Reinhard MohrIn die derzeitige Diskussion um den richtigen Umgang mit Islamkritikern hat sich nach der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und der Süddeutschen und der nun auch das Leitmedium Spiegel eingeschaltet. Autor Reinhard Mohr (Foto) lässt dabei kein gutes Haar an seinen Kollegen Claudius Seidl (FAS) und Thomas Steinfeld (SZ): „Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als ‚Hassprediger‘ bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.“ Hier gehts weiter…

(Spürnasen: Daniel Katz, Dietrich K. und Antivirus)

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83 KOMMENTARE

  1. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

    Ansonsten ist der SPARGEL bei mir jedenfalls ziemlich unten durch.

    Die Bezeichnung „Leitmedium“ war doch hoffentlich ironisch gemeint, oder?

  2. Muckfusel sind keine Debatte wert.

    Desshalb sind solche Monologe auch nicht wert darauf einzugehen.

    Die Zeit um darüber zu reden und zu debattieren ist lange schon verstrichen.

    Leider.

    MfG Bloggy

  3. Sind wohl mal wieder ein paar Abbos gekündigt worden. Oder sollte sich beim Spiegel mal einer die Mühe gemacht haben in den Koran zu schauen?
    Erst wenn es an den Geldbeutel geht, werden MSM und GM den Tatsachen ins Auge sehen.

  4. OT:

    Frau erwürgt: Verdächtiger Ehemann gefasst
    Jener Mann, der seine Frau im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus erwürgt haben soll, ist von der Polizei festgenommen worden. Das gemeinsame Kind war bei dem Mann. Das zweijährige Mädchen wurde nicht verletzt.

    Tatort in Rudolfsheim-Fünfhaus (Bild: ORF) Ex-Frau entdeckte Tote
    Gefunden wurde die Frau in einer Wohnung in der Tautenhayngasse von der Ex-Frau des Flüchtigen. Sie hatte Freitagvormittag von dem 42-Jährigen den Schlüssel zur Wohnung erhalten. Weil ihr dieses Verhalten eigenartig vorkam, ging sie gegen 13.30 Uhr in die Wohnung und entdeckte die erwürgte 32-Jährige.

    Aufgrund von Verständigungsproblemen – alle drei Beteiligten sind ägyptischer Herkunft – erhielt die Polizei erst um 15.00 Uhr die Nachricht vom Leichenfund. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der 42-Jährige seine Frau erwürgt hat.

    http://wien.orf.at/stories/416310/

  5. Na ja, der Mann hat die Sache sehr deutlich auf den Punkt gebracht.
    Dieser Thomas Steinfeld scheint geistig behindert zu sein.

  6. Es ist wirklich lobenswert, wenn sich der Spiegel bereit findet, den Dreck aufzuwischen, den die FAZ und SZ wieder mal verbreitet haben.

    Ich warte immer noch darauf, dass Seidl sein Leben dafür einsetzt, dass eine Muselfrau ihr Kopftuch tragen kann. Kleiner Tip von mir, in Frankreich sind Kopftücher an den staatlichen Schulen verboten. Auch gibt es ja immer wieder Lehrerinnen in Deutschland, die mit dem Kopftuch im Unterricht erscheinen wollen und denen das dann von den Kultusbehörden verboten wird.

  7. Leserbeitrag im Spiegel von
    Peinlicher Aufklärungsunterricht

    Ich habe elf Jahre in islamischen Ländern gelebt. Dort wurde mir mehrmals versichert, daß vor allem Saudi Arabien, aber auch der Iran und die Türkei Milliardenbeträge an Politiker und Journalisten in Europa ausgeben, damit diese für den Islam öffentlichkeitswirksam Werbung betreiben.
    Vielleicht trägt diese Tatsache dazu bei, solche Artikel in einigen deutschen Zeitungen besser zu verstehen.

    Nur so ist meiner Meinung nach die abartige Anbiederung von großen Teilen der Politik und der Journallie gegenüber dem Islam überhaupt zu verstehen.

  8. Was’n jetzt los?

    Stocken aufgrund der Wirtschaftskrise die Überweisungen der Islamischen Verbände an die deutschen Journalisten?

  9. In die derzeitige Diskussion um den richtigen Umgang mit Islamkritikern hat sich …. nun auch das Leitmedium eingeschaltet.

    Besser: Leidmedium
    oder
    ehemaliges Nachrichtenmagazin

  10. Ich weiß auch nicht, was der Spiegel eigentlich will?!

    Die schreiben zu 80% für den Islam – aber veröffentlichen die Mokarikaturen!

    Die löschen oder sperren, wenn man das M-Wort benutzt, den Islam beleidigt – aber schreiben dann solch einen wirklich guten Artikel.

    Der Spiegel weiß seit Aust leider nicht mehr wohin. Das Kreuz- und querkreuzen im, mit, gegen den Wind vergrätzt eher die Leser, als dass es eine wie auch immer geartete Linie erkennen lässt.

    Aus der Sturmhaubitze der Demokratie ist ein Allerweltsschmierblatt geworden.

    Mit einigen wenigen Highlights, wie diesen Artikel.

    Ansonsten: angucken ja, lesen nein!

  11. Sturmgeschütz der Demokratie natürlich!

    „Rudolf Augstein wollte Öffentlichkeit herstellen, nicht mehr, aber auch nicht weniger: „Ich gebe mich der Hoffnung hin, wir hätten dazu mehr beigetragen als viele andere.“ „Sturmgeschütz der Demokratie“ hatte er in jungen Jahren den SPIEGEL genannt. Das Zitat aber, das seither dem Nachrichten-Magazin als Etikett anhängt, war durchaus ironisch gemeint und lautet in der Fassung von 1963: „In der Ära Adenauer waren wir das Sturmgeschütz der Demokratie, mit verengten Sehschlitzen. Im ärgsten Kampfgetümmel, wo man uns manche Hafthohlladung appliziert hatte, erreichten wir nicht entfernt die Wirkung wie in dem Moment, da man uns wie mit einem Netz auf den Trockenboden schleppte und die Armierung zu demontieren gedachte.“

    Und später, als 70-Jähriger, fügte er hinzu: „Sturmgeschütze sind nur in Zeiten angebracht, wo es etwas zu stürmen gibt.“ Auf das erstaunte „Wie bitte?“ junger SPIEGEL-Redakteure antwortete er: „Das Land ist im Kern gesund“, um gleich danach die Position zu wechseln: „Wenn ich sage, Deutschland ist ein kerngesundes Land, dürfen Sie die Ironie, die mitschwingt, da das Zitat schließlich von Heine stammt, nicht außer Acht lassen.“

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25662191.html

  12. OT:
    Duisburg soll noch islamischer werden

    Jetzt also soll sie doch kommen. Der VIKZ (Verband islamischer Kulturzentren) mit Sitz in Köln hat bei der Stadt Duisburg den Antrag auf die Errichtung eines Kulturzentrums mit Läden und Übernachtungsmöglichkeiten erneut gestellt. Nach Protesten aus Walsum hatte der VIKZ den Bauantrag zurückgezogen.
    Nach der Merkez-Moschee in Marxloh sollen auf 7000 Quadratmetern Ladenflächen und Übernachtungsmöglichkeiten entstehen.
    Die Stadt befürchtet die Errichtung eines islamischen Internats für Jugendliche.
    Natürlich nennt sich das politisch korrekt wieder mal Begegnungsstätte .

  13. Der Spiegel ist es nicht mehr wert zitiert zu werden. Auch wenn die mal was richtiges rausbringen. Das Umfeld stimmt einfach nicht. Genauso sollte man hier auch ein generelles Verbot von Links auf „Die Zeit“-Website überlegen.

  14. Die gute nachricht: Wir haben die besseren Argumente! Die Faschismus-Keule gehört jetzt uns!!!! Jeder Oberstufenschüler, der noch gesunden Menschenverstand hat und noch nicht vom SYSTEM verblödet ist, kann das nachvollziehen.
    Nur als erbittertes Rückzugsgefecht ist das peinliche Verdrehen einfachster Wahrheiten zu erklären: Die 68er-UNTERTANEN-Journaille verliert das Dogma auf Rechthaben und merkt das so langsam. Dem Verlust der geistigen Positionen sollten die KreyeSteinfeldPrantlseidels am besten gleich den eigenen Posten folgen lassen: Selbstgerechte Volksverdummung wie die letzten Jahre lässt sich die Leserschaft nicht mehr lange bieten. Auf gehts in die Rente!!!!

