Stellen Sie sich vor: Es klingelt bei Ihnen an der Tür, und als Sie aufmachen, steht ein Polizist davor.

Nanu, fragen Sie, habe ich etwas ausgefressen? Nein, sagt der Polizist, aber zwanzig Häuser weiter von Ihnen wohne die Familie Meier im dritten Stock. Deren ältester Sohn hätte in der Nacht einen schweren Autounfall verursacht und sei dann in Panik vom Unfallort geflüchtet. Dabei wären drei Autos zu Schrott gegangen und einige Leute verletzt worden. Als man die Schreckensnachricht Familie Meier überbracht habe, sei die Mutter in eine tiefe Depression gestürzt und der Vater habe einen Nervenzusammenbruch erlitten. Außerdem habe die Schwester des Fahrers auf den Schock hin eine Überdosis Drogen genommen und liege jetzt im Krankenhaus. Zu allem Überfluß wären die Meiers jetzt auch noch total pleite.

Abschließend fragt Sie der Polizist, was Sie gegen diese Tragödie unternehmen wollten.

Ich bin sicher, daß ich Ihre Antwort kenne. Sie werden antworten “Sagen Sie mal, sind Sie noch ganz dicht?! Was habe ich denn mit diesen Leuten und ihrem Unfall am Hut? Ich kenne Sie nicht einmal flüchtig, bin ihnen nie begegnet.”

Plötzlich bemerken Sie aber, daß hinter dem Polizist ein paar Reporter mit Kameras und Mikrophonen aufgetaucht sind. Mit vorwurfsvollen Gesichtern wollen auch diese von Ihnen erfahren, was sie gegen das Unglück der Familie Meier zu unternehmen gedächten. Schließlich hätten sie ja auch eine Familie, der so etwas jederzeit widerfahren könne, und ein Mensch, der in solch einer prekären Lage einer Familie jede Verantwortung von sich weise und völlig empfindungslos nichts tue, sei ja eigentlich kein richtiger Mensch.

Vermutlich werden Sie an diesem Punkt voller Wut allen die Haustür vor der Nase zuknallen und mit der Hand vor Ihrer Stirn die Scheibenwischer-Geste machen.

Doch wenn man die gleiche Situation in eine Simulation der Realität verwandelt, also einen Zustand schafft, der zwar der Realität sehr nahe kommt bzw. diese sehr raffiniert vortäuscht, aber von dem Sie letzten Endes wissen, daß er zumindest für Sie nicht real ist und, gleichgültig, wie Sie sich verhalten werden, für Sie keinerlei Konsequenzen haben wird, sieht die Geschichte ganz anders aus.

Wieder einmal steht der Polizist vor Ihrer Tür und berichtet über irgendwelche wildfremde Leute, in deren Heimatländern Kriege ausgebrochen wären, die bitterarm seien, sich nicht selber zu helfen wüßten und im übertragenen Sinne sich überhaupt in einer Unfall-Situation wie die Meiers neulich befänden. Deshalb wird erneut die Frage an Sie gestellt, was sie gegen dieses Ungemach zu unternehmen gedächten.

Doch bevor Sie wieder “Was habe ich damit zu tun?” oder “Wieso kommen Sie mit dem Scheiß ausgerechnet zu mir?” antworten können, wird nun vorab und vorsorglich ein Szenario vor Ihren Augen ausgebreitet, das Sie gleich zu Beginn aus der Haftung nimmt. “Man”, also jetzt nicht Sie persönlich und schon gar nicht ihr Geld tangierend, könnte die “Geflüchteten” aufnehmen und sie in Ihrem friedlichen Umfeld mit allem, was ein Mensch so braucht, versorgen.

Auch in diesem Fall kennen Sie, wie gesagt, die angeblich in Not Geratenen nicht und wissen über ihr Schicksal nur das, was Ihnen der Polizist gerade erzählt hat. Doch das Allerwichtigste ist, daß man Ihnen nun das Gefühl vermittelt, das Ganze sei etwas Irreales, etwas sehr Fernes, von dem Sie nicht direkt betroffen sein werden, das Sie es in seiner Komplexität auch gar nichts erfassen könnten, insbesondere jedoch wird Ihnen vorspiegelt, daß Sie, wie die Sache auch ausgehen mag, in keinerlei Art und Weise dafür die Verantwortung werden übernehmen müssen.

Und nicht allein das, Sie bekommen sogar ein Leckerli obendrauf, nämlich in Form eines Prestige-Gewinns für sich, wenn Sie sagten “Klar, man ist ja kein Unmensch, diesen armen Leuten muß geholfen werden. `Man´ soll sich darum kümmern.” Auch von den Reportern mit den Kameras und Mikrofonen hinter dem Polizisten sind Ihnen bei dieser Aussage auf einmal anerkennende Blicke sicher.

Der springende Punkt bei einer Simulation ist, daß alles echt wirkt und im stillen Einverständnis alle so tun müssen, als sei das alles tatsächlich echt und man treffe dabei Entscheidungen “wie im richtigen Leben”. Das ist aber ein Trugschluss. In Wahrheit werden in einer Simulation keine Entscheidungen wie im richtigen Leben getroffen, sondern … nun, das kommt ganz drauf an, welche Vorteile man aus dem Spiel zieht. Denn mehr als ein Spiel ist eine Simulation nicht. Und ganz wichtig: Die Simulation muß den Eindruck vermitteln, daß Ihre Vorgehensweise darin, egal in welche Richtung, Sie nichts kostet. Was natürlich eine glatte Lüge ist, denn auch Simulationen kosten Geld.

