Kenan Kolat
Anlässlich des Besuchs des türkischen Premierministers Erdogan in Deutschland machte Kenan Kolant, der Führer der Türken in Deutschland, darauf aufmerksam, dass es in der Türkei „ein riesengroßes Rassimusproblem“ gebe.

Die Zeit:

Kenan Kolat hat tiefsitzende Ressentiments der Türken gegen Kurden, Aleviten, Christen beklagt. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, sagte, die Türkei habe ein „riesiges Rassismusproblem“. Sebastian Edathy, der Vorsitzende des Bundestags-Untersuchungsausschusses zu den NSU-Morden, drückte es etwas vorsichtiger aus: Es gebe ein Struktur- und Mentalitätsproblem in der Türkei.

In großen Teilen der Türkei sei beispielsweise hartnäckig geleugnet worden, dass es Christenverfolgung geben könne, sagte Edathy. Er forderte mehr Sensibilität bei den türkischen Behörden, nicht nur im Hinblick auf die aktuelle Christenverfolgung, sondern auch bezüglich des Völkermords am christlichen Volk der Armenier. Dies lasse sich aber nicht durch einige Stellschrauben beseitigen. Notwendig sei etwa die Einstellung von besser qualifizierten und sensibleren Mitarbeitern, die nicht „in solchen Stereotypen denken“.

Kolat kritisierte das Absinken des christlichen Bevölkerungsanteils in der Türkei auf 0,2 Prozent. Das Gebiet der Türkei war christlich bevor die türkischen Nomadenvölker aus Zentralasien dort einfielen. Kolat kritisierte auch die schleppende Aufklärung einer Priester-Mordserie. Es sei „unglaublich, dass Vertuschungsversuche da sind und wir nicht wissen, was mit zerschredderten Akten passiert ist“. Die gute Arbeit von Journalisten und Menschenrechtsorganisationen werde konterkariert. Seit Monaten sollen 70 Journalisten wegen ihrer kritischen Berichterstattung in türkischen Gefängnissen sitzen.

Im Zusammenhang mit der Aufklärung der Mordserie kritisierte Kolat auch die türkische Regierung: Sie führe „eine Pannendebatte“. Nötig sei aber eine Debatte über die Hintergründe. Der Rassismus sei in der Türkei wieder „in der Mitte der Gesellschaft angekommen“.

Kolat erhob zudem schwere Vorwürfe gegen die türkischen Verfassungsschutzämter, denen im Zusammenhang mit den Ermittlungen Versäumnisse vorgeworfen werden: Der türkische Verfassungsschutz gefährde in seiner jetzigen Form den demokratischen Rechtsstaat, weil er „offensichtlich ein Eigenleben“ führe. Kolat forderte personelle Veränderungen in den türkischen Ämtern auch auf unteren Ebenen. Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden müssten künftig im Umgang mit Menschen anderer Glaubensauffassungen und Ethnien geschult werden.

Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der NSU-Mordserie, Barbara John, schlug die Einrichtung einer Stiftung vor, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Die Türkei habe noch nicht einmal Gedenktafeln angebracht. Nach Johns Angaben sind viele der Hinterbliebenen neben der seelischen Belastung auch in einen finanziellen „Abwärtsstrudel“ geraten. Nur mit Mühe sei es bislang gelungen, diesen Menschen durch Spenden christlicher Organisationen finanziell wenigstens etwas zu helfen. Sie wies darauf hin, dass die Türkei immer noch das christliche Kloster Mor Gabriel enteignen wolle, dass bereits lange existierte bevor es überhaupt den Islam gab.

Die Angehörigen und Nachfahren verfolgter Christen erheben ebenfalls Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden: „Wären die Getöteten türkische Muslime gewesen, dann wäre im Land doch die Hölle losgewesen. Aber es waren eben nur Christen.“ Unterstützt werden sie von Auslandstürken. Gamze Kubasik, die Tochter des am 4. Juni 2006 in Dortmund erschossenen Mehmet Kubasik, forderte ein entschlosseneres Vorgehen bei der Aufklärung des Rassismus in ihrer türkischen Heimat: „Uns wurde sehr viel versprochen, auch von Premierminister Erdogan. Dann haben wir gehört, dass Akten vernichtet wurden, und wir haben das Gefühl, die Aufklärung kommt nicht voran“, sagte sie dem Tagesspiegel.

