Zum Start der neuen Serie „Wahre Geschichten“ zeigte RTL heute morgen die Geschichte einer gelungenen Integration, einer missglückten Zwangsheirat eines türkischen Mädchens und eines verhinderten Ehrenmordes, von der wir hier einen Ausschnitt wiedergeben. Der Haken an der Sache: Die Geschichte ereignete sich anfangs der 80er Jahre und würde in der multikulturellen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts in Deutschland kaum einen so glücklichen Ausgang nehmen.

Als Menschen mit Migrationshintergrund noch Gastarbeiter hießen

Zur Erinnerung für unsere jüngeren Leser: Die 70er und 80er Jahre waren jene dunkle Zeit, in der zwar auch schon Menschen aus anderen Kulturen nach Deutschland kamen, diese aber noch nicht als strategische Verschiebemasse von linken und grünen Weltverbesserern entdeckt wurden, und man deshalb ganz normal miteinander umgehen konnte. Man nannte Menschen mit Migrationshintergrund damals kurz „Gastarbeiter“, was insofern zutraf, als sie ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestritten und sich so benahmen, wie es sich für Gäste gehört. Sie respektierten die deutsche Gesellschaft, die ihnen ein menschenwürdiges Leben in Freiheit und Wohlstand bot, das in ihren rückständigen Heimatländern nicht möglich war, und die Deutschen respektierten sie als fleissige Arbeitskollegen, als freundliche und hilfsbereite Nachbarn und als lernwillige Mitschüler, die auch für einen Spaß zu haben waren.

Claudia Roth, die grosse Vordenkerin des Multikulturalismus, war zu jener Zeit Roadmanagerin der Agitpropgruppe „Ton, Steine, Scherben“ (Macht kaputt was euch kaputt macht). Agitprop, das war sowas wie die Rudolf-Hess-Gedächtniscombo, die ihr heute hört, nur eben auf links, und Roadmanagerin nannte man Schlampen, die mit den Kleinstars mitreisten, ohne Bezahlung die Eintrittskarten abrissen, und auch sonst bei Bedarf den jungen Künstlern zur Hand gingen, wenn man so sagen darf.

Linke hatten noch kein Interesse an Gastarbeitern

Die Linken konnten sich nicht um die Gastarbeiter kümmern, weil die keine Wählerstimmen hatten und man außerdem den drohenden dritten Weltkrieg verhindern musste. Der Weltfrieden wurde damals durch die USA bedroht, die in ihren imperialistischen Weltmachtsträumen die Überlegenheit des real existierenden Sozialismus nicht anerkennen wollten, und nebenbei voller Habgier auf die sibirischen Ölquellen schielten.

Verschärft wurde die Gefahr durch einen neuen deutschen Kanzler, eine vertrottelte Witzfigur, über den die ganze Welt, vor allem aber die deutschen Intellektuellen und Kabarettisten lachten, und der an der aberwitzigen Vorstellung einer deutschen Wiedervereinigung festhielt. Was nach Ansicht der Linken bestenfalls durch die Einführung des Sozialismus im Westen und im Rahmen der bevorstehenden Auflösung aller Ländergrenzen im nahenden Kommunismus denkbar gewesen wäre. Aber das war nicht, was der junge Kanzler Helmut Kohl im Sinn hatte.

Waldsterben – oberster Lebenszweck jedes Grünen

Die grüne Bewegung war erst gerade im Entstehen und konnte uns auch nicht den richtigen Umgang mit Gastarbeitern beibringen. Die Welt taumelte damals in beängstigendem Tempo auf eine neue Eiszeit zu, das zeigten alle Kurven von jahrhundertelangen Temperaturaufzeichnungen und kein ernsthafter Wissenschaftler konnte das bezweifeln. Ebensowenig wie das bevorstehende Waldsterben, das in vollem Gange war, und das aufzuhalten oberster Lebenszweck jedes Grünen war. Wenn Deutschland sich nicht bekehrte, so würde im Jahr 2.000 die Sahara bis an die Nordseeküste reichen. Mit dieser Vorhersage sollten die Grünen leider Recht behalten. Allerdings stellte man sich das damals noch physisch vor, statt kulturell.

Aber zurück zur wahren Geschichte, die heute so nicht mehr passieren könnte. Der Arzt würde kaum wagen, im islamischen Hintergrund des kranken Kindes die Ursache des Leidens zu bemerken, und wenn, hätte er kaum Gelegenheit, unter vier Augen Selbstbewusstsein und Freiheitswillen der Patientin zu stärken. Heute sind Ärzte und Krankenhäuser stolz auf ihre kulturelle Kompetenz, wenn die Patientinnen von der ganzen Sippe im verschlossenen Sack angeliefert werden, und das ärztliche Gespräch selbstverständlich im Beisein und oft durch Übermittlung männlicher Verwandter stattfindet.

