Ach, wie schön ist es doch in Marokko: Überall ist man „herzlich willkommen“ und wird als Christ ja so viel besser behandelt als umgekehrt die Muslime in Deutschland. Islamisten gibt es gar nicht und überhaupt ist alles wunderbar, abgesehen davon, dass die Taxifahrer sich zu gut sind, das Fahrgeld direkt aus einer ungläubigen Hand zu nehmen. Die Berliner Zeitung veröffentlicht einen selten dümmlichen Bericht eines Marokko-Auswanderers.

Was wäre wohl im schönen Marokko los, wenn Verfasser BZ-Artikels auf einmal das Geld ausgehen würde? Dhimmitude vom Feinsten. Alfred Hackensberger schreibt:

Seit acht Jahren lebe ich in Marokko, unter Muslimen. … In meiner näheren Umgebung gibt es drei Moscheen, deren Muezzine fünf Mal am Tag zum Gebet rufen. Vielleicht sollte ich mich über den nächtlichen Lärm einmal beschweren oder über ein zu hohes Minarett, wie es in Deutschland bei Moschee-Neubauten gemacht wird.

Aber auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen. Ich fühle mich von den Menschenansammlungen beim Freitagsgebet weder gestört noch eingeschüchtert. Im Gegenteil, die Moschee-Besucher, herausgeputzt und in Festtagskleidung, machen einen gelassenen, zufrieden Eindruck. …

Und die Islamisten? Ich fühle mich nicht bedroht. Obwohl es rein rechnerisch in einer fast hundertprozentig muslimischen Gesellschaft wesentlich mehr Radikale geben müsste als in Deutschland. Nur einmal wollte ein bärtiger Taxifahrer das Fahrgeld nicht direkt aus meiner ungläubigen Hand nehmen. Ich musste es auf den Sitz legen.

Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen, wie umgekehrt hier Hausfrauen im Goethe-Institut drei Monate Deutsch büffeln, um zu ihren Männern nach Berlin, München oder Frankfurt ziehen zu können. Dass ich die Kultur des Landes oder den Islam studieren solle, war noch nie ein Thema. Auch nicht, wo ich wohne und ob ich vielleicht ein Ghetto bilde und die Integration verweigere, weil ich mich öfter mit Christen treffe als mit Muslimen. …

„Herzlich willkommen“, höre ich allerseits. Ich kann so viel Alkohol trinken, wie ich will, tanzen gehen bis in den frühen Morgen … Meine Frau liegt am Strand im Bikini und muss auch kein Kopftuch tragen.

Wir, die „ungläubigen“ Christen, die Irak und Afghanistan eroberten, werden in muslimischen Ländern weit besser behandelt als die Muslime in Deutschland und Europa.

Wenn Herrn Hackensberger das Muezzin Gebrüll gefällt, ist dies sein Privatvergnügen, das er allein deshalb anderen noch lange nicht schmackhaft machen kann.

Dass jemand acht Jahre lang in Marokko leben und von der Kultur und Sprache des Landes, wie er selbst schreibt, keine Ahnung haben kann, ist allerdings kein Ruhmesblatt, sondern einfach nur peinlich. Wenn Hackensberger sich mit seiner Wahlheimat eingängiger beschäftigt hätte, wüsste er, warum der Taxifahrer von ihm kein Geld nehme wollte. Und wenn er ein wenig arabisch verstünde, würde er sich noch wundern, was die Leute sich über seine Frau erzählen, wenn sie nichts Böses ahnend im Bikini am Strand liegt.

Die Hackenberger’sche Formulierung, die ungläubigen Christen hätten den Irak und Afghanistan „erobert“, ist schon eine ganz besondere Blüte, wenn man bedenkt, wie die Taliban und Saddam Hussein mit den eigenen Landsleuten umgegangen sind und sich bewusst macht, wie viele Menschen – im Versuch, diesen Ländern Freiheit und Demokratie zu bringen – bereits ihr Leben gelassen haben.

„Herzlich willkommen“ heißt es Touristen gegenüber übrigens in jedem islamischen Land – solange die Gäste das nötige Kapital mitbringen. Mit einheimischen Christen, die weniger finanziellen Background mitbringen, ist man da weit weniger kulant. Marokko ist zwar auf dem weltweiten Christenverfolgungsindex gerade mal auf Platz 40, dennoch macht sich Illusionen, wer von Religionsfreiheit im westlichen Sinn ausgeht.

Wie einheimische Kontaktpersonen dem Hilfswerk Open Doors mitteilten, hat die Regierung Christen gegenüber eine offenere Haltung als früher eingenommen. Dennoch sind Christen bei der Ausübung bzw. Weitergabe ihres Glaubens weiter eingeschränkt, von anderen Menschenrechtsproblemen ganz abgesehen.

Nach marokkanischem Recht ist die Mission unter Muslimen gesetzlich verboten. Es gibt staatlich anerkannte katholische, orthodoxe und protestantische Gemeinden im Land, aber nur Ausländer dürfen diese Kirchen besuchen. Marokkanischen Christen ist eine Teilnahme an diesen Gottesdiensten nicht gestattet.

Kirche in Marokko gibt es also nur für Hackensbergers und Co., die sich vielleicht schon gefragt haben, warum keine arabisch sprechenden Christen ihre Gottesdienste besuchen, falls sie in der islamischen Wahlheimat ihres Vertrauens überhaupt schon jemals eine Kirche von Innen gesehen haben.

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123 KOMMENTARE

  1. …das gehört hier doch garnicht hin…
    Was arbeitet der denn eigentlich?
    Teppichtester, Strandsandsieber oder was?

  2. Wir, die “ungläubigen” Christen, die Irak und Afghanistan eroberten, werden in muslimischen Ländern weit besser behandelt als die Muslime in Deutschland und Europa.

    Mal sehen, wie lange das anhält. Bis zum nächsten Terroranschlag am Strand – oder zu Übergriffen von Islamleuten.

    Es wird eine Zeit kommen, in der es für Westleute lebensgefährlich sein wird, in einem muslimischen Land Urlaub zu machen, das gilt auch für die Türkei.

  3. Hm, da fragt man sich doch, gegen welchen versteinerten Haufen Kameldung ist der denn gelaufen? Es zwingt ihn ja niemand nach Deutschland zurück zu kommen. Er darf gerne bleiben. Dann ist der Herr Hackensberger sozusagen eine kulturelle Bereicherung für Marokko.

    Apropo Bereicherung. So sieht es aus, wenn eine kulturelle Bereicherung nach dem Zugriff durch Zielfahnder „Hopp“ genommen und „die Bereicherungserlöse“ sichergestellt wurden.

  4. Toll, das ist ja wie ich arbeite im Krankenhaus und da gibt es so viele feine und schoene Krankheiten. Da sterben jeden tag irgedwelche aber mich hats noch nie gestoert.
    Ja mir als gesundem gehts gut und meine frau darf fuer 2.50 auch in der kantiene Mittagessen.

    Also ich verstehe nicht, wie so viele menschen mit saurem gesicht im Krankenhaus herumlaufen.
    Bei mir persoenlich ist noch nichts da drinne gestorben.

    Einfach nur eklig und ignorant gegenueber der christlichen Minderheit in Marokko.

  5. Offenbar handelt es sich um diesen Herrnhier.

    Dort arbeitet er heute für Die Zeit , Neue Züricher Zeitung, Der Standard, WoZ, Taz, Jungle World oder auch für die Online-Magazine Telepolis oder Qantara.

    Dieser Herrn weist also eine typische Migrationsgeschichte auf, wie es in Marokko noch weitere Zehntausende gibt. 😉

    Für wie blöd halten Herr Hackensberger und die Berliner Zeitung ihre Leser eigentlich?

  6. Natürlich hat ALFRED (E. NEUMANN)das gute Recht unter den Rechtgläubigen mehr Schlecht wie Recht zu leben,
    Es gibt in diesem UNSEREM Land eine große Klientel die dieses Geseire wohlwollend zur
    Kenntnis nehmen
    und darin einen Beweis für ihre These sehen:
    ISLAM IST FRIEDE UND DEUTSCHE SIND NAZIS
    Deutschland spaltet sich mehr und mehr,vor roher körperlicher Gewalt dem Politischen Gegner gegenüber wird nicht mehr zurück geschreckt.
    Typen wie ALFRED sind nur noch lächerlich

  7. ich verstehe in manchen teilen überhaupt nicht was der mensch aussagen will.

    Vielleicht sollte ich mich über den nächtlichen Lärm einmal beschweren oder über ein zu hohes Minarett, wie es in Deutschland bei Moschee-Neubauten gemacht wird.

    WAS FÜR EIN SCHWACHSINN. obwohl kann er doch mal versuchen in marokko dann wird er wohl mal zum fußballspielen eingeladen. ach ja und nochwas:
    Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen

    das zeigt mir nur wer hier überhaupt den artikel schreibt. eher peinlich wenn man nicht in der lage ist wenigstens ein paar brocken der sprache zu sprechen die im land gesprochen wird. soviel mühe mache ich mir wenigstens schon wenn ich nach holland zum surfen fahre. einfach nur peinlich

  8. Ich habe mich in Deutschland auch noch nicht über die Höhe von Kirchtürmen beschwert. davon ab: ‚mal sehen was passiert, wenn der Anteil der ungläubigen Europäer da unten so hoch wird wie der Muslime hier in den Ballungsgebieten.

  9. Der Mann vergisst, dass er eine der wenigen Westler in Marokko ist.
    Das verhältnis von 80:3 ist da bei weitem nicht erfüllt.
    Er soll mal versuchen eine muslimische Marokkannerin zu heiraten, er soll sich beim Versuch als mittelloser Christ ausgeben……

  10. @Freiherr vom Stein..
    Super!!!…da braucht man dann wohl nichts mehr dazu sagen, aber Hauptsache Hackersberger hat seinen geistigen Müll losgelassen…*lol*….;-))

  11. @4 , das liest sich ja wie das Who is Who der deutschen Dhimmi-Medien.
    In einigen islamischen Ländern, weiß nicht, ob das auf Marokko auch zutrifft, reicht es schon, wenn man als Besucher eine Bibel bei sich trägt, um festgenommen und des Landes verwiesen zu werden.

  12. wenn es ihm dort so gut gefällt, kann er gerne dort bleiben. wir schicken ihm dann claudia fatima roth hinterher und den herrn beck auch und auch alle anderen multikultinnen. die können dann in marokko soziale und gendermainstreaming- „projekte“ starten -finanziert vom marokkanischen steuerzahler- und die arabische welt verbessern.
    da warten die marokkaner schon seit jahren drauf.
    worauf die marokkaner nicht warten müssen, sind die baukräne, die haben sie bereits…

  13. Super Vergleich… Um einen solchen mal hinzukriegen, sollte er sich tatsächlich mal dort öffentlich über die Moscheen und die Symbole beklagen, ebenso, wie sich hier Muslime über christliche Symbole beklagen. Wenn die Reaktion erfolgt ist, kann man auch das Ganze einen Vergleich nennen.

    Wieviel Taxifahrer verweigern hier eigentlich die Annahme von Geld aus den Händen von Moslems aufgrund ihres Glaubens? Was wäre dann hier los? Warum ist, was hier ein aboslut ekelhafter, rassistischer Akt und Grund für eine Entlassung und Anreiz zu einer Talkshow wäre, dort irgendwie kein Problem und völlig egal?

    Übrigens würde ich als Islamkritiker auch nie verlangen, dass man sich als Westler in einem islamischen Land am Islam, sofern er nur die Einheimischen betrifft, stören sollte. Und selbst, wenn er einen selber betrifft, kann ich mich nicht immer darüber empören, weil die Leute eben wissen, worauf sie sich einlassen. Nur ist es eben genau diese Haltung, die ich auch von eingewanderten Muslimen erwarte, nämlich dass auch sie sich nicht über christliche und westliche Traditionen, Lebensweisen und Werte aufregen. Denn was soll es bedeuten, wenn ich im Ausland den islamische Kultur achten soll, im Inland jedoch die westliche Kultur aufgeben soll, wenn nicht völlig einseitige Selbstaufgabe, die man nur von einer Seite erwartet?

    Wenn man wirklich vergleichen will, dann bitte eben auch fair auf gleicher Ebene. Verlangt in islamischen Ländern die Errichtung vieler repräsentativer Kirchen, verlangt Extra-Gesetze für Christen, errichtet dort christlich-westliche Parallelgesellschaften, gebt die Schuld an allen Problemen, dir ihr dort habt, den Moslems, und dann könnte man am Umgang der Moslems mit den Christen auch einen Vergleich anstellen, der dieses Namen verdient. Kann man sich natürlich auch schenken, da der Umgang dort mit Christen in vielen Fällen auch ohne diese Dinge hinreichend bekannt ist, und mit ihnen mit einem Massaker enden würde.

