Die Bewohner des Ortes Wangen bei Olten in der Schweiz haben von den Beschwichtigungen und Verharmlosungen der Behörden und Medien in Bezug auf den Islam genug und ziehen mit einer Beschwerde gegen einen geplanten Minarettbau (s. Foto) vor das Bundesgericht.

Die daraus resultierende Berichterstattung auf swissinfo lässt die besorgten Bürger als halbdebile, von Angstneurosen befallene Trottel dastehen, denen man nur ein bißchen gut zureden müsse, damit sich alle liebhaben können. PI-Leser Benjamin S. ist empört: Das Bundesgericht ist die oberste Instanz in der Schweiz. Weisen die Richter in Lausanne das Urteil ab, wird das Minarett gebaut werden können, das Urteil hat somit das Gewicht eines Präzedenzfalles. Wie erwartet, informieren die Medien über das Problem entweder gar nicht oder so, dass der Eindruck entsteht, die armen Moslems werden von einigen Ewiggestrigen schikaniert. Man muss ihnen einfach nur gut zureden und erklären, was Religionsfreiheit ist, dann löst sich das Problem ganz von alleine und alle sind glücklich. Dass der „Gebetsraum“ in Wangen zugleich ein Stützpunkt der türkisch-nationalen grauen Wölfe ist, wird geflissentlich verschwiegen.

Auf Swissinfo, einem staatlich finanzierten Medienportal, werden Minarette verniedlichend als „kleine Betontürmchen“ bezeichnet, die von der durch „diffuse Ängste“ geplagten Bevölkerung unverständlicherweise als Bedrohung wahrgenommen werden. Das hört sich dann so an:

In der Schweiz haben Minarett-Projekte muslimischer Gemeinschaften bei lokalen Behörden und Bevölkerung teilweise grosse Vorurteile und diffuse Ängste ausgelöst. (…) „Wie kommt es, dass Schweizer Bürger ihre Heimat durch kleine Betontürmchen bedroht sehen? ‚Es ist die Angst, muslimische Präsenz wahrnehmen und auch Ernst nehmen zu müssen‘, sagt die Politologin und Autorin Elham Knecht Manea gegenüber swissinfo. Es gelte, diese Ängste Ernst zu nehmen und nicht vorschnell als anti-islamische Stimmungsmache abzutun.

Ängste, aha, irrational sicher, vermutlich so von der Art einer Spinnenphobie, die man heilt, indem man möglichst viele und möglichst ekelige Exemplare über seine Hand kriechen lässt. Folglich müssen wir dann möglichst viele Minarette bauen, damit die Menschen sich dran gewöhnen, damit sie ihre unbegründeten Ängste vor den kleinen Türmchen verlieren. Und, erfahren wir,

Der Islam werde, gerade von den Medien, meist negativ dargestellt und in jüngster Zeit vor allem mit Gewalt in Verbindung gebracht.“

Oh ja, die Medien berichten täglich und ausführlich von Ehrenmorden, Zwangsheiraten, Steinigungen und all den anderen islamischen Kulturbereicherungen. Das ist unverantworlich! Denn diese Medien berichten uns nicht etwa täglich, dass man Islam nicht mit Terror gleichsetzen dürfe, weil Islam doch Frieden bedeute und dass kleine Türmchen aus Beton uns nicht in Angstzustände versetzen dürfen, zumal sie doch auch noch

Zu klein (sind), als dass ein Muezzin zum Gebet rufen könnte. Auch Lautsprecher sind keine vorgesehen, welche die Nachbarschaft belästigen könnten. Dennoch sind besorgte Bürger und Politiker zum Kampf gegen die fremden Türme geschritten.

Nein, diese Bürger aber auch, bekämpfen kleine Türmchen – nicht etwa die böse und menschenverachtende Ideologie, die in dem Türmchen steckt. Aber habt keine Angst, ihr Bürger, wir nehmen Euch Ernst, wir reden mit Euch, wir heilen Euch, wir sorgen dafür, dass ihr die Moslems liebhabt …

(Spürnase: Benjamin S.)