  15. PI kämpft dafür, daß ALLE frei ihre Meinung äußern dürfen – die „Qualitätsfeuilletonisten“ stellen die Islamkritik auf eine Stufe mit Hasspredigt und Mordgesinnung

    DAS KANN RUHIG NOCH DEUTLICHER WERDEN – IN ALLER ÖFFENTLICHKEIT

  16. Warum eigentlich Fundamentalkritik am Spiegel? Jedes Medium lebt auch vom internen Diskurs und den unterschiedlichen Weltsichten seiner Redakteure. Veröffentlicht werden sollten sie alle, damit man sich eine Meinung bilden kann – einseitige Medien braucht kein Mensch. Notabene: vor einigen Jahren galt das noch ganz anders, da war der mediale Zeitgeist in der Tat noch da wo nur der Daumen rechts ist. Aber heute? Mohr, Malzahn, Steingart oder auch Fleischhauer machen zwischen liberal und konservativ doch eine sehr ordentliche Figur? Bei der taz gab und gibt es sehr lesenswerte Artikel zum Islam und zum Konservatismus. Und bei der Welt leistet man sich zum Ausgleich in die linke Richtung eben unser aller Alan mit dem roten Krawallknopf und der nachgeholten Pubertät.

    In der Summe: die Richtung stimmt, auch dank PI und anderen guten Achsen. Blinde Hühner sind eher die die in einem Blatt immer nur eine einzige Perspektive lesen wollen.

  17. „die Hassprediger“ der westlichen Werte!

    Westliche Werte sind Hass? Wer sowas sagt oder schreibt, hasst westliche Werte!

    Die westliche Welt ist ganz einfach! Und leider insich verlogen! Doch was ist mit westlicher Welt denn gemeint?

    Ich kenn sie nicht! Was für ein Konstruktum, das es garnicht wirklich gibt!

  18. Ich kann mich diesem Spiegelbashing nicht anschließen, denn das meiste was dieses Magazin bringt kann ich unterschreiben – so auch selbstversändlich diesen Artikel. OK, hin und wieder steht ein Artikel im Spiegel, der gelinde ausgedrückt grenzwertig ist. Aber die verstehen unter „ausgewogen“ anscheinend möglichst viele Meinungen abzudrucken, auch wenn sie noch so konträr sind.

    Bedenklicher ist, das dieser unsägliche Claudius Seidl sogar Feuilletonchef der von mir noch höher geschätzten FAS ist. Ich kann nicht nachvollziehen, warum einige Feuilletonisten auf einmal Amok laufen. Langsam glaube ich auch, dass da Geld aus Saudi-Arabien geflossen ist.

    Davon abgesehen: Was hat ein Thema wie Islamkritik um Allahs Willen im Feuilleton zu suchen. Dorthin gehören Themen wie Kultur, Philosophie und Kunst!

  19. Na, ja, Spiegel !!! Nach fast vierzig Jahren agressiver Berichterstattung über den Judenstaat, indem sie ihn stereotyp als brutalen, expansiven oder gar rassistischen Staat voller Missstände darstellt, merkt man wohl auch so langsam, daß sich der Wind dreht, ob er bei dieser Linie bleibt ?

    Aber solange Ulrike Putz und Erich Follath noch die „HauptberichterstatterInnen“ bleiben, wird sich wohl nichts ändern.

  20. Corvus,
    da hast du nicht ganz Unrecht. Von der internen Meinungsvielfalt hat die SZ aber noch nix gehört, die kriechen alle brav Onkel Heribert oder dem Kilz in den Hintern.

    Auf jeden Fall: Die PC-Bastion wankt. Ist sie zu Fall gebracht, ist endlich das Verbot des Faschislam in Reichweite.

  21. Wären solche Artikel mal zehn oder zwanzig Jahre früher im Spiegel gekommen, als hier noch nicht so viele Aggro-Bereicherer waren. Erinnert an einen im Meer Treibenden, der die Broschüre „Gesammelte Vor- und Nachteile von Rettungsringen“ studiert. – Im übrigen, ein solcher erstaunlicher Artikel ist noch kein Meinugsumschwung dieser Spiegelredaktion an sich. Auch Heiner Geissler wurde von der CDU einst sicherlich nur deswegen so demonstrativ wohlwollend -obwohl „rebellisch“- protegiert, weil er das linke Spektrum in der Partei bei der Stange halten sollte. Alles dreht sich nur um Publicity, Machtfragen und letztlich: Volksverarschung. Egal ob Presse oder Politik.

  22. #23 corvus

    Ja völlig richtig. Man muss sich seine Infos aus verschiedenen Quellen holen. Sich nur bei PI zu bedienen ist genauso falsch wie nur die Süddeutsche oder TAZ zu lesen. Die Vielfalt machts. Man muss sich aus verschiedenen Quellen das richtige rausholen können und Zeitungen auch richtig lesen können. Stichwort „Medienkompetenz“.

  23. #11 Aramis (15. Jan 2010 19:24)
    Leserbeitrag im Spiegel von
    Peinlicher Aufklärungsunterricht

    Ich habe elf Jahre in islamischen Ländern gelebt. Dort wurde mir mehrmals versichert, daß vor allem Saudi Arabien, aber auch der Iran und die Türkei Milliardenbeträge an Politiker und Journalisten in Europa ausgeben, damit diese für den Islam öffentlichkeitswirksam Werbung betreiben.
    Vielleicht trägt diese Tatsache dazu bei, solche Artikel in einigen deutschen Zeitungen besser zu verstehen.

    Nur so ist meiner Meinung nach die abartige Anbiederung von großen Teilen der Politik und der Journallie gegenüber dem Islam überhaupt zu verstehen.
    _____________________________________

    Genau darum geht es, merkt ihr jetzt endlich, woher der Wind weht?

    Übrigens die Türken wollen Barak verhaften lassen.

    Israel-Gegner in der Türkei wollen den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak während eines für Sonntag geplanten Besuches in Ankara festnehmen lassen. Barak solle sich wegen Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen verantworten, erklärten die beiden islamischen Menschenrechtsorganisationen Mazlum-Der und Özgür-Der nach Beantragung der Festnahme laut Presseberichten.

    http://www.n24.de/news/newsitem_5760008.html

  24. #30 Zahal

    Islamische Menschenrechtsorganisationen? Das sind für mich sowas wie vegetarische Wölfe oder moderate Islamisten. Also das passt wie die Faust aufs Auge. 😉

  25. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! Nachdem ich dem Spiegel vor einem Jahr wutentbrannt gekündigt habe, bleibt’s auch dabei – lebenslang. Der Kunde ist weg. So hab ich’s 2005 mit Rotgrün gehalten, so 2008 mit der CDU – und Ende.

    Lesenswert aber die Kommentare zum Spiegel-Artikel, ganz vorneweg: „Earendil 77“. Dieser Mann ist der fleischgewordene Beleg für das bei PI-Kommentaren gelesene Bismarck-Wort (sinngemäß): „Kein Idiot kann jemals so dummes Zeug daherreden wie ein ideologisch verblendeter Intellektueller.“
    Selten so gelacht…

  26. Manchen Sektierern hier kann mans nicht recht machen. Der Spiegel-Artikel ist sehr gut und bringt die Islamversteher-Fraktion in den einschlägigen Zeitungen schwer die Defensive. Durchblicken ist auch hier nicht jedermanns Sache…

  27. @ #15 Koltschak

    Lieber Koltschak,

    Der Spiegel weiß seit Aust leider nicht mehr wohin. Das Kreuz- und querkreuzen im, mit, gegen den Wind vergrätzt eher die Leser, als dass es eine wie auch immer geartete Linie erkennen lässt.

    Ich denke, Du hast ein wesentliches Merkmal dessen, was ich als Qualitätsjournalismus erachte, nicht verstanden.

    Qualitätsjournalismus ist, nach meiner Auffassung, der Anspruch, Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und es damit dem denkwilligen und -fähigen Leser ermöglichen, sich eine Meinung zu bilden, die unterschiedliche Aspekte in Betracht zieht.

