Ingo Wolf FDPEr ist verantwortlich für die Sicherheit der Bürger in Nordrhein-Westfalen. Glaubt man seinen amtlichen Äußerungen, dann macht er diesen Job ganz hervorragend. Manche Bürger, besonders die in den Notaufnahmen der Krankenhäuser, mögen das etwas anders beurteilen. Innenminister Ingo Wolf selber anscheinend auch, wenn er über die Sicherheitsvorkehrungen in der eigenen Villa nachgrübelt. Da darf es dann gerne etwas mehr sein.

Die Rheinische Post berichtet:

Innenminister Ingo Wolf (FDP) wohnt mit seiner Familie in Euskirchen. Sein Haus ist – behauptet die SPD – mit Sensoren geschützt. Die sind so sensibel, dass Alarm ausgelöst wird, wenn Vögel über das Anwesen fliegen. Übertriebene Sicherheitsansprüche? Der SPD-Innenexperte Ralf Jäger hat jetzt dazu einen Fragenkatalog an die Landesregierung geschickt. Er will wissen, ob Wolf mehr Geld für Sicherungsmaßnahmen ausgegeben hat, als es das Landeskriminalamt für nötig hält. Der Einbau der Alarmtechnik soll 700 000 Euro gekostet haben. „Viel Geld“, heißt es bei der SPD: „Für die Summe kann man in Euskirchen schon zwei neue Häuser bauen.“

Der Innenminister des Landes NRW gehört zum Kreis der Spitzenpolitiker, die vor Übergriffen und Anschlägen geschützt werden müssen. Das Landeskriminalamt entscheidet, wie hoch die Bedrohungslage ist, und ordnet abgestufte Vorsichtsmaßnahmen an. So wird Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) offensichtlich von mehreren Leibwächtern eskortiert. In SPD-Kreisen wird behauptet, Wolf sei mit seiner Einstufung nicht einverstanden gewesen und habe sich „Extrawünsche“ erfüllen lassen. Die Opposition moniert, allein für den gepanzerten Dienstwagen des Innenministers seien 300 000 Euro ausgegeben worden.

Ingo Wolf steht in dem Ruf, ein Politiker zu sein, der Kritik oft gelassen abperlen lässt. Diesmal reagiert der Liberale scharf auf die Vorwürfe: Die SPD habe „in unverantwortlicher Weise sicherheitsrelevante Informationen über Schutzmaßnahmen der Öffentlichkeit zugänglich“ gemacht, erklärt der Innenminister. Dies gefährde nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Familie. „Die SPD weiß ganz genau: Schutzmaßnahmen, über die man öffentlich redet, sind keine mehr.“ Es sei „empörend“, dass die SPD parlamentarische Anfragen zu persönlichen Angriffen missbrauche.

Auch die FDP-Fraktion, die sich sonst gerne als Sachwalter des Steuerzahlers gegen staatliche Verschwendungssucht aufspielt, ist empört über die Angriffe auf den Parteifreund. Man kann das verstehen. Während der einfache Bürger lediglich mit ein paar ungezogenen Kindern in der Straßenbahn zu tun hat, wobei man Konflikte einfach umgehen kann, indem man den Wagen wechselt, stellt sich Ingo Wolf ganz in den Dienst des Kampfes gegen Rechts. Und da hat man wahrlich mit gefährlicheren Gegnern zu tun. Ältere Herrschaften in Lodenmänteln, bei denen es Ansatzpunkte für den Verdacht von verfassungsfeindlichen Bestrebungen gibt, sind in NRW als besonders gewalttätig bekannt. Da zahlt der Bürger gerne etwas mehr, denn auch Sicherheit muss irgendwo anfangen. Und warum dann nicht beim zuständigen Minister beginnen?

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29 KOMMENTARE

  1. absolut typisch für die heutige FDP. Nur noch linksliberale Diplom-Beliebigkeitspädagogen, denen eine freie Gesellschaft wurscht ist, solange es bloß ihnen gut geht!

  2. Also 1 Million Euros für die Absicherung seines Anwesens und der gepanzerten Limosine.
    Nicht schlecht.Da ich mal davon ausgehe, das
    0 Euro Selbstbeteiligung vorgesehen war, zahlt
    der Steuerzahler alles.
    Und was haben wir bei Probleme der nonverbalen
    Art ? – Genau, nichts ausser unseren Fäusten.

    60 Jahre Bundesrepublik-
    und Deutschland liegt im Sterben.

    Adam

  3. Ich halte die Sicherheitsvorkehrungen des Herrn Wolf für angemessen. Als couragierter Kämpfer gegen Rechts ist er in der Tat besonders gefährdet. Denn so mancher Nazi hat gewiss noch einen Königstiger in der Scheune stehen.

  4. Noch so eine Alarmanlage für Mannichl. Und entfernt endlich alle Lebkuchenmesser aus seinen Garten!

  5. … Leute… nicht aufregen. Die Gelder kommen doch sicher aus dem Konjunkturprogramm. Könnt Ihr Euch überhaupr vorstellen wieviel Branchen davon profitieren? Es ist doch schön, wenn die Sensoren dem Herrn Minister anzeigen, dass ein Vögelchen (noch)über sein Häuschen fliegt sonst hört er sie doch nur unter seiner grauen Matte.