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46 KOMMENTARE

  1. Wenn das so weitergeht, werden für meinen noch 30 Jahre entfernten Ruhestand nur noch 2 sehr unterschiedliche Orte übrig bleiben:

    (1) USA in einer konservativen Hochburg wie zB. Virginia.
    (2) Moskau.

    In Umgebung (1) wird man Moscheen und andere Brutstätten auch weiterhin per Volksentscheid zu verhindern wissen.
    In Umgebung (2) werden die Brüter bereits beerdigt, bevor sie überhaupt Zeit finden, Baupläne für Brutstätten zu entwerfen.

    Ich muss sagen, Umgebung (2) entfaltet hinsichtlich gewisser Problemstellungen einen bemerkenswerten Charme.

  2. @Funseeker: zu(2): In Rußland gibt es in 30 Jahren mehr Muslime als orthodoxe Christen (Tatarstan usw.) Chinesen übernehmen Sibirien und Fernosten. In Moskau residiert dann ein Enkelsohn von Putin als Vladimir der Dritte. Und da willst du deine Rente ausgeben?! (1) ist viel realer!

  3. @2:
    Aber die Rußen wollen nicht in die EU. Sie lassen sich keine Antidiskriminierungsgesetze diktieren. Wenn die Rußen die Musels nicht mehr wollen, dann wissen sie, wie sie mit denen umgehen.

  4. @ Funseeker

    Marquis de Valambres hat völlig recht mit dem Hinweis auf die demographische Entwicklung Rußlands – natürlich immer vom möglichen Eintritt größerer, bisher nicht vorhersehbarer Veränderungen abgesehen.

  5. @Mir: Ist es in Rußland nicht so, daß die Muslime überwiegend in bestimmten Gebieten leben, wo sie auch angestammt sind (Kaukasus, Tartartstan und Umgebung)? Wenn das nämlich so wäre, könnten diese Territorien bei einer deutlichen proportionalen Zunahme der Muslime gegenüebr den ethnischen Russen abgestoßen werden, indem sie z. B. in die Unabhängigkeit entlassen werden und Einwanderung nach Rußland weitgehend unterbunden wird. Die Kernrussischen geiete (Moskau-Leningrad-Kiew, wenn man die Ukraine miteinbezieht) wären dann nicht von einer direkten Islamisierung betroffen.

  6. @ Imperator

    Die einheimische russische Bevölkerung schrumpft, während die Moslems sich vermehren. Das wird selbst nach einem (unrealistischen) „Abstoßen“ von Gebieten natürlich zu Instabilität führen. In der russischen Armee wirkt sich die demographische Entwicklung zusätzlich auch aus, mit offenem Ergebnis.

  7. Ich denke, das putinsche Modell wird Bestand haben. Auch über Putin hinaus.

    So simpel und gründlich wie die Moskauer Zentralregion Muslim-frei gehalten wird, so unkompliziert wird man auch auf zukünftige Herausforderungen reagieren. Wer geil auf Allah ist, dem wird großzügige Reisehilfe gewährt. Entweder in geographischer oder in spiritueller Hinsicht. Freie Wahl für freie Islamisten.

    Provinzen mit entsprechender Bevölkerungsstruktur können nach der neuen Doktrin bei Bedarf kaltgestellt werden – siehe Tschetschenien. Wo steht geschrieben, dass der Staat Ruhe und Ordnung wieder herstellen muss? Wer im Namen Allahs über einen qualmenden Trümmerhaufen herrscht, der soll ruhig herrschen. Ohne Stütze und deutsche Sozialwohnungen sehen solche Gotteskrieger hinterher recht alt aus.

