Die Süddeutsche Zeitung schaltet beim „Kampf gegen Rechts“ einen Gang höher: Im heutigen Artikel „Missbrauch einer Ikone“ wird dargestellt, wie Neonazis offensichtlich ein historisches Foto von Widerstandskämpfern der ‚Weißen Rose‘ für ihre Propaganda nutzen, indem sie Stimmung gegen „Volksverräter“ machen. Gegen diese empörende Schmähung der bewundernswerten Helden zu protestieren, ist ja völlig in Ordnung. Aber im gleichen Atemzug erwähnen die SZ-ler auch noch Politically Incorrect, das im völligen Gegensatz zu den Rechtsextremen eine positive Verbindung zur Weißen Rose hat.

(Von Michael Stürzenberger)

Der namenlose SZ-Journalist faselt zusammen:

Noch perfider verwenden Websites mit rechtem Gedankengut das historische Foto, das so großen Wiedererkennungswert hat. Mit ‚Wir waren noch nie politisch korrekt‘ hat man etwa beim islamfeindlichen Blog ‚Politically Incorrect‘ das Foto überschrieben. ‚Man will dem Betrachter deutlich machen, man stünde in guter Tradition. Weil die Geschwister Scholl gegen das System waren, ist es legitim, es auch heute zu sein‘, sagt Kronawitter. Allein mit der starken, symbolhaften Wirkung des Fotos werde von den Neonazis eine Umdeutung vorgenommen, die sie mit ihren Argumenten auf die Schnelle nie erreichen könnten.

Aufgemerkt und mitnotiert, werte SZ-Redaktion: Das letzte noch lebende Mitglied der Weißen Rose und die beste Freundin von Sophie Scholl, Susanne Zeller-Hirzel, ist Mitglied der Bürgerbewegung Pax Europa. Wir haben im vergangenen Sommer ein beeindruckendes Video-Interview mit ihr geführt, in dem sie auf die Gemeinsamkeiten der Ideologien des Islam und des National-Sozialismus hinwies. Außerdem erzählte sie spannende Geschichten aus ihrer Widerstandszeit gegen die Nationalen Sozialisten, die sich im Übrigen als linke Bewegung verstanden, wie viele Zitate von Goebbels, Eichmann & Co aufzeigen.

Am 11.September 2010 kam die rüstige und geistig erstaunlich wache 90-jährige außerdem zu der Gedenkveranstaltung von BPE Baden-Württemberg und PI Stuttgart, wobei sie auch eine kurze Rede hielt. Die SZ kann sich diesen Vorwurf der „Vereinnahmung“ der Weißen Rose durch Pax Europa / PI also absolut sparen. Wer aber den SZ-Redakteur Heribert Prantl hyperventilierend in der Münchner Runde bei der Diskussion mit dem Historiker Prof. Arnulf Baring über das Ausmaß des „braunen Terrors“ beobachtet, der weiß, welch blindwütige Agitationswut in diesen SZ-Journalisten tickt.

Den Dia-Logbeauftragten (oder war es DiaLüg?) der Evangelischen Kirche Bayern, Rainer Oechslen, ließ die Verbindung von Susanne Zeller-Hirzel mit den Islamkritikern von Pax Europa und PI keine Ruhe, so dass er sie Ende des vergangenen Jahres sogar aufsuchte. Heraus kam der etwas wirre Artikel „Die weiße Rose und der Islam – Versuch einer Instrumentalisierung„, veröffentlicht im „Pfarrerverband“. Einige Auszüge:

Irgendwann muss Susanne Hirzel zu diesen »Islamkritikern« Kontakt bekommen haben. (..) Wie Susanne Hirzel in diesen Verein gelangt ist, konnte ich nicht ermitteln. Ihre eigenen islamkritischen Äußerungen werden sehr häufig zitiert und kolportiert. Als Quelle konnte ich aber ein ausführliches Interview mit der inzwischen 88jährigen vom 9. September 2009 ausmachen, das im – ebenfalls recht zwielichtigen – Internetportal »Zölibat & Mehr« am 11. Oktober 200911 veröffentlicht wurde. Hirzels Interviewpartner stellt sich vor als Conny Axel Meier. (..)

Die Qualität des Interviews, das Meier mit Susanne Zeller-Hirzel führt, zeigt sich bereits in der ersten »Frage«, die alles andere als eine Frage ist: »Es ist bekannt, dass Hitler vom Islam fasziniert wurde und ihm sehr zugetan war. Nationalsozialismus und Islam, speziell soweit es Totalitarismus, Hass auf Juden und Kriegsbereitschaft betrifft, sind sozusagen zwei Seiten derselben Münze. Hitler sagte einmal im Gespräch, dass er sich wünschte, Deutschland wäre islamisch; er meinte, das deutsche Volk würde dann rücksichtsloser kämpfen können. Verständlicherweise werden die Juden ja auch von Mohammed und Allah verachtet. Die Verfolgung und Tötung von Juden ist neben anderem eine der wesentlichen Gemeinsamkeiten von nationalsozialistischer und islamischer Agenda. (..)

In der Antwort auf die nächste Frage wendet sich Susanne Zeller-Hirzel gegen Leute, die dem Islam in Deutschland mit Aufmerksamkeit und Verständnis begegnen: »Ich war sehr verbittert und enttäuscht mit anzuschauen, wie Lehrer, Professoren und der Rektor ohne Not nach und nach im Braunhemd zur Schule und zur Uni kamen … Ich denke, heutzutage würden sich die gleichen Lehrer und Professoren als islamophile Multikulturalisten profilieren und sich den Moslemverbänden als Handlanger andienen, so wie damals die Nazis.« (..)

Zurück zum Interview mit Susanne Zeller-Hirzel. Auf die Frage »Sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus?« gibt sie die wenig überraschende Antwort: »Der Fanatismus, der absolute Wahrheitsanspruch und die geistige Einfältigkeit sind sich sehr ähnlich, wie im Islam so auch im Nationalsozialismus.« (..)

Inzwischen ist noch ein neues Interview mit Susanne Hirzel aufgetaucht, ein Video, das man im Internet betrachten kann. Ich fragte mich daraufhin erst recht: Was war wohl das Motiv für Susanne Hirzels Islamfeindlichkeit, die eine so schwache Basis zu haben scheint? Ich rief Frau Hirzel an und bat, sie besuchen zu dürfen. Im Oktober 2010 empfing sie mich in ihrer Wohnung im Raum Stuttgart. Ich traf eine sehr freundliche alte Dame, die vor allem darunter leidet, dass so viele Angehörige ihrer Generation schon dahingegangen sind. Auf meine Frage hin, wer sie für die Bürgerbewegung »Pax Europa« gewonnen habe, konnte sie sich nicht recht erinnern. Ein Interview mit Cem Özdemir, das vor Jahren im Fernsehen gesendet wurde, habe sie geärgert. Vermutlich, so meinte sie, habe sie dann auf einen Brief oder eine Annonce von »Pax Europa« hin einen kleineren Betrag gespendet und sei so in die Kartei gelangt. Die Leute – vor allem Michael Stürzenberger aus München – die sie für das Internet interviewt hätten, seien ausgesprochen nett und höflich gewesen.

Soweit die Auszüge aus dem Oechslen-Artikel, der sich darin alle Mühe gab, die Gefährlichkeit des Islam zu verharmlosen. Dass er hierbei auf offizieller Mission ist, haben wir schon des Öfteren auf diversen Veranstaltungen erleben dürfen. Und er blieb in seinem Artikel mehrfach nicht bei der Wahrheit. Der BPE-Geschäftsführer Conny Axel Meier entgegnet dessen Ausführungen:

Es ist keinesfalls so, dass man BPE-Mitglied wird, indem man mal was spendet. Ich habe den ausgefüllten und unterschriebenen Mitgliedsantrag von Susanne Zeller-Hirzel und ziehe ihren Jahresbeitrag jährlich ein. Es stimmt ganz einfach nicht, was Oechslen geschrieben hat. Zudem erschien mein Interview nicht auf einem dubiosen „zölibat und mehr“-blog, den ich gar nicht kenne, sondern zuerst auf BPE und PI. Von dort haben es dann andere abgekupfert.

Ausserdem lügt Oechslen zu behaupten, Frau Zeller-Hirzel kenne das Interview nicht, weil sie keinen Internet-Zugang hat. Es waren zwei BPE-Mitglieder bei ihr, die ihr das Interview auf dem Laptop gezeigt haben und ihr Einverständnis einholten. Dazu gibt es auch ein Video.

