Auch in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft gibt es noch vereinzelt Mitglieder, die sich dem allgemeinen Islamisierungs-Zeitgeist aktiv widersetzen. So hat der Vorsitzende der saarländischen GEW-Fachgruppe sozialpädagogischer Berufe, Hartmut Regitz, wegen der Unterstützung des Islam-Unterrichts durch den Geschäftsführenden Vorstand seinen Austritt aus der GEW erklärt.

Die Berliner Umschau berichtet:

Offenbar sei die GEW-interne Diskussion über die notwendige Trennung von Bildungswesen und Religion fruchtlos geblieben. Es werde nicht berücksichtigt, dass sich der Islam von den übrigen Religionen durch historisch unkritische Auslegungen des Koran als ‚Wort Gottes’ und eifernden Missionarismus unterscheide. Regitz: „Während Buddhismus oder Judentum auf eine missionarische Werbung neuer Anhänger weitgehend verzichten, erhebt das Christentum zwar einen offensiven Bekehrungsanspruch. Doch ist im Neuen Testament immerhin eine Trennung zwischen weltlicher und religiöser Sphäre angelegt, die über Renaissance und Aufklärung schließlich die moderne Trennung von Staat und Kirche erlaubte (‚Gebt des Kaisers, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist’). Mohammed hingegen schreibt nicht nur die private Lebensführung bis hin zu Kleidung und Liebesleben vor, sondern auch die Führung der Staatsgeschäfte, des Rechtswesens (Scharia) und der Wirtschaft.“

Diesem totalitären Anspruch werde ein Islam-Unterricht an saarländischen Schulen Vorschub leisten, solange dieser sich am Koran orientiere. Daran ändere sich auch nichts, wenn er in deutscher Sprache stattfände und die Lehrpläne „staatlicher Kontrolle“ unterlägen, solange die Lehrpläne mit dem muslimischen Dachverband abgestimmt werden müssen. Dieser bekenne sich lediglich formal zum Grundgesetz, sei von dogmatischen Gruppen beherrscht und bekomme mit der Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts eine kaum mehr korrigierbare Machtfülle, obwohl er nur ca. 10 % der Muslime in Deutschland vertrete. Regitz: „Die einzig sinnvolle Lösung des Problems besteht in einer konsequenten Trennung von Schule und Religion. In die Schulen gehört ausschließlich die Vermittlung von Wissen. Religion sollte Privatsache sein. In der Schule sollten die verschiedenen Weltanschauungen lediglich aus einer historisch-kritischen Perspektive erläutert werden, unter Wahrung größtmöglicher Neutralität.“

(Spürnase: Wachtmeister)

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68 KOMMENTARE

  1. Stark, dere Herr Regitz.

    Auch der Vorgehensvorschlag ist elegant:

    In der Schule sollten die verschiedenen Weltanschauungen lediglich aus einer historisch-kritischen Perspektive erläutert werden, unter Wahrung größtmöglicher Neutralität.

    Gehört ins Argumentarium jedes Demokraten.

  2. Mohammed hingegen schreibt nicht nur die private Lebensführung bis hin zu Kleidung und Liebesleben vor, sondern auch die Führung der Staatsgeschäfte, des Rechtswesens (Scharia) und der Wirtschaft.

    Was irgendwie nicht so ganz klar scheint, ist, dass Islamunterricht schlicht und einfach Scharia meint. Ein kleiner Auszug aus den Lehrmaterialien zum Islamunterricht folgt :

    (Sollte ein eigener beitrag werden, passt aber hier auch)

    Vor einiger Zeit wurde bei PI berichtet, dass man ganz erstaunt sei über die Lehrinhalte im offiziellen Islam Unterricht an den Schulen.
    In dem Beitrag geht es jetzt um das „Lehrbuch“ – wobei in anderen Ländern wie Deutschland sicher die gleichen Materialien verwendet werden.

    Wenn es um die Erziehung im Islam geht, sollte der Staat sehr genau hinschauen, welche Werte denn hochoffiziell vermittelt werden. Nein, es wird nicht über das liebe Jesulein und den Weihnachtsmann geredet. Es geht zur Sache und zwar knallhart.
    Absolut unglaubwürdig? Nun, die Zitate aus dem offiziellen Dokument sollen nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern sofort den Staatsschutz alarmieren. Er lässt sich nicht alarmieren? Wieso auch, ist doch der Islam die Religion des Friedens.
    Und nur zur Sache – altbekannt, doch immer wieder schön zu lesen. Zitate aus dem „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ von Dr. Jusuf Al Quaradawi (ISBN 3-926575-12-3), Bavaria Verlag 1994. – Mit der lieben Anrede :

    Liebe Brüder und Schwestern im Islam!
    Islamische Religionslehrer und Religionslehrerinnen!
    Moslemische Schüler und Schülerinnen (sic!)

