Video: Islamdiskussion am Gymnasium Geretsried

Islamdiskussion am Gymnasium GeretsriedNach unserem ausführlichen Bericht über den Islamtag am Gymnasium Geretsried folgt nun die Podiumsdiskussion mit der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und dem Islambeauftragten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Rainer Oechslen, der sich in der Vergangenheit des öfteren als islamophiler Zeitgenosse entlarvt hatte.

Mit Dr. Andreas Renz, dem Referenten für Interreligiösen Dialog beim Erzbistum München und Freising, war ein weiterer Islam-wohlwollender Diskutant vertreten. Gönül Yerli, Vizedirektorin des Islamischen Forums Penzberg, bereicherte mit Kopftuch die Szenerie. Der dortige Imam ist bekanntlich der schillernde Bajrambejamin Idriz. Als Diskussionsleiter fungierte Carl-Christian Eick, Redakteur beim Münchner Merkur.

Vor Diskussionsbeginn hatten wir Gelegenheit, ein paar Minuten mit der Bundesjustizministerin zu sprechen. Eine knappe Woche zuvor hatte der FOCUS seine Enthüllungen über die seltsamen Vorbilder des Imams Idriz aus der Waffen-SS veröffentlicht. Leutheusser-Schnarrenberger war zu diesem Zeitpunkt laut eigener Aussage darüber noch nicht informiert, daher übergaben wir ihr die Unterlagen inklusive unserer Zusatzrecherchen. Außerdem versuchten wir ihr klarzumachen, dass es eben sehr oft einen großen Unterschied zwischen den Erzählungen islamischer Verbandsfunktionäre und den wahren Fakten gibt. Dazu sagte sie: „Man muss wohl genau nachprüfen, was einem aus dieser Richtung gesagt wird“.

Im Zuge der Podiumsdiskussion wurden aus dem Publikum viele kritische Fragen gestellt. Die erste bezog sich auf diesen Skandal mit Imam Idriz und seinem seltsamen theologischen Vorbild Imam Husein Djozo, der als Hauptsturmführer und Ausbilder in der 13. SS-Division «Handžar» fungiert und seine judenfeindliche Einstellung auch nach 1945 nicht abgelegt hatte:

Video Teil 1:

Die Behauptung des Dr. Rainer Oechslen, die muslimische SS-Einheit «Handžar» hätte „nicht funktioniert“ und sei „nie eingesetzt“ worden, ist eine glatte Fehleinschätzung dieser mit knapp 22.000 Mann drittstärksten SS-Division. Wikipedia liefert zu Handžar folgende Informationen:

Ab Februar 1944 führte die Division Operationen gegen kommunistische Partisanen auf dem Balkan durch, wobei sie durch exzessive Grausamkeiten auffiel. Im Frühjahr und Sommer 1944 wurden sie in Nord- und Ostbosnien stationiert und übten als Vergeltung Mord und andere Verbrechen an der dortigen serbischen Bevölkerung aus. Die genaue Zahl der Opfer ist nicht bekannt; sie wird teilweise bis auf mehrere tausend geschätzt.

Dr. Oechslen hat sich bei seinen Darstellungen auf das Buch „Bosnien und Herzegowina – eine Kulturgeschichte“ von Ivan Lovrenovic berufen. Wir haben dies nachgeprüft. Dort findet sich über Handžar lediglich diese kurze Passage auf Seite 163:

Das hat die Schaffung der bekannten 13. SS-«Handžar»- Division, einer muslimischen Formation im Verband der deutschen Armee, zur Folge, was politisch aber keine Ergebnisse bringt. Anstatt, wie erhofft, muslimische Dörfer und Siedlungen gegen alle möglichen Angreifer zu verteidigen, werden die Rekruten der
«Handžar»- Division zur Ausbildung nach Frankreich geschickt, wo sie kroatischen Pionieren zugeteilt werden. Unter bis heute nicht völlig geklärten Umständen bricht unter der Führung von Ferid Džani? eine Revolte aus, die Rebellen nehmen ihre deutschen Offiziere gefangen, verurteilen sie zum Tode und erschießen sie. Ihr Plan, sich der französischen Resistance anzuschließen, scheitert: die Revolte wird von der deutschen Armee erstickt, mehr als 150 Aufständische werden dabei getötet. Das Ganze geschieht in Villefranche-de-Rouergue, nahe Toulouse.

