Das kam so sicher wie das Amen in der Kirche. Matthias Matussek hat bei solch einem positiven Artikel über Sabatina James – über den PI hier berichtete – nicht nur Freunde in der Spiegel-Redaktion. Jeder, der eins und eins zusammenzählen kann, ist sich im klaren darüber, dass er massiv von der überwiegenden Mehrheit deswegen angefeindet wird und sich nur durchsetzen konnte, weil er eine überragende Stellung in der Spiegelhierarchie hat. Im neuen Spiegel schlug jetzt das Imperium mit voller Härte zurück.

(Gastbeitrag von GrundGesetzWatch)

Leserbrief ist das Zauberwort zum kräftig nachkarten. Das hat es auch wirklich in sich, im aktuellen Spiegel ab Seite 9. Ein verirrter Leserbrief über Open Doors hat sich ganz eingeschlichen, dagegen zerlegen fünf Leserbriefe Matussek stets nach dem gleichem Muster: Einen positiven Wert an den Anfang setzen, um dann Sabatina James mit abstrusen Begründungen zu zerreißen. Dass Sabatina James christlich ist, das ist allen ein Dorn im Auge. Dass sie ihre Kritik an Zwangsheirat und Islam vor allem in ihren Vorträgen mit islamwissenschaftlichen Argumenten begründet, hat weder Matussek in seinem Artikel ausreichend dargelegt, noch sind die Leserbriefschreiber darauf eingegangen.

Interessant ist für mich vor allem die Leserbriefschreiberin Sadia Hübsch aus Frankfurt am Main. Kurzes googeln hilft und der Verdacht hat sich bestätigt. In Frankfurt ist die Deutschlandzentrale von Ahmadiyya und sie ist dabei. Auf der Homepage von Ahmadiyya wird die Vielehe gerechtfertigt und die Zwangsheirat schöngeredet. Das liest sich dann so:

Indes werden Ehen im Islam nicht durch Zufall oder Augenschein geschlossen, sondern die Eltern halten gemeinsam mit ihren heiratsfähigen Kindern nach geeigneten Partnern Ausschau. Die Zustimmung der Braut und des Bräutigams muss vor der Eheschließung eingeholt werden (Hadith Musnad). […] Meint man schließlich, ein geeignetes Paar gefunden zu haben, werden Treffen zwischen den Familien arrangiert.

Wie dies weitergeht, ist hinreichend bekannt. Bei Ablehnung erhält sie eine Liste von potenziellen Heiratskandidaten, wenn die auch abgelehnt werden, beginnt die Repression. Die Liste über den Steinzeitislam mit dem Kalifen der Ahmadiyya ließe sich noch beliebig fortsetzen.

Jetzt aber endlich die Leserbriefe im neuen Spiegel Nr. 51/2011, „Eine pakistanische Konvertitin kämpft gegen Christenverfolgung“, ab Seite 9:

Als Trittbrett benutzt

Der katholische Missionar Matussek verwechselt mal wieder das Thema: Es geht weder um Christenhass noch um Christenverfolgung, sondern um die Verfolgung von Apostaten. Dass die Menschen sich in Europa inzwischen so weit gegen die katholische Kirche durchgesetzt haben, dass Apostaten nur noch exkommuniziert und sonst nicht mehr weiter verfolgt werden, ist nicht das Verdienst der katholischen Kirche, die sich auch deshalb so lange gegen die Anerkennung der Menschenrechte gesträubt hat, weil die das Recht auf Apostasie beinhalten.
Frank Wohlgemuth, Tornesch (Schl.-Holst.)

Schön, dass sie mahnend an die Christenverfolgung in vielen sogenannten islamischen Ländern erinnern. Schade, dass Sie hierfür Sabatina James als Trittbrett nutzen. Diese Frau und ihre Glaubwürdigkeit sind umstritten. Nicht weil sie schön ist, wie Matussek leichtsinnig behauptet, wird sie oft kritisiert, sondern weil sie jedweden konstruktiven Annäherungsversuch seitens muslimischer Mitbürger vor allem engagierter und emanzipierter Musliminnen, uninteressiert ablehnt. Ja, Zwangsheirat ist Realität, aber ebenso sind glückliche muslimische Paare, aufgeklärte Väter und liebenswerte Brüder in muslimischen Kreisen Realität. Und zwar die Realität, die die Mehrheit der Muslime erlebt.
Sadia Hübsch, Frankfurt am Main

So sehr es mich immer rührt, wenn Angehörige einer Religion für andere eine Lanze brechen und sogar für sie kämpfen – wie zum Beispiel der den Kairoer Massenprotesten, als Christen betende Muslime schützten und umgekehrt-, so abstoßend finde ich Hetzartikel von Gläubigen über andere Gläubige.
Anja Hilscher, Kirchdorf (Nieders.)

Ich verurteile nicht, dass Frau James sich aus freiem Willen entschieden hat, ihren Glauben zu wechseln, vielmehr verurteile ich jene Menschen, die sie zwingen wollten, im Islam zu bleiben. Doch mit Enttäuschung und Bedauern muss ich feststellen, dass Sabatina James durch ihre gegenstandslose Behauptung, der Islam sei „religiöser Faschismus“, die Unterscheidung zwischen Glaubensinhalten des Islam und Fehlverhalten von Menschen unter den Tisch fallen lässt.
Tayyeb Ahmad, Frankfurt am Main

Matussek zeigt nur die Spitze des Eisberges auf. Bei Organisationen wie Open Doors kann man sich jederzeit über die Christenverfolgung weltweit in allen Schattierungen informieren. Wie schade, dass sich zum Beispiel die EKD eher bedeckt hält. Haben wir tatsächlich die Ausrede: Wir haben nichts gewusst?
Edelgard Sassnink, Neubiberg (Bayern)

Fanatiker gibt es in allen religiösen Clubs. Und manchmal ist der Eifer auch aus der persönlichen Geschichte heraus verständlich, wie bei Sabatina. Allein, sie scheint mir eher wie ein Pendelschlag zu reagieren, aus einem strikten Lehrsystem in das andere. Religion ist wie andere Drogen: in geringeren Dosen vielleicht heilsam, bei hohem Missbrauch giftig und abhängig machend.
Maik Harms, Hamburg

Gegen Zwangsheirat, gegen die Sabatina James mit ihrer Organisation kämpft, hilft demnach nur noch das Rezept von Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney. Im Gepäck einen Stapel von Erdogans Broschüren zur Gleichberechtigung – „Wir brauchen Bündnispartner und Knowhow“ so Öney – und Zwangsheirat gehört bei uns der Vergangenheit an, denn Erdogan wird laut Öney bei uns missverstanden.

