Die Türkei hat laut Wikipedia 74.724.269 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 90,5 Einwohner pro km² (Zum Vergleich Deutschland 81,859 Mio. Einwohner, 229 Einwohner pro km²). 2,1 Kinder pro Frau halten eine Bevölkerung stabil. Laut Süddeutscher Zeitung von 2010 liegt die Geburtenrate der Türkei bei 2,2 Kindern pro Frau, was Panik hervorruft.

Die SZ schreibt:

Premier Tayyip Erdogan hatte schon vergangenes Jahr die Türkinnen aufgerufen, fürs Vaterland wieder mehr, nämlich mindestens drei Kinder zu gebären.

Offenbar werden Erdogans Vorstellungen zur türkischen Geburtenrate nicht erfüllt, denn nun wird in dem – laizistisch konzipierten – Staat religiös argumentiert. In den Stuttgarter Nachrichten heißt es:

Viele islamische Gelehrte sind der Ansicht, dass ein ungeborenes Kind erst etwa im vierten Monat eine Seele erhält und damit zum Menschen wird.

Diese Grenze möchte Erdogan verschieben lassen:

Gesundheitsminister Recep Akdag kündigte an, ein Entwurf für das neue Abtreibungsgesetz soll noch vor der am 1. Juli beginnenden Sommerpause ins Parlament eingebracht werden. Bis dahin will die Regierung von Wissenschaftlern festlegen lassen, ab welcher Schwangerschaftswoche das menschliche Leben beginnt. […]

Nicht dass man uns hier falsch versteht: PI-Leser wissen, dass wir der durch die 68er-Ideologie ausgelösten Abtreibungswelle kritisch gegenüberstehen und grundsätzlich für eine kinder- und familienfreundliche Politik einstehen. Von daher freuen wir uns natürlich über jedes Kind, das gesund zur Welt kommt und gute Lebensbedingungen vorfindet. Was wir allerdings grundverkehrt finden ist, wenn die Politik (egal in welchem Land) Frauen als Gebärmaschinen betrachtet, die gefälligst für Nachschub zu sorgen haben. Neben der Abtreibung, von der hier die Rede ist, gibt es ja auch noch die Möglichkeit der Familienplanung durch verschiedene Verhütungskonzepte und es sollte jeder Frau bzw. Familie anheimgestellt sein, die Zahl ihrer Kinder selbst zu bestimmen. Ein familienfreundlicher Staat, der für günstige Rahmenbedingungen sorgt, wird sich dann auch über zahlreichen Nachwuchs freuen können.

Der türkische Staat schert sich aber weniger um die Bedingungen, unter denen die Frauen leben und das ruft Entsetzen hervor:

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan kündigte jetzt die Abschaffung der bisherigen Regelung an, die Abtreibungen generell bis zur zehnten Woche erlaubt. Erdogan will auch gegen die steigende Zahl von Kaiserschnitt-Geburten vorgehen – wie die jährlich rund 70.000 Abtreibungen in der Türkei seien die Operationen ein Hindernis für das nötige Bevölkerungswachstum im Land, sagte er. Frauenpolitikerinnen sind entsetzt.

Erdogan wird vorgeworfen, sich in das Selbstbestimmungsrecht der Frauen einzumischen und er konterte, dann könne man ja auch Selbstmörder von der nächsten Brücke springen lassen.

Auch die Kritik der Opposition, die Zahl der Kinder in einer Familie sei allein Sache von Mann und Frau und nicht die des> Ministerpräsidenten, lässt Erdogan kalt: Als Regierungschef sei er nun einmal für alles Mögliche im Land zuständig.

Für Vergewaltigungsopfer soll es keine Ausnahme geben:

Offen blieb zunächst, ob die geplante Vier-Wochen-Regel bei der Abtreibung selbst für Schwangerschaften nach Vergewaltigungen gelten soll. Gesundheitsminister Akdag sagte, grundsätzlich solle es nur noch Abtreibungen und Kaiserschnitt-Geburten geben, die medizinisch notwendig seien.