Eine dürftige und unvollständige Information. Aus dieser Passage zog Oechslen den Schluss, Handžar hätte keine Verbrechen begangen. Wer mehr über diese SS-Division wissen möchte, nehme das Buch „The Nazi Connection to Islamic Terrorism“ von Chuck Morse zur Hand. Im Kapitel „The Hanzar Brigades“ beschreibt er, wie diese Einheit auf dem Balkan bei der systematischen Ausrottung von Minderheiten wie Juden und Roma, gebietsweise auch Serben, gewütet hat:

Die Hanzars, benannt nach dem Dolch, den die osmanischen, türkischen Offiziere trugen, wuchsen in der Folge zu 22000 Mann an und wurden zur drittgrößten Einheit der Waffen-SS. Am 10. Februar 1943 bekamen die Hanzar den Befehl von Al-Husseini als ihrem direktem Berater und kraft seiner Befehlsgewalt von Hitler und Himmler, die bosnischen Serben und Roma zu deportieren und die bosnischen und kroatischen Juden nach Auschwitz zu bringen. Das größte Konzentrations- und Übergangslager in Bosnien war das Lager Krusica in der Nähe von Travnik, das im April-Mai 1941 errichtet wurde. Die nazi-mohammedanischen Brigaden verrichteten den Löwenanteil der Drecksarbeit, was ethische Säuberung und Deportationen betrifft, vor allem in Bosnien.

Oechslens Aussage zu den „vermeintlichen“ Verbrechen der SS-Division Handžar:

„Wenn es denn stimmen würde, wäre es ja ein netter Beleg dafür, wie der Islam und der Nationalsozialismus zusammengearbeitet hat.“

Nun, der Beleg ist erbracht. Wie nahe sich diese beiden Ideologien sind, sieht man an vielen gemeinsamen Grundprinzipien. Kein Wunder, dass „Mein Kampf“ ein Verkaufsrenner in der türkisch-arabischen Welt ist. Und was Oechslen als „heldenhaften“ Aufstand gegen die Nazi-Herrschaft bezeichnet hat, war lediglich ein Aufbegehren gegen ihre Ausbildung in Frankreich, denn die Muslime wollten offensichtlich lieber in ihrer Heimat eingesetzt werden:

Zur Enttäuschung der Bosniaken, die zu der Annahme verleitet worden waren, dass die Division zum Schutz ihrer Städte und Dörfer eingesetzt werden würde, wurden die Rekruten im Sommer 1943 zu einer langen Ausbildung nach Deutschland und Frankreich geschickt. Als ihre in Südfrankreich stationierten Verbände jedoch im September 1943 mit den dortigen deutschen Besatzungstruppen aneinander gerieten und in Kämpfe um einige Dörfer und Kleinstädte verwickelt wurden, unter anderem in Villefranche-de-Rouergue einen Tag lang das Kommando übernommen hatten, verlegte die Waffen-SS die bosnische Division nach Schlesien.

Als die kommunistischen Partisanen in Jugoslawien an Einfluss gewannen, folgten lediglich zehn Prozent der SS-«Handžar»- Division der Aufforderung von Tito zum Seitenwechsel:

Nach den militärischen Erfolgen der Partisanen unter Tito im September 1944 forderte dieser in einem Ultimatum alle kroatischen und bosnischen Soldaten auf, sich den Partisanen anzuschließen. Rund 2700 Mann der Handschar-Division kamen dieser Aufforderung nach.

Die geistige Verbundenheit zwischen Nazis und Moslems war groß, wie auch Wikipedia berichtet:

Heinrich Himmler schwärmte für die weltanschauliche Verbundenheit zwischen Nationalsozialismus und dem Islam. Die Ideologie der Muslimbruderschaft, die aus dem Koran abgeleitet wurde, schien sich in einigen Punkten mit der der Nationalsozialisten zu decken – insbesondere bei der Judenfrage.

Diese Verschleierungsaktionen des Dr. Oechslen zur Imageaufbesserung des Islam haben Methode. So auch bei einer „Dialog“-Veranstaltung in Regensburg im März dieses Jahres. Er versuchte der Versammlung die Beruhigungspille zu verpassen, dass Juden und Christen vom Islam keine Gefahr drohe, wenn sie an „Gott“ glaubten. Als „Beweis“ hatte er ganz stolz Sure 2 Vers 62 angeführt, die aus der medinensischen Zeit stamme und daher nicht abrogiert werden könne.

Eine grob verharmlosende Falschdarstellung, denn in dem zitierten Vers geht es selbstverständlich nicht um „Gott“, sondern um „Allah“, und das sind zwei grundverschiedene Dinge. Denn der Prophet Mohammed verlangte von Juden und Christen, dass sie an seinen Allah glauben sollten. Wer nicht gehorchte, fiel unter die Bezeichnung „Ungläubiger“ und wurde gnadenlos bekämpft. Hier Vers 62 im Original:

Gewiß, diejenigen, die glauben, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Christen und die Sabier – wer immer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und rechtschaffen handelt, – die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, und keine Furcht soll sie überkommen, noch werden sie traurig sein.

