Bundesinnenminister Schäuble war während der Islamkonferenz so stolz auf seinen Vorschlag, als Zeichen des guten Willens und gemeinsamer Glückseligkeit zusammen mit Vertretern der Moslemverbände die Berliner Mozart-Oper „Indomeneo“ zu besuchen. Das wäre der Beweis ultimativer Integration gewesen. Nun hagelt es Absagen von Seiten der Moslems, und die „grandiose“ Idee wird für den Dhimmi-Minister zum grandiosen Rohrkrepierer.

Die „Indomeneo“-Inszenierung wurde bekanntlich von der Intendantin der „Deutschen Oper“ Berlin abgesetzt, weil man fürchtete, den Zorn von Allahs Bodenpersonal herauf zu beschwören. Nach zahlreichen Protesten wurde die Oper dann wieder ins Programm genommen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble verkündete daraufhin, auf der Islamkonferenz sei die gemeinsame Entscheidung gefallen, mit Vertretern der Moslemverbände die Oper zu besuchen. Dies wurde als ein Erfolg der Konferenz gefeiert. Etwas früh, wie man sieht:

Mehrere Teilnehmer der Islam-Konferenz haben die Einladung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum gemeinsamen Besuch der Mozart-Oper „Idomeneo“ ausgeschlagen. Sechs von 15 muslimischen Verbänden werden voraussichtlich nicht vertreten sein. Das sei der Stand von Sonntagmittag, sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Stefan Kaller. Änderungen seien aber noch möglich.

Nach dem Vorsitzenden des Islamrats, Ali Kizilkaya, will auch der Zentralrat der Muslime auf den für Montagabend geplanten gemeinsamen Opernbesuch verzichten, wie der „Tagesspiegel am Sonntag“ berichtete. „Ich gehe sehr gern in die Oper und war und bin entschieden gegen die Absetzung von Idomeneo“, sagte der Generalsekretär des Zentralrats, Aiman Mazyek. In diesem Falle fühle er sich aber „politisch instrumentalisiert“. „Ich gehe in die Oper, um mich zu entspannen und nicht, um Religion, Kunst und Politik in einen Topf zu werfen“, sagte Mazyek weiter. „Als Vertreter einer Religionsgemeinschaft bin ich weder Kunstkritiker noch zuständig für Geschmacksfragen. Auch für Politiker ist das übrigens nicht der richtige Job.“

Kizilkaya kritisierte den Vorschlag zuvor, die Mitglieder der Deutschen Islam-Konferenz sollten geschlossen die Aufführung besuchen, als „ein bisschen populistisch“. Dadurch werde die Teilnahme zum Gradmesser für Integration umgedeutet. „Jetzt läuft es nach dem Motto: Nur wer zur Oper geht, ist integriert. Die anderen sind noch nicht so weit.“

Der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, findet es dagegen schade, dass der Besuch nicht stattfindet. Und nicht nur er. Das Ganze wird ein riesiges Medienspektakel, und alle haben sich so sehr gefreut, der Öffentlichkeit ein weiteres Kapitel aus dem Märchen von der gelungenen Integration zu präsentieren. Und nun so eine Pleite …

(Spürnasen: Argonnenveteran, Vivaldi und spital8katz)

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43 KOMMENTARE

  1. Ja. Schäuble wird von 3 Männern versetzt, wie ein echtes Mauerblümchen.
    Das tollste dabei ist, dass alle drei erst jetzt damit ausrücken. Sie hätten eigentlich auch in September sagen können, dass sie keine Mozartfans sind.

  2. Tja, da wurde selbst der Schäuble mal von den Maulhelden vorgeführt… Ob´s zu höherer Erkenntnis in Regierungskreisen führt???

  3. In einem Punkt hat Kizilkaya allerdings recht:

    „Dadurch werde die Teilnahme zum Gradmesser für Integration umgedeutet. Jetzt läuft es nach dem Motto: Nur wer zur Oper geht, ist integriert. Die anderen sind noch nicht so weit.“

    Schäuble ging es doch um nichts anderes, als mit diesem lächerlichen Opernbesuch aufzuzeigen, wie toll die Mohammedaner doch integriert sind.

    Würden wirklich alle Verbände die Oper besuchen, die Gutmenschen stünden sofort Gewehr bei Fuß um diesen vermeintlichen Integrationserfolg in höchsten Tönen zu loben und die Islam-Kritiker als Panikmacher oder Nazis abzustempeln.

