dabei kein „oder“, als ob die obige Aussage dazu im Widerspruch stünde.

    Eine Rechtfertigung des Tötens war Paulus als Paulus fern.

    Er spricht ja auch von der „Obrigkeit“ und nicht von sich selbst. Sie können nicht zwei verschiedene Wahrheiten, die nicht direkt zusammenhängen, gegeneinander stellen. Viele, aber eben nicht alle Aussagen sind darum auch für für alle, in gleicher Weise und zu jeder Zeit gültig, weil sie in der Bibel stehen. Sie haben selbst richtigerweise auf die Trennung zwischen Religon und Staat verwiesen. Indem Paulus jedoch darum spricht, daß die Obrigkeit – und nur diese – das Schwert (Bedeutung s. o.) besitzt, macht er durchaus einen Unterschied zwischen „Töten“ und „Morden“. Das Erste ist unter ganz bestimmten Umständen und nur – ausschließlich – im beschriebenen Kontext legitim, das zweite niemals. Weder ergibt sich daraus eine Legitimation für Christen, hinzugehen und Menschen zu töten, noch könnte man daraus eine entsprechende Unterstellung herleiten.

    Das „Schwert“ ist ein Hinrichtungsinstrument. Daß der Tod im biblischen Kontext Inhalt eines von der Obrigkeit verhängten Gerichtsurteils sein kann, kann kaum ernsthaft bezweifelt werden, da, wie schon aus Noahs Zeiten bekannt, Mörder getötet werden sollten, worauf ich oben hingewiesen habe (Gen 9. 6). In ähnlichem Zusammenhang muß Mt 26. 52 gesehen werden: Wer das Schwert nimmt, der wird durch das Schwert umkommen. Daß wir heute im Zivilrecht die Todesstrafe abgeschafft haben, ändert nichts an der Sache, noch ändert dies etwas daran, daß im Kriege Menschen getötet werden, zumal dann, wenn sie sich selbst auf diesen Weg begeben und dabei, wenn auch durch Helfershelfer, Tausende umgebracht haben.

  54. @Tom62 und @knautschke
    vielen Dank für die kompetenten Auslegungen der Bibelverse, das gibt es viel zu wenig. Teilweise lassen einige Religionsvertreter oder welche sich dafür halten ein unglaubliches Geschwurbel bezüglich ökumenischen Veranstaltungen ohne Verwendung von Grundbegriffen einer Konfession zu, das man meint man wäre im falschen Film. Bezüglich der geplanten Totenwache habe ich immer deutlicher das Empfinden das dieser Prediger einen ausgeprägten Selbstdarstellungswahn unterliegt. Er war so viel ich weiß ein durchaus hoffnungsvoller Jungboxer und in der aktiven Zeit wurde es allmählich immer deutlicher das er eben nur bestenfalls Mittlemaß war.
    http://www.boxingpress.de/ottke-tate-review.htm
    Nach der gescheiterten Karriere im Lampenlicht musste er sich ein anderes Betätigungsfeld finden. Warum er die Religion als Betätigungsfeld als Darstellungsfeld sucht kann ich noch nicht abschließend bestimmen. In einer diskursfähigen Religion wie dem Christentum hätte er sich indem Sinne nicht entfalten können. Doch durch seine anbiedernde Art kann er eben auf bestimmte einfach gestrickte Geister einen gewissen Eindruck schinden. Mit Auftritten für einen Massenmörder dürfte er sich deutlich verechnet haben und schon bald nicht mehr öffentlich in Talkshows auftretten dürfen. Aber wer weiß, ich bin ein unverbessericher Optimist.
    der Bekenner

Comments are closed.