Ulmen in der Eifel.
Ulmen in der Eifel.

Von AKIF PIRINCCI | Meine Familie und ich kamen 1969 aus der Türkei nach Ulmen in der Eifel, eine Mischung aus Dorf und Kleinstadt, weil meine Eltern dort Arbeit in einer kleinen Textilfabrik namens “Moni Moden” gefunden hatten. Monika war in den 60ern ein sehr beliebter Frauenname, noch beliebter dessen Abkürzung Moni, deshalb der Firmenname.

Inhaber der Fabrik war ein “Herr Hecht”, ein Typ wie einer Wirtschaftswunder-Doku entsprungen. Der ultrablonde Schrank von einem Mann maß mindestens 1,90, rauchte Zigarillos, fuhr Porsche, besaß ein kleines Sportflugzeug, eine Cessna, und wenn er lachte oder vor Ärger brüllte, bebten die Wände. Unglaublich, aber wahr, seine Villa befand sich gleich neben der Fabrik auf dem Werksgelände.

Da die für ihn arbeitenden Türken anfangs nicht wußten, daß “Herr” eine Anrede ist, nannten ihn alle auch später nur noch “Herescht”.

Trotz dieser Big-Boß-Attitüden kannte Herescht überhaupt keine Standesdünkel. Vermutlich entstammte er selbst einer Arbeiterfamilie. Für ihn waren seine Arbeiter und die Techniker, welche die Web- und Nähmaschinen warteten, keine Menschen, auf die er herabsah, sondern gleichberechtigte Mitarbeiter, die mit ihm zusammen am unternehmerischen Strang zogen, für deren Arbeit er gerecht zahlte und denen er wie jedem anderen Menschen seinen Respekt zollte.

Und er war ein Schwerenöter, der Herescht. Zielgenau hatte er sich die schönste Türkin in seiner Belegschaft ausgesucht und sie zu seiner heimlichen Geliebten gemacht. Sie hieß Ince, aber da der Chef ebenfalls Schwierigkeiten beim Aussprechen von fremden Namen hatte, nannte er sie einfachheitshalber Inge. Jedenfalls hatte Ince/Inge beste Beziehungen zu ihm.

Einmal war Herescht auf großer Geschäftsreise und überließ die Villa in der Zeit seiner Geliebten. Sie lud uns an einem Wochenende zum Abendessen ein, und zum ersten Mal in unserem Leben guckten wir Fernsehen in Farbe. Später nahm Herescht meinen Vater und mich auf eine Spritztour in seiner Cessna mit, und wir kreisten eine Stunde lang über der Eifel.

Was ich mit alldem sagen möchte, ist Folgendes: Obwohl zu jener Zeit eine verpeilte intellektuelle Elite und ideologisierte Studentenschaft einen halluzinierten Klassenkampf vom Zaun brechen wollten und sich wahre Proletarieraufstände herbeiwünschten, verhielt sich die Realität zwischen oben und unten mitnichten so. Sie war durchlässig nach allen Seiten. Die Deutschen, ob arm oder reich, welcher Herkunft und Lebensfasson auch immer (im Dorf war der beliebteste Typ der junge schwule Lothar, der durch seine grenzenlose Hilfsbereitschaft glänzte und überhaupt zum Inventar gehörte), verstanden sich als eine Einheit. Da trank der Herr Professor mit dem Eisengießer gern mal ein Bierchen und der Chef grillte für seine Mitarbeiter im Sommer Spanferkel, dazu auch die islamischen Gastarbeiter herzlichst eingeladen waren – und die auch kamen!

Nicht falsch verstehen, ich möchte nicht auf eine nostalgisch verbrämte, verlogene Eiapopeia-Welt hinaus, in der die Deutschen sich damals jeden Morgen gegenseitig umarmten und bei Sonnenwende-Feiern unter dem Baum mit Kranz alte deutsche Weisen sangen.

Im Gegenteil, das Leben war richtig hart zu jener Zeit. Gearbeitet wurde 12 Stunden am Tag und samstags noch den halben Tag. Faulenzer wurden wie Aussätzige behandelt. Der Wohlstand war bescheiden, sehr bescheiden. Und von jenen, die irgendwo in Italien oder Spanien Urlaub gemacht hatten, hörte man nur gerüchteweise.

Niemand wußte so genau, was der Staat machte. Er war einfach da. Man wußte zwar, wer für den Staat arbeitete, Beamte, Postangestellte, der Bürgermeister, der Dorfpolizist, Lehrer, die Müllabfuhr usw., mehr wußte man aber nicht. Ja, man kannte kaum jemanden, der für den Staat arbeitete. Man dachte auch nicht zuallererst an den Staat, wenn man als junger Mensch sich sein künftiges Erwachsenenleben in goldenen Farben ausmalte. Man dachte eher an Herescht mit seiner Villa, seinem Porsche und seiner schönen Ince – warum sollte einem das nicht gelingen? Schließlich lebte man ja nicht in einer Kasten-Gesellschaft, in der das Schicksal von Geburt an und bis zum Tode vorherbestimmt ist; man konnte sein Schicksal bezwingen. Wie Herescht.

Irgendwann zogen wir weg aus Ulmen, und es war, als ließen wir auch ein beschauliches Paradies, ja, eine irreale Welt hinter uns. Denn von da an änderte sich alles, zunächst ganz langsam, dann immer schneller und schließlich mit dem Bruch von allem, was dieses Land in seiner Substanz einst ausgemacht hatte.

(Weiterlesen auf der-kleine-akif.de…)

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53 KOMMENTARE

  1. Stimmt alles so, wie in dem Artikel beschrieben. Es gab einen Staat – natürlich – aber er war unauffällig. Es war den Bürgern kaum bewußt, daß es einen Staat gab. Denn er war gut. Er ordnete und verwaltete und half, wenn nötig – aber er regulierte nicht, er bevormundete nicht, er ideologisierte nicht. Deshalb wurde Deutschland so aufgebaut, daß viele nach Deutschland wollten und kamen. Und wer kam, kam legal und arbeitete hier, baute sich damit selbst einen kleinen Wohlstand auf.

