Zum zweiten Mal in kurzer Zeit zeigt Frankreichs Staatspräsident seinem Volk den Stinkefinger. Nicht nur missachtet er, durch Unterstützung des Planes seiner EU-Kollegen, den von seinem und dem niederländischen Volk abgelehnten Verfasungsentwurf einfach durch einen inhaltlich nahezu identischen Vertrag zu ersetzen, dreist dessen Willen. Auch in Bezug auf den drohenden Beitritt der Türkei zur EU erinnert er sich nicht mehr an sein Geschwätz von gestern. Aus dem strikten „Nein“, wurden inzwischen „ergebnisoffene Verhandlungen“.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat den EU-Partnern ein Ende der Blockade der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei angeboten. (…) Die Verhandlungen mit Ankara müssten dann ergebnisoffen geführt werden, verlangte Sarkozy. Möglich bleiben müsse „entweder ein Beitritt oder eine möglichst enge Assoziation, ohne bis zu einem Beitritt zu gehen“.

Ein besonderes Lob hatte Sarkozy für Kanzlerin Merkel übrig, die ihn tatkräftig dabei unterstützt, die ablehenden Ergebnisse der Volksabstimmungen zur EU-Verfassung durch den genialen Schachzug auszuhebeln, die Verfassungsidee fallenzulassen und einen Vertrag zu machen, in dem das selbe steht.

Er lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel ausdrücklich für ihren Beitrag zum neuen EU-Vertrag und zeigte sich zuversichtlich, dass der Vertrag im Frühjahr 2009 in Kraft treten kann.

Und auch sonst erinnert inzwischen vieles an die gutmenschlichen Worte seines Vorgängers im Amt:

Er plädierte zudem für einen ständigen Sitz Deutschlands im Weltsicherheitsrat. Das höchste UN-Gremium müsse erweitert werden, um eine gerechtere Vertretung der Interessen zu ermöglichen, sagte Sarkozy. Neben Deutschland sollten auch Japan, Indien und Brasilien ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sein. Zudem müsse Afrika auf angemessene Weise vertreten sein.

Sarkozy legte ein Bekenntnis zu einem „starken Europa“ ab. Es könne „kein starkes Frankreich ohne Europa und kein starkes Europa ohne Frankreich“ geben, sagte er. Der Aufbau Europas habe für ihn deshalb „absolute Priorität“. (…) Frankreich werde in den kommenden Monaten „sehr starke Initiativen“ für die europäische Verteidigungspolitik und der damit verbundenen „Erneuerung“ der NATO ergreifen, kündigte Sarkozy an.

Mit Blick auf die zurückliegenden Spannungen mit Washington wegen der Ablehnung des Irak-Krieges durch Paris betonte Sarkozy erneut die „Freundschaft“ zu den USA. Er verlangte für den Irak aber einen „klaren Horizont“ für einen Abzug der ausländischen Truppen. „Frankreich war und bleibt dem Krieg im Irak gegenüber feindlich gesonnen“, sagte Sarkozy. Erst wenn die Truppen abgezogen seien, könne die internationale Gemeinschaft dem Land helfen. „Frankreich ist dazu bereit“, sagte er.

Mit anderen Worten, wenn die Drecksarbeit erledigt ist, schauen wir mal vorbei.

(Spürnase: Roland)

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63 KOMMENTARE

  1. aha …
    wieder mal einer, der seine gesunde einstellung bzw. die von ihm dargestellte (aber eventuell im inneren gar nicht vorhandene) gesunde einstellung nach erlangung der macht über bord geworfen hat. oder haben ihn einige in der hand, die so gar nicht mit seinen ursprünglich geäusserten vorstellungen einverstanden sind und lenken ihn jetzt in die „richtige richtung“. egal – wie dem auch sei … es ist enttäuschend!!!

  2. Ja, nee, is schon klar.

    Wer Politikern vertraut, vertraut auch einem türkischen Gebrauchtwagenhändler.
    Und dennoch setzt man immer wieder Vertrauen in sie…

  3. OT: In einem SPON-Bericht über den Niedergang des Hamburger Orient-Instituts verrät Daniel Gerlach aus Versehen, was man wirklich über den Orient denkt, wenn man glaubt, es lese niemand so genau mit:

    Dort ging es in den letzten Monaten zu wie am Hof der Kalifen von Bagdad: Man schmiedete Intrigen, wetzte krumme Dolche und mischte Gift in Honigspeisen.

    Nur der feuchtkalte Sommer erinnert daran, dass sich der Fall in einer Hansestadt zuträgt – nicht in einem nahöstlichen Geheimdienststaat, in dem redselige Beamte vor Herren mit Schnurrbärten und Sonnenbrillen zittern müssen.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,502318,00.html

    Solche Aussagen auf PI – und die Empörung über diese Diffamierungen wäre groß!

  4. Ich habe mal eine internationale Untersuchung gelesen wobei es darum geht wie viel von der Wahlversprechungen wurden je gehalten? Das Ergebnis war mehr als Besch… Es war unter 20%!

