An der Kölner Gemeinschaftsgrundschule Manderscheider Straße wird ein Mädchen „aus konfessionellen Gründen“ nicht eingeschult. Sie hat den „falschen Glauben“- die katholischen Plätze waren bereits alle besetzt – und wurde deswegen abgelehnt.

Andere Kinder, die viel weiter weg wohnen, wurden aufgenommen – sie waren evangelisch oder konfessionslos. Die Schule verteidigt sich, sie hätte insgesamt 35 Kinder (aus demselben Grund) abgelehnt – die katholische Schule an der Berrenrather Straße hätte ja noch Plätze frei. Diese hat allerdings keinen besonder guten Ruf – daher die freien Plätze.

Jetzt werden die katholischen „i-Dötzchen“ einfach dorthin „abgeschoben“, obwohl rechtlich so ein Vorgehen gar nicht erlaubt ist. Man stelle sich vor, man würde muslimische Kinder mit Migrationshintergrund derartig behandeln, doch sind sie vielleicht sogar der Grund für die Aufnahmesprerre, denn

die Schulleiterin will Plätze freihalten für Schüler, die noch einmal ein Schuljahr wiederholen müssen.

Weil die Familie des Mädchens sich die Verweigerung nicht gefallen lassen will, ist die Schule jetzt bereit, das Kind aufzunehmen, falls ein Platz frei werden sollte.

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39 KOMMENTARE

  1. Boah ! Ich stehe voll hinter den Eltern…was soll das denn ? Wie blöd muss die Schulleitung denn sein un die Religion als Grund anzuführen ?
    Naja da fragt man sich dann wieder ob man sein Kind wirklich an solch einer Schule haben möchte….aber es geht hier ums Prinzip….
    wenns mein Kind wäre, ich glaube die würden den Exorzisten rufen wenn ich dort vorstellig würde….

  2. OT: http://de.news.yahoo.com/2/20090226/tts-menschenrechtler-kritisieren-an-kopf-c1b2fc3.html

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Kopftuchverbote im öffentlichen Dienst zahlreicher Bundesländer scharf kritisiert. Die Kopftuchverbote insbesondere an Schulen diskriminierten muslimische Frauen, heißt es in einem Bericht der Organisation. Darin werden Bund und Ländern „Diskriminierung im Namen der Neutralität“ vorgeworfen. Lehrerinnen muslimischen Glaubens hätten wegen des Kopftuchverbots ihre Karriere aufgeben müssen und einige sogar die Bundesrepublik verlassen, obwohl sie zuvor ihr gesamtes Leben hierzulande verbracht hätten.

    „Die Gesetze in Deutschland zwingen Frauen, die ein Kopftuch tragen, sich zwischen ihrem Beruf und ihrem Glauben zu entscheiden“, erklärte Haleh Chahrokh von Human Rights Watch. Die Vorschriften zum Kopftuchverbot „diskriminieren Frauen sowohl wegen ihres Geschlechts als auch ihrer Religion und verletzen deshalb die Menschenrechte der Frauen“, fügte Chahrokh hinzu.

    Die Organisation hatte in der Vergangenheit mehrfach Regierungen etwa von Afghanistan, Saudi Arabien und dem Iran kritisiert, weil sie Frauen zwingen, religiöse Kleidung zu tragen. Das Kopftuchverbot in Deutschland verstoße aber gegen dieselben internationalen Standards und beschneide die Autonomie und Religionsfreiheit von Frauen auf gleiche Weise. „Menschen sollten auf Grundlage ihres Verhaltens beurteilt werden und nicht wegen religiöser Symbole, die sie tragen“, kritisierte Chahrokh.

  3. Ich glaub das nicht! Es ist wohl so, aber ich kanns nicht glauben! Ist das nicht sowieso verfassungswiedrig? Muss ich denn überhaupt eine Konfession angeben? Die Eltern hätten doch behaupten können sie wären Moslems, oder? Gibt es dafür vielleicht einen Ausweis? Jedenfalls ist die Benachteiligung aufgrund irgendeiner Konfession verfassungswiedrig!

  4. “Die Gesetze in Deutschland zwingen Frauen, die ein Kopftuch tragen, sich zwischen ihrem Beruf und ihrem Glauben zu entscheiden”, erklärte Haleh Chahrokh von Human Rights Watch.“

    Und das ist auch gut so…..