    Das ist vorbei. Immer noch wollen viele nach Deutschland und kommen, aber die meisten nicht legal. Nicht alle, aber viele leben auf Kosten anderer. Und deshalb wird Deutschland jetzt abgebaut. Dazu noch eine schlechte Regierung – keine schönen Aussichten mehr für Deutschland und die Deutschen und diejenigen, die hier fleißig sind und waren und die sich integriert haben.

  2. Der Wohlstand wuchs, damit die Steuereinnahmen, die Sozis kamen an die Macht und blähten den Staat auf.

    So stieg der Anteil derer, die von den steigenden Steuern von Herescht und Inge gut und gerne leben.

    Und dann setzte die Wohlstandsverwahrlosung ein, die Grünen entsprangen daraus und beherrschen heute die Angela-Agenda….

  3. Sehr nett geschrieben. Das war aber bereits die Zeit, als die Republik kippte. Im beschaulichen Ulmen ist sicherlich die Zeit langsamer abgelaufen als anderswo.

    Und ja, Chefs haben sich durchaus als Väter der Belegschaft empfunden. Der heutige Siemens-Chef, der Käser Seppl, ist die Karikatur eines Unternehmens Führers.

  4. „Unglaublich, aber wahr, seine Villa befand sich gleich neben der Fabrik auf dem Werksgelände.“

    Wieso unglaublich? Oft standen die Villen der Firmenbarone sogar auf dem Werksgelände, Bsp. Merck in Darmstadt.

  5. Nun hieß es, der Gastarbeiter und seine Nachkommen würden diskriminiert und ausgebeutet werden, schlimmer noch sie würden daran gehindert, ihre Religion und kulturellen Gepflogenheiten auszuüben. Weshalb das ein Drama ausgerechnet bei Leuten sein sollte, die ausgewandert waren, weil sie sich ein neues Leben in etwas völlig Neuem und Besserem erhofft hatten, das beantworteten diese Pinscher nicht. Tun sie bis heute nicht.

    Diese Worte sind pures Gold. Wegen welcher „Gepflogenheiten“ waren sie denn in so einem Shithole, um von dort herauskommen zu wollen.

  6. ghazawat 25. Mai 2020 at 16:16

    Der heutige Siemens-Chef, der Käser Seppl 😀 , ist die Karikatur eines Unternehmens Führers*.

    * Bitte keine verbotenen Worte benutzen. (Die Sprache wird von „schädlichen“ Begriffen gereinigt und wird durch eine neue Sprache („Neusprech“ – Newspeak) ersetzt.) https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)

    Das ist doch der „Jo“ *Augenroll*

    ——————–

    Danke an den Autor AKIF PIRINCCI. Die ’60iger waren eine „Goldene Zeit“.

  7. schinkenbraten 25. Mai 2020 at 15:58

    In einem meiner letzten Gespräche mir einem 87%-igen (eher 99-igem) habe ich gemeint, das man doch wohl sagen könne, dass es früher (also genau auch noch zwischen 68-72) besser war.

    Er bestritt das nicht direkt, meinte dann aber: Ja, aber wir hätten das damals nicht so mitbekommen, z. B. mit Globcke. (https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Globke)
    D.h. er war damals schön und sogar besser, aber wir haben die Nazi-Republik damals nicht mitbekommen. Aber das holen wir jetzt ja nach.

  8. Nikolaus Blome sieht die AfD vor der Spaltung:

    AfD-Machtkampf
    Merkels Schuld und Chance

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-machtkampf-merkels-schuld-und-chance-a-19254b7d-9a84-48b9-81ad-ac6794abb443

    Vordergründig läuft in der Partei ein Machtkampf um Posten und Personen. Wieder einmal möchte jemand Kalif bleiben, derweil andere Kalif anstelle des Kalifen werden wollen.

    Mit den Machtverhältnissen wird dieses Mal aber auch die Richtungsfrage durchgreifend geklärt: Es geht um Anschluss-, Koalitions- und irgendwann womöglich Regierungsfähigkeit der AfD versus dreiviertelbraune Fundamental- und Systemopposition, kurz: um Dienstwagen oder Durchmarsch, um Mitmachen (wollen) – oder so lange Feind aller und des „Systems“ zu sein, bis es für einen großen Fackelzug durchs Brandenburger Tor reicht. Die Fackelträger-Fraktion könnte gewinnen, steht im neuen SPIEGEL. Soll man da einfach zuschauen, Popcorn holen und es geschehen lassen? Wir sind doch nicht im Kino.

    Blome schlaegt vor eine „Meuthen-80-er-CSU“ zu tolerieren:

    Die CDU hat es in der Hand, Meuthen ein bisschen zu helfen, damit er bei einem Sonderparteitag obsiegt und seine Spaltung bekommt. Was wäre dann eine AfD ohne beobachtete Verfassungsfeinde, Rechtsextreme und Neonazis, ohne „Flügel“, ohne Höcke, Kalbitz, Weidel und ihre braun geölten Fußtruppen? Eine solchermaßen gesäuberte Gruppierung könnte sich meines Erachtens zu einer Art CSU der Achtzigerjahre entwickeln. Die musste man ob ihrer Programme und Personen schon damals weiß Gott nicht wählen, aber jenseits von Gut und Böse war es jedenfalls nicht.

    Unter diesen Umstaende wuerde Blome gar so weit gehen eine CDU/CSU-AfD-Regierung fuer „denkbar“ zu halten:

    Die CDU-Führung könnte also (mit spitzen Fingern und zugehaltener Nase) die potenzielle Anschlussfähigkeit einer von Grund auf entnazifizierten AfD unter strengen Bedingungen für „denkbar“ erklären.