Wie uns Susanne Zeller-Hirzel übrigens gerade mitgeteilt hat, ist der Fotograf des berühmten Sophie Scholl-Bildes, Jürgen Wittgenstein, kein Mitglied der Weißen Rose gewesen. Er habe zwar das Foto gemacht, sei aber nie im Widerstand aktiv gewesen. Sie findet es „peinlich“, wie er jetzt von der SZ zu einem Kämpfer gegen die Nazis hochstilisiert werde:

Jürgen Wittenstein nennt sich inzwischen George und ist 92 Jahre alt. Er war Mitglied der Weißen Rose und überlebte den Nazi-Terror. Von ihm stammen die wenigen Fotos, die Hubert Furtwängler, Willi Graf, Alexander Schmorell und eben die Geschwister Scholl gemeinsam zeigen.

Die diffamierende Taktik, Islamkritiker aus der Mitte der Gesellschaft in einen Topf mit Rechtsextremen zu werfen, haben die Schreiberlinge von den Nürnberger Nachrichten und von „nordbayern.de“ kürzlich auch mit der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT anzuwenden versucht.

Der geneigte Leser darf in diesem Fall seine sachliche Mitteilung in möglichst sportlich-fairer Weise (wir wollen ja nicht unhöflich erscheinen, die SZ hat vielleicht noch nicht ausreichend Informationen über PI und Pax Europa) der SZ-Redaktion schicken:

» redaktion@sueddeutsche.de

Zum Schluß noch ein Veranstaltungshinweis: Am morgigen Dienstag findet von 15 bis 18 Uhr am Max Joseph-Platz vor der Münchner Oper eine Kundgebung der Bürgerbewegung Pax Europa in Zusammenarbeit mit PI München statt. Thema:

„Gegen Gewalt jeglicher Extremisten“

Wir demonstrieren gegen die Gewalt von Links-, Rechts- und Islam-Extremisten. Dabei zeigen wir die vielen Gemeinsamkeiten auf, die zwischen diesen gefährlichen Ideologien bestehen.

Hierzu wird auch ein TV-Team von 3 SAT Kulturzeit anwesend sein.

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65 KOMMENTARE

  1. @ #2 Brennus (28. Nov 2011 18:07)

    Uns ungläubigen Deutschen hat sich Pro Sieben mit ihrer anspruchsvollen Serie “Galileo” erlaubt, Mekka näherzubringen (und das am Samstag und am Sonntag):

    nicht nur ich habe sofort weiter geschaltet….:-)

  2. Hierzu wird auch ein TV-Team von 3 SAT Kulturzeit anwesend sein.

    Toll! Sie werden Euch pauschal als Islamfeinde darstellen.

  3. Wie einseitig sind unsere Medien? Über tägliche brutale Übergriffe von Moslems auf ungläubige Einheimische werden in unseren Gutmenschen-Medien einfach nicht berichtet. Selbst wenn Moslems mit den Worten” Du ungläubiges deutsches Christenschwein” auf Deutsche grundlos einprügeln wird das in unseren Systemmedien einfach verschwiegen.. Aus den rassistischen Moslems wird dann “ein Mann hat…” oder es wird von Streit unter Jugendliche berichtet. PI ist voll mit der Aufdeckung gutmenschlicher Zensur in unseren Medien wenn der Täter Moslem ist.

    Den Vogel aber schießt die islamhörige Pforzheimer Zeitung ab. Die macht mit einer Hauptschlagzeile “Türkenhasser in Pforzheim bereitet Sorgen” auf. Gerade die Pforzheimer Zeitung die absolut einseitig und über Migrantengewalt so gut wie nicht berichtet und immer wieder mit ihrer SEDähnlichen Zensur auffällt, macht wieder mal Jagd auf Deutsche. Dabei sind Türken immer die unschuldigen Opfer und der deutsche der böse Nazi, der als Nazi auf die Welt kommt.

    Aber lesen Sie selber und fragen Sie sich wenn der gleiche Vorgang umgekehrt wäre, ob das diese dumme Pforzheimer Zeitung auch einen Artikel wert wäre:

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Tuerken-Hasser-in-Pforzheim-bereitet-Sorgen-_arid,309343.html

  4. #5 Bananenrepublik Deutschland:

    Toll! Sie werden Euch pauschal als Islamfeinde darstellen

    Also,da würde ich persönlich jetzt nicht unbedingt allzu energisch widersprechen 🙂

    Aber Sie haben Recht, die Kulturzeitler werden nicht gerade eine Jubelsendung über uns machen. Aber das ist egal, Hauptsache wir bleiben in den Medien, die Zuschauer denken sich schon ihren Teil.

    Es wäre in jedem Fall schön und wichtig, dass möglichst viele Islamkritiker morgen vor der Münchner Oper auftauchen..

  5. Was meinte Goebbels: „Nichts ist uns verhasster, als das rechte Besitzbürgertum“, dem damals die meisten Juden angehörten.

    Nazis sind LINKS! – NationalSOZIALISTEN.

  6. #5 BananenRepublikDeutschland

    Ich habe der 3Sat Redaktion vor einiger Zeit einen ausführlichen Aufklärungsbrief über den Islam zukommen lassen. Sie müssten also Bescheid wissen. Mal sehen, was daher bringen werden. Das wird aufschlussreich.

  7. Klar ist die Einheitspresse „Neues Deutschland 2.0“ sauer. Stoert man sie doch in ihrem Linken Meinungsidyll, geschuetzt durch das Monopol der Deutungshoheit. Und durch PI, und besonders Artikel von Ihnen, Herr Stuerzenberger, werden sie daran erinnert, dass sie die alleinige Deutungshoheit nicht besitzen und es wird ihnen schmerzlich bewusst, dass das Linke Meinungsidyll oft nur auf einen komplementaer-narzisstischen Bodensatz der Bevoelkerung basiert, der sich im unendlichen Kreis nur gegenseitig bestaetigt.

  8. Die (anonymen) Auftragsklimperer der linken Märchenpresse übersehen notorisch ein zentrales Faktum:

    Die weisse Rose und andere warnten vor Totalitarismus, der sich 1943 in Gestalt des NS zeigte. Der NS duldete keine andere Macht neben ihm, weswegen er gezielt Juden (und damit in seiner Sicht Kommunisten) und Christen als Universalschuldige darstellte. Damit hat der NS taktisch 2 (3) Konkurrente im Weltmachtstreben ausgeschaltet.

    Diese Taktik bestätigt Hauptmann Karl Mayr (ex-Chef vom V-Mann Hitler in der Reichswehr in einem Artikel 1941 http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/hitler/sources/40s/41currhist/41vCurrHistHitlersBoss.htm (S196 oben rechts) über die Anfänge der NS-Bewegung 1920 für den er nach Buchenwald kam (politisch krrekt entschärft, aber gerade noch lesenswert auch: http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23982/vom_v_mann_zum_fuehrer.html )

    Hitler bestätigte diese Zielsetzung, das Christentum und seinen Einfluss auszuschalten, indem er propagierte, daß Paulus die Botschaft Jesu verfälscht hätte mehrfach und rechtfertigte damit seinen Kampf gegen das Christentum. Betr. der Juden behauptete er, daß selbst Jesus gegen die Juden gekämpft hätte.:

    o Adolf Hitler: „Christus war ein Arier, aber Paulus hat seine Lehre benutzt, die Unterwelt zu mobilisieren und einen Vorbolschewismus zu organisieren; mit dessen Einbruch ging die schöne Klarheit der antiken Welt verloren“ (Werner Jochmann: „Adolf Hitler Monologe im Führerhauptquartier“ 13.12.1941)

    o Adolf Hitler: „Wie gefährlich ist das aber, wenn so ein selbstsüchtiger Verein (Anm. gemeint ist die Kirche) auf solche Weise die Schöpfung verhöhnt: Das alles will man einem Schöpfer der Welt aufoktroyieren, man verbindet mit diesem (Anm. durch Paulus verfälschten) Glauben die Idee der Schöpfung! Wird da nicht der Gott in der frechsten Weise verspottet, ein Götzendienst, der geradezu entsetzlich ist!“ (Werner Jochmann: Adolf Hitler Monologe im Führerhauptquartier 27.02.1942)

    o Adolf Hitler: „In der Jugend stand ich [Anm. betreffend der Kirche] auf dem Standpunkt: Dynamit. Erst später sah ich ein, daß man das nicht übers Knie brechen kann. Es muß abfaulen wie ein brandiges Glied. So weit müßte man es bringen, daß auf der Kanzel nur lauter Deppen stehen und vor ihnen nur alte Weiblein sitzen. Die gesunde Jugend ist bei uns.“( Picker; Henry; Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier 13.12.1941)