    Lehr- und Lernbehelf für den IRU (Islam Unterricht an Schulen)

    Zuerst etwas ganz Grundsätzliches. Es ist dem Mohammedaner schlichtweg untersagt, irgendetwas in Frage zu stellen :

    „Der Islam kam, damit er befolgt wird, nicht um zu folgen, zu herrschen, nicht um beherrscht zu werden.“

    (Seite 12)

    „Es steht dem Menschen nicht an zu fragen: „Warum ist dieses halal und jenes haram Warum kann ich nicht tun, was ich will?“, denn genau das ist ja die Prüfung seiner Willens- und Handlungsfreiheit.“

    (Seite 15)
    Dieser irre Satz soll heissen, die Willens- und Handlungsfreiheit im Islam besteht darin, alles was im Koran steht zu befolgen. Alles!

    Schliesslich :

    „Die islamische Scharia löst die Menschen von schädlichen beschwerlichen Sitten und Aberglauben und zielt darauf ab. die Alltagsangelegenheiten zu vereinfachen und zu erleichtern.“

    Und noch ein wesentlicher Grundstatz der Scharia. Das westliche Rechtssystem ist GRUNDSàTZLICH irrelevant, wenn es nicht der Scharia entspricht :

    „2. Nur Allah allein hat das Recht, zu erlauben und zu verbieten. Der zweite Grundsatz besteht darin, daß der Islam die Autorität darüber, haram und halal zu bestimmen, eingeschränkt und aus der Hand der Menschen genommen hat, gleich welchen religiösen oder weltlichen Ranges sie sein mögen.
    Diese Autorität ist allein dem Herrn aller Menschen vorbehalten. Weder Rabbiner noch Priester, weder Könige noch Sultane haben das Recht, den Knechten Allahs etwas grundsätzlich zu verbieten. Wer das tut, hat zweifellos seine Grenze überschritten und sich die Hoheit angemaßt, die im Hinblick auf die Gesetzgebung für die Menschen allein Allah, dem Erhabenen, vorbehalten ist.“

    (Seite 25)

    Einen Seitenhieb auf die Juden kann sich der Autor nicht verkneifen. Sie wurden schon vorher von Allah bestraft, indem sie einigen gute Sachen, die der fromme Muslim essen darf, nicht essen dürden…

    „Es stimmt, daß Allah den Juden bestimmte gute Dinge verboten hat, doch geschah dies lediglich, um sie für ihren Ungehorsam zu strafen, weil sie die von Allah gesetzten Grenzen überschritten hatten.“

    (Seite 30)

    Und natürlich betrügen Juden prinzipiell …

    „Der Koran spricht auch von einer weiteren ahnlichen Neigung unter Juden, nämlich andere, die nicht zu ihrer Rasse oder ihrem Glauben gehören, ohne Bedenken zu betrügen.“

    Seite 37 (Geschrieben im 20. Jahrhundert!) Sie haben natürlich : “ ein Kennzeichen primitiver Ethik ist…“

    Beim Schweinefleisch kommt der Autor nicht umhin zu sagen :

    „Darüberhinaus sagen manche Gelehrten, daß Verzehr von Schweinefleisch oft das Schamgefühl des Menschen herabsetzt. „

    (Seite 45)

    Viele Seite lang später lesen wir vom Verbot von Parfum für die Frauen :

    „..Wenn eine Frau Parfüm benutzt und unter die Leute geht, so daß der Geruch sie erreicht, ist sie eine Ehebrecherin, und der Blick auf sie, ist der Blick eines Ehebrechers.“

    Wie selbstverständlich wird im Islamunterricht in ésterreich für Frauen die Burka vorgeschrieben :

    „Der Islam verbietet der Frau, Kleidung zu tragen, die den Körper nicht bedeckt und die durchsichtig ist und erkennen läßt, was darunter ist. Ebenso ist es verboten, eng anliegende Kleidung zu tragen, die die Körperkonturen, besonders die sexuell anziehenden Körperteile, nachzeichnet.“

    Eigentlich müssen Hände und Gesicht im Europa des 21. Jahrhunderts auch bedeckt werden.