    Blome gibt zu das die Merkel-CDU auch nach Merkel in der Mitte bleiben wird und nie zur alten Kohl-Straus rechte Regionen zurueckkehren wird. Das darf also die AfD machen:

    Jeder von ihnen weiß, dass die CDU als einzig verbliebene Volkspartei der Mitte nie wieder bis ganz an den rechten Rand ausgreifen und alle Wähler dort binden kann. Die CDU/CSU von Franz-Josef Strauss oder Helmut Kohl vermochte das, Tempi passati.

    Fazit: Blome straft all diejenigen hier die behaupten das die sgnt. Systemparteien jede AfD zurueckweisen werden. Werden sie nicht. Ich habe sogar ARD Tagesthemen Oberlinke Michael Stempfle hoeren sagen das „anti-Einwanderung eine legitieme Position ist“. Na bitte schoen.

    Ob die AfD eine rechts-konservative Systempartei a la die Straus CSU werden soll, soll sie selber entscheiden.

    Ich hoffe sie tut es. Es ist die einzige Manier wirkliche Aenderungen durch zu fuehren.

    Program:

    – anti-Einwanderung, Identitaet, Leitkultur, Fort Europa
    – Umwandlung „ever closer union“ EU in „Europa der Vaterlaender“-Konfaederation. Kein Superstaat oder „United States of Europe“, sondern einen Staatenbund von ziemlich unabhaengigen Staten, mit gemeinschaftliche Kernstrukturen: Markt, Euro fuer innern-europaeische Zahlungen, Europa-Armee, Raumfahrtprogram, Industriepolitik, usw. Keine Einmisschung der innere Angelegenheiten. Viele Themen koennen a la Carte sein, nicht jede Staat muss mit alles mitmachen.
    – Akzeptanz der Energiewende und Paris Accords, aber mit Abstrichen: keine voreilige Abschreibung existierende Krafwerken, sozial-vertraegliche Energiewende.
    – NICHT gemeinschaftlich: Bildung, Gesundheit, Soziales, Verkehr und mehr
    – Keine Schuldenunion
    – EU-Budget: 5-10% EU BNP
    – Ende jegliche Sanktionen gegen Russland

  9. Heute latschte bei Marktkauf eine große kräftige türk.
    Kundin mit Kleinkind herum. Auf ihrem Schädel ein
    flanellgrauer Maarsmännchen-, äh Marsfrauen-Hidschab
    mit ausgestopftem Hinterkopf, dazu passend graue
    „deutsche“ Affen-, äh Alltagsmaske.

    Schließlich sah das ganze fast wie ein Niqab aus u. ich
    bekam eine innere Wut. Da sie nicht gerade schlank war
    u. unter einem komischen Kasack-Minikleid Leggings über
    den dicken Stampfern trug, die Füße in billigen Schläppchen,
    zischte ich: „Obenherum pfui, untenherum hui!“ Damit
    hatte ich die Redensart meiner Mutter umgekehrt. 😛

    Beispiel: FRAU BASEDOW
    https://assets.vice.com/content-images/contentimage/no-slug/692bc94cc02c0e1e26bf60797ebf8789.jpg

    Recht hat Pirincci, daß in kleinen Städten u. Dörfern
    der Sozi-, Fremden- u. Genderwahn noch nicht
    ausgebrochen war. Aber im Ruhrpott war der Islam
    schon eingezogen. Dort hatten die Türken bereits mehr
    Sonderrechte als in der damaligen Türkei.
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14018269.html

  10. „Niemand wußte so genau, was der Staat machte. …“

    Ganz so ist das auch nicht. Z.B. schlechte Gastarbeiterverträge aushandeln, damit der tolle Herr Hecht noch billigere Arbeiter hatte als die Einheimischen und obendrein eine Ince, weil die Gattinnen solche selbstbezogenen Patriarchen vielleicht körperlich nicht ertragen. Der tolle Hecht wußte bestimmt, was die Politik, der Staat machte, sicher kannte er auch einige persönlich.

  11. Würde Angela Merkel zusammen mit ihrem Selfie-Flüchtling nach Feierabend ein paar Flaschen Schampus und mehrere Platten erlesene Häppchen vertilgen?

    Würde sie ihrem – ficktiefen – Toy Boy während der Urlaubszeit den Schlüssel zum Kanzler_Innenbunker aushändigen?

    Und würde eine Angela Merkel sich darum kümmern, dass all ihre Angestellten einen gerechten Lohn und eine der Lebensleistung angemessene Rente bekommen?

    So, wer ist nun der „Ausbeuter“?
    Der Hecht im selbstbezahlten Porsche?
    Oder die Guteste der Guten im „schon immer dagewesenen“ Kanzler_Innenbunker?

  12. INGRES 25. Mai 2020 at 16:53

    Ich muß aber sagen, dass es sicher weder ganz so beschaulich war, noch dass es wohl so beschaulich bleiben konnte. Die Zeiten wären sicher härter geworden, auch wenn die BRD nicht von Geisteskrankheiten und korrupten Geisteskranken übernommen worden wäre.

  13. Tja, das hat die Kanzlerin im einst beschaulichen Städtchen Ulmen gemacht:

    Zuerst dafür gesorgt, dass die Leute eine „Tafel“ brauchen – und dann eine Notstandsgesetzgebung erlassen, nach der diese Tafel geschlossen werden muss.

    Ulmen macht’s einfach
    5. April 2020, 10:46

    Unterstützungsangebot für Tafelkunden und bedürftige Menschen

    Ulmen. Aufgrund der aktuellen Situation hat die Tafel in Cochem zum Schutz der Bedürftigen und der Beschäftigten ihren Betrieb eingestellt. Für die bedürftigen Menschen fällt hierdurch ein wichtiges zusätzliches Unterstützungsangebot weg. Die Verbandsgemeinde Ulmen sowie einige Lebensmittelhändler aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Ulmen haben sich entschlossen, hier zu helfen und Lebensmittelpakete mit verschiedenen Nahrungsmitteln kostenlos an Menschen weiterzugeben, die diese Unterstützung benötigen.

    https://www.eifelzeitung.de/region/cochem-zell-coc/ulmen-machts-einfach-251871/

    Und wer richtet`s?

