Das von Christen immer spärlicher gefeierte Himmelfahrsfest soll seinen Feiertag an die Atheisten abtreten. Als erster atheistischer Feiertag soll im Charles Darwin-Gedenkjahr 2009 der „Evolutionstag“ eingeführt werden. „Am Evolutionstag sollte gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben, der uns dazu verleitete, unsere Art als ‚Krone der Schöpfung‘ zu betrachten.“

Nebst allen anderen Bedenken etwas paradox erscheint die aus praktischen Gründen getroffene Wahl des Termins als Ersatz für Christi Himmelfahrt, ein Datum, das in jedem Jahr variiert – 40 Tage nach Ostern. Der erste atheistische Feiertag wäre damit direkt vom christlichen Festkalender abhängig.

Lanciert wurde dazu eine Petition von der Giordano Bruno Stiftung (gbs), deren Sprecher Michael Schmidt-Salomon den Termin für passend hält.

Der hierfür am besten geeignete Kandidat sei „Christi Himmelfahrt“, einer der neun bundeseinheitlich geltenden Feiertage. Christi Himmelfahrt empfehle sich schon allein deshalb, weil viele Familien an dem Tag Ausflüge in die Natur unternehmen würden. „Angemessener kann ein ‚Evolutionstag‘ kaum begangen werden!“

Auch wenn die Initianten Evolution und Natur im Widerspruch zu einer geplanten Schöpfung sehen – der sowohl von Atheisten wie von manchen Christen immer wieder behautet wird, aber gar nicht notwendig ist – fragt sich, ob den Urheber der Petition klar ist, dass sie ausgerechnet den ersten Atheistenfeiertag an den Auferstehungstag Christi, den wichtigsten Termin im christlichen Festkalender rückgebunden haben.

Schmidt-Salomon findet,

„die Umbenennung von Christi Himmelfahrt in Evolutionstag wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass dieser Staat in seiner Feierkultur nicht nur gläubige Christen respektiert, sondern auch die vielen Millionen Bundesbürger, die eine dezidiert säkulare Weltsicht vertreten.“

Doch Respekt haben die Atheisten bereits überall. Belächelt werden viel mehr diejenigen, die zugeben, Christi Himmelfahrt in einer Kirche zu feiern und damit schon Gefahr laufen, für nicht ganz richtig im Kopf erachtet zu werden. Ausflüge ins Grüne (oder am „Vatertag“ auch mal Dunkelblaue) sind gesellschaftlich viel besser akzeptiert.

Der Werbetrailer zum Darwin-Tag:

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178 KOMMENTARE

  1. Seltsam dass da nicht Hans Moslemian Ströbele dabeisteht. Normalerweise stammen doch solche hirnrissigen Vorschläge von dem …

  2. Sorry. Wenn ich mich mal als Atheist äußere.

    Das ist völliger Schwachsinn.

    Welcher Atheist feiert, das er Atheist ist? Ich kenne keinen. Warum auch.

    Wenn wir nun für jede Religions oder Nichtreligionsgemeinschaft Feiertage einführen, brauchen wir das ganze Jahr über nicht zu arbeiten.

    Ich bin dagegen, das ein christlicher Feiertag ersetzt wird.

    norbert.gehrig@yahoo.de

  3. Man will einen religiösen Feiertag zu einem staatlichen Feiertag umformen.

    Damit das Volk zustimmt, gibt man dem Volk ein „Zuckerl“, also Arbeitsfrei!

    Das ist für mich Bestechung – ich mach da nicht mit.

    Sonst kommt als nächstes der Einstein-Tag am 24.12.
    Der Newton-Montag nach dem Ostersonntag
    Und der 01.01. wird der Daimler-Tag zu Ehren unserer Hauptindustrie;

  4. super idee, wir können gleich damit fortsetzen, dass wir ramadan abschaffen, der ist ja auch nur ein blöder religiöser feier.

    Achso, das ist aber eine bereicherung. Nur die christliche kultur soll vernichtet werden…

  5. Dumm,peinlich,weltfremd und zeugt von mangelnder Bildung. Auch die Atheisten haben ihre Wurzeln in der jüdisch-christlichen Kultur. Aber schafft doch alle kirchlichen Feste ab. Weihnachten, Ostern etc. Nehmt Euch Eure kulturellen Wurzeln und macht Euch zu heimatlosen Geschöpfen ! Eine Gesellschaft, die freiwillig und mit Vehemenz ihre Traditionen und Werte abschafft und vernichtet wird zweifellos untergehen . . .

  6. Sehr schön trashiges Video, das verdient, auf die Youtube-Startseite zu kommen.

    Fader Abraham feat. Giordano Bruno

    Wenn ich was mit der Giordano Bruno-Stiftung zu tun hätte, würde ich mich in Grund und Boden schämen.

  7. Was für ein Schwachsinn!
    …und das sage ich als promovierter Naturwissenschaftler und Atheist.

  8. Ich halte eine „Doppelbelegung“ für viel sinnvoller. Sollen die Christen doch an ihren Feiertagen die Bibel skandieren und die Atheisten der Vernunft gedenken. So kann jeder nach seiner Passion glücklich werden, ohne dem anderen etwas wegzunehmen.

  9. spätestens nach dem tollen werbefilm muss einem jede lust auf der evo-tag vergehen 😉 . Ich bevorzuge an Christi Himmelfahrt zwar auch die Fahrt ins Dunkelblaue, dennoch sollte der tag ein christlicher feiertag bleiben. Wir haben genug weltliche feiertage, wie den tag des butterbrotes, den weltspartag, den Sommerschlussverkauf, den Winterschlussverkauf, die Anti-Atomkraft-Demos, den 1. Mai,…

  10. @ Die Realitaet

    Da liegt ein fundamentales Missverständis vor, worum es sich bei Atheismus handelt!

  11. Eher wird Führers Geburtstag , äh sorry, ich meine Prophets Geburtstag ( komisch dass Mohammed und Adolf am gleichen Tag Geburtstag haben)bei uns Nationalfeiertag als ein Tag, der der Aufklärung und Intelligenz des Menschen gedenken lässt.

  12. Ich weiss gar nicht, warum man darüber diskutieren muss.
    Was man an den staatlich verordneten Feiertagen feiert ist zum Glück in diesem Land jedem selber Überlassen.

    Ich feiere zu solchen Gelegenheiten immer die Evolution des Herzkreislaufsystems und verbringe den ganzen freien Tag auf dem Rennrad

    Interessant ist die Entwicklung aber trotzdem, denn die säkulare Gesellschaft nimmt zunehmend wahr, dass die Kirche in der Vergangenheit jede Menge Extrawürste vom Staat bekommen hat. Um diese Sonderregeln zu schützen, muss sie sich heutzutage leider solidarisieren wenn andere Gläubige ähnliche Privilegien oder Rechte einfordern.

    So lange jemand nicht die Freiheit und die Rechte von anderen einschränkt kann er glauben und machen was er will. Manschen die glauben, dass alle Tiere auf der Arche Noah mitgefahren sind oder dass ihr Gebet ungültig wird, wenn ihnen dabei ein Hund ans Bein rennt, kann ich respektieren, ernst nehmen werde ich sie nicht.

  13. Ich will hier nicht herummaulen, wegen der Leute, die nicht an einen Gott glauben. Ich glaube auch nicht. Aber andererseits ist zu sagen, es gibt keinen Gott auch nur eine andere Art von Glauben. Das Problem war schon für die Philosophen gewaltig schwierig und das waren andere Kaliber als ich, Unbeleckter, oder die Leute von der Giordano-Bruno-Stiftung.

    Darwin war ein grosser Naturforscher, keine Frage und ein Darwintag wäre eine gute Sache, um Leute an den Wert des eigenen Forschens und Hinterfragens zu erinnern aber warum muss dafür ein kirchlicher Feiertag wegfallen? Wo ist da der Zusammenhang? Ausser, dass man anderen seinen Unglauben aufzwingen will, eine andere Art von Intoleranz, quasi.

    Und waren nicht erst die, da, die an Gott glaubten und haben die Feiertage eingeführt, die auch von den Atheisten genossen werden und dann kamen diese Leute von giordano-Bruno, um anderen ihren Willen aufzudrücken?

    Das hört sich an wie eine Orkteufelei.

  14. Das ist doch nur ein weiterer Versuch der Linken das Christliche Abendland zu zerstören. Da können wir ja gleich den Ramadan einführen und Ostern und Weihnachten verbieten. Wer die sogenannte „Evolution“(-stheorie!!!) feiern will kann das am 12.2. (Darwins Geburtstag) tuen.

  15. Finde ich sehr passend. Die Grüppchen, denen man beim „Feiern“ von Christi Himmelfahrt begegnet, sind schließlich ein überzeugender Beweis für Darwins These, daß der Mensch vom Affen abstammt 🙂

  16. Ich, ebenfalls Agnostiker, kann mich nur den Aussagen von Norbert Gehrig und Jubal Harshaw anschließen: was für ein Unsinn! Der Vorschlag könnte direkt von Ströbele kommen, obwohl sein Vorschlag, einen christlichen Feiertag durch einen moslemischen zu ersetzen, das noch größere Übel wäre.

    Da wäre es besser, man schafft gleich alle religiösen Feiertage ab, denn das garantiert größtmögliche Neutralität. Soweit ich weiß, gibt es in den USA keinen religiösen Feiertag, weil Religion eben Privatsache sein soll.

  17. Also, was Feiertage angeht, bin ich sogar für eine Rückkehr zu mittelalterlichen Sitten. Da wurde zwar so manches Hexlein weggebrutzelt, dafür durfte man sich aber fast an jedem dritten Tag zu Ehren Gottes die Kante geben. Das waren noch Zeiten, und dann kommen diese spießigen Darwinisten daher und versauen einem Frieden, Frohsinn und Folter.

  18. Auch als Atheist sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ich bin selbst Atheistin, kann ueber diesen Vorschlag aber nur muede den Kopf schuetteln. Es bleibt Herrn Schmidt-Salomon doch unbenommen, was er an dem Tag feiert. Mit dem Vorschlag macht er sich nur laecherlich.

  19. Tok, tok, tok…, sie glauben vielleicht nix, aber sie spinnen, die Atheisten! Ob ’s ursächlich zusammenhängt?
    Kopfschüttelnd,

    Don Andres

  20. Schon mal die Kommentare hier aufmerksam gelesen? Und dabei übel geworden?
    Mir geht’s genau so.
    z.B. #8 Sveriges_fana
    Zitat: „super idee, wir können gleich damit fortsetzen, dass wir ramadan abschaffen, der ist ja auch nur ein blöder religiöser feier.

    Achso, das ist aber eine bereicherung. Nur die christliche kultur soll vernichtet werden…“

    Dieser Beitrag zeigt mal wieder die absolute Ahnungslosigkeit, Gehässigkeit und das ‚Dummgeschwätz‘, das diesen Blog verunstaltet. Ramadam ist kein Feiertag, kann nicht abgeschafft werden, wurde nie eingeführt und ist überhaupt eine Fastenzeit (wie auch die christliche Fastenzeit kein Feiertag ist und nicht abgeschafft werden kann).

    Genau solche Kommentare diskreditieren PI gewaltig. Und unter fast jedem Beitrag findet sich solches Dummgeschwätz.
    Warum in Gottes/Darwins Namen müssen sich hier immer wieder irgendwelche Kleingeister eine Blöße geben? Und warum wird soetwas nicht komplett gelöscht?
    Es schadet PI – es dient nicht der Disskusion oder Ergänzung.
    Nein einfach nur hohles Rumgepöbel/Getrolle.

  21. Wenn den Leuten wirklich an Darvin und seiner Evolutionstheorie liegt sollen sie doch einfach Darvins Geburtstag zum Feiertag machen! Bin zwar Atheist, aber Christi Himmel-fahrt hab ich trotzdem gerne frei!
    Säkular ist dieses Land zwar, aber dass unterläuft ja doch irgendwie die christlichen u.a. andere Wurzeln Deutschlands.
    Andererseits nur ein unsinniger Vorschlag aus der „Tagespolitik“(Helmut Schmidt), den man leicht vergessen kann.

  22. Solange ein freier Tag dabei rausspringt ist es vermutlich den allermeisten Arbeitnehmern völlig egal, welche Ursache der Feiertag hat.

    strategisch günstig wäre anstelle des ohnehin recht feiertagsgefüllten Frühjahrsmit Himmelfahrt besser ein Sommertag im Juli/August, am besten ein montag=langes WE.

    Könnte man auch „Tag des fortschritts“ nennen.

    denn ohne die durch Religiöse zwänge oft genug behinderte Wissenschaft und die Suche nach Erkenntniss, Erfindungen, der Griff nach neuen ideen und Möglichkeiten, des überprüfens und fallenlassens von Dogmen über die wahren und nachweisbaren zusammenhänge von Zeit/Raum/ Entwicklung der Arten würden auch die Gott-gläubigen User hier nicht am PC sitzen.

    sondern eher wie in grauer Vorzeit sich ergebnisslos den Kopf zerbrechen, wie sie ihren imaginären Gott erzürnt haben könnten, weil die Kuh schlechte Milch gibt, es gestern den ganzen Tag geregnet hat, der Nachbar ne bessere Ernte hatte letztes Jahr, man ungut geschlafen hat oder der Opa vor 2 Wochen gestorben ist.

    Natürlich ist es bequem, hinter jedem positivem oder negativen Ereigniss als „erklärung“ zu setzen, das das „Die Handlung eines überirdischen Etwas“ war..
    Got/Allah/Geister/Dämonen/ Hexen/kobolde usw.

    verursacht durch deren unergründlichen Launen oder bestimmten durch den mensch erfüllten oder nicht erfüllten ominösen Rituale/Gebete /opfergaben.

    sorry, aber der überwältigende Standart den wir heute an wissen und dessen anwendung erreicht haben, ist nicht durch frommes beten entstanden sondern forschenden und nach Erkenntniss suchenden menschen wie Darwin zu verdanken.

    wer das nächste mal den Rechner hochbootet, den zündschlüssel dreht, in den urlaubsflieger steigt oder zum Arzt geht usw. kann ja mal kurz darüber nachdenken…

  23. Einen christlichen Feiertag wollen sie nicht und arbeiten wollen sie auch nicht. Und dann gebiert Schmidt-Salomönchen solchen Blödsinn.

  24. Moggy73
    Wie Sie da über Religion klischeehaft verallgemeinern, ist einfach nur oberflächlich.
    Wenn sich Menschen beispielsweise schweren Schicksalsschlägen gegenüber sehen, ihnen sozusagen die Kontrolle über ihr Leben aus der Hand gerissen wird, dann kann der Glauben an ein solches „höheres Wesen“ durchaus dazu beitragen, mit dem Leiden irgendwann umgehen zu können.
    Leider machen Sie den Fehler, Religion und Naturwissenschaft als zwei sich widersprechende Weltentwürfe zu deuten. Das ist aber nicht wahr – zumal die Wissenschaft – genau wie die Religion (übrigens an der Uni durchaus auch als Wissenschaft nach modernsten Standards gelehrt) – lange nicht alles erklären kann.
    Der Bibel geht es ja gar nicht um naturwissenschaftliche Erklärungen, sondern um das Nachspüren existentieller Fragen, die sich durchaus einem Menschen im Lauf seines Lebens stellen können.
    Beides ergänzt sich gut – und kann in der heutigen Zeit gut nebeneinander und auch miteinander existieren.

    Um zu wissen, auf welchem Boden wir gewachsen sind, ist es meiner Meinung nach unerlässlich, sich mit dem jüdisch-christlichen Glauben zu beschäftigen. Denn von der arabischen Welt wird unser heutiges Nicht-Wissen als Schwäche gedeutet.
    Für uns gilt doch ebenfalls: Ohne Herkunft keine Zukunft.

  25. Ich finde die ID sehr gut und unterstütze sie.
    Eigentlich sollte man noch viel mehr christliche Feiertage wieder ihrer heidnischen Bedeutung zuführen. Weihnachten = Wintersonnenwende
    Ostern = Frühjahrsfest etc.

  26. Ich bekomme manchmal den Eindruck, daß mit zunehmender Abneigung gegen den Islam eine Zuneigung zum Christemtum einher geht.
    Ich besinne mich zwar auch gerne der christlich-, jüdische Wertevostellung, aber ich bin kein religiöser Mensch und auch kein Kirchgänger.
    Jeder so, wie er mag! Das ist für mich die Hauptsache, solange Laizismus und Menschenrecht unveräußerlich bleiben!
    Ich weiß um die Richtigkeit der Evolutionstherorie. Das ist keine Glaubensfrage, sondern Fakt! Und sie schließt auch nicht einen Gott oder Religion aus!
    Viele Menschen glauben an die Evolutionstheorie und können hinter diesem Mechanismus nur einen Gott als vermuten – auch das ist völlig ok.
    Die Tora, die Bibel, der Koran und Andere sind allesamt von Menschen geschrieben worden. In einer Zeit, in der man es nicht besser wusste, wie man so grundlegende Dinge wie die Weltenstehung anders erklären konnte.
    Das hinter der Evolution vielleicht ein Gott steht, das kann niemand ausschließen, genau so wenig, wie die Möglichkeit, daß es keinen Gott gibt!
    Es ist ein Glaube und deshalb heißt er auch so!!!
    Der unglaublich wichtigen Erkenntnisse Darwins einmal Rechnung zu tragen, halte ich nicht für verwerflich!
    Wir haben einen Tag der Einheit, der Arbeit und warum dann nicht Einen Tag, der einmal alle Menschen daran erinnert, daß wir auch etwas wissen, nicht nur glauben.
    Und wenn nun jemand diesen Tag nutzt, um an Christis Himmelfahrt zu erinnern – Prima! Auch gut!!
    Aber ich finde es nicht in Ordnung, wie Einige „christlich“ argumentieren, weil sie meinen, das als Gegengewicht gegen den Islam in die Waagschale werfen zu müssen!
    Ein Evolutionstag wird einem Moslem genauso wenig gefallen, wie einem Kreationisten oder einem Zeugen Jehova!
    Er steht vielmehr für die Aufgeklärtheit dieser Gesellschaft!
    Und das ist es doch, was wir eigentlich hochhalten, oder etwa nicht?
    Entwicklungen wie in den USA, wo es Schulen gibt, an denen die Bibel als pseudowissenschaftliche Quelle im Naturkundeunterricht herangezogen wird ist quasi genau so gefährlich, wie der Müll, der in einer Koranschule gelehrt wird!
    Ich bekomme manchmal den Eindruck, daß Menschen, die nie in die Kirche gehen und sich kaum in der Bibel auskennen als Christen beleidigt fühlen! Und das nur, weil ihre (begründete) Abneigung gegen den Islam sie dazu treibt! Ich wage sogar zu behaupten, daß diese Menschen sich das Beleidigtsein von Moslems abgeschaut haben.
    Das ist der falsche Weg!!!
    Laizismus sollte niemals einen Unterschied zwischen den Religionen machen!
    Laizismus ist absolut richtig – und nicht etwa in Relation zu einer bestimmten Religion zu setzten!
    Wir feiern Weihnachten und Ostern und nicht Ramadan. Das geört zu unsere Gesellschaft und zu diesem Kulturkreis. Aber Wissen bin ich nicht bereit, dieser Wertevorstellung zu opfern!!!
    Bei uns geht beides zusammen – im Gegensatz zu islamisch diktierten Ländern.

