Am Samstagmorgen fand in Bonn eine große Protestdemo der Bonner Wirte statt, die zusammen mit Vereinen, Karnevalisten, Taxiunternehmern und Gästen ihrer Empörung über das seit dem 1. Mai 2013 geltende Nichraucherschutzgesetz (NiRSG) kämpferisch Ausdruck verliehen. Einige Bonner Traditionsunternehmen mussten bereits schließen, viele sehen ihre Existenz bedroht.

(Von Verena B., Bonn)

Der kleine „Volksaufstand der Raucher“ stand unter dem Motto: “Gegen die Bevormundung durch das Nichtraucherschutzgesetz“ und richtete sich lautstark gegen die rot-grüne Landesregierung, die für das verschärfte Gesetz gestimmt hatte. Unterstützt wurde die Großdemo von der DEHOGA Nordrhein und der Hotel- und Gaststätteninnung Bonn/Rhein-Sieg.

Ins Leben gerufen wurde die Bonner Initiative ausgerechnet von einem Nichtraucher, Jürgen Harder, Chef des bekannten Beueler Brückenforums und bekennendes Mitglied bei den Grünen, deren Gesunheitsministerin Barbara Steffens das Gesetz vehement verteidigt. „Das Gesetz schürt den Unfrieden und hat extreme Umsatzeinbußen der Wirte zur Folge“, sagte Harder im Vorfeld der Demontration.

Jürgen Harder
Zur Erinnerung:

Seit dem 1. Mai gilt in NRW das Nichtraucherschutzgesetz. Rauchen in gastronomischen Betrieben oder auch Festzelten ist dann verboten, Raucherclubs sind illegal. Erlaubt ist das Rauchen nur noch im Freien oder in geschlossener Gesellschaft, sofern es sich um private Familienfeiern oder Feste mit „personengebundener Einladung“ handelt. Vereins- oder Firmenfeste gehören nicht dazu. Zuständig für die Kontrolle des Gesetzes ist das Ordnungsamt. Wirte und Veranstalter müssen auf das Verbot durch Schilder hinweisen.

FriedhelmBei strahlendem Sonnenschein und heimatlich-rockiger Livemusik begrüßte Harder etwa 500 Raucher und Nichtraucher auf dem Kaiserplatz mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, dass rechte und linke Gruppierungen von der Demo ausgeschlossen seien, die das Thema für ihre Zwecke instrumentalisieren könnten. Er kündigte als Redner unter anderem den extra aus Düsseldorf angereisten 74-jährigen Hartz-IV-Empfänger Friedhelm an („Wer zu Hause raucht, fliegt raus“). Als Gegendemonstranten gesellten sich vier Vertreter der „Partei der Vernunft“ mit Schildern unter die aufgebrachten Demonstranten, konnten die unvernünftigen Raucher aber erwartungsgemäß nicht von ihrem Laster abhalten. Korrekturhinweis: Anders als hier wiedergegeben unterstützt die Partei der Vernunft das Volksbegehren von NRW-geniesst.de (siehe hier und hier). Wir bitten um Entschuldigung für den Fehler.

GastwirtZu Wort kamen zahlreiche Inhaber von bekannten Szene-Lokalen in Bonn, Köln und Düsseldorf, so zum Beispiel Springmaus-Chef Andreas Etienne, Manfred Engelhard vom Rolling-Stones-Club in Aachen, Norbert vom „Hot Chili“ in Köln, Michael Erb von der DEHOGA Nordrhein und Ralph Bombies, Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Mittelstand und Handwerk. Alle Redner plädierten, teils im heimatlichen Dialekt, temperamentvoll für Selbstbestimmung, Erhaltung der Kneipenkultur in NRW und Toleranz und sprachen sich gegen Volkserziehung, Bevormundung mündiger Bürger und gefährlicher Spaltung der Gesellschaft aus.

Die rot-grüne Landesregierung wurde deftig beschimpft. So sagte zum Beispiel Norbert vom Hot Chili in Köln, Politik interessiere ihn nicht, er sei nicht parteigebunden, aber was sich Gesunheitsministerin Steffens da erlaube, sei nun wirklich das Letzte. Im musikalischen Ruf: „Wir streiken, und das ist richtig, und wenn die Steffens auch da oben explodiert – unsre Rechte werden wir erkämpfen, das haben wir in diesen Tagen hier kapiert“, wurde dies durchgängig während des Protestmarschs zum Ausdruck gebracht. „Hopp, hopp, hopp, Rauchverbot stopp“ war das meist skandierte Motto beim Umzug durch die Innenstadt.

„Shit-Gesetz muss weg“, „Schwachsinnsgesetz“, „Hunde und Raucher müssen draußen bleiben“, „Hannelore Kraft ist asozial und verantwortungslos“, „Raucherverfolgungsgesetz“ , „Grün-Rot hat uns das Gesetz beschert, jetzt ist Zeit, dass man sich wehrt“, „Grün und Rot = Kneipentod“, „sollen wir jetzt alle Birkenstock tragen und Müsli fressen“, „so’n Driss-Gesetz“ wurde lautstark geschimpft. Beim Vorbeiziehen am Rathaus wurden die bösen Rufe gegen Rot-Grün besonders laut. Einer der Redner hatte an Gesundheitsministerin Steffens geschrieben und sie auf die Protestdemos aufmerksam gemacht. Sie antwortete darauf, dass sie diese „kleinen Veranstaltungen“ gar nicht zur Kenntnis nehmen würde.

Zitiert wurde auch Renate Künast, die zugegeben hatte, früher viele Jahre lang Haschisch geraucht zu haben. Wie sie berichtete, habe sie dann immer grüne Drachen gesehen. Kiffer-Kollegin Claudia Roth hingegen sah weiße Drachen. Geblieben sind grüne Drachen, die laut Ansicht aller Redner als politische Minderheit die ganze Republik mündiger Bürger drangsalieren.

Ralph Bombies (FDP) solidarisierte sich in seiner Ansprache gerne mit seinen Vorrednern, zitierte die lange Verbotsliste der Grünen (Alkohol, Glühbirnen, Billigflüge …) und wies darauf hin, dass der Schutz gerade auch von minderjährigen Nichtrauchern zwar wichtig sei, aber wenn eine politische Minderheit so offen mittelstandsfeindlich agiere, spreche das ja für eine ganz bestimmte Ideologie. Der nächste Redner bezeichnete den Auftritt des FDP-Politikers allerdings missmutig als offensichtliche Parteiwerbung, die ja wohl lediglich zum Stimmenfang diene.