    Das gnadenlose Einpeitschen einer einzigen Sichtweise – unter der Maßgabe, dass alle Anderen aus Prinzip Unrecht haben – ist Propaganda, aber nicht Journalismus.

    Das „audiatur et altera pars“ ist Teil unseres abendländischen Erbes, das zu verteidigen wir schließlich angetreten sind.

    So gesehen bin ich froh, dass der Spiegel mich immer wieder durch seine Vielfalt bereichert und mein Denken stimuliert.

    Wer sich seine Wahrheit nur in der taz abholt und die Junge Freiheit nur mit der Absicht öffnet, sich über das rechte Gesindel zu ärgern, verarmt geistig. Ebenso umgekehrt.

    Audiatur et altera pars. Und zwar mit offenen Ohren und der Bereitschaft, selbst und gerade beim politischen Gegner auf Sichtweisen und Argumente zu stoßen, die bisherige Überzeugungen herausfordern.

  28. Man muss kein Spiegelfreund sein, aber dieser Beitrag von Mohr trifft ins Schwarze! Die Debatte wird schärfer und das ist gut so.

  29. Der Spiegel hat die Pfeifen Claudius Seidl (FAS) und Thomas Steinfeld (SZ) letzlich lächerlich gemacht. Prima.

  30. Im Prinzip kein schlechter Artikel, bis auf den unerträglichen Satz, dass aggressive Wüten des Christentums habe durch die Französische Revolution gebändigt werden können. Dieser Satzteil ist so widerwärtig und ungeheuerlich, dass er problemlos mit den Ergüssen in der SZ u.a. mithält.

    Abgesehen von den Tausenden Opfern der Guillotine und dem Terror der Jakobiner wurde in der Vendee von französischen Revolutionstruppen das größte Blutbad des 18. Jh. angerichtet.

    François Furet nannte im Kritischen Wörterbuch der Französischen Revolution die Ereignisse die „größten Massaker der Terreur“. Neben den Berichten der Täter stehen die Erinnerungen der Opfer wie die Memoiren der Comtesse de La Rochejaquelein. Massenertränkungen sind belegt, aber auch von Vergiftungen mit Gas und Arsen ist die Rede. Es heißt, man habe die Haut von Opfern zu Reithosen, menschliches Fett zu Wagenschmiere verarbeitet. 117.000 von den damals 815.000 Bewohnern der Vendée sind dem Morden zum Opfer gefallen, ein „Völkermord im Sinne des Nürnberger Prozesses“.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_der_Vend%C3%A9e#Anerkennung_als_V.C3.B6lkermord

  31. http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-01/mohammed-karikaturen-jyllands-posten-anschlag

    Islamisten planten Sprengung von „Jyllands-Posten“

    Die Gebäude der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ sollten Ziel eines Bombenanschlags werden. Das Blatt hatte im Herbst 2005 die umstrittenen Mohammed-Karikaturen veröffentlicht.

    Vielleicht dämmert es doch dem einen oder anderen Presse-LRG, daß es viel wahrscheinlicher ist vom real existierenden Islamismus vom Leben in den Tod befördert zu werden, als von einem mannichelnden Lebkuchenphantom.

  32. #31 KDL (15. Jan 2010 20:32)
    #30 Zahal

    Islamische Menschenrechtsorganisationen? Das sind für mich sowas wie vegetarische Wölfe oder moderate Islamisten. Also das passt wie die Faust aufs Auge.
    ______________________________

    Genau diesen Gedankengang hatte ich auch, aber sie wollen Barak verhaften lassen, da man aber weiss, daß es eine palarabische Initiative ist, weiss man gleichzeitig, wer diese ominöse Menschenschlechtsorganisation finanziert…….Sie verdeddern sich immer mehr und das ist gut so.

  33. #33 Mephistopheles
    na na na,-da hasde aber ’ne Lanze für das Schmierenblatt gebrochen.
    Zunächst ist der Autor nur informeller Mitarbeiter in spe mormals fest, davor taz verseucht. Aber Jedermann ist auch ein Erkenntnisgewinn zu zubilligen.Ich nehme mal an Reinhard Mohr ist Realist geblieben trotz Pflasterstein/Fischer.
    Wenn die Anifa schäumt wie hier, hat er alles richtig gemacht.
    Nein, die Gewichtung des Spiegel ist eindeutig Bürger-und Mittelstandfeindlich und tendenziös linksgestrickt. Eine Balance und Ausgewogenheit ist nicht erkennbar.
    Wäre Augstein geblieben, ich habe sein letztes Interview gesehen auch jenes zur Einheit, hätte Aust nicht soviel Unheil anrichten können.Diese Leute gehören zu den Verursachern dieser Zustände.
    kein Pardon dem Spiegel,-nada
    ===========================================

  34. #33 Mephistopheles

    Si. Wenn wir unsere eigenen Werte ernstnehmen wäre alles andere unredlich. Merke: für Linke, Islamophile und deren Geistesgenossen ist eben PI die „altera pars“ – wir wollen daß sie uns zuhören, also sollten wir auch wissen wollen wie sie selber ticken, was davon sinnvoll und was unlogischer Quark ist. Ist technisch genauso relevant wie Koranlesen und -kennen: ohne Wissen keine Argumente.

  35. Ein guter Artikel des Spiegel-Autors.

    #33 Mephistopheles

    Wer sich seine Wahrheit nur in der taz abholt und die Junge Freiheit nur mit der Absicht öffnet, sich über das rechte Gesindel zu ärgern, verarmt geistig. Ebenso umgekehrt.

    Und das ist ein kluger Kommentar dazu, dessen Aussage sich hier hoffentlich möglichst viele zueigen machen! Gelegentlich ist es angezeigt, die eigenen Ansichten zu hinterfragen und kritisch zu überdenken – ganz besonders dann, wenn sich diese Ansichten vorwiegend auf ideologische Antipathie stützen. Nicht, dass das grundsätzlich falsch oder verwerflich wäre, aber es birgt doch notwendigerweise die Gefahr in sich, zu versteifen, geistig zu erlahmen und sich schließlich unter Umständen auf etwas Falsches zu verwenden.

    Im Übrigen sollte auch hier bei PI anerkannt werden, dass gerade Linksextremisten den Spiegel seit vielen Jahren als einen ihrer ärgsten Feinde in der deutschen Presselandschaft ansehen – das gilt für Islamisten und deren Fürsprecher übrigens ganz genauso. Der Spiege lässt sich eben kaum auf eine festgefahrene Position reduzieren, und das ist auch gut so. Obwohl ich mir doch wünschen würde, dass im Spiegel etwas mehr Artikel wie der dort oben erscheinen…

    #26 Zahal

    Weil es ganz gut zum Thema passt: Ich kann zwar Ihre grundsätzliche Kritik an der Berichterstattung des Spiegel zum Thema Israel recht weitgehend nachvollziehen, wollte aber fragen, ob Sie diesen Artikel hier schon gelesen?

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,671618,00.html

    Auch wenn das nicht meinen Vorstellungen entspricht und ich manches daran zu kritisieren habe, so fand ich den Bericht doch sehr interessant und so hat er mir doch eine Perspektive eröffnet, die ich schon lange nicht mehr eingenommen habe.

  36. Erst mal bemerkenswert wie selektiv die Wortwahl ist. Zivilisation und Aufklaerung degradiert man mit der billigen Formulierung „westliche Werte“ so als ob das eine Frage der Himmelrichtung waere auf der sich die Islamkritiker beziehen.

    Ja „words matter“!
    So eine hingerhaeltige linke Populistenbande!

    Aber abgesehen davon,…wenn bei der Sueddeutschen und Frankfurter Allgemeinen in Saschen Lebenseinstellung und Weltanschauung sowiso alles relativ und alles gleich ist, das heisst dann ja dass Gut und Schlecht auch bezueglich des Kommunismus und Nazionalsozialismus nur eine Frage des Standpunktes sei.

    Ja das ist ja 70 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg und 30 Jahre nach dem Zusammenbruch des Kommunismus wahrlich hoechst interessant was man in manchen deutschen „Qualitaetsmedien“ sich getraut nach alledem mit was fuer Ansichten deren Lesertum zu verfuehren.

    SCHAM! SCHAM! SCHAM!

  37. #41 aberratioictus (15. Jan 2010 21:36)

    als ich das Alter der Sofarn hatte, habe ich ähnlich gedacht, leider erzählt das Leben eine andere Geschichte.