Spätestens bei der Frage nach der Wahl zwischen natürlicher Geburt und Kaiserschnitt wird deutlich, worum es Erdogan eigentlich geht:

Er bezeichnete die Kaiserschnitt-Geburten allen Ernstes als Teil einer Verschwörung, die das Ziel habe, ein gesundes Bevölkerungswachstum in der Türkei zu verhindern. Schließlich könne eine Frau nach einem Kaiserschnitt höchstens noch ein weiteres Kind bekommen, behauptet Erdogan.

Die Oppositionspolitikerin Aylin Nazliaka bringt es auf den Punkt:

Dieses allumfassende Macht- und Amtsverständnis des Premiers wird nach Ansicht seiner Kritiker immer mehr zu einem Problem. „Ich wünsche mir, dass der Ministerpräsident aufhört, Vagina-Wächter zu sein“, erklärte die Oppositionspolitikerin Aylin Nazliaka. „Er hat die Türkei an einen Punkt gebracht, an dem sich ein totalitäres Regime ins Privatleben der Menschen einmischt.“

Und genau darum geht es: Ein moderner Staat, der Anreize zur Erhöhung der Geburtenrate schaffen möchte, sollte nicht den Fehler begehen, religiös zu argumentieren. Er sollte ganz einfach die Rahmenbedingungen für die Familien verbessern. Denn genauso wie Familienplanung Privatsache ist, ist auch die religiöse Einstellung Privatsache. Es gibt Menschen, die aus religiösen Gründen Kinder bekommen möchten und andere, die ganz einfach Kinder haben möchten und wieder andere, die ganz einfach keine Kinder möchten. Die persönliche Motivation sollte keine Rolle spielen und der Staat sollte sich da heraus halten und ganz einfach eine kinder-, frauen- und familiengerechte Politik betreiben.

Ein Staat aber, der seine Familien und Bräute in großem Maßstab exportiert, sollte sich über angeblich mangelndes Bevölkerungswachstum nicht beschweren. Ein Staat, der dann auch noch die im Ausland Lebenden mit religiös motivierter Politik an ihre Herkunft binden will, verhindert, dass die Menschen in ihrer neuen Heimat glücklich werden können. Ein Blick auf die türkischen Zwangsverheiratungs-, Verwandtenehen-, Ehrenmord- und Selbstmordstatistiken reicht vollkommen aus, um zu sehen, wie der türkische Staat die Frauen behandelt, die mit der Forderung nach Erhöhung der Geburtenrate weiter unter Druck gesetzt werden.

Die Zukunft eines Landes hängt nicht alleine davon ab, wie viele Kinder pro Frau auf die Welt kommen, sondern unter welchen Voraussetzungen diese Kinder aufwachsen. Wie lange noch will der türkische Staat seine Kinder von der Normalität fernhalten und sie in einer islamischen Parellelwelt ohne Zukunft aufwachsen lassen? Wie lange noch sollen durch Zwangsheiraten, Verwandtenehen, polygame Strukturen, Clanwillkür, Ehrenmorde, Paschaverhalten und dergleichen unglückliche Generationen entstehen? Man kann den Türkinnen nur wünschen, dass sie sich endlich von der religiös begründeten Bevormundung befreien.

(Foto oben: Erdogan mit Kopftuch-Ehefrau Emine)

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39 KOMMENTARE

  1. Es sollte ihm eigentlich reichen, wenn seine Ostanatolier hier in Deutschland eine deutlich höhere Fertilitätsrate aufweisen. Außerdem muß er sich dann nicht um deren Alimentierung und Ausbildung kümmern, das macht ja der deutsche Dumm-Michel.

  2. „Viele islamische Gelehrte sind der Ansicht, dass ein ungeborenes Kind erst etwa im vierten Monat eine Seele erhält und damit zum Menschen wird.“

    An solchen „Erkenntnissen“ kann man noch viel besser erkennen, wie dumm und rückständig diese Leute sind.

  3. Was sagt eigentlich die türkische Religionsbehörde zum Thema Verhütung? Familienplanung für die türkischen Gläubigen erlaubt?

    Bin immer davon ausgegangen, dass das in einem „laizistischen Staat“ keine Frage ist, aber so wie sich die Türkei entwickelt, ist sie ja jetzt wohl ein islamischer Staat…

  4. … fürs Vaterland wieder mehr, nämlich mindestens drei Kinder zu gebären.

