kapitalismus

Da hilft auch kein Bekenntnis gegen den Kapitalismus, wie bei diesem Iraner im Hungerstreik in Köln: Die Iraner, die für die Freiheit ihrer Heimat kämpfen, auch die Linken darunter, werden von ihren deutschen Genossen verraten. Die geistige Nähe von linken und rechten Extremisten fällt jetzt sogar dem SPIEGEL auf – PI hatte längst berichtet.  Bleibende Erkenntnis mit Konsequenzen oder nur ein kurzes Aufschrecken im Schlaf der Selbstgerechten?

Reinhard Mohr im SPIEGEL:

Zunächst war da viel Schweigen. Auch Tage nach den riesigen Demonstrationen und den Drohungen des Regimes in Teheran fand sich etwa im Leitorgan der Linken, dem „Neuen Deutschland“, kein Sterbenswörtchen über die dramatischen Ereignisse. Das gleiche Bild bot sich auf der Homepage der Partei Oskar Lafontaines.

Eine merkwürdig ansteckende Schweigegrippe.

Doch halt, ganz unten rechts schließlich die zwanzig Zeilen starke Stellungnahme des angeblichen Reformers und Ex-Stasi-IM André Brie, derzeit noch Europa-Abgeordneter seiner Partei: Das offizielle Wahlergebnis, der überwältigende Sieg von Präsident Ahmadinedschad, sei „Ausdruck für das Scheitern der westlichen Konfrontations- und Demütigungsstrategie“.

Wir verstehen. Egal, was passiert, der Westen ist schuld, allen voran natürlich Amerika und Israel. Da kann Obama einfühlsame Reden an die arabisch-islamische Welt halten, wie er will.

Auch Attac, die notorisch kapitalismus- und globalisierungskritische Organisation gegen das Böse und für das Gute in der Welt, hält sich völlig bedeckt. Lieber freut man sich schon jetzt auf die tolle Sommerakademie Anfang August („Anmeldung mit Frühbucherrabatt“). In einem Attac-Forum wird die Wahl in Iran auf sehr eigene Weise interpretiert: „Die Wahlbeteiligung der Bevölkerung ist klares Indiz für ein funktionierendes legitimes Staatswesen. Verglichen mit der niedrigen Wahlbeteiligung der Deutschen an der Wahl zum Europäischen Parlament (unter 40 Prozent) ist die hohe Wahlbeteiligung im Iran am 12. Juni (85 Prozent) ein klares Indiz des Vertrauens der Iraner in ihren Staat.“

Mehr noch: „Iran wird nicht ins Chaos versinken. Besonnenheit ist von allen Seiten angebracht… Der Präsident Ahmadinedschad ist aufgerufen, eine Etappe der Entspannung zu initiieren. Stabilität, Entspannung und Dialog mit den USA sind notwendige, dringende Ziele für den wiedergewählten iranischen Präsidenten und alle wichtigen politischen Akteure in Teheran.“ Vor allem natürlich aus einem Grund: „Israel ist alles zuzutrauen.“ Das Blog ist nur ein extremes Beispiel für eine Geisteshaltung, in der Rechts und Links, Braun und Rot sich wie im Reagenzglas vermischen:

In der „Jungen Welt“ holt Werner Pirker, von 1975 bis 1991 Redakteur und zeitweise Moskauer Korrespondent des Zentralorgans der Kommunistischen Partei Österreichs („Volksstimme“), jetzt freier Autor (u.a. „Ami go home. Zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus“, 2003), derweil das vulgär-marxistische Besteck aus dem Tornister: „Die iranische Revolution anno 2009 hat sich in postmoderner Verkehrung des Revolutionsbegriffs die soziale Deemanzipation auf ihre Fahnen geschrieben“. Die „Revolution im Zeichen der liberalen Hegemonie“ verfolge das Ziel der „vollen Wiedereingliederung des Iran in das System der imperialistischen Weltordnung“. Konsequent interpretiert Marxist Pirker den demokratischen Aufstand der iranischen Massen für die Freiheit als „asoziale Revolution“, kurz: als „konterrevolutionäre Revanche“.

Frei nach Ulrike Meinhof: Natürlich darf geschossen werden. Das allerdings musste man den Teheraner Machthabern nicht extra ausrichten.