    Also wer sich auf Politiker verlässt, ist verlassen……

    Tiqvah Bat Shalom

  5. Mir scheint die Alternative relevanter:

    Möglich bleiben müsse “entweder ein Beitritt oder eine möglichst enge Assoziation, ohne bis zu einem Beitritt zu gehen

    Sarkozy:

    Eine Entscheidung von dieser Tragweite kann nicht getroffen werden, ohne den Franzosen in einem Referendum das Wort zu erteilen“, sagte Sarkozy unter dem Applaus der UMP-Abgeordneten.

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF3E47C6A639F4BBBA7E8FBC721337F7E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Ich würde sagen, er läßt Ankara am ausgestreckten Arm verhungern.

  6. Sarkozy als Umfallmännchen! Wen wundert es, will er sich doch besonders an die USA anschließen und dass die Amis die Türken in der EU sehen wollen, ist doch hinlänglich bekannt.
    Sein Urlaub in den Staaten ist wohl der Grund, warum er so besonders schnell umgefallen ist.

    Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!

  7. Dieser Wechsel der Einstellung war GARANTIERT eine Bedingung von Lybiens Oberschwuchtel Gaddafi für die Freilassung der Krankenschwestern.
    Ich sag Euch, der Sarkozy verkauft unsere Seele für den schnellen Profit. Solch Leute sind ungemein gefährlich.

  8. Da gefällt mir doch besser, was der der CSU-Europaparlamentarier Ingo Friedrich heute im DLF gesagt hat:

    Das letztlich aus meiner Sicht ein Türkeibeitritt zur Europäischen Union, eine volle Mitgliedschaft, nicht möglich ist, liegt primär daran, dass Europa überfordert wäre, finanziell, organisatorisch, sprachlich und wahrscheinlich auch kulturell.

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/662923/

    Aus dem Interview lese ich heraus: Wenn das Militär putschen sollte, ist das sehr schlecht für den Beitritt, und wenn nicht und die AKP weiter regiert, genauso. Schön.

  9. Wenn bestimmte Leute nicht immer hochgejubelt würden, wäre die Enttäuschung nachher auch nicht so gross.

    Das Vorgehen erinnert an das Jugendlicher, die sich ein Idol aufbauen und hinterher bitter weinen, weil das Idol die Erwartungen nicht erfüllt.

    So geschehen beim Papst und so geschehen bei Sarkozy.

    Wer nicht viel erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden.

  10. Richtig, D.N. Sehe ich genauso. Worte schwingen kann jeder. Dem müssen dann aber auch Taten folgen.

  11. Politiker lügen immer, nicht nur in Deutschland !!

    Die Türkei rutscht aber ab in den Islamismus, Dank an Herrn Gül (!!), und somit erledigt sich das Problem von ganz alleine.

  12. Das liebe Geld von der türkischen Regierung & anderen islamländern ist auch nun Sarkozy überwiesen worden – vive La France? Er muss doch außerdem seine Entourage weiterhin gut versorgen, oder? L’argent n’a pas d’odeur – Pecunia non olet – Erst kommt das Fressen, dann die Moral…

  13. Hallo Max,

    Dein Artikel ist leider vom September 2004.
    Die Frage ist was Erdogan eigentlich will. Möchte er lediglich das Militär mit Hilfe der EU entmachten um die Islamisierung der Türkei voranzutreiben oder will er zusätzlich die EU „zum Islam einladen“. Ich bin sicher, daß unsere Politiker und Eurokraten eine angemessene Sprachregelung für einen Gottesstaat innerhalb der EU finden werden.

    MFG, ^v^

  14. Na offenbar entwickelt der sich auch zu so einem rückgratlosen Gesellen der noch im Liegen umfällt. Jeder ist käuflich, es kommt nur auf den Preis an. Jetzt dürfte er jedenfalls ausgesorgt haben.

  15. #5 Max Emanuel

    Ich stimme Dir zu und ich hoffe, dass die anderen Kommentatoren nicht recht behalten.

    Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel und ich glaube, Sarkozy hat das Ziel nicht aus den Augen verloren. Draufschlagen ist nicht die beste Methode.

  16. Politik ist nur noch ein Theaterstück.

    Das richtige Leben findet nicht in Paris, Berlin, LOndon, Madrid…etc. statt sondern in Brüssel. Sarkozy hat sich NIE gegen die EU ausgesprochen. Im Gegenteil.

    Das Theaterstück ist etwas schludrig inszeniert, deshalb passieren solche Dinge wie ein Sarkozy, der sich zunächst gegen einen Türkeibeitritt ausspricht, ihn dann aber doch stützt.

    Das Volk sitzt im Publikum und rätselt, was die Schauspieler dazu bewegt, so zu handeln, wie sie handeln.

    Das macht man natürlich auch bei echten Theaterstücken und man (d.h. zumindest ich) findet sie nur dann gut, wenn die handelnden Personen nachvollziehbar handeln und die Handlung – egal wie bizarr und science-fiction-mäßig das Umfeld ist und egal wie psychopathisch die Akteure – in sich logisch ist.

