Treffen des russischen Zaren mit dem Preußenkönig.

Von WOLFGANG PRABEL* | In der Friedensbewegung, bei der Linken und in Randbereichen anderer Parteien gibt es die Überzeugung, daß ein Europa ohne die NATO ein besseres wäre.

Wir wollen mal vom desolaten Zustand dieses Bündnisses absehen, dessen Führungsmacht derzeit sehr suboptimal regiert wird, dessen Mitglieder teilweise nicht angemessen in die Rüstung investieren, Privatkriege im Innern und nach außen führen, Gebiete annektieren (z.B. Nordzypern) und dessen Struktur von NGOs destabilisiert wird, ohne daß jemand mit dem Stock auf den Tisch haut.

Früher gab es zeitweise politische Bündnisse, an denen auch Rußland beteiligt war. Das war zum Beispiel die vielgeschmähte Heilige Allianz nach 1815.

Der Kitt, der sie zusammenhielt, war allgemeine Erschöpfung nach den Napoleonischen Kriegen und die Verhinderung einer erneuten Revolution. Nach der Revolution von 1848 brach das Bündnis zusammen, weil Frankreich ausbrach. Aber auch andernorts erodierte die Lust am Frieden. Der erste Krieg zwischen Ex-Bündnispartnern war der Krimkrieg 1853.

Bismarcks Dogge zerreisst russischem Außenminister Gortschakoff die Hose

Ein weiteres Bündnis unter Einbeziehung von Rußland war das Dreikaiserabkommen zwischen den drei Monarchien Rußland, Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich. Es wurde am 22. Oktober 1873 von Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz Joseph I. und Kaiser Alexander II. unterzeichnet. Das Abkommen wurde geschlossen, um „den gegenwärtig in Europa herrschenden Friedenszustand zu befestigen“, um ihn „gegen alle Erschütterungen, von welcher Seite sie auch kommen mögen, zu sichern, und wenn nötig zu erzwingen“. Er war aber primär nur ein Versprechen der drei Herrscher, durch direkte und persönliche Verständigung etwaige Differenzen auszuräumen. Es war kein Garantiepakt, wurde aber zum Grundstein der Bündnispolitik Otto von Bismarcks. Es verhinderte eine mögliche Isolierung Deutschlands zu einem geringen diplomatischen Preis und sollte die Annäherung Rußlands an Frankreich verhindern. Bereits beim Berliner Kongreß zerbrach es, nicht nur weil der Hund von Bismarck dem russischen Außenminister, dem Fürsten Gortschakoff, die Hose zerrissen hatte, sondern auch weil es auf dem Balkan zu massiven Interessenkonflikten zwischen Rußland und Österreich kam.

Am 18. Juni 1881 war es soweit: Bismarck hatte wieder alle Schwachstellen zugeklempnert, Russland, das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn schlossen den Dreikaiserbund. Die Vertragspartner verpflichteten sich auf drei Jahre zu wohlwollender Neutralität in einem potentiellen Krieg mit einer vierten Partei und vereinbarten eine Konsultationspflicht für ihre Aktivitäten auf dem Balkan. Das Deutsche Reich konnte sich so der russischen Neutralität in einem etwaigen französisch-deutschen Krieg sicher sein, während Russland mit der reichsdeutschen und österreichisch-ungarischen Neutralität im Falle eines Krieges gegen Großbritannien wegen der Meerengenfrage oder gegen das Osmanische Reich auf dem Balkan abgesichert war. Auch dieses Bündnis platzte aus demselben Grund wie das vorhergehende, und zwar 1886.

Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt hält nur zwei Jahre

Das nächste Bündnis mit Rußland war der Stalin-Hitler-Pakt 1939. Er hielt nur bis 1941. Nachdem man die aufgeteilten Pufferstaaten hallewege verdaut hatte, kam es erwartbar zum Krieg, beide Vertragspartner hatten Weltherrschaftspläne.

Die Sowjetunion und die Zone schlossen am 20. September 1955 in Moskau einen Vertrag über die gegenseitigen Beziehungen ab. Beide Staaten sicherten sich völlige Gleichberechtigung, gegenseitige Achtung der Souveränität und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten zu. Das war für Moskau eine wahnsinnige Erleichterung, bestand doch vorher immer die Gefahr, daß Ulbricht bestimmt, wo es in Moskau lang geht. 1957 schlossen beide sog. „Staaten“ einen Vertrag über die Truppenstationierungen ab, der „im Fall der Bedrohung der Sicherheit“ ein Eingreifen der sowjetischen Armee in der Zone ermöglichte.

1964 wurde der Vertrag über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit zwischen Chrustschoff und Ulbricht abgeschlossen. Auch er beteuerte die Souveränität der sog. „DDR“. Als gerlernter Ossi glaubte man an den Inhalt von Verträgen nicht. Da stand immer das Gegenteil der Wahrheit drin. „Papier ist geduldig“, sagten die Alten.

Eine Schicht Kommmunisten und eine Schicht Erde

Der Verfasser dieser Zeilen war natürlich Mitglied der Gesellschaft für Deutsch-sowjetische Freundschaft. Damals gab es unter den Rußlandfreunden viele Witze: Stimmt es, daß das Getreide in der Sowjetunion so hoch wird wie Telegraphenmasten? – Im Prinzip ja, die Abstände sind sogar noch größer. Oder als Verulkung des Wiko-Kurses: Was muß passieren, daß es uns besser geht? – Es darf keine Klassen mehr geben, sondern nur noch Schichten. Eine Schicht Kommmunisten und eine Schicht Erde drauf.