    Und man glaubt es nicht, der Gründer der Religion des Friedens tat 1400 Jahre zuvor genau das selbe. Er behauptet einfach, Die Tora und Bibel seien verfälscht worden und nur er brächte die Wahrheit. Der Koran verlangt ebenso wie Adolf Hitler den Götzendienst durch die Verfälschung der ursprünglichen Botschaft der Schöpfung zu beenden:

    o Sure 3,71: „Ihr Leute der Schrift, weshalb vermengt ihr die Wahrheit mit der Lüge und verbergt die Wahrheit gegen euer Wissen?“
    o Sure 3,78: „Wahrlich, ein Teil von ihnen verdreht seine Zunge mit der Schrift, damit ihr es für einen Teil der Schrift haltet, obwohl es nicht zur Schrift gehört. Und sie sagen: ”Es ist von Allah”; jedoch ist es nicht von Allah, und sie sprechen eine Lüge gegen Allah, obwohl sie es wissen.“
    o Sure 3,3: „Er hat das Buch mit der Wahrheit auf dich herabgesandt als Bestätigung dessen, was vor ihm war.“
    o Sure 9, 33: „Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle (anderen) Religionen siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein.“
    o Sure 4, 172: „O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit“.
    o Sure 29, 25: „Und er sagte: ”Ihr habt euch nur Götzen statt Allah genommen, um die Beziehung zueinander im irdischen Leben zu pflegen. Dann aber, am Tage der Auferstehung, werdet ihr einander verleugnen und verfluchen. Und eure Herberge wird das Feuer sein; und ihr werdet keine Helfer finden“.“
    o Sure 10, 105: „Und (mir wurde befohlen): ”Richte dein Antlitz auf die einzig wahre Religion, und sei nicht einer der Götzendiener.“
    o Sure 2, 257 „Allah ist der Beschützer derjenigen, die glauben. Er führt sie aus den Finsternissen ins Licht. Diejenigen aber – die ungläubig sind, deren Freunde sind die Götzen. Sie führen sie aus dem Licht in die Finsternisse. Sie werden die Bewohner des Feuers sein, darin werden sie ewig bleiben.“
    o Sure 4, 52: „Hast du nicht jene gesehen, denen ein Teil der Schrift gegeben wurde? Sie glauben an Zauberei und Götzen, und sie sagen von den Ungläubigen: ”Sie sind in der Lehre besser rechtgeleitet als die Gläubigen.”

    Wer also die Botschaft der Weissen Rose wirklich verstanden hat, muß gegen die totalitären Elemente des Koran sein, sonst verrät er die Botschaft und das Andenken der weissen Rose und macht die Opfer, welche sie gebracht hat sinnlos.

    Eigentlich sollte dies zumindest in Gymnasien Fakten-Grundlagenwissen sein, aber wenn man in Bremenm o.ä. in die Schule gegangen ist, oder sich im Job hinaufschreiben will/muss, dann kann es schon mal passieren, daß man wegschaut, wenn ein Nazi seine totalitären Gedanken unter einem Turban oder Kopftuch versteckt.

    Die Fakten liegen völlig klar offen und unsere Machthaber in Tateinheit mit karrieregeilen oder dumme Journalisten wollen die Islamisierung Deutschlands/Europas selbst dann durchsetzen, wenn sie wissen, daß der Koran eindeutig faschistoide Elemente hat, die streckenweise sogar mit Prinzipien des Nationalsozialismus identisch sind.

    So sieht die „Bekämpfung gegen Rechts“ wirklich aus, der eigentliche Kern des NS wird gegossen, während auf den politisch aufgebauten Popanz, daß die Nazis türkenfeindlich gewesen wären eingedrochen wird. Die wirklichen NAZIS waren nicht nur Islamfreunde (s.o.), sondern auch Türkenfreunde, denn sie schlossen 1941 einen Freundschaftsvertrag mit der Türkei und der soiritus rector der NS-Bewegung http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_von_Sebottendorf war türkischer taatsbürger.

  9. Die SZ zählt ohne Zweifel zu den skrupellosesten Schmierblättern. Reiner Gesinnungsjournalismus. Der Leser wird entmündigt, jedenfalls dann, wenn er den pseudoseriösen Zwirn des Propagandamediums ernst nimmt. Heribert Prantl ist der typische Fall des konservativen Systemclaqueurs. Brilliant in der Wortwahl, verliebt in die Mythen zeitgeistigen Kritikastertums und blind für den sachlichen Blick auf die Welt. Ich vermute schon, dass diese Typen glauben, was sie schreiben. Obwohl ich nicht verstehe, wie das möglich ist.

  10. Alle Leser aus München und der näheren Umgebung sollten diese Chance unbedingt nutzen. Gerade durch verstärkte Präsenz werden auch bisher passive Bürger angeregt, sich mit dem Thema zu befassen. Es gibt mehr kritische Bürger als mancher vielleicht denkt „Schweigende Mehrheit…“).
    Durch das völlige Versagen von Parteien wie CDU/CSU fehlt leider ein Sprachrohr dafür. Umso wichiger ist jetzt der Gang in die Öffentlichkeit.

  11. #1 Cedrick Winkleburger (28. Nov 2011 18:04)

    Meine Mutter, Jahrgang 1925, hat mir glaubhaft erzählt, dass gleich nach Kriegsende in ihrer Straße die schlimmsten Nazis zu den schlimmsten Sozis mutiert seien. Ich konnte es nicht glauben, aber das nun völlig klar, das ist kein Zufall.

  12. Jürgen Wittgenstein [ist] kein Mitglied der Weißen Rose gewesen.

    Das stimmt zwar, allerdings war auch Frau Hirzel (heute Zeller-Hirzel) kein Mitglied der Weißen Rose, sondern direkte Sympathisantin, gehörte also zum engeren Kreis. Das soll keine Schmälerung ihrer Verdienste sein, sondern nur eine historische Richtigstellung. Mitglieder der Weißen Rose waren neben den Scholls nur Alexander Schmorell, Christoph Probst, Kurt Huber und Willi Graf.

    Zum Veranstaltungsaufruf: Wenn schon das Fernsehen kommt, sollten möglichst viele hingehen, damit da nicht wieder so ein Häuflein aus 10 Menschen steht

  13. #11 DerBoeseWolf (28. Nov 2011 18:35)

    Das ÖR Fernsehen hat in Deutschland keinen Bildungsauftrag mehr, sondern ein Umerziehungsauftrag. Darum gehe ich jede Wette ein, Ihr Schreiben, wenn es überhaupt jemand gelesen hat, wird als schlechtes Beispiel dort Furore machen und dazu ermutigen, noch schlechter über PI, PAX und Co. zu berichten.

  14. (…)

    Für Marco ist es der zweite Ramadan. Der 32-Jährige kommt jeden Abend zum Beten und Fastenbrechen nach Wedding in die As-Sahaba-Moschee, einen kahlen Raum mit rotem Teppich. „Rette dich vor dem Höllenfeuer und lies, solange du noch Zeit hast“ steht an einem Bücherregal in der Ecke. Marco nimmt die Lektüreempfehlung ernst. „Ich habe früher nie verstanden, was es mit Jesus und der Dreifaltigkeit auf sich haben soll, hier ist alles viel klarer“, sagt er. „Allerdings habe ich einige Zeit gebraucht, Steinigungen zu akzeptieren.“ Inzwischen wisse er aber: So grausam sie als Strafe auch ist, sei sie doch effektiv, um Frauen vom Sündigen abzuhalten. Marco hat den Namen Isa angenommen, so heißt Jesus im Koran. Fünfmal täglich beten, den Fastenmonat einhalten und klare Verhaltensregeln befolgen – das gebe seinem Leben den Halt und die Struktur, die ihm als Marco immer gefehlt hätten. „Früher war ich zu 70 Prozent Christ, heute bin ich zu 100 Prozent Muslim.“

    (…)

    http://www.zitty.de/berliner-islamisten.html

    _____

    Aus dem ersten Flugblatt der „Weißen Rose“:

    (…)

    Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, daß es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmäßigkeit der Geschichte das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen – wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.

    Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem Innersten gesogen und die nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so – aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses bewußt. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen wird noch zu reden sein.

    Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muß jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewußt in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geißel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates.

    (…)

    http://www.bpb.de/themen/ZGSY8R,0,0,Flugblatt_I.html

    (Hervorhebung jeweils von mir.)

  15. #7 Dragonslayer (28. Nov 2011 18:22)

    „Wie einseitig sind unsere Medien? Über tägliche brutale Übergriffe von Moslems auf ungläubige Einheimische werden in unseren Gutmenschen-Medien einfach nicht berichtet. Selbst wenn Moslems mit den Worten” Du ungläubiges deutsches Christenschwein” auf Deutsche grundlos einprügeln wird das in unseren Systemmedien einfach verschwiegen..“
    Zitatende

    Ja, so ist es. Ist aber auch normal, wenn man an die Hitlerzeit mit den braunen Sozialisten denkt. Da wurde der Millionenfache Mord an Juden auch verschwiegen. Die braun/rote Presse übt mal schon im Verschweigen einer neuen Mord-und Schläger“kultur“..