    „es gibt andere Hadith, die diesen Grundsatz stützen, daß Gesicht und Hände sichtbar sein dürfen, wenn sie ohne Versuchung angeschaut werden können. „

    (Seite 135)

    Aber …

    „Sicherlich darf eine Frau Gesicht und Hände entblößen, weil sie zu verhüllen für sie eine Erschwernis wäre, vor allem, wenn sie aus berechtigtem (zur Arbeit! Bmerkung von mir) Zweck außer Hause ist. „

    Seite 136

    Aber ebenfalls ist man sich im heutigen Schulunterricht einig :

    „… das Beste für eine muslimische Frau, alle ihre Reize zu verhüllen, wenn sie kann, das Gesicht eingeschlossen, besonders, wenn sie schön ist und eine Verführung vermieden werden soll.“

    (Seite 138)

    Auf Seite 120 lesen wir in einem Kapitel über den Handel :

    „Es überrascht nicht, daß der Prophet (s) die Rolle des ehrlichen Kaufmanns mit der eines Mudschahid oder Glaubenszeugen für Allahs Sache gleichsetzt.
    Diese Bewertung wird durch die allgemeine Lebenserfahrung bestätigt, denn der Kampf für Allahs Sache findet nicht allein auf dem Schlachtfeld, sondern auch an der Wirtschaftsfront statt.“

    Wie selbstverständlich wird dem österreichischen Schüler das Wissen vermittelt, dass sich die Aubreitung des Islam in der heutigen Zeit auf dem Schlachtfeld, das heisst im Krieg gegen den Westen, stattfindet.

    Zu dem Thema Imane im östereichischen Heer passt folgender Absatz auf Seite 126 :

    „• Verbotene Beschäftigungen
    Was wir oben über das Erlaubtsein der Arbeit als Regierungsbeamter oder Angestellter einer Organisation oder Privatperson gesagt haben, schließt natürlich solche Tätigkeiten aus, die der Sache des Islam oder den Muslimen schaden.
    So darf ein Muslim z.B. nicht Offizier oder Soldat einer Streitmacht sein, die gegen Muslime kämpft und auch nicht in einem Betrieb tätig sein, der Waffen herstellt, die gegen Muslime eingesetzt werden“

    Zum Thema Homosexualität wird im Unterricht vermittel …

    „Die islamischen Rechtsgelehrten haben über die Strafe für dieses abscheuliche Tun verschiedene Meinungen. Sollte es die gleiche Strafe wie für Hurerei sein, oder sollten beide, der aktive und der passive Teil getötet werden?
    Zwar scheinen solche Strafen grausam, doch wurden sie empfohlen, um die Reinheit der islamischen Gesellschaft zu erhalten und sie von abartigen Elementen rein zu halten.“

    (Seite 147)

    Staatsschutz übernehmen Sie! Ach, Sie können gerade nicht, sind im Einsatz, gerade 100 Mann unterwegs, weil jemand „Deutschland über Alles“ in der Badewanne gesungen hat. ‚tschuldigung, ich weiss, es gibt wichtigere Aufgaben…

    Da das Buch über 300 Seiten hat, wird in einem weiteren Beitrag über die Beziehung zwischen Rechtgeleiteten und dem restlichen Abschaum der Welt, den Ungläubigen berichtet.

  3. Hier bei uns im Saarland regiert die CDU!
    Die spinnen genauso rum wie die SPD und demnächst werden wohl auch die Linke mit Lafontaine im Landtag rumprollen!
    Das wird was werden!

  4. @prosemit
    sag mal soll das heißen „erlaubtes und verbotenes“ ist das SCHULBUCH für den I-unterricht?

  5. Rückzug und Austritt ist dennoch der falsche Weg, ebenso wie die Selbstverbrennung des Pfarrers. Das ist immer auch ein Stück Kapitulation. Viel besser wäre aktiver Widerspruch und Konfrontation.

  6. #3 Prosemit (14. Jan 2008 14:36)

    Wenn DAS offizielles Lehrmaterial für Islamunterricht ist, muß es aus dem Verkehr gezogen werden, da es krass und eindeutig ein Frauenbild vermittelt, was dem GG entgegensteht, da es gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt.

