Sind wir wirklich schon so verblödet, wie es scheint? Da wird jedes winzige Detail aus jener Zeit mit großer Inbrunst zum Inbegriff des größten Verbrechens aller Zeiten erklärt. Da scheren wir uns aber überhaupt nicht darum, wo es heute, nicht vor 75 Jahren, neue Ansätze zum Totalitarismus gibt, zur Intoleranz gegen Andersdenkende, zur Einschränkung der Meinungsfreiheit, zur Treibjagd gegen Missliebige, zur Verlogenheit, zur Kriegshetzerei. Begreifen wir nicht, dass das große Verbrechen beim nächsten Mal wahrscheinlich nicht genau die gleichen Uniformen wie damals anhaben wird, aber genauso gefährlich werden könnte? (Das ist der Schluß von Andreas Unterbergers Artikels über die verlogene grünrote „Aufarbeitung“ des österreichischen Anschlusses ans Reich vor 75 Jahren!)

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

36 KOMMENTARE

  1. Und so wird das Ganze von Titanic gesehen:

    Neues aus der Ostmark

    Nach einer Umfrage stimmen 42% der Österreicher der Aussage „Unter Hitler war nicht alles schlecht“ zu. 58% hingegen zeigen sich mit dem Dritten Reich unzufrieden. Die Kritikpunkte im einzelnen: „Unter Hitler gab es zu wenig Korruption“ (19%), „Das Führermuseum Linz ist immer noch nicht fertig“ (5%) und „Ohne die Deutschen hätten wir den Krieg gewonnen“ (38%).

  2. Was muss denn am Anschluss aufgearbeitet werden? War das nicht eher ein Beitritt? Immerhin haben ueber 90% der Oesterreicher dem Beitritt zu gestimmt. Was ist daran falsch?

  3. das muss man einem Ösi aber an den Nasen herausgezogen werden. Offiziell höre ich immer; „die Teutschen“ haben uns eingenommen und alles andere gleichgeschaltet. Ich habe in Ö. mein Masterstudium absolviert. Einerseits ein Land voller Tradition, das habe ich sehr geschätzt, andererseits auch krude genug, alles was nicht in die Vergangenheit passt umzudeuten. Ich war manchmal sprachlos deswegen.

  4. Ein schönes Beispiel des neuen Totalitarismus ist der Titel einer Veranstaltung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung Zukunft (2008) – „Das Recht das uns zu Menschen macht“, zur Geschichte der UN Menschenrechtskonvention mit einem Ausblick auf das wachsende europäische Menschenrechtsgeflecht.

    Man „schenkt“ uns also nicht nur unsere „Rechte“, wir werden sogar von der Politik erschaffen.

    So viel Hybris kann nur in den Untergang führen und der Titel zeigte bereits 2008 den Weg, der heute immer deutlicher wird. Mensch ist man nur in der Unterwerfung unter die neuesten,sich permanent wandelnden Rechtsvorstellungen der Clique der Sozialingenieure, die gern von einer „Evolution“ der Menschheit unter ihrer wissenschaftlichen Führung, reden.

    „Unmenschen“ haben nicht einmal den Ehrentitel Mensch verdient. Sie sind „selbst ernannte Menschen“. Sie haben höchstens das Recht zu schweigen.

  5. „Das Recht, das uns zu Menschen macht“

    Tschuldigung, habe vergessen den Link mitzugeben:

    http://fra.europa.eu/sites/default/files/dir_speech_nuremberg20112008_de.pdf

    Lohnt sich zu lesen, denn es wird dort die große „Menschenrechtsbaustelle“ aufgemacht, deren Kampagnenwalzen nun über uns rollen.

    Impliziert, auch damals schon, das Verbot der Kritik an der islamisierten Welt, die allein durch unser Vorbild zu freiwilligem Wandel animiiert werden soll.

    Sie sind vermutlich bereits Menschen – wir müssen erst dazu gemacht werden.

  6. #6 Logiker (13. Mrz 2013 12:19)

    Trotz Skepsis bezüglich des Kopp-Verlages: Zuzutrauen wäre es denen allemal – als gefühlter Hegemon im Nahen Osten muss man doch mit dem Iran gleichziehen!

