Gestern fand im dänischen Fredericia die sogenannte “Stütz die Brüssel-Demo”-Kundgebung von SIAD statt (wir berichteten). PI-Leser Claus-Christian Plaass war vor Ort und hat uns ein interessantes Video mit Interviews und O-Tönen mitgebracht.

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PI-Leserin Jutta S. schickte uns einen kurzen Bericht zur Demonstration:

Wir waren 60-70 Leute, und die vorgesehene Route durch die Stadt war verboten worden. Die Ursache für beides war ein Anschlag auf SIAD-Demonstranten vor der Brüsseler Botschaft eine Woche vorher in Kopenhagen: nach der Auflösung der Demo sausten Radfahrer an einer Gruppe vorbei; dabei warfen sie vollgefüllte Flaschen in die Gruppe. Von vielen Polizisten wurden wir vom Bahnhof raus aus der Stadt geleitet. Die gerufenen Slogans waren „Ingen Scharia her“ (keine Scharia hier), „ikke glemme den 11.te September“ (vergiss nie den 11. September), „Ytringsfrihed nu“ ( Meinungsfreiheit jetzt). Am Ziel wurden Reden gehalten, u.a. von Anders Gravers (SIAD), und eine Schweigeminute für die 9/11-Opfer eingelegt. Alles verlief friedlich, die Polizei hatte einen ruhigen Tag. Wir durften geschlossen zurückgehen und vergnügten uns noch in einem Lokal, wo wir uns u.a. den Minority-Report ansahen, speziell die Seiten ab 410 über Dänemark. Wenn wir auch nicht viele waren, so haben wir doch eine Menge Kontakte knüpfen können, Adressen ausgetauscht und z.T. verabredet. Da auch einzelne Vertreter aus anderen Vereinen in Dänemark anwesend waren, haben sie jeweils viele Mitglieder aus Kopenhagen und anderswo vertreten.

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19 KOMMENTARE

  1. Schön Dänemark, so eine Dänin als Freundin haben wäre schon toll Schmatz Schmatz war selber schon zweimal dort aber die Schweizerinnen sind auch toll…

  2. OT:

    während die Dressurbeauftragten uns gerade Bierzeltraufereien unter Besoffenen als Staatskrise verkaufen, lassen sie durch einen Austauschschüler aus Thailand verkünden dass islamischer Bürgerkrieg eigentlich nur halb so schlimm ist…

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,500483,00.html

    „…Und tatsächlich: Die Lage beruhigte sich wieder. Bald soll es Neuwahlen geben. Verstehen konnte ich diese Gleichgültigkeit meiner Gasteltern erst, als ich sie selbst gelebt habe. Einfluss hat sie bis heute auf mich: In Deutschland kann mich so schnell nichts mehr schockieren.“

    toll!

  3. Es ist ein Trauerspiel, daß für existenzielle Probleme nur einige hundert Menschen auf die Straße gehen, während die Linken für jeden Killefatz tausende mobilisieren können. Genauso war es in Ehrenfeld bei der Anti-Moschee-Demo und so wird es auch in Brüssel sein. Die Menschen sind verunsichert und haben Angst gegen den Mainstream anzugehen

  4. #4 morgenstern (26. Aug 2007 22:29)

    Gegen die Nationalsozialisten hat ja auch keiner den Mut gehabt zu demonstrieren. Das ist ja gerade das Prinzip „Gleichschaltung“, morgenstern !

  5. Die Demo war ein Anfang.
    Es gab tatsächlich ein massives Polizeiaufgebot zum Schutz.
    Ein Schild hatte die Parole(übersetzt):
    „Hört auf die Polizei mit Steinen zu bewerfen.“
    Kann man für Brüssel wohl auch gebrauchen.

  6. ui guckma 20 leute. und ne glatze war auch dabei.

    wir sollten wirklich etwas geduldiger sein. vielleicht in 2 jahren eine demo in brüssel anvisieren. oder berlin. da blamieren wir uns nicht so sehr. mag es übel sein, wie es will mit der islamisierung, aber wir sind unserer zeit voraus. die dimension der bedrohung ist zuu fantastisch, als dass sie vom normalbürger voll akzeptiert wird. noch.

    wir müssen wohl oder übel abwarten. dadurch, dass sich heutzutage gleichgesinnte via internet kurzschließen, kann man sich untereinander vielleicht besser motivieren, aber wiederum ist auch jede internetseite eine insel.

    sie muss im RL (real life) erst bekannt gemacht werden. und das dauert – genau so lange wie es früher auch gedauert hat. das internet trägt unsere erkenntnisse vielleicht schneller in die breite masse tragen, aber sooo schnell, wie viele von uns sich das erhofft haben, geht es nun doch nicht.

    und mal ehrlich, wenn ich mir alte filmchen von den prä-grüne-partei-leutchen ansehe, dann müssen wir noch ’ne ganze menge in punkto charisma aufholen. und ne ganze menge in punkto real-life-präsenz.