  7. #7 holgerdanske (14. Jan 2008 14:48)

    sag mal soll das heißen “erlaubtes und verbotenes” ist das SCHULBUCH für den I-unterricht?

    Genauso ist das gedacht vom „Obersten Rat der Islamischen Glaubengemeinschaft österreich“.

    Es wird wörtlich so gesagt:

    Liebe Brüder und Schwestern in Islam!
    Islamische Religionslehrer und Religionslehrerinnen!
    Moslemische Schülerinnen und Schüler!

    Die Islamische Glaubensgemeinschaft als die staatlich anerkannte Religionsgesell-
    schaft und offiziell zuständig für das religiöse Anliegen der Moslems in Österreich ist
    auch gemäß dem Religionsunterrichtsgesetz der Republik Österreich die ermächtigte
    Institution für die Erteilung des islamischen Religionsunterrichts in den öffentlichen
    Schulen.
    Der islamische Religionsunterricht ist gemäß dem offiziellen Lehrplan v o n den Lehre-
    rinnen und Lehrern der moslemischen Schuljugend in den öffentlichen Schulen in
    Österreich zu vermitteln. Dieser Lehrplan, in welchem auch unsere Vorstellung bezug-
    nehmend auf den Religionsunterricht in der Einleitung unter „Allgemeines Bildungs-
    ziel“ kurz dargelegt wurde, ist im vorliegenden Buch mit a b g e d r u c k t
    Mit der Einführung des islamischen Religionsunterrichts in den öffentlichen Schulen in
    Österreich im Jahre 1982 hat sich die Islamische Glaubensgemeinschaft veranlaßt ge-
    sehen, einige Bücher, welche in deutscher Sprache erschienen waren, als Lern- und
    Lehrbehelf den Schülern und Lehrern zur Verfügung zu stellen.
    Der Grund hierfür, daß diese Bücher approbiert wurden, lag und liegt darin, daß es
    leider noch in Europa, speziell im deutschsprachigen Raum, keine Lehrbücher der is-
    lamischen Religion in deutscher Sprache für die verschiedenen Schulstufen gegeben
    hat. welche auch dem oben erwähnten Lehrpfan entsprechen.
    Einige unserer Mitarbeiter, die erfahrene Religionslehrer sind, bemühen sich zur Zeit –
    im Einvernehmen mit dem Obersten Rat der Islamischen Glaubensgemeinschaft –
    die notwendigen Lehrbücher zu verfassen. Bis dahin sind wir veranlaßt, von der bis-
    herigen Vorgangsweise weiter Gebrauch zu machen.
    An dieser Stelle ersuche ich die Brüder und Schwestern, die als Lehrer und Lehrerin-
    nen beschäftigt sind, aus den approbierten Büchern gemäß dem Alter und der religiö-
    sen Kenntnisse unserer moslemischen Schuljugend unter ßerücksichtigung des
    Lehrplanes einzelne ausgewählte Abschnitte zu unterrichten, um ihre religiösen
    Kenntnisse sachlich und fachlich zu ergänzen.
    Es darf nicht unerwähnt bleiben, daß bei sämtlichen zur Verfügung stehenden
    Büchern die Begründung der Lehrmeinungen nach manqul und maaqul streng zu
    erfolgen hat. Auch bei maaqul ist ein etwaiger Widerspruch zu Qur’an und Sünna des
    Propheten strikt abzulehnen.

  8. #9 Astral Joe (14. Jan 2008 14:55)

    Es ist … (siehe oben)

    Als Ergänzung : Der Islam KANN NICHT ANDERS ALS DIE SCHARIA SEIN. Die Scharia IST das Wesen des Islam.

  9. #10 Kybeline (14. Jan 2008 14:55)

    Was für ein Armutszeugnis, daß die SPD sich nun ausländische Wahlkampfhilfe ins Land holt.

    Die SPD scheint auf dem letzten Loch zu pfeifen.

  10. Prosemit

    ein separater Artikel, ausformuliert und mit Quellen, wäre sinnvoll.
    „Genauso ist das gedacht “ reicht allerdings nicht, da müssten schlüssige Dinge vorloegen. Aber die hast du ja.

  11. @Prosemit
    Danke! Gut zu wissen- falls es hierzulande im Unterricht auftaucht kann man gleich Rabbatz machen.