    Tja. Aber mein Russisch ist nicht so flüssig wie mein Englisch. Es wird wohl doch Virginia werden. 😉

  8. So wie ich bisher Schweitzer kennen gelernt habe würde es mich nicht wundern das wenn dieser Landschaftliche Schandfleck tatsächlich in die Gegend gestellt wird sich dann dort die Leute jeden Freitag Punkt 12 zum gemeinschaftlichen Kuhglockengeläute trifft.
    Ist ja schliesslich ein Kulturgut !

  9. Nachtrag: mit Muslim-frei meinte ich das Fernhalten gewisser religiöser Elemente aus sämtlichen Entscheidungs-Positionen in Staatsverwaltung, Polizei und Militär.

  10. 3 Millionen allein in Moskau? Ich werd’s ohnehin demnächst als Tourist erleben, aber Leute die bereits dortgewesen sind, schildern mir eher das Gegenteil: Es sei dort, im krassen Gegensatz zu Berlin, keinerlei aggressive belästigende Präsenz muslimischer Jugendlicher spürbar.

    Generell macht die Stadt laut den von mir Befragten einen wesentlich muslim-freieren Eindruck als europäische Großstädte. Das wäre bei 3 Millionen schwer vorstellbar.

  11. @funseeker

    Moskau wirkt auf Muselmanen ebenso magisch wie unser Sozialsystem. Da kann man durch krumme Geschäfte auf Kosten anderer sehr gut leben.
    Die Einheimischen sind grundsätzlich sauer auf die ganze „Business“-Bagage aus dem Kaukasus. Da stechen allerdings die Muselmanen (Tschetschenen, Dagestaner, Inguscheten und Aserbaidzhaner)im wahrsten Sinne des Wortes in der organisierten Kriminalität hervor.
    Aber vor pöbelnden Jugendlichen brauchst du keine Angst zu haben. Da hilft „dein Freund und Helfer“ wirklich weiter, auch wenn er sonst wegguckt. Halbstarke einkassieren und evtl. auf der Wache vermöbeln- das macht die russische Polizei gerne. Da kann man sich auch mal als Mann fühlen… 😉

    Also wer gedenkt, in den Wilden Osten auszuwandern, sollte sich lieber eine Gegend wählen, wo das Leben mit körperlicher Arbeit verbunden, das Volk bodenständig und die Winter kalt sind.
    Vielleicht kann man als Nichtrusse ja mal irgendwann ein größeres Stückchen Land in schöner Lage erwerben. Bei Katharina II. wurden ja auch viele Deutsche ins Land geholt. Und Geschichte wiederholt sich…

  12. @Funseeker

    Selbst Wikipedia nennt 1,5-2 Millionen Moslems. Allerdings sind die nicht mit Arabern oder Türken zu vergleichen, was das Verhalten angeht.

  13. Solange Russland nicht politisch verwestlich wird, mache ich mir da auch keine so grossen Sorgen. Die werden die Wende schon schaffen, Geld haben sie ja genug. Europa hält sich mit der Kritik auch eher zurück.

  14. >>In der russischen Armee wirkt sich die demographische Entwicklung zusätzlich auch aus, mit offenem Ergebnis.

  15. @Brandenburger:
    ich vermute mal ein guter teil der moslems in Moskau besteht aus Tschetschenen und Inguscheten und ich wette die sind noch viel schlimmer als Türken, z.B.

    Was sonst die Situation in Russland angeht, so ist offensichtlich dass Russland in Rekorttempo seinem Kalifat entgegensteuert, aber andererseits ist es auch eines der länder in dem sich das am schnellsten ändern lässt…

  16. @Funseeker
    Genau! Sind die anderen schon mal in Rußland gewesen? Kennen die russische Geschichte. Haben sie mal mit normalen Russen gesprochen? Deine Wahl kann ich vollkommen nachvollziehen. Wenn ich nicht schon irgendwo auf dem Kontinent von #1 leben würde, wäre #2 meine Choice. Die Russen haben die Moslems (Tartars) schonmal rausgeschmissen und werden nicht so hosenscheißerisch wie der europäische Westen sein wenns wieder so weit kommt. Die Russen haben ihre Eier noch in funktionierendem Zustand erhalten (sie sollten sie halt nur mal heftiger benutzen um ein paar mehr Kinder zu machen… 🙂