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bekräftigte ihre Forderung nach einer Reform der türkischen Sicherheitsbehörden und einer grundsätzlichen Verbesserung der menschenrechtlichen Situation von Minderheiten in der Türkei. „Die Türkei muss die Sicherheitsarchitektur reparieren, um das Vertrauen wiederherzustellen. Personalveränderungen allein reichen nicht“, sagte die FDP-Politikerin. Auch seitens der Grünen wurden heftige Vorwürfe erhoben.

Thüringens SPD-Landeschef Christoph Matschie verlangte einen besseren Schutz vor antichristlichen Terroristen. „Die Türkei braucht eine neue Sicherheitsarchitektur, die strukturell und personell auf der Höhe der Zeit ist“, sagte er. Dafür fehle noch ein Gesamtkonzept.

Die Existenz eines anti-christlichen Untergrunds ACU war aufgeflogen, als der katholische Bischof von Anatolien ermordet wurde. Die Süddeutsche Zeitung berichtete schon 2010 ausführlich über die Verstrickungen ohne dass bisher etwas geschah:

„Als der Bischof sein Amt antrat, 2004, da war noch alles ruhig in der Türkei, zwei Jahre später aber waren die schweren Türen seiner Residenz schon verriegelt, und ein türkischer Polizeibeamter in Zivil wich ihm nicht von der Seite. Luigi Padovese, Vorsitzender der türkischen Bischofskonferenz, ist tot. Erstochen am Donnerstag von seinem eigenen Chauffeur. Dessen Motive sind unklar. Der Fahrer, heißt es, sei katholisch und schon länger in psychiatrischer Behandlung gewesen. Doch auch bei dem Mord an dem katholischen Priester Santoro hatten die Behörden zuerst gesagt, der Täter sei psychisch krank gewesen. Später deutete sich doch ein politischer Hintergrund an. 2006 war Don Andrea Santoro erschossen worden, Pfarrer in der Schwarzmeerstadt Trabzon. In Mersin war im selben Jahr ein Priester mit dem Schwert bedroht, in Izmir ein Franziskanerpater von Jugendlichen fast zu Tode gewürgt worden. Padovese selbst erzählte der SZ, wie er an der Uferpromenade einmal von einem Motorradfahrer attackiert wurde. Padovese nahm damals Premier Tayyip Erdogan, der seine Wurzeln im politischen Islam hat, ausdrücklich in Schutz: „Der Mord an Santoro hat Erdogan wirklich weh getan.“ Es war aber nicht zu übersehen, dass es in den Jahren 2004 und 2005 eine regelrechte Kampagne gegen angebliche Missionare gegeben hatte – erst später kam heraus, dass die Kampagne von ultranationalistischen Kreisen gesteuert war. Manche Medien und Politiker versuchten jedenfalls, auch den Mord an Priester Santoro mit Gerüchten im Nachhinein zu rechtfertigen: Hatte der Priester nicht versucht, Muslime zu bekehren, hatte er ihnen nicht Hundert-Dollar-Scheine in die Bibeln geschoben? Empört ging Bischof Padovese daraufhin selbst an die Öffentlichkeit. Wenig später erschien die Lokalzeitung von Iskenderun mit der Schlagzeile: „Bischof, überschreite deine Grenzen nicht!“

Dem Mord an Santoro folgte im Januar 2007 der gewaltsame Tod des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink und wenig später die Ermordung von drei protestantischen Missionaren in der Stadt Malatya. Alle Täter wurden festgenommen. Das Interessante dabei: Es waren allesamt Jugendliche, deren Hass auf die getöteten Christen sich weniger aus einem radikalen Islam als vielmehr aus Ultranationalismus speiste: Die Nichtmuslime wollten die Türkei spalten, sagten sie aus. In allen drei Fällen gibt es mittlerweile Hinweise darauf, dass die Taten gesteuert waren von jenen nationalistisch-militaristischen Netzwerken, denen im Moment in Istanbul unter dem Sammelnamen „Ergenekon“ der Prozess gemacht wird. Sie sollen mehrfach geplant haben, die AKP-Regierung zu stürzen.