  16. PI und BPE stehen nicht nur in einer Tradition mit den Geschwistern Scholl und der Weißen Rose, sondern auch in einer Tradition mit dem Widerstand um von Stauffenberg, auch wenn sich der Widerstand heute auf Kritik mit Worten beschränkt. Damals wie heute ging und geht es um nicht weniger als um unseren möglichen Untergang, auch wenn man heute auf subtilere und schleichendere Weise in Richtung Abgrund getrieben wird.

    Das Widerstandsthema wurde hier vor einigen Wochen auf interessante Weise erörter und hat das Wissen über die Fahne des Deutschen Widerstands verbreitet.

    Die Journaille SZ beschäftigt eine ganze Heerschar linker/krummer Papierschwärzer. Da sollte man sich nicht mehr über jedes Pamphlet ärgern.

  17. Susanne Zeller-Hirzel: »Der Fanatismus, der absolute Wahrheitsanspruch und die geistige Einfältigkeit sind sich sehr ähnlich, wie im Islam so auch im Nationalsozialismus.« (..)
    ——————————-
    Das rate ich immer auch Jungs, die auf der Suche sind nach ihrer Identität:
    Schaut euch nach den Alten um und hört zu, was die ganz Alten zu erzählen haben.

    Da könnt ihr sehr viel lernen, was passieren kann, weil Geschichte sich immer wieder wiederholt!

    Und guckst du: http://vimeo.com/29854607

    Am Ende aber gewinnt immer das Gute!

  18. #20 BananenRepublikDeutschland (28. Nov 2011 18:57)

    Das ÖR Fernsehen hat in Deutschland keinen Bildungsauftrag mehr, sondern ein Umerziehungsauftrag.

    Und den hat es sich selbst und freiwillig mitverpaßt. Getragen aus tiefster Überzeugung von fast allen Redakteuren.

    Parallel dazu geht die Umerziehung mit öffentlichen Preisen weiter. Schaut mal, was da in letzter Zeit für Firlefanz belohnt wurde.

    Heute zeichnet die deutsche UESCO diesen deutschen FH-Kokolores aus, weil da das Wort „nachhaltig“ auftaucht:

    «NaturSpielpädagogik» wende sich an Naturwissenschaftler und Pädagogen. Es soll sie befähigen, Umweltbildung etwa in Kindergärten und Schulen zu integrieren. Die Weiterbildung verbinde Inhalte aus den Bereichen Natur und Umwelt, Spiel und Theater sowie Pädagogik und Psychologie.

    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article13740194/Unesco-zeichnet-Paedagogik-Projekt-aus.html

    In der letzten Woche gab es drei Preise für drei Projekte, die Kriminalität u.a. ganz doll und bestimmt und furchtbar nachhaltig wegtanzen. Gleichzeitg erfährt man, daß es ein „Deutsche Bahn Education Team Eberswalde“ gibt.

    Potsdam (dpa/bb) – Drei beispielhafte Projekte zur Kriminalitätsverhütung sind am Mittwoch mit dem Landespräventionspreis ausgezeichnet worden.
    1. Die Koordinierungsstelle für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit Eberswalde wurde für ihr langjähriges Engagement für mehr Offenheit und Zivilcourage geehrt.
    2. Ein von Auszubildenden produzierter Film mit dem Titel «Gegen Hass und Gewalt» bescherte dem Deutsche Bahn Education Team Eberswalde den Preis.
    3. Das Tanzhaus Senftenberg erhielt ihn für das Projekt «Mal so, mal anders», das sich in einem Tanztheaterstück mit der Gefahr von Computerspielen auseinandersetzt. Die Initiativen können sich über Preisgelder in Höhe von 2000 beziehungsweise 3500 Euro freuen.

    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article13732240/Projekte-zur-Kriminalitaetsverhuetung-ausgezeichnet.html

    Ich sag nur eines: Irrenhaus!

  19. Aus einem interview mit Wittenstein, das eher mehr Fragen aufwirft als beantwortet:

    …Hat auch er sich vorgestellt, verhaftet und verurteilt zu werden? „Das habe ich mir sehr genau vorgestellt“, und die Situation wurde dann auch akut als die Vorladung von der GeStaPo kam. Bis heute kann sich Wittenstein nicht erklären, warum ihn sein Vorgesetzter bei der Studentenkompanie in dieser Zeit geschützt hat. Vermutlich ärgerte er sich maßlos darüber, dass die Gestapo versuchte, in seinen Kompetenzbereich einzugreifen, denn die Gestapo hatte keine Befehlsgewalt über Mitglieder der Streitkräfte. Einmal sagte er sogar zu Wittenstein, dass er ihn ermächtige, im Falle einer Verhaftung von seiner Waffe Gebrauch zu machen. Als auch dieser Schutz nicht mehr wirksam zu sein drohte, meldete sich Wittenstein freiwillig an die Front, der einzige Ort, an dem die Gestapo keinen Zugriff auf ihn hatte.

    Damit endete eine Beschattung, die früh begonnen hatte. Tatsächlich war Wittenstein nämlich der ursprünglich am meisten Belastete. Schon 1938 wurde er von der Gestapo beobachtet und hat, um die Freunde nicht in Gefahr zu bringen, an allen damaligen Besprechungen der Weißen Rose nicht teilgenommen….

    http://www.mtholyoke.edu/courses/dvanhand/jugendliteratur/wittenstein.htm

    Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Band 51, Verlag Rütten & Loening, 2003

  20. Der Oechsen lügt unverschämt:

    1. kann man bei BPE nicht so einfach in die Mitgliederdatei rutschen, indem man ein paar Euronen spendet. Es badarf eines unterschriebenen Mitgliedsantrags, der penibel geprüft wird und der regelmäßigen Beitragszahlung.

    2. behauptet Oechslen, dass Frau Zeller-Hirzell das Videointerview vor der Veröffentlichung gar nicht gesehen habe. Das ist nachweislich falsch. Ihr wurde der Film vorher von den Stuttgarter Freunden gezeigt und abgenommen. Davon geibt es ein YouTube-Video.

  21. OT
    Hallo PI-ler, ich habe auf Facebook folgende Aktion gefunden die mir gut gefällt und darum auf diesen Blog weiterverbreiten will! 😆

    Liebe Facebook Freunde,
    wir sollten alle dem Hans Christian Ströbele eine Brotkugel in größe einer Murmel zusenden. Das kostet nicht viel, etwas Brot hat jeder Daheim und einen Briefumschlg auch. Die Adresse lautet wie folgt:

    Bündnis90 / Die Grünen Bundesgeschäftsstelle
    Herrn Hans-Christian Ströbele
    Platz vor dem Neuen Tor 1
    D – 10115 Berlin

    Macht bitte alle mit, sagt es Euren Freunden weiter und bittet diese auch, so ein nettes „Give Away“ zu versenden.

    STRÖBELE LÄUFT AMOK – FEUERN WIR IHN AN BEIM AMOKLAUF!!! 😉

  22. Der Wittenstein war wohl ein Sympasthisant (Freund von einem Freund der WR) der WR, hat dann aber kalte Füsse bekommen und ist heute sauer, dass sein Mitläufertum nicht nachträglich entsprechend von der linken Journaille gewürdigt wird.

    Frau Zeller-Hirzel dazu: „Peinlich“!

  23. Mitglieder der Weißen Rose waren die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie deren Kommilitonen Christoph Probst, Willi Graf und Alexander Schmorell, außerdem der Universitätsprofessor Kurt Huber.

