In Frankreich macht man sich Sorgen, dass im sensiblen Sicherheitsbereich des Flughafens Menschen arbeiten könnten, die eine Gefahr für die Flugsicherheit darstellen könnten. Diskriminierender- und unverständlicherweise hat man bei dabei hauptsächlich Menschen moslemischen Glaubens im Auge.

Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle sind 20 % der Mitarbeiter, auch in sicherheitsrelevanten Bereichen, Moslems und wurden in den vergangenen Wochen per Fragebogen und in Gesprächen gecheckt, begleitet natürlich von den üblichen Mohamedanervorwürfen der Diskriminierung, Beleidigung etc … 72 Moslems wurden allein am CDG-Airport nun aus dem Dienst entfernt. Allerdings sind immer noch ungefähr ein Dutzend Moslems in hochsensiblen Bereichen wie beim Reinigungspersonal oder im Security Check des Gepäcks für Flüge in die USA. Sicherheitsexperten erheben derweil berechtigte Vorwürfe, warum die französische Regierung überhaupt so lange für eine Reaktion brauchte und im Sicherheitsbereich Leute arbeiteten, die verdächtigt werden, in Terrorcamps in Pakistan und Afghanistan ausgebildet worden zu sein, auch ein Freund des „Schuh-Bombers“.

Natürlich fühlen die Moslems sich wie üblich schlecht und ungerecht behandelt und erfahren bereits auch Unterstützung durch die (linken) Gewerkschaften. Das war klar, wir aber fragen uns, wie es kommt, dass Moslems, die in Terrorcamps waren, überhaupt einen Sicherheitsausweis bekommen können.

(Spürnase: Gottfried O.)

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