  7. Europa steckt heute wieder in einer gefährlichen Krise:
    Euro und Schuldenpolitik, Abgekoppelte und unkontrollierbare Finanzwirtschaft, Zuwanderung und Integration, Nord und Süd, Politsysteme des 19. Jahrhunderts für das 21. Jahrhundert, Korruption, Pensionen statt Geld für Jugend, Gier einer reichen Gesellschaft, die keine eigenen Kinder will.
    Wir müssen gemeinsame Wege für die Zukunft finden!

  8. #4 Loorx (13. Mrz 2013 12:02)

    das muss man einem Ösi aber an den Nasen herausgezogen werden. Offiziell höre ich immer; “die Teutschen” haben uns eingenommen und alles andere gleichgeschaltet. Ich habe in Ö. mein Masterstudium absolviert. Einerseits ein Land voller Tradition, das habe ich sehr geschätzt, andererseits auch krude genug, alles was nicht in die Vergangenheit passt umzudeuten. Ich war manchmal sprachlos deswegen.

    Vor einigen Jahren, als man die „100 größten Deutschen“ kürte, da beschwerte man sich aus Österreich, das Mozart bei den 100 Deutschen dabei war….

    Aus dieser Zeit stammt auch Spruch, der sinngemäß lautet: „Österreicher machen auch aus Beethoven gerne einen Österreicher und aus Hitler einen Deutschen“

  9. #8 Hammelpilaw

    Der Artikel ist ja von Ulfkotte nicht von der Redaktion. Aber gerade er unterfüttert seine Artikel sonst mit allen Links und Querverweisen die er kriegen. Hier ist diesmal nichts!
    Im Netz ist sonst auch nichts darüber. Tja was der wohl für Quellen hat 😉 !?

    Politisch ist das natürlich ein richtig heißes Eisen gerade bei dem politischgewollten EU Beitrit der Türkei und dem aktuellen Bundswehreinsatz für die Türken!

  10. @10 Hammelpilaw,

    Der neue Faschismus kommt im Kostüm der Menschenrechte. Des Menschheitsrechtes unter dem ideologischen Konstrukt „Nachaltigkeit“, z.B..

  11. Das Österreichische Volk wollte es, es war begeistert, dass ein Landsmann von Ihnen es zum GRÖFAZ geschafft hatte.
    Ähnlich begeistert waren die Menschen 1936 von Hitler, als die Sportler dieser Welt mit Hitlergruß salutierten.
    Supi fand man Hitler z.B. auch in den USA, als er bspw. 1938 zum „Man of the year“ im Times magazize angehimmelt wurde.

    Ja sie waren begeistert – und die allermeisten unserer Politisch korrekten, linksgedrehten und medial ferngelenkten Mitmenschen wären es damals auch gewesen.
    Ganz besonders die Opportunisten in den Staats-/Massenmedien, den Parlamenten und dem Staatsdienst…

  12. #2 Copyrat (13. Mrz 2013 11:54)

    Was muss denn am Anschluss aufgearbeitet werden? War das nicht eher ein Beitritt? Immerhin haben ueber 90% der Oesterreicher dem Beitritt zu gestimmt. Was ist daran falsch?
    —————————-
    Der stand in der Verfassung der 1. Republik.
    Die Alliierten hatten ihn verboten.

    Und dann die Hymne:

    1.
    Deutschösterreich, du herrliches Land, wir lieben dich!
    2.
    Deutschösterreich, du tüchtiges Volk, wir lieben dich!
    3.
    Deutschösterreich, du treusinnig Volk, wir lieben dich!
    4.
    Deutschösterreich, du Bergländerbund, wir lieben dich!

    Die Volksabstimmung fand übrigens nicht nur in Österreich statt, sondern im ganzen „Großdeutschen Reich“ am 10. April 1938. Es gab 99,73 % Ja-Stimmen für den „Anschluss“ Österreichs.

    Je länger Zeiten zurückliegen, um so mehr wird die Geschichte zurechtgebogen, bereinigt.