    Übrigens finde ich es auch total sinnvoll zu erzählen, wie „locker“ man in Marokko mit Integration und vielen anderen gesellschaftspolitischen Dingen umgeht, im Gegensatz zum „verbohrten“ Deutschland (btw: Wie verbohrt sind dann erst echt Einwanderungsländer, die Bedingungen und Leistungen erwarten?). Denn das mag ja alles sein, aber vielleicht stehen wir, ebenso wie andere westliche Länder, insgesamt auch woanders in der Welt als Marokko, weil wir manche Dinge eben „verbohrter“ sehen. Vielleicht wollen wegen der Folgen (Sicherheit, Wohlstand usw.) deshalb ja auch Mio. Muslime nach Europa, während es nicht wirklich viele Europäer in islamische Gesellschaften zieht. Was soll denn jetzt die Lehre sein? Sollen wir einfach viele total entgegengesetze und sich im Ausland schon gewalttätig bekämpfende Kulturen in unser Land lassen und Integration als intolerantes Unterfangen verwerfen? Was soll dann anderes passieren, als dass wir bald dieselben Verhältnisse haben wie in den Krisenregionen, aus denen diese Menschen deshalb hierhin fliehen?

  14. Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen, wie umgekehrt hier Hausfrauen im Goethe-Institut drei Monate Deutsch büffeln, um zu ihren Männern nach Berlin, München oder Frankfurt ziehen zu können. Dass ich die Kultur des Landes oder den Islam studieren solle, war noch nie ein Thema. Auch nicht, wo ich wohne und ob ich vielleicht ein Ghetto bilde und die Integration verweigere, weil ich mich öfter mit Christen treffe als mit Muslimen. Polizisten behandeln mich zuvorkommend und überprüfen nie, ob meine Aufenthaltsgenehmigung gefälscht sein könnte. Eine Genehmigung, die übrigens relativ leicht zu haben ist.
    ————————-

    Er bekommt dort aber sicher auch keine Sozialhilfe, kein kIndergeld, kein Elterngeld, keine Krankenkasse bezahlt…….

  15. Wer erwartet etwas anderes von einem Käseblatt, in dem ständig neue Ex-Stasi-IMs geoutet werden?

  16. Hackensberger ist der gleichen Kategorie wie Jessen zuzuordnen. Mit diesem Geschreibsel verdient er sein Geld, und wie man sieht, findet sich immer wieder eine linke Postille, die den Schwachsinn auch noch abdruckt.

  17. Typen wie dieser Hackensberger kenne ich auch aus meiner zweiten Heimat Süafrika: Die leben in deutschen Ghettos, sprechen keine Landessprache, lesen natürlich auch keine südafrikanischen Zeitungen und haben keinen Kontakt zu südafrikanischen Nachbarn. Von den wirklichen Verhältnissen im Lande wissen sie NICHTS.

    Kommt man mit solchen Typen in die Diskussion, bricht bei denen der naive, scheuklappige Gutmensch durch:
    – Kriminalität – haben wir in Deutschland auch
    – Korruption – ist in Deutschland noch viel schlimmer
    – marode Infrastruktur – nie davon gehört
    – Flucht der weissen Intelligenz aus Südafrika – Auswanderer hat Deutschland auch
    – Benachteiligung der Weissen im Studien- und Berufsleben – naja, den armen Schwarzen muß doch geholfen werden.

    So geht das endlos weiter, die Realitätsverweigerung ist atemberaubend. Ich halte so wenig Kontakt wie möglich zu diesen Kollektivpsychos.

  18. Etwas interessiert mich aber dennoch, glauben die Leser diesen Schwachsinn oder leuchtet vielleicht doch noch in der Leere des Gehirns ein kleines Fragezeichen auf?

  19. Man kann diesem Mann ja nichts Schlechtes unterstellen, und wenn er sich in Marokko wohlfühlt, ist das schön für ihn.

    Aber seine Naivität und seine Weltfremdheit sind nur schwer zu überbieten. Es sind häufig schlichte Gemüter wie er, die in ihrer Naivität als Steigbügelhalter des Islam in Europa dienen. Solche Berichte sind nämlich Wasser auf die Mühlen der grünen Multikultiverfechter, die glauben, damit belegen zu können, daß das ja alles nicht so schlimm sei mit der islamischen Massenzuwanderung in Europa; schließlich seien Muslime in ihren islamischen Heimatländern tolerant und respektvoll gegenüber Andersgläubigen.

    Es überrascht, daß der Autor Marokko nach acht Jahren immmer noch mit den Augen eines Touristen sieht und nicht mit dem Blick eines Kenners, der sich mit seiner Wahlheimat eingehend beschäftigt hat.

    Im bezweifle, daß die Marokkaner die Zuwanderung von Christen so locker sehen, wie uns der Autor dies weismachen möchte. Einige europäische Dauerresidenten mögen die Marokkaner nicht stören, aber man stelle sich vor, wir exportierten unser christliches Prekariat millionenfach dorthin, so wie es umgekehrt Arabien und die Türkei machen. In diesem Fall dürften wohl die engen Grenzen der vermeintlichen marokkanischen Toleranz schnell erreicht sein.

  20. …vielleicht solle der Depp mal in Marokko Sozialhilfe beantragen. Ach ja ohne Arabischkenntnisse ist das wahrscheinlich kein Problem…

  21. Manche merken es gar nicht, wenn sie als Fußabtreter benutzt werden 😉
    Und die Tatsache, dass er die Beleidigungen auf Arabisch nicht versteht, trägt sicher auch seinen Teil dazu bei.
    Was mir sorgen macht ist auf jeden Fall nicht die Behandlung der Muslime in Deutschland durch Deutsche, sondern die Behandlung von Deutschen durch Muslime und das im eigenen Land. Es ist ein Skandal.

  22. Früher oder später wird auch der gute Herr oder sein Bikinimodel oder eines seiner Kinder – sofern er welche hat in eines der zahlreichen Fettnäppfchen aus 1001 Nacht treten. Bin gespannt auf den zweiten Teil seines Berichtes.

  23. Zitat: „Nur einmal wollte ein bärtiger Taxifahrer das Fahrgeld nicht direkt aus meiner ungläubigen Hand nehmen. Ich musste es auf den Sitz legen.“

    Zum Thema Banknoten in Marokko habe ich einiges beizutragen. Ich habe längere Zeit in Marokko gelebt. Einmal war ich zu einer Hochzeit eingeladen. Die Braut war 13 Jahre alt und wir Hochzeitsgäste redeten sie mit „Madame“ an. Die Frauen waren unter sich in einem Zelt. Die Männer feierten im Freien. Nach einiger Zeit kam eine alte zahnlose Frau mit einem Messingtablett, auf dem das Bettlaken der Braut lag. Blutbeschmiert wie es sich gehört. Es kann aber auch Hühnerblut gewesen sein. Unterwürfig knicksend verlangte die Alte, dass wir Banknoten auf dieses Tablett legen sollten, was wir taten.

    Es kommt noch schlimmer. Die Prostituierten der nahen Kreisstadt (Azzemour) waren engagiert, aber nur als Bauchtänzerinnen. Leicht bekleidet, unten nur mit Tanga. Wiederum mussten wir Gästen einen Obolus entrichten. Wohin? In/an die Liebesöffnung der Bauchtänzerinnen.

    Seitdem habe ich ein ungutes Gefühl, wenn ich in Marokko gebrauchte Scheine entgegennehmen muss. Ich frage mich, wo werden sie gelegen bzw. gesteckt haben.

  24. „Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen.“

    Hat Alf die marokkanische Staatsbürgerschaft beantragt? Beabsichtigt er, seinen Unterhalt in Zukunft gegebenenfalls durch das marokkanische Sozialversicherungswesen bestreiten zu lassen?
    Ich hoffe! Denn dann wären wir diesen Jessen-Klon los! Und er könnte sich notfalls in der sozialen Hängematte des marokkanischen Königreichs räkeln.

    Don Andres

  25. hier mein leserbrief an die redaktion:

    Herr hackesberger kann die toleranz der muslime in marokko mal testen, in dem er dort versucht fuer den christlichen glauben werbung zu machen.

    auch der versuch als einheimischer christ zu leben koennte ihm etwas von der schoenen toleranz des islam zeigen.

    fuer mich ist dieser artikel an blauaeugigkeit kaum zu ueberbieten und zeigt nur wie oberflaechlich sie der author mit der situation in maroko beschaeftigt hat.

    wo bleibt ein bericht ueber die situation von einheimischen christen in islamischen laendern? oder sind solche berichte deutschen nicht zu zumuten?

    mit freundlichen gruessen
    stephan xxx

    leserbrief an die redaktion dieser zeitung sind ueber den kontaktteil ihrer inetseite leicht moeglich. also nutzt diese moeglichkeit. wer weiss oder der ein oder andere ihnen nicht einige links zur situation der einheimischen christen und schwulen zukommen lassen kann. um ihnen gelebte „toleranz“ zu zeigen

  26. Vielleicht sollte ich mich über den nächtlichen Lärm einmal beschweren oder über ein zu hohes Minarett, wie es in Deutschland bei Moschee-Neubauten gemacht wird.

    Aber auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen.

    Mann, wie blöd ist der eigentlich??

    Das ist eben die Ursache der Probleme. Marokko ist ein muslimisches Land, da gelten die Werte und Gesetze der Muslime. Würde man dort sich deswegen beschweren, könnte man was erleben. Ich glaube, minimum würde man ausgewiesen, in schlimmsten fall geköpft wegen beleidigung des Islams.

    Würden die Muslime in Europa UNSERE Werte genauso akzeptieren, wie der gute Mann in Marokko die marokkanische Werte, würden wir auch keine Probleme haben..

    Solche Idioten gehören wirklich in Marokko. Das soll er auch bleiben! Europa braucht diese Abschaum nicht!!!

  27. Was läuft bloß in den Köpfen von Jessen und dieser Arsch-Geige Hackensberger wohl ab?
    Wer bezahlt diese Typen für ihren Volksverrat?
    Ob es denen eigentlich scheiss-egal ist, für wen sie schreiben und was sie schreiben? Vermutlich schon, Hauptsache die Kohle stimmt.

  28. Seit dreißig Jahren lebe ich in Deutschland, unter Nicht-Muslimen. … In meiner näheren Umgebung gibt es fünf Kirchen, deren Glocken zwölf Mal am Tag läuten. Vielleicht sollte ich die Christen abstechen und ihre Kirchen zerstören, wie es in meinem Land bei Kirchen gemacht wird.

    Aber auf den Gedanken bin ich noch nie gekommen. Ich fühle mich von den Menschenansammlungen beim sonntäglichen Gottesdienst weder gestört noch eingeschüchtert. Im Gegenteil, die Kirchen-Besucher, herausgeputzt und in Festtagskleidung, machen einen gelassenen, zufrieden Eindruck. …

    Und die Islamophoben? Ich fühle mich nicht bedroht. Obwohl es rein rechnerisch in einer fast achtzigprozentig nicht-muslimischen Gesellschaft wesentlich mehr Islamophobe geben müsste als in in meiner Heimat.

    Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Deutsch lernen, wie umgekehrt hier GutmenschInnen drei Monate Arabisch büffeln, um zu ihren edlen Wilden nach Damaskus, Bagdad oder Kairo ziehen zu können. Dass ich die Kultur des Landes oder abendländische Werte studieren solle, war noch nie ein Thema. Auch nicht, wo ich wohne und ob ich vielleicht ein Ghetto bilde und die Integration verweigere, weil ich mich öfter mit Muslimen treffe als mit Nicht-Muslimen. …

    “Herzlich willkommen”, höre ich allerseits. Ich brauche nicht zu arbeiten, meine siebenköpfige Familie wird von unseren Gastgebern rundum versorgt. Ich kann so viele einheimische Frauen angrabschen, wie ich will, im Kültürklüb rumhängen bis in den frühen Morgen … Meine Frau trägt auf der Straße Kopftuch und darf deswegen nicht einmal schief angeguckt werden.

    Wir, die gläubigen Muslime, die wir es uns in Deutschland und Europa gemütlich gemacht haben, werden in westlichen Ländern weit besser behandelt als Christen in der Türkei, Saudi-Arabien und dem Rest der islamischen Welt.

  29. Ich lese PI von Zeit zu Zeit interessiert und einige Artikel sind wirklich vernünftig; die Kommentare strotzen aber leider oftmals vor Dummheit und Rassismus;

    Nun konnte ich aber einfach nicht umhin, auch einmal einen solchen abzugeben. Obwohl ich niemals etwas ins Internet stelle 😉

    Das, was Herr Hackensberger erlebt hat, kann ich nur unterschreiben! Ich selber habe 2 Jahre in El Jadida gewohnt, spreche auch kein Arabisch. Das ist auch nicht nötig, da ich fließend Französisch spreche (das wird Herr Hackensberger sicherlich auch). Die Leute dort, v.a. die Gebildeten, sind mindestens 2-sprachig aufgewachsen! Und für die Marokkaner stellt es kein Problem dar, auch in anderen Sprachen zu kommunizieren: Sie bestehen nicht auf Ihre eigentliche Muttersprache (es wird ja auch sowohl marokkanisches Arabisch, als auch Berber gesprochen) Ob die meisten der Kommentatoren hier auch zumindest 2 Sprachen können?