Jürgen Elsässer, einst auch Autor der „Jungen Welt“, dazu auch für „taz“, „Konkret“, „Jungle World“ und „Neues Deutschland“ tätig, last not least Mitbegründer der „Volksinitiative gegen Finanzkapital“, macht aus seinem linken Herzen schon gar keine Mördergrube: „Glückwunsch, Ahmadinedschad!“ rief der mehrfache Buchautor („Kriegslügen. Der Nato-Angriff auf Jugoslawien“, 2008) auf seiner Homepage.

All die jungen Frauen mit ihren perfekten Englischkenntnissen vor den Kameras von CNN und BBC – „das sollen die Repräsentanten des iranischen Volkes sein, oder auch nur der iranischen Opposition?“ Allah behüte: „Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“

Am Ende lässt sich der unnachgiebige Gesellschaftskritiker, der im Südwestrundfunk kürzlich noch mit Heiner Geißler über die Wirtschafts- und Finanzkrise debattierte, zu einem wahren Rausch hinreißen: „In diesem Sinne: Salemaleikum, Präsident! Auf vier weitere friedliche Jahre! Und heute werde ich, ganz unislamisch, auf Dich einen Slibowitz trinken!“ Slobodan Milosevic wird’s noch im Grab gefreut haben.

Während Antifa-Gruppen und Autonome zwischen Berlin-Kreuzberg und Freiburg ebenso beharrlich schweigen wie Pax Christi, IPPNW, Terres des Hommes, die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) und Medico International (lieber feiern sie 30 Jahre sandinistische Revolution in Nicaragua), meldet sich ein guter alter Verschwörungstheoretiker zu Wort: Mathias Bröckers, langjähriger taz-Redakteur und Autor mehrerer Bücher über die Terroranschläge vom 11. September 2001, in denen akribisch nachgewiesen wird, dass alles ganz anders gewesen sein muss als es die offizielle „Legendenbildung“ will.

Bröckers weiß auch jetzt wieder, wie es wirklich war: „Auch wenn die Gerüchte über Manipulationen und Wahlbetrug und die Massenproteste gegen das Ergebnis in den auf regime change getrimmten West-Medien derzeit hohe Wellen schlagen und als erster Keim eines Volksaufstandes bejubelt werden – das Wahlergebnis entspricht ziemlich genau dem, was verlässliche Prognosen vor der Wahl vorhersagten.“

Staunenswert an all diesen Kommentaren von links und ganz links ist, wie souverän sämtliche Tatsachen ausgeblendet – oder in ihr Gegenteil verkehrt – werden, die selbst unter Berücksichtigung der unübersichtlichen Nachrichtenlage auf der Hand liegen.

Dabei handelt es sich nicht bloß um die ideologische Blindheit und moralische Verkommenheit von Verschwörungsaposteln und anderen Wirrköpfen. Absurde Stellungnahmen dieser Art weisen auch auf die ganze Freiheitsverachtung hin, die im linksdogmatischen Lager leider eine unrühmliche Tradition hat.

Während man hierzulande an jeder Ecke die Fratze des „neoliberalen“ Ungeheuers an die Wand malt, dem irgendein „neuer Faschismus“ gewiss bald auf dem Fuße folgen werde, zeigt man sich gegenüber einem reaktionären, islamfaschistischen Terrorregime wie in Iran äußerst verständnisvoll, das alle Hoffnungen des eigenen Volkes, vor allem der Jugend, mit gnadenloser Gewalt erstickt.

Die völlig irrationale und faktenwidrige Fixierung auf „den Westen“ als Urheber allen Übels verstellt die Sicht auf jede greifbare Wirklichkeit.

Wohl wahr, und für SPIEGEL-Leser scheint dies tatsächlich eine neue Erkenntnis zu sein. Im Hass auf jede echte Freiheitsbewegung und im Drang, sich Diktatoren hündisch anzubiedern, sind sich in Deutschland rechte und linke Extremisten einig. Das äußert sich nicht zuletzt in einer irrationalen Verherrlichung der faschistischen Massenpsychose des Islam. Apropos: Fehlt da nicht etwas im Spiegel? Hören wir im Chor der Schweigenden nicht noch deutlich eine dritte Stimme – die der Muslime, die bei uns in Freiheit leben dürfen? Wären nicht ganz besonders die gefragt, zu protestieren, die angebliche Friedenslehre ihres Propheten gegenüber den Missverständnissen richtig zu stellen, deren Religion angeblich missverstanden wird, wenn sie – nicht nur im Iran – zu all diesen menschenverachtenden Grausamkeiten führt? In der Reihe der Extremisten, deren freundliche Maske im Angesicht des persischen Volksaufstandes fällt, steht neben Links- und Rechtsextremisten eine dritte Gruppe, deren Reaktion vom Schweigen der Islamkonferenz bis zum Beifall des Muslimmarktes reicht: Die Muslime in Deutschland. Das vergaß der SPIEGEL zu erwähnen.

