Die Aufspaltung der AfD in Ost- und Westpartei wäre nutzlos und kontraproduktiv.

Von EUGEN PRINZ | Der Herausgeber des COMPACT-Magazins, Jürgen Elsässer, hat die Ergebnisse der Wahl zum Europäischen Parlament analysiert und seine Schlussfolgerungen in acht Punkten dargelegt. Manche decken sich mit der Auffassung des Autors, andere können jedoch von ihm nicht unwidersprochen bleiben.

1. Wir sind uns einig, dass wir es im Westen Deutschlands mit einer völlig verblödeten Jugend zu tun haben, die mit ihrem Wahlverhalten neben ihrem eigenen Grab auch gleich noch das unsere schaufelt.

2. Ebenso trifft zu, dass das Wahlergebnis der AfD in den alten Bundesländern enttäuschend ist und dass es die Partei dem „Osten“ zu verdanken hat, wenigstens ein kosmetisch annehmbares, zweistelliges Ergebnis erzielt zu haben.

Sehen wir uns Punkt 3 von Elsässers Schlussfolgerungen an:

3.) Äußere Faktoren für das schwache Gesamtergebnis der AfD verantwortlich zu machen, führt in die Irre: Medienlügen und der Strache-Effekt waren in Ost wie West gleichermaßen verbreitet – aber nur im Westen schlugen sie sich auf das Wahlergebnis negativ nieder.

Obwohl sie die gleiche Sprache sprechen und im selben Staat leben, gibt es fundamentale Unterschiede in der Mentalität der Menschen in den alten und den neuen Bundesländern: Im Osten haben die Bürger mit der Muttermilch aufgesogen, dass man den Medien nichts glauben darf. Ferner erkennen diese Menschen die Anzeichen einer beginnenden Diktatur auf den ersten Blick, wenn sie ihnen begegnen. Es ist davon auszugehen, dass auch die nach der Wende Geborenen von ihren Eltern noch so sozialisiert wurden. Und Nazis? Die gab es laut dem DDR-Regime nur im Westen. Im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat nicht.

Die Bewohner der alten Bundesländer haben 70 Jahre Umerziehung hinter sich. Jede ihrer Gehirnzellen besitzt – im Gegensatz zu ihren Landsleuten im Osten – einen „Nazi-Rezeptor“, der inzwischen vom linksgrünen Establishment so justiert wurde, dass er bereits bei der Äußerung von konservativen Wertvorstellungen anspringt. Der Begriff „Nazi“ ist inflationär geworden und entlastet dadurch fatalerweise jene, die diesen Ausdruck wirklich verdienen.

In diesen immer noch bestehenden Unterschieden in der Denkweise der Bürger in Ost- und Westdeutschland ist die Ursache dafür zu suchen, dass sich die Medienlügen und der Strache-Effekt bei der Europawahl nur im Westen negativ ausgewirkt haben.

Anpasserei und Distanzeritis?

Elsässer kritisiert in Punkt 4 die „Anpasserei und Distanzeritis“ der West-AfD. Dieser Kritik kann sich der Autor nur bedingt anschließen. Die AfD muss die unterschiedliche Mentalität des Wahlvolkes in den alten und den neuen Bundesländern berücksichtigen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass nur 10,2 (mit Berlin 12,7) Millionen der insgesamt 61,5 Millionen Wahlberechtigten im „Osten“ leben. Es ist daher nachvollziehbar, dass die AfD für die „umerzogenen“ Menschen im Westen akzeptabel bleiben muss. Es ist wie eine weit verbreitete Krankheit, dass die Bürger im Westen wie die Rohrspatzen über die politischen Entscheidungen in Berlin schimpfen, aber dann entsetzt zurückzucken, wenn man ihnen empfiehlt, die AfD zu wählen. Insofern ist es wohl zumindest im Westen für diese Partei überlebenswichtig, ein für die Bürger im Westen wählbares Erscheinungsbild zu wahren. Bei Irren sollte man einen sanften Tonfall anschlagen. Zudem: Wenn aus den bekannten Gründen die AfD selbst im Osten nicht genügend Kandidaten für die errungenen Mandate findet, was soll dann bringen, im ohnehin hypersensiblen Westen „aufzudrehen“?

Sezession der neuen Bundesländer?

Bei Punkt 5 enden die Gemeinsamkeiten in der Auffassung von Elsässer und dem Autor. Der Osten wird unter den gegenwärtigen Umständen nie in der Lage sein, den Westen „zu retten“.  Die Gedankenspiele über eine staatsrechtliche Sezession sind dem Autor hinreichend bekannt. Er ist aus Bayern, wir sind da Vorreiter darin. Je nachdem, ob man mit einem Völker- oder Staatsrechtler spricht, reichen die juristischen Meinungen von „theoretisch möglich“ bis „verfassungswidrig“. In der Praxis wäre eine Sezession nur im Zuge eines europaweiten Zusammenbruchs der staatlichen Ordnung nach einem Finanzcrash denkbar. Unter den gegenwärtigen Umständen brauchen wir uns mit diesem weltfremden Gedankenspiel nicht weiter zu beschäftigen. Zudem sollten Patrioten für die Einheit des Landes eintreten, nicht für eine Spaltung.

Der maximale Ausbau der Autonomierechte der östlichen Bundesländer innerhalb der BRD, so wie ihn Elsässer vorschlägt, würden AfD-geführte Landesregierungen erfordern. Die Chancen dafür stehen denkbar schlecht, da selbst im Osten die AfD keine absolute Mehrheit bei Wahlen erzielen wird und sich zur Not immer Koalitionen gegen sie finden.

Unter Punkt 6 schreibt Elsässer:

(…) Wenn der westdominierte Bundesvorstand dagegen weiter in den Osten hineinregiert und der Ost-AfD seinen weichgespülten Kurs aufzwingt, sind die zum Greifen nahen Wahlsiege in Sachsen und Brandenburg (1. September) in Gefahr.

Natürlich sollte der Bundesvorstand den AfDlern im Osten soviel Beinfreiheit wie möglich lassen. Aber eben immer auch mit Blick auf die Wirkung im Westen. Die Menschen im Osten fürchten zurecht die Zustände, wie wir sie im Westen haben. Deshalb werden sie sich nicht so leicht von der AfD abwenden, wie der COMPACT-Magazin-Herausgeber befürchtet.

AfD-West und AfD-Ost?

Kommen wir zu den Punkten 7 und 8: Hier fordert Elsässer eine friedliche Scheidung der AfD nach dem Vorbild von CDU und CSU. So wie die CSU eine eigenständige Partei auf dem Gebiet des Bundeslandes Bayern bildet (aber immer mit der CDU liiert blieb), würde die Ost-AfD eine eigenständige Partei in den neuen Bundesländern bilden (aber mit der West-AfD liiert bleiben), so die Idee dahinter.

Dieser Logik vermag der Autor nicht zu folgen. Glaubt Jürgen Elsässer denn, die Ost-AfD könnte nach diesem Modell dann beliebig „dem Affen Zucker geben“, weil sie nun eigenständig ist und die West-AfD bliebe davon unberührt? Hier irrt Elsässer gewaltig. Auch wenn es zwei AfDs gäbe, würde die etablierte Medienlandschaft – von der Politik ganz zu schweigen – jeden noch so geringen „Ausrutscher“ der „AfD-Ost“ auch der im Westen mit ans Bein binden. Wenn Straches Ibiza-Gate Auswirkungen auf das Wahlergebnis der deutschen AfD hatte, wie kann man dann annehmen, einer West-AfD würde das Verhalten ihrer Schwesterpartei im Osten nicht angekreidet werden?

Fazit

Eine Aufspaltung der AfD macht keinen Sinn. Ja, auf diese Partei wartet die Aufgabe, Deutschland in eine bessere Zukunft zu führen. Sie kann das. Diese Aufgabe wird sie jedoch erst nach dem Finanzcrash erfüllen können. Der kommt so sicher wie das Amen in der Kirche und er wird die politische Struktur Europas gehörig ins Wanken bringen. Die Alternative für Deutschland muss sich bis dahin nur weiterhin konsolidieren, Kompromisse zwischen den verschiedenen Lagern finden und aufhören, sich selbst zu demontieren.

Und wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, werden auch die Bürger in den neuen Bundesländern, konfrontiert mit katastrophalen Lebensverhältnissen, die sie niemals für möglich gehalten hätten, der Linie eines Björn Höcke folgen. Höckes Zeit kommt noch. Wir werden erleben, wie sich 70 Jahre Umerziehung wie durch ein Wunder in Nichts auflösen. Es braucht nur die entsprechenden Umstände.

Bis es soweit ist, mögen Höcke und seine Anhänger bitte den Ball so flach halten, dass auch die AfD-Parteikollegen im Westen in ihrem widrigen Umfeld einigermaßen zurechtkommen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.

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79 KOMMENTARE

  1. Bis es soweit ist, mögen Höcke und seine Anhänger bitte den Ball so flach halten, dass auch die AfD-Parteikollegen im Westen in ihrem widrigen Umfeld einigermaßen zurechtkommen.

    ———————————-
    Ein Höcke und sein Anhang brauchen den Ball nicht flach halten, denn dann versinkt der Westen wieder in den Dornröschen Schlaf !

