Wie kann man bloß auf einen dermaßen perversen Handel eingehen, einen Kindermörder (Foto) freizugeben, nur um zwei Tote begraben zu können? Das fragen sich viele Menschen auch in Israel, denn auch wenn niemand zurück gelassen werden darf: Die Haltung Israels gegenüber seinen Soldaten, macht sie zur perfekten Beute – sie sind auch noch tot etwas wert. Und die Welt? Sie spielt unterschwellig das alte Spiel: Böse israelische Soldaten – liebe Gefangene und feiert sich für ihre herausragenden Verdienste als „Vermittlerin“ im Nahostkonflikt.

Entgegen aller verzweifelten Hoffnungen kehrten die beiden aus ihrer Heimat entführen israelischen Soldaten gestern nicht lebend zurück. Ja, die beiden Soldaten wurden aus Israel entführt und nicht, wie Karin Storch gestern um 19 Uhr in Dhimmi-Heute in schwammiger Verschleierung der Tatsachen sich ausdrückte, „im Grenzgebiet“: So bezeichnet man nämlich das Gebiet beiderseits der Grenze, also in diesem Fall könnte es sowohl im Libanon als auch in Israel gewesen sein. Statt aufrichtig mit Israel zu trauern, klopft man sich lieber auf die Schultern und feiert die „großartigen“ Vermittlungsdienste des Bundes Nachrichtendienstes:

„Mr. Hizbollah“ wird der verantwortliche Emissär Gerhard C. BND-intern genannt, und das ist als Auszeichnung gemeint. Auch die Bundesregierung ist zufrieden: Die Aktion sei ein „Erfolg“ gewesen, war ihr Sprecher Thomas Steg zu vernehmen. Deutschland habe „Brücken zu beiden Seiten bauen können“. Der Austausch sei „ein kleiner Beitrag in einem zeitlichen Umfeld, in dem sich in Nahost positiv etwas zu entwickeln scheint“. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Andreas Peschke, kündigte an, man werde in den Fällen weiterer vermisster israelischer Soldaten ebenfalls „auf humanitäre Lösungen dringen“. Den Hinterbliebenen von Ehud Goldwasser und Eldad Regev, und nicht nur ihnen, müssen diese Worte wie Hohn vorkommen (Quelle: Lizas Welt)

Beide Opfer des libanesischen Terrors, die so mancher Qualitätsjournalist gern zu Tätern machen möchte, weil das besser ins Islamversteher-Bild passt, wurden heute bestattet: Ehud Goldwasser in Nahariya und Eldad Regev in Haifa.

Zwei unschuldige Israelis gegen fünf Verbrecher – dass dies nicht wirklich ein gerechter Austausch sein kann, haben zumindest manche begriffen, so beispielsweise der lobend zu erwähnende Malte Lehming im Tagesspiegel:

Ausgewogen, äquidistant und romantisch ging es nicht zu, als … die Leichen von zwei unschuldigen Israelis gegen fünf quietschlebendige Verbrecher der islamistischen Hisbollah ausgetauscht wurden. Einer dieser Verbrecher ist Samir Kantar, der 1979 einen israelischen Familienvater vor den Augen seiner vierjährigen Tochter erschoss, bevor er dieser mit dem Gewehrkolben den Schädel zerschmetterte. … Kein Wunder, dass die Hisbollah den Deal als glatten Sieg feiert.

Kindermörder Samir Kuntar gab sich denn gleich nach seiner Freilassung bereits wieder „kämpferisch“:

Kaum in Freiheit, hat sich Top-Terrorist Samir Kuntar im Libanon in Uniform gezeigt. Er kündigte an, seinen Kampf fortzusetzen. Hisbollah-Chef Nasrallah und Tausende Anhänger jubelten ihm zu.

Die Freigelassenen wurden … von Präsident Michel Suleiman, Ministerpräsident Fuad Siniora, Parlamentspräsident Nabih Berri, Parlamentsabgeordneten und einem Vertreter der Hisbollah begrüßt. „Eure Rückkehr ist ein Segen für uns alle“, sagte Suleiman in einer Ansprache.