  4. Tjah, wer auf Eis geht, muss damit rechnen, dass auf d. Hintern fällt….

    Schäuble ist jemand der überall und mit jedem tanzen will. Ein echte „Gutmensch““ Doch wäre allen nützlicher wenn er weniger tanzen und mehr denken wollen würde.

    Tiqvah Bat Shalom

  5. Die Quintessenz ist, dass er mit seinem Islamdialog im September richtig aufgelaufen ist – Er ist fast so etwas, wie erledigt. Mir geht es dabei weniger um den Punkten hier, sondern um das, was damals Bassam Tibi gesagt hat:
    http://www.politikforen.de/showthread.php?t=34894

    Schäuble träumt von einem europäischen Islam, der auf glecher Ebene mit den christlichen Religionen gestellt wird. Dadurch bekämen aber die Islamverbände eine ungeherue Macht in Deutschland.
    Und jetzt bekommen sie das, ohne von ihren Positionen einen Schritt wegzubewegen – nicht mal den symbolischen Schritt in die Oper müssen sie machen.

    Also ich selber glaube nicht daran, dass Schäuble die Wirkung seines Dialogs vorausgesehen hat (wie z. B. der Papst die Wirkung seiner Worte) Schäuble hätte sonst nicht diesen image Verlust riskiert, was er jetzt bekommt. Und Schäuble rennt den Herren Islamisten dermassen mit eingezogenem Dhimmischwanz nach, dass ich immer wieder denselben düsteren Gedanken bekomme: Ihm, als Innenminister liegen Berichte vor, die ihm zittern lassen, dass in Deutschland mächtig knatschen wird. (Winke winke an Eisvogel) Und er hat dabei dermaßen panische Angst zu versagen, dass er bereits alles macht, was die Kizil-Trio diktiert, hauptsache, es knallt nicht während seiner Amtszeit.

    Ansonsten kann ich mir diese peinliche Dhimmihaltung in aller Öffentlichkeit, wo er zur Belustigung allen von der Presse durch die Manege geschleift wird, nicht vorstellen. Bis vor ein paar Jahren zeigte dieser Mann ein ganz anderes Bild von sich.
    Es kann nicht sein, dass er mir nix dir nix auf einmal so…

  6. Bei den Regisseuren würd ich auch nicht ins Theater gehen. In das Theater ginge ich, wenn ich wüsste, ich würde gut unterhalten und hätte Freude für Auge und Ohr. Aber nicht, um einem Innenminister zu zeigen, ich bin ein integrierter Muslim, ich guck mir sogar den Schrott an, den Selbstverliebte aus Mozarts Oper gemacht haben. Schäuble? Was kümmert den sein Geschwätz von gestern?

  7. Wer verabredet sich auch schon mit solchen Leuten fürs Theater?
    Das war doch vorher klar, daß das nichts wird.

    (Freundlicher Hinweis: die Oper heißt „Idomeneo“, ohne „n“ vorne.)

  8. Na, na, #7, #8

    Wenn ich einen wichtigen kulturellen Dialog führe und interessiert an einem beideseitig zufriedenstellenden Ergebnis bin – also bereit bin, nicht nur stur meine Meinung zu vertreten und meine Forderungen durchzuboxen, sondern auch Verständnis für die Position und für die Erwartungen meines Gegenübers habe, dann würde ich sicherlich diesen Theaterbesuch über mich nehmen, so wie bei solchen Verhandlungen üblich ist. Schließlich wollen die Kizil-Männer auch was von Schäuble.

    Aber diese Ablehnung des Kizil-Trio Schäuble gegnüber ist ein ganz eindeutiges Signal: Leck mich am A…
    Die Herrschaften sind sich dermassen sicher, sie sind dermassen arrogant, dass es nimmer geht. Es ist genau so ein afront, wie der englische Mullah, der den britischen Innenminister aus den Muselgebieten Londons rauswerfen wollte.
    Es geht nicht ums Theater, man lehnt eine Einladung des Innenministers nicht einfach ab.
    Und wieso geht es in beiden Fällen wieder um den Innenminister?

  9. …d’accord!

    Mich hat ja eigentlich auch mehr die Unverfrorenheit der „Begründung“ überrascht. – Nicht die Absage an sich.

  10. Wir hatten mal einen Innenminister, der wollte selbst bei Schwarzfahrern „Null Toleranz“ gelten lassen. Nun aber haben wir Dhimmi-Schäuble, einen Naivling erster Güte.

