Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer (Foto, CDU) ist ein unverzeihlicher Fehler unterlaufen: Er hat nachgedacht und außerdem von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht. Er hat nicht behauptet, der Holocaust sei ein Ausrutscher gewesen, Bischof Mixa erinnere an den Massenmörder Pol Pot, Kardinal Meissner ein Hassprediger oder der „moderate Taliban“ sei ein würdiger Dialogpartner. Er hat lediglich die Meinung geäußert, die vielen Fälle von Kindstötungen in den neuen Bundesländern könnten „Folge einer übernommenen DDR-Mentalität“ sein und „für manche Menschen scheinbar Teil der Familienplanung“.

Dem Professor der Medizin, Gynäkologen und ehemaligem Chefarzt einer Entbindungsklinik fehlt natürlich jegliche Kompetenz, Meinungen wie diese zu äußern:

„Ich erkläre mir das vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern“, sagte Böhmer, der lange als Chefarzt einer Entbindungsklinik arbeitete, dem „Focus“ zufolge. Ihm komme es so vor, als ob Kindstötungen von Neugeborenen, die es aber schon immer gegeben habe, „für manche ein Mittel der Familienplanung seien“.

Böhmer verweist auf einen „Resteffekt“ normativer Prägung durch die menschenrechtsfeindliche Ethik des SED-Staates. Und das ist nicht nur legitim. Sondern dringend geboten. Man kann diese Ansichten teilen oder auch nicht. Ähnliches wurde durchaus auch schon von anderen geäußert, zum Beispiel dem ehemaligen brandenburgischen Regierungschef Manfred Stolpe, der bei den Ostdeutschen sogar eine sittliche Verwahrlosung feststellte. Wie Böhmer ist auch Stolpe als waschechtem Ossi nur schwer westliche Arroganz zu unterstellen.

Noch weiter ging vor drei Jahren der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm (CDU).

Mit Blick auf eine neunfache Kindstötung in Ostbrandenburg hatte er gesagt, für die Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung im Osten seien die „Proletarisierung“ und „zwangsweise Kollektivierung“ unter dem SED-Regime verantwortlich.

Am lautesten zetert natürlich mal wieder die kinderlose und bindungsunfähige Grünen-Chefin Roth, die umgehend Böhmers Rücktritt forderte, weil er angeblich „pauschal alle ostdeutschen Frauen verunglimpfe und Abtreibung auf eine Stufe mit der Ermordung von Kindern“ stelle. Nun, Frau Roth, aus einem menschlichen Embryo, der bei Ihnen und Ihresgleichen bekanntlich nur im Mehrzellenstadium im Reagenzglas Schutz genießt, diesen Schutz im Mutterleib aber umgehend verliert, kann auch kein Frosch werden, sondern immer nur ein Mensch. Und ob jemand Abtreibung daher mit der Ermordung von bereits geborenen Kindern auf eine Stufe stellt oder nicht, das sei doch bitte seine eigene private Entscheidung, die man teilen kann oder eben nicht.

In Wahrheit geht es um anderes, nämlich eine Stimme, die sich gegen die von den Linken angestrebte Zwangskollektivierung von Kindern vom frühesten Lebensalter an ausspricht, zum Schweigen zu bringen. Ziel aller totalitären Regime ist die Schwächung familiärer Bindungen. Der Staat, das Kollektiv soll Familie werden. Im Kambodscha Pol Pots gipfelte das im Verbot, die Eltern als „Mama“ und „Papa“ anzureden. Den Müttern wird eingeredet, dass sie zum Besten ihrer Kinder und zur optimalen Selbstverwirklichung nichts anderes wollen und können, als bereits ihre Neugeborenen in der Krippe abzugeben und ganztags zu arbeiten. Und die Kinder können auf diese Weise ganztägig und hoch effektiv mit staatstragender Propaganda indoktriniert werden.

Vielleicht geschehen Kindermorde doch häufiger, wenn Kinder nicht als Glück, sondern als Störung in der Karriere wahrgenommen werden sollen, die man nur ertragen kann, wenn man sie möglichst lange und möglichst häufig weggeben kann. An einem Mangel von kollektiven Betreuungsmöglichkeiten, der uns von kinderlosen Linken ja gerne als Grund für „Entscheidungen gegen eigene Kinder“ angeführt wird, kann gerade in den neuen Bundesländern die hohe Zahl von Neugeborenenmorden jedenfalls nicht liegen.

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217 KOMMENTARE

  1. Ja, die kinderlose StudienabbrecherIn Claudia Fatima Roth empört sich über pauschale Verunglimpfungen der Menschen in den neuen Ländern!

    Hatte sie nicht nach Mügeln mal eben schnell alle Ostdeutschen als Nazis verunglimpft?

    Aber hin und wieder kommen auch bei ihr Muttergefühle auf:

    http://www.claudia-roth.de/29049.0.html?&no_cache=1&expand=71149&displayNon=1&cHash=c36f58d01e

    Bundesvorsitzende Claudia Roth und die grüne Spitzenkandidatin in Hamburg, Christa Goetsch, haben am Montag Pläne der Union zur Erhöhung des Kindergeldes ab 2009 scharf kritisiert. „Neue Versprechen ohne die Erfüllung von alten Zusagen sind ein wirklich durchschaubares Wahlkampfmanöver“, so Roth.

    Die Bundesvorsitzende betonte, dass mit der sogenannten Hamburger Erklärung die Union ein Stück weit versuche abzulenken, „dass die große Koalition mit dem Gesetzentwurf zum Krippenausbau nicht vorankommt.“ Goetsch wies auch darauf hin, dass die Bundesregierung mit dem Gesetz zur Förderung des Krippenausbaus bis zum Jahr 2013 seit November vergangenen Jahres keinen Schritt vorangekommen sei.

    Union setzt „falsche Priorität“

    Zwar sei grundsätzlich nichts gegen ein höheres Kindergeld einzuwenden, mit der aktuellen Forderung danach setze die Union jedoch „eine falsche Priorität,“ so Roth. Auch Christa Goetsch stimmt überein, dass die Bundesrepublik Deutschland bei den Transferzahlungen für Familien bereits heute europaweit Spitze sei.

    Hingegen sei Deutschland im Bereich der frühkindlichen Bildungsförderung wirklich ein „Entwicklungsland“, so Claudia Roth. Deshalb fordert die Grünen-Vorsitzende eine neue Prioritätensetzung:

    * Ausbau der Kinderbetreuung
    * Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr
    * Erhöhung der ALG-II-Sätze für Kinder

    Nicht zurück in die Zeit des „Patriarchen Kohl“

    Mit der heutigen Hamburger Erklärung mache die Union aber „einen Schritt zurück in der Kinderpolitik“, so die Bundesvorsitzende weiter. Sie falle zurück in die Zeit des „Patriarchen Kohl“. Schließlich zeige die Praxis in Thüringen deutlich, dass höhere Kindergelder eben nicht für die Entwicklung des Kindes, sondern zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt würden, erklärte Roth. (11.02.2008)

  2. Prinzipiell war die DDR-Abtreibungsregelung recht gut gelungen, und die allermeisten Frauen gingen auch sehr verantwortungsvoll damit um – aber für eine kleine Minderheit der Frauen war sie tatsächlich eine Art von Empfängnissverhütung. Und diese bei einigen Frauen (und Männern!)tatsächlich vorhandene Einstellung zum Thema „Wert des werdenden Lebens“ mag tatsächlich ein Faktor sein, der dazu beiträgt, daß es „im Osten“ mehr Kindstötungen gibt als im Bundesdurchschnitt gibt. Wobei sicher allen Beteiligten klar ist, daß der mit „der Wende“ verbundene Wertewandel (Kinder „plötzlich“ als Armutsrisiko) aber auch die schwierige soziale Lage gerade vieler Frauen hier im Osten weitere Gründe sind. Und daß Kindstötungen fast ausschließlich im Affekt begangen werden -und nicht planmäßig!- ist ebenso eine Tatsache. Aber es ist eben auch eine Tatsache, daß solche Kindstötungen unmittelbar nach der Geburt in der DDR sehrsehr milde bestraft wurden… und ebenso ist es eine Tatsache, daß in vielen Geburtskliniken einigermaßen routiniert Kinder mit sichtbaren Fehlbildungen zu Totgeburten „gemacht“ wurden. Das sollte ebensowenig verdrängt werden wie die Tatsache, daß die Zahl der Fälle (selbst eine Dunkelziffer einkalkuliert) nicht ausreicht für Behauptungen wie ein drei- bis vierfach höheres Tötungsrisko….

  3. Cludia Roth, die fleischgewordene Kompetenz zu diesem Thema, hat bei mit gestern Abend wieder für erhebliche Würgereize gesorgt! Die soll einfach mal die Fresse halten.

  4. ==============================================
    „Am lautesten zetert natürlich mal wieder die kinderlose und bindungsunfähige Grünen-Chefin Roth“
    ==============================================

    Wie kann man nur derart formulieren?
    Dies wird ihrer Bedeutung nicht gerecht!
    Sie ist unser aller Bundesempörungsbeauftragte!

    Ich hatte einen schönen Traum:

    Claudia Roth hat man eine Kopftuch verpasst!

    (Satire)

  5. denke das volk wacht langsam aber sicher auf, dadurch entsteht druck auf die politiker und der eine oder andere steht wieder öffentlich zu seiner grundhaltung.

    die deutschlandveränderer sehen ihre felle davon schwimmen.

  6. Böhmer hat sich da sehr unglücklich geäussert.

    Verallgemeinern wollte er gar nicht, es wurde aber als Verallgemeinerung aufgefasst. Es sind und bleiben wenige Einzelfälle von Kriminalität, eine generelle Mentalität kann man IMHO davon nicht ableiten.

    Mal sehen, was die Debatte noch für „interessante“ Äusserungen bringen wird 🙂

  7. Mütter (Eltern ) die ihre Kinder Mißhandeln,oder sogar Töten, sind Schlichtweg, Krank (im Kopf ),
    Ist das ein negatives Zeichen einer Wohlstandsgesellschaft??.Aus ausl.Sicht , bemerkenswert, daß sich so eine Häufung von Fällen, überportional zu anderen EU -Ländern gerade in D, stattfindet?
    Mein Mann ist mit acht Geschwister in der Nachkriegszeit aufgewachsen, die Zeiten waren hart, ( viel härter wie Heute ), und trotzdem hatte kein Kind zu klagen.
    Ursachenforschung?.Seit Jahren wird darüber diskutiert, Politiker-Sozialforscher etc.pp.
    Geändert hat sich nichts, ich Glaube die Ursache liegt, in der Morallehre , die von Generation zu Generation immer weniger weiter gegeben wird. In meiner Zeit des Aufwachsens, hat man das von den Eltern oder im Religionsunterricht gelernt, welche moralischen Verpflichtungen man über den Kindern hat.

  8. herr prof. wolfgang böhmer ist gynäkologe und hat in seiner langjährigen praxis sicher frauen hinterfragt warum sie abtreiben möchten. es hat auf grund dieser erkenntnisse und verhaltensmuster eine meinung die er öffentlich gemacht hat.ein gefundenes fressen für die linken und den grünen emanzen.
    roth´s augen hatten basedowsche züge angenommen, wobei ihr grossmaul mal wieder wehement rücktritt forderte.

  9. Sorry PI aber ich Böhmer Wähler muss sagen dass die Äußerung unter aller Sau ist! Bin schwer enttäuscht und da braucht ihr auch nichts beschönigen. Die Grünen Schreihälse verlangen natürlich Rücktritt und derlei Unsinn, (wie üblich) aber er muss schon merken dass die Äußerung Bullshit war. Da gibs nichts dran zu rütteln.

  10. „ein Mittel der Familienplanung“
    Nichts anderes ist „Abtreibung“ immer gewesen. Wenn man kein Kind will (nach Planung), muß es halt weg. Das ist natürlich traurig, aber in vielen Situationen verständlich.

    Ohne das Interview komplett gelesen zu haben (Der Focus betreibt natürlich ordentlich PR mit seiner Vorabverkündigung)

  11. Böhmer macht den Schönbohm! Einfach nur peinlich, aber sicher ist er nur mißverstanden worden bzw. hat sich mißverständlich ausgedrückt. Daher: Herr Böhmer, einfach ‚mal die Klappe halten.

  12. Ich bin Empört über diejenigen die sich über empörungswürdige Empörungen empören.
    Ach halt, da müsste ich mich ja über mich selbst empören. *lach*

    Das Wort ist so bedeutungslos das ich mich über dessen Bedeutungslosigkeit empöre.

    Empörende Empörungsgebahren der Bundesempörungsbeauftragten finde ich äusserst empörungswürdig und jeder sollte sich mit mir darüber empören was sich professionelle Empörer empörungswürdiger Weise erdreisten.

    So genuch empört Deutschland.

    Ach ja, Claudilein, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Empörungsfresse halten!

  13. @ PI

    Ich empöre mich auch über die Überschrift des Artikel. Sollte ich es falsch verstanden haben oder sollte die Überschrift nicht doch „Empörungsmaschinerie“ heissen?

    PI: Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein!

  14. Hört sich plausibel an, was Herr Böhmer sagt. Als Gynäkologe wird er wissen, wovon er redet. Kaum sagt einer seine Meinung, der inszenierte Aufschrei der Berufsempörten.

  15. komisch dass sich von den deutschlandveränderern immer leute zu wort melden die vom thema 00-ahnung und erfahrung haben.

  16. Zitat von Roth:
    dass die Bundesrepublik Deutschland bei den Transferzahlungen für Familien bereits heute europaweit Spitze sei.

    —————————
    Laut inf. meines Mannes, gab es in Italien, erst
    10 Jahre später eine minim.Familienzulage, während man in D, schon ein schönes Geld als Familie bekam.Heute ist es doch so, als erstes muß jeder sonst erdenklicher Luxus sich geleistet werden,bevor man an eine Familie mit Kindern denkt. Wobei Kinder der schönste und grösste Luxus überhaupt ist, was man sich leisten kann.Wenn ich manche deutsche Urlauber in SDT sehe, muß ich manchmal den Kopf schütteln, da wird mit den größten protzigsten
    Luxuswagen forgefahren, und im Restaurant sucht man sich das billigste Essen aus.

  17. Wenn man sich die Roth so anschaut muss ich mich immer wieder fragen, ob es richtig ist die Burka generell abzulehnen. In diesem Fall hätte sie eindeutig ihre Berechtigung.

  18. @ #17 Schlernhexe

    Wobei Kinder der schönste und grösste Luxus überhaupt ist

    Interessante Aussage von Frau Roth

    Aber wie viele Kinder hat diese Ökotante denn? Und wie viele hat sie abgetrieben – (unter dem Motto: Mein Bauch gehört mir)???

  19. #18 Tizian (25. Feb 2008 10:14)
    Wenn man sich die Roth so anschaut muss ich mich immer wieder fragen, ob es richtig ist die Burka generell abzulehnen. In diesem Fall hätte sie eindeutig ihre Berechtigung.

    brüller !!

  20. Naja, von linker Seite kommen auch kompetente Betrachtungen über die neuen Länder.
    Allerdings war Pfeiffer damals noch kein Minister, musste also auch nicht zurücktreten!

    http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_1259342.html

    Rechtsextremismus und Fremdenfeindlickeit: Ist die DDR-Erziehung schuld?

    Sendung vom 18. März 1999, Autor: René Althammer und Wolfgang Bernert
    DDR Kita

    Video Rechtsextremismus und Fremdenfeindlickeit: Ist die DDR-Erziehung schuld?

    Druckversion
    Der Kriminologe Christian Pfeiffer verärgert die ostdeutschen Bürger. Der Kern der Empörung: Ist die Erziehung in der DDR verantwortlich für Ausländerhaß und rechte Gewalt in den neuen Bundesländern?
    Die Nachricht, daß ein Deutscher, der nicht aussieht wie ein Deutscher, zusammengeschlagen, gejagt, beschimpft wird, gehört schon fast zur täglichen Zeitungslektüre.
    Warum das so ist, darüber wird eher verschämt gerätselt und immer wieder müssen fehlende Arbeitsplätze und mangelnde Perspektiven von Jugendlichen herhalten. Einem namhaften Kriminologen sind diese Gründe nicht ausreichend.
    Wer die gewalttätigen Jugendlichen von heute verstehen will, muß wissen, was ihnen in ihrer Kindheit beigebracht wurde. Und er fand, daß in der DDR im Namen von Frieden und Fortschritt, Solidarität und Sozialismus Kinder zu Duckmäusern zurechtgestutzt wurden. Im Namen des proletarischen Internationalismus wuchsen nationalistische Kleingeister heran. Geschichtsforschung, die gar nicht gut ankommt bei denen, die diese Geschichte selber erlebt und gestaltet haben. René Althammer und Wolfgang Bernert berichten.

    „Die DDR-Erziehung war keine gute Vorbereitung auf das, was plötzlich über sie gekommen ist!“

    „Gewaltprobleme und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft nur der Erziehung der DDR anzulasten, empfinde ich als Provokation und Populismus.“

    Magdeburg. Die Paulus-Kirche, Mittwoch letzter Woche. Fast zehn Jahre nach dem Ende der DDR strömen die Menschen wieder aufgebracht in die Kirche.Der Grund: der Kriminologe Christian Pfeiffer.
    In einem Interview macht er die „die Erziehung in der DDR“ für Ausländerhaß und Rechtsradikalismus im Osten verantwortlich.

    Publikum:
    „Ich kann es einfach nicht fassen, daß die Leute darauf kommen! Wir wurden zur Solidarität erzogen, um Internationalismus.“
    „Natürlich fühlt sich hier jeder persönlich betroffen!“
    „Wir waren, wie gesagt, noch tiefste DDR, da haben wir von Ausländerfeindlichkeit überhaupt noch nichts gehört.“

    „Darf ich Ihnen eine Frage stellen?“

    „Kein Kommentar!“

    Eine Magdeburger Zeitung, die nach Pfeiffers Interview mit Leserbriefen überflutet wurde, hat die Veranstaltung organisiert. Der Andrang ist gewaltig, wie sonst nur zu Weihnachten.
    Besonders hat die Menschen erregt, daß Pfeiffer die Ursachen für Rechtsradikalismus und Fremdenhaß im Gruppenzwang sieht, dem auch die Kleinsten in der Krippe schon „beim auf den Topf setzen“ unterworfen waren.

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologe Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen:
    „Ein Buch – ‚Kinder-Erziehung in der DDR‘ und das schlug ich zu Hause auf und sah ein Bild, was mich irrtierte: lauter kleine Kinder im Alter von 12 Monaten sichtlich, 13, 14, 15 Monate, die alle gleichzeitig auf ihren Töpfen saßen unten drunter stand ‚Topfzeit‘ und dann wurde erläutert: ‚Erst die Pflicht und dann das Vergnügen‘ und dann wurde detailliert beschrieben für die Eltern, wie man Kinder dazu erziehen kann, daß sie im Alter von 12 Monaten so eine Leistung bringen.“

    Doch mit den Folgen der DDR-Erziehung wollen sich viele nicht auseinandersetzen. Ganz im Gegenteil. Das macht eine Umfrage der Zeitung deutlich.

    Michael Richter, Magdeburger Volksstimme:
    „Mit der Erziehung in der DDR als eine ordentliche Vorbereitung auf das Leben von heute waren immerhin 90 Prozent, exakt waren es 90,6….“

    „… einverstanden.“

    Ein eindeutiges Bekenntnis zum Leben in der DDR. Der Blick zurück – die Mehrzahl verweigert ihn.

    Die Aufmärsche, das wohlorganisierte Leben der DDR-Kinder in Pionier- und Jugendorganisation: Sind sie die Ursache dafür, daß rechtsradikale Gruppierungen heute bei ostdeutschen Jugendlichen auf starke Resonanz treffen, daß Gewalt gegen Ausländer im Osten zum Alltag gehört?

