Bad Soden: Kreuze hängen wieder

Gestern berichteten wir über das Kreiskrankenhaus in Bad Soden, wo zwölf christliche Kreuze in Krankenzimmern abgehängt wurden, weil muslimische Patienten sich beschwert hatten. Während Klinik-Geschäftsführer Helmuth Hahn-Klimroth (Foto) gestern noch bedauerte, dass man nicht mit der nötigen Sensibilität vorgegangen sei, Kreuze aber nicht zur üblichen Einrichtung von öffentlich-rechtlichen Krankenhäusern gehörten, hörte er sich heute etwas anders an.

In einer Antwort auf die Email eines PI-Lesers schreibt Helmuth Hahn-Klimroth:

Sehr geehrter Herr …,

unter Bezugnahme auf Ihre E-Mail vom 25.2.2010 darf ich Ihnen übermitteln, dass das Abhängen der genannten Kreuze auf eine Fehlhandlung von zwei Mitarbeitern unseres Pflegedienstes zurückzuführen ist und keinesfalls von der Klinikleitung angeordnet war. Beschwerden von moslimischen Patienten lagen der Klinikleitung ebenfalls nicht vor.

Die Kreuze hängen zwischenzeitlich wieder in den Patientenzimmern, in denen sie über viele Jahre gehangen haben.

Mit freundlichen Grüßen

gez.:
H. Hahn-Klimroth
(Geschäftsführer)

Was ein paar Emails doch bewirken können…




TV-Tipp: Christenverfolgung durch Muslime

Heute Abend um 23.30 Uhr zeigt Deutsche Welle TV eine Diskussion zum Thema „Christen in Not – verfolgt im Namen des Islams?“. Zu Gast in der Sendung Quadriga, die LIVE im Internet übertragen wird, sind der Orientalist Hans-Peter Raddatz, der Politologe Ralph Ghadban und der Journalist Ludwig Ring-Eifel. Moderator der Sendung ist Friedrich Schmidt.

In der Vorankündigung heißt es:

Rund 100 Millionen Christen sehen sich weltweit Verfolgung und Unterdrückung ausgesetzt. Christen sind unter allen Religionen den stärksten Diskriminierungen ausgesetzt. Sie leiden in vielen Ländern nicht nur an einem Mangel an Religionsfreiheit. Ihnen werden auch viele andere Rechte vorenthalten. In Ländern, in denen keine oder nur eingeschränkte Religionsfreiheit herrscht, werden auch andere Menschenrechte häufig missachtet.

Die Gründe sind vielfältig: In muslimischen Staaten sind christliche Symbole und die Ausübung des Glaubens meist strikt verboten. Beim Übertritt vom Islam zum Christentum droht die Todesstrafe. In Pakistan werden Christen oft allein wegen ihres Glaubens der Blasphemie beschuldigt und zum Tode verurteilt. Christen stehen oft stellvertretend für den verhassten Westen. Türkische Christen werden der Spionage für den CIA verdächtigt, chinesische Christen als Handlanger der USA und des Papstes angesehen. Arabische Christen meist als Unterstützer des Zionismus. In Ägypten sehen sich die zwölf Millionen Kopten zunehmender Repression ausgesetzt.

Die Christenverfolgung findet in der Gesellschaft zunehmend größere Beachtung: Der Bundestag hat die deutsche Außenpolitik 2008 zum Schutz religiös Verfolgter und christlicher Minderheiten verpflichtet. Und im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Regierung findet sich der Satz: „Eine Weltordnung, die sich an der Freiheit orientiert, kann nur verwirklicht werden, wenn auch die Gläubigen frei sind“. Die Evangelische Kirche Deutschland will mit einem jährlichen Gedenktag die weltweite Verfolgung von Christen ins Bewusstsein bringen.

» Quadriga@dw-world.de
» Weitere Sendetermine: 27.02.2010: 0.30 Uhr, 3.30 Uhr, 8.30 Uhr, 10.30 Uhr, 13.30 Uhr. 16.30 Uhr
» PI: Vertrieben, versklavt, gefoltert und getötet

DW Live-Stream:

(Spürnase: Alster)




Fußball-WM in Südafrika – sicher dank Israel

Über 30 israelische Firmen helfen den Organisatoren der Fußball-WM in Südafrika mit Sicherheitsausrüstung und anderem Hightech-Equipment, um einen optimalen Ablauf des Sportereignisses zu gewährleisten. Die Palette reicht von raketensicheren Schilden und Wasserwerfern bis hin zu Spezialkameras, die Stangen hochklettern und Panorama-Überwachungsbilder der Stadien übermitteln sollen.

Andere Kameras überwachen ungewöhnliche Bewegungen. Israelische Technologie wird die Stadien, die Flughäfen und die Parkplätze überwachen und sichern, nicht nur wegen der hohen Kriminalitätsrate in Südafrika, sondern wegen der Gefahr drohender Terroranschläge. Die Israelis sind in Sachen Terrorabwehr Topexperten (sie leben auch in entsprechend gefährlicher Nachbarschaft).

(Spürnase: Moderater Taliban)




Ein neuer Stern am Himmel der Islamkritik?


Berlins Innensenator Körting: „Der Islam ist eine Religion der Intoleranz!“

„(K)eine Angst vor dem Islam?“ lautete das Motto einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion am 24.2.2010 in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.

Auf dem Podium saßen:

– der Berliner Innensenator Erhard Körting,
– die Islamfunktionärin Ayten Kilicarslan vom Kölner Aktionsbündnis muslimischer Frauen,
– Herbert Landolin Müller vom baden-württembergischen Landesamt für Verfassungsschutz,
– Die Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke,
– Ali Ertan Toprak von der Alevitischen Gemeinde Deutschland,
– der Psychologe Haci-Halil Uslucan von der Uni Magdeburg.