    Das mit dem Taxifahrer ist eine extreme Ausnahme, den hätte ich angezeigt oder kein Geld gegeben. Ist mir aber noch nie passiert.

    Meine Frau ist Marokkanierin und liegt ebenfalls mit dem Bikini am Strand. Außerdem versteht sie Arabisch (neben Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch) und erzält mir, wenn Leute etwas Schlechtes erzählen. Aber die Freundlichkeit der Leute in Marokko und die Achtung gegenüber anderen ist großartig!

    Christen werden immer geachtet (ich bin Katholik) und dass Marokkaner nicht in christliche Kirchen gehen dürfen ist völliger Quatsch: wir (meine Frau und ich) waren immer in der Kirche in El Jadida, und wir waren nicht die Einzigen. Ich habe nun oft Marokkaner zu Besuch und die staunen dann über unsere großartigen Werke kirchlicher Baukunst, wie den Kölner Dom 😉
    Mir wurde (und wird) immer zu Weihnachten und Ostern „gratuliert“!

    Superschöne westlich gekleidete Mädels tragen übrigens Kreuze als Modeschmuck, das ist überhaupt kein Problem.

    Übrigens gibt es auch jüdische Marokkaner, die sehr geachtet werden. So gibt es in Essaouira eine jüdische Pilgerstätte und jedes Jahr gibt es dort ein großes offenes Fest für den dort begrabenen jüdischen Heiligen (als Marokkanischer Staatsbürger darf man allerdings kein Christ sein, aber die wenigsten Deutschen werden wohl die marokkanische Staatsbürgerschaft beantragen wollen 😉 ).

    Ich habe vor meinem 2-Jahresaufenthalt auch schon 3 Monate mitten im Gebirge gewohnt (Hoher Atlas). Dort war die Freundlichkeit nahezu erschlagend! Jeden Abend wurde ich irgendwoanders zum Essen eingeladen. Ob mir das in Finsterwalde als Marokkaner auch passieren wird? Das wäre mal ein (gefährlicher?) Versuch 😉

    Ich weiß, dass nicht alles gut ist, und ich habe mich auch wieder für Deutschland entschieden. Auch wird der Islamismus leider stärker, aber er wird auch vom Staat bekämpft. Die überwiegende Mehrheit der Marokkaner ist gemäßigt, königstreu und lehnt islamistische Tendenzen ab.

    Vielleicht sollten die Leute, die meinen über Marokko und die Marokkaner schreiben zu können, einfach mal ein paar Wochen in dieses wunderschöne Land fahren.
    (Ich freue mich jedenfalls schon wieder, wenn ich im Oktober meine Freunde dort besuchen darf.)

    Ich denke, dass ich für meine Marokkanischen Freunde schreiben darf:

    Marhaba au Maroc, soiyez le bienvenus!

  30. der einzige Kommentator der anscheinend ein Hauch von Ahnung hat ist „liberalissimo“;
    wie er dann sicher weiß, ist Azzemour der Nachbarort von El Jadida, wo ich wohnte (und immer noch regelmäßig hinfahre).

    Wenn das Mädchen wirklich 13 war (woher wußte er das) hätte er es anzeigen müssen. Das ist normalerweise unterlassene Hilfeleistung und strafbar, auch in Marokko. Die Tänzerinnen sind nicht nackt und tragen keine Tangas (der Bauchtanz in Marokko ist anders als in Marokko!) Die Mädels (meist 4) sind völlig bekleidet und meist etwas rundlich 😉 Dazu spielen im Hintergrund Männer auf traditionellen Instrumenten. Sehr schön anzusehen.
    Das sind keine Protituierten! Das ist echt eine Beleidung, und der Schreiber, wenn er dort wirklich gelebt hat, sollte dies besser Wissen!

    Vielleicht war ja „liberalissimo“ im Puff 🙂

    Natürlich ist das mit dem Tuch und dem Blut eine Tradition. Das Tuch wird übrigens anschließend auf 4 riesige Zuckerhüte gelegt und durchs Dorf getragen.

    Es muß aber auf alle Fälle dazu gesagt werden, dass dieser Brauch nur noch von der traditionsgebundenen Landbevölkerung und nicht von der gebildeten Oberschicht parktiziert wird. Das hat auch nicht direkt etwas mit dem Islam zu tun. Tradition und Religion muß unterschieden werden!

    Die anderen Kommentare sind eindfach nur Blödsinn, da muß man wohl nicht drauf eingehen.

    Wie gesagt: einfach hinfahren! Der Flug nach Casa ist schon für 300€ zu haben 😉 Und Ihr werdet mit offen Händen (auch mit wenig Geld) empfangen 😉

  31. öh, in der Hektik hatte ich mich vertippt, kann vorkommen:

    der Bauchtanz in Marokko ist anders als in Ägypten (mir gefällt der in Ägypten aber ehrlich gesagt besser 😉 )

  32. @marocan
    Ich weiB nicht Recht…
    Warum wandern die Marokkaner haufenweise nach Frankreich aus und sagen von ihrem eigenen Land, dass es unterentwickelt ist ?

    (Das Lächerlichste an diesem Berliner Artikel, ist wohl, dass er damit angibt, dass er die Minarette in Marokko akzeptiert !)

  33. Danke, lieber marocan, für diese informative Darstellung, Sie als Insider sollten für die Zeitung schreiben.
    Aber der Zeitungsartikel war wirklich eine Zumutung.
    Danke auch an Baschti und „Heiner uns sonst Keiner“ für ihre Übertragung.

  34. @inga
    nunja, in allen Menschheitsepochen hat es Wanderungen aufgrund ökonomischer Gefälle gegeben. Natürlich würde auch ich woanders hin, wenn ich dort mehr verdienen könnte. Wo ist das Problem? Ich bin ebenfalls flexibel!
    Die Marokkaner sind sehr selbstkritisch. Ich betreue marokkanische Doktoranden, und die sagen mir auch immer wie toll hier alles ist.
    (machen das die Deutschen auch im Ausland?) Ist es vielleicht auch. Aber auch hier gibt’s vieles zu kritisieren.
    Manche können halt woanders leben, manche möchten in ihrem Heimatland bleiben. Und die meisten Marokkaner leben immer noch in Marokko 😉

    Letztendlich wollen die Menschen hier, in Marokko oder überall auf der Welt auch nur leben, arbeiten, feiern und Spaß haben…

    noch etwas zur Meinungsfreiheit:
    http://www.telquel-online.com/
    Das ist schon harte unzensierte Kritik!

    Zu empfehlen ist auch der sehr schöne Film Halbmond (deutscher Film!):
    http://www.filmgalerie451.de/d_set_frameload.htm?content/vertrieb/d_bowle.htm~content

    Hier wird nichts beschönigt und man bekommt einen Einblick in den Alltag von jugendlichen Marokkanern.
    Übrigens vom Autor (Paul Bowles) der auch „Der Himmel über der Wüste“ geschrieben hat.

    …man könnte sehr viel über Marokko und Nord-Afrika erzählen….

  35. Danke liebe Uschi, ich bin allerdings kein Journalist 😉
    Ich habe den Artikel nochmal durchgelesen: ok, der Vergleich mit den Minaretten hinkt natürlich, da er sich als Ausländer genausowenig über die Minaretthöhe beschweren sollte, wie die Ausländer in Deutschland sich nicht über die Turmhöhe der Kirchen beschweren. Und das macht auch kein Muslim! Jedenfalls kein „Normaler“, irgendwelche durchgeknallten Islamsiten vielleicht schon.

    Aber ansonsten gibt der Artikel schon das wieder, was ich auch erlebt habe.

  36. Ja sehr schöner Bericht. Sie Herr Hackensberger leben in einer Umgebung weil es ihnen dort so gefällt wie es ist. Ist auch vollkommen OK. Nur möchte ich mal die „freundlichkeit“ sehen wenn sie anfangen dort das Strassenbild nach dem Vorbild ihrer Heimat umzuformen. Die Sitten und Gebräuche auf den Kopf stellen und ich nehme mal an das sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Endweder Selbstständig und ordentlich Geld mitgebracht haben oder eben für eine Deutsche/Europäische Firma arbeitetend die einiges investieren musste.
    Wenn man also einen echten Vergleich aufzeigen möchte bitte ich um den Bericht von einem radikalen Christen der mitten im muslimischen Wohngebiet eine Kirche errichten möchte. Illegal Sonntags Glocken läutet da bei von der marrokanischen Sozialhilfe lebt während seine Kinder nicht Nachbarschaft terrorisieren.
    So einen Bericht würde ich zu gerne mal lesen.

  37. „Wir, die „ungläubigen“ Christen, die Irak und Afghanistan eroberten, werden in muslimischen Ländern weit besser behandelt als die Muslime in Deutschland und Europa.“

    so endet er , dieser Artikel.
    Also bitte !
    Wozu dient er ? Den Deutschen wieder mal vor den Latz zu hauen, was für Rassisten sie sind ?
    Als Europäer in Marokko hat er sicher ein volles Konto.

    Es fehlen Infos über die Art , wie er seinen Lebensunterhalt verdient. Oder liegen er und seine Frau den ganzen Tag am Strand ?

    Ich frage also nochmal : wozu ist dieser Artikel gut ? Er beinhaltet keine Informationen, nicht mal eine Beschreibung des Alltags dieses Herrn.
    Es handelt sich wieder einmal um pure Propaganda.
    Marokko =tolerant, Deutschland =rassistisch ?
    Dass ich nicht lache !
    (Dass Marokkaner sicher sehr gastfreundschaftlich sind, bezweifle ich nicht).

  38. und da nun hier schon alle Kommentatoren am Kofferpacken sind, um nach Marokko zu fliegen und sich alles vor Ort anzusehen, hier noch dieser Link:
    http://www.dioceserabat.org/spip.php?article33

    Bei den vielen Kirchen in Marokko muß also keiner um sein Seelenheil Angst haben 😉

    Jedenfalls wünsche ich allen Guten Flug und einen erholsamen Aufenthalt in diesem schönen, interessanten und kulturell reichen Land!

  39. Wär ich Moslem, der Hackensberger wär mein Lieblingsdhimmi.
    😉

    H. schreibt:

    Dass ich die Kultur des Landes oder den Islam studieren solle, war noch nie ein Thema. Auch nicht, wo ich wohne und ob ich vielleicht ein Ghetto bilde und die Integration verweigere, weil ich mich öfter mit Christen treffe als mit Muslimen.

    Die Frage ist doch wohl, „warum ist das alles in Marokko kein Thema“?

    Hackensberger ahnt natürlich die Gründe bzw. kennt sie eigentlich. Das deutet er an wenn er schreibt „und ob ICH vielleicht ein Ghetto bilde“.
    Ja, ein Ghetto müsste H. nämlich in der Tat fast allein bilden.
    Warum das?
    Von 32 Millionen Einwohnern sind in Marokko lediglich 60 000 Ausländer. (man Vergleiche das zB mit Deutschland)

    Zitat aus Wikipedia zu Marokko:
    „Staatsreligion ist der Islam. Rund 99 % der Bevölkerung sind Muslime,“

    „Es leben rund 60.000 Ausländer im Land, darunter vor allem Franzosen, Spanier, Italiener, Tunesier und Algerier. Im Gegenzug leben über eine Million Marokkaner in Frankreich und sind somit wichtige Vertreter des Islam in Frankreich.“

    gruß
    Roger

  40. Hat dieser vollkommen verblödete Schreiberling schon mal versucht Sozialleistungen in Marokko zu beantragen ? Oder hat er mal versucht einen Bauantrag für einen christliche Kirche zu stellen ? Hat er schon mal fremde Frauen auf der Straße begrapscht, oder einen Einheimischen Messer gemacht ?
    Das sollte er alles mal ausprobieren. Dann wird er noch mehr Unterschiede zu den unerträglichen Verhältnissen in Deutschland feststellen.
    Wahrscheinlich lebt er dann aber nicht mehr lange.

  41. Ach, noch etwas von meinem Lieblingsdhimmi:

    Hackensberger schreibt ja nicht nur regelmäßig proislamische Artikel, sondern wir verdanken ihm (als besonderes Schmankerl) sein „LEXIKON DER ISLAM-IRRTÜMER“.

    Natürlich geht es Hackensberger darin nicht etwa um die Irrtümer des Islam, sondern um die bösen Vorurteile gegen den Islam.

    Etwa das schlimme „Vorurteil“, dass der Koran es angeblich erlaube, die Ehefrau zu schlagen.