In Teil zwei unseres Diskussionsvideos aus Geretsried wirft der katholische Theologe Dr. Andreas Renz den anwesenden Islamkritikern „Hetze“ vor. Als ein Fragesteller Peter Scholl-Latour mit dessen Feststellung „Europa soll islamisiert werden“ zitiert, entgegnet er, PSL sei „kein Islam-Experte“. Die Bundesjustizministerin muss sich einer fundierten Frage zur Religionsfreiheit stellen. Gönül Yerli, die den Islam allen Ernstes als „Friedensreligion“ bezeichnete, wurde mit einigen gewalttätigen Fakten ihres friedlichen Glaubens konfrontiert:

In Teil drei äußert sich Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur heiklen Thematik der Taqiyya, dem bewussten Täuschen zur Verbreitung des Islams. Ein lokaler Kreisrat beklagt sich, dass Sarrazin mit seinem Buch ein Tabu gebrochen habe und es jetzt wieder „salonfähig“ sei, „über Muslime zu schimpfen“:

Eine Frau aus dem Jahrgang 1938 fragt im letzten Video, warum eigentlich die Deutschkurse so intensiv unterstützt werden und ob die Türken nicht selber Deutsch lernen könnten. Das Wirtschaftswunder sei im übrigen nicht von Türken erreicht worden, da sie erst in den 60er-Jahren gekommen seien.

Eine weitere kritische Dame berichtete, DITIB-Vertreter hätten sich im Gespräch geäußert, sie würden keine in Deutschland ausgebildeten Imame akzeptieren. Sie glaube auch nicht an einen sogenannten „modernen Euro-Islam“, denn der Islam sei seit 1400 Jahren gleich geblieben, warum solle er sich jetzt auf einmal in Europa ändern.

Im Bericht des Münchner Merkur über die Veranstaltung findet sich übrigens keine einzige Anmerkung zu der kritischen Diskussion. Für diese Heile-Welt-Berichterstattung kann man sich hier bedanken: redaktion@merkur-online.de. Die Evangelische Kirche freut sich sicherlich über Gratulationen zu ihrem Islam-(Beschönigungs)-Beauftragten Dr. Rainer Oechslen: info@ekd.de

(Text: Michael Stürzenberger / Fotos: Roland Heinrich / Kamera & Schnitt: Manfred Schwaller)




Islamistischer Terror kann auch lustig sein

Four LionsDies meint zumindest Thomas Heise vom Spiegel. Diese Meinung hat vier Jahre vor ihm allerdings schon jemand anderes vertreten, und wir können ihm nur beipflichten. Nur in einem müssen wir widersprechen: Es gibt keinen „islamistischen“ Terror! Es gibt lediglich Terrorismus von Seiten vieler Muslime, wie der Terrorismus-Experte des ZDF, Elmar Theveßen, bereits vor geraumer Zeit – vielleicht nicht zu Unrecht – konstatierte, als er sagte: „Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber die meisten Terroristen sind Muslime.“

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising, PI München)

In der Satire „Four Lions“, die im April in die deutschen Kinos kommen soll, wird dieser muslimische Terrorismus genüsslich aufs Korn genommen. Da werden wahlweise Schafe (die gehören wahrscheinlich auch zu den „Ungläubigen“), die eigenen Leute (auch „Ungläubige“?) oder unschuldige Mikrowellen (in jedem Fall „Ungläubige“!) in die Luft gesprengt. Britischer Humor eben.

Auch eine Krähe muss herhalten im Kampf für den Islam:

„Auf mein Kommando fliegst du zum Ziel“, beschwört in einer Szene Dschihadist Faisal eine Krähe. Um den Hals trägt der Vogel eine kleine Bombe. „Wenn ich hier drücke, kommst du in den Himmel, Bruder Krähe“, beschwört der Mann das Tier. Dann will er in Deckung gehen. Dummerweise kommt er an den Auslöser. Kawumm. Die Federn fliegen. Das Vieh ist hin. Allah ist groß. Nicht das letzte Opfer in dem Film.

Dem CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer gefällt diese Satire gar nicht, denn:

„Es könnte Öl ins Feuer gegossen werden“

Deshalb will er diesen Film – in guter demokratisch-rechtsstaatlicher „Tradition“ – verbieten lassen.

Mit dem Berliner Verleih „Capelight Pictures“ gibt es jetzt einen deutschen Vertrieb für „Four Lions“. Ende April wird der Dschihad der Dilettanten in die deutschen Kinos kommen. „Ich glaube nicht, dass der Film die Terrorgefahr in irgendeiner Form beeinflusst“, ist sich Verleihchef Steffen Gerlach sicher.

Ganz anderer Meinung ist jedoch der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer. Gegenüber SPIEGEL TV Magazin fordert er, den Film wegen der aktuellen Terrorgefahr nicht zu zeigen:
„Ich glaube, dass es sehr gefährlich sein könnte, diesen Film jetzt in deutschen Kinos zu zeigen. Es könnte Öl ins Feuer gegossen werden.“

Soviel zum Recht auf freie Meinungsäußerung. Hier der Film in voller Länge im englischen Original – Gute Nacht:

» PI v. 19.7.2010: Vier “aufstrebende” Dschihadisten in Ausbildung




Und wer belohnt die Fleißigen und Braven?

Hüseyin Ekici alias OrkanDie Lindenstraße gilt gemeinhin als die erste deutsche Seifenoper. Seit rekordverdächtigen 25 Jahren konfrontiert sie den geneigten Zuschauer mit der bundesrepublikanischen Großstadtrealität – Multikulti von Anfang an inbegriffen.