Die PI-Gruppe Berlin war mit 11 Mitgliedern vertreten, voller Zweifel an Herrn Körting, der wenige Tage zuvor in einem langen Tagesspiegel-Interview haarsträubend naive Äußerungen über muslimische Intensivtäter („Natürlich sind sie trotzdem integriert… Ich gebe keine Seele verloren“) und seinen Kuschelkurs gegenüber Gruppen wie Milli Görüs („Der Staat wäre ganz schlecht beraten, wenn er nicht den Dialog mit Leuten führt, die Dialogbereitschaft an den Tag legen“) vom Stapel gelassen hatte. Außerdem wurden Wetten abgeschlossen, nach wie viel Minuten die aus dem TV für ihre Phrasen berüchtigte Kilicarslan wohl erstmals die gezinkten Karten ISLAMOPHOBIE und AUSGRENZUNG DURCH DIE MEHRHEITSGESELLSCHAFT aus dem Ärmel ziehen würde.

Moderator Johannes Kandel (Foto l.) von der Friedrich-Ebert-Stiftung begrüßte die rund 500(!) erschienenen Zuschauer mit zwei „zugespitzten Eingangsfragen“: Wer der Meinung sei, in Deutschland gebe es ein Feindbild Islam und Muslime würden diskriminiert, möge bitte aufstehen. Dies taten zwei Drittel der Zuschauer. Die zweite Frage lautete, ob man den Islam als Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ansehe – daraufhin erhoben sich nur einige Dutzend.

Als somit klar war, dass das Gutmenschentum die klare Mehrheit im Auditorium innehatte, durfte Kopftuch-Funktionärin Kilicarslan (Foto l.) die Diskussion mit einem Stoßseufzer der Erleichterung eröffnen: Sie sei mit gemischten Gefühlen hergekommen – „Aber nun, da ich gesehen habe, dass die meisten hier den Islam nicht als Bedrohung sehen, bin ich beruhigt, ich muss hier keine Angst haben!“

Wieso hatte sie Angst gehabt? Natürlich wegen des schrecklichen Mordes in Dresden, der Ausdruck und Folge einer in Deutschland grassierenden ISLAMOPHOBIE ist (da war es schon passiert!), welche wiederum verursacht wird durch „INTERNETFOREN, die Hetzkampagnen organisieren und Drohbriefe schreiben, ich selbst habe auch schon welche bekommen“.

Mit diesem Schachzug hatte Frau Kilicarslan bereits in ihrem Eingangsstatement das Motto des Abends in sein Gegenteil verkehrt: nicht um die Angst der Anderen vor dem Islam sollte es gehen, sondern um die Angst des Islam vor den Anderen. Unter dem Beifall einiger Berufsbetroffener lehnte sie sich in ihrem Stuhl zurück, nicht ahnend, dass dieser Abend einen anderen Verlauf nehmen sollte, als sie und ihre Freunde im Publikum sich das wohl vorgestellt hatten.

Der zweite Diskussionsteilnehmer war der Alevit Toprak (Foto l.), kein Gutmensch, sondern ein guter Mensch, mutig und wahrheitsliebend. Die Muslime dürften nicht in die Opferrolle verfallen, sagte er an die Adresse seiner Vorrednerin gerichtet, sie selber könnten viel zum Abbau von Ängsten beitragen. Deshalb solle man nicht von „Islamophobie“ reden und diese schon gar nicht mit Antisemitismus gleichsetzen. Er als Alevit habe eigene Erfahrungen mit dem Islam, und das seien keine guten gewesen. „Islam ist Frieden“ höre sich in der Theorie zwar schön an, doch die Praxis in der islamischen Welt sei eine ganz andere.

Toprak erinnerte in diesem Zusammenhang an das islamistische Pogrom 1993 im türkischen Sivas, wo ein vieltausendköpfiger Mob unter den Augen der Polizei ein Hotel anzündete, in dem ein alevitisches Kulturfestival stattfand. 37 Menschen fanden dabei den Tod. Vor zwei Tagen habe er einen in Berlin weilenden türkischen Minister gebeten, dieses Hotel, in dem sich bis vor kurzem ein Kebab-Restaurant befand, endlich zu einem „Mahnmal für die Menschlichkeit“ zu machen. Die Antwort des Ministers lautete: „Das geht nicht, denn wir müssen die Gefühle der Mehrheit des türkischen Volkes respektieren und dürfen die Muslime nicht provozieren.“

Heitmeyer in aller Munde

Man solle hier bitte nicht über irgendwelche fernen Länder, sondern über die Muslime in Deutschland sprechen, mahnte der Psychologe Uslucan (Folo l.) und zitierte sogleich aus der Heitmeyer-Studie zur „menschenfeindlichen Einstellung“ ISLAMOPHOBIE: 40 prozent der Deutschen fühlten sich aufgrund der Präsenz von Muslimen fremd im eigenen Land. Infolge dieser AUSGRENZUNG und MANGELNDEN TEILHABE radikalisierten sich junge Muslime. Im nächsten Moment gab der Psychologe aber Entwarnung: nur zehn Prozent der jungen Türkischstämmigen in Deutschland definierten ihre Identität allein über den Islam (Anm. des Verf.: also nur wenige Hunderttausend).

Ein weiterer Allgemeinplatz der Islam-Schönredner, insbesondere aus SPD und Linkspartei, durfte da nicht fehlen: die Integrationsdebatte drehe sich viel zu sehr um Kulturelles und Religiöses, dabei hätten alle Probleme doch SOZIALE URSACHEN.

Die Islamwissenschaftlerin Claudia Dantschke (Foto o.) blies ins gleiche Horn und stieg in ihrem Statement ebenfalls voll auf die Heitmeyer-Studie ein: 52 Prozent der Deutschen würden die Frage „Ist der Islam eine Religion der Intoleranz?“ mit „Ja“ beantworten. Ebenso viele fänden, dass zu viele Muslime in Deutschland lebten und dass diese zu viele Forderungen stellten. Heitmeyer habe nachgewiesen, dass solche ISLAMOPHOB eingestellten Menschen auch Behinderte, Schwule, Juden und andere Minderheiten ablehnten. Wieso? Weil in der Wirtschaftskrise gern SÜNDENBÖCKE gesucht würden. Deshalb hätten „bestimmte INTERNETFOREN“, die das Feindbild Islam pflegen, auch so viel Zulauf, was wiederum radikalen Islamisten in die Hände spiele. Die extremen Ränder schaukelten sich gegenseitig hoch.