  5. @2 Kaninchen

    Kopftuch ist kein Menschenrecht, das ist Schariarecht. Kopftuchträgerinnen sind Menschen zweiter Klasse, mit eingeschränkten Menschenrechten. Sie sind Sachgut der islamischen Kopftuchträger-Eigentümer – das alles weiß jeder, der den Koran studiert hat. Laut Islam steht Kopftuchträgerinnen nur die Hälfte aller Menschenrechte zu. (2 Männer – 4 Frauen. Das ist das Grundverhältnis im Koran)

  6. #2 Das Kaninchen vor der Schlange (26. Feb 2009 13:08) OT: http://de.news.yahoo.com/2/20090226/tts-menschenrechtler-kritisieren-an-kopf-c1b2fc3.html

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die Kopftuchverbote im öffentlichen Dienst zahlreicher Bundesländer scharf kritisiert.

    Genau so bescheuert ist die USA!!!!

    „Als Verstöße gegen die Menschenrechte in der Bundesrepublik nennt der Jahresbericht aus Washington vor allem Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und die Diskriminierung religiöser Minderheiten wie Muslime und Scientologen. Generell würden die Menschenrechte in Deutschland staatlicherseits aber respektiert, heißt es in dem Gutachten des Ministeriums.“

    Ach nee, das hätte ich ja nicht gedacht!

    „Generell würden die Menschenrechte in Deutschland staatlicherseits aber respektiert“

    Was die USA hier abliefert ist der größte Schwachsinn!!!

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,609957,00.html

    Aber zu Bushs zeiten gab es auch schon diese US-Schwachsinnsberichte über die Gefährdung der Menschenrechte in Deutschland!

  7. #2 Das Kaninchen vor der Schlange (26. Feb 2009 13:08)
    „Die Kopftuchverbote insbesondere an Schulen diskriminierten muslimische Frauen,“

    Wie sagte Ulfkotte?
    Er fühlt sich durch muslimihsce Kopftuchträgerinnnen beleidigt!

  8. @#2 Das Kaninchen vor der Schlange
    Ich verstehe daß nicht!!!
    Von uns verlangt man christliche Symbole in den Klassenzimern abzuhängen, und andere dürfen mit ihren religösen Kopfputz auftreten.
    Pfarrer oder Koopertoren die in südtiroler Schulen Religonstuntericht erteilen, kommen nicht in ihrer Pristerkluft in die Schule, sondern ganz normal weltlich gekleidet.
    Was diese Koftuchfrauen aufführen, ist nichts anders wie ein religöser Fantasimus!!!

  9. #11 Daniel Israel (26. Feb 2009 13:45)

    Manche sind gleicher, als die anderen. Tendenz steigend.

    die Schulleiterin will Plätze freihalten für Schüler, die noch einmal ein Schuljahr wiederholen müssen.

    Wetten, dass 90% von ihnen aus dem südostanatolischen Präkariat entstammen?

  10. #10 Das ist kein Fanatismu,s das ist bewußte, politische und gesellschaftliche Provokation.

  11. Bei Human Rights Watch bitte nicht von Menschenrechtsorganisation sprechen. Denn Menschenrechte gehen denen am Arsch vorbei, wie man bei der Mithilfe zur Unterdrückung der Frau im muslemischen Kulturkreis sehen kann. Dies ist einzig ein Lobbyistenverein, mehr nicht!

  12. Eine Quote für deutsche christliche Kinder in ihrem eigenen Lande?

    Das hat sich Satan persönlich ausgedacht.

    PFUI TEUFEL !

  13. „Lehrerinnen muslimischen Glaubens hätten wegen des Kopftuchverbots ihre Karriere aufgeben müssen und einige sogar die Bundesrepublik verlassen, obwohl sie zuvor ihr gesamtes Leben hierzulande verbracht hätten.“

    Da kann man mal sehen, wohin dieser fanatische Glaube die Menschen treibt. Einfach irre.

  14. Pfarrer oder Koopertoren die in südtiroler Schulen Religonstuntericht erteilen, kommen nicht in ihrer Pristerkluft in die Schule, sondern ganz normal weltlich gekleidet.

    Genau so sind auch meine Erinnerungen an die Schulzeit, obwohl die auch schon gute 30 Jahre zurückliegt.
    Die einzige Gelegenheit, indem ich einen Pfarrer in Dienstkleidung gesehen hab, war vor der Erstkommunion. Und das hatte den Grund, den Kindern zu zeigen wie sie sich verhalten sollen. Schliesslich waren ja nicht alle im Schlepptau der Eltern schon mal in der Kirche.

  15. Der Artikel tut unserer sehr engagierten Schulleiterin Elisabeth Schuhenn unrecht. Sie machte aus der GGS Manderscheider Platz die beliebtere der beiden Schulen, die im übrigen ca. 400 m voneinander entfernt liegen. Elisabeth Schuhenn ist zudem ebenfalls seit längerem auch die kommissarische Leiterin der KGS Berrenrather Str.. Wir haben in Sülz 15.000 Katholiken und 21.000 nicht katholischen Glaubens. Was soll Frau Schuhenn denn machen, wenn viele lieber zum Manderscheider Platz gehen? Die nicht katholischen Kinder auf die katholische Grundschule schicken?

