Auch aus der taz kann einmal etwas Gutes kommen, wenn Necla Kelek für die Zeitung schreibt. Das Wort Rassismus ist gegenwärtig dermaßen in aller Munde, dass es bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit als Knüppel gegen Rechte und zur Verschleierung der rassistischen Ressentiments der Knüppelschwinger genutzt wird. Echter durchaus vorhandener Rassismus wird dadurch bagatellisiert. Gerade die Muslime, die sich am häufigsten beklagen, rassistisch diskriminiert worden zu sein, schauen aufgrund des Selbstverständnisses ihrer Religion auf andere immer aus der Position des Herrenmenschen hinunter.

Der Mensch wird als Muslim geboren, wenn nicht, macht ihm der Islam das Angebot, diesen menschlichen Makel durch Übertritt zu tilgen.

Wir sind als Nicht-Muslime daher von Beginn an ein Mängelwesen mit Makeln, keine vollkommenen Menschen wie die Muslime. Besonders dann nicht, wenn wir den Islam, der unseren Mangel beheben könnte, nicht für uns angenommen haben. Dass die Muslime auf uns herunterschauen dürfen, ist demnach für sie ganz selbstverständlich. Wer sich als Nicht-Muslim diesem Herrenmenschensystem nicht freiwillig unterwirft, ist ein Rassist.

So jedenfalls erscheint das schlichte Argumentationsmuster des Koordinierungsrats der Muslime (KRM), der Dachorganisation der Islamverbände in Deutschland, und des Interkulturellen Rats, eines Zusammenschlusses von Gewerkschaftern und anderen „Antirassisten“, zu sein. Sie rufen ab heute zu „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ auf: „Islamfeindlichkeit ist die gegenwärtig an meisten verbreitete Form von Rassismus in Deutschland“, lassen sie verlauten.

Jede Zurwehrsetzung gegen diese Argumentation wird bereits im Keim selbst wieder als rassistisch erstickt. Den vollständigen Artikel von Necla Kelek lesen Sie hier.

(Spürnasen: Thomas B., Civis, Snicker, Thomas D., Humphrey, Clara Fall und Candide)

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43 KOMMENTARE

  1. Denn Artikel hatt ich auch schon gelesen. Der trifft hundertprozentig.
    Man kann wenn man will mehr wissen. Aber ob einem das lieb ist ?
    So ist das auch bei unseren Großeltern gelaufen, die hätten mehr wissen könne, haben aber nichts wissen wollen, weil das für sie unangenehme Konsequenzen gehbat hätte. Und da die ihren A**** nicht hochbekommen haben, müssen wir unseren heute immer noch hinhalten (Denken die Musel und die Gutmenschen jedenfalls)

  2. Vor kurzen habe ich ein Punk-Teen-Girl gesehen. Es hatte auf seiner Jacke einen Sticker mit der Aufschrift „Religion ist heilbar“. Ich glaube dieses arme Mädchen weiß nicht, in welcher Gefahr sie sich mit ihrer Meinung befindet. Oder zeigt sie im Gegensatz zu vielen anderen einfach nur „Gesicht“?