Wer nach dieser geballten Ladung ISLAMOPHOBIE, Heitmeyer und Vulgärpsychologie schon lethargisch in seinem Sitz versank und den typischen Verlauf einer Islamverharmlosungs-Veranstaltung befürchtete, sah sich alsbald eines Besseren belehrt und zwar von völlig unerwarteter Seite.

Coming out eines Islamkritikers

Freundlich lächelnd wandte sich der Berliner Innensenator Erhard Körting (Foto l.) an seine Sitznachbarin Kilicarslan: Von einem „Feindbild Islam“ würde er nicht sprechen, eher von einem „Angstbild“, und dafür gebe es gute Gründe, wie etwa islamistische Anschläge und Hass-Videos. Statistiken wie die von Heitmeyer seien im Übrigen mit Vorsicht zu genießen, da immer auch abhängig von der Art der Fragestellung. „Ich mache mir meine eigenen Statistiken!“

Hier erntete er die ersten Lacher, während in Frau Kilicarslans Gesicht das Lächeln gefror. Das tat Körtings fröhlichem Bekennermut jedoch keinen Abbruch: Wenn er als bekennender evangelischer Christ gefragt würde, ob der Islam eine Religion der Intoleranz sei, „dann würde ich auch sagen: Ja.“ Denn eine Religion, die alle anderen als „Ungläubige“ oder sogar als minderwertig abqualifiziere, die sei nun einmal intolerant.

Frau Kilicarslan schüttelte wild mit dem Kopftuch und kritzelte in ihre Notizen. Beim Islam, setzte Körting noch einen drauf, sei es sogar so: „Je länger man darüber nachdenkt, desto mehr muss man sagen: Ja, das ist eine Religion der Intoleranz.“ Jede übersteigerte Religion sei eine Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Fazit: Die Muslime müssten endlich Toleranz lernen!

Der nächste Diskutant war Herbert Landolin Müller (Foto l.), Islamismusexperte vom baden-württembergischen Verfassungs- schutz, der eine Lanze für Islamkritiker brach: Eigentlich hätten diese doch am wenigsten Angst vor dem Islam, da sie ihn ja offen kritisierten. „Mehr Angst haben die Wohlmeinenden, die kritische Dinge nicht ansprechen, um nicht zu provozieren.“ Diese Leute hätten viel eher ein klischeehaftes Bild von „dem Islam“.

Bumm, das hatte gesessen. Frau Kilicarslan schrieb sich die Finger wund und erhielt nun Gelegenheit zur Erwiderung: Natürlich gebe es auch Muslime mit problematischen Einstellungen, welche aber NICHTS MIT DEM ISLAM ZU TUN hätten, sondern ganz im Gegenteil auf einen Mangel an Islam zurückzuführen seien. Obwohl die Muslime schon seit 50 Jahren in Deutschland lebten, gebe es immer noch keinen Islamunterricht an den Schulen, „daher wird viel Mist unter den Muslimen verbreitet“, und nur deshalb komme es zu solch unerfreulichen Vorfällen wie dem von Herrn Toprak erwähnten Pogrom. Die Lösung: alle Muslime müssten Unterricht in islamischer Theologie erhalten, dann gebe es keinerlei Grund mehr, vor ihnen Angst zu haben.

Da kam selbst der Heitmeyer-Gläubige Uslucan nicht mehr mit: Es sei unangemessen, alle Probleme mit Hilfe eines angeblich „wahren Islam“ lösen zu wollen.

Als Antwort zog Frau Kilicarslan noch einmal die gängigen Schubladen der Islam-Verharmloser auf: Die erlebten DISKRIMINIERUNGSERFAHRUNGEN bewirkten „reaktionäre Reflexe“ bei den Muslimen und verhinderten „innerislamische Reformen“. Zur AUSGRENZUNG trage auch bei, dass Themen wie Ehrenmord und Zwangsheirat als muslimspezifische Themen diskutiert würden.

Wie solle denn das sonst diskutiert werden, hakte ein irritierter Moderator nach, etwa als Teil einer „allgemeinen Diskussion über Gewalt in der Gesellschaft“?

Ja, erwiderte die Kopftuchfrau stur, denn die Probleme hätten keine kulturell-religiösen, sondern ausschließlich SOZIALE URSACHEN.

Der barmherzige Körting sprang der Bedrängten bei, die sich im Hamsterrad ihres eigenen Worthülsenautomaten verfangen hatte: Ehrenmord und Zwangsheirat hätten in der Tat NICHTS MIT DEM ISLAM ZU TUN, denn Ehrenmorde kämen ebenso unter Rockergruppen vor, und Zwangsheirat habe es bis ins 19. Jahrhundert auch in Deutschland gegeben.

Das Allheilmittel für alle Probleme sei Bildung, denn wenn die muslimischen Jugendlichen keine Bildungsperspektive bekämen, seien sie für die Gesellschaft verloren.

Dann wiederholte er seine These aus dem unsäglichen Tagesspiegel-Interview: „Die Technik wird das Entstehen eines moderaten Islams ermöglichen.“ Dies sei sozusagen eine automatische Entwicklung, bedingt durch UMTS-Handys und INTERNETBLOGS (hier positiv gemeint!).

Verfassungsschützer Müller widersprach Körtings These, Bildung sei ein Schutzwall vor Radikalisierung. Er kenne etliche in Deutschland geborene Muslime, die die Möglichkeiten des deutschen Bildungssystems voll ausgeschöpft hätten, um sich hinterher „problematischen Strukturen“ anzuschließen. Die Frage sei doch, um welche Bildung es gehe und welche Werte vermittelt würden.

Der sympathische Toprak versuchte noch einmal dicke Bretter zu bohren. Man könne die Zustände in den islamischen Ländern nicht ausblenden, wenn man über den Islam in Deutschland rede. Denn die islamische Welt lebe in intellektueller Dunkelheit. Die Muslime in Deutschland sollten daher ihre Chancen in der freien Gesellschaft nutzen, über ihren Glauben zu reflektieren und diesen zu erneuern.