    Leute wie der Herr Hecht in Akifs Geschichte.

  14. Trotz Zwergschule hat jeder das Rüstzeug für seinen Lebensweg erworben, ist auch der Damaligen Arbeitsmoral der Lehrer Geschuldet.
    Jeder konnte Studieren musste aber nicht, da ein Handwerk die Seinen Ernährte.
    (Heute wurde verfügt, das Lehrer zum „Presents Unterrichtc“ erscheinen müssen!)
    Leider ist der Verbeamtete Lehrer ganz nahe bei der SPD Parteispitze,
    wo die Meinung Vorherscht die FINANZ_ELITE Zahlt Steuern und somit ihr Gehalt…
    (Was für eine Kindliche Einstellung.)
    Der Beitrag vom A. PIRINCCI sollte Pflicht Lektüre für alle werden!

  15. Tja … gut beschrieben , da finde auch ich mich wieder ; hatte ich schon fast vergessen .

  16. also mich kotzt es an wenn ein Türke Recht hat….
    aber Akif hat Recht, sowas von….

    viele damals kamen um hart zu arbeiten

    die Syrer, Somalis und all die anderen Sc…..können nix, werden nix, helfen nix und Niemand
    machen nur alles kaputt oder sprengen sich und andere in die Luft

    shit aus shitholes ist kein Gold, Herr besoffener Buchhändler

  17. Ich hatte auf Pirinccis Seite den kompletten Text gelesen und kann nur bestätigen, dass jedes Wort wahr ist.
    Sicher ist das Leben zu jeder Epoche immer eines der schwersten (Kalt Valentin) aber warum in der Menschheitsgeschichte Gesellschaften in schöner Regelmäßigkeit immer und immer wieder verrotten und sich selbst abschaffen, wirft immer wieder Rätsel auf.

  18. Und dabei können wir mit unseren Türken noch froh sein.

    In England und Frankreich sieht es nicht besser aus. Nur haben die Leute hereingelassen die historisch gesehen einen Groll gegen diese Länder hegen. Nicht ganz zu Unrecht.

    Das ist zwischen Deutschen und Türken nicht so. Eher im Gegenteil. Viele wissen noch das ihre Urgroßväter mit uns gekämpft haben als wir Verbündete waren…

  19. Das_Sanfte_Lamm 25. Mai 2020 at 17:22
    […]
    Sicher ist das Leben zu jeder Epoche immer eines der schwersten ( Kalt Valentin) […]

    Kalt Karl

  20. Die neue Elite-Kaste sind die im öffentlichen Dienst Beschäftigten, brauchen keine Angst um ihren Job zu haben, auch wenn sie zu Hause bleiben müssen; und noch mehr die beim öffentlich rechtlichen Rundfunk, die legen dort sogar noch ihren Finanzbedarf quasi selber fest.

  21. @ Tomaat

    Fall doch bitte nicht auf den billigen Trick herein.

    Wir wollen kein größeres Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei.

    Die Zeit der AFD wird kommen. Die fahren das Land vor die Wand. Dann brauchen wir Höcke und Kalbitz.

    Dann kommt die Stunde der Patrioten und die Zeit der Abrechnung.

  22. Der Staat bin ich! Genosse Merkelowowitsch setzt entzückt auf ein neues Machtinstrument: „verbindliche Anordnungen“. Da lacht das Diktatorenherz:

    Das Bundeskanzleramt will die Corona-Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern, dabei aber auch weitere Lockerungen ermöglichen. Merkel setze dabei weiter auf „verbindliche Anordnungen“, teilt der Regierungssprecher mit.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article208283343/Coronavirus-Kanzleramt-will-Kontaktbeschraenkungen-bis-5-Juli-verlaengern.html

    Es ist nicht Sache des Bundeskanzleramts, die Verfassung außer Kraft zu setzen. Da gibt es auch noch sowas Lästiges wie das Parlament. Aber im galoppierenden Umbau Deutschlands zu einer erneuten totalitären Diktatur spielt das ja keine Rolle.

  23. Babieca 25. Mai 2020 at 17:32

    Politische Evolution in KernEUropa:

    „Das Kanzleramt“ vulgo „Die Kanzlerin“ muss nichtmalmehr ein Ermächtigungsgesetz verabschieden lassen, sie übernimmt die Befehlsgewalt einfach so.

  24. Babieca 25. Mai 2020 at 17:32

    DDR-Kommunistin Merkel will das Volk weiter quälen und demütigen!

    Bis zum 5. Juli, das ist Wahnsinn. Ein jeder kontaktiere seinen MdB/MdL und mache ihm die Hölle heiß!

  25. Babieca 25. Mai 2020 at 17:32
    Der Staat bin ich! Genosse Merkelowowitsch setzt entzückt auf ein neues Machtinstrument: „verbindliche Anordnungen“. Da lacht das Diktatorenherz:

    Das Bundeskanzleramt will die Corona-Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern, dabei aber auch weitere Lockerungen ermöglichen. Merkel setze dabei weiter auf „verbindliche Anordnungen“, teilt der Regierungssprecher mit.[…]

    Bereits als die Corona-Krise losging, hatte ich schon die Befürchtung geäußert, dass wir uns „danach“ in Orwells „1984“ wiederfinden werden, da die Ausbreitung des Erregers für dauerhafte politische Änderungen genutzt wird, die man unter normalen Umständen nie durchsetzen kann.

  26. Besser kann man diese Zeit, ich selber komme aus einem Dorf nahe Bonn.

    Und richtig, erfolgreiche Unternehmer wohnten auf dem Firmengelände.