FDP-Politiker Ralph Bombies

Die Wut gegen die grüne „Verbotspartei“ steigerte sich, als Norbert vom Hot Chili die Verbotsliste der Grünen noch ergänzte: „Die wollen doch auch die Weichmacher aus den Dildos wegmachen. Benutzen dann Steffens und Co. Eichenholzdildos? Gibt es vielleicht künftig auch ein Sexverbot? Die grünen Asketen können ja machen, was sie wollen, sollen uns mündigen Bürgern aber nicht diktieren, was wir zu tun und zu lassen haben. Nicht mit uns, denn wir sind das Volk!“

Zum Schluss kamen noch verschiedene Bürger zu Wort, die sich zuvor in eine Rednerliste eingetragen hatten. Eine junge Frau wies leidenschaftlich darauf hin, dass die Menschen in der Türkei und in den arabischen Ländern derzeit ja für ihre Meinungsfreiheit kämpften, und hier in Deutschland wolle man uns genau diese Meinungsfreiheit jetzt nehmen. Das sei furchtbar für die Kinder, die nicht früh genug lernen könnten, für ihre Meinungsfreiheit zu kämpfen. Die nachfolgende Rednerin bestätigte dies eindringlich.

In Arbeit ist ein Volksentscheid zum Nichtrauchergesetz in NRW. Hierfür werden eine Million Stimmen benötigt. Auch in Bonn lagen Unterschriftenlisten aus.

GegendemonstrantenAnders als in Mönchengladbach, wo PRO NRW kürzlich eine ähnliche Kundgebung durchführte (PI berichtete), gab es in Bonn weitgehend Zustimmung bei den Passanten, wenn man mal von ein paar Kopfschüttlern und einigen „Südländern“ absieht, die dem immer wieder lautstark „Hopp, hopp, hopp – Rauchverbot stopp“ skandierenden Protestzug am Straßenrand mit mürrischen Blicken begegneten, wahrscheinlich, weil sie gerade wegen des Ramadans hungrig und durstig waren.

Jürgen Harder schloss die durchweg friedliche Demonstration mit dem kleinlauten Bekenntnis, dass er dieses Mal die Grünen nicht wieder wählen würde…

Weitere Fotos:

Nach den Demos in Köln, Düsseldorf, Düren, Krefeld. Münster, Bergheim und Bonn folgen noch weitere Protestkundgebungen gegen soziale Ausgrenzung bestimmter Menschengruppen und Existenzvernichtung von Wirten und kleinen bis mittelständischen Betrieben:

19.07. in Aachen (vor dem SPD-Büro und dem Büro der GRÜNEN)
13.08. in Neuss
13.09. in Köln
13.09. in Düsseldorf

In Planung:
August: Neuss
September: Düsseldorf und Köln

Die Aktionen werden unterstützt vom Netzwerk Rauchen, dem Bund der Gastronomen NRW und der Initiative „Gegen das totale Rauchverbot, Aktionskomitee NRW“.

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78 KOMMENTARE

  1. Ich finde ein Kneipenrauchverbot gut. Wäre toll wenn es das in BW auch hätte (effektiv gibt es das nicht). Um große Diskussionen und Streitereien zu vermeiden, hilft bei dem Thema nur eins: Volksabstimmung. Aber wer fragt schon das Volk?

  2. Meldung der Offenbach Post

    Offenbach – Ein Mann befummelt in den frühen Morgenstunden eine Passantin und fordert anschließend ihr Bargeld. Unter massiven Drohungen gibt das Opfer klein bei.

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    © dpa

    Die Offenbacherin berichtete dies gegenüber der Polizei. So traf die Frau gestern früh in der Kaiserstraße auf dem Weg zur Arbeit auf den Täter, der sie plötzlich befummelte. Als sie sich zur Wehr setzte, bedrohte der etwa 20-Jährige sie massiv und forderte ihr Bargeld. Nachdem das Opfer ihm das Geld gegeben hatte, schwang der Räuber sich auf ein Fahrrad und fuhr in Richtung Main davon.

    Der Täter ist etwa 1,70 Meter groß, dunkelhäutig, recht schlank, hat eine Glatze und führte eine gelbe Tasche auf dem Gepäckträger mit sich. Wer Hinweise auf den Räuber geben kann, meldet sich bitte bei der Offenbacher Kripo unter der Telefonnummer 069/8098-1234.

  3. Rauchen ist erwiesener Maßen gesundheitsschädlich. Ähnlich wie Alkohol, Drogen oder Klebstoffe schnüffeln.
    Diese Tätigkeit darf nicht verboten werden, denn jeder darf sich umbringen, wie er möchte. Nur die Schädigung von Unbeteiligten MUSS ausgeschlossen werden.
    Ich war lange Jahre kaum in Gaststätten essen, weil ich danach nach Rauch stank wie ein Aschenbecher. Seit dem es in geschlossenen Räumen ohne Stinkerei und Qualm zugeht, gehe ich mit meiner Familie regelmässig zum Essen aus.
    Vorschlag: Kneipen, Gaststätten sollten gut sichtbar aussen gekennzeichnet werden, ob drinnen geraucht wird oder nicht. Mal sehen, welcher Wirt am Ende besser dasteht….
    Das wäre ohne Verbot möglich (Hausrecht) und niemand müsste seine Gesundheit durch unfreiwilliges Mitrauchen oder aber durch Entzug gefährden.

  4. Die schädliche Politik der SPD und Grünen ist unverantwortlich!
    Wo die an der macht sind schaden sie Deutschland und dem Deutschen Volk. Wer wählt so einen Mist?

  5. Also in Dublin, der Raucherstadt, funktioniert das Raucherverbot gut. Man bekommt ein Stempel oder Ticket und darf vor der Kneipe bzw. Disco so lange rauchen bis die Feuerwehr kommt. Ich bin nicht für Verbote, aber die meisten Raucher nehmen keine Rücksicht auf Nichtraucher und Kinder. Die meisten Hundebesitzer verhalten sich auch nicht anders. Zugequalmt und zugekotet.

  6. Hoffentlich wird das Rauchverbot knallhart durchgesetzt, danach dann eisern ein Alkoholverbot.
    Dann werden noch absolut alle Kneipen- und Restaurantbesuche verboten.

  7. #1 blaumeister (15. Jul 2013 17:05)

    Ich finde ein Kneipenrauchverbot gut.
    —————–
    Ich fände ein Kneipenalkoholverbot gut. Die ekligen Besoffenen sollen zu Hause saufen! Die verursachen dem Gesundheitssystem weit höhere Kosten als die Raucher, und da sie häufig auch noch kriminell werden, sind sie ein weit größeres Ärgernis als die Raucher.

    Und Fett-/Süßigkeitenverbot natürlich auch. Dicke kosten den Staat auch mehr als Raucher. Und fette Politiker sind auch nicht gerade ein Vorbild für die Jugend, die nicht rauchen soll – wurde auch auf der Demo gesagt!

  8. #1 blaumeister

    Mir ist das Rauchverbot auch bisher positiv aufgefallen. Kein Gestank mehr in den Kneipen und vor allem nicht hinterher in der Kleidung. Das stank früher wirklich ekelig. Wenn Raucher das riechen könnten, würde es ihnen auch stinken. In anderen Ländern funktioniert das Rauchverbot schon lange. Ausserdem steht es jedem Raucher frei, mit dem Rauchen aufzuhören. Es haben schon Viele getan.

  9. Martin Schmitt,in Raucherkneipen hatten Gäste unter 18 Jahren kein Zutritt. daher konnte man dort auch keine Kinder unter 18 zu qualmen.

