LinksparteiDer morgen offiziell vorgestellte Jahresbericht des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz beschäftigt sich auf sechs Seiten mit der Unterwanderung der Linkspartei durch Extremisten und kommunistische Altkader. Stärkste Einzelgruppe mit 840 Mitgliedern innerhalb der Linkspartei ist die „Kommunistische Plattform“ (KPF), gefolgt von der „Sozialistischen Linke“ (550 Mitglieder), der pro-kubanischen „Arbeitsgemeinschaft Cuba Si“ (420 Mitglieder) und dem „Marxistischen Forum“ (MF), das 60 Mitglieder zählt. Zum Selbstverständnis dieser Gruppen gehört ausdrücklich der „außerparlamentarische Kampf um gesellschaftliche Veränderungen“.

(Spürnasen: schmibrn, Denker)

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38 KOMMENTARE

  1. Eben! Linke sind nicht extremistisch (= gewaltbereit,anti-individualistisch etc.); sie üben subtil konstruktive Kritik an herrschenden Zuständen in spätkapitalistischen Gesellschafts- und Herrschaftsstrukturen. Wenn einige tausend davon zur Antifa gehören oder am Tag der Arbeit Steine schmeißen und Autos anzünden, nun dann sind das zwar bedauerliche Einzelfälle, aber gewiss kein Hinweis auf die kritische Grundhaltung.

  2. So sieht der Laden aus, der sich den ganzen Tag um den Kampf gegen Extremismus beim politischen Gegner kümmert, ja davon lebt.

    Hauptsache, Peter Krause ist weg, da haben sie nochmal die Republik gerettet.

  3. Linke sind nicht extremistisch, Islam heißt Frieden und die heile rosarote Gutmenschenwelt ist wieder hergestellt.

  4. „Die verwirrte 68er Generation konnte und kann nur Verwirrung weitergeben. Das tut sie erfolgreich.“ (P. Sloterdijk)

  5. 1870 Linksextremisten und div. Altkader. Wahnsinnszahl, gemessen an der Bevölkerungszahl, BRD gesamt. Aber Verfassungsschutz etc. braucht ja seine Daseinsberechtigung. Einfach lächerlich.
    Da sieht man mal, wie der deutsche Michel, die Hosen voll hat.

  6. #7 Roberta

    Stimmt, und auch die rechten Straftaten sind gemessen an der Bevölkerungszahl absolut nichtig. Und doch lebt eine ganze Empörungs- und Kampf-gegen-Rechts-Industrie davon. Und wie voll da die Hosen sind, siehst du daran, dass Leute aus Talkshows geworfen werden, die etwas gemeint haben könnten, was irgendwie über 3 Ecken etwas mit dem zu tun haben könnte, was Nazis für richtig hielten. Außerdem würde ich gern mal wissen, was Linke dazu sagen würden, wenn 1870 Rechtsextremisten in der CDU tätig wären.

  7. So weit kommt’s noch, dass PI jemandem den “außerparlamentarische(n) Kampf um gesellschaftliche Veränderungen” vorwirft.

    Wir machen doch hier nichts anderes! Nur eben fuer die „richtige“ Seite.

  8. nimmt der Gutmensch ein Fernglas und schaut auf Extremisten von rechts: „Ich sehe riesige Gefahren.“

    Dann dreht er das Fernglas um und schaut auf die Extremisten von links/Islam: „Ich sehe nur kleine unwesentliche Einzelaktivitäten.“

  9. Bei aller berechtigter Kritik an den Linken, muss man aber sagen, verantwortlich für das Erstarken dieser Spinner ist die jetzige Regierung, die es mit ihrer Politik den Linken sehr einfach macht sie kritisieren zu können.

    Jemand der keine Ahnung hat was die Linken eigentlich für Heinis sind, fühlt sich bei denen mit seiner Kritik dann natürlich gut aufgehoben.
    Das deren Politik komplett für die Tonne ist, wissen ja viele nicht.

  10. Die Partei von Gregor Gysi und Oskar Lafontaine ist nicht von kommunistischen Altkadern und Linksextremisten unterwandert, sondern bei der umbenannten SED handelt es sich um die Partei von kommunistischen Altkadern und Linksextremisten und insbesondere ihre antidemokratische Wählerschaft!