  12. #3 Prosemit (14. Jan 2008 14:36)

    Wie selbstverständlich wird im Islamunterricht in ésterreich für Frauen die Burka vorgeschrieben :

    “Der Islam verbietet der Frau, Kleidung zu tragen, die den Körper nicht bedeckt und die durchsichtig ist und erkennen läßt, was darunter ist.

    Was soll denn schon „darunter sein“? Ich nehme an, ein Mensch.

    Dieser Aussage folgend, soll die Verschleierung also den Eindruck verhindern, ein menschliches Wesen vor Augen zu haben.

    Schaut man sich die Fotos aus Afghanistan oder anderen Teilen der Welt, in denen Menschen zu schwarzen Flecken in der Landschaft mutieren, an, ist es in vielen Teilen der Welt schon gelungen, Menschen durch Umhänge zu entmenschlichen.

  13. #14 Astral Joe (14. Jan 2008 15:03)

    Na das ist doch ein Grund für eine Verfassungsklage !

    Der Staat ist leider so mit der Abwehr der neonazis beschäftigt, dass er für solche Bagatellen keine Zeit hat.

    Sollte ein Lehrer darauf angesprochen werden, ob er diesen Lehrplan verfolgt, sagt er selbstverständlich nein – er darf ja beliebig lügen.

    Aber noch einmal : ISLAM = SCHARIA und SCHARIA = ISLAM.

    Es gibt keine Trennung!

  14. #17 FreeSpeech (14. Jan 2008 15:07)

    Die Quellen sind das mir vorliegende Buch, das sich jeder besorgen kann. Auf über 350 Seiten ist hier die Scharia in einer seltenen Konsequenz ausgebreitet. Falls es PI interessiert, kann ich mich ja noch einmal an die Arbeit machen…

  15. Hier sollte man sehr vorsichtig sein.
    Hier schlägt ein Links-Grüner zwei Fliegen mit einer Klappe: Gegen den Islam (Das ist natürlich gut) und gegen die letzten, spärlichen Reste des Christentums in unserer Gesellschaft.
    Unsere Zivilisation ist nunmal aus der griechisch-römischen Antike und den Christentum hervorgegangen – ob es einem nun passt oder nicht!
    Für mich hat sich der Mann entlarvt, als er die historisch-kritische Methode vorschlug.
    Man muß halt diesen Ansatz kennen.
    Ich hatte als Jugendlicher das Glück/Pech zwei Jahre in einem arabischen Land zu leben. Da kommt man zu ganz anderen Einsichten über das Christentum, auch man es nicht praktiziert, so wie ich

  16. #27 Deutschlothringer (14. Jan 2008 15:25)

    Ich zitiere aus dem zweiten Link noch einmal das Resümee :

    Zur Zeit gibt es keinerlei Ansätze im hiesigen Islam, die erwarten lassen könnten, dass ein islamischer Religionsunterricht positive Konsequenzen im Hinblick auf eine Integration in unsere pluralistische Gesellschaft, auf eine Akzeptanz der europäischen Rechtsentwicklung und Gesetzgebung, auf ein kritisches Verstehen des Islam und auch anderer Religionen, besonders des Christentums, oder auf einen
    emanzipatorischen Impuls für die Lebensgestaltung der Schüler möglich ist. Ebenso wenig gibt es Chancen für eine akademische Lehrerbildung, die auch nur halbwegs den europäischen wissenschaftlichen Standards entsprechen könnte.

    Es ist fatal, wenn ein Staat nicht in der Lage ist, die Risiken zu erkennen, die sich aus einem scheinbar wohlgemeinten „IRU“ Islam Religions Unterricht ergeben.

    Die Radikalisierung mohemmadanischer Jugendlicher ist eine direkte Folge des bereits stattfindenen Unterrichts, der zwangsläufig Indoktrination sein MUSS.

  17. Zur Zeit gibt es keinerlei Ansätze im hiesigen Islam, die erwarten lassen könnten, dass ein islamischer Religionsunterricht positive Konsequenzen im Hinblick auf eine Integration in unsere pluralistische Gesellschaft, auf eine Akzeptanz der europäischen Rechtsentwicklung und Gesetzgebung, auf ein kritisches Verstehen des Islam und auch anderer Religionen, besonders des Christentums, oder auf einen
    emanzipatorischen Impuls für die Lebensgestaltung der Schüler möglich ist. Ebenso wenig gibt es Chancen für eine akademische Lehrerbildung, die auch nur halbwegs den europäischen wissenschaftlichen Standards entsprechen könnte.