  10. 500 Demonstranten? Das sind mehr als bei jeder Anti-Islamisierungsdemo in Deutschland. Ein Stürzenberger wäre froh, wenn er mal so viele Mitdemonstranten in München hätte. Es ist schon erschreckend, dass bei so einer im Grunde überflüssigen Demo mehr Leute zusammen kommen als bei einer Demo, bei der es um wirklich Exestentielles geht …

  11. @ Martin Schmitt
    Warum dürfen die Gastwirte nicht selbst entscheiden ? Die könnten ja ihr Lokal einfach als Raucherkneipe kennzeichnen,da muß dann kein Nichtraucher(wie ich selbst einer bin) oder Eltern mit Kinder reingehen.

  12. #7 KDL (15. Jul 2013 17:48)

    Genau mein Gedanke! Volle Zustimmung! Eigentlich ist das beschämend für unser Volk.

  13. # Zitat oben: „Shit-Gesetz muss weg“, „Schwachsinnsgesetz“, „Hunde und Raucher müssen draußen bleiben“,

    Hunde müssen schon seit 2000 „draußen bleiben“. Wie war es damals mit der Solidarität der Raucher und anderer nicht direkt betroffenen Bürgern? Auch diese Gesetze und Verordnungen waren ein Unrecht und Rassismus zugleich. Diese rassistische Verordnungen wurden von denen eingeführt, die von sich behaupten, Kämpfer gegen Rassismus zu sein.

  14. #7 KDL

    Da kann man sehen was die Sucht aus einem Menschen macht. Man demonstriert um überall qualmen zu dürfen und sich nebenbei Raucherbein und Lungenkrebs holt.

  15. Demokratisch wäre es, wenn die Wirte selber entscheiden, ob sie Raucher- oder Nichtraucherkneipen betreiben. Die Gäste können dann wählen, in welche Kneipe sie gehen wollen. Mehr Demokratie geht nicht.

    Die Raucher werden aber sowieso immer weniger werden. Das wird über den Preis für Tabakwaren geregelt. Trotz fehlender Steuern und Arbeitsplatzverluste in der Tabakindustrie wird Rauchen immer teurer werden.

    Das will oder kann dann kaum noch jemand bezahlen.

  16. #7 KDL (15. Jul 2013 17:48)

    500 Demonstranten? Das sind mehr als bei jeder Anti-Islamisierungsdemo in Deutschland.
    —————-
    Ist aber immerhin ein Anfang. Lies den Absatz beginnend mit „Zum Schluss kamen noch verschiedene Bürger zu Wort“. Die fangen an, es zu kapieren (nicht nur auf der Raucher-Demo …).

  17. #1 Stimme voll zu!

    Ich setze noch einen drauf, das asoziale Gesocks, welches nicht nur sich selbst vergiftet, pfeift auf die anderen die sind denen vollkommen egal! Nicht nur, dass sie sich umbringen wollen – nein die anderen sollen auch geschädigt werden! Warum? Wegen deren Egoismus!
    Die Freiheit des einen hört da auf die Freiheit des anderen schaden nimmt – und rauchen ist für niemanden förderlich(außer für die Konzerne).
    Einen Süchtigen kann man mit guten Zureden nicht davon abbringen aufzuhören und wenn er anderen schadet, dann gehört er in Schranken verwiesen!

  18. #13 Martin Schmitt (15. Jul 2013 18:00)

    #7 KDL

    Da kann man sehen was die Sucht aus einem Menschen macht. Man demonstriert um überall qualmen zu dürfen und sich nebenbei Raucherbein und Lungenkrebs holt.
    ————–
    Ach, Herr Schmitt, auch die Nichtraucher müssen sterben. Tut mir ja so leid für Sie!

  19. @ 5 Martin Schmitt.

    In NRW sind Kneipen längst rauchfrei. Es ging um die letzten Reservate für Raucher. Die Raucherclubs.
    Was Kinder und Nichtraucher in einem Raucherclub zu suchen haben erschliesst sich mir nicht. Vielleicht können sie mir das ja mal erklären.

  20. #8 Der boese Wolf (15. Jul 2013 17:45)

    #1 blaumeister

    In anderen Ländern funktioniert das Rauchverbot schon lange. Ausserdem steht es jedem Raucher frei, mit dem Rauchen aufzuhören.
    ——————
    Ja, auch so eine Lüge, die uns da aufgetischt wird. In Belgien mussten 2000 Kneipen schließen, in Schottland 12.000 Pubs, in Paris auch 2000 Kneipen. Es steht auch jedem Nichtraucher frei, mit dem Rauchen anzufangen, wenn er nette, tolerante Menschen kennenlernen will! 🙂 Dann gehen Sie mal in ihr demnächst halbleeres Nichtraucherlokal, und viel Spaß an der Theke!

  21. @ 8 der böse wolf.

    Warum sind sie denn überhaupt in einen Raucherclub gegangen wenn ihnen der Gestank dort zuwider war????
    In NRW durfte nur in Raucherclubs geraucht werden. Sie hätten jederzeit eine Rauchfreie Lokalität aufsuchen können.
    Warum sollen Raucher aufhören zu rauchen, wenn die es nicht wollen?
    Warum soll ich etwas an mir ändern? Nur weil es ihnen nicht passt?
    Mir passt Bevormundung nicht. Kann ich ihnen nun Vorschreiben jegliche Bevormundung anderer zu Unterlassen?

  22. Es geht den Grünen und der SPD auch nicht um den Nichtraucherschutz,
    die wollen Kommunikation stören, Brauchtum u. Kultur vernichten.
    Das ist „alles“!

    Ich schliesse mich der Demonstration an, danke für die Termine.

    Anfang April hatte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) für eine Angleichung des zulässigen Cannabis-Eigenbedarfs plädiert. In 13 von 16 Bundesländern, darunter auch Niedersachsen, liegt dieser Wert bei sechs Gramm. Wer mehr bei sich trägt, hat die erlaubte „geringe Menge“ überschritten und wird von den Staatsanwaltschaften verfolgt. Nun haben aber einige rot-grün regierte Bundesländer die Grenze bereits angehoben – Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz definieren sie bei zehn Gramm, Schleswig-Holstein plant eine Anhebung. Das von einer SPD/CDU-Regierung geführte Berlin geht in Einzelfällen sogar bis zu 15 Gramm. Als sich Rundt für eine bundesweit einheitliche Regel aussprach, ebenso wie im rot-grünen Koalitionsvertrag festgelegt, mutmaßten Kritiker, Niedersachsen wolle sich der Riege rot-grüner Länder anschließen, die für einen höheren Eigenbedarf eintreten.

    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Zehn-Gramm-rot-gruenes-Glueck-fuer-die-Niedersachsen

    Noch Fragen?
    Welchem Klientel soll hier unter die Arme gegriffen werden?
    Übrigens, Cannabis wird auch nicht inhaliert.