Fragen aus dem Publikum

Die Vertreterin eines deutschen Frauenvereins merkte an, der Riss verlaufe nicht zwischen Deutschen und Muslimen, sondern innerhalb der muslimischen Bevölkerung. Viele aufgeklärte türkische Frauen verstünden nicht, warum die deutsche Gesellschaft sie nicht stärker gegen reaktionär-patriarchalische Strukturen unterstütze und auf die Geltung des Rechtsstaats für alle poche.

Ein junger Jude trat ans Mikrophon: „Ich habe Angst vor dem Islam!“ Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern ein ganzes Gesellschaftssystem, auch weniger fromme Muslime würden Juden hassen. Zudem sorge er sich wegen demographischer Prognosen, die in wenigen Jahrzehnten eine muslimische Bevölkerungsmehrheit in Deutschland möglich erschienen ließen.

Der Leiter des Berliner Landesschulamtes beklagte, dass muslimische Jugendliche zunehmend Nichtmuslime als „Juden“, „Schweinefleischfresser“ oder „Scheißdeutsche“ beschimpften. Lehrerinnen in der Schule würden nicht ernst genommen, an manchen Schulen könne Lessings „Nathan der Weise“ nicht mehr behandelt werden. Grundgesetz und Menschenrechte müssten aber als Grundlage unseres Zusammenlebens von allen respektiert werden.

Der Generalsekretär des von Milli Görüs dominierten „Islamrates“ Kesici warf dem deutschen Verfassungsschutz vor, falsche Angaben über seine Organisation zu verbreiten und klagte die MEHRHEITSGESELLSCHAFT wegen ihrer FEHLENDEN INTEGRATIONSBEREITSCHAFT an.

Ein Fragesteller, der sich als ganz normaler Berliner Bürger vorstellte, versuchte die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, „was uns tagtäglich bedrückt“ und fragte, warum „die Türken seit 40 Jahren nicht Deutsch gelernt“ hätten, wieso sich Einwanderer aus allen anderen Ländern mühelos in die deutsche Gesellschaft integrierten, während „das deutsche Volk aus seinem Staatssäckel“ Unsummen für Türken und Araber aufwenden müsse. Dieses Geld solle man lieber für die Integration verfolgter Christen aus dem Irak ausgeben. Bei dem Begriff „deutsches Volk“ fing das Publikum so laut an zu murren und zu buhen, dass der Fragesteller schließlich seine Fragen abbrechen musste.

Frau Kilicarslan entgegnete, ihre Eltern hätten als Migranten der ersten Generation so hart geschuftet, dass sie keine Zeit zum Deutschlernen gehabt hätten, es sei auch nicht erwünscht gewesen.

„Wir brauchen noch 10-20 Jahre, bis die ehemaligen Migranten hier anerkannt sind“, sagte sie und beklagte die FEHLENDE INTEGRATIONSBEREITSCHAFT DER GESELLSCHAFT.“

Aber auch hier regten sich auf einmal Unmutsbekundungen im Publikum. „Bei euch sind immer die Anderen schuld!“, rief ein Mann, der sich später als Berufsschullehrer vorstellte und die Opferrollenfixierung seiner muslimischen Schüler beklagte.

Nun redete sich Frau Kilicarslan endgültig um Kopf und Kragen: Die Probleme in den islamischen Ländern seien auf deren frühere Kolonialisierung zurückzuführen. „Und was ist mit dem Osmamischen Reich?“ rief jemand dazwischen, doch darauf blieb sie die Antwort schuldig.

Innensenator Körting schaffte es abermals, das Publikum zu verblüffen, denn in seinem Schlusswort nahm er den Fragesteller in Schutz, der ausgebuht worden war: „Da reden wir hier über einen ehrlichen Dialog, und dann stellt jemand, mit dem ich nicht übereinstimmen muss, der vielleicht auch eine ungeschickte Wortwahl hat, eine Frage, die aber doch in ihrem Kern berechtigt ist, nämlich warum leben Menschen so viele Jahre mit uns, ohne unsere Sprache zu lernen – und er wird dafür ausgebuht. Das ist nicht in Ordnung, auch so etwas müssen wir aushalten!“

Den jungen Juden, der Angst vor dem Islam habe, könne er hingegen beruhigen. Die demographische Entwicklung sei nicht dramatisch, unter die Prognosen fielen ja nicht nur die muslimischen, sondern auch alle anderen Migranten, und das ergebe ja dann eine bunte Mischung.

Körting schloss mit einer rätselhaften Prophezeiung: „Ich bin zuversichtlich, dass alle Menschen, die in Deutschland leben, auch irgendwann unter das Glücksrad der Bundesrepublik Deutschland kommen.“ (Hoffentlich meinte er damit nicht, dass alle unter die Räder kommen!) Und was den Islam betreffe, so sei dieser in Deutschland eine Religion wie jede andere auch, kein Gesellschaftssystem.

„Herr Körting, Sie haben gerade die Unwahrheit gesagt“, ertönte es aus dem Publikum. „Der „Islamrat für Europa“ hat selbst festgestellt, dass der Islam eine Gesellschaftsordnung ist!“

Claudia Dantschke wiegelte für den Innensenator ab: „Der Islamrat ist doch nur eine von vielen Organisationen, die NICHT REPRÄSENTATIV IST FÜR DEN ISLAM.“

Für einen echten Dialog

Verfassungsschützer Müller resümierte trocken, die Mehrheitsgesellschaft könne den Muslimen deren Probleme mit der modernen Gesellschaft nicht abnehmen, letztlich müssten sie ihren Weg allein finden. Hilfreich für die Muslime sei allerdings nicht, ihnen nach dem Munde zu reden, sondern klare Grenzen aufzuzeigen.

