Islam in EuropaDie Globalisierung ist auch für Europa ein Thema von großer Bedeutung. Die Welt ist näher zusammengerückt. Das gilt auch für die islamische Welt und Europa. Daraus ergeben sich neue Chancen ebenso wie Herausforderungen für die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft im 21. Jahrhundert.

(Vortrag von Prof. Dr. Christine Schirrmacher – wie er am 21. Mai 2008 in Traun, Österreich, hätte gehalten werden sollen)

Nordafrika ist durch seine Kolonialvergangenheit eng mit Frankreich verbunden, Bangladesh, Pakistan und Indien mit Großbritannien. Dort leben knapp 2,5 Mio., in Frankreich rund 6 Mio., in Deutschland 3,4 Mio. Muslime. Nach Österreich kamen vor allem Muslime aus den Balkanländern. In Deutschland begann die Zuwanderung vor rund 45 Jahren, als in der Nachkriegszeit die Anwerbung von Arbeitskräften aus Süd(ost)europa und später auch aus Anatolien/Türkei die Lösung für einen wachsenden Arbeitsmarkt zu sein schien.

Die ersten Zehntausende Muslime kamen ab 1961 nach Deutschland. Es waren vor allem männliche Arbeitskräfte ohne Familien. Nach dem Anwerbestopp 1973 zogen Frauen und Kinder nach. Durch Revolutionen und Kriege (vor allem die Iranische Revolution 1979, den den iranischirakischen Krieg 1980–1988 und den Balkankrieg der 90er Jahre), durch Flüchtlingsströme, Asylbewerber und eine höhere Geburtenrate im Vergleich zur westlichen Bevölkerung wuchs die Zahl der muslimischen Migranten in Europa auf heute 16 bis 20 Mio. Menschen an.

Selbst in den vergangenen 20 Jahren, als diese Entwicklung absehbar war, haben sich die europäischen Länder damit schwergetan, sich als „Einwandererländer“ zu erkennen. Es wurde vielfach versäumt, über kulturelle und gesellschaftliche, über politische wie religiöse Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu diskutieren, drohende Fehlentwicklungen zu thematisieren und Regeln für das Zusammenleben in der Zukunft zu erarbeiten. Nur allzu selbstverständlich gingen die europäischen Gesellschaften davon aus, dass diese Menschen die westliche, säkulare Lebensweise ihrer eigenen Tradition vorziehen, ihre religiös-kulturellen Wurzeln mit der Zeit aufgeben und sich anpassen würden. Heute liegt offen zutage, dass diese Annahme falsch war, ja, dass in vielen Teilen Europas längst eine umgekehrte Entwicklung – eine Rückbesinnung auf einen kämpferischen Islam und einen gesellschaftlichen Rückzug in das eigene Umfeld – eingesetzt hat.

Die meisten Muslime, die heute in Europa leben, werden bleiben, ihre Zahl wird weiter zunehmen. In ihren Heimatländern bietet ihnen die politischen oder wirtschaftlichen Verhältnisse häufig keine Perspektive für eine Rückkehr, ihre Kinder und Enkel sind in Europa aufgewachsen. Angesichts dieser Situation ergeben sich mehrere Herausforderungen:

1. Gesellschaftliche Aspekte

Noch niemals zuvor haben so viele Menschen aus dem islamischen Kulturkreis dauerhaft in Europa gelebt. Aber sind sie auch in Europa zu Hause?

Viele junge Menschen der zweiten und dritten Generation sprechen zu wenig Deutsch (oder Französisch, Spanisch oder Niederländisch), um beruflich Erfolg zu haben. Welcher Zukunft gehen diese jungen Menschen entgegen? Nicht wenige fühlen sich zudem von den europäischen Gesellschaften nicht akzeptiert, ja diskriminiert und ziehen sich zurück in ihre eigene Welt, die eigene Sprache, die Moschee, das türkische oder arabische Stadtviertel. Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde geschehen gerade innerhalb dieser Rückzugsräume, in der von einigen Muslimen im Namen der Tradition und Religion das Recht in die eigene Hand genommen wird. Endlich wird in Europa über die Pflicht, die Sprache des Aufnahmelandes zu sprechen, offen gesprochen. Ohne Sprachbeherrschung keine Integration, ohne Integration kein beruflicher Erfolg und keine gemeinsame Zukunft.

Weder die Zuwanderer, noch die Aufnahmeländer haben ursprünglich mit einem dauerhaften Zusammenleben gerechnet. Beide Seiten gingen zunächst von wenigen Jahren aus. Besonders die Mehrheitsgesellschaft hat sich zu wenig mit den Herkunftskulturen der Zuwanderer beschäftigt, ja sich für ihre Lebenswelten kaum wirklich interessiert. Die „andere Kultur“ wurde entweder kritiklos bewundert oder aber ignoriert und abgelehnt. Mitmenschliche Begegnungen fanden viel zu selten statt. Das Wissen über den Islam ist in Europa bei vielen Menschen immer noch gering. Manche Muslime wollten zunächst „Europäer“ werden, haben sich dann aber enttäuscht abgewandt. Manche fanden Anschluß an eine Moschee, die Distanz und Rückzug predigt, den heimischen Nationalismus und den Islam als Identität in einer „gottlosen“ westlichen Gesellschaft als Alternative anpreist. Dann kann es bis zur Hinwendung zum politischen Islam (Islamismus) oder sogar zum Extremismus u. U. nur noch ein kurzer Schritt sein.

Eine neue Situation für beide Seiten

Neu ist die Situation nicht nur für die europäischen, sondern auch für die muslimischen Gemeinschaften. Sie müssen hier in der „Diaspora“ in einer nichtmuslimischen westlichen Gesellschaft eine neue theologische und politisch-gesellschaftliche Standortbestimmung vornehmen. Viele Fragen kommen auf: Kann auf den lautsprecherverstärkten Gebetsruf – in islamischen Ländern eine Alltäglichkeit – in nichtislamischen Ländern verzichtet werden? Darf von Nichtmuslimen geschlachtetes (nicht geschächtetes) Fleisch von Muslimen verzehrt werden (eine Situation, die in islamischen Ländern kaum je auftreten wird)? Wie sind die islamisch begründeten Anstandsregeln (kein Kontakt zwischen jungen Männern und Mädchen) in einer freiheitlich pluralistischen Gesellschaft einzuhalten, in der sich nur noch wenige Menschen zu religiösen Werten bekennen? Darf der eigene Sohn eine deutsche, nichtmuslimische Frau heiraten, die die Familie u. U. als „Ungläubige“ beurteilt?

All das sind Fragen, die sich im islamischen Herkunftsland nie gestellt haben und auf die die muslimische Gemeinschaft Antworten finden muss, die auch innerhalb der muslimischen Gemeinde sehr unterschiedlich ausfallen.

Aber auch jenseits der alltäglichen Lebensführung ergeben sich in Bezug auf die Religion manche Fragen: Wie kann der islamische Glaube an die junge Generation weitergegeben werden, die inmitten einer pluralistischen, säkularisierten Gesellschaft lebt, die oft wenig von sichtbaren ethischen und religiösen Werten geprägt ist? Manche Familien beginnen in dem Wunsch, ihre kulturellen Wurzeln zu bewahren, erstmals in der Diaspora, ihre Religion zu praktizieren, andere beachten die Vorschriften strenger als im Herkunftsland. Dadurch wird besonders im türkischen Islam in Deutschland eine konservative Religiösität „konserviert“, die es in dieser Form in der modernen Westtürkei kaum noch gibt.

Und wie verhält sich die westliche Mehrheitsgesellschaft? Versteht sie das hohe Minarett, das vielleicht alle anderen Bauten des Stadtteils überragt, als kulturelle Bereicherung oder als Bedrohung? Oder vielleicht in früheren Jahren als Bereicherung, heute aber eher als Bedrohung? Glaubt sie den friedlichen Bekundungen des Moscheevereins in der Nachbarschaft und bemüht sich der Moscheeverein um gute Kontakte zu den Nachbarn? Beten dort Menschen, die nur ihren Glauben praktizieren und zum Frieden in der Gesellschaft beitragen wollen oder werden dort politische Predigten gehalten? Wird das Kopftuch als individuelles Glaubensbekenntnis getragen oder als politisches Symbol? Wünschen sich die europäischen Gesellschaften überhaupt ein Miteinander mit den Zuwanderern, möchten sich alle Zuwanderer in die europäischen Gesellschaften integrieren? Wie weit reichen Toleranz und Freiheit der demokratischen Gesellschaften, und wo beginnt die Gleichgültigkeit und die Ablehnung?