[..]

Szenenwechsel: Eine der verlogensten Dokumentationen ever läuft gerade bei Netflix. “Disclosure” (Offenlegung) beleuchtet die Historie der Filme, Serien und Shows im Umfeld von Hollywood, in denen “Transgender-Menschen” mitspielen oder selber welche inszenieren. Der Tenor ist, daß diese in früheren Zeiten entweder als Witzfiguren oder als Bedrohung (“Buffalo Bill” in “Das Schweigen der Lämmer”) oder als problembeladene, bemitleidenswerte Außenseiter (“Boys Don’t Cry”) dargestellt wurden, wogegen heutzutage eine Art verständige Emanzipation und Normalität in der Darstellung und der Besetzung solcher Künstler eingetreten sei.

Das allerdings bleibt eher eine Behauptung, denn zu sehen bekommt man in “Disclosure” zu fast hundert Prozent schwule Männer, die man früher Tunten oder Transen genannt hat, in Frauenkleidern und mit Kunsthaar-Perücken auf dem Kopf herumlaufen und, wenn man ehrlich ist, wie alte abgefuckte Groschennutten aussehen. Vor allem ist das Ganze ein schillerndes Tableau hypernarzisstischer, wohl auch gestörter Persönlichkeiten, die für ein kleines Stück Ruhm und Aufmerksamkeit alles tun würden, und hat mit den realen Problemen solcher Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen wie die gezeigten, null und gar nichts zu tun.

Die Doku soll zuvörderst einen weiteren Beitrag zu der bis zum Platzen aufgeblähten Gender-Debatte liefern, nach deren Lehre Mann und Frau Jacke wie Hose seien, das Geschlecht eh nur konstruiert wäre und es überhaupt keine Rolle spiele, wer sich als was identifiziere.

Dennoch gibt es in dem Film einen Wahrheitsmoment, und für dessen Offenlegung muß man den Machern der Doku dankbar sein. Es ist nur ein Nebensatz, und man muß sehr genau hinhören, um ihn mitzukriegen: Nach einer seriösen Schätzung gibt es in den USA 40.000 Transgender-Menschen. Also weniger als ein Viertel derjenigen, die an einer seltenen Krankheit leiden und für die sich die amerikanische Regierung bis heute weigert, Gelder für die Entwicklung eines Medikaments für sie bereitzustellen.

Übertragen auf die Gesamtbevölkerung von 328 Millionen Einwohnern der USA machen demnach die sogenannten Transgender sagenhafte 0,01219512 Prozent aus. Übertragen auf Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern gibt es also bei uns 10.112 Transgender. Oder die sich so “fühlen”. Damit wäre auch das Rätsel gelöst, weshalb man diese Fabelwesen nie im Alltag sieht, obwohl fast jeder fünfte Beitrag in den Medien inzwischen von ihnen handelt.

Skandalöser, um nicht zu sagen menschenverachtender ist jedoch die Tatsache, daß sowohl die US-amerikanische als auch die deutsche Regierung zig Milliarden in dieses Transgender-Bohei in Form von Aufklärungskampagnen, Studienfächern, Lehrstühlen, Vorträgen selbst im Kindergarten, Umänderung sowohl behördlicher als auch privat-wirtschaftlicher Formulare betreffs des Geschlechts, Alimentierung von LBTQ-Organisationen, Dauer-Framing im Fernsehen und ähnlichem Schwachsinn ausgeben, wogegen sie nicht einmal eine Promille davon für “Orphan drugs” locker macht, obwohl es beim Letzteren wahrhaftig um Leben und Tod geht.

Wieder einmal haben wir es hier mit einer astreinen Simulation zu tun, einer künstlich errichteten Scheinwelt, von der versichert wird, daß es sich um die echte Welt, um das echte Leben handele. Natürlich wohlwissend, daß der Durchschnitts-Mensch von der Materie eh keine Ahnung besitzt, es so genau auch gar nicht wissen will, weil in seiner Lebenswirklichkeit solche Gestalten nicht vorkommen (die meisten Leute kennen nicht einmal einen Schwulen, geschweige denn einen Transgender).

Die Befürworter derartiger irrer Kulte können sich ungestört, immer unverschämter werdend und immer dreister in den Steuergeldtopf greifend manifestieren, weil die Mehrheit glaubt, daß es sich hierbei eh um eine Phantasiewelt handle, bei der nur die Experten des Traumtheaters richtig durchblicken könnten. Man braucht das, was allgemein als gut und richtig vorgegeben wurde, einfach abzunicken, und das auch noch völlig gratis, da man bei Fehlentscheidungen angeblich keine Nachteile für sich zu befürchten hat. Denn es ist ja bloß eine Simulation und nicht die Wirklichkeit.

Zwei der zerstörerischten Simulationen für Deutschland sind die anhaltende und fortlaufend herbeigesehnte Invasion von für uns in jeder Beziehung unnützen Ausländerheeren und der Verbleib des Landes in der EU.