  27. Feiertage einer Religion oder Ideologie dienen dazu, die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Teil ihrer Lehre zu lenken und (wenn der Anlaß als freudiger gilt) durch Kombination mit einer fröhlichen Feier oder zumindest einem arbeitsfreien Tag eine positive emotionale Assoziation zu schaffen. Damit soll letztlich die Einbindung des einzelnen in diese Lehre und sein Glaube daran gestärkt werden.

    Im Falle der Evolution ist das aber widersinnig. Die ist ja keine geschaffene Lehre sondern ein realer Teil der Natur. Als solcher bedarf sie keines Glaubens, den man stärken könnte, keiner Einbindung und keiner Emotionen. Ebenso unsinnig wäre ein Tag der Erdrotation oder des Wassermoleküls.

  28. Die meisten christlichen Feiertage sind für den Großteil der Leute ohnehin bezugslose freie Tage, also wozu sich einen abkrampfen. Keiner muss an so einem Feiertag in die Kirche. Da die Giordano-Bruno-Stiftung unter „ferner liefen“ rangiert, fällt das aus meiner Sicht auch eher unter „nachrangige publizistische Flatulenz“. Der Vorschlag entbehrt schlicht jeden Verstandes, und auch ich als Freund und Resultat der Evolution greife mir nur noch an den Kopf. Giordano rotiert sicher im Grab.

  29. #30 Weatherman (27. Feb 2009 14:00)

    Danke. Besonders für der letzte Satz.
    Aber sie begreifen es einfach nicht und das IST die Tragik der Deutschen und der Europäer.
    Und genau dieses Nichtbegreifen zeigt auf, dass es ein Europa, wie wir es heute noch kennen, in 20 Jahren nicht mehr geben wird.

    Man kann wirklich nur noch konstatieren: „Sie wissen nicht, was sie tun.“

  30. Wer das „römische“ Evolutionsmärchen (Hitler und Stalin waren grosse Fans…) glaubt, soll es glauben. In der Schweiz fällt mir auf, dass es neben immer mehr Contra-Stimmen in fast allen Sendungen des von Katholiken dominierten Radios einen wahren Evolutionslehre-Erwähnungs-Boom gibt.

    In den USA ist die Bevölkerung zu 50-60 % gegen Darwin, 20-30 % (vor allem Katholiken)
    sind für den faulen Kompromiss, die theistische (gottgewollte) Evolution, der Rest – rund 10% – das alles zufällig, ohne leitenden oder auslösende Inforamtion passiert…

    Weltweit gesehen wird die Evolutionstheorie, die Lehre vom „Tier“, sicher nicht von mehr als 10 – 20% der Weltbevölkerung geglaubt.

    http://www.dissentfromdarwin.org/
    (Wissenschaftler gegen Darwin…)

    Fälschungen in der Biologie z.B.: „Ernst Haeckel hat gefälscht. Viele seiner Bilder von Organismen sind schlicht erfunden, um seine Theorie zu bestätigen:“ Dennoch werden die Haeckel’schen Vergleiche bis in die Gegenwart hinein in Fachbüchern nachgedruckt, u. a. noch 2003 in Ernst Mayrs „Das ist Evolution“. Immerhin bildeten Häckels Fälschungen – zusammen mit der Piltdown Man Hoax – die Grundlage des Rooseveltschen „Neuen Zeitalters“ und aller pseudofriedlichen „römischen“ Killer-Ideologien des 20. Jahrhunderts….

    http://de.wikipedia.org/wiki/Betrug_und_F%C3%A4lschung_in_der_Wissenschaft#F.C3.A4lschungen_in_der_Biologie

    http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Dimensionen,aktuell.pdf

    Die Moslems sind natürlich gegen Darwin (kein Thema), ohne dass im Koran eine verkürzte Schöpfungsgeschichte wie in der Bibel zu finden wäre.

    http://www.aaronedition.ch/Weisheiten_04.htm
    (Die interessante Entstehungsgeschichte der Piltdown Man Hoax)
    http://www.aaronedition.ch/Terrorismus_24.htm

  31. Das Video ist echt „witzisch und entspannend“!:lol:
    Grundsätzlich ist, nachdem die Christen die heidnischen Feiertage geklaut haben, ist es auch gut mal wieder Gesicht zu zeigen, daß es eben nicht nur Christen gibt und diese meinen sie wären die „Auserwählten“ vor allen anderen.

    Dennoch ist weder der Name gut gewählt, noch ist das für die aktuelle Zeitstunde ein angemessenes Thema, noch ist die Umtaufung sinnvoll. Zudem würde man den gleichen Fehler machen, wie einst die Christen, wenn man die anderen nciht fragt. Ein Kompromiss sieht anders aus.

    Der Islam als Thema ist viel wichtiger und hat oberste Priorität. Man kann gerne darüber nachdenken über ein genrelles Verbot von religiösen Feiertagen, damit sollte allen voran auch der Islam mit angegangen werden.

    Den Religiösität sollte ins private Kämmerchen, bei einer immer größeren pluralistischen Bevölkerung, auch die Feiertage. Dann kann sich auch keiner auf diese Tage berufen und Sonderrrechte für sich einklagen. Das halte ich wirklich für sinnvoller. Schafft die religiösen Feiertage ab und gebt den Leuten dafür mehr Urlaub.

    Feiern kann jeder sein eigenes religiöses Fest! Alles andere artet nur in Streit aus, wer die beste, richtigste und wahrste Religion vertritt!

  32. Eine witzige, neunmalkluge Einführung in die Evolutionstheorie.
    Susi Neunmalklug ist so schlau wie Superman stark ist und kann so gut
    denken, wie Spiderman klettern kann. Wie andere Superhelden versteckt
    auch Susi meist ihre Superkräfte. Nur manchmal, wenn sie etwas richtig
    Dummes hört, kann sie sich einfach nicht bremsen. So war es auch, als
    Herr Hempelmann eines Morgens Susis Klassenzimmer betrat und eine
    seltsame Geschichte von der Entstehung der Welt erzählte. Weitere Informationen zum Susi-Buch und -Film unter:
    hpd.de/node/6409

    Susi Neunmalklug erklärt die Evolution:

    http://www.youtube.com/watch?v=X-j3I4kjHWI

  33. Ich bin Christ und werde auch in Zukunft, so ich diesen Tag erlebe, Christi Himmelfahrt gedenken, und zwar im Gottesdinst.
    Was andere machen, ob sie nun Vater-, Männer-, Sauf- und Einpisstag, Evolutionstag oder Lustig Hammelfahrt feiern, kann mir egal sein. Ich kann daran eh nichts ändern.
    Für mich sind die Auswirkungen dieses Tages schon lange ein wunderbares Bild für den Evolutionsprozess der Menschheit ohne Gott geworden.
    Ich persönlich und viele andere Christen, die ich kenne, sehen übrigens in der Evolutionstheorie und dem christlichen Glauben, keinen unüberbrückbaren Widerspruch.
    Zudem gibt es für mich auch eine Evolution im Glauben.
    Abschließend möchte ich an dieser Stelle an den Buß- und Bettag erinnern, den die protestantischen Kirchen (außer in Sachsen) nahezu Widerstandslos dem Geld (ein Tag Arbeit mehr für die Rentenbeiträge) für die gesamte Gesellschaft als arbeitsfreien Feiertag geopfert haben. Nun ist Christi Himmelfahrt aber ein Feiertag aller Christen. Von daher stelle ich mir seine offizielle Abschaffung sehr schwer vor. Die Katholiken werden mehr protestieren als die Protestanten 😉 . Das muss man ihnen zu Gute halten.

  34. @Der erste atheistische Feiertag wäre damit direkt vom christlichen Festkalender abhängig

    Ja das ist schon bitterböse. Insbesondere vor dem Hintergrund, daß jeder einzelne „christliche Feiertag“ auf ein markantes Festdatum der lokalen „Heidenreligionen“ gesetzt wurde um sie auzumerzen.
    Aber das ist alter Kokolores.

    Diesen Tag zelebrieren in dieser Republik mit Andacht sicherlich weniger als 20% des Volks. Wahrscheinlich ist dieser Wert schon zu hoch gegriffen. Ein Tag der Kultur der die Historie dieses Landes, seine Wissenschaftskultur oder den Menschlichen Intellekt zur Reflektion anbietet…
    Bei den Göttern, das wäre wirklich ein Verbrechen :o))

    Statt dessen… eine wiederbelebte Leiche die in einer Wolke Richtung äußerer Atmosphäre entschwindet. Wau … Klasse !
    Hört sich fast so cool an wie der Ritt auf einem Flügel-Klepper gen Sky. Startpunkt Tempelberg.

    Weiter so: Tag des 13.Madi, Auferstehung des Gottessohns Mithras (im übrigen nachdem er drei Tage flach lag und vorweg zufälligerweise gekreuzigt wurde – man zelebrierte unter anderem indem sein Blut und Fleisch symbolisch konsumiert ), Zelebration der Rauhnächte & Wintersonenwende (fallen zufälligerweise mit diversen christlichen Feiertagen zusammen), wie wär´s mit „Opferfest“ mit Tiereschächten auf offener Strasse (hebt das Gemeinschaftsgefühl)… Jepp ! Das isses was wir im 22. jahrhundert dringend konservieren sollten !

  35. Muss man eigentlich völlig verblödet sein um sich von den selben Leuten, die hier eine Moschee nach der anderen hoch ziehen wieder gegeneinander aufhetzen zu lassen?

    Jetzt soll dem Volk anscheinend wieder vorgeführt werden das Christen ja viel schlimmer oder wenigstens genauso schlimm sind wie Moslems.

    Ihr lasst selber zu das Rote und Grüne uns schwächen.

  36. Jetzt ist aber Feierabend. Bildersturm nein danke. Ich mausere mich noch zum Pius-Bruder, wenn ich die Evolution feiern soll, in der ich nicht die geringste Vernunft erblicken kann.

    Was mir auffällt an dem Darwin-Bildnis, ist die Gottvater-Ähnlichkeit. (Die er selber kaum anstrebte, schon das ein arges Missverständnis. Der Mann war äusserst bescheiden und nicht grössenwahnsinnig.)

    Es gibt nix zu feiern am Urknall und an unseren 98% Primatengenen, ohnehin nicht so eine feine Verwandtschaft. Es reicht, wenn man die Theorie gelten lässt und nicht verketzert.

    Die christlichen Feste sind mit ihren Ritualen und Jahrenzeitenrhythmus und Symbolik Bestandteil einer geschichtlichen Tradition die es zu verteidigen gilt gegen die neue Unkultur, und zwar jüdisch-christlich-antike und indogermanische Wurzeln. (Das antike Erbe enthält auch die Vernunft der Aufklärung, und auch in der Antike gab es die zyklischen Jahreszeitenfeste, z.b. am 15. August…)

    Die Kirche hat sie aufbewahrt – nicht nur die Wintersonnwende, auch Johannis, sodann die Lichterfeste Lichtmess (keltisch Imbolg) und das Totenfest Samhain – Allerseelen, mit Lichtern auf dem Kirchhof. Dann haben wir noch die älteren Feuerfeste – Lugnasad=Lammas, 1. August, Nationalfeiertag der Schweiz mit Höhenfeuern, sowie die Winteraustreibung mit Fackeln); sodann den den 1. Mai, banalisiert zum „Tag der Arbeit“ nach der viel schöneren Walpurgisnacht – das alles steckt auch in den christlich umgetauften Jahreszeitenfesten, dazu brauchts kein Vernunftfest. Für die Vernunft reicht das Grundgesetz.

    Für die, die den auch vorchristlichen Ursprung der christlichen Feste vergessen haben wollen: heute ist besonders in Deutschland die Erinnerung an die älteren Wurzeln der „christlichen“ Feste tabuisiert, erstens von der Kirche selber, die natürlich genau weiss, wo sie herkommen, als „heidnisch“ – und zweitens von linken Kreisen als „Nazi-Mythen“u. drgl. Ein Doppelstigma, das in Dänemark oder England nicht so griff, nicht als faschistisch verketzert wird.

    wie auch immer – welche kulturell traditionsgeladenen Rituale haben die Evolutionäre dagegen aufzubieten. Ein wissenschaftlich ernüchternder Begriff ist nicht feierträchtig. Eine wissenschaftliche Theorie kann ganz richtig sein und gehört als Errungenschaft der Freiheit der Wissenschaft gegen Obskurantismus geschützt, z.B. im Schulunterricht, aber er ist einfach nicht abendlandfüllend.
    Die Seele braucht Bilder, und sie wird immer neue Mythen bilden, wenn man ihr die alten nimmt…

    Aber was ich hier sehe, schon wieder Papa mit Bart, das is ja nich mal was Neues!!! Bloss ein weiterer Kulturkahlschlag. (Schon die Trivialisierung zum „Vatertag“ analog „Tag der Arbeit“ finde ich überflüssig.) O theoi neotereoi…

  37. Die mitlesenden Islam-Anhänger reiben sich einmal mehr die Hände, das Grinsen des großen Propheten ist förmlich spürbar…

  38. Was für ein Quatsch!
    In diesem Vorschlag sehe ich nichts Anderes als einen weiteren Schritt zur Schwächung immer noch starker kultureller Strukturen durch das Eintreiben von Keilen an möglichst vielen Stellen.

    Ich bin entschiedener und kompromissloser Atheist. Und obwohl ich die katholische Kirche nicht nur für die Verbrennung Giordano Brunos, sondern auch z.B. für die niederträchtige Behandlung eines Genies wie Galileo Galilei hasse, habe ich die Bibel gelesen, besuche im Urlaub jede halbwegs schöne Kirche, gehe in Kirchenkonzerte, höre mir reihenweise Händels Oratorien an etc.
    Unsere Kultur ist nun einmal über weite Strecken vom Christentum geprägt – ob mir oder dem Herrn Michael Schmidt-Salomon das passt oder nicht.

    Und vor allem: Die Evolution braucht im Gegensatz zu den Göttern der monotheistischen Religionen keine Menschen, die sie anbeten und feiern, Standbilder für sie errichten oder gar mit Feuer und Schwert ihre Interessen vertreten.
    Sie bestätigt und feiert sich selbst in jedem kleinen Falter, der, fast unsichtbar durch seine angepasste Farbe, an am Stamm unserer Birke klebt, in jedem geduckt wachsenden Strauch in 1600 m Höhe bei minus 10 Grad etc. (ich übergehe die weiteren 100 Millionen Beispiele) — ob es den Gläubigen aller Religionen passt oder nicht.

    Nein, ich werde am „Evolutionstag“ NICHT mit einem Schild „Es lebe die Evolution“ rumstehen!
    Vielmehr werde ich auch in Zukunft lieber bei einer Prozession z.B. um den wunderschönen Brixener Dom mitgehen, um zumindest an einem Eindruck von Geschlossenheit unserer Kultur mitzuwirken, der heute wichtiger ist denn je.
    Dabei kann ich mir dann auch ganz sicher sein, dass ich dem Nie-wieder–Deutschland-Ströbele und seinen Kumpanen nicht begegne!

  39. #30 Weatherman (27. Feb 2009 14:00)
    Wenn sich Menschen beispielsweise schweren Schicksalsschlägen gegenüber sehen, ihnen sozusagen die Kontrolle über ihr Leben aus der Hand gerissen wird, dann kann der Glauben an ein solches “höheres Wesen” durchaus dazu beitragen, mit dem Leiden irgendwann umgehen zu können.

    Bestreitet ja niemand.

    aber in meinen Augen ist das eben eine reine PSYCHOLOGISCHE bzw. FIKTIVE Wirkung des Glaubens, die sich durchaus bei dafür empfänglichen Leuten positiv auswirken kann und ihnen Stütze im Leid gibt.

    Ähnlich wie ein Placebo-medikament oder Wunderheiler mit Pendel die sind erwiesenermaßen ja teils recht wirksam, sofern die Kunden dran glauben, daß es funktioniert.

    Beispiel:
    Wenn mein Kind schwer krank wird, sind meines ermessens nach die Chancen eben größer ,e s wieder gesund zu bekommen, wenn ich es in fachkundige Ärztehände gebe, die erkennen WARUM es überhaupt krank ist und nach der Diagnose die bestmöglichen OPs/ Medikamente o.ä. einsetzen, um es möglichst erfolgreich zu retten.

    Die Alternative oder auch ergänzung , einem unsichtbaren Wesen, dessen reale Existenz schlicht NICHT beweisbar ist, durch Gebete oder Kerzengabe zu huldigen/beeinflussen, in der Hoffnung, dieses wesen erbarmt sich des Kindes und heilt es, ist für mich als realistisch-rational denkenden Menschen schlicht unlogisch und völlig sinnlos.

    Denn die Konsequenz ist ja, das das Kind entweder stirbt oder überlebt.

    im religiösen sinne:
    stirbt es, dann hat „Gott es zu sich geholt“ und ich nicht genug geglaubt/ geopfert.

    überlebt es, dann ist gott uns wohl gesonnen und schenkt dem kind weitere jahre.

    Mit so einer gotteslogik lässt sich natürlich JEDER Senf behaupten, der aber völlig im wiederspruch zu den ermittelten FAKTEN steht.

    richtig heftig wirds dann, daß mir- tatsache – Kreationisten schon klarmachen wollten, daß die Erde ers 6000 jahre alt ist und die Sintflut tatsächlich stattgefnden hätte.

    wundersamerweise haben sich die fossilien dabei schön sorgfältig so nach zeitepochen abgelagert, wie man sie heute findet.
    radioaktiver zerfall und astrometrische Messungen= alles Lüge, die Gletscher sind offenbar auch jünger als 6000 jahre und als Krönung hat Gott das ganze Wasser offenbar selber wieder aufgewischt, denn wohin hätte es sonst abfließen sollen?