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97 KOMMENTARE

  1. als Christen betende Muslime schützten und umgekehrt…

    hab ich was verpasst ????

    Ansonsten Gutmenschengeschwurbel

  2. Die baden-württembergische Ministerin Bilkay Öney (SPD) will künftig mit der Türkei zusammenarbeiten, um die Integration türkischstämmiger Migranten zu verbessern.

    Öney sollte lieber mit der Türkei zwecks „Rückschaffung“ ihrer integrationsunwilligen Landsleute kooperieren.

  3. Da gibt es doch diesen
    „Hodschajatollah“ Hübsch!

    Hat der was mit dieser Hübsch zu tun?

  4. #5

    Beim Focus auch…allerdings sind die Kommentare meist politisch nicht korrekt…dort werden diese Hacker als das bezeichnet was sie sind…Kriminelle!

  5. Kurzbeschreibung
    Friedensrichter klingt nach einem ehrbaren Beruf. Doch unbemerkt von der Öffentlichkeit und sogar der Justiz hat sich in muslimisch geprägten Einwanderervierteln eine islamische Paralleljustiz etabliert. In den Verhandlungen zwischen den Täter- und Opferfamilien geht es oft alles andere als friedlich zu: Um Schulden einzutreiben oder die Gegenseite einzuschüchtern wird erpresst, geprügelt und geschossen und selbst mit Mord gedroht. Sind sich Täter und Opfer einig, wird die Strafjustiz massiv behindert. Richter erleben regelmäßig, dass sich Opfer und Zeugen schlagartig an nichts mehr erinnern, frühere Aussagen bagatellisieren oder Aussagen vor Gericht verweigern. Dadurch wird das Strafmonopol des deutschen Rechtsstaates systematisch unterlaufen. Joachim Wagner hat intensiv recherchiert. Er hat Strafakten analysiert und ausführlich Kriminalbeamte, Staatsanwälte, Richter, Strafverteidiger, Streitschlichter und Islamwissenschaftler interviewt. Sein Buch ist auch ein Justizkrimi, der in eine verborgene Welt führt: Es schildert die rätselhaften Rituale von Familien- und Stammesfehden und die Machtkämpfe von kriminellen arabischen und türkischen Clans.

    http://www.amazon.de/Richter-ohne-Gesetz-Paralleljustiz-Rechtsstaat/dp/3430201276

  6. Maik Harms, Hamburg

    Die taz und die Islamkritik

    Damit ist unser Leser Maik Harms aus Hamburg unzufrieden:

    Muslimenfeindlichkeit, also die Bekämpfung muslimisch gläubiger Menschen, wird im Kommentar von Ines Kappert mit Islamkritik, also der Auseinandersetzung mit als negativ empfundenen Elementen der islamischen Religionslehre und Religionspraxis, gleichgesetzt. In ihrer emotionalen Komponente ist diese Kritik auch eine “Phobie”. Wenn die wahnhaften Vorstellungen des Attentäters von Oslo dazu führen sollten, dass eine Auseinandersetzung mit der im Westen nun mal noch recht neuen, hier noch nicht verträglich adaptierten Religion nur noch verklausuliert stattfinden kann, ist das ein öffentlicher Schaden.

    http://blogs.taz.de/hausblog/2011/08/01/die-taz-und-die-islamkritik/

  7. Ich befasse mich jetzt schon mehr als 10 Jahre mit dem Islam. Eigentlich hat er diese Aufmersamkeit überhaupt nicht verdient. Es gibt wirklich nichts am Islam, was einen modernen (aufgekärten) Menschen etwas bedeuten könnte. Der Islam dient nur einem Zweck, die Menscheit massiv zu verblöden. Er ist ein Instrument zur Unterdrückung. Mit Religion hat er absolut nicht zu tun. Er gehört verboten, wie jeder andere Faschismus. Ungarn ist da ein gutes Stück weiter.

  8. Und ich sage immer: Mit christlichen Glauben gegen islamischen Glauben zu argumentieren, macht keinen Sinn. Wenn die Dame das Bekenntnisgeschwurbel weggelassen hätte, wäre es ein positiver Artikel geworden. Aber M. ist schon immer auf der gutmenschlichen Christenmission.

    Wir sind gegen Zwangsheirat und Unterdrückung der Frau, gegen Einmischung von Religion in staatliche Belange und verurteilen die Tötung von Menschen aus religiösen Gründen.

    Wer könnte dagegen etwas sagen? Niemand!

  9. Auch im neuen Jahr: Der Irrsinn geht weiter. Nach Weihnachtsmärkten und Weihnachtsmessen nun auch Deduschka Moros als Anschlagsziel:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,806847,00.html

    „Aus religiösem Hass haben drei islamische Fanatiker in der früheren Sowjetrepublik Tadschikistan einen Mann getötet. Parviz Davlatbekovwar als „Väterchen Frost“ verkleidet, er starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen.
    Der 24-Jährige sei kein Muslim, hätten die Angreifer geschrien und mehrmals mit einem Messer auf Davlatbekov eingestochen. Das berichteten tadschikische Medien aus der Hauptstadt Duschanbe. „Nach Aussagen von Zeugen haben die Täter ‚Du Ungläubiger‘ gerufen“, sagte ein Sprecher.“

    Aus religiösem Hass? Nicht doch, wir wissen doch, daß der Islam mit dem Islam nichts zu tun hat.

  10. Der Aufschlag wird hart werden

    betr.: „Elektroflitzer für Arme“, taz 26. 7. 11

    Man kann schon mal Wetten abschließen, wie lange es diesmal dauert, bis Sozis und Grüne wieder die nützlichen Idioten für die Kapitalbesitzer spielen, falls sie 2013 tatsächlich wieder regieren sollten.

    Beide sind offenbar auf dem sozialen Auge erblindet: die einen in Negation ihres geschichtlichen Erbes, die anderen im Höhenrausch ihrer neuen Beliebtheit. Der Aufschlag wird hart werden.

    Dabei gibt es, wie auch der Kommentar bemerkt, durchaus alternative und kreative Vorschläge, wie Teilhabe aller in der heutigen Zeit organisiert werden kann, vor allem das bedingungslose Grundeinkommen, zu dem der Mindestlohn nur die unvollkommene Vorstufe darstellt.

    Der Teilhabesockel wird wegen ökologischer oder kultureller Modernisierungsnotwendigkeiten wachsen, davor darf sich eine zumindest in Spuren noch linke Partei nicht wegducken.