  11. „Wir sind alle Terroristen!“ ein freiwillige Geschtändnis- worauf wartet die Merkel? Sie ist Terroristen- geil…..oder als FDJ-lerin ist eher an die BRD-Bürger- Bankkonten interessiert….
    Die Frau hat versagt und soll nach Hause gehen!
    und alle heisse Terroristen zusammentun und ab nach Cuba.

  12. @ #7 Roberta

    Es bedarf nur Wenige, um die Mehrheit zu lenken.

    Diese 1800 genannten, sind der harte Kern. Auf jeden Einzelnen davon kommen noch 10 Gemäßigte und auf jeden Gemäßgten kommen weitere 10 Sympatisanten.

    Dann rechne mal zusammen …..

  13. Zum Glück kümmert sich die mutige Gesellschaft von Widerstandskämpfern (Hallo, Tom Cruise, Glückwunsch zur Auszeichnung) aber um wichtigere Bedrohungen:

    http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/rechtsblog/bier-18-88/

    Warum sagen eigentlich linke Blogs nichts zu solch lächerlichen Aktionen des mittlerweile gesellschaftsfähigen Verfolgungswahns, wenn sie schon allen, die Religionskritik üben, eine krankhafte Phobie unterstellen?

    Weil an solchen Sachen ja was dran ist, gell? Der Islam verbreitet überall nur Liebe und Frieden und sieht sich ungerechtfertigterweise Vorwürfen ausgesetzt, die eigentlich dem Christentum vorbehalten bleiben sollten, aber wenn Biermarken, die schon ewig so heißen, auch weiterhin so heißen und denen man über 5 Ecken und Verschwörungstheorien eine Verbindung zu Nazis zuordnen kann, ja, dann ist das eine große Bedrohung, die die Gesellschaft ernstnehmen sollte, im Gegensatz zu den hunderttausenden Einzelfällen im Islam.

    Sehe schon den nächsten Skandal: „Obsthändler will am 1.8. Äpfel verkaufen“

    Was würde ein Arzt, der neben seiner Behandlungstätigkeit für islamophobisch erkrankte Menschen noch Zeit für die Untersuchung solcher Denkweisen hat, wohl dazu sagen, wenn nicht „Verfolgungswahn“?

    Dass große Moscheen in Deutschland dagegen dieselben Namen tragen wie die von berühmten Eroberern, die gern mal durch die Gegend Menschen abschlachten ließen, ist dagegen tolle Toleranz.

    Und wenn das Knüpfen von Verbindungen durch solche Zahlen schon legitim ist, was ist dann erst der Hinweis auf geschichtliche Parallelen, in denen wie bei der nun allerorts diagnostizierten „Islamophobie“ die politische Führung andere Meinungen als Krankheit (!) bezeichnete?

  14. Auch lesenswert:

    http://www.swg-hamburg.de/Aktuell/Antifaschistischer_Stil/antifaschistischer_stil.html

    Antifaschistischer Stil
    Das linksalternative Spießertum und der „Fall“ Peter Krause
    Doris Neujahr

    Als Kultusminister von Thüringen hätte der ehemalige Redakteur dieser Zeitung, Peter Krause, dem Land bestimmt gutgetan, doch erschien sein Amtsantritt von Anfang an völlig unwahrscheinlich.

    Ersparen wir uns die Klage über die Linkslastigkeit von Politik und Medien, über die fehlende Kampagnefähigkeit und Solidarität in den Unionsparteien und über die Perfidie der Verhältnisse, die es gestatten, daß SED-Nachfolger zusammen mit Journalisten, die nur im Denunziantentum brillieren, als Gesinnungswächter agieren.

    Ersparen wir uns auch die Erörterung, wer und was konservativ, rechts, rechtsextremistisch oder nur rechtsradikal ist, welche Position sich im Verfassungsbogen befindet und welche nicht – solche Diskussionen haben lediglich als Spiegel realer Machtverhältnisse einen Erkenntniswert.

