Ungezogen wollte das Radio von Dieter Schönenberger und Jan Timke (Bürger in Wut) sein. Das war es mit Sicherheit auch. Neben guter Musik, die sich die Hörer bequem wünschen konnten, und aktuellen Nachrichten zu vielen politisch brisanten Themen bot der kleine Sender seinem Publikum auch immer wieder hochinteressante Gesprächsgäste an.

(Von Étienne Noir)

Ein Höhepunkt hierbei war sicher der Islamkritiker Michael Stürzenberger, der am 17.12.2012 in der Sendung auftrat und dem Sender die bislang höchste Zuhörerquote bescherte. Doch nun ist nach 20 montäglichen Sendungen unter dem Motto „Klartext“, für die auch in der Jungen Freiheit per Anzeige geworben wurde, Schluss. Mangels Interesse der Zuhörer stellt der Sender seinen Betrieb am dem 18.02.2013 mit der letzten Sendung endgültig ein. Die Idee des nett gestalteten Senders war gut, scheiterte aber letztendlich an der Umsetzung und der üblichen Trägheit des konservativen Spektrums.

» Kontakt: dieter@dieter-schoenberger.de

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33 KOMMENTARE

  1. Wenn das die Realität ist, so ziehe ich für mich nur ein Ergebnis daraus. Der Deutsche Michel will nicht mit Problemen belästigt werden. Das stört nur sein unendliches Harmoniebedürfnis. Lasst ihn weiter schlafen! Die Anderen werden es für Ihn schon richten und gut ist es. Ich könnte im Kreis ko…n.

  2. Dann kann ich den Player ja loeschen.

    Hoffentlich schaffen es die normalen Deutschen bald wieder ein aehnliches Projekt zu starten.

    Ein Fersehsender waere ein Traum.

  3. Ich habe nie etwas von diesem Sender gehört. Und ich glaube auch nicht, dass ich gezählt worden wäre, wenn ich ihn gehört hätte.

    Wer misst das eigentlich, wie viele Zuhörer so ein Sender hat? Ist die Objektivität dieser Zähleinrichtung gewährleistet? Ich habe da so meine Zweifel …

  4. Hab noch nie von diesem Sender gehört!
    Warum wurde da nicht mehr Reklame gemacht?

    Schade, nun ist es leider zu spät! 🙁

  5. Das war doch ein Internet „Sender“, oder hatte der eine terrestrische oder Kabelfrequenz?

  6. Ich denke nicht, dass ein privater politischer Radiosender „einfach so“ heute überleben kann.

    Da scheiterte es an der Konzeption und der Einbindung in bestehende Strukturen.

    Das Scheitern der „üblichen Trägheit des konservativen Spektrums“ anzulasten, ist m.E. sehr bequem. Die obigen Kommentare sprechen bereits Bände.

  7. Dringende Leseempfehlung:

    (…) Sozialstaatliche Beglückungsphantasie

    Die Beseitigung des Sitzenbleibens, die Abschaffung von Noten, die Abwertung von Bildungszertifikaten vom Abitur bis zum Hochschulabschluss gehören zu einer sozialstaatlichen Beglückungsphantasie, die kollektiven Aufstieg und gesellschaftliche Gleichheit über Bildung garantieren will und sich längst als Illusion erwiesen hat. (…)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-ueber-das-sitzenbleiben-gleichmacherei-und-illusionen-12084878.html

  8. Mich nervt immer so ein bisschen, dass sowas dann gleich auf andere geschoben wird. Der Sender war schlichtweg zu unbekannt. Da können potentielle Hörer nichts dafür.

  9. Wollte immer mal wieder eine Sendung hören. Aber mich hat unheimlich geärgert, dass man fast KEINE SENDUNG NACHHÖREN KONNTE! Das war wirklich schade. Ich hatte zu der Sendezeit keine Zeit.

    Man hätte ohen Probleme die Interviews nachträglich bei youtube hochladen und dann auf der Seite verlinken können.

    Aber wer schaltet auch einen Radiosender ein, der nur eine paar Stunden sendet? Mir war klar, dass so gut wie niemand die Sendung hörte.