    MAIK HARMS, Hamburg

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wu&dig=2011%2F07%2F27%2Fa0081&cHash=eb136f3c97

  11. Was den Islam angeht, sind unsere Gutmenschen allergisch, wenn man Kritik an der geliebten Friedensreligion übt. Sie sind erst geheilt, wenn sie die volle Härte der Scharia selbst spüren. Dann aber ist es für uns alle zu spät.

    Daß auf Glaubensabfall der Tod steht, daß die Ehe nicht durch Liebe, sondern durch die Verhandlung zweier Sippen zustande kommt, daß die Frau Jungfrau sein muß (Bettlakentest), daß die Frau keinen Kontakt zu anderen Männern haben darf, wenn es der Ehemann untersagt und all diese Nettigkeiten, sie gehen nicht in den Kopf unserer Gutmenschen.
    Vielleicht sollten sie sich mal bei Necla Kelek, Serap Cileli, Ayaan Hirsi Ali und anderen erkundigen.
    Ich denke, Gutmenschen sind genausowenig durch Argumente und sachliche Fakten zu überzeugen wie gläubige Moslems. Da sind irgendwelche Hirnwindungen verstopft.

  12. #17 raginhard (03. Jan 2012 11:09)
    #16 Toytone (03. Jan 2012 11:09)

    Sorry, danke.. ist mir ganz durchgeganen

  13. Diese Öney und Özokan mit ihrer Familien-Terrorseite sind für mich extrem HOCHGEFÄHRLICHE türkische U-Boote

    Fleissig Erdo-Wahn besuchen , Instruktionen einholen und hier türkische Kultur zwangsverbreiten

    Nebelkerzen , Rauchwolken und üble Forderungen

    Das diese Zeitbomben hier so ungeniert agieren können , verdankt man der widlichen Fettsack-Partei SPD , in der ja viele Politiker Türkinnen geheiratet haben , um ihnen hörig zu sein

  14. Sabatina erlebt viele Anfeindungen von Moslems. Sie ist nicht nur eine Apostatin, sie hat ihre Geschichte, und welche negative Rolle der Islam darin spielt, publik gemacht, sie hilft Mädchen und Frauen, die zwangsverheiratet werden sollen, sie setzt sich für verfolgte Christen ein. – Und sie ist bekannt, spricht im Bundestag, hält Schulungen.

    Die Leserbriefe gegen den Artikel über sie sind zwar ätzend, aber sei’s drum: Den Artikel mit all dem, was er ausgesagt hat, machen sie nicht rückgängig.

    Den Atheisten hier sei gesagt, dass wir islamkritischen Christen zu Demokratie und Freiheit stehen und für Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen. All das können wir gemeinsam tun.

    Unser Feind ist der Islam, weil er ein menschenverachtendes totalitäres System ist.

  15. Sabatina ist nicht nur sehr schön, sondern auch sehr mutig!

    Es muss schrecklich sein, täglich „Anfeindungen“ zu erleben!

    Dafür muss sie sehr stark sein.

  16. Wer sich über die ach so friedliche Ahmadyya Muslim Jamaat, deren Oberhirte in Deutschland Hübsch gewesen ist, informieren will, sehe sich die Forschungsergebnisse von Hiltrud Schroeter an: „Ahmadyya und ihr Feindbild Christentum“ bei http://www.schroeter.wordpress.com

  17. O je, die arme Frau Huebsch – vollkommen ueberfordert von den vielen komplizierten Dingen des Westens. Klar, dass man sich da nach einfacheren Strukturen sehnt.

    Dennoch kann man ihr nicht ersparen, sich mal zum Begriff „Emanzipation“ ein bisschen einzulesen. Dann wird schnell klar, dass die „emanzipierte Muslimin“ so etwas ist wie ein quadratischer Kreis. Emanzipation ist im Islam nicht vorgesehen, ebensowenig wie Aufklaerung, der mancher hier zu verdanken hat, dass er bzw. sie sich hier an Eiche Matussek wetzen darf. In islamischen beherrschten Laendern waere laengst die Ruebe ab.

  18. @ john 3.16

    ich glaube nicht das die uns als feinde sehen – eher als mitbewerber. da sind die salafisten und die türkischen grauen wölfe ganz andere kaliber.

  19. 12 Titanic

    Inwiefern ist Ungarn ein gutes Stueck weiter? Hast Du Konkretes? Die Ungarn fangen langsam an, mich zu erstaunen…

  20. Vielleicht mal eine Anmerkung:

    Ja, Zwangsheirat ist Realität, aber ebenso sind glückliche muslimische Paare, aufgeklärte Väter und liebenswerte Brüder in muslimischen Kreisen Realität. Und zwar die Realität, die die Mehrheit der Muslime erlebt.

    Es war auch im Alten Bund rein äußerlich üblich, dass die Ehen über die Eltern entschieden wurden. Vielleicht ist die Brautwerbung für Isaak ein entsprechendes Beispiel: http://www.bibel-online.net/buch/elberfelder_1905/1_mose/24/#1

    Der Knecht zog für Abrahams Sohn los um eine Frau zu finden und kam zum Hause der Rebekka. Auch wenn der Knecht die Familie angsprochen hat, in Vers 57 zeigt sich klar, dass Rebekka gefragt wurde.

    Damit ist der Weg im Altertum derjenige, dass der potenzielle Bräutigam über einen Vermittler die Eltern der Braut fragte, dass aber letztlich die Braut entschied. Und es ist ein Beispiel dafür, dass auch arrangierte Ehen durchaus gute Ehen sein können.

    Es gab einmal eine christliche Missionsgesellschaft in der zuerst die Männer ausgesandt wurden sozusagen als Zeltmacher. Sie hatten in der Fremde seßhaft zu werden und ein Haus zu bauen und nachdem sie das getan hatten, hatte man die Frauen nachgeschickt. Frauen und Männer kannten sich vorher nicht. Sie haben sich erst dort in der Fremde kennen gelernt. Dieses Arrangement entstand unter Gebet und Fürbitte und die Ehen waren in der Regel sehr gute Ehen. In dem Fall war das mit Sicherheit dem gemeinsamen Ziel geschuldet. Die Betroffenen sahen nicht die Ehe als Hauptaufgabe, sondern die Mission.

    Damit will ich sagen, dass arrangierte Ehen durchaus sehr gute Ehen sein können. Die Problematik ist die, dass der Zwang erst entsteht bei Personen die diese durchgängig nicht wollen. Sabatina James hätte in die arrangierte Ehe eingewilligt wenn der „richtige“ dabei gewesen wäre und dann wäre für sie auch die Welt in Ordnung.