Nun muß man im Unterschied zu späteren Zeiten natürlich anmerken, daß es unter den Reichskanzlern Bismarck und Hitler ein militärisches Gleichgewicht mit Rußland gab, man also auf Augenhöhe miteinander umging. Das war schon bei Österreich-Ungarn nur bedingt der Fall, trotz der Größe des Reichs schwächelte die Rüstung. Andere Völker mit geringer Größe wie Polen, Balten, Finnen, Ukrainer, Tschechen, Albaner, Kroaten, Slowenen und Slowaken usw. waren ständiger Spielball der Großen und wurden untergebuttert.

Die Uhr der Bündnisse zwischen Rußland, Österreich und Deutschland ist abgelaufen, weil Rußland Kernwaffen hat und von oben herab bestimmen kann, wie gegenüber Ulbricht. Der wurde ja auch auf Befehl aus Moskau weggeputzt.

Der Irrtum der Merkelschen Außenpolitik

Die Voraussetzungen haben sich seit 1950 geändert. Es gibt die Oberliga der Atommächte und die Kreisklasse der übrigen. Das ist nicht ganz neu, weil es Großmächte immer schon gab. Deutschland ist allerdings 1945 nach unten durchgereicht worden. Das haben Annalena & Co. noch nicht so richtig realisiert. Sie denken so wie Dr. M.: Wenn man laut genug mit den Wölfen heult, ist man mächtig. Und die deutschen Medien lassen das etwa seit dem Berlinumzug so durchgehen. Die heutige WELT beklagt den Irrtum der Merkelschen Außenpolitik, den wir hier auf PB schon fast zehn Jahre lang offengelegt hatten. Was gestern noch als Nazipropaganda der AfD verurteilt wurde, hängt heut am Baum der Erkenntnis.

„Die Russland-Politik des Westens der vergangenen Jahre ist in Berlin erdacht worden. Von Angela Merkel (CDU), der Kanzlerin, die so oft wie keine andere mit Putin verhandelt hat. Und von Steinmeier. Der war als ihr Außenminister der intellektuelle Architekt der jetzt so dramatisch gescheiterten Befriedung des Ukraine-Konflikts. Auf die „Steinmeier-Formel“ berief sich Putin noch am Dienstag vergangener Woche, als er neben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Kreml stand. Eine Woche später zerriss er sie in der Luft.“

Nicht zuletzt ist in Berlin verabsäumt worden, auf eine rationale Kiewer Nationalitätenpolitik hinzuwirken und dabei zu helfen, die Soros-Agenten rauszuschmeißen. Der Besuch von Dr. M. am Krankenbett von Nawalny war gequirlte diplomatische Grütze, weil letzterer wohl schlimmer wäre als Putin, käme er an die Macht.

Lächerliche Berliner Zwerge

Gestern war nämlich trotz des albernen Berliner Gekakels wieder mal die Stunde der Wahrheit. Weder die Expedition der stotternden Annalena an die Front noch das Hocken von Olaf Scholz am superlangen Tisch im Kreml, nicht der deutsche Rekordaußenhandel mit dem Russischen Reich in 2021 (der vor allem durch Preisanpassungen zum Rekord wurde) und auch nicht die Freundschaft mit Gerhard Schröder haben den Zorn des Zaren über die Ukraine besänftigen können. Über solche lächerlichen Berliner Zwerge setzt man sich halt hinweg, zumal das Weiße Haus in den letzten Wochen auch schlecht beraten war.

Da die Macht auf der Welt sehr asymmetrisch verteilt ist, und unbegrenzt immer zu Mißbrauch verleitet, müssen sich die Mannschaften der Kreisklasse unter die Fittiche von Atommächten begeben. Und die hocken alle auf ihrem Monopol und lassen den dicken Maxen raushängen.

Wenn man über ein bündnisfreies Osteuropa phantasiert, darf man nicht vergessen, daß alle von Rußland und/oder Deutschland schon ein- oder mehrmals angegriffen worden sind. Man könnte Polen, Ungarn, Estland, Rumänien, die Slowakei usw. in die Neutralität entlassen, wenn man ihnen Kernwaffen zugesteht. Sie liegen halt nicht so günstig wie die Schweiz und haben nicht die Schrankfächer unter der Zürcher Bahnhofstraße, wo die Mächtigen aus aller Welt ihre Reichtümer verstecken. Die Schweiz ist ein Sonderfall.

Europäische Verteidigung als Plan B

Ich hatte 2016 Aufzeichnungen veröffentlicht, die ein europäisches Bündnis mit Frankreich als Atommacht skizziert hatten. Falls Amerika das Interesse am alten Kontinient verliert. Ganz alternativlos ist nichts. Dafür müßte die Mannschaft in Berlin allerdings ausgewechselt werden. Gegenüber Paris kann man sich nur behaupten, wenn man eigene Interessen hat und vertritt.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Auch was Geschrieb’nes forderst du Pedant? Hast du noch keinen Mann, nicht Manneswort gekannt?“ (Geh. Rath v. Goethe über Verträge)


*Im Original erschienen auf prabelsblog.de

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39 KOMMENTARE

  1. Was ist los bei der AFD ???

    Erst pro Putin und nun die 180 ° Drehung, hat die Führung das Drehhofer- Syndrom ??
    Die haben’s mal wieder sehr verkackt.
    Auf der Homepage hat man gerade festgestellt dass es bis zum 15.5. noch 3 Landtagswahlen gibt. Gleichzeitig nun ganz plötzlich die 180° Drehung der Meinung zu Putin!
    Mir scheint es gibt da eine Person die hatten gerade einen lichten Moment, der/ die Person hat sich die Frage gestellt, wer aus der politischen Mitte / Mitte der Bevölkerung wird uns wohl noch wählen ??
    Leider viel zu spät gedreht, selbst Dietmar Bartsch & Frau Wagenknecht waren da um einiges schnell beim Meinungsdreh !!
    Viele aus der AFD Parteispitze hatten Corona, scheinbar mit massiven long time Corona- Nebenwirkungen. Bei der Parteiführung wurde das Selbstzerstörung Gen aktiviert! Der abservierte Prof. hat es schon vor einiger Zeit sehr richtig erkannt.
    Fazit : Die AFD entwicht sich zur Regionalpartei in zwei oder drei Bundesländern.