  2. Stimme Eugen Prinz zu. Spaltung bringt nichts und Elsässer redet auch viel Mist, wenn der Tag lang ist. Er hat auch den Trottel Poggenburg hochgejubelt, der ausser der Zerstörung seines Landesverbandes, Kümmeltürken-Gerede und Spalterei nichts auf die Palette gebracht hat.
    Von wegen „Löwe von Magdeburg“.

    Ja, im Westen wohlen zu 90% umerzogene Links-Idioten. Auf die muss man vorsichtiger einreden als auf die aufgeweckten Menschen im Osten, wenn man sie überhaupt noch erreichen will.
    Spaltung hilft immer nur dem Gegner.

  3. Höckes Zeit kommt hoffentlich schon auf dem nächsten Bundesparteitag im Herbst !!!

    Meuthen soll in Brüssel reüssieren – hat es leider nicht gebracht !

    Erst den Wahlsieg in BW 2016 (15,1%) weggeschmissen und gleich mal die Fraktion zum Auftakt gspalten, um ja nicht angreifbar zu ein. Ausschlussverfahren ohne Ende & Verstand ! Keinen Wahlkampf auf den Marktplätzen, mit tausenden Gegendemonstranten (Publicity) im Westen gemacht ! Mal die Kommunalwahlergebnisse in BW ansehen = erschreckend schlecht und nicht einmal geschafft, in allen Großgemeinden Listen an den Start zu bringen.

    Man hört nichts von AFD BW (was macht Gögel?), RP, Hessen = so seid Ihr komplett unnütz…

    Ich glaube, dass mit einer Christina Baum als Vorsitzende in BW der Stimmenanteil nicht bei 10 sondern wieder bei 15 % + gelegen hätte. Meuthen wollte gar nicht so viele Mandate für die AFD, weil auf den hinteren Plätzen die nationalen Kräfte gelistet waren.

  4. Vielleicht sollte mal eine andere Denke stattfinden. Liegt es vielleicht gerade am Imageproblem von Höcke, dass die AfD im Westen nicht im selben Maße punkten konnte? Wieso wird hier versucht mit aller Gewalt Höcke an den Mann/Frau zu bringen? Höcke und auch Gauland haben mit ihren Aussagen zum Dritten Reich der AfD geschadet.

  5. TROTZ WAHLSIEG IN SACHSEN
    AfD kann eigene Mandate nicht besetzen!

    Denn laut AfD-Landeschef Jörg Urban (55), kann die Partei etwa 20 Prozent der errungenen Mandate nicht besetzen, weil auf ihren Listen nicht ausreichend Kandidaten antraten. Die Sitze in Stadt- und Gemeinderäten bleiben nun frei – mit teils dramatischen Folgen für die Alternative für Deutschland.

    „Viele potenzielle Kandidaten sagten uns, ‚es gefährdet meine gesellschaftliche und berufliche Existenz, wenn ich für die AfD antrete‘“, erklärt Landeschef Jörg Urban das Dilemma. Aktuelles Beispiel sei Sachsens Handballpräsident Vetterlein, der laut Urban aus dem Amt gemobbt wurde, weil er in Dresden für die AfD als Stadtrat kandidierte.

    https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/wahlsieger-in-sachsen-afd-kann-eigene-mandate-nicht-besetzen-62265322.bild.html

  6. Manchmal glaube ich, einige Schreiberlinge aber auch Kommentatoren hier auf Pi-News WOLLEN es nicht verstehen.
    Der Westen ist nicht mehr zu retten. Gar nicht! Null! Finito!
    Ich Lebe im Westen (Hamburg) also weiß ich aus Erster Hand wie es hier im Westen ausschaut.
    Desweiteren weiß ich wie es in Köln, Duisburg, Düsseldorf usw. ausschaut.
    Jemand der tatsächlich der Meinung ist, dass man den Westen noch ,,retten“ kann, der lebt höchstwahrscheinlich irgendwo in einem kleinen Dörfchen in Schleswig-Holstein wo er pro Monat vielleicht 3 Ausländer sieht (Die dann womöglich auch noch ,,Super“ intigriert sind) und sich daher irgendwas zusammen träumt.
    Ich finde es traurig wie gewisse Leute hier versuchen die starken Ostdeutschen mit in den Abgrund zu ziehen. Das haben sie nicht verdient!
    Ich bin schon Jahrelang im Politischen Geschehen aktiv und äußere mich immer knallhart. Daher meine knallharte Meinung: Wenn die Ostdeutschen Bundesländer es bis spätestens 2024/2025 nicht schaffen ihre Unabhängigkeit zu erklären um sich so vom degenerierten Westen abzuspalten, wird auch der Point of no return für die Ostdeutschen überschritten sein. Dafür reicht eine kleine Analyse.

    Bezüglich dem Sezession´s Thema möchte ich einmal ein Beitrag von der svz und gleichzeitig aus dem Grundgesetz zitieren:

    ,,Das Grundgesetz (GG) sieht einen Austritt einzelner Länder aus dem Bundesstaat nicht vor.
    Es gibt das Gebot der Bundestreue, das die Länder zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet, jedoch verpflichtet dies nicht zum Verbleiben im Bund.

    Die Diskussion um die von der PDS 1993 geforderte Verfassungsänderung Thüringens zu einem per Volksentscheid möglichen Austritt aus der föderativen deutschen Republik zeigt, dass in der jüngsten Geschichte die Loslösung eines Bundeslandes politisch diskutiert wurde. Der Artikel 20 Abs. 1 des Grundgesetzes sagt, dass die Bundesrepublik föderal strukturiert zu sein hat. Er meint aber nicht die föderale Struktur selbst. Wenn also ein Bundesland austritt, bleiben die Prinzipen nach Artikel 20 Abs. 1 GG gewahrt. Bei einem Austritt würde es sich um eine Frage des Völkerrechts handeln. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, ist es denkbar, dass ein Bundesland den Anspruch auf Souveränität durchsetzen kann, wie z. B. beim Zerfall Jugoslawiens.
    – Quelle: https://www.svz.de/4448251 ©2019″

  7. Habe da eine ganz andere Meinung wenn es um der Gerechtigkeit geht, die von den Medien verbreitet wird und weitgehend beachtet wird, weil die Gegeninformation weitgehend zu schwach ist und wenn mal etwas devon getan wird und etliche sinnlose Flaier in den Möll landen und nicht studiert werden, ist das eines der Fehler die gemacht werden und damit sehr viel Geld sinnlos auf dem Fenster geschmissen wird, obwohl man das längst weis, denn wer will schon den Briefkasten voller Werbungen haben, die ungelesen im Müll landen. Aber viel Arbeit und Aufwendungen nebst Geld gekostet haben. Selbst die Mitglieder von AfD schmeißen ungelesene Werbungen gleich in den Müll, ohne zu sehen was diese und woher sie stammen. Aber Flaier verteilen wollen. Meine Anmerkungen statt Flaier in den Müll gelangen zu lassen, ist nur ein einzelnes Blatt geklebter Information, bei weiter billiger und wird mindestens von 20 Personen gelesen, wenn diese da geklebt werden, wo man warten muß. Doch wenn man dazu zu faul und zu blöd ist das zu begreifen, ist dagegen keine Pille bein Apotheker zu bekommen. Nur auf diese Weise ist die Informations-Politik der Lügengesellschaft zu durchbrechen, aber nicht mit sinnloses Stecken von Flaiern. Diese liest wohl jeder Zehnte oder weniger, und hat viel Geld gekostet, Dagegen ein Blatt billiges Papier geklebt, liest mindestens 20 oder mehr bin es zerstört wurde. So sieht das Verhältnis als und deshalb kommt es bei dem Volk auch nicht in entsprechende Weise an, um Aufklärung zu betreiben wie es nötig ist. Egal welche anderer Meinung sein wollen, das Ergebnis spricht bei den Wahlen die entsprechende Wirkung. Wer etwas nicht weis, kann auch nicht richtig entscheiden.
    So einfach ist das.

  8. Die Grünen: Partei der Groß- und Universitätsstädte und des Nordens

    Die Grünen haben drei klare Hochburgen: Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin, das heißt, sie sind stark im Norden des Landes und in Großstädten. In den zehn größten Städten des Landes holten sie durchweg über 20 Prozent, in Leipzig 20,2 (niedrigster Wert), in Köln 32,9 Prozent (höchster Wert). Die meisten Stimmen erhielten sie mit 38,5 Prozent in Freiburg im Breisgau, einer Stadt mit knapp 230.000 Einwohnern, die sehr stark von der Universität geprägt ist.

    Die Grünen: Partei der 20-Jährigen, AfD: Partei der 35 bis 59-Jährigen

    Die Grünen punkten bei den ganz jungen Wählern von 18 bis 24 Jahren, die gerade von der Schule gekommen oder noch an der Uni sind, das heißt noch nie selbst im Erwerbsleben standen und seit 15 bis 20 Jahren permanenter Indoktrination ausgesetzt waren, weit überproportional, holen hier jede dritte Stimme. Schon bei den 25- bis 34-Jährigen lässt das deutlich nach und wird dann immer weniger, während die AfD bei den 35- bis 59-Jährigen am stärksten ist, also bei denen, die mitten im Erwerbsleben stehen.

    https://juergenfritz.com/2019/05/28/ein-gespaltenes-land/

  9. Jürgen Elsässers Vorschlag ist ein Hirngespinst. Er verkennt völlig, dass auch im Osten 75% der Bevölkerung eine der Merkelschen Einheitsparteien wählen.
    Natürlich sind die Erfolge der AfD in dien neuen Bundesländern ein kleiner Lichtblick, sie sind aber keinesfalls eine starke Grundlage, um in irgendeiner Weise dort einen Aufbau bzw. eine Abspaltung betreiben zu können, um Deutschland zu retten.