    Bei der gegenwärtigen artenvielfalt völlig absurd daß retten der Tiere, immer nur 2 stück (inzucht lässt grüßen), offenbar muß die arche so groß wie australien gewesen sein, um auch noch das Futter reinzuladen.

    und was ist mit den ganzen Pflanzen? die sind ersoffen und wiederauferstanden?

    und was für eine art wunderbares sintflutwasser muß das gewesen sein, daß sogar Salz und süßwasserfische sowie Korallen gleichermaßen durchgekommen sind?

    und pinguine/Löwen etc auf einem schiff? gabs ne heizung oder Kühlanlagen?

    aber „schwupps“ mit einem übermächtigen Supergott lässt sich das alles „erklären“

    nene, das ganze hat ähnlich viel mit der REALITÄT zu tun wie science Fiction, da kann ich auch gleich an Entenhausen oder an StarTreck glauben und die Romulaner anbeten.

  40. Was für ein schwachsinniger Vorschlag. Wer Darwin gedenken will, kann das an dessen Geburtstag machen. Meilensteine der wissenschaftlichen Forschung für einen Feiertag zu verwursten, ist ein Schmarrn: Darwin hat jahrelang geforscht und gearbeitet, bis er seine Evolutionstheorie veröffentlicht hat – sowas feiert man mE nicht mit Müßiggang.

    P.S.: Mittlerweile spricht man von der „Synthetischen Evolutionstheorie“, in die auch die Erkennnisse der Molekularbiologie, Genetik etc. einfließen. Eine „wissenschaftliche Theorie“ ist die höchste Form der wissenschaftlichen Erkenntnis. Mittlerweile ist die Evolution eine Tatsache, nur einige Details sind noch nicht verstanden.

    Frage an die „Ist doch nur ne Theorie“-Fraktion: Zweifelt ihr auch die Existenz der Schwerkraft an, weil es ja nur die Moderne Gravitation“stheorie“ heißt? (Ja, ja, vielleicht drücken euch kleine Engelchen auf den Erdboden … Lach.)

  41. Wer sich hier auf die „Errungenschaften der Aufklärung“ bezieht, die letztendlich eine zwangsläufige Weiterentwicklung des menschlichen Geistes waren und darauf stolz ist, der mag sich einmal damit beschäftigen, welche massgeblichen Entwicklungen in Europa ihren Ursprung lange vor dem „Zeitalter der Aufklärung“ haben. Es wird Sie überraschen, es waren sehr sehr viele.

    Es ist gänzlich unrichtig, anzunehmen, dass die Menschen vor der „Aufklärung“ ausschliesslich in „dumpfer Frömmelei“ verhaftet waren.

  42. theoi neoteroi (editierfunktion!)
    ______________

    Aufklärung ja, aber dann richtig! Dann schlage ich vor einen neuen Festtag des neuen Grossglaubens für den Neuen Menschen: den Tag des Banknmysterums.
    Da gibts dann auch die richtigen Rituale und marmorgläserne Kathedralen, mit himmelhohen Türmen wie der BIZ-Turm in Basel, mit den allerheiligsten Tresoren als Tabernakel, mit apokryphen Geheimschriften und sorgfältig gehüteten Papieren, mit den CEOs als klerikaler Nomenklatura (erscheinen immer gross wie Gottvater an die Wand projiziert hinterm Rednerpult bei den Aktionärsversammungen),
    und natürlich die Ketzer, die den Glauben an die alleinseligmachende Wahrheit dieser Mysterienreligion bestreiten und besonders tief verachtet werden, weil sie diesen Gifel der Evolution bezweifeln…

  43. Vor der „Aufklärung“ gab es sicherlich nicht nur „Frömmelei“.
    Die Frage ist allerdings warum „gesetzlichen Feiertage“ ausschließlich auf diese „Frömmelei“ beziehen.
    Auf ein überwiegend „frömmelndes Volk“ läßt sich als Erklärung nicht verweisen.
    Auf Tradition schon ! Tradition ist etwas Postives und da unser Deutschland eine gewaltige Wissenschaftstradition hat die das Leben der Mehrheit des Volkes weitaus mehr im täglichen Leben berührt als das „Traditionsfrömmeln“, ist es nicht zu viel verlangt hier zu Korrigieren.

    Das Gesicht des neuen,alten Frömmlertums ist die Visage des Mohammedanismus. Möchte Jemand einen gesetzlichen Feiertag welcher auf das erbämlichste Obskurantentum verweist ?

  44. #25 Anna-Maria

    Dieser Beitrag zeigt mal wieder die absolute Ahnungslosigkeit, Gehässigkeit und das ‘Dummgeschwätz’, das diesen Blog verunstaltet. (…) Genau solche Kommentare diskreditieren PI gewaltig. Und unter fast jedem Beitrag findet sich solches Dummgeschwätz.

    Du hast sicher recht, dass ein paar Beiträge hier grenzwertig sind. Dem stehen aber zahlreiche gute bis sehr gute Beiträge gegenüber. PI will ja schließlich ein Forum für alle bieten und nicht nur für ein paar Germanisten, Philosophen oder sonstige (Möchtegern)intellektuelle offen sein. Das Niveau hier spiegelt ziemlich gut das intellektuelle Spektrum in Deutschland wieder.

  45. # Weatherman
    Das ist so nicht ganz richtig. Die Zweiteilung der Weltentwürfe geht auf das theologische Milieu zurück. Als sich die Kirche den Erkenntnissen der Aufklärung nicht mehr widersetzen konnte, erklärte man eine die Zwei-Welten-Theorie, die es auch Naturwissenschaftlern ermöglichen sollte vollkommen unabhängig von ihren Erkenntnissen auch glauben zu können.
    „Ist nun die Theologie die Philosophie der übernatürlichen Welt und die Wissenschaft die Philosophie der natürlichen, so sind Theologie und Wissenschaft – hinsichtlich ihrer je eigenen Idee – im großen und ganzen ohne Möglichkeit der Kommunikation, unfähig zur Kollision, und sie brauchen höchstens verbunden, nie versöhnt zu sein.“ John Henry Newman, Christentum und Naturwissenschaft, 1855. Die ganze Vorlesung ist ein Musterbeispiel für eine dogmatische Kompetenzabgrenzung, die die Theologie vor jedem wesentlichen Einwand zu retten sucht.
    Auch was den wissenschaftlichen Charakter der Theologie betrifft möchte ich Ihnen widersprechen. Wissenschaften müssen sich den Regeln von Verifikation und Falsifikation beugen. Gerade dies gilt nicht für die Theologie; ihr Hauptanliegen ist vielmehr, Glaubensinhalte dogmatisch-hermeneutische gegen kritische Einwände abzuschirmen und die Hauptinhalte zu immunisieren. Dies geht sogar so weit, dass sich Theologieprofessoren an staatlichen Hochschulen den kirchlichen Lehrmeinungen unterordnen müssen. Mit der Einrichtung von theologischen Lehrstühlen waren in der Regel auch die entsprechenden „Lehrzuchtgesetze“ erlassen worden.Eine Theologie, die wissenschaftlichen Standards gerecht werden will, kann eigentlich nichts anderes sein als eine Kombination von Religionsgeschichte und Religionssoziologie (wie sie von Max Weber begründet wurde).
    Sie schreiben, dass die Wissenschaft nicht alles erklären kann und ziehen dann die falschen Konsequenzen. Wissenschaft strebt nach Erkenntnis und sollten eines Tages alle Rätsel gelöst sein, wovon ich nicht ausgehe, dann ist Wissenschaft überflüssig.
    Und: für das „Existentielle“ und „Spirituelle“ brauchen wir keine wissenschaftlichen Hochschulen. Damit muss man sich selbst beschäftigen oder man fragt den Pfarrer seines Vertrauens.

  46. Richtig so. Christi Himmelfahrt wird Evolutionstag und der Tag der deutschen Einheit ist ja schon seit längerem Tag der offenen Moschee. Weg von den Wurzeln, dann klappt es auch mit der politisch korrekten Umstrukturierung des Landes. Und was noch besser ist: Keiner wird es merken…
    Wobei ich ehrlich gesagt diese Meldung jetzt nicht für soo wichtig halte…

  47. Claudia Kot und Petra Sau, die Stalinbraut, Mitschöpfer des „Evolutionstages“, werden diesen Tag frenetisch feiern.

    Sie feiern ihre Abstammung vom Affen.

    Die ganze Affenbande brüllt.

  48. Ich bin ein großer Verehrer Charles Darwins und halte selbstverständlich seine Erkenntnis über die Entstehung der Arten (Evolution) für eine der drei, vier größten wissenschaftlichen Errungenschaften aller Zeiten.

    Ich bin auch kein gläubiger Christ.

    Aber ein Feiertag namens „Evolutionstag“ ist lächerlich. Im Gegensatz zu „Christi Himmelfahrt“, wo die Christen die „Tatsache“ (aus meiner Sicht, neutral formuliert: die biblische Überlieferung) feiern, dass ihr Heiland auferstand, gibt es keinen Grund, die Tatsache der Evolution zu feiern. Warum sollte sich jemand darüber freuen und es feiern, dass es die Evolution gibt? Es gibt ja auch keinen Feiertag aus Freude darüber, dass die Erde sich um die Sonne dreht.

    Sinn ergäbe höchstens, einen „Darwintag“ einzurichten, zu Ehren dieses großen Wissenschaftlers. Aber das wäre natürlich zunächst Sache der Briten.

    Diese Giordano-Bruno-Stiftung ist ein äußerst nervtötender Verein und ein Beispiel für Atheisten, die genau das betreiben, was z. B. Pat Condell sich seitens der Religionsvetreter vehement verbittet: Missionierung. Die Vertreter dieser GBS sind die von geradezu religiösem Eifer angetriebenen Priester, Prediger und Missionare ihrer Weltanschauung.

    Das Darwin-Tag-Filmchen habe ich nicht zu Ende angesehen. Mein Held Darwin als singender Penner. Grässlich!

  49. Und: für das “Existentielle” und “Spirituelle” brauchen wir keine wissenschaftlichen Hochschulen. Damit muss man sich selbst beschäftigen oder man fragt den Pfarrer seines Vertrauens.

    Aha!

    Also leben wir in einem Zeitalter der Allmacht der Menschen. Zumindest glaubt das dieses Lebewesen „Mensch“. Es g l a u b t das, mehr nicht!

  50. Diese ständigen Schüsse gegen „Atheisten“ sind schlicht widerlich!

    Niemand käme andererseits auf die Idee, nicht mehr von Chrsiten (die guten) und muslimen (die Bösen) zu reden, sondern nur noch vom Monotheismus und seinen Feiertagen, wie das „Zuckerfest“ usw.

    „Atheismus“ ist kein Makel, sondern eine Geisteshaltung, die nicht theistisch ist.

    Auch der Buddhismus ist atheistsich – und hat zudem mit Darwin gar nichts zu tun.

    Aber mit solchen Fakten sind Chrsiten wohl schon überfordert.

    Man kann das Gewuatsche dieser Leute einfach nicht mehr hören… Böse Atheisten, was?

  51. Wie kann ein selbständig denkender Mensch -nicht ein „tumber“ karrieresüchtiger Nachdenker bloss an die Evolutionslehre glauben… Nicht einmal eine Furz löst sich ohne leitende Information! Aus dem verblädeten evolutionären Zustand, in dem sich Europa – die Märchenhochburg der orientalen Himmelskönigin – befindet, können uns nur noch extremistische Moslems wecken!

    http://www.factum-magazin.de/wFactum_de/natur/Schoepfung_Evolution/Schoepfung_Evolution.php?navid=11
    (Intelligenz îst heute verboten…)

  52. Der Mensch ist so beschränkt, ganz ohne Werturteil, dass für ihn das, was sein allseits beschränktes Gehirn nicht erklären kann, auch nicht existent ist.

    Und was weiss der Mensch mit absoluter Sicherheit? Was?

  53. #55 karlmartell:

    „Also leben wir in einem Zeitalter der Allmacht der Menschen. Zumindest glaubt das dieses Lebewesen “Mensch”. Es g l a u b t das, mehr nicht!

    Dumme Polemik! Ich kenne keinen einzigen Philosophen, der von der Allmacht des Menschen redet. Niemand tut das… bis auf Christen, die damit anderen unterstellen, anmaßend zu sein.

    Anmaßend ist hingegen ihr „Gott“, der von sich behauptet, allmächtig zu sein, was er nicht ist, so dass solche Absurditäten dabei herauskommen, wie dessen „Vorsehung“, zu deren „Werkzeugen“ sich auch Hitler gezählt hat.

    Ist also ein allmächtiger Gott, so gibt es nichts, was er nicht so wollte, wie es ist, denn ansonsten könnte er es sofort ändern. Also ist der Gott entweder nicht allmächtig oder aber er ist boshaft und ungerecht.

    So ähnlich ist schon vor Jahrhunderten gegen die Christen argumentiert worden. Dafür gab’s dann von den Chrsiten die Todesstrafe.

    Sowas sollte man im Gedächtnis behalten!

    Herr, Martell, Ihr „Gott“ ist nicht allmächtig!

    Allein, dass unser Sexualverhalten ihm diktiert, wann wer Seelen zu schaffen hat und wann nicht (Seit den 70ern musste er immerhin ca. 2.700.000.000 Seelen kreieren) zeigt, dass er wohl viel beschäftigt ist. Dazu muss er sich noch sämtliche Gottesdienste und Gebete anhören…
    Der „Herr im Himmel“ hat richtig viel zu tun.
    Nuhn sitzt Jesus bekanntlich „zur Rechten Gottes“, so dass der „Gott“ also wohl alles sitzend bewerkstelligt…

    Der allmächtige „Gott“ (oder Allah) sitzt also von Ewigkeit zu Ewigkeit mitten im nichts und weiß überhaupt nicht, wo er selbst her ist und warum er dort sitzt…

    Herr Martell: Erwarten Sie ernsthaft, dass ich Ihnen glaube?

  54. Entschärfte, katholikenfreundlichere Version!

    Wer das “römische” Evolutionsmärchen (Hitler und Stalin waren grosse Fans…) glaubt, soll es glauben

    In den USA ist die Bevölkerung zu 50-60 % gegen Darwin, 20-30 sind für den faulen Kompromiss, die theistische (gottgewollte) Evolution, der Rest – rund 10% – das alles zufällig, ohne leitende oder auslösende Information passiert…

    Weltweit gesehen wird die Evolutionstheorie, die Lehre vom “Tier”, sicher nicht von mehr als 10 – 20% der Weltbevölkerung geglaubt.
    http://www.dissentfromdarwin.org/
    (Wissenschaftler gegen Darwin…)

    Fälschungen in der Biologie z.B.: „Ernst Haeckel hat gefälscht. Viele seiner Bilder von Organismen sind schlicht erfunden, um seine Theorie zu bestätigen:” Dennoch werden die Haeckel’schen Vergleiche bis in die Gegenwart hinein in Fachbüchern nachgedruckt, u. a. noch 2003 in Ernst Mayrs „Das ist Evolution“. Immerhin bildeten Häckels Fälschungen – zusammen mit der Piltdown Man Hoax – die Grundlage des Rooseveltschen “Neuen Zeitalters” und aller pseudofriedlichen “römischen” Killer-Ideologien des 20. Jahrhunderts….
    http://de.wikipedia.org/wiki/Betrug_und_F%C3%A4lschung_in_der_Wissenschaft#F.C3.A4lschungen_in_der_Biologie

    http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Dimensionen,aktuell.pdf

    Die Moslems sind natürlich gegen Darwin (kein Thema), ohne dass im Koran eine verkürzte Schöpfungsgeschichte wie in der Bibel zu finden wäre. Bei Ihnen ist der Mensch auch nicht aus Erde (gemäss Bibel und Wissenschaft!!!!) sondern aus einem Stück Blut entstanden.
    http://www.aaronedition.ch/Aus_kleinen_Steinen_Aus_Erde_gemacht,aktuell.pdf

  55. #2 Weatherman (27. Feb 2009 13:10)

    Christliches Abendland

    Das war einmal …

    quo vadis?

    Religio Christiana Europaea sicut paganorum in occasum vadet, tempus enim eius iam paene abiit.

  56. #60 karlmartell:

    „Der Mensch ist so beschränkt, ganz ohne Werturteil, dass für ihn das, was sein allseits beschränktes Gehirn nicht erklären kann, auch nicht existent ist.

    Herr Martell:

    Erst denken, dann schreiben! 😉

  57. @ #56 Rechtspopulist (27. Feb 2009 15:10)

    Man kann das Gewuatsche dieser Leute einfach nicht mehr hören… Böse Atheisten, was?

    Wisch Dir mal den Schaum ab und entspann Dich. Wer hat hier welchen Atheisten als „böse“ bezeichnet? Offensichtlich kannst Du nicht mit der Existenz Andersdenkender und -glaubender leben oder umgehen. Wir können durchaus. Darum ist es im Grunde zunächst einmal schnurz, wer was an welchem Tag begeht. Was ich nur befürchte, ist, daß wieder ein Teil unserer Kultur gekappt werden soll, und dabei ist es völlig unerheblich, ob nun die „böse, böse Kirche“ diverse Feiertage von den „Heiden“ adaptiert hat. Das ALLES ist nun einmal integrativer Bestandteil unserer Kultur.

  58. #66 Tom62:

    Wisch du dir erstmal DEINEN EIGENEN Schaum ab, ok?

    Dein Geschreibsel ist Unsinn gepaart mit EUREN üblichen Vorgehensweisen der unterstellenden Diffamierung usw. usw.

  59. Christi Himmelfahrt ist VATTATAG, seit Jahrzehnten und den laß ich mir von niemandem nehmen. Weder von den Bruno Giordano Deppen noch von sonst jemandem. Feiert ihr euren Affenabstammungsgedenktag, meinetwegen 24 Stunden im Zoo bei eueren Vorfahren. Ich verbringe den Vatertag mit Freunden, Bier und Gesang und dabei gehen mir die Evolutionstheoretikerfeierer so was am Allerwertesten vorbei.
    Wenn Darwin die Proleten der Giordano – Bruno – Stiftung erleben würde, ich glaube der würde stande pede sich daran machen seine Theorie zu überprüfen.

  60. #67 Rechtspopulist (27. Feb 2009 15:35)

    #66 Tom62: Wisch du dir erstmal DEINEN EIGENEN Schaum ab (etc)

    Nö. Im Gegensatz zu Dir findet sich da nämlich keiner. Ich bin nicht auf Beleidigung und Missionierung Andersdenkender aus. Du etwa? Ich bin so was von entspannt…

  61. # 55 karlmartell
    ich verstehe Ihren Kommentar nicht.