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah … sprach von einem „Sieg“ und kündigte eine Fernsehansprache an. „Dieses Volk wird niemals besiegt werden“. … Kantar dankte dem Hisbollah-Chef für die Freilassung und kündigte an, den Kampf gegen Israel fortsetzen zu wollen. „Ich werde mit meinem Kameraden des Widerstands nach Palästina zurückkehren.“

Shlomo Goldwasser, Vater eines der beiden Soldaten, äußerte sich entsetzt über die Freudenfeierlichkeiten im Libanon zur Rückkehr Kuntars: „Ist der Mörder eines kleinen Mädchens Euer Held?“ (Quell: Focus Online)

Viele werden über Israel wegen des unfairen Austauschs lachen. Was von außen als Schwäche gesehen werden mag, ist aber gerade auch Israels große Stärke:

Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da – und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt (Quelle: Tagesspiegel).

(Spürnasen: Klandestina, Daniel P. und Bernd)

» Gudrun Eussner: Israels strategisches Debakel und die Folgen

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69 KOMMENTARE

  1. Die Austauschaktion hat mit dem mosaischen Glauben zu tun. Die Juden sollen möglichst in Erez Israel beerdigt werden, dem Land der Vorväter.

    Ich finde es eigentlich sehr gut, daß man die Leichen der beiden Soldaten ausgetauscht hat.
    Schließlich haben die Angehörigen nun einen Ort, an dem sie trauern können.

    Ein kleiner Trost aber immerhin!

  2. Die Israelis hätten dem menschlichen Dreck noch kurz vor der Freilassung mit Ebola oder Milzbrand infizieren sollen. Dieser Abschaum würde jetzt nicht mit einem Kater im Bett liegen sondern sich die Eigeweide aus dem Leib raushusten.

  3. Das ZDF ist nichts weiter als eine regierungsamtliche Sprechmuschel. Bei der Gründung von Sarkos Club Med, endeten die unisono Lobeshymnen irgendwo im Dickdarm.

  4. Eine tiefe menschliche Abscheu beschleicht mich, wenn ich lese das dieser Kindermörder sich kämpferisch gibt und von einem Hasserfüllten und religiös vernebeltem Volk bejubelt wird. Wahrscheinlich hätten unsere Linken und Grünen Gutmenschen am liebsten mitgefeiert. Wir haben das Jahr 2008 und jedesmal wenn ich etwas über Palästina und die Araber lese habe ich das Gefühl „News“ aus der Steinzeit zu erhalten ! Kein Wunder das diese Welt zum scheitern verurteilt ist !

  5. Nun, da sieht man, wieviel im Islam ein Leben wert ist. Gleichviel wie das eines Toten.

    Vermutlich finden sich gewiss einige, die es als „Wermutstropfen“ empfinden, dass die Hisbollah die beiden toten Soldaten an Israel aushändigen musste, um an die ihnen von Rechts wegen zustehenden Mördern zu kommen.

    Hoffentlich ruhen die Soldaten jetzt in Frieden.

  6. Samir Kuntar ist für die Geheimdienste zum Abschuss freigegeben worden. Was für ein armseliges Leben er und Nasrallah doch haben. Nur in Bunkern hausen und sich vor dem Mossad in die Hose machen zu müssen …

  7. „Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig.“

    Das ist natuerlich aus bundesrepublikanischer Sicht unverstaendlich. Da gilt schliesslich das Prinzip: Wir verscherbeln jeden von euch fuer einen Spottpreis.

  8. Hoffentlich erledigt das der Mossad wirklich.

    Übrigenz, Ebola bzw. Milzbrand sind ziemliche „blöde“ Viren, da sie zu schnell sichtbar werden. Da gibt es bessere „undercover viruses“.

  9. ….es bleibt nur zu hoffen, dass es Israel gelingt solche Menschen, wie z.B. einen Samir Kuntar, zu neutralisieren, je gezielter je besser für alle Beteiligten.