    Wird in der Türkei also demnächst das Mutterkreuz eingeführt ?

    So als ideologische Anleihe …

  5. #4 Eurakel

    Völlig richtig. So wird es kommen. Wird wohl leider nix mit weiblicher Selbstbestimmung…

  6. Ob Erdolf auch wie der Vorsitzende eines Karnickelzüchtervereines reden würde, wenn er seine Geburtenüberschüsse selbst ernähren musste und nicht, wie derzeit, in alle Welt zur Verbreitung des Islam und des Törrkentums exportieren könnte?

    Ach was?
    Das ist mal wieder „Menschenverachtend“ und „Türkenfeindlich“?

    Was will Erdolf mit sovielen Türken?
    Erdolf und sein „Tigerstaat“ können ja nichtmal die Ausbildung, Erziehung und Versorgung der derzeitig lebenden Türken sicherstellen.

    Also ist Erdolf der Menschenverächter und Türkenfeind.

    Aber wenn Erdolf gerne mehr Türken in seinem Land will, kann er ja jederzeit seine „Auslandstürken“ heim ins Reich rufen.

    Dann wäre auch den „böswilligsten Schlechtmensch-Unterstellungen“ von geplanten Türkisierungs- und Islamisierunsbestrebungen von europäischen Staaten schnell der Wind aus den Segeln genommen.

    Blöd nur, dass Erdolf diese Vorwurfe nicht entkräften kann!

  7. Er bezeichnete die Kaiserschnitt-Geburten allen Ernstes als Teil einer Verschwörung, die das Ziel habe, ein gesundes Bevölkerungswachstum in der Türkei zu verhindern. Schließlich könne eine Frau nach einem Kaiserschnitt höchstens noch ein weiteres Kind bekommen, behauptet Erdogan.

    Steht das so im „wissenschaftlichen“ Koran? Oder wo hat Erdogan das her?

    Und Kaiserschnitte gibt es nur in der Türkei, aufgrund der „Verschwörung“, aber nirgendwo im „bösen Westen“, oder wie?

  8. #7 Kiwitt Freising

    Als Mutterhalbmond – aber ansonsten der richtige Ausgangspunkt!

  9. #11 Thomas_Paine

    Und Kaiserschnitte gibt es nur in der Türkei, aufgrund der “Verschwörung”, aber nirgendwo im “bösen Westen”, oder wie?

    Ja hallo? Daran sind ja bekanntlich israelische Frettchen, Delfine oder Atomamseln als Spione beteiligt, oder wie war das doch gleich?

  10. Genau wie im Westen bekommen die gebildeten Türkinnen weniger Kinder als die Ungebildeten. Nun überschneidet es sich, dass die Kurden mehr ungebildete Frauen stellen, die viel mehr Kinder bekommen. Dadurch laufen die Türken Gefahr, dass ihnen in ihrem Land das geschieht, was uns hier geschieht. Sie verlieren die Mehrheit – werden überbrütet, dominiert.

    Daher die Panik.

    Lustig, dass alle nicht westlichen Völker an die Erhaltung ihrer Gruppe denken. Nur wir sollen glauben,es sei ganz egal wie dieses Land befüllt wird.

  11. Erdogan will auch gegen die steigende Zahl von Kaiserschnitt-Geburten vorgehen – wie die jährlich rund 70.000 Abtreibungen in der Türkei seien die Operationen ein Hindernis für das nötige Bevölkerungswachstum im Land, sagte er.

    Na sowas.

    Die Initiative für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Türkei aus. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden.

    (Quelle: Stefan Luft, Abschied von Multikulti, 2006, S. 101 ff.)

    Ob dieses Interesse immer noch besteht?

    Türkei: Visum her oder Illegale!

  12. Ein eindrucksvolles, klares Indiz dafür, daß es mit der Türkei wirtschaftlich bergauf geht.

    Inzwischen kann man als einigermaßen intelligenter, talentierter Mensch dort wunderbar leben und ein vernünftiges Auskommen haben. Begleitet wird alles von einem dynamischen „Boom“-Charakter, überall sprießen neue Gebäude aus dem Boden, alles wird modernisiert. Nicht wie in Europa, wo man gegen den allgegenwärtigen Verfall trommelt.