  23. ich bin gegen dieses rauchverbot…als nichtraucher.
    für mich hat das irgendwie nen komischen beigeschmack.
    wie der atomausstieh für deindustrialisierung sorgt zerstört dieses verbot auch gemeinschafteten und treffpunkte.
    wer weiss…vielleicht ist das ja auch der sinn der sache 😉
    wenn nichtraucher sich gestört fühlen könnten sie ja nichtraucherlokale aufsuchen.
    und die größte frechheit war ja eh, was davor abgelaufen ist.
    erst lässt man die besitzer für teures geld ihre lokale umbauen ( raucherzonen) und dann verbietet man sowas auch noch.
    mein wirt um die ecke muss leider deswegen zu machen.
    erst 1000de von euronen für den umbau und jetzt bleiben auch noch die gäste aus.
    nebenbei bemerkt…bin am samstag an ner shishabar vorbei gegangen.
    da waren die „kulturbereicherer“ fröhlich an ihrer wasserpfeife am nuckeln…interessiert kein mensch und wird sicher auch keiner reingehen von der stadt um es zu beanstanden.

  24. @ Puseratze

    Volle Zustimmung.

    Als nächstes werden wohl Vereinsheime Reglementiert werden. Wenn man bedenkt wie viele renitente Rantner sich Sonntags beim Skat in Vereinheimen der Kleingärtner über Gott und die Welt unterhalten.
    Wochenmärkte sind auch solch ein Ort wo sich subversive Elemente regelmässig treffen.
    Solange es, selbst hier auf PI, genügend Befürworter der Bevormundung gibt, wird dieser Wahn von Rot-Grün wohl weitergehen.

  25. #9 Der boese Wolf (15. Jul 2013 17:45)

    Ausserdem steht es jedem Raucher frei, mit dem Rauchen aufzuhören. Es haben schon Viele getan.

    Das hat irgendwie was von „es ist kein Zwang im Glauben“… der übliche Zusatz „aber wenn ihr verdammt nochmal nicht von eurem Irrglauben abschwört, dann werden wir euch einzeln abschlachten!“ fehlt aber anscheinend, oder?

  26. Um es ganz klar zu sagen: Seit dem Rauchverbot in Bayern meide ich Gaststätten, wenn es nur geht! Und es geht nahezu vollständig!
    So nebenbei möchte ich bemerken, daß ich ein “ entwöhnter, ehemaliger “ Raucher bin.

  27. #12 SaschaD+ #15 woko54; Warum wohl, weil dann jeder für sich entscheidet, er könne nur mit Qualm leben.
    Es gab ja weiss Gott genug Versuche, ein freiwilliges miteinander zu probieren. Resultat war, dass man eine Nichtraucherkneipe mit der Lupe suchen musste. Hätte sich eine dem Bevölkerungsanteil der Nichtraucher halbwegs angemessene Anzahl der Wirte entschlossen, Nichtraucherkneipe zu werden, wären staatliche Massnahmen, die übrigens keineswegs auf deutschem Mist gewachsen, sondern von der EU verordnet wurden, überhaupt nicht nötig. Schon lange vor uns wurde in Italien ein Rauchverbot eingeführt. Da meinten die Wirte auch, dass sie alle Pleite gehen würden. Das ist genauso wie in Schottland und etwas später restlichem GB natürlich nicht passiert. Im Gegenteil wurde dort bei Untersuchungen festgestellt, dass die Angestellten schon ein halbes Jahr später wesentlich gesünder waren wie vorher.

    #20 Milli Gyros; Erzähl keinen Blödsinn. Ich hab das in Schottland genau verfolgt, weil ich zufällig, genau zu der Zeit, wo das eingeführt wurde mal für ein paar Tage dort war. Wegen dem Rauchverbot hat keine Kneipe aufgehört, wenn da eine schliessen musste, dann aus anderen Gründen. Es passiert auch bei uns immer wieder mal, dass ne Kneipe dicht macht, vielleicht weil der Wirt zu hohe Preise verlangt, unfreundlich ist, mieses Essen liefert. Ausserdem, was ist wohl ne grössere Zumutung, wenn ein Nichtraucher gezwungen wird, den Qualm der Raucher einzuatmen, oder aber der Raucher, der mal ne Stunde oder so aufs Qualmen verzichtet.

  28. Die Grünen.
    Rauchen ist verboten, aber Kiffen erlaubt.

    Verlogener geht wirklich nicht….

  29. @ 4 sansamu

    Ist ihr Kommentar als Satire zu verstehen?

    Zur Erinnerung.
    Dort wo Essen serviert wurde, durfte in NRW nicht geraucht werden. Sie konnten mit ihrer Famile jederzeit Essen gehen ohne nach Rauch zu riecehn.
    Toller Vorschlag Lokale in denen geraucht werden darf zu Kennzeichnen. Noch besser der Hinweis mal sehen welcher Wirt weiterkommt.
    HA HA HA.

    Nochmal.
    Nur dort wo keine Speisen serviert wurden durfte überhaupt geraucht werden. Zusätzlich mussten die Lokale als Raucherlokale gekennzeichnet werden.
    Nach ihrer Logik hätten alle Nichtraucher ja Kneipen eröffnen können. Nichtraucherkneipen hätten ja die Einnahmequelle schlechthin sein müssen.
    Dummerweise standen die Nichtraucher meist ziemlich einsam am Tresen rum.
    Also ab in die Raucherkneipen und den Rauchern dort das Rauchen verbieten.
    Nun stehen die Nichtraucher in den ehemaligen Raucherkneipen, nun Nichtraucherkneipen, wieder einsam am Tresen.
    Die Raucher haben Mittel und Wege gefunden sich zu treffen.
    Leider kostet die Intoleranz der Nichtraucher viele Wirte ihre Existenz.

  30. OT: Die gute Nachricht: Die Türken waren es nicht. Wir aber angeblich auch nicht …

    Unser Wirtschaftswunder – Die wahre Geschichte – Heute 23:50 Uhr (ARD)

    „Gerne sehen sich die Deutschen als Weltmeister, was Fleiß und Tüchtigkeit anbelangt. Noch immer gilt dafür das Nachkriegs-Wirtschaftswunder als der beste Beweis. Doch wie war es wirklich? – Christoph Weber hat sich für die Reihe „Geschichte im Ersten“ auf die Suche nach dem Gründermythos begeben und kommt zu dem Schluss: Es waren Faktoren im Spiel, die die Deutschen zum größten Teil nicht beeinflussen konnten – amerikanische Hilfe, der Einfluss des Antikommunismus und des Korea-Krieges, ökonomische und personelle Kontinuität in der deutschen Industrie nach dem Krieg. …“

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10159&pk=927025

  31. Raucher liebe ich. Sehr sogar. Je weiter sie von mir entfernt sind, desto mehr liebe ich sie.
    Mit anderen Worten: Mir geht es völlig am Hinterteil vorbei, ob Raucher sich diskriminiert „fühlen“ oder nicht. Hauptsache ist, dass ICH nicht nach Rauch stinken muss.

