Der dreißigjährige Familienvater Soheil Arabi (Foto mit seiner Tochter) wurde im Iran schariakonform wegen „Beleidigung des Propheten“ zum Tode verurteilt und wartet nun auf die Hinrichtung. Er hatte auf Facebook hauptsächlich Beiträge anderer Nutzer geteilt. Schon vorher wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt, weil er angeblich den „Religionsführer beleidigt“ habe und „Propaganda gegen das Regime“ betrieben hätte.

Nun ist es ja nicht unüblich, das schariakonforme „Beleidungsprozesse“ auch hierzulande stattfinden. Man denke nur an das Amtsgericht Heilbronn und an die Münchner Justiz, die serienweise Islamaufklärer wegen hanebüchenen Anklagen der „Beleidigung“ den Prozess machen.

Noch werden in Deutschland deswegen keine Todesstrafen verhängt, aber wenn einst die UN-Resolution 16/18 in die Strafgesetzgebung implementiert ist, dann können wir uns in ein paar Jahren auf öffentliche Hinrichtungen in der Allianz-Arena zur Halbzeitpause einrichten.

Das ist keine Utopie. Deshalb gilt es, sich dagegen zu wehren, wenn Schariabefürworter wie z.B. der frühere rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff, der einflussreiche Islamwissenschaftler Mathias Rohe aus Erlangen zusammen mit der Politik, den Medien, den Kirchen, den Universitäten und den Mohammedaner-Verbänden die Einführung der Scharia fordern und zielstrebig darauf hinarbeiten. Es gilt Zeichen dagegen zu setzen. Nicht nur die sich deutschlandweit ausbreitenden PEGIDA- Demonstrationen zeigen, dass sich im Land endlich Widerstand rührt. Auch im Fall von Soheil Arabi kann man aktiv werden.

hpd.de berichtet:

Das Internationale Komitee gegen die Todesstrafe sowie der Zentralrat der Ex-Muslime stehen in Kontakt mit Soheil Arabis Frau und sind nach Aussagen der Menschenrechtlerin Mina Ahadi sehr besorgt. Der Fall Rayhaneh Jabbari habe gezeigt, dass ein Todesurteil jederzeit vollstreckt werden kann.

Deswegen rufen sie zu einer Demonstration am morgigen Samstag auf, um gegen Hinrichtungen im Iran zu protestieren und für das Leben Soheil Arabis zu kämpfen. Die Demonstration beginnt um 15.30 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Köln.

Anlässlich des kommenden Tages der Menschenrechte am 10. Dezember sei es wichtig darauf hinzuweisen, dass die freie Meinungsäußerung ein elementares und unaufkündbares Menschenrecht ist, das überall auf der Welt gelten sollte. Es sei vollkommen inakzeptabel, dass ein Mensch allein wegen einer kritischen Meinung um sein Leben fürchten muss. Mina Ahadi und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter hoffen jedenfalls auf Unterstützung bei ihrem Kampf gegen die Todesstrafe und für eine offene Gesellschaft.

Wir hoffen, dass massiver internationaler Protest Sohail Arabi das Leben bewahren wird. Helfen wir heute nicht, bleibt in naher Zukunft niemand übrig, der uns in vergleichbarer Situation helfen wird.

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24 KOMMENTARE

  1. Genau deswegen habe ich kein Facebook-Account.

    Soheil Arabi würde sicherlich gern in Deutschland Asyl bekommen und zu recht.

  2. #1 Selberdenker (05. Dez 2014 20:17)

    Sie haben völlig Recht!

    Man könnte es auch so formulieren:

    Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun!

    Aber eines hat mit Islam zu tun, und nur mit Islam, weil es dies in keiner anderen Ideologie gibt:

    Die sog. Satanische Täuschungstechnik, auf arabisch: Taqiyya

    Mit Taqiyya werden im Islam unschuldige, unwissende und naive Menschen zum Isalm überredet, mit allen psychologischen Tricks, mit Lügen, Verdrehungen und falschen Verheissungen.

    Gott bewahre uns vor den islamischen Falschmünzern und Brunnenvergiftern!

  3. Kann ja GAR NIX mit diesem ominösen ISLAM zu tun haben, denn der ISLAM LIEBT ja ALLE Menschen und bedeutet „Frieden“.
    Obwohl.. DAS ist gelogen, denn ISLAM bedeutet UNTERWERFUNG.
    Wie können wir diesem Mann helfen?
    Nach Köln isses zu weit. Außerdem muss mein Mann ARBEITEN.