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologe Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen:
    „Meine These heißt: Menschen, die in ihrer Kindheit massiv davon geprägt wurden, daß sie in der Gruppe stark sind, aber einzeln schwach, wenn denen später Fremdes gegenübertritt, dann fühlen sie sich unsicherer als ein anderer, der sehr souverän, selbstbewußt in seiner Kindheit hat groß werden können, sich selber sehr sicher geworden ist, wer er ist und mit wem er umgeht, und der von daher gelassen und freundlich mit Fremden umgeht, sich auch auseinandersetzen kann.“

    Diskussionsteilnehmerin:
    „Ich finde es weiterhin unerträglich, daß wir Bürger aus den ostdeutschen Ländern uns heute noch 10 Jahre nach der Wende von Westdeutschen darüber belehren lassen müssen, wie wir gelebt, wie wir gearbeitet und, und vor allem auch, wie wir unsere Kinder erzogen haben.“

    Rechtsradikale und fremdenfeindliche Einstellungen sind bei den 14 bis 29 jährigen Jugendlichen besonders ausgeprägt. Sie wurden in ihrer Kindheit und Jugend noch in der DDR erzogen, die allermeisten in Kinderkrippe und Kindergarten.

    Archivmaterial, DDR-Fernsehen, Kindergärtnerin:
    „So jetzt steht auf! Das dauert mir zu lange! Ich wart‘ jetzt bis ihr ordentlich steht. So jetzt könnt ihr noch eine Weile zappeln, es ist nämlich bereits viertel zehn. Das geht alles von der Spielzeit ab und von der Zeit im Gearten.“

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologe Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen:
    „Wenn das Kind solchermaßen im Kindergarten behandelt wurde und anschließend in den Elternhäusern wenig Zuwendung bekommt, dann bleibt es emotional verarmt und dann ist es ein verunsicherter Mensch, wo das Risiko hoch ist, daß daraus eher sich Feindlichkeit gegen Fremdes entwickelt. So sind die Zusammenhänge. Die gelten in Ost- wie in Westdeutschland.“

    Karla Michalski (CDU), Bürgermeisterin, Gemeinde Gerwisch.
    „Dies möchte ich Ihnen sagen, Herr Professor: Sie haben viele Bürgerinnen und Bürger hier in den neuen Bundeländern durch ihre unsachlichen Äußerungen tief verletzt und beleidigt.“

    Diskussionsteilnehmer:
    „Vielleicht haben Sie schon mal etwas von Pioniernachmittagen gehört, die in unserer ehemaligen DDR abgehalten wurden. Gruppennachmittage haben einfach Gemeinschaft vermittelt, die heute nicht mehr da ist, und diese Gesellschaft erzieht nicht Individualisten, sondern Egoisten. Und das ist so!“

    Offiziell galt Völkerfreundschaft als staatliches Erziehungsziel. Doch die Jubelbilder entsprachen nicht der Wirklichkeit.
    „Mich stören die vielen Ausländer“ – meinten schon zur Wendezeit 1990 26% der Westjugendlichen, aber 42% der Ostjugendlichen.
    Das war die DDR.

    Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologe Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen:
    „Die DDR-Kinder-Erziehung war keine gute Vorbereitung auf das, was plötzlich über sie gekommen ist. Die Kinder sind auf diese Welt, die von ihnen individuelle Power verlangt, Wettbewerbsfähigkeit, Show in gewissem Sinne, nicht gut vorbereitet gewesen und das löst Verunsicherung aus und bewirkt auch – wenn man unsicher ist -, daß man zu Gruppen tendiert.
    Warum haben die rechtsradikalen Gruppen hier so großen Zulauf? Weil die jungen Menschen sich geborgen fühlen in Gruppen, stärker als das im Westen der Fall ist, weil sie stärker zu Gruppen tendieren.“

    Karla Michalski (CDU) Bürgermeisterin, Gemeinde Gerwisch:
    „Die Gruppenerziehung in den Kindergärten förderte die Einordnung in die Gruppe, die Entwicklung von Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen, .das Kennerlernen von Normen im Zusammenleben, die Erfüllung gemeinsamer Pflichten und die Entwickelung des Verantwortungsbewußtseins für die Gemeinschaft.“

    Archivmaterial, DDR-Fernsehen:
    „9 von 10 Schulanfängern haben in der DDR bereits ab dem dritten Lebensjahr kommunale oder betriebseigene Kindergärten besucht. Dieses Gemeinschaftserlebnis ist für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung günstig!“

    Gesang: „..und diese Fahne ist rot. Es ist die Arbeiterfahne, die Vater trug durch die Not.“

    Fahnenappelle, klare Anweisungen – die Erziehungsdiktatur machte es vielen einfach, sich einzurichten: Eigenverantwortung und Selbstbewußtsein galten wenig. Im real-existierenden Sozialismusn ging das Individuum im Kollektiv unter, verantwortlich waren immer andere.

    Prof. Christian Pfeiffer, KriminologeKriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen:
    „Hat denn wirklich die DDR-Erziehungswirklichkeit aufgehört mit der Wiedervereinigung? Das kann doch gar nicht sein! Es sind doch dieselben Eltern, dieselben Erzieher, dieselben Lehrer, dieselben Gruppen, die Einfluß auf einen haben.“

    Diskussionsteilnehmer:
    „Wir hatten doch ganz andere Bedingungen, da könnenSie doch nicht mit sŽm Quatsch ankommen.“

    Diskussionsteilnehmerin:
    „Daß der Aufschrei so groß ist im Jahr 10 nach Null, zeigt, daß wir die Probleme der Vergangenheit gerade nicht ausreichend aufgearbeitet haben.“

    Diskussionsteilnehmer:
    „Uns fehlt etwas. Er sagt nicht, daß die Lehrer und Lehrerinnen und die Kindergärtnerinnen – Kindergärtner gab’s ja nicht, leider – eh, daß die Kindergärtnerinnen etwas Böses gemacht hätten. Sondern er sagt: Hier fehlt etwas, hier sind Mangelerscheinungen. Ich denke, da ist etwas dran!“

    So wie jedes Individuum, hat auch jede Nation eine Biografie. Sich ihrer bewußt zu werden, hilft – Menschen wie Nationen.

  21. Also, ich kann mir zwar vorstellen, was Böhmer ausdrücken will, aber wie er es gesagt hat ist absolut daneben. Außerdem läßt er den Faktor Zeit völlig unberücksichtigt. Die „Kindstöter“ von heute waren vor fast 20 Jahren zu DDR Zeiten im Kindesalter oder noch garnicht geboren. Ich glaube es ist vielmehr ein allgemeiner Werteverfall und eine Abwertung der Familie, die zu diesem Verhalten führt und da braucht sich der Westen Deutschlands mit seiner 68-iger Kulturrevolution nun wahrlich nicht hinter der DDR zu verstecken.

  22. #13 Fingerzeig (10:06) schrieb:
    „Sollte ich es falsch verstanden haben oder sollte die Überschrift nicht doch ‚Empörungsmaschinerie‘ heissen?“

    Bei der „Empörungsmascherie (rollt)“ könnte es sich auch um eine Weiterbildung der „Empörungs-Masche“ handeln, die von bestimmten StrickerInnen immer wieder eingeflochten wird.

  23. @ #16 abendland-1 (25. Feb 2008 10:11) #13 Fingerzeig

    erbsenzählen

    Lass mich doch…

    Ich muss mich nicht rechtfertigen wenn ich die Seriösität und das Auftreten von PI in der öffentlichkeit unterstütze.

    Wie schon so oft gesagt, gehören Rechstschreib- oder Flüchtigkeitsfehler einfach nicht hierher.
    Das wird korrigiert und gut ist.

  24. @ #24 virOblationis

    Sag ich ja, sollte ich es falsch verstanden haben nehme ich sofort jeden Vorwurf zurück und entschuldige mich untertänigst 😉

  25. Der Gynäkologe Prof. Dr. Böhmer ist kein Unbedarfter in dieser Sache. Der Mann mit einschlägiger Ostzone-Lebenserfahrung und angesehener und erfolgreicher Arzt weißt schon, wovon er redet.

    In einem Land, in dem für Autofahrer Anschnallpflicht herrscht, gleichzeitig aber über die Freigabe der Todespille diskutiert wird, oder in dem Stammzellenforschung gänzlich verboten, Abtreibung aus dem Mutterleib aber als Mittel zur Familienplanung akzeptiert ist, ist krank!

    Ich hoffe nur, daß möglichst viele Menschen meine Meinung teilen. Sonst sehe ich echt schwarz für dieses Land und seine Gesellschaft!

    Schöne Grüße
    Jochen Trebmann

    jochen.trebmann@yahoo.de

  26. Spiegel-Online:

    Hat jemand Lust auf eine Bluetooth-Burka ??

    Die Idee hinter der Bluetooth-Burka ist nämlich nicht neu, sie illustriert vielmehr eine Praxis, die beispielsweise in Saudi-Arabien längst fest etabliert ist: Hier organisieren Jugendliche verbotene Kontakte zum anderen Geschlecht bevorzugt mit dem Handy, Blicke unter den Schleier via Handy-Foto inklusive.

    Der unmoralische Technikgebrauch konnte sich sogar gegen den erklärten Willen der saudischen Geistlichkeit behaupten, ein 2002 verhängtes Verbot von Foto-Handys wurde zwei Jahre später wieder aufgehoben, da es einfach nicht beachtet wurde.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0,1518,536919,00.html

  27. Also für mich ist das alles nur Gelaber von Herrn Böhmer, um von seinen nichts tun oder Ereignissen in seinem Bundesland abzulenken.
    Da unsere Herrn Politiker nicht in der Lage sin Soziale Politik zu betreiben, und heute ein miserable Situation in Deutschland herrscht, sind dann wieder alle andern schuld nur nicht das selbige Unvermögen.
    Sicherlich hat Herr Böhmer ein Recht auf freie Meinungsäußerung, aber wenn ich mich nicht ganz täusche herrscht gerade in seinem Bundesland eine Soziale schieflage, die er es nicht Schaft zu beseitigen.
    Dann nun wieder die alten Diktatoren mit ihrer Familien Politik aus dem Osten ins Spiel zu bringen, halte ich für derart lächerlich, die Mütter die heute ihre Kinder töten, sind wohl kaum in dem Alter wo sie noch unter die Erziehung und Einflussnahme der SED Diktatoren fallen.

  28. Ich hoffe nur, daß möglichst viele Menschen meine Meinung teilen. Sonst sehe ich echt schwarz für dieses Land und seine Gesellschaft!

    LOL – der Satz hätte original von irgendeinem Grünen stammen können.

  29. auf jeden fall sollten die strafen dür diese kindermörder erhöht werden ,bisher kommen diese meist aüssert glimpflich davon ,weil immer die gesellschaft schuld hat oder hartz 4 oder wer auch immer nur nicht der mörder selbst.da verhungern kinder,werden im winter vor babyklappen gelegt oder in blumenkästen vergraben ,verbrüht zu tode gequält,usw und immer wieder relativiert man, nur diesen wirklich hilflosen, unschuldigen opfern wird dieses rechtssystem nicht gerecht.

  30. Ihr habt nen´Schreibfehler in der Schlagzeile.
    Hier legt Ihr Euch mal wieder selber ein Ei. Mann kann ja über Aussagen herzlich disskutieren nur sein Statement mit den Roten Khmer in Verbindung zu bringen wirkt pathologischer Verschwörungstheorie.

    Sinnvoll wäre es seine Aussage mal en Detail passieren zu lassen und hiernach zu überlegen ob ein Mann in seiner Position – und ehemaligen Stellung – so wenig über die Einzelfälle wissen darf um eine derart verquere Meinung als MP öffentlich zu äußern.

    Das der Rothsche Speichelflußreflex durch diese Steilvorlage geweckt wurde nimmt da nicht wunder.
    Schätze mal´der Bericht ist durch Eure evangelikale Schweizobsukrantin verfaßt worden.

  31. @oskar:

    Du kannst zu Böhmers Äusserungen ja deine Meinung haben, aber im Gegensatz zu seinen roten Vorgängern hat er in Sachsen-Anhalt etliches bewegt – zum Nutzen des Landes. Aber diesen Aufschwung neidet ihm die rote Brut natürlich!

  32. Wiedermal saubere Medienkritik!

    Bitte bringt auch mal einen Vergleich der Pressereaktionen auf Koch- und Beust-„Wahltniederlage“.

    Nach der Hessenwahl wurde Wochenlang getönt, Koch hätte durch seinen Wahlkampf „verloren“. Die deutsche Presse hat auf’s widerlichste den Pawlow’chen Reflex ausgenutzt um unser Volk zu manipulieren.
    Und jetzt?
    Boist hat verloren und das traditionale schwarz-gelbe Lager steht in Hamburg erheblich schlechter da, als in Hessen.

    Niemand schreibt, dass Boist durch seinen unsachlichen Wahlkampf, der die Probleme unseres Landes ignorierte, die Wahl verloren hat und jetzt auf die Gnade der Roten oder Grünen angewiesen ist. Niemand schreibt: Die Bürger wollen keine Drückeberger, sondern Ministerpräsidenten, die Probleme ansprechen, auch wenn es weh tut.
    Es schreibt noch nicht mal einer, dass die Analyse zum Koch-Wahlkampf anscheinend doch falsch war. Eine Entschuldigung der MSM bei ihren Lesern/Zuschauern wäre doch wohl das absolut mindeste, was zu erwarten ist.

    Wo bleibt die Kritik an der Presse durch PI zu diesem Thema?

  33. Unabhängig vom Sachverhalt,der noch nicht mit derartiger Schärfe in mein Gesichtskreis getreten ist, macht es mich wahnsinnig, wie man in D mit abweichenden Meinungen umgeht.
    Ständig muss sich irgendwer für irgendwas entschuldigen, klarstellen, sich distanzieren,
    richtigstellen,sich empören und ggf. auch zurücktreten. Welch ein Affentheater, dieses Land ist zum Amtsgericht verkommen.

  34. #17 Schlernhexe

    wer hat uns denn geiz ist geil und haltlose angeberei mein haus, mein auto, meine jacht, ect. beigebracht.

    in den schulen werden mitschüler nach der kleidung als umgangfähig oder nicht beurteilt. (schuluniformen her)

    bei den gesellschaftlichen umfeldbedingungen wie sie heute bei uns herrschen sind kinder nun mal ein reales armutsrisiko und leider nicht, weil mit exitenziellen risiken behaftet, der schönste und grösste Luxus überhaupt.

    eltern in der heutigen zeit sind sehr mutig und geniessen meine höchste achtung.

    die lösung ist denkbar einfach:

    die nutzlosen jährlichen integrationsmilliarden garantiert für die deutschen kinder

    und schon ist das problem, und mehrere andere gleich mit, durch schaffung von wirtschaftlicher sicherheit gelöst.

    hab mal gelesen:

    jeder borat kostet uns ca. 170.000 euro

    das geld gut angelegt und alleine der gewinn würde schon für unsere deutschen kinder reichen!

    aber einfach und „gesund national“ taugt in d-land ja nichts, es muss alles kompliziert, teuer und multikulti sein.

    . . . jetzt werde ich garantiert wieder in die ecke zu eva herrmann gestellt.

  35. #40 abendland-1

    Deinem Beitrag stimme ich zu, aber was hast Du dagegen mit Eva in einer muschligen Ecke zu stehen…

    😉

  36. Da scheint ja Herr Böhmer einen ganz wunden Nerv bei den Berufsempörten getroffen zu haben.
    In Frankfurt/Oder ist ein Kind verhungert,(verreckt??) weil die Mutter das Kind nicht versorgte, dafür aber die Hunde. Von wegen Affekt.
    Die Großeltern haben das Jugendamt informiert, sonst nichts unternommen. Also war das Jugendamt schuld also der Staat, also niemand.
    Wenn ich als Opa merken würde, dass mein Enkelkind nicht versorgt wird, von meiner Tochter, dann würde ich persönlich vor Ort dafür Sorgen, dass ihr das Kind abgenommen wird, im Stand. Da würde es rauchen in der Schachtel!
    Noch was zur Abtreibung. Wenn eine Schauspielerin in den öffentlichen Medien bekennt: „Ich habe 2x abgetrieben“ dann ist sie die bedauernswerte Heldin der Sendung.
    Es ist zum Erbrechen wie Medien die Dekadenz dieser Gesellschaft fördern.

  37. @ Willow
    Was für ein Aufschwung, hat Herr Böhmer in seinem Bundesland erreicht????
    Sicherlich SPD Grüne und was sich da noch so alles tummelt, ist ebenfalls unter aller Kanone!

  38. #41 Hardy

    „lol“

    gegen die eva und ecken hätte ich überhaupt nichts einzuwenden aber gegen diese ecke.

  39. meine frau und ich schalten sofort um wen dieses pekinesengesicht im fernsehen erscheint. diese frau ist nur noch peinlich aber dafür eine hetzerin ersten grades….einfach nur abschaum.

  40. @ #40 abendland-1

    jeder borat kostet uns ca. 170.000 euro

    das geld gut angelegt und alleine der gewinn würde schon für unsere deutschen kinder reichen!

    aber einfach und “gesund national” taugt in d-land ja nichts, es muss alles kompliziert, teuer und multikulti sein.

    Recht hast du!

  41. Ich finde es auch eine Schande das Deutschland den, ick schwöre dir Typen das Geld nur so in den Rachen schmeißt, aber kein Geld für die Arche da ist um sozial schwachen Kindern zu helfen.
    Hauptsache wir holen und noch mehr kriminelles Pack rein, und lassen eine Moschee nach der andern bauen.

  42. habe heute morgen folgende aussage gehört.
    Man muss die mütter verstehen. sie bringen kinder auf die welt und werden dann von der gesellschaft alleine gelassen.

    waren die beim kindermachen nicht auch alleine?

    ich hätte auch noch einen. man hat den jugendlichen schnaps verkauft, jetzt wo sie volltrunken am boden liegen, gibt die gesellschaft ihnen kein obdach.

  43. @willow

    Abtreibung ist Mord an Kindern, denn wer meint wirklich zu wissen, wann Leben Leben ist. Wer stellt den Massstab für sogenannten „unwertes“ Leben denn auf?
    Wie stehen Sie zum Thema Lebensschutz.

  44. #23 Hardy
    eine Abwertung der Familie durch die linksgrüne Pest der 68er, das ist der Grund für unseren Werteverfall und die Missachtung unserer Kultur durch die Musels. Eigentlich gehört diese ganze Sippschaft der Giftgrünen in ein Arbeitslager, weil sie unsere Gesellschaft, unsere Geschichte und unsere Kultur kaputtgemacht haben. Ohne die Kommunisten aus der Wiedervereinigung hätten sie sich im letzten Jahrzehnt hier nicht so ausbreiten können.

  45. Keiner, der nicht Gynakologe mit Böhmers Erfahrung ist, kann gegen ihn wettern – schon garnicht C.F.Roth. Ich denke, der Mann weiß, wovon er redet. Hier läuft jetzt die selbe Hetz-Schiene wie bei Roman Reusch, nur mit anderer Thematik.

  46. #49 rechtsanvolt

    he, was ist das denn für ein trip?

    beim saufen o.k. aber im hinblick auf kinder und familie?

  47. Wir sollten jetzt alle für 5 Minuten ganz ruhig werden, um konzentriert auf unsere innere Stimme, unser Gewissen, zu hören. Wir vergessen dabei alles, was wir bisher über Abtreibungen gehört und gelesen haben. Dann beantworten wir uns ganz ehrlich die Frage:

    Ist Abtreibung Mord?

