Um vor den Machenschaften der Islamisierer zu warnen, muss man an keiner speziellen Krankheit wie „Islamophobie“ leiden. Man muss nur „etwas vom Islam kennen“. Im Gegensatz zu engagierten Förderern des Moscheewesens weiß die türkischstämmige Islambeauftragte der SPD, Lale Akgün, wovon sie redet. Und folgerichtig warnt sie davor, der DITIB auf den Leim zu gehen.

Von den neuen Tönen der Kölner SPD Abgeordneten berichtet der evangelische Pressedienst:

Die Islam-Beauftragte der SPD, Lale Akgün, hat eine kritischere Distanz der deutschen Politik zum Islam-Verband DITIB gefordert. Die DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) als größter Verband von Muslimen in Deutschland habe „Machtgelüste“ und „reaktionäre Gesinnungen“, warf Akgün dem Verband in einem Artikel im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe) vor. Es müsse genauer geprüft werden, welche Inhalte von DITIB und der mit ihr eng verbundenen türkischen Behörde Diyanet verbreitet würden.

Der DITIB als einem Ableger der staatlichen türkischen Religionsbehörde gehe es nicht um Religion, sondern um die „Deutungshoheit über das Soziale“, kritisierte die Kölner Bundestagsabgeordnete. Als Beispiel nannte sie einen mittlerweile aus dem Internet entfernten Leitfaden der türkischen Behörde Diyanet für „gute und vorbildliche muslimische Frauen“. Darin seien „frauenfeindliche Vorschriften“ wie etwa das Alleinreise-Verbot für Frauen enthalten gewesen.

Das „Gefährliche“ sei, „dass sowohl Diyanet in der Türkei als auch DITIB in Deutschland ihren moralischen Einfluss auf die Menschen ausnutzen, indem sie moderne Normen und Umgangsformen, die auch in der Türkei schon lange den Alltag bestimmen, schlichtweg abzuschaffen versuchen“, erklärte Akgün. Die Vertreter von Diyanet und DITIB verstünden ihre Lebensart „nicht als Angebot im Wettbewerb der Ideen, sie verstehen sie als Dogma“.

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36 KOMMENTARE

  1. Komisch, als ich hier in Ulm diese Kritik
    an der DITIB ansprach,wurde ich von der jungen
    Union + Kirchenvertreter in die schmutzige Ecke gestellt.

    Fragen über Fragen

    Adam

  2. Komisch, als ich hier in Ulm diese Kritik
    an der DITIB ansprach,wurde ich von der jungen
    Union + Kirchenvertreter in die schmutzige Ecke gestellt.

    Du heißt eben Adam und nicht Lale Akgün. Aber wenn alles so weiterläuft wie bisher darfst auch Du dir in zwanzig, dreißig Jahren, einen muslimischen Namen aussuchen.

  3. Auch wenn sie in diesem Fall richtig liegt, ich habe Frau Akgün in einer Fernsehdiskussion auch schon ganz anders erlebt. Trotzdem, die Hoffnung auf Erkenntnis bleibt.

  4. Ich kann mich auch noch an andere Worte von Frau Akgün erinnern, aber vielleicht ist sie eine „Aufgewachte“? Dann ein herzliches Willkommen in der Realität, Frau Akgün.

  5. Mit dieser Einschätzung von DITIB liegt Lale Akgün goldrichtig! – Herrgott, habe ich gerade Lale Akgün gelobt? Ich werde wohl langsam alt.
    Leider tat sie sich bis jetzt vor allem durch beredtes Schweigen hervor, wenn es um berechtigte Islamkritik ging.

  6. Auch wenn wir hier alle wissen dass es absolut sinnlos ist, Schäuble hat gehandelt und das ganze Islamistengesindel an einen Tisch gebracht.

    Die Sozis stehen natürlich blöde da, weil sie als Multikulti-Experten so etwas in ihrer rot/grün Zeit nicht auf die Beine bekommen haben.

    Da hilft die Kritik an den Gesprächspartnern dann, über die eigenen Versäumnisse hinweg zu täuschen.

    Aber man sollte sich nichts vormachen lassen, sobald diese politischen Scharlatane die Gelegenheit dazu bekommen, holen sie das „Versäumte“ nach. Dann sind die Islamisten plötzlich die richtigen Gesprächspartner.

    Fazit: Schäuble ist schon schlimm – aber alles was von Links kommt wird noch schlimmer.

  7. Es gibt auch in der Türkei Presseorgane und sogar Soziologen(!), welche die zunehmende Islamisierungstendenz im Lande kritisieren.

    Und sie nennt sogar die Quelle dieser Tendenz:

    Der ungebildete, ländlich geprägte Anteil der Bevölkerung, der seine Chancenlosigkeit in einer modernen laizistischen Gesellschaft begriffen hat, sich an die Regeln einer archaischen Weltanschaung klammert.