    Ergänzung : Das ist das Originalzitat. Unten meine Meinung dazu.

  18. Hier schlägt ein Links-Grüner zwei Fliegen mit einer Klappe: Gegen den Islam (Das ist natürlich gut) und gegen die letzten, spärlichen Reste des Christentums in unserer Gesellschaft

    Wenn er den Islamunterricht nicht will (was ja wirklich nicht schlecht ist), warum will er dann aber den christlichen Religionsunterricht nicht auch nicht? Ich hab ja nix dagegen, aber von Konsequenz zeugt das, meiner Meinung nach, nicht.

  19. Islamunterricht ohne Bezug auf den Koran ist eben ein wenig schwierig – ob der Unterricht nun in einer staatlichen Schule oder privat stattfindet.

    Wenn man Religion in die Privatsphäre verlagert so entfällt natürlich auch der Unterricht der christlichen Religionen; dieser würde z.B. durch das Fach Ethik ersetzt. Dann kann es allerdings auch nicht mehr Anspruch des Staates sein, das christliche Abendland zu repräsentieren.

  20. Bekir Alboga betonte, Ziel des
    #26 Deutschlothringer (14. Jan 2008 15:20)

    http://www.a3wsaar.de/islamismus/islamunterricht/
    ————
    aus dem Link:

    Bekir Alboga

    betonte, Ziel des Koordinierungsrats der Muslime sei es, bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts behilflich zu sein. Er unterstütze die Gründung eines Koordinierungsrats der Muslime im Saarland, das dann eines der ersten Bundesländer mit einem Koordinierungsrat auf Landesebene wäre. Die Vermittlung von Islamkenntnissen durch den türkischen Staat freue ihn.

    ——-

    Und schon wieder ist der Bock vor Ort und bietet sich als Gärtner an.

  21. @ #32 FreeSpeech
    Gute Frage…nein, eigentlich nicht. Aber man muss immer von der Allgemeinheit ausgehen, die den Islam schon als Religion ansieht, oder?

  22. @34 Douglas

    Ich bin stolz Österreicher zu sein und stolz, dass ich diese Partei schon seit 20 Jahren wähle. Ich habe die Schnauze voll von feigen Politikern und Österreichverhetzern. Endlich einmal eine Partei die ausspricht was viele meiner Landsleute denken. Hoffentlich tritt man der Bereicherung auch in Deutschland kräftig in den Arsch.

  23. Tabs (14. Jan 2008 15:49)

    Im umgangssprachlichen und im historischen Sinn ist der Islam natürlich eine Religion.

    Im Sinne des GG nicht, weil er einen Machtanspruch hat und weil er die Goldene Regel ablehnt.

    Man sollte sich vermehrt darauf beziehen, zB bei der Ablehnung von Moscheen, von Islamunterricht und bei der Gewährung von Sonderrechten.

  24. #34 Douglas (14. Jan 2008 15:45)

    Alle Welt gerät geradezu in extatische Empörung, wenn Kindesmissbrauch bekannt und öffentlich gemacht wird.

    Warum darf beim Islam nicht darauf hingewiesen werden, daß ein 50-Jähriger eine 6-Jährige heiratete und als 9-Jährige schwängerte ?

  25. #37 Patriotismus
    Frau Winter beweist aussergewöhnlichen Mut dieses Tabu offen auszusprechen,ich hoffe es nützt ihrer Partei!
    So etwas zieht natürlich Muslimische Bedrohungen an,denn beim Thema Pädophiler Mohammed werden sie schnell aggresiv.“But we give a shit“die Wahrheit muss ans Licht!

  26. Das ist mal wieder ein Ausdruck echter Zivilcourage. Großen Respekt für Hartmut Regitz!

    Alerdings sollte daraus der konsequente Schluss gezogen, dass auch in allen anderen Fällen Religion und Staat strikt zu trennen sind. Das sollte auch für die christlichen Kirchen gelten. Gerade die christlichen Kirchen übertreffen sich manchmal, dem Islam hier Tür und Tor zu öffnen. Dies geschieht wohl wahrscheinlich aus dem Grund, weil diese um ihre eigenen Pfründe fürchten.

    Anstatt dem Islam gleiche Rechte wie den christlichen Kirchen einzuräumen, z.B. die Anerkennung als Körperschaft des Öffentlichen Rechts, sollte man lieber die Rechte der christlichen Kirchen beschneiden, um zu einer KONSEQUENTEN und STRIKTEN

  27. #46 Freiherr vom Stein (14. Jan 2008 16:16)

    Ich denke auch, daß die Kirchen nichts mehr fürchten, als den Laizismus.