Das lange Nebeneinander muss ein Miteinander werden. Das oberste Prinzip ist, den gesellschaftlichen Frieden zu wahren und Wege zum Miteinanderleben zu finden. Die europäischen Gesellschaften müssen bereit sein, Zuwanderern Heimat und Annahme zu geben, die Zuwanderer ihrerseits dazu, sich von einem politisierten Islamverständnis zu lösen und die hiesigen Gesetze nicht nur zu halten, sondern die europäischen Demokratien als gut und richtig zu bejahen. Hier ist auf beiden Seiten viel zu tun – zunächst Bewußtseinsbildung für die Versäumnisse der Vergangenheit, Informationsvermittlung, Gespräche, Begegnung, Förderung der Chancenarmen, Forderung nach beiderseitigem Einsatz für ein friedliches Zusammenleben.

2. Die politische Herausforderung

Es ist heute jedermann bewusst, was mit der Thematik der „politischen Herausforderung“ gemeint ist: Viele Menschen in Europa betrachteten in den letzten 30 Jahren die Beschäftigung mit dieser politischen Dimension in islamischen Ländern als Thematik einiger Nahostexperten. Man ging zu lange davon aus, dass sich extremistische Bestrebungen auf landesinterne Konflikte wie Algerien, Palästina oder den Iran beschränkten. Heute hat sich diese Sicht grundlegend gewandelt, und das zu Recht.

Wer seine Aufmerksamkeit nur mehr auf Länder wie Afghanistan als Rückzugsräume extremistischer Netzwerke richtet, wird die heutige Situation nicht mehr in ihrer ganzen Tragweite begreifen. Auch europäische Metropolen wurden zum Schauplatz terroristischer Angriffe, darunter Amsterdam, Madrid oder London, das bereits seit geraumer Zeit als Drehscheibe des internationalen politischen Islam gilt. Unter der logistischen und finanziellen Unterstützung aus dem Nahen und Mittleren Osten ist Europa zum Rückzugs- und auch zum Aktionsraum für extremistische Gruppierungen geworden. Manche Moscheen und islamischen Zentren wurden zu Rekrutierungsorten für Extremisten. Der internationale islamistische Terrorismus, lange hinsichtlich seiner Tragweite und seines Herrschaftsanspruchs unterschätzt, hat nicht vor den Toren Europas Halt gemacht, sondern ist heute – so erschreckend dieses Fazit auch ist – Bestandteil der europäischen Wirklichkeit geworden. Die Auseinandersetzung in und um Israel im Vorderen Orient zu führen, oder gegen das „kompromißbereite“, „unislamische“ Regime im eigenen islamischen Land zu kämpfen, ist nicht mehr das einzige Ziel heutiger extremistischer Gruppierungen. Politische Gruppierungen betrachten Europa nicht mehr nur als Ruhe-, sondern auch als Aktionsraum. Das Internet macht dabei Reisen in Ausbildungscamps wie auch persönliche Rekrutierungen mehr und mehr unnötig.

Der Islamismus als politische Kraft

Allerdings geht es beim politischen Islam nicht nur um Gewalt und Terror. Der gewaltbereite Extremismus ist nur ein Flügel des politischen Islam und insgesamt ein zahlenmäßig kleines Spektrum. Zum politischen Islam rechnet man auch jenen Bereich des Islamismus, der seine Ziele mit rechtsstaatlichen Mitteln, mit Strategie, z. T. aus dem Ausland stammenden Finanzquellen und gut geschultem Personal, aber nicht weniger entschlossen verfolgt. Der politisch motivierte Islam übt seinen Einfluß über Moscheevereine und Dachorganisationen aus und dies in zweifacher Weise: Zum einen erklärt er sich als organisierter Islam zum Sprachrohr „der“ Muslime in Europa und verwendet dabei Titel wie „Zentralrat“, obwohl gerade der „Zentralrat“ weniger als 1% der Muslime in Deutschland vertreten dürfte. Insgesamt gehören dort 5 bis höchstens 10% aller Muslime hierzulande einer dieser Organisationen an, also eine Minderheit. Dennoch formuliert der politisch organisierte Islam öffentliche Stellungnahmen, in denen er sich anmaßt, für alle Muslime zu sprechen. Da die muslimische Gemeinschaft keine den Kirchen vergleichbare Mitgliedschaft noch Hierarchie kennt, ernennt sich der organisierte Islam damit selbst zum Dialogpartner für die Kirche und zum Ansprechpartner für den Staat, obwohl doch eine Mehrheit von mindestens 90% aller Muslime in Europa nicht von einer dieser Organisationen vertreten werden möchten.

Vertreter des Islamismus suchen Einfluss in Universitäten und Politik, fordern die Gleichstellung mit den christlichen Kirchen und vermehrte Rechte oder Anpassungen der Gesetzgebung (für die Sondererlaubnis zur Schächtung von unbetäubten Tieren mußte in Deutschland das Tierschutzgesetz geändert werden). Andere höchstrichterlich ausgetragene Streitpunkte der vergangenen Jahre waren auch die Frage nach dem Kopftuch für beamtete Lehrerinnen oder der Gebetsruf per Lautsprecher.

Vorrangiges Ziel ist die gleichberechtigte Anerkennung des Islam in Europa, die Bekanntmachung und Durchdringung der westlichen Gesellschaft mit islamischen Werten sowie die Vereinnahmung der muslimischen Gemeinschaft für eine bestimmte Interpretation des Islam. Der zweite Schritt ist der aktive Einsatz für die Werte der Scharia, die Unterbindung jeglicher Kritik an islamischen Werten und schließlich die Proklamierung der Scharia, der islamischen Ordnung, zunächst über die muslimische Gemeinschaft. Zudem aber wirkt der politisch organisierte Islam auch in die muslimische Gemeinschaft hinein in dem Wunsch, Muslime zum Einhalten einer strikten Form des Islam in Europa anzuhalten. Erteilen Lehrerinnen des organisierten Islam an öffentlichen Schulen Religionsunterricht mit Kopftuch und vermitteln sie ihre traditionelle, die Frau rechtlich benachteiligende Rolle, wird der Druck offensichtlich größer, dass auch Schülerinnen in diesem Umfeld vermehrt und früher Kopftücher tragen und einem schariazentrierten, nicht aufgeklärten Islam bis in die Elternhäuser Vorschub geleistet wird.

Die Beschäftigung mit den Hintergründen des politischen Islam ist daher heute weder „weithergeholt“ noch ein abwegiges intellektuelles Tätigkeitsfeld, sondern für die europäischen Gesellschaften von größter Bedeutung. Weder Panikmache noch Verharmlosungen noch Verallgemeinerungen sind am Platz. Nüchterne Bestandsaufnahmen sind gefragt.

Differenzierung schafft Nüchternheit

Wenn Hintergründe und Motive politisch-islamischer Gruppierungen einerseits erkannt und nüchtern analysiert werden, dient das der differenzierten Wahrnehmung der muslimischen Gemeinschaft und letztlich der Vermeidung von Falschurteilen. Wenn sich unpolitische muslimische Gruppierungen von Gewalt, Terror und Islamismus nachdrücklich distanzieren – ja, noch wertvoller, Begründungen aus dem Koran und den Schriften muslimischer Theologen finden, die die Berechtigung eines gewalttätigen Islam ablehnen – wird dies dazu dienen, die Unterschiede zur friedlichen Mehrheit der muslimischen Gemeinschaft in Europa deutlicher erkennbar zu machen. Weder eine aus Angst heraus entstandene Abwehr gegen muslimische Nachbarn und Mitbürger, noch eine Verharmlosung der politischen Aktivitäten der bekannten Gruppierungen wird dem friedlichen Zusammenleben und der konstruktiven Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft dienlich sein.

Bilanzierung ist gefragt

Für die dringend notwendige sachliche Auseinandersetzung müssen auch kritische Fragen zugelassen werden; kritische Fragen an die Mehrheits- wie die Minderheitengesellschaft. Themen könnten die Fehler der Vergangenheit, die versäumte Integration, aber auch Themen wie Zwangsheiraten und Ehrenmorde sein. Beides existiert in Europa seit über vierzig Jahren, war aber bisher für die Mehrheitsgesellschaft kaum von Interesse. Die Tatsache, dass es heute eher eine Zunahme an Ehrenmorden und immer noch eine hohe Zahl von Zwangsverheiratungen junger Migrantinnen in Europa gibt, stellt gleichzeitig die Frage nach der Verteidigung der eigenen, europäische Werten wie danach, wie Frauen Schutz zu gewähren ist und europäische Vorstellungen der Gleichberechtigung von Mann und Frau in einem Umfeld durchzusetzen sind, das diese Werte durch den Import althergebrachter Traditionen grundsätzlich in Frage stellt. Nur eine nüchterne Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Problemen wird einen Schritt vorwärts bringen.

