Silvana Koch-MehrinDie für die FDP im Europaparlament sitzende Salonsozialistin Silvana Koch-Mehrin (Foto) hat sich im Focus in selten arroganter Weise zur EU-Präsidentschaft der Tschechen und Vaclav Klaus geäußert. „Statt die lieben Mitgliedstaaten aber an der Tür herzlich hereinzubitten, Häppchen zu kredenzen und etwas zu trinken anzubieten, habt ihr Euch immer noch im Bad eingeschlossen und überlegt, ob ihr an der Party überhaupt teilnehmen wollt. Irgendwann ist das nicht mehr wirklich amüsant.“ Entsprechend die Resonanz der Focus-Leser: Von bislang 20 Kommentaren hat noch keiner etwas Positives zu Koch-Mehrins Beitrag angemerkt…

» silvana.koch-mehrin@europarl.europa.eu

(Spürnase: Horas)

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39 KOMMENTARE

  1. Orianus, da haben wir unterschiedliche Kriterien für gutes Aussehen. Zu dem Beitrag sag ich lieber nichts.

  2. Die Aktionen der Bande in Brüssel kann man nur noch – wenn man es gnädig formuliert – mit „institutionalisierter Dummheit“ – und wenn man es unverblümter sagt – mit „organisiertem Verbrechen“ beschreiben.

    Man lese nach bei Bert Brecht (und da hat er ausnahmsweise mal recht): „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“

  3. @ #6 Samson_Option
    An ihrem Aussehen gibt’s nichts auszusetzen, ihre Politik steht aber auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

  4. Der Kommentar von dieser sogenannten Politikerin ist an Überheblichkeit kaum zu überbieten. Das einzig positive was ich daraus entnehmen kann, ist dass ein Politiker dort nun mal öffentlich äußert, dass eine Diktatur installiert werden soll.

    Von mir: Keine Stimme für die FDP!

  5. Peinlich, Silvana

    Nun ja, was soll man denn sonst von ihr erwarten. So einen Mist zu schreiben ist ihr Job. Dafür wird sie bezahlt.

    Sie ist halt ein Teil des diktatorischen EU-Regimes, das wir bekämpfen.

    Zynisch ist aber, was rechts oben im Feld „Der Autor“ steht:

    Silvana Koch-Mehrin – Die Politikerin ist das europäische Gesicht der FDP. In Brüssel kämpft die 38-Jährige für ein Europa der Bürger.
    http://blog.focus.de/kochmehrin/archives/348

    Das ist dermaßen zynisch, daß sogar mir das Lachen vergeht.

  6. Diese Frau wird ja selbst in der FDP nicht ernst genommen. Sie hat für ihre Partei eindeutig nur die Funktion des Nummerngirls bzw. der Stimmensammlerin. In irgendeinem interview vor einigen Monaten hat Koch-Mehrin selber zugegeben, dass die FDP sie vor allem als attraktive Gestaltung ihrer Werbemittel bei Europawahlen betrachtet. Irgendwie schien sie sogar stolz darauf zu sein, sonst hätte sie es ja nicht so bestürzend-offen zugegeben.

  7. #5 shopper404

    Siehe: Welches Aufsehen Angies Ausschnitt erregte.

    Ein Ausschnitt von Angie! Was ist mit dem Rest?!

  8. Hier sind wohl die Konservativen Neider am Werk. Silvana ist eine der wenigen MdMP´s die verstanden haben, um was es geht:
    (20.02.2009) Der tschechische Präsident Vaclav Klaus hat die Europäische Union als elitär und undemokratisch kritisiert. Die EU-Institutionen hätten sich völlig von den Bürgern der Mitgliedsländer entfernt, sagte Klaus am Donnerstag vor dem Europa-Parlament in Brüssel. „Vaclav Klaus hat die Probleme der EU drastisch auf den Punkt gebracht. Die EU in ihrer jetzigen Struktur hat ein Demokratiedefizit“, kommentierte die Vorsitzende der FDP im Europaparlament und Spitzenkandidatin zur Europawahl, Silvana Koch-Mehrin, die Äußerungen.
    ————————————
    Hat jemals ein CDU oder CSU Politiker so klare Worte gesprochen?