    Alexander Schmorell

    Alexander Schmorell wurde am 16. September 1927 in Russland geboren, doch da seine russische Mutter sehr jung starb zog er mit seinem Vater, einem deutschen Arzt, und seinem russischen Kindermädchen, die die Position seiner Mutter für ihn einnahm, nach Deutschland. Nach seinem Abitur wurde er zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht einberufen und nahm am ‚Anschluss Österreichs‘ und am Einmarsch in die Tschechoslowakei teil. 1939 begann er ein Medizinstudium in Hamburg, doch 1940 kehrt er nach München zurück, wo er sein Studium fortsetzte und Hans Scholl und Willi Graf kennenlernte. Mit ihnen zusammen verfasste er die ersten vier Flugblätter. 1942 nahm Alexander Schmorell, wie auch Hans Scholl und Willi Graf, am sogenannten ‚Unternehmen Barbarossa‘ teil. Er war auch an der Herstellung des 5. Flugblatts beteiligt, welches er in österreichischen Städten verteilte und war bei den nächtlichen Aktionen dabei, in denen er, Hans Scholl und Willi Graf ‚Nieder mit Hitler‘, ‚Freiheit‘ und ähnliche Parolen an die Häuserwände schrieben. Nachdem die Geschwister Scholl und Christoph Probst verhaftet worden waren, versuchte Alexander Schmorell zu fliehen, doch er wurde am 24. Februar 1943, am Tag der Beerdigung seiner Freunde, verhaftet und schließlich, nach dem zweiten Prozess gegen die „Weiße Rose“, am 19. April zum Tode verurteilt. Am 13. Juli wurden er und der Universitätsprofessor Kurt Hubert in München-Stadelheim hingerichtet.
    Willi Graf

    Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 in Euskirchen-Kuchenheim als Sohn eines kaufmännischen Geschäftsführers geboren. In seiner Jugend war er nicht nur Messdiener, sondern trat auch in den Bund Neudeutschland ein, einen Bund katholischer Jungen höherer Schulen, der von den Nationalsozialisten verboten wurde. Da er jedoch weiterhin ähnlichen Organisationen, wie dem Grauen Orden, beiwohnte, sogar während des Anfangs seines Medizinstudiums in Bonn, wurde er 1938 für einige Zeit inhaftiert. 1942 kam er als Mitglied einer Studentenkompanie nach München, wo er mit Hans Scholl und der „Weißen Rose“ in Kontakt kam. Am 18. Februar 1943 wurde er zusammen mit seiner Schwester Anneliese verhaftet und am 19. April unter anderem wegen Hochverrats zum Tode verurteilt.
    Professor Kurt Huber

    Kurt Huber wurde am 25. Oktober 1893 in Chur geboren. Er verbrachte den Großteil seiner Kindheit und Schulzeit in Stuttgart, doch nach dem frühen Tod seines Vaters ließ seine Mutter sich 1911 in München nieder. An der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität studierte er Musikwissenschaften, Philosophie und Psychologie und promovierte im Jahr 1917 über den Renaissance-Musiker Ivo de Vento mit der Beurteilung „summa cum laude“. Drei Jahre später (1920) habilitierte sich Kurt Huber in Psychologie und begann 1926 als außerordentlicher Professor seine Dozentenzeit an der Münchner Universität. Lehraufträge für Psychologie und Methodenlehre boten ihm eine bescheidene existenzielle Sicherung. Die Berufung auf einen ordentlichen Lehrstuhl wurde seit 1933 durch die nationalsozialistische Hochschulpolitik verhindert; als Begründung diente ein fadenscheiniges Argument: Kurt Huber hatte eine kaum wahrnehmbare körperliche Behinderung durch eine Nervenerkrankung mit Lähmungsfolgen in der Kindheit. Der eigentliche Grund waren politische Denunziationen, unter anderem durch Herbert Gerigk, der in einem Schreiben an den Reichsstudentenführer vom 19. November 1936 geschrieben hatte: „Hubers Bindungen zum Katholizismus und sogar eine ausgesprochen parteifeindliche Haltung sind eindeutig erwiesen“. Nach einer Beurteilung vom 18. Januar 1940 durch das NSDAP-Gauamt München galt Huber zwar weiterhin als „bedenklich“, aber nicht ablehnenswert. Daraufhin stellte Huber am 15. Februar 1940 einen Antrag auf die Mitgliedschaft in der NSDAP und wurde am 1. April 1940 als Parteimitglied Nr. 8.282.981 registriert. Nach seiner Verhaftung Ende Februar 1943 wurde er am 3. April 1943 aus der Partei ausgestoßen. Den zweiten wissenschaftlichen Schwerpunkt bildete seine Musikbegabung. Sein ganz besonderes Interesse gilt dabei der Volksliedforschung, die ihn mit Carl Orff und dem Kiem Pauli, einem bekannten Volkssänger und Musikanten in Bayern zusammenführt. Auf Veranlassung von Kurt Huber und dem Kiem Pauli wurde zum Beispiel 1930 das erste oberbayerische Preissingen in Egern durchgeführt, bei dem Volksmusikgruppen aus ganz Bayern und Tirol auftraten. Durch seine Veröffentlichungen über Musikpsychologie, Musikästhetik und vokaltheoretische Forschungen gewann Kurt Huber zunehmend Anerkennung in der wissenschaftlichen Welt. So war schon im Jahr 1937 ein Ruf nach Berlin erfolgt. Dort baute er das Volksmusikarchiv auf. Ihm wurde auch versprochen, er dürfe dort an der musikwissenschaftlichen Hochschule Vorlesungen halten. Das Versprechen wurde aber nicht eingelöst, da er sich weigerte, für den NS-Studentenbund Kampflieder zu komponieren. Daraufhin kehrte der Professor, der inzwischen mit seiner Frau Clara eine Familie gegründet hatte, nach München zurück. Mahnmal für die „Weiße Rose“ vor der LMU München. Im Dezember 1942 suchten Hans Scholl und Alexander Schmorell den Kontakt zu Professor Kurt Huber. Gemeinsam verfassten sie im Januar 1943 das fünfte Flugblatt „Aufruf an alle Deutschen!“ der „Weißen Rose“, einer Widerstandsgruppe in München während der Zeit des Nationalsozialismus, die im Sommer 1942 gegründet worden war. Das sechste Flugblatt wurde von Kurt Huber allein verfasst, aber von Hans Scholl und Alexander Schmorell redigiert. Es wurde der Gruppe zum Verhängnis. Es wendete sich gegen die Kriegspolitik des Dritten Reiches. Nachdem nicht alle Exemplare verschickt werden konnten, wurde beschlossen, die übrig gebliebenen Flugblätter an der Münchner Universität zu verteilen. Die Umstände sind bis heute nicht ganz geklärt. Am 18. Februar 1943 versuchten die Geschwister Scholl, die Blätter an der Universität auszulegen, wurden dabei vom Hausmeister entdeckt und von diesem an die Gestapo ausgeliefert. Während die Geschwister Scholl bereits am 22. Februar zusammen mit Christoph Probst hingerichtet wurden, erging das Todesurteil gegen Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell erst in einem zweiten Prozess vor dem Volksgerichtshof. Kurt Huber und Alexander Schmorell wurden am 13. Juli 1943 im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet, die Hinrichtung Willi Grafs erfolgte am 12. Oktober 1943 ebenfalls durch das Fallbeil. In seiner Verteidigungsrede vor dem Volksgerichtshof hatte sich Kurt Huber zu seiner konservativ, völkischen Einstellung bekannt. Er kritisierte an der NSDAP, dass sie die wahre Volksgemeinschaft… zunichte gemacht und keinen wahren, germanischen Führerstaat errichtet habe. Professor Kurt Huber wurde in einem Familiengrab auf dem Alten Teil des Münchner Waldfriedhofs beigesetzt. Heute sind die beiden Plätze vor dem Universitätsgebäude an der Ludwigstraße in München nach den Geschwistern Scholl und Professor Huber benannt, ebenso die Straße in Gräfelfing, in der er zuletzt wohnte. Vor dem Eingang der Universität erinnern in den Boden eingelassene Bronze-Nachbildungen der Flugblätter an die „Weiße Rose“. (Quelle: Wikipedia „Kurt Huber“)

  24. OT

    erste Zählung nach der Ägypten-Wahl: Muslimbrüder dominieren den ersten Wahlgang!!

    Quelle surprise!!??

  25. Gegen diese empörende Schmähung der bewundernswerten Helden zu protestieren, ist ja völlig in Ordnung.

    Räusper. Ich dachte erst, dies sei Ironie. Offenbar aber tatsächlich ernst gemeint. Die Mitglieder der Weißen Rose waren zwar NS-Gegner, aber auch Kommunisten. Definitiv keine Helden für mich.

  26. Wenn sich die Prantelschen Komsomolz_innen im humanistischen Glauben einmal die Mühe machen würden, die Manifeste der Weißen Rose aufmerksam durchzulesen, würde diesen Heuchlern eines auffallen.
    Die Motivation/Argumentation der studentischen Widerständler war vor allem, heimatliebend/national und christlich. Ein Grund dafür, daß die „Weiße Rose“ gerade bei der Linken mehr Verachtung als Verehrung findet. 💡

  27. #6 crohde01 (28. Nov 2011 18:19)

    Besten Dank für den Link! Ja, stimmt, der Widerstand gegen das Dritte Reich war christlich! Diese Tatsache passt aber leider nicht in das Stigmatisierungsprogramm der Linken. Sie lügen einfach, wenn sie etwas anderes behaupten. Man sollte sich auch einmal über die Rolle der Kath. Kirche bzw. des Vatikans während der NS-Zeit erkundigen und sich vor Augen halten, dass viele kath. Priester den Gaskammern zugeführt wurden:

    – Der Papst (Pius XII.) gewährte 4447 Juden Kirchenasyl. Er öffnete die Pforten von 155 Klöstern, religiösen Instituten, Priesterseminaren, Pfarrhäusern, Hospizen und des Vatikans, um sie 9 Monate lang vor der Besatzung zu beherbergen.