Beim Letzteren hat man in den letzten Tagen konstatieren dürfen, in welch grotesk unwirklichen, um nicht zu sagen gespenstischen Sphären solcherlei Rechnungen aufgemacht werden. Kurz zusammengefasst: Deutschland verschenkt nun Abermilliarden Volksvermögen an andere und doppelt und dreifach so reiche Länder bzw. bürgt für diese Schulden, weil, und jetzt kommt’s, Deutschland am meisten von der EU profitiert.

Das Ganze wäre in der Tat eine Logikaufgabe für alte griechische Philosophen. Denn hierbei handelt es sich um das klassische Paradoxon par excellence. Wäre es nämlich nicht viel logischer, wenn Deutschland überhaupt nicht von der EU profitierte, aber dafür sich die Abermilliarden selber schenkte? Es sei denn, wir profitieren von der EU mehr als die verschenkten Abermilliarden es je vermögen. Ist es so? Natürlich nicht, denn nachdem Deutschland sich mit Haut und Haaren in dieses EU-Ding eingelassen hat, verarmen die Deutschen in Rekordgeschwindigkeit. Das ist aktenkundig.

Oder wir machen es genau umgekehrt: Wir profitieren überhaupt nicht mehr von der EU und verschenken aber auch nix und an niemandem etwas. Nach der Lesart der Simulation müßte dann Deutschland noch ärmer werden als gegenwärtig, aber logischerweise auch die nicht beschenkten Länder. Denn die EU-Theorie geht davon aus, daß wirtschaftliches Wachstum nur über Geschenke funktioniert, die Wirtschaft selbst nur eine Art Spendenbüchse für die Kollekte sei. Wenn aber die Verarmung bzw. der Reichtum des Kontinents mehr oder weniger nur von Deutschland abhängt, wäre es da nicht sinnvoller (und billiger und ehrlicher), wenn man Adolf Hitlers Traum realisierte und aus Europa ein Großdeutsches Reich machte?

Ich gebe zu, bei all den Simulationen habe ich selbst ein wenig den Überblick verloren.

Aber eins steht fest: Der Schwachsinn, daß die ganze Billionen-Verschulderei auf Kosten nächster Generationen gehe, bleibt Schwachsinn. Was glauben Sie, was ein junger Berufseinsteiger in 25 Jahren antworten wird, wenn man ihm sagte “Leider müssen wir dich mit 90 Prozent besteuern als mit 70 Prozent zu Zeiten deiner Eltern, weil die sich damals wegen diese EU-Sache verschuldet haben”? Wird er dann antworten “Kein Ding, ich geh’ morgen trotzdem arbeiten?”

Machen Sie den Test und sprechen Sie darüber mit einem Durchschnitts-Menschen. Wenn Sie Glück haben, hat er von dem unlängst beschlossenen EU-Raubzug nicht einmal etwas gehört, es interessiert ihn einfach nicht. Er lebt in seiner Blase mit Grill-Würstchen von Aldi und dem atemlosen Verfolgen von Rate-Shows im Fernsehen. Er weiß nicht einmal, was die EU ist.

Sollten Sie jedoch jemanden erwischen, der sich damit ein bißchen beschäftigt hat, wird er Ihnen sofort viele positive Gründe für seine eigene Ausplünderung seitens der EU aufzählen, die er in irgendwelchen Publikationen des Mainstreams aufgeschnappt hat. Freilich trotzdem ohne das oben genannte Paradoxon auflösen zu können. Dieser Bescheid-Wisser ist längst Teil und Hilfsarbeiter der Simulation geworden, genauso wie irgendwelche Aliens in SF-Filmen die Menschen mit ihrer Alien-DNA anfixen und sie zu den Ihrigen transformieren.

Bei der Simulation der Brachial-Überfremdung Deutschlands verhält es sich ein bißchen anders. Denn die pausenlose, unbedingt zu bejahende Hereinholung von fremden Männern mit durchschnittlich niedrigerem IQ als der der weißen Stammbevölkerung und mit dem festen Willen, sich nicht assimilieren lassen zu wollen, entzieht sich jeglicher Logik und Philosophie und ist inzwischen als ein religiöser Wahn fest etabliert. So wie man im Mittelalter das Wirken Gottes auf das eigene Schicksal ohne eines Beweises einfach als gegeben zu akzeptieren hatte, so ist die Überflutung des Landes mit kulturfremden, unproduktiven, religionsirren und bisweilen gefährlichen Ethnien heutzutage stets als ein Gewinn zu betrachten, für den es ebenfalls keines Beweises mehr bedarf.

Es handelt sich um eine Scheinwelt, die zwar immer radikaler und brutaler in die Realität der Deutschen eingreift, aber mittels der Anwendung eines Sammelsuriums von psychologischen Dressur- oder besser Hypnose-Effekten bei ihnen mehrheitlich auf keine Gegenwehr mehr stößt. Das geht soweit, daß selbst die unmittelbar Geschädigten dieser gewollten Umvolkung, sei es körperlich oder monetär, in den Choral in der Multikulti-Kirche mit einstimmen, um quasi in einem spirituell-transendenten Zustand ihre Schmerzen zu betäuben. …. [Den ganzen Beitre gibt’s beim kleinen Akif]

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32 KOMMENTARE

  1. Nun, ich habe das Gefühl, als stehen wir am Vorabend eines Krieges.
    Nicht Gut gegen Böse,nicht Weiss gegen Schwarz,nicht Islam gegen Katholizismus,
    und auch nicht Arm gegen Reich.
    Nein, es wird ein Jeder gegen Jeden sein.
    Die Massen,und die Interessen sind jetzt schon kaum noch Steuerbar.
    Man nennt das,was auf uns zukommt eine Libanisierung,aber sie wird
    im Elend enden,das sollte jedem klar sein.
    Aber was tun? Es sind keine Kräfte vorhanden,die einen entsprechenden
    Protest noch kanalisieren könnten.
    Die Opposition und der Rechtsstaat ,sind mehr oder weniger ,nicht mehr existent!