    Durch Leute wie Schäuble bleibt in Deutschland alles verboten (für Ungläubige) und für Mohammedaner alles erlaubt:

    Schächten, Ehrenmorde mit Freispruch, Rütli-Schulen, „Badetage“, Opernverbote….

    2050 – Berliner Dom wird Al-Schüble-Moschee

  11. Fragt sich wer hier wen vorführt, die Islam-Vertreter sind jedenfalls nicht sonderlich clever und Schäubles Veranstaltung trägt zunehmend zur Entlarvung des wahren Charakters dieser Leute bei.

  12. #13
    Was du sagen willst, stimmt. Aber die Formulierung ist ungeschickt, denn Schäuble führt auch niemand vor. Das hat er gar nicht beabsichtigt.
    Trotzdem stimmt, dass die Kizil-Trio vorgeführt wird – aber das erledigen sie selber, sie führen sich selber vor. Wie nennt man so was? Sich selbst entblößen?

    Aber man soll sich nicht beirren lassen, das geschieht nicht dank Schäuble.

  13. Ach ja, die Begründungen für die Absagen sind so offensichlich unsinnig, das werden die Medien schön auseinandernehmen. Hier ging es um Repräsentation und um Zeichen setzen aber offenbar wollen die Islam-Vertreter ihren Leuten kein vermeindlich falsches Zeichen senden. Da wird das (angebliche) Eintreten für Kunstfreiheit dann ganz schnell zur Privatsache von Ali Kizilkaya und Co.

  14. „Nur wer zur Oper geht, ist integriert.“ Unsinn. Es ging darum, ob hier lebende Islamfunktionäre bereit sind, durch einen demonstrativen Opernbesuch öffentlich für die Werte unserer Verfassung und die Freiheit der Kunst einzutreten. Das Ergebnis ist erwartungsgemäss Nein. Bei den einzelnen Herren dürfte dabei weniger der persönliche Kunstgeschmack eine Rolle gespielt haben als die Gewissheit, dass sie mit so einer Geste bei den mehrheitlich integrationsfeindlichen Anhängern ihrer jeweiligen Grüppchen unten durch gewesen wären. Bin mal sehr gespannt, ob und wie die Medien darüber berichten.

  15. ProErwin

    In deinem Link steht etwas sehr Interessantes:

    So würden etwa in Hessen manchen Migranten mittlerweile auch rückwirkend Staatsbürgerschaften oder Aufenthaltserlaubnisse aberkannt, wenn sie in Verdacht geraten, Mitglied einer islamistischen Organisation zu sein, sagt Schiffauer.

    Hoch das Glas!

  16. #19 WOW!!!!
    Ansonsten ja, 100% mit dem hier einer Meinung:

    dass sie mit so einer Geste bei den mehrheitlich integrationsfeindlichen Anhängern ihrer jeweiligen Grüppchen unten durch gewesen wären

    Die haben nicht deswegen abelehnt, weil sie sonst nicht in die Oper wollen, die haben schon schlimmere Sachen in ihren Nachtklubbesuchen erlebt. Dies wollten genau dieses kleine Zeichen nicht geben.

  17. Ab und zu mal im Gesetzbuch lesen:
    „…würden etwa in Hessen manchen Migranten mittlerweile auch rückwirkend Staatsbürgerschaften oder Aufenthaltserlaubnisse aberkannt, wenn sie in Verdacht geraten, Mitglied einer islamistischen Organisation zu sein…“

    Ich hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, daß des StAG diese Möglichkeit vorsieht. Man kann nicht oft genug darüber reden, immer wieder. Auch in Zügen, Joachim, zwischen Wuppertal und Düsseldorf.

    Viele Deutsche wissen das noch nicht. Und viele musels könnten dann ihre Situation „schlagartig“ neu begreifen. Ich finde, man muß denen helfen, ihre eigentliche Situation besser zu verstehen.

  18. @ Mir: für von Innenministern gestellte Fallen willst Du Belege sehen? Eher unwahrscheinlich irgendwelche zu bekommen.
    Hingegen ist der Werdegang Schäubles, seine Reden und Veröffentlichungen ein Indiz (keine Garantie) dafür, dass wir es nicht mit einem „Gutmenschen“ zu tun haben. Wer ihn persönlich kennt, wird das bestätigen können. Die Wege in der Politik sind meist verschlungen und nicht immer durchsichtig.