    Es nützt nichts, weil der Krieg, wie Brecht richtig formuliert hatte, dann zu uns kommt, leider. Aber ich verstehe diese Position, kann sie nachvollziehen, aber auch die Position, die ihre meines Erachtens nach „reiferen“ Jungen und Mädels von Sofarn haben.

    Shalom

  38. #41 aberratioictus (15. Jan 2010 21:36)

    aber schauen Sie mal, wie vielseitig und völlig andere Perspektiven eröffnend und vermittelnd die arabischen Karikaruristen die Position zum türkischen Diplomatenwatch sehen

    http://castollux.blogspot.com/2010/01/krisengemalde-vom-schmutzfink-des-tages.html

    Das zu Toleranz und Friedenswillen. Übrigens gibt es bei der Israelberichterstattung des Spiegels Studien, es wurden in den achtzigern 345 Artikel auf Antisemtismus überprüft und der damalige Spiegel Radakteur Hellmut Karasek gab zu, daß sie sich getäuscht hätten, daß sie blind gewesen wären, wenn sie bestritten hätten, das Magazin sei antisemitisch.

  39. #43 Zahal

    Es nützt nichts, weil der Krieg, wie Brecht richtig formuliert hatte, dann zu uns kommt, leider.

    So ist es leider: Die israelischen Streitkräfte können aufgrund der existenzgefährdenden Lage eigentlich auf niemanden verzichten. Trotzdem fällt es mir schwer, das Mädchen nicht sympathisch zu finden, denn ich habe recht großes Verständnis für Ihre Einstellung. Vor dreißig Jahren war es für Kriegsdienstverweiger auch in Deutschland noch recht schwer, anerkannt zu werden. Ob man gegen das eigene Gewissen handeln konnte oder nicht, wurde dann vor Tribunalen verhandelt. Keine glückliche Situation, die dem Menschen dahinter keine Rechnung tragen kann.

    Die Wehrpflicht ist ein Dilemma, das mich früher lange und intensiv beschäftigt hat, weil sich hier sehr viele gewichtige widerstreitende Rechte und Interessen gegenüberstehen. Ich dachte eigentlich, ich hätte eine Lösung für das moralische Dilemma dahinter gefunden, namentlich soweit es Israel betrifft, das nur existieren kann, wenn und solange es auf eine funktionierende und ausreichend große Armee zurückzugreifen vermag. Aber für dieses Dilemma gibt es wohl schlicht keine einfachen Lösungen.

  40. Der Wendespiegel folgt nur dem Beispiel vieler anderer.

    Der Spiegel bringt überwiegend rotes und islamfreundliches Zeug und, wenn die Auflage wegbricht, lässt der Chefredakteur hin und wieder wirklich gute Artikel wie diesen zu um die Leserzahlen wenigstens halbwegs halten zu können.

    Trotzdem ein guter Artikel, der wieder einige zum Nachdenken bewegen wird.

  41. #48 Zahal

    Eine brutale Karikatur. Es lohnt aber dennoch auch die Auseinandersetzung mit dergleichen Machwerken, selbst wenn sie einen sehr empören mögen: So weiß man wenigstens, was man nicht sehen möchte und wogegen man sich zu verwahren hat. Sie wissen ja selbst, dass es in Deutschland (leider) nicht wenige gibt, die tatsächlich die Ansicht vertreten, Israel gehe seinerseits nunmehr auf „Massenmord“ aus und zementiere zugleich einen „Apartheidstaat“, und das, obwohl die Araber dort mehr Rechte haben als in allen islamischen Ländern.

    Ich möchte nicht wissen, wie man in Deutschland (oder sonst in Europa) verfahren würde, wenn man sich denselben Problemen gegenübersähe wie die Israelis.

    Das zu Toleranz und Friedenswillen. Übrigens gibt es bei der Israelberichterstattung des Spiegels Studien, es wurden in den achtzigern 345 Artikel auf Antisemtismus überprüft und der damalige Spiegel Radakteur Hellmut Karasek gab zu, daß sie sich getäuscht hätten, daß sie blind gewesen wären, wenn sie bestritten hätten, das Magazin sei antisemitisch.

    Dazu kann ich nicht sagen; mir war auch nicht bekannt, dass solche Erhebungen durchgeführt wurden. Allerdings hat sich der Antisemitismus in fast allen deutschen Medien bis heute gehalten; er schimmert immer wieder hindurch, gerade beim Thema Israel. Das gilt in letzter Zeit namentlich besonders für die Süddeutsche Zeitung. Die Berichterstattung im Spiegel fand ich dagegen in den letzten Jahren geradezu ausgewogen und sachlich.

  42. Der Autor schreibt sehr verklausuliert und könnte die Sätze viel einfacher formulieren.

    Auf die Gefahr der Religion des Islams selbst geht er in keinster Weise ein.
    Anstatt einfach das Problem beim Namen zu nennen.

  43. #19 ContraLinks (15. Jan 2010 19:52)

    Der Spiegel ist es nicht mehr wert zitiert zu werden. Auch wenn die mal was richtiges rausbringen. Das Umfeld stimmt einfach nicht. Genauso sollte man hier auch ein generelles Verbot von Links auf “Die Zeit”-Website überlegen.
    ———————————
    Ich bin auch nicht vom SPIEGEL begeistert.
    Allerdings würde ich nicht soweit gehen und behaupten, dass der SPIEGEL zu dämlich wäre, die Zeichen an der Wand nicht erkennen zu können!

    Überall im öffentlichen Leben, in den Medien (noch nicht in allen), unter prominenten Meinungsbildnern, Organisationen und Institutionen hat bereits ein Umdenken, eine Abkehr von der verlogenen PC und einem Ekel gegen den Kulturrelativismus begonnen, der sich täglich verstärkt, und dessen weitere Entwicklung hoffen lässt!

    Davon ist selbst der SPIEGEL nicht gefeit! 🙂

  44. #49 aberratioictus (15. Jan 2010 21:59)

    So ist es leider: Die israelischen Streitkräfte können aufgrund der existenzgefährdenden Lage eigentlich auf niemanden verzichten. Trotzdem fällt es mir schwer, das Mädchen nicht sympathisch zu finden, denn ich habe recht großes Verständnis für Ihre Einstellung.

    Eben, so ist es halt, man opfert vieles dafür, auch Partner, Freunde, Eltern, aber es muss sein. Für das Überleben eines ganzen Volkes.

    Nicht daß mir das Mädchen nicht sympathisch
    wäre, ihre Einstellung ist ja eigentlich für jeden, der Frieden möchte massgebend, mit dem Unterschied leider, hier in Europa kann man seinen Friedenswillen frönen, sage ich jetzt mal flapsig, man ist keiner unmittelbaren Gefahr ausgesetzt (noch) man lebt seit über sechzig Jahren in Frieden und Wohlstand, keine Nachbarn die einem auslöschen wollen, keine Freunde, die man durch Bomben verliert, nicht die Geschwister, die bei einer Atacke sterben, in Israel kann alles tödlich sein.

    Deshalb, auch wenn „Verständnis“ so doch die Überzeugung: Wenn alle so denken würden, gäbe es morgen kein Israel mehr. Deshalb, setzt Euch für Israel ein, für Frieden, für gerechten Frieden, der auch den Juden Sicherheit schenkt, dann kann morgen so ein hübsches Mädchen vielleicht wirklich den Kriegsdienst verweigern, ohne mit Repessalien rechnen zu müssen.

    Geht gegen diesen miesen Antisemitismus an, egal aus welcher Ecke er gekrochen kommt.

    Shalom

  45. #52 aberratioictus (15. Jan 2010 22:11)

    Eine brutale Karikatur. Es lohnt aber dennoch auch die Auseinandersetzung mit dergleichen Machwerken, selbst wenn sie einen sehr empören mögen: So weiß man wenigstens, was man nicht sehen möchte und wogegen man sich zu verwahren hat.

    Diese und schlimmere Machwerke kann man täglich in der arabischen Presse verfolgen, wie soll man sich wehren? Botschaften anstecken? Fahnen verbrennen? Man nimmt es zur Kenntniss, es tut weh, und man wird achtsam und empfindlich für die Zwischentöne.