  10. Jetzt erst recht für eine gegenseitige Unterstützung uns Gleichgesinnter. Wie wäre es mit einem Verein oder einer Stiftung für Opfer der politisch korrekten Mainstreampandemie, falscher, unmoralischer Rechtsauslegung linker Richter und Gewaltopfer der deutschlandfeindlichen Extremisten.

    Beispielsweise könnte Maria F. geholfen werden.

    Hier sind genügend Mitstreiter, die oft genug spenden. Es würde ein vernünftiger Betrag zustande kommen, den man einmal im Monat an einen auszuwählenden Fall (Opfer) zurgutekommen lassen könnte.

    Was haltet ihr davon? Wer ist bereit mitzugründen?

  11. Schade.
    War aber auch sehr schlecht gestaltet, denn trotz großer Bemühungen, war es mir nicht möglich, den Sender zu hören.
    Viel zu kompliziert und umständlich.

  12. @ PI
    Wie wäre es wenn ein Fernsehsender gegründet werden würde (ähnlich wie n-tv), welcher ständig aktuelle Nachrichten aber auch Nachrichten bringt, welche von den anderen Medien verschwiegen werden? Dieser Sender könnte ja zu Beginn erst einmal über das Internet laufen, womit auch ein Empfang im Ausland sichergestellt wäre.
    Wenn von den täglichen Lesern bei PI –abgezogen mal die U-Boote- nur die Hälfte (sagen wir mal 20 000) einmal 50;- Teuros spenden würde, sollte das doch als Startkapital reichen. Viele (wie z.B. ich) wären sicher bereit dafür auch mehr zu spenden!

  13. #9 Sir Wilfrid
    Beim Internet-Radio wird jeder gezählt, der einschaltet.
    In der heutigen Internet-Zeit möchte jeder die Zeit selbst festlegen, wann er Informationen konsumiert.

  14. Als regelmäßige Hörerin des Senders finde ich die Kritik hier unberechtigt. Über Radio ungezogen wurde in der Jungen Freiheit berichtet und hier auf PI sind auch ein oder zwei Hinweise z.B. auf die Sendung mit Herrn Stürzenberger erschienen. Wenn das nicht zur Kenntnis genommen und die Sendung gehört wird, muss man sich nicht wundern, wenn so ein Projekt stirbt.

  15. Auch ich, als „harter Kern“ (gruenneindanke), finde es schade, dass dieses eigentlich gute Projekt beendet wurde.
    Auch jetzt, wie gewohnt, sind immer die Anderen Schuld. Keine, oder keine ausreichende Werbung, komplizierte Anmeldungsmodalitäten.
    Mann, was wollt ihr denn noch?
    Wir hatten eine, wenn auch nicht ideale, Anlaufstelle, die wachsen hätte können.
    Aber immer nur alles schlecht machen und jammern, anstatt mitmachen und weitersagen.
    Kein Wunder, dass hier alles den Bach ´runtergeht.

  16. Wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Und die Welt geht davon sicher auch nicht unter.

  17. Sind denn die Sendungen als Podcast irgendwo abrufbar?
    Vielleicht wird Radio Ungezogen ja Posthum noch zur Legende. 😉

  18. #21 123

    „Schade.
    War aber auch sehr schlecht gestaltet, denn trotz großer Bemühungen, war es mir nicht möglich, den Sender zu hören.
    Viel zu kompliziert und umständlich.“

    Genauso gings mir auch. Ich habe zweimal versucht, da zuzuhören, leider erfolglos. Danach habe ich es dann aufgegeben. Warum geht so ein Projekt nicht per Internet-Radio? Das machen doch inzwischen so viele, die dann irgendwas abdudeln..

  19. Seit der Stürzenberger-Sendung Mitte Dezember hab ich die Sendung regelmäßig jeden Montag gehört, meist so nebenbei.
    Der Empfang ist einfach, wenn man im Winamp einmal die Adresse eingegeben hat, merkt er sich die und man kann es jederzeit aufrufen. Supereinfach.
    An Chat usw. hab ich mich aber nicht beteiligt, nur gehört.
    Die Musikauswahl und -zusammenstellung war auch super. Schade!

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