(Von Thorsten M.)

Aktuelle gesellschaftliche Trends aufzugreifen und in die Handlung einzubauen war immer eines der Erfolgsrezepte des Produzenten Hans W. Geißendörfer. Dies sicherte auch stets die Aufmerksamkeit der Medien. So geschieht es auch wieder aktuell, wo man mit großem Bohai den 20-jährigen Hüseyin Ekici (Foto oben) als „Orkan“ aus Berlin-Neukölln in der Sendung begrüßt, der für zwei Jahre eine tragende Rolle spielen soll. Nachdem dank Thilo Sarazzin seit letztem Jahr die Stereotype vom muslimischen Großstadt-Jugendkriminellen in aller Munde ist, war der Schritt, einen solchen in die Lindenstraße zu holen, mehr als vorhersehbar. Was lag da auch aus Publicity-Gründen näher, als ein authentisches Ghettokid zu rekrutieren, das noch dazu von der bekannten, leider verstorbenen, Jugendrichterin Kirsten Heisig schon einmal „verknackt“ worden ist.

Die darstellerische Leistung von Ekici hielt sich bei der heutigen Auftaktsendung in engen Grenzen, wobei dies sicher mindestens zum Teil auch an einem recht einfältigen Drehbuchautor liegen dürfte. Einfach einmal die Klischees rauf und runter bedient, ansonsten (etwas unsicher) den reumütigen, eigentlich drolligen schweren Jungen gespielt. Die beabsichtigte Botschaft im öffentlich-rechtlichen Auftrag ist klar. An den Sarazzin-Leser gerichtet: Schaut her, so schlimm sind die eigentlich gar nicht. An die großteils noch im Ghetto aktiven ehemaligen Kumpels: Seht, man kann es in Deutschland zu etwas bringen, ihr müsst nicht kriminell sein.

Kleiner Schönheitsfehler ist dabei nur, dass – wie in den Casting-Shows – einmal mehr gegenüber der Migranten-Community das Bild vom mühelosen Aufstieg und Erfolg bedient wird. Wenn heute abend in Neukölln die Ghetto-Kids am Fernseher im Dönerladen gelangweilt ihren alten Mitstreiter bewundert haben, wird sie das deswegen nicht animieren ordentlich deutsch zu lernen, in der Schule hart zu arbeiten und mit Ehrgeiz an eine Berufsausbildung heranzugehen. Sie werden von einem ähnlichen Resozialisierungsprogramm der „Aufnahmegesellschaft“ träumen – und uns jeder einzelne dafür hassen, wenn wir sie nicht für einen Plattenvertrag oder eine Fernsehrolle entdecken.

Viel besser wäre daher gewesen, man hätte statt eines Darstellers einen echten Schauspieler mit Migrationshintergrund verpflichtet. D.h. jemanden, der vielseitig ist und in einem Theater auch über eineinhalb oder zwei Stunden eine Rolle durchhalten würde. Dazu kommt, dass Resozialisierung grundsätzlich sicher sehr wichtig ist. Aber man sollte es vermeiden, mit öffentlichen Geldern aus Kriminellen gut bezahlte Fernsehstars oder -sternchen zu machen, weil dies einfach auch sonst falsche Botschaften vermittelt. Will heißen, wenn schon nur ein „Darsteller“ zum Einsatz kommen soll, dann bitte einen unbescholtenen. Wie sollen vor diesem Hintergrund sonst Eltern ihren Kindern erklären, dass sie sich mit Straftaten ihre Zukunft verbauen, ohne ausgelacht zu werden?! Wenn ihr Fernseh- und sonstwie Gutmenschen für die Integration etwas Gutes tun wollt, dann lernt endlich die Fleißigen und Braven zu belohnen!

Videos:

» Lindenstraße vom 9.1.2011, Folge 1310: „Orkan“
» Trailer: Orkan Kurtoglu – Der Neue in der Lindenstraße




Dubai: Ausschaffung wegen beleidigender Geste

fuck_youWährend sich die ganze Welt darüber empört, dass in der Schweiz kriminelle Ausländer künftig ausgeschafft werden sollen, scheint niemanden zu kümmern, dass anderswo viel strengere Gesetze gelten. In Dubai reicht das bloße Gefühl des Beleidigt-Seins für einen Landesverweis vollkommen aus. So wurde kürzlich ein Pakistaner abgeschoben, weil er einem Dubaier angeblich den Stinkefinger gezeigt hatte.

20 Minuten berichtet:

Ausländer dürfen nach einer Entscheidung des höchsten Gerichts in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschoben werden, wenn sie mit unsittlichen Gesten gegen die lokale Gesetzgebung verstoßen. …

Vor allem Ausländer müssen sich deshalb oft wegen des Vorwurfs verantworten, sie hätten die Würde eines Dubaier verletzt.