    Aber gerade DER würde religiöse Auswüchse in die Schranken der Privatsphäre verweisen.

  28. @Prosemit,

    MAn muesste Druck auf die Verlage ueben, die muessten gebrandmarkt werden, dass sie religioes-politsche Schriften verbreiten. Auch an die Buchhandlungen muesste man irgendwie Druck ausueben koennen.

    Und zum Lernmaterial wuenschte ich mir das der ein oder andere PI ler davon was in die Haende bekommen koennte damit wir’s hier analysieren koennen um unseren Mitbuergern mal zu zeigen was unsere Politiker an unsere sekulaeren Schulen lassen! Gott, sind die alle nur bescheuert in diesem Land? Das muss aufhoeren!

  29. hab denen von GEW gerade mal ne email geschickt, dass sie sich mal kritischer informieren sollen. Denn einer Ideologie den Zugang zu jungen Deutschen Koepfen zu ermoeglichen ist mehr als nur ein Skandal.

  30. Eins so belämmert wie das andere. Zum einen ist laut Aussage vieler Theologen, Religionswissenschaftler und Verwaltungssprechern kein „Islam-Unterricht“ geplant.

    Lediglich der Religionsunterricht, wie er bisher bereits lehrplanmäßig an Schulen durchgeführt wird, soll künftig auch verstärkt durch muslimische, ansonsten vollkommen reguläre Lehrer erfolgen.

    Wenn das stimmt, gut so. Falls tatsächlich jemand plant die Koranschulen mit staatlichen Schulen zu verschmelzen, ist das soweit ICH weiß nicht im Sinne des Erfinders.

    OT
    @ Freespeech

    Und die dogmatische Fixierung der theologischen Seminare auf die „Historisch Kritische Methode“ ist in der Religionswissenschaft eine unnötige geistige Beschränkung der Lehre. Es gibt zahlreiche sinnvolle Analysemethoden.

  31. „Es gibt zahlreiche sinnvolle Analysemethoden.“

    Welche?

    (Abgesehen davon, dass ich mir einen beschreibenden Unterricht vorstelle, und keine Wissenschaft. Dazu dann Ethik, aus philosophischer Sicht. Dazu eignen sich allerdings gläubige Muslime nicht als Lehrer.)

  32. #55 FreeSpeech (14. Jan 2008 17:15)

    Na das ging aber schnell. 😉 Ich such es mal raus, und sag Bescheid wenn ich es gefunden habe.

    Erstmal soviel:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode

    Mit der historisch kritischen Methode legt man den Kern der Betrachtung auf historische Fakten oder angenommene Tatumstände. Sie sucht vielmehr nach möglichst genauen historischen Hintergrund und Rahmeninformationen, in deren Zusammenhang die Texte der Bibel eingeordnet werden.

    Ein vordringen zum eigentlichen religiösen Kern der Botschaft steht ausdrücklich nicht im Focus dieser Untersuchung. Genauer gesagt scheint dieser eigentliche religiöse Kern für diese Untersuchungsmethode vollständig bedeutungslos.

    Ich als Laie wage die Behauptung, daß der bedauernswert unemotionale Zustand unserer Kirchen z.T. dieser seit langem als „einzig zulässig“ angesehenen Exegese geschuldet ist.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Biblische_Exegese

    Hier werden weitere Exegesen aufgeführt. Ich hörte davon, daß einige private Priesterseminare- die lustigerweise oft als besonders „fundamentalistisch“ verrufen sind- ihren Schülern mitunter alle existierenden Exegesen beibringen. Und die vergleichsweise modernen, weltoffenen und liberalen theologischen Fakultäten lassen nur strikt und dogmatisch nach einer Schablone arbeiten.

  33. #51 FreeSpeech
    Denke ich auch!Anzeige wird nichts bringen,da ja Wahrheit,Unterwerfung der Dhimmis voraussehbar.
    Mohammedaner sind wieder beleidigt und wollen Rache.Dieses Schema widerholt sich sobald einer Klartext spricht.