    Ich möchte noch auf eine Website hinweisen.

    http://www.alfa-ev.de/

  48. Es wurde oben schon geschrieben. Viele der jungen Mütter waren zu DDR-Zeiten entweder selbst noch Kleinkinder oder wurden erst nach der Wende geboren. Die Kindstötungen in den neuen Bundesländern mit der DDR-Mentalität in Verbindung zu bringen, ist m.M.n. absoluter Schwachsinn. Vor allem auch mit der Begründung, dass in der DDR Abtreibungen bis zur 12. SSW ohne Angabe von Gründen möglich sowie straffrei war.

    Aber wie sieht es heute aus? Auch heute ist eine Abtreibung bis zur 12. SSW straffrei möglich, allerdings ist eine vorherige Beratung erforderlich, ehe der sog. Abtreibungsschein ausgestellt wird.

    Vielmehr sollten in den Beratungsgesprächen schon Hinweise ernst genommen werden, wenn sich eine Frau umentscheidet und sich (erfreulicherweise?) für das Kind entscheidet. Schliesslich gab es vorher Gründe welcher Art auch immer, dass sich die Frau gegen das Kind entschieden hat.

  49. Es wäre zunächst in einzelnen abzuklären, inwieweit subjektive Hoffnungslosigkeit
    und Ausweglosigkeit, persönliches Elend der Auslöser für Kindstötungen sind.

    Bei der Beurteilung anderer, und dies scheint typisch „menschlich“ zu sein, sieht der Beurteilende nur die (vermuteten) Vorteile auf der „anderen Seite“, wie etwa Luxus, Unabhängigkeit etc. als Motivation.
    Dass es Verzweiflungstaten sein könnten, kommt nur den wenigsten in den Sinn.

    Wie ist die Situation in der ehemaligen DDR, wodurch wurde sie verursacht?

    Nach der Wiedervereinigung pumpte der „Staat“ immense Geldmittel zum Aufbau der Infrastruktur in den Osten.
    Die Nutznießer?
    Westliche Unternehmer.
    Parallel dazu wurde Vorhandenes von Unternehmern abgegrast, anderes sehr häufig „plattgemacht“, da es einerseits konkurrierend war, andererseits nicht „hinreichende“ Rednite versprach.
    Die Nutznießer?
    Westliche Unternehmer.
    Die Situation?
    Hohe Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Ausweglosigkeit, persönliches Elend, womit wir wieder beim Thema sind.
    Persönliches Elend ist oft begleitet von Alkohohl, Drogen, Verwahrlosung.

    Die Äußerungen Wolfgang Böhmers hinterlassen bei mir mehr als nur einen faden Beigeschmack. Den des politischen Süppchenkochens, den des Schubladenschiebens, weil es für ihn opportun scheint.

  50. #54 abendland-1 (25. Feb 2008 11:10)
    #49 rechtsanvolt

    he, was ist das denn für ein trip?

    beim saufen o.k. aber im hinblick auf kinder und familie

    ich hatte absichtlich überspizt.
    ich bin pro kind eingestellt. mir dreht sich die galle, wenn ich berichte über kindstötung oder babyklappe lese. nicht die gesamte gesellschaft ist kaputt, sondern eine bestimmte generation die nichts anderes im kopf haben als SPASS. aber viele psychologen und sozial-klempner brauchen ihre rechtfertigung.
    ich bin vater und grossvater mit leib und seele.

  51. in einer der jetzigen kollektivistischen vollkommen entgegengesetzten rationalen politischen Kultur würde man die These von Wolfgang Böhmer operationalisieren und empirisch überprüfen. Dann würde sich zeigen, ob sie begründet ist oder nicht.

    In der jetigen BRD jedoch erfolgt die Urteilfindung anhand rein politisch-moralischer Kriterien, sprich wahltakischer Überlegungen und sonstigen niederen Beweggründen. Eine solche politische Kultur ist vollkommen irrational strukturiert.

    Der sachliche Dialog findet erst gar nicht statt. Sehr viele Themen erfahren eine derartige Prejudizierung bei der Urteilfindung. Aus der Menge aller theoretisch möglichen Wahrheiten gilt nur eine winzig kleine Teilmenge als legitim. Von den meisten politisch Aktiven wird es noch nicht einmal als Problem erkannt. Demokratisch ist das nicht.

  52. #62 rebaseissue (25. Feb 2008 11:36)
    In der jetigen BRD jedoch erfolgt die Urteilfindung anhand rein politisch-moralischer Kriterien, sprich wahltakischer Überlegungen und sonstigen niederen Beweggründen. Eine solche politische Kultur ist vollkommen irrational strukturiert.

    der wähler könnte es doch ändern, oder ist der wähler auch irrational strukturiert
    oder nur egoist wie die obrigkeit?
    ich glaube schon!

  53. Meiner Meinung nach ist und bleibt Abtreibung lupenreiner Mord.Da braucht sich die grüne Nazibande, allen voran die Tante mit der Basedow`schen Krankheit garnicht so aufblasen.Die sollte einfach nur ihr dreckiges Schandmaul halten. Mfg Michael

  54. #61 rechtsanvolt

    das habe ich auch so gesehen aber das ist dann die diskusionsgrundlage

    lies bitte hier:
    #40 abendland-1

    ps: „ich bin vater und grossvater mit leib und seele.“

    deswegen machen wir ja auch mit!

  55. #62 rebaseissue

    „Von den meisten politisch Aktiven wird es noch nicht einmal als Problem erkannt. Demokratisch ist das nicht.“

    der klüngel sind ja auch nur nur 0,3% von der Bevölkerung

    wer wundert sich da noch?

  56. nicht die gesamte gesellschaft ist kaputt, sondern eine bestimmte generation die nichts anderes im kopf haben als SPASS

    Und das Groteske daran ist, dass sie gar keinen Spaß haben, sondern nur indoktriniert sind, sie hätten das RECHT auf etwas, was ihnen hinterher keinen Spaß macht.

    Es kann doch nicht wirklich vergnüglich sein, ständig in höllisch lauten Diskos rumzuhängen und dort Männer/Frauen zu finden, mit denen sie recht schnell todunglücklich sind.

  57. anderes Thema:

    Netzeitung berichtet:

    „Ultimatum in Afghanistan: Taliban bedrohen Mobilfunkbetreiber“

    Daß jeder kleine Hügel in Afghanistan eine Mobilfunkstation hat und daß Mobiltelefone bei den Taliban seeeeehr beliebt sind hat sich nämlich auch schon im NATO-Hauptquartier herumgesprochen.
    Folge:
    Immer mehr Taliban werden durch ihre Handys geortet und dann durch Kommandotruppen ausgeschaltet.

    Aber ohne Handys gibts keine Entührervideos und damit auch kein Geld mehr. Dumm gelaufen.

    http://www.netzeitung.de/politik/ausland/912957.html

  58. Da hat er mehr recht als ihm und allen anderen lieb ist.

    Das Elternsein ist kein angeborener Instinkt sonder etwas das man schon als Baby anfaengt zu lernen. Dieses Wissen ist unser *eigentlisches* Kulturgut, es ist leicht verloren, und nur langsam, ueber viele Jahre erlernbar, und nicht das Resultat von persoenlichem Genie, sonder das distillierte Wissen von vielen Generationen.

    Wenn einem Kind dies nicht zuteil wird kann man gut von ‚Kulturamputation‘ sprechen, weil man nicht lehren kann was man selber nicht weiss — der Unterschied zwischen Savage und Mensch ist leider nur eine Kindheit breit.

  59. Noch weiter ging vor drei Jahren der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm (CDU).

    „Mit Blick auf eine neunfache Kindstötung in Ostbrandenburg hatte er gesagt, für die Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung im Osten seien die “Proletarisierung” und “zwangsweise Kollektivierung” unter dem SED-Regime verantwortlich.“

    Schönbohm bekam damals Rückendeckung durch den Der Historiker Hubertus Knabe, der dessen die Aussagen bestätigte: die lange Diktaturerfahrung im Sozialismus der DDR liess „die Verantwortung für das eigene Leben, für die Familie und auch für die Gesellschaft“ verkümmern. Dies widerspreche dem Mythos eines grösseren Zusammenhalts in der ehemaligen DDR, so Knabe. Die Menschen in den neuen Bundesländern müssten nun über Generationen wieder mühsam lernen, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen.

    s.a.
    http://forum.tagesschau.de/showthread.php?t=16394

  60. #70 Eisvogel (25. Feb 2008 11:50)

    Es kann doch nicht wirklich vergnüglich sein, ständig in höllisch lauten Diskos rumzuhängen und dort Männer/Frauen zu finden, mit denen sie recht schnell todunglücklich sind.

    Todunglücklich sind nur die, die eine(n) schnell oder langsam gefundene(n) Frau/Mann wegen einem Ehegelübde ein Leben lang behalten müssen.

  61. #66 abendland-1 (25. Feb 2008 11:43)

    hierzu ( #40 abendland-1) hast du meine ganze sympathie.

    ich wäre allerdings für schulkleidung. das würde den statuswettbewerb erheblich mindern.
    ich bin kein psychologe, aber ich könnte mir vorstellen, dass dinge wie neid oder miderwertigskomplexe an den schulen verschwinden würden. auch die gewalt wäre beeinflussbar, davon bin ich überzeugt.

    die linke ideologie hat kein platz für veränderung. deren kinder gehen auf privatschulen. dort findet der „klassenkampf“
    in sachen mode nicht statt.

  62. Todunglücklich sind nur die, die eine(n) schnell oder langsam gefundene(n) Frau/Mann wegen einem Ehegelübde ein Leben lang behalten müssen.

    Die möglicherweise teilweise auch. Aber Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Unterschicht, die denkt, ständiges Rumhuren mit der immer wieder neuen „großen Liebe“ wäre Spaß?

    Die sind doch ständig misstrauisch und eifersüchtig und streiten sich und kreischen sich an.

  63. #79 Eisvogel

    Die sind doch ständig misstrauisch und eifersüchtig und streiten sich und kreischen sich an.

    Das machen die Italiener auch und die verstehen was von Liebe.

  64. Passt alles. 100 Milliarden öffentliche Knete für notleidende Banken, aber keine Milliarde für arme Kinder und Mütter, dafür dann regelmässig ein Aufschrei von berufener Seite: Da können dann alle ihr schlechtes Gewissen abreagieren.

  65. #81 harro (25. Feb 2008 12:13)

    Passt alles. 100 Milliarden öffentliche Knete für notleidende Banken, aber keine Milliarde für arme Kinder…

    einfach nachdenken beim nächsten kreuzchen machen, vielleicht ändert sich was!

  66. Ich habe gestern Prof. Dr. Böhmer im Fernsehen gehört und gesehen. Er kommentierte dort seine Ausführungen! Es klang schlüssig, überhaupt nicht herabwürdigend oder sonstwie falsch. Eine ehrliche, fundierte Analyse – mehr nicht! Die Zahlen sprechen doch für ihn und seine Ausführungen! Ein soziales Problem – sicher. Änderungen sind nötig! Beratung z.B. Aber diese Nation ist zu sehr in Multi-Kulti-Übungen verstrickt! Da gibts Beauftragte, Institute, Politiker, die nichts anderes tun, als Multi-Kulti predigen. Die denken garnicht daran, daß es auch noch Probleme unter der Urbevölkerung gibt! Parteien, die hinterher jammern, sich den wirklichen Problemen nicht stellen, sollten sich trollen oder in der Türkei oder sonstwelchen arabischen Ländern sich zur Wahl aufstellen lassen!

  67. #78 rechtsanvolt

    deine schlussfolgerung ist in ländern mit schulkleidung/-uniformen seit jahrzehnten bewiesen.

    die schüler konzentrieren sich auf schulische leistungen um sich abzuheben und entwickeln sogar einen gewissen stolz darauf an dieser oder jener schule zu sein!

    das sind dann die künftigen eliten und nicht unsere konsum / statusdenkend und multikultiausgebremsten kinder.

  68. Hmm, hier geht es um KINDSTÖTUNGEN und nicht um das Recht auf Abtreibung.
    Und bei aller Liebe- das Recht auf Meinungsfreiheit schließt auch das Recht ein, das Gesagte zu kritisieren.

  69. @ #70 Eisvogel (25. Feb 2008 11:50)

    Und das Groteske daran ist, dass sie gar keinen Spaß haben, sondern nur indoktriniert sind, sie hätten das RECHT auf etwas, was ihnen hinterher keinen Spaß macht.

    Stimmt schon – teilweise.
    Viele Menschen brauchen aber auch „Massenerlebnisse“. Selbst, wenn es im Moment keinen Spass macht, sich (stressfrei) in einer Menschenmenge rumzudrängen.
    Ausserdem sorgt der Drogenkonsum für Glücksgefühle. Dass diese wenige Stunden später umschlagen, verbindet man seltener mit der Zeit in der Disko.

    Es kann doch nicht wirklich vergnüglich sein, ständig in höllisch lauten Diskos rumzuhängen und dort Männer/Frauen zu finden, mit denen sie recht schnell todunglücklich sind.

    Tut es auch nicht. Zumindest nicht ständig. Aber wenn man als einzige Alternative das Rumhängen in lauten Kneipen oder Fernsehn wahrnimmt, dann sieht es schon anders aus.

  70. Dieser Staat kümmert sich doch in erster Linie um die Türken- und Araberbrut, von daher stimmt es doch, dass deutsche Eltern alleine gelassen werden. Denkt mal daran, dass in das Rütli-Projekt jetzt Millionen gesteckt wurden, die Arche aber größtenteils von Spenden finanziert wird. „Normale deutsche“ Eltern werden ständig zur Kasse gebeten (Lernmittel, Sammlungen für Computer, Klassenfahrten, Mobilar usw.)und den Asozialsten der Asozialen wird jetzt ein netter Campus für einige Millionen eingerichtet. Ist doch krank.

  71. Professor Böhmers Gedanken sind absolut plausibel. Er formulierte sie sensibel und vorsichtig. Seine Äußerung sieht die Kindestöter auch als Opfer einer menschenverachtenden Diktatur.

    Die Abtreibungspraxis in der DDR war mehr als brutal. Lebendgeborene Spätabtreibungsopfer wurden in Wassereimern ertränkt. Weil die sozialistische Wirtschaft auch Verhütungsmittel nicht zuverlässig liefern konnte, deshalb waren die Abtreibungszahlen in der kommunistischen Diktatur einige der wenigen Bereiche, die stetig wuchsen. Es gab keinerlei Betreung der vielen traumatisierten Eltern, die sich nach der Tat die Tragweite ihres Verbrechens vor Augen führten.

    Die Rechtsabsurdität der Abtreibungspraxis führt natürlich zu einer Erosion des Rechtsbewusstseins – insbesondere dann, wenn die Rechtspraxis die einzige Orientierung für die Heranwachsenden bleibt. Wenn man über ungeborenes Leben nach Belieben verfügen darf, dann entwertet das menschliches Leben an sich. Es gibt halt keinen Grund, dem ungeborenen Lebewesen eine andere Qualität zuzubilligen als dem geborenen. Die Grenze ist völlig willkürlich.

    Die Erosion des Rechtsbewusstseins lässt sich auch in den alten Bundesländern deutlich spüren. Das Recht schützt menschliches Leben effektiv halt nur noch unter bestimmten Bedingungen – jedenfalls nicht grundsätzlich.

    Der Aufschrei der Empörten ist der fadenscheinige Versuch, die nackte Wahrheit ins Abseits zu schieben. PC dient dabei als willfähriges Instrument. Wie meistens.

  72. Das Nachdenken über die „nachhaltigen“, generationenüberschreitenden ethischen Verformungen durch ideologische Prägung ist aus gutem Grund bei uns völlig tabuisiert….egal ob es um die Langzeitfolgen des Nationalsozialismus, Stalinismus oder des Feminismus geht….als Erklärungsmodelle für noch so krasse Formen von Verantwortungslosigkeit und Menschenverachtung dürfen nur materielle Not, „das System“ oder psychotische Erkrankung dienen…
    Würde man ´das Denkverbor lockern, kämen auf einmal ganz unkeusche Gedanken auf…

  73. ###,

    ..sich über Kürbiskopf CR zu erregen,ist unnötige Fettverbrennung.Tölen wie fischer,roth,trittin (ausdünnen der Deutschen)
    kann der Suizit der Deutschen nicht schnell genug gehen.Dafür geht es denen bei den ‚blob-maschinen’ihrer Kuschelmoslems und der Masseneinwanderung sowie der Türkeiaufnahme viel zu langsam.

    In nahezu allen staatstragenden Bereichen
    insb.der Familienpolitik,ist infolge der gründlichen Umerziehung unser Volk(Gesellschaft mbH) micronisiert worden,mit Förderung derselben.Stichwort Single-Haushalt,Kindergeldgießkanne. Das Beklagen von Kindestötung als Störfall durch MP Böhmer ist ethisch angemessen,zumal er sich nicht ohne statistischem Hintergrundwissen
    äussern würde.

    Fazit:Die Kausa liegt doch hier an der Zerstörung des gesellschaftlichen Zsammenlebens und der kleinsten Zelle eines Volkes

  74. #81 harro

    . . . und verzockt haben das in den landesbanken

    deutsche beamte und politiker

    nichts passiert, im gegenteil fast täglich noch ein paar milliarden hinterher!

    wo bleiben die staatsanwaltschaften?

    reicht das noch nicht?

    muss zu betrug, untreue, unterschlagung, bildung krimineller vereinigungen

    alles im amt

    vieleicht noch der erste mord hinzukommen.

  75. #74 imli (25. Feb 2008 11:51)

    Kommen selbst aus dem Osten und haben entsprechend viele Ostbekannte/Freunde: Glauben Sie mir, wir kennen keine Ostbraut, die ihr Kind vernachlässigt hat, keine, die es getötet hat. Die Form der „alternativen“ Familie…Patchwork, Lebensabschnittsgefährte, „wilde Ehe“, allein Erziehende kam im Osten erst alles, nachdem der Westen Einzug gehalten hat. Fassen Sie sich resp. den 68ern an die Nase, die sind das Problem, die haben Ehe, Familie und Kinder zu dem gemacht, was sie heute sind.

  76. #92 abendland-1

    ergänzung: was ist da anders als bei dem franzosen der bei der bank die milliarden verzockt hat?

    dem wird der prozess gemacht!

  77. Ich werfe einen anderen Gedanken in die Diskussion. Ich bin selbst Vater. Ich bin es nicht von ungefähr geworden, sondern aus der tiefen Überzeugung, dass meine Gene es verdienen, wetergegeben zu werden. Und ich werde alle tun, damit meine Gene – sprich meine Nachkommen – erfolgreich werden.
    Als wir unsere Kinder bekamen, waren wir arme, arme Studenten. Wir wussten genau, dass Kinder Mehrarbeit verlangen und besondere Anstrengung. Aber unsere Gene sind es einfach wert.
    Bei vielen Kinderlosen/Kinderablehner sehe ich einfach nur Selbsthass. Dieser wird auch gerne auf die Gesellschaft projiziert. Kein Wunder, dass man aus dieser Einstellung heraus keine Kinder haben will – es würde bedeuten, etwas weiterzugeben, was man selbst ablehnt und hasst – sich selbst und seine Gene.

  78. #85 Roland (25. Feb 2008 12:20)
    Und bei aller Liebe- das Recht auf Meinungsfreiheit schließt auch das Recht ein, das Gesagte zu kritisieren.

    das sollte man widerspruchslos bejahen.

    abtreibung kann man nur moralisch bewerten.
    daher sind unterschiedliche standpunkte zu akzeptieren.

    nur frau roth steht es zu, moral belehrend
    zu differenzieren? wenn dem so ist möchte ich meiner differenzierung luft machen. ich epfinde sie als politischen trampel.