  2. Also, nach GG Paragraph 16, ist das Asylrecht in Deutschland m. E. ganz
    i. O.!
    Darunter fallen schätzungsweise 1 % der Migranten.

    Die anderen ca. 99 % sind erbärmliche Kuffnucken Invasions-Asylanten und gehören schleunigst rausgeschmissen!

  3. Stellen Sie sich vor: Es klingelt bei Ihnen an der Tür, und als Sie aufmachen, steht ein Polizist davor. Nanu, fragen Sie, habe ich etwas ausgefressen? Nein, sagt der Polizist, aber zwanzig Häuser weiter von Ihnen wohne die Familie Meier im dritten Stock.(…)

    Geht ja inzwischen viel kürzer und knapper, nicht nur mit Fake-Polizisten fremder wilder Völker, sondern mit echten Polizisten. Corona macht’s mööööööglich:

    Nach einem entspannten Abend im Biergarten klingelt plötzlich das Telefon und ein Polizist fragt nach, ob der Besucher vielleicht etwas von einem Einbruch im Nachbarhaus bemerkt hat: Eine bundesweite Polizei-Praxis, für Ermittlungen auf die Corona-Gästelisten von Restaurants zurückzugreifen (…) „Wer seine Daten in dem Glauben preisgibt, dies sei zur Offenlegung von Infektionsketten gedacht, darf sich nicht plötzlich in einer polizeilichen Ermittlung wiederfinden“ (…) Zuletzt waren mehrere solcher Fälle in Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Bayern gemeldet und auch von den Behörden verteidigt worden. Auf Anordnung der Gesundheitsämter müssen die Restaurants ihre Gäste registrieren. In Anmeldebögen heißt es etwa, die Daten würden „ausschließlich im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus“ verwendet.

    https://www.n-tv.de/panorama/Polizei-greift-auf-Restaurant-Gaestelisten-zu-article21938856.html

  4. Und die FAZ ist mal wieder mit dem Versuch gescheitert, die „rechtsextreme Gefahr“ in grellen Farben an die Wand zu malen: Die Leser husten ihr eins. „Kauf von Immobilien – ,Rechtsextreme wollen Boden und Land‘“ lautet heute die Überschrift einer Zwanzig-Zeilen-Meldung, für die man gleich zwei Qualitätsjournalisten aufgeboten hat. Na und, meinen die Leser unisono, Thema erledigt.

    „Nach Angaben der Sicherheitsbehörden gibt es in Deutschland 146 Immobilien, die Rechtsextremen gehören oder von ihnen dauerhaft genutzt werden“, sollte die alarmierende Botschaft lauten – „Im Gegensatz zu den radikalen Linken kaufen sie die Immobilie“, stellt Leser Bernd Klebelsberg nüchtern fest, „Die Linken bekommen sie vom Staat geschenkt oder haben sie erfolgreich besetzt, Rote Flora, Rigaer Straße, die Schule in Kreuzberg, das Grundstück für das Verlagshaus der TAZ.“ In fast jeder größeren Stadt finde sich so etwas, „man nennt es ,Projekt‘“, schreibt er.

    Grundlage der Meldung sind zwei Anrufe: a) bei Brandenburgs Innenministerium, b) beim sächsischen Verfassungsschutz, wo die FAZ erfahren hat, dass man „den Extremismus des 21. Jahrhunderts“ leider nicht „mit Gesetzen aus dem 20. Jahrhundert bekämpfen kann“. Anders ausgedrückt, schreibt Leser Ulrich Müller, „für den sächsischen Verfassungsschutz sind unsere im Grundgesetz verankerte Grundrechte wie das Recht auf Eigentum nicht mehr zeitgemäß und müssen der Entwicklung angepaßt, d.h. eingeschränkt oder außer Kraft gesetzt werden. Und das sagt der Verfassungsschutz, der unserer Verfassung eigentlich schützen soll. Und Ihr von der Presse laßt es unkommentiert stehen“, schreibt Müller. „Das ist nicht mehr die FAZ, die ich jahrzehntelang geschätzt habe“, ergänzt Dr. Thomas Rosburg:

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sicherheitsbehoerden-warnen-rechtsextreme-wollen-boden-und-land-16880086.html#void

    Die Meldung stammt von Mona Jaeger und Markus Wehner; Wehner war derjenige, der Alexander Gauland den gelogenen Satz über Boateng („Gauland beleidigt Boateng“) in den Mund gelegt hat.

  5. hansa 29. Juli 2020 at 15:32
    Berlin Demo……AFD DISTANZIERT SICH.
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Hallo hansa,
    nennen Sie doch bitte Fakten: Datum, Uhrzeit, Veranstalter, …..,
    damit man weis worum es geht. Danke.