  10. wer den israelischen Mossad und den Shin Beth kennt der weiss dass diese Kreaturen von nun an ihrem Weiterleben keine wirkliche Freude mehr haben werden. Eine Lebensversicherungspolice werden die nicht mehr abschliessen können 😉

  11. Irgendwie passend:

    In Algier soll die drittgrößte Moschee der Welt entstehen, geplant von hessischen Unternehmen. Bei einem Treffen mit Staatspräsident Bouteflika unterzeichnete Kanzlerin Merkel den Vertrag für das Megaprojekt, das bis 2012 fertig sein soll.

    Soll übrigens bis auf eine Absichtserklärung das einzige sein, was A.M. dort konkret abgeschlossen hat.

    Ist das daß einzige was die Exportweltmeisternation D. noch „draufhat“ ??

    Quelle:
    http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=3756422/lnwlqc/

  12. Eine Regierung, die sich erpressen läßt, Mörder freizulassen, macht sich selbst zum Mörder.

    Hoffen wir, daß dahinter mehr steckt, als nach außen sichtbar ist.

  13. Zunächst: Israel hat Deutschland um Hilfe bei diesem Austausch gebeten. Der Austausch war auch erfolgreich.

    Ob die beiden Soldaten auf israelischem oder libanesischem Gebiet im Einsatz waren ist nicht ganz geklärt. Wie dem auch sei: beide waren wohl schon schwer verletzt als sie gefangen genommen / verschleppt wurden. Beide sind dann in Gefangenschaft gestorben (gefallen). Da sie im Einsatz waren kann mian m.E. nicht von einer „Ermordung“ reden.

    Das Einsatzrisiko unterscheidet nicht zwischen Aktiven und Reservisten, das haben auch schon Soldaten der BW erfahren müssen.

  14. # 18 Weiterdenker

    Da wird man wohl zunächst den offiziellen Obduktionsbericht der Israelis abwarten müssen, um eine endgültige Schlussfolgerung ziehen zu können.

    Unterlassene Hilfeleistung (keine oder nur minimale medizinische Versorgung von Verletzten und Verwundeten) grenzt auch an Mord!

  15. Der freundliche Herr sieht auf dem Foto wie eine Mischung aus Hitler und Stalin aus. Einfach eklig.

  16. In Gefangenschaft gefallen? Erinnert mich so an die Ferndiagnose Steinmeiers, „beim Wandern vor Erschöpfung gestorben“.

    Und was heisst Gefangenschaft? Klingt irgendwie als wären die während eines Gefechtes in feindliche Hände gefallen.

    Wenn ich Weiterdenker wäre, dann würde ich ernsthaft versuchen, weiter zu denken.

  17. @#20 Plondfair

    Ne, der sieht aus, wie die Riesenschabe, die bei „MIB“ in die Farmerhaut gekrochen ist. Tatsache. Ich hab schon immer überlegt, woher der mir bekannt vorkommt.

  18. Selbst tot sind Ehud Goldwasser und Eldad Regev noch mehr wert, als diese Verbrecher lebend!

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EE6B56343304F485BB65F6598FCC581C9~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    An Zynismus auch kaum zu übertreffen – Ban Ki-moon:

    „Besonders in humanitärer Hinsicht sei der Gefangenenaustausch ein wichtiger Schritt. Es muss noch mehr getan werden“

    Oder leidet dieser Ban vielleicht an einer unheilbaren Hirnkrankheit…..?

  19. Der Handel ist wirklich etwas komisch. Ich hoffe, dass Israel alle freigelassenen Terroristen und Mörder umgehend mit Präzisionsbomben ausschaltet. Alles andere wäre ein Armutszeugnis für Israel.

  20. „Viele werden über Israel wegen des unfairen Austauschs lachen. Was von außen als Schwäche gesehen werden mag, ist aber gerade auch Israels große Stärke:
    Die zwei Leichname ihrer eigenen Bürger sind ihr wichtiger als Sühne und Gewaltprävention. Darin ist eine Botschaft nach Innen enthalten: Keiner von euch wird jemals im Stich gelassen, ob tot oder lebendig. Der Staat ist für euch da – und nicht nur ihr für ihn. Selbst das Prinzip, sich nicht erpressen zu lassen, wird dieser Maxime untergeordnet. Kein Terroranschlag hat mehr Wucht, als einem diese grandiose Ethik an Respekt abverlangt.“

    Beeindruckende Worte!