    Versuchen wir uns lieber in einen Durchschnittsjournalisten von Spiegel online, taz oder Welt (die Differenzen sind längst minimal geworden) und in die Durchschnittspolitiker zu versetzen, welche erklärtermaßen die Angriffsfront der Demokraten bilden: Was sollen sie halten von einem Mann, der eine Dissertation über die Rhetorik von Friedrich Schlegel verfaßt hat, der ein politisches Konzeptpapier mit Arnold Gehlen einleitet und „die politische Kultur der Bundesrepublik als Dekadenz: als Unwilligkeit eines Volkes, die sachlich akuten Aufgaben zu sehen“ beschreibt? Der den rhetorischen Charakter des Politikbetriebs reflektiert und die moralisierende Affekterregung „ein zentrales Element politischer Hermeneutik“ nennt: „Erregung, intellektueller Krampf, Scheindebatten beherrschen die verunsicherte Szene. Die symbolische Geste der öffentlichen ‘Buße’ ist ubiquitär.“

    Die Verunsicherten, die diese Krämpfe betreiben, fühlen sich durch solche Sätze verworfen. Ihr Verfasser wird zur Zielscheibe ihrer natürlichen Abwehrreaktionen. Da ihr verworfenes Vokabular zu einer Auseinandersetzung auf intellektueller Ebene nicht ausreicht, werden die Angriffe hinterrücks geführt. In der Diskussion schlug unverhohlener Haß auf höhere Bildung durch. Krause beziehe sich in seinen Publikationen „unter anderem positiv auf den Nazi-Essayisten Gottfried Benn und ist, typisch für rechte Intellektuelle, ein Fan von Friedrich Schlegel“, hieß es in einem langen Blogeintrag, geschrieben offenbar von einem Subakademiker. Gesteigert wurde die Abneigung dadurch, daß Krauses intellektuelles Niveau mit äußerer Kultiviertheit und Grandezza korrespondiert.

    Die taz erwies sich als zuverlässiges Organ des – jetzt ist das Wort fällig – linksalternativen Spießertums, indem sie „eine Kennerin“ zitierte, die ihn einen „völkischen rechten Boheme“ (gemeint ist natürlich: Bohemien – D. N.) nannte, „der Wert auf seine Unkonventionalität lege, sich gern schwarz kleide, einen, der sich als Gegenbild der Spießigkeit begreife, jemand, der seine Helden etwa beim Freikorpskämpfer Ernst von Salomon finde und seine möglicherweise rechte Gesinnung hinter verschwiemelten Worthülsen verberge“. Der stromlinienförmige Individualismus empfindet einen natürlichen Haß gegen echte, starke Individualität. Dazu paßte der Meutencharakter der Kritiker, ihr offener Sadismus, der wiederum ihre Minderwertigkeitskomplexe bestätigt.

    Unter dem Eindruck der Kräfteverhältnisse war Krause seinen Kritikern schließlich weit entgegengekommen – einige meinten: viel zu weit –, hatte zum Teil ihr Vokabular übernommen, um schließlich einzusehen, daß die Selbstdemütigung durch öffentliche Buße sich nur durch den Rückzug vermeiden ließ.

    Um eine politische Karriere zu machen, muß man anscheinend gebrochen oder von Natur aus rückgratlos sein und am besten noch ausgesprochen dumm. So wie der thüringische SPD-Vorsitzende Christoph Matschie, der den von Krause benutzten, sachlich unstrittigen Begriff der deutschen „Schuldmetaphysik“ mit „Spekulation“ gleichsetzte, um ihn dann reflexartig mit der Holocaust-Leugnung zu assoziieren. Die von den Nationalsozialisten fabrizierten Leichenberge sind nun mal das zuverlässigste Mittel, um die eigene parteipolitische Waagschale zu beschweren.

    Diese intellektuellen, moralischen und politischen Stillosigkeiten bilden die Ingredienzen eines offiziösen Antifaschismus, der vor unseren Augen zur Gesinnungsdiktatur gerinnt, die vielleicht noch perfider sein wird als alle früheren, weil sie sich als Überwindung vergangener Perfidien legitimiert und den Gedanken an Alternativen damit präventiv abtötet.

    Denn, so Arnold Gehlen, „teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen dazu zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet, und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers (…) Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.“

    So weit ist es zum Glück noch nicht gekommen. Die Freiheit, den Wahnsinn zu benennen, werden wir uns weiter nehmen.