    @Mir
    Deine These deckt sich mit Mark Steyns gloomy Voraussagen. Ich lese MS schon seit langem und stimme 99% mit ihm überein, aber nicht in diesem Falle. Nach der letzten „Umfrage“ bekennen sich 60% der Russen wieder zur Orthodoxen Kirche was nach 70+ Jahren Atheismus und Verfolgung was heissen will.

    Da die Orthodoxe Kirche nicht, wie die Katholische (never mind all die vielen protestantische Sekten einschließlich der Anglikaner (Episcopalians in den USA) mit ihren Gay-Bischöfen und weiblichen Pfarrern), ihre Ansichten von Familie und Kindern aufgeweicht hat, ist der russische Kinderzuwachs nur eine Sache des Generationswechsels und der Zeit… In der Zwischenzeit sorgen Putin und Freunde das die Musels schön in ihrer Ecke bleiben (wenn nötig mit Gewalt).

    Das Moskau mit 12 Millionen Einwohnern auch Moslems hat ist zu erwarten. Aber sie sind ziemlich intergrierte Russen (Tartars leben seit Jahrhunderten in Russland) und leben nicht in Ghettos wie solche in Berlin und Paris. Schließlich ist Moskau eine moderne Metropole welche jeden Vergleich mit anderen europäischen Städten aushalten kann (im Guten wie im Schlechten).

    @Marquis de Valambre (ist das Portugiesisch?)
    Ich glaube Deine Theorie fällt flach. Sibirien bleibt Russisch. Du vergisst anscheinend das sich die Chinesen ein riesiges Problem selbst gebastelt haben. Ihre, kriminelle, „Ein-Kind“ Politik verbunden mit den immensen Zahlen von abgetriebenen (ermordeten, für alle die sich nicht sicher sind was ich von Abtreibung halte) weiblichen Embryos, hat (und tut’s immer noch) einen Überfluss von jungen Männer kreiert welch nie in ihrem Leben eine Chance haben werden eine Familie zu gründen. Wenn Du die chinesische Kultur kennst weisst Du auch, daß diese irregeleitete Politik demnächst explosive Folgen haben wird. Zuviel Testosteron in der Bevölkerung und keine Möglichkeit es in nutzbringende Kanäle zu leiten ist u.a. auch ein Problem unserer Musel „Freunde“. China sitzt auf einem Vulkan.

    Im Gegensatz zu Mark Steyn’s Vermutung, daß diese jungen Männer nun nach Sibirien ziehen und sich dort, gewaltsam oder auf Einladung, niederlassen werden, vermute ich eher, daß sie eine blutige Revolution in China veranstalten werden. Was Steyn anscheinend übersieht ist, daß als Settler neuen Landes (auch wenns erobert ist) brauchst Du eine Frau um eine seßhafte Familie zu gründen. Nun eben diese Frauen gibt’s nicht in China. Da many, wenn nicht die meisten, Chinesen ziemlich rassistisch orientiert sind, tun’s dann die paar verbliebenen russischen Mägdelein in Sibirien auch nicht.

  17. @Marquis
    oder dachtest Du da eher an eine „gay- chinesisch-sibirische Republik….?“ Dann bräuchten sie natürlich auch keine Frauen…
    Sowas ähnliches haben die Moslems glaube ich auch schon mal probiert. Blos hatten sie versucht sich mit ihren Kamelen häuslich niederzulassen. Aber ich weiß nicht was aus dem Experiment geworden ist, man hörte schon seit langem nichts mehr von ihnen. Ich hoffe jedenfalls. daß sie glücklich geworden sind… 🙂

  18. An alle Schweizer und sonstigen Musel geschädigten…!

    Minarette: Tiefe Gedanken eines Hessen zum Thema…

    Uff em Termsche saas e Wermsche (odder in unsern Falle enn imamsche)
    mit nem Schermsche unnern Ermsche,
    kimmt eh Stermsche,
    schmeist des Wermsche (odder Imamsche) mit dem Schermsche unnerm Ermsche
    von dem Termsche…!