  21. Die beiden Soldaten wurden nicht „entführt“, sondern nach den vorliegenden gerichtsmedizinischen Erkenntnissen ermordet und ihre Leichname verschleppt.

    Für den dreckigen Kuntar hätte ich mir eine Behandlung nach der „Methode Putin“ gewünscht, mit einer ordentlichen Dosis Polonium-210. Aber ich bin mir ziemlich sicher, daß die IDF und der Geheimdienst das auch nach der altehrwürdigen Methode ziemlich bald regeln werden. Der Typ ist zwar begnadigt worden, aber da er angekündigt hat, den „Kampf“ fortzusetzen, ist seine umgehende Liquidierung völlig legitim.

  22. Ich sehe das so: 5 lebende Dschihad-Kämpfer sind immer noch weniger wert als zwei tote israelische Soldaten.

    Das ist auch eine Lesart dieses Handels!

  23. #4 Sabartage (17. Jul 2008 16:08)

    Die Israelis hätten dem menschlichen Dreck noch kurz vor der Freilassung mit Ebola oder Milzbrand infizieren sollen. Dieser Abschaum würde jetzt nicht mit einem Kater im Bett liegen sondern sich die Eigeweide aus dem Leib raushusten.

    Das war auch mein erster Gedanke. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt er mir.

  24. Also von Israel bin ich aber auch etwas entäuscht, dass sie diesen Kindermörder die ganzen Jahre durchgefüttert haben, so gut erhalten wie der ausschaut.
    Wo sind denn die ach so bösen Terror-Israelis, die ja sonst auch nix anderes zu tun haben als den ganzen Tag „unschuldige“ Palästinenser zu masakrieren und deren Kinder zu essen.

  25. Die Israelis hätten dem menschlichen Dreck noch kurz vor der Freilassung mit Ebola oder Milzbrand infizieren sollen.

    Überlegenswert 😉

    Sofort alle „Kämpfer“ austauschen, aber wirklich alle 🙂

  26. #22 D.N. Reb

    Ne, der sieht aus, wie die Riesenschabe, die bei “MIB” in die Farmerhaut gekrochen ist. Tatsache. Ich hab schon immer überlegt, woher der mir bekannt vorkommt.

    Richtig. Der hat auch so einen ungesunden Eindruck gemacht.

  27. #17 Sonar (17. Jul 2008 16:32)

    #14 ComebAck

    Habe es auch grad gesehen. Schauderhaft. Worte wie: …soll die nächsten Jahrhunderte überstehen… vom Mittelmeer aus sichtbar…

    Wi-der-lich!!!

    nur ein paar Jahrhunderte ?? ach was 1000 Jahre Heil Allah – Sieg Islam oder so ähnlich….

    Da aber heutzutage sowieso alles „schneller geht“, ist das Islamische Großreich nach seiner Ausrufung wohl weniger als 12 Jahre existent.

    Hoffentlich sitzt am Ende wenigstens noch einer im Cheyenne Mountain und drückt auf den Knopf:

    besser E=mc² global als Umma Weltweit.

  28. Israel macht es richtig, holt seine gefallenen Soldaten nach Hause, läßt seine Soldaten auch im Tode nicht im Stich. Diese beiden Toten sind tatsächlich mehr wert als der Terroristenabschaum, der dort abgeschoben wurde.
    Über den Charakter der „Menschen“ im Libanon, die dort den Terror und die Terroristen, die Verbrecher und Kindermörder feiern verbietet sich eigentlich jeder Kommentar. Moralisch unterirdisch, verblendet, Anhänger des pädophilen Propheten.

  29. Hilflose westliche Welt!
    Europawird mehr und mehr zum Altenheim. Das politische und militärische Gewicht dieses Kontinents ist lächerlich.

    Israel wird komplett im Stich gelassen.

    Europas politische Führer sollten im Boden vor Scham versinken und alle, die sie immer und immer wieder wählen!