Immerhin – einige einzelne Deutsche gingen gestern bei einer Demonstration linker iranischer Gruppen in Köln mit.

Es wäre wünschenswert, dass auch die demokratischen Iraner bei ihren Kundgebungen am Kölner Dom etwas mehr Unterstützung aus der Mitte der bürgerlichen deutschen Gesellschaft bekämen. Bisher trat dort nur Politikrentner Norbert Blüm auf. Ist das wirklich alles, was die Mitte der deutschen Gesellschaft zur Freiheitsbewegung im Iran beizutragen hat?

Vielen Dank allen Spürnasen!

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45 KOMMENTARE

  1. „kurzes Aufschrecken im Schlaf der Selbstgerechten?“

    Genau! Mehr wird daraus wohl nicht werden!

  2. Die Linke hegt seit je her starke Sympathien für faschistoide Regime. Diese Regime sind ja irgendwie ok, weil die sich ja irgendwie gegen den westlichen Imperialismus stemmen.

  3. Die über 300.000 Allah ergebenen, (Kampfsportausgebideten ) von höchster Stelle gedeckten Baschids , (TV-Beitrag ARD) die sich als Killer -Folterer usw. betätigt haben, werden alles nuiederschlagen, was sich für Reform und Demokratie einsetzt.
    Die Linken und Grünen haben wieder ihre Larve offenbart die wir schon lange kennen.
    Nazi zu Nazi, Brüder im Geiste.

  4. So wie sich die Dinge gebären würde ich sagen dass es die Linke – mit tatkräftiger Unterstützung der Mohammedaner – schaffen wird die westlichen Demokratien zu zerstören.

    Fragt sich nur wie Marx und Mohammed danach mit einander auskommen werden und wer von den beiden übrig bleibt.

    Die Linke ist besser organisiert und technisch versierter. Die Musels sind zahlreicher und fanatischer.

    Schwierig zu sagen wie es ausgehen wird.

  5. Die Darstellung des Journallisten zeigte vielen ihre Lügen.
    Der Anhang von PI zeigte dem Journallisten wo er noch Sichtbedarf hat….

  6. Linke,Islamisten,Faschisten – alles Brüder im Geiste. Ob ihre Farben nun rot,grün oder braun sind.

  7. Freiheitliche Gesellschaften werden gehaßt und verachtet von Linken, Sozialisten, und Kommunisten, ebenso von Faschisten, Nationalisten und schließlich vom Islam.
    Da das Mißverständnis besteht, die Iranische Opposition strebe eine freiheitliche Gesellschaft in unserem Sinne (also christlich grundgeprägt) an, ist Ursache für all diese irrationalen (und blöden) Stellungnahmen der Linken.
    Und WARUM der Haß auf alle Gesellschaftformen, die real in Richtung Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde usw fortschreiten (wenn auch wie „Schnecken“) ?
    Ich glaube, am Ende ist es der Haß auf Gott selbst (also wohlgemerkt den Jahwe-Gott, uns von Jesus als „Papa“ offenbart) und eben Sein Reich, das er hier auf der Erde (irgendwann) sehen will.
    Wir sollten viel öfter „Dein Reich komme“ beten !

  8. In der Tat, diese Menschen brauchen unsere Unterstützung, habe jetzt, trotz mehrfachem Schauens, kein einziges Kopftuch gesehen und das in Köln, man mag es kaum glauben.

    Wo sind den eigentlich die ganzen Kölner Politik Prominenten??

    Sicherlich bei etwas wichtigerem, dem Kampf gegen Pros und pöse Nazis!

    Lindener

  9. Aber: Es gibt auch andere Genossen!

    Guckst Du hier, da hat auch ein Linker unterschrieben!
    Bobo Ramelow.