Happy End auf RTL

In Schulen, in denen Türken und Araber die Mehrheit stellen, haben muslimische Mädchen keine deutschen Freunde, in die sie sich verlieben, zu denen sie fliehen können, oder die für sie zur Polizei gehen. Ein türkischer Händler würde in der Parallelgesellschaft sein eigenes Leben riskieren, wenn er das Opfer vor den Mordplänen der Familie warnt. Die Polizei würde schulterzuckend erklären, dass man unmöglich eingreifen könne, solange nichts passiert ist, und kein Gericht würde den Mietmörder hinter Schloss und Riegel bringen, ohne wohlwollend die Tat mit dem religiösen Hintergrund zu relativieren.

Das eigentliche Happy End der wahren Geschichte: Fatma konnte sich nach Jahren mit der eigenen Familie aussöhnen. Ihre klare Willensentscheidung, aber auch die deutliche Haltung der Mitmenschen und Institutionen zu unserer Freiheit haben den muslimischen Eltern diesen Lernprozess ermöglicht. Wie gesagt, das war, bevor Linke und Grüne uns als Experten für den Umgang mit Fremden die Welt erklärt haben.

Like
Beitrag teilen:
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

15 KOMMENTARE

  1. guter beitrag. wir hatten klassenkameraden aus bella italia und irgendwo aus der türkei. wir kickten zusammen gegen das leder und trafen uns zur ersten zigarette morgens vor der schule. so wie es sich unter „kumpels“ gehörte.

    heute … sehe ich das ganze etwas anders. je mehr sich von dem ganzen moslemischen pack gegenseitig in die birne ballert, um so besser ist es für den rest der welt.

  2. „…und auch sonst bei Bedarf den jungen Künstlern zur Hand gingen, wenn man so sagen darf…

    Oh, sie hat „gesamelt“.
    Mit allem was sie hatte.
    War bestimmt „köstlich“

  3. Ein unerträgliches, typisches RTL-Vormittagsgeseier, passend untermalt mit Seiermusik und fernab jeglicher Realität. Ich mußte eben einen Eimer unter den Bildschirm stellen. So ein Ehrenmord-Opfer kann seine Geschichte ja leider nicht mehr wirksam zur Schau stellen, sieht am Ende auch nicht mehr so hübsch aus wie dieses Mädchen…

  4. Sehr pointiert dargestellt. Man könnte noch anfügen dass wir in den 70ern auch noch keine Muslimverbände hatten die Lobbyarbeit für den Islam verrichten und keine Imamschaft, welche die „dritte Generation“ der Muslime in Deutschland re-islamisiert („die muslimische Identität bewahren“).

  5. Der Inhalt dieses Videos kam mir doch gleich bekannt vor, weil ich das zugehörige Buch gelesen habe: „Hennamond – Mein Leben zwischen zwei Welten“ von Fatma B..

    Es war sehr interessant, unzensierte Eindrücke aus erster Hand in prügelnde asoziale Unkulturen zu bekommen! Pflichtlektüre für PI-ler.

  6. zu Maethor v.02.04.07. 18:16

    Als sie noch Gastarbeiter waren! Da hatten wir auch noch keine prunk Moscheen.
    In dieser Zeit hat unsere Politik, in Bezug, auf Rückführung der Gastarbeiter versagt.
    Wenn ich ein Haus baue und dieses ist fertig, werde ich die Maurer doch nicht weiter im Haus beschäftigen,oder?

  7. @ eichhorn:
    Ja, damals wurde viel verbockt, weil nur an die Wirtschaft gedacht wurde. Damals wurden vor allem gering qualifizierte Arbeiter aus dem Ausland angeworben. Dass sich der Trend in ein paar Jahren umkehren könnte und gering qualifizierte Arbeit eines Tages nicht mehr gefragt ist, ahnte damals niemand. Politiker!
    Die wirtschaftlichen Folgen für die Herkunftsländer interessierten auch niemanden. Vor allem wurden von den Ausländern, die bleiben wollten, keinerlei Integrationsleistungen verlangt, wobei man Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen dazu nicht extra auffordern muss…

  8. Wieso? Neulich hatten wir doch HIER eine Geschichte von einem Sohn, der vor Gericht gegen seinen Vater aussagt, weil der Alte von ihm verlangte, die Schwester umzubringen. Der junge Mann hat sich geweigert.

  9. Wer weiß was?:
    dieser Flughafenmord, in Stuttgart, vor paar Tagen:
    Serben also. Flugziel Pristina.

    Legt für mich ganz stark eine ekelhafte Vermutung nahe:
    Mörder albanischer Mohammedaner. Darf nicht gesagt werden. Ntuzen wir es also, um die Serben anzuschwärzen, weil die ja unverschämterweise noch darauf bestehen, daß das Kosovo ihr Staatsgebiet ist (obwohl doch das ethnische Reinemachen durch die Albaner, unter den wohlwollenden Augen der UNO, so hübsch von statten geht). Damit kann man einen mohammedanischen Albaner als Serbe verkaufen.

    Also: war der Mörder ein albanischer Mohammedaner?

  10. Islam heisst Frieden….

    (PS: Jesus liess selbst die Ehebrecherin nicht steinigen. – Und wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein. — Ich kann aber nicht garantieren, dass im bösen Westen alle „Jesus“ sind…)

Comments are closed.