  32. OT
    Das linksextreme LINKEN/DKP-Sprachrohr Alexander Häusler, den PI-Lesern wohlbekannt, hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal gegen die AfD und leider wird er quer durch den Medienmainstream zitiert. Hier ein n-TV-Beitrag:

    WISSENSCHAFTLER WARNT VOR NEUER PARTEI
    „Die AfD ist gefährlich“

    Die neu gegründete Partei Alternative für Deutschland hat bislang viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sozialwissenschaftler Häusler hält die Anti-Euro-Partei für gefährlich – und traut ihr ein respektables Ergebnis zu.

    Der Wissenschaftler am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf hält die AfD insgesamt für gefährlich.

    Es kandidierten Personen mit rückwärtsgewandten Positionen. „Gefährlich ist zugleich die mögliche Etablierung als Partei, die auch offen ist für Leute aus Splitterparteien vom rechten Rand.“

    In der Führungsriege der AfD seien Personen, die vor etlichen Jahren den rechtspopulistischen und europafeindlichen Bund freier Bürger aufgebaut hätten.

  33. @ uli 12 us

    Warum haben sie nicht ein Nichtraucherlokal eröffnet?
    Sie könnten sich doch dumm und dusselig verdienen.
    Oder etwa doch nicht?

  34. Und relativ unbemerkt versucht man in Brüssel derweil der E-Zigarette den gar aus zu machen. Indem man Nikotin als Arzneimittel deklarieren will, macht man diesen kleinen innovativen Markt einfach platt, denn eine Zulassung können sich nur die großen Unternehmen leisten.

    Kann ja nicht sein das der Bürger statt der teuren und schädlichen Tabakprodukte auf das viel weniger schädliche dampfen umsteigt.

    Ich will nicht zurück zur Pyro, aber was gilt schon unsere Meinung.

    http://blog.rursus.de/2013/07/samtliche-ezigaretten-werden-zum-arzneimittel-reguliert/

  35. Ich könnte meinen Ar… drauf verwetten, dass viele dieser demonstrierenden Idioten, rot-grün gewählt haben … nur die dümmsten Schafe wählen ihre Schlächter selbst !
    Wäre schön wenn diese Pantoffelhelden auch so inbrünstig gegen die fortschreitende Islamisierung demonstrieren würden !

  36. Es gibt kein Recht auf rauchfreie Kneipen oder Restaurants. Das sind Orte in die man/frau sich freiwillig begibt. Wenn es eine Nachfrage nach rauchfreien Lokalen geben würde, dann würden diese auch angeboten werden.
    Was immer bemängelt wird, ist ungef. so als wenn ich auf die Südtribühne auf aufs Rockkonzert gehe und mich über zu laute Musik beschwere.
    Wenn es wirklich um Nichtraucherschutz, vor allem von Kindern, gehen würde, dann müsste das Rauchen in Haushalen oder Autos mit Kindern verboten werden !
    (Ich bin übrigens seit 18 J. Nichtraucher)
    …………………………….

    hier noch ein interessanter Link zum Klima:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/lieber_franz_alt

  37. Ich kann der Rauchverbotsopposition keine Sympathie abgewinnen. Wer hat heutzutage noch nicht mitbekommen dass Rauchen krank macht? Diese Seuche wurde zusammen mit der Syphilis vor 500 Jahren aus Amerika eingetragen. Nicht umsonst nennt man es in den USA die „Rache der Indianer“ („Indian revenge“).

  38. #24 Midgaardschlange
    Ich verstehe auch die ewigen Diskussionen um das Thema nicht,
    es gibt Kompromisslösungen, die Menschen wiegeln sich daran auf.
    SPD u. Grüne, Meister der Doppelmoral (siehe Missbrauchskandal).
    Wenn es aber darum geht, andere zu bezichtigen und einzuschränken
    um das gewünschte Weltbild zu verfolgen, dann ist alles egal.
    Wir werden in eine Zwangsjacke gepackt, während wir diskutieren!
    Genug der Verbote, soll das Volk entscheiden!

  39. Klartext von AfD-Vorstandsmitglied Holger Lücht
    Holger Lücht, Finanzmakler aus Duisburg, sprach Klartext, als er sich in den Duisburger AfD-Vorstand wählen ließ.
    Nach seiner Einschätzung ist die gesellschaftliche Situation in Deutschland gekennzeichnet durch Parteien, die Mindermeinungen zum Maßstab machen und ein Klima, in dem Schwule, Lesben, Alleinerziehende und Ausländer die Richtung vorgeben.
    Hier fühlte er sich nicht länger wohl und möchte nun selbst dagegen kämpfen, um nicht ständig von Personen bevormundet zu werden, die sich in 3 bis 7 Ehen nicht richtig entscheiden konnten, aber nun wissen, was das Beste für ihn ist.
    Seinen Familienbegriff möchte er daher auch recht eng ausgelegt wissen, nämlich bestehend aus Mann und Frau und Kind.
    Lücht weiter: Das könne man erst überdenken, wenn es Homosexuellen gelänge, sich auf natürlichem Wege fortzupflanzen. Das allerdings sei in der menschlichen Biologie gottlob so nicht vorgesehen.
    Er glaube, dass er das Programm der AfD dahingehend richtig verstehe. Sollte jemand ein anderes Lebenskonzept haben, das nicht zu diesem Programmm passe, dann sei das nicht sein Problem.
    http://www.lokalkompass.de/duesseldorf/politik/klartext-von-afd-vorstandsmitglied-holger-luecht-d320515.html

  40. Ich bis schon lange gespannt wann “ die Grünen “
    den abrieb von Gummisohlen an Schuhen versteuern od. verbieten wollen

  41. #15 Martin Schmitt (15. Jul 2013 18:00)

    Da kann man sehen was die Sucht aus einem Menschen macht. Man demonstriert um überall qualmen zu dürfen und sich nebenbei Raucherbein und Lungenkrebs holt.

    Schöne Logik. Funktioniert hier auch:

    Man steigt ins Auto um nur von einem Ort zum Anderen zu kommen und zack Unfall –> Tod

    Passiert ständig.

    Man kann auch in die Bahn, die Fähre oder das Flugzeug steigen, Unfall –> Tod.

    Und erst der Zucker. Und der Alkohol, das Fett und und und..

    alles verbieten.

    Ab sofort gibt es nur noch vorgekautes Essen von C.F.Roth, da in Zukunft auch darauf geachtet werden soll, dass sich die Zähne nicht zu dolle abnutzen.

    gut, dass es PI gibt. Es gibt noch viel zu tun 😉

  42. Das ist doch alles ganz einfach: Die Politik ist zu 99% überflüssig. Überflüssige Leute machen überflüssige Arbeit. Das ärgerlich ist, was diese Leute für ihre Pseudotätigkeit verdienen. Das könnte alles anders verteilt werden.

    Golo Mann meint dazu:

    Wir können uns denen nicht anschließen, denen Politik eigentlich parasitär erscheint gegenüber den schöpferischen Bereichen, dem der Arbeit, der Lebenserhaltung und Steigerung, dem des Gedankens, der Wissenschaft, der Kunst, der Religion. Darum können wir es nicht, weil wir die Trennung dieser Bereiche voneinander nicht nachvollziehen können, uns Religion, Wissenschaft, Wirtschaft ohne Politik nicht vorstellen können. Eines ist mit dem anderen, durchdringt das andere.