    Wo isses Stermsche heit, womers breicht?

  19. Was Rußland betrifft, muß bezogen auf die dortigen Muslime beachtet werden, daß es einmal die Klassifizierung als „ethnische Muslime“ und als „praktizierende Muslime“ gibt. Ethnische Muslime sind generell personen, die einem mehrheitlich muslimischen Volk (bzw. einem Volk mit muslimischem Hintergrund) innerhalb der russischen Föderation angehören, über ihre tatsächliche Religionszugehörigkeit besagt das nicht viel. Diese wird nur durch die tatsächlich praktizierenden Muslime erfaßt. Es gibt schließlich auch Menschen aus überwiegend muslimischen Völkern, die durch die Sowjetherrschaft kein Interesse an muslimischen Traditionen haben und eben Atheisten sind.

  20. @Jimmy
    Das sind weitgehend russifizierte Papiermoslems.

    Eine unbekannte Anzahl sogenannter „ethnischer Muslime“ (kulturell islamisch geprägte Angehörige orientalischer Völker) ist jedoch als Atheisten einzustufen. Bei ihnen überwiegt oft auch die nationale bzw. nationalistische Ausrichtung. (Offiziellen Angaben zufolge bekannten sich 2003 nur 14 Millionen der 20 Millionen Muslime als Gläubige. Nach christlichen Angaben sollen bis zu 2 Millionen „ethnischer Muslime“ zum Christentum konvertiert sein.)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_Russland

    @Caneel
    Nein die Chinesischen Städte in der Region sind am wachsen und die russischen geben ein Bild des Jammers ab.

  21. @Imperator
    Es ist Sankt Petersburg, nicht Leningrad… Gott sei Dank.
    Es sollte Konstantinople und nicht Istanbul sein, God willing…

  22. @Brandenburger
    Verstehe, Ich bin mit beiden Seiten ziemlich vertraut….. aber, wir suchen die Frauen, die Frauen! Die fehlen! Das ist das Problem! Ohne Frauen, keine Kinder. Ohne Kinder keine Zukunft… aber Ihr Europäer solltet das letztere eigentlich Wissen (Anwesende natürlich ausgeschlossen… 🙂

  23. @Imperator
    Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine…. lass Dich nur nicht von einem Ukrainer erwischen… 🙂

  24. @Caneel: Danke für den Hinweis, das war äußerst peinlich! Die Oblast um Sankt Petersburg heißt nach wie vor Leningrad, daher der Fehler, ich hatte kurz zuvor die Bevölkerungsstruktur einiger Oblasten Rußlands angeschaut… Das könnte natürlich auch als ein freudscher Versprecher interpretiert werden 😉
    Was ich aber sagen wollte ist, daß dieses genannte Kernrußland wahrscheinlich nicht so schnell islamisiert werden wird, die Situation Rußlands ist schwer mit der Westeuropas zu vergleichen, die geschichte ist dazu zu unterschiedlich…

  25. > Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine…. lass Dich nur nicht von einem Ukrainer erwischen… 🙂

    Das habe ich nicht vor 😉 Ich habe das mit Kernrußland deshalb geschrieben, weil ich mich auf den Kiewer Rus beziehen wollte, als Vorläufer Rußlands, Weißrußlands und der Ukraine.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:KiewerRus.jpg
    Meines Wissens sind auch die Sprachen dieser drei Völker, Russen, Weißrussen und Ukrainer sich sehr ähnlich und wechselseitig einigermaßen verständlich.