    Daher bin ich mir nicht sicher, ob man sich wirklich einen Gefallen tut, wenn man sich im Kampf gegen den Islam – eigentlich gegen die Auswüchse des Islams – gegen arrangierte Ehen wendet. Es ist etwas, dass es auch in jüdischer und christlicher Tradition gab und gibt. Und eine arrangierte Ehe die hält, die ist wertvoller als eine nichtarrangierte, die zerbricht.

  21. #11 Wilhelmine (03. Jan 2012 11:04)

    Maik Harms gehört zu der uns allen wohlbekannten Fraktion der Kampfatheisten. Oder, wie die Metapunks sagen, der „Rationality Trolls“.

    Wenn es gegen die katholische Kirche geht, stehen die grundsätzlich und immer an vorderster Front.

  22. #3 Alberich (03. Jan 2012 10:54)
    Da gibt es doch diesen “Hodschajatollah” Hübsch!

    Hat der was mit dieser Hübsch zu tun?

    #25 Iring (03. Jan 2012 11:23) sadia hübsch ist die tochter von Hadayat Ullah Hübsch , diese ahmahadyyas würde ich aber nicht als “extrem” einstufen auch wenn sie ihre besonderheiten haben. ich wüsste auch nicht an welchem “anschlag” oder ähnlichem die ahmadyyas jemals teilgenommen haben.

    @ Albrich

    Es ist Hadayatullah Hübsch siehe hier
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hadayatullah_H%C3%BCbsch

    Ob Verwandt oder verschwägert ist mir nicht bekannt.

    @ Irig

    Volle Zustimmung zum Extremismus. Mir ist auch nicht bekannt dass ein Ahmadiyya jemals an einem terroristischem Anschlag beteiligt war. Was sie aber als „Besondersheiten“ beschreiben ist eigentlich der Konflikt wer ist der Nachfolger vom Prophet Mohammed. Der alte Konflikt wo die Schiiten und Ahmadiyya eine andere religiöse Meinung vertreten wie die Suniten. Deshalb teile ich persönlich nicht die Meinung die Ahmadiyya sind eine Sekte (da es nur um die Nachfolge von Mohammed geht), auch wenn sie eine relativ kleine Zahl von Glaubensgeschwistern haben. Ich habe jedoch in meinem Gastbeitrag nicht behauptet – und darauf lege ich Wert – dass die Ahadiyya im Sinne Terrorismus extremistisch wären, ich habe das Wort Extremismus sogar bewußt vermieden und von einem Steinzeitislam geschrieben mit Vielehe, Zwangsheirat (welche blumig umschrieben wird) und einem Kalifat. Die Darstellung unserer Mainstreammedien das Ahmadiyya ein „fortschrittliche Reformgemeinde“ ist – wobei sie einfach die PR von Ahmadiyya nachplappern – stimmt aus meiner Sicht nicht wegen der Vielehe, Zwangsheirat und dem Kalifat.

  23. Lesdrbriefschreiberin Sadia Hübsch scheint eine Nachfahrin des Hadayatullah Hübsch zu sein, über den Wikipedia berichtet:
    „Paul-Gerhard Hübsch… verweigerte den Kriegsdienst, war während der Studentenunruhen der APO in der linken Szene aktiv, unter anderem der Kommune 1. Es folgten zahlreiche Drogenerfahrungen, vor allem mit LSD, die Eröffnung eines alternativen Buchladens in Frankfurt, Reisen nach Marokko, Psychiatrie-Aufenthalte. 1969 trat der Schriftsteller Hübsch in die Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat ein und nannte sich fortan Hadayatullah.“

    „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch.“ (Bert Brecht)

  24. Den Atheisten hier sei gesagt, dass wir islamkritischen Christen zu Demokratie und Freiheit stehen und für Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen. All das können wir gemeinsam tun.

    Unser Feind ist der Islam, weil er ein menschenverachtendes totalitäres System ist.

    Absolute Zustimmung! Nehmen wir noch die Agnostiker hinzu und sagen wir, dass alle Islamkritiker, die Freiheit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit anstreben, gemeinsam an einem Strang ziehen sollten. Es geht nicht um den Kampf zwischen Religionen, es geht um unser aller Zukunft in Freiheit und Würde. Ich würde mich nicht als überzeugten Christen bezeichnen, habe aber größten Respekt vor denjenigen, die den Islam mit seiner strafenden, tötenden, hassenden Gottheit aus der Perspektive des Christentums, das den gütigen, vergebenden Gott zum Thema hat, ablehnen. Im Übrigen finde ich, dass Sabatina James eine wunderbare, kluge und geradlinige Frau ist, die unsere höchste Wertschätzung verdient.

  25. Wir haben auch eine Ahmadiyya Moschee die sich mit Besenkehraktionen und Aufklebern auf Ihrern Autos hervortun (Friede für alle – Hass für keinen).
    Da bin ich dann doch immer wieder in Versuchen nach einem Pflasterstein zu schauen wenn ich diese Gehirnwäsche Verarschung sehe.
    Oder ich füge dann einfach mit Rotem Edding dazu
    Friede für alle (Moslems) – Hass für Alle Ungläubigen. Denn so wäre es aus dem arabischen wohl richtig übersetzt.

  26. #25 Iring
    „also das (Hübsch)war ein netter kerl.“

    Hitler war auch ein netter Kerl, wenn man Jopi Heesters glauben will. Tarik Ramadan, Aiman Nazijeck, „Benjamin“ Iblis, alles nette Kerle.

  27. # 33 Wolfgang:

    Arrangierte Ehen sind nichts anderes als Zwangsehen und die sind wiederum nichts anderes als Nötigung und Vergewaltigung. In unserer modernen, zivilisierten Welt hat solcher Mist, egal woher er ursprünglich stammen mag, nichts zu suchen. Heute ist er im Übrigen konstitutiv für die islamische Welt und fängt bei „unseren“ anatolischen Importbräuten an. Ich werde mit aller Kraft gegen die Verharmlosung solcher Abgründe von Frauenverachtung ankämpfen, ebenso wie 95 % der Islamkritiker. Ich bin Wertekonservativer – im Zentrum meines Denkens steht aber der freie, selbstbestimmte Mensch. Sabatina James ist in jeder Zeile, die sie schreibt, unbedingt zuzustimmen.

  28. @ #35 Stefan Cel Mare (03. Jan 2012 12:09)
    #11 Wilhelmine (03. Jan 2012 11:04)

    Maik Harms gehört zu der uns allen wohlbekannten Fraktion der Kampfatheisten. Oder, wie die Metapunks sagen, der “Rationality Trolls”.