3. Die Frage der Religion

In einer Zeit, in der im Westen der Grundtenor lautet, dass Religion kaum mehr öffentliche Bedeutung hat, von Aufklärung und Säkularisierung geprägt ist, so dass er im Bewußtsein vieler nur wenig mit der europäischen Werteordnung zu tun hat, begegnet uns der Islam als überaus vitale, weltweit vernetzte, finanzkräftige, missionarisch aktive und vor allem selbstbewusste Religion mit apologetisch vorgetragenem Absolutheitsanspruch.

Im Islam begegnet uns zwar nicht nur allein eine Religion, sondern auch ein Gesellschaftssystem, das eng mit Religion und Tradition verknüpft ist. Gleichzeitig ist die Religion in viel stärkerem Maß Bestandteil des Alltags, der Öffentlichkeit und der Familie als das im allgemeinen in Europa der Fall ist. Die mit dem Islam verflochtene Tradition enthält detaillierte Regeln für Kleidung und Speisen, für Feste und Feiertage, für das Verhalten von Männern und Frauen, für Heirat und Scheidung, für das Verhältnis von Muslimen zu Nichtmuslimen, für Krieg und Frieden. Weil Tradition und Glaube eng miteinander verbunden sind und die Tradition religiös begründet wird, erhält sie prägende Kraft für den Alltag. Schon von daher ist bei einer Frage wie nach der Bedeutung des Kopftuchs oder der Funktion einer Moschee der politische Bereich vom religiösen nicht ohne weiteres zu trennen. Mit der Religion und Tradition (die nicht immer spezifisch islamisch sein muss) verbinden sich gesellschaftliche und politische Aspekte. So ist das Kopftuch für viele Musliminnen eben nicht nur ein persönliches Bekenntnis, sondern steht auch für eine Anerkennung der schariarechtlichen Bestimmungen zu Ehe und Familie und der rechtlich benachteiligten Stellung der Frau. Damit geht aber die Bedeutung des Kopftuchs insgesamt weit über ein persönliches Bekenntnis hinaus.

Dadurch, dass der Islam das Thema der Religion neu zur Sprache bringt, wird sich auch die westliche Gesellschaft der Frage stellen müssen, welche Werte denn die Werte Europas des 21. Jahrhunderts sein werden. Ruhen die Werte der europäischen Gesellschaft auf dem Fundament eines jüdisch-christlichen Erbes? Wenn ja – muss dieses jüdisch-christliche Erbe bewahrt werden, um die tragenden Werte Europas bewahren zu können? Oder kann doch beides voneinander abgekoppelt werden? Dass diese Frage im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Islam letztlich immer unausgesprochen im Raum steht, hat wohl auch die teilweise hitzige Debatte im Rahmen eines möglichen EU-Beitritts der Türkei darüber gezeigt, ob denn Europa nun ein „christlicher Club“ sei oder nicht. Diese Frage werden die europäischen Länder zunächst für sich selbst lösen müssen, bevor sie eine tragfähige Antwort in Richtung Türkei geben können.

Erkennbar ist auch, dass der Islam als Religion eher an Anziehungskraft gewonnen denn verloren hat. Von einem vielbeschworenen „Abschleifen“ der Religion in der zweiten und dritten Generation kann heute keine Rede mehr sein. Sicher gibt es den Bereich des „säkularisierten“ Islam; Muslime, die den gleichen Freizeitvergnügungen nachgehen wie europäische oder deutsche Jugendliche, aber aufs Ganze betrachtet, ist der Islam unter Immigranten eine lebendige Religion geblieben. Nicht indem vielleicht jede einzelne islamische Glaubensvorschrift in jeder Familie detailgenau beachtet wird, aber doch so, dass der Islam Rückhalt und Identität bietet. Z. T. wenden sich gerade junge Leute – nachdem ihre Eltern einen verhältnismäßig aufgeklärten Islam gelebt haben – ihrerseits wieder einer strikteren Befolgung der islamischen Vorschriften zu.

Bedenklich stimmt, dass manche islamischen Organisationen schon heute in Europa darauf drängen, dass nichts „Negatives“ mehr über den Islam veröffentlicht werden dürfe, da dies Diskriminierung bedeute – mit anderen Worten, alles, was nicht aus muslimischer Sicht geschrieben wurde, ist zu unterbinden (eine Entwicklung, die z. B. in Großbritannien durch islamische Lobbyarbeit weitaus mehr fortgeschritten ist). Hier wird es ganz wesentlich daran liegen, wie „wach“ die westliche Gesellschaft diese Entwicklung verfolgt und in welchem Maß sie bereit ist, ihre mühsam erkämpfte Presse- und Meinungsfreiheit zu verteidigen.

Fazit

Die gegenwärtige Debatte über die Fundamente dieser Gesellschaft und die Auseinandersetzung mit einer ganz anders gearteten Werteordnung und Religion hat sich uns mit aller Macht geradezu aufgedrängt. Das erschreckt nachhaltig und eröffnet doch gleichzeitig Wege zu einer fundierten Diskussion, sofern denn die westliche Gesellschaft in der Lage sein wird, nicht in Panik und Abwehr zu verfallen, sondern nüchtern über die Verhältnisse im eigenen Land und bei den Zuwanderern Bilanz zu ziehen und nach konstruktiven Lösungsansätzen zu suchen. Vielleicht verläuft die Debatte um die „Integration“ auch deshalb so aufgeregt, weil die kulturell-gesellschaftlichen oder religiösen Besonderheiten Europas, die hierzulande verteidigt werden sollen, bisher selten klar definiert wurden. Führt der Islam der westlichen Gesellschaft vielleicht besonders deutlich ihre Ziel- und Wertelosigkeit vor Augen?

Die Mehrzahl der Muslime, die in Europa unpolitisch denkt und lebt und sich große Sorgen macht um die Rechte, die islamistische Gruppen Stück für Stück mit Erfolg einfordern, erwarten eine Antwort vom Staat, dessen Aufgabe es ist – aus einer vertieften Kenntnis des Islam – zu einer vernünftigen Grenzziehung gegenüber politischen Kräften zu kommen. Es darf keinen doppelten Rechtsstandard geben – bei der Stellung der Frau oder der Ankerkennung der Vielehe etwa – denn nur eine Verständigung auf eine gemeinsame Rechts- und Werteordnung wird den Erhalt unseres Staates auf Dauer garantieren können. Es lohnt sich, für ein echtes Miteinander einzustehen, das uns in Europa aber bei teilweise divergierenden Werteordnungen nicht in den Schoß fallen wird.

Gleichzeitig muss alles dafür getan werden, dass die Migranten in Europa dauerhaft Heimat finden. Viel zu viele fühlen sich entwurzelt, weder in dem Herkunftsland ihrer Eltern und Großeltern noch in ihrer neuen „Heimat“ zu Hause – die zu oft eben noch keine Heimat geworden ist. Migranten fühlen sich ausgegrenzt und benachteiligt, diskriminiert und verachtet – teilweise beruht dieses Empfinden auf eigenen Erfahrungen mit Benachteiligungen, teilweise auf einer stellvertretend für die weltweite muslimische Gemeinschaft empfundenen Zurücksetzung, teilweise liegt die berufliche Perspektivlosigkeit aufgrund von geringer Schulbildung sehr nahe. Politische und wirtschaftliche Programme sind wichtig, damit mehr Migranten in Europa auch wirtschaftlich Fuß fassen können – aber auch abgesehen von dieser gesellschaftspolitischen Ebene müssen Muslime und Nichtmuslime stärker aufeinander zugehen, um im Europa des 21. Jahrhunderts nicht mehr nur nebeneinander, sondern miteinander zu leben.

(Quelle: Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz)

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63 KOMMENTARE

  1. Politische und wirtschaftliche Programme sind wichtig, damit mehr Migranten in Europa auch wirtschaftlich Fuß fassen können – aber auch abgesehen von dieser gesellschaftspolitischen Ebene müssen Muslime und Nichtmuslime stärker aufeinander zugehen, um im Europa des 21. Jahrhunderts nicht mehr nur nebeneinander, sondern miteinander zu leben.

    Was ist denn das für ein Schwachsinn? Ein friedliches Miteinander gibt es nicht, gab es nie und wird es nie geben (http://de.danielpipes.org/article/4327). Wir müssen nicht aufeinander zugehen (was für die Mohammedaner nur heißt, daß wir uns ihren Vorstellungen anpassen müssen) und Gott bewahre, daß noch mehr von dieser „Landsmannschaft“ nach Europa kommen.