    Ich war lange Zeit an theologischen Erörterungen interssiert. Nachdem die Gedankengänge eines Hans Küng bereits Ende der 70er Jahre einer vernichtenden Kritik unterzogen waren, freute ich mich in den 80er Jahren auf eine Fernsehsendung über kichlich-existentielle Fragen. Unter den Anwesenden erwartete ich in Bischof Dyba einen kompetenten Vertreter seiner Sache. „Ich wünsche mir so sehr, dass es einen Gott gibt, und genau deshalb muss es einen geben.“ Nachdem sich die Argumentationskraft eines hochkarätigen Vertreters der Kirche als reines Wunschdenken entlarvte, hat sich bein Bedürfnis nach philosophisch-theologischen Debatten doch erheblich reduziert.

  62. @ Anna Karenina
    Ich bin sprachlos: da regst du dich auf, dass das Niveau einiger Beiträge hier so schlecht ist und dann kommt von dir ein noch viel größerer Schwachsinn wie „Wie kann ein selbständig denkender Mensch -nicht ein “tumber” karrieresüchtiger Nachdenker bloss an die Evolutionslehre glauben…“ oder „Für selbständig Denkende, die ihr Gehinr noch nicht uni-fiziert haben oder kritisch waren: (Kreationistenlinks)“.

    Nach dem Motto: Leute, die keinen Zweifel an der Evolution haben sind dumm, aber die Kreationisten sind intelligent. Dabei ist die Evolution längst bewiesen. Selbst die katholische Kirche hat das eingesehen. Ja klar, man kann es sich leicht machen, wenn man sagt, alles wurde von Gott geschaffen und damit basta. Eigentlich haben wir ja unseren Verstand bekommen, um die Natur zu erforschen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Aber manche Leute haben bei der Verteilung des Verstandes „nein danke“ gesagt.

  63. #68 karlmartell:

    „Mein Name scheint für Sie ein “rotes Tuch” zu sein. Cool down, mehr möchte ich dazu nicht sagen.

    Ach, Herr Martell:

    Es ist doch billig, mir auf Argumente mit solchen Pseudo-Überelgenheitsgesten zu kommen.

    Wer regt sich denn auf? SIE oder ich?

    „Cool down“ gilt für Sie. Ich bin die Ruhe selbst. Der Punkt ist, dass Sie meine ARGUMENTE nicht widerlegen können.

    Ihr Name ist kein „rotes Tuch“ für mich. (Ich könnte Ihnen das gleiche schreiben, bedien mich aber lieber stringenter und kohärenter Argumentationen)

    Und weil Sie argumentativ nichts anderes zu entgegen hätten als „Credo quia absurdum“, Ihnen das aber peinlich ist, kommen Sie mir mit „Cool down“.

    So kann man jedes Argument vom Tisch fegen. Das ist mehr als nur billig….

    Ihnen ist aber schon klar, dass Sie selbst wutentbrannt gänzlich dummes Zeug geschrieben haben???

    Ich möchte Ihnen mit einem Nietzsch-Zitat aus „Jenseits von Gut und Böse“ antworten:

    „Wer tief in die Welt gesehen hat, erräth wohl, welche Weisheit darin liegt, dass die Menschen oberflächlich sind. Es ist ihr erhaltender Instinkt, der sie lehrt, flüchtig, leicht und falsch zu sein.“

    (Drittes Hauptstück: das religiöse Wesen)

    Was meinen, Sie, Herr Martell: Hat Nietzsche sich damit geirrt?

    Und bitte kommen Sie mir nicht jedesmal mit „cool down“ – das sollten Sie einmal auf sich selbst anwenden.
    ICH gehöre keiner untergehenden Religion an… 😉

  64. Was mich in solchen Diskussionen, wie dieser hier, befremdet ist, dass Christen oft als unvernünftig, Atheisten aber als vernünftig dargestellt werden. Diesen Gedankengang kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich denke, dass Vernunft und Unvernunft in dieser Beziehung sehr grenzüberschreitend sind. Neben vielen interessanten, wegen mir auch religionskritischen Beiträgen hier im Blog, lese ich hier so viel Mist über die Bibel und den christlichen Glauben, dass mir die Haare zu Berge stehen.
    Nur mal ein Beispiel: Wer hier mit der Ache Noah kommt, um ein absurdes Beispiel gegen die Evolutionstheorie zu konstruieren, dem kann ich beim besten Willen kein vernünftiges Denken unterstellen.
    Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass Darwin selbst Christ war und zumindest zu dem Zeitpunkt seiner Entdeckungen einen Schöpfer voraussetzte, der Ordnung in das Universum gebracht hat, aus der sich alles heraus entwickelte.
    Der christliche Glaube war und ist für vernünftige Leute kein Grund, nicht über festgelegte Grenzen hinaus zu denken. Ja, das gelingt nicht jedem Christen, allerdings auch nicht jedem Atheisten. Denen vielleicht noch weniger.

  65. Schön, wie hier mal wieder gestritten wird um Darwins oder Gottes Bart.
    Ob Christi Himmelfahrt oder Mohammeds Hammelfahrt gefeiert wird, ist mir
    Vegetarier wurscht. Allerdings habe ich massive Einwände gegen öffentliche Massenschächtungen aus sogenannten religiösen Gründen und auch als Brauchtum bezeichnete Hexen- (Strohpuppen)Verbrennungen zum Winterende finden nicht unbedingt mein Wohlgefallen.

  66. @10 karlmartell

    „Der Mensch ist so beschränkt, ganz ohne Werturteil, dass für ihn das, was sein allseits beschränktes Gehirn nicht erklären kann, auch nicht existent ist“

    Aha, so ist also „dein“ Mensch. Ich bin zum Glück nicht so ein Mensch, sondern Molekularbiologe und ein grosser Teil unserer täglichen Arbeit ist nur möglich, weil eine Menge fleissiger Wissenschaftler in den letzten paar hundert Jahren die unendlich Mechanismen der Zellbiologie so weit aufgeklärt haben, dass wir bescheidenen Eingriffe in diese Systeme durchführen können. Die ersten dieser Wissenschaftler sind auf Betreiben der Kirche verfolgt, eingesperrt und zum Teil getötet worden. Zum Glück war das Glück, die Intelligenz und die Ausauer auf der Seite der Wissenschaftler und wir stehen da wo wir heute sind, und müssen nicht mehr ernshfat über die Frage diskutieren, ob sich die Sonne um die Erde dreht.

    Wissenschaft beschäftigt sich mit der Bildung von Hypothesen und Modellen die dann experimentell bestätigt oder wiederlegt werden. Diese Modelle werden regelmässig erweitert, verfeinert und wenn sich herausstellt das die Experimente falsch interpretiert wurden, sogar verworfen. Das ist nicht beschränkt sondern offen.

    Dein Satz müsste anders lauten. Wir können nicht erklären, was wir nicht beobachten oder simulieren können.

    Es ist auch nicht so das für uns nur existiert was wir erklären können, für uns existiert was wir beobachten oder fühlen können. Erklärung ist nur ein Bonus

    Es gibt unglaublich viele Vorgänge in der Zellbiologie die wir nicht erklären können, trotzdem zweifelt keiner ernshaft an der Existenz dieser Mechanismen, denn wir können deren Ergebnisse beobachten, messen und zum Teil vorhersagen, obwohl wir sie nicht verstehen. Wir hoffen, das wir den Mechanismus eines Tages besser verstehen. Wir sind nicht beschränkt. Nur sehen wir keine Phänomene die auf die Existenz eines Gottes hinweisen und deshalb ist für uns die Beschäftigung mit dem Konzept Gott nicht besonders interessant.

    Gott wird niemals Bestandteil oder Ziel einer ensthaften wissenschaftlichen Untersuchung sein.

  67. #71 Tom62:

    „Nö. Im Gegensatz zu Dir findet sich da nämlich keiner. Ich bin nicht auf Beleidigung und Missionierung Andersdenkender aus. Du etwa? Ich bin so was von entspannt…“

    Du bist schon ein toffer Typ – so ein richtig netter ! 😉

    Da

  68. #30 Weatherman (27. Feb 2009 14:00)

    … dann kann der Glauben an ein solches „höheres Wesen“ durchaus dazu beitragen, mit dem Leiden irgendwann umgehen zu können.

    Für manche Menschen trifft das zu, für andere nicht. Aber selbst wenn es für alle zuträfe – die Wahrscheinlichkeit dafür, daß dieses „höhrere Wesen“ tatsächlich existiert, wird durch keinen Nutzen des Glaubens daran größer.

    Für den momentanen Stand der Wissenschaft und der Philosophie gilt, daß diese Existenz überaus unwahrscheinlich ist, denn alles, was je als Argument dafür vorgebracht wurde, hat entweder mittlerweile eine bessere Erklärung gefunden oder erwies sich als Denkfehler.

    zumal die Wissenschaft … lange nicht alles erklären kann

    Das war auch nicht zu erwarten, denn so lange gibt es die noch nicht. Entscheidend ist aber etwas anderes: Die Religion kann nicht bloß nicht alles sondern überhaupt nichts erklären. Erklärungen sind nämlich nur dann gültig, wenn das Beobachtete aus ihnen folgt und das nicht Beobachtete nicht.

    So kann man beispielsweise mit der Gravitationstheorie erklären, warum die Erde näherungsweise eine Kugel ist und kein Würfel. Die religiöse Erklärung („der allmächtige Gott hat sie eben so erschaffen“) wäre aber auf den Würfel ebenso anwendbar und ist daher wertlos.

    Um zu wissen, auf welchem Boden wir gewachsen sind, ist es meiner Meinung nach unerlässlich, sich mit dem jüdisch-christlichen Glauben zu beschäftigen.

    Ja, unbedingt. Außerdem auch mit den Glaubensvorstellungen der heidnischen Kulturen, die auf uns Einfluß nahmen, bis zurück zu den Sumerern. Beschäftigen ja – aber irgend etwas davon heute noch zu glauben, wäre anachronistisch.

  69. # 76 Abu Sheitan
    es war übrigens ein vollkommen atheistischer Philosoph, der die Öffentlichkeit für den Tierschutz sensibilisiert hat.: Arthur Schopenhauer

  70. Rechtspopulist (27. Feb 2009 15:53)

    “Wer tief in die Welt gesehen hat, erräth wohl, welche Weisheit darin liegt, dass die Menschen oberflächlich sind. Es ist ihr erhaltender Instinkt, der sie lehrt, flüchtig, leicht und falsch zu sein.”

    (Drittes Hauptstück: das religiöse Wesen)

    Was meinen, Sie, Herr Martell: Hat Nietzsche sich damit geirrt?

    Ich bin zwar nicht Herr Martell, aber ich denke, dass sich Nietsche da gehörig geirrt hat. Oder kann sich Nietsche nicht irren?

  71. #74 Rechtspopulist (27. Feb 2009 15:53)

    Nein, Sie als Atheist, gehören keiner untergehenden Religion an. Atheisten gibt es in islamischen Ländern nicht. Und Europa ist in wenigen Jahren mehrheitlich islamisch.

    Da können Sie sich freuen.

    Angesichts dieser Tatsache halte ich die Differenzen zwischen Atheisten und Christen hier für bedenklich, um nicht zu sagen, für tödlich.

    Ihre beharrlichen Wiederholungen kann ich nicht mehr als rationale Argumente werten und als pragmatischer Mensch, lehne ich es ab, an, wie man so schön sagt, an toten Mauern zu kratzen. Bleiben Sie bei Ihrer Meinung. Das ist in Ordnung für mich. Diskussionen mit Ihnen sind wie die Islamkonferenz zwischen Herrn Schäuble und den Mohammedanern. Unfruchtbar.
    Entspannter als ich, hier an meinem Klapprechner, kann man gar nicht sein 😉

  72. Prinzipiell eine gute Idee, Meilensteinen der menschlichen Geistesgeschichte zu gedenken anstatt zu Ehren irgendwelcher Märchen Feiertage zu feiern.
    Unsere sogennante judeo-christliche Kultur ist heute eben nur da wo sie ist weil im Zuge der Aufklärung die religiösen Ideen negiert und abgelehnt wurden, nicht weil Jesus sozialen und wissenschaftlichen Fortschritt gefordert hat. Im übrigen fühle ich mich der griechischen und römischen Geisteswelt bei weitem näher als allem was das Christentum so an Geistigem hervorgebracht hat.

  73. #86 karlmartell (27. Feb 2009 16:10)

    Angesichts dieser Tatsache halte ich die Differenzen zwischen Atheisten und Christen hier für bedenklich, um nicht zu sagen, für tödlich.

    Warum sollte eine heftige Diskussion so schlimm sein? Bezüglich des Islam sind wir ja doch so ziemlich alle hier einer Meinung. Gefährlich wird es erst, wenn eine der Parteien mit dem Islam paktiert um die andere zu bekämpfen. Auf PI ist das kein Thema, aber in der Gesellschaft kommt beides vor – nämlich seitens der atheistischen Linken und seitens der christlichen Kirchen.

    Das halte ich beides für völlig unverantwortlich.

  74. #27 huxley (27. Feb 2009 16:06)

    Selbstverständlich hat die Wissenschaft großartiges geleistet und tut das noch immer.
    Dennoch, ich sehe auch die Schattenseiten.
    Ich sehe zum Beispiel, dass die Medizin heute in der Lage ist, dass menschliche Leben zu verlängern, so zu verlängern, dass die Altenheime bereits heute mit Menschen gefüllt sind, die keiner mehr will und braucht. Dass man bereits heute darüber nachdenkt, „alte“ Leute nur noch eingeschränkt medizinisch zu versorgen. Dass man heute bereits darüber nachdenkt, nur noch „einwandfreie“ Menschen zu züchten, behinderte Föten gleich zu entsorgen, künstliche Vielfachinseminationen vornimmt, Tiere und Menschen klont usw.
    Dieses Wissen mag dazu führen, dass sich der Mensch „allmächtig“ fühlt. Letztlich wird der Mensch auch darüber entscheiden, wer generell leben darf und wer, wann und wo, zu gehen hat.
    Und der Mensch wird das in absehbarer Zeit mit einer Selbstverständlichkeit tun, die wir uns heute nicht vorstellen können.

  75. Rechtspopulist (27. Feb 2009 16:09)

    #82 Occident:

    Ihre Begründung fehlt.

    Macht doch nichts! Nietsches Begründung fehlt doch auch. 😉 Zumindest habe ich sie nicht gelesen.

    Na gut ich versuche es trotzdem mal: Offensichtlich geht Nietsche davon aus, dass „die Menschen“, also alle oberflächlich sind.
    Abgesehen davon, dass gerade das eine oberflächliche, um nicht zu sagen, platte Aussage ist, kann ich sie nicht nachvollziehen. Der Mensch (zugegeben nicht viele) ist in der Lage seine eigene Existenz, sein Ego, aus Liebe zu einem anderen Menschen bewusst aufzugeben. Das ist nicht allein, aber auch im physischen Sinn zu verstehen. Dazu ist kein anderes Wesen in der Lage. Der Mensch, der soetwas tut kann nicht oberflächlich sein. Er muss in die Tiefe seines Innerstes hinunter und er muss einen Glauben (eine Überzeugung) haben – egal welche(n).
    Daher denke ich, dass Nietsche irrt.
    Man könnte natürlich nun ewig über den Begriff der Oberflächlichkeit diskutieren, aber dazu hab ich, zumindest hier, keine Lust.
    Für viele aber ist Nietsche sowas wie ein Gott, den man ja nicht kritisieren darf. Das habe ich nie verstanden. Soviel zum Atheismus.

  76. #79 Argutus rerum existimator:

    Wir würden jetzt abgleiten in die Wissenschaftstheorie, aber dennoch möchte ich eigen Gedanken zum Begriff der „Wissenschaft“ anfügen:

    Diese ist hinsichtlich ihrer Ergebnisse methodenabhängig. So ist eine Kausalanalyse etwas anderes als Hermeneutik.

    Ich will aber auf etwas anderes hinaus, dass ich in Indien erlebt habe und auch von chinesischen Shaolin-Mönchen her kenne:

    Diese Leute haben eine völlig andere Onotologie und damit gekoppelt auch andere Methoden der „Wirklichkeitserfahrung“, um diesen Begriff einmal zu verwenden.

    Meditation und Konzentration möchte ich an dieser Stelle einmal nennen. Ich habe Sadhus erlebt, die Dinge vollführt haben, die es nach westlichen Vorstellungen „eigentlich“ gar nicht gäbe.
    Dazu kommt dann irgendein Tantiker, der das, was abgelaufen ist, in einer Sanskrit-Terminologie erklärt, zu der das Chrsitentum gar kein Äquivalent hat…
    Im Sanskrik werden Begriffe verwendet, zu denen wir keine Übersetzungen haben. Sowas wird dann umschrieben. Man denke dabei nur um die Stufen der Versenkung in diversen Yoga-Traditionen usw…

    Durch Meditation und Kontemplation willentlich veränderte Bewußtseinszuständen spielen in den asiatischen Kulturen (wozu ich Indinen jetzt mal zuzähle) eine fundamentale Rolle.

    Ich habe mal Shaolin-Mönche erlebt, die für unsere Verhältnisse geradezu Unmögliches unternommen hatten. Auf die die Frage, WIE sie das denn unternommen haben, bekommt man eine Antwort, dergemäß sie halt die „Chi“-Kraft so und so geleitet haben, so dass der Körper dann so und so reagiert habe.

    Ähnliches gilt übrigens auch für die Akupunktur: Sie funktioniert, aber unsere christianiserte westliche Zivilisation hat dazu keinerlei wissenschaftstheoretisch adäquate Grundlage. Für uns ist sowas daher „Teufelswerk“ oder „Unsinn“. Nur als methode funktioniert sie. (Und das ist erwiesenermaßen nicht einfach „Placebo-Effekt“. DAS übrigens hatte sogar die kommunistische Partei Chinas gelernt.)

    Da das Chrsitentum nun im Westen die gesamte Metaphysik vereinnahmt hat, bleibt ja nur noch eine Wissenschaft, wie wie sie schon bei Descartes finden: ein rein kausalanalytisches Denken (plus „Gott“ in der Welt des „Glaubens, im Absurden).

    Dass dieser unmögliche „Gott“ irgendwann wegfällt und – salopp gesagt – nur noch Materialims übrig bleibt, ist ein Stück geschichtlicher Logik.

    Eigentlich müsste ich unendlich weiter ausholen, aber dafür ist hier überhaupt kein Platz. Darum sage ich: Der Materialismus ist mir sympathischer – weil leistungsfähiger – als die absurde Vorstellung von „Allah“ oder „Gott“.