    Sie wissen ja selbst, dass es in Deutschland (leider) nicht wenige gibt, die tatsächlich die Ansicht vertreten, Israel gehe seinerseits nunmehr auf “Massenmord” aus und zementiere zugleich einen “Apartheidstaat”, und das, obwohl die Araber dort mehr Rechte haben als in allen islamischen Ländern.

    Aus diesem Grunde habe ich PI gefunden, ich schreibe seit Jahren dagegen. Können sie sich noch an die Antwort erinnern, die sie mir in einem anderen Beitrag gegeben haben?

    Hä? Zahal?

    Genau das, was sie jetzt denken…….

    Ich möchte nicht wissen, wie man in Deutschland (oder sonst in Europa) verfahren würde, wenn man sich denselben Problemen gegenübersähe wie die Israelis.

    Ich werde jetzt mal frech, bei der ERSTEN Kassam im eigenen Garten würde reagiert…….(Maschedrahtzaun) 🙂 wir hätten offenen Krieg, so wäre es. Es regt sich doch jetzt schon halb Deutschland auf oder? Lassen wir mal Gaza nach Berlin kommen. Ich glaube nicht, dass die Europäer so besonnen reagieren würden.

    Dazu kann ich nicht sagen; mir war auch nicht bekannt, dass solche Erhebungen durchgeführt wurden. Allerdings hat sich der Antisemitismus in fast allen deutschen Medien bis heute gehalten; er schimmert immer wieder hindurch, gerade beim Thema Israel. Das gilt in letzter Zeit namentlich besonders für die Süddeutsche Zeitung. Die Berichterstattung im Spiegel fand ich dagegen in den letzten Jahren geradezu ausgewogen und sachlich.

    In der Studie; Neu-Alter Judenhass von Klaus Faber, Juluis H. Schoeps und Sacha Stawski gibt Studien von über 30 Autoren und Autorinnen, die sich dazu äussern.

    Übrigens wird die Süddeutsche hier abgewatcht:

    http://www.suedwatch.de/blog/

    Wir beobachten die Medien, sind dabei, all die Journalisten, denen man ihre Gesinnung anliest, zu sammeln und mit sachlichen Kommentaren später zu veröffentlichen. Beim Spiegel sind es im wesentlichen drei, die immer wieder in den gleichen antisemitischen Tenor abrutschen und auch Unwahrheiten oder Verfälschungen veröffentlichen. Es sind die Medien, die die öffentliche Meinung großteils beeinflussen, wenn man nicht gerade bei PI gelandet ist.

    Mal sehen, was wir tun können, wenn nicht wir, wer dann, wenn nicht jetzt, wann?

    Shalom

  46. #45 aberratioictus (15. Jan 2010 21:36)

    Der SPIEGEL hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum grün/roten Durchblätterheftchen, wie Stern und Focus, entwickelt. Ein, zwei halbwegs interessante Themen pro Heft. Der Rest meist völlig irrelevant, einseitig oder 68er zentriert. Halt ein Heft zum durchblättern, wenn es irgendwo aus liegt aber keinesfalls mehr als Abonnement zu empfehlen.

    Die ZEIT, früher sehr renommiert, das Intelligenzlerblatt für Lehrer, Soziologen, Politologen und Artverwandte kann man genauso vergessen mit den wöchentlichen Schreibergüssen der vielen GrünInnen und RotInnen in den Redaktionstuben.
    Da sind wohl in den letzten Jahren die guten Journalisten reihenweise in Rente gegangen oder herausgedrängt worden um von einer indoktrinierten linken Negativauslese ersetzt zu werden. Die gravierenden Qualitätsverluste rächen sich nun. Die sinkenden Absatzzahlen sprechen für sich.

  47. Immerhin mal wieder etwas Gutes vom SPIEGEL. Diese Zeitschrift hat einfach keine Linie mehr, mal so, mal so.

  48. #59 S.H.
    Ja, dass ist ja ganz hervorragend! PI, dass muss dringend an die ganz große Glocke:
    „68er-Antisemitismusprofessor von NAZI-Geist durchtränkt“ oder so. Ja, dann wird vieles klar!
    Kein Wunder, dass die ganzen 68er-Faschos des Islam so toll finden – eine geistesverwandte Ideologie (vgl. Götz Aly, „1968-Unser Kampf“)

  49. #56 Zahal

    Diese und schlimmere Machwerke kann man täglich in der arabischen Presse verfolgen, wie soll man sich wehren?

    Zunächst einmal kann man sich wehren, indem man mit Worten und Bildern dagegenhält, denn Karikaturen sind nichts anderes als Bilder (gelegentlich mit Worten versehen), die eine Botschaft transportieren sollen. Dieser Botschaft gilt es zu widersprechen. Im Westen verspricht diese Tatik Erfolg zu haben.

    Ich werde jetzt mal frech, bei der ERSTEN Kassam im eigenen Garten würde reagiert…….(Maschedrahtzaun) wir hätten offenen Krieg, so wäre es.

    Nach meinem persönlichen Dafürhalten entspricht es den Tatsachen, dass die Europäer, in ihrer Gesamtheit, seit Jahrhunderten eine – historisch verbürgte und auffällige – Neigungen zu Gewaltexzessen haben, bei denen keinerlei Unterschied mehr gemacht und auch kein Pardon gewährt wird. Europa neigt dazu, in regelmäßigen Abständen mit maßloser Gewalt zu explodieren. In der Vergangenheit geschah dies oft ohne jeden Anlass. Die Frage stellt sich daher, was passieren würde, wenn die Europäer eines Tages tatsächlich einen geeigneten Anlass finden sollten?

    Ich würde daher behaupten: Wenn wir in derselben Situation wären wie die Isarelis und es flögen die ersten Kassam-Raketen und töteten bei uns Menschen, würden wir ein Blutbad erleben, bei alle zivilisatorischen Werte in Vergessenheit gerieten. Das wäre nämlich ein Anlass. Es überrascht mich deshalb immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit und überlegenen Selbstgefälligkeit gerade Linke in Deutschland dazu neigen, Israel wegen angeblicher Menschenverbrechen anzuklagen und zu diffamieren; diese Leute selbst sollten am besten wissen, was in Europa geschehen würde, wenn die Umstände vergleichbar wären – und ich komme, um ehrlich zu sein, nicht umhin, mir vorzustellen, dass manche dabei, jedenfalls publizistisch, an vorderster Front stehen würden. Statt dass diese Journalisten die Leistung Israels anerkennen, in einem lebensbedrohenden Konflikt Humanität zu bewahren, flüchten sie sich leider nur in eitle und einseitige Schuldvorwürfe. Es ist eben immer leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen.

    Übrigens wird die Süddeutsche hier abgewatcht:

    Danke, dieses Blog kannte ich noch gar nicht.

    Mal sehen, was wir tun können, wenn nicht wir, wer dann, wenn nicht jetzt, wann?

    In der Tat ist einiges zu tun.

  50. Der SPIEGEL manipuliert gerne auch durch Weglassen, etwa seinerzeit beim Kirchhof-Modell, wodurch eine Debatte über dieses Modell schon im Frühstadium vollkommen abgetötet wurde. Ich will nicht sagen, dass das Modell gut war, aber man hätte ja wenigstens mal eine Diskussion darüber führen können. Aber nein, da war ja der heilige SPIEGEL davor, denn Debatten mit verschiedenen Standpunkten zum Thema durften ja nicht sein, und außerdem musste der Schröder ja noch ganz schnell im Wahlkampfendspurt in den Kanzlersessel gehievt werden.

    Und so geht es quer durch den Gemüsegarten: Sigmar Gabriel wird da als der neue Polit-Star gefeiert, aber wer außer Claus-Christian Malzahn (Thema: 30 Mrd.-Loch im Zusammenhang mit Solarförderung) hat beim SPIEGEL oder auch bei anderen Zeitungen AUCH NUR EIN EINZIGES MAL geprüft, was der Gabriel eigentlich je Konstruktives (oder auch Destruktives) bewirkt hat?

    Der Mann hat bei zehntausenden Famlienbetrieben und kleineren Firmen schlicht ein bürokratisches Desaster hinterlassen, und das mitten in der Finanzkrise. Und? War das irgendwann einmal ein Thema?