  2. 1. Es wird im Artikel davon geredet, dass Ausländer sich oft in ihre Bezirke,Sprache usw zurückziehen, weil sie sich nicht akzeptiert fühlen würden. Das zeigt deutlich, dass diese Menschen nicht fähig sind in einer Demokratie zu überleben!
    Ich will das an einem Beispiel verdeutlichen: Käme ein Deutscher direkt nach WWII nach Polen wäre er bestimmt nicht so anerkannt gewesen wie ein Pole. Logisch oder? Doch der Deutsche würde kein Ghetto bilden sondern einen vorbildlichen Deutschen versuchen darzustellen, indem er eben sich von den Nazi-Ideologien distanziert, aber nicht verleugnet was er/sie getan hat. Er würde sich um eine Integration bemühen.Diese Fähigkeit hat ein Moslem nicht: Er fühlt sich nicht akzeptiert, weil im Laufe der Zeit ein Bild von islamischen Immigranten entstanden ist, welches den Typischen Dönerverkäufer um die Ecke darstellt der jeden mit „Hassu problem?“ anstatt mit „Kann ich dir helfen?“ begrüßt dessen Wortschatz sich aus den Buchstaben yxzöäü zusammensetzt und dessen Frau 10 Meter hinter ihm läuft! Es ist nur natürlich, dass er sich nicht akzeptiert fühlt, denn jeder sieht ihm ja an, dass er wohl nicht aus Norwegen kommt oder? Aber anstatt sich vorbildlich zu zeigen, und ein Teil unserer Kultur zu werden möchte der Muslim sein Zuhause imitieren, da kennt es sich aus da fühlt er sich wohl! Und jetzt hat er sogar keine Lehmhöhle mehr sondern fließend wasser und strom! Doch weshalb haben wir das Bild von einem „deutschtürken“ neben dem Bild eines Arbeitslosen und einem H4-Empfängers hängen? Ganz einfach: Die Türken in Deutschland sind eben nicht die Türkische elite und Akademiker sondern UNTERSCHICHT!

  3. Nicht wenige fühlen sich zudem von den europäischen Gesellschaften nicht akzeptiert, ja diskriminiert

    Nicht wenige Europäer fühlen sich von den Migranten bedroht.
    Wieso muss man eigentlich alles akzeptieren und darf nicht unterscheiden (was diskriminieren ja im Wortsinne bedeutet)? Wieso kann es nicht hingenommen werden, wenn nicht wenige Europäer diese Kultur bei uns schlichtweg nicht wollen?
    Ich gestehe auch jedem Migranten zu, unsere Kultur abzulehnen. Nur soll er dann auch so konsequent sein und Europa verlassen.

  4. 2. Anstatt sich nicht uns Anzupassen will er dass WIR uns anpassen obwohl er GAST in unserem Land ist! DREIST nenn ich das!
    Am liebsten wäre es mir, wenn die Türkei wie die DDR ne Mauer hätte so dass keiner in den Westen kommt. Ich würde sogar mehr Steuern zahlen, damit das Projekt startet!

  5. Der Westen wird sich bis zur Selbstverleugnung seiner Werte auf die Mohammedaner zubewegen, das wissen die Lenker in Arabien ganz genau.

  6. echt toll.
    Hab ihn ins Gästebuch von diesem Al-Rawi gestellt. hoffe, daß ihn viele lesen. 😆

  7. ‚Politischer Islam‘ ist ein Pleonasmus. Man muss sich klar darüber sein, dass die Koraner aus Europa ein Haus des Krieges gemacht haben, es ist ja auch so, dass die kriegerische Ausbreitung der Lehre ihr innewohnt. ‘Die Verbindung der Waffen mit dem Glauben ist die Signatur des Mohammedanismus.’(Ranke) Hierbei nun zu meinen, man könne die Lehre pazifizieren, ist natürlich ein Irrtum. Da dem so ist, muss Europa alles daransetzen, dass sich die Koraner nicht betätigen können. Das ist zu einer Frage der Verteidigungsfähigkeit Europas geworden. Es ist der falsche Weg zu sagen, wir müssen mit den Koranern über unsere Grundrechte verhandeln, sie sind nicht verhandelbar, nur weil wir so gern unsere eigene Meinung sagen. Unser Staat gegründet auf christlich-jüdischen Werten muss diese Meinungsfreiheit gegenüber den Koranern mit aller Härte und notfalls mit Gitmo durchsetzen. Dieser Staat ist verpflichtet die Grundrechte seiner Bürger zu schützen.

  8. #9 talkingkraut (27. Mai 2008 20:31)

    … muss diese Meinungsfreiheit gegenüber den Koranern mit aller Härte und notfalls mit Gitmo durchsetzen.

    sorry, was ist „Gitmo“?

  9. Es ist doch offensichtlich, dass es zwischen normalen Leuten und Moslems keinen Frieden geben kann.

  10. Wenn man täglich PI liest und sieht was sich diese Menschen täglich für Probleme verursachen muß man zwangsweise zum Rassisten werden.

  11. Seit wann ist das Wort „Herausforderung“ eigentlich ausschließlich positiv konnotiert? Bei einer Herausforderung gilt es meiner Meinung nach immer noch im Voraus Risiko und Chance abzuwägen und die Herausforderung nur dann anzunehmen, wenn die Chancen die Risiken eindeutig überwiegen. Mit dem Auto über eine halbgeöffnete Klappbrücke zu springen ist auch eine Herausforderung…

  12. Lassen wir doch ´mal (´nen Augenblick) alle Emotionen weg.

    Eine ganz simple Frage:
    „Wie kann ich in einem fremden Land den Lebensunterhalt meiner Familie verdienen,
    wenn ich nicht die dortige Sprache spreche?“

    im übrigen:
    den (nicht gehaltenen) Vortrag finde ich gut.

    Der hier tlw gepflegte Stil ist allerdings gelegentlich stark korrekturbedürftig.

  13. Wie bei Fenris 3

    Nicht wenige fühlen sich zudem von den europäischen Gesellschaften nicht akzeptiert, ja diskriminiert

    Solche Aussagen sind sehr schwammig. Die eigene Empfindung ist zumeist subjektiv. Sie fühlen sich auch ständig beleidigt. Was man fühlt, das ist irrelevant. Andere Migranten wurden akzeptiert, also liegt es an den Moslems, wenn sie nicht akzeptiert werden, oder wenn sie sich nicht akzeptiert fühlen.

    Aber sie würden sich nie „richtig fühlen“, weil sie verhaltensgestört sind. Daran würde nichts ändern, egal was wir tun würden.

  14. Kennt hier einer ein Land, wo Moslems und eine andere Religion oder Bevölkerung in Frieden zusammenleben?
    Wisst Ihr was Hindukusch bedeutet?

    Und traut Ihr einem Politiker, für den es einfacher ist über 100 ungebildete Moslems zu Herrschen als über 1 freidenkenden und gebildeten Europäer?

  15. „Die eigene Empfindung ist zumeist subjektiv.“ Kybeline, sagt wie es ist…

  16. Die Integration islamisch sozialisierter Migranten ist gescheitert. Das liegt meiner Ansicht nach zum einen an ihrer viel zu hohen Zahl, als auch an zu großen kulturellen Unterschieden. Wer jetzt noch von Integration redet, hat den Schuss nicht gehört. Die wird es nicht mehr geben.
    Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Text „Wir Ausländer“, von jemanden, den man gemeinhin wohl als integriert bezeichnen würde (Der Autor ist Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE. Er ist deutscher Staatsbürger afghanischer Herkunft):

    Wir kennen Euren inneren Zustand. Dafür haben wir einen Blick und die nötige Sensibilität. Und da wir Euch kennen, werden wir uns auf Euch nicht mehr verlassen. Wir gehen unseren Weg und der ist schmerzlich und voller Dornen, aber am Ende erfolgreich. Ihr könnt uns herabsetzen, beleidigen, demütigen oder verletzen, aber Ihr werdet uns nicht los. Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.

    http://www.verteidigt-israel.de/MWalid%20Nakschbandi.htm

    Früher, als sich Deutschland noch als souveränen Staat und nicht als Multi-Kulti-WG betrachtete, wäre dieser Text wohl einer Kriegserklärung gleichgekommen.

  17. „Und traut Ihr einem Politiker, für den es einfacher ist über 100 ungebildete Moslems zu Herrschen als über 1 freidenkenden und gebildeten Europäer?“
    Ich glaube es ist schwer über einen wirklich freidenkenden und gebildeten Menschen, woher auch immer, zu herschen.

  18. was ist denn das?? Ist ja wirklich rührend wie die armen Migranten benachteiligt werden. Nur das mit den Chancen der Einwanderung für uns hab ich nicht ganz verstanden…

  19. #19 Fenris
    Eine Kriegserklärung eines Einzelnen, vor allen dingen an das eigene Land, macht nicht soviel Sinn.

  20. Wenn ich mich so umsehe, habe ich allerdings den Eindruck, dass sich viele muslimische Zuwanderer in Deutschland sehr wohl fühlen. Nur die Deutschen stören halt.

  21. #12 Patriotismus (27. Mai 2008 20:50)

    Wenn man täglich PI liest und sieht was sich diese Menschen täglich für Probleme verursachen muß man zwangsweise zum Rassisten werden.

    Solange Du dadurch nicht zum Israel-Feind wirst, ist das ja auch kein Problem. Du musst halt nur die Rassen, die Du hasst, genau definieren, dann geht das schon.