    Eine lustige Rezension zum Buch gibt´s im Deutschlandradio als Podcast.
    hier:
    http://www.podcast.de/episode/752194/Aufkl%C3%A4rung_durch_Halbwahrheiten%3F_-_Alfred_Hackensberger:_%22Lexikon_der_Islam-Irrt%C3%BCmer._

    Lustig vor allem darum, weil der Rezensent trotz eigener Gutmenschlichkeit kaum ein gutes Haar an Hackensbergers Buch lässt.
    🙂

  42. Also, ich wohne ganz in der Nähe einer Kirche und natürlich läuten auch die Glocken. Es soll Menschen geben, die das stört, ich gehöre nicht dazu, obwohl es an manchen Feiertagen schon sehr laut werden kann. Ich habe auch kein Problem mit den Kirchgängern, auch wenn sie zu bestimmten Anlässen hier alles zuparken. Warum sich daran stören? Wir leben nunmal in einem „noch christlichen“ Land und selbst, wenn ich diese Kirche nicht besuche, finde ich es völlig in Ordnung, daß sie da ist. Einzig eine Frage stellt sich mir beim Lesen dieses Ergusses von Herrn Hackensberger:
    Daß er in einem moslemischen Land vom Muezzin geweckt wird, scheint mir nicht so außergewöhnlich, daß man es ausdrücklich hervorheben müßte. Sehr viel spannender wäre doch zu wissen, ob er daneben auch von Kirchenglocken geweckt wird?

  43. http://fr.wikipedia.org/wiki/Maroc

    Man beachte die Rublik „religion“.
    99.7% Muslime.
    es wird auch dafür gesorgt, dass es so bleibt.

    „Le mariage de la marocaine musulmane n’est légal qu’avec un époux musulman, et un marocain musulman ne peut se marier avec une non-musulmane, sauf si sa religion est monothéiste.“

    „Eine Heirat der marokkanischen Muslimin ist nur mit einem muslimischen Mann legal und ein marokkanischer Muslim darf keine Nicht-Muslimin heiraten, auBer wenn sie einer monotheistischen Religion angehört.“

    So viel zur Toleranz.
    Aber es ist sicher ein schönes Land. Wem das genügt, der fährt nach Marokko.

  44. @Inga
    der Artikel dient dazu, Verständnis zu wecken für andere Kulturen; ich glaube nicht, dass er sagen wollte, dass hier alle böse sind, und dort alle gut….er kennt die Probleme in Marokko (nehme ich mal an) und weiß sicher auch, dass es dort nicht weniger Rassismus gibt (z.B. gegenüber Schwarzafrikanern, das hat aber nichts mit der Religion zu tun); aber genauso wie hier wird dort auch dagegen etwas getan…
    Und genausowenig wie die Leute hier, wird auch er sicherlich nicht den ganzen Tag am Strand liegen 😉
    Wir haben glückerlicherweise den Angriffskrieg auf den Irak nicht mitgemacht, und daher werden wir auch nicht verurteilt in diesem Artikel…
    ein etwas gelassenerer Umgang mit „Ausländern“, wie er in Marokko herrscht, wäre in Deutschland sicherlich nicht das Schlimmste…immer die Kirche im Dorf lassen 😉

  45. @Inga
    das ist doch ein alter Hut: Der Islam ist Staatsreligion und eine muslimische Frau darf nur einen muslimischen Mann heiraten; ja und? Sollen die das ändern, weil’s dem Deutschen stört? Wer soll dort die Gesetze machen: die USA, die EU?
    die Religion ist übrigens schnell zu ändern (nicht wie bei uns) und in der katholischen Kirche gibt’s dafür die Beichte 🙂

    Wie ich schon erwähnte: als Marokkaner darf man auch Jude sein!

  46. #34 marocan (23. Aug 2008 13:31) #36 marocan (23. Aug 2008 13:50)
    #40 marocan (23. Aug 2008 14:15)
    #43 marocan (23. Aug 2008 14:57)

    Hallo marocan,

    es ist gut, daß Sie hier auf PI über Ihre persönlichen -durchaus positiven- Erfahrungen in Marokko berichten.

    Das zeigt, daß es von Land zu Land Unterschiede gibt.
    Marokko gehört sicherlich nicht zu den Staaten mit extrem repressivem Regime, wie Iran, Saudi-Arabien, Sudan.
    Diese Abstufung sollte man in der Tat vornehmen.
    Aber die Frage ist: Wie lange kann sich in einem Land mit islamischer Bevölkerung ein prowestlich-liberales Regime an der Macht halten?
    Die Entwicklung in vielen anderen islamischen Staaten hat gezeigt: Auch prowestliche Regime geben zunehmend dem aggressiven Druck der Fundamentalisten nach und setzen deren Forderungen nach umfassender Islamisierung der Gesellschaft schrittweise um. Besonders abschreckendes Beispiel hierfür ist Ägypten.

    Für Marokko stellen sich mir deshalb folgende Fragen: Kann das dortige Regime die Fundamentalisten dauerhaft neutralisieren?
    Und: Gibt es derzeit aus der marokkanischen Normalbevölkerung heraus Druck in Richtung Liberalisierung oder eher die Forderung zur verschärften Islamisierung?
    Und was zeigt der Vergleich mit den Marokkanern in Europa? Warum sind gerade die so extrem aggressiv und gewalttätig? Beispiel Niederlande.

    Könnten Sie Stellung beziehen zu diesen Fragen?

  47. Ich war nur einmal in Marokko in Urlaub (Agadir). Das war im September 2000.

    Einmal und NIE wieder. Auf jeden Schritt wird man angequasselt von irgendwelchen Einheimischen die dir etwas verkaufen oder die sonst irgendwie Dirham von dir haben wollen.

    Marokko, das war der besch….eidenste Urlaub den ich je hatte. Gottseidank hatte ich nur eine Woche gebucht und nicht zwei.

  48. „das ist doch ein alter Hut: Der Islam ist Staatsreligion und eine muslimische Frau darf nur einen muslimischen Mann heiraten; ja und? Sollen die das ändern, weil’s dem Deutschen stört? Wer soll dort die Gesetze machen: die USA, die EU?“

    früher durfte eine deutsche frau keinen juden heiraten, der nationalsozialismus war quasi staatsreligion, ja und? das ist doch ein alter hut!
    länder mit solchen religiös verbrämten rassegesetzen, die ehen zwischen unterschiedlichen religionen verbieten, stehen auf dem gleichen unterirdischen zivilisationsniveau wie die nazis. wie kann man das gutheißen oder einfach als gegeben hinnehmen, marocan? wie kann man solche länder als tolerant und gastfreundlich empfinden, wenn dort grundlegende menschenrechte derart unterdrückt werden?

  49. Es geschieht öfters, daß Zeitungsschmierer sich irgend einen Unsinn an den Haaren herbei ziehen. Herr Hackensberger gehört in dieser unangenehmen Eigenschaft wahrscheinlich zu den Favoriten.
    Das der Kamelstreiber, äh, Taxifahrer beim Nichtannehmen des Geldbetrages einen religiösen Hintergrund hatte, glaube ich nicht. Wahrscheinlich wollte er den Geldschein nicht verschmutzen.

  50. #52 marocan (23. Aug 2008 15:18)
    „ja und?“ Wenn es nicht eine Schande wäre, so etwas zu lesen, würde ich Sie auslachen.
    Da kann sich Marokko aber noch eine Scheibe von dem toleranten Deutschland abschneiden, nicht wahr ?
    Das Schlimmste ist eben, dass allzuviele Nordafrikaner noch mit „ja und ?“ antworten und dann Sprüche über Toleranz klopfen.
    Aus welchem Land kommen Sie, Marocan ? Sind Sie Marokkaner ?

    „ein etwas gelassenerer Umgang mit “Ausländern”, wie er in Marokko herrscht, wäre in Deutschland sicherlich nicht das Schlimmste…immer die Kirche im Dorf lassen“

    Deutschland ist ein Land, das millionenfach Wirtschaftsmigranten aufnimmt. Wenn Marokko dann mal in derselben Lage ist, lese ich gern einen Artikel über marokkanische Toleranz.
    haha !

    Sagen Sie :
    Haben Sie ein Hotel in Marokko, oder warum wollen Sie uns unbedingt dahin kriegen ?
    „Jedenfalls wünsche ich allen Guten Flug und einen erholsamen Aufenthalt in diesem schönen, interessanten und kulturell reichen Land!“
    Oder vielleicht ein Reisebüro in Deutschland ?

  51. #54 Linkenscheuche (23. Aug 2008 15:43)

    Das sagt fast jeder, der schon mal da war. Marokko ist eine einzige, stinkende, verschmutzte Mülltonne.

  52. #55 kongomüller (23. Aug 2008 15:47)
    „wie kann man das gutheißen oder einfach als gegeben hinnehmen, marocan?“

    Wenn man Nordafrikanischer Muslim ist, kann man das problemlos.

  53. #34 marocan (23. Aug 2008 13:31)
    #36 marocan (23. Aug 2008 13:50)
    #40 marocan (23. Aug 2008 14:15)

    Wenn man liest, was Sie hier so schreiben, könnte man meinen, Sie arbeiten für das marokkanische Fremdenverkehrsamt. Vielleicht möchten Sie aber auch ein zweiter Lawrence von Arabien werden, der sich für die arabischen Interessen ganz besonders ins Zeug legt. Vielleicht liegt die Ursache für Ihre positive Sicht auf diese Land aber auch darin begründet, daß Sie dort Ihr persönliches Glück gefunden haben.

    Ich bin weder mit einer Marokkanerin verheiratet noch habe ich dort jahrelang gelebt. Meine Erfahrungen beschränken sich lediglich auf eine vierzehntägige Reise, nach der ich folgende persönliche Entscheidung traf: Nie wieder Marokko!

    Es mag zwar sein, daß sich Frauen im Bereich der Touristengebiete im Bikini an den Strand legen können, ohne daß sich darüber jemand offen aufregen würde. Ich hatte aber den Eindruck, daß dies eher aus tourismuswirtschaftlichen Gründen geduldet wird und nicht auf echter gesellschaftlicher Freizügigkeit beruht. Und im Süden des Landes könnte ich keiner Frau empfehlen, legere Kleidung zu tragen.

    Weiterhin durften wir – als Ungläubige – nur wenige Moscheen von Innen besichtigen. Da haben es Ihre marokkanischen Freunde leichter, beim Deutschlandbesuch eine Kirche zu betreten.

    Ich könnte auch niemandem raten, im Königreich Marokko in irgendeiner Form offene Kritik am König zu äußern. Der gilt dort als sakrosankt.

    Nervtötend und penetrant war das aggressive Verhalten von Basarhändlern und Straßenverkäufern, die äußerst aufdringlich versuchten, den Touristen irgendetwas anzudrehen. Manchmal konnte ich mir am Strand nur dadurch helfen, daß ich mich schlafend gestellt habe, um mal für einige Minuten Ruhe zu haben.

    Während meines gesamtes Aufenthaltes hatte ich niemals das Gefühl, mich in einer freiheitlichen und offenen Gesellschaft zu bewegen. Ihre Darstellungen sind reichlich schöngefärbt und ich nehme Sie Ihnen so auch nicht ab. Tolerante und freizügige Gesellschaften sehen gewiss anders aus als die marokkanische.

  54. eigentlich habe ich was anderes zu tun ;-), aber ok:

    @Mastro Cecco
    das war ja mal ein qualifizierter Beitrag!

    Kann das dortige Regime die Fundamentalisten dauerhaft neutralisieren?
    Ich denke schon, solange der König und seine Macht erhalten bleibt. Allerdings gibt es einen immer größer werdenden Einfluß der Wahabiten aus Saudi-Arabien. Diese sind bei der Bevölkerung nicht beliebt, aber durch ihre Finanzkraft gewinnen sie einen immer größeren Einflußbereich; es gibt leider mittlerweile viele große Moscheen und Schulen dieser extremen Richtung;
    es ist auch unbestreitbar, dass es immer mehr Frauen mit Schleier gibt, v.a. dem Tschador (nunja, es geht, insgesamt nicht mehr als in Berlin 😉 ) Aber die Bevölkerung ist allgemein dagegen, und die restriktiven Gesetze verbieten den Scheichs z.B. großflächigen Landkauf.
    Letztendlich liegt es sicherlich am Wohlergehen des Mittelstandes, der sich immer weiter ausbaut.
    Jedenfalls wurden die Islamisten nach dem fürchterlichen Anschlag von Casablanca (2003) erstmal weggesperrt. Die Bärtigen sind seltener geworden. Sie sind allerdings in der Regierung massiv vertreten (leider, Wahlen können problematisch sein 😉 ) So wollten sie auch das Gleichberechtigungsgestz (Moudawanna) im Parlament kippen, der König hat aber durchgegriffen. Das Gesetz gleicht einer Revolution!

    Und was zeigt der Vergleich mit den Marokkanern in Europa? Warum sind gerade die so extrem aggressiv und gewalttätig? Beispiel Niederlande.
    Ob das so ist, kann ich schlecht beurteilen; aber das Problem ist altbekannt, und wurde bei PI schon oft benannt (glaube ich): es sind v.a. die armen und ärmsten Bevölkerungsschichten die nach Europa kommen; da fällt eine Integration natürlich schwer. Diese Leute hätten auch in Casa, Rabat oder Istanbul ihre Probleme.