    Tja und was passiert mit den 10%, die den Anschluss verloren haben, nichtmal vernünftig auf ihre Vieh-Herde aufpassen können, geschweige denn lesen und schreiben? Die, die in archaischen Strukturen verharren, die Moderne am liebsten in die Luft sprengen würden ? Richtige Sozialleistungen gibts kaum in der Türkei… aber da war ja was!

    Ein Paradies, ohne harte Strafen, geschweige denn brutale Gefängnisse (sollte man sich für eine kriminelle Laufbahn entscheiden), Geld, beheizte Wohnung für alle, kostenlose 1A-Krankenversorgung für alle, eine breite Unterstützung für alle türkischen Belange, und und und….

    wo war das noch gleich? Allemania?? 🙂

  13. #18 alec567

    Sind Sie wirklich der Ansicht, dass Erdogans Intentionen einer sich gesellschaftlich anpassenden Türkei an Europa dienen? Haben Sie die Entwicklung der Türkei in der Vergangenheit nicht verfolgt (Entmachtung der Armee)?
    Wäre wünschenswert, dass Sie Recht behielten, allerdings lehrt (auch und vor allem die nahe) die Vergangenheit anderes!

  14. Man sollte immer bedenken, dass der türkische Boom zu einem großen Teil auf Pump/Konsum aufbaut.

    Zudem würde für nachhaltiges Wachstum eine flächendeckend höhere Intelligenz benötigt. Das Angebot an ausbildungsfähigen Leuten ist ausschlaggebend. Das ist in der Türkei so begrenzt, dass sie mit Hilfe unseres Arbeitsamtes ihre Leute aus Deutschland zurückholen.

    Eine hier ausgebildete Verkäuferin wird dort auf der Stelle Filialleiterin usw.Wir bezahlen extra Kurse für Deutsch Türken, damit die in der Heimat zurecht kommen. So viel zur Vertreibung durch Sarrazin!!!

    Erdogan will sogar Brasilianer holen, dafür muss aber die islamische Gesellschaft geschlossen dastehen, den anders als wir halten die Türken nix von „alle Kulturen sind gleich“.

  15. Nachtrag, ist schon ironisch, dass die Türken kapieren wen sie brauchen können und wen nicht (sie nehmen auch keine außereuropäischen Flüchtlinge auf), von uns aber verlangen, dass wir die, die sie nicht brauchen können, aufnehmen.

    Das müsste jedem deutschen Politiker um die Ohren gehauen werden.

  16. Also wenn dem Erdogan Landsleute fehlen,
    könnten er von mir aus gerne sofort 6-8 Millionen haben. Das sollte erst mal ausreichen um die Türkei den Türken zu erhalten. Das die Türkei immer weiter Richtung totalitärem Staat abdriftet ist eh klar.

  17. @ Species- O,

    die will er doch genau so wenig wie wir. Es fischt sich nur die heraus, die er braucht. Das sind nicht so viele, er tut was wir tun sollten – kann man ihm nicht verübeln.

    Aber abgesehen von den vernünftigen Sachen, ja die Türkei wird ein Schariastaat und das wird ihre wirtschaftliche Entwicklung bremsen.

    Schon jetzt gehen weniger Mädchen in weiterführende Schulen oder gehen arbeiten…

    Wenn immer geschrieben wird, die Türkei würde uns überholen, dann wird all das rausgelassen…

    Ebenso muss man auch die afrikanischen Boomländer genauer ansehen. Also wenn man dort investieren will oder arbeiten.

  18. #27 JeanJean (09. Jun 2012 00:10)

    Nachtrag, ist schon ironisch, dass die Türken kapieren wen sie brauchen können und wen nicht…

    da hab ich heut noch was interessantes im Zusammenhang mit dem mohammedanischen Kopfabschneider von Berlin und seiner Herkunft gelesen…:

    Ich habe eben nach Giyasettin Sayan gegoogelt und bin auf einen Artikel von Sandra Dassler von 2005 gestoßen, in dem Einiges erklärt wird. All die Leute, die glauben, es handele sich um einen bedauerlichen Einzelfall eines psychisch Gestörten, sollten sich einmal die Aussagen des Herrn Sayan durchlesen.