  4. Der Islam gehört nicht ins Klassenzimmer!
    berichtet auch der hpd
    http://hpd.de/artikel/10687?nopaging=1
    Fazit

    Der Staat fördert durch diese Politik und die immer umfassendere Förderung konservativer muslimischer Gruppen letztlich nicht die Terrorbekämpfung, sondern die Renaissance konservativer Wertvorstellungen inklusive eines mittelalterlichen Frauenbildes. Zudem ist die Einführung eines weiteren Religionsunterrichts anstatt der Abschaffung jeglicher Märchenstunden aus säkularer Sicht eine schwere Niederlage. Der Islam gehört nicht ins Klassenzimmer, sondern er sollte genau wie sein christliches Pendant von der Schule verwiesen werden. Auch hier gilt: Religion ist kein Unterricht!

    aus den Kommentaren:
    Ich habe mich bereits 1996 aus konkretem Grund von der katholischen Kirche verabschiedet.
    Wenn ich jetzt feststelle, das eine Minderheit von den Kirchen hoffiert wird, sehe ich, das mein Austritt auch heute noch gerechfertigt wäre.

  5. Antwort an den Kriegsgott:
    Genau, nur für solche Fälle ist unser Asylrecht eigentlich gedacht. Es ist eine Schande was unsere Politiker daraus gemacht haben. Die Väter dieses Asylgrundrechtes würden sich im Grabe herumdrehen und poltern, könnten sie sehen was daraus geworden ist. Und außerdem, der größte Verbrecher unserer Geschichte , der kurz bevor er sich feige das Leben nahm, sagte: “Wenn wir den Krieg verlieren – und den haben wir verloren -, dann wird Deutschland der größte Tummelplatz vom Gesindel der der ganzen Welt.“ Von daher frage ich mich: „Warum tut man alles dafür, dass dieser Verbrecher recht behält?“ Eine Schande ist das!

  6. Es dauert wohl nicht mehr all zulange, bis dies bei uns, auf den Marktplätzen, wie im Mittelalter stattfindet. Schandmasken waren da noch harmlos. Bei denen geht es härter zur Sache. Wahrscheinlich nehmen die Friedensreligionsanhänger das Schlachten mit ihrem Handy auf, ganz modern, um es dann Freunden oder der Familie zeigen zu können, oder um es ins Netz zu stellen, dann können sich viele daran ergötzen.

  7. Umso wichtiger ist PI, unser Blog hier.

    The Revolution will not be televised!

    Gil Scott Heron

    „You have to change your mind before you change the way you live […]. So when we were saying that the revolution would not be televised we meant that the thing that is going to change people will be something that no one will ever be able to capture on film.
    (Bevor man seinen Lebensstil ändern kann, muss erst die Art zu denken geändert werden. […] Wenn wir also sagten, dass die Revolution nicht im Fernsehen gezeigt wird, meinten wir, dass das, was Menschen verändern wird, nichts ist, was jemals jemand auf Film festhalten können wird.)“

    Der Mann hat das 1970 verfasst, auf die Diskriminierung der Schwarzen gemünzt. Passt aber doch ganz gut hierher.

  8. Was ist eigentlich mit dem mutigem Mann aus Pakistan (Name ist mir entfallen) geworden, den die Spanier abschieben wollen, was aber sein sicheres Todesurteil wäre!

  9. #3 Kriegsgott (05. Dez 2014 20:22)
    #7 guy (05. Dez 2014 20:49)

    Das Problem ist, das, sollte dieser Mann hier Asyl bekommen, sieht er sich mit dem ganzen Mist, dem er zu entkommen suchte genauso wieder konfrontiert, weil die, die solche Menschen verfolgen auch schon bei uns sind (Herr Stürzenberger kennt Beispiele).

  10. (Ironie on)

    Ich tue mal wieder so als wäre ich Claudia Roth, okay? Und gehe auf die Bühne. Mikro an:

    „Also mit dem Islam hat das nix zu tun. Islam ist Frieden. Islam ist Freundschaft. Islam ist die friedvollste Weltreligion die wir je hatten. Alles was dem Islam in die Schuhe geschoben wird, ist nur, weil alle Ungläubigen den Islam bzw. Mohammed diffamieren, beleidigen und diskriminieren.