  10. Die AFD Sachsen stellt alle anderen Verbände in den Schatten – auch Sachsen Anhalt und Thüringen. Schaut Euch dort mal die Ergebnisse im Videotext (S801ff) an. Oft das erste Mal angetreten und gleich stärkste Partei mit 25 – 35 % – der Erfolg hat die Partei überrascht.

  11. Teile Berlins gehören doch auch zum sog. ehemaligen Osten. Viele „traditionellen“ Linkspartei Wähler haben dieses Mal die Grünen gewählt. Die Grünen sind trotzdem noch immer die kleinste Partei im Bund und natürlich war die Europawahl wie in der Vergangenheit eine ränderstärkende Prostestwahl, gerade weil das EU-Parlament ja nahezu lächerliche Wirkungsmöglichkeiten hat. Weiterhin ist die grüne Fraktion im EU Parlament verschwindend gering, was an dieser Stelle die deutsche Klimahysterie nicht auf den Rest Europas übertragen lässt. Oder wissen wir Deutschen mal wieder mehr als der Rest der Welt…

  12. Der AfD-Wahlkampf war wohl sosehr zahm, weil die Chefs fürchteten, durch Klartext VS-Beobachtungsobjekt zum werden. Und da man seit Januar insgesamt von der AfD kaum noch welche Beiträge vernimmt, sprang obendrein ein Drittel der AfD-Wähler gelangweilt und enttäuscht ab.

  13. „selbst im Osten die AfD keine absolute Mehrheit bei Wahlen erzielen wird und sich zur Not immer Koalitionen gegen sie finden.“

    Daran werden sich die Altparteien zerreiben, vor Allem wenn „CDU“ und Sozis noch Grüzis mit ins Boot nehmen müssen. Irgendwann wird ein Punkt erreicht sein, an dem man an der AfD nicht mehr vorbei kommt. Eine Zwickmühle für die Altparteien.

    Was die AfD selbst angeht, müssen endlich fähige, schlagfertige Köpfe wie Curio und Brandner nach vorne. Schlaftabletten und Fettnäpfchenliebhaber schrecken eher ab.

  14. Ich widerspreche dem Autor dieses Beitrages insoweit, dass die AfD für den Wessi-Blödmichel wählbar bleiben sollte, aber nicht zu dem Preis der Stromlinienförmigkeit und dem Herumgeeiere, wer rechts ist, wie rechts darf die AfD sein. Was will die AfD denn sein? Eine Partei für eine bestimmte, begrenzte Klientel, oder eine sog. „Volkspartei“, wobei ich hier Volk mit dem gesamten politischen Meinungsspektrum gleichsetze. Will die AfD dieses Potenzial nutzen, oder will sie den Distanzerismus leben? Vielleicht sollte die AfD die Punkte ihrer einstigen Gründung wieder mehr in den Fokus rücken. Echte sozialliberale Politiker, oder gar eine Partei, gibt es in DE nicht, Lücken erkennen und ausfüllen. Sich auch den Themen Wirtschaft, Finanzen und Soziales mehr zu widmen, vor allem vor dem Hintergrund, dass Klimaschutz nur durch eine stabile Wirtschaft und Beschäftigungslage finanziert werden kann, nicht durch drohende Arbeitsplatzverluste und Deindustrialisierung Deutschlands. Die AfD hatte im Wahlkampf ein paar nette Trickfilme, wenn sie junge Menschen oder junggebliebene Menschen (die Vernünftigen, die nicht nur krakeelen) ansprechen wollen, dann wäre dies ein Weg. Kurz, knackig, einprägsam, lustig, informativ, nicht belehrend. Andere Wege gehen als die aus der Zeit gefallenen Altparteien und der giftgrüne Khmer.

  15. In Thüringen und Sachsen ist die AFD stark. Dort ist eien Regierungsbeteiligung möglich. Sogar ein MP von der AFD wäre drin.

  16. @ Der boese Wolf 29. Mai 2019 at 15:27

    Gauland sollte wirklich in den Hintergrund gehen. Direkt in den Medien tapst er schnell in Fallen. Sowas wird immer weiter verbreitet und verschlechtert das Ansehen der Partei.

  17. @ Frankoberta 29. Mai 2019 at 15:15

    Auch die AfD Brandenburg hat zu wenige Kandidaten für ihre Mandate

    „Es reicht nicht aus“, sagte Landesparteisprecher Detlef Frye am Mittwoch der Nachrichtenagentur DPA. Es fehle aber noch ein genauer landesweiter Überblick.

    https://www.rbb24.de/politik/wahl/kommunalwahlen/beitraege/afd-brandenburg-zu-wenige-kandidaten-kommunalwahl.html
    —————-

    Auch als Kommunal-AfDler im Osten lebt es sich gefährlich. Zudem noch die Ausgrenzung durch langjährige Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen. Es braucht also sehr viel Mut und Leidensfähigkeit, AfD-Politiker zu sein.

  18. Die AfD und Höcke haben nur eine einzige Aufgabe: die Umvolkung meines geliebten Ostdeutschlands zu stoppen. Ansonsten sind die mir egal. Aber mit dem Königsteiner Schlüssel wird jedes kleine Dorf mit Flüchtlingen geflutet und die Frage ist: können oder wollen die AfD und Höcke dies stoppen?
    Wenn nicht, ist die einzige Lösung: Separation Ostdeutschland! Denn wir wollen nicht werden wie die multikulturelle West-BRD, die schon umgevolkt ist. Schaut Euch nur mal München, Hamburg oder Frankfurt am Main, Nürnberg, Hanau, Offenbach, Wuppertal, Essen, Duisburg, Stuttgart etc etc. etc. an. So wollen wir NICHT werden! Bleiben wir in diesem Staatenverbund BRD und damit in diesem System, haben wir keine demokratischen Möglichkeiten unsere Unabhängigkeit zu bewahren, denn 11 „Bundesländer“ werden immer 5 „Bundesländer“ mehrheitlich überstimmen.
    Da kann die AfD im Osten über 50 % haben, trotzdem werden uns die westlichen „Bundesländer“ überstimmen.
    Deshalb: Freiheit und Unabhängigkeit für Ostdeutschland.
    Denn der Westen ist schon verloren!

  19. Etwas was mir erst jetzt so richtig eingefallen ist. Man schreibt viel über die „friedliche Revolution“ wie es genannt wird. Niemand wird sich noch darüber Gedanken machen wo es denn zustande gekommen, das an diesem Tag überall in dieser „DDR“ so viele Menschen urplötzlich auf die Straße gegangen sind. Bestimmt war im DDR-Funk kein Sterbenswort ausgestrahlt worden, um diesen Massenaufmarsch zu organiesieren. Denn Organiesiert wurde es nämlich gar nicht, sondern es war mit Sicherheit einzig und alleine diese besonders verhassten Flugblättern zu verdanken das es zu dieser Massenansammlungen gekommen war. Jeder ehemalige „DDR-Bürger“ weis wohl genau, wie die Stasi auf solche Flugblätter reagiert hatte. Doch seit Merkel die Macht hat, ist dieses Ereignes mit dem Umstand wie es zu diesen plötzlichen als friedliche Revolutions-Informationen im ganzen „DDR“ Bereich gekommen war, das Nachdenken wohl abgeschafft ist.
    Deshalb hält man wohl meine Infos, die ich schreibe, für etwas Beklopptes, denn Komentiert wird es nie.
    Weiter so bekloptes Schreiben und das Nachdenken vergessen.

  20. Liebe pi-Redaktion,
    .
    dieser Satz ergibt m.E. keinen Sinne:
    .
    Die Bewohner der neuen Bundesländer haben 70 Jahre Umerziehung hinter sich. Jede ihrer Gehirnzellen besitzt – im Gegensatz zu ihren Landsleuten im Osten – einen „Nazi-Rezeptor“, der inzwischen vom linksgrünen Establishment so justiert wurde, dass er bereits bei der Äußerung von konservativen Wertvorstellungen anspringt.
    .
    Müsste es nicht heißen: „Die Bewohner der alten Bundesländer….“
    Falls ich richtig liege, bitte ändern!
    MfG

    MOD:
    DANKE! Eugen Prinz

  21. Merkel gibt der Iranerin Christiane Amanpour vom Fake News Sender CNN ein unterirdisches Interview. U.a. sagt Stasi Mehrkill in Deutschland gibt es dunkle aufstrebende Kräfte und Deutschland habe ein Problem mit Antisemitismus. Warum sie so viele Islamisten ins Land gelassen hat, davon kein Wort. Lieber diffamiert sie uns mal wieder.

    https://edition.cnn.com/2019/05/28/europe/angela-merkel-interview-amanpour-intl-grm/index.html

    Zum Vergleich:

    Jüdische Allgemeine: Kritik an Polizeistatistik

    »Sieg Heil«-Rufe von Arabern werden als politisch motivierte Kriminalität mit rechtsextremem Hintergrund gewertet.