    – Israel Zolli, der Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde, konvertierte aus Dankbarkeit zum Katholizismus.

    – Der Jude Michele Tagliacozzo bestätigte, dass der Papst als einzigster interveniert hat.

    – Der renommierte jüdische Historiker Emile Pinchas Lapide ermittelte, daß Papst Pius XII., der Heilige Stuhl, die vatikanischen Nuntiaturen und die gesamte kath. Kirche zwischen 700 000 und 850 000 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt hat.

    – Die israelische Außenministerin und spätere Ministerpräsidentin Golda Meir bestätigt, daß durch den Papst hunderttausenden von Juden das Leben gerettet wurde.

    – Am 14 November 1923 bezeichnete er die NSDAP als antikatholische Bewegung, die versucht, den Mob gegen die Kirche, den Papst und die Jesuiten aufzuhetzen.

    Quelle: http://dertempler.npage.de/papst-pius-hitlers-papst_94403522.html

    Ja, der Nationalsozialismus war antichristlich, antisemitisch, antibürgerlich… er war links(extremistisch)!
    Schade nur, dass diese größte historische Lüge der Nachkriegszeit, nämlich dass der Nationalsozialismus rechts gewesen sei und somit alle Rechten, d.h alle Kämpfer gegen Faschismus und alle freiheitlich Gesinnten, in die Nazi-Ecke gestellt werden (sollen), so wenig Anklang findet.

  28. dennen were es lieber es gebte keien lebenden Wiederstandskämpfer, da ja diese aufstehen können und ihre stimme gegen alle formen des faschismus erheben können ob nazi oder islam, was sie auch tun.
    wie trefflich hat die edle Frau Hirzel gesagt, „Ich war sehr verbittert und enttäuscht mit anzuschauen, wie Lehrer, Professoren und der Rektor ohne Not nach und nach im Braunhemd zur Schule und zur Uni kamen … Ich denke, heutzutage würden( man kann getrost tun sagen) sich die gleichen Lehrer und Professoren als islamophile Multikulturalisten profilieren und sich den Moslemverbänden als Handlanger andienen, so wie damals die Nazis.“.

  29. @ SZ-Redaktion

    wir wissen doch, daß Eure Redakteure fast alle bei PI reinklicken.

    Die Gesinnungstäter unter den Redakteuren mit Schaum vor dem Mund und die Mitläufer, die halt auch irgendwie Geld verdienen müssen, mit verschmitztem Grinsen (letztere kommentieren hier übrigens auch gerne!), die sich darüber freuen, daß das, was sie selbst nicht schreiben durften, durch PI zurechtgerückt wurde, oder bei PI erscheint.

    Die PI-Beitragschreiber haben halt den unschlagbaren Vorteil die WAHRHEIT schreiben zu dürfen und dagegen können noch so viele SZ-Hassartikel und SZ-Hetzartikel anstänkern, die Wahrheit setzt sich früher oder später durch, spätestens wenn bei der belogenen Bevölkerung der Leidensdruck steigt und sie sich fragt „was ist hier eigentlich los“?

    Die Antwort ist ganz einfach: Ihr werden/wurdet permanent belogen!!!

    Sei es die angeblich nicht stattfindende Islamisierung oder der angeblich nicht stattfinende Raub des Sparvermögens der Bürger entweder durch Inflation oder durch Euro-Zusatzschulden, die beim deutschen Staat zwischengebunkert werden, der sie sich dann später mal beim Steuerzahler holt!

    Das System, daß kollabierende Lügen dadurch kompensiert werden, daß man deren Folgen einfach auf die nächsthöhere Ebene verlagert (Zur Zeit auf die EU-Ebene), heißt nicht, daß dieses endlos möglich ist. Über der EU-Ebene gibts nur noch die Weltbank / UNO, wo man seinen Dreck loswerden kann und danach ist Schluss, dann kollabiert alles und jeder im Lande spürt, daß wir auf dem besten Wege dorthin sind, nur die Politiker und ihre Claqueurjournaille glaubt noch daran ein längst kollabiertes System durch den Aufbau von Märchenwelten überleben lassen zu können.

    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenkrise-moody-s-warnt-vor-zerfall-der-euro-zone/60135147.html

    Liebe SZ-Redakteure: früher hat ein bankrotter Staat seinen Nachbarn überfallen und dessen Bevölkerung beraubt (Frankreich vor 1871 übrigens 8 Mal seine westlichen Nachbarländer). Heute beraubt der andere Staat die Bevölkerung des Nachbarn mit Hilfe von dessen selbst gewählter Regierung, die der eigenen Bevölkerung dann sagt „das ist alternativlos“ bzw. „die EU ist die größte Friedensgarantie die wir haben“, was übersetzt nichts anderes heißt als: „Lieber Bürger, beraubt wirst Du weiter, der historische Fortschritt liegt darin, daß Du bei der Beraubung nicht mehr dabei erschossen wirst, und der Beraubung bei vollem Bewußtsein zusehen kannst“

    Halleluja, welch ein Fortschritt! Danke EU!!! Danke Regierung!!!!!

    Dieser Prozess heißt dann auf Neudeutsch „Eurobond“, oder auf Barosodeutsch „stability-bond“ aber davon liest man in der SZ nichts und Leserkommentare in diese Richtung weden mit Gutmenschengesinnung wegzensiert; die Bevölkerung spürt es aber trotzdem!

  30. Und, wie üblich, gibt es keine Kommentarfunktion bei dem „Artikel“ damit niemand auf die inhaltlichen Fehler aufmerksam machen kann.
    Verlogenes Pack der SZ!

    Das Schlimme aber ist, das viele (die meisten?) das glauben was in der SZ und Konsorten steht weil es da steht.

  31. #7berjer:

    Die Mitglieder der Weißen Rose waren zwar NS-Gegner, aber auch Kommunisten.

    Die WR-Mitglieder waren national-patriotische Christen. Das waren keine Kommunisten!

    Heute wären sie „Nazis“ aus Sicht der MSM.

  32. #39 tbus (28. Nov 2011 19:40)

    Die Mitglieder der Weißen Rose waren zwar NS-Gegner, aber auch Kommunisten. Definitiv keine Helden für mich.

    Hallo? Die weiße Rose war immer christlich orientiert.

    (…)

    Der Widerstand bestimmter Mitglieder des studentischen Freundeskreises um die Weiße Rose war in starkem Maße christlich motiviert und wurde durch die Empörung über die Deportation und Behandlung von sowohl Juden als auch Regimegegnern gestärkt. Hans und Sophie Scholl wurden liberal und mit sozialhumanistischen Zielen wie Freiheit, Gerechtigkeit und Selbstständigkeit erzogen. Außerdem waren sie durch die Frömmigkeit ihrer Mutter geprägt. Die Beschäftigung mit Literatur, Kunst und Musik war ein selbstverständlicher Teil ihrer Kindheit. Hans Scholl, Alexander Schmorell und Willi Graf hatten 1942 bei ihrem Fronteinsatz Massenermordungen in Polen und das Elend im Warschauer Ghetto beobachtet, was sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland zusätzlich zum Widerstand bewegte.

    (…)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Rose#Herkunft_und_Motive

    Vor ihrer Hinrichtung hat Sophie Scholl noch zusammen mit dem Gefängnispfarrer ein Gebet gesprochen:

    http://www.youtube.com/watch?v=lE3UA7K5tNw

  33. Tatsächlich scheint den linken Schreiberlingen genau das Feigenblatt abhanden zu kommen, hinter dem sie sich jahrzehntelang, durchaus mit Erfolg, versteckt hielten und mit dem sie ihre Propaganda gegen die ihrer Ansicht nach „rechts“ stehenden bürgerlichen Werte rechtfertigten. Die „Weiße Rose“ mag als Ikone gelten, aber wenn Ikone, dann ist sie nie eine linke Ikone gewesen. Der Mißbrauch liegt also genau bei den Schreihälsen, die sich heute darüber beschweren, daß es ausgerechnet die von ihnen gehaßten Bürgerrechtsbewegungen sind, die sich als in einer Linie mit diesen Menschen stehend begreifen und dies ganz offensichtlich auch als Verpflichtung begreifen.