    Es gibt aber jede Menge schlechter Stücke und vor allem Filme mit logischen Fehlern, mit Personen, die auf nicht nachvollziehbare Weise handeln. Merkwürdigerweise hatte ich erst kürzlich eine Diskussion mit einem Filmfreak, der die Ansciht vertrat, er fände das nicht schlimm bei einem Film, die „Atmosphäre“ sei wesentlich wichtiger als die logische Stringenz der Handlung der handelnden Figuren.

    Ich finde das überhaupt nicht, erkenne aber an Filmratings, dass das offenbar durchaus von vielen so gesehen wird.

    Wenn die Politshow Europas ein Film wäre, dann würde ich (und offensichtlich viele andere hier) sagen: „Der ist beschissen! Die Figur des Sarkozy (und die Figur der Merkel btw.) ist unglaubwürdig, sein Handeln ist unlogisch, so reagieren echte Menschen nicht.“

    Da aber die meisten Menschen bei Filmen das nicht stört, stört es sie wohl auch nicht bei der Politshow. Die „Atmosphäre“ ist wichtig – und die bringt Sarkozy gut rüber, seine knallharten Aussagen gegenüber der autoabfackelnden „racaille“ waren toll. Das war ein Super-Special Effect. Da kam die Atmosphäre eines kampfstarken selbstbewussten Europas auf. Das mag das Publikum.

    Es ist eine Show. Die EU-Politik gegenüber der Türkei steht längst fest, darauf hätte Sarkozy auch keinen Einfluss, wenn er wollte.

    Ich glaube aber dennoch nicht, dass die Türkei in die EU kommt – ich glaube, die Türken werden es verhindern. Die EU nicht!

  17. „Lächeln ist die beste Art dem Gegner die Zähne zu zeigen“

    S. muss den Spagat zwischen einer sehr streikwilligen öffentlichen Verwaltung (es steht ein massiver Umbau des französischen Staats an), guten Wirtschaftsbeziehungen auch zu islamischen Ländern (soooo viele Bodenschätze hat die Grand Nation nicht) und seinen „Partnern“ in der EU schaffen.

    Als de facto nicht NATO Land tut sich Frankreich sicher am leichtesten die Türkei am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, muss aber, wenn F. die von den Vorgängern arg ramponierten Beziehungen zu den USA verbessern will, einen diplomatischen Drahtseilakt hinlegen.

    Einfach mal abwarten wie das Militär auf die heute wahrscheinliche von Gül reagiert …

  18. Da kommen alte Ressentiments der Baguettes gegen Deutschland und England durch.
    Motto lautet:
    Warum soll es nur uns Franzosen so schlecht mit dem Marroks gehen, sollen die anderen doch die gleichen Probleme mit den Türken bekommen.
    Für Deutschland und die EU wäre ein Türkeibeitritt das sofortige Ende.

    Also nichts wie raus aus dem Sauladen EU.

  19. Frage zum Türkei- Beitritt in die Europäische Union:

    Hat das französische Volk nicht, im Gegensatz zu Deutschland, (noch) das Recht auf eine Volksabstimmung zum Thema?

    (falls Ihr neuer Präsident, der mich und andere durch seinen Wortbruch schwer enttäuscht hat, jetzt hintenrum doch die Türkei für Europa hällt.)

  20. Sarko-Zitat aus FAZ net: „Es sei unabdinglich, den Türken nicht das Gefühl zu geben, daß sie zurückgewiesen würden….“
    Was soll man dazu noch sagen… –
    vielleicht sollten wir gleich einen Plan aufstellen, wann und wie wir anschließend die Scharia in Europa einführen schließlch können wir den Moslems ja anschließend nicht das Gefühl geben, Bürger zweiter Klasse zu sein, wir dürfen sie und den Islam nicht beleidigen etc….), am Besten eine EU Kommission schon einmal beauftragen…
    es ist einfach Hochverrat!
    Ich wünschte, Sarko besinnt sich beizeiten!

  21. die Frage bleibt, was Sarko bewog, die Fronten zu wechseln: vermute, da waren sie USA bei seinem Sommerurlaub im Spiel. Die USA stimmten damals auch mit masivem Druck Österreich um. Ich denke in den USA ist man sich der Tragweite eines Türkei-EU-Beitritts nicht im Klaren, – oder (noch verheerender): man ist sich darüber im Klaren und arbeitet ganz bewußt am Ende des alten Kontinents, um für die Zeit nach dem Irak einen neuen Kriegsschaupatz zu haben, der die Djihadisten in der mittefristigen Zukunft anzieht(wie der Honig die Wespen), dadurch die USA relativ sicher hält. Außerdem würden die USA von den Milionen fähigen europäischen Emigranten profitieren. Schließlich verstehen es die USA noch relativ gut, ihr Land von den Musles sauberzuhalten (siehe die Diskussion um die Anzahl der Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Irak). Wahrscheinlich haben sie Satkozy bei seinem USA-Urlaub schon mal einen schönen und sicheren Altersruhesitz irgendwo in den USA zugesagt… – Hoffen wir, daß ch mit meinen Mutmaßungen komlett Unrecht habe (ich glaube es aber fast nicht)

  22. OT

    Was guckst du?
    Diese „Frage“ wird ja immer wieder gern gestellt, bevor uns unsere Kultürbereicherer handfest von den Vorzügen der ungezügelten Zuwanderung aus Türkei überzeugen. Dass es sich dabei um eine offensichtlich liebgewonnene Tradition aus dem Heimatland handelt, die nicht erst in Deutschland etabliert wurde, erfahren wir heute bei RTL:
    Deutsche Urlauber von Hotelpersonal verprügelt

    So hat sich niemand der deutschen Urlauber die schönsten Wochen des Jahres gewünscht. Eigentlich wollten sie sich ein paar entspannte Tage in einem Hotel in der Türkei machen.