    Wenn es gegen die katholische Kirche geht, stehen die grundsätzlich und immer an vorderster Front.

    Interessant, ich kannte ihn (zum Glück bisher) nicht .

    „Rationality Trolls“ ..was ist denn das? Verrückt, was es nicht alles gibt???

  29. @#33 Wolfgang

    ***gelöscht***

    Aber da will ich jetzt nicht ins Detail gehen. Ich wollte nur sagen, dass viele Dinge im Mittelalter Ihren Sinn gemacht hatten. Z.b. auch das Zöllibat. In einer modernen aufgeklärten Welt haben solche Steinzeitrelikte nichts zu suchen. Egal welcher Relgion und Kultur. Es ist das schöngeschreibsel von etwas absurdem was oben im Artikel angeprangert wird UND es steht im krassen Widerspruch zu unserem GG. Aber genau damit wird von Relativieren, Vergleichern (Altes Testament) und anderes immer wieder ins Horn gestoßen und am Ende ist Scharia eigentlich gar nicht so schlecht.

    Aber bleiben wir bei Ihrem Vergleich. Nennen Sie mir aktuelle Beispiele, bei denen ein christlicher Vater seine eigene Tochter getötet hat, weil diese nicht in die Zwangsehe mit seinem Wunschkandidaten einwilligte und mit Ihrem Dustin Bieber nach Vegas durchgebrannt ist! Nennen Sie mir Beispiele aus der Vergangenheit?!

    Da wird ein Sachverhalt herausgepickt aus dem Sumpf, der sich mit „islamischer Kultur“ umschreiben läßt und dieser mit unseren verglichen und schon wird wieder ein Hurra geschrien, dass wir doch eigentlich genau die gleichen Probleme haben.

    Haben wir aber nicht. Wir bekommen Sie nur durch die Bereicherung der Zuwanderer!

    Ich sehe noch kommen, das wir hier diskutieren, dass Frauen die nachts alleine auf der U-Bahn Station warten doch Sex haben wollen!

  30. #42 Wilhelmine (03. Jan 2012 12:23)

    “Rationality Trolls” schalten sich regelmässig in Internet-Diskussionen zu bestimmten Themen ein und wiederholen im wesentlichen nur ein Kernargument:

    YOU’RE WRONG! Because… SCIENCE!

    in verschiedensten Variationen, natürlich.
    Because Knowledge is Power, oder so…

  31. #43 Platow (03. Jan 2012 12:31)

    Ich sehe noch kommen, das wir hier diskutieren, dass Frauen die nachts alleine auf der U-Bahn Station warten doch Sex haben wollen!

    Schon längst passiert…

  32. …wo ich eben meine eigenen Senf lese und hinweisen möchte, dass ich nicht der Meinung bin das Ghettos gut gewesen sind. Da fällt mir spontan die Anektdote ein, als man Goethe stolz das Tor zum Frankfurter Judenghetto zeigte, auf denen die Frankfurter Handwerkszunft eine Sau mit säugenden Juden abgebildet hatte..und er das mit „Sehr bemerkenswert“ (so ich mich jetzt aus dem Kopf erinnere) kommentierte..

  33. Oha…gelöscht. Ist schon klar. Also Entschuldiguing. Aber das war natürlich nicht mein Ernst mit den Ghettos..ich wollte damit nur dem Positivabgewinner von Zwangsehen einen Spiegel vorhalten..Ich bin im Vergleichen und relativieren eben noch nicht so geübt

    PI: Haben wir verstanden, ob das aber auch andere können?

  34. Wehret den Anfängen. Noch ist es nicht zu spät. Noch sind die Anhänger dieser faschistischen Weltideologie noch in der Minderheit bei uns. Aber es geht schon los damit, dass immer mehr orientierungslose Europäer in den Fängen dieser Menschenfischer landen. Da ‚Christ‘ bei uns durch die linke Mischpoke schon fast zum Schimpfwort verkommen ist, und dabei regelmässig in die reaktionäre Ecke gerückt wird, gelingt es dem Islam durch seine Taquiyataktik, immer mehr links/grün indoktrinierte Guties zu bekehren. Und die sind dann wie immer in solchen Fällen (weil man ja beweisen muss, wie gut man die neue Sache unterstützt oder verinnerlicht hat) radikaler als geborene Muslime. Leider sind auch von 1,3 Milliarden geborener Muslime viele schon seit dem Mutterleib völlig indoktriniert und gehirngewaschen und total unfähig, diese menschenverachtende Ideologie zu durchschauen.

  35. Aber bleiben wir bei Ihrem Vergleich. Nennen Sie mir aktuelle Beispiele, bei denen ein christlicher Vater seine eigene Tochter getötet hat, weil diese nicht in die Zwangsehe mit seinem Wunschkandidaten einwilligte und mit Ihrem Dustin Bieber nach Vegas durchgebrannt ist!

    Nun ich habe sowas weder gutgeheißen noch irgendwie als „gut“ begründet. Mir ging es nur darum abzugrenzen, dass arrangierte Ehen keineswegs falsch sind oder verdammungswürdig so lange die beiden Betroffenen damit einverstanden sind.

    Das Problem der arrangierten Ehe beginnt nicht bei Arrangement, sondern erst dann, wenn jemand nein sagt und dann gezwungen wird.

  36. @#49 WahrerSozialDemokrat

    Na ja..das Zölibat meinte ich jetzt nicht direkt als Beispiel für den Widerspruch mit dem GG. Es fiel mir nur als Beispiel für etwas sinnvolles im Mittelalter ein, wo es eingeführt wurde um den Besitz der Kirche zu schützen. Heute jedoch, so ich die Besitzrechte der Kirche kenne, überflüssig ist.

    Aber wenn Sie es so fragen…es ist doch diskrimieriend, dass ich als Sexsüchtiger der unbedingt heiraten möchte kein Priester werden darf! Das engt mich ein!! 😉

  37. Ich bin im Vergleichen und relativieren eben noch nicht so geübt

    Du bist auch nicht geübt in der Frage wie man das wesenhafte vom unwesentlichen trennt. Eine arrangierte Ehe ist zunächst einmal ein Ehevorschlag, den man annehmen oder verweigern kann, mehr nicht. Und wenn die Leute zusammen Kinder kriegen und über 80 werden, dann sind die ihren Eltern sogar dankbar für das Arrangement.

    Daher bleibe ich dabei: Das Problem entsteht erst durch den Zwang.