  3. Was die Dressurelite von uns einfordert:

    http://files1.derwesten.de/flashmm/PDF/AG3Endfassung1203.pdf

    Seite 21

    Zumutungen für Migranten und Deutsche
    In der Welt des Jahres 2025 werden wir in NRW insgesamt etwas weniger geworden sein.
    Wir werden im Durchschnitt älter sein und in den großen Städten des Landes noch mehr Menschen
    mit anderen kulturellen Wurzeln haben. In dieser Gesellschaft zusammenzuleben, verlangt
    Anstrengungen auf allen Seiten: Auf Seiten der Zuwanderer, die sich die deutsche Sprache
    aneignen und die tragenden Normen und Werte unserer gesellschaftlichen Ordnung akzeptieren
    und sich zueigen machen sollen, aber auch von den Deutschen, die sich von der
    Vorstellung verabschieden müssen, letzten Endes gehe es um Integration von Zuwanderern in
    eine als homogen gedachte Kultur. Das wird für alle Beteiligten ein schwieriger Lernprozeß
    sein.
    Auf allen Seiten in Politik und Gesellschaft muss viel klarer als heute erkannt werden: Wenn
    bei der sozialen Integration von Zuwanderern nicht wesentliche Fortschritte erreicht werden,
    wird sich das Auseinanderbrechen der Gesellschaft weiter dramatisch verschärfen. Schon heute
    ist ein weit überdurchschnittlicher Teil der „neuen Armut“ im Milieu der Zugewanderten
    beheimatet. Die objektiven Rahmendaten lassen die Gefahr erkennen, dass diese Entwicklung
    an Dramatik zunehmen wird. Deshalb haben wir alle gar keine Wahl: Wenn der soziale
    Sprengstoff, der sich mit Bildungsrückständen, Arbeitslosigkeit und Hartz IV verbindet, entschärft
    werden soll, ist die gesellschaftliche Integration der Menschen mit Migrationshintergrund
    der vielleicht wichtigste Schlüssel dazu. Was dazu nötig ist, sollte am Geld nicht
    scheitern. Wer hier knausert, wird am Ende teuer dafür bezahlen.


    Die Deutschstämmigen werden sich daran gewöhnen müssen, dass die Freiheit des religiösen
    Bekenntnisses viel häufiger als früher öffentlich präsent und nicht mehr nur eher versteckt
    hinter „neutralen“ Kulissen ausgeübt werden wird. Das wird manchem nicht leicht fallen.
    Kultur und Religion der Migranten fordern ihren Platz und das ist gut so.

  4. Der KRM gebraucht Wörter, die in keinster Weise zu treffen, mit dem Ziel, Kritik am Islam im Vorfeld zu ersticken. Islamfeindlichkeit ist kein Rassismus. Denn der Islam ist eine „Weltanschauung“ ohne Rasseneinschränkung.
    Übrigens sehe ich den Muslim nicht als Herrenmensch, sondern als niedrige Lebensform an.

  5. Traum von Hinterbänklern oder mögliche realistische Perspektive ?

    Konservativ-nationale Regierungen werden überall in Europa innerhalb einer Generation den Multi-Kulti-Wahn beenden. Schlaue Gesetze, orientiert an Freiheit, Wahrheit und Demokratie, werden allen Menschen in Europa dienen, den Migranten und den Europäern.

    Menschen, die anderswo entwurzelt werden und hier nicht anwachsen oder auch nicht anwachsen können, weil kulturelle Diskrepanzen unüberwindbar sind, sind auch Opfer.

    Opfer der Brüsseler Eurabisierungsbanden, für die diese Menschen lediglich strategische Verfügungsmasse sind. Das ist unmenschlich. Ihnen wird geholfen werden, so zu leben, wie sie es wünschen — durch geordnete Repatriierung und Beendigung der Massenmigration.

    Die so oft beschworenen „demographischen Notwendigkeiten“ und die „Phrasen vom europäischen Einwanderungsland“ werden als Lügen derer entlarvt werden, die die Diktatur errichten wollen.

    Europa bleibt europäisch. Das christlich-jüdische Fundament der freiheitlichen Nationen wird niemals zerschmettert.

  6. Ihr müßt Euch auch mal die Kommentare bei der TAZ durchlesen. Da ist doch vieles „Rechts“ mit einem Tick „Autobahn“. Und das sind die ungelöschten Kommentare!

  7. Lieber Abu Sheitan (Vater Satan),

    Die Religion ist heilbar – Glauben glücklicherweise nicht!!! Religion bedeutet gegenseitiges Beobachten, verklagen, anklagen, unterdrücken bis zum Töten (Religion kann auch atheistisch sein); Glauben heisst, „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ oder „was du nicht willst, dass man dir tu, das füge keinem andern zu…“

    Matthäus 22,34-40: „22,34 Als aber die Pharisäer hörten, daß er die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich miteinander. 22,35 Und es fragte einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, und versuchte ihn und sprach: 22,36 Lehrer, welches ist das größte Gebot in dem Gesetz? 22,37 Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ 22,38 Dies ist das größte und erste Gebot. 22,39 Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 22,40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“