    Natürlich muß dazu ausgerechnet der von den Linken hochgepushte Popanz namens „NPD“, die von ihrer Ideologie her ebenso links ist wie die Linkspartei, dazu herhalten. Den Bogen von der NPD zu „Pax Europa“ zu spannen, ist einfach für einen Menschen, der selbst nicht mehr denkt. Das ist in diesen Kreisen allerdings auch eine der beliebtesten Methoden zur Diskreditierung Andersdenkender. Ob nun aber die NPD die „Weiße Rose“ unverschämterweise für sich beansprucht oder die Kommunisten, ist in summa dasselbe. Beide sind sie in demselben ideologischen Sumpf groß geworden, und beide mißbrauchen sie diese aufrechten Leute für ihre Ziele, um hinter solchen Feigenblättern ihre wahrhaft „krude“ Weltanschauung eines roten oder eben „auf braun“ gefärbten Staatssozialismus durchzusetzen, der die Menschen in seinem Sinne „umzuformen“ gedenkt und der darum nie anders als totalitär gewesen ist.

    Linke Ideologie war, ist und kann im Kern nie etwas anderes sein als antichristlich, antisemitisch, rassistisch, bürgerfeindlich, räuberisch und menschenverachtend. Das haben nicht zuletzt die Abermillionen in Lager und Gefängnisse Eingepferchten, Verschleppten, Gefolterten und grausam Verstümmelten, Erschlagenen, durch Hunger, Sklavenarbeit oder Todeskommandos Ermordeten der von dieser Ideologie hervorgebrachten beiden wesensgleichen Systeme bewiesen. Daß ausgerechnet diese Leute sich heute den Widerstand gegen das dritte Reich zunutze machen, mithin das Andenken an diese Leute beschmutzen, gehört zum System der Irreführung mit dazu, das in der DDR bis zur Perfektion geübt wurde, so daß am Ende jedermann glauben sollte, daß die Kommunisten die „einzigen“ Widerständler gegen Hitler gewesen seien, wiewohl die Nationalsozialisten nicht nur aus ihnen hervorgegangen waren, sondern sich zu großen Teilen auch aus ihnen direkt rekrutiert hatten.

    Überdies feiert „linke“ Ideologie auch in evangelischen Kirchenkreisen und Publikationen immer mal wieder fröhliche Auferstehung. Ein Pfarrerblatt, in dem fröhlich gegen Israel agitiert werden darf (die „Idea“ hatte dazu in den letzten Wochen publiziert) kann mit den angesichts der „Weißen Rose“ eindeutig werdenden Überschneidungen mit dem Kampf gegen die Totalitarismen unserer Zeit – zu der auch der islamische gehört, weswegen es hier auch so viele Sympathien seitens der roten und braunen Sozialisten gibt – natürlich nicht allzu viel anfangen.

  34. Außerdem hat Frau Susanne Zeller-Hirzel Recht hoch 1000.

    Sie besitzt mehr Intelligenz, als 100 Schmieranten der Journaille und mehr Rückgrat als 10.000 von denen.

  35. #46 islaminfo (28. Nov 2011 19:51)
    #7berjer:
    Die Mitglieder der Weißen Rose waren zwar NS-Gegner, aber auch Kommunisten.
    Die WR-Mitglieder waren national-patriotische Christen. Das waren keine Kommunisten!

    Heute wären sie “Nazis” aus Sicht der MSM.

    —————————————————-

    An welcher Stelle habe ich denn behauptet, daß die WR Kommunisten waren ?
    Sie entstammten dem „rechtsstehenden nationalen Besitzbürgerblock“, waren Christen und erfüllten somit genau das Feindbild der Nazis.

  36. Die Figur von Wittenstein erinnert mich stark an Leute wie Marion Gräfin Dönhoff, Luise Rinser u. a., die sich nach dem Krieg als „linke“ Zeitgenossen erfolgreich eine Widrestandskämpfer-Nähe angedichtet haben. Eins steht jedenfalls fest: Wittenstein und Dönhoff kokettieren (bzw. haben kokettiert) auffällig stark mit ihrem „Widerstand“.

  37. Koran KZ für Christenkinder

    http://www.youtube.com/watch?v=pCtm10jWCzM

    Warum eigentlich wird der Islam von Linken immer in Schutz genommen, wenn es doch offensichtlich eine faschistische Ideologie ist, wo sogar von Muslimen selbst(!) ausdrücklich z.B. gesagt wird, das Spielen für Kinder „schädlich“ sei und man sie im Zweifel mit Schlägen vom Spielen abhalten müsse, damit sie den Koran lernen?

    Warum wird PI als „Islamhasser“ geschmäht, wenn PI doch eigentlich in vielerlei Hinsicht linke Positionen gegenüber dem faschistisch-menschenverachtenden Islam vertritt?

    Siehe auch:

    http://www.childrenfirstnow.com/images/110207-child-in-chin.jpg

  38. @ #18 ameiner (28. Nov 2011 18:52)

    Jürgen Wittgenstein [ist] kein Mitglied der Weißen Rose gewesen.

    Das stimmt zwar, allerdings war auch Frau Hirzel (heute Zeller-Hirzel) kein Mitglied der Weißen Rose, sondern direkte Sympathisantin, gehörte also zum engeren Kreis. Das soll keine Schmälerung ihrer Verdienste sein, sondern nur eine historische Richtigstellung.

    Nein, da muss ich ihnen mit aller Entschiedenheit Widersprechen. Ich war vor 4 Wochen auf einem ausführlichen Vortrag, dessen Referent mit allen Zeitzeugen gesprochen hat, und am letzten Flugblatt war sie direkt beteiligt. Ich habe mich mit ihm nach dem Vortrag auch bei einer Flasche Wein länger unterhalten. Eine Person von BPE-Stuttgart welche ich kenne, erhielt sogar ein Originalflugblatt von Frau Zeller-Hirzel geschenkt. Als ich bei Wilders in Berlin war, ging ich natürlich in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, wo Frau Susanne Zeller-Hirzel auch bei der Weisen Rose aufgeführt ist, und zwar ohne jegliche Einschränkung!!! BPE Stuttgart ist sich der Verantwortung bewußt, dass man sie nicht instrumentalisieren darf, und geht sehr verantwortlich mit sehr viel Fingerspitzengefühl mit dem Thema um und deshalb schreibe ich nur einen kleinsten Bruchteil meines Wissens in der Öffentlichkeit dazu.

    Zu Herrn Öchslen. Er ist ein Hetzer, wie ich es leider sehr oft in der christlichen Kirche erlebe, wenn es um den Islam geht.

  39. Leider, verehrte Journalisten der Mainstream-Presse, seid Ihr Huren von Parteien und wirtschaftlichen Interessen. Unabhängige Geister können nach Faktenlage entscheiden, wem sie ihr Herz, ihren Geist, ihre Zeit, ihre Kraft schenken. Und können es sich manchmal sogar leisten, zu den offiziellen Verlierern zu gehören.

    Die geistige Elite Deutschlands (und vieler anderer europäischer Staaten) ist inzwischen rechts – und das aus gutem Grund.

    Linke sind ideologisch Verblendete, die immer dreister lügen müssen, um ihre Thesen am Leben zu erhalten. Immer mehr Menschen merken, dass etwas nicht stimmt in unserem Land. Und außerdem steuert das System auf einen Totalkollaps zu. Dass es unseren Politikern bisher gelungen ist, diesen Kollaps zu verhindern, bedeutet lediglich, dass sein Eintreteten immer verheerendere Ausmaße annehmen wird.

    Ja, es gibt eine Résistence, die sehr wohl das Recht hat, sich als Erbe der Weißen Rose und aller Widerständler gegen den National-Sozialismus zu sehen.

    Ihr aber, Huren-Journalisten, ähnelt all denen, die Hitler und sein System schönredeten. Ihr könnt Euch in Euren Medien mit dem Glorienschein der Rechtschaffenheit schmücken, tief in Eurem Herzen wisst Ihr längst, dass Ihr Verräter seid, Verräter der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Guten.

    Die Katastrophe, die Ihr mit Eurem Verrat, Eurer Feigheit heraufbeschwört, wird Euch nicht verschonen. Pilatus verkaufte – wider besseres Wissen – Christus. Es hat ihm immerhin ein paar Jahre gebracht. Ein paar Jahre länger leben mit dem sicheren Wissen, das Falsche getan zu haben.

  40. Man stelle sich vor, es gäbe PI nicht.
    Was müßte eine mit dem immer näher rückenden Untergang ringende Zeitung wie die SZ dann wohl anstellen, um beschwörerisch die eigene Existenzberichtigung zu legitimieren?

    Die müssen sich reiben, egal an was. Da die jedoch nicht die einzigen linken Medien sind , die den Bach runtergehen, müssen sich alle linken Medien eben alle an derselben Eiche reiben.