  77. #23 KDL (27. Feb 2009 15:45) @ Anna Karenina
    Ich bin sprachlos: da regst du dich auf, dass das Niveau einiger Beiträge hier so schlecht ist und dann kommt von dir ein noch viel größerer Schwachsinn wie “Wie kann ein selbständig denkender Mensch -nicht ein “tumber” karrieresüchtiger Nachdenker bloss an die Evolutionslehre glauben…” oder “Für selbständig Denkende, die ihr Gehinr noch nicht uni-fiziert haben oder kritisch waren: (Kreationistenlinks)”.

    Nach dem Motto: Leute, die keinen Zweifel an der Evolution haben sind dumm, aber die Kreationisten sind intelligent. Dabei ist die Evolution längst bewiesen. Selbst die katholische Kirche hat das eingesehen. Ja klar, man kann es sich leicht machen, wenn man sagt, alles wurde von Gott geschaffen und damit basta. Eigentlich haben wir ja unseren Verstand bekommen, um die Natur zu erforschen und den Dingen auf den Grund zu gehen. Aber manche Leute haben bei der Verteilung des Verstandes “nein danke” gesagt.
    —–

    Lieber KDL

    Ais dem Nichts entsteht auch aus naturwissenschaftlicher Sicht nichts!!! Nur Gott schafft aus dem Nichts (Johannes 1, Hebräer 1).

    Wenn du mir erklären kannst, wo die Urmasse hergekommen sein soll, die beim Urknall explodiert sein soll bzw. wer sie bereitgestellt hat (der Zufall, he?), dann hättest du bei mir die besseren Karten. Das wirst du aber nicht können…

    Dass die katholische Kirche die Evolutionstheorie nun unterstütze, ist falsch, sie hat diese Theorie sogar mitinitiert und stets via ihre „Wissenschaft“ gefördert (schon die alten griechischen, dämonengläubigen Atheisten propagierten diese Lehre, z.B. Anaxiamander…). Dafür war sie stets sehr offen für chaldäischägyptischgriechischrömische Damönenlehren (1. Tim. 4, Mt24 etc.) Lies mal die verlinkten Beiträge oben.

    Wenn man herrschen will, muss man dem heutigen hedonistischen, zur Oberflächlichkeit verführten Volk, das – wenn es Voteile bringt – gar ein B als ein A akzeptiert, eine quasi-qualitätszertifierte neue Religion anbieten. Das Volk will gelenkt werden… Nur ist leider die Evolutionsreligion, wie Hitler und Stalin beweisen, absolout keine Friedensreligion!

    Die katholische Kirche stand übrigens ja nicht nur hinter dem „theistischen“ Evolutionisten Hitler (Konkordat mit Vatikan vom 20.7.1933), sie hat ihn gemacht (vordergrünndig nur machen lassen!) und viele andere ähnliche Typen auch. Bei der Piltdown Mensch-Fälschung von 1912, der Superlüge, die bis in die Fünfzigerjahre als bewiesen galt, war gar der Jesuit Teilhard de Chardin persönlich beteiligt.

    Fakt ist aber, dass die meisten bahnbrechenden Erfindungen von schöpfungsgläubigen Menschen diverser Konfession hervorgebracht wurden (z.B. Blaise Pascal). Fakt ist auch, dass die Evolutionstheorie nur in Europa boomt, dank den von Maltesern etc. dominierten Medien.

    Lieber KDL, du kannst glauben, was du willst, aber die Evolutionstheorie ist in wissenschaftlichen Kreisen mitnichten einfach so akzeptiert und gilt nur bei sehr sehr gläubigen, alle überzeugenden wissenschaftlichen Gegenargumente ausschaltenden oder verheimlichenden von Geburt auf „atheistischen“ Evolutionisten, die sehr oft an die östliche Reinkarnation glauben (wie die Nazis und die führenden gnostischen Katholiken – Fegfeuerlehre ist ein volkstümlicher Begriff davon…), als bewiesen! Es ist klar, dass die „Römer“ heute die Medien beherrschen – wie vor 100 Jahren! – und uns, zwecks leichterem Führens, nach Belieben verarschen können. Was der caearsche Pontifex Maximus sagt, ist mir absolut wurst (wer einmal lügt. dem glaubt man nicht…).

    Es ist klar, dass Jugendliche heute leider organisiert zu Atheismus, Promiskuität und zur Lüge etc. erzogen werden (haben noch einen Jungen unter 20 Jahren).

    Die Evolutionslehre, die uns bzw. die Elite zum „Homo noeticus“ machen soll, lehrt nicht eine logische Lehre, sondern eine absolute Leere, eine absolute Hoffnungslosigkeit! Die Folgen sind Devolution, Degeneration – so stark, dass unsere führenden Evolutionisten an den Staatsspitzen sich gar von den gewalttätig kreationstisch-selektiv glaubenden Moslems übertölpeln lassen (wenigstens auf den ersten Blick…). Dem „römischen“ Tier aus Offenbarng 13 ist jedes Mittel recht… Aber das muss man ja nicht glauben!Man darf sich weiter täuschen lassen – bis zum neuen Superhitler!

  78. #92 karlmartell:

    „Dieses Wissen mag dazu führen, dass sich der Mensch “allmächtig” fühlt. Letztlich wird der Mensch auch darüber entscheiden, wer generell leben darf und wer, wann und wo, zu gehen hat.“

    Das ist ein Zustand, der nicht neu ist. Sowas nenne ich „Zuchtwahl“. Das ist das Wesen des Monotheismus.

    Gotama Siddhatta (Das ist zar Pali statt Sanskrit, aber egal) wäre vor wenigen Jahrhunderten in Europa von den Christen schlicht und ergreifend verbrannt worden.

    alles, was an menschlichem Sein nicht in das zu züchtende schema passt(e) wurde/wird vernichtet, bis nur noch EIN Typus lebt. Es ist der „auserwählte“ Typus, der leben DARF.

    Genau so tickt auch insbesondere der Islam. Das ist Zuchtwahl in Reinstform.

    Der monotheistsche Gläubige nämlich ist selbst natürlich ganz bescheiden, aber sein WILLE, sei TUN, steht mit niemand geringerem in einklang als mit GOTT HÖCHTSPERSÖNLICH.

    Und schwupps hat selbst der allerletzte Kretin seine Allmachtsgefühle und die lebt er auch aus.
    Genau das sind die Zustände, die uns die „großen Religionen“ so beschert haben. Dabei steht der Islam mit seiner Massenzucht an erster Stelle.

    Das Individuum ist (nicht nur) denen der Erzfeint. Es zählt das Kollektiv.

    Also, Herr Martell,

    wer im Glashaus sitzt…

  79. #45 Occident:

    „Mit Karl Martell an der Seite wollte ich schon immer mal kämpfen“

    Das sollte man nicht versuchen, wenn man einem Mönghke Khan gegenübersteht…. 😉

  80. #47
    Vor Verbrechen immer neuen Ausmaßes hat Religion noch nie geschützt, siehe z.B. 1. Weltkrieg. Auch im 2. Weltkrieg war die Wehrmacht noch mit „Gott mit uns“ auf den Koppelschlössern unterwegs.
    „von Maltesern etc. dominierten Medien“…

    Bewiesen ist in der Wissenschaft grundsätzlich nichts, nur nicht widerlegt. Und die Existenz des fliegenden Spaghettimonsters kannst du mir genausowenig widerlegen wie ich die deines Gottes, hat also mit Wissenschaft nichts zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit Glauben der sich auf nichts in der Realität beobachtbares stützt.

    Von den Maltesern dominierte Medien? Das ist eine neue Verschwörungstheorie, Glückwunsch, ich hatte bislang nur die bolschewistisch-jüdischen Illuminaten im Verdacht.

  81. Nur eine kleine Anmerkung, weil dort wieder etwas vom Menschen als „Krone der Schöpfung“ steht. Dies wird, ebenso wie bei der Natur, bei der man wegen Mängeln auch zu belegen weiß, dass diese Welt nicht die beste aller möglichen ist, öfter angeführt, um aufzuzeigen, wie falsch doch die Bibel liegt. Das ist alles aber nur insofern richtig, wenn man nach den ersten 1,5 Seiten der Bibel aufhört zu lesen. Denn nach biblischen Glauben ist der Mensch nicht ein kleiner Heiliger, und die Welt auch nicht voller Wonnen, sondern ganz im Gegenteil ist der Mensch gefallen und lebt daher auch in einer gefallenen Welt. Diese Entsprechung der moralischen Qualität mit den widrigen Lebensbedigungen ist sogar atheistischen Denkern wie Schopenhauer aufgefallen. Es ist der Humanismus, der im Gegenteil zur Bibel lehrt, dass der Mensch im Kern gut sei und einen Kulturoptimismus pflegt.

  82. #97 Anna Karenina:

    „Nur Gott schafft aus dem Nichts (Johannes 1, Hebräer 1).

    Ach und der „Gott“ kommt selbst aus dem Nichts oder woher?

    Nein, natürlich nicht, der „Gott“ ist von Ewigkeit zu Ewigkeit mitten im Nichts.

    Ah, ja – ein Wunder!

    Na, dann behaupte ich mal, dass der gesamte Kosmos aus genau Nichts besteht – auch ein Wunder!
    Hebt man alles gegeneinander auf, bleibt genau NULL…

    Ansonsten: Warum soll ausgerechnet der Jehowa (Ich weiß, JHVH mit der Adonai-Punktion…) in der Lage sein, aus „Nichts“ zu schaffen?

    OM NAMA SHIVAYA! „Lord Shiva“ kann das auch! 😉

  83. Rechtspopulist (27. Feb 2009 16:32)

    Dieser Beitrag von Ihnen gefällt mir sehr.Ich weiß aber nicht, ob ich alles richtig verstanden habe. Ich bin kein Naturwissenschaftler, habe aber schon einige Vorträge gehört.
    Vieles, bis auf letztere Gedanken, sehe ich ähnlich, wie Sie.
    Dennoch habe ich auch meine Kritik an „unserer“ Wissenschaft. Ich denke nämlich, dass sie sich gar nicht so viel geändert hat, seit den Zeiten der (punktuellen) Verfolgung durch die Kirche. Sie schreiben:
    „Diese (Anm. die Wissenschaft) ist hinsichtlich ihrer Ergebnisse methodenabhängig.“
    Das heißt, dass wir bestimmte Methoden anwenden, um zu (erwarteten) Ergebnissen zu kommen. Diese Ergebnisse sind in „unsererem“ Wissenschaftsverständnis also mit Erwartungen verbunden. Simpel asgedrückt: Wenn ich den Lichtschalter anschalte, muss die Birne leuchten. Wenn die Birne nicht leuchtet ist irgendwas kaputt. Dises an erwarteten Ergebnissen orientierte Forschen ist für mich schon ein Problem. Dies führt doch dazu, dass bestimmte Ergebnisse nicht in die Erkenntnisse einfließen dürfen und mit Mess- oder Verfahrensfehlern abgetan werden. Immer wieder habe ich von solchen Dingen gehört.Dies geht bis hinein in die Politik (vormals Kirche), die kein Interesse an Forschungsergebnissen hat, die nicht dem Interesse bestimmter Leute dienen. Thema Klimaerwärmung. Oft werden deshalb Ergebnisse, die nicht den Erwartungen entsprechen, abgelehnt, ausgeblendet oder in weiteren Arbeiten nicht berücksichtigt. Damit tritt eine Verfälschung ein.
    Ich finde es gut, dass sie ein Gegenbeispiel für andere Erkenntnisprozesse gebracht haben. In dieser Reihe sehe ich aber auch den christlichen Glauben.

  84. #94 Rechtspopulist (27. Feb 2009 16:32)

    Dass dieser unmögliche „Gott“ irgendwann wegfällt und – salopp gesagt – nur noch Materialims übrig bleibt, ist ein Stück geschichtlicher Logik.

    Historisch ist das plausibel, aber wissenschaftstheoretisch nicht. Die Wissenschaft besteht einfach darin, eine ganz bestimmte Methode zur Erkenntnisgewinnung zu verwenden, die sich bewährt hat, weil sie verläßliche Ergebnisse liefert. Bezüglich sämtlicher philosophischer Positionen (zu denen auch der Materialismus gehört) ist diese Methode neutral.

    Daß die Wissenschaft materialistisch sei, ist ein Mißverständnis. Sie untersucht bloß, wie die Wirklichkeit beschaffen ist. Teile der solcherart bereits erforschten Wirklichkeit entsprechen in guter Näherung materialistischen Vorstellungen (etwa in der Biologie). Andere Teile (beispielsweise in der modernen Physik) weichen davon beträchtlich ab. Manche noch kaum erforschte Bereiche (wie die Parapsychologie) lassen für die Zukunft noch weiter, viel gravierendere Abweichungen von materialistischen Erwartungen vermuten. Die Wissenschaft aber kümmert das alles nicht.

    Die historische Ursache für das Mißverständnis des Materialismus der Wissenschaft sehe ich einerseits darin, daß viele Laien die materialismus-konformen Ergebnisse eher kennen, weil sie leichter verständlich sind, und andererseits in einer Verwechslung von Atheismus und Materialismus.

    Atheistisch ist die Wissenschaft nämlich tatsächlich (nicht aus weltanschaulichen Gründen, sondern einfach, weil es nicht anders geht). Bei der Gleichsetzung dieses Atheismus mit dem Materialismus ziehen die Materialisten und die Religiösen am gleichen Strang (und zwar auf derselben Seite!) – die einen bewundernd, die anderen mit Abscheu. Das hat seine Wirkung auf die breite (aber wissenschaftlich ungebildete) Öffentlichkeit nicht verfehlt.

  85. @ Anna Karenina
    Wenn gilt „Nur Gott schafft aus dem Nichts“,dann musst du mir auch erklären, woher Gott kommt, also wer ihn erschaffen hat. Das ist dann wie die alte Frage: was war zuerst da – die Henne oder das Ei. Ich fürchte bei der Antwort hast du ganz schlechte Karten. Ansonsten erzähle mir nichts von Naturwissenschaften: ich bin selbst Naturwissenschaftler! Und ich habe noch keinen getroffen, der an so einen Quatsch wie Kreationismus glaubt.

    Hast du dir mal Gedanken gemacht, wie groß das Weltall ist? Im Vergleich dazu sind wir noch viel, viel weniger als ein Staubkorn. Und wo soll da Gott sein? Oder ist unser Gott nur lokal für die Erde, die auch nur ein Staubkorn ist, zuständig. OK, ich sage es mal so: unser menschlicher Verstand ist einfach zu begrenzt, um die Welt auch nur annähernd zu erfassen.

    Ich bin ja auch kein Atheist, sondern Agnostiker. Es kann durchaus einen Gott geben, aber diesen können wir uns niemals vorstellen. Und auf jeden Fall ist es ihm völlig egal, was wir machen (als ob es einen Gott interessiert, wenn jemand 5x am Tag betet). Und zur Evolution: vielleicht ist ja einfach die Erde mit ihrem Leben und der Vielfalt ein Experiment dieses „Gottes“. Er hat die Evolution angestoßen und beobachtet amüsiert, wie sich alles entwickelt …

  86. #??? Baschti:

    „Denn nach biblischen Glauben ist der Mensch nicht ein kleiner Heiliger, und die Welt auch nicht voller Wonnen, sondern ganz im Gegenteil ist der Mensch gefallen und lebt daher auch in einer gefallenen Welt.“

    Wenn der „Gott“ seine Hausaufgaben gemacht hätte, hätten auch keine Menschen „fallen“ können… 😉

    (Und kommt mir jetzt nicht mit dem pervertierten Freiheitsbegiff der Monotheisten)

    Nach Schopenhauer taugt der „Gott“ als ein „sich selbst zerfleischender blinder Wille“ nicht zur Erlösung.

    Schopenhauers Soteriologie ist hinduistisch/buddhistisch geprägt.

    Einen „biblischen Glauben“ gibt es nicht, da die Bibel in sich völlig widersprüchlich ist und willkürlich aus zig Quellen zusammengefügt ist.

  87. Interessant, an welchen Ecken und Enden linke, grüne, rote Sozialisten, Erzkommunisten und Atheisten alles ansetzen, um unseren Staat zerstören zu wollen.

    Sollen sie doch nach Kuba oder sonstwohin auswandern, wo sie ihre feuchten kommunistitschen Träume ausleben können und uns gefälligst in Ruhe lassen. Wir wollen nicht „bekehrt“ werden!

  88. @KDL #26 Seite 2

    Ich glaube Du verwechselst mich.
    Ich bin Anna-Maria, nicht diese Person:

    Zitat von KDL: „@ Anna Karenina
    Ich bin sprachlos: da regst du dich auf, dass das Niveau einiger Beiträge hier so schlecht ist und dann kommt von dir ein noch viel größerer Schwachsinn“

  89. #4??? Argutus rerum existimator:

    „Historisch ist das plausibel, aber wissenschaftstheoretisch nicht. Die Wissenschaft besteht einfach darin, eine ganz bestimmte Methode zur Erkenntnisgewinnung zu verwenden, die sich bewährt hat, weil sie verläßliche Ergebnisse liefert.

    Na ja, nicht ohne grund habe ich „salopp gesagt“ eingefügt.
    Es gibt aber durchaus verschiedene wissenschaftliche Methoden.

    Methode und Gegenstand sollten ja auch zusammenpassen.

    Es gibt Triebkärfte und Willensakte… es gibt Wirtschafts- und Rechtswissenschaften…

    Es gibt psychologisch erfassbare Gesetzmässigkeiten, die nicht in die physik gehören und physikalische Gegenbenheiten, die sich nicht mit den Instrumentarien der Psychologie erklären lassen.

    Und im Falle der Parapsychologie dürfte man gewisse Phänomene wohl ehernur noch beschreiben können als dass man sie zu erklären vermag.

    Dazu fällt mit gerade Jung mit der „Synchronizität“ ein, die mich seinerzeit aufgrund ähnlicher Erfahrungen sehr bewegt hatte…

    Man kann natürlich auch aus einer materialistischen Position heraus sagen: „Wir kennen die Beschaffenheit dessen, was wir ‚Materie‘ nennen eben auch nur bedingt.

  90. Diese komische Giordano-Stiftung lebt gedanklich anscheinend immer noch in der Vor-Bismarck-Ära und ist immer noch nicht im Jahr 2009 angekommen. Als ob es noch irgendwelche Probleme mit dem Christentum bezüglich der Evolution gebe in Deutschland. Die haben anscheinend auch immer noch nicht die islamische Einwanderung registriert.

  91. #107 halali:

    “ Interessant, an welchen Ecken und Enden … Atheisten alles ansetzen, um unseren Staat zerstören zu wollen.

    …Wir wollen nicht “bekehrt” werden!