    Der ehemalige Pharisäer und Religionslehrer Paulus (früher Saulus) in Römer 13,8-10: „13,8 Seid niemand irgend etwas schuldig, als nur einander zu lieben; denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. 13,9 Denn das: `Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren, und wenn es ein anderes Gebot [gibt], ist es in diesem Wort zusammengefaßt: `Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“

    Lieber Abu Sheitan, man sollte sich nicht immer – wider besseres Wissen – diabooisch religiös geben… Du kennst die Unterschiede sehr genau (Matthäus 4,1-11 und Parallelstellen, Hiob/Job 1,6ff, 2,1ff, 38,7, 1. Mose 6,1-4 etc.)

  8. Wie es nicht anders zu erwarten ist, gibt es bei den Kommentaren in der TAZ eine Reihe von Kommentatoren mit türkischen oder arabischen Namen, die Frau Kelec verunglimpfen. So sprechen sie ihr mit Ausdrücken wie „zum Kulturislam konvertierte“ das Recht ab, zum Thema schreiben zu können. Schön, das viele deutsche Kommentatoren denen widersprechen.

  9. Es ist das Kennzeichen der gesetzeswütigen linken, grünen, rechten und anderweitig frommen Pharisäer aller Zeitalter, dass sie immer den Splitter im Auge des andern sehen, aber den Balken im eigenen Auge nicht bemerken… Die Muslime und ihre reichen Freunde, die „Römer“, sind so schrecklich gruppendynamisch verführt, dass es fast nicht mehr zu begreifen ist, ausser wenn man weiss, dass der Sheitan, der grosse Durcheinanderbringer (Diabolus), ihr Vater ist…

    Matthäus 7,1-5: „7,1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 7,2 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden. 7,3 Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? 7,4 Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge? 7,5 Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen.“

    Denn:

    Epheser 2,8-10: „2,8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 2,9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. 2,10 Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

    Vergleiche z.B. Joh 3,14-18; 5,24ff; Kolosser 2,8ff, 1. Petrus 2,6-8 etc..

    Islaminstitut – Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html

    Ich hoffe für möglichst viele Muslime, dass sie – für sich ganz allein – Jesus Christus kennenlernen mögen – nicht irgendwelche Kirchen, die grad wieder alles anders pseudoevolutionär uminterpretieren…

  10. Ich habe es an anderer Stelle gestern bereits geschrieben: Wenn der Islam sich als „Rasse“ definiert, hat er de jure keinen Anspruch auf Religionsfreiheit zu erheben!

    Was die Mohammedaner da ins Feld führen, ist reine orientalische Rabulistik, die weder Fisch noch Fleisch erkennen lässt!:-)

  11. Großartig, Necla Kelek. Allerdings „bagatellisieren“ die Funktionäre des islamischen Spitzenverbandes den Rassismusbegriff nicht. Sie benutzen den Begriff „Rassismus“ ganz bewußt, weil sie rasch gelernt haben, dass der überwiegende Teil der Europäer auf die Worte „Rassismus“, „Diskriminierung“, „Kolonialismus“, „Kreuzzug“ etc. reflexartig mit Betroffenheit und Scham reagiert. Dabei geht es keiner der beiden Seiten um eine ehrliche, nüchterne Aufarbeitung dieser Problemfelder.

  12. Vielleicht sind wir tatsächlich die Schuldigen beim Thema Islamfeindlichkeit. Denn hätten wir diesen Kulturkreis nicht einwandern lassen, gäbe es sie nicht.

  13. Ich darf mal eben aufklären:

    Wenn Deutsche den Islam, Muslime, Migranten oder die Integration kritisieren, ist das Unwissenheit oder Rassismus.

    Wenn Ausländer oder Deutsche mit Migrationshintergrund den Islam, Muslime, Migranten oder die Integration kritisieren, wollen sie sich nur wichtig machen und Bücher verkaufen.