    Was hat der Gabriel überhaupt je GELUNGENES GETAN in der Politik? Es geht in fast allen Artikeln immer nur darum, was er SAGT, aber nie, was er eigentlich GETAN hat (umgesetzt hat und wenn ja: wie). Komplette Fehlanzeige auf dem Sektor. Gabriel ist als Umsetzpolitiker schlicht ein Katastrophe.

    Oder Thema Moscheebau: mir ist keine Zeitung/Zeitschrift bekannt, die sich je mit der Frage befasst hat, wie die Kölner Mega-Moschee eigentlich finanziert wird, wo drumherum in den Schulen der Putz von den Wänden fällt. Da musste erst Necla Kelek kommen und ausrechnen, dass jeder Moslem in Köln und Umgebung mehr als 700 Euro Spendengelder springen lassen müsste (egal ob Baby oder HartzIV-Empfänger), wenn die offizielle Rechnung mit dem Spendenanteil aufgehen sollte.

    Weitere Fragen werden von der Stadt bzw. Initiatoren grundsätzlich mit der Antwort, es gäbe da „einen Finanzplan“ abgebügelt. Ja wo leben wir denn hier? Kann denn nicht ein Journalist mal herausfinden, was es mit diesem ominösen „Finanzplan“ auf sich hat? Als Steuerzahler und Leser möchte man das gerne wissen? Oder gehen dann persönliche Vergünstigungen flöten? Bei den Müllverbrennungsanlagen oder Bestechung im Zusammenhang mit dem Messegelände war man ja auch nicht so zimperlich mit der Recherche.

    Bestechung läuft ja auch nicht immer mit Geld. In einer Zeitung war mal zu Lesen, dass ein SPIEGEL-Redakteur sich regelmäßig von Extrem-Islamisten aus dem Nahen Osten kontaktieren lässt. Der Name wurde leider nicht genannt, aber man kann sich denken, wer das ist. Ziel sei die deutsche Afghanistan-Politik zu beeinflussen bzw. die Stimmung in der Bevölkerung, was dieser Journalist auch eifig tut, weil es möglicherweise irgendwie seinem Ego schmeichelt und er das irgendwie toll findet, von solchen Leuten kontaktiert zu werden.

    Aufgrund der wegbrechenden Werbeeinnahmen muss der SPIEGEL seine Auflage unbedingt steigern. Das wird aber nichts, wenn er seine Leser für blöde hält oder die Leser zu einem Großteil der interessanten Themen selbst recherchieren muss. Dafür wird man dann mit endlosen Boris-Becker-News und Polit-Mobbing behelligt.

    Also ich sehe da eher schwarz für den SPIEGEL, wenn das so weitergeht. Und natürlich nicht nur für den SPIEGEL. Der kann meinetwegen links sein, das ist mir völlig wurscht, denn es muss ja verschiedene Blickwinkel geben. Er sollte allerdings fachlich und sachlich gut und gründlich INFORMIEREN. Und genau das ist es, woran es hapert. Es geht fast nur noch um Personality-Quark, wer wie doof ist, wer was non-pc-mäßiges gesagt hat, wer mit wem was getan hat, wer gegen wen intrigiert, ob eine Politikerin gut kochen kann und eine gute Hausfrau ist usw. usw. usw. Das ist doch wirklich totaler Mist.

    Und heute dann wieder so ein Artikel über die Frage, ob eine Band „rechts“ ist, weil sie eine Blondine auf dem Cover hat. Soll das ein Witz sein? Oder der Artikel über Clay Marzo, der auf die vollkommen bescheuerten Reporter-Fragen nicht antworten wollte und der Reporter sich daraufhin in der Ansicht bestätigt fühlte, dass Marzo plemplem ist. Als Marzo dann später mit einer phantastischen Metapher, die wirklich seinesgleichen suchte, doch noch antwortete war das natürlich WIEDERUM die Bestätigung, dass Marzo nicht alle Tassen im Schrank hat. Sorry, aber das ist wirklich einfach zu trivial. Sowas taugt nicht mal als Unterhaltungsliteratur.

  51. #59 S.H. (15. Jan 2010 23:04)
    Danke für den Hinweis! Die Verbindung Bosl/Benz ist sehr aufschlußreich.
    Zur Personalie Bosl will hier gar nicht diskutieren, weil das zu weit führen würde.

    Ich sehe die bizarren Versuche von Benz, die Islamkritik mit dem Antisemitismus gleichzusetzen, in einem Zusammenhang. Benz will sich dadurch politisch „immun“ machen gegen jegliche Nazi-Bosl-Vorwürfe. Die Ehrung für den alten Doktorvater vor langer Zeit – egal, das zählt nicht mehr.
    Was zählt, das ist heute auf der „richtigen“ politisch korrekten Seite zu stehen. Und diese Vorgaben erfüllt Benz perfekt.

  52. #62 Paula (15. Jan 2010 23:34)
    Die Finanzierung der Kölner Großmoschee finde ich auch sehr interessant. Genau wie beschrieben liest man praktisch nichts darüber. Wer nicht im Kölner Raum lebt, hat sowieso kaum Info-Möglichkeiten.
    Ich wäre froh, wenn sie an diesem Them dran blieben und uns auf dem laufenden halten würden.

  53. OT
    Ausstellung erinnert an Michael Gartenschläger:
    http://www.mv-online.de/lokales/kreis_steinfurt/rheine/1252742_Sie_haben_ihm_keine_Chance_gelassen.html
    Michael Gartenschläger wurde 1976 durch ein Sondereinsatzkommando der DDR hingerichtet, als er an der DDR-Grenze eine Selbstschußanlage demontieren wollte. Dieser Hinterhalt war durch den SED-Staat lange vorbereitet worden. Gartenschläger hatte bis dahin mehrfach in Westdeutschland gegen die unmenschlichen Grenzanlagen der DDR protestiert.
    Die Linkspartei als Nachfolgerin der SED betrachtet bis heute die DDR nicht als Unrechtsstaat. Sogar der SPD(!)-Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern sieht die DDR nicht als Unrechtsstaat, wie er kürzlich erklärte.

  54. #57 Aramis

    Der SPIEGEL hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum grün/roten Durchblätterheftchen, wie Stern und Focus, entwickelt.

    Das ist schon möglich. Was mich dabei wundert, ist aber, dass so viele dem Spiegel nachsagen, er wäre ihr Feind. Wenn ich mich recht erinnere, hat Schröder seinerzeit auch Vorwürfe erhoben, er wäre vom Spiegel kaputt geschrieben worden und habe die Wahl nur deshalb verloren. Verschiedene PI-Hasser, die glauben, Antisemitismus und „Islamophobie“ gleichsetzen zu können und zu müssen, vertreten überdies die Ansicht, dass der Spiegel wie kein anderes Blatt eben jener angeblich grassierenden „Islamophobie“ Vorschub geleistet habe – und das übrigens nicht dadurch, dass man dort so zurückhaltend über die bestehenden Probleme berichtete, dass den Menschen ob der ständigen Beschönigungen und Relativierungen schließlich der Kragen platze.

    Die ZEIT, früher sehr renommiert, das Intelligenzlerblatt für Lehrer, Soziologen, Politologen und Artverwandte kann man genauso vergessen mit den wöchentlichen Schreibergüssen der vielen GrünInnen und RotInnen in den Redaktionstuben.

    Diesen Qualitätsverlust kann ich bestätigen; er schlägt sich nicht zuletzt darin nieder, dass die Beiträge nun oft einer bestimmten, offensichtlich seitens der Chefredaktion vorgegebenen Linie folgen und somit keine anderen Perspektiven mehr geboten werden. Dieser Qualitätsverlust ist über die Jahre sehr deutlich zu Tage getreten, fand aber gerade in den letzten Jahren m.E. besonders rasch statt und hatte radikale Folgen. Vergleicht man z.B., was für Artikel 2002 noch in Der Zeit erschienen, etwa zum möglichen EU-Beitritt der Türkei, und was dort heute ausschließlich veröffentlicht wird, kann man sich nur verwundert die Augen reiben.

    Es ist eine Schande, dass eine solche Zeitung, die einst zu den besten der Welt zählte, so kaputt gemacht worden ist, indem man sie ganz überwiegend auf eine Parteilinie getrimmt hat. Vereinzelt finden sich aber auch in der Zeit noch immer ausgesprochen gelungene Beiträge. Das gilt namentlich in den vergangenen Monaten.