Ob der Übeltäter den bösen Finker tatsächlich gezeigt hat oder nur eine ungeschickte Handbewegung machte, ist nicht bekannt. Die Würde des Dubaiers ist unantatsbar, bei tatsächlichen wie auch bei imaginären Beleidigungen.




Sarrazin: Habe keine Statistiken manipuliert

Gestern haben wir die dubiosen Methoden der umstrittenen Politiologin Naika Foroutan analysiert, die – obwohl im schönen Boppard am Rhein geboren – die vom Gastland ihrer persischen Eltern kostenlos zur Verfügung gestellte Ausbildung dazu missbraucht, durch Faktenmanipulation in Erwiderung auf das von Thilo Sarrazin beackerte Datenmaterial die Interessen dieses Gastlandes zugunsten dessen weiterer Islamisierung zu schädigen.

Jürgen Kaube hat in der FAZ vom 7. Januar eine Gegenrechnung aufgemacht („Malen nach Zahlen“) und behauptet gut liberal, beide Seiten zögen aus Statistiken und Umfragen nur das, was ihnen passt. Dagegen hat sich Thilo Sarrazin in einem FAZ-Leserbrief vom 8.01.2011 (Nr. 6 / Seite 34) für seinen Teil entschieden verwahrt:

Erklärungen für erhebliche Integrationsdefizite

Den Artikel „Malen nach Zahlen“ im Feuilleton der F.A.Z. vom 7. Januar habe ich mit Interesse gelesen. Die dort zitierten „Gegenrechnungen“ von Forschern der Humboldt-Universität kenne ich noch nicht. Ich werde mir die Studie besorgen und in Ruhe auswerten. Es ist ja immerhin ein Fortschritt, dass sich jemand mit den von mir zitierten Statistiken und meiner Interpretation derselben überhaupt inhaltlich auseinandersetzt. Die von Jürgen Kaube an den „Gegenrechnungen“ geübte Kritik scheint schlüssig. Allerdings weise ich seine implizierte Behauptung zurück, auch ich verstünde wenig von Soziologie und folgte „einem unverstandenen Zahlengestöber“, mit anderen Worten, ich sei auch nicht besser als die „Gegenrechner“. Dafür bleibt er jeden Beleg schuldig. Mir ging es auch gar nicht darum, irgendetwas zu „beweisen“. Vielmehr suchte ich nach Erklärungen für die erheblichen Integrationsdefizite muslimischer Einwanderer, die sich aus der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Transferstatistik eindeutig ergeben. Mir wäre es ja lieber, die Ergebnisse wären günstiger, dann müsste man nämlich weniger besorgt sein. Die „Gegenrechner“ dagegen haben anscheinend, folgt man Kaube, das Ziel, die von mir diskutierten empirischen Befunde zu verharmlosen beziehungsweise zu relativieren. Damit relativieren sie auch die Notwendigkeit zu politischem Handeln.

Hätte ich, wie mir Jürgen Kaube unterstellt, das Ziel gehabt, durch selektive Statistik eine „These“ zu beweisen, statt schlicht die Wahrheit zu finden, dann wäre ich als erfahrener Statistiker ganz anders vorgegangen. Manipulation sieht wie folgt aus: Aus der Nachricht, dass 10 Prozent der Erwerbspersonen arbeitslos sind, wird bei einem erfahrenen Manipulator die Aussage „90 Prozent haben Arbeit“. Aus der Nachricht, dass vom Sommer auf den Winter die Arbeitslosigkeit von 1 Prozent auf 2 Prozent ansteigt, macht ein erfahrener Manipulator die Aussage „Arbeitslosigkeit gegenüber dem Sommer um 100 Prozent gestiegen“. Im ersten Falle wird aus der schlechten eine gute und im zweiten Falle aus der guten eine schlechte Nachricht. Das vermag manipulative Verwendung von Statistiken. Mir zu unterstellen, ich hätte solch Manipulationen getrieben oder sie wären mir im „unverstandenen Zahlengestöber“ quasi unterlaufen, empfinde ich als kränkend. Dies entspricht nicht dem geistigen Niveau, das Kaubes Artikel sonst auszeichnet. Oder wurde diese Sottise als „captatio benevolentiae“ gegenüber den gezausten Humboldt-Forschern und deren Freunden geäußert, mit denen man es sich für die Zukunft nicht ganz verderben will?

Thilo Sarrazin, Berlin




Jürgen Todenhöfer: Sarrazin ist ein Hassprediger!

Jürgen TodenhöferHeute von 10 bis 13 Uhr durfte der allseits bekannte Obergutmensch Jürgen Todenhöfer bei Bärbel Schäfer in HR3 seine Islam-kriecherische Weltsicht verbreiten und für sein neues Buch werben. Darin kommt er zu der bahnbrechenden Erkenntnis, dass Menschen, die im Orient leben, weitaus glücklicher sind als solche in unseren Breiten.