    Junge Freiheit vom 9. Mai 2008

  15. Kann rebaseissue nur zustimmen, wie kann eine Partei, die eine vierzigjährige totalitäre kommunistische Herrschaft ausgeübt hat, linksradikal unterwandert sein. Eher ist es doch so, dass der Verfassungsschutz linksextrem unterwandert ist, und deswegen das Ammenmärchen einer an sich demokratischen Partei SED, oder wie immer sie sich gerade nennt, verbreitet. Auch finde ich die dauernden Distanzierungen gegenüber dem Stalinismus ziemlich langweilig, das sind Rituale der SED, die sie seit 89 macht. Nur zur Information, die SED hat sich schon in den 50ern vom Stalinismus distanzieren müssen, weil das im Kreml so beschlossen wurde. Man darf also in dieser Distanzierung nicht eine Distanzierung von ihrem Totalitarismus insgesamt sehen. Diese Distanzierungsrituale vom Stalinismus zeigen für mich nur, dass diese Partei immer noch den freiheitlich und demokratischen Rechtsstaat ablehnt, die Bekenntnisse der SED zum Grundgesetz sind reine Lippenbekenntnisse, während man alle außerparlamentarischen Kräfte unterstützt, die mit nackter Gewalt dieses Land und seine freiheitliche Ordnung zerstören möchten.

    Man darf auch nicht das Zerstörungspotential dieser Partei unterschätzen, vor allem weil sie sich mit muslimischen Gewalttätern verbündet. Das sieht man leider immer häufiger, wenn der von der SED indoktrinierte Schwarze Block mit den multikriminellen Musels antritt und ein Beckstein von der CSU sagt sich dann, ist ja alles gegen die verachtenswerten Nazis und dann wird es ja wohl gut sein, oder Mr. Querdenker Geissler entdeckt seine Jugendliebe den Antisemitismus, wenn er sich mit den Globalisierungsgegnern gemein macht, denn Globalisierung ist für Geissler nichts anderes als eine Weltverschwörung des bösen Amerikas und seiner jüdischen Eliten und da ist es doch richtig, wenn die Attac mit ihren Schlägertruppen etwas dagegen macht.

    Neulich hatte PI ein verräterrisches Bild. Das sah man junge leichtbekleidete Frauen und dahinter ein Foto von Mr. Bombastic Nasrallah. Ich dachte mir zuerst wie geht das zusammen, bis ich bei genauerem Hinsehen feststellte, hier demonstriert die SED gerade für Mr. Bombastic. Gerade diese Bündnisse mit dem islamischen Terrorismus machen diese Partei so gefährlich, sie kann hier auf eine in Deutschland immer vorhandene antisemitistische Grundströmung bauen, die durch multikriminelle, muslimische Kulturbereicherer ein sehr gefährliches Ausmaß angenommen hat. Es sind auch die Medien von ihr unterwandert, hier ist es treffender von Unterwanderung zu sprechen, wenn selbst bei einer Holtzbrinck-Zeitung eine Redakteurin ihr Unwesen treibt, die sich auf ihrer Web-Seite mit einem Pali-Tuch präsentiert und mit dem Bekenntnis aufwartet, sie wisse noch nicht genau, ob ihre eigentliche Bestimmung nicht das Märtyrertum ist.

  16. Die Internationalsozialisten formieren sich neu…

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article1991339/Warum_ein_CDU-Mitglied_der_Linkspartei_beitritt.html

    14. Mai 2008

    Parteiwechsel

    Warum ein CDU-Mitglied der Linkspartei beitritt

    Er war Mitglied der SED, dann war er in der CDU – jetzt ist er der Linkspartei beigetreten: René Krone. Der Bürgermeister von Bliesdorf ist ein einmaliger Fall und seine politische Wende hat für Aufsehen gesorgt.

    Für Krone bedeutete der Wechsel vor allem eines – die Rückkehr in die Geborgenheit.

  17. Spät- aber doch kommt dieses Geständnis von den Linskfaschisten!

    Nachdem es eh schon ein offenes Geheimnis ist.
    😉

    Schon seit Ignazio Silones berühmten Zitat über Linksfaschisten.

  18. Die Hochzeitsgesellschaft der Kommunisten
    steht vor dem Altar der Geschichte !

    Satan selbst wird die Zeremonie durchführen !

    Die Wiedervermählung von Stalins Braut mit dem
    Hochzeiter des Bösen !

  19. Man sollte auch stets bedenken, dass in den 80ern viele LinkInnen zu den GrünInnen “migrierten”, weil dort Reputation und Aufstiegschancen größer waren. Als sie dann GrünInnen waren, setzten sie ihr Destruktionswerk fort und entdeckten das MohammedanerInnentum als ideales Werkzeug, die Revolution im Iran und damit ihe eigenes Schicksal verdrändend!