    Du kannst ja buddhistische Bücher verbieten lassen, heidnische Asiaten alle ausweisen lassen, Schopenhauers Bücher einsammeln, dazu noch zig andere Philosophen, angefangen in der grieschichen Antike…

    Leute wie DU hatten lange genug das Sagen. Da wurde dabn heftigs gefoltert, gesengt und gewütet. Meinst du nicht, dass es gereicht hat?

    Das ist nicht EUER Staaat. WIR leben auch hier. Merk dir das!

  92. “Am Evolutionstag sollte gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben,…“

    Ja ja… man überwandt den „Narzissmus“ und erfand mithilfe der Evolutionstheorie den Nazismus.

  93. Nur Gott schafft aus dem Nichts (Johannes 1, Hebräer 1).

    Dies bezieht sich ausschließlich auf #97 Anna Karenina (27. Feb 2009 16:36).

    Liebe Anna Karenina, obigen Satz darf ich nach dem griechischen Grundtext des Neuen Testaments allerdings ein wenig berichtigen.

    Daß Gott „aus dem Nichts“ erschafft, lehrt die Schrift nirgendwo.

    Ich zitiere zunächst den Hebräerbrief, Kap. 11. 3, hier nach der rev. Elberfelder, die ist an der Stelle recht genau:

    „Durch Glauben begreifen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet sind, so daß das Sichtbare (Erscheinende) aus nicht Sichtbarem (o. nicht Erscheinendem, nicht Offenbarem, grie. aphanês) geworden ist.“

    Ich denke, wir gehen darin überein, daß „Nicht Sichtbares“ nicht dasselbe ist wie „Nichts“.

    Die angeführte Stelle aus Joh 1. 1ff steht damit nicht im Widerspruch, sondern „nimmt“ diesen Gedanken sozusagen „auf“:

    Im Anfang war das Wort (der „Logos“), und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. (…) Alles ist durch DASSELBE geworden, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist (V. 1 und 3).

    Als „Wort“ (Logos) könnten wir biblisch-exegetisch sowohl „Sohn“ (Gottes)(siehe Joh 1. 14) als auch „Information“ setzen, und im Zusammenhang kommen wir dann durchaus auch auf „Kraft“ oder „Energie“ („energeia“), da etwas bewirkt, ausgeführt („ernergeoo“) wird. aber niemals „Nichts“.

    Dem entspricht die Aussage der Genesis (nach 2. 4 hebr. „Toledot“, Werdungen, eig. Abstammung, Stammbäume): Im Anfang sprach Gott“… usw., siehe dort, 1. 1ff.

    Hebräer 1. 2 sagt wieder, diesmal sehr direkt, daß Gott die Welten durch Seinen Sohn gemacht habe; „Sohn“ und „Wort“ sind, wie wir oben sahen, exegetisch gesehen gewissermaßen Synonym.

  94. #92 karlmartell (27. Feb 2009 16:27)

    Wissenschaft … Schattenseiten … dass die Medizin heute in der Lage ist, dass menschliche Leben zu verlängern

    Diese Verlängerung hat durchaus nicht nur Vorteile sondern auch Schattenseiten, das sehe ich ebenso. Allerdings hat das mit der Wissenschaft nichts zu tun. Daß man menschliches Leben unter allen Umständen verlängern muß, solange es technisch nur irgendwie möglich ist, auch wenn es dem Patienten nichts mehr nützt, ist ja keine wissenschaftliche Erkenntnis. Vielmehr ist es eine gesellschaftspolitische Entscheidung, die auch anders hätte getroffen werden können.

    Wisscnschaft ist dazu da, um Wissen zu schaffen. Für das, was Menschen mit diesem Wissen anfangen, ist sie nicht zuständig.

    Dieses Wissen mag dazu führen, dass sich der Mensch „allmächtig“ fühlt.

    Nein. Erstens macht Wissen nicht primär mächtig sondern bloß klug und außerdem ist auch eine noch so große Macht in den Händen von Menschen immer begrenzt – und die Grenzen sind auch stets augenfällig.

    „Allmacht“ ist ein in sich widersprüchlicher Begriff, der in der Metaphysik für Antinomien sorgt und im menschlichen Leben gar nicht erst auftritt.

    Letztlich wird der Mensch auch darüber entscheiden …

    Es ist Sache des Menschen, alles zu entscheiden, was er beeinflussen kann. Für jede dieser Entscheidungen muß er Verantwortung übernehmen. Aus meiner Sicht wäre es unmoralisch, sich dieses Einflusses zu enthalten, so daß anstelle des Menschen der Zufall entscheidet. Ebenso wäre es verwerflich, moralische Regelwerke als Maxime zu nehmen, die aus einer Zeit stammen, da das, was zur Entscheidung steht, noch gar nicht beeinflußbar war. Neue moralische Herausforderungen erfordern eben auch neue moralische Lösungen.

    Macht (auch technische und medizinische Macht) bringt Veranwortung und Gefahren – aber auch die Chance, die Welt besser zu machen, als sie ohne diese Macht war.

  95. #113 Tom62:

    Was Sie dort bringen, ist griechische Metaphysik – übertüncht mit Monotheimus.

    Lassen Sie doch bitte die Tünche weg und bleiben beim europäischen Original.

    Sie können auch gleich Platon lesen… Aber „um Himmels Willen“ lassen Sie das „barmherzige“ Wüstenmonstrum in der Wüste.

  96. Christen vs. Atheisten

    … wiedereinmal.

    PI, was soll dieses Aufeinandergehetze dieser beiden Gruppen? Gibt´s nichts wichtigeres?

    Sowas wie „Evolutionstag statt Christi Himmeldingsbums“ nimmt doch eh keiner ernst.
    Druckt lieber neue Aufkleber.

  97. #108 Anna-Maria

    Oh sorry, das war in der Tat eine kleine Verwechselung von mir. Hätte mir aber auch denken können, dass es hier um 2 Annas geht, denn dein Beitrag zum Thema Niveau ist völlig konträr zu den späteren Beiträgen von Anna Karenina.

  98. Ein Evolutiostag wäre eine Anerkenung des Humanismus‘ und der Aufklärung!

    Und ein klares Bekenntnis zum Säkularismus!

    Beides kann ich nur begrüßen.

  99. #112 Anfortas:

    „Ja ja… man überwandt den “Narzissmus” und erfand mithilfe der Evolutionstheorie den Nazismus.

    Im Grunde ist diese Theorie ja ein reiner Zirkelschluss:

    „Überleben können nur die Tüchtigsten.“

    Und warum?

    „Weil nur die Tüchtigsten überlebt haben!“

    Das beschreibt zwar ein Phänomen, also ein Telaspekt der Evolution, beantwortet aber nicht, warum sie ÜBERHAUPT stattfindet und warum es innherhalb unseres Evolutionssystems auch Kräfte und Tendenzen gibt, die darüberhin auch Daseinsnotwendig sind, aber mit deisem EINEN Aspekt genau gar nichts zu tun haben. Das reicht vom Sozailverhalten diverser tiere bis hin zum Gewissen beim Menschen und der buddhistischen Erlösungslehre.

    Selektion und Mutation sind abstrakte Begriffe, mit denen sich auch die Evolution auf dem Automobilmarkt beschreiben lässt…

    Warum gibt es den neuen Audi? Ganz einfach: aufgrund von Selektion und Mutation! Geniale Antwort – und so vielsagend! 😉
    Nur FALSCH ist sie nicht…

  100. Erstens: Solange noch nicht einmal die Juden als viel ältere (und überdies einheitliche)Glaubensrichtung einen staatlichen Feiertag haben, wäre es eine absolute Frechheit, einen atheistischen Feiertag einzuführen.
    Zweitens: Es gibt bereits den Tag der Arbeit, mit dessen Umbenennung in den Tag der Evolution man sich auch gleich noch vom sozialistischen Faschismus distanzieren könnte.
    Drittens: Keiner (den man ernst nehmen kann) sagt, Gott und Evolution würden sich gegenseitig ausschliessen. Auch die katholische Kirche (mal abgesehen von ein paar Fundamentalisten) ist heute nicht mehr gegen die Evolution.
    (Kennt ihr z.B. Pierre Teilhard de Chardin?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin )
    Viertens: Wenn die Atheisten schon auf einem Feiertag bestehen, dann sollen sie sich ein eigenes Datum aussuchen und es nicht den Christen klauen.
    Und wenn es schon explizit um den Atheismus geht, warum dann die Evolution vorschieben?
    Was wäre an einem Tag der Ethik verkehrt? Oder meinetwegen auch Tag der Vernunft, Tag der Wissenschaft, Tag der Nächstenliebe oder irgendetwas?

  101. #109 Rechtspopulist (27. Feb 2009 17:16)

    Methode und Gegenstand sollten ja auch zusammenpassen.

    Im Prinzip gibt es nur eine Methode. Sie läßt sich aber nur in den exakten Naturwissenschaften uneingeschränkt anwenden. Überall sonst müssen Abstriche gemacht werden, was natürlich dazu führt, daß dann auch die Ergebnisse weniger gut abgesichert sind.

    Daß man sich beispielsweise auf Forschungsergebnisse der Literaturwissenschaft weniger verlassen kann als auf jene der Chemie, wird niemanden verwundern. Aber man muß sich eben nach der Decke strecken.

    Es gibt psychologisch erfassbare Gesetzmässigkeiten, die nicht in die physik gehören …

    Alle Phänomene finden in derselben Wirklichkeit statt, in der die physikalische Gesetze gelten. Allerdings ist eine Reduktion auf diese in vielen Fällen entweder derzeit nicht möglich (weil unsere Kenntnisse noch nicht ausreichen) oder nicht sinnvoll.

    Selbst bei einem so ein einfachen Phänomen wie dem Regen, bei dem nur ganz simple physikalische Gesetze zur Anwendung kommen, käme niemand auf die Idee, die Mechanik jedes einzelnen Tropfens physikalisch exakt zu berechnen. Und biologische oder psychologische Phänomene sind noch wesentlich komplexer.

    Und im Falle der Parapsychologie dürfte man gewisse Phänomene wohl eher nur noch beschreiben können als dass man sie zu erklären vermag.

    Derzeit ist das so, aber das muß nicht so bleiben.

    Synchronizität

    Ein interessantes Konzept. Ob es das wirklich gibt, wissen wir noch nicht, aber falls ja, wäre es natürlich Gegenstand der Physik.

    Wir kennen die Beschaffenheit dessen, was wir „Materie“ nennen eben auch nur bedingt.

    Ja, sehr unvollkommen, obwohl die Physiker äußerst bemüht sind, tiefer in dieses Phänomen einzudringen. Je mehr man davon versteht, umso mehr verliert die Materie jene Einfachheit, die die Begründer des Materialismus einst so an ihr fasziniert haben.

  102. Was für ein dummer Schwachsinn. Die Linken versuchen Stück für Stück das christliche Abendland abzuschaffen… Die haben doch nur darauf gewartet um unserem Papst einen reinwürgen zu können…

  103. Quantenphysik, Unendlichkeit, Logik und Atheismus
    – Warum die Naturwissenschaften ratlos sind

    Lehrt uns doch unser Axiom Nummer 3 (Occam’s Razor), die naheliegendste Theorie mit den geringsten Grundannahmen allen anderen vorzuziehen. Die Existenz eines Schöpfer-Gottes ist ganz klar die naheliegendste Erklärung für unsere Existenz
    mit alle seinen Facetten.

    http://www.cfc-online.org/professorenforum/content/artikeldatenbank/Artikel/2004/v05n03a3.pdf

    😉

  104. #14 Argutus rerum existimator (27. Feb 2009 17:40)

    Es ist Sache des Menschen, alles zu entscheiden, was er beeinflussen kann. Für jede dieser Entscheidungen muß er Verantwortung übernehmen.

    Aus meiner Sicht wäre es unmoralisch, sich dieses Einflusses zu enthalten, so daß anstelle des Menschen der Zufall entscheidet. Ebenso wäre es verwerflich, moralische Regelwerke als Maxime zu nehmen, die aus einer Zeit stammen, da das, was zur Entscheidung steht, noch gar nicht beeinflußbar war. Neue moralische Herausforderungen erfordern eben auch

    Das wäre der Idealfall. Da der Mensch aber weit von diesem Idealfall entfernt ist, aus welchen Gründen auch immer, übernimmt er eben nicht die Verantwortung. Weder in der Wissenschaft noch in der Politik.

    Also ist die Unzulänglichkeit des Menschen die grosse Unbekannte.

  105. #24 karlmartell:

    „Die Existenz eines Schöpfer-Gottes ist ganz klar die naheliegendste Erklärung für unsere Existenz
    mit alle seinen Facetten.

    Nein! Ich habe Ihnen auch schon oft genug gesagt, warum nicht. Da kan dann nur „cool down“, damit Sie uns wieder den „Allah“ präsentieren.

    Nein, weil widerlegt, Herr Monotheist! 😉

    Beim Thema „Atheismus laufen Sie, Herr Martell, immer weider zur Höchstform auf – Sie wissen ja: cool bleiben!

    „Credo quia absurdum“ 😉

  106. #125 karlmartell:

    „Also ist die Unzulänglichkeit des Menschen die grosse Unbekannte.“

    Zu diesen „Unzulänglichkeiten“ zählen auch religiöse Bekenntnisse, die logisch völlig unhaltbar sind, aber trotzdem hartnäckig und immer wieder behauptet werden. Je klarer die Gegenargumentation, desto hartnäckiger das Religiöse.

  107. #22 Argutus rerum existimator:

    „Im Prinzip gibt es nur eine Methode.

    Im Prinzip …ist immer alles ganz einfach! 😉

  108. #124 karlmartell (27. Feb 2009 18:12)

    Occam’s Razor … Die Existenz eines Schöpfer-Gottes ist ganz klar die naheliegendste Erklärung für unsere Existenz

    Nein, das ist ganz einfach falsch. Das Ockhamsche Prinzip besagt: „entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem“. Nun ist Gott aber eindeutig ein „ens additum“, das solcherart die Anzahl der entia erhöht – und zwar ohne jede „necessitas“, denn eine Erklärungskraft kommt ihm aus zwei Gründen nicht zu:

    Erstens ist die Behauptung nicht falsifizierbar und deshalb als Erklärung wertlos, und zweitens wird auf diese Weise die Frage nach der Ursache des menschlichen Existenz ersetzt durch die noch schwerer zu lösende Frage nach der Ursache der Existenz dieses hypothetischen Gottes.

    Der Theismus ist geradezu ein klassisches Beispiel für die Verletzung des Ockhamschen Prinzips.

  109. Bezüglich der entfachten und teilweise erbittert geführten Diskussion Glauben versus Wissenschaft ein „agnostisch-gnostischer“ Vorschlag zur Güte:
    Im Erzielen von (höheren) Erkenntnissen verlaufen rationale Logik und Intuition nie entgegengesetzt, sondern immer komplementär!
    *Daumen hoch für alle*

  110. #124 karlmartell
    ich bin erfreut, dass Sie sich auf Occam beziehen. Er war bestrebt, die christliche Religion von aristotelischem Denken zu befreien. Ergebnis war der Nominalismus, der erstmalig eine strikte Trennung von Glauben und Wissen proklamierte und damit die Voraussetzung für das Entstehen der Naturwissenschaften schuf.

  111. #75 pinetop (27. Feb 2009 15:44)

    Der Preis des Atheismus

    „Der Preis, den der Atheismus zahlt, ist offenkundig! Er setzt sich der Gefährdung durch eine letzte Grundlosigkeit, Haltlosigkeit, Ziellosigkeit aus: der möglichen Zwiespältigkeit, Sinnlosigkeit,
    Wertlosigkeit, Nichtigkeit der ganzen Wirklichkeit überhaupt. Der Atheist setzt sich, wenn er sich dessen bewusst wird, auch ganz persönlich der Gefährdung durch eine radikale Verlassenheit, Bedrohtheit und Verfallenheit aus mit allen Folgen des Zweifels, der Angst, ja der Verzweiflung. … Im Ja zu Gott entscheide ich mich vertrauensvoll für einen ersten Grund,
    tiefsten Halt, ein letztes Ziel der Wirklichkeit. … Und bei aller Ungewissheit und Ungesichertheit, Verlassenheit und Ungeborgenheit, Bedrohtheit, Verfallenheit, Endlichkeit auch meines eigenen Daseins ist mir vom letzten Ursprung, Ursinn und Urwert her eine radikale Gewissheit, Geborgenheit und Beständigkeit geschenkt.“

    Aus: Hans Küng, Denkwege, Ein Lesebuch, Hrsg. K.-J. Kuschel,
    München-Zürich 1992, S. 168-170

  112. #125 karlmartell (27. Feb 2009 18:25)

    Also ist die Unzulänglichkeit des Menschen die grosse Unbekannte.

    Natürlich – aber das ist eben Teil der conditio humana und galt auch schon für die Erfindung des Faustkeils.

  113. Wenn ich diesen Schwachsinn lese, muß ich mir erntshaft überlegen an Christi Himmelfahrt sämtlich Kirchen vor Ort zu besuchen.

  114. #132 pinetop:

    Naturwissenschaftlich betrachtet endet die Existenz einer menschenlichen Enität mit dessen Ableben.
    Möchten Sie dem als Christ widersprechen?

    Wenn ja: Aufgrund von welcher wissenschaftlich fundierten Erkenntnis?

    Sie können ja als Christ nicht anders als darauf zu hoffen, dass Tote wieder aus ihren Gräbern auferstehen.

    Wie stellen Sie sich das vor?

    Erzählen Sei uns jetzt aber bitte nicht, dass die Software im Himmelreich weiterläuft, wenn ich den Computer ausschalte.

    An was soll denn der Christ heute Ihrer Meinung nach eigentlich noch glauben?

  115. #134 karlmartell:

    ausgerechnet Hans Küng! ,-)

    Es wäre schwer gewesen, einen unfähigeren zu finden. Was der Mann abliefert ist erbärmlich.

    Die Sinnfrage auf „Gott“ zu verschieben, löst das Problem nicht.
    Es erzeugt nur einen widerwärtigen Gott der Willkür und des Absurden. Das habe ich Ihnen schon zig Male gesagt, aber das interessiert Sie nicht.
    Der Buddhismus ist auch atheistisch – und diesem gegenüber sind Küngs Theologen-Vorwürfe völlig unangemessen.