Islamwissenschaftlerin Dantschke forderte eine offene Diskussion „auch im Kiez, nicht nur in geschlossenen Foren und unter Funktionären“. Sie wies darauf hin, dass gerade die deutschen Konvertiten zu radikalen und islamistischen Positionen neigten, woraufhin ihr aus dem Publikum zugerufen wurde, diese Erkenntnis widerspräche doch wohl der „Ausgrenzungstheorie“, nach der sich Muslime nur deshalb radikalisierten, weil sie von der MEHRHEITSGESELLSCHAFT AUSGEGRENZT würden.

Den Schlusspunkt setzte Ali Ertan Toprak mit einem leidenschaftlichen Appell, wachsam zu bleiben gegenüber Ideologien mit universellem Wahrheitsanspruch und sich für die Freiheit in unserer Demokratie einzusetzen.

Fazit: Ein dickes Lob für die exzellente Besetzung des Podiums an die Friedrich-Ebert-Stiftung und deren Moderator Johannes Kandel! Die anwesenden Mitglieder der PI-Gruppe Berlin übten sich diesmal in Demut und beschränkten sich weitgehend aufs Zuhören, „Anstiftung“ zum Beifall oder Zwischenrufen. Frau Kilincarslan hat der Sache der Islamkritiker an diesem bemerkenswerten Abend einen großen Dienst erwiesen. Hätte sie – unter tätiger Mithilfe von Uslucan und Dantschke – jedes Mal 5 Euro ins Sprechblasen-Schweinchen stecken müssen, wäre schnell der gesamte Hartz-4-Monatssatz für eine libanesische Großfamilie aufgebraucht gewesen!

Unser Dank gebührt aber vor allem Erhard Körting, trotz einiger Aussetzer. Zur neuen Leitfigur der Islamkritik taugt er wohl nicht, dazu ist er zu wankelmütig, außerdem hat er es bisher versäumt, seine Erkenntnisse in Politik umzusetzen. Aber was die Klarheit der Sprache angeht, war er an diesem Abend der Star. Auch bei der PI-Gruppe Berlin gibt es evangelische Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, Herr Körting! Und wir sind kein Hetzforum, sondern eine Bürgerbewegung zur Förderung klarer Aussprache. Versteht man unter Dialog einen offenen und unzensierten Meinungs- und Erfahrungsaustausch, dann war dieser Abend der Anfang eines echten Dialoges. Und vielleicht sogar der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

(Gastbeitrag von Bärchen, PI-Gruppe Berlin)




Griechen, kauft nicht bei Deutschen!

Deutschland wird weiter von den Griechen für deren Finanzkrise verantwortlich gemacht. Und während ein mächtiger Verbraucherverband in Athen appelliert an die Bevölkerung, deutsche Produkte und Geschäfte zu boykottieren, entblödet die deutsche Regierung sich nicht, sich in Gestalt ihres Botschafters für ein Titelbild des „Focus“ zu entschuldigen. (Foto: Stein des Anstoßes, Focus-Titelblatt)

Der SPIEGEL schreibt:

Die Anwürfe einiger griechischer Interessenvertreter gegen Deutschland haben einen neuen Höhepunkt erreicht: Der mächtige griechische Verbraucherverband Inka hat zu einem Boykott „aller deutschen Produkte und Geschäfte“ aufgerufen. „Alle Bewohner Griechenlands“ sollten das Warenembargo mittragen, heißt es auf einem Flugblatt, dass Inka unter anderem in der Hauptstadt Athen verteilen ließ – und das der Verband zudem auf seiner Internetseite veröffentlicht hat.

Der Protest richtet sich in erster Linie gegen ein Titelbild des Münchner Magazins „Focus“, das die Venus von Milo mit einem ausgestreckten Mittelfinger neben dem Schriftzug „Betrüger in der Euro-Familie“ zeigt. „Wir fordern die deutsche Regierung auf, diese äußerst unangebrachte Publikation zu verurteilen“, sagte der Präsident des griechischen Verbraucherinstituts, Giorgos Lakouritis, der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. „Die Griechen sind keine Betrüger.“

Auch Inka verurteilt das Titelbild scharf. Der Text auf dem Flugblatt ist sprachlich holprig, an einer Stelle fehlt ein Wort. Grob übersetzt ist in dem Dokument zu lesen:

„Die Verfälschung einer Statue der griechischen Geschichte, Schönheit und Zivilisation, die aus einer Zeit stammt, wo sie (die Deutschen, Anm. d. Red.) Bananen auf Bäumen gegessen haben, ist unverzeihlich und nicht hinnehmbar.“

An anderer Stelle heißt es:

Eine solche Veröffentlichung sei in der Nachkriegszeit Europas noch nicht vorgekommen. Dabei seien doch alle bemüht, diese Zeit zu vergessen – mit ihren „Gräueltaten und Hunderten von Millionen von Toten durch die sinnlose Zerstörung im Namen des deutschen Hakenkreuzes, das versucht hat, die Welt mit Gewalt zu vereinen“.
(…)
Einzelne griechische Kritiker haben in den vergangenen Tagen immer wieder gegen den Betrugsvorwurf gewettert. Die Zeitung „Eleftheros Typos“ zeigte in einer Ausgabe eine Fotomontage der Goldelse auf der Siegessäule, die ein Hakenkreuz hält. Im Text dazu hieß es: “ Finanznazitum bedroht Europa“ und: „Es reicht mit der Verleumdung des Landes durch die Deutschen.“

Der griechische Parlamentspräsident Filippos Petsalnikos will sich beim deutschen Botschafter in Athen beschweren: „Der Grund, weswegen ich den Botschafter zu mir bestellt habe ist, dass die Veröffentlichungen, die nichts mit der Realität zu tun haben, jede Grenze überschritten haben“, sagte er am Dienstag. Der Bürgermeister von Athen, Nikitas Kaklamanis, rief dazu auf, „gegen diese beschämende Veröffentlichung zu protestieren“.

Auch Ministerpräsident Giorgos Papandreou sorgte für neuen Zündstoff, indem er die Frage deutscher Reparationszahlungen für das Land aus dem Zweiten Weltkrieg als ungelöst bezeichnete. Kommenden Freitag kommt Papandreou zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin. Bei dem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel würden alle aktuellen Fragen auf den Tisch kommen, sagte eine Regierungssprecherin in Berlin. Deutschland stehe Griechenland bei seinen Bemühungen zur Lösung seiner Probleme solidarisch zur Seite und sei sich mit der Regierung des Landes einig.