    Guckst Du hierzu auch:

    http://www.swg-hamburg.de/Aktuell/Ein_neues_Kampffeld/ein_neues_kampffeld.html

    Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 16-08 vom 19. April 2008

    Ein neues Kampffeld für die K-Gruppen
    Die roten Wurzeln der Grünen: Sogar die spätere Pragmatikerin Krista Sager kam einst vom KBW
    von Hans Heckel

    Daß die Grünen eine ausgesprochene Linkspartei würden, war ihnen nicht zwingend in die Wiege gelegt. Bürgerliche Köpfe wie der ehemalige CDU-Politiker Herbert Gruhl oder der konservative Ökobauer Baldur Springmann gehörten noch in den späten 70er Jahren zu den Ikonen der erwachenden grünen Bewegung.

    In Hamburg jedoch fanden sehr schnell Vertreter des Linksaußen-Spektrums den Weg in die junge Bewegung, was die Szene an der Elbe schnell radikalisierte. So hatte die heute als gemäßigt und pragmatisch bekannte Krista Sager im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) ihre politischen Wurzeln. Der KBW unterschied sich deutlich von der weit bekannteren DKP, die sowohl finanziell als auch ideologisch eng an die DDR angebunden war. Leitsterne des KBW waren die Volksrepublik China und der Maoismus, das sowjetrussische System wurde als „staatskapitalistisch“ abgelehnt. So richtete sich die nur wenige Tausend Mitglieder umfassende Gruppe gegen die Nato und den Warschauer Pakt gleichermaßen und forderte anstelle der Bundeswehr eine „demokratische Volksmiliz“, in der Offiziere gewählt werden.

    Andere führende GAL-Politiker der ersten Stunde stammten aus dem „Kommunistischen Bund“ (KB), der trotz ähnlichen Namens nicht mit dem KBW zu verwechseln ist. Der KB stand der UdSSR weit offener gegenüber und verteidigte die Existenz der DDR, während andere Maoisten den Gedanken der Wiedervereinigung favorisierten. Der KB umfaßte in seiner Blütezeit Ende der 70er Jahre rund 2500 Mitglieder, davon allein 1500 in Hamburg.

    Aus dem KB stammten die frühen GAL-Politiker Thomas Ebermann und Ulla Jelpke. Jelpke verließ die Grünen 1989 wieder und sitzt seit 1990 mit Unterbrechung für die PDS/Linkspartei im Bundestag. Außerhalb Hamburgs machte der KB-Veteran Jürgen Trittin bei den Grünen Karriere.

    Gegen solche in kommunistischen Kaderparteien geschulten Politprofis hatten die vielfach politisch unbedarften Idealisten aus dem bürgerlichen Lager keine Chance.

    Anti-Atombewegung, Hausbesetzerszene und der Kampf gegen den Nato-Doppelbeschluß waren der Treibsatz der jungen Partei, die 1982 erstmals in die Hamburger Bürgerschaft einzog und sofort für erheblichen Wirbel sorgte. Weil weder die von der Krise der Bonner SPD/FDP-Koalition geschwächte SPD noch die CDU bei der Hamburgwahl im Sommer 1982 eine Mehrheit errangen (die FDP blieb unter fünf Prozent), verhinderten die 7,7 Prozent gewählten GAL-Abgeordneten die Bildung einer stabilen Mehrheit. An Rot-Grün mochte Hamburgs SPD-Bürgermeister Klaus von Dohnanyi nicht einmal denken (siehe Kasten).

    Parallel zur Entwicklung auf Bundesebene verließ die GAL in der zweiten Hälfte der 80er Jahre ihre Fundamentalopposition Schritt um Schritt und nahm nun die Regierungsbeteiligung ins Visier.

    Krista Sager, seit 1983 in der GAL-Führung, profilierte sich bald als führende Sprecherin des „realpolitischen Flügels“. Nach Ulla Jelpke verließ 1990 auch Thomas Ebermann zusammen mit 42 weiteren Getreuen wie Rainer Trampert die Grünen, ging aber nicht zur PDS.

  20. Auf der anderen Seite:

    Noch marschieren MohammedanerInnen und LinksgrünInnen „Seit an Seit“, wie Roosevelt und Stalin gegen Hitler oder die KPD und die NSDAP gegen die Weimarer Republik!

    Aber werden sich die MohammedanerInnen dauerhaft von den LinksgrünInnen einbinden lassen?

    Was, wenn es zum Streit zwischen Rütli-Borats und der antisemitischen Antifa kommt?

    Rütli-Borats vermehren sich, während Kartoffel-Antifas an Zahl abnehmen.