  55. #62 Paula

    Sigmar Gabriel wird da als der neue Polit-Star gefeiert, aber wer außer Claus-Christian Malzahn (Thema: 30 Mrd.-Loch im Zusammenhang mit Solarförderung) hat beim SPIEGEL oder auch bei anderen Zeitungen AUCH NUR EIN EINZIGES MAL geprüft, was der Gabriel eigentlich je Konstruktives (oder auch Destruktives) bewirkt hat?

    In diesem Fall muss man dem Spiegel jedoch zugute halten, dass er überhaupt darüber berichtet hat: Ich habe sonst nirgendwo über diesen Skandal auch nur das Geringste gelesen. Das spricht zwar vor allem gegen unsere Medienlandschaft und nicht in jeder Hinsicht für den Spiegel, aber trotzdem möchte ich es am Rande anmerken.

    Also ich sehe da eher schwarz für den SPIEGEL, wenn das so weitergeht.

    Die Qualität der Beiträge schwankt enorm. So viel ist sicher. Anerkennen muss man m.E. aber, dass Spiegel Online mittlerweile als das deutsche Leitmedium angesehen wird, von dem dann alle anderen abschreiben. Sie stehen also besser da als viele andere.

    Anbei:

    Der SPIEGEL manipuliert gerne auch durch Weglassen, etwa seinerzeit beim Kirchhof-Modell, wodurch eine Debatte über dieses Modell schon im Frühstadium vollkommen abgetötet wurde.

    Wie man damals mit diesem großartigen Juristen umgegangen ist, ist sowieso eine Schande, die mich noch heute ärgert! Ich bin nach wie vor überzeugt, dass er ein hervorragender Finanzminister geworden wäre.

  56. @ aberrationictus

    Die Ursache dafür liegt u. a. darin, dass ZEIT, Süddeutsche und FR wie auch der SPIEGEL ihren Nachwuchs zum großen Teil aus der taz rekrutieren und/oder von Journalistenschulen, wo u. a. Prantl etc. unterrichten bzw. dies getan haben.

    Man beobachtet die Journalisten bei der taz eine Weile und wenn man sie „für gut befindet“ und sie sich in ihrem Ressort eine gewisse thematische Bandbreite angeeignet haben, dann dürfen bei einem der „großen“ Blätter unterkommen. Die taz gilt als so eine Art Grundschule für Journalisten, wo sie sich ein bisschen Übung antrainieren. Das hat natürlich gleichzeitig den Effekt, dass sich die Zeitungen immer ähnlicher werden.

    Gibt sicher den ein oder anderen darunter, der gut ist, aber eine große Anzahl derer ist schlicht ein „Haltungsjournalist“ – als Entsprechung zum „Haltungspolitiker“, wo die eigentliche fachliche Arbeit hinter dem „die richtige Einstellung rüberbringen“ zurücktritt.

    @ johannwi

    Ich sage Dir: in Sachen Moscheebaufinanzierung, speziell im Kölner Fall, muss man wirklich das GANZ GROSSE GESCHÜTZ auffahren, weil da Kölner Lokalpolitiker bis zum Hals mit drinsitzen. Die verarschen die Bevölkerung nach Strich und Faden, aber die Kölner wollens anscheinend auch nicht anders.

  57. #59 S.H. (15. Jan 2010 23:04)
    Joho! Jetzt wird’s richtig lustig!!!

    Das ist Qualitätsjournalismus. Bravo!!! Das braucht einen eigenen Beitrag PI – Benz hat fertig.

  58. @ aberratioictus

    Ja, menschlich war das mit dem Kirchhof unter aller Sau. Das war wirklich das Letzte. Wie ich schon mal sagte: das war der letzte Tag, an dem ich den SPIEGEl gekauft habe. Seitdem kein einziges Mal mehr.

    Der SPIEGEL hat teilweise schon auch gute Leute, nur tauchen die viel zu selten auf. Entscheidend ist ja nicht, dass ab und zu mal ein guter Artikel erscheint wie der über die Solar-Subventionen, sondern dass sowas viel zu selten vorkommt und im Polit-Mobbing und anderen Hässlichkeiten irgendwie untergeht.

    Jan Fleischhauer z.B. ist ja auch beim SPIEGEL. Sein Buch „Unter Linken“ ist wirklich eine bitterböse, aber messerscharfe Analyse des LRG-Zeitgeistes. Da konnte man wirklich bei jedem zweiten Satz sagen „Genau so isses“. Aber das war natürlich auch eher eine private Sache von ihm, auch wenn das Buch im SPIEGEL vorgestellt wurde. Und Broder schreibt schließlich auch für den SPIEGEL – wenn auch eher in der Hofnarren-Position, aber das ist ja nicht unbedingt die Schlechteste. Es gibt aber auch Ressorts, wo es ganz übel aussieht, und das sind leider mit die wichtigeren.

  59. @Paula, @ aberrationictus,

    schön daß es Euch gibt, schon dafür lohnt es sich, auch mal länger aufzubleiben.

    Shalom und laila tov 🙂

  60. Hallo Zahal,

    schönen Dank und Grüße zurück. Und vielen Dank für die Referenz (oder heißt es Reverenz?) neulich auf Eurer Seite – da habe ich mich doch sehr geehrt gefühlt :-). Merci!

  61. #70 Paula

    Ja, menschlich war das mit dem Kirchhof unter aller Sau. Das war wirklich das Letzte. Wie ich schon mal sagte: das war der letzte Tag, an dem ich den SPIEGEl gekauft habe. Seitdem kein einziges Mal mehr.

    Wenn ich konsequent gewesen wäre, hätte ich es wohl auch so halten müssen, zumal ich Kirchhof, bedingt durch meine berufliche Tätigkeit, schon persönlich kennen lernen durfte.

    Und Broder schreibt schließlich auch für den SPIEGEL – wenn auch eher in der Hofnarren-Position, aber das ist ja nicht unbedingt die Schlechteste.

    Das haben Sie schön ausgedrückt. Ich glaube, es gibt keine Stellung, die Broder lieber wäre. Er genießt dort alle Freiheiten.

    Was die taz angeht, so muss ich zugeben, dass ich sie gelegentlich lese. Manche der Artikel sind tatsächlich originell. Vieles trieft auch nur so vor ideologischem Pathos, aber so entwickelt man zumindest ein gutes Gespür dafür, worauf man in der Süddeutschen zu achten hat.

    Was man der taz aber zugute halten muss, und das ist auch einer der Gründe, warum ich ihr gelegentlich Geld in den Rachen werfe, ist, dass sie als eine von sehr wenigen deutschen Zeitungen regelmäßig über die Kongo-Kriege berichtet hat. Auch heute finden sich noch ab und an Artikel zu den katastrophalen Zuständen dort. Da ich mich mit den Kongo-Kriegen zu Studienzeiten sehr intensiv beschäftigt habe, rechne ich es der taz hoch an, dass sie hier tatsächlich zu ihrer Verpflichtung steht und nicht schweigt. Die übrigen deutschen Medien haben dazu nämlich wohlvernehmlich geschwiegen.

  62. #31 Zahal (15. Jan 2010 20:23)

    Dass Ehud Barak vom islamofaschistischen Erdogan verhaftet werden soll, wundert mich nicht im Mindesten. Erdogan ist auf dem besten Weg, ein türkischer Ahmadshithead zu werden.

    Aber dieser Artikel im Spiegel ist wirklich gut, da gibt Reinhard Mohr der Dumpfbacke Steinfeld mal so richtig kontra. Wie man dem Artikel in der SZ unschwer entnehmen konnte, halten sich Steinfeld’s geistige Kapazitäten unterhalb des Scwarzschild-Radius eines schwarzen Lochs.

    Laila tov

  63. #11 Aramis:

    Eine andere Erklärung fiele mir für die auffällige kollektive Blindheit gegenüber dem Islam auch nicht ein.

    Ein Thomas Steinfeld ist entweder gekauft oder er ist in einem Maße verblödet, dann man sich wie wie er je überhaupt eine Schule abgeschlossen haben kann.

    Tragisch ist, dass dieser Mann nicht etwa nur eine Ausfallerscheinung ist, nein im Gegenteil: Sein aberwitziges Geschwätz ist nicht die Ausnahme, es ist die Regel.