    Schutz für Christen

    28. Juni 2009, 12:17 Uhr
    ENTWICKLUNGSHILFE
    Schutz für Christen

    Eine Gruppe von Abgeordneten aus allen Fraktion hat die Bundesregierung aufgefordert, sich stärker für den Schutz von Christen in der Welt einzusetzen. Die Zahlung von Entwicklungshilfe müsse auch davon abhängig gemacht machen, ob in den Empfängerländern Christen verfolgt würden, heißt es in der Erklärung.

    In Ländern wie Pakistan und Indien würden Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert und seien Opfer von Übergriffen, heißt es in der Erklärung. Deutschland müsse der Verfolgung religiöser Minderheiten entschieden entgegentreten. Die Verfasser des Papiers weisen darauf hin, dass fast 90 Prozent der Opfer von religiösen Verfolgungen Christen seien.

    Die Bundesregierung müsse eine kohärente Außenpolitik mit dem Ziel betreiben, weltweit Glaubensfreiheit durchzusetzen.

    Das Positionspapier wurde von einem Kreis von rund 30 christlichen Abgeordneten erarbeitet, dem unter anderem die stellvertretenden Unionsfraktionschefin Ilse Falk, der SPD-Bildungsexperte Dieter Grasedieck und der Linken-Politiker Bodo Ramelow angehören.

    Ralf Neukirch

    http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,druck-633040,00.html

    Wachen die Deutschen Politiker langsam auf?

  10. #4 Nixlinx (28. Jun 2009 12:55)

    Die Linke ist besser organisiert und technisch versierter. Die Musels sind zahlreicher und fanatischer.

    Schwierig zu sagen wie es ausgehen wird.

    Na, ob die Linksfaschisten besser organisiert sind als die Grünfaschisten? Ich wage es zu bzweifeln.

    Am Ausgang der Sache besteht bei mir allerdings kein Zweifel: Die Grünfaschisten werden siegen. Sie sind mehr, jünger, gnaden- und skrupellos. Die Rotfaschisten sind Dummschwätzer ohne Eier in der Hose.

  11. Was vor acht Jahren in den aberwitzigen Verschwörungstheorien um den 11. September ins Kraut schoss, welche die Verantwortlichen für den Anschlag überall, nur nicht im Islam suchte, hat sich inzwischen zu einer gesamtdeutschen Massenpsychose ausgewachsen. Das sozialdekokratisierte Parteienspektrum von links bis rechts orientiert sich geographisch längst nach süd und ost, hin auf die islamischen Unrechtsstaaten des Maghreb und Mittelost. Eurabien ist im Entstehen.

  12. #10 Koltschak
    So ein Papier ist tatsächlich eine kleine Sensation.
    Noch vor wenigen Monaten – am 5.12.08 – hat MdB Erika Steinbach nur gelangweilten und tröpfelnden Applaus erhalten, als sie sehr kämpferisch diese Christenverfolgung „heute“ im Bundestag anprangerte (waren das vielleicht gerade diese „dreißig Hanseln“ ?).
    Bin gespannt, ob man davon später von diesem Papier überhaupt nochmal etwas hören wird …

  13. Gut beobachtet, die religiösen Muslime schweigen wieder einmal, statt sich zu distanzieren. Und der Spiegel hat das vergessen. Typisch.

  14. erstaunlich, keine Frau trägt ein Kopftuch! Die Iranerinnen haben wohl die Schn…. voll.

  15. Wenn man sich mit einem Menschen aus dem Orient unterhält, der vernünftige Ansichten äußert, gepfelgte Umgangsformen an den Tag legt, zur Selbstkritik fähig ist, dann handelt es sich in der Regel um

    – einen Israeli

    – einen arabischen Christen

    oder

    – einen Iraner.

    Iraner in Europa gehören zu den integriertesten Migranten überhaupt, sind oft sehr gebildet, sprechen Deutsch, Englisch und Farsi, leben meist säkular und sind für die okzidentalen Werte und nicht gegen sie.

    Und diese Spezies von orienatlischen Migranten passt natürlich nicht in das Opferschema der LinksgrünInnen.

    Die kinderlose Studienabbrecherin Claudia Fatima Roth oder der Umvolker Volker Beck, oberster TugendwächterIn im Lande, wollen lieber ungebildete OrientalInnen, um die sie sich dann liebevoll kümmern können, die, wie Bundesunsicherheitsminister Schäuble auf teuren Konferenzen meint, noch nicht so weit seien!

    http://www.claudia-roth.de/userspace/ST_claudia_roth/Bilder/angekommen.jpg

    Selbstbewusste, intelektuelle und nicht von Transferleistungen abhängige Migranten sind offenbar ein Störfaktor.