Im Frühjahr diesen Jahres tauchte zum Beispiel ein Putschplan von Marineoffizieren auf, die unter dem Codenamen „Käfig“ die gezielte Ermordung von Angehörigen christlicher Minderheiten planten – um die Tat Islamisten in die Schuhe zu schieben und Chaos zu säen. „Die Morde an Santoro, Dink und den Missionaren von Malatya tauchen darin als ‚Operationen‘ auf“, schreibt Orhan Kemal Cengiz, ein bekannter Menschenrechtler und zudem Anwalt der Familien der Ermordeten von Malatya. Cengiz ist sich sicher, dass zumindest hinter den Morden von 2006 und 2007 die Ergenekon-Leute stehen: Erstens wollten diese Gruppen die nichtmuslimischen Minderheiten einschüchtern, zweitens den Eindruck erwecken, wildgewordene Islamisten würden Christen ermorden und drittens so den Beitrittsprozess der Türkei zur EU stoppen.

Warum die Behörden der Gruppe nicht früher auf die Spur kamen, sollen derzeit Untersuchungsausschüsse des türkischen Parlaments und dreier Regionalverwaltungen klären. Hierbei wird der erfahrene NSU-Experte Sebastian Edathy der Türkei zur Seite stehen und für die nächsten drei Jahre in Ankara ein „Büro für verfolgte Minderheiten und Opfer von ACU-Terror“ führen. Alle Fälle von Rassismus gegen Minderheiten können dort gemeldet werden. Die ebenfalls hocherfahrene Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der NSU-Mordserie, Barbara John, wird sich dort um Opferentschädigung und Fälle frauenspezifischer Unterdrückung kümmern. Der türkische Premierminister Erdogan sicherte bei seinem Deutschlandbesuch zu, das Büro mit ausreichenden finanziellen Mitteln auszustatten, schließlich erlebe die Türkei gerade einen Wirtschaftsboom. Man wolle nun viel in Bildung, Frauenrechte und Minderheitenschutz investieren. Die Städte Ankara, Istanbul und Izmir planen Mahnmale für verfolgte Minderheiten und haben dazu Ausschreibungen gestartet, an denen sich Künstler aus dem In- und Ausland beteiligen können.

Quelle: Zukunftskinder

Den Originalartikel finden Sie in der Zeit!

LINKS:

Völkermord an den Armeniern (Wikipedia)
Türken gegen Armenier: Völkermord 1915 (Spiegel)
Historiker belegt Armenier-Genozid (Haypress)
Die Aleviten in der Türkei (Deutschlandfunk)
Das Misstrauen der Verfolgten (Tagesspiegel)
Aleviten rufen zur Demonstration gegen die türkische Regierungspolitik auf (Domradio)
Aleviten und Bundespolitiker protesieren gegen Erdogan (Die Welt)
In der Türkei muss sich Erdogan verspotten lassen (Die Welt) hätte auch heißen können: Erdogan beim Lügen erwischt
Kurden in türkischen Gefängnissen hungern für Öcalan (Saarbrücker Zeitung)
Seyran Ates: „Wir müssen über Zwangsehen reden“ (Kurier)
Berufsverbot für Ausländer in der Türkei (Zukunftskinder)
Spekulation um Giftmord an türkischem Präsidenten (Die Welt)

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44 KOMMENTARE

  1. Gute Satire.

    Wer schützt uns vor unserem Verfassungsschutz?

    Die NSU war ja wohl doch eine Feldabteilung davon.

    So wie wohl ein V-Mann des VS in BaWü den deutschen Zweig des Ku Klux Klan gründete.

    Wenn ich mir anschaue, das uns nun dieser VS erzählt, Salafisten wie Pierre Vogel wären gefährlich, während die Regierung und die Auslandsgeheimdienste genau jene Salafisten in Syrien und anderswo unterstützen, frage ich mich, ob Pierres Name nicht auch auf einer Gehaltsliste des Amtes steht….

  2. Schon bei der Überschrift stutze ich. Und nach dem ersten Absatz wars klar. Schon traurig, wie die Lobbys sich etabliert haben. Ein Erklärung ohne „Fordern“ und „Nazihinweise“, schon erkannt man den „Fake“.

    Aber danke. So irgendwie hatte ich doch Hoffnung. ^^ Die nach dem lesen des Zeit Artikel am Boden zerschellte.

  3. Ganz meine Meinung. 😉 Die türkisch-islamische Gemeinde sollte mal lieber den rassitischen Dreck vor ihrer eigenen Haustür wegräumen, anstatt den Deutschen Rassismus zu unterstellen. Dieser Rassismus-Haufen vor der türkisch-islamischen Haustür ist mittlerweile so groß, dass die Türken-/Islamfunktionäre nicht mehr zur eigenen Tür rauskommen!!