    Aber statt Erholung und Sonnenbrand gab es Prügel vom Hotelpersonal.

    Grund: Ein deutscher Jugendlicher hat eine türkische Frau aus Versehen beim Tanzen in der Hoteldisko am Rücken berührt. Da rastete Hotelbesitzer Firat S. aus, gab seinem Personal die Prügel-Anweisung.

    Mit Gürteln und Schlagstöcken, so berichtet Urlauberin Christine Herlitschke, schlugen die Hotelangestellten wahllos um sich.

    Ein Mädchen erzählt: „Die Security ist reingekommen und hat dann gleich draufgeschlagen, egal wer das war.“ Aschenbecher flogen, verletzt wurden mindestens sieben Touristen. Die 16-jährige Sina (Foto) musste sogar im Krankenhaus behandelt werden.

    Ein Mitarbeiter berichtet: Ein Kellner, der sich weigerte auf die Jugendlichen einzuschlagen wurde vom Hotelbesitzer anschliessend gefeuert.

    Hotelbesitzer drohte weiter…
    Auch nach der Prügelnacht drohte der Hotelbesitzer den Urlaubern, schüchterte sie ein: Es gäbe Probleme, wenn die Polizei benachrichtigt werde.

    Erst als die Urlauber wieder sicher in Deutschland sind trauen sie sich, die Polizei einzuschalten und sich beim Reisebüro zu beschweren.

    Der Reiseveranstalter bot den Urlaubern 300 Euro Rückerstattung an. Einigen reicht dies jedoch nicht als Wiedergutmachung für den blutigen Urlaub. Sie wollen den Fall nun vor Gericht bringen.

    Hier das Video

  23. Der BGH hat geurteilt, daß die Freisprüche der älteren Brüder von Hatan Sürücü neu verhandelt werden müssen.

  24. #30 hanlonsrazor

    Man fragt sich schon, warum es immer noch Deutsche gibt, die bei Öger Tours buchen oder in der Türkei Urlaub machen.

  25. Selbst Schuld wer sein sauer verdientes Geld in ein Muselland trägt.

    Ich denke mal der Hotelbesitzer kann sich in Zukunft vor Buchungen nicht retten^^. (Achtung Ironie)

    Ich würde nicht mal im Traum in ein muselmanisches Land reisen.

    Jeder Deutsche der ein bischen was auf sich hält, sollte solche Länder meiden wie der Teufel das Weihwasser.

  26. Also wenn es so weiter läuft, dann tritt die Türkei in jedem Fall bei. Es wird ja nun offensichtlich, dass das Volk nur beruhigt werden soll, wenn an Menschenrechte erinnert wird usw. Der Beitritt läuft auf Hochtouren, da bin ich mir sicher. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die heile-Welt-Fassade fertig ist.

  27. @ Tiqvah bat Shalom

    Hallo Tiqvah, sag mal was ist eigentlich mit den Russen los?

    Oder historisch gesehen, wieso war bei denen der Antisemitismus so ausgeprägt? (Auch schon vor Stalin, also ich meine auch die Zeit, bevor Okhrana die „Protokolle“ geschrieben hat.)

    Frage 🙂
    Weil Du ja jüngst geschrieben hast, dass du mal dort warst, wollte ich Dich auch noch fragen, ob du weißt, ob das, was Herr Ion Mihai Pacepa so alles über die Russen schreibt, von Dir als glaubwürdig eingeschätzt wird. Schau mal hier–>
    http://article.nationalreview.com/?q=NjUzMGU4NTMyOTdkOTdmNTA1MWJlYjYyZDliODZkOGM=

    Ich komme auf das Thema, gerade weil Herr Solschenitzin im Interview mit dem Spiegel etwas gesagt hat, das mich stutzig gemacht hat. Wie meint der das? Also ich meine… WAS? 0o

    Ausschnitt:
    […]SPIEGEL: Your recent two-volume work „200 Years Together“ was an attempt to overcome a taboo against discussing the common history of Russians and Jews. These two volumes have provoked mainly perplexity in the West. You say the Jews are the leading force of global capital and they are among the foremost destroyers of the bourgeoisie. Are we to conclude from your rich array of sources that the Jews carry more responsibility than others for the failed Soviet experiment?

    Solzhenitsyn: I avoid exactly that which your question implies: I do not call for any sort of scorekeeping or comparisons between the moral responsibility of one people or another; moreover, I completely exclude the notion of responsibility of one nation towards another. All I am calling for is self-reflection.