    So einfach ist das. Sagt Didi, und der muss es schließlich wissen. Also, Frau Kelek, nehmen Sie sich das zu Herzen, entschuldigen Sie sich, seien sie demütiger und nicht so egozentrisch, und suchen sich mal richtige Arbeit! 😉

  14. Ich lese als „rechter“ die Taz regelmäßig ! Sie bringt gute Berichte und sie spricht Misstände deutlich an auch in Afrika wo viele Linke die Schuld der Misstände immer noch bei den Europäern sucht selbst nach 60 Jahren!
    Sie ist auch auf keine Fall Islamfreundlich sondern hat auch dem Islam gegenüber ein sehr Differenziertes Verhältnis
    siehe auch:
    Kampf der Kulturen

    Gruß Andre

  15. Vorhin im RBB: Die tolle Integration der Türken… Werbung, Läden und einfach alles auf Türkisch. Bald sind wir alle integriert und zwar in die Türkei. Ich kann darin nichts gutes sehen. Über den Deutschen in Sandalen mit weissen Socken werden gerne Witze gemacht. Den Türken im billigen Muffanzug, den hat man nicht zu kritisieren. Die verschleierten adipösen Gebärmaschinen mit Kinderwagen sind eine Bereicherung laut RBB. Alles zum Kotzen!

  16. Was Frau Kelek als „irre“ empfindet, ist knallhartes Kalkül der Islamverbände, die sich mittlerweile die Deutungshoheit über den Rassismus erobert haben. Allerdings ist der ZRM nicht dafür zu tadeln, wenn er erfolgreich sein politisches Geschäft erledigt, sondern diejenigen die den politischen Kampf des Islam zu unterstützen.
    Diese Unterstützung findet unterschiedlich motiviert nicht nur von den politischen Exremisten statt (Linke, NPD), die von natur aus ein Interesse an totalitären Herrschaftsformen haben, sondern leider auch von den bürgerlichen Parteien, angeführt durch Wolfgang Schäuble und Sebastian Edathy.

    Da es sich hierbei unter anderem um durch das Ausland gesteuerte und/oder verfassungsfeindliche Organisationen, deren Ziel es ist die im GG garantierte Meinungsfreiheit einzuschränken, ist gerade die Kritik an ihrem Wirken demokratische Plicht.

    Er sich gegen Rassismus ausspricht ist er dann auch ernstzunehmen, wenn er sich gegen den kulturellen Rassismus des Islam wendet.

  17. #15 Baschti

    Kleine Korrektur/Ergänzung: Wenn Muslime den Islam kritisieren, dann haben sie kein Recht den den Islam zu kritisieren, weil sie z.B. sich vom Islam abgewandt haben (s. #12 KDL).

    Exemplarisch hier ein Kommentar zu dem TAZ-Artikel von Raida Chabib:

    KELEKS KRITIK-MANIE: EIN KNÜPPEL GEGEN GLEICHHEITSRECHTE
    Mir verschlägt es die Sprache, wie unsachlich Frau Kelek in diesem Artikel und wohl in ihren anderen Auftritten das Thema Diskriminierung von Muslimen angeht.
    Bereits in ihren Einstiegssätzen wird deutlich, dass sie die Begründung muslimischer Verbandsvertreter zum Rassismus nicht adäquat wiedergibt um sie anschließend zu kommentieren, wie es in Komentaren üblich ist. Bereits hier wird deutlich, dass Kelek, ihre missgückte Deutung dessen, was ihr das „Argumentationsmuster“ zu sein scheint als Grundlage für ihren Vorwurf nimmt, Muslime würden mit der Rassismus-Keule drohen, sobald jemand Kritik auszuüben versucht.