    Ich will mich nicht als Kenner dieser Fragestellungen aufspielen, das waren nur Meinungen, die ich aus meinen Beobachtungen in Marokko erhalten habe.

    Was ich aber weiß ist, dass unsere drei Religionen von den Muslimen geachtet werden, und niemand dort auf die Idee käme, Kirchtürme zu verbieten (wie manche es ja hier mit Minaretten machen wollen).

  55. @Linkenscheuche

    am besten zuhause bleiben! Da kann dann nicht viel passieren, und seinen Kiez kennt man ja!

  56. Dort arbeitet er heute für Die Zeit , Neue Züricher Zeitung, Der Standard, WoZ, Taz, Jungle World oder auch für die Online-Magazine Telepolis oder Qantara.

    Zumindest die NZZ ist weder ein linkes noch ein Revolverblatt. Ich vermute jetzt aber stark, dass er dort allerhöchstens mal einen Kommentar abgeben durfte. Sowas wie „…aus arabischer Sicht“.

    Ansonsten frage ich mich, was uns der Mann sagen wollte… Dass die Gesellschaft in Marokko soviel toleranter und liberaler als die Deutsche ist? Dass es ihm einfach viel besser dort gefällt als in D? Oder dass er alle Argumente für einen Pro-Arab/Islam Artikel schon längst verschossen hat und nun einfach in seiner Ideenlosigkeit einen Beitrag schreibt, der vor Absurditäten und Kurzsichtigkeit nur so strotzt?

    Grundgütiger, Journalismus muss schon ein brotloser Job sein, anders kann ich mir diesen verzweifelten Hilferuf nicht erklären.

  57. #58 Gunther82

    Man soll’s nicht glauben, aber ein älterer Herr erzählte mir dass er schon zum achten Mal in Marokko wäre und dass er das Land liebe.

    Ich bin kopfschüttelnd weggelaufen. Für mich absolut unverständlich dass einer a c h t mal hinter einander in Marokko Urlaub macht. Das eine mal hat mir schon gereicht.

    Das Land geht ja noch, da gibt’s schon schöne Ecken.

    Aber die Leute !

  58. @kongomüller
    andere Länder, andere Kulturen…da sowieso nur Muslime und Juden Staatsbürger sind, gibt es doch keinen Grund das zu ändern.

    Dazu muß man verstehen, dass es genau umgekehrt wie bei uns ist: die „offizielle“ Hochzeit (also das Standesamt) ist religiös und wird von 2 moslemischen Notaren durchgeführt. Wie sollten diese denn einen christen Trauen? Wenn ich Moslem bin, gehe ich gehe doch auch nicht in die Kirche um mich trauen zu lassen….das wäre doch absurd.

    Wenn man sich also nichtreligiös trauen lassen will, geht man einfach ins Ausland! Das wird wiederum dann auch akzeptiert.

    Wo ist da ein Problem?

    Übrigens ist die sich anschließende Feier (die bei uns vielleicht der kirchlichen Trauung entsprechen würde, ok, ich weiß, aber so in etwas…) nicht-religiös!

  59. @inga
    witzig, ich schmunzele ein wenig…immer locker bleiben…
    nein, ich bin nicht in der Reiseindustrie, reise aber leidenschaftlich gerne und lerne gerne andere Kulturen kennen…
    ich bin auch kein Marokkaner, aber durch das Leben dort, welches nicht immer einfach war, bin ich etwas gelassener geworden 😉

    die Marokkaner wären froh, wenn sie die Wirtschaftskraft hätten, um so viele Ausländer aufzunehmen; die Deutschen sind es ja auch zum Großteil, und wenn man sich mal die internationalen Netzwerke anschaut, wird einem bewußt, wie wichtig das ist; wenn man mal nachschaut, ist man erstaunt wie viele Deutsche in Marokko arbeiten 😉
    Wenn hier keine Ausländer wären, gäb’s hier auch nicht mehr viel zum verdienen 😉

  60. Es wird mir regelrecht schlecht von ihrer Logik. Sie schreiben „bei uns“, wollen uns aber nicht sagen, woher Sie kommen.
    Passeuropäer mögen sie sein. Ansonsten sind sie muslimischer Kultur und Sie haben keinen Schimmer, was Toleranz ist.
    „Ja und ?“ und „Wo ist das Problem ?“
    So etwas muss man so manch einem Muslim eben erst erklären nicht wahr ?

  61. @Eisenhower
    schade, dass sie so schlechte Erfahrungen gemacht haben.

    Die Duldung von Bikini-Frauen hat nicht mit dem Tourismus zu tun; Marokkanerinnen wollen auch im Bikini am Strand liegen; waren Sie mal auf einer privaten Party? Oder einfach in einem Klub oder einer Bar in Marrakech und Casablanca. Manches was hier verboten ist, ist dort erlaubt. Ja und, so ist das halt…

    Im Süden und in Dörfern sollte man sich natürlich über seine Kleidung gedanken machen; Ich laufe ja auch nicht nackt in Berlin rum, weil ich frei bin und meine, allen meine Nudistische Neigungen aufdrängen zu müssen.

    Mit den Moscheen haben Sie recht, das ist mir (und meinen marokkanischen Freunden) ebenfalls unverständlich. Ich weiß auch nicht, woher das kommt…

    Der König ist sehr wichtig und sichert den doch sehr liberalen Staat; wir nennen ihn nett M6, auch die Marokkaner 😉
    Zur Kritik: siehe TelQuel
    http://www.telquel-online.com/
    Was sagen Sie dazu?

    Basarhändler, etc…wer das nicht aushält, sollte in Deutschland bleiben. Die Ostsee ist auch sehr schön!

    Was heißt Toleranz und Freizügigkeit? Das mir hier viele Moscheen bauen darf? Ich war eigentlich nie eingschränkt in Marokko, nur natürlich durch persönliche Beziehungen, aber die haben Sie sicherlich nicht kennengelernt…und das war dann ja auch freiwillig….

  62. @Willi Gottfried
    Es gibt keine Sozialhilfe in Marokko; dies muß leider immer noch die Familie abfangen; dafür sind die Steuern natürlich extrem niedrig, brutto ist fast gleich netto

  63. @inga
    ich bin waschechter Rheinländer und fröhne dem niederrheinischen Katholizismus! Ich mag Deutschland und bin stolz auf die verschiedenen Kulturen in Deutschland, insbesondere auf die Niederrheinische;
    Daher kann ich auch andere Kulturen achten!
    Wenn ich in Marokko bin erzähle ich gerne und viel von unserem schönen Land, in dem wir leben 😉
    Natürlich auch, wenn ich woanders bin, ich fahre nicht nur nach Marokko 🙂

  64. übrigens zeigt Ihr Titelbild zu diesem Artikel eine Frau aus Marrakech. Es handelt sich um den traditionellen Schleier, den nur Marrakchis tragen…auch das ist nicht direkt ein Zeichen des Islam, sondern eher eine Tradition…

    Problematisch ist der wahabitische strenge Schwarze Schleier, dieser ist ein politisches Statement!

  65. #64 Linkenscheuche (23. Aug 2008 16:14)

    Das Land geht ja noch, da gibt’s schon schöne Ecken.
    Aber die Leute !

    Sie haben grundsätzlich recht. Das ist aber immer so. Es sind immer die Leute die ein Land verschmutzen und verkommen lassen.

  66. #Linkenscheuche
    Rassismus pur!
    Wenn man andere Kulturen nicht mag, sollte man zuhause bleiben! Wieso fahren Sie in die Welt hinaus, wenn es doch so schön in Deutschland ist.
    Waren Sie schon überall hier? Haben Sie schon das wunderschöne Rheinland gesehen?
    Wieso mühen Sie sich und Ihren Verstand so ab?

  67. #61 marocan (23. Aug 2008 16:10)

    Allerdings gibt es einen immer größer werdenden Einfluß der Wahabiten aus Saudi-Arabien. Diese sind bei der Bevölkerung nicht beliebt, aber durch ihre Finanzkraft gewinnen sie einen immer größeren Einflußbereich

    Hört sich nicht gut an. Auch, wenn der König derzeit noch die Kontrolle hat und schlimmeres verhindern kann.

    Ich denke, die einzig erfolgversprechende Möglichkeit, in Marokko -und anderen Ländern-eine liberale Gesellschaftsordnung zu entwickeln und zu sichern, ist, daß unter der Normalbevölkerung eine starke freiheitliche Gegenbewegung gegen den Fundamentalismus entsteht.
    Es ist ja eine gute Sache, wenn der König Reformen umsetzt. Aber das Volk selbst muß stärker als bisher Forderungen nach mehr individueller, persönlicher Freiheit und Achtung der Menschenrechte unterstützen und den islamischen Fanatikern Grenzen aufzeigen.
    Anstatt bei freien Wahlen den Extremisten auch noch die Stimme zu geben.

    Entscheidend dürfte in Marokko -wie in allen islamischen Länder- sein, ob sich die Menschen irgendwann intellektuell vom Islam emanzipieren können. Das würde nicht einmal den sofortigen Austritt aus dem Islam verlangen (wäre viel zu gefährlich) sondern bedeutet zunächst einmal nur passiven Widerstand gegen die menschenverachtenden, grausamen Regeln von Koran und Scharia.

    Das sollte bereits innerhalb der Familie beginnen: Man beschließt, dies und das nicht mehr zu tun, hier und dort nicht mehr mitzumachen.
    Auch das kann gefährlich sein. Doch wo soll die Veränderung sonst herkommen, wenn nicht aus der Gesellschaft selbst?

  68. Mal sehen was los ist wenn er dort Sozialhilferler oder Arbeitslosengelderler beziehen will.
    Der gute (bedauernswerte) Mann schnallt überhaupt nix!

  69. @marocan:
    „da sowieso nur Muslime und Juden Staatsbürger sind, gibt es doch keinen Grund das zu ändern.“

    merkst du noch was? wie realitätsblind muß man sein um solche zustände zu tolerieren? du behauptest katholik zu sein und akzeptierst derart menschenverachtende bestimmungen einfach so?
    was wäre los, wenn man in deutschland beschließen würde, daß nur noch christen und juden staatsbürger sein können?
    aber die idee hat was: wir sollten sie übernehmen und allen moslems die deutsche staatsbürgerschaft entziehen. das tolerante marokko kann dann die abgeschobene bildungselite samt konvertitten freudestrahlend in empfang nehmen und mit sozialhilfe, marok4, äh, hartz4, wohngeld etc. beglücken.

  70. #51 marocan (23. Aug 2008 15:11)

    ein etwas gelassenerer Umgang mit “Ausländern”, wie er in Marokko herrscht, wäre in Deutschland sicherlich nicht das Schlimmste…immer die Kirche im Dorf lassen 😉

    Wie hoch ist der Ausländeranteil in Marokko, der dort ständig lebt und dort seinen Lebensunterhalt verdient?
    Die Antwort lieferte bereits Roger1701:

    Von 32 Millionen Einwohnern sind in Marokko lediglich 60 000 Ausländer.

    Wieviele Prozente das sind kannst ja selber ausrechnen 😉
    Was meinst du wieviele Millionen, insbesondere moslemische, Ausländer sollten wir noch liebevoll aufnehmen und versorgen, damit die pseudo-demokratischen, toleranten Islamstaaten in der UNO uns wohlgesonnen sind? (Auf das Wohlwollen solcher Staaten kann man getrost verzichten)

    Wieviel Prozent der Ausländer in Marokko erhalten Sozialhilfe?
    Wieviele Kultur-Zentren werden dort jährlich für Ausländer u. Bürger mit Migrationshintergrund gebaut?
    Was wird vom Staat Marokko alles angeboten, dass sich Ausländer integrieren können?
    Wie hoch ist das Kindergeld in Marokko und erhält das jeder Ausländer, auch wenn er arbeitet oder nicht arbeitet?
    usw.

    Wenn Marokko mal prozentual soviel Ausländer hat wie Deutschland, sprechen wir uns wieder. 😉

  71. @kongomüller

    wir sollen also die ganze Welt mit unserem System beglücken? Auch wenn die Marokkaner das nicht wollen? Am besten mit Bomben denen zeigen, wie man es richtig macht…?

    In Marokko ist Staat und Religion nicht getrennt, jedenfalls noch nicht. Daraus ergeben sich nunmal diese Gesetze. Was nun genau wie verbessert werden könnte, das ist eine lange Diskussion. Dieses eine Gesetz, über das Sie sich aufregen, ist meiner Meinung nach das geringste Problem, was die Leute dort haben 😉 Die haben wirklich andere Sorgen!!!!
    Das hat allenfalls akademische Relevanz. Wie gesagt: ich bin auch verheiratet worden 😉

    Ich finde eine säkulare Gesellschaft auch wesentlich angenehmer, aber ich kann nun mal dort nichts ändern….das müssen die Mädels und Jungs wohl dort selber machen….wer deswegen nicht hinfahren möchte: ok…
    aber dann dürfte man quasi 80% der Welt nicht mehr bereisen.
    Ich reise jedenfalls auch in dieses wunderschöne Land USA, obwohl dort noch die grauenvolle Todesstrafe besteht. Ich kann dies nicht ändern, das müssen unsere Verbündeten schon selbst regeln!