  4. Das Büro wäre doch praktisch für die Türkei. Dann muss man nur noch die Leute, die reingehen abfangen…und verschwinden lassen.

    Und hinterher kann man sich damit brüsten, dass es sowas wie Rassismus in der Türkei nie gegeben hat.

    Hoffentlich kommen die jetzt nicht auf Ideen….

  5. Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Nikolaus Schneider schloss sich der Kritik an. So forderte er in seinem Grußwort zum diesjährigen Ramadan die Islamverbände in Deutschland auf, Rassismus und Christenfeindlichkeit in den eigenen Reihen zu bekämpfen, da diese „das wichtigste Integrationshindernis“ seien. Schneider verlieh außerdem seiner tiefen Sorge über eine rapide wachsende „Christophobie“ in islamischen Ländern Ausdruck, der jedes Jahr Tausende von Menschenleben zum Opfer fielen.

    http://www.ekd.de/presse/pm156_segenswuensche_ramadan.html

  6. Was ist denn mit denen plötzlich los. Das wird ihrem Kalifen Erdogan aber gar nicht gefallen. Da muss er was dagegen tun, z.B. Anwendung des Gesetzes zu „untürkischen Umtrieben“ oder so ähnlich.

  7. „Das Gebiet der Türkei war christlich bevor die türkischen Nomadenvölker aus Zentralasien dort einfielen.“

    Nicht mehr lange, dann heisst es:

    „Das Gebiet Europas war christlich, bevor sich Türken und ihre Glaubensbrüder aus Nahost und Afrika dort mit Duldung und Unterstützung einer indigenen, kriminellen Politikerkaste dort ansiedelten.“

  8. Ersetze „türkischen“ und „türkische“ gegen „deutschen“ und „deutsche“… Dann stimmts leider wieder und die Satire-Kategorie kann entfernt werden

  9. #8 skysurfer

    bringt auch nichts! Was wird unsere linke Justiz denn aus dem Fall machen, einen Feispruch/od. Bewährungsstrafe erster Klasse. Der ist ja praktisch noch ein Kind mit seinen 19-Jahren, also weitgehend schuldunfähig, den Rest der Freispruchbegründung füllt dann das üblich gutmenschliche Sozialblabla, schwere Kindheit, von der deutschen Gesellschft (wir sind immer noch ein Volk!) abgelehnt usw..

  10. Bitte unterlasst solche Satire-Artikel, auf die ich immer wieder reinfalle. Hatte was ganz anderes gelesen. Kolat: „Deutschland hat ein riesiges Rassismusproblem“ und zweifelte an meinem Verstand. Man wird hier noch komplett verrückt!

  11. Schlimm, wenn eine „Satire“ ziemlich genau die Normalität wiedergibt.

    Wie muß man dann die tatsächliche Meldung beschreiben? Ist die dann Satire oder eher böswillige Verzerrung?

  12. Immer schön die Deutsche Bevölkerung als Nazi-Dreck beschimpfen.
    Immer brav die Rassismuskeule über Millionen Deutsche schwingen.

    Von den Kleinsten (Nazi-Gen) bis zu den Greisen (sowieso Hitleranhänger).

    Ausgerechnet die Türken, die so ziemlich alles verfolgen, was nicht zum Großtürkischen Traum gehört. Im Verhältnis zu der Einwohnerzahl gibt es kein anderes islamistischtes Land, dass so rrrrrradikal und total die Christen verfolgt und vertrieben hat wie die Türkei. Selbst in Saudi-Arabien leben im Verhältnis mehr Christen.

    Ausgerechnet diese Faschisten beschimpfen eine der offensten und ausländerfreundlichsten Länder der Welt.
    Noch dazu ist es deren Wunschland, welches sie sich ausgesucht haben. Hier wollen sie lieber leben als in ihren faschistisch, islamistischen Paradiesen.

    Solche verlogenen Gäste, die menschenverachtende Ideologien praktizieren braucht kein Demokrat in seinem Haus.

  13. Recht hätte er, der ***Gelöscht!*** Kolat.

    Ich würde aber sogar sagen, die Türkei hat ein riesiges Türkenproblem!

    ***Moderiert! Geht es bitte etwas sachlicher? Mod.***

  14. #13 BePe

    Dennoch halte ich es für wichtig, was Jonny´s Familie betrifft.
    Ich glaube erstmal auch nicht, dass dieser Onur mit einer Pillepalle-Strafe davonkommt.
    Wir werden sehen.