  79. #95 Hombre

    interessanter beitrag.

    jedoch selbst wenn die geburt der kinder lediglich in dem natürlichen trieb begründet ist hat das seinen tieferen sinn(mutter natur ist schlauer als alle).

    die evolution ist der regulator aller dieser dinge.

  80. ==============================================
    „Böhmer ist auch in der eigenen Partei isoliert“

    http://www.welt.de/politik/article1720488/Boehmer_ist_auch_in_der_eigenen_Partei_isoliert.html
    ==============================================

    Nun stellt ein Isoliert-Sein nicht notwendigerweise einen Qualitätsmaßstab dar, schon gar nicht einen negativen, es sagt nichts über Inhalte aus, in diesem speziellen Fall jedoch nehme ich froh eine Anzahl aus meiner Sicht vernünftiger Kommentare innerhalb der CDU zur Kenntnis.

  81. abtreibung kann man nur moralisch bewerten. daher sind unterschiedliche standpunkte zu akzeptieren (Nr. 96)

    Das ist definitiv falsch. Abtreibung bedeutet, dass das Leben eines Menschen gewaltsam beendet wird. Das ist eine juristische Fragestellung wie jede andere Gewalttat.
    Die Augenwischerei beginnt bei der Frage nach dem Wesen des Menschen. Sie ist letztlich metaphysicher Natur. Die Geburt als Grenze der Menschwerdung zu handhaben, das ist völlig lächerlich.

  82. @ #95 Hombre

    Ich hab leider folgende Erfahrungen machen müssen:

    heutzutage ist die „Karrierefrau“ DAS Vorbild der emanzipierten, gleichbereichtigten holden Weiblichkeit hierzulande.

    Mit dem Fazit: Wenn ein Mann Kinder will soll er sich welche kaufen, aber auf keinen Fall seine Partnerin fragen, eine Familie zu gründen. Dann wär die Karriere futsch.
    Außerdem wären Kinder und Familie sowieso altmodisch und unpraktisch.

    Das sind Argumente, die eigentlich immer gegen Männer vorgebracht werden, aber nach meinen Erfahrungen sind eher Frauen Kinderverweigerer als Männer.

    In matriarchalischen Gesellschaften hat man lächerlich geringe Geburtenraten, aber in patriarchalischen Gesellschaften hat man gewaltig große Geburtenraten.

  83. ==============================================
    #95 Hombre (25. Feb 2008 12:39)
    Ich werfe einen anderen Gedanken in die Diskussion. Ich bin selbst Vater. Ich bin es nicht von ungefähr geworden, sondern aus der tiefen Überzeugung, dass meine Gene es verdienen, wetergegeben zu werden.
    ==============================================

    Ich lach´ mich mäßig tot!

    Deine Gene kann man an den fünf Fingern einer Hand abzählen, während ich nur Gene der allerersten Exportqualität habe.

    ((Sehr) frei nach Ephraim Kishon)

    Achtung, das war ein Karton! 😛 😀

    Blödelei aus.
    Ernsthaftigkeit an.

  84. Ich stimme Dir absolut zu, Mandy.

    Die Geburt als Grenze der Menschwerdung zu handhaben, das ist völlig lächerlich.

    Das wird nach unserer Rechtssprechung auch nicht gemacht. Abtreibung ist nicht während der gesamten Schwangerschaft straffrei. Diese Rechtssprechung beweist eindeutig, dass das Bewusstsein, dass ein Mensch auch schon vor der Geburt ein Mensch ist, schon noch in Ansätzen vorhanden ist. Die Grenze wird vollkommen willkürlich gezogen.

  85. Nun, und ich finde es lächerlich, hier so die Welle zu machen, „Mandy“.
    Und es geht hier um Kindstötung und nicht um Anti-Abtreibungs-Polemik.
    Hier Kindstötung mit Abtreibung gleichzusetzen, ist nämlich genau das, was Fatima Roth Herrn Böhmer vorwirft- wir sollten ihr nicht Recht geben.
    Im Gegensatz zur Abtreibung, welche bis zur 12.Schwangerschaftswoche nach Beratung zulässig ist (in anderen europäischen Ländern länger), ist Kindstötung ein Straftatbestand.
    Die Frage, die Herr Böhmer aufwirft, ist die, ob Kindstötung eine Folge der DDR-Erziehung ist bzw. durch die Mentalität im Osten gefördert wird, und was man dagegen tun kann…
    Bitte am Thema bleiben.

  86. Man kann die Qualität einer Gesellschaft am besten am Umgang derselben mit den Menschen am Anfang und am Ende des Lebens ablesen.

  87. @boanerges
    Und darum ist ja auch so umstritten, wann Leben beginnt (Verhütung, Abtreibung) bzw. endet (Gehirntod, Lebenserhaltenden Maßnahmen usw.)

  88. ==============================================
    #107 boanerges (25. Feb 2008 13:06) Man kann die Qualität einer Gesellschaft am besten am Umgang derselben mit den Menschen am Anfang und am Ende des Lebens ablesen.
    ==============================================

    Allgemeiner:

    Die Qualität einer Gesellschaft zeigt sich an ihrem Verhalten gegenüber den Schwachen und Schwächsten.

    Mein „Urinstinkt“ ist daran ausgerichtet, Schwache zu beschützen, anscheinend bin ich ein „Sonderfall“.

  89. #100 Mandy Koslowsky (25. Feb 2008 12:53) abtreibung kann man nur moralisch bewerten. daher sind unterschiedliche standpunkte zu akzeptieren (Nr. 96)

    Das ist definitiv falsch. Abtreibung bedeutet, dass das Leben eines Menschen gewaltsam beendet wird. Das ist eine juristische Fragestellung wie jede andere Gewalttat.
    Die Augenwischerei beginnt bei der Frage nach dem Wesen des Menschen. Sie ist letztlich metaphysicher Natur. Die Geburt als Grenze der Menschwerdung zu handhaben, das ist völlig lächerlich.

    es bleibt eine moralische bewertung.
    was tötung bzw. mord ist, bestimmt das gesetz.
    alles andere sind persönliche standpunkte und „empfindlichkeiten“ die man akzeptieren muss. das recht steht im BGB und lässt moral aussen vor.

    damit ich nicht falsch verstanden werde, ich bin gegen abtreibung, aber die wahrkeit darf man schon sagen, oder?

  90. Die typische Vorgehensweise indoktrinierter Gutmenschen läuft immer nach dem gleichen Schema ab.

    1) Empörung

    2) Verfälschung/Simplifizierung der Argumentation der Gegenseite

    3) Rücktrittsforderungen

    4) Diffamierung erklärender Bemerkungen der Gegenseite als Zurückrudern

    5) Konsequente Verweigerung einer inhaltlichen Auseinandersetzung

    6) Wiederholung der ersten 5 Punkte, um die Gegenseite zu zermürben

    Wie verblödet muss eine Gesellschaft sein, in der solch ein niederträchtiges Kasperltheater von Erfolg gekrönt ist?

  91. Claudia Benedikta (so ironisch kann die Realität sein) Roth ist nicht nur das allerbeste Argument für die Burka, sie ist auch ein stichhaltiges Argument für die Abtreibung bis zum 60. Lebensjahr.

  92. 116 0Toleranz

    Die Republikaner würden auf satte 4% kommen!

    Gott sei Dank dürfen die Deutschen nicht wählen.

  93. “Ich erkläre mir das vor allem mit einer leichtfertigeren Einstellung zu werdendem Leben in den neuen Ländern”, sagte Böhmer, der lange als Chefarzt einer Entbindungsklinik arbeitete, dem “Focus” zufolge. Ihm komme es so vor, als ob Kindstötungen von Neugeborenen, die es aber schon immer gegeben habe, “für manche ein Mittel der Familienplanung seien”.

    Gut erkannt. DDR-Abtreibungs- und DDR-Krippenpolitik trugen dazu bei, dass kein Verantwortungsgefühl für Nachwuchs vorhanden war.

    Und nun ist schon die nächste Generation am Start.

    Was „Hänschen“ (Jenni) nicht lernt, lernt „Hans“(Jennifer) nimmermehr.

  94. ==============================================
    #115 Capetonian (25. Feb 2008 13:28)

    Claudia B e n e d i k t a
    (so ironisch kann die Realität sein) (…)
    ==============================================

    Wurde sie gebenedeit?
    Das hätte sie wohl gerne.

  95. #116 0Toleranz
    Da sieht man mal wie blöd und weltfremd so einige Deutsche durch den permanenten Anti-Amerikanismus der MSM geworden sind.
    Da wird es hierzulande aber noch lange Gesichter geben,wenn McCain ins Weisse Haus einziehen sollte,denn der ist hier nicht vorgesehen und auf der Rechnung.
    Alle Obama-Fans sollten erst mal die Wahl der 100.000.000 Evangelics im Mittleren Westen und dem Bibel-Belt abwarten,bevor sie sich den ersten schwarzen Präsidenten in der Geschichte der USA ausmalen.Warum sollte es diesmal anders ausgehen,als die letzten 250 Jahre?

  96. zu Schönbohm: Mit Blick auf eine neunfache Kindstötung in Ostbrandenburg hatte er gesagt, für die Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung im Osten seien die “Proletarisierung” und “zwangsweise Kollektivierung” unter dem SED-Regime verantwortlich.

    Herr Böhmer hat das nur aus seiner Sicht ggf. etwas anders formuliert. Nach eigenen zwangsweisen Erfahrungsjahren kann man beiden Politikern nur voll zustimmen.

  97. @Civis: Diese Art der Kulturamputation ist nicht ‚Ost spezifisch‘ — sondern passiert ueberall wo Menschen es nicht gelernt haben Eltern zu sein. Das mit den Kindstoetungen sind nur die schlimmsten Symptome, aber viele von den ’nicht so schlimmen Faellen‘ haben es ganz schoen in sich — die Toetung ist wohl eins der milderen Bespiele der geistigen und emotionalen Umnachtung dieser Leute.

    Der Bruch mit unserer alten Kultur ist dort passiert wo Frauen aufhoehrten Muetter zu sein und das Arbeiten ausser Hause anfingen. Egal ob Osten oder Westen, das geht allen Familien auf der Welt genauso 🙁

    Ich bin ja selber Frau und kann gut verstehen das Frauen gerne arbeiten gehen — aber ich habe null Verstaendniss fuer Frauen die Mutter werden und ausserhalb des Heims arbeiten wollen. Entweder oder — ein Kind ist kein Hobby, kein Haustier sondern ein Mensch dessen richtige Erziehung ein Vollzeitjob ist.

    Hier ist auch der Staat gefragt — warum wird Heimarbeit fuer Frauen nicht mehr gefoerdert?

    Und noch was: ein Mensch ist das gaefaehrlichst Wesen der Welt. Jeder Kriminelle ist ein Resultat einer verfehlten Erziehung. Es gibt viele Menschen die es trotz schlimmster Kindheit schaffen nicht kriminell zu werden, aber das ist nicht *wegen* sonder *trotz* ihrer Kindheit — oft sind diese Ueberlebenden hochintelligent, die weniger schlauen kopieren leider das was sie gelernt haben 🙁

    Und solchen armen Irren wollt ihr die Abtreibung verbieten, lol — damit es fuer eure Kinder genug Nachschubgangster gibt vor denen sie Angst haben muessen?

    Das Gutmenschsein ist nicht immer eine Linke Krankheit, sonder leider auch auf der Rechten vorhanden. Hoehrt auf von euch auf andere zu schliessen, es gibt nicht nur schlechte Menschen (wie ihr ja bereits endlich erkannt habt) sondern auch dumme Menschen die es nicht wollen und oder kennen zivilisiert zu leben. Und wenn ein Mensch verdorben ist, dann ist es leider fast immer permanent so — hab ihr euch denn niemals gefragt warum die ganze teure Sozialarbeit immer fuer die Katz ist und dadurch fast keinem wirklich geholfen wird (ausser dem Sozialarbeiter der einen leichten und konjunktursicheren, gutbezahlten Job hat)?

    Solche Verlierer gibt es in jedem Land und Kultur, was den grossen Unterschied macht ist die Anhauefung derer.

  98. hab ihr euch denn niemals gefragt warum die ganze teure Sozialarbeit immer fuer die Katz ist und dadurch fast keinem wirklich geholfen wird (ausser dem Sozialarbeiter der einen leichten und konjunktursicheren, gutbezahlten Job hat)?

    Einem ist mit Sozialarbeit immer geholfen. Nur darauf kommt es an. 😉

  99. #60 vossy (25. Feb 2008 11:17)

    „Es wurde oben schon geschrieben. Viele der jungen Mütter waren zu DDR-Zeiten entweder selbst noch Kleinkinder oder wurden erst nach der Wende geboren. Die Kindstötungen in den neuen Bundesländern mit der DDR-Mentalität in Verbindung zu bringen, ist m.M.n. absoluter Schwachsinn.“

    Um eine Prägung bzw. Präferenz zu bekommen muss es keinen direkten Zusammenhang mit dem Impuls geben. Eine indirekte Tradierung/ Weitergabe reicht dazu vollkommen aus.
    Beispiel: Das Dritte Reich bestimmt heute noch viele Entscheidungen, auch unbewußt, in unserer Gesellschaft, obwohl die wenigsten Deutschen diese Zeit miterlebt haben dürften.
    Ähnlich die 68er. Die diese Zeit bewusst miterlebt haben, dürften inzwischen stramm aufs Rentenalter zugehen.
    Das Argument also, dass die jungen Mütter im Osten, heute keinen DDR Hintergrund mehr haben, zieht bei mir nicht.
    Die „Un-Werte“ der DDR haben sich bis heute in vielen Bereichen erhalten. Davon abgesehen gibt es auch in Gesamtdeutschland nach Drittem Reich, den Kommunisten und den 68ern einen Werteverfall, der dazu beiträgt, dass Menschen den Boden unter den Füßen verlieren.
    Die Mentalität, dass der Staat für alles sorgt und zu sorgen hat, ist nach der Wende in beiden Teilen Deutschlands nie überwunden worden. Benachteiligte machen daher bis heute zunächst den Staat für ihre Misere verantwortlich. Der ungerechte und sich verweigernde Staat ist zugleich auch immer die Entschuldigung für eigenes Versagen. Gut zu Beobachten auch bei moslemischen Einwanderern, die eine Freiheit von ihren Systemen nicht kennen. Wenn diese Einstellung mit einem lange tradierten Verständnis vom Wert des menschlichen Lebens (das in den totlitären Systemen, die über uns kamen ein anderes war als das christliche, vom aktuellen Grundgesetz vorgegebene) zusammenkommt, kann es eben bis heute noch Probleme damit geben. Von daher, Böhmer könnte Recht haben.

  100. #126 Occident

    So ist es! Sehr gut erkannt.

    Motto: „Die anderen sind Schuld an meinem Unglück.“

    Mit anderen ist hier gemeint: Staat, Vorgängerregierung, Eltern, Lehrer, etc. pp.

    Im DDR-Staat wurde dem Bürger Verantwortung abgenommen, wie auch im Nazi-Reich. Das bedeutet einerseits für den Bürger, er braucht sich nicht kümmern – andererseits, er ist gängelbar.

    Die DDR hat viele „Errungenschaften“ der Nazis gepflegt, zum Beispiel das Krippenwesen, was sich auf doe „positiven“ Aspekte der „Aktion Lebensborn“ stützte.

  101. Abtreibung ist nicht während der gesamten Schwangerschaft straffrei. (Nr. 103)

    Stimmt so doch auch nicht mehr, Eisvogel. Wenn ein Arzt herausfindet, dass Dein Kind mit Dow-Syndrom zur Welt kommen würde, kannst Du es bis zum Moment der Geburt töten. Ich bin mir nicht sicher, ob Hasenscharte auch die Lizenz zum Töten bedeutet. „Geburt“ beginnt laut Gesetzgeber mit dem Einsetzen der Wehen. Erinnerst Du Dich nicht mehr an den Fall des Kindes, dem der Arzt die Salzlösung nicht in das Herz sondern irrtümlich in die Leber spritzte, das dann lebendig zur Welt kam und 2 Jahre lang die Gerichte beschäftigte bis dann entschieden wurde, dass dieses Kind im Sinne des Versicherungsrechts als Schadensfall zu bewerten sei? Aus solchen Gründen entschied man in den meisten Bundesstaaten der USA, dass ein Kind erst dann als geboren gilt, wenn der Kopf heraus ist. Mit dieser „Rechtssprechung“ können wesentlich verlässlichere Methoden der Spätabtreibung zum Einsatz kommen.

    Die Frage, die Herr Böhmer aufwirft, ist die, ob Kindstötung eine Folge der DDR-Erziehung ist bzw. durch die Mentalität im Osten gefördert wird, und was man dagegen tun kann (Nr. 104)

    Professor Böhmers Punkt ist die Erosion des Rechts, Roland. Zugespitzt: Weil in der kommunistischen Diktatur die vorgeburtliche Kindestötung vollkommen locker gehandhabt wurde, weil die Kommunisten das Leben insgesamt materialistisch/ideologischen Gesichtspunkten unterordneten, deshalb erleben wir heute einige Generationen von Menschen mit einem unterentwickelten Rechtsbewusstsein, was das menschliche Leben anbetrifft. Die Grenzen zwischen vorgeburtlicher und nachgeburtlicher Tötung sind schwimmend. Die Wirklichkeit ist natürlich komplexer und von wesentlich mehr Faktoren abhängig – deshalb drückte sich Herr Professor Böhmer ja auch wesentlich vorsichtiger aus als ich. Aber konsequent zu Ende gebracht kommen wir genau hier an.

    Warum schreit Frau Roth wie angestochen auf? Weil Herr Professor Böhmer ihr die langfristigen Folgen einer Rechtsverdrehung auch in den alten Bundesländern vor Augen hält, die ihr jahrzehntelanges „Mein-Bauch-gehört-mir“-Gesabber ad absurdum führt. So bescheuert ist selbst Fatima Pop-Eye nicht, als dass ihr entginge, wenn man ihr die Folgen ihres Gesülzes um die Ohren schlägt.

    es bleibt eine moralische bewertung.was tötung bzw. mord ist, bestimmt das gesetz.
    (Nr. 111)

    Natürlich sollst Du hieer offen Deine Meinung vertreten, Rechtsanvolt – sähe ich das anders, diskutierte ich doch nicht mit Dir.

    Du hast bei Deinem ersten Satz das einschränkende „nur“ weggelassen. Abtreibung und Kindestötung sind also mehr als bloße Ansichtssache, die man je nach privatem Gutdünken mal so oder so entscheiden kann.

    Mir deinem zweiten Satz stimme ich nicht überein. Recht ist mehr als eine Definitionsfrage. Kein Prinzip wird zum Recht, weil Jemand behauptet dies sei so. Am „Recht“ aller totalitären Staaten kannst Du das in zugespitzter Form sehen. Juden zu diskriminieren ist Unrecht – egal wie viele Paragraphen Du ins „Gesetzbuch“ schreibst.

    Genauso wenig kann irgendein Parlament mit Mehrheit befinden, Alte, Ungeborene, Hasenschartige, Epileptiker oder Neger zu töten sei unter den Bedingungen a bis f Recht. Selbst wenn keiner dagegen stimmt: Es ist ein Etikettenschwindel und der Kaiser ist nackt.

  102. @123 imli
    Zitat
    „Der Bruch mit unserer alten Kultur ist dort passiert wo Frauen aufhoehrten Muetter zu sein und das Arbeiten ausser Hause anfingen.“

    Die Fixierung auf das Muttersein ist genau das Gegenteil von „alter Kultur“. Zu allen Zeiten haben die Frauen, die es sich leisten konnten, die Erziehung der Kinder an Personal delegiert. Je hoeher der gesellschaftliche Rang z.B. im Mittelalter war, desto frueher kamen die Kinder aus dem Haus. Auch die Kirche hatte seinerzeit nichts dagegen, wenn um ihr Seelenheil besorgte Eltern schon Kleinkinder als sogenannte Oblaten in Kloester gaben. Damals brauchten Kinder ihre Eltern wohl weniger als heute….