  19. @ Kyberline: „Du dich auch“…ist das die neue Zuhältersprache? Ich bin schon etwas älter und kenne dieses neumodische Zeug nicht mehr so, kannst Du mir bitte weiterhelfen? Soll ich mir selber……? Könnte schwierig werden.

  20. Was willst du von mir?
    Bist du vielleicht gar der namenlose Spamer, der heute bei mir gespamt hat?

    Wer dir sonst noch antwortet, ist selber schuld. Ich höre jetzt auch auf, dich wahrzunehmen.

  21. @ rational

    Keinen Beweis für die „Falle“, sondern einen Beleg dafür, daß Schäuble die Islamisierung als (riesige) Gefahr erkannt hat, was ja überhaupt erst Voraussetzung für derartige Schachzüge sein könnte. Aus deinen Aussagen schließe ich, daß du Schäuble vielleicht persönlich kennst (?) und ihn deshalb verständlicherweise in Schutz nimmst. Außenstehende können sich aber nur anhand der verfügbaren Quellen ein Bild machen, und die deuten nicht gerade darauf hin, daß deine optimistische Einschätzung zutrifft. Man muß außerdem auch kein kompletter Gutmensch sein (sonst wäre er wohl bei den Grünen), um in manchen – leider so wichtigen – Punkten deren Verhalten zu teilen.

  22. @ Mir: lassen wir einmal persönliche Bekanntschaften aussen vor: was spricht dafür, Schäuble als „Dhimmiminister“ u.ä. zu titulieren? Dass er die Islamkonferenz mit den bekannten (Nicht)Ergebnissen einberufen hat? Die Konferenz war eine reine „show“, eine Demonstration des „guten Willens“ (manchmal erforderlich), eine Verbeugung vor dem Koalitionär SPD, c´est tous. Gezählt wird hinterher. Erst, wenn keine Ergebnisse, Maßnahmen dabei herauskommen oder unzureichende, sind wir berechtigt, von einer Fehlbesetzung zu sprechen. Ich muss Dir nicht sagen, dass der politische Kampf gegen die Islamisierung Deutschlands ein Höchstmaß an Übereinstimmung der politischen Kräfte erforderlich macht. Hinzu kommt, dass dies alles Grundgesetz konform zu sein hat. Das braucht seine Zeit, Ratzfatz läuft nicht.
    Hier gibt es einige Teilnehmer (siehe oben), die eine ausgesprochene „Schäublephobie“ entwickelt haben – ihr gutes Recht, jedoch: wen wollen die denn als Innenminister? In der augenblicklichen Gefechtslage halte ich solch geartete Angriffe für ausgesprochen dumm. Man muss Schäuble informieren, versuchen Druck zu machen, aber „Dhimmiminister“?

  23. Absolut richtig: Beleidigungen helfen selten, jemand anderen zum Zuhören oder Nachdenken zu bewegen. Wenn man aber ein allgemeines Publikum auf Mißstände aufmerksam machen will, ist manchmal nun einmal praktisch, mit Schlagworten zu arbeiten. Dein Argument mit dem geringeren Übel ist alt, bleibt aber natürlich richtig. Meine Wahlentscheidung wird wohl entsprechend aussehen, aber das reicht auf Dauer sicher nicht. Und zwei Fragen hast du immer noch nicht beantwortet. Erstens: Was deutet darauf hin, daß Schäuble überhaupt die Islamisierung als das Problem erkannt hat, die sie ist? Zweitens: Wie viel Zeit meist du denn, wird noch vergehen müssen, bis wir eine „Übereinstimmung der politischen Kräfte“, geschweige denn Ergebnisse sehen?