  22. Der Beitrag von Dr. Christine Schirrmacher ist umfangreich und in Ordnung.

    Allerdings ist er mir zu weich, sie arbeitet nicht genug die Gefahr der im Gang befindlichen Islamisierung, der drohenden Islam-Mehrheit durch extrem hohen Geburtsraten der Muslimas heraus und damit den Niedergang der eingesessenen ethnisch europaeischen Bevoelkerung heraus.

    Im schlimmsten Falle wird dies zu Libanon aehnlichen Zustaenden fuehren,d.h. Buergerkrieg, da Musleme sich nicht mit halben Ergebnissen abfinden, sie wollen die gesamte Macht, uns ihre uns diametral entgegengesetze nicht kompatible Lebensart aufzwingen.

  23. Pfui Teufel!
    Herr Niggemeier! HERR NIGGEMEIER! Aber ganz schnell den Staatsschutz mobilisiert!
    Diese rassistischen nazistischen rechtsextremistischen menschenverachtenden islamhassenden Hetzreden müssen SCHNELLSTENS unterbunden werden.
    Nicht auszudenken, wenn einer das liest und anfängt nachzudenken. Das ganze Modell der linksextremistischen Kaderherschaft über die Völker Europas steht auf dem Spiel.
    Also beweg deinen Arsch und laß diese Frau in den Kerker werfen, aber dalli.

  24. #23 blahblahblah
    Der Mann bezeichnet sich und andere als Ausländer (trotz deutscher Staatsbürgerschaft), der Text heißt bezeichnederweise auch „Wir Ausländer“. Und wenn er sich selbst als Auländer sieht: Ist Deutschland dann sein Land? Zugespitzt formuliert versucht also eine ausländische Gruppe das Land nach ihren Vorstellungen umzugestalten und bezeichnet die Deutschen als „lästige Zaungäste“. Für mich ist das eine Bedrohung der deutschen Souveränität, aber Sie mögen anderer Meinung sein. Wünsche noch einen angenehmen Abend.

  25. PI ist m. E. überwiegend eine „Laberkiste“. Das mag wichtig sein, dennoch fehlt die „Aktion der Tat“ und nicht nur des Wortes.

  26. PI ist m. E. überwiegend eine “Laberkiste”. Das mag wichtig sein, dennoch fehlt die “Aktion der Tat” und nicht nur des Wortes.

    Bist Du etwa ein Freund der „mechanischen/manuellen Argumentation“?

  27. glaubt einer wirklich noch ernsthaft europa hätte eine chance?

    die heuschrecken versuchen es zum 3. mal und dann gibt es leute, die folgendes von sich geben.

    …Die europäischen Gesellschaften müssen bereit sein, Zuwanderern Heimat und Annahme zu geben,…

    die wollen uns den schädel einschlagen und wir sagen herzlich willkommen.

  28. Die Unverhandelbarkeit unserer Gesellschaftsordnung, die sich auf christlich-jüdische Werte stützt, ist das Maß der Dinge, das muss wieder präzise dargestellt werden.

    Die immer und immer wieder, bis zum Erbrechen, an den Tag gelegte, tolerante Grundhaltung unserer PolitikerInnen, ist unbedingt und irreversibel durch unsere nächsten Wahlmöglichkeiten im Sinne des Erhalts unserer Werteordnung zu nutzen.

    Nützliche und unserer offenen Kultur zugewandte Menschen sind hier willkommen, solange sie unserer Gesellschaft nicht zur Last werden. Alles andere ist fadenscheinige Augenwischerei, die, wenn überhaupt, nur dem Selbsterhaltungsmechanismus der abgehalfterten Altparteien Deutschlands dient.

    Der Wert einer Gesellschaftsgruppe definiert sich auch über deren Beitrag zur Volkswirtschaft, die sie im Zweifel auch unterstützt.

    Alle gutmenschlichen Ansätze, dies in einem anderen Licht erscheinen zu lassen führt zur Gefährdung unseres sozialen Friedens und einem weiteren Anwachsen unserer Staatsverschuldung, welche zur Zeit, unter großen Opfern, versucht wird einzufrieren.
    Die uns in den letzten Jahrzehnten zugemuteten Prekarier aus dem islamischen Kulturkreis, werden aufgrund ihrer nichtsäkularen und archaischen Lebensweise gemäß ihrem Kanon aus der Ideologie der Unterwerfung nur Kosten und Aufwand erzeugen.

    Dies zu erkennen und hierzu verantwortliches Handeln, gemäß ihrem Mandat, an den Tag zu legen, fällt den aus ihrem Wolkenkuckucksheim zu fallenenden BerufspolitikerInnen schwer und sie werden hierfür keine Verantwortung übernehmen wollen, geschweige denn ihren finanziellen Beitrag hierzu leisten.

    Die Leistungen für den ausufernden Feldversuch: Feuer und Wasser zu mischen, sind beinahe ausschließlich durch die indigenen Leistungsträger aus der Mittelschicht bestritten worden.

    Bekannterweise handelt es sich hierbei um eine aussterbende Spezies des deutschen Michels, der suizidal sein eigenes Grab in den letzten Jahrzehnten, durch die Wahl von unfähigen Volksvertretern geschaufelt hat und nun verwundert an dessen Rand steht. Hinzu kommt die durch Gutmenschlichkeit verzerrende Darstellung von Ursache und Wirkung zu diesem Desaster, welches die MSM (noch) weitestgehend kontrollieren.

    Es ist nicht anzunehmen dass dieser unheiligen und schädlichen, sowie in allen Feldern gescheiterten, Migrationspolitik von heute auf morgen ein Riegel vorzuschieben ist, aber wir können daran arbeiten den Werteverfall unserer Gesellschaft ebenfalls einzufrieren, indem wir Stellung beziehen und diese gegen Widersacher gleich welchen Lagers verteidigen.

    Dazu bedarf es unvoreingenommener aufrechter Grundhaltung, auf dem Boden unserer FDGO jenseits der PC und hierzu sind wir alle aufgefordert, auch die assimilierten Zuwanderer unseres Systems………..

  29. Traun – Baghdhad – Wien.

    Auf dieser hocheffizienten Befehlskette ist der
    Maulkorb für Frau Dr.Christine Schirrmacher ge-
    tragen worden, bis er in Traun schließlich ver-
    passt wurde.

    Wäre die Sache nicht so schwerwiegend und ernst,
    würde ich sagen :

    NARHALLAMARSCH, HELAU UND LEI-LEI.

    Es liegt aber nun zunächst an der Wiener Regierung und an Kanzler Dr. Gusenbauer, die
    zuständigen Stellen mit der Untersuchung des Skandals zu betrauen. Auch von hier aus sieht
    man bereits einen geraden Weg, um die österreichische Bevölkerung von dem Skandal in
    Kenntnis zu setzen.

    Österreichs Politaktive dürfen sich diesen
    fiesen Maulkorb nicht gefallen lassen !

  30. #33 Zu Ende Denker

    Die Unverhandelbarkeit unserer Gesellschaftsordnung, die sich auf christlich-jüdische Werte stützt, ist das Maß der Dinge, das muss wieder präzise dargestellt werden.

    Das Problem ist, dass wir allein aus demographischer Sicht in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage sein werden, zu bestimmen, was verhandelbar ist und was nicht. Wenn bald Deutsche in Teilen Deutschlands die Minderheit sind, werden sich die MiHiGrus mit Sicherheit nicht darum kümmern, was aus unserer Sicht verhandelbar ist und was nicht.
    Selbst wenn der weitere Zuzug unmöglich wäre: Allein die hier lebenden reichen durch ihre Reproduktionsrate aus, um uns zur Minderheit werden zu lassen.
    Wenn die Migration nicht zu sehr großen Teilen rückgängig gemacht wird (was ja ursprünglich auch vorgesehen war, sie sind ja als Gastarbeiter gekommen), wird Deutschland islamisiert werden. Alles andere kann die Agonie bestenfalls verlängern.

  31. #36 Fenris (27. Mai 2008 22:12) #33 Zu Ende Denker

    Die Unverhandelbarkeit unserer Gesellschaftsordnung,

    die sich auf christlich-jüdische Werte stützt,

    ist das Maß der Dinge, das muss wieder präzise dargestellt werden.

    Wir haben da ein par nette Karrikaturen aus den arabischen Webseiten
    herausgefischt!
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2008/05/und-wer-regt-siech-hierber-auf.html

    Da wir auch auf einigen italienischen Blogs posten, (es gibt italienische Rückwanderer aus D)
    haben wir auch schon Rückmeldung bekommen, daß auch PI und DG in Italien gelesen wird
    so auch Heute wieder links gesetzt
    blog tedesci sono tutti collegati Se qualcuno capisce il tedesco, così lo guardi, la più grande blog in Eu a visitare „Politicall Incorrekt“ http://www.pi-news.net/ lingua tedesco e inglese
    .