  13. „Aus dieser Zeit stammt auch Spruch, der sinngemäß lautet: “Österreicher machen auch aus Beethoven gerne einen Österreicher und aus Hitler einen Deutschen”

    jau…das war sehr gut 🙂

  14. Grillo im handeslblatt: „Warum hat sich nur Deutschland bereichert?“

    Grillo „Europa muss keine Angst haben“, sagte er im Handelsblatt-Interview. Er fordere aber eine deutliche Umkehr und „mehr Demokratie“. Für seine Partei nimmt er in Anspruch: „Wir sind die Französische Revolution – ohne Guillotine.“ Europa brauche einen „Plan B“, sagt der italienische Politiker. „Wir müssen uns doch fragen: Was ist aus Europa geworden ? Warum haben wir keine gemeinsame Informationspolitik, keine gemeinsame Steuerpolitik, keine gemeinsame Politik der Immigration ? Warum hat sich nur Deutschland bereichert?“

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/beppe-grillo-italien-ist-de-facto-schon-raus-aus-dem-euro/7918910.html

  15. Dafür haben die Ösis (genauer Joseph Haydn) zumindest die Melodie zur Deutschen Nationalhymne gestiftet:

    1. Gott erhalte Franz, den Kaiser,
    Unsern guten Kaiser Franz!
    Lange lebe Franz, der Kaiser,
    In des Glückes hellstem Glanz!
    Ihm erblühen Lorbeerreiser,
    Wo er geht, zum Ehrenkranz!
    Gott erhalte Franz, den Kaiser,
    Unsern guten Kaiser Franz!
    http://www.youtube.com/watch?v=8llhDc6c5ko

    Guckst du hier:
    http://www.wissen.de/die-wechselvolle-geschichte-der-deutschen-nationalhymne

  16. „Dafür haben die Ösis (genauer Joseph Haydn) zumindest die Melodie zur Deutschen Nationalhymne gestiftet:“

    Die Kaiser-Franz-Hymne war auch deutsche Nationalhymne; 1797 war Franz II. noch römisch-deutscher Kaiser.

  17. Nun ja, so ganz ehrlich scheint mir Unterberger auch nicht zu sein.

    „Links außen wie rechts außen behaupten hingegen in erstaunlicher Einigkeit, dass alle oder jedenfalls eine große Mehrheit der Österreicher Hitler zugejubelt hatten. Wofür es freilich keinerlei Beweise gibt.“

    Wovon es beeindruckend Bilder gibt. Die Fahrt Hitlers und seiner Entourage mit offenen Wage von Braunau nach Wien war ein einziger Triumphzug. Hunderttausende Menschen säumten den Weg und riefen Heil Hitler! Es gab überhaupt keinen nennenswerten Widerstand gegen Hitler.

    „Ein Gegenbeweis ist etwa die Tatsache, dass der Hauptgrund für den deutschen Einmarsch ja genau die von Schuschnigg geplante Volksabstimmung über die Selbstständigkeit Österreichs gewesen ist.“

    Auch das haben die Österreichischen Medien ehrlicher und wahrheitsgetreuer berichtet als Unterberger. Schuschnigg war wahrlich kein Demokrat sondern ein Diktator wie Hitler. Der Verdacht der Wahlfälschung lag nahe, denn Schuschnigg hat die Volksabstimmung am 9. März um 19:00 Uhr verkündet. Die Abstimmung sollte am 13. März stattfinden. Es sollte eine Volksabstimmung ohne Wählerlisten werden und es wurden ausschließlich Ja-Zettel gedruckt. Der Standard hat das sehr schön hier beschrieben:

    „Der Tag, an dem Österreich verschwand“

    http://derstandard.at/plink/1362107914061?_pid=30588099#pid30588099

    Was war die Reaktion Hitlers?

    „Der Führer drohte mit der Mobilmachung der 8. Armee und wies Seyß-Inquart an, ein Ultimatum zu stellen; die Abstimmung sei zu verschieben.“

    Der Konflikt ist dann eskaliert bis Hitler einmarschierte. Dabei ist kein Schuss gefallen.