    You can get the answer to your question from the book itself: „Every people must answer morally for all of its past — including that past which is shameful. Answer by what means? By attempting to comprehend: How could such a thing have been allowed? Where in all this is our error? And could it happen again? It is in that spirit, specifically, that it would behoove the Jewish people to answer, both for the revolutionary cutthroats and the ranks willing to serve them. Not to answer before other peoples, but to oneself, to one’s consciousness, and before God. Just as we Russians must answer — for the pogroms, for those merciless arsonist peasants, for those crazed revolutionary soldiers, for those savage sailors.“ […]

    hier das (ganze)interview (englisch): http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,496211,00.html

    gruß nach israel

  28. @35
    Sehe ich genauso! Ich zucke schon immer zusammen, wenn ich mir überlege, wer an meinem Sprit alles verdient (neben BP und Co.); den Musels auch noch im Urlaub das Nest zu polstern, während es noch Alternativen gibt…

  29. #35 best
    Urlaub in müselmannischen Ländern? Nicht für Geld und gute Worte, eher mache ich als solariumgebräunter Turbanträger ’ne Abenteuerfreizeit in Mügeln.

  30. @hanlonsrazor

    Ja, wie kann man nur in der Türkei oder anderen islamischen Ländern Urlaub machen?
    Hoffentlich eine Lehre.

  31. #39 Zvi_Greengold

    Ich weis von ihm und habe eine sehr gemsischte Einstellung zu ihm…

    Habe auch d ganze Artikel gelesen und kann nur sagen: Tjah… es ist sehr,sehr vermischt!!! Vor allem in d Stalinistische Zeiten waren Juden in der tat hochranging! Sie versuchten vor allem die Missstände die damals herrschten an ihre Weise zu ordnen.. Es waren sehr viele arme Leute udn die Säuchen usw. die Juden die in d hohe Ämter kamen, waren vor allem aus der russisch- jüdische Aristokratie. Also keine Arme Leute, doch sie hatten sehr große Mitleid mit d Armen.. Da versuchten sie eben etwas durchzusetzen was sie hätten wissen müssen, dass wohl mit Russen udn sonstige nicht funktionieren kann! Es ist so wie wenn israelische Wissenschaftler etwas ausarbeiten würden udn d „Palästinenser“ d Ausführung überlassen würden!

    Irgendwann als sie sahen dass ihr Vorhaben nicht funktionieren kann, ließen sie ihre junge Leute los, und so kamen aus Russland und sonstige Sowjetrepubliken zahlreiche junge Leute nach Israel, und gründeten ein nachdem anderen die Kibbuzim. Da wollten sie d Traum und Vorgabe ihre Väter durchsetzen… und es ging!!!!!! Diese Kibbutzim zur den d Grundlage d jüdische Staates. Das nicht ganz Israel auf das selbe System dann ausgerichtet wurde, dass liegt an d Shoah, und dass die, die aus die KZ-s kamen, weder die Kraft noch die Interesse hatten eine System sich ein zu begeben, der für sie Fremd udn Bedrohlich erschien. Sie wollten nur leben… oder zu mindest vormachen dass sie es tun…

    Das ganze Situation was man eben so abgewinnen kann, dass tatsächlich eine Chaos entsteht wenn nicht zusammen passende versuchen sich zu vereinen, oder wenn man ein Esel und ein Pferd versuchst vor eine Karre zu binden.

    Jetzt, wehrend ich dir schreibe, da wird mir immer klarer, das in der tat, irgendwie sind wir Juden nicht Kompatibilität! Nicht weil wir unverträglich wären… sondern wenn wir etwas machen, und andere ausführen sollen, dass geht schief, da von jüdische Seite kommen Verbesserungsvorschläge… von der andere Seite: Neid, Eifersucht… und Boykott! Wenn der Boss Jude ist und Ausführende Kraft Nichtjude, dann geht es wie vorher, nur dann sind die Juden nicht die Besserwisser, sondern die Weltbeherrscher…

    …wenn man aber diese einfache Dingen bedenkt, dann kann man vieles erklären.. ja! Sogar die Pogromen und d Shoah auch… doch wie sollten wir hier, in diese Region Kompatibel sein, wenn weder unsere Nachbarn, noch sonst wer es so sehen vermag dass man mit uns leben kann…

    doch auch wir müssen begreifen das egal welche Decke nimmt ein Vulkan zu zu decken, und auch wie viel davon, irgendwie wenn die Zeit d Vulkanausbruches kommt, fliegt alles dahin… gesamt mit d Hoffnung, dass d vorhandene Material mal etwas zurückhalten kann…

    Tiqvah Bat Shalom

  32. Ich finde es erstmal extrem gut das Sarko etwas für die EU-Verteidigungspolitik tun will.

    Aus seinem Einknicken gegenüber der Türkei kann man nur lernen, dass man Transatlantikern lieber nicht trauen sollte. Ich bin für politische Distanz zu den USA, gegen die Illusion einer westlichen Gesellschaft oder Gemeinschaft. Europäische Interessen sind wichtiger als amerikanische Pläne, in diesem Fall wäre das Vertrauen der Bürger in die EU und in die französiche Politik wichtiger als die amerikanische Vorstellung vom Frontstaat Türkei im Krieg gegen Terror. Auf Transatlantiker haben die Amis aber immer Einfluss, die schliessen halt grosszügige Kompromisse.
    Sarko ist vermutlich auch vor PC eingeknickt, dass merkt man der Aussage das man die Türkei nicht einfach abweisen darf.