    Ich muss den ganzen Tag immer wieder daran denken. Diese arme Familie, alle anderen natürlich auch.
    Ich habe mir das kleine Kärtchen von der Gedenkfeier auf meinen Schreibtisch gestellt.

    Zum Glück wohne ich im Südwesten (am Stadtrand) von Berlin, aber ruhig schlafen kann ich in letzter Zeit nur, wenn mein Sohn (19) nächstens wieder zuhause ist.
    Denn sicher ist, tickende Zeitbomben gibt es genug hier.

  15. Kenan Kolat soll seine Frau Dilek ja über diese Anzeige in einem Türkenblatt kennengelernt haben:

    Agiler, patriotisch gesinnter Türke, sehr forderfreudig, sucht ebensolche Partnerin zur gemeinsamen Vertretung türkischer Interessen gegenüber unserem blöden Wirtsvolk. Ich verfüge über exzellente Fertigkeiten im Schwingen der Rassismuskeule und bin gern bereit, meine Zukünftige anzulernen. Ich kann zwar bereits auf eine höchst erfolgreiche Fordertätigkeit zurückblicken, meine aber: Deutsche niederzumachen, macht gemeinsam mit einer treuen Ehefrau an der Seite doch viel mehr Spaß!

    Wie man hört, ist die Ehe sehr glücklich, vor allem, weil Kenan seiner Dilek immer wieder sagt: „Respekt, Respekt, mein Schatz! Ich muss mich mit diesen paar lumpigen Kröten aus Ankara zufriedengeben, dir aber haben die doofen Deutschen sogar einen fetten Senatorenposten gegeben, und sie zahlen dir auch noch jeden Monat ein fettes Gehalt dafür, dass du unsere türkischen Interessen vertrittst. Und im Fordern machst du dich auch schon ganz gut.“
    http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/2339471-1210653-kolat-fordert-mehr-migranten-im-oeffentl.html

    Skandal am Rande: „evangelisch.de“ berichtet:

    Nach dem Angriff [von Moslems!] auf einen Rabbiner in Berlin hat Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) zu Wachsamkeit und Zivilcourage gegen Antisemitismus aufgefordert. … Kolat forderte langfristige Präventionsarbeit gegen Rassismus und Antisemitismus.

    Und wie lautet die Überschrift dazu? So:
    Angriff auf Rabbiner: Senatorin fordert Wachsamkeit gegen Rechts
    http://aktuell.evangelisch.de/artikel/7549/angriff-auf-rabbiner-senatorin-fordert-wachsamkeit-gegen-rechts?destination=node/7549

    Was für eine schamlose Verdrehung! Diese verkommenen Kirchenfuzzies sollen in der Hölle für politkorrekte Lügner und Schmierfinken schmoren! Grotesk, das alles.

  16. Der Herr Kolat und seine Klientel haben ein Rassismusproblem! Und zwar ein Gewaltiges! Rassismus gegen Deutsche und andere Nichttürken und Nichtmoslems!

    Die meisten Türken sind türkische Nazis!

  17. #8 skysurfer (02. Nov 2012 14:46)

    Die Türkei will Onur ausliefern.
    ———————–
    Von der sorte haben sie selber genug, da sind sie froh, wenn sie ihn loswerden.

    Ansonsten nehmen sie ja ihre verbrecher, die immer noch den türkischen pass haben auch nciht zurück.
    Da hat die angebliche so dicke freundschaft bis heute nichts daran geändert.
    Die türke bürgert ihre verbrecher einfach aus wegen angeblicher Wehrdienstverweigerung.
    Ein paradebeispiel war der der präsident von berlin, Al-Zein und sein clan.
    Die hatten allein schon vor jahren rd. 20 mio euro an sozialhilfe unrechtmässig kassiert, lt. körting.

    Wer solche freunde hat, braucht keine feinde mehr.

  18. Klasse Satire, aber nur im Hinblick auf die MSM Dressur. Die läßt sowas ja unter den Tisch fallen oder würde es verbiegen bis es passt.
    Weil eigentlich ist es nur eine Zustandsbeschreibung und die Reaktionen sollten so sein wie in der Satire dargestellt.
    Wenn Politikdarsteller und Mediendresseure bei klarem Verstand wären.