    So auch mein Opa, der in den 30er Jahren in seiner Firma fast 100 Leute beschäftige, die Firma aufgrund sich ändernder Produktnachfrage verlor und Anfang der 60er verkaufen mußte.

    Und noch bis in die 90er war unser Haus an den Wochenenden immer besucht von ehemaligen Mitarbeitern und es gab dann immer Kuchen und Tortenfest.

    Und das, obwohl Opa 1964 und Oma 1968 verstorben waren. Also waren es mein Vater und seine Schwester, die andere berufliche Wege eingeschlagen hatten, die die „Wochenendfeste“ ausrichteten.

    Im Sommer gab es zudem alle möglichen Bowlen und alles taumelte und lallte durcheinander. Von drei Uhr Nachmittags bis spät in den Abend ging das Tohuwabohu (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Das war Pflichtprogramm. Nur in den Ferien, wenn wir wegfuhren, da viel es aus.

    Aber was da besonders war, war, dass die „Ehemaligen“ ihre Urlaube immer nach meinem Vater und seiner Schwester von sich aus ausrichteten obwohl das nie einer verlangt hatte !!!

    Also so ne Art Betriebsferien über die Zeiten fort.

    Und dies, obwohl die Kinder vom Opa so gut wie nie in der Firma tätig gewesen sind.

    Nach und nach kamen dann leider die ganzen Beerdigungen. Und somit ist das Kapitel endgültig geschlossen.

    Auch mein Elternhaus ist seit dem Tode meiner Mutter und meiner Tante verkauft.

    Allein mein Vater lebt noch. Bei uns zu Hause in einer kleinen Wohnung und wird von uns betreut.

    Fast neunzigjährig erzählt er, ja, meist sonntags nachmittags, von vergangenen Zeiten.

    Alles hat seine Zeit……

  27. Babieca
    25. Mai 2020 at 17:32

    „Die Corona-Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juli verlängern, dabei aber auch weitere Lockerungen ermöglichen. Merkel setze dabei weiter auf „verbindliche Anordnungen“, teilt der Regierungssprecher mit.“

    Erstaunlich! Diese abgrundtief hässliche Hängelefzen Visage mit dem blöden Gesichtsausdruck, hat es nicht einmal nötig, etwas von einer demokratischen Entscheidung zur faseln.

    Auch mit ihrem schweren Medikamentencocktail hält sie sich scheinbar für unfehlbar.

  28. Und es war deutlich mehr Zuspruch untereinander. Es gab genügend Heimatfeste aller Sorten wo sich die Leute trafen. Nun, wir sind umgezogen und sehen nun hier , wie aber auch in der alten Heimat einen zunehmenden Verfall solcher Treffen. Vereine sind auf dem Rückzug. Manche wichtige Vereine wie die freiwillige Feuerwehr haben tlw. mittlerweile Probleme Interessenten zu finden. Ich habe aber, zugegebenermaßen, auch keine Lust mehr irgendwo mitzuwirken. Durch die Politik der letzten Jahre, durch die Anpassung der Menschen an die gesteuerten Freizeitaktivitäten (Fernsehen) und ganz bestimmt durch die politisch korrekten Idioten, die alles ändern wollen habe ich keine Lust mehr. Ein einfaches Beispiel. Noch vor 20 Jahren hatten wir auf den Betriebsfesten viel Spass und keine Frau hat sich erregt wenn man ihr mal auf die Schulter klopfte um sie zum Tanz aufzufordern und ihr vielleicht auch etwas zu nahe kam beim Nebeineinandersitzen auf einer Bierzeltgarnitur. Heute würde ich nichts davon auch nur in Erwägung ziehen. Durch den Wandel der Belegschaft (mittlerweile bin ich Rentner) kamen immer mehr Junge dazu, die politisch korrekt sind und sich überall gleich sexuell angegriffen fühlen. Pft, die sind so steril und ich werde mittlerweile schnell zum Eiszapfen wenn sich eine dieser Genderfrauen in meine Nähe kommt. Tatsächlich sogar, wenn auch nicht ganz so schlimm, auch in der Verwandtschaft.

  29. Damals gab es einen „innerdeutschen“ Wettbewerb, welches Wirtschaftssystem das bessere wäre. Da war es im Interesse unserer „neuen Freunde“ heißt ehemaligen Kriegsgegnern es „ihrem“ Deutschland nicht zu schlecht gehen zu lassen. Das hat sich nach der Wiedervereinigung jedoch geändert und Deutschland wurde als Konkurrenz wahrgenommen und entsprechend eingehegt (EU, Euro, Merkelismus). Die 68’er waren auch so eine Zeitbombe. Man kann sich streiten, ob sie mehr von Moskau oder den USA gepäppelt wurden? Aber beide Seiten haben Interesse an einem schwachen Deutschland.

    Am Ende ist der Deutsche selber mürbe geworden sich sein Leben erobern zu wollen. Gleichgültig und apathisch wird Merkel gewählt in der Hoffnung das ginge alles noch so bis man irgendwann mal sterben würde. Rente noch voll mitnehmen. Hab ich oft gehört in Deutschland. Klar, dass man mit solchen Männecken kein Fußballturnier gewinnen wird.

    Geschichte verläuft in Zyklen. Nach großen Dramen haben die Leute keine Lust mehr auf Kriege, Gewalt und Unterdrückung. Dann gewinnen liberale Strömungen die Oberhand. War in Deutschland so damals. Heute findet man so ein Klima manchmal in Süd- oder Mittelamerika. Dann kommen wieder Ideologen und das Feuer des Wahnsinns brennt wieder hoch. Man könnte ja bei dem Spiel was gewinnen. Wird man nie und das Drama kehrt zurück. Die Deutschen sind jetzt wieder reif dafür.

  30. Das Hauptproblem sind immer, immer, immer die Transferleistungsempfänger. Abgeordnete, Beamte, Almosenempfänger der Sozialindustrie. Diese Leute haben den Staat gekapert und saugen ihn bis zum letzten Blutstropfen aus.