    Es sind Ertrinkende, die jeden Strohhalm ergreifen, um über Wasser bleiben zu können. Als Linke sind es Nichtschwimmer. Potentiell Unfähige, um aus sich selber heraus etwas Überlebensfähiges auf die Beine zu stellen.
    Mir ist egal, was die zusammenkritzeln. Es ist über deren Todeskampf hinaus wertlos.

    SPON lebt als eine der Wenigen gut davon, Provokation zu generieren, der Anstachelung des eigenen Lesers, indem man Thesen provokant überzeichnet, um auf diese Weise Reaktionen, also clicks aus der eigenen Leserschaft herauszuluchsen. Verarsche der eigenen Gefolgschaft.

    Übel daran: all das kommt notwendigerweise aus einer identischen ideologischen Richtung, Und das muß auch so sein. Hackebeil-Stylisten, denen elegantere Methoden von Marketing als Linke schlicht nicht zur Verfügung stehen. Alles jenseits von Provokation und Stichelei übersteigt deren Fähigkeit, auch wenn die damit letztendlich eine Gesellschaft zugrunderichten würden, weil geistig derartig ausgeprägte Grobmotoriker eben einseitig ideologisch festgelegt sein müssen.

    Schaut in die Medien: alles derselbe Quatsch. Ackermann, Bush, Banken, Berlusconi-Bashing. Israel und USA. Das wars schon. Das die sich nicht selber auf den Geist gehen.

    Da ist PI immer eine hochwillkommene Abwandlung.

    Würde man denen die Möglichkeit entziehen, belehren zu können, die Welt erklären zu müssen, sie würden es nicht mal schaffen, ein Radieschen aus dem Boden zu ziehen.

    Rechte machen den Fehler, vor dieser inzwischen erreichten Ballung den Kopf einzuziehen. Das Theater persönlich zu nehmen, und sich zurückzuziehen. Das hält die Linken bei Laune.

    Dieser Schlag von Linken hat es aufgrund der ihnen prinzipiell abgehenden eigenen Kreativität und Lebenstüchtigkeit (mehr als die Kalaschnikow hat ein Linker nie erfunden) ganz einfach nicht drauf, erkennen zu können, wonach Riesen-Potentiale an Lesern brachliegen, bedeutende Mengen an Bürgern bei uns medial unbedient bleiben. Mit immer noch steigender Tendenz.

    Typische Sozialisten-Seuche: traditionell unfähig, Märkte erkennen und bedienen zu können.

    Also bleibt nur, die Märkte anderer zerstören zu wollen, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.

    Auf diese Weise wurde Deutschland wieder zur Wüste. Im Moment ist es bereits geistige Wüste, und bald werden viele Moslems ihre Koffer packen müssen, weil es auch zur materiellen Wüste wird.

    Daß sich nun das Medienkollektiv ausgerechnet an PI reiben zu müssen glaubt zeigt vor allem eines: wie aussichtslos deren Lage inzwischen sein muß.

    PI: 50 000 Zugriffe am Tag. Die Mehrheit davon dürfte mehrmals am Tage vorbeischaun. Ein mittleres Fußballstadion also.

    Die BRD hat irgendwas in der Gegend von 80 Mio. Einwohnern. Verhältnis 1 : 1600.

    Die SZ ist eine Lachnummer.

    Vor diesem Hintergrund wird ebenfalls klar, wie lächerlich es sein wird, die Taten von Zweien ( so es denn so gewesen sein sollte) zum offiziellen Anlaß nationaler Scham ausrufen zu wollen.

    Und sich dann über das Achselzucken der Bevölkerung zu wundern.

    Da sind Leute am Werk, die sämtliche Bodenhaftung, Rückkopplung mit der Realität verloren haben: Es sind Politiker, und Journalisten. Die haben offenbar einiges gemein.

    Früher hätte sich ein Journalist auf die Socken gemacht, die offiziell angebotenen Erklärungen zu derartig herausragenden Mordserien abzuklopfen. Heute übernehmen die nur noch, was irgendeine Nachrichtenagentur dazu, aus offizieller Quelle stammend, weiterverbreitet. Dafür hacken sie auf diejenigen ein, die Normalität einfordern.

    Sowas nennt sich Journalist. Von so jemanden lasse ich mich nicht berühren.

    Da wird selbst der Ausruf “ Bananenrepublik“ zu einer unzulässigen Beschönung.

    SZ: macht zu. Ihr erfüllt keine Aufgabe mehr. Reine Nostalgie. Geldverschwendung.
    Spendet den dadurch vermiedenen Verlustausgleich lieber der Münchener Moscheebau- Initiative. Da haben wir dann alle, Ihr und wir, etwas davon.

  41. Die Mitglieder der „Weissen Rose“ waren wahre Freiheitskämpfer.

    Ich finde es beschämend, dass gerade die Linke und die „Grünen“ die Mitglieder der „Weissen Rose“ instrumentalisieren und damit missbrauchen, um Unfreiheit im Land zu etablieren.

    Ich bin mir sicher, die Geschwister Scholl und ihre Mitkämpfer würden heute ihre Aktionen gegen die linksgrüne Meinungsdiktatur richten.

  42. #17 Marija (28. Nov 2011 18:49)

    Meine Mutter, Jahrgang 1925, hat mir glaubhaft erzählt, dass gleich nach Kriegsende in ihrer Straße die schlimmsten Nazis zu den schlimmsten Sozis mutiert seien. Ich konnte es nicht glauben, aber das nun völlig klar, das ist kein Zufall.

    das stimmt definitiv!
    das waren die damals „politisch korrekten“
    und die heutigen hätten damals auch am lautesten „H…H..“ geschrien!

    Wir hatten damals so ein Pack in unserem Haus.

  43. #53 johann

    Die Figur von Wittenstein erinnert mich stark an Leute wie Marion Gräfin Dönhoff, Luise Rinser u. a., die sich nach dem Krieg als “linke” Zeitgenossen erfolgreich eine Widrestandskämpfer-Nähe angedichtet haben.

    Ich habe mal vor etlichen Jahren in einer Talkshow live miterleben dürfen, wie die ‚ehrenwerte‘ Frau Rinser vor laufender Kamera von einem jungen Berliner Geschichtsprofessor entzaubert wurde. Der hatte die ‚Widerstandskämpferin‘ ruhig und direkt gefragt, wie es dann sein könne, dass sie als BDM-Ausbilderin „dem Führer glühende Neujahrsgrüße aus dem Süden des Reiches“ in Gedichtform sandte (er zitierte aus der entsprechenden Ausgabe der Zeitschrift „Das Deutsche Mädel“). Da schnappte die gute Luise nach Luft und fiel dann in einen Schockzustand…
    Übrigens haben viele Linke große Probleme mit ihrer Vergangenheit und offenbaren sich entweder nur auf Druck oder spät (G. GraSS) oder überhaupt nicht (Joseph W. Fischer).

  44. #59 nicht die mama

    Ich bin mir sicher, die Geschwister Scholl und ihre Mitkämpfer würden heute ihre Aktionen gegen die linksgrüne Meinungsdiktatur richten.

    Frau Susanne Zeller-Hirzel vertritt wohl diese Haltung. Leute, die einmal in einem totalitären System gegen eben dieses gekämpft haben, haben auch später sehr feine Antennen für Diktatur und Totalitarismus. Nicht umsonst wurde Oskar L.s (Napoleon von der Saar) Kanzlerkandidatur bei der BTW 1990 von den selbstbefreiten Wählern im Osten mit „ein Saarländer reicht uns“ quittiert.

  45. „Gegen diese empörende Schmähung der bewundernswerten Helden zu protestieren, ist ja völlig in Ordnung.“

    Stimmt!

    „Aber im gleichen Atemzug erwähnen die SZ-ler auch noch Politically Incorrect, das im völligen Gegensatz zu den Rechtsextremen eine positive Verbindung zur Weißen Rose hat.“

    Damit schadet die SZ dem Engagement gegen tatsächliche Rechtsextremisten enorm! 🙁

  46. Der Beitrag von Michael Stürzenberger ist eine sehr gelungene Replik auf den SZ-Mist.

    Immerhin räumt auch Rainer Oechslen ein, dass die alte Dame Herrn Stürzenberger als ausgesprochen höflich und nett in Erinnerung hat. 😉
    Der Islam-Schleimer Oechslen sollte sich mal erinnern, dass die bürgerliche BEKENNENDE KIRCHE seiner Evangelen die größte Widerstandsgruppe in Dtl. gegen Hitler war.

    Aber dies ging von der Basis aus. Heute geben Links-Funktionäre wie Käßmann und Göring-Eckardt und Oechslen den Ton an.

    Dass der Widerstand der Weissen Rose christlich begründet war, beschreibt sogar Wikipedia.

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