Große deutsche Banken wollen derweil nicht mehr in Griechenland investieren. Aber Griechenland verzichtet sicher gern auf deutsche Hilfe…

(Spürnase: klausklever)




EDL-Mitglieder im Gefängnis misshandelt

In einem offiziellen Statement der English Defence League von gestern heißt es, die vorläufig festgenommenen Mitglieder der EDL würden im Gefängnis von Muslimen misshandelt. Sie werden von radikal-islamischen Dschihadisten ständig verprügelt, während das Wachpersonal beide Augen zumacht und sie gewähren lässt. Damit vernachlässigt das Gefängnis seine Sorgfaltspflicht.

Kein Gefangener darf wegen seiner Rasse, Hautfarbe, Religion, sexuellen Orientierung oder politischen Ansichten diskriminiert werden – auch EDL-Mitglieder nicht. Selbst islamkritische Gruppen haben Menschenrechte und nicht weniger Anrecht auf Menschenwürde und Schutz als ein Asylsuchender oder Terrorist. Diese Rechte nicht zu gewähren, ist ein Verstoß gegen die britische Gefängnisordnung, Absatz 1215.

Appellieren Sie für die menschenwürdige Behandlung und Freilassung der EDL-Mitglieder bei der britischen Botschaft:

In Deutschland:

British Embassy
Wilhelmstrasse 70
10117 Berlin
Telefon: (49) (30) 20457-0
Fax: 49 (0)30 20457 594
Mail: info@britischebotschaft.de

In Österreich:

Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland
Jauresgasse 12
1030 Wien, Österreich
Telefon: +43(1)716 13 0
Fax: +43(1)716 13 2999
Mail: vcenquiries@britishembassy.at

In der Schweiz:

Britische Botschaft
Thunstrasse 50
3000 Bern 15
Telefon: +41 31 359 77 00
Fax: +41 31 359 77 01
Mail: info@britishembassy.ch

(Spürnasen Dominique Devaux und Aeneas)




Auch im Krieg kann man Christ sein

Der Evangelische Militärdekan, Pfarrer Karsten Wächter, beim Deutschen Einsatzkontigent „ISAF PRT Kunduz“ kritisierte im Januar die mittlerweile zurückgetretene EKD-Chefin Margot Käßmann in einem offenen Brief wegen ihrer verurteilenden Äußerungen zum deutschen Afghanistan-Einsatz. Dass Pfarrer Wächters Worte seither an Aktualität nichts eingebüßt haben und Aufklärung zum Bundeswehr-Einsatz weiterhin bitter Not tut, zeigt der heutige Eklat der Linken im Bundestag (PI berichtete), die einen Rauswurf provozierten, um Bessermenschlichkeit zu demonstrieren.

Militärdekan Wächter schreibt an die Adresse der selbsternannten Friedensstifter:

Sehr geehrte Frau Käßmann!

Seit dem vergangenen Montag sind Ihre Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz auch hier bei uns im PRT-Kunduz im Gespräch. Ich bin derzeit mit der Begleitung der deutschen Soldaten als evangelischer Seelsorger beauftragt. Die gesamte Thematik ist sehr komplex, trotzdem möchte ich aus meiner Perspektive – und vielleicht darf ich hinzufügen: als Vertreter unserer Kirche dazu Stellung nehmen. Ich muss Ihnen leider gestehen, dass mich Ihre Äußerungen ärgern. Einerseits halte ich sie für sachlich nicht zutreffend. Andererseits sehe ich darin nicht gerade eine Unterstützung in meiner Aufgabe. Ich möchte dies wie folgt begründen:

1. Sie halten fest, dass die Militärseelsorge keinen Krieg absegnet, sondern Menschen begleitet. „Wir sprechen mit Traumatisierten, wir begraben die Toten (…) und stehen ihren Angehörigen bei.“ (BILD vom 04.01.) Wie aber soll ich Soldaten begleiten, die in einen Hinterhalt geraten sind, beschossen wurden und entsprechend der „Rules of Engagement“ das Feuer erwidert haben, dabei möglicher Weise auch einen Angreifer verletzt oder getötet haben, mit einer Botschaft im Rücken, die lautet: „Mit christlichem Verständnis ist dieser Krieg nicht vereinbar?“ Ist es unchristlich, sich selbst und seine Kameraden zu verteidigen? Soll ich den Soldaten, die aus einem Gefecht zurückkehren, sagen: „Das ist alles nicht richtig, was ihr macht. Mit meinem Verständnis als Christ kann ich das nicht vereinbaren.“ Das wäre absurd. Für die Bearbeitung eines Traumas oder die Bewältigung des Todes eines Kameraden (bzw. eines Angehörigen) spielt auch die Frage der Schuld eine Rolle, ebenso wie die nach dem Sinn. Aber wird man dann die Hilfe eines Menschen suchen, der das Signal aussendet: „Ich kann dein Handeln nicht mit meinem Glauben vereinbaren.“?

2. Die Überschrift „Krieg soll nach Gottes willen nicht mehr sein“ formuliert eine klare friedensethische Leitlinie, erwachsen aus dem Grauen und den Verbrechen zweier Weltkriege. Natürlich ist es richtig und wichtig, auf die furchtbaren Konsequenzen kriegerischer Handlungen gerade für Unbeteiligte hinzuweisen.

Auch wenn es in Deutschland eine lebhafte Debatte darüber gibt, ob hier in Afghanistan Krieg herrscht, halte ich es für geboten, sehr behutsam mit dieser Vokabel umzugehen. Vor allem muss man sehen, dass ein diametraler Unterschied zwischen den Erfahrungen unseres Volkes mit dem letzten Krieg und dem „nichtinternationalen bewaffneten Konflikt“ (so die zur Zeit gängige Definition) hier in Afghanistan besteht

Jesus sagte, „wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7). Aber die Linken, die heute im Bundestag mit Vorwürfen um sich warfen, würden sich größtenteils auch selbst nicht als Christen bezeichnen. Sie haben das Christentum „überwunden“ und sind in die höheren geistigen Gefilde des Sozialismus aufgestiegen. Von dort aus fühlen sie sich berechtigt, andere zu be- und verurteilen.