  2. Putin, respektive Russland bleibt momentan sogar noch weit unter seinen Möglichkeiten.
    Westeuropa erledigt mit dem kulturellen Selbstmord den Job für ihn besser, als er ihn selbst hätte tun können.
    Momentan bahnt sich in Mali das nächste Desaster an, wo eine der auf dem Papier modernste Armee kläglich versagt.
    Nicht auszudenken, wenn eine der westeuropäischen Streit- oder Sicherheitskräfte beispielsweise gegen eine zu allem entschlossene Tschetschenische Rebellentruppe antreten müsste.

  3. Der Autor hat das Grundproblem dieses Konflikts nicht verstanden. Der freien demokratioschen Welt steht eine Achse aus Diktaturen gegenüber, die nicht nur nach aussen, sondern insbesoindere nach Innen kämpft, um an der Macht zui bleiben. Russland-Belarus-China-Iran-Syrien ist die Achse der Unfreiheit, die auch uns bedroht.
    Die NATO mag Fehler haben und manche ihrer Mitglieder wie die Türkei sind Stinkefinger. Gleichwohl bietet sie nach aussen hin sicheren Schutz, um nicht zum Opfer wie die Ukraine zu werden.
    Allerdings könnte Putin auch die NATO herausfordern. Er ist völlig unberechenbar geworden und das nächste seiner Ziele könnte das Baltikum sein. Er scheint in einer anderen Welt zu leben, die nur in seinem Kopf existiert. Deshalb muss die NATO mit allen Mitteln jedes seiner Mitglieder verteidigen. Das ist in Verbindung mit den USA weitaus wirkungsvoller. Putin wird die geringste Schwäche ausnützen, wie sich vielfach gezeigt hat. Mit Putin zu reden ist völlig sinnlos. Er versteht nur Härte.
    Der Rückgriff auf die Vergangeneheit ist wenig nützlich. Jede Zeit hat ihre eigenen Regeln.

  4. Das_Sanfte_Lamm 25. Februar 2022 at 11:19
    […]
    Momentan bahnt sich in Mali das nächste Desaster an, wo eine der auf dem Papier modernste Armee kläglich versagt.
    […]

    modernsten Armee n

  5. HN3360 25. Februar 2022 at 11:08

    Mit Herrn Gauland dürfte einer der wenigen echten außenpolitischen Experten im Bundestag sitzen.
    Vergleichen Sie dagegen mal Plapperlena Bärbock, die sich von Putin so richtig schön verarschen und dann wie eine Schülersprecherin nach Hause schicken ließ.
    Oder einem Herrn Scholz, der aus Moskau zurück kam und dachte, er hätte den Frieden gerettet.

    Die AfD muss sich in dieser Frage überhaupt nicht verstecken. Und erzählen Sie hier nichts von sich drehenden Politikern. Davon haben die Altparteien so viele, dass sie einen ganzen Windpark bilden.

  6. „Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Auch was Geschrieb’nes forderst du Pedant? Hast du noch keinen Mann, nicht Manneswort gekannt?“ (Geh. Rath v. Goethe über Verträge)“
    —————————

    Glauben Sie im Ernst dass die Schlapphüte gebildet genug sind um Goethe zu kennen?

  7. Lieber klimbt,

    wo sehen Sie eine freie demokratische Welt? Sie meinen hoffentlich nicht EU und Amerika samt NATO.
    Haben Sie sich die Videos über den Chicago Council on Global Affairs 2015 und Ukrainian Agony angesehen? Bewegen Sie endlich Ihr Hinterteil, um sich zu informieren und verschonen Sie uns mit Ihren Mainstream-Plattitüden, die uns jeden Tag um die Ohren gehauen werden.

  8. Deutschland ist längst in der Oberliga. Es ist die viertstärkste Wirtschaftsmacht der Erde. Nur die USA und China sind klar stärker. Deutschland erscheint schwächer als es ist. Das liegt daran, dass wir nicht begreifen, dass zu einer starken Wirtschaftsmacht auch eine starke Armee gehört (auch ohne Atomwaffen). Und dann muss man auch mal seine wirtschaftliche Stärke ausspielen. Russland hat ein BIP vergleichbar mit Spanien und gerade mal zwei mal so groß wie die Schweiz. Leider gibt es viele, nicht nur hier, die wegen Putin die Hosen voll haben, insbesondere Kanzler Scholz.
    Wenn ein starkes Land wie Deutschland nicht stark reagiert, wenn ein ökonomischer Zwerg wie Russland die europäische Sicherheitsarchitektur angreift, dann dürfen wir nicht uns nicht wundern, wenn wir nicht mehr ernst genommen werden. Die Bündnisse mit Russland waren eine Katastrophe, wie dieser Beitrag gut aufzeigt. Die Interessen und auch die Mentalität sind Grundverschieden.

  9. Das beste Bündnis nützt nichts,
    Wenn ein n Mitglied Verrat übt,
    Wie z.b
    Italien in WK1 und 2.
    Die Folgen wirken bis heute nach,
    Einverleibung von Süd Tirol, z.B.