    Betroffene Juden geben an, dass 81 Prozent der körperlichen Angriffe auf Muslime zurück gehen.

    https://www.juedische-allgemeine.de/politik/kritik-an-polizeistatistik/

  22. „…Die Bewohner der NEUEN Bundesländer haben 70 Jahre Umerziehung hinter sich. Jede ihrer Gehirnzellen besitzt – im Gegensatz zu ihren Landsleuten im Osten – einen „Nazi-Rezeptor…“

    Es muß heißen “ … Die Bewohner der ALTEN Bundesländer …“

  23. Dass man diesen Hirnfurz Elsässers auch noch offiziell vertieft diskutiert, kann ich nicht nachvollziehen. Elsässer ist von berufswegen Spalter, denn ohne Haarspaltereien keine Auflage für sein Blatt, und hat es jetzt mit seiner Passion etwas übertrieben.

    B.T.W.: B. Höcke ist zugezogener Wessi.

  24. Auch in dem Satz müsste es „in den alten Bundesländern“ heißen. Ansonsten ergibt des keinen Sinn.
    .
    Und wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, werden auch die Bürger in den neuen Bundesländern, konfrontiert mit katastrophalen Lebensverhältnissen, die sie niemals für möglich gehalten hätten, der Linie eines Björn Höcke folgen. Höckes Zeit kommt noch. Wir werden erleben, wie sich 70 Jahre Umerziehung wie durch ein Wunder in Nichts auflösen. Es braucht nur die entsprechenden Umstände.

  25. In wirtschaftlich schwachen Zeiten, wird Höcke noch eine bessere Zukunft als Politiker. Stromausfälle usw. kommen ja noch. Wartet nur ab. Sobald Kohle nicht mehr verstromt wird, gewinnen wir.

  26. Den Artikel sehe ich in weiten Teile auch so. Ich habe auch noch etwas über die Prozentzahlen bei der Wahl zu sagen. Kann es nicht sein das bei der AfD überproportional viele nicht gewählt haben ? Begründung : AfD-Wähler dürften in hohem Maße diese EU (nein, ihr linksgrünen Philosophen und Hetzer – es ist nicht eine funktionierende EU gemeint) lieber heute als morgen zum Teufel wünschen. Viele, vielleicht wesentlich mehr als in der Einheitspartei sehen keinen Sinn darin dafür auch noch wählen zu gehen. Ich selbst war mir auch nicht schlüssig wählen zu gehen. Auf der einen Seite will ich die AfD unterstützen, auf der anderen Seite will ich diesem EU-Moloch los werden. Gibt es denn dazu Zahlen ?

  27. @SeiSchlauWaehlBlau 29. Mai 2019 at 15:05

    „Manchmal glaube ich, einige Schreiberlinge aber auch Kommentatoren hier auf Pi-News WOLLEN es nicht verstehen.
    Der Westen ist nicht mehr zu retten. Gar nicht! Null! Finito!“

    Und mich beschleicht mitunter das Gefühl, derlei Defätismus habe System.

    „Jemand der tatsächlich der Meinung ist, dass man den Westen noch ,,retten“ kann, der lebt höchstwahrscheinlich irgendwo in einem kleinen Dörfchen in Schleswig-Holstein wo er pro Monat vielleicht 3 Ausländer sieht (Die dann womöglich auch noch ,,Super“ intigriert sind) und sich daher irgendwas zusammen träumt.“

    Welches Dorf ist das? Schleswig-Holstein ist flächendeckend geflutet.
    Es fehlt hier schlicht an einer präsenten AfD. Ist auch nicht so einfach, Hamburg strahlt aus samt seiner Antifasturmtruppen. Kiel, Lübeck, Flensburg, Elmshorn ebenso.

    Übrigens mangelte es auch in Mitteldeutschland an Kandidaten.

    Liegt vielleicht daran:

    https://www.lvz.de/Mehr/Bilder/2019/5/Demo-gegen-die-AfD-in-Leipzig#chart=6

  28. Und übrigens: Verloren hat, wer aufgegeben hat. Der soll besser bei B90 eintreten (die nehmen jeden) und Klimahüpfen gehen.

  29. Der Westen ist da wo sich Polizisten in Ausübung ihres Dienstes mit Fäkalien bewerfen lassen und der Politikerdarsteller wegschaut.
    Die Jugend von Intresierten Kreisen dazu Aufgerufen wird, ihre Eltern die alles Falsch gemacht haben, auf den „Richtigen“ Weg zuführen.
    In den Westdeutschen Städten sind die Grünen Globalisierung Jünger am Stärksten da
    weiss klein Kevin und Sophie:
    Das Kühe Lilla sind und Bienen ihre Gemüse Kiste Füllen.

  30. Anfang der 1990er: schier endlos-scheinend lange Goldgräberkarawanen -Glücksritter, Immobilienmakler, Wundermittelverkäufer … Gebrauchtwagenhändler- ziehen Richtung Osten …
    Zwickau 1993: Also der Wagen, der ist ja praktisch brandneu – Sie zahlen bar? Da mach ich Ihnen jetzt ein Angebot: zwei … na, sagen wir drei Prozent Rabatt – das Geschäft Ihres Lebens … bei solch guten Konditionen müssten Sie natürlich noch eine Lebensversicherung bei mir abschließen: dann sind die Kinder auch gleich bestens abgesichert … und wenn Sie noch in Schiffscontainer investieren, dann finanziert sich Ihr Auto defacto von selbst …
    ***

    Trau, schau, wem: es mag -derzeit- zwar keinen Grund für eine Spaltung der Partei geben, aber -sollten bspw. West-AfDler eine nicht erfüllbare Forderung gegenüber einem Landesverband aus den neuen Ländern stellen- muss man eigentlich auf eine Unionslösung bzw. -im schlimmsten Fall- auch auf die Abspaltung vorbereitet sein …

    ***
    Ps. Schönes, verlängertes WE

  31. Im Osten liegt die Zukunft. Denkt an Bremen oder Köln. Da sieht man selten Deutsche. Dafür mehr Koran-Fans.

  32. Für mich sind Pazderski und die Berliner JA U-Boote. Vor allem Pazderski scharrt mit den Hufen, um in einen Posten springen zu können.

  33. "Im Osten haben die Bürger mit der Muttermilch aufgesogen, dass man den Medien nichts glauben darf."
    ______________________________

    Naja – zumindest die Generation 50+, die waren zur Wende ca. 20 Jahre alt. Die, die nach 1990 geboren sind, sind genauso durch dieses Bildungssystem gegangen, wie die Leute in der alten Bundesrepublik. Es sind also auch im Osten mehr die Alten.

    Natürlich lernen die Kinder auch was von ihren Eltern, aber so mit 16 hatten zumindest meine Eltern keinen grossen Einfluss mehr auf mich. Gott sei Dank, denn mein Vater war engagierter SED-Genosse.

    Ich bin rechtskonservativer Patriot und Globalisierungsgegner, aber meine Tochter ist wie ich damals – sie lässt sich von mir nichts mehr sagen …

  34. Auch nach der EU Wahl hetzen Schmierenjournalisten weiter gegen AfD Wähler im Osten.

    1505 wurde in Wittenberg die Lutherkirche eröffnet, incl. dem Relief „Die Judensau“ Die Kirche ist denkmalgeschützt und Unesco Welterbe. Da kann und darf man nicht mal eben mit der Flex an die Fassade gehen, weil jemand nach 515 Jahren eine „Judensau“ entdeckt hat Und obwohl es 1505 keine AfD gab muss gegen sie gehetzt werden. AfD, Atheisten und Ostdeutsche, das gefällt der WeLT in diesem Zusammenhang nicht

    https://www.welt.de/kultur/article194390065/Antisemitismus-Die-Judensau-an-Luthers-Kirche-ruft-Entsetzen-hervor.html
    Denn die Stadtgemeinde weiß nicht viel von der antisemitischen Kraft oder den theologischen Selbstbeschmutzungen Luthers. Sie besteht zu 80 Prozent aus Atheisten und hat bei der Kommunalwahl am Sonntag aus einem Sitz für die AfD im Stadtrat sieben Sitze gemacht. Dieses soziopolitische Biotop würde womöglich allenfalls die Anführungsstriche an der „Judensau“ entfernen, aber nicht das Schandmal selbst.

  35. @ Ezeciele 29. Mai 2019 at 16:16

    Schau mal den Tweet von Uwe Junge an. So richtig kann er sich nicht ausdrücken. Es geht da eum Änderungen bei der Budneswehr.

  36. Es ist doch vielmehr so, in den Neuen Bundesländern wissen sie noch wie totalitäre Systeme funktionieren. Sie sind dadurch sensibel gegen die Bedrohung der Freiheit durch Stasi-Merkel & Co.

    Im Westen gibt es vor allem in den Städten nicht mehr so viele Biodeutsche was sich an den geringen Prozentzahlen leider wiederspiegelt… Frankfurt/Main-über 50 Prozent Migrationsanteil. Wer soll da die AfD wählen?