  103. @ #95 Hombre

    Bei vielen Kinderlosen/Kinderablehner sehe ich einfach nur Selbsthass. Dieser wird auch gerne auf die Gesellschaft projiziert. Kein Wunder, dass man aus dieser Einstellung heraus keine Kinder haben will – es würde bedeuten, etwas weiterzugeben, was man selbst ablehnt und hasst – sich selbst und seine Gene.

    Schön formuliert!
    Könnte man dies nicht auch übertragen auf den kollektiven Selbsthass einer Nation?

  104. @Mandy

    Die Grenzen zwischen vorgeburtlicher und nachgeburtlicher Tötung sind schwimmend

    Das erschließt sich mir ganz und gar nicht, sondern ist genau die Argumentation, die Frau Roth Herrn Börner fälschlicherweise vorwirft, nämlich die Gleichsetzung von Abtreibung und Kindsmord.

    Warum schreit Frau Roth wie angestochen auf? Weil Herr Professor Böhmer ihr die langfristigen Folgen einer Rechtsverdrehung auch in den alten Bundesländern vor Augen hält, die ihr jahrzehntelanges “Mein-Bauch-gehört-mir”-Gesabber ad absurdum führt

    MP Böhmer bezog sich ja gerade auf die DDR, nicht auf irgendwelche westdeutschen Anti-§218-Aktivitäten.

  105. @#93 Civis

    Fassen Sie sich resp. den 68ern an die Nase, die sind das Problem, die haben Ehe, Familie und Kinder zu dem gemacht, was sie heute sind.

    Wo ist denn da der Unterschied zwischen alten und „Neo“-Marxisten?
    Beide wollten doch die alte, bürgerlich-christliche Moral zerstören und durch eine neue, bessere, sozialistische ersetzen.

  106. Ja, Mandy, Du hast Recht, das weitet sich immer mehr aus. Die Abtreibungssache ist ein kontinuierliches Rückzugsgefecht der Konservativen. Den Fehler haben sie ganz am Anfang gemacht, indem sie auf das „Mein Bauch gehört mir“-Gekreische dieser schrecklichen Personen nicht geantwortet haben: „Aber, das was drin ist, nicht.“

  107. Jutta Ditfurth (*1951)

    deutsche Politikerin (ehem. Die Grünen, Ökologische Linke)
    eigentlich: Jutta Gerta Armgard von Ditfurth

    „Ich bin sechsunddreißig, da finde ich zwei Abtreibungen auf ein lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“ – Cosmopolitan 8/88

    Ohne Worte.

  108. Naja in Sachen Empörung ist der ein oder andere PI-Leser auch nicht von schlechten Eltern aber seis drum

    in Österreich wird da schon mit ganz anderen Mitteln gekämpft

    Mehr Psychoterror vor Abtreibungskliniken Ein neues Video deckt schockierende Praktiken vor einer Wiener Abtreibungsklinik auf. Der verantwortliche Abtreiber Dr. Christian Fiala bezahlt Leute, um Lebensschützer mit dämonischen Schreien und Belästigungen zu terrorisieren.
    http://www.gloria.tv/?video=yihbc0spfk5mnwmnstkn

    oder:

    Sozialdemokratische Logik Die Vorkämpferin für die Abtreibung, Gabriele Heinisch-Hosek, polemisiert gegen die neue Partei „Die Christen“. Wer das menschliche Leben verteidigt, gehört ins Gefängnis.

    http://www.gloria.tv/?video=hj1dx9zqaefm0e3yl5zv

  109. Prof. Böhmer hat lange Jahre in der Gynäkologie der DDR gearbeitet und spricht daher zunächst einmal aus Erfahrung. Und eigentlich ist es ja selbstverständlich, daß man in Deutschald heute all das tun darf, was man auch in der DDR tun durfte – völlig kritiklos und reinen Gewissens. Eigentlich kein Wunder bei zunehmeder DDR-Verharmlosung und -Nostalgie. Man sollte Prof. Böhmer ermutigen, sich NICHT zu entschuldigen und ggf. noch eins draufzusetzen, das hilft gewöhnlich.

    Philipp

  110. ich möchte die “ Homos “ zwar nicht Disrimminiren. Aber trotzdem steh ich zu meiner
    Meinung.

    „Männlich und weiblich erschuf ER sie“, so heißt es im Buch der Bücher. Sie sollten „fruchtbar sein und die Erde füllen“, steht gleich daneben. Seit Jahrtausenden entstehen auf diese Weise Familien, denn, wäre jeder ausschließlich homosexuell, würde die menschliche Rasse innerhalb einer Generation aussterben. Somit geht aus dieser Grundtatsache (für mich) klar hervor, dass die Homosexualität widernatürlich ist. Und etwas Widernatürliches gehört (für mich) geheilt oder bekämpft, aber nicht gebilligt und gefördert.

    Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, ?, wo klar gestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.
    Leviticus+18(Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: ein Greuel ist es.)

    Konfusius, er zitiert: „Wenn wir annehmen, dass es keinen Gott gibt, dann folgt daraus, dass Moral noch
    noch wichtiger ist, als wenn es einen Gott gäbe. Wenn Gott existiert, dann kann seine unbegrenzte Macht menschliche Unzulänglichkeiten in der Moral ausgleichen. Aber wenn es keinen Gott gibt, dann ist es unsere Verpflichtung, so moralisch zu sein wie nur möglich.“ (Steve Allen)
    Tatsächlich ist die Familie für den Menschen unentbehrlich und die Stabilität einer Gesellschaft hängt davon unmittelbar ab wie auch das Wohlergehen von Kindern und künftigen Generationen. Wie geht es den heutigen Familien? Miserabel. Jede zweite Ehe ist Trümmerhaufen und was zurückbleibt sind arme, vernachlässigte Kinder, obwohl sie größtenteils durch einen Akt der Liebe gezeugt worden sind. Die Zahl der Alleinerziehenden steigt von Tag zu Tag; ebenso steigt die Zahl der Schwangerschaften außerhalb einer Ehe (Familie) und die Zahl der legalen und illegalen Abtreibungen. Verprügeln, Foltern und Ermorden hilfloser Kinder scheinen ein alltäglicher Bestandteil unserer Gesellschaft zu sein. Sogar homosexuelle Paare und Lesben bemühen sich um Adoptionen oder um den Kauf von Embryonen! (Zu was?)
    Ein gesunder Religionsunterricht hat noch niemanden geschadet,aber wie sollen das die Kinder verstehen,wenn die Eltern Ihnen eine Lebensweise Vorleben,die gegen den Anstandsregeln entspricht.
    Wäre es nicht dringend nötig, das Gewissen unserer Gesellschaft einer systematischen Generalrevision zu unterziehen, bevor man über das Werden von zukünftigem Leben, sprich Kindern, diskutiert? Ich denke schon…

    Satirischer Abschluß:
    Homosexuellen-Ehe soll ab Sommer erlaubt sein – ich war überrascht! Homosexuellen-Ehe? Trotz Zöllibat? Jetzt gibt´s natürlich bei vielen Schwulen Paaren Krach: wer darf das Brautkleid tragen? Man gibt sich dann glaub ich am Altar auch nicht das Ja-Wort, sondern das gute A…,und das gute A…!

  111. #42 abendland-1
    >die lösung ist denkbar einfach:
    die nutzlosen jährlichen integrationsmilliarden garantiert für die deutschen kinder

    Yep!

    Ich kann wirklich nachvollziehen, dass Frauen mitunter nicht die Kraft haben, ein Kind großzuziehen – niemand soll da den ersten Stein werfen. ABER das gibt ihnen noch lange kein Recht darauf, dass es nicht ANDERE tun, notfalls auf Kosten des Staates. Sicherlich ist eine Abtreibung billiger, aber Menschsein ist doch keine Preisfrage!

    Wie oben gesagt: einfach die Migration der Sozialhilfe abbremsen und kein Mensch, der später mal „Ich“ sagen wird, muss aus dem Mutterschoss abgetrieben werden.

    An dieser Frage wird sich das Schicksal der Menschheit entscheiden: eine Kultur der Liebe und des Lebens / oder eine Kultur der Selbstsucht und des Todes.

    Für mich ist ganz selbstverständlich:
    Der Mensch WIRD nicht zum Menschen, sondern IST von Anfang an Mensch.

    Und an dieser Frage wird auch deutlich, was der Positivismus einer „Encarta der Menschrechte“ taugt – nämlich nichts. Alle Menschenrechte sind für die Tonne, wenn das Menschsein selbst mehr und mehr relativiert wird.

  112. Nun, Frau Roth, aus einem menschlichen Embryo, der bei Ihnen und Ihresgleichen bekanntlich nur im Mehrzellenstadium im Reagenzglas Schutz genießt, diesen Schutz im Mutterleib aber umgehend verliert, kann auch kein Frosch werden, sondern immer nur ein Mensch.

    sehr treffend geschrieben
    diese frau widert mich richtig an.

  113. ich möchte die “ Homos “ zwar nicht Disrimminiren. Aber trotzdem steh ich zu meiner
    Meinung.

    „Männlich und weiblich erschuf ER sie“, so heißt es im Buch der Bücher. Sie sollten „fruchtbar sein und die Erde füllen“, steht gleich daneben. Seit Jahrtausenden entstehen auf diese Weise Familien, denn, wäre jeder ausschließlich homosexuell, würde die menschliche Rasse innerhalb einer Generation aussterben. Somit geht aus dieser Grundtatsache (für mich) klar hervor, dass die Homosexualität widernatürlich ist. Und etwas Widernatürliches gehört (für mich) geheilt oder bekämpft, aber nicht gebilligt und gefördert.

    Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, ?, wo klar gestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.
    Leviticus+18(Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: ein Greuel ist es.)

    Konfusius, er zitiert: „Wenn wir annehmen, dass es keinen Gott gibt, dann folgt daraus, dass Moral noch
    noch wichtiger ist, als wenn es einen Gott gäbe. Wenn Gott existiert, dann kann seine unbegrenzte Macht menschliche Unzulänglichkeiten in der Moral ausgleichen. Aber wenn es keinen Gott gibt, dann ist es unsere Verpflichtung, so moralisch zu sein wie nur möglich.“ (Steve Allen)
    Tatsächlich ist die Familie für den Menschen unentbehrlich und die Stabilität einer Gesellschaft hängt davon unmittelbar ab wie auch das Wohlergehen von Kindern und künftigen Generationen. Wie geht es den heutigen Familien? Miserabel. Jede zweite Ehe ist Trümmerhaufen und was zurückbleibt sind arme, vernachlässigte Kinder, obwohl sie größtenteils durch einen Akt der Liebe gezeugt worden sind. Die Zahl der Alleinerziehenden steigt von Tag zu Tag; ebenso steigt die Zahl der Schwangerschaften außerhalb einer Ehe (Familie) und die Zahl der legalen und illegalen Abtreibungen. Verprügeln, Foltern und Ermorden hilfloser Kinder scheinen ein alltäglicher Bestandteil unserer Gesellschaft zu sein. Sogar homosexuelle Paare und Lesben bemühen sich um Adoptionen oder um den Kauf von Embryonen! (Zu was?)
    Ein gesunder Religionsunterricht hat noch niemanden geschadet,aber wie sollen das die Kinder verstehen,wenn die Eltern Ihnen eine Lebensweise Vorleben,die gegen den Anstandsregeln entspricht.
    Wäre es nicht dringend nötig, das Gewissen unserer Gesellschaft einer systematischen Generalrevision zu unterziehen, bevor man über das Werden von zukünftigem Leben, sprich Kindern, diskutiert? Ich denke schon…

    Satirischer Abschluß:
    Homosexuellen-Ehe soll ab Sommer erlaubt sein – ich war überrascht! Homosexuellen-Ehe? Trotz Zöllibat? Jetzt gibt´s natürlich bei vielen Schwulen Paaren Krach: wer darf das Brautkleid tragen? Man gibt sich dann glaub ich am Altar auch nicht das Ja-Wort, sondern das gute A…,und das gute A…!

  114. ich möchte die “ Homos “ zwar nicht Disrimminiren. Aber trotzdem steh ich zu meiner
    Meinung.

    „Männlich und weiblich erschuf ER sie“, so heißt es im Buch der Bücher. Sie sollten „fruchtbar sein und die Erde füllen“, steht gleich daneben. Seit Jahrtausenden entstehen auf diese Weise Familien, denn, wäre jeder ausschließlich homosexuell, würde die menschliche Rasse innerhalb einer Generation aussterben. Somit geht aus dieser Grundtatsache (für mich) klar hervor, dass die Homosexualität widernatürlich ist. Und etwas Widernatürliches gehört (für mich) geheilt oder bekämpft, aber nicht gebilligt und gefördert.

    Wenn etwa jemand versucht, seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, ?, wo klar gestellt wird, dass es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.
    Leviticus+18(Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: ein Greuel ist es.)

    Konfusius, er zitiert: „Wenn wir annehmen, dass es keinen Gott gibt, dann folgt daraus, dass Moral noch
    noch wichtiger ist, als wenn es einen Gott gäbe. Wenn Gott existiert, dann kann seine unbegrenzte Macht menschliche Unzulänglichkeiten in der Moral ausgleichen. Aber wenn es keinen Gott gibt, dann ist es unsere Verpflichtung, so moralisch zu sein wie nur möglich.“ (Steve Allen)
    Tatsächlich ist die Familie für den Menschen unentbehrlich und die Stabilität einer Gesellschaft hängt davon unmittelbar ab wie auch das Wohlergehen von Kindern und künftigen Generationen. Wie geht es den heutigen Familien? Miserabel. Jede zweite Ehe ist Trümmerhaufen und was zurückbleibt sind arme, vernachlässigte Kinder, obwohl sie größtenteils durch einen Akt der Liebe gezeugt worden sind. Die Zahl der Alleinerziehenden steigt von Tag zu Tag; ebenso steigt die Zahl der Schwangerschaften außerhalb einer Ehe (Familie) und die Zahl der legalen und illegalen Abtreibungen. Verprügeln, Foltern und Ermorden hilfloser Kinder scheinen ein alltäglicher Bestandteil unserer Gesellschaft zu sein. Sogar homosexuelle Paare und Lesben bemühen sich um Adoptionen oder um den Kauf von Embryonen! (Zu was?)
    Ein gesunder Religionsunterricht hat noch niemanden geschadet,aber wie sollen das die Kinder verstehen,wenn die Eltern Ihnen eine Lebensweise Vorleben,die gegen den Anstandsregeln entspricht.
    Wäre es nicht dringend nötig, das Gewissen unserer Gesellschaft einer systematischen Generalrevision zu unterziehen, bevor man über das Werden von zukünftigem Leben, sprich Kindern, diskutiert? Ich denke schon…

    Satirischer Abschluß:
    Homosexuellen-Ehe soll ab Sommer erlaubt sein – ich war überrascht! Homosexuellen-Ehe? Trotz Zöllibat? Jetzt gibt´s natürlich bei vielen Schwulen Paaren Krach: wer darf das Brautkleid tragen? Man gibt sich dann glaub ich am Altar auch nicht das Ja-Wort, sondern das gute A…,und das gute A…!

  115. Ich bin hoch erfreut, daß es hier noch Kommentatoren gibt, die eine Vorstellung von Leben haben, von einem Leben, daß nicht wir selbst definieren, sondern Gott. Es ist furchtbar Leben, auszulöschen. Ich habe am Sonntag auf der Heimfahrt von der Gemeinde einen schwer angefahrenen Hasen auf einer Straße gesehen, der schon einen kleinen Stau verursacht hat. Ich habe bei nächster Gelegenheit gewendet, um mich um das Tier, wenn noch möglich, zu kümmern. Der Stau war immer noch da, der Hase saß mit gebrochenem Rückgrat (so vermute ich) immer noch auf der Fahrbahn. Ein Motorradfahrer hatte auch angehalten und den Hasen auf den Straßenrand gesetzt. ich habe ihm dann klargemacht (sowas dauert 3 Sekunden), daß wir ihn töten müssen. Wir haben den Hasen erschlagen, und es hat mich sehr sehr geschmerzt. Was ich damit sagen möchte: Es ist für viele vielleicht noch nicht einmal vorstellbar, ein Tier zu töten, mit dem vergossenen Blut tierischen Lebens in Kontakt zu kommen, aber menschliches Leben im Mutterleib zu ermorden, scheint kein Problem zu sein. Ich empfehle dringend, sich darüber zu informieren, was bei einer Abtreibung genau passiert. Und informiert Euch, das ist nicht ganz so einfach, da massenmedial verdrängt, was aus vielen Frauen UND MÄNNERN wurde, die abgetrieben haben.

  116. Hallo PI, besser löscht Ihr das mit dem Hasen, da sonst womoglich noch „Tierschützer“ auf die Barrikaden gehen.

  117. Ich kann dieses „Die DDR war gar nicht so schlimm“-Getue nicht mehr hören!

    Man kann durchaus Parallelen zur NS-Zeit ziehen! Aber diese Fakten wollen die linken Blutsäufer ja nicht hören.

    Mal ein kleiner Denkanstoss für Unentschlossene: Die Nazis fanden die NS-Zeit alles andere als schlimm. Sie fühlten sich frei und super und Verbrechen wurden angedichtet oder waren ja gar nicht so schlimm. Und jetzt wenden wir mal einen Blick auf die DDR… Na? Merkt wer was?

    Ich unterstütze die Äußerungen Böhmers voll und ganz. Eine Gesellschaft, die in menschenverachtender Propaganda gebadet wurde, kann die Schäden nicht so schnell ablegen.

  118. @#143 boanerges
    Ich glaube das ist genau der Punkt.
    Die Linken scheinen zu wissen, dass Abtreibung falsch ist. Das ist ja das verwerfliche. Es handelt sich bei ihren Führern nicht um einen Haufen schwachsinniger, sondern um Leute, die genau wissen was sie tun. Bei ihren Anhänger dürfte die zahl der geistigen Vegetarier allerdings höher sein, hier gibt es in der Tat viele, die auf die Propaganda rein fallen.
    Aber die – nennen wir sie mal Elite – der Linken handelt planvoll und versucht ihr Handeln zu verschleiern.
    Das ist bei dem Gelaber von Sozialer Gerechtigkeit genauso, wie bei dem Klimaschwachsinn und eben bei der Abtreibung.
    Es wird bewusst verharmlost. Und dazu setzten die Linken ihre Medienmacht ein. Haben sie schon mal jemanden gesehen, der eine schwangere Frau gefragt hat: „Wie geht es denn dem Fötus heute?“ Niemand macht das, man spricht immer von einem Baby. Nur wenn es dann um eine Abtreibung geht, ist es bloß noch ein Embryo, oder ein Fötus oder ein Zellhaufen, oder irgend etwas, was auf keinem Fall mit Leben in Verbindung gebracht wird.
    Schon das Wort. Abtreibung. Erst treiben sie es und dann treibt man wieder ab. Wie ein Schalter An Aus. Ja nicht den Eindruck erwecken, dass es um Leben gehen könnte, sonst bekommt noch jemand ein schlechtes Gewissen.

  119. @Maranatha

    Inzwischen gibt es wesentlich schonendere Methoden (z.b.die vieldiskutierte Abtreibungspille).
    Und da das Thema ja nun doch Abtreibung ist:
    ich halte die gegenwärtige Regelung für einen guten Kompromiss. Durch die Beratung kann nochmals auf die Schwangere eingewirkt werden und ggf. können Hilfestellungen aufgezeigt werden.
    M.E.ist die Frage, ob man eine Kind gebären möchte oder nicht, zunächst und vor allem eine höchstpersönliche Entscheidung der Schwangeren und ihres Partners.
    Statt hier Verbote und Kriminalisierung zu betreiben, sollte der Staat und die Gesellschaft lieber dafür sorgen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die für ein Austragen des Kindes förderlich sind. Ansonsten sollte er sich raushalten.
    Auch der vielgescholtene Sexualkunde-Unterricht hat die positive Auswirkung, ungewollte Schwangerschaften durch Verhütung zu verhindern.