    Sie prangert die Behauptung an, Islamfeindlichkeit sei die derzeitig meist verbreitete Form des Rassismus in Deutschland als schlichte Erfindung muslimischer Verbandsvertreter.
    Damit blendet sie aus, dass bisher alle veröffentlichen Studien, die Rassismus bzw. Islamfeindlichkeit in Europa oder in Deutschland untersuchen, vor der Verbreitung islamfeindlicher Einstellungen warnen.
    Beispielsweise kommt die EUMC Studie (der EU Beobachtungsstelle für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit) zum Ergebnis, dass Muslime in Deutschland auf verschiedenen Ebenen benachteiligt werden und täglich Diskriminierung erfahren.
    Eine um sich greifende ablehnende Haltung gegenüber dem Islam und Muslimen innerhalb der deutschen Bevölkerung wird auch im Rahmen einer empirischen Langzeituntersuchung zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit am bielefelder Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung nachgewiesen.
    Die Ergebnisse dieser Studie über „Deutsche Zustände“ bestätigt das, was in verschiedenen Meinungsumfragen festgestellt wird: Die Ablehnung von Muslimen und von Phänomenen, die mit dem Islam in Verbindung gebracht werden, hat in Deutschland hohe Werte erreicht.

    Daher ist es nicht wie Frau Kelek meint, „Irre“, dass die „Spitzenorganisation des Islam in Deutschland die Muslime zu Opfern des Rassismus stilisiert“. Irrsinnig scheint dem informierten Beobachter, dass Kelek und ähnlich Gesinnte dieses langfristig gesellschaftsbedrohliche Faktum ignorieren und als taktische Lüge der Muslime deklarieren.
    Die Realitätsferne Keleks zeigt sich zudem in ihrer vermeintlichen „Enthüllung“, dass die Berichterstattung türkischer Medien über Diskriminierung in Europa auf eine Ausgrenzung der Muslime abstellten: hier eine Berichterstattung zu Diskriminierungserscheinungen beflissentlich als Abgrenzung zu deuten und damit zu verharmlosen, dass eigentlich Diskriminierung an sich zu Abgrenzung führt ist der Gipfel von Ignoranz.

    Schlimm erscheint es ihr, dass sogar das Kopftuchverbot für Lehrerinnen von Muslimen als Diskriminierung gewertet werden, fakt ist, dass die größte internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in ihrem im Februar veröffentlichten Bericht zum Ergebnis kommt, die in einigen Bundesländern bestehenden Verbote religiöser Bekleidungen verletzten grundlegende Menschenrechte und diskriminierten gezielt muslimische Frauen.

    Das Kelek das Rassismus-Argument muslimischer Verbandsvertreter als Knüppel gegen Kritik sieht, verdient einen Orden für Faktenverdrehung und für eine gelungene Selbstvermarktung auf Kosten benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Knüppelförmig ist allein Keleks Kritik-Manie: ein Knüppel gegen das Recht auf freie Religionsausübung und gegen ein friedvolles Miteinander in gegenseitigem Respekt.

    Schade nur, dass Inkompetenz heutzutage mit so viel Anerkennung honoriert wird!

  18. #1 Eurabier (17. Mär 2009 09:43)

    Mitglieder Alice Schwarzer

    genau da habe ich zum Lesen aufgehört:P

  19. Widerliche, VERFASSUNGSFEINDLICHE rassistische Hetze:

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

  20. #21 KDL

    Interessanter Kommentar, dessen Autor wohl zu Recht Realitätsferne unterstellt werden darf. Wundern darf man sich nicht darüber, den TAZ-Leser wissen es einfach nicht besser. Und kommt dann noch eine Migrantin, die ihre eigene Weltanschauung kritisiert, bricht das linke Weltbild vollständig in sich zusammen.

  21. Stell dir vor eine Expertengruppe stellt in einer Studie mit Entsetzen fest, dass in Deutschland der Rassismus gegen die Nazis gewachsen sei.

    Ob Nazionalsozialismus order Islam wir sprechen in beiden Faellen ueber faschistisch totalitaere Hassideologien mit denselben EXPLIZITEN Feinbildern ueberall in deren GRUNDLAGEN fuer jeden der lesen kann nachlesbar: Juden Schwule und Demokratie !

    Kriegst du da nicht den Lachkrampf?