    Sholom Israel!

  30. Ich glaube, es wäre besser gewesen, diesen Kuntar damals (1979) zum Tode zu verurteilen und hinzurichten.
    Jesus Christus soll gesagt haben, dass es für einen, der einem Kinde etwas Schlimmes antue, besser sei, beladen mit einem schweren Stein um den Hals im Meer ertränkt zu werden.

  31. Auch wenn der Handel eine politische Niederlage ist, so ist er doch ein Sieg für die Menschlichkeit. Ich möchte gar nicht wissen wie die Palästinenser mit den Leichnamen von israelischen Soldaten verfahren.

    Auch in Zeiten größter Not achtet Israel das Versprechen das es gegenüber seinen Bürgern abgegeben hat.

  32. Ich danke allen deutschen Israel-Freunden für die moralischen Unterstützung des jüdischen Volkes. An diesem Austausch sieht man wieder, dass die korrupte israelische Regierung versucht sich der Welt und dem islamischen Druck zu beugen. Sie hat jedoch nur noch wenig Unterstützung im Volk. Auch die Aufgabe der Siedlungen im Gazastreifen (Gush Katif) war ein Fehler. Dieses und der gestrige Austausch bestärkt die Hizbollah nur in ihrer Bestialität. Wer Israel liebt und unterstützt darf (leider!) nicht mehr die israel. regierung unterstützten. Ich schreibe das mit schwerem Herzen, aber so sieht leider die Realität aus.

  33. @#34 Plondfair

    Das sollte jetzt aber kein Vergleich mit irgendwelchen Schaben sein, nur für die aufmerksamen Blockwarte, er sieht aber tatsächlich so aus, als würde ihm das Zuckerwasser fehlen. 😉

  34. Wartet mal ab, in wenigen Tagen exekutieren die Israelis wieder ein paar Führer dieser Terror-Organisation – sowas lassen die nicht auf sich sitzen.
    Sie ahben Ihre Soldaten zurück, es war Ihre Pflicht den handel einzugehen.
    Jetzt sind sie aber wieder am Zug.

  35. @18 Weiterdenker,

    Israel hat mal wieder Leichen bekommen und dafür Mörder freigelassen. Und das Ganze hat mal wieder Deutschland, nein, ganz falsch, die Deutsche Politclique in die Wege geleitet. Das wird dann wieder als Verhandlungserfolg dargestellt. Ich habe den Impuls, Dich massivst zu beschimpfen, unterdrücke ihn aber. Immer, wenn Israel gegenüber den arabischen Mördern (Palästinenser gibt es nicht, hat es nie gegeben) geschwächt wird, jubelt der verachtenswerte, schwule, tierschützende, feministische, monetaristische, familienzerstörende, pornographische, korrupte, feige Westen. Wenn Deutschland/Europa für Israel verhandelt, dann gnade Gott Israel. Denn ein garstigerer Verbündeteter als die deutschen/europäischen Politiker sind höchstens noch Hamas oder Hezbollah. Was aber noch untersucht werden müsste. Ich habe fertig.

  36. #Nethanel

    Nee,Nethanel, ich denke, Du bist auf dem Holzweg. Diese Entscheidung der Regierung Olmert sehe ich als wahre Größe an. Das zeugt von Humanität und Selbstrespekt.

    Lass doch die Idioten von der Hizbollah feiern, das ist doch eh nur ein Phyrrus-Sieg. Dieses Gesindel von der Hizbollah und der Hamas hat doch eh keine Moral und Ethik.

    Die Rache unseres gemeinsamen Gottes wird diese Frevler und Irrgläubigen, diese Bestien, strafen und sei es durch den Vollstrecker des Willen Gottes, den Mossad.

  37. Selbst so einer erhält garantiert noch den Segen der Gutmenschen. Ich dagegen will ihn tot sehen. Er hat nicht nur Zivilisten umgebracht, sondern auch ein kleines Mädchen auf widerlichste Weise.

    Ich bleibe auch dabei, dass Israels Ethik bezüglich seiner Vermissten beispielhaft ist.