    Menschen, die sich vor Abtreibungskliniken aufbauen und hilfsbedürftige, z.T. verzweifelte Schwangere beschimpfen, (#135) sind im übrigen in meinen Augen der letzte Dreck…

  120. @146 Maranatha (Ja er kommt bald)

    Ich kenne das alles, nicht nur von Bildern, sondern aus persönlicher Erfahrung. Ich kenne die Frau, den Mann, der vorgibt, das alles sei kein Problem und die Menschen, die daran kaputtgehen, das sind sehr viele. Ich kenne das, doch Du siehst, daß hier viele nicht wissen worum es geht.

    Roland, die sogenannte schonende Methode, die Ru486 und was es sonst noch so gibt, macht es der Abtreibungsindustrie noch leichter, indem die Schwangere zu aktiven Mörderin gemacht wird. Denn der Arzt nimmt nun keinen „Eingriff“ mehr vor, er überwacht und begleitet lediglich den Mord, den die Mutter ALLEIN ausführt. Ist das schonend?????

  121. Gut, dass es PI gibt! Ich fühle mich nicht mehr so allein mit meinen Meinungen und meiner christlich geprägten Grundeinstellung zu vielen Themen. Kompliment und Dank an die Kommentatoren hier, die sich für das Leben und gegen die Abtreibung einsetzen.

  122. @Theophanu:

    Aha, also weil einige Reiche Kinderfrauen haben und viele Arme ihre Kinder als Sklaven verkaufen muessen oder sich nicht um sie kuemmern koennen weil sie arbeiten muessen, deswegen ist die Rolle der Mutter unwichtig? (…)[1]

    Denke mal 150 Jahre zurueck. Wer kaufte oder erzeugte, und kochte das Essen, schuf und flickte die Kleidung fuer oft 10+ Familienmitglieder? Das alles was damals ein fulltime Job, und die Leute hatten sehr viele Kinder da es die Pille nicht gab.

    Fuer die Frauen waren die hauefigen Schwangerschaften (und noch haeufigeren Fehlgeburten) auch ermuedend und sehr limitiered, deswegen das Konzept des schwachen Geschlechts — diese Menschen konnten nicht arbeiten damals, sie waren um einiges kleiner und schwaecher als wir, und heute wird eine Schwangere auch nicht koerperlich arbeiten, selbst wenn sie im Vergleich mit ihrer Urgrossmutter wie Wonderwomen darsteht.

    Und es ist nicht die geleistete Arbeit die das Problem ist, sondern die erzwungene, staendige Abwesenheit der Mutter!

    [1] Mit anderen Worten: Kinder brauchen sowieso keine Eltern, just add food and water, and your instant citizen will grow perfectly without effort. (not)

  123. @boanerges

    1. Abtreibung ist kein Mord!
    2. Natürlich ist diese Methode schonender- für die Schwangere.
    Das ist wohl auch der Grund, warum man seitens gewisser Kreise so dagegen ist: entfällt doch erstens der Angst-Effekt vor einem Eingriff und zweitens die Möglichkeit zu Schock-Bildern.
    Im übrigen eine sehr christliche Einstellung, die eine schmerzfreie(re) Methode verhindern möchte…..

    Im übrigen hinkt die Argumentation, da die Entscheidung zum Abbruch der Schwangerschaft eh die ALLEINIGE ENTSCHEIDUNG der Schwangeren ist.

  124. @#148 Roland
    Abtreibungspille ist doch kein Argument.
    Es ist falsch. Nur weil ich einen praktischen weg gefunden habe, wird es nicht richtig. Wir reden hier nicht von Tieren, sondern von Menschen. Es ist ein Mensch der getötet wird, nichts anderes und das ist falsch, egal wie es gemacht wird.
    Die Behauptung von verzweifelten Schwangeren ist das lächerlichste, das ich je gehört habe.
    Es gibt genug Menschen, die froh wären, wenn sie ein Kind adoptieren können.
    Niemand muss ein Kind, das er nicht will behalten, das ist lächerlich.
    Das ist eine selbstsüchtige Meinung. Ich will das Kind nicht und jemand anders soll es auch nicht großziehen, also bring ich es lieber um.

  125. das weitet sich immer mehr aus. Die Abtreibungssache ist ein kontinuierliches Rückzugsgefecht der Konservativen. (Nr.133)
    0-Toleranz-Prinzip: Ich sehe das ganz genau so. Jede Konzession an die Unsachlichen ist immer nur Futter ihrer bodenlosen Gier nach Aufmerksamkeit. Wo aber findet die Ausweitung Ihre Grenzen?

    Die Grenzen zwischen vorgeburtlicher
    und nachgeburtlicher Tötung sind
    schwimmend

    Das erschließt sich mir ganz und gar nicht, (Nr. 131)

    Du kannst keinen qualitativen Unterschied aufzeigen zwischen einem Menschen vor der Geburt und danach – ein qualitativer Unterschied, der Dich berechtigte den Menschen vom Nicht-Menschen zu unterscheiden.
    Niemand ist in der Lage, mithilfe biologischer Kriterien den Menschen zu bestimmen.

    Und bitte: Lass uns Fatima Pop Eye aus dem Spiel halten. Die Schickse klopft jeden Spruch – egal wie blöd, anstands- oder zusammenhangslos. Es kommt ihr immer nur darauf an, ihr Süppchen zu kochen. Sie ist ein gutes Beispiel für die Bahauptung, links sei auch immer link.

  126. Im übrigen ist in Staaten, in denen Abtreibung verboten ist (u.a. alle islamischen Staaten, by the way), die (allerdings geschätzte) Zahl der Abbrüche nicht geringer als in Staaten mit relativ liberalem Abtreibungsrecht.
    Höher ist lediglich die Zahl der getöteten bzw. verstümmelten Frauen aufgrund der Rahmenbedingungen (schlecht/nicht ausgebildetes Personal, hygienische Bedingungen).
    Ich persönlich bin gegen Abtreibung und denke auch, dass der (deutsche) Staat ein hohes Interesse hat, dass hier Kinder geboren werden.
    Aber statt Kriminalisierung bzw. Sanktionen bevorzuge ich eine Änderung der Rahmenbedingungen, welche dann zu mehr Entscheidungen für das Austragen des Kindes führen….

  127. #148 Roland
    >Inzwischen gibt es wesentlich schonendere Methoden (z.b.die vieldiskutierte Abtreibungspille).

    Chemie statt Mechanik ist wie Abflussfrei statt Spirale. Dem werdenden Leben ist das wurscht.

    >M.E.ist die Frage, ob man eine Kind gebären möchte oder nicht, zunächst und vor allem eine höchstpersönliche Entscheidung der Schwangeren und ihres Partners.

    Für mich ist es eine höchstpersönliche Entscheidung, ob man ein Kind zeugen will.

    Ist es aber einmal gezeugt, ist es nicht mehr mein Ding, mein Eigentum, sondern ein meiner Fürsorge anvertrauter anderer Mensch, der einige Zeit später zielsicher „Ich“ sagen wird. So sehe ich das, ganz absolut!

    Schon als „nasciturus“ ist er Täger eigener Rechte, er kann erben usw. Und da soll er nicht überhaupt leben dürfen?

    Wie unter #138 gesagt:
    Ich kann wirklich nachvollziehen, dass Frauen/Eltern mitunter nicht die Kraft haben, ein Kind großzuziehen – niemand soll da den ersten Stein werfen. ABER das gibt ihnen noch lange kein Recht darauf, dass es nicht ANDERE tun, notfalls auf Kosten des Staates.

    Das Problem beginnt nicht erst mit der Abtreibung, sondern mit dem Verständnis von Liebe und Sexualität. Wie ich im Threat „Mekka“ vorhin schrieb:

    Und so ereignete sich die wahre “sexuelle Revolution” seinerzeit auch nicht in der “Kommune 1?, sondern auf dem Petersplatz.

    Die “Theologie des Leibes” ist die sexuelle Revolution nach Papst Johannes Paul II.

    Wer diese Wahrheit erfährt, der will keine “Sexualität” mehr, die nicht über den eigenen Schritt hinausgeht.

    Studier-Tipp:
    Theologie des Leibes für Anfänger.
    Christopher West

    Selbst wenn man nicht an Christus glauben will: die christliche Liebesethik im Sinne der “Theologie des Leibes” ist der Hammer schlechthin. Alles andere ist “Steine statt Brot” – meine Meinung!

    Wer die Wahrheit der „Theologie des Leibes“ erfährt, der wird anders leben und lieben – nicht wegen einer von außen auferlegten Moral, sondern vom Herzen her.

  128. Die Linken scheinen zu wissen, dass Abtreibung falsch ist.

    Ja, Andy, das sehe ich auch so. Bei den meisten ist der moralische Kompass noch nicht ganz kaputt.

    Deshalb gibt es ja auch Fristen und Beratungen, und deshalb herrscht ja auch die weit verbreitete Übereinkunft, dass man eine Abtreibung möglichst vermeiden sollte und es nicht als Familienplanung nutzen sollte.

    Die ganz harten Feministinnen versuchen, auch diesen restlichen moralischen Kompass noch kaputtzumachen, indem sie stolz mit ihren Abtreibungen prahlen. Die meisten normalen Frauen hingegen hoffen – selbst dann, wenn sie prinzipiell pro Abtreibung sind – inständig, dass sie nicht in die Lage kommen. Und die meisten hängen es auch nicht an die große Glocke.

    Daran erkennt man, dass das Unrechtsbewusstsein noch vorhanden ist. So schnell geht das dann auch wieder nicht.

    @Occident: Ich fühle mich mit meiner Ablehnung der Abtreibung auch manchmal sehr alleine.

  129. Interessante Fragen an die Abtreibungsgegner:

    Für mich ist es eine höchstpersönliche Entscheidung, ob man ein Kind zeugen will.

    Dieses setzt erstens Wissen über die Vorgänge der Zeugung (Aufklärung) voraus als auch Zugang zu Verhütungsmitteln.
    Beides wird v.a. von christlichen Fundamentalisten als auch von islamischen Fundamentalisten bekämpft….

    2. Soll man eine vergewaltigte Frau zwingen, 9 Monate lang ein Kind auszutragen, dass durch die Vergewaltigung gezeugt wurde?

    3. Was hat Vorrang bei einer Gefahr für das Leben der Mutter: ihr Leben oder das des Kindes?

  130. #157 Eisvogel
    >Die ganz harten Feministinnen …

    Die Mutter der Abtreibung
    http://www.kath.net/detail.php?id=18769
    Alice Schwarzer schrieb ein Lesebuch zum 100. Geburtstag vom Simone de Beauvoir. Ein Kommentar von Gabriele Kuby.

    In Das andere Geschlecht, wird sie die Schwangerschaft als „Verstümmelung“ bezeichnen und den Fötus als „Parasit“ und „nichts wie Fleisch“.

    Diese Leib- und Lebensfeindlichkeit bereitet mir schon beim Lesen Schmerzen.

    Aber der Gott der Selbstsucht fordert seinen Preis:

    „Ich bin schrecklich gierig“, schreibt sie, „Ich möchte vom Leben alles….Und wenn es mir nicht gelingt, werde ich wahnsinnig vor Zorn.“

  131. @#155 Roland
    Jetzt wird’s aber langsam richtig lächerlich.
    Man soll das Gesetz nicht machen, weil man bei der Übertretung des selbigen Schaden nehmen könnte. Das schlägt dem Fass den Boden aus. Mit dem Argument kann ich alles machen. Wir sollten dringen verbieten, Zäune zu errichten, weil Einbrecher sich beim Klettern verletzen könnten. Oder die Polizei darf auch keine Verbrecher mehr jagen, weil diese bei der Verfolgungsjagd verletzt werden könnten. Oh bitte, wer ein Gesetz übertritt und dabei verletzt wird, der ist nun wirklich selber schuld.

    Aber auch das lässt sich noch topen:
    @#158 Roland
    Man kann doch nie an Einzelfällen ein Gesetz für alle fest machen.

    Über Ausnahmen lässt sich immer reden.
    Punkt 2 und 3, Vergewaltigung und Gefahr der Mutter meine ich hier.

    Das ist so als würde ich sagen, man darf das Töten von Menschen auf keinen Fall verbieten, weil es ja sein könnte, dass ich Überfallen werden und mich wehren muss.
    Also dürfen Menschen generell getötet werden.
    Nein, man schafft ausnahmen für Notwehr und für Nothilfe, wenn ich die Wahl treffen muss, töte ich den Geiselnehmer um die Geisel zu retten.

    Wenn die Mutter in Gefahr ist, dann Zählt das Leben der Mutter mehr, das ist doch klar. Ich sage nicht, dass das ungeborene den gleichen Wert, oder gar mehr Wert, als die Mutter hat.
    Und für Sonderfälle kann man Ausnahmen vereinbaren, aber zu sagen, ich muss Abtreibungen für alle erlauben, weil es Sonderfälle wie Vergewaltigung und ähnliches gibt ist nun wirklich Nonsens.

    Einige müssten wirklich mal wieder lernen, wie man klar denkt.

  132. Zu 155 und 158

    Der Begriff der Kriminalisierung ist irreführend, Roland. Wer einen Menschen gewaltsam tötet, der begeht ein Verbrechen. Daran kann auch die schmuseligste Kuschelspruchcorectness nichts ändern. Es wird nicht kriminalisiert sondern verbrecherisch gehandelt.

    Deine Freiheit, ein Kind zu zeugen oder nicht, hängt nicht davon ab, dass Dir Verhütungsmittel zur Verfügung stehen.

    Christen wenden sich gegen einen mechanistischen Aufklärungsunterricht, nicht gegen eine vernünftige biologische Information.

    Zu Deinen „Fällen“:
    Zu 2 die Gegenfrage:
    Welche Belastung wiegt denn für Dich schwerer, Roland? Auf der einen Seite die 9 Monate währende Zumutung, ein gewaltsam gezeugtes Kind auszutragen – auf der anderen Seite die gewaltsame und endgültige Tötung eines Menschen?

    Zu 3: Diesen Fall kann nur die Betroffene entscheiden. Hier ist die Waagschale in jedem Fall ausgeglichen. Es steht Leben gegen Leben.

  133. @#159 Maranatha
    Ganz davon abgesehen ist das ein ziemlich verdrehtes Argument.
    Niemand hier hat gegen Verhütung argumentiert. Es geht um Abtreibung, nicht um Verhütung. Zu sagen, man müsste für Abtreibung sein, weil irgend welche Randgruppen die Verhütungsmittel verbieten wollen ist lächerlich.
    Das ist ein ganz anderes Thema und niemand hier ist gegen Verhütung. Also verstehe ich nicht, was das soll.

  134. Keine Abtreibung bei Vergewaltigung?

    Dann aber auch Verbrennung der Mutter nach der Geburt oder Steinigung, weil sie sich hat vergewaltigen lassen.

    Da gibts ja Leute hier, die stehen den Islamisten in nichts nach.

  135. Einige müssten wirklich mal wieder lernen, wie man klar denkt.

    Da stimmen wir überein, obwohl wir wohl nicht das selbe meinen…..

    Ein guter Schlußsatz.

  136. @Roland: Für Vergewaltigungen gibt es die so genannte „Pille danach“, das ist keine Abtreibungspille sondern wirkt wie die normale Pille. Aus welchem Grund sollte eine vergewaltigte Frau quälend warten, bis ein Schwangerschaftstest möglich ist? Und sich dann auch noch einer zweiten Traumatisierung unterziehen? Außerdem sollte man eine vergewaltigte Frau auch nicht zwingen, etwas zu tun, was den meisten Menschen im Herzen zuwider ist. Und bei der derzeitigen Rechtslage ist sie de facto dazu gezwungen. Niemand hat Verständnis für eine Frau, die ein Vergewaltigungskind austrägt, sie wäre vollkommen isoliert, wenn sie sich dazu entscheiden will.

    Der Punkt ist die feministische Indoktrination, die den Menschen eingehämmert hat, Gebären wäre eine Zumutung und Abtreibung wäre ein „Recht“. Es ist kein Recht, es ist eine Belastung, diese Wahlmöglichkeit zu haben.

    Eine Abwägung zwischen Leben der Mutter und des ungeborenen Kindes ist selten, in so einem Extremfall geht das Leben der Mutter vor. Ein Leben gegen ein anderes abzuwägen (in den meisten solchen Fällen ist es aber wohl die Abwägung eines Lebens gegen beide) ist schwer genug und es ist schlimm, wenn es unvermeidlich ist, aber bei den üblichen Abtreibungen geht es nicht darum.

    Fundamentalistische Christen sind nicht nur gegen Verhütungsmittel, sie sind auch gegen außerehelichen Geschlechtsverkehr. Man kann nicht sagen: „Ich bin leider zu fromm, um zu verhüten, aber dann doch nicht fromm genug, um sexuell enthaltsam zu sein. Und wenn ich schwanger werde, ist der Papst schuld, dass ich abtreibe. Er hätte ja die Pille nicht verbieten müssen.“

  137. Eisvogel, Du bist nicht alleine mit Deiner Ansicht bez. Abtreibung/Kindsmord, auch nicht was viele Deiner anderen Ansichten anbelangt.

    Roland, Du hast geschrieben:

    „Abtreibung ist nicht Mord.“

    Abtreibung ist tatsächlich juristisch kein Mord, weil Menschen auf die Idee gekommen sind, es handele sich bei einem Fötus nicht um einen Menschen, sondern um Biomasse. Wann aus der Biomasse aber dann Mensch wird, vermag aus dieser Fraktion niemand zu sagen.

    Genauso apodiktisch behaupte ich: Abtreibung ist Mord.

    Es gibt auch sehr viele Menschen, die leider nicht wahrgenommen werden, vielleicht sogar die Mehrheit in Deutschland(W), die der Ansicht sind, daß bei Verschmelzung von Ei- und Samenzelle von einem Menschen gesprochen werden muß. Doch diese Grundsatzdiskution berührt nicht die Schlächterei, die normalerweise bei Abtreibungen vorgenommen wird und keinesfalls der häufig betrogenen Frauen, die wie Vieh in den Praxen behandelt werden. Es geht dort zu, wie bei einer Hinrichtung, keiner will etwas damit zu tun haben, aber es muß angeblich sein.

    Nochmal mein link von oben:

    http://www.alfa-ev.de

  138. @#164 Nathan
    Sie bringen hier glaube ich etwas durcheinander.
    Islamisten töten Menschen.
    Diejenigen, die das straffreie Töten durch Abtreibung befürworten stehen den Islamisten, die sich auf einem Marktplatz in die Luft sprengen sicher näher als jene, die versuchen das Leben zu schützen. Und nein, ich setze es bewusst nicht gleich, ich schreibe sie sind näher daran, ausdrücklich.
    Was hat das Schützen von Ungeborenem Leben eigentlich mit dem Verbrennen und Steinigen zu tun. Kann mir das mal jemand verraten.
    Die Menschen, die gegen Abtreibung sind, sind sicher auch gegen das Steinigen, das ist doch klar.
    Bei denjenigen, die es für normal halten, nach der Kaffeepause noch kurz ne Abtreibung einzuschieben, währe ich mir da aber nicht so sicher. Sie haben auf jeden Fall keinen großen Respekt vor dem leben.