  22. #18 Andre (17. Mär 2009 11:48)

    Sie ist auch auf keine Fall Islamfreundlich sondern hat auch dem Islam gegenüber ein sehr Differenziertes Verhältnis

    Die taz hat es immerhin auf die Boykott-Liste des Muslimmarktes geschafft, das kann nicht jede Zeitung von sich behaupten :mrgreen:

    Artikel vom 17.02.2001:

    Wenn die Fatwa droht
    Das taz-Ressort „Die Wahrheit“: Damit Komik entlarvend wirkt, müssen Regeln verletzt werden

    von MICHAEL RINGEL

    Am Mittwoch erschien auf der Wahrheit-Seite unter dem Titel „Mullahs immer klüger“ ein Artikel über indische Muslime, die das Fernsehen für das verheerende Erdbeben vor drei Wochen verantwortlich machten und daraufhin ihre TV-Geräte zerstörten. Der Schlusssatz des Textes lautete: „Allah ist groß, Allah ist mächtig, er hat einen Arsch von drei Meter sechzig.“

    Kaum war der Vers weggedruckt, hagelte es Beschwerden: „Sie haben kein Recht, durch Beleidigungen und herabwürdigende Äußerungen Millionen von Muslimen in Deutschland in ihren religiösen Anschauungen zu verletzen“, schrieb ein Schwerverletzter. Viele Beleidigte verlangten eine Entschuldigung: „Ich erwarte, dass die taz sich für diese bedauerliche Passage auf niedrigstem Niveau entschuldigt.“ Auf niedrigstem Niveau entschuldigen? Kein Problem: Tschuldigung.

    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2001/02/17/a0100

  23. „Was du nicht willst,
    dass man dir tu,
    das füg auch keinem andern zu.“

    Ja, die Doppelmoral schlägt wieder zu und die islamistische Katze beißt sich in den eigenen Schwanz. Wie geht es an, das „so eine Heräterin“ aus dem „Schoß des Osmanischen Imperiums“ sich kritisch gegen das ihr von „Gott erteilte Geschenk des Glaubens“ stellen kann? Was hat die Darstellung der Verlogenheit von Juden- und „Kartoffel“-hassern mit Religion zu tun? Nichts!
    Die ehemals laizistische Türkei wurde von islamistischen nationalistisch-imperialistischen Demagogen unterwandert und die Demokratie längst ausgehebelt! Erdokan selbst kann sich in eine Reihe mit den Hasspredigern stellen, es wird nur Toleranz geheuchelt wenn es um die Gelder der EU-Staaten geht, ansonsten träumt dieser „Stalin von Ankara“ doch schon längst vom Wiederaufleben des osmanischen Reiches zumindest in den Grenzen des 17. Jahrhunderts! Und mit der Nach-Wanderung ost-anatolischer „Familienangehörigen“ in die europäischen Gastarbeiter-Länder wurde diese Ideologie mit eingeschleppt!

    Wer „Rassismus“ schreit, weil Kopftücher als Religionssymbole aus Schulen verbannt werden, ist ein Heuchler! Selbst in der Türkei gilt (noch) ein Kopftuchverbot! Und wie steht’s mit der Unterdrückung der Kurden, dem Völkermord an den Armeniern und den Suryoye? Waren wohl alles „inner-türkische“ Angelegenheiten! Und der Paragraph über die „Beleidigung des Türkentums“? Wir sollten in Deutschland einen Gesetz gegen die „Beleidigung des Humanismus und der Darwin’schen Erkenntnisse“ einführen…aber unsere Gerichte sind genug mit den „Einzelfällen“ jugendlicher Gewalttäter mit „Migrationshintergrund“ beschäftigt!

    „Völker hört die Signale….“

  24. @ #21 KDL:

    Offenbar ist dieser Raida Chabib identisch mit dem Schreiber, der in der „Islamischen Zeitung“ regelmäßig den Islam reinwäscht. Super allerdings der Kommentar von Özil Yilmaz:

    Ein sehr guter Artikel von Frau Kelek. Das sich ausgerechnet die Islamisten über „Rassismus“ beklagen – abgesehen von der Frage wie eine Ideologie überhaupt eine „Rasse“ sein kann – schlägt angesichts der Beschimpfungen gegen alles „Ungläubige“ dem Fass den Boden aus.

    Die aufgeklärte Gesellschaft sollte gut darauf achten, das sich unter der Schutzbezeichnung eines „Anti-Rassismus“ nicht eine selbst rassistische, ja gänzlich undemokratische Ideologie einschleicht.