  26. @Kybeline
    Du bist „EVIL“….ha, ha
    Aber im Ernst, wusstest Du das auf dem verseuchten Gelände ein Frauenkloster errichtet wurde? Die Nonnen produzieren dort alle ihre Gemüse selber (Orthodoxe Nonnen und Mönche sind, nach den Regeln des Hl. Basilius, alle Vegetarier). Bis heute ist noch keine Nonne erkrankt. Auch ist festgestellt worden, daß wenn immer die Göttliche Liturgie im Kloster zelebriert wird die Stärke der nuklearen Strahlung der Umgebung erheblich sinkt.
    Nun erwarte ich natürlich, daß die Atheisten hier beweisen wollen, daß ich bekloppt bin an sowas zu glauben… okay, go ahead. Aber diese Studie wurde von atheistischen Wissenschaftlern vor zwei Jahren gemacht die beweisen wollten, daß die Nonnen verrückt sind nicht nur dort zu wohnen sondern auch noch das „verseuchte“ Gemüse zu essen…

  27. @Imperator
    Ich sagte schon früher, daß Du einer gescheitesten (nicht großkopfeten) Posters hier bist. Du hinterlegst alles mit Fakten und hast excellente Grammatik….

    Ich stimme einer Einschätzung der russischen Situation aus eigener Erfahrung vollkommen zu.

    Confucius say: Shit happens…

  28. Im Gegensatz zu Deutschland, dass von ungewählten Verfassungsrichter gegängelt wird, besteht in der Schweiz immerhin die Möglichkeit, Urteile des Obersten Gerichts durch eine Volksabstimmung jederzeit rückgängig zu machen.

    Derzeit laufen in einigen Kantonen Vorbereitungen für Volksbefragungen, die den Bau von Minartetten untersagen sollen.

    Immerhin hat sich das Schweizer Volk auch vor einiger Zeit nicht einschüchtern lassen und schon einmal einen klaren Entscheid gesetzt, indem es das Schächten von Tieren in der Schweiz verboten hat und damit klarstellte, dass Tierschutz ein höheres Gut darstellt als das Recht auf religiösen Schwachsinn.

    Nach diversen Massenvergwaltigungen an Kindern durch muslimische Jugendliche in den letzten Monaten ist das Verständnis für den Islam in der Schweiz bei breiten Schichten ohnehin kurz vor einem Progrom.

    Es ist deshalb durchaus möglich, dass das Gericht ein politsichen Urteil fällt und den Bau des Minaretts untersagt um eine Volksabstimmung in einem weiteren Kanton angesichts der Stimmung in der Bevölkerung zu unterlaufen

  29. @Kohler:
    Das wäre nicht nur für die Schweizer wünschenswert. Ein politischer Urteil hätte auch für die Nachbarländer eine Signalwirkung!

  30. @Caneel:
    > Ich sagte schon früher, daß Du einer gescheitesten (nicht großkopfeten) Posters hier bist. Du hinterlegst alles mit Fakten und hast excellente Grammatik….

    Danke 😉

    Mal eine Frage, also aus ehrllichem Interesse, woher hast du das mit dieser Studie zur Radioaktivität:
    > Auch ist festgestellt worden, daß wenn immer die Göttliche Liturgie im Kloster zelebriert wird die Stärke der nuklearen Strahlung der Umgebung erheblich sinkt.