  16. Diese dreckigen Nazischweine!
    Das hatten wer ja wohl schon mal in Deutschland, dass Leuten wegen ihrer Religion der Zugang zu allem möglichen verweigert wurde.
    Wohin das dann in einem nächsten Schritt geführt hat, dürften alle ausser den LinkInnen, die sich besonders gerne mit ihrem „nie wieder“ brüsten, noch wissen.
    Abschaum. Totaler Abschaum!

  17. Wie war das noch mal: Lehrer an Grund-, Haupt-und Realschulen haben einen schlechten Abiturdurchschnitt, zu deutsch sie sind nicht besonders helle. Darüber hinaus sind sie oft ströbelegrün, lieben Clauda Roth und sind sicher, dass sie Entscheidendes für die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einem Multikultischweinestall leisten. Armes Deutschland.

  18. Wären die Elttern Mohammedaner, könnten sie die Schule nun medienwirksam auf Schmerzensgeld verklagen.
    So wird die Sache allerdings unbeachtet im Sande versickern.

  19. Wie ? Das multikulti-Köln funktioniert nicht mehr ? Jetzt stehen Euch 68gern und die die es gerne waren die Sprößlinge im Regen ? Na dann klüngelt mal schön weiter. Aber jammert nicht. Egal wie schlimm es wird .. ihr habt es verdient. Hoffentlich fliegt euch die ganze Multikultibande um die Ohren. Von mir aus zünden die euch eure „Fädel“ zusammen mit dem Dom an.

    Und immer schön an die Worte der Grünenpolitikerin Nargess Eskandari-Grünberg denken: Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen !

  20. Wäre ich Zyniker würde ich jetzt sagen, dass ist ausgleichende Gerechtigkeit.
    Ein Freund von mir (ein Bayer) ist konfessionsloser Physiotherapeut und hatte nach einem erfolgreichen Einstellungsgespräch auf eine Stelle an einem staatlich finanzierten katholisch betriebenen Krankenhaus in NRW die Zusage für den Job bekommen. Er hat dann seinen Umzug aus Bayern eingeleitet. Allerdings hat er den Job dann doch nicht bekommen, weil die Krankenhausverwaltung nach der Einreichung seiner Unterlagen festgestellt hat, dass er konfessionslos ist.

    So lang es möglich ist, dass katholisch betriebene Krankenhäuser die von meinen Steuergeldern mitfinanziert werden Leute aus Gründen (Konfessionslosigkeit)nicht einstellen, die mit der Qualifikation für den Job (Physiotherapie) einfach nur nichts zu tun haben, kann ich zu diesem Fall nur sagen Trennung von Kirche und Staat misslungen.

    Wenn man diese Probleme lösen will muss man an der konsequenten Trennung von Kirche und Staat arbeiten und sicherstellen, dass sowas wie Religionszugehörigkeit gar nicht mehr abgefragt werden darf, wenn es um den Zugriff auf staatlich finanzierte Stellen oder Resourcen geht.

  21. #2 Das Kaninchen vor der Schlange: Diese Menschenrechtsorganisation ist keine. Das Kopftuch ist nicht einfach ein Stück Stoff, sondern ein Symbol zur Unterdrückung der Frauen und dazu noch politisch. Was bezwecken diese Weiber denn damit? Dass sie an ihrer Unterdrückung noch Gefallen finden? Wollen sie damit den deutschen Schlampen zeigen, dass sie anständigere, bravere Frauen sind? Oder muss man den deutschen Nazis zeigen, wer man ist? Wer stellt denn solche Damen in den Schuldienst ein? Hallo, aufwachen: Wir sind hier in Deutschland und wir sind kein islamisches Land (noch nicht!) Was ist mit den vielen Menschenrechtsverletzungen, die im Namen des Islam begangen werden? Kein Kopftuch aufsetzen dürfen ist ja schlimmer als ehrengemordet zu werden. Ich würde mein Kind sofort von der Schule nehmen, sollte dort so eine Kopftuchtante als Lehrerin auftauchen und mein Kind gehirnwaschen wollte. Tut mir leid, für diese dummen, unerträglichen Weiber habe ich nur noch Verachtung übrig. Bitte geht dorthin, wo ihr gezwungen seid, Kopftuch aufzusetzen, aber dort fühlt ihr euch sicher wohler als hier.