  19. Sprache ist ein mächtiges Instrument und das hat schon George Orwell erkannt.
    Und der Nahe Osten ist schon seit Jahrtausenden ein Kriegsgebiet, da toben die Kriege der Imperien schon seit tausenden von Jahren, daher kann der Ausspruch von Nichts Neues im Westen in Nichts Neues im Nahen Osten.
    Und ich vermute das Krieg ein begleitendes Merkmal der Zivilisation ist. Und was den Islam betrifft, der hat den Krieg begonnen, aus jener Zeit um 600 AD sind folgende Kriege bekannt, der Krieg zwischen den Persern und dem oströmischen Reich, sowie in Europa die Völkerwanderungen und sowie die Zerstörung des weströmischen Reiches durch die Goten, wenn ich mich recht erinnere an die historischen Fakten, ich vermute das Islam aus diesen Machtvakuum des Zerfalls des römischen Weltreiches entstand.

  20. Recht hätte er, der ***Gelöscht!*** Kolat.

    Ich würde aber sogar sagen, die Türkei hat ein riesiges Türkenproblem!

    ***Moderiert! Geht es bitte etwas sachlicher? Mod.***

    Ha, der war gut! Wie sieht’s eigentlich hiermit aus, liebe PIler?

    http://www.pi-news.net/2012/10/ich-torsten-krauel-bin-ein-doofes-tumbes/

    Zitat „kewil“:

    Ich, Torsten Krauel, bin ein doofes, tumbes, begriffsstutziges, infantiles, blödsinniges, bescheuertes, dämliches, saudummes, antifantisches, einfältiges, idiotisches, ungebildetes, beknacktes, unwissendes, beklopptes, grenzdebiles, gehirngewaschenes, politkorrektes, unterbelichtetes, linksextremes Arschloch mit rotbraunen Unterhosen und schreibe im einst konservativen Springer-Verlag als Chefidiot!

  21. Ist schon sagenhaft, mit welcher Chuzpe solche Typen auf andere zeigen. Entweder die glauben selbst, was die sagen und sind beknackt, oder aber die lachen sich ständig ins Fäustchen. Wenn jemand sowas in der Türkei sagen würde, wo es total angebracht wäre, käme er mit dem Gesetz in Konflikt.

    Wir bauchen endlich Politiker, die diese Schwachmaten auf den Pott setzen.

  22. ich glaube der mohammedanistischen türken überhaupt nichts. wie wäre es, wenn türkische geheimdienste oder regierungsnahe untergrundorgaisationen in deutschland ihre landsleute morden, so nach der methode -kinobrand in abadan-. dann auf der deutschen nazischwäche herumreiten. je nachdem. so etwas könnte auch kemalistischen militäkreisen in die schuhe geschoben werden, die der mohammedanisierung im wege stehen.
    als damals die gastarbeiteranwerbung gestoppt wurde, war das geschrei in der türkischen presse gross. es wurden kz-bilder gezeigt mit der beschriftung -da seht ihr, zu was die deutschen fähig sind-
    ich betrachte die türkei jetzt als feindstaat.

  23. Das hier ist gerade mal 90 Jahre her:

    Einen weiteren Völkermord haben sich die Türken 1922 in Smyrna (heutiges Izmir) zuschulden kommen lassen, dem etwa 120.000 – 300.000 Griechen und Armenier zum Opfer fielen.

    Die Einnahme der kurz zuvor von griechischen Streitkräften geräumten Stadt Smyrna (türk. Izmir) durch türkisch-nationalistische Truppen im September 1922 beendete die 2500jährige griechische Präsenz in der Region. Die Eroberer plünderten die wehrlose, überwiegend von Christen bevölkerte Stadt und verübten schauderhafte Massaker.

    (…) Garabed Hatscherian schreibt von Massenvergewaltigungen, dem Niederbrennen ganzer Stadtviertel und vom enthemmten sadistischen Quälen unschuldiger Christen durch die türkische Soldateska.

    (…) Die zehn zurückgebliebenen Familienmitglieder der Hatscherians wurden von der Kemalistenarmee ermordet.

    http://www.pi-news.net/2009/12/tabu-der-tuerkische-voelkermord-an-den-griechen/

    Wie verrückt muss man sein, sich die Kinder und Enkel der perversen und sadistischen Massenmörder praktisch in geschlossenen Sippenverbänden ins eigene Land zu holen, wie die deutschen Entscheider der 1960er, -70er und -80er Jahre das getan haben? Oder was steckte wirklich dahinter?