    Auszug:

    „Das sind total archaische, streng patriarchalische und feudalistische Stammesstrukturen“, sagt der migrationspolitische Sprecher der Berliner PDS, Giyasettin Sayan.

    Er kommt selbst aus diesem Gebiet um die Städte Erzurum, Mus und Varto. „Als dort 1966 ein Erdbeben wütete, ließ die türkische Regierung viele Überlebende, die Hab und Gut verloren hatten, als Gastarbeiter nach Deutschland rekrutieren. Tausende kamen nach Berlin.“ Heute schätzt Sayan ihre Zahl auf mindestens 15000. Sie wohnen in Kreuzberg, Neukölln und Wedding und haben engen Kontakt zu ihren Verwandten in der Türkei.

    (…)

    Giyasettin Sayan vermittelt gemeinsam mit einem kurdischen Imam häufig in Blutrache-Angelegenheiten. Manchmal lässt sich ein Mord durch einen beträchtlichen Geldbetrag verhindern, manchmal kann die „beleidigte Ehre“ durch eine Heirat zwischen verfeindeten Familien wieder hergestellt werden. Oder, indem für die rituelle Beschneidung die Patenschaft über einen Jungen des anderen Stammes übernommen wird. Der Pate wird dann automatisch Familienmitglied.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/im-namen-der-ehre/604446.html

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/getoetete-frau-bluttat-in-kreuzberg-offenbar-nicht-erster-fall-in-der-familie/6723750.html#kommentare

    interessant, nicht wahr? da werden seit 50 Jahren mit grösster Selbstverständlichkeit gezielt die sozialen Problemfälle der Türkei nach D abgeschoben (rekrutiert™)

    ich möcht nicht wissen, wieviel speziell kriminelle Problemfälle da gleich noch mitrekrutiert™ wurden…

  19. Erdogan will die Regel abschaffen, die Abtreibungen generell bis zur 10. Woche erlaubt.
    Muss in der Türkei nicht noch zusätzlich der Ehemann sein Okay zu einer Abtreibung geben?
    Sei’s drum, 90% der PI-Kommentatoren und ALLE Parteien in Deutschland, die rechts der CDU sind, wollen gebärmuttertechnisch genau das, was dieser Türkenpascha auch möchte.

  20. Ich sag’s ja immer wieder, der Geburten-Dschihad wird überschätzt. Wenn schon in der Türkei die Geburtenraten rückläufig sind, ist das eine Entwicklung, der sich die Moslems auch hier nicht entziehen können.

    D.h. die Geburtenzahl und das Selbstbestimmungsrecht der hier lebenden Musliminnen wird immer stärker, entsprechend wird ihre im Artikel herausgestrichene ideologische „Ausbeutung als Gebärmaschinen“ rückläufig werden.

    Dazu kommt das Zusammenbrechen der Sozialkassen. Zunehmend wird es zum Lebensunterhalt nicht mehr reichen, Kinder zu produzieren. Zunehmend werden auch muslimische Frauen in europäischen Ländern arbeiten gehen müssen. Das wird die Geburtenrate logischerweise weiter zurückdrängen.

    Mit anderen Worten, es wäre nicht nur interesseant, die aktuellen Geburtenraten der einzelnen europäischen Länder zu kennen, sondern auch den jeweiligen Trend, also die Entwicklung in den vergangenen Jahren. Darüberhinaus natürlich die Trends bei den muslimischen Imigranten.

    Erst dann wird eine Hochrechnung interessant. Wer dann noch eine Projektion der Sozialausgaben machen kann, der wäre ebenfalls sehr hilfreich.

    Denn schon beim Strom und den Stromkosten sehen wir, wie „prekär“ die Situation ist. Sobald der Atomausstieg propagiert wird, wird im gleichen Atemzug schon eine Stromkosten-Unterstützung der immer mehr werdenden Armen erforderlich. So geht es in allen Bereichen: Öffentlicher Nahverkehr? Nicht mehr bezahlbar! => Unterstützung für die Armen.
    Heizung? – Nicht mehr bezahlbar => Stütze.
    Kinder? – Nicht mehr bezahlbar => Stütze.
    Krankenversicherung?
    Rechtsbeidstand?