  38. #52 Platow (03. Jan 2012 12:54)

    1. Absatz: Ist nachvollziehbar, auch wenn es noch andere Gründe dafür gibt, aber hier egal.
    2. Absatz: Mein Bedauern hält sich in Grenzen! 😉

  39. „…denn Erdogan wird laut Öney bei uns missverstanden.“

    Wir missverstehen alles, Frau Türkenministerin Öney!

    Den Koran, die grosse Friedensreligion, den Djihad, die Scharia, die Christenverfolgung, die alltägliche Gewalt weltweit gegen alles und jedes, die „Ehren“-Morde, die Zwangsehen, die schleichende Landnahme in Europa, die Verachtung der indigenen „Wirtsvölker“, die Kriminalität und jetzt auch noch den grossen Lideri Erdogan, der seine und seines Volkes Ziele doch schon vor längerer Zeit ganz klar genannt hat.

    Dabei sind doch äh…äh….äh, wie war das noch mal, Frau Böhmer?

  40. Was ist an der Weihnachtsgeschichte revolutionär?

    Kaiser Augustus erließ ein Edikt, daß jeder in seine Heimat zurückkehren möge!

    Und so verließen Suleika und Achmed Berlin im Lande Brandenburg und kehrten in die Stadt ihrer Väter, Ankara in Anatolien zurück, denn sie waren aus dem Hause Osman.

  41. Na ja..das Zölibat meinte ich jetzt nicht direkt als Beispiel für den Widerspruch mit dem GG. Es fiel mir nur als Beispiel für etwas sinnvolles im Mittelalter ein, wo es eingeführt wurde um den Besitz der Kirche zu schützen. Heute jedoch, so ich die Besitzrechte der Kirche kenne, überflüssig ist.

    Das ist falsch. Das Zölibat wird zwar nicht so benannt, existiert aber in der einen oder anderen Form in fast jeder christlichen Gemeinschaft. Da hier die Kopten öfters zitiert werden, auch die kennen dies auch, aber dazu müsste dann ein Koptenexperte was sagen. Die Waldenser nannten diejenige die „Vollkommenen“ und das war keine Ironie sondern das waren sehr angesehene Mitglieder der Gemeinschaft.

    http://www.bibel-online.net/text/elberfelder_1905/lukas/20/#34

    Und Jesus sprach zu ihnen: Die Söhne dieser Welt heiraten und werden verheiratet; die aber würdig geachtet werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet; denn sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich und sind Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind

  42. #55 Wolfgang

    Ja ja..ich bin ja ungeübt, aber dafür nicht so spitzfindig wie Sie. Ich probiere es aber dennoch. Wir diskutieren hier doch über Zwangsehen und nicht über Ehen.

    Ich kehre jetzt mal die Beweislast um und Sie erklären uns bitte im Detail bis wann und ab wann und warum solche Eheanbahnung nicht mit Zwang dogmatisiert sind.

  43. Ich kehre jetzt mal die Beweislast um und Sie erklären uns bitte im Detail bis wann und ab wann und warum solche Eheanbahnung nicht mit Zwang dogmatisiert sind.

    Nun im Fall Sabatina James war wohl die Grenze zur Gewalt überschritten. Aber ich mache nun keine Befragung unter Mohammedanern um an ein Statistik zu kommen.

  44. Das ist wie bei PI.
    Ein Artikel über das Christentum und schon kannst Du sicher sein, dass eine kleine Minderheit von 68er-Stümper mit ihrem verfilzten und SPON-gesabberten Halbwahrheitengelulle, die glaubt der liebe Gott zu sein, auf die Christen Spei und Galle auswirft.

  45. #61 Wolfgang (03. Jan 2012 13:05)

    Das Zölibat wurde von Gregor VII eingeführt, um mafiaähnliche Zustände in der Kirche wirksam zu bekämpfen; und nur aus diesem Grund. Siehe hier:

    http://books.google.de/books?id=BhPTAAAAMAAJ&pg=PA455&lpg=PA455&dq=Hegel+Philosophie+der++Geschichte+Hildebrand&source=bl&ots=LbQoqdiY28&sig=-OC0H8r-CZYlAKzVyQq_vrRZBVw&hl=et&sa=X&ei=3fECT4-MMuaA4gSo5tGNCA&ved=0CBYQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false

    Ich vertraue bei solchen Themen immer dem alten Hegel, der über jeden Verdacht erhaben ist, von aktuellen politischen Ideologien beeinflusst zu sein.

  46. Das Zölibat wurde von Gregor VII eingeführt, um mafiaähnliche Zustände in der Kirche wirksam zu bekämpfen; und nur aus diesem Grund.

    Nun was diesen Teil der r.k. Geschichte angeht, so kann ich hier nichts sagen. Von daher kannst du Recht haben. Das tut aber nichts zur Sache. Das Zölibat ist eine heilige Sache. Das einzig Verwerfliche daran ist die Erlaubnis der Kirche, dass die Betroffenen unverheiratet mit einer „Hausangestellten“ zusammen leben dürfen und auch gemeinsame Kinder haben dürfen.

    Aber die Ehelosigkeit ist grundsätzlich der bessere Weg für einen Christen.

  47. @#66 Stefan Cel Mare

    Ich glaube wir sind alle Trolls. So wie ich Wolfgang verstehe ist er auch gegen die Zwangsehe und deutet nur darauf hin dass bisweilen Eheanbahnungen nicht per se etwas schlechtes sind. Wo ich Ihm seine Spitzfindigkeit vorwerfe, da wir hier eben von den Zwangsehen sprechen.

    Da fällt mir allerdings ein, dass es doch auch bei vielen „guten“ Ehen, die so zustande gekommen sind, später es kriselt und die Ehrfrau dann doch nicht mehr will. (unsere Lieblingsschlagzeilen) Gehören diese denn auch zu den „nicht“ Zwangsehen?

    Wolfgang möchte eben auf die gute alte Märchenfee „Guckeruuguuuu es ist Blut im Schuh“ nicht verzichten, stimmt´s?

  48. „Interessant ist für mich vor allem die Leserbriefschreiberin Sadia Hübsch aus Frankfurt am Main.“

    Sadia Hübsch ist die Tochter des deutschen Konvertiten Paul Gerhard („Hadayatullah“) Hübsch, der Mitte der 1960er Jahre ein nicht unbekannter Lyriker war und via Hasch und Fixe zu Allah fand, noch bevor wir wussten, dass zu unseren Gastarbeitern auch Türken zählten. Am Ende war er Imam in Frankfurt am Main.

  49. @ #65 Stefan Cel Mare (03. Jan 2012 13:23)

    Danke für den Tipp und den alten Hegel. Ich werde mir ihn in den nächsten Tagen reinziehen. Nach meiner Erfahrung sind die alten Bücher am Besten.