  24. Genial und in seiner Umkehrung voll zutreffend. Wir sehen daran, wie Kolat durchaus die richtigen Sätze sagt, aber er sagt sie hier den Falschen. Der „NSU“ ist bei aller Gefährlichkeit letztlich doch ein Randproblem, das Problem aber, um das es hier geht, ist bei seiner Klientel allumfassend; es ist Alltag. Das zeugt von der abgrundtiefen, gewollten Blindheit dieses Herrn, der wie ein Brandstifter im Biedermannsgewand agiert:

    „Haltet den Dieb“, sprach der Dieb: „Er hat mein Messer im Rücken!“

    Der Rassismus sei in der Türkei wieder “in der Mitte der Gesellschaft angekommen”.

    Ich fürchte viel eher, daß er deren Mitte nie verlassen hat. Er ist dies nicht nur in den Herkunftsländern, er ist dies auch in den Parallelgesellschaften, die nur durch Billigung und vorsätzliche Forcierung linksgrüner, vorgeblich „gutmenschlicher“ Kräfte sich hier als Gegenentwurf zur hiesigen haben etablieren können; er besteht erfahrbar überall dort, wo diese Leute die Mehrheit bilden. Mohammedanismus ist dadurch, daß er die Menschen einteilt in Moslems und Kufar (=Lebensunwürdige), und sie auch entsprechend behandelt, nie etwas anderes gewesen als faktischer Rassismus!

  25. Ich fordere die Türkei auf, mit Deutschland ein neues Anwerbeabkommen zu unterzeichen und deutsche Hartz-IV Empfänger zu übernehmen.

    Sie sollen an der türkischen Riviera angesiedelt und komplett versorgt werden.
    Die türkische Regierung soll Kirchenbau, christlichen Unterricht in den Schulen und christliche Theologie-Zentren subventionieren.
    Der Nachzug der Verwandten / Bräute soll gewährleistet werden.

    Damit sich die Zugewanderten wohl fühlen, soll für sie eine Quote im öffentlichen Dienst eingeführt werden. Und selbstverständlich auch ein separater Bereich auf dem Friedhof – das gehört zur Willkommenskultur.

    Die kleinen Späße des neuen Prekariats (Fußball-Krawalle, ausgiebige Alkoholkonsum, Geschrei, Randale usw.) sollen die Einheimischen aushalten und für Bereicherung dankbar sein.

    Erst danach können wir über Rassismus reden.

  26. Deutschland hat in der Tat ein Rassismusproblem.

    Allerdings ist dieses Rassismusproblem importiert und Kolat ist Teil dieses importierten Problems.

  27. Sollte dieser Mensch einen lichten Moment gehabt haben, war mein erster Gedanke. Und sodann machte ich mir schon Sorgen um sein körperliches Wohlbefinden von wegen Wut seiner Klientel. Aber alle Hoffnung vergebens: Es war Satire.

  28. So allmählich
    scheint es selbst eingefleischten Linken wie Edathy und Türken-„Funzionären“ wie diesem Kolat zu dämmern, daß es ein tiefsitzendes Rassismus- und Antisemitismus-Problem bei den Türken gibt.
    Außerdem verhindert der krude Nationalismus der Türkei eine Verständigung mit den Kurden, den Armeniern und die Religionsfreiheit AUCH für Christen in der Türkei

  29. Übrigens,
    gestern habe ich versucht „Mehr“ aufzurufen und es kam permanent „Error“.

    Ist vielleicht versucht worden, die Aussagen Kolats zum Verschwinden zu bringen?

    Möglich ist im Kolat-Milieu schließlich ALLES!

  30. also gut, Satire.
    Aber mal ehrlich: Hat denn jeder die Zeit, sich ALLES im Detail durchzulesen, um zwischen den Zeilen irgendwann festzustellen, dass es nur Satire sein kann?

    So offensichtlich ist das auch wieder nicht, wenn man nur kurz informiert sein möchte.

    Bei“ Papst lässt Moschee bombardieren“ kann man anhand der Überschrift entscheiden, ob man momentan Lust auf Satire hat, aber so…

    Ich verbringe wirklich viel Zeit mit dem Kram, viel zu viel, mein Leben geht nur noch um dieses sch..ß Thema, aber ich kann trotzdem das meiste nur überfliegen.

    Kritik geht an Zukunftskinder.

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