  37. Eine Spaltung macht absolut keinen Sinn. Sowohl im Osten als auch im Westen wird eine geschlossen auftretende AfD benötigt. Natürlich hat der Erfog in den östlichen Bundesländern Ursachen in der kritischeren Einstellung der Ostbürger zu den Staatsmedien. Dahin muß man aber auch im Westen hinarbeiten. Wie krass die Konstellationen sein können, zeigt sich im Ergebnis meines Wahllokals: 24 % für die AfD, 22 % für die Linke. Die nächste kommt mit 11 % (SPD), alle anderen einstellig. Deshalb immer geeint, spalten tun die anderen sowieso schon.

  38. Der Autor hofft auf ein reinigendes Gewitter, der die Leute zur Vernunft bringt, nach welchem es zu einem Aufräumen kommt, und dann aber! Ja dann! So schreibt der Autor:

    „Ja, auf diese Partei wartet die Aufgabe, Deutschland in eine bessere Zukunft zu führen. … Diese Aufgabe wird sie jedoch erst nach dem Finanzcrash erfüllen können. Der kommt so sicher wie das Amen in der Kirche und er wird die politische Struktur Europas gehörig ins Wanken bringen. … Und wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, werden auch die Bürger in den neuen Bundesländern, konfrontiert mit katastrophalen Lebensverhältnissen, … Wir werden erleben, wie sich 70 Jahre Umerziehung wie durch ein Wunder in Nichts auflösen. Es braucht nur die entsprechenden Umstände.“

    Aha! Und der Finanz- oder/und Wirtschaftscrash kommt wann? Nächstes Jahr? In 5 Jahren? In 20 Jahren? Und wenn der gewaltige und alles wegfegende Finanzcrash aber genauso wenig kommt, wie die letzten 20 Jahre, und es immer nur Korrekturen gibt? Wenn die Banken zwar nächstes Jahr reihenweise ins Trudeln kommen, die EU aber einfach weitere Billionen ins System ballert, zwangsweise reindrückt und die Banken durch abenteuerliche Änderungen der Spielregeln weiter dahin vegetieren läßt?

    Mit Verlaub, aber man muß sich in seinen Urteilen und Entscheidungen schon nach den Wirklichkeiten richten und nicht auf Glauben und Hoffnungen. Wenn man die Lage extrapoliert, werden auch im Westen die AFD-Wähler mehr und mehr, weil die Wähler durch die zunehmenden persönlich erfahrbaren Probleme direkt in die Arme der AFD getrieben werden. Das ist ein sich beschleunigender, aber trotzdem langsamer, sich über Jahre hinziehender, Prozeß, der leider begleitet wird von einer (aus simplen demographische Gründen) Vermehrung inländerfeindlicher Stimmen. Der große Block der Babyboomer mit (wenn ich nicht irre) rund 30 Mio. Deutschen wird in den nächsten 20 bis 30 Jahren wegsterben und die sich stärker vermehrenden Immigranten gleichzeitig eine immer wichtigere und dann bestimmende Größe in Legislative, Judikative und Exekutive!

    Bei dieser tatsächlich vorhandenen Gefahr, diesem faktischen Krieg ohne Militär gegen unser Volk, unsere Kultur, der Umwandlung Deutschlands in ein Dreckloch nach nahöstlichem Vorbild, sollen wir also auf ein irgendwann „so sicher wie das Amen in der Kirche“ kommendes reinigendes Gewitter hoffen? Zu meinem Bedauern, aber so führt man weder Kriege noch Unternehmen! Freiwilliges Siechtum hat noch nie zu einem Erfolg geführt, sondern letztendlich in die Sklaverei!

    Die AFD darf keine Rücksicht mehr auf Bettnässer nehmen! Weder in der eigenen Partei, noch bei den Medien, noch im Volk, sondern muß 24h/Tag knallhart und ohne jeden Euphemismus sagen, was Sache ist, die existentiellen Fragen permanent in die Öffentlichkeit tragen, den deutschfeindlichen Kräften ihren Verrat ins Gesicht sagen, etc. pp., und damit einerseits ein echtes „Standing“ erarbeiten und gleichzeitig an einer Eskalation zum Herbeiführen einer Entscheidung beitragen!

  39. Es geht um die Unabhängigkeit der verfassungstreuen Bürger – übrigens nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, England usw. Es kann keinen gemeinsamen Staat mit IS Anhängern geben.

    Wenn die Bayern das auch gerne möchten, ist das doch super. Immerhin hat Seehofer ja behauptet, ihm würde die Grenzöffnung nicht gefallen. Dann soll er jetzt Taten folgen lassen, die Union aufkündigen und die Unabhängigkeit für Bayern fordern. Ich bin mir sicher, dass die Sachsen dabei auch gerne mitmachen würden.

    Das Problem ist, dass diesen Leuten der Mut fehlt. Sie sind schlicht keine Trumps oder Orbans, Netanjahus oder Putins. Ein Donald Trump hätte 2015 sofort die Union platzen lassen und ein Misstrauensvotum gegen Angela Merkel auf die Spur gebracht, er hätte per Twitter vor dem IS gewarnt & die Bayern per Twitter dazu aufgerufen, den Verfassungsfeinden entgegenzutreten. Und die Bayern hätten zu ihm gestanden.

  40. Sehe ich ähnlich wie der Autor. Möchte noch anfügen, dass eine Ost-AfD über 30% in Ostdeutschland benötigt um bundesweit die 5% Hürde zu knacken.

    Vergessen wir diese Geschichte und halten zusammen. Egal ob Ost oder West.

  41. Wir wurden schon mehr als genug gespalten, auf diese Weise kontrolliert man uns.

    Unseren Mitbürgern in den neuen Bundesländern wurde das selbständige Denken noch nicht aberzogen, was man sehr gut an den Wahlergebnissen erkennen kann.

    Auch wenn es unkonventionell ist, habe ich mal eine etwas andere Rechnung erstellt. In den neuen Bundeländern leben deutlich weniger Menschen als in den alten Bundesländern, das ist mir bewusst und auch das im Osten der Anteil an AfD Wählern prozentual höher ist. Mich interessiert aber die Anzahl der Wähler, der Menschen, die ihre Stimme der AfD gegeben haben.

    Wähler (ohne Nichtwähler) in den neuen Bundesländern: 7.678.875
    Menschen, die für die AfD gestimmt haben: 1.476.618

    Wähler (ohne Nichtwähler) in den neuen Bundesländern: 30.133.096
    Menschen, die für die AfD gestimmt haben: 2.626.835

    Das bedeutet, in den alten Bundesländern gab es 1.150.217 mehr AfD Wähler, im Vergleich zu den neuen Bundesländern. Die neuen Bundesländern haben sogar noch als Bonus die gesamten Stimmen Berliner AfD Stimmen in meiner Rechnung bekommen.

    Daran sollte man meiner Meinung nach auch immer denken.

  42. Körner 29. Mai 2019 at 17:03
    … Das bedeutet, in den alten Bundesländern gab es 1.150.217 mehr AfD Wähler, im Vergleich zu den neuen Bundesländern.

    Die aber genau Null bewirken können! Nicht die Zahl ist hier entscheidend, sondern der Effekt!

  43. Apropos Jugend …

    … hin und wieder ist man sehr positiv überrascht ….

    … oft jedoch ist man ob der Dummheit des gegenüber nur noch sprachlos.

    Generation äh, ähm, tatsächlich, genau … ich, ich, ich, ohne jeglichen Benimm, keine Rücksichtnahme …

    Zu dritt oder fünft nebeneinander auf dem Gehsteig …
    Kein Tür aufhalten mehr wenn jemand anderes noch durch möchte.
    Respektlosigkeiten und sich dann wundern wenn es Kontra gibt.

  44. @ EUGEN PRINZ

    Insofern ist es wohl zumindest im Westen für diese Partei überlebenswichtig, ein für die Bürger im Westen wählbares Erscheinungsbild zu wahren. Bei Irren sollte man einen sanften Tonfall anschlagen. …
    Natürlich sollte der Bundesvorstand den AfDlern im Osten soviel Beinfreiheit wie möglich lassen. Aber eben immer auch mit Blick auf die Wirkung im Westen. Die Menschen im Osten fürchten zurecht die Zustände, wie wir sie im Westen haben. Deshalb werden sie sich nicht so leicht von der AfD abwenden, wie der COMPACT-Magazin-Herausgeber befürchtet.
    ———————————————–

    O ohhh, da würde ich vorsichtig sein. Jeder unglückliche Spagat ist tödlich. Wir Ossis können auch eine andere Partei wählen (schaut euch die Wahlergebnisse JEDER Partei in jedem einzelnem Ort an)
    Dort unter „Sonstige“
    https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=EW&wJahr=2019&zeigeErg=KARTESVG&auswertung=1&wknr=&gemnr=&terrKrs=&gemteil=000&buchstabe=&Langname=&wahlvorschlag=&sort=&druck=&XLS=&anzahlH=-9&Nicht_existierende=&x_vollbildDatenteil=&optik=&aktual=&ShowLand=&ShowWK=&ShowPart=&WKKarte=K&maxstimmen=&zeigeP=6&nr=&gem_anzeige=

    Je mehr sich die AfD verrenkt, wegen der Alten Bundesländer, desto mehr wird der Ossi das als Hinhaltetaktik auslegen. Und unser Land brennt doch JETZT, oder?