  139. „“Menschen, die sich vor Abtreibungskliniken aufbauen und hilfsbedürftige, z.T. verzweifelte Schwangere beschimpfen, (#135) sind im übrigen in meinen Augen der letzte Dreck…
    „“

    Danke für die Information, ich werde sie umgehend an jemanden weiterleiten den es interessiert.

    „“#164 Nathan (25. Feb 2008 19:12) Keine Abtreibung bei Vergewaltigung?

    „“

    Ich war auch lange der Überzeugung nach einer Vergewaltigung wäre Abtreibung wohl das beste, musste mich allerdings eines besseren belehren lassen. Es gibt Studien die besagen, eine Frau die das Kind nach einer Vergewaltigung austragen verarbeiten das Vergewaltigungstrauma besser. Die Wissenschaft ist sich darüber noch uneins allerdings deutet vieles in diese Richtung
    ==============
    Allgemein:

    http://www.aerzte-fuer-das-leben.de/postabortionsyndrom.htm

  140. Ich denke, diese Entscheidung dürfte wohl der Vergewaltigten zustehen, nicht irgendeiner psycholgischen Studie.

  141. @166 Eisvogel

    „Niemand hat Verständnis für eine Frau, die ein Vergewaltigungskind austrägt, sie wäre vollkommen isoliert, wenn sie sich dazu entscheiden will.“

    Doch, ich habe Verständnis für sie, ich wüßte nicht, wen ich höher schätzen und mehr unterstützen würde als eine solche Frau. Eine Frau, die das fertigbringt ist gewissermaßen meine Frau und ich bin schuldig, ihr zu helfen. Vergiss bitte nicht die Nachkriegszeit! Viele Kinder stammen aus Vergewaltigungen, viele zugegebenermaßen gehaßt, viele geliebt.

    Eisvogel, Gott gibt Leben, nicht das Spermium.

    Ich habe Verständnis für Frauen, die nach Vergewaltigung abtreiben, aber ich kann sie nicht entschuldigen, die, die das nicht tun, leisten übermenschliches. Meine Meinung als Mann.

    „Fundamentalistische Christen sind nicht nur gegen Verhütungsmittel, sie sind auch gegen außerehelichen Geschlechtsverkehr.“

    Ja, sind wir, ist das falsch?

  142. @#169 Nathan
    Exakt, und was hat das mit Steinigung zu tun.
    Wer die Abtreibung des Kindes ablehnt, der stimmt einer Steinigung sicher nie im Leben zu. Das ist verrückt. Es geht immer um den Schutz von Mutter und Kind.
    Ganz davon abgesehen. #166 Eisvogel hat eine Praktikable Lösung gefunden. Die Pille danach.

  143. @170 bohle

    „Ich war auch lange der Überzeugung nach einer Vergewaltigung wäre Abtreibung wohl das beste, musste mich allerdings eines besseren belehren lassen. Es gibt Studien die besagen, eine Frau die das Kind nach einer Vergewaltigung austragen verarbeiten das Vergewaltigungstrauma besser. Die Wissenschaft ist sich darüber noch uneins allerdings deutet vieles in diese Richtung“

    Du bist hier viel verprügelt worden wegen Deiner etwas linkslastigen Sicht bez. anderer Angelegenheiten. Umsomehr erstaunt mich dieses Statement. Danke.

  144. Die tolle Pille danach hilft nur bis 48 Stunden. Und dann?

    Fragt mal die Mullahs im Iran zu dem Thema, da kommt einem hier einiges sehr ähnlich vor.

    Eisvogel, Gott gibt Leben, nicht das Spermium.

    Das ist jetzt aber nicht ernst gemeint? Sind irgendwelche Grundkenntnis in (Human)biologie vorhanden?

  145. #173 Andy

    „#166 Eisvogel hat eine Praktikable Lösung gefunden. Die Pille danach.“

    Nein, auch das ist keine Lösung, da diese Pille die Zygote/Morula/Blastula abtreibt. Aufgrund mangelnden Wissens über Zeugung und Reifung des Menschen im Mutterleib mag es als praktikabel ERSCHEINEN, aber es bleibt Abtreibung.

  146. #163 Andy
    >Also verstehe ich nicht, was das soll.

    Lies vielleicht noch mal ganz in Ruhe den kompletten Bezug. Ich kann mit deiner Erwiderung überhaupt nichts anfangen.

  147. @#176 boanerges
    OK ich nehm das zurück, ich bin natürlich kein Mediziner und Pille danach klingt wirklich wie Verhütungsmittel.

  148. #175 Nathan

    „Das ist jetzt aber nicht ernst gemeint? Sind irgendwelche Grundkenntnis in (Human)biologie vorhanden?“

    Was möchtest Du wissen? Nebenbei, wie soll Humanbiologie „Leben“ erklären? Als Humanbiologe solltest Du sehr schnell zu der Erkenntnis kommen, daß „Leben“ nicht inkontingent in unseren Körperzellen zu finden ist. Ebensowenig ist es möglich, „Persönlichkeit“ im Hirn zu verankern. ALLE Wissenschaften sind bis heute nicht in der Lage zu definieren, was TOD ist, geschweige denn LEBEN.

  149. „“Du bist hier viel verprügelt worden wegen Deiner etwas linkslastigen Sicht bez. anderer Angelegenheiten. Umsomehr erstaunt mich dieses Statement. Danke.
    „“

    Der Herr hat mich Demut gelehrt und zum letzten mal … ich bin nicht linkslastig … katholisch und links das ist wie Spinat mit Ketchup … passt einfach nicht zusammen

  150. Nur weil etwas heute nicht zu erklären ist, muß das „Unerklärliche“ nicht im Mysthischen zu suchen sein. Das ist das Ende aller Wissenschaft. Lass die Forscher forschen, vielleicht können sies ja doch noch erklären.

    Hätte die Wissenschaft vor 500 Jahren aufgehört zu fragen, wäre die Erde immer noch eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums und vor 6000 Jahren erschaffen worden.

    Wir sind uns doch hoffentlich einig, dass das nicht der Fall ist!?

  151. @Eisvogel
    Da ich Dich sehr, sehr schätze, möchte ich Dir gerne antworten.
    Die „Pille danach“ wird von sehr vielen DOCH als Art der Abtreibung gesehen und daher abgelehnt (ich bin fast sicher, dass auch hier der ein oder andere Kommentator dieser Ansicht ist).
    Ebenso sollte Dir die Tatsache bekannt sein, dass die freie Verfügbarkeit von Verhütungsmittel eben aufgrund des Verbots von außerehelichem Geschlechtsverkehr verhindert wurde.
    So war es in Deutschland und bis vor wenigen Jahren z.B. in Irland so, dass Verhütungsmittel nur an verheiratete Paare ausgegeben wurden. Alle anderen hatten ja gefälligst keinen Sex zu haben und somit auch keinen Bedarf an Verhütungsmitteln.

    Im Jahr 2006 gab es noch 28 Schwangerschaftsabbrüche mit der Begründung einer Vergewaltigung (Ok, Wiki zahlen…http://de.wikipedia.org/wiki/Abtreibung); ohne mich mit diesem schrecklichen Thema länger auseinanderzusetzen, gibt es durchaus genug Situationen (Mißbrauch in der Familie), die sich eben nicht mit der Pille danach (max. 3 Tage nach GV) lösen lassen.
    Aber auch da gibt es ja Kommentatoren, die einer Frau auch dann die Wahl nicht lassen wollen.

    Im übrigen, und da richte ich mich nicht mehr nur an Dich, verehrte Eisvogel, ist die Vorstellung, es handele sich bei den über 100.000 Abtreibungen in Deutschland um Frauen, die das „mal eben in der Kaffeepause einschieben“ oder um Frauen, die sich damit brüsten (wie Frau Ditfurth), ziemlich weltfremd.

    Menschen, die eine Abtreibungspille verhindern wollen, damit Abtreibende mehr Schmerzen erleiden, handeln innerhalb ihres Wertesystems konsequent; billigen oder gar als „christlich“ verstehen kann ich solch ein Verhalten nicht.

    Es gibt christliche Gruppen, die „Schwangeren in Konfliktsituationen“ durch Rat und Tat (z.B. konkrete Hilfe beim Hausbau usw.) zur Seite stehen und so eine positive Entscheidung durch Überzeugung und Hilfeleistung erreichen wollen.
    Und es gibt „Christen“, die vor Abtreibungskliniken Schwangere beschimpfen, bedrohen oder – zum Glück bisher nur in kleinerer Zahl- Abtreibungsärzte umbringen.
    Dieses Argument wird gerne von Moslems gebracht, wenn es um gewalttätige christliche Fundis geht- bisher habe ich dieses Scheinargument abgetan; das wird mir in Zukunft schwerer fallen 🙁

    Auch am anderen Ende des Lebens, bei der Frage der künstlichen Aufrechterhaltung des Lebens, der Euthanasie bzw. der Selbsttötung, spielen diese Faktoren bzw. Ansichten dann wieder eine Rolle.

    Hier stehen sich eben diejenigen, die das Selbstbestimmungsrecht des Menschen hoch achten denen gegenüber, die den Lebensschutz als das Höchste Gut ansehen.

    Eine Lösung wird es in dieser Diskussion nicht geben. Aber dennoch kann man ja eben diese nun höflich beenden.
    Ich würde dies meinerseits gerne tun und bedanke mich für den interessanten, emotionalen aber noch zivilisierten Meinungsaustausch.

  152. #181 Nathan

    Noch nie hat eine Waschmaschine sich selbst erklärt, warum sollte uns Menschen das gelingen. Wenn Dir die Waschmaschine zu jung ist, dann nimm einfach einen Stein.

  153. @Eisvogel:
    Roland schrieb:

    Die “Pille danach” wird von sehr vielen DOCH als Art der Abtreibung gesehen und daher abgelehnt (ich bin fast sicher, dass auch hier der ein oder andere Kommentator dieser Ansicht ist

    boanerges schrieb

    Aufgrund mangelnden Wissens über Zeugung und Reifung des Menschen im Mutterleib mag es als praktikabel ERSCHEINEN, aber es bleibt Abtreibung.

    Q E D

  154. Doch, ich habe Verständnis für sie

    Aber Du bist dieser Frau nicht unbedingt bekannt. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es bei der derzeitigen Rechtslage sehr schwer sein dürfte, dass eine solche Frau jemanden findet, der sie versteht.

    Fragt mal die Mullahs im Iran zu dem Thema, da kommt einem hier einiges sehr ähnlich vor.

    Die tollen Mullahs im Iran haben in ihrer Scharia auch das Verbot von Mord. Sollen wir das deswegen jetzt aufheben? Man kann sich nicht einen Feind angucken und grundsätzlich alles anders machen als er.

    Niemand hier hat gefordert, Frauen, die außerehelichen Geschlechtsverkehr haben, zu steinigen oder zu bestrafen…

    es sei denn man sieht die Geburt eines Kindes als Strafe an. Ich sehe eine Abtreibung als Strafe an.

  155. @#175 Nathan
    Was soll eigentlich diese ständige Erwähnung des Islam.
    Ist das die neue Nazikeule der Feministen.
    Ganz davon abgesehen, durch hundertfache Wiederholung wird’s auch nicht richtig. Ich kann auf jeden Fall keine Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, die Leben schützen und Menschen, die Leben durch Steinigung etc. auslöschen erkennen.

    Ich kann allerdings Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, die Babys abtreiben und Menschen, die andere in die Luft sprengen, oder steinigen erkennen.

    Es ist eben das alte Problem.
    Die Linken Antifaschisten behaupten ja auch, sie würden gegen Faschismus kämpfen, in Wahrheit sind sie selber welche.
    Genauso, wie Abtreibungsbefürworter glauben sie würden für das Recht kämpfen, wo sie in Wirklichkeit nur ein Unrecht verteidigen.

    Vor nicht all zu langer zeit haben Menschen geglaubt, es wäre ihr recht, Sklaven zu halten und diese hätten keinen Wert.
    Heute glauben wir es wäre ein Recht ungeborene Baby’s zu töten und diese hätten keinen Wert.
    Wir haben das eine Unrecht hinter uns gelassen, wir werden das andere Unrecht hinter uns lassen.

  156. @Roland: Nein, ich bin nicht der Ansicht, dass es sich bei der Mehrzahl der Abtreiberinnen um Frauen handelt, die sich wie Jutta Dithfurth damit brüsten. Es handelt sich bei sehr vielen wohl um Frauen, die es tun, weil es erlaubt ist und sich nicht wohl dabei fühlen.

    Dass etwas verboten ist, kann auch den Schutz geben „Ich kann ja nicht anders“ zu sagen.

    Ich schätze Deine Kommentare auch sehr, Roland. Und wir bekommen deswegen wohl auch sicher keinen Streit.

    Aber ich weiß, wie man sich unter Druck fühlen kann, weil es diese verdammte Möglichkeit gibt. Es geht dabei nicht um direkten Druck – sondern um sozialen Anpassungsdruck und das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen.

    Wenn man im Nachhinein darüber nachdenkt, wirds einem elend. Und dabei habe ich es niemals in Erwägung gezogen.

  157. #185 Eisvogel

    Ich habe vor nunmehr ca. 6 Wochen einer Frau (Bekannte meiner Familie, vorhandene Kinder) dringend geraten, ihr Kind auszutragen, sie hat eine Abtreibung hinter sich und spielte mit dem Gedanken, es wieder zu tun. Wir haben ihr unsere Hilfe in vollem Umfang bis zur Aufnahme des Kindes angeboten. Was soll ich denn noch outen, um glaubwürdig zu erscheinen. Meine Frau und ich können nur hier in unserem Umfeld unsere Angebote machen, aber wir sind in Deutschland nicht alleine.

    Sie trägt das Kind aus.

  158. ”Menschen, die sich vor Abtreibungskliniken aufbauen und hilfsbedürftige, z.T. verzweifelte Schwangere beschimpfen, (#135) sind im übrigen in meinen Augen der letzte Dreck…

    Lese ich richtig? Menschen sind Dreck?
    Welche Konsequenzen folgen daraus???
    Ich hoffen PI lässt eine solche unwürdige Aussage nicht durchgehen!

  159. Ists peinlich, Parallen zum Islam zu entdecken?

    Nein.

    Es ist keine sehr sinnvolle Methode, sich eine Meinung zu bilden, indem man sich fragt: „Was sagt der Islam dazu?“ und dann das Gegenteil tut. (genauso mit den Nazis – wenn die z.B. gegen Moscheebau sind, muss man noch lange nicht Moscheebau befürworten).

    Es interessiert mich bei meiner Einstellung zur Abtreibung nicht, was der Islam dazu sagt.

  160. Ungekehrt wird ein Schuh draus.

    Vergleiche Meinung von A mit Meinung von B und stelle fest, A=B. Mehr wars nicht.

  161. Was soll ich denn noch outen, um glaubwürdig zu erscheinen.

    Nichts. Du bist doch glaubwürdig.

    Ich argumentiere doch nur, dass es im allgemeinen für eine Frau sehr schwer ist, in so einer Situation Unterstützung zu finden (Schwangerschaft nach Vergewaltigung und Austragung des Kindes). Das wäre anders, wenn es die Möglichkeit zur Abtreibung nicht gäbe.

  162. VÖLLIG OT:

    @192 Schweinemagd:
    Zunächst mal: Willkommen bei PI!

    Ist ja Dein erstes Posting hier, daher eine kleine Hilfestellung:
    Du kannst meinen Kommentar über das Formular „Kontakt“ an PI melden (Kommentar-Alarm), die diesen dann ggf. löschen.

    In diesem Zusammenhang würde ich mir dann wünschen, dass auch die Kommentare von „Patriot100“ im Thread:
    http://www.pi-news.net/2008/02/muhabbet-goes-philharmonie/
    einer kritischen Würdigung unterzogen werden (zitiert Irving und Waledy, verurteilte Holocaustleugner).

    OT Ende und OUT.

  163. #187 Nathan

    „Nur weil etwas heute nicht zu erklären ist, muß das “Unerklärliche” nicht im Mysthischen zu suchen sein. Das ist das Ende aller Wissenschaft. Lass die Forscher forschen, vielleicht können sies ja doch noch erklären.“

    Bezog sich auf obige Aussage. Es ist ein altes „Argument“ der Wissenschaftsgläubigen“, ich nenne sie Materialisten, stets auf ferne Zeiten zu verweisen, die dann die jetzt dringend benötigte Erkenntnis erbringen. Dabei vergessen sie aber, daß vieles, das unmittelbar vor ihren Augen geschieht, bereits auf einen Schöpfer verweist. Aber, na klar, auch das wird die „Wissenschaft“ irgendwann wegerklären. Die Hauptsache bei dem ganzen Spiel ist, daß niemand für jemanden Verantwortung übernehemen muß. Denn ein Geschöpf, daß keinem Schöpfer verantwortlich ist, ist auch keinem anderen Geschöpf verantwortlich. Wenn man also einen Menschen tötet, ist das nichts Anderes als die Desintegration von Biomasse.

  164. @Nathan: Es gibt eine Menge Übereinstimmungen mit dem Islam und anderen Rechtssystemen. Die üblichen Sachen (Mord, Diebstahl etc.) sind sowohl nach dem Islam verboten als auch nach unserem Recht. Es ist unmöglich, immer in jedem Punkt das exakte Gegenteil zu vertreten.

    Daher ist der Islam in dem Zusammenhang bedeutungslos.

  165. Danke für den Tipp, lieber Roland. Ich habe den anderen Kommentar noch nicht gelesen und hoffe Du merkst selber, wie menschenverachtend Du geschrieben hast.
    Wenn Du selber das zurücknimmst zeigst Du Anstand.

  166. @197:

    Sorry, aber die moralische Überheblichkeit der „Schöpfungsgläubigen“ kotzt mich an. Ich muß das so ausdrücken, weil ich mich wirklich ärgere.

    Der Gläubige ist also deshalb „gut“ zu seinen Mitgeschöpfen, weil er sich dereinst vor dem Schöpfer verantworten muß? Was für eine hochmoralische Position, ich erstarre vor Ehrfurcht.

  167. #200 Nathan

    Meine Position ist immerhin eher dazu angetan Leben zu schützen, als Deine. Oder nenne mir einen Grund, aus dem ein Materialist, Leben schützen sollte, einen Grund, der nicht auf Selbstsucht basiert. Im Übrigen hatte und habe ich mit soviel menschlichem Elend zu tun, daß mich nichts mehr ankotzt.

  168. #202 Nathan

    Was meinst Du?

    Den Lebensschutz oder das Ankotzen?

    Es geht in diesem Thread um Leben.

  169. Also, es geht um das Ankotzen. Ich bin also ein hochnäsiger Kreationist.

    Ich bin das genaue Gegenteil. Ich bin ein einfacher kleiner Handwerker, der Leben als gottgegeben achtet. Ich meine damit jedes Leben, das der Menschen natürlich zuerst. Auch Deines. Aber so kann ich nur denken, weil ich der Überzeugung bin, daß Du und ich aus der Hand eines gütigen Gottes hervorgegangen sind. Und, wenn Du mir folgen möchtest, dann ist es mir unmöglich über das, was Gott gibt, nämlich Leben, selbstherrlich zu entscheiden. Ich verurteile niemanden, der es dennoch tut, es steht mir nicht zu. Aber ein anderer wird dieses Urteil sprechen. Du weißt, daß ein Schöpfer ist, denn Er hat es Dich gelehrt.

  170. Nein, eigentlich das menschliche Elend.

    Deine Auffassung zum Leben, seiner Entstehung und einer Schöpfung desselben teile ich trotzdem nicht.