    Andererseits geht es ja nur um die franz. Blockade der EU-Verhandlungen, am Ende stimmt in Frankreich immer noch das Volk ab, und bis dahin kann man ja mit Hilfe der Verhandlungen europäische Interessen durchsetzen. So gesehen ist es vielleicht gar nicht schlecht, denn die Verhandlungen können auch dazu führen das die Türkei Zypern verlässt, sich europäischem Einfluss weiter öffnet, mehr Minderheitenrechte einführt, öffentliche Religiösität toleriert und dabei wirtschaftlich wächst. Die letzten drei Punkte führen hoffentlich zu einem Abwandern der Türken aus Deutschland, vor allem wenn man ihre Sozialleistungen kürzt und den Familiennachzug immer weiter erschwert.

    Wichtig bei den Verhandlungen ist das die harten Interessen Europas Vorrang haben, und die Verhandlungen jedesmal ausgesetzt werden wenn die Türkei sich verweigert, am Ende darf es natürlich keinen Beitritt geben. Man muss sich zudem überlegen wie man das Vertrauen der Bürger in die eigene Politik und in die Zukunft Europas nicht weiter beschädigt.

    Von seiner Haltung zum UN-Sicherheitsrat halte ich auch nichts. Der sollte gar nicht erweitert werden, es reicht wenn die EU irgendwann einen Sitz bekomme und dafür Frankreich und GB keinen Sitz mehr haben. Mehr Sitze mit Vetorecht sind doch gar nicht in unserem Interesse.

  33. @45 European Patriot

    Verhandlungen können auch dazu führen, dass die Türkei Zypern verlässt, sich europäischem Einfluss weiter öffnet, mehr Minderheitenrechte einführt, öffentliche Religiösität toleriert und dabei wirtschaftlich wächst. Die letzten drei Punkte führen hoffentlich zu einem Abwandern der Türken aus Deutschland

    Ich weiß nicht, was für ein Zeug du dir da reinziehst, aber es ist auf jeden Fall halluzinogen….
    So einen abgehobenen Unsinn hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen!!

    Wenn Du auch nur für EINE deiner Prophezeiungen aus dem Li-La-Launeland eine Quelle bringen könntest, wäre ich schon beeindruckt…
    Obwohl- ICH BIN MIR SOGAR SEHR SICHER, DASS UNTER EINEM AKP- PRÄSIDENTEN (VON DER EU HOFIERT) DIE ÖFFENTLICHE RELIGIOSITÄT SEHR WOHL ZUNEHMEN WIRD- natürlich nur die islamische, aber Christen und ähnliches Gesocks gibt es ja bald sowieso nicht mehr in der Türkei….

  34. “ 1 V8BigBlock

    ::::: nüscht is „egal“ ……

    sonst stimme ich deiner momentanen Einschätzung Sarkozys zu und obschon vorige vielleicht noch schärfer sein hätte sollen so hoffe ich auf einen Mittler, der Sarkos Seele wachrüttelt …..

    .dann würde er sich mutmasslich zuerst mal um die innere Sicht kümmern und alles Koranische in seinem Land bekämpfen…..

    Er hätte dann mutmasslich etwas weniger am Konto, doch richtig was Gutes im Herz !

  35. ach du lieber gott! was habt ihr erwartet? oberstes ziel ist es ämter zu erreichen; sauber abzukassieren und das wars! mehr ist da nicht mehr – mehr lässt das system nicht zu. sorry, aber wer do doof ist politiker auf den leim zugehen ist selber schuld. denkt an den deutschen finanzminister: er beschwerte sich doch tatsächlich bitterlich darüber, dass er es unfair finde sich an seinen wahlversprechen messen zu lassen. etwa schon diese kleine anekdote aus dem realen leben vergessen?

  36. Sarkozy hat sich noch im Wahlkampf vor hunderttausesende Franzosen gestellt und mehrfach wörtlich verkündet, die Türkei nicht für Europa zu halten.
    Ich habe die Franzosen /bis heute/ für die Ehrlichkeit ihres neuen Präsidenten beneidet.
    Jetzt wissen wir:

    Nicolas Sarkozy ist auch nur ein weiterer Lügner!

    Wann knickt Merkel ein?