  10. Krieg in der Ukraine: Wiens Bürgermeister schickt drei LKW mit FFP2-Masken nach Kiew
    Wiens SPÖ-Bürgermeister schickt drei LKW „vollbeladen mit FFP2-Masken“ nach Kiew und Odessa. Bei Redaktionsschluss standen die russischen Truppen in den Vororten von Kiew – somit dürfte eine Omikron-Infektion derzeit nicht das größte Problem der Ukrainer sein. Weiterlesen auf exxpress.at

  11. Ohne Bündnisse geht es nicht. Aber mit den Richtigen. Was nützt das, wenn sich die Europäer nie einig sind, oder werden, nicht einmal in existenziellen Fragen. Die Führungsmacht Amerika ist eine sterbende Macht, schon seit Jahren. Sich darauf zu verlassen, ist Wahnsinn.

  12. RND, Teil des SPD-Regierungseigenen Medienkonzerns DDVG-Madsack,
    erklaert Putins regierungseigene Propagandamaschine RT und Sozialmedien

    “ Neben Cyberangriffen, der Finanzierung rechtspopulistischer Parteien in Europa und Desinformationskampagnen über die sozialen Medien spielt der Sender RT eine Schlüsselrolle“, erklärte er. „Ob mit Blick auf den Krieg gegen die Ukraine oder während der Corona-Pandemie. Sinn und Zweck der russischen Staatsmedien im Ausland ist das Sähen von Angst und Zwietracht.“
    HAhttps://www.rnd.de/politik/krieg-in-der-ukraine-putins-propaganda-truppen-im-einsatz-2V7LUP2YYNGHFDAL7ITIXCCM4E.html

    Sowas gaebe es in den bekannt wahren und neutralen deutschen Medien nie

    „Die offiziellen Staatsmedien sind dabei nicht allein: Sie agieren oftmals im Chor mit anonym betriebenen Social-Media-Kanälen und vermeintlich unabhängigen Medien, die laut Angaben westlicher Staaten unter der Kontrolle russischer Geheimdienste stehen.“

    Und ich habe einen Verdacht: wernergerman !

  13. Bündnisse ja, aber nur auf Augenhöhe.
    Und nicht unter der Noch-Großmacht USA, deren
    Zenit wohl überschritten zu sein scheint.
    Diese USA haben nach dem 2. WEltkrieg schon zuviel
    weltweiten Ärger verzapft. Das Resultat sind u.a.
    seit Jahrzehnten sich bewegende Migrantenströme.
    Jetzt kommt der nächste Wahnsinn in Form vermutlich
    Hundertausender Ukrainer auf Europa zu.
    Unsere Superpolitiker schreien ja schon wieder unisono:
    „Kommst her zu mir alle,“ und laden die halbe Ukraine ein.

    Wer soll das bezahlen? Wo soll das Geld dafür herkommen,
    wo und wie wollen sie dafür die Wohnungen stellen?

    Es ist zu befürchten, daß der Russe ein Großteil der Ukrainer
    für alle Zeit rausschmeißt und den Europâern aufnötigt.
    Dann wird er die Ukraine mit seinen Landsleute bevölkern,
    wie schon oft anderswo in der Vergangenheit.

  14. @ ridgleylisp 25. Februar 2022 at 11:51
    „….dass die Schlapphüte gebildet genug sind um Goethe zu kennen?“

    Nakla kenich göte, digga ey, was geet, alda, den film liev doch überall, alda.

  15. Babieca 25. Februar 2022 at 12:21

    Es ist interessant, dass die Kommentare bei Focus, WELT usw fast immer zu 90% auf PI Linie liegen, aber die Wahlgergebnisse komplett anders ausfallen.
    Entweder schreiben bei Onlineportalen immer nur eine gewissen Gruppe Leute oder die Wahlergebnisse sind, Sie wissen schon.

  16. Der „Westen“ wollte die Ukraine nach seinem Geschmack. Der Maidan, mit Schüssen aus dem Hinterhalt, und vielen Toten. Bereits am 26. Februar 2005 schrieb der Stern; „Was wussten Fischer und Schily?
    Zwischen 1998 und 2004 wurden 5,6 Millionen Touristenvisa in den Nachfolgestaaten der Ex-Sowjetunion ausgestellt“ – viele davon weitgehend ungeprüft. Die Chronologie einer rot-grünen Affäre.15. Oktober 1999

    Die Visa-Abteilung im AA ordnet an, dass die Botschaften bei Vorlage eines „Carnet de Touriste“ darauf verzichten sollen, den Zweck der Reise, deren Finanzierung und die Rückkehrbereitschaft zu prüfen.

    23. Dezember 1999

    Die Botschaft in Kiew kündigt an, sie werde weiterhin den Reisezweck prüfen, denn offenbar könnten „Reisegründe“ vor der Botschaft gekauft werden. Daraufhin ordnet das AA verärgert an, es sei so wie angeordnet zu verfahren.

    3. März 2000 Der Fischer-Volmer-Erlass segnet die neue Praxis endgültig ab. Darin heißt es: „Bundesminister Fischer hat Weisung erteilt …“ Jetzt gilt der Kernsatz: „Im Zweifel für die Reisefreiheit“. Reisezweck und Rückkehrbereitschaft werden nicht mehr geprüft.