    Dagegen wünsche ich jedem Terroristen und seinen Sympathisanten eine schlimme Fahrt zur Hölle. Das sind ziemlich viele Leute, aber seis drum.

  38. Ich finde es eigentlich (bei allem respekt ) nur noch dumm totes Fleisch gegen Terroristen die es wieder tun würden auszutauschen.

  39. Mein Mitgefühl gilt den beiden israelischen Soldaten und deren Familien.

    Abzuwarten bleibt noch, ob herausgefunden werden kann, ob sich die Libanesen an Leichen vergangen oder ihre beiden verletzten Opfer liquidiert haben. In der Gesamteinschätzung dieser niederträchtigen Leute, die Mörder zweier Kinder oder besser fast Babys feiern, wird sich dadurch wohl nicht viel ändern.

    Es wird Zeit, dass die sog. libanesischen Bürgerkriegsflüchtlinge endlich Deutschland verlassen!

    Israel kann ich nur empfehlen, keine Gefangenen mehr zu machen sondern auch nur Leichen zu tauschen. Samir Kantar wird seine gerechte Strafe zu Lebenszeiten hoffentlich noch erreichen. Diese Bestie darf nicht im Bett sterben!

  40. Wetten, dass….

    bei der wohl bald anstehenden Autopsie Kuntars keine natürliche Todesursache festgestellt werden wird?

  41. In einer richtigen Armee gehen die Soldaten zu Recht davon aus, daß sie nicht „zurückgelassen“ werden. Richtig so. Ebenso nachvollziehbar, daß inzwischen zahlreiche israelische Wehrpflichtige schriftlich festlegen, in solch einer Situation nicht um solch einen Preis „heimgeholt“ werden zu wollen…

    @#18 Weiterdenker

    Ob die beiden Soldaten auf israelischem oder libanesischem Gebiet im Einsatz waren ist nicht ganz geklärt. Wie dem auch sei: beide waren wohl schon schwer verletzt als sie gefangen genommen / verschleppt wurden. Beide sind dann in Gefangenschaft gestorben (gefallen). Da sie im Einsatz waren kann mian m.E. nicht von einer “Ermordung” reden.

    Die Leichen weisen erhebliche Verstümmelungen/Folterspuren auf. Um genau zu sein, an den Leichen wurden Grausamkeiten begangen, die selbst für einen abgebrühten Spezialisten für solche Fälle schockierend waren. aber bestimmt wird irgendein Terroristenfreund auch das schönreden!

  42. Das Vorgehen der israelischen Regierung ist mir vollkommen unverständlich. Jeder normale Mensch verlangt ein Lebenszeichen, wenn er über die Freilassung eines Entführten verhandelt. Die israelische Regierung hat dagegen den Handel abgeschlossen, ohne dass die Hisbollah vorher Informationen über den Zustand der beiden Soldaten heraus gegeben hat. Diese Regierung hat bei den Verhandlungen ihr Einverständnis gegeben, sich bei der Übergabe ganz einfach überraschen zu lassen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass sie vorher von ihren Geheimdiensten die Information bekommen hatte, dass die Gefangenen wahrscheinlich tot sind.

    Der Handel, den die israelische Regierung abgeschlossen hat, hat ungefähr folgendermaßen ausgesehen:
    Israel entlässt einen Top-Terroristen gemeinsam mit vier weiteren Hisbollah-Kämpfern aus der Haft und übergibt diese wohlbehalten den Libanesen. Im Gegenzug gibt die Hisbollah die zwei israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev zurück. Ob diese beiden Soldaten tot oder lebendig zurückgegeben werden, hat keinen Einfluss auf den Preis, den die Israelis dafür zahlen.

    Sehr schlimm finde ich es, dass der deutsche BND mit Unterstützung der Bundesregierung diesen haarsträubenden Handel eingefädelt hat. Für Deutschland wäre es besser, wenn es überhaupt keinen Geheimdienst hätte, als so einen wie diesen BND.

  43. #43 boanerges

    Ähmmm … die deutsche Regierung hat sich hier nicht aufgedrängt, sondern sie ist von israelischer Seite gebeten worden, diesen „Handel“ zu organisieren.