  32. #36 Fenris (27. Mai 2008 22:12)
    #33 Zu Ende Denker
    Die Unverhandelbarkeit unserer Gesellschaftsordnung, die sich auf christlich-jüdische Werte stützt, ist das Maß der Dinge, das muss wieder präzise dargestellt werden.
    Das Problem ist, dass wir allein aus demographischer Sicht in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage sein werden, zu bestimmen, was verhandelbar ist und was nicht. Wenn bald Deutsche in Teilen Deutschlands die Minderheit sind, werden sich die MiHiGrus mit Sicherheit nicht darum kümmern, was aus unserer Sicht verhandelbar ist und was nicht.
    Selbst wenn der weitere Zuzug unmöglich wäre: Allein die hier lebenden reichen durch ihre Reproduktionsrate aus, um uns zur Minderheit werden zu lassen.
    Wenn die Migration nicht zu sehr großen Teilen rückgängig gemacht wird (was ja ursprünglich auch vorgesehen war, sie sind ja als Gastarbeiter gekommen), wird Deutschland islamisiert werden. Alles andere kann die Agonie bestenfalls verlängern.

    Das absolut Auszuschließen bin ich nicht in der Lage. Allerdings ebenso wenig auszuschließen ist, dass wenn sich die Bedingungen für indigene Familien verbessern würden, was ja durch Freischaufeln von sichtbar falschkanalisierten Transferleistungen möglich wäre, die Reproduktionsrate der Autochthonen ebenfalls signifikant erhöhen könnte und so dem Transfermissbrauch durch islamisches Prekariat, gesteuert durch unsere PolitikerInnen, den Boden entziehen würde, auf dem sie sich zu unseren Lasten generieren.
    Also gilt es weiter daran zu arbeiten und politische Systeme zu etablieren die dies bewerkstelligen können…………

  33. Natürlich stören die Deutschen nicht wirklich, Censor (Nr.24). Wenn es die Deutschen nicht mehr gibt, kriegen die Mohammedaner ein riesiges Problem. Sie sitzen dann nämlich rum in kalten Wohnungen, der Kalk rieselt von den Wänden, kein Schwein zahlt ihnen die Sozialkohle, der Lidl macht dicht und der Dönerbudentürke zählt die Maden in seinem Super-Billig-Fragmichbloßnichtwasdrinist-Spieß, weil Niemand mehr sein Zeug kaufen kann. Wovon wollen die ganzen Goldkettchen-Osmans ihre BMWs auftunen ohne die Steuerkartoffeln? Bisher zeigte sich noch keine islamische Gesellschaft als schöpferisch, unternehmend und innovativ.
    Mit dem Ende der abendländischen Kultur verschwindet auch der Reichtum. Die Mohammedaner werden sich wie früher wieder aufs Rauben, Versklaven und Erobern besinnen müssen. Das ist ja auch der Kern ihrer prophetischen Tradition. Fragt sich nur, wo die Gans sitzt, die ihnen dann noch zum Rupfen bleibt.

  34. #39 Zu Ende Denker:
    Ich vermute, dass es bald ohnehin zu massiven Konflikten kommen wird. Köln-Kalk, Ludwigshafen etc. haben ja gezeigt, wie schnell Situationen eskalieren können. Desweiteren gab es die Umfrage, die besagte, dass viele deutsche Jugendliche der Meinung sind, es gebe zu viele Ausländer in Deutschland. Wenn die entsprechend wählen, wird die Lage wohl eskalieren, da die Migranten eine Einschränkung bis Aufhebung der Transferleistungen nicht hinnehmen werden. Die Türkei und andere Staaten werden sich dann wohl auch kräftig einmischen, da diese weiterhin durch ihre exportieren Landsleute Einfluss auf die deutsche Politik nehmen wollen.
    Meiner Ansicht nach gibt es keine friedliche Lösung.

    Also gilt es weiter daran zu arbeiten und politische Systeme zu etablieren die dies bewerkstelligen können…………

    Sehe ich ebenso.
    Gruß und einen angenehmen Abend noch.

  35. Die Unverhandelbarkeit unserer Gesellschaftsordnung, die sich [weitestgehend] auf christlich-jüdische Werte stützt, ist das Maß der Dinge, das muss wieder präzise dargestellt werden.

    FULL ACK ([… eingefügt];
    und zusätzlich:
    ist hochkompatibel mit der
    Deklaration der Menschenrechte 1948 der UN.

  36. #39 Zu Ende Denker (27. Mai 2008 22:44)

    Also gilt es weiter daran zu arbeiten und politische Systeme zu etablieren die dies bewerkstelligen können…………

    einverstanden – in welchem zeitrahmen hälst du das für möglich?

  37. #39 Zu Ende Denker (27. Mai 2008 22:44)
    Also gilt es weiter daran zu arbeiten und politische Systeme zu etablieren die dies bewerkstelligen können…………

    einverstanden – in welchem zeitrahmen hälst du das für möglich?

    Mit dem zunehmenden validen Wissen um den Missbrauch unserer Transferleistungen in dieser Kostenart wird es sich proportional zu Gunsten neuer politischer Systeme entwickeln, es könnte also in ca. 5 Jahren eine Umschichtung der politischen Machtverhältnisse erreicht werden, wenn nicht eher….

  38. @#diverse, Zu Ende Denker
    Kompliment:
    – Deine Diktion ist super (keinerlei Polemik)
    – Deine Meinung teile ich zu 95%.
    [fehlende 5% sind bei mir Standard. 🙂 ]
    Dein Zeitrahmen könnte etwas pessimistisch sein, aber die Grössenordnung stimmt IMHO.
    Ktesias

    ansonsten: (bin Rentner)
    habe meinen Töchtern empfohlen, auszuwandern,
    bzw nicht aus Stanford,CA zurückzukehren.

  39. Ich habe den Text erstmal überflogen, und von einem „Miteinander“ gelesen, dann hat es mir gereicht.
    Davor hat mich schon gestört das behauptet wird, dass die Einwanderer aus Anatolien/Türkei wegen dem Arbeitsmarkt kamen, meines Wissens kamen sie zu einem grossen Teil als Flüchtlinge.

    Mein Ziel ist ganz klar die Ausreise möglichst vieler Einwanderer aus dem Orient, und auch generell von wenig qualifizierten Personen mit Migrationshintergrund, besonders von ausserhalb Europas.
    Die sollen eine Ausbildung bekommen, weil sie ein Bleiberecht haben, dann die Anregung zu gehen und wenn nötig Unterstützung dabei. Druck kommt wenn nötig natürlich auch noch hinzu.
    Zehn Prozent der BRD-Bevölkerung unter 25 Jahren sind Moslems, dass die alle bleiben ist vollkommen inakzeptabel.

  40. Wenn man die Geschichte von Anbeginn analysiert, ist schnell klar, wo des Pudels Kern liegt. In diesem Vortrag wurden grundlegende Aspekte der wesentlichsten Probleme sehr objektiv für beide Seiten angesprochen und in sehr feiner, in keiner Weise angriffigen Art Lösungsansätze aus Sicht der Referentin aufgezeichnet. Es wurde sehr ausgeprägt versucht, zwischen den Parteien zu vermitteln und ja keine zu bevorzugen. Ich würde meinen, absolut ausgewogene Berücksichtigung der anliegen beider Seiten. Was ist nun aber passiert? Dieser humaner für die islamistische Seite kaum abfassbare Vortrag sollte am 28.5.2008 vorgetragen werden, wurde aber auf Drohungen muslimischer Verbände abgesetzt, d.h. die Professorin darf den Vortrag nicht halten.

    Das spricht doch für sich selbst und zwar eindeutiger geht das gar nicht. Wenn die Moslem-Vertreter einen solch auf gegenseitige Toleranz und Respekt ausgerichteten Vortrag als Affront bewerten, so muss gar nicht mehr bewiesen werden, dass diese Brüder undiskutabel intolerant und zu keinerlei Konzessionen bereit sind. Es ist Hopfen und Malz verloren, mit diesen hirnverbrannten Inquisitoren zu diskutieren. Es ist nur verlorene Zeit. Die wollen keinen Jota entgegenkommen. Was im Koran steht, ist sankro sankt und unantastbar. Jegliche Kritik oder Aenderung an der Lebensweise, wie sie im Koran steht, ist Gotteslästerung und wird abgelehnt.

