bluem_norbert.jpgDie von fundamentalistischen Islamisten betriebene Website Muslimmarkt ist unseren Lesern hinreichend bekannt. Unvergessen ist der Mordaufruf gegen den Orientalisten Hans-Peter Raddatz, der von den Richtern in zwei Instanzen politisch korrekt in eine „Verwünschung“ verniedlicht wurde. Das allerdings ist für Norbert „Die-Rente-ist-sicher“ Blüm (Foto) noch lange kein Grund, den Brüdern Özoguz ein Interview zu verweigern.

Hier ein kurzer Auszug:

Blüm: Die Religionen können friedlich miteinander co-existieren, wenn Toleranz zwischen ihnen herrscht. Toleranz verlangt nicht Billigung der Religion des Anderen, aber ihre Duldung. Toleranz ist ein mühsames Erziehungsprogramm, dem sich Christen wie Muslime unterziehen müssen. Eine starke Hilfe für diese Erziehung ist die Trennung von Staat und Religion.

MM: Könnten Sie sich einen zukünftigen Tag in Deutschland vorstellen, in dem eine Lehrerin in Nonnentracht im Gymnasium das Fach „Deutsch“ unterrichtet und ihre Kopftuch tragende muslimische Kollegin das Fach „Erdkunde“, und beide im Rahmen des Grundgesetzes auch gemeinsam und einander ergänzend den Wert „Gerechtigkeit“ vermitteln?

Dr. Blüm: Im Rahmen des Grundgesetzes kann ich mir alles vorstellen. Das Kopftuch wie die Ordenstracht dürfen allerdings nicht das Symbol von religiösem Fanatismus sein.

MM: Abschließende Frage: Welche zukünftige Projekte treiben Sie an?

Dr. Blüm: Hass und Gewalt zurückdrängen. Der Toleranz einen Weg bahnen und dem friedlichen Zusammenwirken der Religionen die Bahn brechen. In der Zukunft, für die ich kämpfe, gibt es weder Folter noch Selbstmordattentäter.

Wir können Henryk Broder nur beipflichten: Blüm scheint da angekommen zu sein, wo er hingehört!

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25 KOMMENTARE

  1. Blühm hat einige Fallen im Interview erkannt und ist nicht reingetappt. Natürlich sind Fragen und Antworten im Nachhinein geglättet worden. Aber deutlich wird die Stoßrichtung des Muslimmarktes: Gottesfurcht & Familie, wobei sie sich an die aktuelle Familiendiskussion anhängen.

    Nicht zu überhören ist, dass die christlichen Rentner bei den mohammedanischen Sozialversicherungseinzahlern moralisch bedanken sollen. Nur: Wie geht das, wenn die Arbeitslosenquote bei denen mit Mohammedanerhintergrund wesentlich höher ist?

  2. Blüm leidet an fortschreitendem Realitätsverlust und gibt nur noch in drittklassigen Talkshows außerhalb der Prime Time den Pausenclown. Zu viel der Ehre, sich über ihn aufzuregen.

  3. eine Lehrerin in Nonnentracht und ihre Kopftuch tragende muslimische Kollegin kann sich Blüm gut vorstellen. Also zurück ins Mittelalter. Aber was solls. Der CDUler Blüm war schon immer die Verkörperung der reinen und ungetrübten Blödheit.

  4. Mit dem Islam geht es auf der Überholspur zurück ins Mittelalter. Als Nebeneffekt dürfen die Pfaffen vielleicht sogar wieder Hexen verbrennen.

    Meine Güte, is der Blüm vertrottelt…….

  5. Norbert Blüm tritt in Aachen im Karneval auf, wo er eine ganze Nummer vorträgt. Er hätte von vornherein nichts anderes tun sollen, anstatt die Bürger mit seinem Spruch „Die Renten sind sicher“ einzulullen, dieser islamgrüne Witzbold!

    Dem Muslimmarkt ein Interview zu geben, und da kann er von sich geben, was er will, in Fallen tappen oder nicht, allein die Tatsache, ein Interview zu geben, ist schon ungeheuerlich.

    Es wird oft zu wenig betont, wo jemand veröffentlicht. Hier ist es einmal geklärt: im MM zu veröffentlichten, das ist Programm an sich, unabhängig vom Inhalt. Alle, mit denen ich schon einmal Auseinandersetzungen über den Ort von Veröffentlichungen hatte, also: welche Zeitung, welcher Rundfunk, welcher Blog, alle die bitte ich, sich ausführlich mit Laswell’s Formula zu befassen, um die Abhängigkeit der Wirkung der Veröffentlichung vom Medium zu verstehen. Zusätzlich lernt man auch etwas über den Autor der Veröffentlichung; denn Norbert Blüm kennt den MM und seine Betreiber, da bin ich mir sicher.