    Und auch hier gebe ich Frau Kelek reicht: Wer grundsätzlich hinter jeder Ecke „Rassismus“ oder „Nazis“ vermutet, der trägt nur zur Abstumpfung der Öffentlichkeit bei und bagatellisiert in unverantwortlicher Weise.

  25. Es scheinen sich nur noch Luschen und Egoisten im Bundestag zu befinden.
    Sonst würde sich aus reinstem Populismus irgendjemand zu Volkes Stimme machen!

    Was kann so schlimm sein, dass Populisten nicht (mehr) populistisch agieren??
    Unfreiheit?

    Wir dürfen uns nicht länger den Mund verbieten lassen!
    Jeder, der einen Beruf hat, bei dem nicht Linientreue entscheidet, MUSS laut werden!!

  26. … aus Nordrhein-Westfalen: Integration und Lebensqualität – Wie wir morgen leben werden Seite 10, 1.3 e)

    Wesentlich höhere Anteile der muslimischen Bevölkerung stehen zentralen Grund-
    prinzipien der Demokratie verständnislos gegenüber. Unter den für die BMI-Studie
    Befragten plädiert etwa die Hälfte der Befragten für den Primat der Religion gegen-
    über der Politik (obwohl die Türkei seit Atatürk ein laizistischer Staat ist). Ebenfalls
    etwa die Hälfte bejaht die Aussage, nach der die Demokratie entscheidend verantwort
    lich sei für die hohe Kriminalität; zwei Drittel (65%) bejahen eine stärkere staatliche
    Kontrolle von Zeitungen und Fernsehen. Ein Drittel tritt für die Todesstrafe ein.

    Was für fromme Koranleser…..

  27. #21 KDL

    Ja, ich kenne auch dieses Verfahren von Moslems, ständig Juden oder Christen heranzuziehen, die sich selbstkritisch äußern, um zu „beweisen“, wie falsch diese Religionen seien oder auch wie schlecht deren Kulturkreise. Man versteht gar nicht die Funktion von Selbstreflexion, und was diese für unsere Kulturkreise brachte, sondern sieht dies ganz allein als Bankrotterklärung, als Schwäche, als Beweis der Fehlerhaftigkeit im Gegensatz zum perfekten Islam und zur vollkommenen Gesellschaftsordnung der Muslime. Tritt aber mal Selbstkritik in den eigenen Reihen auf, so folgt darauf im eigenen Kulturkreis Bedrohung, Bestrafung und Gewalt, und in fremden Kulturkreisen heißt es dann: „Ist dadurch kein echter Moslem, war auch nie einer, sonst würde er keine Kritik üben, und wer kein Moslem ist, hat den Islam nicht verstanden und daher nicht befugt, über ihn zu urteilen.“

    Dazu fällt mir noch ein Witz ein, den ich mal irgendwo gelesen habe, ging sinngemäß etwa so:

    Sagt der Christ zum Moslem: „Ihr seid unfrei, eure erstarrte Religiösität verbietet euch jede Form des Zweifels und der offenen Diskussion. Uns ist es jedoch erlaubt, das Christentum zu kritisieren!“ Erwidert der Moslem: „Du irrst, wir haben dieselbe Freiheit: Auch uns ist es erlaubt, das Christentum zu kritisieren!“

  28. #21 KDL (17. Mär 2009 12:19)

    Raida Chabib ist Autorin bei islam.de, der propgandaseite des ZMD (bei dem auch El Zayats IGD Mitglied ist.

    http://islam.de/8359.php

    über die IGD(Muslimbruderschaft): http://www.im.nrw.de/sch/580.htm/

    Sie tut nur ihre Pflicht und dazu gehört die Diffamierung der Kritiker. Eine bessere Bestätigung für die Richtigkeit ihrer Anmerkungen hätte Necla Kelek gar nicht finden Können.