    Die Professorin hat die wesentlichsten Probleme aufgezeigt und aus rein rechtsstaatlicher Sicht Folgerungen gezogen, was zu tun wäre, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. Ich möchte nur auf die meines Erachtens wichtigste Kernaussage eintreten:

    Es muss von einem bisherigen Nebeneinander zu einem Miteinander kommen. Man muss die unterschiedlichen Auffassungen diskutieren und Kompromisse finden, die für beide Seiten akzeptierbar sind. Wäre ja schön, aber offensichtlich ist das Wunschdenken und reine Utopie. Wie das Beispiel der Vortragsverhinderung durch die moslemische Seite eindrücklich veranschaulicht, will die islamische Seite gar nicht diskutieren und sie kann es auch nicht. Man kann nicht Sachen ändern, wenn sie nicht der Lehre des Koran oder der Hadithe entsprechen, man darf keinen Zoll nachgeben. Was im Koran geschrieben steht,ist heilig und unantastbar. Jegliche Konzessionen sind Verrat an Allah. Wie kann man Kompromisse finden, wenn eine Seite gar keine eingehen will und kann ? Unsere demokratischen Rechtsformen werden von den Mullahs und Islamgelehrten verhöhnt und als Gotteslästerung bezeichnet. Im Koran und den Ueberlieferungen ist geschrieben, was Gesetz ist und wie zu leben ist. Da ist eine Demokratie völlig fehl am Platz. Was getan werden muss, haben nicht die Menschen zu bestimmen, sondern Allah und das steht ja im Koran und den Ueberlieferungen Mohammeds.

    Die Autorin hat auch insofern nicht Unrecht, als sie sagt, dass nach heute bei uns geltenden Rechtsnormen nur ein Miteinander statt ein Nebeneinander die Lösung sein kann. Wie will Westeuropa das Problem anders lösen ? In England sind 2,5 Mio, in Frankreich 6 Mio., in Deutschland 3,5 Mio., in der Schweiz gegen 400’000, in Holland auch bald gegen 1 Mio Muselmanen etc, etc. Wie will ganz Westeuropa diese approx. gegen 15 Mio. Moslems wieder los werden unter Wahrung der rechtsstaatlichen Mittel und Beachtung der Menschenrechte und der Verfassungen ? Wie kann Deutschland die 3,5 Mio. loswerden ?

    Es gibt nach meiner derzeitigen Einschätzung nur drei theoretische Lösungsansätze:

    Ein auf Konsens aufgebautes Miteinander wie im Vortrag dargelegt. Dieser Lösungsvorschlag ist aus den vorher angeführten Gründen leider Utopie und zum vornherein zum scheiern verurteilt.

    Es wird so weiter gewurstelt mit dem unausweichlichen Resultat, dass über kurz oder lang ein Kampf gegenseitig unverträglicher Kulturen stattfinden muss, was im konkreten Bürgerkrieg bedeutet. Dieses Szenario erachte ich leider als das wahrscheinlichste.

    Die westeuropäischen Länder müssen sich wohl oder übel von gewissen, heute noch geltenden rechtsstaatlichen Ordnungen verabschieden und eine viel härtere Gangart mit viel härteren Gesetzen gegen die Moslems anwenden mit dem Resultat, dass alle, die sich nicht eindeutig zu unserer Rechtsordnung bekennen, Religion und Staat nicht zu trennen wissen und die Gesetze in krasser Weise missachten, ohne wenn und aber ausgewiesen werden und zwar ohne Rekursmöglichkeiten an Gerichte oder dergleichen. Dies wäre meine bevorzugte Lösung, die aber kaum Chancen auf Erfolg haben dürfte, da die politische Mehrheit dafür kaum gefunden werden dürfte.

    So wird wahrscheinlich Fall zwei irgendwann eintreten, dh. Kampf der Kulturen bzw Bürgerkrieg. Wie kann und soll man sich darauf vorbereiten ? Es gäbe eine ganze Palette von Möglichkeiten. Wesentlich scheint mir aber, dass unter allen Umständen verhindert wird, dass der Polizei-Apparat oder die Armee unterwandert wird und beides, die Polizei und die Armee schlagkräftig gehalten und nicht geschwächt werden. Zugleich ist streng darauf zu achten und sicherzustellen, dass die von der Gegenkultur nicht massenweise an Waffen gelangen können.

    Insgesamt wunderbare Aussichten.

  41. Also ich finde den Vortrag sehr eloquent und mehr als deutlich! Von der Sorte würde ich gerne mehr lesen!

    So langsam kann ich aber auch nachvollziehen, warum über PI als „Hassblog“ geschrieben wird.

    Ich kann mich nur wiederholen: Mit dumpfen Vorurteilen oder blanker Häme disqualifiziert man sich als ernsthafter Gesprächspartner. Mir sind die geifernden Christen genauso zuwider wie die militanten Moslems! Beide sind nur von Hass getrieben! Sie bilden sich ein, sie wären die Krone der Schöpfung, und im Besitz der absoluten Wahrheit. Und sie merken garnicht, wie dumm und peinlich sie sind!

  42. Die gute Frau hat ziemlich klar die Probleme herausgestellt und keineswegs hetzerische, islamophobe Züge erkennen lassen.
    Da auf Betreiben von islamischen Glaubensgemeinschaften Frau Schirrmacher gehindert wurde ihre neutrale und sehr realistische Sichtweise über die Situation in unserer Gesellschaft vorzutragen, komme ich zu dem Schluss, dass die muslimische Seite heute immer mehr dazu übergeht, kompromisslos und ohne Diskussion, ihre islamischen und nationalistischen Ziele zu verfolgen.
    Auch ich bin der Meinung, dass schon genug diskutiert und verhandelt wurde. Es wurde und wird immer noch viel Geld in mehr oder weniger erfolglose Integrationsprojekte gesteckt.
    Unsere Demokratie und unsere Freiheit ist etwas äußerst Kostbares und Unverhandelbares, wir dürfen uns das nicht von den Moslems demontieren oder kaputt machen lassen. Wir sind nicht in einer ewig andauernden Bringschuld, wir haben das Recht klipp und klar Forderungen zu stellen und deren Realisierung durchzusetzen. Wenn etliche Moslems es nicht schaffen ihre Religion so auszuüben, ohne mit unseren Gesetzen in Konflikt zu kommen, ohne Änderungen an unserem System zu fordern, müssen wir, um die Demokratie und die Freiheit zu schützen und zu erhalten, sie auffordern sich eine andere Aufnahmegesellschaft zu suchen, die es ihnen gestattet ihre religiösen, teilweise undemokratischen, gegen Menschenrechte verstoßenden Vorstellungen zu verwirklichen und wir müssen ihnen nahelegen unseren Staat zu verlassen.

  43. Das lange Nebeneinander muss ein Miteinander werden. Das oberste Prinzip ist, den gesellschaftlichen Frieden zu wahren und Wege zum Miteinanderleben zu finden. Die europäischen Gesellschaften müssen bereit sein, Zuwanderern Heimat und Annahme zu geben, die Zuwanderer ihrerseits dazu, sich von einem politisierten Islamverständnis zu lösen und die hiesigen Gesetze nicht nur zu halten, sondern die europäischen Demokratien als gut und richtig zu bejahen.

    Und was wenn nicht?

    Was wenn das Nebeneinander nicht zu einem Miteinander wird, weil keine der beiden Seiten Interesse an diesem Miteinander hat?

    Und was, wenn die Moslems nicht tun, was uns dreist befohlen wird?

    Dann ist der faule Trick verreckt, Frau Integrationszauberin.

    Was dann?

  44. Wie jetzt ? Dieser Vortrag wurde verboten ?
    Häää ?
    Weiss jemand genau wieso ? Was bitte ist denn hier nbun wieder Anlass um den Beleidgiten zu spielen ?

    Bitte um Aufklärung !

  45. #48 smartshooter

    Also ich finde den Vortrag sehr eloquent und mehr als deutlich! Von der Sorte würde ich gerne mehr lesen!

    Dann würde ich dir die Website der GRÜNEN empfehlen; da könnt ihr euch dann gegenseitig erzählen, daß ihr richtig tolerant seid und euch ganz schrecklich lieb habt.

    Wenn du bereit bist, dich ernsthaft mit dem Problem auseinander zu setzen, würde ich dir z.B. diesen Artikel empfehlen: http://de.danielpipes.org/article/4327

    Eine friedliche Koexistenz der Mohammedaner und der autochthonen Bevölkerung in Europa gibt es nicht, gab es nicht und wird es auch nicht geben. Aussagen wie „aber auch abgesehen von dieser gesellschaftspolitischen Ebene müssen Muslime und Nichtmuslime stärker aufeinander zugehen“ zeugen von einer völligen Realitätsverweigerung.

  46. „fühlen sich nicht akzeptiert“

    Soso. Kein Ausländer ist im Ausland akzeptiert, jeder ist nur geduldet. Das habe ich selber feststellen können. Man kann sich bemühen, auf die Leute zuzugehen, aber man wird immer der Ausländer sein, und das ist nun mal so. Den einen kommt man näher, den anderen nicht.

    Ob man deswegen flennt, ist eine Charakterfrage.

    Ich habe allerdings den Verdacht, die Herrschaften möchten als unsere Chefs akzeptiert werden.