  6. Bei Focus:

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    https://www.focus.de/deals/shopping-deal-mit-focus-online-funktional-scharf-und-langlebig-hochwertiges-messer-set-jetzt-mit-exklusiven-50-prozent-rabatt_id_12255532.html

    Gleich darunter:

    Entscheidung am Landgericht GeraMesser-Angriff in Thüringen: 15-jähriger Syrer zu fünf Jahren Haft verurteilt

    https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/urteil-am-landgericht-gera-brutaler-messer-angriff-15-jaehriger-syrer-muss-in-haft-mittaeter-erhalten-bewaehrung_id_12259235.html

  7. @ hansa

    Berlin Demo……AFD DISTANZIERT SICH.
    Jetzt dreht, die AFD vollig durch.
    Schade AfD!!!

    Die AfD macht leider immer noch einen Prozess wie die Grünen kurz nach ihrer Gründung durch, in der Fundis gegen Realos gekämpft haben. Mit Sicherheit wird diese Distanzierung nicht von der ganzen Partei getragen.
    Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Prozess schneller abgeschlossen sein könnte, aber nach den Spaltungen (Lucke und Petry) musste sich die Partei wohl jedes mal neu orientieren.
    Ich werde sie weiterhin wählen. Vieles ist. nicht toll, aber in Anbetracht der „Alternativen“…

    Person. Woman. Man. Camera. TV.

  8. hansa 29. Juli 2020 at 15:32

    Berlin Demo……AFD DISTANZIERT SICH.
    Jetzt dreht, die AFD vollig durch.
    Schade AfD!!!

    Die AfD, oder Meuthen?

    Dann sollte sich die AfD mal schnell von Meuthen distanzieren.

    Wir müssen begreifen: Auf eine Partei zu setzen, bringt nichts. Die AfD war gut als Gegenstimme im Bundestag, aber mehr wird daraus nicht.

    Es geht nur mit Druck auf der Straße.

  9. Blimpi 29. Juli 2020 at 15:07
    Nun, ich habe das Gefühl, als stehen wir am Vorabend eines Krieges.

    Es wird globale Umwälzungen auf ökonomischer und kultureller Ebene geben, bzw. sie sind bereits im vollen Gange.
    Überall auf der Welt, wo monoethnische – sukzessive weiss-europäisch geprägte – Kulturen beheimatet waren, werden mehr und mehr Drittweltvölker gezielt angesiedelt.
    Wie dieses Experiment enden wird und wie es dann aussieht, ist eine interessante Frage.

  10. @ Blimpi 29. Juli 2020 at 15:07

    Merkel führt einen Krieg gegen Deutsche. Linke und Grüne sind ihre Unterstützer.

  11. hansa 29. Juli 2020 at 15:32

    Wieso „dreht die AfD völlig durch“?
    Vielleicht hat man sich bei der AfD ja angesehen, wer dort auftritt und ist zu Recht ferngeblieben.

  12. Stadler 29. Juli 2020 at 15:53

    Es geht nur mit Druck auf der Straße.
    —————–

    Der ist aber bisher auch sehr bescheiden.

  13. Tommy Robinson, bekannt von Pegida-auftritte in Dresden, ist weggefluechtet aus England, wegen ein Brandanschlag:

    https://www.youtube.com/watch?v=u7GulvSleOg

    Die „Neu-Englaender“ feiern ihr Sieg:

    https://www.youtube.com/watch?v=8PBgjkBtOD8

    Es ist mir schade fuer den sympathischen Tommy, aber irgendwie habe ich das Gefuehl das 500 Jahre Britische Splendid Isolation Politik jetzt krachend zu Ende gekommen sind. Keine schlechte geopolitische Nachrichten fuer Kontinental-Europa. Die Englaender sind nicht mehr zu helfen. Jetzt gilt:

    Am Ost-Europaeischen Wesen
    Soll West-Europa genesen.

  14. Ein Volk, das nicht arbeitet – verliert seinen Wohlstand.
    Und ohne Wohlstand auch weniger Kultur und weniger Luxus.
    Kein Theater, Konzerte, Kino, Reise, Restaurants, Konsumkäufe.
    Nur noch das Notwendigste kann und/oder will man sich derzeit leisten.
    Investitionen werden aufgeschoben, der Urlaub fällt auch aus.
    Braucht man derzeit nicht oder will man derzeit nicht.
    Dieses Jahr ist es gelaufen und das nächste Jahr wird auch nicht besser.

    Tausende von Pleiten, Zehntausende Insolvenzen und Millionen von Arbeitslosen ohne Chance auf neue Stelle.
    Deutliche weniger Steuereinnahmen und deutlich mehr Ausgaben.
    Finanzierung von Gesundheits-, Renten-, und Sozialsystem kann so nicht aufrecht erhalten werden.
    Da muss man noch bei den Sparern, Eigentümern, Haus- und Hofbesitzern etwas enteignen.

    Grundeinkommen auf Hartz IV-Niveau, und die systemkonformen Privilegierten bekommen durch Parteienfilzokratie eine (Teil)-Arbeitsstelle und dürfen sich etwas dazu verdienen.

    Sieht verdammt nach dem Weg in die Hölle des Sozialismus aus.