    Das sind genau die Leute, die auch hier in Deutschland die Probleme machen. Und das sind nicht nur Türken.

    http://www.turkishdailynews.com.tr/article.php?enewsid=106252

  8. Wenn man schon freiwillig so ’nem komischen Verein wie dem Islam angehört, muss man auch die Konsequenzen tragen.

    Ein bißchen Reform, wie von Akgün gefordert, zementiert nur kranke Strukturen.

    Für die ditib gilt dasselbe wie für den Islam:

    Mitmachen und Fresse halten oder Mittelfinger zeigen!
    Alles andere ist Kosmetik am toten Hund!

  9. Lala Akgün hat immer wieder Kritik am Islam und den hiesigen Vertretern der Mohammedaner geäußert.

    So äußerte sie sich zum Kopftuch einmal zwar nicht ganz konsequent ( völliges Kopftuchverbot) aber sie verurteilte jeden KopftuchZWANG.

  10. Es ist erschreckend, daß ausgerechnet Lale Akgün langsam erkennt, welches Spiel die DITIB treibt. Der gesamte Kölner Stadtrat ( mit Ausnahme von ProKöln ) scheint weiterhin blauäugig von wolkigen MultiKulti Fantasien beseelt zu sein. Da stört die Realität ja nur.

  11. ich schätze mal da hast du dich beim schreiben vertan. Es heisst nicht

    Moscheewesens

    sondern
    Moscheeunwesen
    oder täusche ich mich da?

  12. Ich vermute mal, daß die Dame Lala Akgün lediglich den Feminismus islamisieren will.

    Wohl so ein Fall wie Seyran Ates.

  13. Wie gut die Dame Bescheid weiss:
    Microsoft DL ist IMHO noch in Unterschleissheim.
    Ein „RegionalBüro“ ist nach Köln umgezogen.

    Im übrigen hat sich Bill Gates immer in München wohlgefühlt; zumindest vor ein paar Jahren. 🙂

  14. Ich habe hier im Blog schon öfters vor der DITIB gewarnt, die hat sich bestimmt meine Kommentare zu Herzen gnommen. 😉

  15. Die Vertreter von Dyanet und DITIB verstünden ihre Lebensart ‘nicht als Angebot im Wettbewerb der Ideen, sie verstehen es als Dogma’.

    Da muss man Akgün allerdings widersprechen, das was von ihr als Lebensart im Ideenwettbewerb dargestellt wird, sind Lebensformen, die in einer freiheitlichen Gesellschaft nicht geduldet werden dürfen. Die Entrechtung der Frau, die Bekämpfung Ungläubiger mit dem Schwert, und was die koranische Lehre noch an Unmöglichem zu bieten hat, muss von einem freiheitlichen Rechtsstaat geächtet werden.

    Es gibt in Deutschland keinen Wettbewerb der Lebensformen, wo brutale Frauenentrechtung, Zwangsheirat und Ehrenmord zugelassen sind. Dass Schäuble mit der DITIB über unsere Grundrechte verhandelt, ist natürlich der viel größere Skandal.

  16. DITIB verbieten, deren Imane samt und sonders ausweisen, die Moscheen beschlagnahmen:

    Grund: Versuchte Unterwanderung Deutschlands und Bedrohung der Deutschen Gesellschaft für einen Fremden Staat.

  17. In Aschaffenburg gibt es auch eine DITIB Moschee. Ich bin da vor drei Wochen vorbei gefahren, gerade zur Zeit des Freitagsgebets. Ich stand mit meinem Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite an der Ampel, als ein Fahrzeug mit Ulmer-Kennzeichen vor der Moschee parkte und ein Bärtiger ausstieg. Soweit ich weiß,ist Ulm doch eine Hochburg der radikalen Moslems!? Na dann: Herzlich willkommen in Aschaffenburg!

    P.S. Ich habe dem Ungepflegten aus Ulm später noch einen PI-Aufkleber ans Auto geklebt; die habe ich immer griffbereit im Handschuhfach, extra für solch schwerwiegende Fälle. Ich habe den Aufkleber so angebracht, dass der Mufti ihn nicht unbedingt auf den ersten Blick sehen konnte. Wenn´s gut gelaufen ist, ist er mit dem Aufkleber den ganzen weiten Weg nach Ulm zurück gefahren, direkt vor seine Tür. 🙂

  18. #21 Kooler (03. Jun 2008 16:34)

    Nö. Die wird deswegen nicht von der SPD ausgeschlossen. Die machen nur opportunistische Propagandapolitik. Eben weil sie merken, dass das Volk aufpasst. Und vielleicht auch, weil in der Türkei die Kluft zwischen Islamisten und Kemalisten immer größer wird. Solche Wie Akgün stehen wahrscheinlich auf der Seite der Säkularen dort. Aber dafür stehen sie hier immer noch für die uneingeschränkte Zuwanderung und nur sehr bedingt für eine richtige Integration (denn das, was sie Integration nennen, ist nicht die Rede wert.)