    „Um ihre schmähliche Rolle damals und seither zu übertünchen, plappern Rechts- und Linksradikale davon, dass die Opferthese widerlegt worden sei.“

    Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Opferthese ist die große Lebenslüge Österreichs und die Österreicher wissen es. Deshalb ist es erfrischend, mit wieviel Abstand und gesundem Zynismus viele Österreicher dieses Ereignis heute kommentieren.

  18. Was, auch die Philharmonikers sind total eingebräunt worden? Auch dort sind sofort die Juden und Andersdenkende hinausgeworfen worden? Auch dort wurde groß auf Hitler-Jubel gemacht? Nein, das überrascht uns aber wirklich. Das muss jetzt groß aufgearbeitet werden.

    Dazu müssen ein paar – natürlich stramm linke – Historiker den nächsten dicken Forschungsauftrag bekommen.

    Hehe, auch ohne „Anschluß“ läuft es in Österreich genau so wie hier.

    Die linke deutsche Öffentlichkeit und die fast durchwegs linke deutsche Presse sind immer hellauf begeistert, wenn ein … Geschichtswerk herauskommt, das nachweist, daß der deutsche Schäferhundeverein von 1799 seine nazistische Vergangenheit noch nicht “aufgearbeitet” hat.

    http://www.pi-news.net/2013/01/ist-der-rotlackierte-jakob-augstein-antisemit/

    Eine Umfrage an deutschen Unis ergab, daß derzeit folgende Dissertationen in Arbeit sind (mit Arbeitstiteln):

    Schmutziges Benzin. NS-Verstrickungen des Reichsverbandes Deutscher Tankstellenpächter.

    Arische Leberwurst. Völkische Tendenzen in der Augsburger Metzger-Innung ab 1932.

    Auf falschem Kurs. Der Brieftaubenzüchterverein Dortmund-Dorstfeld von 1902 e. V. als Erfüllungsgehilfe faschistischer Kriegsvorbereitungen – Brieftauben in der Luftaufklärung.

    Brauner Quark. Das pommersche Molkereiwesen auf nazistischen Abwegen.

  19. Sind wir wirklich schon so verblödet, wie es scheint? Da wird jedes winzige Detail aus jener Zeit mit großer Inbrunst zum Inbegriff des größten Verbrechens aller Zeiten erklärt. Da scheren wir uns aber überhaupt nicht darum, wo es heute, nicht vor 75 Jahren, neue Ansätze zum Totalitarismus gibt, zur Intoleranz gegen Andersdenkende, zur Einschränkung der Meinungsfreiheit, zur Treibjagd gegen Missliebige, zur Verlogenheit, zur Kriegshetzerei.

    Begreifen wir nicht, dass das große Verbrechen beim nächsten Mal wahrscheinlich nicht genau die gleichen Uniformen wie damals anhaben wird, aber genauso gefährlich werden könnte?

    Bingo, Herr Unterberger! Entspricht 100%ig der Position von PI. Unterberger, schon seit Jahren exzellent, wird in letzter Zeit ja noch immer besser! Schärfer. Angesichts des sich immer weiter steigernden Irrsinns nicht verwunderlich.

  20. #29 ginkontar
    Dass es viele Österreicher – mehrheitlich Sozialisten – gab, die die „Heimholung“ ins Reich begrüßten, ändert nichts daran, dass es nie die Mehrheit war. Das wusste auch Hitler und musste daher einer Volksabstimmung mit dem Einmarsch zuvorkommen. Nach Forschungsergebnissen war damals tatsächlich noch eine Mehrheit der Österreicher gegen den Anschluss. Der Anschluss wurde eindeutig durch militärischen Druck erzwungen und von Freiwilligkeit kann keine Rede sein. Eine Liebesheirat schaut anders aus.
    Wer sich über die damaligen Vorgänge ein Bild machen will, ist mit dem Buch von Schuschnigg Ein Requiem in rot-weiss-rot sicher nicht schlecht bedient. Leider ist es nur noch antiquarisch erhältlich.