  15. Lieber Akif,

    Sie haben leider Recht. Leider sind die meisten Deutschen durch jahrzehntelange Gehirnwäsche zu dummen Schafen geworden, die unabhängig vom Bildungsniveau, immer die etablierten Altparteien wählen. Die etablierten Altparteien sind längst zu einer mächtigen Einheitspartei geworden, die alle wesentlichen und wichtigen Posten in Deutschland besetzt hat. Kein Politiker der Einheitspartei CDUSPDGrüneLinke will die Gesetze ändern, die jedem weltweit ein einklagbares Recht auf ein Leben in Deutschland garantieren. Diese Politiker verbieten den effektiven Grenzschutz. Deutschland wird gerade zerstört und erobert, ein asymmetrischer Krieg, den die meisten Deutschen nicht einmal als solchen wahrnehmen.

  16. @Fairmann 29. Juli 2020 at 16:17

    Nächstes Jahr kommen neue Steuern. Es sind u.a. CO2-Steuer und Plastesteuer, die alles noch teurer machen. Weitere Teuerungen kommen beim Strompreis und GEZ sicher.

  17. Tritt-Ihn 29. Juli 2020 at 15:40

    https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/urteil-am-landgericht-gera-brutaler-messer-angriff-15-jaehriger-syrer-muss-in-haft-mittaeter-erhalten-bewaehrung_id_12259235.html

    Wie üblich:

    Mit seiner Entscheidung blieb das Gericht unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die für den Haupttäter eine Jugendstrafe von sieben Jahren beantragt hatte.

    Zur Erinnerung: Das haben die drei islamischen Nachwuchs-Gewaltorks (Afghanistan, Syrien, Irak, verbindendes Element der Islam) angerichtet:

    https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/emotionaler-prozess-am-landgericht-gera-fuer-immer-gebrandmarkt-opfer-schildern-dramatische-szenen-bei-messer-angriff-in-gera_id_12238657.html

    Also der zusammenkarnickelte, unzivilisierte, ins permissive Deutschland reingeschwappte asoziale, gewalttätige Männer-Abschaum im Schoß seiner eingefallenen Gewaltsippe Islamiens, der in seiner Gewaltmoslemorgie in seinem islamischen Moslemdasein in Deutschland von seiner mittlerweile betonfesten Islam-Diaspora befeuert wird und die Gewalt des Islams auf ewig wieder und wieder anfacht.

    Wenn ich den durch und durch räuberischen, mörderischen Islam in seiner ganzen Aggression, Schikane und Widerlichkeit erhalten und anfeuern will, muß ich nur auf dessen neue Wirt sehen: Den Westen. Europa. Speziell die liberalsten, großzügigsten Staaten: Deutschland, Schweden.

  18. Meine Antwort an die Polzisten wäre:
    „Mit Repräsentanten dieses Staates spreche ich nicht. Ihr steht auf der falschen Seite !“
    Sollte es Nachfragen geben:
    „Die drei Affen – nix gesehen – nix gehört – nix wissen!“

  19. Das_Sanfte_Lamm
    29. Juli 2020 at 15:54

    Die Frage kann logisch geschwind beantwortet werden: Wenn das so weitergeht, wird es Krieg geben, und zwar als vollkommen logische Konsequenz.
    Da es aber bei den Bescheid-Wissern und Allerbestmenschen an Wissen und Logik fehlt, kommen die nicht drauf, denn die betrachten höchstens ein Viertel der gesamten Wahrheit innerhalb eines Zeitfensters einer Eintagsfliege.

    Zunächst muss man wissen, was Kultur ist und wie und warum sie entsteht. Hat man das geklärt, fällt einem wie Schuppen von den Augen, wieso es zum 30-jährigen und 1. Weltkrieg kam, insofern man die Hergänge alle kennt.
    Das ist ein bisschen Lernarbeit, zu der kein Bescheid-Wisser und Allerbestmensch je bereit war und deshalb werden der 30-jährige Krieg und der 1. Weltkrieg in ähnlicher Form respawned (um das Nerd-Deutsch zu bedienen).

  20. Hallo –
    zunächst herzlichen Dank an Akif Pirinçci für die erstklassigen Darstellungen – treffende Analysen!

    Möchte nur kurz Folgendes ausführen:
    Wir befinden uns weltweit – aber besonders innerdeutsch – in einem Kampf unterschiedlicher Kulturen gegeneinander. Wobei „Kultur“ noch gar nichts Positives aussagt.

    DENN: Jeder Naturstamm, z. B. im tiefsten Afrika oder sonstwo – hat eine „Kultur“ – und sei es eine „Tötungskultur“.

    Es hat in Europa Jahrhunderte gedauert, bis die vielschichtigen „Kulturen“ (auch die Tötungs-Kulturen Napoleons, Stalins und der Nazis!) sich in den vergangenen 70 Jahren in eine Zivilisation“ wandelten.

    Nun aber sind offenbar – auch und gerade in Deutschland – geschichtsvergessene Menschen zu Macht und zweifelhaftem Ansehen gekommen.

    Sie treffen wieder Entscheidungen, die unsere Zivilisation letztlich umkehren (werden) in eine Selbstzerstörungsmaschinerie – und der „mündige“ Wähler lässt es mehrheitlich geschehen.

    Eine „Kultur“-Schande.

    Die Grenzen zur Idiotie sind abermals in D fließend und offen.
    Vernunft wird zum Fremdwort. Menschlichkeit und Mitgefühl für Geschändete ebenso.
    Menschenopfer werden wieder „modern“?