  37. Im Westen nichts Neues…
    Auf die starken Worte (um gewählt zu werden) folgt entweder nichts, oder sogar eine 180° Kehrtwende.
    Als Österreicher kennt man das schon von Herrn Haider: Gab sich als Anwalt des Volkes, machte starke Ansagen, reiste in die USA, kam 100% gehirngewaschen zurück und war von da an für den EU-Beitritt der Türkei und konnte sich vor Liebe zu dem Lemuren und Terrorpaten Mummar el Gaddafi (oder dessen Sohn, der den Namen „Schwert des Islam“ als Vornamen trägt) gar nicht mehr einkriegen.
    Kaum in der Regierung, machte er das Gegenteil von dem, was er versprochen hatte: Keine Beschränkung des Ausländerzuzuges (noch nie wurde soviel eingebürgert, wie unter seiner Regierungsbeteiligung), keine Steuersenkung und Vereinfachung des Steuersystems und natürlich keine Entlastung der Familien.
    Man kennt das also.
    Wenn ich an die „Sanktionen gegen Österreich“ wegen der Regierungsbeteiligung des Herrn Haider denke, fällt mir ein, daß da Frankreich federführend war.
    Mit Genuss lehne ich mich nun zurück, blicke über die armen Franzosen hin, die nach der Euphorie nun die Gelackmeierten sind, und gönne Ihnen (auch wenn´s meine Verwandten dort betrifft) ihren „Haider“.
    Viel Spaß!

  38. #44
    Bist mir schon ein „Kronzeuge“! 😀
    Ich dachte, du wärest schon ewig nicht auswärts gewesen?
    Nun gut… aber so richtig willst du wohl nicht auf das Spiegel-Interview eingehen.

    Aber echt mal, gibts denn hier keinen andren, der aus Israel schreibt? Wenn immer blos einer für alle zu schreiben gedenkt, wird es mit der Zeit langweilig.
    Macht denn Herr Shalom bei sich keine Reklame für PI? Hier wird massivst Unterstützung für Israel betrieben – und von da kommt allein das dünne Stimmchen von Shalom.

    Ich nehme deine Meinung zur Kenntnis, doch repräsentativ kann und darf sie nicht sein. Das sollten sich diejenigen merken, die Fragen ans „IP-Orakel“ stellen.

    Wo bleibt denn Gudrun Eussner?

    Bezüglich des französischen Hampelmanns… ist denn etwas anderes von einem Berufspolitiker einer etablierten Partei zu erwarten?
    Eisvogel hat es wieder mal schön beschrieben.
    Ich freue mich auf die gesammelten Zitate von IHR. 🙂

    Und schönen Abend noch!

  39. Ach…

    jetzt kam noch was im Radio, dass der neue türkische Präsident Gül eine hochangesehene Person in Brüssel wäre.

    Üblicherweise haben hochangesehene Personen in der Regel auch viel Einfluß.
    Damit haben wir schon in groben Zügen die Antwort, warum in diesem schlechten Film „Eurabia“ einiges eben so und nicht anders läuft…

    Frage ans Volk: „Ist Herr Gül bei euch „hochangesehen““ ?

  40. Die Israelis jedenfalls scheinen über Sarkozy nicht enttäuscht zu sein – Gegenteil. Der Newsletter der Israelischen Botschaft zitiert die israelische Tageszeitung Maariv vom 28.8.07:

    Sarkozy bekennt sich zu Israel

    Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat sich gestern in seiner ersten außenpolitischen Grundsatzrede als Freund Israels präsentiert und sein Land damit zum ersten Mal in der Geschichte der fünften Republik auf einen pro-israelischen Kurs festgelegt. In seiner Rede vor 180 französischen Botschaftern im Elysée-Palast sagte er: „Ich habe den Ruf, ein Freund Israels zu sein. Das ist richtig. Ich werde nie die Sicherheit des Staates Israel aufs Spiel setzen.“

    Sarkozy verurteilte die Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen und beteuerte: „Frankreich wird das Ausgreifen von Hamastan auf die palästinensischen Gebiete nicht zulassen. Wir müssen unsere Anstrengungen gemeinsam mit dem Quartett und den gemäßigten arabischen Staaten umgehend auf eine Wiederherstellung der Palästinensischen Autonomiebehörde unter der Autorität ihres Präsidenten richten.“

    Neben der Unterstützung Israels legte sich der Präsident auch auf eine neue freundschaftliche Politik gegenüber den USA fest. Frankreich werde den Amerikanern im Vorfeld eines Truppenabzugs aus dem Irak bei der Stabilisierung des Landes zur Seite stehen.

    Nicht zuletzt bezog Sarkozy gegen das iranische Atomprojekt Stellung, das er als die größte außenpolitische Herausforderung bezeichnete. Frankreich sei fest entschlossen, eine nukleare Aufrüstung des Iran zu verhindern. Dabei schloss er auch einen Militärschlag nicht völlig aus: „Der Iran kann militärisch angegriffen werden, wenn er sich nicht an seine internationalen Verpflichtungen hält. Das Ergebnis wäre ein Unglück.“ Dabei ließ er es jedoch offen, ob sich Frankreich an einem Angriff auf iranische Atomanlagen beteiligen oder einen solchen taktisch unterstützen würde.

    (Maariv, 28.08.07)

  41. #53 nonconformicus

    Bist mir schon ein “Kronzeuge”! 😀
    Ich dachte, du wärest schon ewig nicht auswärts gewesen?
    Nun gut… aber so richtig willst du wohl nicht auf das Spiegel-Interview eingehen.

    ich mag solche Arrogante Äußerungen wie dass von Ihnen betriebene NICHT! Dennoch antworte ich auf manches, da ich solche Verlogene Getue ungern stehen lasse, dass nicht jemand meinen kann: der hat mich gefangen… da nicht gefangen hat, außer seiner Dummheit!