  6. @ Censor

    Ich könnte innerhalb von 24 Stunden auch noch ein ganzes Geschwader von Reichs-Flugscheiben in Neuschwabenland aktivieren!

    😉

  7. Aha, wieder wir eine neue Sau durch das Dorf getrieben. Die Sau het einen Metzger, der wartet schon…

  8. OT:
    (..oder eigentlich auch nicht…..)

    Fünf jugendliche Norweger aus dem kleinen Ort Bø in Sud/Ost-Norwegen hatten die Schnauze voll von drei kriminellen und gewalttätigen ebenfalls jugendlichen irakischen Staatsbürgern, die vorher mit Steine werfen und zertrümmern von Autoscheiben den Ort terrorisiert hatten. Zuerst verprügelten sie sie, so dass einer davon im Krankenhaus landete. Nachdem die Polizei dazwischen gegangen sind und die restlichen zwei zur Polizeiwache fuhren, verfolgte ihnen eine Konvoi von – lt. Polizeiangabe – mindestens 50 Autos. „Ich glaube, sie haben sämtliche Jugendliche im Dorf zusammengetrommelt“, sagte der leitende Polizeibeamte. Die Irakis wurden dann in einem anderen Ort gefahren, wo sie am dortigen Polizeistation versteckt wurden samt Auto.
    „Sie fühlen sich immer noch bedroht“ sagte der Einsatzleiter, „Jetzt werden wir uns zuerst mal eine Übersicht über die Geschehnisse verschaffen, und dann werden die Verantwortlichen hoffentlich zur Rechenschaft gezogen“. (Anm.: Bin gespannt wie DAS ausschauen wird – ob die Steinewerfer/Autoscheibezertrümmerer da auch gemeint sind?)

    Quelle für diejenigen, die Skandinavisch verstehen

    Nicht, dass ich solche Gewalttaten oder Lynchgerichte gut heisse, nur dass das klar ist.
    Aber sowas wird uns vielleicht bald noch mehr bevorstehen, sollte eines Tages die Einheimischen anfangen durchzudrehen. Ausserdem kann man das jetzt nicht auf „Nazis“ schieben, denn ich glaube definitiv nicht, dass SÄMTLICHE Jugendliche an einem Ort in die „rechte Ecke“ geschoben werden können.

    (Allerdings würde es mir nicht wundern, wenn die Bø-er Jugend alle jetzt mit dem Etikett versehen wurden…..)

  9. Ein Haus, vom dem bekannt ist, es ist geschützt, ohne irgendwelche Details zu nennen, wird allein dadurch unsicher? Ein Auto, von dem bekannt wird, es ist gepanzert, bietet keine Sicherheit mehr? Sehr geehrter Herr Dr. Wolf, wie haben Gestalten wie Sie jemals den Hauptschulabschluß bestanden?

  10. Wie war das doch gleich noch mal mit diesem Mannichl?

    Haben auf diesen alten Kämpfer nicht Schwelbrandnazis einen Anschlag in türkisch Ludwigshafen verübt?

    Oder ist der Mannichl mit dem Nazijäger Wolf verwandt und der Bruder von Mannichl hat für 700.000 Euro Lebkuchenmesser im Garten von Rüttgers vergraben?

    Oder verwechsle ich da was?

  11. Jede Nacht ein ferngesteuertes Modelflugzeug über das Haus fliegen lassen, so zwischen 2:00 und 3:00 Uhr, um die Alarmanlage zu testen.

  12. Politikermentalität in Reinkultur. Nimm was du kriegen kannst, scheiß auf die Moral.
    Alleine was das Kerlchen später an Pensionen zugeschoben bekommt, läßt so manchen Sterblichen vor Neid erblassen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann müßte ein städtischer Straßenfeger ca. 350 Jahre die Gäßchen sauber halten. Nun, Beamtenpolitiker haben die Regelungen für Beamtenpolitiker gemacht und das blöde Volk hat sie gewählt.

  13. #9 Eumel
    Recht haben sie die Norweger! Zeigen dem Gesindel gleich wo die Grenzen der Gastfreundschaft sind bzw. dass auch Christentum „Frieden“ bedeuten kann, und da die aus Hinterziegenfickistan nur die Regentschaft der Angst kennen und respektieren, wird das hoffentlich erstmal eine heilsame Lehre gewesen sein.
    Leider sind wir hier noch nicht so weit oder haben den Ansatzpunkt bereits verschlafen, deshalb läuft es hier auch eigentlich genau andersrum, wehrt sich beispielsweise ein deutscher Jugendlicher erfolgreich gegen einen oder gar mehrere migrativislamische Altersgenossen kommen gleich 50 teils bewaffnete aller Altersgruppen von der tapferen, islamischen alle-auf-einen-Fraktion!