Desweiteren darf er sich, natürlich unwidersprochen von der durchwegs harmlosen „Stichwortgeberin“ Bärbel Schäfer, zu Themen wie Thilo Sarrazin und sein Buch verbreiten und nennt den früheren Bundesbanker dabei schamlos einen Hassprediger. Hier der Link zu der Sendung, die Stelle mit dem Hassprediger ist bei 9:46 min.

» studio@hr3.de

(Spürnase: Gerhard H.)




US-Kinder haben Elternteil eins und Elternteil zwei

ElternteileDie politisch-korrekte Sprache geht in ihrem Wahn, „gleichgeschlechtliche Haushalte“ nicht zu benachteiligen soweit, die Bezeichnungen „Mutter“ und „Vater“ zunehmend abzuschaffen (PI berichtete). Dies betrifft neu auch jeden, der für sein Kind einen Antrag auf einen amerikanischen Pass ausfüllt.

Dort wurden „Name des Vaters“ und „Name der Mutter“ geschlechtsneutral durch „Name des ersten Elternteils“ und „Name des zweiten Elternteils“ ersetzt.

Das Innenministerium begründet:

“Diese Verbesserungen werden vorgenommen, um eine geschlechtsneutrale Beschreibung der Eltern eines Kindes zu ermöglichen und in Anerkennung verschiedener Arten von Familien.”

Unklar ist bislang, ob nur Kinderpässe von der Neuerung betroffen sind, oder ob auch Erwachsene ihre Väter und Mütter zu Elternteil eins und zwei machen müssen, wobei auch bei Kindern heikel sein dürfte zu entscheiden, wer jetzt eins und wer zwei werden soll.

Angeblich sei die Entscheidung nicht allein aus politisch-korrekten, sondern auch aus medizinischen Gründen gefallen, weil die Fortpflanzungsmedizin so viele Fortschritte gemacht habe.

Widerstand gegen die neuen Regelungen kommt insbesondere aus konservativ-christlichen Kreisen, die am traditionellen Familienmodell mit Vater, Mutter und Kindern festhalten möchten.

Das neue geschlechtsneutrale Passantragsformular tritt im Februar in Kraft.




Video: Interview mit Marc Doll in Jerusalem

Marc Doll begleitete als stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei DIE FREIHEIT René Stadtkewitz auf der Reise der „European Freedom Alliance“ durch Israel. Der frühere Sicherheitsexperte der Berliner CDU analysierte die Situation vor Ort und prognostiziert ähnliche Territorialforderungen, wie sie die sogenannten „Palästinenser“ an Israel stellen, in Zukunft für europäische Großstädte wie beispielsweise Berlin. Denn dort hat die Landnahme des Islam ebenfalls schon begonnen, allerdings in schleichender Form.

Der permanente Kampf und der Terror, mit dem sich Israel seit über 60 Jahren konfrontiert sieht, hat System. Es ist ein Teil des internationalen Djhad der islamischen gegen die westliche Welt.

Nachdem der politische Islam die Welt in das „Haus des Islam“ (Dar al-Islam) und die „Welt des Krieges“ (Dar al-Harb) einteilt, bekommt jede territoriale Auseinandersetzung einen fundamentalen Charakter. Es geht überall um die Forderung des Islam nach mehr Land und Macht. Sein Endziel ist die Weltherrschaft, wie sie der Prophet Mohammed im Koran in Sure 9 Vers 33 proklamiert hat:

“Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über alle anderen Religionen siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein”.

Diese ernüchternde Tatsache wird aber in linksgrüngestrickte Weltverbesserungsgehirne schwer zu transportieren sein. Solange diese Gutmenschen im Djihad der Palästinenser den „Freiheitskampf“ eines „unterdrückten Volkes“ sehen, bleibt ihnen der Blick auf die wahren Vorgänge verborgen.

Marc Doll ist ein zutiefst überzeugter Anti-Sozialist und ein Gegner des festgefahrenen Parteienspektrums . Er hat dies auch auf seiner Homepage bei der FREIHEIT in seinen Zielsetzungen formuliert:

„Die etablierten Parteien vertreten das Volk nicht mehr. Sie machen Politik für sich selbst, für Ihre Lobby und die Partei. Opportunismus regiert das Land. Dies zu ändern ist mein Ziel. Ich kämpfe für mehr Demokratie und bürgernahe Politik. Der Sozialismus muss zurückgedrängt werden.“

Der studierte Pädagoge und frühere Leiter des Gesprächskreises „Innere Sicherheit“ der Berliner CDU ist ein Politiker mit gesundem Menschenverstand. Und so ist seine Analyse der Problematik rund um Israel in diesem Interview vom 8. Dezember 2010 in Jerusalem erfrischend klar:

Der Terror gegen Israel hat mehr mit den Entwicklungen in Europa zu tun, als es die meisten Politiker bisher ahnen. Je früher sie es erkennen, desto besser für die Zukunft der Völker des alten Kontinents.