    Menschen mit islamischen Glaubens sind allesamt Opfer der permanenten Verunglimpfungen der Ungläubigen. Das Köpfe und Hände Abschlagen, das Schlachten von Islamfeinden muss man doch verstehen. Die paar Frauenopfer. Meine Güte! Das ist ein tiefer kultureller Ausdruck innerer Verzweiflung! All diese Kämpfer sind doch im Grunde friedlich. Aber man gibt ihnen keine Chance ihre Friedfertigkeit zum Ausdruck zu bringen. Unsere Gesellschaft hat sie ausgegrenzt. Dahingehend müssen wir umdenken. Wir Deutschen sind doch an allem Schuld das so etwas passiert. Das passiert alles nur weil es so viele Islamhasser gibt und es uns an Willkomenskultur fehlt. Das ist das Problem. Islamhasser überall:

    In München, der Hochburg der Islamkritik, in Köln und Berlin. Es ist furchtbar. Gäbe es nicht so viele Islamhasser wäre doch die Welt viel friedlicher.

    Würde niemand den Islam so sehr kritisieren wären wir einen großen Schritt weiter. Islamkritik ist was ganz furchtbares. Der Islam hat doch auch viel Gutes. Und auch viele Fachkräfte! Das wird einfach nicht gesehen. Es ist doch voll diskriminierend, wenn jemand bei einer Bewerbung abgelehnt wird weil er Mohammed heißt, nicht war?! Da muss man die Gesetze ändern, dass so etwas diskriminierendes in Deutschland nicht passiert. Warum spricht man nicht darüber? Der Islam ist doch im Grunde sanftmütig. Islamophobie in unserem Land. Schrecklich. Weil wir immer mehr Populisten haben. Diese islamophoben Populisten. Also ich bin dafür das man den Islam einbürgert!“

    (Ironie off)

    Damit laß ich´s für heut!

    Gute Nacht und schönes 2. Advent-Wochenende!

  11. Interessant, wie tief mittlerweile das „westliche“ Internet in diese Islam-Sekte involviert ist.

  12. Ich finde es sooooooooooooooooooo toll, dass die Kommentare hier BEWEISEN, dass die Islamkritik auf dieser Seite nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus zu tun hat wie immmer wieder von den rotbraunen Hetzern behauptet wird.

  13. Diesem Propheten gehört ein für allemal in Arsch getreten!
    Ab in die Gosse mit dieser Wildsau!

  14. Ob unsere Neo-Faschisten neidisch sind auf die Bestrafung: „Propaganda gegen das Regime“ – das passt zu dem linken Gesindel ebenso, das sind sicher deren feuchten Träume.
    Die arme Familie 🙁 und den Beitrag mit den Kindern kann ich gar nicht anklicken. Da kann ich sogar Frau Roth noch eher ertragen, das will was heißen. 😉

  15. Wieder zeigt sich, wie unglaublich rückständig, grenzdebil und verdorben diese Islambrut ist. Sogar in 2015 muss jemand um sein Leben fürchten, weil er dem fliegenden Spaghettimonster Alldah und seinem pädophilen Erdvertreter Mohammel nicht genug Respekt zollt….Mann oh Mann, Worte können schon lange meinen Hass nicht mehr ausdrücken.

  16. Man wird geradezu zum Hass auf diese scheiß totalitäre Faschistenideologie genötigt. Welche andere Reaktion darauf kann man als freiheits- und wahrheitsliebender Mensch haben?
    Das vermiest einem das Dasein gründlich. 👿

  17. Man kann mit friedlichen Protesten nichts gegen ein Terrorregime ausrichten,das Dissidenten einfach soziopathisch abschlachtet!!

    Ich sage nur eines:

    AKTION UND REAKTION!!!
    Alle sollten sich gegen diese Massenmörderideologie Irrslam aufstehen und Widerstand zeigen,anstatt den Kopf einzuziehen und klein beigeben!!
    Was werdet ihr tun,wenn die Welt in einen globalen Bürgerkrieg hineingezogen wird?
    Sich in irgendein finsteres Loch verkriechen und ängstlich darauf hoffen,dass man ja nicht als Rassist und Nazi gilt,weil man euch eingeredet hat:“die Bekämpfung des Islams ist böse,das Miltär ist böse,ihr seid böse!“?
    Oder tut ihr einmal das,was wirklich das richtige ist und ihr wehrt euch gegen diese Sprenggläubigen und Suhrensöhne?

    Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

  18. @ #12 Zentralrat_der_Oesterreicher (05. Dez 2014 21:39)

    Zum Glück ist Imran Firasat noch in Spanien:

    http://www.gatestoneinstitute.org/4911/imran-firasat-deportation

    Wenn Sie seinen Film noch einmal sehen wollen (der Grund übrigens, weshalb die spanische Regierung Imran Firasat los werden bzw. ihn den Moslemmördern ans Messer lierfern will):

    https://www.youtube.com/verify_controversy?next_url=/watch%3Ffeature%3Dplayer_embedded%26v%3D7gwcuG2jb9k

    Hinweis von Youtube:
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