  21. Fraglich ist, wie viele von den 0,01 % Transen einem permanent auf den Sack gehen wollen oder nur in Ruhe leben wollen.

  22. Macht jetzt Akif schon auf Michael S. halbe Romane mit vom hundertsten ins tausendste zu kommen.

    eule54 29. Juli 2020 at 15:13; Wenn man das Asylgesetz ernst nähme, dann fielen genau 0 Personen drunter.
    Aber da wir lauter linkslinke Regierige zu ertragen haben, interessiert überhaupt nicht, was dem deutschen Volk für Rechte zugestanden wurden. Zum einen bezieht sich das Asylrecht ausschliesslich auf politisch Verfolgte.
    Die Typen, die bei uns ankommen sind möglicherweise von der Justiz, vielleicht auch ab und zu mal vom Vater, Bruder einer Frau, die er angefasst hat oder schlimmeres, manchmal auch durch Blutrache verfolgt.
    Das Gefühl, weniger Kohle als der Nachbar zu haben reicht nicht, genausowenig, wenn ein Dorf beschliesst, das Nachbardorf auszurauben. Ebenfalls ist Krieg, ganz egal ob durch ein anderes Land oder untereinander ein Asylgrund. Ausserdem heissts, darauf kann sich nicht berufen, wer über ein Mitgliedsland der EU, oder einen sicheren Drittstaat eingereist ist. Es gibt ausser für die Boatpeople an Nord und Ostsee gar keine Möglichkeit nach Deutschland zu gelangen, als über die EU oder die paar sicheren Staaten.
    Früher mal, unter einen tatsächlich konservativen Regierung wurden regelmässig lediglich 1,5% der Typen anerkannt.. Aber auch schon damals wurden die wenigsten wieder zurückgeschickt.

  23. John Doe 0815 29. Juli 2020 at 20:37; Fraglich, obs überhaupt so viele bei uns gibt. Gefühlt ist das immer nur rund ein Dutzend, das permanent nervt. Am schlimmsteen der 2Meter-Typ da aus Haramburg. Name fällt mir grade nicht ein, aber ich denke, du weisst auch so, wer gemeint ist. Nein, kein Foto.

  24. Wenn man sich nicht länger ausbeuten lassen und nicht für alle Welt den Zahlblödel spielen will, gibt es eine ganz einfache Lösung:

    Arbeiten einstellen und selbst Kassyrer werden.

    Diesem System ist nur mit Leistungsverweigerung und totaler Obstruktion beizukommen.

  25. „Die Befürworter derartiger irrer Kulte können sich ungestört, immer unverschämter werdend und immer dreister in den Steuergeldtopf greifend manifestieren, weil die Mehrheit glaubt, daß es sich hierbei eh um eine Phantasiewelt handle, bei der nur die Experten des Traumtheaters richtig durchblicken könnten. Man braucht das, was allgemein als gut und richtig vorgegeben wurde, einfach abzunicken, und das auch noch völlig gratis, da man bei Fehlentscheidungen angeblich keine Nachteile für sich zu befürchten hat. Denn es ist ja bloß eine Simulation und nicht die Wirklichkeit.
    Zwei der zerstörerischten Simulationen für Deutschland sind die anhaltende und fortlaufend herbeigesehnte Invasion von für uns in jeder Beziehung unnützen Ausländerheeren und der Verbleib des Landes in der EU.“ (Akif Pirincci)

    Wie ich mich jedes mal über Akifs Beiträge freue!
    Was Akif hier beschreibt, ist die quasi tribalistische Auflösung der Gesellschaft in „Randgruppen und Minderheiten“, die seit 68 ff. „die Arbeiterklasse“ abgelöst haben – mittels derer „früher“ die verhasste bürgerliche Gesellschaft aufgelöst und zerstört werden sollte.

    Nachdem „die Arbeiterklasse“ in den meisten Ländern Europas vom „real existierenden Sozialismus“ abgeschreckt, jedenfalls nicht besonders „motiviert“ wurde, entdeckten Linke recht bald besagte „Randgruppen und Minderheiten“, die anfänglich allerdings noch relativ konturlos waren.
    Seither aber haben Heerscharen von Geschwafel“wissenschaftlern“ immer neue „Randgruppen und Minderheiten“ entdeckt, erfunden oder definiert, die obendrein noch zu „Opferclans“ erklärt werden.

    So sind zum Beispiel ISlamisch-orientalische Gewalttäter (bis etwa 35 Jahren auch immer „Jugendliche“!) immer und per se durch „rassistische Diskriminierungserlebnissen traumatisiert“, weswegen sie Koma- oder Kopf-treten müssen, Messer-stechen, ausschreitend „Partys feiern“ – oder sich und vor allem andere sprenggläubig in die Luft jagen.

    Der Linken-Kritiker Jan Fleischhauer hat diese Mechanismen wunderbar beschrieben, wobei die konkurrierenden Opferclans zunehmen, je mehr Konkurrenz und Wettbewerb aus einer ehemaligen Leistungsgesellschaft eliminiert werden, von deren „unmenschlichen“ und „entwürdigenden“ Strukturen sich immer mehr Subjekte „emanzipieren“ – als berufliche Profiteure eines Sozialindustriellen Komplexes oder als dauerhafte Bezieher von „Lohnersatzleistungen“.
    Die treu-doofen Normalos, die mit ihrer Arbeit und ihren Steuern dieses Absurdistan erwirtschaften, müssen freilich weiterhin „entwürdigenden Wettbewerbsbedingungen“ unterworfen bleiben, und demnächst vielleicht bis 22 Uhr an LIDL- oder ALDI-Kassen sitzen, schließlich wollen die Loser „konsumieren“!