    Aber wir wollen uns ja zu Hans Küng und dem Christentum äußern:

    „Diesem Theologen-Instinkte mache ich den Krieg: ich fand seine Spur überall. Wer Theologen-Blut im Leibe hat, steht von vornherein zu allen Dingen schief und unehrlich. Das Pathos, das sich daraus entwickelt, heißt sich Glaube: das Auge ein für alle Mal vor sich schließen, um nicht am Aspekt unheilbarer Falschheit zu leiden. Man macht bei sich eine Moral, eine Tugend, eine Heiligkeit aus dieser fehlerhaften Optik zu allen Dingen, man knüpft das gute Gewissen an das Falschsehen – man fordert, daß keine andre Art Optik mehr Wert haben dürfe, nachdem man die eigne mit den Namen »Gott«, »Erlösung«, »Ewigkeit« sakrosankt gemacht hat. Ich grub den Theolo gen-Instinkt noch überall aus: er ist die verbreitetste, die eigentlich unterirdische Form der Falschheit, die es auf Erden gibt.“

    (Nietzsche)

  116. #34 karlmartell (27. Feb 2009 18:38)

    Der Preis des Atheismus

    Ich lese diesen Text von Küng hier zum erstenmal und bin enorm davon beeindruckt. Eine so hohe Konzentration psychologisch falscher Behauptungen in so extrem schwülstiger Formulierung ist schon ein kleines Kunstwerk, das ich mir soeben herauskopiert habe, denn es kann wie kein zweites als schlechtes Beispiel dienen.

    Bei der Gelegenheit möchte ich darauf eingehen, warum ich es für so falsch halte (die Schwülstigkeit bedarf keines Kommentars, die ist unmittelbar ersichtlich).

    Ich wurde christlich erzogen und habe erst in meinen späten Jugendjahren zum Atheismus gefunden. Bis dahin war Gott ein schwer verdaulicher Fremdkörper in meinem wissenschaftlichen und philosophischen Weltbild. Es gelang mir trotz jahrelanger Bemühungen nicht, irgendetwas Sinnvolles damit anzufangen. So entschloß ich mich eines Tages, die Gotteshypothese über Bord zu werfen. Die damit verbundene Verbesserung meines intellektuellen und psychischen Befindens war schlagartig und dramatisch. Alle Probleme, die mit dem Gotteskonzept verbunden sind, lösten sich augenblicklich in Wohlgefallen auf.

    Das war vor vielen Jahrzehnten und es gibt nur wenige Entscheidungen in meinem Leben, über die ich heute in der Retrospektive so froh bin wie über meinen Schritt zum Atheismus.

    Im übrigen habe ich auch viele andere Atheisten kennengelernt. Bei einigen war es eine vergleichbare Erleichterung, bei anderen verlief es eher langsam und unmerklich. Bereut hat es nach eigenen Bekunden aber keiner von denen.

  117. An was soll denn der Christ heute Ihrer Meinung nach eigentlich noch glauben?

    An die unverbrüchliche Liebe Gottes zu seinen nach seinem Ebenbild geschaffenen Geschöpfen.

    Glaube, Hoffnung, Liebe.

  118. #134 karlmartell
    wir erleben hier wieder einmal die bombastisch aufgezäumte, aber im Grundsatz inhaltsleere Wortakrobatik von Küng. Er knüpft an die drei berühmten Fragen Kants an. Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen? Er interpretiert sie in eigenartiger Weise, um sie seinem theologischen Rechtfertigungsunternehmen effektheischend dienstbar machen zu können. Zumindest die ersten beiden Fragen kann der Theologe ebenso gut oder schlecht beantworten wie der Atheist. Daß Theologen über eine bessere Erkenntnistheorie oder eine bessere Ethik als andere Denker verfügen, wird man nicht behaupten können. Und wenn die letzte der drei Fragen eine etwas bescheidenere Antwort erhält, als das den Wünschen des Gottsuchers entspricht, so hängt das damit zusammen, daß der Atheist nicht geneigt ist, auf Illusionen zu bauen.

  119. #39 Argutus rerum existimator (27. Feb 2009 18:58)

    Die damit verbundene Verbesserung meines intellektuellen und psychischen Befindens war schlagartig und dramatisch. Alle Probleme, die mit dem Gotteskonzept verbunden sind, lösten sich augenblicklich in Wohlgefallen auf.

    So etwas ähnliches dachte ich mir schon.

  120. #137 Rechtspopulist (27. Feb 2009 18:43)

    Naturwissenschaftlich betrachtet endet die Existenz einer menschenlichen Enität mit dessen Ableben.
    Möchten Sie dem als Christ widersprechen?

    Als Christ kann ich das natürlich nicht kommentieren, aber als Naturwissenschaftler lautet mein Urteil: das wissen wir nicht. Die menschliche Psyche ist ein Naturphänomen sui generis (man denke nur an die Qualia), dessen Erforschung bisher keine für diese Frage relevanten Ergebnisse erbracht hat.

    Nicht wenige parapsychologische Beobachtungsdaten deuten in Richtung auf eine mögliche körperunabhängige Existenz dieser Psyche (oder eines Teils von ihr), während physiologische Daten eher das Gegenteil nahelegen. Beweiskraft haben beide nicht, aber aufgrund jahrelanger Beschäftigung mit diesem Themenkomplex neige ich heute dazu, eher eine Weiterexistenz des menschlichen Bewußtseins nach dem physischen Tod zu vermuten.

    Diese Vermutung kann natürlich falsch sein. Aber im Gegensatz zur Gottes-Idee (die ich aufgrund ihrer inneren Widersprüche für absurd halte) kann ich hier nichts erkennen, was eine postmortale Fortexistenz der Psyche prinzipiell verunmöglichen würde.

    Ich nehme an, die Wissenschaft wird die Frage, ob es ein Jenseits gibt oder nicht, eines Tages endgültig beantworten. Allerdings schätze ich, daß das noch ein paar hundert Jahre dauern wird.

  121. # 137 Rechtspopulist
    ich bin entsetzt. Bitte lesen Sie meine Beiträge noch einmal durch. Sie werden feststellen, dass Sie sich gewaltig geirrt haben. Wie kommen Sie dazu mich einen Christen zu nennen?
    Was Occam angeht, wollte er durchaus der Kirche dienen. Aber mit der Unterscheidung zwischen Wissen und Glauben hat er theologischem Denken bis zum heutigen Tag geschadet und wertfreies, wissenschaftliche Denken gefördert. Für die Kirche hat er die Sache total versemmelt.

  122. Mit Rechtspopulist, Argutus rerum existimator und auch mit Ihnen, pinetop, habe ich es mit richtigen Hardlinern zu tun 😉 , was mich aber insofern nicht stört, da ich Ihrer aller Meinung respektieren kann und nicht beabsichtige, wie es immer so schön heisst, zu missionieren.

    Nur, ich teile Ihre Meinung in vielen Dingen eben nicht aber ich hoffe, dass Sie das ebenfalls akzeptieren.

    Was ist der „gemeinsame Nenner“ gegen die Islamisierung Europas? Die Freiheit des Einzelnen, oder?

  123. @ #115 Rechtspopulist (27. Feb 2009 17:49)

    #

    113 Tom62: Was Sie dort bringen, ist griechische Metaphysik – übertüncht mit Monotheimus. Lassen Sie doch bitte die Tünche weg (…)

    Nanu? Ich habe mich, und das ausdrücklich bezüglich eines Beitrages von Anna Karenina, bloß mit dem grie. Text des NT beschäftigt. Alles andere dürfen Sie gerne denken, aber erwarten Sie um Himmels willen nicht, daß ich darum auch so gedacht und fleißig „den Pinsel geschwungen“ hätte.

    @#131 nihilo (27. Feb 2009 18:35)

    Bezüglich der entfachten und teilweise erbittert geführten Diskussion Glauben versus Wissenschaft ein “agnostisch-gnostischer” Vorschlag zur Güte:
    Im Erzielen von (höheren) Erkenntnissen verlaufen rationale Logik und Intuition nie entgegengesetzt, sondern immer komplementär!
    *Daumen hoch für alle*

    Danke, das kann ich unterschreiben, das haut voll hin. In der Tat sollten wir uns hier nicht in künstlich erzeugten, nichtsdestotrotz eifrig und mit missionarischer Inbrunst vorgetragenen Feindbildern zerraufen – auf beiden Seiten.

  124. # 137 Rechtspopulist
    Lesen Sie bitte #53 und #75. Ich hoffe,dass Sie Ihre Meinung revidieren
    beste Grüsse

  125. Was spricht denn dagegen das der Feiertag an Christi-Himmelfahrt gebunden ist. Atheisten leben ja meistens auch nach christlichen Wertvorstellungen. Also sehen vermutlich mehr Christen ein Problem darin als die Atheisten?!

  126. #145 karlmartell (27. Feb 2009 19:27)

    ich teile Ihre Meinung in vielen Dingen eben nicht aber ich hoffe, dass Sie das ebenfalls akzeptieren.

    Selbstverständlich.

    Was ist der „gemeinsame Nenner“ gegen die Islamisierung Europas? Die Freiheit des Einzelnen, oder?

    Das ist sicher der wichtigste Punkt. Die Vorstellung, daß sich meine Nachkommen dem Joch einer grausamen und primitiven Sharia-Diktatur beugen müssen oder gar dem Islam genannten Wahnsinn anheimfallen, ist für mich unerträglich.

    Davon abgesehen liegt mir auch das Schicksal der Wissenschaft und der abendländischen Kulturgüter am Herzen. Die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamyan war für mich ein Schlüssel-Ereignis. Dieses Schicksal möchte ich den heidnischen, christlichen und sonstigen nicht-islamischen Kulturschätzen Europas ersparen.

    Übrigens: Das ist keine neue Facette des Islam. Nach der Islamisierung Ägyptens wurde der Versuch unternommen, die heidnischen Pyramiden von Gizeh zu zerstören. Die erwiesen sich gegenüber den damaligen technischen Möglichkeiten aber als so widerstandsfähig, daß der Versuch schließlich abgebrochen wurde.

  127. #59 Anna Karenina (27. Feb 2009 15:12)

    Wie kann ein selbständig denkender Mensch -nicht ein “tumber” karrieresüchtiger Nachdenker bloss an die Evolutionslehre glauben… Nicht einmal eine Furz löst sich ohne leitende Information! Aus dem verblädeten evolutionären Zustand, in dem sich Europa – die Märchenhochburg der orientalen Himmelskönigin – befindet, können uns nur noch extremistische Moslems wecken!

    WUHARHARHAR…

    Selten so ein Müll gehört. Typisch Christ!
    Inhaltslos und leere Phrasen, die x-beliebig austauschbar sind, guckst du hier:
    Wie kann ein selbständig denkender Mensch -nicht ein “tumber” karrieresüchtiger Nachdenker bloss an das Christentum & an die Bibel glauben… Nicht einmal eine Furz löst sich ohne leitende Information! Aus dem verblädeten christlichem Zustand, in dem sich Europa – die Märchenhochburg der orientalen Himmelskönigin – befindet, können uns nur noch extremistische Moslems wecken!
    ——————-
    #65 Invictus (27. Feb 2009 15:24)

    Entschärfte, katholikenfreundlichere Version!
    Wer das “römische” Evolutionsmärchen (Hitler und Stalin waren grosse Fans…) glaubt, soll es glauben
    In den USA ist die Bevölkerung zu 50-60 % gegen Darwin, 20-30 sind für den faulen Kompromiss, die theistische (gottgewollte) Evolution, der Rest – rund 10% – das alles zufällig, ohne leitende oder auslösende Information passiert…
    Weltweit gesehen wird die Evolutionstheorie, die Lehre vom “Tier”, sicher nicht von mehr als 10 – 20% der Weltbevölkerung geglaubt.

    Das beweißt mal wieder, wie saudumm die Menschen sind. 90% der Menschheit ist eben dämlich, wenn man einen Obergott braucht, an dessen Leitfaden man sich orientiert, anstatt selbst sein Gehirn einzuschalten.

    Alles Aufziehpuppen mit vorgeschriebenen Sprechblasen. Duracell hilft!

    ———-
    #78 Occident (27. Feb 2009 15:57)

    Was mich in solchen Diskussionen, wie dieser hier, befremdet ist, dass Christen oft als unvernünftig, Atheisten aber als vernünftig dargestellt werden. Diesen Gedankengang kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ich denke, dass Vernunft und Unvernunft in dieser Beziehung sehr grenzüberschreitend sind. Neben vielen interessanten, wegen mir auch religionskritischen Beiträgen hier im Blog, lese ich hier so viel Mist über die Bibel und den christlichen Glauben, dass mir die Haare zu Berge stehen.
    Nur mal ein Beispiel: Wer hier mit der Ache Noah kommt, um ein absurdes Beispiel gegen die Evolutionstheorie zu konstruieren, dem kann ich beim besten Willen kein vernünftiges Denken unterstellen.
    Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken, dass Darwin selbst Christ war und zumindest zu dem Zeitpunkt seiner Entdeckungen einen Schöpfer voraussetzte, der Ordnung in das Universum gebracht hat, aus der sich alles heraus entwickelte.
    Der christliche Glaube war und ist für vernünftige Leute kein Grund, nicht über festgelegte Grenzen hinaus zu denken. Ja, das gelingt nicht jedem Christen, allerdings auch nicht jedem Atheisten. Denen vielleicht noch weniger.

    Tyr versenkt die Arche Noah und dann ist auch Ruhe im Karton! :mrgreen:
    Auch wieder typisch Christ. Man polt einfach Darwin so um, wie es dem Christentum passt.
    DARWIN WAR EINDEUTIG KEIN CHRIST! Kurze Aufklärung zu Darwin:
    In der Religion ging Darwin den Weg von der konventionellen Gläubigkeit seiner Jugend zu einem skeptischem Agnostizismus, den er nie mehr verlor (Jonathan Howard). Warum er sich konkret vom Christentum ganz deutlich distanziert hatte, erklärt er selbst folgendermaßen:
    Ich kann es kaum begreifen, wie jemand, wer es auch sei, wünschen könnte, die christliche Lehre möge wahr sein; denn wenn dem so ist, dann zeigt der einfache Text (das Evangelium), dass die Ungläubigen, und ich müsste zu ihnen meinen Vater, meinen Bruder und nahezu alle meine besten Freunde zählen, ewige Strafen verbüßen müssen. Das ist eine abscheuliche Lehre. (Autobiographie, S.87)
    Die Vorstellung eines strafenden Gottes widersprach Darwins humanitärer Gesinnung und war ihm daher höchst zuwider. Das ist der eine Aspekt, unter dem Darwins Verhältnis zum Christentum – und zur Religion im allgemeinen – betrachtet werden kann:Er lehnte die christliche Lehre ab, weil sie ihm als inhuman erschien; ein gewissermaßen praktischer Gesichtspunkt.
    Der zweite Aspekt ist theoretischer Natur. Darwin war durch und durch Naturforscher, bestrebt, alle Lebenserscheinungen auf klar erkennbare, natürliche Prinzipien und Ursachen zurückzuführen. Die Religion als Lehre von der „letzten Dingen“ wurde ihm daher mehr und mehr suspekt. Seine Haltung lässt sich also, wie gesagt, am besten als die eines Agnostikers bezeichnen. Er leugnete metaphysische Wahrheiten und hielt sich nur daran, was er im Zusammenhang mit empirisch erfassbaren Tatsachen theoretisch argumentieren konnte.

    Aus der Abstammungslehre entwicklete er folgende Gedanken zur Religion:
    „Das Gefühl religiöser Ergebung ist sehr kompliziert; es setzt sich zusammen aus Liebe, vollkommener Unterwerfung unter ein erhabenes, geheimnisvolles Etwas , einem starken Abhängigkeitsgefühl, Furcht Ehrfurcht, Dankbarkeit Hoffnung auf ein Jenseits und vielleicht noch anderen Elementen. Kein Wesen, dessen intellektuelle und moralische Fähigkeiten nicht mindestens auf einer mäßigen hohen Stufe stehen, könnte eine so komplizierte Gemütserregung an sich erfahren.“ (Die Abstammung des Menschen, S.120).
    Er sah Religion beziehungsweise religiöses Empfinden eingebettet in die Evolution der geistigen Fähigkeiten, die beim Menschen ihre höchste Stufe erreicht hatten. Religion entstand also aus der psychischen Situation des prähistorischen Menschen und hat sich psychologischen Gründen in allen späteren Kulturen ausgebreitet und gefestigt.

  128. NB. Zu DDR Zeiten gab es keinen staatlichen Feiertag. Für die beliebte Himmelfahrts-Wanderung mußten die Kollegen also einen wertvollen Urlaubstag opfern – gegen obrigkeitliches Knurren. Dieselben Leute – heute leider als alte Herren und nur noch wenig Alkohol vertragend – sind bei dieser schönen Tradition geblieben und wandern ausgiebig; man trifft Gott und die Welt und freut sich des Lebens.

    Eigentlich gibt es viel zuwenig Feiertage, oder?

    Gruß

  129. #143 Argutus rerum existimator:

    „als Naturwissenschaftler lautet mein Urteil: das wissen wir nicht.

    Das ist war die private Sichtweise eines Naturwissenschaftlers, aber du musst schon zugeben, dass es dennoch eine Sichtweise ist, die selbst philosophisch nicht in den Naturwissenschaften verwurzelt ist – vielmehr urteilst du von einer Meta-Ebene aus! 😉

    Die Parapsychologie ist keine Naturwissenschaft. Sie versucht zwar eine naturwissenschaftliche Methode anzuwenden, nur funktioniert das angesichts des Gegenstandes ihrer Forschung letzlich nur bedingt.

    Es ist bei weitem nicht mein Anliegen zu sagen: Der Geist eines Menschen sei eine Funktion seines Gehirns.

    Vielmehr geht es mir darum, dass die Naturwissenschaften eine Methode aufweisen, die als Basis des Denkens angewendet, denknotwendig sagen muss: Spätestens wenn keine Hirnströme mehr da sind, ist auch nix mehr mit Bewußtsein.

    Die Naturwissenschaft kann aus sich selbst heraus methodenbedingt zu keinem anderen Urteil kommen. Das belegt die Hirnforschung ja ganz eindeutig. Wenn gewisse Hirnzentren geschädigt sind, äußerst sich das sofort in Mangelerscheinungen.
    Je nach Schädigung eines Hirnzentrums kommt es zu entsprechenden Folgen.
    Ist das gesamte Hirn funktionsunfähig – bleibt folglich nichts mehr an möglichem Bewußtseinsinhalt geschweige denn Bewußtsein übrig. Soweit die an sich nachvollziehbare Logik der Naturwissenschaft einschließlich Hirnforschung.

    DER widerum stehen allerlei ASW-Erfahrungen, asiatische Meditationspraktiken mit deren Ergebnissen, der westliche Okkultismus etc. etc. gegenüber.
    Das heißt für mich, dass die Naturwissenschaft aufgrund ihrer kausalanalytischen Methode nur einen bestimmten Bereich der Phänomene mit ihren kausalen Gegenbenheiten erfasssen kann.