  29. „Der Mensch wird als Muslim geboren, wenn nicht, macht ihm der Islam das Angebot, diesen menschlichen Makel durch Übertritt zu tilgen.“

    Das ist so nicht vollständig. Laut den Zeugen Mohammeds wird JEDER als Moslem geboren. Ein „wenn nicht“ gibt es da nicht – Allah ist egoistisch mit seinem Spielzeug.
    Wenn es nach denen geht, hat sich jeder „Ungläubige“ von Allah abgewendet. (Darum dürfen wir ja auch als Freiwild betrachtet werden von den Moslems.)
    Zum Islam konvertieren ist also immer ein Zurück-Konvertieren und geht auch nur darum, weil unsere „ungläubigen“ Eltern uns zu „Ungläubigen“ erzogen haben.
    Die behaupten ja sogar, die Ameisen in einem Haufen würden sich ebenfalls fünf mal am Tag in Richtung Mekka verbäugen und ihre Gebete sprechen, etc.
    (Allerdings ist mir nicht so ganz klar, wie das genau aussehen soll – angefangen bei der Sprache, beten die Arabisch, oder Ameisisch?)

  30. @ #36 Raucher:

    Auf den Punkt gebracht! Bitte in den einschlägigen Schriften auch beachten, wie der Islam als „natürliche“ Ordnung präsentiert wird. „Natur“ ist jedoch immer gegen die Zivilisation gerichtet. Alle politischen, religiösen oder politreligiösen Anschauungen, die sich auf die „Natur“ berufen, betrachte ich daher mit größtem Argwohn.

  31. Der gleiche Quatsch gilt auch für das Christentum: Jesus wurde für die Gläubigen ermordet, damit der Gott ihnen vergeben kann…
    Wehe aber denen, die nicht getauft sind!
    (Juden & Co. haben da halt Pech gehabt.)

    Man kann doch dem Islam als Christ nichts vorwerfen, was man selbst als selbstverständlich erachtet – so absurd es auch sein mag…

  32. @ Rechtspopulist

    Nun kommen Sie doch nicht wieder mit dem „Christen sind genauso böse…“.

    Im Gegensatz zum Islam werden Christen tatsächlich massiv verfolgt und ermordet.

    Die mit Abstand meisten, religiösen Morde weltweit werden an Christen verübt. Und zwar von islamischen und Ihren ach so geliebten atheistischen Staaten.

  33. Hach ja, Sie ist wie immer wunderbar und Messerscharf in der Analyse.
    Egal welche politische Richtung sie hat.
    Sie sollte einen Orden für Mut und Wahrheit erhalten.
    Wären auch nur 20% der Türken aus dem Hause Kelek. Alles wäre im Lot, denn diese 20% würden uns alle Mühe abnehmen.

  34. #39 schmibrn:

    „Nun kommen Sie doch nicht wieder mit dem “Christen sind genauso böse…”.

    Nun kommen Sie selbst mir nicht wieder mit dem „Kommen Sie mir aber nicht…“

    Wenn es heißt: „Wir sind als Nicht-Muslime daher von Beginn an ein Mängelwesen mit Makeln, keine vollkommenen Menschen wie die Muslime.

    Dann trifft das 1:1 auch für das Christentum, so dass man auch sagen kann:
    „Wir sind als Nicht-Christen daher von Beginn an ein Mängelwesen mit Makeln, keine vollkommenen Menschen wie die Christen“.

    Immerhin macht die Taufe ja schon einen kleinen aber feinen Unterschied – und da jemand wie ich z.B. den „Gott“ ätzend findet, hat er auch nix im Himmelreich zu suchen usw. usw. usw…

    Also weichen Sie bitte nicht vom Thema ab und fangen plötzlich von irgendwelchen Verfolgungen in der III. Welt an.

    Fakt ist, dass Grundelemente der christlichen Lehre nicht minder absurd sind wie es im Islam der Fall ist. Somit ist das Christ-Sein keine tragfähige Basis zur Islamkritik.
    Deise Tatsachen können Sie zwar ignorieren und abtun, aber das mindert deren Wahrheitsgehalt nicht.
    Sie sollten sich dann aber nicht wundern, dass der Islam hier im Westen ständig von gewissen nicht-religiös orientierten Instanzen gleichberechtigt neben dem Christentum gefördert wird…

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