    9. März 2000

    Bundesinnenminister Schily schreibt an Fischer, der Erlass stehe in Widerspruch zu der von den Schengen-Staaten, also den meisten EU-Staaten, verabredeten Visa-Praxis. Schily findet es „unangemessen“, dass der Erlass hinter seinem Rücken in Kraft gesetzt worden sei. Im Dez. 2013 und ungefähr bis Februar 2014 konnte man durch Sicherheitskräfte Gewalt pur gegen die Bevölkerung mit ansehen. Es war schon vorher ein Kampf des „Westens“ der EU und Russland. Jeder wollte die Ukraine auf seine Seite ziehen. Deutschland mit teils illegaler millionenfacher „Visa- Vergabe, um jeden Einzelnen Besucher aus der Ukraine, als Multiplikator für die Zustimmung zu pro- westlicher, pro- EU- Politik zu gewinnen. Schon damals, hat sich Schröder und Fischer mit ihrer „Politik“ in die Ukrainischen Belange eingemischt.

    unren: GTTR / SchoelckeHQ https://media.gettr.com/group13/getter/2022/02/25/03/dab8f247-9340-ba5c-f752-bd304c854eea/1655830e494f681c0c63721e407e0cbc_500x0.jpg
    US-Biolabore in der Ukraine
    Exklusive US-Biolabore in der Ukraine, die auf Kosten des US-Verteidigungsministeriums finanziert werden.
    Die Labors befinden sich in Odessa, Vinnytsia, Uzhgorod, Lviv (drei), Kiev (drei), Kherson, Ternopil und in der Nähe der Krim und Luhansk. 2 weitere mögliche Standorte Charkiw und Mykolaiv

    Zelensky sagte, die Russen schießen auf „militärische Einrichtungen“. Wie weit ist dieser Begriff gefasst?
    Spekulationen, die auch von den USA installierte Biolabore einschließen könnten?
    Die USA betreiben in der Ukraine Biolabore … Und in klassischer US-Manier wird es als „Verteidigung“ vermarktet.

    https://media.gettr.com/group13/getter/2022/02/25/03/dab8f247-9340-ba5c-f752-bd304c854eea/1655830e494f681c0c63721e407e0cbc_500x0.jpg

  17. Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt hält nur zwei Jahre

    Da hat einer den anderen hinter die Fichte führen wollen. Stalin – Hitler.

    Der Kleingeschnäuzte ist Stalin 2 Jahre zu vor gekommen.

    Polen haben sie sich Aufgeteilt und dann haben die Russen, Polen Richtung Westen verschoben, um rusichen Lebensraum zu schaffen. Hat sich in der Anschauung nichts verändert.

    Quelle Westermann Geschichtsatlas und Historie.

    Erst Neutral wollen Heutige Ukrainer Freiwillig zur Europäisch Union und nach der Annektierung von Krim und Donbass zur NATO.

    Die Ukrainer und nicht nur die Regierung.

  18. Das_Sanfte_Lamm 25. Februar 2022 at 11:19

    Stimmt, aus Mali hört man so garnichts mehr, und das, obwohl es sich faktisch um ein Land handelt, in welchem unsere Bundeswehr einen Kriegseinsatz absolviert.

  19. @HN3360 25. Februar 2022 at 11:08

    Was ist los bei der AFD ????
    Erst pro Putin und nun die 180 ° Drehung, hat die Führung das Drehhofer- Syndrom ??

    Die AFD liegt auf der Linie der Demokraten.

    Da legitimiert man keine Kriege mit fadenscheinigen Argumenten.

    Beunruhigt nicht die Mensch, reißt sie aus dem Leben und verletzt und tötet Sie.

  20. Der Krieg in der Ukraine könnte schon am Wochenende zu Ende gehen. Die Russen stehen wohl schon in Kiew.
    Militärisch ist für die Ukraine nichts mehr zu holen. Ohne Bündnispartner steht man dumm da.
    Anderseits kann man sich für Bündnispartner wie die BRD, die im Notfall nur ein paar warme Worte oder 3 Flugzeuge freimachen können, auch nicht viel kaufen. Nicht mal auf Sanktionen kann man sich einigen.

  21. „Warum es ohne Bündnisse nicht geht“

    Sehr gut!

    Endlich mal andere Töne als nur sich abschotten und klein denken.
    Wir brauchen eine europäische Verteidigung.

  22. OT
    In wenigen Minuten beginnt eine neue Sitzung des Corona Ausschusses.

    .
    Sitzung 93: „Konzentrische Kreise“ 25.02. ab ca. 13:30 Uhr. LIVE HIER AUF GETTR?!

    Themen: ??Einblick in Donald Trumps Covid-Management ??GETTR: Social Media ohne Zensur? ??Kontaminationen von Zellkulturen und systemisch bedingte Gesundheitsgefahren von Impfungen ??Geschichtliche Betrachtung: von Green New Deal bis Great Reset ??Ein ehem. BlackRock Fondsmanager: Analyse der Situation, Ausblick und Chancen ??Neue Erkenntnisse zur krebsfördernden und immunsupprimierenden Wirkung der COVID“Impfungen“

    https://gettr.com/user/coronaausschuss

    https://corona-ausschuss.de/

  23. @Fidelitas 25. Februar 2022 at 12:55

    US-Biolabore in der Ukraine

    ==>


    Wisuschil – Media & Law – In der Ukraine, in der Stadt Charkow begann die örtliche unabhängige ökologische Organisation „Umweltüberwachung Charkow“ (http://harkov-ecology.in.ua) gemeinsam mit einigen städtischen Bloggern eine journalistische Recherche der ihnen bekannt gewordenen Tatsache:

    https://www.germandailynews.com/bericht-123210/geheime-us-labore-fuer-bio-waffen-in-der-ukraine.html

    „Charkiw (ukrainisch ??????; russisch ??????? Charkow), deutsch auch Charkow, ist nach Kiew mit rund 1,5 Millionen Einwohnern (2019[1])
    die zweitgrößte Stadt der Ukraine. Mit 42 Universitäten und Hochschulen ist sie das nach Kiew bedeutendste Wissenschafts- und Bildungszentrum des Landes.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Charkiw

    Es ist normal das an bestimmten Universitäten auch mit vieren geforscht wird. Wo kommen Grippeimpfstoffe her. etc

    Frau Dr Vanesse Schmid Krüger, die uns so wunderbar über mRNA Imfstoffe informiert, ist Forscherin. Sie benutzt Zellen und Vieren.