(Text & Interview: Michael Stürzenberger / Fotos & Kamera: nockerl / Videoschnitt: Manfred Schwaller / Titelfoto oben: Marc Doll (l.) mit René Stadtkewitz und Benny Vaknin, Bürgermeister von Ashkelon)




Imam Al-Sadr plant „Befreiung“ des Irak

Moktada al-SadrDer radikale irakische Prediger Moktada al-Sadr (Foto) ist aus dem iranischen Exil in die Heimat zurückgekehrt und hat dort vor Tausenden Anhängern bereits in der ersten öffentlichen Rede gestern zum Widerstand gegen die US-Truppen aufgerufen. Er rief zu Einheit des irakischen Volkes auf und sagte dem Westen den Kampf an: „Wir werden uns immer dem Besatzer widersetzen, mit militärischem Widerstand und allen Mitteln“.

Die Welt berichtet:

„Der Irak hat schwere Zeiten durchlebt, die alle außer unsere Feinde – die USA, Israel und Großbritannien – zum Weinen gebracht haben“, sagte al-Sadr vor rund 20.000 Menschen, die irakische Fahnen schwenkten und Bilder von ihm in den Händen hielten.

„Wir sind ein Volk“

Zugleich erteilte er der Gewalt gegen Iraker eine Absage. „Unsere Hand wird keinen einzigen Iraker berühren. Uns geht es nur um die Besetzung“, sagte er. …

In Sprechchören riefen die Menschen al-Sadr in der den Schiiten heiligen Stadt Parolen wie „Nein zu Amerika! Nein zu Israel!“ sowie „Ja zum Irak! Ja zum Frieden!“ nach.

Das Ende der USA und Israels wäre dann wohl seine Vorstellung von „Frieden“.




Live to Die (for Virgins in the Sky)

IslamDas nachfolgende Video wurde auf Youtube schon mehrfach gelöscht. „Live to Die (for Virgins in the Sky)“ – „Leben um zu sterben (für Jungfrauen im Himmel)“ von JoeDanMedia.com thematisiert den islamischen Terrorismus und den Brauch, Kinder dem Dschihad zu opfern und stolz darauf zu sein. Wegen seines inkorrekten Inhalts wurde das Video schon mehrfach von Youtube gelöscht, ist aber hier noch zu sehen.

Achtung: Das Video enthält grausames Bildmaterial!




Kopten-Gedenkfeier: Trauer und falsche Töne

Der koptische Bischof Anba Damian.Seit den ersten Minuten des neuen Jahres 2011 ist nicht nur großes Leid über viele christlich-koptische Familien in Ägypten gekommen, die ihre Liebsten bei dem mörderischen islamistischen Terroranschlag in Alexandria verloren haben. Seit diesen ersten Minuten des Jahres 2011 hat der Islam in Deutschland, der laut Bundespräsident Wulff „zu Deutschland gehört“, ein Problem, das insbesondere den Funktionären und Lobbyisten dieser Politreligion arg zu schaffen macht. Deshalb herrschte vor der Gedenkfeier für die Opfer in der koptisch-orthodoxen Kirche St. Markus in Frankfurt am Main große Spannung, ob Islam-Vertreter daran teilnehmen dürften und wenn ja, wie sie sich dabei darstellen würden.

(Bericht von der PI-Gruppe Frankfurt)

Eingeladen zu der Gedenkfeier hatten sich diese Islam-Vertreter schon selbst, und zwar geradezu aufdringlich. An wortreichen Distanzierungen hatte es von ihrer Seite auch nicht gefehlt. Allerdings lohnt es sich, die Formulierungen dieser Distanzierungen näher unter die Lupe zu nehmen, um festzustellen, was in diesen wohlfeilen Distanzierungen alles nicht gesagt und erst recht nicht problematisiert wird. Die Verantwortlichen der koptisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt standen auch von nichtislamischer deutscher Seite unter erheblichem Druck, Islam-Vertreter an der Veranstaltung teilnehmen und zu Wort kommen zu lassen. Denn in der „multikulturellen“ Modellstadt Frankfurt musste um fast jeden Preis das illusionäre Bild allumfassender Toleranz und endloser Dialogbereitschaft aufrecht erhalten werden.

Auch das allerdings motivierte Frankfurts CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth nicht, selbst an der Veranstaltung teilzunehmen. Bei einer Demonstration für den Bau einer Moschee ganz nahe der koptischen Gemeinde im Oktober 2007 war Roth hingegen noch in der ersten Reihe marschiert (PI berichtete). Aiman Mayzek, der Vorsitzende des „Zentralrats der Muslime“, war im Gegensatz zur Frankfurter Oberbürgermeisterin erschienen und kam im langen Reigen der Redner verschiedener christlicher Glaubensgemeinschaften und politischer Vertreter auch zu Wort.