    Man könnte auch ganz dumm fragen: Woran erkennen wir einen „falschen Propheten“?

    – dass er wütend und mordend durch die Lande zieht?
    – etwa daran, dass seine Anhäger kriminell werden und andere terrorisieren?
    – dass es vom ihm gar keine Prophezeiungen gibt?
    – dass er Verlogenheit zur Tugend erklärt?

    Nein! Daran erkennen wir selbstverständlich gar nichts… Ist das nicht beachtlich?

    Man fragt sich: Was muss denn noch passieren, damit ein Thomas Steinfeld Notwenigkeiten einer gewsisen Kritik anerkennt?

    Wenn der bisherige terror nicht reicht – wie wäre es mit iranischen Atomraketen auf Europa? Reichte das? Oder hätte deise mal wieder nichts mit dem Islam zu tun. Immerhin: Ein „Einzelfall“ wäre so eine Rakete sicher…

    Thomas Steinfeld verhöhnt und verspottet die opfer des Islam zudem in einer Weise, angesichts derer man sich wirklich fragen muss: WER bezahlt diesen Mann?

    #75 epistemology:

    Hast du einen Hebräisch-Kurs belegt? 😉

  64. Und schon wieder starten die msm eine volksverdummungsaktion: Einer sagt so – der andere sagt so….

    Ob dieses scheingefecht in den zeitungen oder die quasselrunden im tv, sie dienen nur dazu, uns zu verdummen und in dem glauben zu wiegen, es gäbe schliesslich auch noch eine „andere meinung“. Und man nähme schliesslich auch diese ernst…
    Nichts, aber auch gar nichts wird sich ändern! Morgen schreibt die sz das gegenteil, wenn es ins politische kalkül passt.
    Wie verlogen bösartig, aber auch entlarvend, der artikel tatsächlich ist, liest man an der passage:

    Anders als das Christentum, dessen aggressives Wüten seit der Französischen Revolution gebändigt werden konnte

    Ausgerechnet die franz. revolution….mit ihren aggressiven wütenden massenmorden an christen mit anschliessender antichristlichen politik bis hin zum verbot des christentums soll dem volk wieder einmal einhämmern, dass das christentum kein deut besser (gewesen) sei als der islam.
    Fehlten nur noch die kreuzzüge, die als totschlagkeule gegen das christentum herhalten müssen für die verheerungen der mongolen im nahen osten.

    Theo Retisch
    kann man ja auf diese billigen propagandatricks hereinfallen, aber praktisch ist der spiegel genauso wie die sz und alle anderen medien reine volksverdummungsinstrumente, die ausschliesslich der machterhaltung unserer volkszertreter dienen. Und damit es nicht zu eintönig wird, spielt man uns vermeintliche kontroversen vor.

  65. Wer Spiegel, Zeit oder Süddeutsche Zeitung kauft, der fördert deren Auflage und der fördert die Ausrottung/Verdrängung der europäischen Völker in ihren eigenen Ländern durch Menschenmassen aus nichteuropäischen Ländern, aus Armutsländern, aus der dortigen Unterschicht.

    Dieser Vorgang geschieht derzeit vor unser aller Augen in den europäischen Städten.
    Und dieser Vorgang wird durch das Wegsehen, Beschönigen, Abstreiten durch diese Zeitungen sehr stark befördert.

    Dieser Vorgang ist das mit größtem Abstand wichtigste Geschehnis nicht nur der Zeitgeschichte, sondern der europäischen Geschichte überhaupt. Wenn ich beispielsweise auf die Geschichte meiner Heimatstadt Frankfurt am Main schaue: Niemals seit der Stadtgründung vor 1200 Jahren war die deutsche Bevölkerung als solche in ihrem Gesamtbestand gefährdet,

    nicht bei der Pest vor 800 Jahren,

    nicht im 30jährigen Krieg,

    nicht in den beiden großen Kriegen des letzten Jahrhunderts,

    niemals bis zum Jahr 1960, das steht fest.

    Beispielsweise starben im Zweiten Weltkrieg rund 30.000 frankfurter Menschen bei einer Gesamteinwohnerzahl zu Kriegsbeginn von rund 550.000.
    Ein solcher Verlust in Höhe von 6% ist für ein Volk ohne weiteres verkraftbar und schnell wieder aufzuholen.
    Solche Verluste sind bei früheren Seuchenzügen, Hungersnöten, Kriegszügen schon oft vorgekommen und sie wurden auch im Lauf der Zeit wieder ausgeglichen.

    Dagegen der heutige Stand:
    Laut Ausage aus der Leitung des Frankfurter Multikultiamtes hatte im Jahr 2006 nur jeder dritte Säugling in Frankfurt am Main zwei deutsche Eltern.

  66. Zu diesem Thema Süddeutsche und Steinfeld:

    Es hat sich die Ansicht breit gemacht bei der SZ, dass alles, aber auch wirklich alles, von tumber Fremdenfeindlichkeit, bis hin zum Eintreten für Frauenrechte als “Islamophobie” zu ächten sei und dass diese “Islamophobie” wiederum gleichzusetzen sei mit dem Antisemitismus. Um nur ja nicht in den Verdacht zu geraten, antisemitisch (weil “islamophob”) zu sein, unternimmt die SZ, in letzter Zeit verstärkt, alles, um zu zeigen, wie islamophil sie doch ist, wohl in der Hoffnung, damit auch gleichzeitig den Beweis zu erbringen, nicht antisemitisch zu sein.

    Das ist natürlich weder richtig, noch ist es logisch, noch macht es irgend einen Sinn. Vor allem aber lässt die SZ all das außer Acht, was eine seriöse Zeitung ausmachen sollte: Saubere Recherche, objektive Berichterstattung, Ausgewogenheit – und nicht zuletzt “fundierte Meinungen”, die sie selbst zumindest für den mobilen Bereich gerade wieder ausdrücklich anpreist.

    Sehr guter Artikel – eigentlich Lesepflicht:

    http://www.suedwatch.de/blog/?p=2423

  67. #75 epistemology (16. Jan 2010 01:22)
    #31 Zahal (15. Jan 2010 20:23)

    Dass Ehud Barak vom islamofaschistischen Erdogan verhaftet werden soll, wundert mich nicht im Mindesten. Erdogan ist auf dem besten Weg, ein türkischer Ahmadshithead zu werden.

    Aber dieser Artikel im Spiegel ist wirklich gut, da gibt Reinhard Mohr der Dumpfbacke Steinfeld mal so richtig kontra. Wie man dem Artikel in der SZ unschwer entnehmen konnte, halten sich Steinfeld’s geistige Kapazitäten unterhalb des Scwarzschild-Radius eines schwarzen Lochs.

    Laila tov
    ___________________________________

    Shalom Shabbat Epi,

    musste beim Lesen deines Beitrag doch richtig schmunzeln 🙂 und dir Recht geben, was den Schwarzschild – Radius eines Schwarzen Loches betraf. Deshalb auch den Beitrag in Südwatch lesen, der bringt die Zusammenhänge noch einmal richtig deutlich zum Tragen. Man liest sich weiterhin.

    Kol tov Zahal

  68. #8 Rechtspopulist (15. Jan 2010 19:21)

    Dieser Thomas Steinfeld scheint geistig behindert zu sein.

    Das ist noch untertrieben. Dem muß ein Dschihadflieger direkt das Hasenhirn komplett weggebombt haben. :mrgreen:

  69. #77 Theo Retisch
    Wie verlogen bösartig, aber auch entlarvend, der artikel tatsächlich ist, liest man an der passage:

    Anders als das Christentum, dessen aggressives Wüten seit der Französischen Revolution gebändigt werden konnte……
    ——————————————-
    Daran kann man sehen wie flüchtig man (ich auch) so einen Beitrag liest. Spiegel Schreiber scheinen durchweg einen Auftrag darin zu sehen, Schmutz auszukübeln, selbst bei dem für PI Leser positiven Inhalt. Zurück verbleibt nur ein Schlagabtausch zwischen den Meinungführern.
    Wer Spiegel 20 Jahre lies, ist schon verblödet, erst recht wenn er heute noch, wie die Zwei hier im thread die Schmarrenschreiber dieser Postille hoch leben lassen.
    Das Selbe gilt für den Glauben an die Blockparteien.
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