  9. Die FDP war spaetestens nicht mehr waehlbar, seit dieser aufgeblasene Verbalrabauke Mazyek da Mitglied ist.

  10. Liebe Frau Koch-Merin,

    mit Interesse habe ich Ihren witzigen und originell formulierten Kommentar im Focus zur Rede von Klaus vernommen.

    “Statt die lieben Mitgliedstaaten aber an der Tür herzlich hereinzubitten, Häppchen zu kredenzen und etwas zu trinken anzubieten, habt ihr Euch immer noch im Bad eingeschlossen und überlegt, ob ihr an der Party überhaupt teilnehmen wollt.“

    Nur, liebe Frau Koch-Merin, müsste es tatsächlich nicht wie folgt heissen:

    „Statt die lieben Bürgerinnen und Bürger an der Tür herzlich hereinzubitten, Informationen verständlich und offen darzulegen und etwas Mitwirkung anzubieten, haben wir EU-Funktionäre uns immer noch in unserem Elfenbeinturm eingeschlossen und überlegt, wie wir Euch mit ein paar billigen Häppchen und Getränken darüber hinwegtäuschen wollen, dass die Party richtig scheisse ist.“

    Habe gerne korrigiert: Ihr Andreas Hofer

  11. @ #2 Kadushka (22. Feb 2009 23:20)

    Interwiev von Musels mit einem “Holocaust Experte”

    „Interview mit einem Musel“ , – stelle ich mir in etwa vor wie :
    „Interview mit einem Vampir“ 🙄

  12. Was Vaclav Klaus (übrigens deutschstämmig) da im Großen sagte, sagte Andrew Gimson bereits 1997 im Kleinen.

    Auch damals haben die getretenen Straßenköter aufgejault und hielten sich für demokratisch, obwohl sie seit Jahrzehnten ihre eigenen Bürger betrogen, ausdünnten und heterogenisierten. Ich wundere mich offengestanden, daß die Leuchten aus Karlsruhe, die sich Bundesanwälte nennen, nicht schon vor Jahren zu früher Stunde an vielen Türen der „Eliten“ klingelten. Mag wohl am Rechtsstaat liegen.

    <b„Kohl ist ein Lügner“

    SPIEGEL Nr. 10 v. 03.03.1997, S. 45

    DAYLY TELEGRAPH-Korrespondent Andrew Gimson über die Fehlleistungen des deutschen Bundeskanzlers

    Kanzler Helmut Kohl ist in politischen Fragen ein Genie, in wirtschaftlichen aber ein Dummkopf. Es wird ihm leichtfallen, jene politischen Argumente beiseite zu wischen, die Außenminister Malcolm Rifkind in Bonn vorgetragen hat. Mr. Rifkind warnte vor der Gefahr, die Demokratie zugunsten von ungewählten Institutionen in Brüssel zu schwächen.

    Deutschlands Politiker verschwenden dagegen überhaupt keinen Gedanken an die Demokratie. In John le Carrés Roman „Eine kleine Stadt in Deutschland“, der in der westdeutschen Hauptstadt spielt, heißt es: „Bonn mag eine Demokratie sein, aber es herrscht ein erschreckender Mangel an Demokraten.“

    Deutschland wird von einer Elite regiert, die sich selbst für demokratisch hält und die sich doch in besorgniserregendem Maße vom deutschen Volk abgeschottet hat. Fragt die Leute, und sie werden es bestätigen. Fragt die Politiker, und sie werden voll selbstgerechter Empörung etwas über Deutschlands tiefverwurzelte Demokratie schwadronieren. Dann fragt sie, warum niemand in Bonn für den Erhalt der Deutschen Mark eintritt.

    Gerhard Schröder, der Chef der Landesregierung in Hannover, spielt mit diesem Gedanken. Und wie reagieren die deutschen Politiker? „Populist“, blökt die Herde jener Funktionäre, die sich als Volksvertreter aufspielen.

    In ihrer Sprache gibt es kein häßlicheres Wort. Denn den Populisten zeichnet offenbar die verabscheuungswürdige Neigung aus, im Interesse der Bürger zu reden und zu argumentieren.

    Ein Populist würde die europäische Einheitswährung zu einem Wahlkampfthema machen, statt darüber in gewohnter Manier hinter verschlossenen Türen zu entscheiden. Eine Alternative präsentiert diese Funktionärsklasse dem Volk erst gar nicht. Warum nehmen die Deutschen das hin? Weil sie seit einem halben Jahrhundert immer reicher geworden sind – so reich, wie keine Generation vor ihnen war.