    Andere Methoden wie etwa die asiatischen Versenkungspraktiken, buddhistische Meditation usw. eröffnen sicher andere Bereiche des Lebens, die sich der rein kausalanalytischen Methode verschließen.

    Man muss ja gar nicht so weit gehen: Es gibt ja schon zig Leute, die gewisse „Nah-Tod-Erfahrungen“ geschildert haben und dabei alle letztlich recht ähnliches erlebt haben…

    Es gibt immerhin sogar auch eine ganze Literatur zu „Astral-Projektionen“ usw. Darüberhinaus auch zu zig anderen Grenzbereichen.

    Nur leben wir in einer christlichen Welt, und um das Christentum und seinen „Gott“ abzuwehren sind Agnostizismus, Naturwissenschaft und Materialismus durchaus passend.
    Mir ist der Verzicht auf jegliche Form der Spiritualität lieber als dieser „Gott“ und sein „Wille“. Darum habe ich auch mit dem Materialismus kein Problem. 😉

  130. Und am Schluß ritten sie Hand in Hand, dem Sonnenuntergang entgegen….. 🙂

    Mal im Ernst, über einen Evulotionstag würd ich nicht mal nachdenken, wozu? Und schon garnicht auf einen kirchlichen Feiertag legen! Soviel Ignoranz gegenüber der Werte von anderen, kann nur ein Mentalbombenleger, also einer der genau weiß, was er damit anrichten kann.
    Apopros, weiß man endlich, wer den Papst in Sachen Exkommunikationsrücknahme beraten hat?

  131. #147 pinetop:

    Ich lese da folgendes:

    „Und: für das “Existentielle” und “Spirituelle” brauchen wir keine wissenschaftlichen Hochschulen. Damit muss man sich selbst beschäftigen oder man fragt den Pfarrer seines Vertrauens.“

    Sie haben sich auf ein paar rhetorische Fragen meinerseits bezogen. Welche „Meinung“ soll ich nun revidieren?

    Ich habe schon als Kind eine Pfarrer befragt und war anschließend entsetzt. Das bin ich vom Christentum noch heute – fast ein halbes Jahrhundert später…

  132. Im Übrigen ist diese Ansicht brandaktuell auf die jetzige Situation Europas & Islam anzusetzen:

    Religion entstand also aus der psychischen Situation des prähistorischen Menschen und hat sich aus psychologischen Gründen in allen späteren Kulturen ausgebreitet und gefestigt.

    Der Islam breitet sich psychologisch aus. Er gewinnt über unsere Köpfe bzw. die Gehirnwäsche der Multikultifaschisten und schwachem Geist der Gegenwehr und Besinnung der eigenen Wertekultur weiter an Landnahme und Gewichtung. Er breitet sich aus und festigt sich…und alle gucken zu! So breitet sich eine fanatische Religion aus und expandiert.

  133. #151 Islamophober:

    Das interessante an Darwin ist eigentlich genau das, was er nicht darlegen konnte.

    So gibt es in der Evolution plötzliche Sprünge, wo auf einmal Arten auftreten, ohne, dass man Übergänge findet.

    Ich meine, das ist z.B. beim Archopterix so zutrifft. Da tauchen plötzlich komplett flugfähige Tiere auf, ohne, dass es dazu sozusagen flugunfähige „Vorgänger“ mit halb entwickelten Flügeln gibt…

    Damit soll jetzt kein Gottesbeweis vorgetragen werden, aber ich will damit andeuten, dass Darwin in meinen Augen nur Teilaspekte erfasst hat.

  134. #155 Islamophober:

    „Der Islam breitet sich psychologisch aus. Er gewinnt über unsere Köpfe bzw. die Gehirnwäsche der Multikultifaschisten und schwachem Geist der Gegenwehr und Besinnung der eigenen Wertekultur weiter an Landnahme und Gewichtung. Er breitet sich aus und festigt sich…und alle gucken zu! So breitet sich eine fanatische Religion aus und expandiert.

    Das ist ein Phänomen, dass sich nicht allein mit Darwin erklären lässt. Die tatsächlichen Wirkmechanismen sind komplexer. Aber das Problem haben wir allemal – egal, wie wir es erklären: Es ist virulent!

  135. Als Agnostiker finde ich diese Idee unsinnig. Ich habe nichts gegen christliche Feiertage. Sie sind Teil unserer Kultur.

  136. #157 Rechtspopulist (27. Feb 2009 20:39)
    Darwin hat den Grundstock gelegt. Seine Theorien wurden weiter entwickelt. Der Mensch bleibt ja nicht stehen, es sei den er hängt einer festgeschriebenen Religion an, dann wird Weiterentwicklung natürlich ungleich schwerer.
    #158 Rechtspopulist (27. Feb 2009 20:44)
    Yep!

  137. Was ist denn hier los? Ist Tomás de Torquemada auferstanden und hat zusammen mit den Wiedererweckunsgchristen die PI-Redaktion erobert?

    Aber wie ihr wollt. Ihr macht Witze über die Evolution ( PS. Es ist keine Theorie sonden das NATURGESETZ) hier eins zum Thema Religion:

    http://www.youtube.com/watch?v=MeSSwKffj9o

    Und für Alle die gewisse Unsicherheiten in bezug auf …“Gott“… in atheistische Gewissheit umwandeln möchten, empfehle ich diese 10 Videos = http://www.youtube.com/view_play_list?p=55BF351E762A22D0

    Besten Dank dafür an Phygos für das Hochladen bei YouTube !

  138. @ Rechtspopulist: der Koran ist ein sogenannter „Memeplex“, d.h. eine Ansammlung aufeinander bezogener Sinneinheiten. Daß sehr viele Verse fast identische Inhalte haben hat nur den Sinn, eine gewisse Redundanz zu schaffen, ihren Sinn durch Wiederholung ganz sicher in das Gemüt des Gläubigen einzupflanzen. Auch die litaneiartige Wiederholung von Versen, welche für Nichtaraber ja oftmals garnicht verständlich sind (und auch im Arabischen keinen logischen Sinn ergeben) haben nur den Zweck, andere Bewußtseinsinhalte beiseite zu drängen.

    Der Koran ist nichts anderes als ein geistiger Virus.

    Diesen kann man aber stoppen.

    Die Idee dazu ist mir durch die Lektüre des Romans „Snowcrash“ von Neal Stevenson gekommen.-

  139. Die sogenannte „Memetik“ bietet zumindest eine sehr passende Analogie, um die Ausbreitung des Islams verstehen zu können.

    Daher zitiere ich aus der folgenden Webseite: http://www.citizenwarrior.com/2007/10/terrifying-brilliance-of-islamic.html

    2.The Koran includes instructions for its own spread. It tells believers they must spread Islam. It is their holy duty to bring Mohammad’s warnings and Islamic law to every corner of the world.

    3. The memeplex includes instructions for its own preservation, protection, and replication fidelity. The Koran, the most important of the Islamic holy books, directly tells its followers that they can never change or modify or „modernize“ any of the teachings within the memeplex. It is a capital sin to try to do so. The memeplex ensures its own preservation this way.

    These first three memes are pretty standard for several successful religions. But now it gets interesting…

    4. Islam commands its followers to create a government that supports it. This may be one of the most brilliant innovations in Islam. Islam is the only religion that uses it. Other groups of religious people have had political aspirations, but no other major religious group orders its followers — as a religious duty — to create a government that follows its own system of law.

  140. Der Termin „Christi Himmelfahrt“ ist natürlich totaler Unsinn. Wenn es einen Evolutionstag geben sollte, dann kommt eindeutig nur ein religionsunabhängiger Tag in Frage. Nämlich der 20. August. Denn am 20. August 1858 wurde das Ternate-Manuskript von der Londoner Linné-Gesellschaft in gedruckter Form veröffentlicht.

  141. #153 Rechtspopulist (27. Feb 2009 20:16)

    Die Naturwissenschaft kann aus sich selbst heraus methodenbedingt zu keinem anderen Urteil kommen.

    Das stelle ich in Abrede. Es würde genügen, ein einziges Phänomen, das mit der Gebundenheit des Bewußtseins an das Gehirn unvereinbar ist, sicher nachzuweisen, und schon müßte diese Hypothese zugunsten einer neuen aufgegeben werden. Die wissenschaftliche Methode würde sich dadurch nicht ändern.

    Die Behauptung dieser Gebundenheit muß ja, wie jede wissenschaftliche Aussage, falsifizierbar sein. Und wird sie falsifiziert, dann sucht man eben Alternativen – no problem.

    Hinweise auf die Falschheit der Gebundenheits-Hypothese gibt es bereits heute. Sie sind bloß nicht gut genug abgesichert, um sich dahingehend auszuwirken. Sollte es einmal dazu kommen, dann wäre die Änderung der Theorienlage (oft fälschlich als „Paradigmenwechsel“ bezeichnet) geringer als beim Übergang von der klassischen zur Quantenphysik.

    um das Christentum und seinen „Gott“ abzuwehren sind Agnostizismus, Naturwissenschaft und Materialismus durchaus passend

    Zur Abwehr des monotheistischen Gottes reicht die philosophische Logik völlig aus. Aus diesem Grund eine materialistische Position zu vertreten hieße, das Kind mit dem Bad auszuschütten.

    Die Wissenschaft ist ein Instrument zur Erkenntnisgewinnung, keine Waffe zur Abwehr irgendwelcher weltanschaulicher Positionen mit Hilfe anderer weltanschaulicher Positionen.

    Für alles, was nicht der Logik oder gesicherten Erkenntnissen widerspricht, gilt, daß man es in der Wissenschaft als prinzipiell möglich betrachten muß – auch wenn es von Religionen zusätzlich zu Unsinnigem gelehrt wird. Auf die Wahrscheinlichkeit, daß es wahr oder falsch ist, hat das nämlich keinerlei Einfluß.

  142. #163 karlmartell (27. Feb 2009 21:29)

    Das angegebene Zitat ist nicht von mir, aber danke für den Link.

  143. Die Evolution ist vollendet.
    Irrtum! Die Evolution fängt erst an.

    Die Zeit der Entwicklung vom Affen zum Menschen der heutigen Zeit ist nicht Evolution, wie Professor Steve Jones von der Universität London irrtümlich annimmt, sondern Devolution. (Devolution = Gegenteil von Evolution) Evolution und Devolution, das ist ein ständiges auf und ab, das wir uns Grafisch dargestellt, als eine Wellenlinie vorstellen können.
    Ein Gipfel der Evolution fand bereits vor vielen Hundert Tausenden Jahren statt und von da an, bis zum nackten Affen – dem Bierbauchmenschen von heute folgte stets die Devolution, auf deren Tiefpunkt wir zur Zeit angelangt sind. Der vollkommener Affe, der im Laufe der Devolution zum Menschen degenerierte, lebte vor einem Million Jahren noch im Frieden mit der Natur, von der er umgeben war. Er ernährte sich ausschließlich mit pflanzlicher Kost. Einige Tausende Jahre später kamen Würmer und Insekten dazu. In Laufe der Jahrhunderte waren es dann auch Mäuse und kleine Säugetiere und vor ca. fünfhunderttausend Jahren waren es bereits große Säugetiere, wie Bär Wildschwein und sogar Mammut, die diese nun affenähnliche Menschen jagten, um sie zu verspeisen. Diese Wesen, die wir bereits Urmenschen nennen, gingen dazu über, Tiere gefangen zu halten und diese auch zwecks Nahrungsaufnahme zu züchten. Die Liste der Tiere, die den Urmenschen als Nahrung dienten wurde immer länger. Aber nicht nur dass die Liste länger wurde, auch die Menge an Fleisch, die diese Wesen verspeisten wuchs von Jahrtausend zum Jahrtausend an. Wenn es noch vor Tausend Jahren nur einige Kühe, Ziege und ein paar Hühner waren, die damaligen Bauer hielten um sich, aber auch die Bevölkerung, die in den Städten lebte zu ernähren, sind es heute ganze Hühnerbatterien und Mastbetriebe, die Menschen mit Fleischnahrung und Eiern versorgen. Wie ich anfangs bemerkte, lebte der Affe auf dem Gipfel der Evolution im Frieden mit der Natur. Mit dem Töten der Tiere, kam es vereinzelt zum Tötung der Artgenossen, die von den Urmenschen als Konkurrenten bei der Nahrungsbeschaffung angesehen wurden. In Laufe der Geschichte folgten dann Stammeskriege, Kriege zwischen einzelnen Ländern und in der Neuzeit sind es schließlich Weltkriege, bei denen Millionen Menschen getötet wurden. Nun töten die nackten Affen ihre Artgenossen auch aus Vergnügen. Lustmord ist nur dem Spezi Mensch eigen und damit hat die Devolution den tiefsten Punkt auf der Grafischen Kurve erreicht. Das 21. Jahrhundert können wir daher mit Stolz als Geburt einer neuen Evolution bezeichnen. Es wird einige Jahrtausende dauern, aber die Natur schafft es, so wie sie es schon immer in der Erdgeschichte geschafft hat. Aus dem unvollkommenen Bierbauch Menschen, der durch seinen aufrechten Gang seine Bewegungsfähigkeit einbüßte und durch unnatürliche Ernährung körperlich degenerierte, wird wieder ein intelligenter, gesunder, widerstandsfähiger und vollkommener Affe sein.

  144. Islamophober (27. Feb 2009 20:02)

    Sie haben offensichtlich ein falsches Bild von einem Christen. Wie sieht denn ein Christ aus? Meinen Sie, wenn jemand bestimmte biblische Bilder und Vorstellungen kritisiert, hört dieser auf ein Christ zu sein. Wenn jemand eine Aussage der Bibel ablehnt heißt das noch nicht, dass er kein Christ ist.
    Ich schrieb in meinem Beitrag, dass Darwin Christ war und zum Zeitpunkt seiner Entdeckungen einen Schöpfer voraussetzte. Dass er sich später immer stärker als Agnostiker positionierte, nicht zuletzt beeinflusst durch den Tod seiner Tocher Annie, tut dieser Aussage keinen Abbruch.

  145. #167 Argutus rerum existimator:

    „Hinweise auf die Falschheit der Gebundenheits-Hypothese gibt es bereits heute.

    Die gibt es seit Jahrtausenden…
    Ganze okkulte Praktiken basieren darauf.
    Nur: diese Hinweise kommen nicht aus der hirnforschung – und dorther werden sie auch methodenbedingt nicht kommen können – wie auch?

  146. Christi Himmelfahrt soll “Evolutionstag” werden

    Eine beschissene Idee eines beschissenen kommunistischen Extremistenvereins!

    Was mich immer mehr wundert: Es wird von solchen Leuten ständig Toleranz und Respekt verlangt.

    ABER: Selbst tolerant und respektvoll gegenüber anderen?

    Fehlanzeige.

    Schon als es ums Kruzifix in den Schulen ging, konnte ich den extremen Fanatismus mancher Atheisten nicht verstehen.

    Wer sich wegen eines harmlosen Kruzifix in einem Klassenzimmer derart fanatisch aufregt, daß er bis vors höchste Gericht geht, damit es (das Kruzifix) abgehängt wird, den halte ich für einen besoffenen Spinner!

    Für so ein menschenfeindliches Verhalten habe ich immer weniger Verständnis.

    Islamische Radikale und fanatisch-extremistische Atheisten: Eine neue Seuche!

    Wer mir meinen Jesus wegnehmen will, dem werde ich die Faust zeigen!

    Da vestehe ich keinen Spaß! 😈

  147. Übrigens: Den Kreationismus halte ich für eine genauso perverse Verirrung wie den fanatisch-extremistischen Atheismus.

    Die biblische Schöpfungsgeschichte hat im Biologie-Unterricht selbstverständlich NICHTS zu suchen.

    Religion ist KEINE Wissenschaft. Denn sie widerspricht wissenschaftlichen Grundsätzen.

    Wenn religiöse Extremisten versuchen, an die Stelle der Wissenschaft den Glauben setzen, dann ist Widerstand gerechtfertigt.

    ABER: Soll ich nun auch zum fanatisch-extremistischen Atheisten werden, nur weil ein paar hirnverbrannte Idioten meinen, sie müßten ihren religiösen Wahn anderen aufzwingen?

    Nein, das werde ich bestimmt nicht tun.

    Ich werbe für ein lockeres, entspanntes Kulturchristentum.

    Ohne Inquisition, ohne Scheiterhaufen, ohne Pogrome.

    Aber mit Sinnstiftung, echter Nächstenliebe im Umgang der Menschen miteinander, für unser seelisches Wohlbefinden, für Hoffnung und lebendiges Leben. 🙂

    So viele Wünsche auf einmal. Geht das denn?

    :mrgreen:

  148. “die Umbenennung von Christi Himmelfahrt in Evolutionstag wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass dieser Staat in seiner Feierkultur nicht nur gläubige Christen respektiert, sondern auch die vielen Millionen Bundesbürger, die eine dezidiert säkulare Weltsicht vertreten.”

    Blöd nur, dass in Deutschland gerade mal 10 % Atheisten vertreten sind.

  149. Selbstverständlich müssen wir die Evolution feiern. Ich schlage den 30. Februar als Feiertag vor.

  150. #171 Rechtspopulist (27. Feb 2009 23:54)

    diese Hinweise kommen nicht aus der hirnforschung – und dorther werden sie auch methodenbedingt nicht kommen können – wie auch?

    Das ist auch nicht nötig. Die Hirnforschung ist ja nur ein ganz schmales Segment der gesamten Wissenschaft. Es kommt oft vor, daß wissenschaftliche Erkenntnisse aus anderen Bereichen als dem direkten Studium der dafür naheliegenden Objekte kamen. So ist beispielsweise die wichtigste Erkenntnisquelle für die Evolution (um wieder zum Thema zurückzufinden) nicht die Fossilienkunde sondern die Biochemie.

  151. # 155 Rechtspopulist
    Meine Aussagen bezogen sich nicht auf Ihren Beitrag, sondern galten karlmartell.
    Zur Sache: An wissenschaftlichen Hochschulen kann Theologie gelehrt werden, wenn sie wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und die Freiheit der Wissenschaft respektiert wird. Dies bedeutet, dass sogar ein Atheist Professor sein kann. Dies ist heute unmöglich.
    Das „Existentielle“ und „Spirituelle“ kann keinen Platz an staatlichen Hochschulen haben. Das ist Privatsache. Ich persönlich habe hierfür kein Bedürfnis. Ich verkenne aber nicht die Tatsache, dass eben sehr viele Menschen gerade dieses Bedürfnis zu befriedigen trachten. Und da bin ich halt liberal, solange sie mich nicht anpredigen.

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