    Die Leistungsträger machen wegen der pc bis zum Untergang mit.

  31. Huch, der Akif kann ja auch anders! Und sehr schön zu lesen was er da schreibt, fast nachdenklich.
    Ja, wir waren irgendwie in einem Dornröschenschlaf. Leben und leben lassen. Die Arbeiter wurden zusammengewürfelt, was einzig zählte war Leistung. Und da standen uns die Türken, Italiener Jugos aber auch in garnichts nach. Ich weiss noch wie adrett und detailverliebt die Italiener gearbeitet haben. Handwerklich unschlagbar. Die Türken haben sich den Arsch abgearbeitet, Menschenrechte kamen erst viel später hinter dem Lohnstreifen. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Wertejournalismus. Man konnte sich seinen Umgang, seine Freunde frei wählen. Und wenn es passte, dann kamen da auch gute Freundschaften bei heraus. Aber der Unterschied war, die Leute kannten ihren Platz in der Gesellschaft. Da war sowas wie Dankbarkeit, wenn sie gut aufgenommen wurden. Obwohl niemand den Begriff „Integration“ kannte, geschah das „hands-on“ durch die Deutschen. Ohne Erziehungsfernsehen, ohne Kleber, Schleimka oder DummjaHallali. Freiwillig. Und es klappte. „Stand Heute“ ist, dass es „Integration“ gibt, und diese industriemäßig, in Massenhaltung, stattzufinden hat. Dagegen wehre ich mich, und viele Mitbürger ebenfalls. Dazu lasse ich mich nicht zwingen, genau so wie sich kein Türke zu einer Integration von einem Deutschen in der Türkei zwingen läßt. Das ist reell, und sollte so respektiert werden.

  32. @alexandros 25. Mai 2020 at 18:13

    Habeck will zur nächsten BTW das Wahlalter auf 16 senken.

  33. Das waren noch Zeiten. Ein bisschen trantütig waren die Deutschen schon, damals. Aber DE war in der Tat ein Land, in dem man gut und gern lebte. Die 68er Revolution hat den biederen Mief ausgekehrt, das war gut so. Sonst wäre man erstickt. Aber diesen menschenverachtenden, spaltenden Staat, ein derart zerrissenes, zerstörtes, absichtlich heruntergewirtschaftetes Land, das hätte sich niemand träumen lassen. Am schlimmsten daran ist das Hinnehmen, das Dulden, die Resignation, die Kapitulation der Deutschen vor einer Frau, vor einer faschistoiden Ideologie, der Sozialismus wie der Islam.

  34. @Maxima: „Türken haben mit uns gekämpft“ ?? Wann und wo ?? Wäre mir absolut neu !! Wir hatten zwar teilweise die gleichen Gegner aber „zusammen“ gekämpft haben die Deutschen und Türken nie. Wir waren ja im WK I und WK II mit den Türken befreundet, Deutschland hatte die Türkei im WK I mit Krupp Kanonen ausgerüstet mit denen sie die Briten zurückschlagen konnten. Das hat aber die Türken nicht davon abgehalten Deutschland im Februar 1945 den Krieg zu erklären damit sie auf Seiten der Sieger auftreten konnten. Deutschland hatte bis 1945 die Türken unterstützt mit Nahrungsmitteln und Maschinen und dann der Dolchstoß der Türken in den Rücken der Deutschen 1945 als Deutschland schon am Boden lag. Kann man alles nachlesen wenn man will

  35. Zu Haremhab 18:43 h

    Das ist eine weitere Form des Grünen Kindesmissbrauch zu poltischem Zweck .

  36. „Meine Familie und ich kamen 1969 aus der Türkei nach Ulmen in der Eifel, eine Mischung aus Dorf und Kleinstadt, weil meine Eltern dort Arbeit in einer kleinen Textilfabrik namens “Moni Moden” gefunden hatten.
    ……….
    Irgendwann zogen wir weg aus Ulmen, und es war, als ließen wir auch ein beschauliches Paradies, ja, eine irreale Welt hinter uns. Denn von da an änderte sich alles, zunächst ganz langsam, dann immer schneller und schließlich mit dem Bruch von allem, was dieses Land in seiner Substanz einst ausgemacht hatte.“
    ——————-

    Ja, da hatte Akif gerade das Jahr 1968 verpasst, als der destruktive Wurm in DE ansetzte.

  37. Zitat Neunzehnhundertvierundachtzig 18:29
    „Huch, der Akif kann ja auch anders! Und sehr schön zu lesen was er da schreibt, fast nachdenklich.
    Ja, wir waren irgendwie in einem Dornröschenschlaf …“

    Ich empfinde genauso.

    An Akif Princci,
    danke für diese Zeilen aus einer anderen, guten, besseren Welt. Ist wohl vorbei.

  38. @ lorbas 25. Mai 2020 at 16:31

    Danke an den Autor AKIF PIRINCCI. Die ’60iger waren eine „Goldene Zeit“.

    In der Tat. Ich bin froh, daß ich meine Kindheit in diesem Jahrzehnt verbringen durfte. Max Grundig aus Fürth war auch so ein „Herecht“. Seine Geschichte ist sehr lesenswert.

  39. @Chlodhilde

    Das ist nicht ganz richtig.

    Mein Großonkel Hans (der Bruder meiner Großmutter) war auf dem Schlachtkreuzer SMS (Seine Majestät Schiff) Goeben im 1. WK im Mittelmeerraum und dort standen sie im Kampf mit den Engländern.

    Zu der Zeit war die Türkei noch neutral, hatte aber beste Beziehungen zum Deutschen Kaiserreich.

    Die beschädigte Goeben lief in einen türkischen Hafen ein.

    In Absprache mit der Deutschen Seekriegsleitung wurde die Besatzung interniert und die Goeben der Türkei überlassen.

    Von da an fuhr sie unter türkischer Flagge. Die Ausbildung der Seeleute fand unter der deutschen Besatzung statt.