  24. @ Mir: Schäuble ist „beinharter“ Protestant und dazu noch praktizierend. Ihm ist „per se“ eine Religion wie der Islam zuwider, da dieser fundamental den evangelischen Prinzipien widerspricht: Rechtfertigung durch den Glauben (nicht via Einhaltung von „göttlichen“ Gesetzen); der gnädige und erbarmende Gott (als Trinität) und nicht der nur richtende; die Freiheit eines Christenmenschen in weltlichen Dingen. Das zu seiner „theoretischen Grundlage“, da kommt ein Islam nicht 1 Millimeter weiter. Des weiteren ist Schäuble ein 100%iger Vertreter der lutherischen Verantwortungsethik, also weit entfernt von jeglicher Gesinnungsethik. Schäuble ist intelligent und (sehr) gut informiert, die Gefahren der Islamisierung Deutschlands kann er Dir im Handumdrehen aufzeigen, wahrscheinlich besser und präziser als alle Turmfalken hier. Nun kommen jedoch die Fragen und Probleme, die ich an einem Beispiel aufzeigen möchte. Von den 3,5 Mio Moslems (aller Schattierungen) in Deutschland sind geschätzt 3 Mio Verfassungs/Gesetzestreu, 0,5 Mio in irgendeiner Form „verdächtig“ oder auffallend (all diese Zahlen beinhalten Familien). Wenn sich nun die 3 Mio stärker vermehren als die „Deutschen“, wirst Du auf Dauer eine Stärkung des Islams in Deutschland nicht vermeiden können. Vorgehen kannst Du gegen diese nicht, es sei denn, Du änderst das GG. Letztlich geht es um die 0,5 Mio „Auffallenden“. Auch hier setzen GG und Gesetze enge Grenzen, die notfalls geändert werden müssen, deswegen der größtmögliche Konsens.
    Meines Wissens ist die Zeitschiene wie folgt: entweder Einigung (CDU/CSU-SPD-FDP) über entsprechende Maßnahmen noch in dieser Legislaturperiode, falls nicht, zieht die CDU/CSU 2009 mit diesem Thema in den Bundestagswahlkampf (was ihr wg des zu erwartenden Sieges lieber wäre). Schneller gehts nur bei PI!!!

  25. @ rational

    >> die Gefahren der Islamisierung Deutschlands kann er Dir im Handumdrehen aufzeigen…

    Warum tut er’s dann nicht? Oder hebt er es sich hierfür auf:

    >> falls nicht, zieht die CDU/CSU 2009 mit diesem Thema in den Bundestagswahlkampf

    Es wäre allerhöchste Zeit, aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Wenn es so kommen sollte, würde es mir sehr viel leichter fallen, für die Union zu werben als beim letzten Mal. Daß sie damit gute Chancen auf einen Wahlsieg hätten, steht für mich auch außer Frage. Aber noch ist das ja eh alles Zukunftsmusik, denn 2005 war im Wahlkampf wieder praktisch nichts zu dem Thema zu hören.

    PS: Wie kommst du eigentlich auf deine Zahlen?

  26. Schäuble ist intelligent? Das verbirgt er aber sehr gut. Und der Islam ist ihm per se zuwider? Na dann habe ich seinen Wunsch nach mehr deutschen Muslimen aber gründlich missverstanden. Und er ist über den Islam sehr gut informiert? Wieso lädt er dann immer wieder Organisationen zum Dialüg, die gar nicht für Muslime sprechen dürfen, weil der Koran nicht verhandelbar ist. Früher dachte ich wirklich mal Schäuble sei ein ganz Harter. Dabei labert er auch nur weichgespülte Multi-Kulti-Schwuchteleien.

  27. @ Mir: wie ich an die Zahlen komme? 3 X raten (unter uns, solche Fragen stellt man nicht).
    Bevor ich es vergesse: die europäische Dimension dieses Problems darf nicht ausser Acht gelassen werden. Da haben wir mir dem derzeitigen Frankreich wackere Probleme, und wenn die Royal siegen sollte, wirds bitter ernst.
    Parteien richten ihre Wahlkämpfe nach aus ihrer Sicht prioritären Themen aus. 2005 war für das Islamthema noch zu früh, es hätte noch nicht gezogen (obwohl die CDU/CSU mit ihren Themen auch nicht den Vogel abgeschossen hat).
    Noch etwas: hast Du die Kommentare zu dem Thema „Augen nach unten“ gelesen? Wäre ich ein kleiner „Sensi“, wäre mir speiübel, so kann ich nur schallend lachen. Unsere niedliche Kyberlene, die aus U-Booten 10km vor der Küste Libanons Menschen verklappen will (natürlich nicht ernst gemeint), und hier aufjault, wenn sie mal harmlos angerempelt wird. Seltsame HeldInnen

  28. @ D.N.Reb: und Du verbirgst sehr viel weniger gut, dass Du entweder etwas gegen Schwule hast oder selber einer bist.