  14. Ja, Sicherheit ist ein hohes Gut und rangiert
    auf der Werteskala ganz oben.
    Das wussten schon die SED Bonzen und mauerten
    sich in Wandlitz selber ein.
    Deshalb darf Sicherheit auch gerne ein paar
    Euro mehr kosten, bei „Besserverdienenden“
    eh ohne Relevanz.
    Und diejenigen, die sich keine Sicherheit
    kaufen können?
    Die sollen sich mal bitte nicht so haben und
    gefälligst die Straßenseite, respektive den
    Waggon wechseln.

  15. Wenn die Unruhen ausbrechen, sitzt Herr Wolf -ebenso wie viele andere Politiker die sich über die Jahre die Taschen voll gemacht haben in seinem Bunker und wartet das Ende der Pogrome gegen die deutschen Eingeborenen ab. Während draußen der islamisch fundamentalistische Mob an uns Rache nehmen wird, sobald der deutsche Michel nicht mehr in der Lage ist genug Kohle ranzuschaffen.

  16. Gegen eine Boeing 747 hilft auch keine Alarmtechnik fur 700000 Fluppen. Allah Akubar!!! ;o)))

  17. Ein weiterer unnützer teuer bezahlter Wichtigmacher. Vor Ostern sollte er besonders aufpassen, denn da ist vielleicht ein auffällig tätowierter Nazi unterwegs. Also Messer zum Ostereier schneiden sollte er nicht auf der Fensterbank liegen lassen.

  18. Ja, ja, auch der blödeste Blödrepublikaner weiß, wie er „Staatsknete abgreifen“ kann. Das hat er mit des Bundespräsidenten Schätzen, den Zivilokkupanten gemein. Und da sage noch einer, die Integration sei fehlgeschlagen. Die Blödrepsen haben sich doch erfolgreich auf das unterste Nivieau einer mittelamerikanischen Bananenrepublik herunterintegriert. So viel Korruption wie die BRD alleine zustandebringt, haben die Batistas und Somozas, und wie sie alle hießen, nicht einmal zusammengenommen geschafft.
    Die BRD ist als Regime miesester Abschaum. Wahlen werden sie nicht mehr zum Guten hin verändern. Wer daran noch glaubt, wird in ihr untergehen.

  19. Politiker ist ein Beruf. Und Politiker leben von der Politik. Wenn sie sich mehrmals gegen ihre Partei stellen ist es aus mit der Karriere. Es gibt mehr Politiker wie Irmer oder Sarrazin. Aber kann man erwarten, dass sich die Mehrheit so verhält, dass sie ihre berufliche Existenz riskieren? Sie können im Rentenalter die Partei mit einem großen Knall verlassen, wie Clement, aber wer mitten drin ist, ist ein Gefangener des Systems. Um so höher ist das Verhalten der vier SPD-Abweichler in Hessen zu würdigen. Politiker können nur ihrem Gewissen folgen und wahrhaft unabhängig sein, wenn nur für die Politik und nicht von der Politik leben können; wenn sie entweder sehr reich oder im Rentenalter sind.

  20. Wenn das Land doch so sicher ist, bräuchte er doch keine Sicherheitsvorkehrungen.
    Erinnern wir uns an die gute alte Zeit, Adenauer hatte nur 2 Polizisten vor seinem Haus in Rhöndorf…

  21. Was regt ihr euch auf? Ist doch ein waschechter Politiker!

    Volksfremd, Rechthaberisch, verlogen, gierig, feige, MACHTGEIL!

    Von der Sorte haben wir doch hunderte im Bundestag sitzen.

  22. Hallo 16 nixalsverdruss
    – Ich habe mal herauskopiert, was die Presse vor der Landtagswahl über den Innenminister so geschrieben hat:

    Einnahmen strömen aus mehreren Quellen

    Immerhin sahnt der 50-jährige Jurist Wolf im Jahr mehr als 226 000 Euro ab – mit seinen Bruttobezügen für den Job als Landtagsabgeordneter und doppelter Diät als FDP-Fraktionschef, plus einer Entschädigung für die Mitgliedschaft im Euskirchener Kreistag sowie einer fetten Pension von rund 53 000 Euro. Sie ergibt sich aus seiner 16-jährigen Zeit im
    öffentlichen Dienst. „So viel Geld verdienen nicht mal der Bundespräsident und der Bundeskanzler“, hetzen die Gegner des
    FDP-Mannes, der das Weihnachtsgeld für Minister abschaffen will.

    Angesichts des öffentlichen Drucks versuchte Wolf vergangenen Mittwoch, in die Offensive zu kommen. Einen Teil seiner Einnahmen habe er in seine Stiftung für sozial benachteiligte Kinder gezahlt. Immerhin 50 000 Euro aus seinem „Pensionsvorteil“, so Wolf. Sollte er wieder in den Landtag gewählt werden, so Wolf, zahle er selbstverständlich weiter in die Stiftung ein.

    Hinzu kommen nun die Ministeransprüche und natürlich der Verbleib all der Sicherheitsmaßnahmen in und an seinem Haus.

    Wir sind schuld! Die Wähler! Wir machen diesen Mist mit! Wir ärgern uns über uns selbst!

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