  6. „Toleranz verlangt nicht Billigung der Religion des Anderen, aber ihre Duldung.“

    Also bei dieser aussage kann ich Blüm nur zustimmen, ich werde die Musels hier nicht billigen dafür aber in der arabischen Wüste dulden.

  7. „Hass und Gewalt zurückdrängen. Der Toleranz einen Weg bahnen und dem friedlichen Zusammenwirken der Religionen die Bahn brechen.“ Und dann sitzt dieser Blödmannsgehilfe und Vollblutdepp beim MM? Norbert, was ist ein Vakuum?

  8. @ #6
    Widerspruch: wo jemand veröffentlicht, ist grundsätzlich vollkommen wurst, selbst wenns der Muselmarkt ist. Entscheidend ist ausschließlich, was er sagt. Was mir hier aber auch reicht, um mein Urteil über N.B. ein weiteres Mal zu bestätigt zu sehen.

  9. Ich habe mal ein Interview mit dem Zwerg gesehen wo er es in furchtbar abenteuer romantische Worte poackte das er selber mal in der Türkei gefangen gehalten wurde als er nach seiner Lehre in der Welt rumzigeunerte. Von damals ist noch viel hängengeblieben.

  10. Unglaublich. Die Muslime schlagen in sämtliche Schlaglöcher unserer Gesellschaft. Daraus folgt unweigerlich Eurabien. Sie nutzen den verpassten Zug (Integration) aus und versuchen, ein eigenes Bahnnetz zu bauen. Das dumme ist nur: NICHT DIE BAHN WAR SCHULD, DASS SIE DEN ZUG VERPASST HABEN, SONDERN DIE MUSLIME VERGASSEN, IHRE UHREN UMZUSTELLEN, ALS SIE „ANKAMEN“.

  11. @10: Die Erfahrung zeigt, daß es nicht egal ist, weder grundsätzlich noch sonstwie; denn jede Nachricht, jede Meinung hat in unterschiedlichen Kontexten unterschiedliche Wirkung. Das habe nicht ich erfunden, sondern es ist in Studien nachgewiesen.

    Außerdem kommt hinzu, daß Medien durch diejenigen, die darin veröffentlichen, gestärkt oder geschwächt werden, Norbert Blüm ist das beste Beispiel, daß mit Sicherheit jetzt einige Leute sich den anderen Informationen im Muslim-Markt zuwenden, wenn ihr Parteifreund Norbert Blüm darin schreibt. Der Mann stützt also mit seinem Interview den Muslim-Markt und wertet ihn auf.

    Es soll also egal sein, wo man veröffentlicht? Na, hallo!

  12. Die berühmte „Lehrerin in Nonnentracht“ wird immer angeführt.

    Kennt einer von Euch eine? Soweit ich weiß, haben unsere Orden keinen besonders großen Zulauf mehr – allzuviele Lehrerinnen in Nonnentracht kann es also nicht (mehr) geben.

    Wegen imaginärer Lehrerinnen mit Nonnentracht (oder einer, die es vielleicht tatsächlich noch irgendwo gibt), sollen wir im Lauf der Zeit ein Heer von kopftuchtragenden Lehrerinnen erdulden?

    Paaah!

  13. @#15 Leserin

    Die Erklärung ist aber simpel. Zuerst war die kirchliche Schule mit den Nonnen. Dann war die Kirche nicht mehr in der Lage, die Schule finanziell zu tragen. Deshalb hat das Land, um keine Lücke zuzulassen, die kirchliche Einrichtung Schule übernommen, inlusive der Nonnenlehrerinnen und ihrer Ordenstracht. Daraus das Recht einer Kopftuchtussi abzuleiten, die Kinder mit faschistischer Sche***e zu infizieren, ist hanebüchen. Ja wenn es bereits islamische Schulen gäbe usw. ….

  14. Die Lerhrerin in Nonnentracht ist ebenso geqirlte …… wie der vergewaltigende „Kriegsfeind“ bei den Verweigerergesprächen.
    Keiner hat ihn gesehen, doch alle kennen ihn…….

  15. @Kopp aus Mekka

    http://tinyurl.com/396t4l

    Wenn man keine Ahnung hat…

    Ein Vertreter der Schulbehörde jedenfalls nahm die Entscheidung schulterzuckend hin: „Alle oder keine“ gelte nach dem Urteilsspruch. Bei bereits verbeamteten Lehrerinnen wie Doris G. können die Baden-Württemberger, so wie es derzeit aussieht, nur unter einer Bedingung noch ein Kopftuchverbot durchsetzen: wenn sie auch die Nonnen im Schwarzwald zwingen, den Habit abzulegen. Oder den Schuldienst zu quittieren.