    wie früher. flyer verteilen, aufkleber dranpappen, kleine demos machen. nadelstiche.
    all das ist nicht obsolet, nur weil auf einmal das internet erschienen ist.

    kein medium hat jemals ein anderes zerstört. so wie das fernsehen nicht der tod der zeitung war, wird das internet nicht der tod des flyerverteilens in der fußgängerzone sein

    zeit zu selbstkritik und strategischem denken! 🙂

  7. Was über so lange Zeit ins Arge geriet, lässt sich nicht von jetzt auf gleich ändern.

    Ein Anfang ist gemacht. Bei der nächsten Demo sieht es dann schon anders aus.

    Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an.
    Wir sollten die mutigen Dänen auch von hier unterstützen.

  8. #7 FDGO-Fan (26. Aug 2007 22:43)

    Ein kleiner Programmhinweis: Gerade läuft auf WDR 5 die Sendung “Lebenszeichen” mit dem Thema “Verschleierte Freiheit? Muslimische Frauen in Deutschland”. Mitschnitt und Skript unter

    http://www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=916615

    ————————————————

    wer sich durch diesen volkserzieherischen Beitrag des staatl. Dressurfunks quälen will:

    http://gffstream-9.vo.llnwd.net/c1/radio/lebenszeichen/wdr3_5_lebenszeichen_20070826_0900.mp3

    am Stockholmsyndrom leidende MohammedanerInnen jammern beleidigt über mangelnden Respekt der Ungläubigen am Pinguin-Outfit der Islamfanatikerinnen…:schnarch:

  9. Stände von PI in Städten sind auch ne gute Idee.
    Flyer verteilen mit Internet Adressen drauf.
    Braucht man natürlich mutige Leute für.
    Mehr Demos=mehr Erfahrung=mehr Profeesionalität

    Man muss eben unten anfangen. Aber v.a. erstmal teilnehmen, und nicht alles schlecht reden, ohne teilgenommen zu haben.

  10. Man muss eben unten anfangen. Aber v.a. erstmal teilnehmen, und nicht alles schlecht reden, ohne teilgenommen zu haben.

    so isses

  11. die geringe beteiligung ist ja schon fast peinlich^^ 20 leute? mehr waren das auf keinen fall…seid ihr sicher, das auf der brüsseler demo und/oder geburtstagsfeier rund 20.000 menschen auflaufen werden? ich bin da schon eher am zweifeln ob es 2000 werden!

  12. Bravo!!! Bravo!!!

    Anfangs lacht man vl. diese Minidemo aus… aber irgendwann werden die menschen zum nachdenken anfangen und sich entschliessen mitzumachen und mitzugehen..

    dann wird das lachen verstummen!

  13. Nein, die Demo war nicht riesig aber doch ein Anfang. In den dänischen Medien gibt es überhaupt keine Informationen über solche Veranstaltungen, weil sie und auch eine Erwähnung derselben nicht politisch korrekt sind. Nur auf den verschiedenen Blogs haben wir in DK die Möglichkeit diesbezügliche Informationen zu erhalten. Wahrscheinlich deshalb wurde die Demo nicht gross und auch nicht heute kann man etwas darüber in den MSM lesen. Diese sind nämlich feige.

  14. Ja, die Demo in Fredericia war ein Anfang, daher sollte es uns auch nicht deprimieren, dass sie die Bevölkerung der Stadt nicht erreicht hat. Die ursprünglich angemeldete Marschroute wurde wohl aufgrund der Vorfälle nach der kleinen Demo vor der belgischen Botschaft in Kopenhagen nicht genehmigt. So bewegte sich der Zug am Rande der Stadt, und bei der Abschlusskundgebung war man unter sich. Aber wir haben nette Leute aller Altersstufen kennengelernt – und das ist wohl für die Zukunft notwendig: Wir müssen uns begegnen und anfangen, lokale Netzwerke aufzubauen! Wie schafft man das? Viele von uns haben sicher noch Angst, sich zu „outen“.

  15. Nun, das müsste ganz anders einfahren.

    Da müssten mindestens ein paar EURO-Flaggen verbrennen, eine Puppe die einen Bart trägt, müsste auch dran glauben.

    Mindeste ein Polizist müsste mindestens schwer verletzt per Ambulanz eingeliefert werden.

    Und soeben um die Ecke wurde ein Kültür-Restaurant bis auf die Grundmauern abgebrannt.

    Dann, das Auto eines Links-oder Rechts-Politikers müsste brennen.

    Kurz gesagt:
    Wer nur auf leere Gebäude schiesst, schiesst umsonst.

  16. Danke, liebe mutige Daenen! ich schaeme mich fuer mein Volk in Italien und das Land in dem ich lebe; die Schweiz..

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