  50. #69 Platow (03. Jan 2012 13:41)

    Ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, was schlimmer ist: zu einer Ehe – mehr oder weniger – „gezwungen“ zu werden (ein klares Gewaltverhältnis, dem ich nicht entrinnen kann), oder aber – trotz(!) Entscheidungsfreiheit – in einer derartig zentralen Freiheit die Entscheidung freiwillig den Eltern zu überlassen.

    Ersteres fällt unter die Kategorie „Pech gehabt“ (ggf. auch „schweres Schicksal“). Letzteres ist dagegen einfach nur peinlich.

    Und wenn, gäbe es doch heute auch andere Alternativen:

    http://www.youtube.com/watch?v=7Rtdb_zgqdQ

  51. @ #70 Kunibert v. Krötenschreck

    Danke für die Info welche ich nur vermuten konnte……

  52. #71 baden44 (03. Jan 2012 13:51)

    Und topaktuell aus dem Newsticker von 14:10 Uhr:

    Berliner Staatsanwaltschaft prüft Anzeige gegen Wulff

    Berlin (dpa) – Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft eine Anzeige gegen Bundespräsident Christian Wulff. Dabei geht es um den Anfangsverdacht der Nötigung im Zusammenhang mit seinem Anruf bei «Bild»-Chefredakteur Kai Diekmann. Die Behörde bestätigte entsprechende Zeitungsberichte. Gestern war bekanntgeworden, dass Wulff Mitte Dezember versucht hatte, die Berichterstattung der «Bild» über seinen Privatkredit zu verhindern. Die SPD hat inzwischen die politische Schonfrist für Wulff für beendet erklärt.

  53. #52 Wolfgang (03. Jan 2012 12:50)
    Mir ging es nur darum abzugrenzen, dass arrangierte Ehen keineswegs falsch sind oder verdammungswürdig so lange die beiden Betroffenen damit einverstanden sind.

    Das trifft aber in den allermeisten Fällen nicht zu. Solange Schweigen der Frau als Zustimmung gewertet wird – und das sind junge Mädchen, denen man jahrelang in den Familien eingehämmert hat, sie müssten als Frau immer devot sein und dürften um Allahs Willen keine Kritik an irgendetwas üben, was die Alten für sie vorherbestimmt hätten -, handelt es sich um seelische Vergewaltigung, der dann nur zu oft körperliche folgt. Arrangierte Ehen sind Menschenfeindlichkeit pur – Punkt!

  54. @#78 Tiefseetaucher

    Aber Wolfgang meinte doch das es das nicht ist für Singles jenseits der 40! 😉 (ok ok..ich werde langsam fies..)

  55. #23 armlos

    „“Diese Öney und Özokan mit ihrer Familien-Terrorseite sind für mich extrem HOCHGEFÄHRLICHE türkische U-Boote

    Das diese Zeitbomben hier so ungeniert agieren können , verdankt man der widlichen Fettsack-Partei SPD , in der ja viele Politiker Türkinnen geheiratet haben , um ihnen hörig zu sein“

    Und wieder ein treuer CDU-Wähler, den man ans Licht der Wahrheit heranführen muß.
    Die erste türkische Ministerin hat ein gewisser Herr Wulff in Niedersachsen installiert. Die zugehörige Partei war und ist die CDU.
    Solange es „hochintelligente“ Wähler wie ihresgleichen gibt, wird das Drama weitergehen. Wegen IHNEN, SIE sind DAS Problem. Leute wie SIE wählen entsprechende Parteien und Politiker wieder und wieder ins Amt, bestätigen damit deren Handeln. Wie bl.. muß man eigentlich sein, um nicht endlich mal einfach nach rechts zu schauen und nicht bzw. nie mehr eine der etablierten Parteien CDUCSUFDPSPDGrüneLinke, Piraten oder neuerdings wie von Ihrem Bruder im Geiste, Kewil, empfohlen, die FreienWähler zu wählen?
    Einfach mal Reden, Taten und Handeln der Parteien und Politiker der letzten Jahrzehnte abgleichen, dann geht sicher bei entsprechender Befähigung auch Ihnen ein Licht auf.
    Wenn irgendwas konstant nach links abdriftet, wohin müßen Sie dann lenken, um wieder in die Mitte zu kommen?
    Mir ist es ja bis heute ein Rätsel, warum auf der Autobahn alles links fährt, obwohl rechts alles frei ist.

  56. #81 Pedo Muhammad (03. Jan 2012 14:40)

    Und in der Tat ist die Polygamie die Basis für die Unterdrückung der Frau im Islam.

  57. Ist doch witzig.
    BW`s „Integrationsministerin“ Öney will mit der Türkei und ihrem Führer zusammenarbeiten,bzw.führt schon längst ihre Befehle in Deutschland aus und der türkische Führer arbeitet mit der Terrororganisation Hamas zusammen und hat deren Führer gestern in Istanbul hinter verschlossenen Türen empfangen.

    So schliesst sich der Kreis zwischen türkischen Politikern in D,den Nadelstreifen-Islamisten in der Türkei und extrem radikalen Terroristen in Gaza.
    http://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/Tuerkei-Palaestinenser-Diplomatie-Hamas-Regierungschef-Hanijeh-trifft-Erdogan-in-Istanbul;art154776,2535838

  58. Wir wissen alle, wie das Imperium endete:

    Der Film endet mit einem Festrausch, bei dem viele Wesen in der Galaxis ihre Befreiung von der Terrorherrschaft des Imperiums feiern.

    Dieses Schicksal wird auch die jetzige Medien“elite“ treffen. Wir werden (metahporisch) auf ihren Köpfen tanzen.

  59. eine arrangierte ehe muss nichts schlimmes sein- gibt es hier ja auch, beim adel oder innerhalb der finanzeliten oder in den industrie dynastien. ich möchte gar nicht wissen wer hier alles heil froh wäre wenn er einfluss auf den umgang seiner töchter haben könnte oder wüsste wo sich seine ehefrau so rumtreibt, und sich gegebenenfalls an seinen „rivalen“ gemäß alten sitten rächen könnte….. :o)., nicht jeder mohamedaner ist ein terrorist – die werden eben als mohamedaner geboren und erzogen – so wie wir als christen. es gilt die fanatischen islamisten zu isolieren, diesen vogels und konsorten den nährboden zu entziehen. dann wird sich auch der „kazim“ an der ecke besser integrieren. natürlich wünsche ich mir eine christliche welt- hab ich aber nicht und werde ich ie bekommen. was also soll ich tun ? – einen kreuzug organisieren ?. solange mich keiner umbringt oder in ketten legt soll er glauben was er will.und mir den meinen lassen.