„Bücherverbrennung“ an Geschw.-Scholl-Schule

Die Geschwister Scholl riskierten und verloren ihr Leben für die Freiheit, in dunkler Zeit eine Meinung, die nicht dem Zeitgeist und dem herrschenden Regime entsprach, auf Flugblättern zu verbreiten. Gegen das Naziregime, das mit besonderer Symbolkraft durch Bücherverbrennungen seine Unfähigkeit zeigte, sich mit den Gedanken Andersdenkender argumentativ auseinander zu setzen. Wenn heute ausgerechnet an einer Geschwister-Scholl-Schule Flugblätter auf einem Scheiterhaufen öffentlich verbrannt wurden, zeigt das, wie die von Kommunisten dominierte „antifaschistische“ Bewegung das Andenken ihrer vorgeblichen Vorbilder pervertiert.

Die Pro-NRW Aktivisten Gereon Breuer und Martin Schöppe verteilten heute morgen Flyer der rechtspopulistischen Partei vor der Geschwister-Scholl-Schule in Pulheim, der Heimatstadt von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. In einem unaufmerksamen Moment riss ein Schüler den Verteilern einen Stapel Flugblätter aus den Händen. Einige Schüler kamen auf die Idee, die erbeuteten pro-NRW-Jugendflugblätter in Anlehnung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Bebel-Platz anzuzünden und auf dem Bürgersteig zu verbrennen. Zwei Lehrer standen daneben und schienen sichtlich ihre Freude an dem Geschehen zu haben, so der Bericht von Gereon Breuer.
Einer der beteiligten Lehrer, nach unseren Informationen als Referendar an der Schule, soll privat in engem Kontakt zur linksextremistischen Clowns-Army stehen. Versuche, das gespenstische Treiben zu fotografieren, wollte der Linksextremist unterbinden, indem er sich grinsend vor die Kamera stellte (Foto oben).

Durch den Lärm aufmerksam geworden erschienen nach einiger Zeit weitere Lehrkräfte, die sich offenbar peinlich berührt bemühten, das Feuer zu löschen.

Fragen zum Demokratieverständnis und zur generellen Einstellung gegenüber Bücherverbrennungen des Pulheimer Gymnasiums, das sich anmaßt, den Namen der Geschwister Scholl zu tragen, richten Sie an den Schulleiter Andreas Niessen (aniessen@scholl-gymnasium.de) oder den Schulpflegschaftsvorsitzenden Herbert Grüneberg (h.grueneberg@koeln.de).

„Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ (Heinrich Heine, 1820)




Eklat im Bundestag: Linke provoziert Rauswurf

In der Bundestagsdebatte über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist es heute zu einem Eklat gekommen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) schloss die Linksfraktion von der Sitzung aus, weil sie mit Protestplakaten, auf denen die Namen der Opfer des Luftangriffs standen, gegen den Einsatz demonstriert hatte.

Der Spiegel berichtet:

Aufregung im Plenum: Rund 50 der insgesamt 76 Abgeordneten der Linksfraktion protestierten mit Plakaten gegen den Afghanistan-Einsatz. Daraufhin verwies Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die Abgeordneten aus dem Sitzungssaal. Die Linke verließ geschlossen den Raum.

Die Politiker der Linken waren geschlossen von ihren Plätzen aufgestanden. Sie hielten Dutzende Plakate mit Namen und Alter von Opfern der tödlichen Luftangriffe Anfang September bei Kunduz hoch.

Mit der Aktion habe die Linke dagegen protestieren wollen, dass es bislang im Bundestag kein offizielles Gedenken an die Opfer des Luftschlages gegeben habe, sagte Dagmar Enkelmann, Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, zu SPIEGEL ONLINE. Den Genossen sei bewusst gewesen, dass sie mit der Aktion gegen die Geschäftsordnung des Bundestages verstoßen würden. „Aber manchmal muss man auch solche Wege gehen“, sagte Enkelmann. Den Verweis durch Lammert halte sie für „überzogen“. Die Aktion sei „ein Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs“ gewesen, sagte Fraktionssprecher Michael Schlick.

Der CDU-Abgeordnete Jürgen Hardt sagte, er finde es „sehr schmerzhaft“, in welcher Art und Weise der Einsatz von der Linken instrumentalisiert werde. Der Ausschluss der Linkspartei betraf auch die Abstimmung über die Verlängerung des Mandats.

Video:

(Spürnase: Torsten K.)




Multikulturelle Bereicherung im Krankenhaus

Multikulturelle Bereicherung im Krankenhaus

Die Freuden multikultureller Bereicherung bezahlte ein Krankenpfleger der Rettungsstelle des Kreuzberger Urbankrankenhauses (Foto) fast mit dem Leben. Weil er mit seinem verstauchten Fuß als echter Notfall nicht sofort behandelt wurde, griff ein Migrant kurzerhand zum Messer und verletzte den Pfleger lebensgefährlich. Natürlich wurde er nach Feststellung der Personalien umgehend frei gelassen.

Der Tagesspiegel hat auch sofort eine Erklärung, wenn nicht eine Entschuldigung zur Hand. Nicht etwa die Zuwanderung unzivilisierter Horden und einer gewaltbetonten „Religion“ sind Schuld, sondern die deutschen Kartoffeln, die immer mehr Personal abbauen. Da muss man ja ungeduldig werden!

Pöbeleien, körperliche Attacken, manchmal sogar lebensgefährliche Verletzungen – für die Mitarbeiter in den Rettungsstellen einiger Berliner Krankenhäuser sind die Zeiten hart geworden. Sie werden immer öfter angegriffen.

