Verletzter bei AnschlagDie irakischen Streitkräfte suchen derzeit nach jungen Soldaten, um sich auf den bevorstehenden Abzug der US-Truppen vorzubereiten. Die Hasser des Westens scheuen, um die von den US-Truppen mühsam erkämpfte Ordnung im Irak so schnell wie möglich wieder zu zerstören, nicht davor zurück, eigene junge Landsleute brutal zu ermorden, die sich für eine neue Zukunft ihres Landes einsetzen wollen.

Bei einem blutigen Selbstmordanschlag auf Rekruten im Zentrum von Bagdad sind heute mindestens 60 Menschen getötet und 125 verletzt worden.

SpOn berichtet:

Die Mehrheit der Opfer seien Rekruten, unter den Toten befänden sich aber auch Soldaten. Der Selbstmordattentäter zündete den Angaben zufolge gegen 07.30 Uhr (Ortszeit) eine Sprengstoffweste, nachdem er sich in die Schlange vor dem Rekrutierungsbüro im Viertel Baab al-Muatham im Zentrum der Hauptstadt gestellt hatte.

20 Minuten ergänzt:

Am Ort des Anschlags, der sofort von den Sicherheitskräften abgeriegelt wurde, waren in Lachen von Blut abgerissene Beine und Hände zu sehen. US-Hubschrauber kreisten über dem Gebiet. Zwei verletzte Rekruten sagten, möglicherweise sei auch ein Auto explodiert, was die hohe Opferzahl erklären könnte. Ein Militärsprecher wies das jedoch zurück. „Wir sassen dort und jemand rief wegen eines geparkten Autos“, sagte der 21-jährige Rekrut Ali Ibrahim. Er habe seit 03.00 Uhr am Morgen vor dem Gebäude gewartet. „Dann kam es zur Explosion und ich wurde auf den Rücken geworfen“, erklärte er weiter. „Es war schrecklich.“

Vor dem früheren Verteidigungsministerium hatten sich gegen 1.000 Rekruten versammelt, weil heute die Bewerbungsfrist zur Armee ablaufen sollte. Einige von ihnen ruhen jetzt bereits in islamischem „Frieden“.

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