    Jede Überprüfung der Argumentation, eine Sackgasse in das Normale

    Die Ukraine währe ohne die Russische Aggresion der Letzten Jahre ein Hochtechnologieland. Das ist seine Kultur.

  24. Früher gab es zeitweise politische Bündnisse, an denen auch Rußland beteiligt war.

    Das gibt es auch zur Zeit – die OVKS, an der neben Russland Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Weißrussland beteiligt sind. Okay, außer Russland sind das nicht gerade Weltgroßmächte, aber das Bündnis hat erst kürzlich recht schnell und effektiv auf das Hilfeersuchen Kasachstans reagiert und ist auch nach Erledigung des Jobs sofort wieder weg, ohne ein Chaos zu hinterlassen. Wenn die Ukraine 2014 Teil dieses Bündnisses gewesen wäre, ginge es den Ukrainern heute höchstwahrscheinlich sehr viel besser – und zwar in allen Landesteilen. Aber „wäre, hätte, würde“ mag ich eigentlich nicht so.

    Eine andere interessante Info zum Thema Russland und Bündnisse habe ich der vorletzten Rede (die mit der Anerkennung der Donbass-Republiken) entnommen. Ich fand das extrem überraschend und wundere mich ein bisschen, warum das so wenig thematisiert wird. Wörtlich sagte er:

    Ich werde jetzt etwas sagen, was ich noch nie öffentlich gesagt habe, ich werde es zum ersten Mal sagen. Im Jahr 2000, als der scheidende US-Präsident Bill Clinton Moskau besuchte, fragte ich ihn: „Was würde Amerika davon halten, Russland in die NATO aufzunehmen?“

    Ich werde nicht alle Einzelheiten dieses Gesprächs preisgeben, aber die Reaktion auf meine Frage sah nach außen hin, sagen wir, sehr zurückhaltend aus

    Das entspricht vermutlich der Wahrheit. Putin hat es wohl tatsächlich zum ersten Mal öffentlich gesagt (so dämlich lügt er nicht), aber es war dennoch im Westen bekannt. Meine Recherche hat einen FAZ-Artikel vom Mai 2021 zutage gefördert, in dem das ebenfalls erwähnt wird – allerdings ohne Angabe der Quelle im folgenden Wortlaut:

    Boris Jelzin weckte am 20. Dezember 1991 hohe Erwartungen, als er einen russischen NATO-Beitritt zum „langfristigen politischen Ziel“ erhob. Noch im Jahr 2000 soll Putin Präsident Clinton gefragt haben, was er von diesem Plan halte. Solche Äußerungen wirken heute wie aus der Zeit gefallen. Mittlerweile erblickt die NATO in Russland die „Hauptbedrohung“ für die nächsten zehn Jahre.

    Ich finde es bezeichnend, dass das so unter Decke gehalten wird – auch jetzt, nachdem es in einer viel beachteten Rede erwähnt wurde. Ich habe es in keinem der Berichte darüber gefunden, nur im Originaltext.

    Ich finde das brisant. Es ist schwierig, sich eine Welt vorzustellen, in der Russland NATO-Mitglied ist. Zumindest hätten wir in dem Fall aber das zuverlässige und preiswerte Gas.

    Wie so oft ist etwas nicht wirklich geheim. Wenn man gezielt danach sucht, kann man es finden, aber man muss natürlich erst einmal wissen, wonach man sucht. Und wenn man es findet, dann ist es etwas, das als belangloses „Geschwurbel“ gilt und das niemanden interessiert.

    Die Mainstream-Medien haben die weitgehende Kontrolle über die Meinung von großen Teilen der Bevölkerung (klimbt ist ein sehr anschauliches Beispiel dafür). Aber Achtung! Wir sind auch dann nicht von ihrem Haken, wenn wir kritisch sind und eine andere Meinung haben. Sie haben dann immer noch fast die vollständige Kontrolle darüber, was uns interessiert und was nicht.

    Die hohe Schule ist, da zu graben, wo die Scheinwerfer der „öffentlichen Debatte“ nicht hinleuchten.

  25. Nun droht Russland wegen der harten Massnahmen Gegenmassnahmen an, ein wirtschaftlicher Zwerg droht der vierstärksten Industriemacht der Welt. Hier wird wieder einmal deutlich, dass Putin den Kontakt zur Realität verloren hat. Man wird ihn wieder darauf zurückführen.
    Ich habe mit russischen Geschäftsleuten gesprochen. Sie sind allesamt völlig entsetzt über diesen Krieg. Sie wollten nur wie jeder Gerschäftsmann in Ruhe ihren geschäften nachgehen und finden sich nun plötzlich unter einem Embargo wieder, mit denen niemand mehr Geschäfte machen will.

  26. Kann die Bundeswehr Deutschland verteidigen? https://www.welt.de/politik/deutschland/article237135657/Waere-die-Bundeswehr-im-Ernstfall-in-der-Lage-Deutschland-zu-verteidigen-Nein.html Das liegt aber nicht in der Verantwortung der Deutschen Armee sondern ist den anti.deutschenFa.schisten in 16 Länderparlamenten und im Berliner Reichstag geschuldet. Wer sich den Feind in Millionenstärke in die eigene Burg holt, den holen seine verbrecherischen Taten irgendwann ein. Dann ist eine wirksame Verteidigung unmöglich gemacht.
    Wer die Zukunft des eigenen Volkes immer wieder globalen Interessen unterordnet und dessen Wehrfähigkeit eindampft gehört als Volksverräter verurteilt und anschließend bestraft. Wohlfeile Diskussionen in Rundfunk, Fernsehen und der woken Presse sind Alibiveranstaltungen und verlangen geradezu nach Gegenrede und zwar dalli–dalli. Egal wer der äußere Feind ist. Der innere Feind gehört genauso wehement bekämpft. Zu den Waffen. Bedeutet auf Latein: alle armi oder kurz Alarm!
    H.R

  27. Wahrscheinlich läuft es jetzt so: Am Wochenende kapituliert Kiew, danach gibt es sechs Wochen Flüchtlingswelle nach Germoney und ab Ostern ist wieder „Klima“ und „Kampf gegen Rechts“.