    Ich weiß ja nicht, was Sie machen, aber im Außenhandel scheinen Sie nicht tätig zu sein 😉 Aber immerhin werden Sie auch von den Geldern mitfinanziert, die über die hervorragenden internationalen Beziehungen die Deutschland hat, erwirtschaftet werden….

    Eines der Probleme in Deutschland ist sicherlich, dass wir quasi nur noch das, was in unseren Köpfen drin ist, exportieren können: d.h. die „Bildungselite“, wie Sie es nennen. Alles andere wird in Billiglohnländern gemacht! Daher verstehe ich nicht, wie Sie so verächtlich über die Leute reden, die Sie am luxuriösem Leben halten. Wir müssen gerade diese „Elite“ ausbauen, d.h. dafür sorgen, dass es keine Elite ist, sondern dass ein Großteil der Bevölkerung „gebildeter“ wird.
    Dazu gehört auch und v.a. interkulturelle Kompetenz!
    Jedenfalls gibt es kein Zurück in die Steinzeit, und selbst dort wurde interkultureller Handel betrieben!

  72. @Laurel

    natürlich ist die Auländerquote in Marokko niedriger als bei uns; aber jeder, der dort den Ausländeranteil erhöhen will, kann doch hin 😉
    Visum ist nicht erforderlich; für uns ist es einfach, rüberzugehen 😉

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr schwer ist, nach Europa zu kommen. Wir haben allerdings das Privilig, überall hinzureisen, und meist sogar ohne Visum!

    Wieviel Prozent der Ausländer in Marokko erhalten Sozialhilfe?
    Witzige Frage: In Marokko gibt es sowas leider nicht! Antwort: 0% der Marokkaner, 0% der Ausländer

    Wieviele Kultur-Zentren werden dort jährlich für Ausländer u. Bürger mit Migrationshintergrund gebaut?
    Zahlen habe ich nicht, aber es gibt auf französischer Seite in jeder größeren Stadt das Institut Francais; auf deutscher Seite engagiert sich das Goethe-Institut (siehe Artikel von Herrn Hackensberger);
    Das wir sehr viel von unserer Kultur dort eingebracht haben, ist überall ersichtlich!

    So ein Quatsch: Kindergeld *lach* ich bitte Sie!!!!

    Wenn Marokko mal prozentual so viel Ausländer hat wie Deutschland, wird es ein Industriestadt mit den gleichen Problemen wie Deutschland sein, nicht besser, nicht schlechter. Aber es wird dann wesentlich reicher sein, und allen Leuten wird es gut gehen, so wie hier 😉
    Aber ich fürchte, das kann noch dauern….

  73. #68 marocan

    Oh, glückliches Marokko. Wir haben leider keinen König, der uns unsere Freiheiten als höchste Staatsautorität gegen die Willkürherrschaft von Parteien, Apparatschicks und Bürokraten sichert.
    Wie haben nur einen dummen Bundespräsidenten, der uns verhöhnt und jede Menge seiner Vörgänger die alle bis ans Lebensende durchgefüttert werden müssen.

  74. Was für eine geistige Null, dieser Alfred Hackensberger.

    Wenn er ein islamisches Land findet, das Millionen Christen einwandern läßt, diesen das Nichstun finanziert, zusieht, wie sie per karnickelartiger Vermehrung und ständiger weiterer Einwanderung nach und nach zur Mehrheit werden und sie dafür sogar nach bezahlt, das unter der massenhaften Kriminalität dieser christlichen Einwanderer leidet, die kriminellen Einwanderer aber nicht abschiebt, stattdessen der islamischen Aufnahmegesellschaft die Schuld an allen Problemen gibt und lieber alle einheimischen Moslems terrorisiert, die gegen die Einwanderung dieser christlichen Einwanderer sind, dann – ja, dann kann er sich noch mal melden.

    Bis dahin hältst du aber die Fresse, Alfred Hackensberger, du Vollidiot. In Ordnung?

  75. PECUNIA NON OLET !

    Nicht mal das wissen die marokkanischen Taxifahrer …..

    Da muß der König mal ein wenig nachhelfen mit Nacherziehung in seinen erfreulich dunklen Verliesen.

    Denn sonst kommen die geldigen Deutschen bald nicht mehr in das „gläubige“ Land .

  76. @prausnitzer

    seien Sie mal ganz froh *lach*
    Wir hatten sowas lange genug, Könige, durchgeknallte Diktatoren…
    durchfüttern? Verhöhen? Wie soll ich das denn verstehen? Mich hat keinere verhöhnt….Was schlagen Sie denn als Staatsform vor?

    Unser Model ist schon ziemlich gut! Aber es ist nicht auf alle Länder der Welt anwendbar! Sowas ist immer kulturabhängig!

  77. @ Mastro Cecco

    sehr vernünftiger unpolemischer Beitrag!

    ganz recht, stimme ich zu; das ist aber ein weites Diskussionsfeld, das bei der Bildungsmöglichkeit anfängt und den eingefahrenen Hierachien aufhört.

    Aber so etwas kann dauern. Bei uns hatte das ja auch ewig gedauert, vom 30jährigen Krieg bis zu den Katastrophen im 20.Jhrdt.

    Es gibt natürlich auch reaktionäre fundamentalistische Kräfte; und solange diese einen Einfluß haben, sichert der König den Staat; sowie dieses in der Türkei das Militär macht!

    Sie können mir glauben, dass die Leute dort zunächst nicht die freien Wahlen als wichtigste Veränderung ansehen; zunächst muß „Bildung-für-alle“ die „Wahlen-für-alle“ ermöglichen…

    Und in der Familie haben wir in Deutschland Altnazis innerhalb der Familie tolerieren müssen? und wieviele gibt es jetzt noch?

  78. #83 marocan

    Den Vernunftsstaat schlage ich als Ideallösung vor. Den gab’s im Königreich Bayern genauso wie in Sachsen oder Preussen und dem Deutschen Reich. Die BRD zehrt heute noch von vielem aus der Zeit vor 1918. Die durchgeknallten Diktatoren kamen erst mit der Republik. Und wenn die Äußerungen einiger BRD-Präsidenten keine bewußte Verhöhnung sind, dann müssen sie nur als Dummheit aufgefaßt werden. Beides ist gleichsam keine Empfehlung für sie. Daneben würde mich einmal interessieren, wie hoch die Apanagen des gegenwärten und der gewesenen Bundespräsidenten sind.

  79. @prausnitzer

    öööhhh….etwas befremdlich…
    Sie wollen also einen Kaiser? Wieviel hat der denn verdient? Hat der uns nicht in die erste Katastrophe getrieben, oder sehe ich das falsch?
    Was war denn da bitteschön besser?
    Hallo? geht’s noch? Das war ein Vernunftstaat? *lach*

    Ich bin froh, dass ich in einem freien Staat lebe, wie auch immer ich unsere derzeitige frei gewählte Regierung bewerte!
    Und wir sollten alle glücklich sein!
    Ich möchte nicht zurück vor 1918!!!!, auch nicht vor 1914, das meinten Sie sicherlich 😉

    Sind Sie fundamentalistischer Separatist und wollen mit Bomben Bayern und Sachsen befreien 🙂
    Dann mal losgestürmt *lach*

  80. so…war lustig hier…

    Für alle noch als Lesetipp:

    Tahar Ben Jelloun: Le Racisme expliqué à ma fille

  81. Tja, für so blöd wird man tatsächlich gehalten:

    „ich bin waschechter Rheinländer und fröhne dem niederrheinischen Katholizismus!“

    sagt er.

    Es fehlte jetzt nur noch die kleine Spitze in Richtung USA und Todesstrafe. Das haben sie also mit #78 erledigt.
    (Sie haben Palästina noch nicht behandelt…)

    Und vor allem haben Sie das Thema verfehlt.
    Denn das Thema heiBt : Geht es in Marokko toleranter zu als in Deutschland ?
    Die Anwort heiBt (wie sie selbst zugeben) :
    NEIN (es gibt eine Staatsreligion und Frau darf nicht heiraten, wen sie will).

    Sie finden das zwar nicht schlimm („Ja, und ?“ und „Was ist das Problem ?), die Antwort bleibt trotzdem NEIN;

    ich wünsche Ihnen morgen einen gesegneten Gottesdienst.

  82. #86 marocan

    Marocan hat ja so recht. Unsere Geschichte war ein einziges finsteres Jammertal, aus der wir nichts Positives beziehen. Jetzt leben wir im besten aller Staaten glücklich, bereichert und zufrieden. Und wenn wir nicht gestorben werden, knien wir bald alle Richtung Mekka. Es lebe die Islamische Republik Absurdistan.

  83. Würden solcherlei Deppen alle nach Marokko auswandern und sich auch ausbürgern lassen,damit sie hier kein Wahlrecht mehr haben, hätten wir hier in Deutschland bald paradiesische Zustände.

  84. #79 marocan (23. Aug 2008 17:53)
    natürlich ist die Auländerquote in Marokko niedriger als bei uns; aber jeder, der dort den Ausländeranteil erhöhen will, kann doch hin 😉

    Da frag ich mich warum unsere ganzen Mohammedaner nicht dorthin gehen, sie würden dort sicher freundlich aufgenommen werden.
    Die Marokkaner beweisen eine beispielhafte Toleranz, weil sie es schaffen bei weniger als 0,2 % Ausländeranteil, immer aufgeschlossen und nett zu Fremden zu sein.

  85. im Ramadan 2006 saß ich in Café Paris in Casa Blanca und trinke Cappucino mit anderen „Ungläubigen“ aus Polen, Italien, Frankreich. Da ich wie ein Marokkaner aussah wurde ich (aber nur ich) von mehreren „toleranten“ Marokkanern bespuckt und beschimpft. Sie dachten ich wäre ein Marokkaner, der nicht fastet. Ich mußte sofort fliehen. Ein Tag säter in einem Wohnviertel in Rabat hat mir ein Marokkaner vertrauensvoll erzählt: „wir hassen die „Christen Hunde“ aber wir müssen sie ertragen, weil sie uns Devisen bringen“.

  86. #79 marocan (23. Aug 2008 17:53)
    Visum ist nicht erforderlich; für uns ist es einfach, rüberzugehen
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr schwer ist, nach Europa zu kommen. Wir haben allerdings das Privilig, überall hinzureisen, und meist sogar ohne Visum!

    Privilegien die mir Moslems gewähren interessieren mich nicht, ich werde nie in ein islamisches Land reisen, mein Bedarf an islamischer Kultur wird durch die moslemischen Einwanderer zur Genüge gedeckt.

  87. Hurra, marocan ist weg!

    Das war ja richtig stressig zum Schluß.
    Ich glaube, der waschechte Rheinländer ist entweder Reisebürobesitzer oder Jeck.

    😉

  88. @ marocan >
    gehört dies eigentlich auch zur marokanischen toleranz?
    http://www.pi-news.net/2007/11/schwulenhatz-in-marokko/
    Schwule gelten in der arabischen Welt nicht bloss als pervers, sondern als gefährlich perverser Stosstrupp des dekadenten Westens. In einigen Ländern werden sie gnadenlos verfolgt.
    http://dasmagazin.ch/index.php/alles-bose-kommt-von-hinten/

    oder gehört es zur toleranz schwule in holland zusammenzuschlagen.
    diese gruppe stellt 50% der übergriffe auf schwule in holland!

  89. Ich bin mittlerweile in rund 40 Staaten gewesen und muss bilanzierend sagen, dass ich nirgendwo nur annähernd monetär so ausgequetscht worden bin wie in Marokko. In den Augen der meisten ist man lediglich eine Melkkuh den man koste es was es wolle ausquetschen kann.

    Ein Taxifahrer ist mit mir x-mal um den Marktplatz gefahren, um mir eine Tagestour aufzuschwatzen. Ein Nein wird dort nicht akzeptiert. Einfach rausspringen konnte ich leider nicht, weil mein großer Rucksack im Kofferraum war. Überall sind „Helfer“ die einem mit schleimiger Freundlichkeit vermeindlich helfen wollen, am Ende aber aggessiv werden wenn man kein Geld gibt. Kostenlos ist kaum eine Richtungsangabe zu haben. Im Bus zum Beispiel verlangte man, mein Gepäck ins Hauptgepäckfach unter den Sitzreihen zu legen, sonst müsste ich wieder aussteigen. Allerdings sollte ich trotzdem nochmal zahlen (zum überteuerten Fahrschein). Auf meine Frage nach dem Warum bekam ich zumindest eine ehrliche Antwort. „Damit mein Rucksack nach Ankunft immer noch da ist“.

    Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht und zwei, drei wirklich sehr hilfsbereite und sehr nette Marokkaner kennengelernt. Sie gehen aber in der Menge fast unter. Wenn man den Tag einigermaßen überlegen will hilft nur eins: Sowjetische Steinmine aufsetzen und auf kein Ansprechen reagieren – niemals!

  90. Wenn man Marokkanern und nicht deutschen Einwanderern glauben möchte, dann gilt dort vor allem eins:

    1. Ausländer sind Ausländer, und nicht integrationswürdige Mitmenschen. Mit Ausländern sind Menschen aus christlichen Ländern gemeint.

    Der Vollhorst oben hat vollkommen vergessen, dass er zum begehrenswertesten Gut der Umma gehört und demzufolge so behandelt wird. Quasi ein „Schatz“.

    Sich dermaßen dummdreist auch noch öffentlich zu verbreiten ist doch aber fast ein Novum. Na ja, cui bono. Noch.

    Über Ausländer, ein Wort, das wir hier so gut wie nicht benützen, wird sich dort aber permanent lustig gemacht.

    2. Juden und Christen sind minderwertig und vor allem die erste Gruppe absolut vernichtenswert.

    3. Wenn die uns aber Devisen bringen, dann erzählen wir denen alles. – Immerhin fällt es ja manchem auf, dass dieses Gebot auf den Märkten etwas übertrieben eifrig eingehalten wird.

    4. Wir Marokkaner treiben alles, so wie wir es wollen, Hauptsache, es merkt kein Mensch. Unser Essen ist gut, unsere Frauen flexibel, und was im Atlas abgeht, uns egal, solange daran verdient wird.

    5. Wir respektieren natürlich alle Religionen, aber, Mann, wir sind Moslems.

    6. Im Übrigen haben die N**is nur halbe Sache gemacht.

    Gängiges Gedankengut gebilderter Marokkaner.
    Man kann es misanthropisch wohl auf ganz Nordafrika ausdehnen, es sei denn, man hat Gründe, sich die Zustände dort schönzureden.

  91. #98 enigma

    Das ist im ganzen Maghreb so. Ägypten ist noch schlimmer.
    Übrigens haben die hier lebenden Marokaner
    (prozentual) ein noch höheres kriminelles Potential als die Türken.

  92. Wie man, wenn überhaupt, mit Musels und ihren Freund/innen wie marocan redet, das demonstriert dieser bekannte amerikanische Radiokommentator hörenswert und selten vorbildich.

    Neal Boortz weist einen verlogenen Musel in die Schranken.

    Von Neal Boortz könnten sich „unsere“ unterwürfigen Dhimmis mal ein gutes Stück abschneiden, wenn sie es mit marocan, Mazyek & Co. zu tun haben.

    There is no profanity, obscenities, or hate speech. Neal Boortz only lists FACTS.

    Fakten – gepfeffert und gesalzen!!

    Leider nur auf Englisch.

    Kann das nicht mal jemand mit deutschen Untertiteln versehen oder eine Übersetzung synchronisieren? Würde es selbst machen, habe aber technisch zu wenig Ahnung.

    Ratio

  93. #9 ComradeTheCore

    Bisher hat noch kein Mensch von mir verlangt, ich müsse Arabisch lernen

    Muss er auch nicht. Amtssprache ist zwar Arabisch, aber Französisch ist dort verbreitet wie eine „2. Amtssprache“.

    Hackensberger der „Marokko-Auswanderer“
    Ja ja – solche feuchten Träume aus 1001 Nacht würden die wohl gerne den unbedarften Lesern verkaufen. Daß ich nicht lache – der ist nichts anderes als ein (womöglich auch noch gut bezahlter) freiberuflicher Auslandskorrespondent für diverse Publikationen.

  94. Ich vermute, dass die Berliner Zeitung düpiert worden ist. Der Artikel trieft vor Sarkasmus und Satir. Oder kann der Verfasser wirklich so unwissend sein? Dies erinnert mich an Edward Current in YouTube, der genau dasselbe macht, allerdings mit Christentum.

  95. @ 60 Eisenhower:

    > Ich könnte auch niemandem raten, im Königreich Marokko
    > in irgendeiner Form offene Kritik am König zu äußern.
    > Der gilt dort als sakrosankt.

    Genauso wie in jeder anderen Monarchie auch, mein Lieber. Auch und ganz besonders in Europa übrigens. Reisen bildet.

  96. @auyan

    Sieht man ja bei den vielen Frauen, die zum Islam konvertieren. Sie geben ihr freies selbstbestimmtes Leben auf, um sich bedingungslos einem archaischen Unterdrückungskult zu unterwerfen.

  97. #105 Nitribeat (24. Aug 2008 12:08)

    In welchem europäischen Land darf man denn nichts gegen ein Königshaus sagen? Nennen Sie mir bitte Beispiele.

  98. so, bin gerade aus der Kirche raus und wieder bei der Arbeit 😉

    Schade, dass keine vernünftigen Kommentare kamen 🙁 Ich hatte mich eigentlich gefreut, gerade auch auf den Monarchisten „prausnitzer“…
    das Meiste andere strotze leider vor Peinlichkeiten, Vorurteilen und Rassismus….

    Ich möchte mich eigetnlich auch nicht in eine Ecke drängen lassen:
    ich bin hier ab und zu bei PI, da ich sehr islamkritisch bin, und einfach ein paar interessante Infos bekommen möchte. Allerdings ist die Islamkritik kein Islamhass oder Islamangst, wie es bei fast allen Kommentatoren hier der Fall ist. Ich denke Herr Broder würde mir auch zustimmen….

    Wie gesagt: ich schätze meine Kultur, und kann dadurch auch andere Kulturen schätzen.
    Vielleicht sollten sich hier einige mal mit ihrer Kultur beschäftigen.

    Kann es sein, dass hier sehr viele Geringverdiener schreiben, oder Leute, die auf Staatskosten leben. Ich lese ziemlich viel Frust und Unzufriedenheit mit deren Leben.

    @Inga
    Staatsreligionen gibt es viele, u.a. in Thailand, Nepal,….
    Das hat nicht mit toleranter oder nicht toleranter zu tun….
    Ich schätze Sie aber wesentlich niveauvoller ein als den Rest der Kommentatoren….

  99. @inga
    den Lesetipp werde befolgen! Vielen Dank dafür!

    @prausnitzer
    islamische Republik? Wo? Ich glaube, Sie leben in einer anderen Welt….etwas konfus! Entweder Sie sind sehr sehr alt oder sehr sehr jung 😉
    Der Kaiser ist jedenfalls lange tot. Fühlen Sie sich als sein Nachfolger berufen?

    medusa-undici
    genau, dann könnten Sie einen Zaun um D’land ziehen und im Paradiese heimisches Frischobst genießen und überall Gartenzwerge aufstellen und den Rasen pflegen. Dann muß noch der Luftraum für ausländische Fligzeuge gesperrt werden: eine echte Idylle (essen Sie Oliven, Bananen, Dattel? Benutzen Sie Pfeffer?…das müßte dann natürlich auch draussen bleiben; und die Gartenzwerge kommen auch meist aus China 🙁 )

    @Laurel
    was schlagen Sie vor? Alle nach Marokko auszuwandern um den Ausländeranteil dort zu erhöhen?

    @Sesam
    sie sprechen Marokkanisch? tja, Verrückte gibt es überall? Ist mir noch nie passiert, aber ich sehe auch typisch Deutsch aus 😉
    Natürlich ist im Ramadan in Marokko für Marokkaner Fasten-Pflicht…und darauf sollte man eigentlich auch als Ausländer rücksicht nehmen!

  100. @94laurel
    wie können Sie dann was über Marokko schreiben?!?!?! Aus reinen Vermutungen heraus?

    @uschi
    ich habe viele schwule Freunde, und der Herr Rohrmoser ist ja anscheinend wirklich ein Knaller *lach* Mittlerweile verstehe ich, was sich hier für Gesinnungsgenossen tummeln. Hier ein Ausszug aus Wikipedia:

    „Rohrmoser ist der Meinung, dass ein russischer Konservatismus, der sich etwa 2006 in Gewalttaten gegen Schwule niederschlug, nützlich gegen eine liberale Dekandenz sei. Er sagt, er wolle zwar nicht „frohlocken“, dass Volker Beck, „dem Hauptvertreter des deutschen Schwulentums“, im Mai 2006 beim Moscow Pride ins Gesicht geschlagen und er verletzt wurde, glaube aber, dass Russland dadurch 100.000 neue Freunde dazugewonnen hat, weil es ein Land sei, das „Wir wollen es nicht“ sage und auch danach handle.“

  101. #97 Antifaschist70
    wie gesagt: Verrückte gibt es überall und das ist dann eine Sache der Polizei; Paul Bowles (mein Buchtipp) war übrigens auch offen schwul (also wohl eher bi, ist ja auch Wurscht) jedenfalls hat er als seine Wahlheimat Tanger ausgesucht 😉
    Auch in anderen Städten kenne ich einige offen Schwule Ausländer, die sich dort sehr wohl fühlen.
    Natürlich hat der Islam Probleme mit diesem Thema. Da ist sicher Diskussions- und Interpretationsbedarf

  102. @#98 enigma
    40 Staaten? Na klasse, zählen da auch San Marino, Andorra, Monaco, Vatican…dann komme ich auf mehr, glaube ich…muß ich mal nachzählen.
    Wer solche Probleme in Marokko hat, soll sich an die Polizei wenden! Jedes Auto/Taxi hat ein Nummerschild! Ansonsten: eigene Dummheit! Wenn man so blöde ist, sich bescheissen zu lassen, tja, Pech gehabt! Solche Unsicherheiten zeugen nicht gerade von Welterfahrung…dann fahren Sie mal lieber in die 39 anderen Staaten (ich denke mal v.a.a in Europa).

  103. @#99 Isabella1166
    was soll das denn? Wo kommen denn diese Infos her?

    @#101 Ratio
    hatte ich doch recht: die meisten hier beherrschen noch nicht einmal 2 Sprachen *lach*

    ouf…man darf was gegen das Könighaus sagen in Marokko, mittlerweile. Das war unter dem letzten Sultan, Hassan II, noch anders. Es hat sich viel geändert!
    Und in Europa darf man das ja wohl überall…
    Reisen bildet, genau!

  104. Hallo marocan,

    wenn Sie als westlicher Ausländer in Marokko mit den Menschen dort gute Erfahrungen gemacht haben, dann ist das ein erfreuliches Zeichen in einer ansonsten von vielen Negativmeldungen geprägten Debatte.

    Doch was soll nun eigentlich Ihre Botschaft sein?
    Was wollen Sie erreichen?
    Wollen Sie, daß wir PI-Leser unsere Abneigung und Verachtung dem Islam gegenüber überdenken?
    Oder sind Sie lediglich daran interessiert, speziell den Fall Marokko als positive Ausnahmeerscheinung innerhalb des islamischen Machtbereichs hervorzuheben?

    Eine ethisch-qualitative Neubewertung des Islam ist aus meiner Sicht vollkommen ausgeschlossen. Ausschlaggebend hierfür ist -neben den konkreten Inhalten von Koran und Scharia- das absolute Verbot jeglicher Reform, also die ewige Gültigkeit auch von zutiefst menschenverachtenden Vorschriften.

    Dies alles wurde hier auf PI und an vielen weiteren Stellen im Internet sowie in der Literatur längst ausführlichst analysiert und bewertet. Theorie und Empirie islamischer Herrschaft wurden dabei bis ins Detail untersucht.

    Somit besteht aus wissenschaftlicher Sicht kein Zweifel an der Stichhaltigkeit der gezogenen Schlußfolgerungen.

    Eine Erkenntnis daraus, die sich mit Ihren Erfahrungen in Marokko deckt, ist: Dhimmis sind unter islamischer Herrschaft IMMER politisch, juristisch und sozial diskriminiert. Was variiert, ist lediglich Art und Ausmaß der Diskriminierung. Die Schwankungsbreite der Diskriminierung reicht hier von gemäßigt bis extrem. Wobei es erheblich mehr Beispiele für extreme Unterdrückung und Verfolgung gibt als für eher gemäßigte Benachteiligung.
    Im Übrigen war es -aus historischer Sicht- in islamichen Ländern immer schon so, daß Art und Ausmaß der Diskriminierung über den zeitlichen Ablauf starke Schwankungen aufweist. Phasen von gemäßigter Benachteiligung wechselten sich ab mit Phasen aggressivster Bedrohung und Verfolgung.
    Ursache hierfür ist u.a. die allgemeine Willkür der islamischen Herrschaft den Dhimmis gegenüber. Der jeweilige Machthaber kann mit einem Federstrich über das Schicksal dieser Menschen bestimmen.
    Rechtsstaatlichkeit und Berechenbarkeit sind in islamischen Staaten nach wie vor unbekannt. Bereits das offene Zeigen einer Bibel auf der Straße ist sehr gefährlich und führt regelmäßig zu gewalttätigen Attacken und in vielen Staaten auch zur Inhaftierung.