  29. @ D.N.Reb: nee, mein Lieber, so schick ziehst Du Dich nicht aus der Affaire. Zum X-ten Male verbindest Du hier bei PI Abwertendes, zB „Multi-Kulti“ mit Schwuchtel oder schwul und zwar so, dass es auffällt. Folglich ist für Dich Schwuchtel oder schwul etwas Minderwertiges, für Dich passend zu Multi-Kulti, oder Du bist ein verkappter Schwuler, der sich hier zum gewaltigen Heteromacho aufplustert in der Ansicht, dass diese antischwule Masche Deine Argumente verbessert. Na schön, wenn Du´s halt brauchst… aber es fällt uff!

  30. @rational

    Nichts geht über Deinen Spürsinn. Ich bin heterophober Homomacho mit Hang zum Irrationalen. Und ja, ich brauch es. Hechel, hechel, grunz.

  31. „falls nicht, zieht die CDU/CSU 2009 mit diesem Thema in den Bundestagswahlkampf“

    das thema wird aber nicht ziehen, wenn man 4 jahre das gegenteil getan hat. ausserdem kriegen sie da gegenwind von der versammelten gutmenschenschaft von medien bis kirchen.
    dass man gegen die islamisierung nichts tun kann, solange die mehrheit der mohammedaner nicht auffällig wird ist quatsch. jedes souveräne volk kann bestimmen, wer auf seinem territorium lebt bzw zuwandert und wer nicht. die meinung des volkes dazu ist bekannt. selbst bei spiegelumfragen zum thema lehnen bis zu 80% den islam regelmässig ab.

  32. @ gw-outcut TV: „man“ hat 4 Jahre wenig, weder dafür noch dagegen getan. Ob das Thema zieht, wissen weder Du noch ich, vermutlich wird es ziehen. Nun aber zum Wesentlichen: „jedes souveräne Volk kann bestimmen…“ absolut richtig, nur, die meisten Moslems leben hier seit zig Jahren, haben Kinder, sind unbescholten, was schlägst Du denn vor, wie sollte verfahren werden? Das müsstest Du schon präzisieren. Die Meinung des „Volkes“ ist nicht das Gesetz, Du weißt es. Wenn 80% der Wahlberechtigten dieser Ansicht wären, und diese Ansicht als Nr. 1 auf ihrer Prioritätenliste fungierte, auf denn, gründe eine Partei mit diesem Ziel. Übrigens, als überzeugter Lutheraner habe ich, und 100% meiner Glaubensgenossen stehen hinter mir, was gegen Papst und Kathos, Andersgläubige ausserhalb der Augsburgischen Konfessionsverwandten sind mir ein Gräuel; als Liberaler bin ich absolut gegen jegliche Ideologie, also Nazis und Sozialisten haben hier nichts verloren, ganz zu schweigen von FKKlern und Freimaurern. Wenn nun noch Du Deine Liste anbringst, werden wir beide die einzigen Bewohner dieses Landes sein. Welch rosigen Aussichten

  33. Weißt Du @ gespensteinerleiche, es bereitet mir eine diebische Freude, für Nazis ein Arschloch zu sein.

  34. Kleine Korrektur: man hat nicht vier Jahre nichts getan, sondern 40. Deshalb stehen wir ja heute da, wo wir stehen. Daß die CDU heute kein Bein auf den Boden bekommt (es gab mal Zeiten, da war alles unter 45% eine herbe Niederlage – tempi passati!) dürfte auch damit zu tun haben, daß diese Partei schon einmal eine „geistig-moralische Wende“ versprochen hat. Was daraus geworden ist, weiß jeder. Ich zumindest habe es nicht vergessen. Daher werde ich den Teufel tun, diesen Leuten irgend etwas zu glauben. Selbst wenn sie 2009 mit diesen Themen Wahlkampf machen würden, wäre doch jedem klar, daß das alles heiße Luft ist und im besten Fall zu einem weiteren jahrzehntelangen Nichtstun wie bei Kohl führt. Im weniger guten Fall kommt´s wie bei Merkel, und man tut nach der Wahl das Gegenteil. Nein – nie wieder CDU. Ich wäre absolut nicht traurig, wenn´s denen demnächst so ginge wie der DC in Italien.

  35. Sehr witzig. Aber auf die Konstruktion, daß man in einer Demokratie nur die Wahl zwischen verschiedenen Übeln hat, deren kleineres man eben wähle, um das größere zu verhindern, bin ich einmal zu oft hereingefallen. Nein, die CDU ist in meinen Augen auch als kleineres Übel nicht mehr tragbar. Eher mache ich mein Kreuzchen bei der Christlichen Mitte oder sonst einer Mikropartei, als diesen Verein zu unterstützen.

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