    Gibts dazu einen Bericht online, oder ist das in irgendeiner Fachzeitschrift publiziert worden? Die ergebnisse würde ich mir gern mal anschauen, aber nicht um sie zu widerlegen 😉

  31. @Imperator
    Ich habe es irgendwo auf meinem HD und werde versuchen es rauszukramen. Das war noch garnicht solange her. Es war bestimmt keine „Fachzeitschrift“ in dem Sinne sondern ein genereller Berich über Chernovil… Also erwarte mal keine akademische Analyse… 😉

  32. @ Imperator
    Jetzt habe ich aber egg-on-my-face, denn ich kann den Artikel beim besten Willen nicht finden. Ausserdem kommen mir nun Zweifel ob ich das nun gelesen oder gehört habe. Ich war diesen Sommer lange in Rußland und ich glaube die Geschichte kommt daher. Sorry… 🙁
    Aber das läßt mir nun keine Ruhe. Ich muss das rausfinden, ich publiziere sonst nie ohne Belege. Irgendwie finde ich’s….

  33. @Caneel: Ist doch nicht so schlimm, wenn du es nicht findest. Ich befasse mich immer mal wieder mit solchen Themen, mir wird das so oder so vielleicht mal begegnen 😉
    Also falls du das gehört hast, als du in Rußland warst, dann wird das bestimmt noch publiziert werden, wenn das eine neuere Sache ist.

  34. Hallo Ihr Lieben, frohe Weihnachten nachträglich!

    Vergesst Russland. Bei allem Verständnis für Eure Sehnsucht nach einem Herrscher mit harter Hand wie Putin: wer garantiert denn, dass in 10, 20 Jahren nicht ein Moslem gewählt wird, der auch gerne mal die harte Kante praktiziert, nur in die andere Richtung? Russland ist mir viel zu unwägbar in der Beziehung.

    USA? Zurzeit bestimmt noch angenehm, aber die Einschränkung ‚konservativer Bundesstaat wie …‘ deutet an, dass konsequenter Antiislamismus auch dort demnächst zur Minderheitenmeinung werden kann.

    Wohin sich also wenden, wenn der Kampf gegen Eurabien aussichtslos wird?

    Japan. Muslimischer Bevölkerungsanteil: ~0%
    Die Japaner sind resistent gegen jede muslimische Missionierung und extrem wählerisch, was Zuwanderung angeht.

    Nicht, dass Ihr da vor den testosteronschwangeren Chinesen oder den angstbeissenden Nordkoreanern sicher wärt, aber zumindest der Prophet hat dort keinen Zutritt.

  35. #38 8nt3k [TypeKey Profile Page] (29.12.06 02:43)
    „Bei allem Verständnis für Eure Sehnsucht nach einem Herrscher mit harter Hand wie Putin: wer garantiert denn, dass in 10, 20 Jahren nicht ein Moslem gewählt wird“

    Mich interessieren Herrscher mit harter Hand nicht. Ich vertraue auf den Kapitalismus. Den hat die Gruppe rund um Putin sehr gut begriffen. Gleichzeitig belässt sie gewisse bewährte Methoden aus der alten Zeit weiterhin griffbereit im Werkzeugkasten.

    Islamofaschisten wollen ins Paradies. Wozu also unnötig komplizierte Lösungen suchen? Warum hingegen sollten mich Schmuggler aus den südöstlichen Provinzen stören? Die machen Geschäfte. Was mich stört ist diese in Europa großgezogene islamische SA die in Schulen, Straßen und U-Bahnen die Leute verprügelt.

    Und ganz unter uns, ich bin Egoist. Es interessiert mich nicht, mich welchen Methoden der Islamofaschismus entsorgt wird. Es zählt nur das Ergebnis. Wo die Städte sauber sind, dort werde ich mich eines Tages zur Ruhe setzen. In Europa wird es leider in 30 Jahren sehr, sehr dreckig sein.

  36. Es ist ohnehin nicht einzusehen, weshalb man ihr Europa Moscheen oder andere Islamische Einrichtungen braucht.

    Die Muslime haben den Knast, wo sie sich treffen und beten können, imemrhin stellen sie euopaweit 75 bis 80 Prozent aller Straftäter.

    Wächst ihr Bevölkerungsanteil weiterhin so wie in den letzten Jahren werden Gefängnisse ohnehin bald zu rein islamischen Einrichtungen.