    Ich war zuletzt außerhalb des Landes vor bald 9 Jahre, wobei ich dann beschlossen habe, nie wieder Israel zu verlassen. Davor war ich sehr viel Unterwegs auf d 5 Kontinenten.. Also auch in Ägypten wie ich dies geschrieben habe. Ich schrieb aber auch d ich in Gaza öfter war, und etwa 2-3 Wochen vor d Auszug war ich noch dort… auf d Seite zu Sinai konnte man vor einige Zeit noch hoch zwischen d Ägyptische Grenze und Israels grenze, wo aber nur die israelische Militärfahrzeuge fuhren, außer mit Genehmigung konnten diese Weg auch Zivilisten befahren. Doch wie gesagt, auch Gaza wie auch diese Grenzweg ist ISRAEL Zugehörig, udn KEINE AUSLAND, wohin wie ich es auch gesagt habe, seit mein Versprechen nicht mehr war… Zu vor aber war ich sowohl in d Sinai wie in Kairo usw.

    Bez. Spiegel, weshalb ich darauf nicht intensiver eingehe? Tjah, weil es zu Öffentlich ist… zu viele könne mit manchem nicht umgehen udn sich in ihre idiotische Hass nur bestätigt sehen, und wenn dafür keine Grund gegeben wird, dann ist ja alles nur Lüge… Ja.. dies ist der Grund.. Doch ich denke d ich auf das wesentlicher dennoch einging, auch dann wenn diese manchen die wohl schwer von Begriff sind, zu Kodiert erscheinen mag….

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  42. @ hanlonsrazor

    Mit diesen Türkei-Urlaubern habe ich keinerlei Mitleid, und dann auch noch bei Öger-Tours gebucht. Nur weil es dort „saubillig“ ist, tragen viele Deutsche der Türkei ihr Geld ins Land – geschieht ihnen also grad recht. Wahrscheinlich wollen die Multikulti-Musel-Fans endlich mal ein türkisches Gefängnis von innen sehen.

    Mügeln auf türkisch, Hetzjagd auf Ausländer – hat sich der türkische Ministerpräsident schon empört, der dortige Bürgermeister, sind sich die türkischen Medien einig, dass jetzt die AKP verboten werden muss?

    Ach nein, so was gibt es ja nur im masochistischen, das eigene Volk hassenden Deutschland. Und die Türken lachen sich darüber krumm und nutzen es aus.

  43. #53 nonconformicus wer bist DU denn?

    Ich habe Tiqvah um eine Meinung gebeten.
    Eine Person, die mit echtem Namen hier postet.

    Allen sollte klar sein, dass eine Einzelmeinung eine Einzelmeinung ist, aber eine Meinung von jemandem, der am Zaun wohnt, und die Freuden der Pali-Nachbarschaft jeden Tag erleben „darf“. Das gilt mir allemal noch mehr als die „tagesschau.de“.

    nonconformicus@kleines.latinunm.de
    ich zitiere dieter nuhr:
    wenn man keine ahnung hat, einfach mal fresse halten.

  44. Das kleine Problem mit den Anti-Sarko-Beiträgen hier ist, dass Sarko auch weiterhin nicht für den Beitritt der Türkei ist. Das er allein die Verhandlungen stoppt war nie sehr realistisch, vor allem da in Frankreich ja am Ende der Beitrittsverhandlungen eh abgestimmt wird. Dafür gibt es bald einen Rat der Weisen, und damit eine Grundsatzdebatte zur EU.

    Naja, ich habe keine Zeit mich mit grundsätzlichen EU-Gegnern rumzustreiten die einfach behaupten die EU sein eine Diktatur, darum werde ich mich kurz fassen und nicht auf jeden Quatsch eingehen, schon gar nicht auf Beleidigungen wie „was hast geraucht?“. Arbeitet mal an eurem Niveau.

  45. Ich habe mir Ségolène Royal als französische Präsidentin gewünscht. Es bleibt noch zu hoffen Barack Obama berufen in den Stand des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika 2008.

  46. @62 croissant

    Grundsatzdebatte zur EU

    Na, dann sollte man einfach die Völker mitdiskutieren lassen und sehen, ob es danach noch eine EU oder einen EWG (als Wirtschaftsgemeinschaft ohne politische, anti- nationale Komponente) gibt.
    Auf das Ergebnis bei einer Volksbefragung wette ich mit dir um 10 Kisten Wein, solange man den noch frei kaufen kann…

  47. @61 croissant

    Das 21. Jh hat noch einen gewaltigen Krieg für uns parat, desen Opfer die des WK 1 und 2 bei weitem übersteigen werden.

    Da stimm ich Dir zu….

    Und das die Amerikaner die Bösen sind, das hab ich auch schon angenommen, weil mir die vielen, vielen integrationsunwilligen amerikanischen Zuwanderer hier in Deutschland aufgefallen sind.

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