Der koptische Bischof Anba Damian (Foto oben), dessen ungekünstelte Mitmenschlichkeit und Versöhnlichkeit die Besucher der Gedenkfeier anrührte, hatte die Probleme und Gefahren der Christen in Ägypten nicht verschwiegen, doch in leidvoller Kenntnis der Lage seiner Gemeinde dort den Moslems auch die Hände gereicht. Nun warteten alle in dem überfüllten Gemeindesaal gespannt, was Mayzek sagen würde. Zum Mikrofon trat ein sichtlich etwas nervöser, schwitzender Mann, der von etlichen TV-Auftritten nicht unbekannt ist. Mayzek, der vor der Gedenkfeier ein persönliches Gespräch mit Bischof Damian hatte, distanzierte sich natürlich von der „feigen“ Mordtat, drückte sein „tiefempfundenes Beileid“ aus und sagte: „Ein Angriff auf Euer Gotteshaus ist für die Muslime wie ein Angriff auf das eigene Gotteshaus“. Kein eindeutiges Wort allerdings zu den anonymen Drohungen gegen die koptische Gemeinde in Frankfurt und anderswo.

Doch ist es nicht das, was Mayzeks Rede so fragwürdig erscheinen lässt wie alle die bekannten Stellungnahmen seitens der deutschen Islam-Funktionäre zu dem Mordanschlag von Alexandria. Denn auch Mayzek ging in keiner Weise auf die Ursachen der Diskriminierung, Verfolgung, Vertreibung und auch Ermordung von Christen in Ägypten und anderen islamisch dominierten Ländern ein. Wie all die anderen Islam-Vertreter fühlt sich Mayzek von der Bluttat eher unangenehm gestört und (so ein führender Frankfurter Moslem) gar „beleidigt“ von dem Ereignis, als wirklich betroffen und getroffen. In das langfristige Kalkül der Mayzeks und Co. passt dieser opferreiche Mordanschlag gewiss überhaupt nicht. Denn er hat unerbittlich daran erinnert, wie „tolerant“ Muslime in Ägypten und anderswo mit Andersgläubigen umzugehen pflegen und wie unerbittlich gewalttätig im Namen und zum Nutzen der Religion des Friedens™ weltweit immer wieder gemordet und verstümmelt wird.

Dass sich Mayzek von dem Massaker in Alexandria distanzieren und seine Anteilnahme und „Solidarität“ mit den Kopten zum Ausdruck bringen würde, dafür können nur die dankbar sein, die vor der Islam-Lobby schon länger auf den Knien würdelos herumrutschen. Was von Mayzek hingegen in dieser besonderen Stunde zu erwarten gewesen wäre, nämlich endlich ein selbstkritischer Blick auf den eigenen Glauben, seine Grundlagen und seinen totalitären Anspruch – all das blieb eine totale Leerstelle.

Mayzek machte den Kopten auch nicht das Angebot, demnächst in Moscheen ebenso zu Wort zu kommen wie ihm das in der Kirche dieser vertriebenen Christen ermöglicht wurde. Und Mayzek rief auch seine Glaubensbrüder in Ägypten und dem Irak keineswegs dazu auf, sofort jegliche Diskriminierung und Verfolgung von Christen und Andersgläubigen zu unterlassen. Nur das aber hätte seinen Auftritt bei der Gedenkfeier auch bemerkenswert werden lassen.

Vielmehr besaß der Vorsitzende des Zentralrats die geradezu ungeheuerliche Instinktlosigkeit, sich „dankbar“ der Tatsache zu entsinnen, dass es vor 1.400 Jahren Kopten waren, die der verfolgten Gemeinde des Propheten Mohammed Asyl gewährten. Was aus dieser großzügigen Geste christlicher Liebe geworden ist, weiß niemand leidvoller zu berichten als die Kopten selbst. Aber auch etliche christliche und nichtchristliche Besucher der Gedenkfeier dürften sich auf dem Heimweg Gedanken darüber gemacht haben, welche Folgen es haben könnte, wenn es Leuten wie Mayzek in Deutschland weiterhin erlaubt wird, sich mit blumenreichen Papierformulierungen um die Frage und die Antwort zu drücken, wie der Islam zu Deutschland gehören soll, wenn er hierzulande immer nur eine Toleranz einklagt, die er dort brutal verweigert, wo er die Dominanz gewonnen hat.

Der Verlauf der Gedenkfeier hat abermals gezeigt: Mit billigen Distanzierungen und selbstverständlichem Beileid können und dürfen die Islam-Funktionäre in Deutschland nach der Bluttat von Alexandria nicht mehr davonkommen. Wenn Parteien und offizielle Kirchenvertreter dazu trotzdem völlig anspruchslos, ja gar noch „dankbar“ bereit sind, müssen sie wissen: Immer mehr Menschen in Deutschland sind das nicht.

Das Schicksal der ägyptischen Christen, die einst die überwältigende Mehrheit in ihrem Land waren, ist das Zeichen an der Wand. Man muss schon religiöser, politischer und historischer Analphabet sein, um dieses Zeichen nicht lesen und deuten zu können. Die paar Stimmen, die nach Mayzeks Vortrag laut „Heuchler“ in den Raum riefen, gehörten sicherlich nicht zu diesen Analphabeten.