    Jeder weiß, wie meine Umkehrung der Asnicht von Golo Mann aussieht. Barbara Steffens ist eine Parasitin

    sihe: [Propyläen-Weltgeschichte: Golo Mann: Einleitung, S. 11. Digitale Bibliothek Band 14: Propyläen-Weltgeschichte, S. 11502 (vgl. PWG Bd. 8, S. 16) (c) Ullstein Verlag]

    [Propyläen-Weltgeschichte: Golo Mann: Einleitung, S. 10. Digitale Bibliothek Band 14: Propyläen-Weltgeschichte, S. 11501 (vgl. PWG Bd. 8, S. 16) (c) Ullstein Verlag]

  43. @#16 woko54

    Demokratisch wäre es, wenn die Wirte selber entscheiden, ob sie Raucher- oder Nichtraucherkneipen betreiben. Die Gäste können dann wählen, in welche Kneipe sie gehen wollen. Mehr Demokratie geht nicht.

    das ist zu kompliziert für das K Gruppen und SED geschulte grünfaschistische Deutschland.

  44. #20 Midgaardschlange

    Wenn man die Kneipenbesitzer entscheiden laassen würde, dann würden sie alle Kneipen in Raucherecken umfunktionieren so wie es einst mal war. Die junge Generation findet das Rauchen „uncool“ und geht bewußter mit ihrem Leben um. Das Rauchen ist eine Sucht oder besser gesagt eine Krankheit.

  45. Der Bürger braucht keine von Steuergeldern lebenden Oberlehrer. Wer in der Lage ist selbstständig eine Entscheidung zutreffen, also zur Wahl zu gehen um seine Stimme abzugeben, der sollte auch in der Lage sein selbstständig zu entscheiden, ob er nun eine Kneipe aufsucht in der geraucht wird oder eben nicht.

    Schluss mit dieser perversen Verbotskultur!

    Jeder Wirt soll selbst entscheiden was in seinen Räumlichkeiten erlaubt ist und was nicht.
    Wenn auch nur ein Wirt Pleite geht, wegen diesem Irrsinn, dann ist das definitiv ein Wirt zu viel.

    Nicht einmal Adolf Hitler (Nichtraucher!) wäre auf die Idee gekommen den Deutschen das Rauchen in öffentlichen Gaststätten zu verbieten. Das zeigt wo wir mittlerweile gelandet sind.

  46. #42 Agnostix

    Man steigt in ein Auto um von A nach B zu kommen zB. zur Arbeit. Ihre Beispiele haben mit der Folgen des Rauchens nichts zu tun. Man braucht keine Zigaretten um zur Arbeit zu fahren.

  47. #39 ridgleylisp

    Ihre Argumentation ist zwecklos wenn die Sucht den Verstand besiegt.

  48. #48 Martin Schmitt (15. Jul 2013 19:42)

    #38 HenriFox

    Und wo gibt es das Recht auf Raucherkneipen?
    …………………….

    sorry, aber das ist ja nun ganz DUMM. Natürlich gibt es kein Recht auf Raucherkneipen, Aber es gibt einen Markt und eine Nachfrage dafür. Also warum verbieten ?

    Gibt es ein Recht auf Solarstrom, Autofahren, Urlaub, Zentralheizung, Handy, Opernbesuch, Fernsehen,Sex, ??? und und und

  49. Dann müsst ihr alle bei mir gegenüber in die Kneipe kommen. Dort wird noch fleissig weiter geraucht.
    Der Nachteil ist leider nur, dass da nur türkisch gesprochen wird und auch türkische Musik läuft. Aber egal, Ordnungsamt traut sich da eh nicht hin und die Polizei fährt da auch nur ungern hin. Also kann man da illegale Glücksspiele in Ruhe betreiben, ein bisschen Koks schniefen etc.
    Und bei einer Meldung bzgl. Ruhestörung um 1 Uhr (Konzession allerdings nur bis 22 Uhr) kommen dann mal zwei Streifenpolizisten vorbei und sagen denen nur, dass sie etwas ruhiger sein sollen. Aber nicht, dass sie den Biergarten verlassen müssen, nein, das wäre rassistisch. Wohlgemerkt wochentags…

  50. @ Martin Schmitt

    Sie Behaupten:
    Wenn man Wirte selbst entscheiden lässt dann entscheiden diese sich für Raucherkneipen.

    Eine Entscheidung die ihnen nicht paßt. Folglich muss man den Wirten ihre Entscheidungsfreiheit nehmen.

    Sie Behaupten:
    Rauchen sei, besonders bei jungen Menschen, uncool.
    Demnach müsten doch rauchfreie Kneipen wie Pilze aus dem Boden schiessen.

    Ihren Behauptungen nach zu urteilen stellt sich folgende Sachlage dar.

    Es wünschen sich die Mehrheit der Kneipenbesucher, besonders die jüngeren, rauchfreie Kneipen.
    Wenn Wirte wählen dürfen welche Form von Kneipe sie betreiben, wählen sie nahezu ausschließlich die Geschäftsschädigende Variante der Raucherkneipe.

    Lesen sie eigentlich auch mal was Sie schreiben?

  51. #33 Margret (15. Jul 2013 19:08)

    Raucher liebe ich. Sehr sogar. Je weiter sie von mir entfernt sind, desto mehr liebe ich sie.
    Mit anderen Worten: Mir geht es völlig am Hinterteil vorbei, ob Raucher sich diskriminiert “fühlen” oder nicht. Hauptsache ist, dass ICH nicht nach Rauch stinken muss.

    Was für eine erbärmliche „Argumentation“- genausogut könnten sie sagen… Mir geht es völlig am Hinterteil vorbei, ob anderen der Schädel in der U-bahn zertreten wird..hauptsache ICH komme ungeschoren durch… ICH, ICH… und nochmals ICH.. wie langweilig, wie banal… man sollte Sie zwangsverpflichten, das ganze PI-Archiv zu lesen.. damit sie (vll) zumindest mal einige zugrundeliegende Zusammenhänge verstehen…

  52. #18 Manowar (15. Jul 2013 18:06)

    #1 Stimme voll zu!

    Ich setze noch einen drauf, das asoziale Gesocks, welches nicht nur sich selbst vergiftet, pfeift auf die anderen die sind denen vollkommen egal! Nicht nur, dass sie sich umbringen wollen – nein die anderen sollen auch geschädigt werden! Warum? Wegen deren Egoismus!
    Die Freiheit des einen hört da auf die Freiheit des anderen schaden nimmt – und rauchen ist für niemanden förderlich(außer für die Konzerne).
    Einen Süchtigen kann man mit guten Zureden nicht davon abbringen aufzuhören und wenn er anderen schadet, dann gehört er in Schranken verwiesen!
    ————————————————

    Soso, wir asoziales Gesocks pfeiffen auf auf SIE! Ja, tue ich!! (Dass SIE an einer Raucherkneipe einfach vorbeigehen können, kommen SIE nicht!) Nein, wir nehmen zuwenig Rücksicht auf….-wen eigentlich? SIE sind mir egal wie sonst was! (Wie umgekehrt auch!)