    Habe ein Foto von Onkel Hans, der ihn mit einem Türkenhut zeigt.

    Für die gefallenen deutschen Marinesoldaten wurde an der Schwarzmeerküste extra von dennTürken ein christlicher Friedhof angelegt, auf dem die Gefallenen feierlich bestattet wurden.

    Schon lange vor dem Krieg sorgte Kaiser Wilhelm II. dafür, daß die Beziehungen zur Türkei hervorragend waren.

    Mit dem Bau der Bagdadbahn begann eine fruchtbare Zusammenarbeit, die den Briten zu gefährlich wurde; drohte durch diese Trasse erhebliche Konkurrenz für ihre Schiffsrouten.

    Ein tragisches Beispiel für diese Verbundenheit ist folgender Vorfall:

    Die Türken waren davon überzeugt, dass es den deutschen Ingenieuren nicht gelingen würde die Trasse durch derart unwirtliches Gebirge zu legen.

    Aber sie wurden eines besseren belehrt.

    Die Ingenieure und Arbeiter errichteten einen Brückenpfeiler nach dem anderen, sprengten Hindernisse und trieben die Trasse rekordverdächtig voran.

    Türkische Arbeiter waren ebenfalls unter Regie der Deutschen beschäftigt.

    Ein Ingenieur arbeitete mit seinen Leuten auf einem Brückenpfeiler und stürzte in die Tiefe.

    Im Fallen rief er den unten stehenden Türken zu:“Achtung ! Da kommt was !“

    Dieser Pfeiler heißt bis heute „Achtung ! Da kommt was ! auf Türkisch.

    Mit Kriegseintritt band die Türkei erhebliche russische und britische Kräfte im Kaukasus und im Nahen Osten.

    Zudem gelangten über die Türkei deutsche Geheimverbände nach Persien und in den Nahen Osten um dort Sabotageakte gegen Eisenbahnen und die Ölindustrie in Persien zu verüben.

    Im 2.WK blieb die Türkei bewußt neutral. Ihr Militär war schwach und das hätte für Deutschland eine gefährliche Front bedeutet, wenn die Alliierten eine Front schließlich ammBosporus eröffnet hätten.

    Zudem schleuste die Türkei auf geheimen Wegen tausende deutsche Soldaten in den Irak zum Kampf gegen die Briten. Dort hatten die Einheiten die irakischen Freiheitskämpfer unterstützt.

    Die Kriegserklärung der Türkei wurde mit Deutschland zuvor abgesprochen.

    Die Türkei hat das so lange herausgezerrt, bis sie mit einer Besetzung durch die Alliierten oder die Sowjets rechnen mußte, was auch angedroht wurde.

    Und sie hat sich nicht an irgendwelchen Kampfhandlungen beteiligt gegennDeutschland.

    In den 60er Jahren wurde die Goeben in der Türkei ausgemustert.

    Sie wollte Deutschland das Schiff zurückgeben, was die Bundesregierung entschieden ablehnte.

    Aus der Türkei kam sogar ein Vorschlag das Schiff in einem deutschennHafen zum Museum auszubauen.

    Aber Deutschland lehnte ab. So wurde es verschrottet.

  40. @ ridgleylisp 25. Mai 2020 at 20:52

    Ja, da hatte Akif gerade das Jahr 1968 verpasst, als der destruktive Wurm in DE ansetzte.

    Auf dem Land war damals davon so gut wie nichts zu spüren. In Uni-Städten wie hier in Freiburg spürte man diese Anfänge dagegen deutlich. Allerdings war ich damals noch viel zu jung, um zu begreifen, was da anfing – zweite Klasse Grundschule. Auf Platz 1 in den Charts waren die Beatles mit „Hello, Goodbye“:

    https://www.youtube.com/watch?v=P2C3f0Atcoo

    You say yes, I say no – you say stop and I say go, go, go…

  41. Irrenhaus Deutschland

    Steuer_Innenzahler“ bei Will

    Sprache sollte nicht zum Zuchtmeister ihrer Nutzer werden

    Stand: 20:24 Uhr | Lesedauer: 2 Minuten

    Von Ulf Poschardt

    Die brave Bourgeoisie stellt die Alltagssprache unter den Generalverdacht des Rassismus, der Frauen- oder Menschenfeindlichkeit. Es ist eine autoritäre Anmaßung. Umso mehr Raum für Capital Bra, Dr. House und neue fluchende Helden auf YouTube und TikTok.
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    Nur eine freie Sprache ist schön. Die Sprache ist zweierlei: zum einen das Ergebnis einer jahrhundertelangen Evolution – im Austausch mit anderen Sprachen und Kulturen. Zum anderen eine funktionale Struktur, um den Alltag zu bewältigen. Wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert eine Gesellschaft – auf beiden Ebenen. Deswegen sind Diktaturen so empfindlich, wenn es um die Freiheit des Ausdrucks geht. Und deswegen blüht Sprache nur in freien Gesellschaften.

    Die freie Sprache feiert sich selbst in der Popkultur: in Fernsehserien, Filmen und dem Hip-Hop. Es ist eine wilde, dschungelige Sprache mit scharfen Kanten und bösen Fallen. Die offizielle Sprache der braven Bourgeoisie entwickelt sich zu einer moralischen Lehranstalt, indem die Alltagssprache unter Generalverdacht steht: Ist die Sprache der Jederfrauen, dort, wo sie reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, nicht rassistisch, frauen- oder gar menschenfeindlich?

    Herausgekommen aus dem Laboratorium ist ein Sprachvirus akademischer Eliten und ihrer Fans. Anne Will zum Beispiel gendert ziemlich vorbildlich und nicht ohne Stolz, wenn sie dem Chef des Bundes der Steuerzahler*_Innen (oder so) zeigt, wo anstandskommunikativ der Hammer hängt. In Universitäten werden akademische Titel nur mehr den Arbeiten zugebilligt, die sich diesem Sprachdiktat rückgratlos ergeben.