  45. @ Körner 29. Mai 2019 at 17:03

    Das bedeutet, in den alten Bundesländern gab es 1.150.217 mehr AfD Wähler, im Vergleich zu den neuen Bundesländern. Die neuen Bundesländern haben sogar noch als Bonus die gesamten Stimmen Berliner AfD Stimmen in meiner Rechnung bekommen.
    —————————
    Ja aber leider geht es nach % und nicht nach Anzahl.

    Man sagt ja „87 % der Wähler“ wollten dass alles beim Alten bleibt. Naja, das würde ich auch mal in Ost und West aufsplitten.
    Jeder Wievielte auf der Straße im Westen will alles beim Alten lassen und jeder Wievielte im Osten.
    Das ist wichtig im Kampf Mann gegen Mann.

  46. Wenn die ‚Ost‘ (genau: Mitteldeutsche!) AfD dann als Konsequenz bundesweit bei Wahlen anträte, wäre ich voll und ganz dafür! Sollte sich halt die ‚West‘ AfD mit der Berliner JA selbst ins Aus befördern. Wenn die AfD sich zerlegt, freuen sich LinksRot(h)Grün, hätten sie doch ihr Ziel erreicht. Mein Tipp: Nicht jedem durchs Dorf gejagten grunzenden ringelschwänzigen steckdosennasigen Tier unbedingt hinterher rennen, sondern auf die parteieigenen Hauptthemen konzentrieren. Und nicht über jedes hingehaltene Stöckchen springen – sonst kann die AfD gleich bei den Gräte-Thunfisch-Jüngern mithüpfen. Wenn es unbedingt das ‚Klima’Thema sein muss, kann die AfD mit der parteieigenen Souveränität ja die ganzen Paniker und Apokalyptiker der anderen Parteien argumentativ mit Fakten kühlstellen.

  47. @ DER ALTE Rautenschreck 29. Mai 2019 at 17:21

    Im Westen gefällt es 91% der Menschen wie es jetzt ist bzw. wird und m Osten sind wir bei 81%.

  48. Die USA haben früh genug begriffen, dass kleine Bundesstaaten bei Wahlen nicht von großen Bundesstaaten vergewaltigt werden dürfen (wegen der großeren Einwohnerzahl); dahler zählt jeder Bundesstaat mit gleicher Kraft.
    Hallo deutscher Gesetzgeber: wenn ihr Mut habt …

  49. Hört doch auf mit diesem Bullshit Ost/West!

    Natürlich ticken unterschiedliche Regionen anders. Im Westen wie im Osten! Man kann Hamburg genauso wenig mit Bayern vergleichen, wie MeckPom mit Sachsen!

    Jeder Landesverband muss seinen Weg finden und gehen. DAS ist Basisdemokratie!

  50. Juerschen 29. Mai 2019 at 15:35
    Die AfD und Höcke haben nur eine einzige Aufgabe: die Umvolkung meines geliebten Ostdeutschlands zu stoppen. Ansonsten sind die mir egal. Aber mit dem Königsteiner Schlüssel wird jedes kleine Dorf mit Flüchtlingen geflutet und die Frage ist: können oder wollen die AfD und Höcke dies stoppen?
    Wenn nicht, ist die einzige Lösung: Separation Ostdeutschland! Denn wir wollen nicht werden wie die multikulturelle West-BRD, die schon umgevolkt ist. Schaut Euch nur mal München, Hamburg oder Frankfurt am Main, Nürnberg, Hanau, Offenbach, Wuppertal, Essen, Duisburg, Stuttgart etc etc. etc. an. So wollen wir NICHT werden! Bleiben wir in diesem Staatenverbund BRD und damit in diesem System, haben wir keine demokratischen Möglichkeiten unsere Unabhängigkeit zu bewahren, denn 11 „Bundesländer“ werden immer 5 „Bundesländer“ mehrheitlich überstimmen.
    Da kann die AfD im Osten über 50 % haben, trotzdem werden uns die westlichen „Bundesländer“ überstimmen.
    Deshalb: Freiheit und Unabhängigkeit für Ostdeutschland.
    Denn der Westen ist schon verloren!
    ——————–
    Komisch, als es im Westen 1989 noch viel zu holen gab, da wollten die Ostdeutschen aber alle die Wiedervereinigung, obwohl der Westen auch damals schon sehr „bunt“ war. Aber heute ist der Westen zu anstrengend, also wollen sich, so wie es scheint, viele lieber eine neue Weide suchen.
    Von mir aus kann der Osten wieder gehen, der Westen ist schon immer ohne euch ausgekommen, was anders herum nicht immer so gut geklappt hat. Aber wenn ihr nicht bereit seit, für Gesamtdeutschland zu kämpfen, dann nehmt bitte alle Ostdeutschen mit, auch Kahane, Merkel, Gauck und Co. Denn die gehören zu den Spitzenkräften der Deutschlandzerstörer.

  51. Körner 29. Mai 2019 at 17:03
    Wir wurden schon mehr als genug gespalten, auf diese Weise kontrolliert man uns.
    Unseren Mitbürgern in den neuen Bundesländern wurde das selbständige Denken noch nicht aberzogen, was man sehr gut an den Wahlergebnissen erkennen kann.
    Auch wenn es unkonventionell ist, habe ich mal eine etwas andere Rechnung erstellt. In den neuen Bundeländern leben deutlich weniger Menschen als in den alten Bundesländern, das ist mir bewusst und auch das im Osten der Anteil an AfD Wählern prozentual höher ist. Mich interessiert aber die Anzahl der Wähler, der Menschen, die ihre Stimme der AfD gegeben haben.
    Wähler (ohne Nichtwähler) in den neuen Bundesländern: 7.678.875
    Menschen, die für die AfD gestimmt haben: 1.476.618
    Wähler (ohne Nichtwähler) in den neuen Bundesländern: 30.133.096
    Menschen, die für die AfD gestimmt haben: 2.626.835
    Das bedeutet, in den alten Bundesländern gab es 1.150.217 mehr AfD Wähler, im Vergleich zu den neuen Bundesländern. Die neuen Bundesländern haben sogar noch als Bonus die gesamten Stimmen Berliner AfD Stimmen in meiner Rechnung bekommen.
    Daran sollte man meiner Meinung nach auch immer denken.
    ……………………………..

    Was bei dieser ganzen Aufrechnung Ost gegen West auch nicht in Rechnung gestellt wird, ist der Anteil an Mihigrulanten mit Orienthintergrund, der garantiert nicht AfD wählt. Wir haben geschätzt etwa 10 Mio Moslems im Land (die offiziellen Zahlen schwanken, aber allein in NRW waren schon vor der Flutung 4 Mio Türken, dazu noch alle Nafris und sonstige Moslems). Die meisten der Moslems mit deutschem Pass dürften nach wie vor im Westen wohnen, da der Osten überwiegend mit moslemischen „Neubürgern“ geflutet ist, die noch nicht wählen dürfen.
    Hat jemand die Wahlverteilung, wenn man diese Millionen mal rausrechnet? Könnte es vielleicht sind, dass der Anteil an AfD-wählenden Biodeutschen im Westen nicht ganz so kümmerlich ist, wie er wirkt?
    Aber dazu gibt es ja leider keine Zahlen, denn das würde ja das Bild des trägen Wessis gegen den aufgeweckten Ossi ins Wanken bringen können.

  52. Hatte ich schon mal darauf hingewiesen, dass Eliten auch Führungspersönlichkeiten vorweisen müssen? Niemand folgt einer politischen Richtung, wenn ihm nicht der Weg erklärt wird. Und umso populärer der Erklärrer, umso erfolgreicher die Zielrichtung.

  53. Ich denke, dass das schlechte Ergebnis im Westen ein Ergebnis des stromlinienförmigen Herumeierns ist. Von Distanzeritis und Selbstzerfleischung sind die Wähler genauso Enttäuscht wie von Pöstchenhuberei und Flügelkämpfen. Da bleibt man der Wahl lieber fern als noch eine weitere Partei klassischen Zuschnitts zu wählen.

    Tatsache ist doch, dass die AfD im Westen nicht die Ergebnisse erzielt wie es ihr in Mitteldeutschland gelingt. Als Heilmittel wird die Politik der leisen Töne propagiert, verbunden mit der Hoffnung auf Besserung in der Zukunft. Dies wird nach meiner Auffassung in den Abgrund führen. Doch was soll´s solange die Herrschaften ihre Posten halten können.

    Der einzig sinnvolle Weg ist es die Landesverbände mit den höchsten anzunehmenden Wahlergebnissen personell und finanziell zu unterstützen. Die Breschen sind geschlagen. Und die Recken? Palavern auf ihren Feldherrenhügeln, anstatt die Gunst der Stunde zu nutzen.

    Ja, klar. Stärkste Partei und absolute Mehrheit sind grundverschiedene Dinge. Na klar werden die Blockparteien den letzten Rest von Anstand über Bord werfen und fragile Bündnisse bilden. Kopflastige, instabile Wahngebilde die an der Realität zerbrechen werden.