  21. Damals sahen sich die Österreicher als Deutsche, haben doch acht der neun Bundesländer geschichtlich immer zum Deutschen Reich gehört. Die Grenze war das Leithagebirge, die Grenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland. Von dieser Zeit zeugen viele Ortsnamen mit Deutsch- davor.
    Die Hymne der ersten Republik hieß doch „Deutsch-Österreich, Ostalpenland“, Text von Dr. Karl Renner, erster SPÖ-Bundespräsident beider Republiken. So war die Frage damals nicht, ob Österreicher Deutsche sind oder nicht, sondern, ob man staatlich getrennte Wege geht oder zusammen mit Deutschland ein Reich. Und sicher ist die Frage auch 1918 eine andere gewesen, damals hat sich ja Österreich in das Reich eingegliedert und wurde von den Allierten wieder entfernt. 1933 war ja dann wieder die Frage, ob man dem Austrofaschismus folgt (das Zeichen war das symetrische Krukenkreuz) oder dem Nationalsozialismus. Beides Diktaturen. Die Frage war 1938 deshalb nicht, ob Deutsch oder Nicht-Deutsch, sondern ob Anschluss unter Hitler oder nicht. Da Hitler ein Landsmann war und die Geschichte Deutsch war, war wohl die Mehrheit der Österreicher für den Anschluss an das Deutsche Reich, wo Hitler dann in Linz auch das Großdeutsche Reich proklamierte.
    So gesehen war Österreich nie ein Opfer des Dritten Reichs, es war nicht Schwanz, sondern Kopf im Dritten Reich.
    Leider haben die Österreicher sich ab den 50er-Jahren mehr als Opfer, denn als Täter ausgegeben. Schließlich wollten sie nicht an den Reparationszahlungen, die die Bundesrepublik zu zahlen hatte, nicht teilhaben. So war die Lebenslüge wohl von wirtschaftlichen Vorteilen her begründet. Leider kann man auf eine Lüge keine Nation aufbauen und auf dieser Lüge baut Österreich auf einem falschen Fundament.
    Besser ist es als Österreicher klar zu bekennen, dass wir als Österreicher die Verbrechen der Nazis nicht erlitten, sondern begangen haben. Österreich war nicht Opfer, sondern Täter.
    Leider ist das bis heute ein Tabuthema, die einen, die Hitler und die Nazis verherrlichen und heim ins Reich wollen und auf der anderen Seite, die, die ihre deutsche Geschichte verleugnen aber auch die Schuld, die oft in ihren eigenen Familien begangen wurde.
    Was Österreich braucht ist Ehrlichkeit und Bekenntnis zur Deutschen Geschichte und zur Schuld im Dritten Reich, beides schließt sich nicht aus.

  22. #18 schmibrn (13. Mrz 2013 13:22)

    (…) und die allermeisten unserer Politisch korrekten, linksgedrehten und medial ferngelenkten Mitmenschen wären es damals auch gewesen.
    Ganz besonders die Opportunisten in den Staats-/Massenmedien, den Parlamenten und dem Staatsdienst…

    ——————–

    Genau so ist es! Ich denke mir oft, „…wie hättest du damals wohl gehandelt? Welcher Meinung wärst du gefolgt?“

    Aber für diese Vorstellungen bedarf es eines gewissen Geistes. Dieser ist m.E. bei den heutigen MSM und speziell Antifa-Clubs nicht mal ansatzweise finden.

    ———–

    Interessante Vita des Kammerdieners:
    Bei der Marine dreimal abgesoffen!! Und dann dieses hohe Alter erreicht – ohne psychologische Betreuung!

  23. Zur Opfermär hat Erich Kästner alles gesagt:

    „Ich habe mich zwar hingegeben, doch nur weil ich gemußt.
    Geschrien habe ich nur aus Angst und nicht aus Liebe und Lust.
    Und daß der Hitler ein Nazi war – das habe ich nicht gewußt!“

  24. auf ORF 2 läuft ein schönes Anschluss-Märchen.
    Dort wird sogar der Anschlusswille in der Verfassung ausser acht gelassen, was den Eindruck erwecken soll, die bösen Deutsch-Deutschen haben das freiheitsliebende Österreich überfallen.

    Es gibt noch einige wenige Österreicher, die bewusst diese Zeit als Jugendliche oder Erwachsene miterlebt haben.

    Die erzählen was anderes. Ich höre das in meiner Verwandtschaft. Auch über die Zustände von 1918 bis 1938.

Comments are closed.