    Israel hat bekommen, was es wollte. Punkt. Daß die beiden Soldaten nicht mehr am Leben waren war sehr wahrscheinlich. Dennoch hat Israel diesen Austausch gewollt. Es war übrigens auch nicht der erste dieser Art.

  44. Diesem Typ sieht man schon an daß er geistesgestört ist. So einer gehört lebenslang in ein Arbeitslager weggesperrt.

    Und wenn ein Austausch sein muß, dann hätte man ihn nur im Sarg gehen lassen sollen.

  45. Former IDF Medical Corps and Chief Military Rabbinate officials have noted the tragic expertise Israel has gathered in years of conflict, but remained shocked by what they saw yesterday at the Rosh HaNikra border crossing.

    Rabbi Yisrael Weiss, former Chief Rabbi of the IDF, who was present during the transfer of the fallen soldiers yesterday, said that „the verification process yesterday was very slow, because, if we thought the enemy was cruel to the living and the dead, we were surprised, when we opened the caskets, to discover just how cruel. And I’ll leave it at that.“

  46. @57 – willow

    Gelesen und zur Kenntnis genommen. Wie gesagt, detaillierte Ergebnisse liegen noch nicht vor. Ich traue Israel aber eine neutrale Untersuchung durchaus zu wiewohl die Beerdigungen ja schon stattgefunden haben.

    Leichenschändungen und Folter sind ja bei Moslems durchaus üblich (sowohl bei Glaubensbrüdern und -schwestern wie „Ungläubige“).

  47. Israel sollte kuenftig gefaehrliche muslemische Terroristen auf der Stelle toeten.
    Dann kann man nur noch Gebeine gegen Gebeine austauschen, die Taeter koennen keinen Schaden mehr anrichten.

  48. Dies Verhalten ist die Natur des Moslems. Ihm daraus einem Vorwurf zu machen ist genauso verfehlt, wie den Wolf anzuklagen, der eine Herde Schafe zerrissen hat. Wir sollten die Realitäten zu Kenntnis nehmen und für den Transfer eintreten. Nicht nur in Israel, sondern auch in der übrigen Zivilisation.

  49. Auch die Bundesregierung ist zufrieden: Die Aktion sei ein „Erfolg“ gewesen […].

    Wie abgrundtief naiv, ja schon dummdreist. Aber auch wie arrogant gegenüber den Israelis, denen seit Jahr und Tag die zum Friedensschluss ausgestreckten Arme von ihren hasserfüllten muslimischen Nachbarn kaltblütig abgehackt werden. Das ist eine unanständige Verhöhnung aller israelischen Soldaten, die bis zum heutigen Tag für die Verteidigung ihres Vaterlandes gestorben sind. Ich schäme mich für die deutschen Regierungsvertreter.

  50. Dem Dreckschwein Kuntar sieht man seine Minderbegabung wirklich an. Mir fallen aber auch seine ausgeprägten Augenringe auf. Ein nettes Abschiedsgeschenk der Israelis in Form von Ebola o.ä. wäre für sein jetziges Umfeld bestimmt angemessen, leider kennt so ein Virus in der dichbesiedelten Region keine Grenzen. Ausserdem würde Israel dann weltweit noch mehr geächtet werden. Der Ausstausch war meiner Meinung nach völlig richtig. Ein deutliches Signal an das eigene Volk, und mit welcher Art von Tieren es die Welt zu tun hat und bekommen wird, zeigen die Mohammedaner selbst der Weltöffentlichkeit. Ich schätze, nach drei bis vier Tagen ist es mit dem grossen Jubeln vorbei und mit Kuntar auch. Ich tippe auf Rhizin. Einfach, billig, schwer nachweisbar ohne gutes Labor, dauert ca. 3-7 Tage und ist irreversibel.
    Ich hätte es so gemacht.