    „Es scheint unvermeidlich, dass sich die Gesellschaft immer weiter entlang der Grenzlinien der konkurrierenden Opferclans aufspaltet. An die Stelle des Staates mit einem auf das Gemeinwohl verpflichteten Bürger als handelndem Subjekt tritt die Stammesgesellschaft, in der die Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe alle anderen Loyalitätsverhältnisse überragt oder gar ersetzt. Der britische Jurist Neil Addison hat auf die Gefahren hingewiesen, die mit der ‚Kultivierung der Opferrolle‘ einhergehen: Statt sich auf Verbindendes zu besinnen und den Ausgleich unterschiedlicher Interessen über den Weg der Verhandlung und Benennen der gemeinsamen Anliegen zu suchen, werden die Bürger ermuntert, sich über ihr Anderssein zu definieren und das Besondere zu betonen, das sie trennt. ‚Das Problem ist, dass wir uns irgendwann nicht mehr als Bürger derselben Gesellschaft verstehen, sondern als Minderheiten, die alle gegen die Gesellschaft Schutz einklagen‘, schreibt Addison.
    Diese Umdeutung des gerade in linken Quartieren vielbeschworenen Verfassungspatriotismus zu einem Gruppen- und Partikularstolz zeitigt einen eigentümlichen Effekt: Wer sich tolerant und nachsichtig zeigt, etwa als religiöse Gemeinschaft gegenüber dem demonstrativen Unglauben der Umwelt, wird deutlich weniger offiziellen Beistand erfahren als derjenige, der laut gegen Kritik protestiert und jede gotteslästerliche Äußerung als Kränkung zur Anzeige bringt.
    Je beleidigter und empörter eine Gruppe auftritt, desto sicherer sind ihr die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und die Schutzangebote des Staates, eine Erfahrung, die muslimische Glaubensvertreter in Europa zuletzt ein ums andere Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.
    Das alles funktioniert fabelhaft, aber es hat mit der Grundidee eines demokratischen Gemeinwesens, wie es die Verfassungsväter vor Augen hatten und wie es noch den Gesellschaftstheoretikern der Frankfurter Schule vorschwebte, nicht mehr viel gemein.“
    Jan Fleischhauer, UNTER LINKEN/VON EINEM, DER AUS VERSEHEN KONSERVATIV WURDE, Hamburg 2009

    Was Akif in seinem Beitrag beschreibt, geht aber noch einen Schritt weiter. „Brave New World“ bzw. „1984“ eben!
    Es ist eine gewissermaßen von oben erzwungene und durchgesetzte „Empathie“ (deswegen Polizisten an der Tür), die noch totalitärer ist, als im „realen Sozialismus“: „Ich hab´ ein Bild für Angela Davis gemalt“, so ein unschuldiges Krippen-Kind in „Sonnenallee“. Oder war´s „Goodbye Lenin“?

    Ein Zusammenhang, der schon 1844 dem Radikal-Individualisten und Philosophen Max Stirner dämmerte, als sich das Christentum zu sozialisieren begann (und vermehrt politisierte), und sich „der Kommunismus“ erstmals seit den Wiedertäufern zu Münster wieder rührte (Marx, Engels, Weitling usw.).

    „Alle Religion ist ein Kultus der Gesellschaft, dieses Prinzipes, von welchem der gesellschaftliche (kultivierte) Mensch beherrscht wird; auch ist kein Gott der ausschließliche Gott eines Ichs, sondern immer der einer Gesellschaft oder Gemeinschaft, sei es der Gesellschaft ‚Familie‘ (Lar, Penaten) oder eines ‚Volkes‘ (‚Nationalgott‘) oder ‚aller Menschen‘ (‚er ist ein Vater aller Menschen‘).
    Somit hat man allein dann Aussicht, die Religion bis auf den Grund zu tilgen, wenn man die
    Gesellschaft und alles, was aus diesem Prinzipe fließt, antiquiert. Gerade aber im Kommunismus sucht dies Prinzip zu kulminieren, da in ihm Alles gemeinschaftlich werden soll, zur Herstellung der – ‚Gleichheit‘. Ist diese ‚Gleichheit‘ gewonnen, so fehlt auch die ‚Freiheit‘ nicht. Aber wessen Freiheit? die der Gesellschaft! Die Gesellschaft ist dann Alles in Allem, und die Menschen sind nur ‚füreinander‘. Es wäre die Glorie des – Liebes-Staates.
    Ich will aber lieber auf den Eigennutz der Menschen angewiesen sein, als auf ihre ‚Liebesdienste‘, ihre Barmherzigkeit, Erbarmen usw. Jener fordert Gegenseitigkeit (wie Du Mir, so Ich Dir), tut nichts ‚umsonst‘, und läßt sich gewinnen und – erkaufen. Womit aber erwerbe Ich Mir den Liebesdienst? Es kommt auf den Zufall an, ob ich´s gerade mit einem Liebevollen zu tun habe.“
    Max Stirner, DER EINZIGE UND SEIN EIGENTUM, Stuttgart 1972

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