    Lasst uns ihnen helfen immer bizarrere Konstellationen zu errichten, es ist noch nicht kafkaesk genug 🙂

    Anstatt die Kräfte zu bündeln und Pläne zu schmieden die an der Realität orientiert sind wird von einer Teilung der AfD fabuliert, viel schlimmer noch die Einheit Deutschlands in Frage gestellt. Und das von Patrioten!

  54. Hallo. Mein erster Kommentar hier.

    Ich kann nur bestätigen, dass das mittelmäßige Abschneiden der AfD bei dieser Wahl sicher nichts damit zu tun hat, dass die AfD „nicht grün genug“ ist. Es liegt einfach nur an der (noch) überwältigenden PR-Macht der Gegenseite. Dagegen kommt kurzfristig keiner an.

    Ich bin das beste Beispiel. Ich hatte mir fest vorgenommen, mich nicht von den MSM einschüchtern zu lassen und bei dieser Wahl AfD zu wählen. Habe dann aber irgendwie auf den letzten Metern kalte Füße bekommen, aufgrund der allgemein unsicheren Lage. Ich habe natürlich NICHT stattdessen die Grünen oder irgendeine andere Mainstreampartei gewählt, sondern bin letztendlich der Wahl fern geblieben.

    Ärgere mich natürlich jetzt ein bisschen und ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, dem es am Wahltag so ging. Also ich würde sagen, die 11% bei dieser Wahl sind das Minimum was die AfD hat, es gibt mit Sicherheit ein substantielles Reservewählerpotential, also genügend „Schläfer“, die bei Fortsetzung der schlechten Politik in D und der EU sich dann sicher auch einen Ruck geben werden…

    Ich hoffe jemand von der AfD liest diesen Kommentar.

  55. Komisch, als es im Westen 1989 noch viel zu holen gab, da wollten die Ostdeutschen aber alle die Wiedervereinigung, obwohl der Westen auch damals schon sehr „bunt“ war. Aber heute ist der Westen zu anstrengend, also wollen sich, so wie es scheint, viele lieber eine neue Weide suchen.
    Von mir aus kann der Osten wieder gehen, der Westen ist schon immer ohne euch ausgekommen, was anders herum nicht immer so gut geklappt hat. Aber wenn ihr nicht bereit seit, für Gesamtdeutschland zu kämpfen, dann nehmt bitte alle Ostdeutschen mit, auch Kahane, Merkel, Gauck und Co. Denn die gehören zu den Spitzenkräften der Deutschlandzerstörer.
    ———————————————————————————————————————————–
    70 Jahre Umerziehung haben halt ihre Spuren hinterlassen, auch wenn es verdammt schwer fällt sich das einzugestehen. Ich bedauere Euch, wir Ossis mussten das nur 40 Jahre durdhstehen.

  56. Daß die Jugend im Westen „vollkommen verblödet“ sei, will ich so nicht stehen lassen. Mit derartigen Formulierungen wird niemand gewonnen. Richtig ist allerdings, daß die „westliche“ sowie kommunistisch-anarchistische Indoktrinierung der Bevölkerung auf dem Boden der Alt-BRD einschließlich West-Berlins ein Ausmaß angenommen hat, das die der Generation, die in 1989 in der DDR gegen die SED-Herrschaft auf die Straßen gegangen sind, und noch der folgenden um Längen übersteigt. Diese Einschätzung relativiert sich nur in den Großstädten, wo wir – siehe Leipzig etwa – sehr ähnliche Zustände wiederfinden, wie sie in Köln, Frankfurt und anderen Großstädten „westlich der Elbe“ seit Jahrzehnten trauriger Alltag sind.

    Dieser Problematik wird man sich in der AfD zu stellen haben. Das Mittel hierzu ist jedoch nicht Weichmacherei oder „Maulkorberlasse für Herrn Höcke & Co.“, wie dies der Artikel insinuiert, sondern geduldige Aufklärung erst im innerparteilichen, dann im Gespräch mit den Menschen, die es für Wahlen zu gewinnen gilt. Das ist ein hartes Stück Arbeit. Ich habe damit begonnen, die Leute, die sich über die Zustände anno 2019 beschweren, in Einzelgesprächen (wo es möglich ist und sich so ergibt) kontinuierlich danach zu befragen, wen sie gewählt haben. Die CDU? Die SPD? Oder die Linkspartei? Oder gar die „Grünen“? „Dann“, so mein Resümee, „hört auf, euch zu beschweren, oder wählt anders. Ihr habt erhalten, was ihr gewählt habt. Wer anderes haben will, wählt AfD“. Auf der Ebene kann man weitermachen, etwa, indem man mit dem Vorwurf einer „Nazipartei“ und anderen Lügen aufräumt.

    Weiterhin muß die AfD ihr Programm mehr ausfeilen. Hinsichtlich Sozialem oder Umweltschutz etwa hat sie kaum tragfähige Konzepte. Das, was da bisher kam, war nicht falsch, aber es ist zu wenig und das muß ausgebügelt werden – vor allem, um die Klimapopulisten und sonstigen Medien-Inszenierungen als das zu entlarven, was sie sind: eine gigantische Lüge, mit der das ganze deutsche Volk betrogen und damit letztlich selbst seiner Zukunft beraubt werden soll.

    Der Idee einer „geteilten AfD“ nach dem Muster „CDU/CSU“ stehe ich grundsätzlich ablehnend gegenüber. Sie würde nicht nur nichts bringen, sondern letztlich die ganze Sache noch mehr spalten, als sie es ohnehin schon ist. Dabei bin ich mir des ungleichen Kampfes einer Partei, die außerhalb des Internets keinerlei Medienpräsenz besitzt, sehr bewußt. Die ist noch immer in den Händen der Altparteien-Nomenklatura, und dementsprechend agiert sie. Eine echte Berichterstattung über die AfD findet nicht statt. Was stattfindet, ist Hetze, in der alles das verwendet oder auch künstlich aufgebaut wird, was sich nur irgendwie für diese Hetze verwenden läßt, deren Bösartigkeit und Infamie Ausmaße angenommen haben, die mittlerweile auch großen Teilen im Volk aufgefallen sein müssen.

    Trotzdem!

  57. daskindbeimnamennennen 29. Mai 2019 at 18:07
    „Komisch, als es im Westen 1989 noch viel zu holen gab, da wollten die Ostdeutschen aber alle die Wiedervereinigung, obwohl der Westen auch damals schon sehr „bunt“ war. Aber heute ist der Westen zu anstrengend, also wollen sich, so wie es scheint, viele lieber eine neue Weide suchen.
    Von mir aus kann der Osten wieder gehen, der Westen ist schon immer ohne euch ausgekommen, was anders herum nicht immer so gut geklappt hat…“
    ————————————————————————————————————-
    Mein Gott, das könnte ja Heribert Prantl oder Konsorten geschrieben haben.
    Merken Sie eigentlich wie indoktriniert Sie von der BRD Propaganda sind?

  58. @ daskindbeimnamennennen 29. Mai 2019 at 18:07

    Komisch, als es im Westen 1989 noch viel zu holen gab, da wollten die Ostdeutschen aber alle die Wiedervereinigung, obwohl der Westen auch damals schon sehr „bunt“ war. Aber heute ist der Westen zu anstrengend, also wollen sich, so wie es scheint, viele lieber eine neue Weide suchen.

    Das ist so nicht ganz richtig, und es ist mir auch zu einfach. Die Demonstrationen gegen die SED in Leipzig, Plauen, Dresden (dort haben sie begonnen) und danach auch anderen Städten liefen unter der Losung „Wir sind das Volk“. Sie richteten sich gegen die SED-Diktatur und forderten Demokratie und natürlich auch Reisefreiheit. Es ging also um Veränderungen innerhalb der bestehenden DDR. Die Idee „wir sind ein Volk“, kam erst danach, urplötzlich mitgeführte Bundesdienstflaggen (Schwarz-rot-Gold mit Adler) inclusive. Dann kam Kohl und sprang im Grunde nur auf den fahrenden Zug auf, von der er samt CDU – das betrifft im Grunde das ganze damalige West-Parteiensystem – quasi hat überrumpeln lassen, weil er damals mit ihm nichts anfangen konnte. Das alles wiederum finde ich recht „komisch“.

    Fakt aber ist sicherlich, daß wir in der DDR damals in einer schier „grenzenlosen“ Naivität und logischerweise Unkenntnis mit Dingen umgegangen sind und auch Dinge herausgefordert haben, deren Auswirkungen wir damals gar nicht und viele bis heute nur kaum haben berechnen können.

  59. Die sogenannte „Ost-AfD“ kann sich glücklich schätzen die weniger extreme „West-AfD“ zu haben, sonst wäre die „Ost-AfD“ schon längst auf einer Stufe mit der NPD in der Versenkung verschwunden…

    Ohne die Kompetenz der „West-AfD“, die nun mal nicht 40 Jahre bevormundet und abgeschottet in einem kleinen ummauerten Tal der Ahnungslosen lebte, wäre die Ost-AfD heute nichts.

    Es gibt nur eine AfD, die Bürgerpartei AfD, und keine zig regionale kleine AfD-Grüppchen, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht, und sich einbildet, der beste Koch zu sein.