So wurde erst jetzt ein schwerer Zwischenfall bekannt, der sich Ende Januar in der Rettungsstelle des Kreuzberger Urban-Krankenhauses ereignet hat. Sonntagabends gegen halb elf Uhr war ein 27-jähriger Mann mit Schmerzen im Fußgelenk in die Notaufnahme gekommen. Weil man ihn nicht gleich so behandelte, wie er es erwartete, stach er laut Polizei zwei Mal auf einen Pfleger ein und verletzte diesen schwer.

Man habe dem Mann nach seiner Ankunft in der Rettungsstelle erst einmal einen Eisbeutel gegeben, um die Schmerzen zu lindern, sagt Rettungsstellen-Chefarzt Michael de Ridder. „Das war ja kein Notfall, sondern eine Verstauchung. Solche Patienten müssen länger warten, weil die echten Notfälle schneller behandelt werden.“

Der Mann „mit Migrationshintergrund“, wie die Polizei später bestätigt, habe aber darauf bestanden, sofort ärztlich versorgt zu werden. Eine Schwester versuchte, den immer aggressiver agierenden Patienten zu beruhigen – erfolglos. Als ein Pfleger dazwischen ging, um seiner bedrängten Kollegin zu helfen, habe der 27-Jährige plötzlich ein Messer gezogen und zweimal auf den Pfleger eingestochen, so der Chefarzt.

Eine Polizeibeamtin, die zufällig zu der Zeit in der Rettungsstelle anwesend war, konnte den Täter schließlich mit gezogener Waffe dazu bewegen, das Messer wegzulegen. „Der Pfleger erlitt eine schwere Verletzung der Lunge und musste drei Tage lang auf der Intensivstation behandelt werden“, sagt de Ridder. „Nur durch Zufall hat er überlebt. Hätte das Messer ein größeres Blutgefäß verletzt, hätte es anders ausgehen können.“

Die Polizei teilte auf Anfrage mit, dass der Mann zunächst festgenommen und nach Feststellung der Personalien wieder freigelassen worden sei. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Der kommunale Klinikkonzern Vivantes, zu dem das Urban-Krankenhaus gehört, prüft nun, ob man in der Rettungsstelle künftig einen Wachschutz einsetzen sollte. Im ebenfalls zu Vivantes gehörenden Klinikum Neukölln ist das seit Ende 2008 der Fall. Man habe damit positive Erfahrungen gemacht, sagt Vivantes-Pressesprecher Uwe Dolderer. „Die Mitarbeiter fühlen sich sicherer, die Gewalt ist seitdem deutlich zurückgegangen.“ Allerdings für einen Preis: Seither würden die Mitarbeiter in der Notaufnahme wesentlich stärker verbal angegriffen, heißt es.

Auch darunter leiden die Pflegekräfte am Urban-Krankenhaus. „So manche Schwester kommt weinend zu mir, wenn sie wieder einmal als Hure oder Abschaum beschimpft wurde“, berichtet Chefarzt de Ridder.

Dass die Stimmung in den Rettungsstellen immer aggressiver wird, bestätigt auch Martin Möckel, Leiter der internistischen Notaufnahme der Charité an den Standorten Mitte und Wedding. „Ungeduld und Aggressivität nehmen zu.“

Gut zu wissen, dass die „Huren“ und „Schlampen“ die Leistungen alle bezahlen dürfen. Von ihnen wird man eher selten hören: „Wir sind froh, dass ihr da seid„…

(Spürnasen: Mauersegler, Hausener Bub, Bernhard, Jana S.)




Eine halbe Million Moslems in Österreich

Die Zahl der Moslems in Österreich ist seit 2001 um fast die Hälfte gestiegen. Der Anstieg ist den Geburten zu verdanken. Da rund 50 Prozent der heimischen Moslems die Staatsbürgerschaft haben, brauchen wir uns um deren Integration ja hervorragenderweise nicht zu sorgen.

Die Presse schreibt:

Wie viele Muslime es in Österreich gibt, wissen nicht einmal ihre offiziellen Vertreter so genau – die letzten gesicherten Zahlen stammen aus der Volkszählung von 2001, seither geisterten unterschiedlichste Zahlen durch die Öffentlichkeit – die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) ging zuletzt von 400.000 Muslimen aus.

Eine neue Publikation des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), die der „Presse“ vorliegt, liefert nun eine Zahl, die den aktuellen Status des Islam in Österreich fundiert abbildet. 515.914 Menschen muslimischen Glaubens leben demnach in Österreich (Stand 1. Jänner 2009), das entspricht 6,2 Prozent der Bevölkerung. Zum Vergleich: 2001 machten 345.906 Muslime rund 4,3 Prozent der Bevölkerung aus – das bedeutet eine Zunahme um fast die Hälfte.
(…)
Ein für manche überraschender Wert tritt dann zutage, wenn die Staatsangehörigkeit der Muslime beleuchtet wird. Denn laut der aktuellen Berechnung sind sie fast zur Hälfte (49 Prozent) österreichische Staatsbürger. 21,2 Prozent von Österreichs Muslimen sind türkische Staatsangehörige, 10,1 Prozent Bosnier.

Dass Österreichs Bevölkerung wächst, ist zu einem großen Teil den Muslimen zu verdanken. Ihr Zuwachs machte im Zeitraum von 2001 bis 2009 rund 53 Prozent des gesamten Bevölkerungswachstums aus. Auffällig dabei ist, dass der Anteil am Zuwachs durch Geburten deutlich höher ist als jener, der durch Zuwanderung zustande kommt.

Das liegt zum einen daran, dass es sich bei der muslimischen Bevölkerung um eine junge Gruppe handelt – ihr Durchschnittsalter liegt etwa bei 25 Jahren, im Gegensatz zum österreichischen Durchschnitt, der bei 39,9 Jahren liegt. Zum anderen steckt aber auch ein statistisches Problem dahinter – denn nach wie vor kehren viele Migranten im Alter in ihr Heimatland zurück. Und somit wird ein Teil der Sterbefälle in die Wanderungsbilanz verlagert.

Was sind wir froh. Die Mehrheit der Türken in Österreich will bekanntlich die Scharia. Da freut es einen doch, wenn eine weitere Zunahme der Moslems erwartet wird…

(Spürnase: Bernd T.)