    Diese Stütze ist aber die Bürde des arbeitenden Rests der Bevölkerung, die ihr in Form von immer mehr Steuern auferlegt wird. Durch immer mehr und härtere Arbeit schein der Deutsche das kompensieren zu können. Doch auch hier ist eine Grenze. Die Arbeisdichte in allen Arbeitsbereichen nimmt immer weiter zu, so dass immer mehr Leute dekompensieren, nicht nur Selbständige. D.h. der arbeitende Rest wird sich zunehmend aus einer produktiven Tätigkeit verabschieden und unterbezahlte Positionen einnehmen (mehr schafft er nicht) und auf Stütze angewiesen sein.

    Das ist eine Abwärtsspirale, die nicht mehr lange gut geht. Natürlich können wir auch am Wochenende arbeiten, viele tun es sowieso, Tarifverträge hin, Tarifverträge her. Am Feierabend wird der Folgetag vorbereitet oder die Gesundheit mit Jogging optimiert.

    Doch Reichtum = Freiheit x Geld. Geht also die Freiheit (Freizeit) den Bach herunter und hat man im Job keine Kompensation (Job als Freizeit, Job als Machtinstrument), die einem 24h-Arbeiten möglich macht, lohnt Arbeit nicht mehr, man steigt aus. Wird krank, wandert aus.

    So sehe ich die Entwicklung. Da alles relativ ist, kommen natürlich nach Deutschland, egal wieviel Straßenkämpfe hier toben, immer noch mehr Leute hin als nach Rumänien oder Bulgarien, wo es relativ weniger Unterstützung gibt.

    Fazit: auch in Deutschland werden die muslimischen Geburtenraten schneller sinken, als sich Geburtsdschihadisten träumen lassen.

    ps: Interessant ist bei diesem Thema auch, wie sich plötzlich hier die Abtreibungsgegner winden müssen… grins

  21. (und das alle 20 Jahre) die Micheline versucht mit 30+ ihr einziges Kind zu erzeugen – immer öfter ohne Erfolg.

  22. Wenn es ihm an Bevölkerung mangelt, kann er ja seine Facharbeiter aus Deutschland zurück ziehen.

  23. # 16 JeanJean

    „Genau wie im Westen bekommen die gebildeten Türkinnen weniger Kinder als die Ungebildeten.“

    Die Welt ist gerade dabei, sich der sogenannten Intelligenten zu entledigen und den Anderen den Planeten zu überlassen. So lösen sich die Probleme der Überbevölkerung und des Ausräuberns nichterneuerbarer Ressourcen.

  24. @#32 bush

    Mit anderen Worten, es wäre nicht nur interesseant, die aktuellen Geburtenraten der einzelnen europäischen Länder zu kennen, sondern auch den jeweiligen Trend, also die Entwicklung in den vergangenen Jahren. Darüberhinaus natürlich die Trends bei den muslimischen Imigranten.

    http://www.google.de/publicdata/explore?ds=d5bncppjof8f9_&met_y=sp_dyn_tfrt_in&idim=country:DEU&dl=de&hl=de&q=geburtenrate#!ctype=l&strail=false&bcs=d&nselm=h&met_y=sp_dyn_tfrt_in&scale_y=lin&ind_y=false&rdim=country&ifdim=country&hl=de&dl=de&ind=false
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ezVk1ahRF78

    http://www.scilogs.de/chrono/gallery/12/GeburtenziffernMuslimeDt.jpg

  25. Die Islamisierung in der Türkei schreitet voran.

    Nach dem Rücktritt der türkischen Generalität gibt es kein Halt mehr.

  26. In der Türkei haben sie nur zwei Kinder, hier gebären sie wie die Wilden. Ich war bereits drei mal dort. In Istanbul und auch abseits der Touristengegenden. Es hat seine Gründe warum die Frauen dort nur zwei Kinder bekommen:

    ARMUT

    Aber so was bekommt der Fööööhere ja nicht zu Gesicht.

  27. @Ich2 – Danke für die interessanten Links über die Bevölkerungsentwicklung. Scheint ja mehr als beruhigend zu sein.

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