  37. > Was mich stört ist diese in Europa großgezogene islamische SA die in Schulen, Straßen und U-Bahnen die Leute verprügelt.

    Ja, da hilft nur noch Gewalt, vorzugsweise jedoch Staatsgewalt. Der Staat hat vielleicht noch für einige Zeit die Chance es zu regeln, die Deutschen sind halt recht gesetzestreu, aber irgendwann wird es Gegenreaktionen aus dem Volk geben – ganz sicher. Und wenn wir Deutschen loslegen gibt es auf jeden Fall Tote.

    > Wo die Städte sauber sind, dort werde ich mich eines Tages zur Ruhe setzen. In Europa wird es leider in 30 Jahren sehr, sehr dreckig sein.

    Auf dem Land leben weniger Musels. Selbst bei einer eher negativen Entwicklung wird es in 30 Jahren auf jeden Fall noch genug Plätze in Europa geben wo es ruhig ist.

    Ausserdem toben die Musels im Moment nur, weil sie es können, nur das wird nicht so bleiben. Wir könnten uns wehren, nur wir haben die falsche Führung mit falschen Werten und Prioritäten, gerade wegen dem Verhalten der Musels wird sich das aber nach und nach ändern. Die Opfer von heute sind die Wähler und Täter von morgen.

  38. @ 8nt3k
    Hast Du Erfahrungen mit Japan? Ich glaube Du wunsch-träumst da etwas. Japan ist wohl das fremdenfeindlichste Land am Pazifik, da können noch nicht mal die Chinesen mitmachen. Aber Versuch’s mal, ich wünsch Dir viel Glück… 🙂

  39. @Funseeker
    Objektivist? Damit habe ich mich lange beschäftigt…. bis ich dann „was VIEL besseres“ gefunden habe… 🙂
    Aber Dein Argument ist solide!

  40. @Kohler
    leider ist das auf dieser Seite des Atlantiks nicht viel besser. Eine hirnverbohrte Politik erlaubt den Musels (durch Prison Imame) heftig in den Gefängnissen zu proselytisen. Aber man muß als Christ ja auch mit Musels Mitleid haben. Ihr Intelligenz-Genenpool ist so degeneriert, daß sogar der minimale Effekt von unserem Gefängnisabschaum hoffentlich deren Niveau nach oben drückt…:-)

  41. @Imperator
    Ich habe mal weiter in meinem Hirnkasten gekramt… 🙂 (schlampige Belege wurmen mich nämlich mächtig). Wo ich das herhabe ist; von einem Elder in einem Kloster im Goldenen Ring (Pereyaslavl-Zallesky). Ich war dort diesen Sommer für 4 Monate für kunsthistorische und theologische Studien. Er erzählte mir diese Geschichte. Er hatte keinen Grund mir was vorzumachen und ich vertraue ihm vollkommen. Ich habe mal die Ukrainian Orthodox Diözese hier angeschrieben um genaueres zu erfahren…. darn, das ärgert mich… 🙂

  42. @Caneel:
    Ich habe Erfahrungen mit Japan, allerdings. Natürlich bleiben Japaner mit Vorliebe unter sich, aber im Zweifel sind Europäer und Amerikaner (trotz der A-Bomben) willkommen, Deutsche haben einen noch besseren Ruf (auch wenn wir den Jüngeren als uncoole Langweiler gelten).
    Arbeitserlaubnisse beschränken sich zunächst meist auf Lehrertätigkeiten (engl. Konversation etc.), aber nach einer eventuellen Heirat mit einer/einem JapanerIn steht Euch der Arbeitsmarkt offen und der eigenen Konditorei etc. nichts mehr im Wege.

    Prinzipiell also eigentlich nicht ausländerfeindlicher als hierzulande oder anderswo, nur sind die Japaner eben wählerisch, _wer_ welches Visum erhalten kann. Mit dem Nebeneffekt: keine Musels.

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