1

Bildungsplan (18): Farbanschlag gegen Politikerin

Bremen. Seit Wochen wird bundesweit gegen Unterzeichner und Initiatoren der Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“ gehetzt. Die Frucht dieser Hetze führte jetzt zu einem Farbanschlag auf das Haus der Bremer CDU-Politikerin Sigrid Grönert (kl. Foto). Die 54-jährige Bürgerschaftsabgeordnete zählt zu den bislang rund 166.000 Unterzeichnern der Petition.

Grönert gehört der freikirchlichen Paulus-Gemeinde in Bremen-Habenhausen an und war früher unter anderem Elternsprecherin der evangelikalen Freien Evangelischen Bekenntnisschule in Bremen. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU-Bremen. Die „Jungen Piraten Bremen“ warfen ihr vor, sich durch die Unterzeichnung als Mitglied der Bremer „Deputation Kinder, Jugend und Soziales“ sowie als sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion disqualifiziert zu haben.

Sie nahm zu den Vorwürfen Stellung und betonte, dass sich ihre Meinungsäußerung nicht gegen bestimmte Lebensentwürfe richte. Vielmehr wolle sie ein positives Bekenntnis zu Familie und Ehe ablegen, „wie es das Grundgesetz formuliert und wie es meinen christlichen Wurzeln entspricht“. Für sie seien Sexualität und Partnerschaft „eine zuerst persönliche und private Angelegenheit und Entscheidung“. Sie wolle eine altersgemäße und die Individualität bewahrende Behandlung dieser Themen in der Schule sichergestellt wissen.

Das war militanten Aktivisten aus dem homosexuellen Milieu natürlich nicht tolerant genug. Statt mit Argumenten bewaffnet, beschmierten sie das Haus von Grönert mit Farbe und der Parole „Homophobie ist heilbar“.

Und das alles nur, weil ein Mensch von seinem Grundrecht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht hat. Unsere Antwort auf diese feige Handlung kann nur heißen: Noch deutlicher, noch klarer und noch freier unsere Positionen zu vertreten. Wer so handelt, wie diese sprachlosen und intoleranten Personen, stellt sich dadurch selbst ins gesellschaftliche Abseits.

Die Unterzeichnung der Petition drückt mittlerweile mehr aus, als sich nur für eine bestimmte Ausrichtung eines Bildungsplanes stark zu machen. Die Unterzeichnung der Petition ist zugleich auch ein Ausdruck von Meinungsfreiheit und Widerstand gegen eine sich immer stärker abzeichnende linke Meinungsdiktatur. Jeder, der sich diesem Widerstand anschließen möchte, kann das über diese Petition noch die nächsten vier Tage tun.

Bisherige PI-Beiträge zum Thema:

» Teil 1: Petition gegen Ba-Wü Bildungsplan 2015
» Teil 2: SWR: “Nazialarm” wegen Widerstandes gegen Bildungsplan
» Teil 3: SWR zieht Extremismus-Vorwurf zurück
» Teil 4: Bischöfliche Feiglinge Zollitsch und Fürst wehren sich nicht gegen schwulgrünen Lehrplan
» Teil 5: „Bildungsplan“-Widerstand erreicht Titelseiten!
» Teil 6: Petitionsinitiator unter Beschuss
» Teil 7: Kirchen sagen gemeinsam Jein
» Teil 8: Opposition gespalten – Erster Kopf gerollt
» Teil 9: Diskussionsveranstaltung mit Stängle abgesagt
» Teil 10: Die schwule grünrote Bildungsplanreform 2015
» Teil 11: AfD Baden-Württemberg lehnt Bildungsplan ab
» Teil 12: Kretschmann wittert “Fundamentalisten”
» Teil 13: OpenPetition klaut über 8000 Unterschriften
» Teil 14: TV-Talk mit Gabriel Stängle
» Teil 15: Jetzt spricht Claudia Roth!
» Teil 16: PI Thema in Landtagsdebatte Baden-Württemberg
» Teil 17: TV-Tipp: Sieben gegen zwei!