    Deshalb wäre ein Leben unter islamischer Herrschaft für mich persönlich undenkbar.

    Ich will kein Leben in ständiger Furcht vor Willkür und Verfolgung.

  105. #109 marocan

    Ich bin weder sehr jung noch sehr alt und habe sehr viele Jahre in verschiedenen Ländern verbracht. Das hat mein Bewußtsein dafür geprägt, daß alle lebensfähigen Nationen ihre Stärke und ihren Zusammenhalt aus ihrer Identät beziehen. Und diese ist in ihrer Geschichte verwurzelt. Nur die Deutschen besitzen diese Identiät nicht mehr. Entwurzelt wie sie sind, sind sie für die nächste Diktatur geradezu prädestiniert. Das meinte ich mit dem Hinweis auf die Islamische Republik. Die letzten 90 Jahre, die Republik, bescherte den Deutschen eine unglaubliche Reihenfolge von Katastrophen. Etwas originär Gutes hat die Republik ihnen jedoch nicht gebracht, und wie es so aussieht, wird sie sie endgültig in den Abgrund führen. Ich sehe mich als Beobachter und fühle mich zu nichts berufen. Entdecken die Deutschen ihre Wurzeln wieder, wird ihnen das vielleicht die Kraft geben, zu überleben. Tun sie es nicht, werden sie sehr wahrscheinlich untergehen.
    Hier handelt es sich um die zunächst individuelle Selbsterkenntnis jedes Einzelnen, die in das kollektive Bewußtsein münden muß, etwas mehr zu sein, als Untertan und Steuerkuli dieses Verräterstaates. Und was man gegebenenfalls dann an seine Stelle setzt, sollte von Vernunft getragen sein. UND DA KOMMT MEINER MEINUNG NUR DAS STAATSMODELL IN DER DEUTSCHEN GESCHICHTE IN FRAGE, DASS DEM KANTISCHEN VERNUNFTSPRINZIP UND DEM SKEPTIZISMUS EINES MONTAIGNE AM NÄCHSTEN STEHT!

  106. #108 marocan (24. Aug 2008 13:53)
    Da sind sie ja wieder, hab‘ ich mir doch gedacht, dass es Ihnen hier gefällt.
    Hier kann man wenigstens einiges austauschen, n’est-ce-pas ?
    Ich hätte trotzdem gerne gewusst, wo Sie wirklich herkommen, bzw. welcher Kultur Sie sich zugehörig fühlen. Sie wiederholen zwar immer wieder „wir“ „uns“ „unser“, ich würde gerne wissen, wer das in Wahrheit für Sie ist.
    Sie mögen viel gereist sein, sie sind hier nicht der Einzige, scheinen das aber zu glauben.
    Sind Sie entwurzelt, waren Ihre Vorfahren Migranten (davon sprechen ja viele kein Arabisch mehr), oder sind Sie ein viel Reisender, der beschlossen hat, die Zustände der bereisten Länder mit einem „och, egal, andere Länder-andere Sitten“ hinzunehmen.
    Sie tun das im schönen Marokko, würden Sie das auch im Iran tun ? (aus ihrem „ouf“ kann ich im Übrigen ersehen, dass Sie francophon sind, pas vrai ?)

    Das hier ist ein kritischer Blog und mit „ja und?“ zu Staatsreligion und einem Verbot für Frauen, werden Sie hier nicht auf Verständnis treffen. Islamkritisch ist das nicht, christlich ist das auch nicht, denn bei uns Christen sind auch Andersgläubige unsere Brüder und Schwestern und religiöse Diskriminierung ist für Christen nicht akzeptabel.
    Na, wie war’s im Gottesdienst ? 😉

    Vielleicht sind Sie auch ein extrem oberflächlicher Mensch, dem die Menschenrechte egal sind ?

    Auch ihren Lesetipp verstehe ich nicht (écrivain francophone ! Noch ein Marokkaner, der besser Französisch kann als Arabisch !).
    Kennen Sie den Unterschied zwischen Rassismus und Islamkritik nicht ? Die meisten hier (sicher, es gibt auch mal welche, die da etwas zu global denken) kennen den Unterschied.
    (Lesetipp : http://www.robertredeker.fr/islamophobielaicite.html
    schon mal reingesetzt, aber dort erklärt er so schön den Unterschied zwischen der Muslimen so unerträglichen Islamkritik und zB. Arabophobie , dh, Rassismus).

    Natürlich legt eine Staatsreligion den Grundstein für mögliche Einschränkungen der Religionsfreiheit in einem Land.

    Finalement möchte ich Sie daran erinnern, dass der Ausgangspunkt dieser Artikel war, in dem doch tatsächlich stand, dass Ausländer in Marokko besser behandelt werden als in Deutschland. Propaganda. Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
    Mehr gibt es doch darüber nicht zu sagen (es sei denn , dass auch in Marokko gegenüber andersdenkenden-gläubigen längst nicht alles rosig ist).

    Allez va ! Bon voyage, le marocain.

  107. et voilà, da hat sich wohl die Spreu vom Wizen getrennt…

    ich bin und bleibe Rheinländer…mein Vater ist allerdings wirklich ins Rheinland immigriert: aus Danzig.
    Meine Wurzeln kenne ich sehr gut, wahrscheinlich besser als die Meisten hier die ihrigen 😉 Ich bin in erster Linie Rheinländer! Aber natürlich auch Europäer und Deutscher.

    #114 Mastro Cecco
    „Eine ethisch-qualitative Neubewertung des Islam ist aus meiner Sicht vollkommen ausgeschlossen.“
    Aus meiner aSicht nicht. Da ist Stoff für kontroverse Diskussionen 😉

    „Ausschlaggebend hierfür ist […] das absolute Verbot jeglicher Reform, also die ewige Gültigkeit auch von zutiefst menschenverachtenden Vorschriften.“
    Das ist Unsinn, und das wissen Sie sicher auch. Der Koran wurde leider zu einem bestimmten (zugegebnermaßen frühen) Zeitpunkt als „uninterpretierbar“ festgelegt. Dies heißt es in der heutigen Zeit – sicher eine sehr problematische Zeit für den Islam – ernbeut zu diskutieren. Lesen Sie mal den Averroes (Ibn Rushd), dwer sich mit dieser Problematik auseinandergesetzt hat. Übrigens ein Kenner beider Religionen!

    „Dies alles wurde hier auf PI und an vielen weiteren Stellen im Internet sowie in der Literatur längst ausführlichst analysiert und bewertet. Theorie und Empirie islamischer Herrschaft wurden dabei bis ins Detail untersucht.
    Somit besteht aus wissenschaftlicher Sicht kein Zweifel an der Stichhaltigkeit der gezogenen Schlußfolgerungen.“

    Ich bitte Sie! Ich bin Wissenschaftler, und (1) erkenne PI nicht als wissenschaftliches Portal an und (2) halte diese Beweiskette für lächerlich
    Ich habe an diesen Schlußfolgerungen erhebliche Zweifel

    Sie brauchen ein kein Leben unter islamischer Herrschaft befürchten! Sie werden doch nicht gezwungen in durchgeknallten Staaten wie den Iran, den Golf-Staaten oder Saudi-Arabien zu leben.
    Aber welche Kultur und Religion dominiert denn auf der Welt? Wer wurde mehr von der anderen Kultur beeinflußt: wir oder die muslimische Welt?
    Ich halte Ihre Ängste für nicht nachvollziehbar…

  108. #115prausnitzer
    und wie heißt nun das Staatsmodell?
    Beziehen Sie auch Sozialhilfe oder profitieren Sie irgendwie von unnserem „ach so schlimmen“ Staat?
    Was sind Ihre Wurzeln? Preussisch, Bayrisch, Sächsisch? Flämisch? Baskisch?

  109. #116 inga
    Salut ma chère Inga, comme je vous ai déjà dit: vous me semble quand même très raisonable.

    „….die Zustände der bereisten Länder mit einem “och, egal, andere Länder-andere Sitten” hinzunehmen.“
    ich kann mir schwerlich anmaßen, unsere Konzepte von Demokratie in anderen Ländern umsetzen zu wollen. Das halte ich für Neokolonialismus. Vielleicht sollten wir lieber die Leute selber fragen, die dort leben. Ich kann Ihnen versichern, dass sich in den meisten islamischen Ländern Oppositionen gebildet haben, die auch schon vieles erreicht haben. Und die EU, Deutschland und auch die USA engagioeren sich auch, um dieses zu unterstützen (z.b. mit dem Goethe Instituten, Hilfen aus den Förderprogrammen der Eu, etc.). Daran bin ich übrigens auch in einem sehr kleinen Rahmen beteiligt (was machen Sie, um den Leuten dort zuhelfen?). Wir sind auf einem guten Weg, und es hat sich schon Vieles verbessert.
    Haben Sie bessere Vorschläge, die Situation dort zu verbessern? Ich bin gespannt!

  110. #119 marocan (24. Aug 2008 15:47)
    Wer spricht von „umsetzen“ ?
    Ich spreche von Kritikfähigkeit.

    Ich interessiere mich persönlich nicht für Marokko. Muss ich das ? Ich habe andere Interessen (jetzt sage ich mal „ja und ?“) und tue meinen Teil, sowohl persönlich alsauch beruflich, keine Sorge.
    (ich gehöre im Übrigen zur helfenden EU dazu…) ?

    Also nochmal :
    Ich möchte nicht, dass behauptet wird, Marokko sei ausländerfreundlicher als Deutschland, weil es nicht vergleichbar ist. (schonmal geschrieben).

  111. @marocan.

    Leider muss ich Sie enttäuschen. Ich war in Staaten von Kirgisien bis Kambodscha und lass mich ganz sicher nicht leicht bescheissen. Waren Sie schon in anderen Teilen der Welt? Dann werden sie hoffentlich nirgendwo so behandelt wie deutsche/europäische Touristen in Nordafrika/Marokko.

    Marokko ist ein schönes und interessante Land und es gibt auch eine Menge feiner Leute dort. Solange aber Regierung und Bevölkerung nichts gegen die Schwärme von Betrügern, falschen Helfer und andere Blutaussauger unternimmt, wird eine Reise unerträglich.

    Und dieser Zustand hat nur bedingt was mit Armut zu tun. Vor allem ist es die vielverbreitete Meinung das Touristen keine gutzahlenden Gäste sind, sondern Melkkühe die man bis zum letzten auspressen kann.

  112. # 118 marocan

    Ich beziehe keine Sozialhilfe in diesem Staat, zahle(noch)Steuern (mehr als genug, da kennt
    dieser Staat kein Pardon) und würde lieber verhungern, als mich gegenüber diesem Staat irgendwie zu demütigen und irgendeine Leistung beantragen. Das können leider viele Millionen Deutsche nicht, die dieser Staat in den letzten Jahren um ihre Existenz gebracht hat.

    Und nun mal ein Kontra zu ihren ewigen Unterstellungen:
    Sind Sie BRD-Beamter, dann glaube ich Ihnen gern, das Sie diese Irrenanstalt gern möglichst lang erhalten wissen wollen.

  113. @#120 inga
    na, da sind wir uns doch einig 😉 Schön! Und beide engagieren wir uns in der EU!
    Da muss sich doch keiner aufregen, und Kritikfähigkeit halte ich für sehr wichtig. In Marokko hatte ich schon endlose kritische Diskussionen über dieses Thema.
    Die Aussage das Marokko ausländerfreundlicher ist als Deutschland habe ich auch nie vertreten.
    Ausgagnspunkt war eher ein besonnener Artikel in der Berliner Zeitung, der die Emotionen in dieser Diskussion etwas runterkühlen wollte. Einige Vergleiche die er aufstellte, halte ich auch für fraglich.
    Ich denke, im Grunde sind wir uns einig 😉

    @enigma
    jajaja, ich kenne auch viele Länder Asiens und Afrikas…ich finde es in Ghana, Ägypten, Malyasia, Thailand, Kaukasus…nicht unbedingt weniger anstrengend. aber bei Ihrer Welterfahrung wundert es mich schon, dass Sie sich von einem Taxifahrer in Marokko haben abzocken lassen 😉
    Tja, es gibt dort schon schlaue Kerlchen *lach*

    #122 prausnitzer
    was machen Sie dann noch hier? Warten bis die BRD nicht mehr existiert? Ich glaube, da können Sie erstmal lange warten *lach*
    Vielleicht wäre Marokko gar nicht so schlecht für Sie: die Steuern liegen fast bei 0; Ihre Ansichten hören sich etwas extrem an, sorry…
    Welcher heute existierende Staat entspricht denn am ehesten Ihrem Geschmack?

    Ich bin kein Beamter, aber die Richtung stimmt schon 😉

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