  34. #57 TITO (14. Jan 2008 17:48)

    Morgen kommt mehr. Ich versuche gerade das ganze Buch irgendwo hinzuladen…

  35. #61 Jan Heitermeier (14. Jan 2008 18:51)
    #62 TITO (14. Jan 2008 19:32)
    #57 TITO (14. Jan 2008 17:48)

    Ich werde die Adresse HIER in diesem Threaqd posten, heute oder morgen. 20 GB Scan – leider kein OCR. Rar file mit PW.

  36. Zufällig habe ich einen Link gefunden …

    xxxp://onebuck.net/index.cgi?a=show&file=65757669692e726172&big=1

    (hhtp)

    Password „lesenswertes“ (ohne die Gänsefüsschen).

    Viel Spass bei der lekture. und dabei denken, was soll der IRU islamunterricht eigentlich sonst unterrichten? Die Kindheit vom lieben Jesulein? …

    Nein, hier geht’s zur Sache – Steinigung, Handabhacken, einzig die Frage, ob man bei Homosexualität den aktiven oder der passiven Part oder beide töten soll bleibt offen…

    Schulunterricht heute …

    Bitte Feedback!!!

  37. Und warum genau soll der Religionsunterricht jetzt abgeschafft werden.
    An meiner Schule (Bayern) hat man das so gehandhabt.
    Es gab evangelische Religion, Katholische Religion und für alle, die keiner von beiden Richtungen angehörten gab es etwas, das hat sich Ethik Unterricht genannt. Da hat man dann versucht, Werte ohne religiösen Bezug zu vermitteln.
    Wir sind ein Christliches Land. Es ist teil unserer Kultur und gehört mit dazu.
    Ganz davon abgesehen, wir waren 6 Parallelklassen und hatten alle zur gleichen zeit Religion. Aufteilung wie folgt. Drei Gruppen Katholisch, eine Gruppe Evangelisch (Katholisches Gebiet, aber wir Evangelen waren etwas über 30) und eine Gruppe Ethik, da waren so weit ich weiß 7 oder 8 Schüler.
    Da ich nicht glaube, dass man vollständig auf die Vermittlung von Werten verzichten möchte, wird es nach den Vorstellungen von Hartmut Regitz auf einen neutralen Unterricht hinauslaufen.
    Und da frage ich mich schon, was soll das. Man sollte sich schon ein bisschen, nach der Nachfrage orientieren. Wir sind schließlich ein freiheitliches Land. Etwa 5% waren im Konfessionslosen Unterricht. Und deshalb sollen wir alle dazu zwingen. Das ist doch mal wieder PC Schwachsinn vom feinsten.
    Niemand wird dazu gezwungen, in den Religionsunterricht zu gehen. Und deshalb, wer sich darüber aufregt, der soll verdammt noch mal zur Hölle fahren. Ich finde es besser, wenn die Werte von einem Pfarrer vermittelt werden, als von irgend einem Sozial Pädagogen, vor dem so oder so niemand Respekt hat. Mal ehrlich, dass das Müsli fressende Taugenichtse sind wussten wir schon damals. Werte kann nur jemand vermitteln, der respektiert wird.

  38. Ich wäre durchaus für einen Religionsunterricht, besser Religionslehre, die auch den Islam und alle anderen Religionen behandelt – aber nicht gehalten von Geistlichen, sondern von Geschichtslehrern. Diese sollten die Schüler darüber aufklären, was historisch/wissenschaftlich an der jeweiligen Religion nachweisbar ist, wie sie entstanden ist und vor allem, wer und WAS die jeweiligen Religionsstifter waren, welche Inhalte sie lehrten und welche Auswirkungen ihre Lehren auf die heutigen Gesellschaften haben. Das alles nach Möglichkeit strikt neutral und ohne Wertung (mir ist bewusst, dass die Praxis hier nicht ganz einfach wäre, denn jeder Mensch hat unterbewusste Tendenzen für oder gegen etwas). Diese Religionslehre dürfte aber in den Schulen erst dann ansetzen, wenn die Schüler alt genug sind, sich gedanklich wirklich mit dem Stoff zu befassen und zu hinterfragen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Jugendlichen dann sehr gut differenzieren könnten, welche Religionen wirklich für Frieden und Verständnis in der Welt stehen und welche nicht – und ob sie sich mit der einen oder anderen religiösen Lehre identifizieren können.
    Alles andere ist Werbung für diese oder jene Religion und hat an einer öffentlichen Schule nichts zu suchen.
    Was glaubt ihr, wer die ersten wären, die gegen so einen Unterricht Sturm laufen würden?

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