    Statt dessen treibt das politische System Millionen Deutsche – ein sonst eher energisches und fähiges Volk – in die Abhängigkeit eines stetig expandierenden Sozialstaats. Die politische Klasse hat damit das Schweigen der Bürger eingekauft und eine Europa-Politik entwickelt, vor der sich die meisten Deutschen fürchten.

    Aus Sicht der Elite hatte diese Politik nur den Fehler, daß der deutschen Wirtschaft Lasten aufgebürdet wurden, die diese kraftvolle Maschine nun nicht mehr länger tragen kann. Damit erhält Kanzler Helmut Kohl die Strafe für seine Politik. 14 Jahre lang hat er die Mitbürger ermuntert, Risiken zu scheuen und jeden Wandel zu vermeiden.

    Das war genau das, was die Leute wollten. Zu Kohls Begabungen, die ihn fast alle Rivalen haushoch überragen läßt, zählt auch sein sicheres Gefühl für die öffentliche Meinung. Schließlich hat er vier Wahlen hintereinander gewonnen.

    Aber auf Wirtschaftsfragen hat er immer nur politische Antworten gegeben. Und das tut er noch heute: Er sagt, er wolle die Arbeitslosigkeit in Deutschland, von der bald fünf Millionen Menschen betroffen sind, bis zum Jahr 2000 halbieren. Kein Ökonom glaubt, daß er das schafft, aber das Versprechen erfüllt seinen Zweck und kann später durch irgendeine andere Wunschvorstellung ersetzt werden.

    Herr Kohl versichert der Welt außerdem, daß Deutschland die Maastricht-Kriterien für den Beitritt zur Währungsunion 1999 erfüllen wird. Doch gibt ihm es kaum einen Ökonomen, der das für realistisch hält: 1996 hat die Regierung diese Marge weit verfehlt, und die ersten Zahlen für 1997 sind katastrophal.

    Andererseits läßt sich aber auch nicht vorhersagen, welche politischen Folgen Deutschlands wachsende wirtschaftliche Schwierigkeiten zeitigen werden. Die Arbeitslosigkeit könnte beispielsweise schon morgen die Leute auf die Straße treiben, vielleicht passiert aber auch nichts. Obwohl die Bonner Regierung heute beinahe bankrott ist, haben sich viele deutsche Firmen auf brillante Art der neuen Situation angepaßt und bleiben hochprofitabel.

    Kohl ist ein so geschickter Reiter, daß er sich noch einige Zeit im Sattel halten dürfte, sogar wenn das arme Pferd unter ihm sichtbar schwächer wird. Fraglich ist nur, was für eine Art Rennen er reiten wird, wenn er am 1. Januar 1999 die Zielgerade oder vielmehr die Startlinie zur Europäischen Währungsunion passiert.

    Wenn bis dahin nicht das ganze wackelige Gebäude der Währungsunion so offensichtlich zusammengebrochen ist, daß nicht einmal Herr Kohl diese Tatsache leugnen kann, dann wird er uns versichern, das alles in bester Ordnung sei. Die Maastrichter Kriterien, so wird er behaupten, bieten eine solide Grundlage, um eine Währung einzuführen, die so hart sein wird, wie die Mark. Wenn die Deutschen dann endlich entdecken, daß ihre Ersparnisse entwertet worden sind, wird es zu spät sein. Deutschlands Export-Industrie hingegen hat dann die gewünschte schwache Währung.

    Von Herrn Kohl können wir nur falsche Versprechungen erwarten, wie beim letztenmal, als er eine Einheit durchpaukte – die deutsche Wiedervereinigung. Damals hat er gesagt, sie sei schmerzfrei zu haben, aber sie war es nicht. Er hat gesagt, Steuern brauchten nicht erhöht zu werden, aber sie wurden erhöht. Er hat gesagt, die ehemalige DDR würde sich in „blühende Landschaften“ verwandeln, aber noch sind sie nirgendwo zu entdecken. Er hat gesagt, die Russen hätten darauf bestanden, daß zwischen 1945 und 1949 enteigneter Besitz nicht an die ehemaligen Eigentümer zurückgegeben werden könne, und auch diesmal wurde Kohl bei einer skandalösen Lüge ertappt: Das haben die Russen niemals zur Bedingung für ihren Abzug aus Ostdeutschland gemacht.