  60. Nur mal zum Nachdenken, wenn sich der Osten abspaltet oder die AfD des Ostens. Auch im Osten gibt es noch rund 75% Altparteienwähler. Zur Not kann sich dort auch die CDU mit der SED zusammentun. Es gibt ja schon Überlegungen in diese Richtung. Zum anderen ist dies auch nicht praktikabel.
    Wenn man die Demographie Deutschlands anschaut, so kann man zwar die Wahlen im Osten verlieren, aber man kann sie dort nicht gewinnen. Deswegen gibt es für die Alternative gar keine Alternative, als im Westen zu wachsen.
    Und ich bin klar der Meinung, dass wir endlich aufhören sollen, die Nicht-AfD-Wähler zu beschimpfen. Wir werden ja auch die ganze Zeit beschimpft und lassen uns davon nicht beeindrucken. Wir müssen dranbleiben. Vergisst nicht, dass die Eurokrise nur mit billigem Dragi-Geld überdeckt ist. Wenn diese wieder ausbricht, wird die AfD profitieren, da sie als einzige Partei davor warnt. Auch die Migrationskrise verschwindet leider nicht. Man darf jetzt nicht so tun, als würde Greta die Politik der nächsten 10 Jahre bestimmen. Ich möchte daran erinnern, dass die Grünen schon nach Fukushima bei 20% in den Umfragen waren, um später wieder einzubrechen, als deren rote Kern zum Vorschein kam.

  61. Daß die Jugend im Westen „vollkommen verblödet“ sei, will ich so nicht stehen lassen. Mit derartigen Formulierungen wird niemand gewonnen. Richtig ist allerdings, daß die „westliche“ sowie kommunistisch-anarchistische Indoktrinierung der Bevölkerung auf dem Boden der Alt-BRD einschließlich West-Berlins ein Ausmaß angenommen hat, das die der Generation, die in 1989 in der DDR gegen die SED-Herrschaft auf die Straßen gegangen sind, und noch der folgenden um Längen übersteigt. Diese Einschätzung relativiert sich nur in den Großstädten, wo wir – siehe Leipzig etwa – sehr ähnliche Zustände wiederfinden, wie sie in Köln, Frankfurt und anderen Großstädten „westlich der Elbe“ seit Jahrzehnten trauriger Alltag sind.

    Dieser Problematik wird man sich in der AfD zu stellen haben. Das Mittel hierzu ist jedoch nicht Weichmacherei oder „Maulkorberlasse für Herrn Höcke & Co.“, wie dies der Artikel insinuiert, sondern geduldige Aufklärung erst im innerparteilichen, dann im Gespräch mit den Menschen, die es für Wahlen zu gewinnen gilt. Das ist ein hartes Stück Arbeit. Ich habe damit begonnen, die Leute, die sich über die Zustände anno 2019 beschweren, in Einzelgesprächen (wo es möglich ist und sich so ergibt) kontinuierlich danach zu befragen, wen sie gewählt haben. Die CDU? Die SPD? Oder die Linkspartei? Oder gar die „Grünen“? „Dann“, so mein Resümee, „hört auf, euch zu beschweren, oder wählt anders. Ihr habt erhalten, was ihr gewählt habt. Wer anderes haben will, wählt AfD“. Auf der Ebene kann man weitermachen, etwa, indem man mit dem Vorwurf einer „Nazipartei“ und anderen Lügen aufräumt.

    Weiterhin muß die AfD ihr Programm mehr ausfeilen. Hinsichtlich Sozialem oder Umweltschutz etwa hat sie kaum tragfähige Konzepte. Das, was da bisher kam, war nicht falsch, aber es ist zu wenig und das muß ausgebügelt werden – vor allem, um die Klimapopulisten und sonstigen Medien-Inszenierungen als das zu entlarven, was sie sind: eine gigantische Lüge, mit der das ganze deutsche Volk betrogen und damit letztlich selbst seiner Zukunft beraubt werden soll.

    Der Idee einer „geteilten AfD“ nach dem Muster „CDU/CSU“ stehe ich grundsätzlich ablehnend gegenüber. Sie würde nicht nur nichts bringen, sondern letztlich die ganze Sache noch mehr spalten, als sie es ohnehin schon ist. Dabei bin ich mir des ungleichen Kampfes einer Partei, die außerhalb des Internets keinerlei Medienpräsenz besitzt, sehr bewußt. Die ist noch immer in den Händen der Altparteien-Nomenklatura, und dementsprechend agiert sie. Eine echte Berichterstattung über die AfD findet nicht statt. Was stattfindet, ist Hetze, in der alles das verwendet oder auch künstlich aufgebaut wird, was sich nur irgendwie für diese Hetze verwenden läßt, deren Bösartigkeit und Infamie Ausmaße angenommen haben, die mittlerweile auch großen Teilen im Volk aufgefallen sein müssen.

    Trotzdem!
    ———————————————————————————————————————————–Dein Ernst?
    Und alles jetzt wegen Dir!!!

  62. Natürlich und verdammt noch mal: die Deutsche Jugend ist komplett verblödet.
    Nicht nur verblödet sondern strunkdoof und unwillens an ihrem Zustand auch nur ansatzweise was zu verändern.
    Weiße Turnschuhe sind wichtiger als graue Gehirnzellen. Die sind ja dreckig.
    Olivfarbene Kumpels versorgen mit Futter, welches auch veganen Abnehmenrn passt.

  63. Eine Teilung Ost-/West AfD halte ich für Irrsinn. Damit würde dem Prinzip „Teile und Herrsche“ der Blogparteien nur Vorschub geleistet.
    Auch wenn bei den kommenden Landtagswahlen die AfD im mehreren „neuen“ Bundesländern stärkste Partei wird, kommt sie nicht an die Regierung. Ich wette darauf, dass es eher eine Koalition alle Blogparteien von CDU bis Linke gegen die bösen Naaazis geben wird, natürlich um die wahre Demokratie zu retten! Das ist aber auch gut so, weil es vielen Mitbürgern die Augen öffnen wird, was in diesem Land eigentlich los ist.
    Auch wird es kaum zu verhindern sein, dass der grüne Klimairrsinn kurzfristig in der EU und bei allen Blogparteien politisch bestimmend sein wird. Auch das ist gut so, weil nämlich die Folge des wirtschaftlichen und finanziellen Niedergangs (zeichnet sich jetzt schon ab) noch mehr Zeitgenossen zum Aufwachen bringen wird, auch die Schlafmützen in den „alten“ Bundesländern.

    Immerhin ist die Wende in der DDR auch nicht von einer „Wahl“ zur nächsten geschafft worden. Sowas braucht Zeit und Geduld!

  64. @ _Tyler__ 29. Mai 2019 at 18:58

    Ich bin das beste Beispiel. Ich hatte mir fest vorgenommen, mich nicht von den MSM einschüchtern zu lassen und bei dieser Wahl AfD zu wählen. Habe dann aber irgendwie auf den letzten Metern kalte Füße bekommen, aufgrund der allgemein unsicheren Lage. Ich habe natürlich NICHT stattdessen die Grünen oder irgendeine andere Mainstreampartei gewählt, sondern bin letztendlich der Wahl fern geblieben.

    Nichts gegen Sie persönlich. Ich finde Ihre Offenheit und Ehrlichkeit sogar sehr positiv, frage mich aber doch, was das bedeutet: „aufgrund der allgemein unsicheren Lage“.

    Mir ist diese Angst vor einer Wahlentscheidung nicht recht begreiflich, das liest sich fast so als sollte hier jemand den Bund fürs Leben schließen mit einer Frau, die er nicht richtig liebt, und im letzten Moment die Bedenken zu groß werden und ihn daran hindern. Es war doch nur eine Wahl und wenn ich merke, das in unserem Land eine Menge schiefläuft, wähle ich eben die, die glaubhaft dagegen zu Felde ziehen und pfeife auf die propagandistischen Dauerbeeinflussung durch die Mainstreammedien. Was hat Sie so verunsichert?

    Wir dürfen nicht Zaudern und ständig ins Grübeln geraten, sonst ist uns die Gegenseite haushoch überlegen, da sie solche Zweifel oder gar Gewissensbisse nicht kennt. Bitte posten Sie hier weiter und seien Sie das nächste Mal bei Wahlen bitte etwas mutiger!

  65. Elssäser schreibt aus seiner Wut herus weil die Dinge nicht so laufen wie er sie gerne hätte. Leider Herr Elsässer gehört das zum Demokratieverständnis das ihnen entgangen ist.
    Das die Jugendlichen im Westen verblödeter als im Osten ist….diese Aussage disqualifiziert sie nun gänzlich.

  66. @ anakonda23 29. Mai 2019 at 20:19 etc

    Natürlich und verdammt noch mal: die Deutsche Jugend ist komplett verblödet.
    Nicht nur verblödet sondern strunkdoof und unwillens an ihrem Zustand auch nur ansatzweise was zu verändern.

    Mit derlei Plattheiten, die die Ursachen dieses Problems nicht benennen kann oder will, werden Sie niemanden gewinnen noch auch nur irgend jemanden „hinter dem Ofen“ hervorlocken. Ich will die Leute gewinnen. Sie werden sie mit solchem Haß abstoßen und dort belassen, wo sie sind. Prügeln Sie das System, nicht seine Opfer.

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