  28. Heisenberg73 25. Februar 2022 at 12:29

    Babieca 25. Februar 2022 at 12:21

    Es ist interessant, dass die Kommentare bei Focus, WELT usw fast immer zu 90% auf PI Linie liegen, aber die Wahlgergebnisse komplett anders ausfallen.
    Entweder schreiben bei Onlineportalen immer nur eine gewissen Gruppe Leute oder die Wahlergebnisse sind, Sie wissen schon.
    ********
    Haben schon reichlich Kommentatoren angemerkt. Und diese Lesermeinungen aus Fokus und Co existieren in der Art nicht erst seit gestern. Die Resonanz im Kommentarbereich zu „bestimmten“ Themen ist gewaltig, um die 1000 Kommentare sind da keine Seltenheit, insbesondere auf der WO zu beobachten. Ca 80-90% sind ähnlich wie hier. Wenn man dann noch bedenkt, dass einige Beiträge dem sensiblen Meinungsschredder zum Opfer fallen, naja…

  29. Heisenberg73 25. Februar 2022 at 14:11
    Wahrscheinlich läuft es jetzt so: Am Wochenende kapituliert Kiew, danach gibt es sechs Wochen Flüchtlingswelle nach Germoney und ab Ostern ist wieder „Klima“ und „Kampf gegen Rechts“.

    ———————————-

    Und Corona …

  30. @Heisenberg73 25. Februar 2022 at 12:29:

    Es ist interessant, dass die Kommentare bei Focus, WELT usw fast immer zu 90% auf PI Linie liegen, aber die Wahlgergebnisse komplett anders ausfallen.
    Entweder schreiben bei Onlineportalen immer nur eine gewissen Gruppe Leute oder die Wahlergebnisse sind, Sie wissen schon.

    Systemischer Wahlbetrug in relevantem Ausmaß ist rein praktisch ausgeschlossen. Fragen sie einfach einem Wahlhelfer, dem Sie vertrauen, oder gehen Sie zur Auszählung hin. In dem von Ihnen beobachteten Wahllokal liegt das AfD-Ergebnis auch nicht bei 80 Prozent, sondern im bundesweit üblichen Bereich.

    Dass verärgerte Leute eher Kommentare schreiben als zufriedene, stimmt hingegen. Insofern ist dürften unter Kommentarschreibern deutlich mehr AfD-Wähler sein als unter der Gesamtbevölkerung.

    Es gibt aber noch eine weitere Erklärung für die Diskrepanz zwischen Meinung und Wahlverhalten. Die Leute halten die AfD für verlogen. Politiker für verlogen zu halten, ist ganz grundsätzlich nichts Abwegiges. Warum soll das – gerade von Leuten, die kritisch und skeptisch sind – ausgerechnet gegenüber der AfD vollkommen ausgeschlossen werden?

    Man kennt das doch auch aus der Produktwerbung. Und wenn da die perfekte eierlegende Wollmilchsau angeboten wird, dann keimt schon der Verdacht auf, dass man geködert und verarscht wird. So mag ein solcher Kommentator denken: „Die AfD-ler sagen genau das, was ich denke. Doch Obacht! In Wirklichkeit sind das Nazis, die mich mit ihren schönen Worten nur ködern wollen. Und wenn sie erst an der Regierung sind, dann lassen sie die Maske fallen.Aber ich bin schlau und falle nicht darauf rein.“

  31. Ist doch im Sinne aller Beteiligten bisher bestens gelaufen:
    Putin hat die Ukraine wieder in sein russisches Großreich eingegliedert

    und dafür

    steht die NATO/OTAN jetzt endlich an den Grenzen des russischen Großreichs.

    Beide, Rußland und die USA, haben ihre jeweiligen (vorläufigen) Ziele erreicht.
    China lacht verschmitzt.
    Und die EU? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
    Die zahlt…
    Und die Ukraine auch.

    Don Andres

  32. @ Nuada 25. Februar 2022 at 14:48

    Jein.
    Natürlich kommentieren weitestgehend politisch interessierte Leser, besonders diejenigen, die nicht zufrieden sind. Darunter sind bestimmt auch einige, die, nicht nur dank der Leitmedien, die AfD aber nie wählen würden. Man betrachte dazu auch mal so einige Umfragen, die selten oder gar nicht in die Hauptsendezeit oder Headlines geschafft haben, nämlich die, die recht deutlich machen, dass die Zuwanderung aus islamischen Ländern skeptisch gesehen wird, gar abgelehnt oder die Befragten äußerst unzufrieden mit der Regierung sind
    Wahlbeobachter stehen nicht überall, eher noch rar gesät und wenn, dann wird es, klaro, schwieriger sein, flexibel auszuzählen In manchen Wahllokalen, so wurde erzählt, brauchte man noch nicht einmal einen Ausweis. Aber auch egal, denn ich bin der Ansicht, dass wenn gemauschelt wird, geschieht das auf Knopfdruck. Das wird sich jetzt im glaubwürdigen (Umfrage)Bereichen abspielen, sicherlich, aber die Skepsis bzgl der Ergebnisse hat m E eine klare Berechtigung. Und Wahlbetrug findet meiner Meinung nach schon statt, wenn z B systematisch AfD Plakate zerstört werden.

  33. Visiting 25. Februar 2022 at 15:37:

    Wahlbeobachter stehen nicht überall, eher noch rar gesät und wenn, dann wird es, klaro, schwieriger sein, flexibel auszuzählen

    Aber das macht nichts.