    2050 – Kölner Dom wird Claudi-Fatima-Roth-Moschee

    2051 – Domplatte wird Volker-Beck-Steinigungsplatz

    2052 – Die internationale Baukranmesse C(o)rane52 findet in Ehrenmordfeld statt

  16. #13 Ausgewanderter

    Die Rotfaschisten sind Dummschwätzer ohne Eier in der Hose.

    Immerhin haben es die Dummschwätzer ohne Eier in der Hose geschaftt die Bundesrepublik Deutschland zu übernehmen. Und es gibt weitere EU Länder die ich zu den „Übernommenen“ zählen würde.

    Man sollte nicht den Fehler machen Linke und Grüne zu unterschätzen. Diese Rotgrüngutmenschen sind ein höchst gefährlicher, gnadenloser, gewissenloser, absolut skrupelloser Feind dessen einziges Ziel darin besteht die westlichen Demokratien zu zerstören weil sie sich davon eine Änderung der menschlichen Natur in ihrem Sinne versprechen.

    Und sie haben sich zu diesem Zweck mit den Mohammedanern verbündet. Mehr muss man über Linke und Grüne eigentlich nicht mehr wissen.

    Dass es hier in Deutschland – noch – nicht zu Zuständen wie im Iran gekommen ist liegt daran, dass es bis jetzt nicht notwendig war. Die Deutschen haben sich nur mit Quatschen in die Political Correctness hineinmanipulieren lassen. Stock, Peitsche und Schusswaffen waren – bis jetzt – nicht nötig. Was nichts darüber aussagt ob Linke und Grüne nicht auch zu diesen Mitteln greifen werden wenn sie Druck vom Volk kriegen.

  17. #19 eigenvalue (28. Jun 2009 13:54)

    So schlimm es ist, wenn Kinder entführt werden, aber ich habe mit keiner Frau mehr Mitleid, die sich mit Moslems einlässt und dann so etwas erleben muss. Wer nicht hören kann, muss fühlen. Dass Moslems zu Entführungen neigen, da im Islam die Kinder nach dem Abstillen dem Vater gehören, sollte sich hier bis ins letzte Kaff rumgesprochen haben. Wenn diese Ischen glauben, ihr Musel sei was Besonderes- bitte sehr. Dann müssen sie halt mit den Konsequenzen leben. Mit wem man wirklich Mitleid haben kann, sind die armen Kinder.

  18. Schon aufgefallen ?
    Auch die UNO -ansonsten mit Vorwürfen gegen demokratische Staaten wie Israel oder die USA immer schnell bei der Hand- hat hier mal wieder Sendepause.
    Insbesondere der Generalsekretär Ban Ki Moon scheint irgendwie abgetaucht zu sein.
    Na ja, ist vielleicht in Urlaub
    (verkehrte Welt….)

  19. “Das sollen die Repräsentanten des iranischen Volkes sein, oder auch nur der iranischen Opposition?”

    “Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.”

    Danke für diese klaren, Sie entlarvenden Worte, Herr Elsässer. Damit zeigen Sie, dass Sie moralisch auf einer Stufe mit dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt stehen:

    http://www.npd.de/html/714/artikel/detail/718/

  20. Die Linken präsentieren sich einfach so wie sie sind – bleibt zu hoffen, das dies endlich mal zu einer Ent-Täuschung der vorhandenen Gutmenschen führt.

    Und zwar Ent-Täuschung im wörtlichen Sinn, das Ende der Täuschung!

  21. @#5 Nixlinx

    Richtig, schön gesagt.

    Besonders interessant wird das im Bezug auf die aufstebende Großmacht China sein, wenn Eurabian sich längst mit seinem (vermeintlichen?!) Schicksal als verlängerter Arm des Islam abgefunden haben wird.

  22. Jürgen Elsässer: „Gut, dass Ahmadinedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.”

    Waterboarding (ohne Seife) = Bush = BÖSE!

    „Darkroom“ für iranische Demonstranten = Ahmadinedschad = GUT!