    Ohne diese Unwahrheiten wäre Deutschland vielleicht nicht wiedervereinigt worden oder doch nicht so schnell. Vielleicht rechtfertigte das hehre Ziel die zweifelhaften Mittel. Aber wenn Kanzler Kohl uns versichert, daß die europäische Einheitswährung ein wunderbarer und schmerzfreier Weg zu mehr Arbeitsplätzen und zu mehr Wohlstand sei, sollten wir uns daran erinnern, daß er in Wirtschaftsdingen ahnungslos ist und nachgewiesenermaßen ein Lügner.

  13. Ja,ja ,meine liebe Partei. Ich habe schon mehrfach die Europaabgeordneten „genießen“ dürfen. Diese Menschen sind alle sehr erfolgreich und mußten noch nie im Leben etwas
    aushalten. Aus diesem Grund sollen am von Ihnen auch keine besondere Kritikfähigkeit in Sachen europäischer Union erwarten.
    Wie schon die liebe Silvana sagte, diese Menschen genißen Ihren Erfolg bei Häppchen und Kavier und setzen die Parteilinie wortgetreu um: Subventionen sind schlecht,zu viel Bürokratie ist schlecht usw. Aber Worte ser fundamental Kritik an der europäischen Union sind verpönt, leider!!!
    Mal ne Fragte Silvana, was ist eigentlich in den Häppchen drin, von denen Du sprachst?

  14. Silavan-Koch Mehrin

    Das ist doch die Dame die uns Ihren nackten Babybauch gezeigt hat. Die alles machen würde um mal wieder in die Print-Medien zu kommen.
    Die mal selbst von sich gesagt hat, sie sie die schönste Europaabgeordnete.

    Ich will nicht wissen, wie die es ins Europaparlament geschafft hat. Ich kenne eine Abgeordnete aus meinen Wahlkreis, die nennt man intern nur noch Matratze

    Einfach widerlich diese Frau

    Charlie

  15. Ach, die Silvi. Ein nettes Mädel. Aber einen erzliberalen Mann wie Vaslav Klaus zu verhöhnen, steht ihr nicht zu.

    Würden im Europaparlament wirkliche Politiker sitzen, würden die sich ernsthaft mit dem Nein der Iren und der tschechischen Skepsis auseinandersetzen.

  16. Kann die dumme Nuss nicht einmal ihren vorlauten Mund halten. Was hat sie denn loswerden wollen? Der Respekt gegenüber den anderen Gleichberechtigten verfliegt, wenn man sie belehren möchte undselbst doch nicht schlauer ist. Die Tschechen haben wenigstens über den VErtrag lange und ausführlich diskutiert – und zwar dort, wo dies geschehen sollte – im Plenum des Parlamentes . Ind Deutschland haben wir das alles aus dem Parlament hinaus veragert und fangen erst jetzt vor dem Verfassungsgericht an, die heiklen Punkte zu besprechen. Verzichtet die Dame denn auf ihre Kandidatur, wenn das Bundesverfassungsgericht so entscheidet, wie HErr Gauweiler es gerne sähe?

  17. Liebe Frau Silvana Koch Mehrin

    “Statt die lieben Mitgliedstaaten aber an der Tuer herzlich hereinzubitten, Haeppchen zu kredenzen und etwas zu trinken anzubieten, habt ihr Euch immer noch im Bad eingeschlossen und ueberlegt, ob ihr an der Party ueberhaupt teilnehmen wollt. Irgendwann ist das nicht mehr wirklich amuesant.”

    In der Tat: Europa ist statt einer Arbeitsgemeinschaft eine Partygemeinschaft geworden, auf den
    Schultern der Buerger. Irgendwann ist das fuer uns Buerger nicht mehr wirklich amuesant.

    Mit freundlichen Gruessen
    Herbert Pedron
    Prag

  18. Mit bildlicher Sprache scheint man ja doch wohl Probleme zu haben. Wobei ich persönlich die Metapher als sehr unglücklich erachte.

  19. Da werden 4b-Eliten, unter welchen Umständen auch immer, in das Europaparlament abgestellt.
    Und was bringen diese 4b-Politiker?
    Maximal mangelhafte Arbeit.