  47. Eine friedliche Koexistenz der Mohammedaner und der autochthonen Bevölkerung in Europa gibt es nicht, gab es nicht und wird es auch nicht geben.

    Richtig. Aber die real existierende nicht-friedliche Koexistenz ist ein unerschöpfiches Reservoir für Integrtions-Aktionismus (für den man den Leuten beliebig viel Geld aus der Tasche ziehen kann) und auch eines für immer einschränkendere Gesetze.

    Wer glaubt, dass die eingewanderten Moslems niemanden bereichern, irrt. Sie bereichern zwar uns nicht, aber diejenigen, die die Demokratie zugunsten einer totalitären Moraldiktatur mit harten Gesetzen abschaffen wollen, bereichern sie sehr wohl.

    Deshalb sind sie ja auch da. Ali Normalmoslem weiß das genauso wenig wie wir.

    Himmel nochmal, die sind doch nicht „einfach so“ zufällig da – wie eine Naturkatastrophe, auch wenn 100.000 Mal gespielt-naiv versichert wäre, Deutschland und die anderen Länder Europas wären nunmal – kein Mensch weiß warum – „irgendwie von selber“ zu Einwanderungsländern für Moslems geworden.

  48. @10:

    sorry, was ist “Gitmo”?

    Guantanamo Bay. „GTMO“ ist die US-Streitkräfte-interne Kurzbezeichnung für diesen Stützpunkt, ausgesprochen wird es als „Gitmo“.

  49. Ich habe allerdings den Verdacht, die Herrschaften möchten als unsere Chefs akzeptiert werden.

    Das ist nicht nur ein „Verdacht“ sowas, ist durchaus verifizierbar:

    Sure 2,193
    Pa: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!
    und passend:
    Sure 8, 39: „Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..„

  50. #20 Fenris

    Das könnte man schon fast als „Kriegserklärung“ ansehen. Diese Leute verachten uns anscheinend, wenn nicht mehr. Wenn man jetzt bedenkt, der Text ist 8 Jahre alt, was heute in den Großstädten los ist, dann sollte dieser Typ noch einmal in sich gehen, und eine Entschuldigung schreiben. Wieviele Deutsche wurden eigentlich seit 2000 von Migranten/Ausländern abgestochen und schwer verprügelt, und wie sieht es umgekehrt aus?

  51. Hier mal ein Beispiel perfekter Volksverdummung auf Wikipedia:

    Die Türken haben sich (bis heute) in das Arbeitsleben voll integriert (…). Die rund sechzigtausend (mit steigender Tendenz!) Selbständigen schaffen für Hunderttausende Arbeitsplätze und tragen damit zum wirtschaftlichen Wohlstand bei. Im Bildungsbereich sind türkische Schüler und Studierende dabei, den Abstand zu ihren deutschen Altersgenossen zu verringern. Tausende türkische Akademiker sind in verschiedenen Berufen erfolgreich tätig. Zunehmend mehr Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler und Sportler türkischer Herkunft erbringen beachtliche Leistungen.[1] bilanzierte Prof. Dr. Hakki Keskin 2001 40 Jahre türkische Einwanderung. Keskin wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass für die überwiegende Mehrzahl türkischer Einwanderer neben ihrer familiären Verwurzelung in Deutschland die BRD längst auch von den verfassungsmäßigen Grundwerten her zu ihrer Heimat geworden sei.

  52. #47 Wachsames Auge (28. Mai 2008 00:29)

    Die Autorin hat auch insofern nicht Unrecht, als sie sagt, dass nach heute bei uns geltenden Rechtsnormen nur ein Miteinander statt ein Nebeneinander die Lösung sein kann.

    Das ist eine eklatant falsche Behauptung.

    Kein Volk der Welt ist aus Rechtsgründen genötigt, auch nur einen einzigen Ausländer ins Land zu lassen. Das liegt in seinem freien Ermessen (Hausrecht).

    Wie will Westeuropa das Problem anders lösen ? In England sind 2,5 Mio, in Frankreich 6 Mio., in Deutschland 3,5 Mio., in der Schweiz gegen 400?000, in Holland auch bald gegen 1 Mio Muselmanen etc, etc. Wie will ganz Westeuropa diese approx. gegen 15 Mio. Moslems wieder los werden unter Wahrung der rechtsstaatlichen Mittel und Beachtung der Menschenrechte und der Verfassungen ? Wie kann Deutschland die 3,5 Mio. loswerden ?

    Wie man das macht? Indem man ihnen bspw. die Soziahilfe streicht. Dann verschwinden die meisten auf der Suche nach anderen Wirtsvölkern freiwillig.

    Ansonsten s.o.

    Die Entfernung der Islam-Nazis ist nicht nur rechtsstaatlich möglich, sie ist rechtsstaatlich geboten!

    Ratio

  53. ##########################################

    Christine Schirrmacher hat Courage, sehr viel Mut den die wenigsten hier aufbringen würden.
    Mich würde es nicht wundern wenn jetzt zur medialen Jagt geblasen wird. Mit Sicherheit aber steht sie auf der ‚watchlist‘ der Medienpolizei.
    PI sollte dran bleiben.

  54. @ #55 Eisvogel (28. Mai 2008 11:54)
    Eine Kurzbeschreibung der ursprünglichen Gründe warum die hier sind findet man hier:
    file:///xchng/Iceweasel_Add_on_Zotero/storage/12812/B-Migration.html

    Am 30.10.1961 wurde die türkisch-deutsche Vereinbarung über die Anwerbung von Arbeitskräften abgeschlossen. Wie bei den vorausgehenden Anwerbe-Abkommen mit anderen Ländern (Italien 1955, Spanien und Griechenland 1960) ging auch bei der Türkei die Initiative vom „Entsendeland“ aus. Die damalige türkische Militärregierung beabsichtigte, durch eine befristete Emigration den Arbeitsmarkt zu entlasten, dringend benötigte Devisen ins Land zu bringen und durch das Know-how der qualifizierten Rückkehrer die wirtschaftliche Modernisierung in der Türkei zu fördern….
    … Eine Rolle beim Zustandekommen des Abkommens spielte auch der Hinweis des türkischen Botschafters im Dezember 1960, seine Regierung betrachte die Ablehnung ihres Wunsches nach einem Vertrag als Zurücksetzung des Nato-Mitgliedes Türkei insbesondere gegenüber Griechenland.

    Das ging jedoch kräftig in die Hose, wie wir zwischenzeitlich wissen wurde mit diesen Arbeitskräften gleichzeitig die Seuche Islam eingeschleppt.

  55. Christine Schirrmacher meint:

    Die meisten Muslime, die heute in Europa leben, werden bleiben, ihre Zahl wird weiter zunehmen.

    Soso. Madame belieben zu scherzen, hat die Rechnung ohne den Wirt..ähm..ohne die Wirtsvölker gemacht.

    Wir Europäer haben da nämlich ein entscheidendes Wörtchen mitzureden. Oder etwa nicht, Christine?

    Nüchterne Bestandsaufnahmen sind gefragt.

    Soso. „Nüchterne Bestandsaufnahmen“ sind längst erfolgt.

    Taten sind gefragt.

    Politische und wirtschaftliche Programme sind wichtig, damit mehr Migranten in Europa auch wirtschaftlich Fuß fassen können.

    Ach nee. Mich laust der Affe.

    Was ausgerechnet wir auch sonst so alles tun und lassen „müssen“…. Dümmer gehts nimmer.

    Fazit: Das blauäugig weichgespülte Machwerk einer christlichen Islamversteherin. Aber was will man aus einer „Evangelischen Allianz“ auch anders erwarten.

    Merke, Christinchen.

    Wir „müssen“ nur eins: Alle Moslems rauswerfen. Alle! Wir haben nicht den geringsten Grund mit Islam-Nazis zu dialügisieren, uns über deren „Empfinden“ den Kopf zu zerbrechen und auch nur ein einziges Mitglied dieser Räuber- und Barbarenhorde bei uns zu dulden und durchzufüttern.

    Ist doch nett, daß die Musels Christines Spinnereien auch nicht verstehen. 🙂

    Wir nehmen die „Herausforderung“ an und schmeißen die Bande ohne Wenn und Aber auf absolut rechtstaatlichem Wege kurz und schmerzlos einfach raus.

    Gleich zweimal hat Christine die Rechnung ohne den Wirt gemacht. –

    Ob ihr das eine Lehre sein wird?

    Ratio

  56. Deutschlands offizielle Politik ist der stärkste Befürworter eines EU Beitritts der Türkei.

    Und Frankreich initiiert zurzeit die Mittelmehr Union.

    Wir werden uns, ob es uns gefällt oder nicht, auf massiv mehr (legale) muslemische Einwanderer gefasst machen.

    Frankreich und Deutschland ziehen am selben Strick.

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