    Es ist eine autoritäre Anmaßung der freien Wortwahl gegenüber und eine zeitgeistliche Gebücktheit dem vermeintlich innovativen moralisch-politischen Komplex gegenüber. Da wollte die Grünen-Chefin bei Anne Will nicht patzen und sorgte mit ihrer poetischen Übersprungshandlung für ein kurzes Blitzen der Freiheit. Ihr Versprecher von den „Steuer_Innenzahlern“ drehte das Ganze ins Reich des Dadaistischen, wo es hingehört.

    Aber wenn die gebildete Mittelschicht die Sprache zu einem Zuchtmeister ihrer Nutzer machen will, bleibt noch mehr Raum für Capital Bra, Dr. House und die Hunderten von neuen fluchenden, fäkalisierenden Helden auf YouTube und TikTok. Es entstehen neue kühle Parallelgesellschaften, entworfen von „linken“, zumeist steuerfinanzierten Elfenbeinturmbewohnern.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus208303797/Gendern-Sprache-als-Zuchtmeister-ihrer-Nutzer.html

  42. „Geblieben sind aber die schönen Erinnerungen, die wie kochendes Gold im Schädel immerfort vor sich hinblubbern.“

    Ich kann das nur bestätigen. Auch ich erinnere mich gerne an meine Kindheit im Deutschland der 80er zurück. Das Gehalt eines Elternteils ermöglichte das schöne Leben im Einfamilienhaus auf dem Lande. Meine Mutter hätte arbeiten können, musste und wollte aber nicht. Diese Wahlfreiheit hat man uns Frauen definitiv genommen. Wobei ich froh bin zu arbeiten, aber das wäre auch schon damals gegangen. Unterschied ist: Heute muss ich – früher durfte ich!

    Ich erinnere mich an saubere Straßen, ordentliche Schulen und eine Bildung, die ihren Namen verdient hat und dank der ich heute in der Lage bin, kritisch zu denken.
    Ja, selbst das Fernsehprogramm war trotz der nur 6 vorhandenen Programme besser. Wie oft bin ich vorm Fernseher gesessen? Heute wäre ich wahrscheinlich vollkommen verblödet davon. Das Fernsehprogramm war früher ruhig und nicht hyperaktiv, marktschreierisch und einseitig kommerziell.

    Die Supermärkte waren sauber und die Innenstädte sahen nicht alle gleich aus so wie heute: Jede Innenstadt ist ein Konglomerat aus H&M, New Yorker, McDonalds, Subway, Shisha Bars und Dönerläden etc.
    Damals gab es noch kleine Läden und viel zu entdecken.

    Es war mit Sicherheit kein Paradies auf Erden. Der Wohlstand musste erarbeitet werden, aber die Leistungserbringer wurden als Solche anerkannt und es wurden nicht irgendwelche vermeintlich benachteiligten Gesellschaftsgruppen zum goldenen Kalb stilisiert.

    Diese Erinnerungen in sich zu tragen ist ein zweischneidiges Schwert: Auf eine Art ist es toll, dass man das erleben durfte, denn diese Zeit wird nicht mehr kommen. Andererseits sehnt man sich so sehr nach diesem Zustand zurück, dass es manchmal extrem schmerzt und dass es weit über die „normale“ Nostalgie hinausgeht – gerade weil man weiß, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind.

  43. Typen wie Hecht haben aus Deutschland das gemacht, was es jetzt ist. Jetzt würde er Merkel wählen.

  44. Haremhab 25. Mai 2020 at 18:43
    @alexandros 25. Mai 2020 at 18:13
    Habeck will zur nächsten BTW das Wahlalter auf 16 senken.
    ———————————————————————–
    …und ich will wie schon so oft vom „Sarkasst“ empfohlen ,sich
    schnellstens einen Einwegrevolver von Ratiopharm bestellt,
    für ihn aber mit 5 € Zuzahlung. Natürlich mit beiliegender
    Gebrauchsanweisung, extra für die linksgrünen Bildungsverweigerer.

  45. Die gute alte Zeit! Es war früher nicht alles besser aber die Zeit bot den Menschen Orientierung.

    Es gab auch Arbeitsplätze für Menschen, die vielleicht den lieben langen Tag nur den Hof fegen wollten oder konnten. Auch gab es hier und da noch einen Pförtner, der die meisten Menschen im Haus oder Betrieb persönlich kannte und hereinließ. Im Zug und in der Straßenbahn wurden einem noch Fahrkarten verkauft und diese Arbeit gab auch wieder vielen Menschen Arbeit und Brot.

    Wie sieht die Welt heute aus? All diese Arbeitsplätze und noch viel mehr wurden wegrationalisiert. Fahrkartenautomaten, automatische Schranken, Selbstbedienung etc. raubt den arbeitenden Menschen die letzten Nerven. Alle anderen sitzen zu Hause und versaufen und verrauchen ihre Stütze und fallen anschließend noch der Krankenkasse zur Last.

    Wo sich früher der Chef wegen Konkurs eine Kugel in den Kopf geschossen hatte, weil er nur diesen einen Betrieb hatte, tummeln sich heute Manager, die sich nur Sorgen um ihre Vorstandsgehälter und das Frisieren der Bilanzen machen. Am Ende ihres Wirkens bleibt meist nur ein Skelett von den Betrieben übrig oder alles wird nach China oder sonstwo verkauft, aufgeteilt, zerschlagen. Die Manager machen derweil wo anders weiter.

    Über all diesen Fehlentwicklungen sitzen feiste Kirchenfürsten, Gewerkschaftsbosse, Parteifunktionäre, Sozialarbeiter und Gutmenschen, die mit ihrer geheuchelten Sorge um das Gemeinwohl den arbeitenden Menschen das Geld aus der Tasche ziehen und dafür sorgen, dass sich die Spirale noch schneller dreht.

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