    Jürgen Elsässer = *ZENSIERT*

  23. Ist das wirklich alles, was die Mitte der deutschen Gesellschaft zur Freiheitsbewegung im Iran beizutragen hat?

    So was in der Art. Die wollen ihre Ruhe und natürlich ihren Spaß … was geht uns unser Mitmensch an?
    Es braucht einen knallharten Weckruf von unserer Seite. Mir fällt dazu manch verheerendes ein und das, ohne auch nur die geringste Gewalt oder Verhetzung anzuwenden.

    Bin eigentlich ganz froh derzeit (wg. unserer offensichtlich unauflösbaren religiösen / Obama Differenzen) unter Moderation zu stehen. Da poste ich hier eher wenig und nutze meine Zeit um richtig kreativ zu werden.
    Die Ergebnisse wird man bald mitbekommen!

  24. Zu dem Video:

    Ich sehe kein einziges aggressives Gesicht, ein offenes Lächeln in vielen Gesichtern, keine Großkotzigkeit, kein Machogehabe. Ich sehe Iraner mit Deutschlandfähnchen und Deutsche mit Iranfähnchen. Die Sprechköre sind in unserer Sprache gehalten. Ich sehe keine Frauenverschleierungen – Zeichen des politischen Islam fehlen.

    Genau das ist eben der entscheidende Unterschied zu dem, was Türkennationalisten und Erdoganislamisten bei ihren zahlreichen Machtdemonstrationen in Deutschland gerne abziehen.

    Das ist der Grund, warum Perser (Iraner) sich einen guten Ruf in Deutschland geschaffen haben und die expandierende Türkendiaspora selbst ihren schlechten Ruf zu verantworten hat.

    Fakten sind keine „ungerechtfertigten Vorurteile“.

    Schöner Demonstrationszug, hatte das leider verpennt. 🙁

  25. ja wo sind denn, wo sind sie denn, die linken obergutis mit ihrer solidarität, ihren blöden wimpeln und lichterketten für für die freiheit der perser. sind die perser etwa weniger solidaritätsberechtigt als die afroafrikanischen afrikaner in zimpap.., tsimba.., zipap..,… in rhodesien halt?
    und warum ist das so? ist es etwa die geistige und ideologische nähe der schlächter von teheran zu den stalinisten in doitschland?
    seltsam ist das schon. wo bleiben die feministinnen? die können doch unmöglich alle gleichzeitig im urlaub oder beim batik-kurs sein.

  26. Auf exakt die gleiche Weise haben die links-Liberalen und die links-Sozialisten früher die kommunistischen Diktaturen des Ostens verharmlost und die kommunistische Menschenschlächterei unter den Tepich gekehrt.
    Alles war der Westen, das Christentum, die freiheitlich marktwirtschaftliche Gesellschaftsordnung, das Bürgertum schuld.

    Leider sind die Affen heute da wo sie immer hinwollten, an der Macht.

  27. Wachen die Deutschen Politiker langsam auf?

    Nein. Und das wollen sie auch nicht denn
    alles ist schon beschlossene Sache. Die
    Ausdünnung und die Vernichtung des
    Abendlandes ist schon längst beschlossene
    Sache. Die können das Geld für den Verkauf
    von Europa nicht mehr zurück geben. Das
    Glück wurde schon ausgeschüttet. Es stehen
    aber Wahlen an, da bequemt man sich schon
    mal aus dem Tiefschlaf um die Bevölkerung
    zu täuschen um dann weitere 4 Jahre süße
    Träume zu haben.

  28. Wen wundert’s? Ahmadinedschads Wirtschaftspolitik kann man am ehesten als sozialistisch bezeichnen.

    By the way: Saddam war überzeugter Sozialist, seine Ba’th Parei heißt mit vollem Namen übersetzt soviel wie “ Arabische Sozialistische Partei der Wiedererweckung“.
    Auch Afrikas rassistischster Diktator Mugabe wird gerne als Rechter bezeichnet, doch auch er hegt große Sympathien für Marx.

    Der bekannteste Nationalsozialist unserer Zeit ist aber wohl Hugo Chavez, Vorbild weiter Teile der Linken. Doch statt ihn in die Ecke mit Hitler und Konsorten zu stellen bezeichnet man ihn gerne als „Linksnationalen“, hört sich doch viel freundlicher als Nationalsozialist an.