    Und SIE, Herr „Manowar“, haben mir die Schranken NICHT zu weisen!
    Von Leuten wie SIE kann man die Menschheit nur Warnen!!!

  53. Ich rauche nicht und kiffe nicht. NICHT weil es mir irgendwann irgendjemand für die Dauer von meinen derzeit 60 Lebensjahren verboten hätte, ich konnte dem schlicht nichts abgewinnen (zugegeben, ein wenig Geiz kam hinzu.)

    Nun aber meine Frage: Was um alles in der Welt ist eine Kneipe ohne blauen Dunst(?), ein leerer Raum, dafür mit Aktfotos von Künast, Kraft und Roth an der Wand? Oh, Oh, Oh.

  54. # 57 – Genau diese Denke kenne ich von Rauchern: Du wirst mich nicht aufhalten DICH zu vergiften!

    Mit dieser dämlichen Argumentation werden Opfer zu Tätern: Oh sie haben die 20 Moslems provoziert indem Sie sie die Augen nicht gesenkt hatten, sondern geradeaus geschaut haben! Sie hätten die Straßenseite wechseln können (blablabla…) Fazit: Die konnten gar nicht anders als Sie anzugreifen, die armen Kerle –
    Auf Sie ungemünzt:
    Die armen Raucher können nichts dafür, dass sie in Gesellschaft von Nichtrauchern rauchen – Die Nichtraucher sind Schuld die haben gefälligst auch zu rauchen!

    Vor mir muss man die Menschheit beschützen ich bin ein militanter Nichtraucher – ganz gefährlich wenn die Menschen nicht mehr dem Nikotin ausgesetzt werden!

  55. Die Durchsetzung europaweiter Rauchverbote war das erste grosse Testprojekt der EUdSSR.

    Es diente dazu, die nahezu überall funktionierende Kneipen- und Nachtkultur der Einheimischen zu zerschlagen.

    Leider hat das funktioniert.

    In der Folge wird das „Nachtleben“ neuer Prägung in den Innenstädten durch Banden „Jugendlicher“ geprägt, die dort schalten und walten können nach Belieben. Bzw. ihren üblichen Beschäftigungen nachgehen.

    Hier liegt auch der Bezug zur Islamisierung.

  56. @ Manowar
    WIE?? kann ich Sie „vergiften“, wenn SIE nicht in mein/unser Raucherlokal kommen? Friss doch deine Karotte und Lebe länger! (Verrecken werden Sie doch!)
    Auf den Rest Ihres Hassausbruchs geh ich nicht ein!

  57. Meine Wohnung und meine grüne Wiese habe ich schon vor langer Zeit zur „Raucherzone“ erklärt. Mir kommt kein Nichtraucher mehr ins Haus, der sich über Raucher beschwert.
    Und das nehme ich sehr ernst; ich habe bereits etliche Nichtraucher rausgeworfen, die sich Sorgen um den Geruch ihrer „frisch“ gewaschenen Kleidung machten.

    Meine aktuelle Kneipen-Erfahrung von gestern (Sonntag):
    Drinnen gähnende Leere, draußen die Tische voll besetzt – mit Rauchern und Nichtrauchern!
    Ab Punkt 22:00 durften die Gäste draußen nicht mehr bedient werden.
    Um 22:30 waren insgesamt nur noch ca. 10 Gäste anwesend, von denen 8 vor der Tür geraucht und/oder geschwatzt haben.
    Als ich um ca. 22:45 ging, war der Laden bis auf 2 Kellner und 2 Gäste am Tresen LEER.
    Letztes Jahr im Juli war der Laden noch so voll, daß selbst noch um 01:00 3 Kellner vollbeschäftig waren.

  58. Alkohol und Nikotin
    rafft die halbe Menschheit hin.
    Doch auch ohne Schnaps und Rauch
    stirbt die andre Hälfte auch.

  59. @ 59 Manowar

    Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um, sagt ein altes Sprichwort.
    Warum begeben sie sich in Gefahr?
    Anders herum gefragt warum suchen sie Raucherkneipen auf?
    Halten sie sich doch einfach von Raucherkneipen fern
    Ich stelle mich auch nicht auf die Autobahn und krakele dann etwas von Recht auf körperliche Unversehrtheit wenn mich ein Auto erfasst. Ich möchte nicht überfahren werden also stelle ich mich nicht auf stark befahrene Straßen. Sie möchten keinem Rauch ausgesetzt sein und begeben sich in Raucherkneipen. Sorry, aber irgendwas scheint mit ihnen nicht zu stimmen. Oder zwingt sie eine höhere Macht unbedingt Raucherkneipen zu besuchen?

  60. jeder Gastronom sollte selber entscheiden dürfen ob es ein raucher oder nichtraucher Lokal ist. die bevormundung ist ja wohl nicht mehr tragbar. Jeder hat ein Hausrecht um Personen zu entfernen aber darf nicht mehr entscheiden ob in seinem Haus geraucht werden darf. Das geht nicht. Wenn es nichtraucher Lokale gibt und raucher Lokale dann ist das ja ok. Wenn man diese kennzeichnen muß auch OK. Aber alles zu verbieten finde ich nicht gut.

  61. Ich wuerde es lieber sehen, wenn die Wohlstandsbuerger in Biedermeier-Dauerschlummer verstetzt, um Fortsetzung ihrer schaedlichen Rauchgewohnheiten besorgt,

    sich bei wichtigeren Anlaessen, von denen es taeglich neue gibt, bei Anti Bereicherer aus dem Sueden Demos in entsprechender Zahl einfinden, damit man gehoert wird.

  62. Eine Sache vorweg, ich rauche zwar auch aber die Demo war überflüssig wie ein Kropf.
    Meine Fragen an die Verfasserin vom diesen Artikel:
    1.Welche „Bonner Traditionsunternehmen“ mussten bereits schließen? Ich bin selbst Bonner und mir fällt spontan kein „Bonner Traditionsunternehmen“ ein, das auf Grund des Rauchverbotes schließen musste.
    2. Wieso wird hier auf eine Petition verwiesen, die gar nicht mehr aktiv ist. Diese wurde vom Petenten geschlossen bzw. wird nicht weiter verfolgt.
    Zur Person Harder kann man nur schreiben, das dieser ein Selbstdarsteller ist und seinen Namen gerne in der Presse liest.
    Gute Lokale, Kneipen und Restaurants usw. werden auch mit den Rauchverbot zurecht kommen. Wie heißt es so schön, eine Kneipe steht und fällt mit den Wirt.

  63. #60 Stefan Cel Mare (15. Jul 2013 21:32)

    Die Durchsetzung europaweiter Rauchverbote war das erste grosse Testprojekt der EUdSSR.