  22. Ich stelle mir diese Kopftuchfraktion bei der Polizei vor: „Ey Du Frau du nix sagen dürfen“

    Whow, was für eine Vorstellung. Vielleicht sollte man gucken ob bei den Menschrechtskämpfern überhaubt mal jemand sich mit Islamfaschismus befaßt hat.
    Weimar ist hauptsächlich wegen Realitätsverdrängung kaputt gegangen-wir bewegen uns wieder in diese Richtung.

    Muslemische Frauen stehen deshalb mit ihren
    Stoffballen nicht auf der Demokratischen Rechtsordnungsboden weil sie gegen die Selbstbestimmung und die Gleichberechtigung von Mann und Frau verstößt. Nur für die Doofen nochmal.

  23. @#25 huxley (26. Feb 2009 15:57)

    …nicht eingestellt weil konfessionslos…

    Nur zu war. Denn wäre er z.Bsp. Moslem , dann hätte man ihn genommen !

    Ich kenne das aus eigenr Erfahrung. Das ist gängige Praxis in katholischen Trägerschaften. Du kannst dir den Bart bis zum Boden wachsen lassen, im Kaftan herumturen und 5x am Tag (auch während der Arbeit) dein Haupt gen Mekka senken … egal! Aber wehe du trittst aus der „Kirche“ aus, dann bekommst du noch am selben Tag die Kündigung.

  24. Völlig richtig das katholische Kind nicht dort einzuschulen . Wenn die Eltern tolerant wären ,könnten sie schliesslich zum Islam konvertieren
    und ihr Kind an einer anderen Schule anmelden.

    Diese Sturheit der christlichen Rest- Bevölkerung ist mir völlig unverständlich….
    ist das etwa Toleranz gegenüber Gästen?

    Wenn mehr Deutsche Kinder hätten wäre es anders ,aber vielleicht haben die Deutschen auch so wenig Kinder weil sie diese nichtmal
    christlich einschulen können wo sie wollen ohne umzuziehen?

  25. #4 grausam (26. Feb 2009 13:11)

    “Die Gesetze in Deutschland zwingen Frauen, die ein Kopftuch tragen, sich zwischen ihrem Beruf und ihrem Glauben zu entscheiden”, erklärte Haleh Chahrokh von Human Rights Watch.”

    Und das ist auch gut so…..

    Der Islam ist keine Religion gemäß Art. 4 GG – und schon gar nicht gemäß unseren kulturellen und zivilisatorischen Errungenschaften, für die unsere Vorfahren oft genug ihr Leben gegeben haben!

    Deshalb zielt die Aufhebung des Kopftuchverbots an unseren Schulen vollkommen ins Leere! Man kann keinen Kopftuchschutz in Deutschland einfordern, wenn man ihn aus religiösem Eifer begründet, und dabei unterschlägt, dass der Islam hier nicht den Anspruch auf Religionsfreiheit erheben kann!

  26. Ist diesen Schulleitern eigentlich klar, daß sie von unseren Steuergeldern bezahlt werden? Inzwischen ist Schilda wohl überall.

  27. Mal ein Hinweis: Das ganze spielt sich hier in Sülz ab, ein Stadtteil mit äußerst geringer Quote an Bürgern mit Migrationshintergrund.

    Die Schulleiterin beider Schulen darf gar nicht willkürlich die Schüler auf die beiden Grundschulen verteilen. Den auslösenden Originalartikel gibt es übrigens hier: http://tinyurl.com/cs4h7o

  28. Hey , ist doch super. DAS ist der Schlüssel ! Wir erklären alle Schulen zu islamischen Schulen und begrenzen die Plätze für Moslems auf 1 pro Jahrgangsstufe.

  29. Schilda ist (noch) nicht überall aber in Köln ganz bestimmt.

    Im übrigen sollte man anfangen das Anti-Diskriminierungsgesetz entgegen der beabsichtigten Stoßrichtung anzuwenden. Immer mehr werden nämlich Deutsche gegenüber Bereicherern benachteiligt.

  30. Die betroffenen Elternpaare werden noch in diesem Jahr die Gelegenheit erhalten, ihren Unmut über darartige Zustände deutlich zu machen, da muss man nur das Kreuzchen an der richtigen Stelle platzieren, und gut ist 🙂

  31. #37 decy (26. Feb 2009 19:56)

    Möchte das Mädchen Mathe lernen? Ich glaube nicht, dass irgendjemand es gefragt hat. Trotzdem erachten es irgenwelche Klugscheisser von Eltern als wichtig und schicken es in die Schule, um Mathe zu lernen.

    Widerlich.

    Ironie aus.

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