  51. Es ist eigentlich ein Hohn, wenn ich auf gmx.de die Israelis verteidigen muß und der gutmenschlich-islamistischen Meinungsjunta die Leviten lese. Bin ja kein ausgewiesener Freund der Juden. Aber hier zeigt sich, daß die Jungs auch das Rückgrat haben, schwere Wege zu gehen, wenn es die eigene Überzeugung verlangt. Eine Eigenschaft, die bei uns sehr außer Mode gekommen scheint. Und wenn man das Verhalten der Surenmurmler (neue Wortschöpfung, Verbreitung erwünscht!) hierzu lande sehe, dann kann ich gut verstehen, warum die Israelis nicht mit solchen in einem Land leben wollen. Da gab es übrigens auch einen „Jordanier“, der tatsächlich dachte, die hätten gewonnen. Bezeichnend. Ich erspare Euch die lustigen Vorschläge der Befriedung à la „zuerst müssen die Israelis ihren Terror und die Provokationen beenden“.

  52. Bei all dem und bei meinen eigenen Gefühlen beim Anblick der „Feierlichkeiten“ dieser widerwärtigen Mörderbande wundert es mich immer wieder, wie besonnen die Israelis immer noch sind – vor allem angesichts ihrer militärischen Möglichkeiten.

    Den Libanon aus der Luft abriegeln, damit keiner entkommt, einmarschieren, vollständig besetzen, die Zivilbevölkerung warnen und dann diese Mörderbande vollständig und restlos ausrotten, bis zur letzten Kreatur, und zwar mit genausoviel Erbarmen, wie dieser Haufen Dreck mit einem kleinen Kind hatte…

    Sorry, das war laut gedacht…

  53. http://www.spiegel.de/img/0,1020,1244541,00.jpg

    Mit diesem Bild dürfte dann jeglicher Zweifel ausgeräumt sein, wofür die sogenannte Entwicklungshilfe der EU-Staaten in den Libanon zweckentfremdet wird und auf welcher Seite die angeblich so friedlich gesonnene libanesische Regierung steht.

    Leute, Ihr bezahlt mit Euren Steuergeldern libanesische Raketen, die auf Isreal geschossen werden. Da braucht Ihr Euch auch nicht mehr wundern, warum die Steuerschrauben immer weiter angezogen werden.

  54. @ 60 – am puls der zeit

    Klar war die Aktion ein Erfolg: beide Parteien haben bekommen, was sie wollten. Es war nicht an der Bundesregierung zu bewerten, ob dies auch „sinnvoll“ sein mag. Sonst hätte es geheißen: Deutschland verweigert Israel Unterstützung beim Gefangenenaustausch.

    Auch nicht gerade toll, oder !?

  55. @68, Weiterdenker:

    „Es war nicht an der Bundesregierung zu bewerten, ob dies auch ’sinnvoll‘ sein mag“ — Dem muss ich widersprechen, die Bundesregierung hat doch sehr wohl durch ihren Sprecher eine Wertung vorgenommen. Die Äußerungen „Deutschland habe ‚Brücken zu beiden Seiten bauen können'“ sowie „[d]er Austausch sei ‚ein kleiner Beitrag in einem zeitlichen Umfeld, in dem sich in Nahost positiv etwas zu entwickeln scheint'“ sprechen in ihrem realitätsverleugnenden Zynismus doch Bände. Wer (offenbar im Gegensatz zu unserem deutschen Außenministerium) nur ein wenig die Geschichte des Nahostkonfliktes kennt, der weiß doch aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass jede großzügige Geste Israels von seinen muslimisch geprägten Nachbarn in einer perversen, dem zivilisierten Individuum nicht mehr zugänglichen Logik nur noch als Schwäche verstanden werden kann. Die Austauschaktion hat keine Brücken gebaut, sondern Gräben vertieft. Die internationale Presse sieht schon einen neuen Krieg der Extremisten losbrechen, und diese Gefahr ist meines Erachtens durch den Gefangenenaustausch noch verschärft worden.

  56. Wurde Israel erpresst????
    Sonst war es der größte Fehler aller Zeiten.
    In der arabischen Welt bedeutet die Rückgabe von 3 Mördern soviel wie die Rückgabe von 30.000 Ehrenmännern!!!!!!!!!!!!!!
    Der BND sollte lieber weiter die NPD stabilisieren.

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