    Das sehe ich auch so und die Bevölkerung ist so dumm und läßt sich spalten.

  64. Die Kneipenkultur beinhaltet einiges mehr.
    Wie hieß es Früher, Stammtischparolen
    und Kneipenwitze.
    Ja damals wurde dort unzensiert Klartext gesprochen.Erst wurden die Kneipen schlecht geredet und von da an ging es abwärts. Soll ja nicht heißen das sich da jeder zulaufen läßt aber dort wurden
    viele Gespräche über die Sorgen und Nöte
    der Arbeiter Diskutiert.
    Und ein Akademiker hatte es schon schwer am Stammtisch Anerkennung zu finden danach aber hatte auch er seinen Platz.
    Die Nichtraucher fühlen sich komischer weise
    damals nicht belästigt.
    Da aber immer noch die Stammgäste weiterhin
    dort verkehrten musste also eine weitere Drangsalierung her.
    Das ist nicht für unsere Gesundheit,
    das ist für die neu bestimmte Weltordnung.
    Die Menschen die sich hier auf PI gefunden haben ist ein verschwindender Teil dessen was sich in Deutschen Kneipen versammelt.
    Da gibt es keine Kontrolle über Gespräche
    und Diskussionen.
    Da hilft die Stasi auch nicht, den die wurden
    schneller Entlarvt als den lieb ist.
    So zumindest wars in der DDR.

  65. Was Speisegastronomie anbelangt
    und vor allem zu bestimmten Zeiten
    begrüße selbst ich als alter Dampfer
    eine Rauchfreie Zeit.
    Aber ich denke nach wie vor
    die alte Kneipenkultur ist denen
    ein Dorn im Auge.
    Was Speisegastronomie anbelangt
    und vor allem zu bestimmten Zeiten
    begrüße selbst ich als alter Dampfer
    eine Rauchfreie Zeit.
    Aber ich denke nach wie vor
    die alte Kneipenkultur ist denen
    ein Dorn im Auge.
    Wo sonst kommen den Gleichgesinnte
    in größerer Zahl zusammen
    wen es nicht um Brot und Spiele geht.

  66. #63 Karolus (15. Jul 2013 22:12)

    Alkohol und Nikotin
    rafft die halbe Menschheit hin.
    Doch auch ohne Schnaps und Rauch
    stirbt die andre Hälfte auch.

    In der Tat ….
    aber es ist schon ein Unterschied, ob es lediglich altersbedingte Wehwehchen sind, denen ein (älterwerdender) Mensch ausgesetzt ist, ober ob es nikotin- bzw. alkoholinduzierte Erkrankungen sind, die zusätzlich das Leben erschweren und Lebensqualität rauben.
    Älter- und altwerden ist schon an sich mit Beschwerden verbunden, warum also es sich noch schwerer machen?

  67. Als Nichtraucher finde ich das gut. Ich bin vor einigen Jahren von Bonn nach Oberfranken gezogen. Beim Volksentscheid habe ich für das totale Rauchverbot gestimmt.
    In Bamberg hat bisher nicht eine Gaststätte wegen Rauchverbot zugemacht, in den Restaurants ist es sogar voller geworden.
    Wenn jetzt die Bonner Gastwirte wirklich Probleme kriegen, dann liegt das aber auch an dem Preisniveau.
    Ich zahle in Bamberg für ein SchniPoSa (Schnitzel, Pommes, Salat) zwischen 7,50,- und 8,50,- für das Bier (0,5l!!!) 2,30 – 2,70.-. Auf dem Land gibt es SchniPoSa schon ab 5,50 – na eher 6,50,- aber das sind dann riesen Lappen wo man die Hälfte mitnehmen muß. Bier (ja, ein halber Liter) 1,80 € bis 2,- €
    Bierkeller, Gaststätten, Brauereigasthöfe, sind eigentlich immer voll, selbst unter der Woche
    Auf dem Land sind es

  68. @#60 Stefan Cel Mare (15. Jul 2013 21:32

    Unter diesem Aspekt muß ich meine Ansicht zur Überflüssigkeit der Politik revidieren! Politik ist überflüssig in positiver Hinsicht. Um das Volk auszubeuten und diktatorisch zu knechten ist sie hilfreich und zielführend.

  69. @ #75 ingres (16. Jul 2013 11:05)

    P.S.: Meine Anmerkung bezieht sich auf die aktuelle Politik der BRD.

  70. Es geht nur darum, die Kommunikation der Leute zu behindern und möglichst zu unterbinden. Das geht am einfachsten damit, indem man etwas zu einem Problem erklärt und mit diesem „Problem“ Parteien schafft, die man nun gegeneinander hetzt.
    Jahrhundertelang hat es die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung keinen Pfifferling nicht interessiert, wenn in Restaurants oder Cafés geraucht wurde. Man ging trotzdem dorthin, weil man gesellig beisammen sein wollte. Das galt gleich für Raucher und Nichtraucher.
    Erst mit der Übernahme und Orchestrierung der Debatte über Antirauchgesetzte aus Brüssel durch den Staat trat ein vorhersehbares und wohl kalkuliertes Phänomen zutage: Einer überwiegenden Mehrheit wurde beim Besuch eines Lokals, in dem geraucht wurde, plötzlich unwohl.
    Wie auch die teils erbitterte Diskussion hier zeigt, funktioniert die staatlich angewandte Massenpsychologie. Und zwar prächtig!
    Wer für das Rauchverbot ist, dürfte sich noch wundern – wer dagegen ist, eher nicht.

  71. Rauchen hat nichts mit Islamkritik zu tun und gehört nicht hierher! Wann kapiert Ihr mal?

  72. #48 Martin Schmitt (15. Jul 2013 19:40)

    Man steigt in ein Auto um von A nach B zu kommen zB. zur Arbeit. Ihre Beispiele haben mit der Folgen des Rauchens nichts zu tun. Man braucht keine Zigaretten um zur Arbeit zu fahren.

    Sie scheinen nicht zu verstehen worum es geht.

    Natürlich kann ich auch ohne Auto zur Arbeit, nämlich zu Fuß. Das ist wesentlich ungefährlicher als mit dem Auto.
    Natürlich ist Nichtrauchen ungefährlicher als Rauchen, aber eben nicht Autofahren ist auch gesünder als Autofahren (mal ganz abgesehen von der körperlichen Fitness).

    Nicht Alkohol trinken ist ebenso ungefährlicher als ihn zu trinken. Essen mit hohem Zucker- oder Fettanteil steht dem Rauchen in Gesundheitsschädigung in nichts nach. Dann isses eben kein Lungenkrebs sondern nen verfettetes Herz, ne zerstörte Niere oder Leber.
    Wie siehts aus bei den Extremsportlern? 3 mal Marathon durch die Wüste ist alles, aber sicher nicht gesund.
    Ich könnte die Liste noch schier endlos fortsetzen…

    Das müsste dann auch alles verboten werden.

    Und genau darum gehts in dieser Meldung. Das Rauchen ist nur Nebenkriegsschauplatz. Es geht um Bevormundung

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