    Ein einziges Wahllokal, das sicher korrekt ist, reicht. Wenn das ungefähr in der gleichen Größenordnung liegt wie der offizielle Bundesdurchschnitt (oder in Sachsen wie der Sachsendurchschnitt), dann ist es extrem unwahrscheinlich, dass die AfD in Wahrheit bundesweit 50 oder auch nur 30 Prozent hätte, das beobachtete Wahllokal aber zufällig ein extremer Ausreißer nach unten ist, der zudem ebenso zufällig ziemlich genau dem offiziellen Ergebnis entspricht. Wenn man das von drei oder vier Lokalen weiß, ist die Größenordnung (!) wasserdicht. Und bei PI kommen bei jeder Wahl mehrere solche Berichte „Alles korrekt hier, AfD bei 10 Prozent“.

    Man kann das nicht mit der Präsidentenwahl in den USA vergleichen. Das ist eine Mehrheitswahl zwischen zwei Personen, die erwartungsgemäß immer grob 50:50 ausgeht, sodass nur wenig geschoben werden muss. darüber hinaus gibt es Wahlautomaten und es geht um viel. Hier ist das eine Verhältniswahl mit sechs Parteien, von denen keine einzige eine Mehrheit erzielt. Die Bundesregierung wird in Koalitionsverhandlungen gebildet, nicht durch Wahlen. Wer in aller Welt sollte also so einen Aufwand betreiben und so ein Risiko eingehen, nur um die AfD von 12 auf 10 Prozent zu drücken? Das ist doch für die Zusammensetzung des Bundestags und die Bildung der Bundesregierung egal!

    Dazu besteht auch kein Anlass. Die psychologische Wählerbeeinflussung ist viel einfacher als Wahlbetrug und auf dem Gebiet der Manipulation sind die Systembetreiber meiner Ansicht nach genial, da läuft sehr viel mehr als die oberflächlich erkennbare Hetze. Ich meine natürlich nicht die Ampelpampel, sondern die Spindoktoren in den Thinktanks und NGOs.

    Ich habe mich intensiv mit Manipulation befasst, das, was mit der AfD gemacht wird, ist auf perfide Art meisterlich. Ich glaube übrigens nicht, dass die Hetze darauf abzielt, die AfD zu vernichten, sondern nur darauf, sie klein genug zu halten, damit sie Koalitionsbildungen nicht stört. Ich bin ziemlich sicher, dass der Mainstream die AfD sogar „retten“ würde, wenn sie sich Richtung 5-Prozent-Hürde bewegen würde.

    Aber das ist ein riesiges Thema, bei dem ich mich nur schwer bremsen kann, weil es mich dermaßen fasziniert. Und wir sollten vielleicht nicht schon wieder einen Thread offtopic schreddern 😉

  34. Nuada 25. Februar 2022 at 17:10

    (….)
    Ich habe mich intensiv mit Manipulation befasst, das, was mit der AfD gemacht wird, ist auf perfide Art meisterlich. Ich glaube übrigens nicht, dass die Hetze darauf abzielt, die AfD zu vernichten, sondern nur darauf, sie klein genug zu halten, damit sie Koalitionsbildungen nicht stört. Ich bin ziemlich sicher, dass der Mainstream die AfD sogar „retten“ würde, wenn sie sich Richtung 5-Prozent-Hürde bewegen würde.

    Aber das ist ein riesiges Thema, bei dem ich mich nur schwer bremsen kann, weil es mich dermaßen fasziniert. Und wir sollten vielleicht nicht schon wieder einen Thread offtopic schreddern ?

    ******
    Danke für Ihre ausführliche Rückantwort. Sie haben sich tatsächlich damit befasst, einiges kann ich davon jetzt „mitnehmen“. Den obigen Absatz habe ich einkopiert, weil ich das genauso sehe wie Sie. ;-))
    Aber Sie haben Recht, nicht schon wieder OT schreddern, schade eigentlich…

  35. Ohne Bündnisse geht es nicht, wenn die eigene Verteidigungsfähigkeit weit geringer ist als die Armee eines potentiellen Gegners.
    Ein Bündnis auf Augenhöhe ist hierfür der ideale Einstieg.
    Doch diese idealen Voraussetzungen gibt es so für Deutschland in der Nato nicht. Hier hindern einerseits die Siegerauflagen des Zweiten Weltkriegs immer noch eine gleichberechtigte freie Entfaltungsmöglichkeit z.B. bei dem einen oder anderen Waffensystem.
    Weiterhin kommen Zweifel auf, ob das Nato-Bündnis weiterhin tatsächlich nur ein reines Verteidigungsbündnis ist.
    Deshalb lässt sich der Dreikaiserbund auch nicht mit dem Nato-Bündnis gleichsetzen.

    Es ist also wichtig, ob ein Bündnis das verspricht, was man von ihm erwartet oder ob hierdurch sogar die eigene Sicherheit mehr bedroht wird als ohne dieses Bündnis.
    Finnland und Schweden haben diese Frage anders beantwortet als Deutschland. Sie wollen z.B. auch jetzt nicht der Nato beitreten.

    Jeder Staat muss also diese Frage für sich selbst beantworten können und seine spezifischen Bedingungen hierbei berücksichtigen.

  36. ridgleylisp 25. Februar 2022 at 11:51
    „Grüße an den Inlandsgeheimdienst: „Auch was Geschrieb’nes forderst du Pedant? Hast du noch keinen Mann, nicht Manneswort gekannt?“ (Geh. Rath v. Goethe über Verträge)“
    —————————
    Glauben Sie im Ernst dass die Schlapphüte gebildet genug sind um Goethe zu kennen?
    ————————————–

    Das müsste klappen, hopefully…………..
    „Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos.“
    Jean Paul Getty

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