  19. Den sog.säkularen-kemalistisch-westlich-europäisch orientierten Türken in der Diaspora sollte natürlich noch vor den schlecht informierten-islamverliebten westlichen Politikern,auffallen,dass die aus der Türkei entsandten Imane der DITIB vom Schlage Bekir Albogoa nichts gutes im Schilde führen!
    Die regierende islamistische AKP-Partei unter Erdogan und Gül versucht auch den Auslandstürken einen enteuropäisierten Scharia-Islam mit dem Symbol des Kopftuches und langen Mantels unter dem Vorwand der Annäherung an die EU zu verkaufen.
    Lalle sieht die Gefahr einer sich immer stärker islamisierenden Türkei und deren Einfluss durch DITIB für Deutschland.
    Deswegen wäre die Köln-Ehrenfelder Mega Moschee als Hauptquartier der DITIB ein falsches Signal für alle westlich denkenden Türken und ein grosses Integrationshinders!
    Denn dort wird türkisch und nicht deutsch gesprochen!

  20. Die arme Frau. Nun wird wohl in kürze ein Parteiauschlussverfahren eröffnet. Noch dazu werden Glaubensbrüder eine Todes Fatwa gegen sie aussprechen. Und ihre Brüder, sofern sie welche hat, müssen dann wohl die Ehre der Familie „messern“ müssen.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  21. Mir ist es völlig egal, welcher Partei sie angehört. Lale Akgün hat die richtigen Leute kritisiert.
    Offensichtlich sind viele türkeistämmige Deutsche viel eher des freien Denkens fähig, als so mancher trotteldeutsche Scheuklappenträger.

    sapere aude

  22. Donnerwetter, wer hätte das gedacht – die Lale ist gar nicht so dämlich, wie man von ihrem Kurzhaarschnitt und der SPD-Parteizugehörigkeit voreilig schliessen könnte.

    Weiter so, Frau Akgün ! 😀

  23. Ja, nun wählt alle wieder eifrig SPD, weil da jemand von denen Hü sagt und der andere Hott, um das komplette Wählerspektrum anzusprechen. Die SPD ist eine Türkenpartei und als solche nicht wählbar. Die haben nur Angst vor dem Projekt 18, deshalb nun dieses durchsichtige Manöver. Nächstes Jahr sind doch Wahlen, da sollen noch ein paar dumme Deutsche geködert werden.

  24. Der letzte Streich bei Bauer Mecke war auch der
    folgenschwerste.

    Wilhelm Busch jubelt :

    „Gott sei Dank ! Nun ist´s vorbei mit der Übeltäterei.“

    Jürgen und Oskar — aufgemerkt !

    Was Gott tut, das ist wohlgetan.

  25. lale akgün ist einer der vielen, vielen maulwürfe, die die musels hier in den herrschenden kreisen placiert haben.
    Sie verfährt getreu dem glaubensgrundsatz der täuschung der sog. ungläubigen.

    Im Koran ist die Täuschung der Ungläubigen verankert und lässt die wahren Ziele des Dschihad im Dunkeln, so der tunesische Schriftsteller Abdelwahhab Meddeb. Ein Dialog unter ungleichen Bedingungen, sagt der Moslem. „Die Taqqiya, die Täuschung als Glaubenspflicht, existiert im Innern des Islam. Sie hat mit der Geschichte zu tun“, so Meddeb. „Ins Leben gerufen wurde sie durch gewaltbereite schiitische Sekten, die von den Zentralregierungen unterdrückt wurden und sich daher der Täuschung bedienten, um im Geheimen operieren zu können. Daraus wurde eine Pflicht des Untertauchens und sich Vermischens.

    Neben ihr operiert inzwischen ein unzahl von gleichen maulwürfen, die inzwischen in allen scheinparlamenten, parteien, verwaltungen und sonstigen institutionen sitzen und von den etablierten parteibonzen von cdu/csu bis zu den sed-lern gehätschelt werden. Jetzt will der özdemir sogar grünen-chef werden…..

    Aber der dt. michel wählt auch diesen seiner schächter….

    Keinesfalls
    Theo Retisch

  26. Frau Agkün gehört aber zu den ausgesprochenen Unterstützern des Ehrenfelder DITIB-Großmoschee-Projektes.

    Oder sollte ich mich da geirrt haben?

  27. Das soll sie ihren Parteifreunden mal aufs (schweinefettfreie ) Butterbrot schmieren. Die kriechen doch alle vor den Muselverbänden.

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