  60. #42 Wilhelmine (03. Jan 2012 12:23)

    Apropos: Maik Harms sitzt bei der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung und ist dort verantwortlich für Senats- und Parlamentsangelegenheiten.

  61. #86 Iring (03. Jan 2012 15:00

    eine arrangierte ehe muss nichts schlimmes sein- gibt es hier ja auch, beim adel oder innerhalb der finanzeliten oder in den industrie dynastien…

    Haben sie im TV den Film über die Krupp-Dynastie gesehen? Da sah es hinter den Kulissen ganz übel aus nach den arangierten Ehen.

  62. nein hab ich nicht gesehen- in zivilisierten ländern gibt es offt „verhältnisse“ innerhalb der „arrangierten“ ehe die „geduldet “ werden . das habe die mohamedaner eher nicht. vor nicht allzulanger zeit konnte aber auch hierzulande die „huber zennzi“ vom großbauern nicht jeden heiraten auf den sie mal eben so lust hatte…, da kam schon eher der sägewerk toni oder der großgrung schorsch in frage :o)

  63. „die Unterscheidung zwischen Glaubensinhalten des Islam und Fehlverhalten von Menschen“

    Wenn der Lebensmittelhändler es tut – dann könnte es Fehlverhalten eines Einzeln sein.
    Wenn der imam es am Freitag predigt ist es Glaubensinhalt.

    Mir ist es schleierhaft wieso so viele Leute versuchen dies durcheinander zu bringen.

  64. @ Iring

    Und ein knorriger, verhutzelter Alter sagte in jedem Luis Trenker Film:

    „Dös is a Schand fürs gonze Dorf“ 😉 😉 😉

  65. Wie erfolgreich das Briefing der Frau Öney in der Türkei verlaufen ist nur mal an einem Beispiel:
    Wie kann man von der massenweise Zwangsverheiratung moslemischer Mädchen am besten ablenken?, indem man ein zahlenmässig vergleichsweise völlig unbedeutendes Randthema einfach in den Vordergrund stellt um das wahre Problem weiter unter den Teppich kehren zu können:
    Frau Öney möchte das Thema Zwangsehe bei Schwulen zum Thema machen, eine tolle Strategie, nur leider zu leicht zu durchschauen
    http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/oeney-will-zwangsehe-bei-schwulen-zum-thema-21498144.bild.html

  66. @ #92 WahrerGruener

    Das war aber am schon 10. Dezember 2011 schon mit dieser Nebelbombe. Falls meine Erinnerung mich nicht täuscht wurde der Artikel hier nicht veröffentlicht.

  67. Solange Schweigen der Frau als Zustimmung gewertet wird

    In Europa muss man vor dem Altar und dem Standesamt nicht schweigen sondern „ja“ sagen.

    und das sind junge Mädchen, denen man jahrelang in den Familien eingehämmert hat, sie müssten als Frau immer devot sein und dürften um Allahs Willen keine Kritik an irgendetwas üben, was die Alten für sie vorherbestimmt hätten …

    Wovon ich kein Wort geredet habe. Selbst in meinem Beispiel wurde gesagt: Wir wollen das Mädchen befragen. Und sie hat nicht geschwiegen, sondern gesagt, dass sie mitgehen will.

    Andernfalls – da gebe ich dir Recht

    handelt es sich um seelische Vergewaltigung, der dann nur zu oft körperliche folgt.

  68. #89 Iring (03. Jan 2012 15:44)

    Das sind die Szenarien, von denen Bühnen wie der „Komödienstadel“ oder das „Ohnsorg-Theater“ jahrzehntelang lebten…

  69. …Indes werden Ehen im Islam nicht durch Zufall oder Augenschein geschlossen, sondern die Eltern halten gemeinsam mit ihren heiratsfähigen Kindern nach geeigneten Partnern Ausschau. Die Zustimmung der Braut und des Bräutigams muss vor der Eheschließung eingeholt werden (Hadith Musnad). […] Meint man schließlich, ein geeignetes Paar gefunden zu haben, werden Treffen zwischen den Familien arrangiert…

    So soll es sein liebe Ahmadiyyas und richtig : Schweinefleisch macht schwul!

    http://www.welt.de/politik/article811416/Schweinefleisch_macht_schwul.html

  70. #94 Wolfgang (03. Jan 2012 16:55)
    Solange Schweigen der Frau als Zustimmung gewertet wird

    In Europa muss man vor dem Altar und dem Standesamt nicht schweigen sondern “ja” sagen.

    und das sind junge Mädchen, denen man jahrelang in den Familien eingehämmert hat, sie müssten als Frau immer devot sein und dürften um Allahs Willen keine Kritik an irgendetwas üben, was die Alten für sie vorherbestimmt hätten …

    Wovon ich kein Wort geredet habe. Selbst in meinem Beispiel wurde gesagt: Wir wollen das Mädchen befragen. Und sie hat nicht geschwiegen, sondern gesagt, dass sie mitgehen will.

    Andernfalls – da gebe ich dir Recht

    handelt es sich um seelische Vergewaltigung, der dann nur zu oft körperliche folgt.

    Ups, also ich will hier nicht den Besserwisser geben. Aber mein Einstieg in die Islam-Problematik war – abgesehen von einer achtjährigen persönlichen Episode, die man auch Ehe nennt – die Lektüre sämtlicher Werke und Aufsätze von Necla Kelek, Serap Cileli, Güner Balci, Sonja Fatima Bläser, Sabatina James, Aayan Hirsi Ali oder das grausige Buch von Souad „Bei lebendigem Leib“ etc.pp. – und zwar vorwärts und rückwärts mit größter Faszination (und gleichzeitigem Entsetzen). Dort finden Sie genügend plausible, authentische Hinweise, wie die islamische Verehelichungspraxis in der nackten Alltagsrealität tatsächlich funktioniert – und das ist für von westlicher Zivilisation geprägte Menschen niederschmetternd!

    Es scheint mir, als würden Sie hier auf lupenreine Taqiyya hereinfallen. Im Übrigen: Was für diese Leute zählt, ist die Eheschließung nach islamischen Recht durch einem Imam – und da wird Schweigen eben grundsätzlich als Zustimmung gewertet. Nur würde sich diese armen, dressierten Weiblein niemals trauen, ein „nein“ über die Lippen zu bringen. Der liebenswerte Herr Papa würde das holde Töchterlein noch vor den Augen des Imam durch die Wand prügeln – und letzterer würde so tun als hätte er nichts gesehen.

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