    Gegen diesen konsequenten Laizismus, daran erinnerte die Lichtenthaler Äbtissin Bernadette Hein schon nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, steht aber das Wort von Ex-Kultusministerin Schavan: „Die Ministerin hat sich eindeutig geäußert, dass unsere Schwestern die Ordenstracht nicht ausziehen müssen“, erklärte die Klosterchefin damals, „sie hat uns das versprochen.“

    Lehramtsanwärterinnen mit Kopftuch wie Fereshta Ludin dürften im Südwesten aber nach wie vor keine Aussicht auf Übernahme in den Schuldienst haben. Es fehlt der Vergleichsfall fehlt – Anwärterinnen im Habit wurden zuletzt nicht mehr in den staatlichen Schuldienst übernommen, sondern mussten an Privatschulen gehen. Wenn irgendwann einmal keine Nonnen in Tracht mehr in Lichtenthal oder anderen staatlichen Schulen unterrichten, könnte allerdings wieder die Stunde des Kopftuchverbots schlagen. Äußerungen aus der Schulbehörde zufolge gelten die Ordens-Lehrerinnen bereits als „Abwicklungsfall“.

  16. Dr. Blüm: Hass und Gewalt zurückdrängen. Der Toleranz einen Weg bahnen und dem friedlichen Zusammenwirken der Religionen die Bahn brechen. In der Zukunft, für die ich kämpfe, gibt es weder Folter noch Selbstmordattentäter.

    In selbiger Zukunft gebt es auch kein Deutschland. Ich bitte, Herrn Blüm in den Ruhestand zu versetzen.

  17. /In der Zukunft, für die ich kämpfe, gibt es weder Folter noch Selbstmordattentäter/

    Da sollte Norbert Blüm doch mal einen Blick in den Koran werfen „Sure 5,38
    Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als Vergeltung für das, was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe von Allah. Und Allah ist Allmächtig, Allweise. “ das müsste er ja eigentlich gegen den Islam kämpfen.

  18. Hab was vergessen, auf Muslimmarkt heisst es „Boykott Israel“ einige Gründe dafür die Muslimmarkt nennt sind:

    „Israel“ ist ein Pseudostaat, der auf geraubten und enteignetem Boden aufgebaut ist. Die Flüchtlinge dürfen auch 50 Jahre nach ihrer brutalen Vertreibung nicht in ihre Heimat zurück. Gleichzeitig übersät „Israel“ die gesamte Region mit Terror und Schrecken.

    Die Heiligen Stätten der Muslime werden immer wieder geschändet und die Schänder von den Zionisten gefeiert.

    Die Aussagen von Muslimmarkt sind eine Lüge, Terror wird dort verbreitet von Hisbaollah&Co finanziert von Ländern wie dem Iran! Und mit solchen Leuten unterhält sich Herr Blüm über Frieden, wie blöde ist der denn?

  19. @gudrun. Sicher, im MM zu veröffentlichten, das ist Programm an sich, unabhängig vom Inhalt. Und Laswell’s Formula spricht auch für sich. Nur, von einem Blüm kann man weder erwarten, dass er den Unterschied zwischen einer Karnevalsbütt und dem MM kennt, noch das er in Laswell’s Formula etwas anderes als ein Rezept zum Herstellen einer Gewürzsauce sieht.

    Nichts gegen Blüm, auch Blödmänner gaben das Recht glücklich sein zu dürfen, allerdings, dass das politische System der BRD auch noch den letzten Blödmann über das Schicksal von Millionen Menschen mitbestimmen lässt, dass ist das eigentliche Problem diesen unseren Landes.

  20. Ich muss immer die Römer bewundern. Zum Beispiel Lucius Cornelius Sulla. Wenn man der Literatur trauen darf, liess der sich vom Senat als Diktator auf Zeit ernennen, bei voller Freiheit von späterer Strafverfolgung, räumte mit der Bande Nichtskönner auf, reformierte Rom und trat am Ende seiner Diktatorenzeit ab und genoss den Rest seines Lebens in seiner Villa.

  21. Ich halte Blüm nicht für einen Blödmann – zumindest ist das nicht sein hervorstechendstes Merkmal, das ihn zu Interviews mit dem MM nötigt.

    Blüm ist eine widerwärtiger dreikäsehoher hässlicher Gossenantisemit. Ich glaube, er kennt die Unterschied zwischen MM und einer Bütt sehr wohl, Official Kite Flyer.

    Broder hat’s netter ausgedrückt: Er ist jetzt da, wo er hingehört.

  22. Warum ist dann dieser ach so tolerante Blüm so fanatisch gegen Scientology? Gemessen an den Islamisten sind die doch harmlos?

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