    Auch dieses Blondchen wird die Hand, die sie füttert -gut füttert- nicht beissen.

    Bisher wurden überproportional viele Versager aus den nationalen Länderparlamenten, ausgemusterte Gewerkschafter und dergleichen in das Europaparlament entsorgt. Die Parteien lassen keinen verkommen, nur schön das Maul halten müssen sie, dann wird auch dann, wenn sie in der nationalen Politik keine Mehrheiten mehr erlangen, gut für sie gesorgt.

    Und genauso ist deren miserable Politik und deren überhebliche Arroganz zu erklären.

  20. Peinlich alleine ist schon der Doppelname. Nochpeinlicher ihr Auftritt.
    #3 shopper404

    Wieder mal Boom Terror “Bombenexplosion auf Touristenbasar in Kairo Mehrere Tote, Deutsche verletzt”, waren sicher mal wieder Moslems die keine wahren Moslems sind aber auf den Koran schwören.

    Das waren bestimmt keine Moslems, sondern die als äußerst aggressiv geltenden „Südländer“.

  21. #30 wolfi (23. Feb 2009 11:33)

    Reine Heuchelei. Billige, absolut unglaubwürdige Wahlkampfrhetorik.

    Nichts davon ist ernstgemeint.

    Um das verbrecherische EU-Regime zu bekämpfen, brauchen wir Fundamentalopposition.

    Von der FDP können wir das nicht erwarten. Denn die ist seit Jahrzehnten in Berlin und Brüssel eine sehr zuverlässige Regimepartei.

    In die FDP tritt man nicht ein, um für Bürgerinteressen zu kämpfen, sondern um bei der Verteilung von Macht, Posten und Geld was abzubekommen.

    Der FDP-Politiker: Prototyp des System-Apparatschiks.

    Der Focus-Kommentar von Frau Koch-Mehrin ist nur ein weiterer Beweis hierfür.

  22. Silvanas Vater, Cordes Koch-Mehrin war 1982, nach der sogenannten „Wende“ (d.h. das überraschende Aufkündigen der sozialliberalen Koalition durch Hans-Dietrich Genscher) nach jahrzehntelanger Mitgliedschaft aus der F.D.P. aus Protest ausgetreten* und hatte, zusammen mit anderen ehemaligen F.D.P.-Mitgliedern eine neue Partei namens „Liberale Demokraten“ gegründet – eine der vielen „Null-komma-Irgendwas“-Parteien. Dies hatte er auch in einem Leserbrief** an den „Spiegel“ im Jahre 1982 erläutert. Nach einigen Jahren ist er dann offenbar reumütig zur F.D.P. zurückgekehrt, und seine Tochter Silvana profitiert sicher auch davon, dass er mal ein so hohes Tier in der F.D.P. war.

    Um nicht missverstanden zu werden: Silvana Koch-Mehrin ist sicher eine kluge, tüchtige Frau, die ihr Wirtschaftstudium mit Bravour und Bestnoten absolviert hat.

    Aber dass sie gleichzeitig Europaabgeordnete der F.D.P. in Brüssel und Vermögensberaterin sein kann, hat sie sicher auch den Beziehungen ihres Vaters zu verdanken.

    ——————

    *Es gab seinerzeit, nach der „Wende“ 1982, eine ganze Austrittswelle aus der F.D.P., einige sind ja auch von der F.D.P. zur SPD übergetreten: Ingrid Matthäus-Maier oder Günter Verheugen etwa.

    ** Der „Spiegel“-Leserbrief von Cordes Koch-Mehrin aus dem Jahre 1982 war, wie alles aus alten „Spiegeln“, bis vor Kurzem auch im Online-Archiv des „Spiegel“ abrufbar, aber neuerdings sind „Leserbriefe“ wohl von der Online-Archivierung ausgenommen.

  23. Aber dass sie gleichzeitig Europaabgeordnete der F.D.P. in Brüssel und Vermögensberaterin sein kann…

    Selbstkorrektur:

    Unternehmensberaterin meinte ich natürlich.

  24. Die schwätzt oft zu Dingen daher, von denen sie keine Ahnung hat. Ich habe ihr auch schon mehrmals in ihren Blog eine scharfe Replik geschrieben, weil sie absoluten Unsinn zum Thema Genetik geschrieben hatte.

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