    Ab einem gewissen Zeitpunkt wird es mehr Rütlis als Antifas geben, die dann die Strasse beanspruchen, wie werden dann die BürgerInnenkinderInnen der Antifa reagieren?

  21. #11 rebaseissue (14. Mai 2008 11:

    Die Partei von Gregor Gysi und Oskar Lafontaine ist nicht von kommunistischen Altkadern und Linksextremisten unterwandert, sondern bei der umbenannten SED handelt es sich um die Partei von kommunistischen Altkadern und Linksextremisten und insbesondere ihre antidemokratische Wählerschaft!

    Richtig, was aber von denen unterwandert ist, sind der gesamte Staat und die Gesellschaft in D. Angefangen vom Grundschullehrer über die Journaille, die Justitz bis in die Bundeswehr und Polizeiführung.

  22. Tja, alles richtig, was oben geschrieben wurde…

    Nur ohne >> DIE LINKE<<

    wäre Schröder heute noch Bundeskanzler.

    Was ist schlimmer:

    Pest

    oder

    Cholera

    Das ist hier die Frage???

  23. #17 Baschti

    Wenn mir das mit der Biermarke „1888“ einer erzählen würde, würde ich denken, dass mein Gegenüber reif für die Klapse ist. Aber anscheinend ist es so, dass je absurder etwas erscheint, es umso wahrscheinlicher ist.

    Ja, jeder Psychiater würde hier die Diagnose „Verfolgungswahns“ stellen. Und ich füchte sogar, der Wahn ist unheilbar. Da hilft tatsächlich nur noch die Einweisung.

    Vielleicht wäre das ein tolles Konzept für eine neue TV-Show: die Kandidaten müssen sich Sätze ausdenken, in denen kein Wort vorkommt, dass man mit keiner noch so abstrusen Konstruktion in Zusammenhang mit Nazis bringen kann…

  24. Ist ja wohl klar, was jetzt passieren muss:
    Mehr Geld und mehr Aktionen gegen den rechten Extremismus… :/

  25. http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/rechtsblog/bier-18-88/

    Es wundert mich, dass auf der Seite solche Kommentare durchgelassen werden:


    Tut das eigentlich weh? Wie wäre es, wenn wir die „8“ gleich ganz verbieten? Bin ich jetzt ein Nazi, weil ich hier die „8“ geschrieben habe? 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

    Mittwoch, 14.05.2008, 13:23h, Geht es noch?

    Dieser Schwachsinn ist doch wohl nicht ernst gemeint, oder? Soll man jetzt alle Biere verbieten, die irgendwelche verdächtigen Zahlen im logo tragen?
    Es gibt z.B. ein „88“! Nein wie schrecklich! Nur das hier mir 88, die höchste prozentuale Stammwürze eines Bieres in Europa gemeint ist! Die Antifanten und Grünen haben einen echten Sockenschuss! Wenn die Linken auch noch davon hören zetteln die glatt ne Revolution an! Armes Deutschland!

    Mittwoch, 14.05.2008, 13:34h, Dadudei

    Das erinnert mich an dieses Wort …. wie hieß es denn gleich ….. ich komm‘ gleich drauf …. Ach ja, A U T O B A H N.

  26. Für mich sind an die vergangenheisbewältigungskranken Linken immer noch zwei Fragen offen, die sie zu beantworten haben:

    A) Warum haben Sie den 1. Mai als Feiertag noch nicht abgeschafft, obwohl es AH war, der diesen Tag zum offiziellen Feiertag erhoben hat?

    B) Warum hat man bei der SPD ihren Generalsekretär Hubertus H E I L immer noch nicht gezwungen, seinen Namen zu ändern?

  27. @ #17 Baschti (14. Mai 2008 12:08)
    @ #35 Tiefland (14. Mai 2008 15:47)

    Jetzt weiß ich auch, wie diese Jessen-Postille „Zeit“ darauf kommt, das 70% der Deutschen (oh, was für ein böses Wort) rechtsradikal sein sollen.

    Bier ist immer noch ein sehr beliebtes Getränk in diesem Land. Auch die braunen SA-Schlägertrupps haben sich nach ihren Einsätzen gerne mit Bier gestärkt.

    Und in diesen Land kann ein hier lebender, genetisch sowieso böser Deutscher mit 18 den Führerschein erwerben und dann damit seine niederen Triebe auf den teils von den Nazis gebauten Autobahnen ausleben.

    Dann ist mir klar, dass wir alle rechts sind, wenn nicht gar Nazis.

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