    Das Wort Nazi entstammt übrigens dem DDR-Propaganda-Apparat, um von den gemeinsamkeiten der Sozialismus mit dem Nationalsozialismus abzulenken. Damit soll vermittelt werden, das Schlimme am Nationalsozialismus sei nur das „Nationale“, nicht aber der Sozialismus, gewesen.
    Die Verbrechen im Dritten Reich haben also Nazis und keine Sozialisten wie WIR angerichtet, denn WIR sind ja die guten…

  29. Wann immer es gegen die USA oder Israel geht, stehen Linke und Rechte stramm Seite an Seite. Gleichfalls bei Verharmlosungen von Terrorakten durch Moslems.

    Beide Schattierungen froenen dem Sozialismus. Das eint sie. Sie leben nicht im Hier und Jetzt. Sie leben in ihrer eigenen kruden Welt.

  30. Und was den Spon angeht: Scheinbar laufen ihnen die Leser davon. Da reisst so ein Beitrag die 99 anderen linkslastigen Propagandabeitraege auch nicht mehr raus. Spon ist ein sozialistisches Schmierblaettchen. Genaus wie SZ und Co.

  31. Wären nicht ganz besonders die gefragt, zu protestieren, die angebliche Friedenslehre ihres Propheten gegenüber den Missverständnissen richtig zu stellen, deren Religion angeblich missverstanden wird, wenn sie – nicht nur im Iran – zu all diesen menschenverachtenden Grausamkeiten führt?

    Die Muslime in Deutschland wären in der Tat gefragt, gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran zumindest die Stimme zu erheben, insbesondere die Teilnehmer der Islamkonferenz.
    Diese haben sich mehrheitlich mal wieder als Freiheitsfeinde zu erkennen gegeben.
    Man muss aber schon genau hinsehen, denn die Massenmedien verschleiern so gut es geht.

    Einzig die alevitische Gemeinde hat eine Erklärung, die die Niederschlagung der Proteste im Iran verurteilte und für die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit eintrat, unterzeichnet. Die anderen muslimischen Organisationen haben selbst diesen Minimalprotest verweigert.
    Und Zeitungen von TAZ bis Abendblatt geben sich alle Mühen, diese elende Schande auch noch zu verschleiern.

    HINTERGRUND (Lesebefehl!):
    http://freeirannow.wordpress.com/2009/06/28/ganz-starke-verurteilung/

    roger

  32. #8 Herbert Klupp (28. Jun 2009 13:01)
    > Freiheitliche Gesellschaften werden gehaßt und verachtet von Linken, Sozialisten, und Kommunisten, ebenso von Faschisten, Nationalisten

    Nationalismus ist mit individueller Freiheit vereinbar. Die Nationalisten welche die freiheitliche Gesellschaft hassen sind Faschisten und in der Regel Sozialisten.

  33. @ #29 Israel_Hands:

    Jürgen Elsässer = *ZENSIERT*

    Offenbar hat Elsässer seinen Slibowitz schon getrunken, bevor er in die Tasten haute – allerdings die ganze Flasche.
    Ehe ihn der Alkoholismus dahinrafft, wird er aber weiterhin sein Gift gegen diese freiheitsliebenden Demonstranten verspritzen und wahnsinnigen Diktatoren in den Hintern kriechen. –
    Wie angenehm unterscheidet sich dieser Demonstrationszug von den islamischen Demos. Hier ist selbst unter diesen Umständen da und dort ein Lächeln zu sehen, wiegen helle, aufgeschlossene Gesichter vor – dort hassverzerrte Fratzen und (gegen uns!) drohend erhobene Fäuste.

  34. Leider ist der verlinkte Artikel eher miserabel recherchiert. Die meisten größeren linken oder eher linken Publikationen haben ausführlich und nahezu durch die Bank regimekritisch berichtet und analysiert – egal ob nun taz oder jungle world.

  35. Aus besagter jungle world

    Immerhin hat »Die Linke« auf ihrem Parteitag am Wochenende einem Dringlichkeitsantrag zugestimmt, in dem man sich mit der Protestbewegung solidarisierte. Helmut Scholz vom Parteivorstand erklärte außerdem, man sei mit den Protestierenden solidarisch und verurteile »auf das Schärfste« das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten. Allerdings solle die »internationale Staatenwelt« nicht »durch äußere Einmischung oder konfrontative Rhetorik die Spannungen zwischen den politischen Lagern weiter anheizen«. Einen Aufruf zum Schweigen als Solidarität für eine Protestbewegung zu verkaufen, das ist wirklich originell! Echte Solidarität mit dem Protest müsste doch im Gegenteil versuchen, Spannungen anzuheizen.

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