  171. Diese Elend resultiert doch aus der Missachtung des gottgegebenen Lebens. Wenn mein Nächster nicht gottgewollt ist, was ist er dann? Er ist doch nichts als ein Zellhaufen. Nichts könnte mich abhalten, ihn zu auszunutzen, zu verkaufen, zu vergewaltigen und zu töten, wenn es mir nützt; einmal abgesehen von den Gesetzen, die zumindest in Deutschland noch rudimentär auf biblischem Recht basieren, mir Strafe androhen. Was in Dir erlaubt oder verbietet Dir, zu tun, was immer Du willst? Sind es die Gesetze? Die werden stündlich geändert. Oder ist es Dein Gewissen? Das kannst Du abhärten. Du bist kein Krimineller (nach aktueller Gesetzeslage, vermute ich jedenfalls), was hält Dich ab, allen Deinen Wünschen Befriedigung zu verschaffen?

    Wir gedankenspielen. Es gibt keinen Gott und auch kein Gesetz und keine Hüter desselben, die mich zur Rechenschaft ziehen könnten. Was täte ich dann. Ich würde mir jede noch so niedrige Begierde erfüllen, weil es Spaß macht. Wer leidet darunter: mein Nächster. Die ungehemmte Erfüllung meiner Begierde ist das Leid meines Nächsten. Aber, was solls, der ist ja auch nur ein Zellhaufen, wie ich.

  172. Aber damit stellst Du dem Menschen ja ein vernichtendes Zeugnis aus. Er ist nicht in der Lage, gut und böse zu unterscheiden, sondern handelt allenfalls nach göttlichen (wie kommen die zustande?) Regeln und befolgt diese aus Angst vor der großen Abrechnung beim jüngstenn Gericht.

    Diese armselige Kreatur, die nur deshalb seinen Nächsten nicht umbringt, weil der Schöpfer dereinst Rache androht, soll einem moralischen Anspruch genügen?

    Da halt ichs lieber mit deinem letzten Satz:

    Auf dass ein Zellhaufen einem anderen nichts zufüge, was er selbst nicht erleiden wolle.

    Mit diesem Minimalkonsens wäre schon viel erreicht.

  173. Das vernichtende Urteil über die Menschen stelle nicht ich aus, sondern der Mensch selbst; ohne es zu wissen oder zu wollen, gibt er damit Gott die Ehre. DER Mensch ist durchaus in der Lage, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, nur vermag er nicht, das Gute zu tun und will es auch nicht. Dein Mensch allerdings hat weder von Gut noch von Böse eine Ahnung, da er nur Materie ist. Doch allein die Tatsache dieses unseres Austausches überführt Dich des Deliktes, ein moralisches Wesen zu sein. Das Böse quält Dich, weil Du es tust und das Gute, weil es Du es nicht tun kannst.

    Zurück zu unseren Zellhaufen:

    Wir stehen uns gegenüber, zwei Zellhaufen, halt nein, es sind derer drei, neben Dir steht noch ein zweiter solcher Haufen, ein weiblicher, er gefällt mir, und ich will ihn haben. Was soll mich Zellhaufen nun hindern, Dich Zellhaufen zu desintegrieren, um den anderen begehrenswerten Zellhaufen zu besitzen? Dein Minimalkonsens könnte u.U. nicht sehr weit reichen, was i.Ü. jeden Tag weltweit zu beobachten ist.

  174. Gute Seelen

    Kolumne von Maxeiner & Miersch, erschienen in DIE WELT am 26.01.2006:

    Welche Vorteile hat Religion für die Gesellschaft und das Individuum und warum konnte sie sich überhaupt evolutionär durchsetzen? Die Zeitschrift Bild der Wissenschaft beschäftigt sich in ihrer jüngsten Ausgabe in mehreren großen Artikeln mit dieser interessante Frage: Unsere haarigen Ahnen hätten doch eigentlich mit Sex, Essen oder Faulenzen ausgelastet sein können, aber sie erfanden das Beten.

    Seit Jahren ist die Renaissance des Religiösen ein in zahlreichen Varianten aufbereitetes Feuilletonthema, dass ebenso wie die „neue Bürgerlichkeit“ die Herzen der talkenden Klasse erwärmt. Mit der Realität in Europa hat der gebildete Diskurs nichts allzu viel zu tun. Außer man hält einen leichten Rückgang bei den Kirchenaustritten für eine epochale Trendwende.

    Die Botschaft der Zurück-zum-Altar-Pädagogen lautet in Kurzfassung so: Klamauk-TV, englischsprachige Popsongs, Schwulenehe, Hollywood, lasche Erziehung, Fastfood und sexuelle Libertinage schwächen den Gesellschaftskörper und verunsichern den Einzelnen, der verloren wie ein Blatt im Wind durchs Leben trudelt und nirgends mehr einen Sinn erkennt. Gleichzeitig werden wir mit einer fanatisch aufgeladenen Frömmigkeit konfrontiert, die die muslimische Welt erfasst hat und der wir nichts Rechtes entgegenzusetzen haben. Es gibt kaum einen Gemeinplatz, der quer durch alle politischen Lager so viel Zustimmung findet, wie die These vom Verfall der Werte (nur Öko-Panik und Amerikaverachtung sind ähnlich konsensfähig). Da nicken alle und runzeln besorgt die Stirn: Mein Gott, was soll aus Deutschland werden?

    Und weil das alles so schlimm ist, müssen die Leerbereiche in den Köpfen schnellstens mit Sinn gefüllt werden, als da wären Nation und Religion. Bisher war das Projekt nicht sonderlich erfolgreich, aber es kann ja noch werden. Die Gläubigen in unserem Freundeskreis finden es übrigens befremdlich, dass die Werte-Hausierer Religion als Instrument betrachten, mit dem man die Menschen erziehen sollte. Schließlich gibt es nur einen Grund religiös zu werden: Den Glauben an Gott. Das Modell für die instrumentelle Religionspädagogik würde ungefähr so aussehen: Nach einer Talkshow über Werteverfall bleibt der Zuschauer noch etwas sitzen und denkt nach: „Stimmt, Stefan Raab, Fitnessstudio und Mallorca-Urlaub kann doch nicht alles sein. Jetzt glaube ich an Gott.“ Klingt nicht sehr wahrscheinlich.

    Wenn es aber doch so funktioniert, würde es wenigstens was nützen? Auch hierüber erteilt Bild der Wissenschaft Auskunft. Und um es vorweg zu nehmen, die Antwort ist niederschmetternd für alle die per Religion das Gute im Menschen wecken wollen. Der renommierte Wissenschaftsjournalist und Psychologe Rolf Degen recherchierte über die moralische Standfestigkeit religiöser Menschen und berichtet vom Stand der Forschung auf diesem Gebiet. Wissenschaftler haben sich einiges einfallen lassen, um der Sache auf die Spur zu kommen. Unser Lieblingsversuch fand bereits vor mehr als drei Jahrzehnte statt und verlief so: Vierzig Schüler eines Priesterseminars wurden zu einem Vortragsaal geschickt, wo sie über die Tugend des barmherzigen Samariters sprechen sollten. Auf den Weg dorthin lag ein Mann der einen plötzlichen Zusammenbruch täuschend echt simulierte und offensichtlich auf Hilfe angewiesen war. 16 der 40 boten Unterstützung an. Bei etlichen anderen Versuchen und realen Situationen, die Gläubige und Ungläubige gleichermaßen vor moralische Entscheidungen stellten, schnitten die Frommen nicht besser ab. Fazit: Religiöse Menschen lügen und betrügen nicht seltener als Atheisten und sind auch keineswegs barmherziger und sozialer. Klar bewiesen ist dagegen eine erhöhte Affinität religiöser Menschen zu fanatischer Gewalt.

    Wie es aussieht haben Mitleid, Nächstenliebe, Anstand und Fairness kaum etwas mit dem Glauben an einen Gott zu tun. Das ist eine gute Nachricht: Jeder kann sich entscheiden gut zu sein, das Fundament dafür steckt in allen. Sogar in Menschen, die Stefan Raab gucken.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/kolumnen/gute_seelen/

  175. #211 Ratio (25. Feb 2008 23:00)

    Religiöse Menschen lügen und betrügen nicht seltener als Atheisten und sind auch keineswegs barmherziger und sozialer.

    Klar bewiesen ist dagegen eine erhöhte Affinität religiöser Menschen zu fanatischer Gewalt .

    Also sind religiöse Menschen noch böser als nicht religiöse! Stimmt, habe neulich in Afrika eine Horde plündernder und brandschatzender Nonnen gesehen. Sie verließen gerade ein Krankenhaus für Leprakranke, wo sie zuvor perfekt den guten Samariter vorgetäuscht hatten, und brüllten nun: „Tot den Ungläubigen!“

    Nun im Ernst: niemand behauptet, zumindest in der kath. Kirche, dass durch den Glauben allein der Mensch urplötzlich lammfromm und süßlieb wird. Dies würde heißen, dass er wiederum nicht frei wäre und keinerlei Anstrengung gegen die menschenimmanenten Tendenzen (Trägheit, Gleichgültigkeit, Zorn usw.) unternehmen würde.

    Hier für die anderen (nicht für Ratio, er beherrscht die Christenlehre bereits) aus dem Katechismus der Katholischen Kirche 1997:

    I Freiheit und Verantwortung

    1731 Die Freiheit ist die in Verstand und Willen verwurzelte Fähigkeit, zu handeln oder nicht zu handeln, dieses oder jenes zu tun und so von sich aus bewußte Handlungen zu setzen. Durch den freien Willen kann jeder über sich selbst bestimmen. Durch seine Freiheit soll der Mensch in Wahrheit und Güte wachsen und reifen. Die Freiheit erreicht dann ihre Vollendung, wenn sie auf Gott, unsere Seligkeit, ausgerichtet ist.

    1732 […] Die Freiheit kennzeichnet die im eigentlichen Sinn menschlichen Handlungen. Sie zieht Lob oder Tadel, Verdienst oder Schuld nach sich.

    1734 Aufgrund seiner Freiheit ist der Mensch für seine Taten soweit verantwortlich, als sie willentlich sind. Fortschritt in der Tugend, Erkenntnis des Guten und Askese stärken die Herrschaft des Willens über das Tun.

    1735 Die Anrechenbarkeit einer Tat und die Verantwortung für sie können durch Unkenntnis, Unachtsamkeit, Gewalt, Furcht, Gewohnheiten, übermäßige Affekte sowie weitere psychische oder gesellschaftliche Faktoren vermindert, ja sogar aufgehoben sein.

    1736 Jede direkt gewollte Tat ist dem Handelnden anzurechnen.

    Eine Handlung kann indirekt willentlich sein, und zwar dann, wenn sie infolge einer Fahrlässigkeit in bezug auf etwas geschieht, das man hätte wissen oder tun müssen. Ein Beispiel dafür ist ein Unfall aus Unkenntnis der Verkehrsregeln.

    1737 Eine Wirkung, die vom Handelnden nicht gewollt ist, kann in Kauf genommen werden, wie etwa eine Mutter übermäßige Erschöpfung in Kauf nimmt, um ihr krankes Kind zu pflegen. Die schlechte Wirkung ist nicht anrechenbar, wenn sie weder als Zweck noch als Mittel gewollt war, so z. B. der eigene Tod, den jemand erleidet, weil er einem Menschen, der in Gefahr ist, zuhilfe kommt. Anrechenbar ist aber die schlechte Wirkung dann, wenn sie vorauszusehen war und der Handelnde sie hätte vermeiden können, wie etwa die Tötung eines Menschen durch einen betrunkenen Fahrzeuglenker.

    Im Übrigens sieht das deutsche Strafrecht genau die gleichen Abstufungen der Verantwortung vor (Fahrlässigkeit, Irrtum, Unkenntnis, Furcht, Affekt, weitere psychische Faktoren).

    Nun zurück zu den o.g. Seminaristen: abgesehen davon, dass dieser Test tendenziös war (er war von vornherein direkt darauf ausgerichtet, diese Wirkung zu erzielen, sonst hätte er keinen Sinn gehabt): was hätte er sonst überhaupt bedeutet? Dass 25-jährige Seminaristen bereits perfekte Menschen und Christen sind, dass sie nicht aus einer maßlos gleichgüligen Gesellschaft entstammen? Dass sie in ihrem Alter bereits die Perfektheit erreicht haben? Dann bräuchten sie nicht mehr Seminaristen zu sein!

    Jeder kann sich entscheiden gut zu sein, das Fundament dafür steckt in allen.

    Ach ja. Sieht man tagtäglich…

  176. #209 Nathan
    >Diese armselige Kreatur, die nur deshalb seinen Nächsten nicht umbringt, weil der Schöpfer dereinst Rache androht,

    Hier wird ganz deutlich, wie ein falsches Gottesbild zwangsläufig auch ein falsches Menschbild bedingt.

    Der Weg der Heiligkeit, zu dem wir gerufen sind, funktioniert ganz anders. Die Gnade Gottes erneutert in der wirklichen Christusnachfolge unseren „Ethos“, unser inneres! Wertesystem, also das, was uns tief im Herzen anzieht oder abstößt.

    Es geht nicht um äußere Normen oder Regeln, sondern um Herzensumbildung, Umkehr, Metanoia… Und das kann der Mensch nicht machen, das ist Gnade – die Gott aber jedem gewähren möchte.

    Auf die Abtreibung bezogen, lautet die alles entscheidede Frage: Wann beginnt das Unterwegssein zum dem, was der Mensch ist. (Als Gotteskinder sehen wir Christen uns von Ewigkeit zur Ewigkeit gerufen.)

    Die Frage „was der Mensch ist“ und was demnach seine spezifische „Würde“ ausmacht, können Mathematik, Chemie, Biologie und Physik nicht beantworten. Wer das versucht, reduziert den Menschen.

  177. #211 Ratio
    >Wissenschaftler haben sich einiges einfallen lassen, um der Sache auf die Spur zu kommen.
    Unser Lieblingsversuch fand bereits vor mehr als drei Jahrzehnte statt und verlief so: Vierzig Schüler eines Priesterseminars wurden zu einem Vortragsaal geschickt, wo sie über die Tugend des barmherzigen Samariters sprechen sollten

    Extreme Oberflächlichkeit, banale Besserwisserei und vor allem Verdunkelung sind Kennzeichen einer atheistischen Missionierung, die sich, mit dem Anschein von „Wissenschaftlichkeit“ bemantelt, selber „Aufklärung“ nennt – jetzt mal „sportlich“ formuliert.

    Der „Lieblingsversuch“ beweist allerhöchstens die Binsenweisheit, dass ein sog. gewohnheitsmäßiges Christen-/Priestentum mit dem praktischen Atheismus identisch ist.

    >…schnitten die Frommen nicht besser ab Fazit: Religiöse Menschen lügen und betrügen nicht seltener als Atheisten und sind auch keineswegs barmherziger und sozialer. Klar bewiesen ist dagegen eine erhöhte Affinität religiöser Menschen zu fanatischer Gewalt.

    Frommsein bedeutet: wirklich in der Herzensnachfolge Jesu Christi zu stehen, wirklich den Weg der Heiligkeit zu gehen.

    Modellum nostrum Christus est, unser Modell ist Christus, sagt Vincent Pallotti.

    Vom „Modell“, vom „Vorbild“ aus definiert sich Frommsein, nicht von der menschlichen Begrenztheit, nicht vom menschlichen Scheitern, und schon gar nicht vom „Unkraut“.

    Wer nicht den Weg des Weizenkornes geht, wer nicht in die Erde fällt, stirbt und somit Frucht bringt, der ist nicht fromm, nicht heilig.

    Wenn er es aber wirklich will, dann kann er es werden – nicht aus eigener Kraft, aber mit Gottes barmherziger Hilfe.

    Diese Heiligen in der Herzensnachfolge Christi gibt es zu allen Zeiten, wenn auch nicht in der Masse. Aber sie zeigen uns, was möglich ist, auf unserem Weg des Glaubens, Hoffens, Liebens.

    Christen haben ein Vorbild außerhalb ihrer selbst. Wenn sie es ehrlich meinen, stehen sie in einer Dynamik, die sie in Bewegung bringt auf den Ganz-anderen hin (auf den Gottmenschen Jesu Christi und mit/durch ihn zum Vater).

    Dagegen stehen die Negationen der A-theisten, ihr Gefangensein im bloß Eigenen – bestenfalls noch in der selbstgeschaffen Mensch-Monade des Wesens „Cogito ergo sum“.

    Vergl. auch:
    In der Zeitgeistfalle
    http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=38146

  178. Keine Abtreibung bei Vergewaltigung?
    Dann aber auch Verbrennung der Mutter nach der Geburt oder Steinigung, weil sie sich hat vergewaltigen lassen.
    Da gibts ja Leute hier, die stehen den Islamisten in nichts nach.

    Zu Deinem Vergleich mit dem Islam schrieb Eisvogel bereits alles, was dazu zu sagen ist.
    Zum anderen gilt: Dem ungeborenen Kind stehen alle universellen Menschenrechte zu. Sie sind zu schützen und Niemand – auch die Mutter nicht – hat das Recht, die grundlgenden Menschenrechte des Kindes zu verletzen. In Fällen tragischer Kollision sind die in Frage stehenden Güter abzuwägen – und diese Abwägung kann niemals Privatsache sein. Menschenrechte sind ein öffentliches Gut, das jeden einzelnen berührt. Dein Denkfehler, Nathan: Du legst nicht die Rechte des Kindes konsequent in die Waagschale.

    die moralische Überheblichkeit der “Schöpfungsgläubigen” kotzt mich an.

    Die von Dir behauptete moralische Überheblichkeit belegtest Du nicht, Nathan. Ich erkenne in der Abtreibung systematischen Rechtsbruch. Das Grundrecht auf Leben ungeborener Kinder wird praktisch bestritten. Wenn Du Dich empörst, dass ich auch im Vergwaltigungsfall de Frage nach der Güterabwägung stelle, dann zeigst Du damit, was ich meine (siehe Nr. 162 und 164). Anmaßung liegt vor, wenn ein Mensch einem anderen sein Lebensrecht bestreitet.

    Die Rechtsprechung in Deutschland erkennt dem ungeorenen Kind genau diese Menschnerechte zu. Die Abtreibungspraxis ist letztlich nur eine (Ver)beugung an den hedonistischen Zeitgeist. Ihre rechtssystematische Absurdität tritt hin und wieder vor Gericht zu Tage:

    Im November 2001 entschied ein Maurer aus Saarbrücken, sein ungeborenes Kind zu schützen. Seine Freundin trug es im dritten Monat unter dem Herzen und wollte seinem Leben ein Ende setzen. An einem Montag Morgen sollte es ans Messer geliefert werden. In der Sonntagnacht zuvor rüstete sich der Maurer mit einem schweren Vorschlaghammer aus, verschaffte sich gewaltsamen Eintritt in die ambulante Abtreibungsklinik am Stadtrand von Mannheim und zerschlug das gesamte Mobiliar – insbesondere die fünf gynäkologischen Stühle. Gesamtschaden: 420.000 Euro.
    7 Monate später stand der Maurer vor dem Landgericht Saarbrücken. Sein Standpunkt: Sein Rechtsbruch sei Notwehr gewesen, nämlich eine effiziente, im wesentlichen alternativlose und verhältnismäßige Handlung, um das Leben seines Kindes zu schützen (das mittlerwele geboren war.)
    Bekam er Recht oder wurde er verurteilt?

  179. Christliche Lebensrechtler kritisieren Abtreibungsgesetzgebung
    http://www.kath.net/detail.php?id=17953

    …1993 habe das höchste deutsche Gericht die Beratungsregelung, deren Schutzwirkung wissenschaftlich und rechtspolitisch umstritten sei, nur als Versuch gebilligt und den Gesetzgeber aufgefordert, die Auswirkungen zu beobachten…

    …Auch sei es nicht gelungen, das Bewusstsein für das UNRECHT einer vorgeburtlichen Kindestötung zu erhalten; diese gelte weithin nicht nur als straffrei, sondern als ERLAUBT. (Hervorhebungen von mir)

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